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maddy

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Mittwoch, 16. Mai 2018, 12:43

Reisebericht: Oktober 2017 - Swazi - KNP - Blydepoort - Chrissiesmeer

Hallo meine Lieben,

Wieder mal was Vogellastiges von mir! :thumbsup:
Da wir fuer dieses Jahr noch nichts geplant haben, sollte mich dieser Reisebericht ein bisschen in Urlaubsstimmung versetzen. Und vielleicht einige von euch auch!

Der Planungs-thread ist hier zu finden:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die endgueltige Route sah dann schlussendlich so aus:

Tag 1: Sodwana -Mlawula Nature Reserve (Swaziland), Siphiso Camp Site, 361 km
2: Mlawula
3: Mlawula
4: Mlawula - Lower Sabie (KNP), Camp Site, 166 km
5: Lower Sabie - trip to Malalane, 212 km
6: Lower Sabie - Skukuza, Camp Site, 49 km
7: Skukuza
8: Skukuza - Satara, Camp Site, 99 km
9: Satara
10: Satara
11: Satara - Blyde River Canyon, Forever Resort Blyde Canyon Camp Site,207 km
12: Blyde River Canyon
13: Blyde River - Chrissiesmeer, Miss Chrissie's Country House Camp Site, 346 km (einschliesslich 25km Umweg...)
14: Chrissiesmeer
15: Chrissiesmeer
16: Chrissiesmeer - Sodwana, 435 km

Unser Fahrzeug, wie immer, unser Bushpig:
2008 Toyota Landcruiser 70 Stationwagon, standard 90 l Diesel Tank, mit Doppel-Batterie System, 40 l Engel Gefriertruhe.
Bushpig 2: Buzzard 'Overlander' off-road Trailer, voll ausgeruestet mit Dachzelt, Kueche, 50 l Wassertank, etc. etc.

Die Solar Panels haben wir diesmal nicht mitgenommen, weil der einzige Camp Site ohne Elektrizitaet mitten in einem Wald lag... Die Batterie im Trailer war jedoch so voll, dass ich dort problemlos den Laptop und die Kamera Batterien aufladen konnte.

Unsere Hauptinteressen: Vogelbeobachtungen. 236 verschiedene Arten haben wir auf dieser Reise gesehen, darunter 5 komplett neu fuer uns!
Natuerlich gehen wir auch wegen den anderen Tieren und Natur allgemein auf Reisen, aber die Big Five muessen es bei weitem nicht unbedingt sein.

Nun, wer Lust hat mitzufahren, steigt ein! Es geht gleich los.

Gruss aus Sodwana
Maddy

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toetske

oorbietjie

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Mittwoch, 16. Mai 2018, 14:30

:danke: liebe Maddy dass Du uns schon wieder mit einen neuen Reisebericht beglückst.
Ich freue mich schon auf alle geflügelten (und andere) Sichtungen.

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

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maddy (16. Mai 2018, 14:55)

maddy

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Mittwoch, 16. Mai 2018, 14:41

Tag 1: Montag, 9. Oktober 2017
Sodwana Bay - Mlawula Nature Reserve, 348 km
Wetter: bedeckt bis sonnig, Temp max 29C

Du meine Guete! Kaum sind wir um 8 Uhr zum Tor raus kommt Colin in den Sinn dass sein Cell phone immer noch am Charger in der Kueche haengt! Na, wir waren noch nah genug dass wir zu Fuss zurueckgehen konnten um selbiges zu holen....

Abfahrt, take 2.
Die erste halbe Stunde einer Reise verbringe ich jeweils damit, mir zu ueberlegen was ich alles vergessen habe. Aber schon nach zehn Minuten - oh Schreck!! Das Bettzeug fehlt!!! Duvet, Kopfkissen und Leintuch liegen immer noch, zum einladen bereit, im Schlafzimmer.... Wir hatten zwar das Meiste schon am Tag vorher gepackt (vieles lebt ja sowieso permanent im Trailer), aber eben, das Bettzeug haben wir uebersehen und am Morgen in der frueh nicht mehr daran gedacht. Puuhhh!
Also, umkehren!
Zum Glueck haben wir das noch rechtzeitig gemerkt, denn auf unserem ersten Reiseabschnitt ist kein einziger Ort wo man sowas haette kaufen koennen, und am Ziel schon gar nicht!!

