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Sella

Sonne

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Montag, 8. Oktober 2018, 13:49

Man sollte nie den Morgen vor dem Abend loben...Oder....Wo bin ich nur mit meinen Gedanken ?( ?

Sonntag, den 22.09.2018


Ich würde jetzt gerne schreiben das mein neu erstarktes Selbstbewusstsein vom Tag zuvor sich wie ein roter Faden durch diesen einzigartigen Urlaub zieht. Dem ist aber leider nicht so. Schon abends als es dunkler und dunkler und schließlich Nacht wird, verspüre ich doch eine gewisse Angst so ganz alleine. Und auch wenn mein Verstand oder mein höheres Selbst oder weiß der Himmel was auch immer mir sagt das dies total überzogen ist und ich mich gefälligst mal nicht so anstellen soll und überhaupt was soll denn passieren....? So antwortet mein Körper doch mit schnellem Puls (also kein Herzrasen) und ziemlichen Schlafstörungen. Immer wieder wache ich auf und stelle auch beruhigt immer wieder fest das alles in Ordnung ist.
Dementsprechend gerädert bin ich am Sonntag. Ich dusche, zieh mich an, pack meine Sachen für die Weiterreise nach Satara und trinke einen Kaffee auf den Treppenstufen vor meinem Bungalow. An mir ziehen die Reinigungskräfte vorbei die ihre Putzmittel oder das Klopapier auf dem Kopf bis zum gewünschten Einsatzort tragen. Das hat alles etwas so vertrautes und lebendiges, dass auch meine Lebensgeister wieder erwachen und ich mich in großer Vorfreude um 8:30 Uhr in meinen Konrad setze. Anfangs ist es noch ziemlich bedeckt und genauso ist mein Fahrstil aber nach einigen Kilometern gibt sich beides.
Am Tshokwane Picknickplatz lege ich eine kurze Pause ein und danach geht es eben weiter Richtung Satara.

Unterwegs:

Lilac - breasted Roller oder schlicht und ergreifend weil immer und überall aber trotzdem sehr hübsch...Die Gabelracke




Herr Büffel




Orpen Felsen ?




Auch er ist keine Rarität - Der Gelbschnabeltoko




Tshokwane Picknickplatz




Die ersten Löwen aber sehr weit entfernt








Nach ca 4,5 Stunden und knapp 100 km komme ich guter Dinge in Satara an. Für das einchecken bin ich noch zu früh aber ich buche für abends mal gleich einen Night drive. Um die Zeit noch etwas zu überbrücken versuche ich mich in Satara gleich mal am Buffet. Das scheint neu zu sein. Im Februar waren wir dort und da gab es das meines Wissens noch nicht. Ich habe Hunger und so ist das Essen auch ganz genießbar. Die freundliche Bedienung macht dann erst mal eine ganze Reihe Fotos von mir mit meinem Handy, vor allem als sie hört das ich alleine unterwegs bin :)







Später mehr vom Rest des Tages. Jetzt hab ich erstmal selbst wieder Hunger gekriegt ;) . Ich hoffe, ich schreibe nicht zu ausschweifend und es ist für euch in Ordnung so.

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dagoep

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22

Montag, 8. Oktober 2018, 13:51

Hi Sella,

da machst Du dir anfangs noch Sorgen, dass Du alleine unterwegs bist und plötzlich wird es schon eng im Wagen.

Konrad sieht aber groß aus und ich finde da noch irgendwo ein Plätzchen.

Viele Grüße

dagoep

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Sella (8. Oktober 2018, 13:54)

Sella

Sonne

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23

Montag, 8. Oktober 2018, 15:36

Na dann begrüß ich natürlich herzlich die neu Zugestiegenen :wine:

Hallo Bär,

natürlich bin ich so gar keine Autoexpertin. Aber ich versuche mich natürlich trotzdem gerne mal an einer Beschreibung.
. Wie saß man - eher wie in einem Duster oder eher wie in einem höheren 4x4?
Von der Höhe her würde ich schon sagen das der Rush vergleichbar mit dem Duster ist. Auch ist im Innenraum viel Platz und vorne wie hinten genügend Beinfreiheit. Der Kofferraum ist mindestens genauso groß wie beim Duster. Eine Kofferraumabdeckung gab es. Die war zwar ziemlich behelfsmäßig aber funktionierte.

