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Sella

Sonne

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Dienstag, 16. Oktober 2018, 18:29

Abschied von Lower Sabie Tent Nr. 17 :love: . Auf nach Pretoriuskop :P .

Freitag, den 28.09.2018


Heute bin ich seit genau einer Woche unterwegs. Ich hätte nicht erwartet das ich mich nach einer Woche schon so sicher bewege und es so gut läuft. Leider muss ich heute die Unterkunft wechseln. Heute geht es nach Pretoriuskop. Natürlich bin ich schon gespannt was mich dort erwartet. Allerdings hätte ich auch gar nichts dagegen gehabt bis zum Ende der Reise in meinem Zelt mit dem tollen Ausblick zu verbringen. Nun gut. Irgendwann ist halt Schluss. Um 8:40 breche ich auf und tanke nochmal. Dieses Mal etwas weniger confused. Ich gebe den Schlüssel an der Rezeption ab und frage ob das Zelt mit View vielleicht ganz spontan (wenn ich meinen Schatz überzeugen kann... :blush: ) im Februar oder März zu buchen ist. Nein, überhaupt keine Möglichkeit, ist die Antwort und es wird mir nochmal bestätigt das ich eben viel Glück hatte, dass es so spontan frei war. Das macht dann natürlich doppelt froh :thumbsup: .
Schon auf den ersten Metern sehe ich drei Löwen auf einem Felsen. Jetzt habe ich zwar die Kamera aber es stehen wieder viele Autos dort und alle suchen die bestmögliche Position. Ich muss aber sagen, dass alle sehr rücksichtsvoll sind und versuchen anderen nicht die Sicht zu nehmen. Das habe ich schon oft anders erlebt. Mein Ehrgeiz ein brauchbares Foto zu machen ist trotzdem geweckt. Ach wie ruhig war doch die Zeit nur mit Handy, da ging es doch mehr um das Gesamterlebnis und Gefühl ;) :rolleyes: .





Später überquert eine riesige Büffelherde seeehr langsam die Straße.







Schon sehr beeindruckend mit den imposanten Hörnern und immer gleichen Gesichtsausdruck in dem ich nichts zu deuten vermag.
Auch eine Elefantenherde passiert irgendwann die Straße. Die (vermutliche) Matriarchin stellt sich lange auf den Weg, fast wie ein Schülerlotse, und regelt so das ihre Familie nachkommt. Alle Autos warten mit gutem Abstand oder fahren je nach Position nicht dichter auf als nötig. Bis auf eines was mit Tempo an der Autoschlange vorbei fährt und erst dicht vor der Elefantendame anhält. Nach dem Motto: Wer ist hier der Stärkere X( ? Definitiv klüger ist jedenfalls die Leitkuh. Sie schaut ein wenig herablassend auf das kleine Auto vor ihr und macht nach einiger tiefenentspannter Zeit den Weg frei.


In Skukuza mache ich kurz Pause und kaufe etwas ein. Nach meinem verlorenen Talismanhund will ich nicht fragen und bin sicher das der ganz bestimmt nicht aufbewahrt wurde. Die Reinigungsdamen haben sicher Kinder und vielleicht freut sich von denen eins über den allerdings doch sehr abgegriffenen Hund. Also lass ich diese Möglichkeit ihn evtl wieder zu bekommen außen vor.
Um 13:30 komme ich dann in Pretoriuskop an . Es ist etwas höher gelegen und die Landschaft ist auch ganz anders. Viele Granitfelsen betten das Camp ein und das Wetter ist etwas anders. Als ich ankomme bewölkt es sich merklich. Was aber vermutlich nichts mit mir zu tun hat... :) . Die Vervet Monkeys sind hier etwas aktiver. Aber überraschenderweise statten sie mir keinen Besuch ab sondern ziehen eher weiter entfernte Bungies vor. Allerdings steht da auch draußen viel rum. Das ist bei mir nicht so. Ich gehe noch zum Shop, der sehr gut sortiert ist, einkaufen und abends mache ich mir Pellkartoffeln, Salat und eine halbe Broerewurst. Selten so lecker gegessen ;) :thumbsup: .

Southern Ground Hornbill




Eingang Pretoriuskop und Bungie












Eine weitere Tour plane ich heute nicht. Ich beginne mein drittes Buch und mache es mir einfach nur gemütlich.