Abfahrt, take 3!
Um 8 Uhr 30 gehts dann endlich ernsthaft los!! Nun kann's ja nur noch besser werden!

Erste Station war, 1 1/2 Stunden spaeter, der Tyre Mart in Hluhluwe. Vor 3 Tagen ist uns doch tatsaechlich noch die zweite Batterie ausgestiegen. Na ja, besser jetzt als waehrend dem Urlaub! Die neue Batterie war schon bestellt und auch in Hluhluwe angekommen, so dauerte die ganze Installation nicht allzu lange.

So, nun endlich kanns mit diesem Urlaub losgehen! Wir fahren auf der N2 gegen Norden. In Mkhuze wollten wir voll tanken, aber als wir dort zur Tankstelle fuhren sahen wir alle Angestellten (auch die vom Wimpy) draussen rumsitzen und uns recht aggressiv "hamba, hamba!" (geht weg!) zurufen. Die waren alle am streiken!

Ein paar Kilometer spaeter sahen wir im vorbeifahren von der N2 aus schon die ersten 2 Elefanten, am Mkhuze River im Zimanga Game Reserve! Nun kommt doch langsam Ferienstimmung auf!

Der Grenzuebergang in Golela war sehr einfach, hat aber trotzdem 20 Minuten gedauert. Die Strasse nach Big Bend war gut, halt Afrika mit vielen Kuehen und Ziegen drauf. Recht langweilig, immer geradeaus, von einzelnen Homesteads gesaeumt und an vielen Zuckerfeldern vorbei.







In Big Bend wurde dann getankt - der Liter um R1.50 billiger als in Suedafrika! Da haben uns die Streiker noch einen Gefallen getan!


Die MR16 von Big Bend nach Lukhula war dann so eine Katastrophe - mit unzaehligen Schlagloechern gespickt - dass wir fuer die 40km eine ganze Stunde gebraucht haben!! Nach dieser Erfahrung werde ich niemandem mehr vorschlagen, zwischen dem Kruger und St.Lucia die "Abkuerzung" durch Swaziland zu nehmen!





Kurz vor unserem Ziel fuehrt die Strasse durch einen Teil vom Hlane Game Reserve.



Toll, das Schild: "Cyclists and Pedestrians, beware of Lion and Elephant!" Tja, die Geyer warten ja schon.... :thumbup:


Obwohl wir heute nur 348 km gefahren sind, zog sich die Fahrt doch sehr in die Laenge, und um 14 Uhr kamen wir endlich in Mlawula an. Der Empfang war sehr herzlich, und anhand einer Skizze wurde uns die Anfahrt zum Siphiso Camp Site erklaert.


Auf dem Weg dorthin trafen wir schon mal die ersten Reptilien: ein Rock Monitor


und eine Leopard Tortoise


Zelt aufstellen und Camp einrichten hat eine Stunde gedauert - gar nicht sooo schlecht fuer's erste Mal auf diesem Trip! Aber wie schnell man doch aus der Uebung kommt...
Erst waren wir die einzigen Camper, spaeter fuhr noch ein junges Paerchen mit Double Cab und Dachzelt ein.



Um 17 Uhr fuhren wir nochmals los zu einem kurzen Erkundungsdrive, wobei wir allerdings eigentlich nichts sahen.... ach Quatsch, "nichts" sieht man doch nie! Ein paar Voegel hatte es ja doch, bluehende Tree Wistaria und einen Sonnenuntergang!





Mit einem Glas Wein in der Hand :wine: warteten wir auf das Braai Feuer damit wir bald unser Ribeye Steak und das gemischte Gemuese braten konnten. Wir hoerten einen Fiery-necked Night Jar - fuer mich hatte dieser Ruf des nachts schon immer dieselbe Wirkung wie der Schrei des Fishadlers tagsueber - so richtig Afrika! (Und das nach 46 Jahren Afrika auch heute noch!) Es war immer noch schoen warm, um 18 Uhr 30 war es noch 25C (und natuerlich stockdunkel!)
Die ganze Nacht ueber hoerten wir ringsum bis zu 4 Scops Owls rufen, ach wie schoen!
Mitten in der Nacht gab's dann ein gewaltiges Gewitter, und alle Stuehle, Wein Kartons und alles stand noch draussen...