77kW = 103 PS bei einem 1500ccm Moto
Das er um die Hundert PS hat entspricht genau meiner Erwartung und Schätzung. Natürlich bin ich im Park nie in die Verlegenheit gekommen den Rush mal richtig auszuprobieren und mit oder ohne Gepäck schneller zu fahren aber wie gesagt habe ich ihn gedanklich auch bei der PS Größe angesiedelt.
Hakelig fand ich schon manchmal den Rückwärtsgang. Und das lag sicherlich nicht nur an meinen motorischen Fähigkeiten. Ich kam sogar sehr gut damit zurecht mit links zu schalten. Wenn ich jedoch manchmal den Rückwärtsgang einlegen wollte und ich dachte ich bin schon drin weil die Rückfahrkamera (ja die hatte der Konrad auch :P ) anging und ein akkustisches Signal ertönte, hieß das eben noch lange nicht das ich wirklich den Gang drin hatte. Das ist mir so drei bis viermal passiert dann war wieder ein Machtwort meinerseits fällig und zugegebenermaßen mit etwas mehr Fingerspitzengefühl klappte es dann auch.
Zum Kraftstoffverbrauch ist von meiner Seite her auch schwer etwas zu sagen. Ich bin insgesamt knapp nein auf dem Punkt 1000 km gefahren (das sollte eigentlich erst zum Schluß kommen ;) ). Dreimal habe ich getankt aber es war auch niemals der Tank leer. Ich habe einfach die Gelegenheit genutzt. Würde aber schätzen das ich mit einer Tankfüllung ca 500 km fahren kann. Auch ähnlich wie beim Duster.

Daihatsu Terios", welcher von Forikern als wendiger kleiner SUV mit Allradqualitäten beschrieben wird und andererseits ein Vergleich mit dem Toyota Avanza gezogen wird, also eher eine größervolumige Limousine im Pseudo-SUV-Gewand
Nun kenne ich den Terios nicht. Ich bin selbst auch noch nicht Allrad gefahren wage aber das wohl auch anzuzweifeln. Komfort und Größe ist evtl vergleichbar mit dem Duster. Ansonsten ist er laut und ohne Dämpfung oder nur wenig gedämpft wie der Toyota Avanza. Deshalb eben auch der Zusatz Rüttelplatte. Nach hinten hin brach er auf Gravel gerne mal aus wie ein bockiges Pferd ohne das ich einen offensichtlichen Grund sah. Vermutlich dann wenn ich zu langsam wurde. Aber dann hab ich einfach die Geschwindigkeit etwas angepasst und es fluppte. Vielleicht dann doch eher Fahr- oder Schaltfehler meinerseits.

Dass ich schon auf dem Rücksitz Platz genommen habe, hast Du ja sicher bereits festgestellt.
Ja, ich habe mich gerade mal umgedreht und da sitzt tatsächlich ein Bär auf der Rückbank :thumbsup: . Habe dazu auch bei G...gle ein nettes Bildchen gefunden welches ich bestimmt aus Urheberrechtl. Gründen nicht einstellen darf. So muss jeder jetzt seiner Phantasie freien Lauf lassen. Lass dem Dagoep und anderen Mitfahrern aber noch ein wenig Platz. Aber wie schon gesagt ist der Kofferraum ganz respektabel und ohne Abdeckung geht es für den ein oder anderen Mitfahrenden sicher noch :D




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Sella

Sonne

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Montag, 8. Oktober 2018, 16:46

Um 14 Uhr bekomme ich dann den Schlüssel für meinen kleinen Bungie mit der Nr. 141. Dieser liegt ganz nah an der Rezeption und dem Restaurant. Ich sortier mich erstmal ein, mache ein Nickerchen und erkunde das Camp. Man hat ja sowieso viel zu wenig Bewegung. Aber es ist auch mittlerweile so heiß, dass ich mich wieder in mein Häuschen verkrieche und lange lese.


Bungalow Nr 141













Um 19:45 treffen sich die Nightdrive Teilnehmer an der Rezeption. Es fällt mir jedes Mal auf, dass sich das vorab immer etwas chaotisch gestaltet. Mal fehlt ein Teilnehmer, mal ist einer zu viel. Dann stehen wieder ganze Gruppen nicht auf dem Zettel oder es gibt mehr Teilnehmer als Plätze im Bus. Diesmal fehlt angeblich eine Teilnehmerin. Der Lebenspartner tut dies auch lautstark kund und bittet flehentlich doch darum auf seine Angebetete zu warten. Erst nach einiger Zeit fällt der vermeidlich Verlorengegangenen auf, dass ihr Liebster besorgt nach ihr ruft und mit leiser Piepsstimme antwortet sie, dass sie bereits seit geraumer Zeit schon im Bus auf ihn wartet. Also glücklich wieder vereint geht es mit geringfügiger Verspätung um kurz nach 20 Uhr los.
Der Nightdrive wird von einem schwarzen Guide geführt der italienischer Abstammung ist. Immer wieder rutscht er in italienische Formulierungen und meint das er wirklich nur schlechtes Englisch spricht. Das stimmt allerdings überhaupt nicht. Er kennt sich gut aus und macht bis auf einen Fauxpas alles gut. Als wir nämlich einen Löwen direkt an der Straße liegen sehen, erklärt er uns das dieser verletzt ist und neben offensichtlichen Wunden im Gesicht auch ein gebrochenes Bein habe. Die Natur würde das von selbst regeln und nur selten müssten Ranger da mit einem finalen Schuss einschreiten. Der Löwe scheint interessiert zuzuhören, nach einiger Zeit ist ihm aber die Fotosession zu viel und er steht mühelos auf und geht woanders hin. Mit dem gebrochenen Bein war wohl nichts...Ich bin mir ziemlich sicher das ich die Geschichte des Guide so richtig verstanden habe. Mein Englisch ist jedenfalls nicht perfekt und so finde ich die Story zumindest unterhaltsam und amüsant. Nachdem ich an dem Abend noch feststellen muss das ich so viel gar nicht zu lachen habe, hat das wenigstens kurzfristig für eine gewisse Heiterkeit gesorgt.