Tageskilometer: 101 km

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Dienstag, 16. Oktober 2018, 18:49

Ich beginne mein drittes Buch und mache es mir einfach nur gemütlich.
und ist das nicht herrlich.... genau das liebe und geniesse ich mittlerweile.... dieses "alles kann, nichts muss" :love:
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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Freitag, 19. Oktober 2018, 08:42

UPS, I did it again 8o

Bevor es an dieser Stelle mit meinem Reisebericht weiter geht.... Gerade gebucht: Lower Sabie Tent River View für drei Nächte im Oktober 2019. Nur noch ca 350 mal schlafen..... ;) :D .
Wollte meine große Vorfreude mit euch teilen. Diesmal "darf" der Mann auch wieder mit :thumbsup:


LG Sella :saflag:

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Sonntag, 21. Oktober 2018, 17:14

Letzter Tag Pretoriuskop


Samstag, den 29.09.2018

Über diesen Tag gibt es nicht all zu viel zu berichten. Mit viel Schlaf ist wieder nichts. Nachts werde ich alle Nase lang wach und scanne sofort die Umgebung ab. In dieser Nacht bemerke ich dann wirklich wie erst jemand mit einer Taschenlampe gegen das Fenster leuchtet und dann gegen die Schiebetür. Meine paranoiden Gedankengänge des Nächtens lassen mein Herz rasen, vielleicht sucht ja nur jemand die öffentliche Toilette die schräg hinter meinem Bungie liegt....glaub ich wenigstens. Ich schlafe danach nur mit Licht weiter und bin natürlich morgens um sechs, wenn ich eigentlich schon raus könnte, noch im Tiefschlaf. Ehrlich gesagt stört mich das wenig.

Aber mein Reisetagebuch sagt mir, dass ich nach einem kleinen Frühstück und einem großen Kaffee um exakt 8 Uhr 03 im Auto sitze. Ich fahre die H2-2 bis zum Picknickplatz Afsaal. Leider halte ich aber dort nicht an. Wahrscheinlich weil ich total irritiert bin das ein Hubschrauber in so geringen Abstand über meinen Konrad und mich hinweg fliegt, dass ich jetzt noch den Piloten wieder erkennen würde ;) . Also biege ich nach links auf die H3. Dort sehe ich als erstes ein Nashorn welches sich wie üblich nicht vernünftig fotografieren lässt da es hinter Sträuchern versteckt ist. Allerdings sind meine Fotografiekünste bekanntermaßen auch sehr begrenzt. Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, wie häufig anderen Forikern ein Nashorn und ein Löwe vor die Linse kommt. Ich bzw wir haben dtl mehr Glück mit Leoparden und Cheetahs. Klar haben wir auch den ein oder anderen Löwen gesehen. Aber eigentlich meist in weiter Entfernung und dann auch oft im Tiefschlaf. Dieses Nashorn ist auf jeden Fall auch das erste was von mir selbst aufgespürt wurde und nicht von einem Guide. Ein Stück weiter ist mal wieder ein großes PKW Gedrängel. Ich halte an und frage nach. Oben auf dem dritten Felsen von rechts, hinter dem zweiten Baum, zwischen den beiden Sträuchern liegt angeblich ein Leopard. Es ist mir wirklich schleierhaft wie man den erkennen kann:help:. Ich brauche mal wieder fünf Minuten bis ich überhaupt eine Ahnung habe wo der evtl Platz ist und dann kann ich ihn mit Fernglas kaum erkennen. Bei aller Liebe....das muss ich nicht haben und da fahre ich lieber weiter und schaue was ich sonst noch so sehe. Viel ist es für den Vormittag nicht mehr. Noch zwei Secretary Birds die vor mir über die Straße huschen und natürlich freue ich mich darüber auch sehr. Um 11 Uhr 56 bin ich nach knapp 100 km wieder im Camp und lese, lese, lese. Herrlich. Nachmittags mach ich einen Rundgang durch das Camp.
Von 15 Uhr bis 16 Uhr 30 drehe ich noch eine kleine Runde.
Abends das übliche Unterhaltungsprogramm und in der Nacht diesmal keine besonderen Vorkommnisse .




