Trip: 348 km - 5 1/2 Stunden inclusive Einbau neuer Batterie in Hluhluwe, 20 Minuten an der Grenze Golela und ein kurzer Tankstop in Big Bend,
+ Nachmittags Game Drive 13 km
Unterkunft: Siphiso Camp Site, R270 / Nacht

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Wicki4

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Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:21

Hallo Maddy,

toll wieder ein Reisebericht von dir. :danke:
Da steige ich gerne auch noch zu und freue mich auf die Fortsetzung.

Liebe Grüße
Claudia

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maddy (16. Mai 2018, 19:33)

Kitty191

Schnürsenkel

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Donnerstag, 17. Mai 2018, 04:11

Hallo Maddy,
die MR16 ist uns aus dem letzten Jahr auch in grauseliger Erinnerung geblieben. Fast so „schön“, wie die R572 hinter Alldays Richtung Zwartwater. ;( :wacko:
Schön, dass es wieder einen neuen Bericht von Dir gibt.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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maddy (17. Mai 2018, 06:47), kOa_Master (17. Mai 2018, 05:35)

maddy

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Donnerstag, 17. Mai 2018, 16:47

Tag 2: Dienstag, 10. Oktober 2017
Mlawula Nature Reserve
Weter: Regen, sonnig, Regen, min 17C, max 26C

Wir sind schon vor 6 Uhr auf den Beinen, obwohl es immer noch regnet. Die Stuehle waren tropfnass, und die Weinkartons waren nicht mehr zu retten! (das Innenleben natuerlich schon!) So haengen wir denn mit einer Tasse Kaffee noch eine Weile im Camp herum, bevor wir uns auf einen kurzen Game Drive begeben. Wir fahren erst zum Mbuzi Picnic Site. Etwas weiter fanden wir den Mlawula River, der dort angestaut ist. Wir sahen Fish Eagle und Egyptian Geese - endlich ein paar Wasservoegel!!





Auch eine Familie Orange-breasted Bush-shrike fanden wir:


Wenn doch nur das Licht etwas besser waere!

Dann furen wir zum Sara Camp. Das war total verlassen und leider nicht so gut im Schuss...










Zurueck im Camp kochten wir uns ein ausgiebiges Fruehstueck mit Bacon, egg, Banana und Tomaten.
Nach dem Abwasch und einer kurzen Vogeljagd...

Black-backed Puffback


Lesser Striped Swallow beim Lehm sammeln fuer ihren Nestbau


Kurrichane Thrush:


Yellow-throated Petronia:


....begaben wir uns auf einen laengeren Game Drive Richtung Magadzwane Lodge.
Black-headed Oriole:


Cape Starling:


Die Magadzwane Lodge liegt am anderen (suedlichen) Ende des Reservates, hoch oben auf dem Berg auf 550m ueber Meer, 427 m hoeher als der Talboden. Dementsprechend steil ist dann auch das letzte Stueck der Anfahrt

Khabane Cave:






Das Wetter wird allmaehlich immer besser!


Fortsetzung folgt

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chrissie2006

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Donnerstag, 17. Mai 2018, 17:42

Leider haben wir uns letztes Jahr im Kruger knapp verpasst, dafür reise ich jetzt gerne mit.

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maddy (18. Mai 2018, 08:31)

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Samstag, 19. Mai 2018, 16:52

Hallo Claudia,
Es freut mich dass du mitfaehrst!

Hallo Kitty,
Ja, die potholes! Aber das kann ja bis zum naechstenmal schon wieder ganz anders sein. Manchmal geschehen doch Wunder!

Hallo Chrissie,
Ja, schade! Und wir haben noch andere knapp verpasst! Na, vielleicht klappt's das naechstemal!

Vielen Dank auch an alle Danke-Button-Druecker. Danke fuer euer Interesse!
Spaetestens in zwei Tagen sollte es etwas interessanter werden....

Gruss aus Sodwana
Maddy

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Samstag, 19. Mai 2018, 17:30

Fortsetzung

Tag 2: Dienstag, 10. Oktober 2017
Mlawula Nature Reserve

Die Magadzwane Lodge sieht gut aus und scheint noch recht neu zu sein. Hier hat's auch ein Restaurant, und gestern an der Reception wurde uns vorgeschlagen dass wir dort Nachtessen gehen koennen. Aber nachts haette ich diese ganze Strecke (ca.15-18 km) nicht zurueckfahren wollen!









Die Angestellten sind alle sehr freundlich, und wir werden herumgefuehrt, sogar ein Chalet wurde uns gezeigt.
Wir setzten uns an die Bar mit der schoensten Aussicht ueber halb Swaziland und bestellten einen G&T.