Bilder vom Nightdrive





African Wildcat (?)




Small-spotted Genet leider total unscharf




Und nachdem ich dieses letzte Foto gemacht habe, sehe ich das der Akku der Camera leer ist und genau in dem Moment weiß ich, nein sehe ich klar vor mir, wie ich das Ladegerät eben dieser Camera zu Hause in die dafür vorgesehene Schublade räume ;( . Und zweifellos wird nun der Schwerpunkt dieses Urlaubs ein anderer. Zu diesem Zeitpunkt bin ich allerdings wirklich untröstlich aber es kommt noch etwas dazu. Wieder in meinem Bungalow 141 schreibe ich mit meinem großen Sohn er möge bitte nach dem Ladegerät schauen. Es dauert ewig bis er mir zunächst wortlos ein Foto eben dieses schickt. Dann später noch ein paar tröstende Worte und es gibt doch für alles eine Lösung, Mama :rolleyes: .
Ich lege mich schlafen und will traurig nach meinem kleinen Talismann (ein zerdrücktes Kuscheltier) greifen den mir unser Sohn Finn vor zig Jahren mal geschenkt hat. Entsetzt stelle ich fest, dass der kleine Hund nicht an Ort und Stelle ist. Wieder zieht ein Film vor meinem Auge ab und ich sehe wie ich Bungie 156 in Skukuza verlasse und der Kuschelhund auf dem Nachbarbett mir traurig hinterher schaut :wacko: . Doch sehr bedrückt schlaf ich irgendwann ein mit dem Gedanken das es morgen aber bitte durchgehend besser wird.

Tageskilometer: 100 km

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Kitty191

Schnürsenkel

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Montag, 8. Oktober 2018, 16:52

Hallo Sella,
ich finde Deine Berichte nicht zu ausschweifend, ganz im Gegenteil! Dein Schreibstil ist sehr unterhaltsam und holt mich genau dort ab, wo ich rumstehe. 8o Besonders Deine sehr ehrliche Art, Befindlichkeiten und Situationen zu beschreiben, die Du als Alleinreisende exklusiv und zum erstenmal hautnah erlebst und mit uns teilst, berühren mich.
Bitte weiter so. Bin schon sehr gespannt was als nächstes passiert.


LG
Kitty (die schon am Flug ohne Begleitung scheitern würde)
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Sella

Sonne

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Montag, 8. Oktober 2018, 16:57

Ach Kitty, dass tut aber gut :love: :)

Bär

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Montag, 8. Oktober 2018, 17:40

Kann Kitty nur zustimmen, Du schreibst sehr persönlich. 8o

Ich stelle mich ab sofort auf einen bilderlosen Reisebericht ein, macht aber nichts, dann eben Kopfkino anhand Deiner Texte...

Danke auch für die Erläuterungen zu Konrad. Kann nun die Rüttelpiste endlich richtig einordnen; er hat sie folglich nicht besonders gut gemeistert, sondern dabei ziemlich gerüttelt. :D

Platz scheint im Rush genug zu sein, es passen wohl noch ein paar ins Fond. Immer rein mit euch, ich mach mich auch ganz schmal :whistling:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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kalingua

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28

Montag, 8. Oktober 2018, 20:06

Ohh, das mit den fehlenden Ladegerät ist wirklich sehr ärgerlich :( und dann kann man noch nicht mal dem Mann die Schuld geben, weil man alleine unterwegs ist... Aber auch ich fahre gerne bilderlos mit :)

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Wicki4

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29

Montag, 8. Oktober 2018, 20:13

Hallo Sella,

ich steige heute auch noch schnell zu und freue mich auf deinen weiteren Bericht, auch ohne Bilder.

Meine Hochachtung hast du sowieso, ich glaube nicht, dass ich so eine Reise alleine gemacht hätte. :thumbsup:
Schon die Vorstellung allein mit einem fremden Auto zu sein, macht mir Albträume.

Ich freue mich auf die Fortsetzung und hoffe noch, dass du deinen kleinen Hund noch wiederbekommen konntest.