Tageskilometer: 139 km




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Sonntag, 21. Oktober 2018, 19:03

Spanisch für Fortgeschrittene am Lake Panic und ein kleiner Hund in Skukuza


Sonntag, den 20.09.2018


So richtig warm bin ich mit Pretoriuskop nicht geworden und ich kann nicht einmal erklären warum. Das Wetter war verhalten und ich vielleicht auch. Deshalb freue ich mich jetzt auch auf Skukuza. Meine Reise hat dort begonnen und dort werde ich sie auch nach den nächsten zwei Nächten zu Ende bringen. Wenn noch alles weiter glatt läuft. Mittlerweile bin ich in meinem Tagesablauf so routiniert und tiefenentspannt als wäre der Krüger mein Zuhause und ein bisschen ist er das auch :love: .
Um 9 Uhr 20 habe ich meine Sachen im Auto verstaut und über Gravel fahre ich Richtung Phabeni Gate. An der S1 biege ich rechts ab in Richtung Skukuza. Bis ich beim Lake Panic bin sehe ich zwar nicht viel aber ich bin, wie soll ich es sagen, komplett bei mir. Die Landschaft, Tiere, Sonne und leise Musik im Hintergrund sorgen schon fast für meditative Stimmung. Jetzt aber genug der Schwärmerei. Am Lake Panic holt mich nämlich um 11 Uhr 40 die Realität auf die Erde zurück ;) . Es stehen schon einige Autos auf dem Parkplatz und ich geselle den Konrad dazu. Ich habe sogar ein Schattenplätzchen direkt am Eingang. Es sind viele Menschen am Bird Hide aber es verhalten sich alle vorbildlich. Allerdings hört man schon ein permanentes Klicken der Cameras. Wirklich ein wunderschöner Ort der hier im Forum auch immer besonders lobend beschrieben wird. Ich kann dem nur zustimmen...bis eine spanische Familie kommt und sich nicht davon abhalten lässt erstmal eine laute und fröhliche Unterhaltung zu beginnen. Aus allen Ecken kommen Zischlaute und Pssst aber die Gruppe fühlt sich nicht angesprochen X( . Nun ist mein spanisch so gar nicht vorhanden und ich mache sie auf das Schild mit der Aufschrift Silence aufmerksam was über ihren Köpfen hängt aber ich ernte nur Achselzucken . Nachdem ich ihnen das Wort in den mir bekannten Sprachen dann vorgetanzt habe und sie weiter kichern, gebe ich nach einer halben Stunde entnervt auf und verlasse diesen schönen Ort :thumbdown: .


Sattelstorch


















Senegalist:





In Skukuza checke ich gegen 13 Uhr ein. Natürlich ist das ja eine Stunde zu früh aber ich darf für abends einen evening drive buchen und für den nächsten Tag nochmal einen morning drive. Außerdem frage ich sehr schüchtern nach meinem kleinen Talismanhund den ich die Woche zuvor liegen gelassen habe und bin froh das Jörg nicht neben mir steht und mich auslacht. Die nette Dame an der Rezeption ist auch bemüht. Ich bekomme mit das sie in der Wäschekammer anruft und nach einer Ente fragt. Welche Ente, denke ich?. Aber sie hat statt dog duck verstanden und ich kläre sie schnell auf. An meiner Aussprache muss ich doch noch dringend arbeiten :rolleyes: . Nach einiger Zeit legt die nette junge Frau auf und beschreibt mir den Weg zur Wäschekammer. Dort soll ich doch selbst nochmal fragen. Die Spannung steigt und die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber was soll ich sagen. Die haben tatsächlich meinen Hund gefunden und ich bekomme ihn tatsächlich zurück und fast heule ich sogar weil ich ja an diesem Tag in so einer Stimmung bin und auch weil die schwarzen Angestellten dort so nett sind und sich so bemühen. Super :thumbsup: .
Mein Bungie 31 liegt in Sichtweite zum Shop und zum Restaurant. Das ist aber in keinster weise störend. Im Gegenteil. Ich kann immer mal schnell in den Supermarkt springen wenn mir was fehlt.
Der evening drive ist abends ein absolutes Highlight. Nicht nur weil ich nicht mit der spanischen Familie in einen Safaribus muss :) . Der Guide hält eine lange Ansprache, klärt die Verhaltensregeln, stellt sich vor und schwört uns fast schon aufeinander ein:" We are a Team", lautet sein unermüdliches Credo! Ich sitze gebannt und gespannt voller Vorfreude auf meinem Platz und warte wie ein Fußballspieler im Weltmeisterschaftsendspiel das es endlich los geht. Und die Vorfreude ist nicht umsonst.


Schon nach einiger Zeit sehen wir nämlich ihn. Zuerst noch mit einem Impala im Busch.

















Ihm hat es geschmeckt..




Affen an der glatten Felswand:




Brauner Schlangenadler???