Die Wolken verziehen sich auch endlich.



Rattling Cisticola:




Emerald-spotted Wood-dove:


Auf dem Rueckweg fahren wir an den verschiedenen Pools vorbei. Mlawula hat eine ellenlange Bird List, irgendwo muessen all diese Voegel ja auch zu finden sein! Ganz oben auf meiner Wunschliste steht der African Finfoot, den es hier auch geben soll....



Der Phyton Pool war eine kleine Pfuetze, und ausser einem Paar Firefinches war kein Vogel weit und breit. Ok, es ist ja erst Oktober und die ganze Gegend noch recht trocken. Aber das war jedenfalls die enge Zufahrt und die Kratzer am Auto nicht wert!! :thumbdown:

Der Hyena Pool (aka Croc Pool) war eine noch groessere Enttaeuschung. Da war eine gebrochenen Staumauer und der See war leer. Die einzigen Tiere hier waren eine Kuhherde, und demzufolge ein paar Oxpeckers in den Baeumen.




Das interessanteste, was es hier zu sehen gab, waren diese Fussabdruecke:



...leider war der Leopard, der sie hinterlassen hat, nirgends zu sehen.....
Begegnungen unterwegs:
Striped Kingfisher


Little Bee-eater




So fuhren wir denn nochmals am Mlawula River vorbei, wo wir einen Striated (green-backed) Heron antrafen. Auch der Fish Eagle war wieder da.





Auch relativ viele Wasser Monitors hats dort in der Umgebung:




Um zehn vor fuenf waren wir wieder im Camp, und um 18:00 Uhr kam ploetzlich ein starker Wind auf, der den wunderschoenen, sonnigen Nachmittag in einen maechtigen abendlichen Sturm verwandelte!



Wir mussten dank dem Regen unser Braai (ein baby Weber) auf den Tisch unter dem Kuechenzelt stellen! Als dann um 19 Uhr die Huehnerschenkel fertig gebraten waren, war der Himmel ploetzlich mit Sternen uebersaet!
Der Wind wird allerdings wieder staerker. Und wo sind die Scops Eulen?


African Finfoot gabs leider heute auch keinen...

Erster Game Drive: 15 km - 1:20 h
Zweiter Game Drive: 43 km - 6:10 h
Unterkunft: Siphiso Camp Site, R270 / Nacht (fuer 2 Personen)

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Samstag, 19. Mai 2018, 18:25

Hallo Maddy,

schön das Du wieder einen Bericht schreibst. Da kann ich wieder etwas bei der Vogelbestimmung lernen :)
Das Mlawula Reserve sieht gut aus und habe ich mir mal notiert.
Swaziland möchte ich bei einem der nächsten Urlauben auch gerne mal wieder besuchen.

Gruß,
Markus

maddy

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Sonntag, 20. Mai 2018, 15:37

Hallo Markus,
Danke!

Wir waren leider etwas enttaeuscht von Mlawula.
Laut Karte hat(te es dort mal) jede Menge Hiking Trails, die aber weder markiert noch unterhalten werden. Buesche wurden selbst an Nebenstrassen schon lange nicht mehr zurueckgeschnitten.
An den Tieren merkt man ganz besonders, dass hier sehr wenig Besucher hinkommen. Die Fluchtdistanz von behaarten sowie auch befiederten Tieren ist sehr gross. Wir haben sehr wenige der Vierbeiner gesehen, und die meisten Voegel sind davongeflogen sobald das Auto anhielt - auch Annaeherungen zu Fuss waren aeusserst schwierig. Das ist uns erst so richtig im Krueger aufgefallen, dort steht und sitzt einfach alles nur so herum und wartet bis du weiterfaehrst....

Auch der Unterhalt auf dem Camp Site laesst doch sehr zu wuenschen uebrig. Alles ist alt, und was kaputt geht wird halt einfach nicht geflickt. Nur etwa jeder zweite elektrische Anschluss auf dem Camp Site hat funktioniert, und Von den Wasserhaehnen nur etwa jeder vierte (wenn ueberhaupt). Die Braaistellen waren entweder am zerfallen oder hatten keine Roste... Wirklich schade, denn das koennte ein wirklich toller Ort sein!

Der Unterstand am Mbuzi Picnic Spot hat kein Gras mehr auf dem Dach, und die Bird Hide im Camp ist auch am zerfallen und hat weit und breit kein Wasser, wobei aber urspruenglich Traenken angelegt wurden..