Liebe Grüße
Claudia

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tribal71

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30

Dienstag, 9. Oktober 2018, 07:33

Hallo Sella,

verspätet steige ich auch noch schnell ein. Bin zu Zeit außer Haus und im Hotel die Internetverbindung ist sehr schlecht.
Trotzdem freue ich mich sehr Deinen Bericht zu lesen, war ich schließlich ja auch einer der Dich ermutigt hat, alleine zu reisen.
Deine Erfahrungen wecken Erinnerungen in mir, Diese ganzen Dinge alleine erleben zu dürfen/müssen sind oft anders als man es als Paar/Familie gewohnt ist.
Die Dunkelheit und Stille nachts kann bedrückend sein, kein vertrautes Geräusch neben sich...das habe ich auch anfangs so empfunden.
Und Dinge die man vergessen odr selbst verschuldet hat...kann man wirklich aif niemanden abwälzen...schade eigentlich ;) ;) ;)
Dein erster Night Drive hatte aber schon eine sehr ordentliche Ausbeute, da kann man nicht meckern.
Ich bin gespannt wie es weiter geht und drücke die Daumen das zumindest der Kuschelhund den Weg zurück zu Dir findet :thumbup:

Lieben Gruß,Markus

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Sella

Sonne

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 14:59

Ich freue mich über die neuen Reisebegleiter :thumbsup:

und dann kann man noch nicht mal dem Mann die Schuld geben, weil man alleine unterwegs ist


Und Dinge die man vergessen odr selbst verschuldet hat...kann man wirklich aif niemanden abwälzen...schade eigentlich
Och, so würde ich das nicht sehen.... ;) Man kann es wenigstens versuchen.... ;)


Denn geteiltes Leid ist halbes Leid.... ;) ;) ;)


Montag, den 24.09.2018


Wieder eine nicht ganz so hervorragende Nacht. Lange in Selbstmitleid zu suhlen ist nun aber auch nicht mein Ding. Also sage ich mir, dass ich nun weiter mit meinem Handy schöne Fotos mache. Die schaue ich mir sowieso viel öfter an und für weiter entfernte Motive muss ich jedenfalls nicht anhalten und mich mit 10 anderen Autos um den besten Platz streiten. Eigentlich ist das nur von Vorteil. So rede ich mir erst einmal gut zu.
Auch Jörg hat inzwischen zu Hause mitbekommen, weil das Ladegerät wohl nun auf dem Tisch liegt, dass ich dieses vergessen habe. Auch er schickt mir ein Foto des Ladegeräts mit den Worten "Warum auch immer das hier geblieben ist...".
Die gerade noch nicht verheilte Wunde bricht wieder auf und ich lass mir das alles noch mal durch den Kopf gehen. Nachdem ich die Qualität der Fotos unserer letzten Südafrika Reise sehr vorsichtig in Frage gestellt habe, hat mir mein Mann zu dieser Reise "Das Handbuch zur Camera" auf den Tisch gelegt und mir so signalisiert das ich es doch bitte etwas besser machen soll als er....wenn möglich. Ja und da lag es auch eine ganze Zeit. Zugegebenermaßen blätterte ich ein paar Mal lustlos drin rum aber richtig reingeschaut habe ich nicht. Zwei Hobbyfotografinnen kamen zu Besuch um mich in die Geheimnisse der Bilderwelt einzuweihen aber irgendwie so richtig lange und intensiv haben wir dieses Thema dann nicht behandelt. Jörg meinte nachher nur lakonisch, dass er echt gespannt auf meine Bilder sei...Irgendwie übt das schon so einen gewissen Druck aus.... ;)


Genau das sage ich ihm als ich ihn dann doch morgens anrufe. Vermutlich habe ich das Ladegerät aus inneren Protest zu Hause gelassen :whistling: . Eigentlich kümmert er sich ja sonst darum. Natürlich steht er diesen weiblich logischen Argumenten erstmal sprachlos gegenüber. Aber eine gewisse Mitschuld ist nun wirklich nicht von der Hand zu weisen, oder??? ;) ;) ;) ;) Auch er sieht das irgendwann ein. :thumbsup: .
Nein, natürlich weiß ich das dies mein blöder Fehler ist aber es tut gut mit ihm zu sprechen und ich bin danach deutlich besser drauf und freu mich trotzdem riesig auf die Zeit die vor mir liegt.
Damit ich mir selbst einen Kaffee zubereiten kann, besorge ich mir über die Rezeption einen Wasserkocher was auch problemlos funktioniert. Kaffee hilft 8) .
Ich fahre Richtung Orpen. Im Oktober 2015 waren wir dort in der Nähe bei einem Bekannten meiner Schwägerin untergebracht und dort haben wir als Familie zum ersten Mal Kontakt mit dem Krüger Park gemacht. Also ist mir die Gegend etwas vertraut. Von der H7 biege ich in den Rabelais Loop ein auf dem wir damals tolle Sichtungen hatten. Diesmal nur die üblichen Verdächtigen wie Giraffe und Zebra aber ich sauge das förmlich in mich auf weil es eben alleine doch eine besondere Bedeutung hat. Konrad schüttelt mich auf Gravel ganz schön durch und da sein Motor doch so laut ist, mache ich erstmal das Radio mit dezenter Hintergrundmusik an . Der Sender 95,2 wird in den nächsten Tagen mein leiser Begleiter. Mal wird auf afrikaans mal auf englisch gesprochen. Meine Fähigkeiten dies zu verstehen sind in beiden Sprachen sehr beschränkt. Die Musik ist seichte Popunterhaltung.
In Orpen angekommen kaufe ich im kleinen Shop erstmal ein. Ein Angestellter wünscht mir "Happy Heritage day". Ups, ich wusste gar nicht das heute ein Feiertag ist. Laut Wikipedia werden an diesem Tag die Südafrikaner ermutigt, ihre Kultur - und Glaubensvorstellungen und Traditionen im weiteren Kontext einer Nation zu feiern die allen Menschen gehört. Die Angestellten an der Kasse haben traditionelle Gewänder an und bewegen sich tanzend/tänzelnd durch den Raum. So viel gute Laune steckt doch einfach an.
Der Rückweg führt mich über ein langes Stück H7 dann biege ich auf die S36. Nach etwas mehr als 9 km biege ich auf den Sweni Weg (S126). Am Welverdiend Wasserloch bleibe ich eine Zeit lang und beobachte die Giraffen und Elefanten. Einfach traumhaft. Auch am Sweni Wasserloch bleib ich knapp 15 min.

Drei Tage vor meiner Reise habe ich mir zur großen Erheiterung meiner
Familie einen Selfie Stick bestellt. Ich fand es erst selbst etwas, sagen wir, gewöhnungsbedürftig aber nachdem die Camera gerade außen vor ist, leistet mir diese Selfie Stange doch gute Dienste.Ich fühle mich gerüstet 8o .


Also nun ein paar Handyaufnahmen. Ihr seht es mir nach....


Der Shop in Orpen



Zebras gehen immer






Welverdiend Waterhole




Sweni Waterhole







Nachdem ich knapp 7 Stunden Auto gefahren bin merke ich auch das die Konzentration nachlässt und ich fahre zurück nach Satara. Abends gehe ich noch einmal essen. Später lese ich in meinem kleinen Häuschen etwas und trinke ein Glas Wein
Der Tag war toll! Ich fühle das ich angekommen bin und freu mich auf den nächsten Tag.




Tageskilometer: 150 km (doch dtl mehr als ich dachte)


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toetske

oorbietjie

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 20:35

Der Sender 95,2 wird in den nächsten Tagen mein leiser Begleiter. Mal wird auf afrikaans mal auf englisch gesprochen.

Liebe Sella,

Es ist 94.2 - Jacaranda FM. Der läuft bei uns auch meistens wenn wir im Norden herumfahren und ist einer der beliebtesten Radiosender im Land.
Wenn mich Heimweh überfällt, höre ich ihn öfter über (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

Die positive Seite vom Handy: viel besser solche Bilder als gar keine ;)

Ich lese Deinen Bericht gespannt weiter.

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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Enilorac

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 21:13

Hallo Sella
Ich hoffe es gibt noch einen freien Platz in deinem Konrad, ich mache mich auch ganz klein...
Mir gefällt dein Schreibstil sehr und ich bewundere deinen Mut alleine nach Afrika zu reisen!
Das mit dem Ladegerät ist wirklich ärgerlich...
Ich bin gespannt auf die Weiterreise.
LG Caroline

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Sella (9. Oktober 2018, 22:42)

Sella

Sonne

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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19:59

Kleiner Umweg, großes Upgrade ;)



Dienstag, den 25.09.2018


Nach einer wieder mal durchwachsenen Nacht, werde ich durch die fröhlich singenden Mitarbeiter in Satara geweckt. OK, es ist sechs Uhr und Zeit um aufzustehen. Nachdem ich geduscht, Sachen gepackt und vor allem einen Kaffee hatte, belade ich Konrad von der Rüttelplatte und es geht schon um 7:45 los Richtung Lower Sabie. Wie sehr Konrad heute seinem adeligen Nachnamen gerecht wird, ahne ich da noch nicht.
Erst fahre ich gemütlich die Teerstraße und freue mich auf das neue Camp. Zwischendurch halte ich mal an und genieße einfach den frühen Tag, die Landschaft und die tolle Stimmung. An der, wie ich glaube, N`waswitsontso Schleife biege ich rechts ab um den kleinen 4,3 km langen Loop mitzunehmen. Bevor ich in einen Loop einbiege, merke ich mir immer genau meinen Tachostand und addiere die Kilometer des Loops dazu damit ich ungefähr weiß wann ich wieder auf Asphalt bin. Das mache ich auch dieses Mal. Als ich aber nach ca 5 km immer noch auf der Gravelroad bin, werde ich ganz vage etwas unruhig. Die Straße oder Pad wird zunehmend enger. Im trockenen Flußbett neben mir sehe ich vereinzelt Elefanten. Wo 3-4 Elis sind kommen in der Regel noch welche dazu oder sind nicht weit. Auf dem Pad liegen rausgerissene Sträucher und Äste denen ich ausweichen muss. Ich will hier und jetzt auf gar keinen Fall anhalten. Ich bin nun wirklich angespannt weil ich merke das ich ganz bestimmt nicht in dem Loop bin in dem ich glaubte zu sein und weil der Weg den ich befahre scheinbar kein Ende nimmt. Anfangs kommen mir noch Autos entgegen, jetzt für eine lange Zeit kein einziges. Die Landschaft ist auch nicht einsehbar und ich steiger mich ein wenig in die von früher her bekannte Elefantenphobie. Klar denke ich mal darüber nach anzuhalten und einfach auf die Karte zu gucken aber irgend etwas treibt mich vorwärts. Endlich! Nach 16 km kommt eine Weggabelung und ein Hinweisstein. Mein Herz macht einen Hüpfer vor Freude und will sich erst auch so gar nicht beruhigen. Denn obwohl ich jetzt anhalte und angestrengt auf die Karte gucke kapier ich immer noch nicht wo ich bin. Irgendwann hält ein freundliches Ehepaar neben mir und hilft mir mich zu orientieren. Die beiden wollen zum Tshokwane Picknickplatz und ich fahre einfach hinter her.
Dort angekommen schaue ich auf meine Karte und sehe das ich den 4,3 km kurzen N`waswitsontso Loop mit dem N`waswitsontso Weg verwechselt habe. Dadurch bin ich dann 55 km Staubpiste gefahren. Im nachhinein war es dann auch nicht so schlimm und dramatisch. Beim nächsten Mal ist man bzw ich etwas aufmerksamer.