Der einzige Ort wo etwas Energie eingesetzt wird ist wohl die Magadzwane Lodge.

Wir hatten uns damals fuer Mlawula entschieden, weil es im Buch "Southern African Birdfinder" eine sehr gute Referenz hat (aber das Buch ist halt leider auch schon 12 Jahre alt und extrem outdated). Mbuluzi war auch noch in der engeren Auswahl, aber deren Camp Site hatte keine elektrische Anschluesse (wobei das ja eigentlich nur eine untergeordnete Rolle spielt, wir haetten ja Solar Panels!) Aber auf den Web Sites toent ja auch immer alles so gut! Nun weiss ich natuerlich auch nicht, ob Mbuluzi die bessere Wahl gewesen waere!

Gruss aus Sodwana
Maddy

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maddy

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Sonntag, 20. Mai 2018, 17:30

Tag 3: Mittwoch, 11.Oktober 2017
Mlawula Nature Reserve
Wetter: Sonnig! min.17C, max 26C

Blauer Himmel und Sonnenschein begruessten uns heute morgen, aber es war doch mit nur 17C recht frisch!



Golden-tailed Woodpecker




Cape Starling:


Proof-picture von Klaas's Cuckoo - der war soooo weit weg:


Die Bird Hide im Camp: kein Tropfen Wasser und kein einziger Vogel in Sicht...


Nach einer Tasse Kaffee und etwas birding ums Camp herum starteten wir um 8:40 Uhr einen Drive zum Damm, wo wir den Striated Heron wiederfanden und ein paar Fotos vom Malachite und Giant Kingfisher machen konnten. Wegen dem African Finfoot sassen wir dort recht lange rum. Aber kein Finfoot hat sich gezeigt.....

Striated Heron:




Egyptian Geese:


Giant Kingfisher, maennlich


Sogar Crocs hat's hier auch!




Giant Kingfisher, weiblich:






Eastern Golden Weaver:


Malachite Kingfisher


Weibliche Flat Lizard


Plain Grass Frog






Wir wollten eigentlich den Fishing Trail flussaufwaerts wandern, aber dank der vielen wild durcheinanderwachsenden Buesche haben wir den Weg leider nicht gefunden. :thumbdown:


Fortsetzung folgt

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Sonntag, 20. Mai 2018, 18:41

Hallo maddy,

vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Schade, das eigentlich tolle Parks manchmal schlecht oder zu wenig gepflegt werden.
Dabei sind es in meinen Augen oft nur Kleinigkeiten die einem den Aufenthalt verderben.
Meiner Meinung steht und fällt alles mit dem Management vor Ort.
Ich hoffe Ihr habt Euch dadurch aber nicht die Laune verderben lassen.

Gruß,
Markus

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toetske (24. Mai 2018, 01:07)

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Montag, 21. Mai 2018, 16:42

Ich hoffe Ihr habt Euch dadurch aber nicht die Laune verderben lassen.


Hallo Markus,
Nein, ueberhaupt nicht! Wir sind nicht so heikel und nehmen es wie's kommt! Wir sind natuerlich auch groesstenteils self-sufficient - wenn der Wasserhahn auf dem Camp Site nicht funktioniert ist doch egal, wir haben am Trailer ja unseren eigenen Gebrauchwasser Tank mit! Auch Braai und Grillrost haben wir mit, also wenn's da nichts hat ist auch egal. Ausserdem versuchen wir immer das Positive zu sehen: der Camp Site war riesengross und wir hatten ihn (bis auf die erste Nacht) ganz fuer uns alleine. Ein paar Tiere haben wir schlussendlich auch gesehen, und ein paar Voegel hat's ja auch! Vielleicht nicht so viele wie wir erwartet hatten, aber immerhin... :thumbsup: Wenn nur eins von 3 WC's und eins von 5 Lavabo's funktioniert bin ich gluecklich, dass wenigstens eins noch brauchbar ist! Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern was im Ablution Block alles kaputt war - aber wir haben es ueberlebt! :thumbup: Und fuer den Anfang des Urlaubs war's ja auch nicht soo schlecht - ein bisschen rumhaengen und relaxen... erst am Ende des Urlaubes wurde uns bewusst, dass wir eigentlich lieber einen Tag mehr im Kruger gehabt haetten. Aber geaergert haben wir uns trotzdem nicht!