Trotzdem bin ich in Lower Sabie recht früh. Dort habe ich für eine Nacht einen Bungalow gebucht und mangels Kapazitäten zum Buchungszeitpunkt, für zwei Nächte eine Hut. An der Rezeption frage ich dann freundlich ob es nicht möglich wäre eine zusammenhängende Unterkunft für die drei Nächte zu erhalten. Am liebsten eine mit eigenem WC, Dusche und Kochmöglichkeit. Und wenn auch noch View möglich wäre.... :thumbup: .
Die Dame schaut in ihren Computer. Ja, nickt sie. Es hat heute gerade jemand ein Tent mit Riverview storniert und ob ich das denn möchte? Im Vorfeld habe ich mich ehrlich gesagt gar nicht so genau mit den einzelnen Unterkünften beschäftigt sondern das gebucht was noch frei war und einigermaßen preislich ok. Aber jetzt zögere ich nicht obwohl ich nicht weiß was mich erwartet und zahle sogar noch 150 Euro dazu. Na hoffentlich lohnt sich das auch. Am Tent Nr 17 bin ich erstmal sprachlos und begeistert. Ein schönes großes Zelt mit einem wunderschönen Blick auf den Sabie. Elefanten in großer Anzahl und Wasserböcke laufen zum Greifen nah am Zaun entlang. Ich kann mich gar nicht satt sehen und bin soooo happy. Wenn ich bei Sanpark schaue und sehe wie weit im voraus die Tents mit Riverview ausgebucht sind, begreife ich erstmal was für ein unglaubliches Glück ich hatte.
Irgendwann reiße ich mich von dem Anblick los und fahre in den kleinen Shop um einzukaufen. Einen netten Verkäufer erzähle ich die vermaledeite Geschichte von meinem Camera Ladegerät. Er ist echt bemüht, macht Verpackungen von Cameras auf die sogar in dem Laden verkauft werden und guckt ob er mir so helfen kann. Nein, leider passt nichts. Aber ich lobe ihn sehr und sage das ich mich freue das er sich so kümmert. Das wiederum freut ihn und er ruft seinen Kumpel und fragt ihn ob er mir morgen aus Komatipoort vielleicht einen Charger mitbringen kann. Der lässt sich meine Nummer geben und sagt er rufe mich an wenn er erfolgreich sei. Dem ersten Verkäufer lässt das trotzdem keine Ruhe und als ich mit dem Einkauf fertig bin meint er ich solle ihm den Akku geben und er würde zu Hause mal nachsehen. Versprechen tue ich mir da nicht allzu viel von aber einen Versuch ist es wert.Anschließend fahre ich wieder in mein Zelt und bleibe lange auf der Terrasse sitzen. Es ist zu schön. Ich lese noch viel und gehe früh schlafen um am nächsten Tag fit zu sein für einen Morning drive.


Rotschnabeltoko








Verletztes Hippo vor Lower Sabie







Lower Sabie Gate




Tent Nr. 17













Tageskilometer: 134 km

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Sella

Sonne

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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20:07

Danke an Toetske ...Aha Jacaranda heißt der Sender. Ja ab und an kann man ihn gut hören :)

Danke auch an Caroline für die netten Worte. Na klar ist noch Platz im Konrad. :thumbsup: Und natürlich freue ich mich auch über Marcus,Kalingua und Claudia. Eure Reiseberichte sind auch immer lesenswert und ihr habt zweifellos immer die besseren Fotos.... ;) :D

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toetske (11. Oktober 2018, 22:29)

dagoep

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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20:21

Hi Sella,

das Zelt sieht ja toll aus. Da freue ich mich schon auf 2019, wir hatten auch das Glück uns für 2 Nächte dort einzubuchen. :D


Wenn Du mit den Elefanten so weitermachst wirst Du noch zur Elefantenflüsterin.


So langsam bin ich ja auch richtig gespannt, ob Du noch ein Ladegeräte bis zum Urlaubsende auftreiben kannst. Es bleibt spannend.




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Sella (11. Oktober 2018, 20:22)

M@rie

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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20:32

Am Tent Nr 17 bin ich erstmal sprachlos und begeistert. Ein schönes großes Zelt mit einem wunderschönen Blick auf den Sabie.
und dann eines der neuen "Luxury-Tents" :thumbsup: ich liebe die Riverview Zelte, leider wurden mir die (allerdings alten mit Aussenküche) durch marodierende Pavian-Horden verleidet - die neuen Zelte haben die Küchen im Zelt "eingebaut", das hält diese Banden hoffentlich ab ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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Freitag, 12. Oktober 2018, 16:10

Hallo Marie,

unter anderem waren es diese Paviane, Baboons, Meerkatzen etc. die mir den Urlaub im Februar etwas verleidet haben. In Punda Maria wurde ich richtiggehend verfolgt von denen. Ich glaube die unterscheiden sogar zwischen Mann und Frau oder haben einfach meine nackte Angst gerochen. Sehr anstrengend da ruhig zu bleiben.
Diesmal habe ich mir eine Zwille mitgenommen. Am ersten Tag als ich mein Zelt in Lower Sabie bezog saßen auch direkt zwei Baboons auf der Terrasse bzw. Treppe. Ich kramte schnell meine Zwille heraus und hielt sie den "Jungs" unter die Nase. Ich konnte es selbst nicht glauben aber die nahmen sofort reißaus. Vermutlich haben sie das auch ihrer Gang erzählt, denn in der ganzen Zeit dort wurde ich nicht einmal belästigt. Nirgendwo, in keinem Camp (ob die Funkkontakt haben.... ;) ). Das war auch gut so denn ich hätte mich niemals getraut diese Zwille zum tatsächlich vorgesehenen Einsatz zu bringen :S . Der Rotschnabeltoko auf dem Bild im letzten Bericht hat mich mehr attackiert. Richtig wütend wurde er aber erst als er sich selbst in den Außenspiegel meines Konrads sah

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Freitag, 12. Oktober 2018, 18:11

Der frühe Vogel fängt heute viele Würmer... 8o

Mittwoch, den 26.09.2018


Zunächst braucht der frühe Vogel aber viel Kaffee. Die Nacht war, wie die anderen zuvor auch, nicht besonders schlafintensiv. Aber der wird sowieso überbewertet und schließlich habe ich mir nicht umsonst vorher einige Bücher runter geladen. Den Kaffee gieße ich mir in meinen Thermobecher um ihn später beim Morning drive zu trinken. Um kurz vor 5 ist Treffen auf dem Parkplatz vor Lower Sabie. Ich bin früh dran und warte eine Weile. Als ich schon glaube es kommt keiner erscheint das Safarifahrzeug und eine Gruppe von 10 bis 12 Menschen kommt zum Vorschein. Ich will schnell aus dem Auto springen als mich am linken Bein/Oberschenkel ein starker Schmerz durchfährt. In den ersten 2 Sekunden denke ich das mich was gebissen hat und mir wird ganz flau vor Angst :| . Dann stelle ich aber fast mit Erleichterung fest, dass sich der komplette Inhalt des Thermobechers auf meine Beine verteilt hat. Hauptsächlich das linke ;( . Das tut schon verfl...weh. Ich bin froh das ich eine dickere Jeans an habe statt wie sonst eine dünne Hose oder ein Kleid. So geh ich leise fluchend zum Auto und mache vermutlich erstmal einen miesepetrigen Eindruck. Mir wird auch gleich die Frage gestellt warum ich mich nicht umziehe aber ich will auch nicht das jemand auf mich wartet. Außerdem wäre ich dann bestimmt nicht mehr mitgefahren wenn ich mir zu dem Zeitpunkt schon mein Bein angeschaut hätte :blush: .
Wir fahren pünktlich um 5 Uhr los und schnell vergesse ich den Schmerz. Es ist aber auch wirklich kalt und das reicht zunächst zur Schadensbegrenzung. Ich liebe es einfach immer wieder an einem Morning drive teilzunehmen und quasi dem Sonnenaufgang entgegen zu fahren. Meine Mitfahrer bestehen zum großen Teil aus einer deutschen Reisegruppe. Wir sehen eine Gruppe von Elefanten und Giraffen, einige Geier in den Bäumen und fast schon zum Schluß liegt eine Cheetah Mutter mit ihren Cups an der Straße. Im Safariauto gibt es nun kein Halten mehr. Alle sind wie elektrisiert. Die Cameras werden zum Einsatz gebracht und Objektive drauf geschraubt. Auch ich will natürlich schöne Fotos haben aber leider.....Also nehme ich selbstbewusst mein Handy und lege es in den Selfie Stick. Die kleine Cheetah Familie bleibt auch netterweise immer in der Nähe so das die Bilder nicht ganz soooo schlecht sind.
Es amüsiert mich dann aber sehr als ich die verschiedenen Kommentare und Wünsche zur Cheetah Familie mitbekomme. Unter anderem:


Die Mama liegt dort um uns stolz ihre Kinder zu präsentieren.....
Paß gut auf deine Babys auf...
Gib deinen Kindern weiter so gut zu essen das sie mal eine so gute Jägerin wie du werden...