Schade, denn dieses Reserve haette grosses Potential!!

Gruss aus Sodwana
Maddy

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Dienstag, 22. Mai 2018, 16:34

Fortsetzung Tag 3: Mittwoch, 11.Oktober 2017
Mlawula Nature Reserve

Wir machen uns auf den Rueckweg ins Camp.
Golden-breasted Bunting im Gegenlicht:


Eine Handvoll Impalas auf der Flucht:


... und ein sehr scheues Nyala


Nach dem Lunch gehts auf zu etwas mehr Camp-birding.
Kurrichane Thrush:


Leider nur ein Proof-picture: Weiblicher Black Cuckoo-Shrike!


Golden-breasted Bunting:


Und dann schaut mich ploetzlich die hier an, aus ihrem Versteck hinter einem Steinhaufen.
Die hat mich natuerlich gesehen lange bevor ich sie entdeckt habe!



Eine Western Stripe-bellied Sand Snake - was fuer eine Schoenheit!! :thumbsup:







Tubercled Gecko:


Nachmittags fuhren wir nochmals zum Damm, aber das Gegenlicht war nun sehr unguenstig und machte fotografieren nahezu unmoeglich. So nahmen wir denn den Fishing Trail Fluss abwaerts unter die Fuesse. Zum Glueck haben wir den gefunden! Es geht durch den Wald - hohe Baeume und wenig kleines Gebuesch machen das gehen etwas einfacher.
Schoen ist es hier am Fluss!





Da waren zwei African Black Ducks unterwegs, aber immer noch kein erhoffter Finfoot!





Was fuer ein schoener Ort! Am Ende des Trails begegneten wir einem Mountain Reedbuck (der war viel zu schnell fuer ein Foto), und auf dem Rueckweg ins camp 4 Gnus.



Also Tiere hat's hier schon, nur sind sie unheimlich scheu!

Ein riesiger Camp Site ganz fuer uns alleine...


Schon ist es wieder Zeit fuer einen Sundowner! :wine:
O-oh, der Wind erhebt sich wieder - aber heute ist keine einzige Wolke am Himmel!



Erster game Drive: 15 km - 3:20 h
Zweiter Game Drive: 5 km - 1:25 h, including short Fishing trail
Unterkunft: Siphiso Camp Site, R135 pro Person pro Nacht

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16

Mittwoch, 23. Mai 2018, 16:11

Tag 4: Donnerstsg, 12. Oktober 2017
Mlawula - Lower Sabie, KNP, 166 km, + 16 km Game Drive
Wetter: sonnig, min 9C, max 34 C

Nach dieser klaren Nacht war es heute morgen mit 9C noch kaelter. Der Wind hatte in der Nacht die Richtung geaendert, und dieser North-easter brachte die halbe Nacht eine menge Laerm vom Workshop / dem nahegelegenen Bahnhof mit sich.

Um 5:45 Uhr waren wir deshalb schon auf den Beinen, und nach einem Kaffee packten wir zusammen. Da das Zelt immer noch so nass wart entschieden wir uns zu einem Spaziergang und danach, da immer noch alles feucht war, zu einer weiteren Tasse Kaffee....
Um 8Uhr 30 waren wir dann endlich abfahrbereit.





Die Fahrt war einfach, die Strassen waren gut, und auch hier hat's ueberall Zucker Felder.
Der Grenzuebergang in Mananga hat ganze 5 Minuten gedauert - noch nie habe ich Grenzbeamte so desinteressiert gesehen in was da kommt und geht!


Ach ja, das sind wir uns ja gewoehnt... :rolleyes:

Als wir dann zur T-junction kamen, stand da dieses Schild:


Ja, das wissen wir auch, aber wo ist denn nun Komatipoort? Laut Karte geht da eine Strasse geradeaus direkt ins Dorf....
Natuerlich fuhren wir zuerst nach rechts, haben dann aber noch rechtzeitig gemerkt dass das die falsche Wahl war bevor wir am Mozambique Grenzposten waren!

Im Komati Square Shopping Centre im Superspar kauften wir noch ein paar Esswaren ein, die wir zuhause haben liegen lassen. :whistling:
Um 12 Uhr waren wir dann am Gate in Crocodile Bridge und kehrten im Shop ein um uns eine Kruger Map zu kaufen.