Bevor ich gleich wütende Antworten bekomme weil jemand mit mir im gleichen Bus gesessen hat und dieses liest oder sich gar in den Sätzen wieder findet....Wenn ich mit Jörg im Auto unterwegs bin, reden wir unter uns schon mal ähnlich. Gut, nicht ganz so extrem aber ich kann die Verzückung durchaus teilen und nachvollziehen :rolleyes: .


Die Cheetah Mama hört sich das alles an und trottet irgendwann gemütlich von dannen. Ein wirklich sehr schöner Drive der um 8 Uhr endet.


Sonnaufgang








Elefanten










Cheetah














Zurück im Zelt schaue ich mir erstmal mein Bein an. Während rechts so gut wie nichts zu sehen ist , ist die linke Seite hochrot und an einer Stelle sogar eine kleine Blase. Es tut aber Gott sei Dank nicht mehr weh und so zimperlich bin ich dann auch nicht. Nach einem kleinen Vormittagsschläfchen fahre ich gegen 11Uhr 15 in Richtung Crocodile Bridge.Ich fahre die S28 und sehe dort endlich mal ein Rhino aber leider so versteckt, dass es mit Handy aber auch mit Camera nicht möglich gewesen wäre ein gutes Foto zu machen und das gleiche gilt für den Löwen im Gebüsch.






In Crocodile Bridge trinke ich kurz etwas und fahre dann erstmal ein langes Stück geteerte Straße und später die S82 zurück nach Lower Sabie. Keine spektakulären Sichtungen mehr aber die Ausbeute von morgens war ja toll.
Bisher hat der Shopmitarbeiter, der in Komatipoort nach einem Ladegerät schauen wollte, noch nicht bei mir angerufen. Ich habe wenig Hoffnung als ich den Laden betrete und nachfrage . Der Angestellte der meinen Akku mitgenommen hatte, steht plötzlich vor mir und hält mir den Akku hin. "Wo ist deine Camera," fragt er? "Ist er voll,"frage ich hoffnungsvoll? So geht das dreimal hin und her bis ich erfahre das er tatsächlich den Akku laden konnte. Ich bin überüberglücklich :thumbsup: :thumbsup: . Schnell hole ich die Camera und ja der Akku ist geladen. Der gute Mann kriegt ein Trinkgeld und eine Familienpackung Haribo und ich fahre berauscht zurück zu meinem Tent . Vorher tanke ich aber noch. In meinem Glück scherze ich übermütig mit dem Tankwart. Schaue ihm interessiert über die Schulter als er seinen Pin für das Kreditkartenlesegerät eingibt und setze mich danach erstmal zum weiterfahren auf die Beifahrerseite und suche auch noch irritiert das Lenkrad. Der gute Mann will fast umkippen vor Lachen und erklärt mir wo ich mich hinzusetzen habe. Crazy germans...
Vor meinem Zelt mache ich noch ein
Foto von den Büffeln. Wie gewohnt erstmal wieder mit Handy





Am Nachmittag drehe ich noch eine weitere Runde und fahre ein ganzes Stück die H4-1 hoch.

Abends genieße ich entspannt ein Nudelgericht und trinke ein Gläschen Wein. Heute Nacht kann ich bestimmt besser schlafen, hoffe ich als ich früh ins Bett gehe.

Tageskilometer: 91 km




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Sonntag, 14. Oktober 2018, 19:32

Ruhe kehrt ein


Donnerstag, den 27.09.2018


So früh war ich bislang außer beim Morning drive noch nicht unterwegs. Schon um 6 Uhr 15 sitze ich in meinem Konrad. Jetzt habe ich ja die Kamera wieder. Zwar kann man verloren gegangenes nicht nachholen aber natürlich bin ich jetzt happy das die Fotografie Möglichkeiten nun größer sind. Außerdem kann das Handy jetzt über Bluetooth mit dem Radio verbunden werden. Nachdem ich den Sender Jacaranda rauf und runter gehört habe (5 mal Ariana Grande - No tears left to cry ..wichtiges schönes Lied aber irgendwann ... :P ) und bei der Werbung schon mitspreche muss ich mal was anderes hören wie " The Wild boys" oder "Just can`t get enough" . Und genauso geht es mir auch. Ich sitze Stunden am Tag im Auto und kann nicht genug bekommen.Ich fühle mich täglich sicherer und zumindest am Tag bin ich komplett tiefenentspannt. Beim fotografieren mit der Kamera achte ich sorgsam darauf um welches Motiv es sich handelt. Der Akku muss noch bis Dienstag halten. Zwischen 6Uhr15 und 9Uhr45 fahre ich 68 km dann mache ich eine Pause und schlafe, esse, lese und genieße das Panorama vor meinem Luxury Tent :thumbup: .Dann geht es nochmal von 14Uhr45 bis 17Uhr15 auf Achse und ich fahre weitere 56 km.


Die Ausbeute des Tages:


Ein Gaukler





Einsamer Elefant




Hippo




Crested Barbet (Haubenbartvogel)




Elis vor der "Haustür"




Weit entfernte Löwen




Krokodil am Damm







Tageskilometer: 124 km

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