Die Bridge ueber den Crocodile River:




Three-banded Plover:


Blacksmith Lapwing:


Crocodile Bridge:


Collared Sunbirds:


Weiblicher Spectacled Weaver:


Unter einem freistehenden Dach hinter dem Shop haengen duzende von Epauletted Fruit Bats!



Fortsetzung folgt

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Donnerstag, 24. Mai 2018, 09:19

Fortsetzung

Tag 4: Donnerstag, 12. Oktober 2017
Crocodile Bridge - Lower Sabie

Und dann gings los, die erste Fahrt im Kruger Park, nach vielen vielen Jahren wieder mal! :thumbsup:
Die ersten 3 km waren unglaublich, und wir brauchten dafuer ganze 20 Minuten! Tiere und Voegel ueberall!
Das Erste war ein Gnu, das sich ueberhaupt nicht um uns gekuemmert hat, ich haette es vom Auto aus streicheln koennen so nah am Strassenrand blieb es stehen.







Red-billed Oxpeckers




Burchell's Starling:


Wattled Starlings:


Lilac-breasted Roller:




Beim ersten Wasserloch gab's schon mal was zu sehen, aber wir fuhren nicht hoch, da wir ja den Trailer hatten und wir nicht wussten ob man dort so einfach wenden kann.



Aber von der Hauptstrasse aus hat man die vier ja auch gesehen:


Wir hielten auch fuer alle moeglichen Voegel, bis wir uns dann endlich losrissen und entschieden, vorwaerts zu machen, sonst kaemen wir nie in's Camp!
Fuer diese Elie's wurde natuerlich schon nochmal angehalten! :thumbup:


Yellow-billed Hornbill


Magpie Shrike


Um 14 Uhr 30 kamen wir dann in Lower Sabie an und waren erstaunt, wie voll der Camp Site war! Wie ueberall im Kruger werden Camp Sites nicht zugeteilt, sondern man kann selber waehlen wo man sich hinstellen will.



Also kurvten wir denn mal rund um den (sehr kleinen, engen) Zeltplatz und fanden in einer Ecke doch noch einen Site der knapp gross genug war fuer unseren Trailer und das Zelt. Der war sogar noch so genial, weil wir hinten Buesche hatten und keinen direkten Nachbarn! Zum Glueck kann Colin so gut mit Trailer rueckwaertsfahren - ich haette das nie geschafft!!



So konnten wir denn ins Gruene schauen anstatt auf einen benachbarten Caravan! 8o




Fortsetzung folgt

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Donnerstag, 24. Mai 2018, 10:29

Fortsetzung

Um 16 Uhr fuhren wir auf einen kurzen Game Drive, erst runter zur Sabie River Bruecke. Hier soll auch schon mal ein Finfoot gesichtet worden sein.....



Pied Kingfisher:






African Jacana:


Das ist mir erst am Laptop aufgefallen dass der ja hier um einen Hippo Kiefer rumstelzt...


Anschliessend fuhren wir gegen Norden zum Sunset Dam.


War alles recht leer dort, bis auf ein paar Hippos und Krokodile am fernen Ufer.







Dank der Leere dort fuhren wir wieder zurueck zur Bruecke.





Crested Francolin:


An der Bruecke stand schon die ganze Zeit ein Wohnmobil und noch ein paar Autos drumherum. Also fragten wir was es da zu sehen gaebe. In den Felsen da drueben waeren zwei Leopard Cubs! Na, da hats jede menge Felsen, und wir suchen alle ab mit dem Fernglas und finden nichts. Viel zu weit weg haben wir geschaut, denn sie waren gleich hier am Strassenrand!! Das haetten sie uns doch von vornherein sagen koennen!!!
Im allerletzten Moment sahen wir einen Kleinen zwischen den Felsen hervorkriechen und gleich wieder verschwinden! Ich habe ihn zwar gesehen, hatte jedoch keine Chance zu Fotografieren, aber Colin hat den halben Winzling noch erwischt! Hier die Proof Pictures:





Wow, ob sie morgen wohl noch hier sind?

Nach dem runterladen der Fotos auf den Laptop sind die Spare Ribs und Suesskartoffeln vom Grill auch schon fertig, und mit diesem leckeren Mahl und einem (?) Glas Wein beenden wir diesen tollen Tag. :wine:
Wow, nun haben wir doch schon am ersten halben Tag 3 der Big Five gesehen! Mit einem Leopard hatten wir schon gar nicht gerechnet, aber er zaehlte halt doch, auch wenn es nur ein ganz winziger war! :love: :love:

Trip: 166 km - 6 h, inclusive Border Crossing (5 Minuten!) und Einkaufen in Komatipoort.
Nachmittags Game Drive: 16 km - 1:30 h
Unterkunft: Lower Sabie Camp Site, R289.75 / Nacht

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Freitag, 25. Mai 2018, 11:34

Tag 5: Freitag, 13. Oktober 2017
Lower Sabie - Malelane - Lower Sabie, 212km
Wetter: grau und bedeckt, min 17C, max 22C

Die Nacht war sehr ruhig, und wir schliefen friedlich. Dann ging ploetzlich der Wecker los: eine Natal Spurfowl, die die Nacht gleich hinter unserem Zelt verbracht hat, faengt lauthals an zu schreien!! :wacko: Huch, so ein Schock!!! Es ist gerade mal 4:50 Uhr und noch finster!
Kurz darauf faengt ein Robin an zu singen - das toent schon mal sehr viel schoener!

Heute erwartet uns ein langer Tag. Vor ein paar Wochen sandte Colin sein Fernglas zur Reparatur nach Johannesburg, und niemals haette es das Paket rechtzeitig zu uns zurueck geschafft bevor wir in den Urlaub fuhren. So organisierten wir denn dass die Bushnell Agentur das geflickte Fernglas zu PostNet in Malelane schickt, wo wir es heute abholen werden.

Nach einem schnellen Yoghurt und Banana Fruehstueck fuhren wir um 5:40 Uhr los, gleich zu den Felsen mit den Leopard Cubs. Aber da hatte es schon so viele Autos dass wir nur kurz rumschauten, nichts sahen und uns dann weiter auf den Weg nach Malelane machten. (Laut spaeterer Nachfrage hatte niemand an diesem morgen die Cubs gesehen, die Mutter hat sie wohl in der Nacht woanders versteckt. Haette ich auch, die vielen Autos haetten mich auch genervt!!)



Die Fahrt war unterhaltsam, es gab immer mal wieder was zu sehen. Leider war das Wetter sehr trueb, nichts mit gutem Fotolicht waehrend der beruehmten "Golden Hour" !!

Sabota Lark:


Burchell's Coucal:






Yellow-billed Hornbill:


Grey Go-away-bird


O-oh, und da kommt einer ganz zielstrebig auf uns zu! :help:
Zum Glueck hat er dann aber in den Bush abgedreht...


Tree Squirrel:


Terrapin


Red-breasted Swallow:


Lilac-breasted Roller


Ich war schockiert wie trocken es hier an der Crocodile River Road war. Es ist sicher fast 30 Jahre her seit ich diese Strasse zum letztenmal gefahren bin, aber ich hatte diese Gegend ganz anders in Erinnerung, mit Wald und hohen Baeumen... Es ist allerdings nicht nur die Duerre, die den Wald so dezimiert hat, sondern auch das viel zu hohe Elefantenvorkommen.





Doch ein bisschen gruen hier: eine junge Ansellia africana - Leopard Orchid:




Der Crocodile River


Black-headed Oriole


White-browed Scrub Robin


Dwarf Mongoose



Fortsetzung folgt

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Freitag, 25. Mai 2018, 12:25

Fortsetzung

Lower Sabie - Malelane



Wahlberg's Eagle:


Sabota Lark




Dwarf Mongoose


Yellow-billed Hornbills beim Balztanz:








Red-crested Korhaan


Crowned Lapwing


Ein Blick auf die gruenen Felder ausserhalb des Parks


Nr. 4 der Big Five...


Magpie Shrike


Crested Francolin


Swainson's Spurfowl




Red-billed Hornbill


Golden-tailed Woodpecker


Helmeted Gunieafowl


Crocodile River


Nach ca. 5 Stunden gemuetlicher Fahrt fuhren wir aus dem Park und nach Malelane. Es war ein rechtes Problem die PostNet Filiale zu finden! Als wir dann doch endlich dort ankamen wurde uns gesagt, das Paket sei noch nicht da! Oh don't tell me that, after all this!!! :cursing:
Aber der Computer sagte dann das Gegenteil, und wir bekamen unser Paket. Colin war gluecklich endlich wieder sein geliebtes Fernglas zu haben! Noch schnell ein paar Sachen einkaufen, dann nahmen wir gleich die Rueckfahrt unter die Raeder!


Fortsetzung folgt

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