African civet







Sella im Glück :blush: ;)





Tageskilometer: 65 km




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Bär

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Sonntag, 21. Oktober 2018, 20:07

Ist das ein wild dog und ist der schon Mitglied im GdrKt?
Jedenfalls schön, dass ihr wieder zusammengefunden habt. 8o
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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toetske (21. Oktober 2018, 22:47), Sella (21. Oktober 2018, 21:50)

Sella

Sonne

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47

Montag, 22. Oktober 2018, 06:43

@ Bär

Er ist ein südafrikanischer Boerboel, ein Hüte und Schutzhund. Bobby wurde wegen Einäugigkeit vom Rudelführer verstoßen und hat bei uns sein zu Hause gefunden. Einmal im Jahr (mindestens) darf er seine eigentliche Heimat besuchen. Ist dort auf sich gestellt aber nicht überlebensfähig :) . Deshalb wirklich gut das wir uns wieder haben.
GdrKt = Gewerkschaft der ... Kuscheltiere. Was bedeutet das "r" ? Bobby wäre gerne Mitglied :thumbup:

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Hochwälderin (23. Oktober 2018, 14:57)

Susi Schnatterschaf

Reise-Schaf und Mitglied der GdrKt

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48

Montag, 22. Oktober 2018, 11:01

na dann melde ich mich mal zu Wort, so als Mitglied der GdrKt 8) - weitere Mitglieder im Forum sind u.a.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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und Löwi, Löwi hat aber kein eigenen Account hier im Forum ;)

wir haben wie Bobby wichtige Aufgaben.... wir sind Begleiter, Beschützer, Bewacher, Koordinatoren, Kommentatoren und und und ... und haben uns zur GdrKt - der Gewerkschaft der reisenen Kuscheltiere zusammengeschlossen, damit unsere Cheffes, Chauffeure, Chauffeusen unsere Einzigartigkeit, Wichtigkeit, Unantastbarkeit nicht vergessen .... so als Einzel - Reisetier kann das ja leider schon mal vergessen werden, aber als Mitglied einer mächtigen Gewerkschaft haben wir eine Stimme, eine Lobby :thumbup:

ach und ganz vergessen.... *wo habe ich bloss meinen Kopf* .... wir freuen uns sehr über neue Mitglieder, so eine Gewerkschaft kann ja nie groß und mächtig genug sein :whistling: :thumbsup:

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bandi

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 01:58

Hallo Sella,

seit sehr langer Zeit bin ich mal wieder im Forum und stoße auf deinen Bericht, den ich nun in einem Rutsch lesen konnte :danke: :thumbup: .
Toll, dass du dich getraut hast, diese Reise allein zu machen und wie schön, dass du bisher nur gute Erfahrungen in jeglicher Hinsicht machen konntest.
Mich haben die Schilderungen deiner sehr persönlichen Erfahrungen sehr berührt und ich konnte deine Gefühle gut nachvollziehen. Wie tröstlich wäre
in manchen Situationen der kleine Hund gewesen, den du ja zum Glück wiederbekommen hast. :) Ich finde es bewunderswert, wie du die Zeit im Krüger
allein durchgezogen hast 8o - ich würde mir das nicht zutrauen, selbst wenn ich ein geniales Auto mit Automatik hätte - Chapeau! Bei all den Aufs und Abs
deiner Reise wird das Gesamtfazit hoffentlich ähnlich beglückend sein wie nach der Buchung des Safari Tents mit View in Lower Sabie - :thumbsup: . Ich freue mich für dich,
dass es dir nach einer Woche so gut geht und dir vielleicht sogar der Abschied schwer fällt. Aber du kommst ja im Oktober 2019 wieder - MIT deinem Mann.
:danke: für deinen ehrlichen, ungeschönten Bericht. :thumbsup:

LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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Hochwälderin

Reisetante

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 15:32

Na also, geht doch - du hast es vorgemacht und ich mache es nach....im März 2019

Hallo Sella,
bei deinen ersten, Beiträgen voller Heimweh fragte ich mich, ob ich wohl meinen Mann, der mehrfach genau die gleichen Wege mit mir gefahren und in den gleichen Camps im KP mit mir gewohnt hat, wohl auch so vermissen werde wie du deinen Liebsten. Ich glaube allerdings nach 2 Solo-Reisen innerhalb Europas vor etlichen Jahren, in denen ich kein WhatsApp und keinen Laptop dabei hatte und mich trotzdem nicht einsam fühlte, dass es schon auszuhalten sein wird ( hoffentlich )- der modernen Kommunikationstechnik sei Dank! Ein paar gute Bücher im Gepäck lenken außerdem super ab.

Ladekabel: Genau deshalb checke ich meinen Kamera-Rucksack mindestens 3 x vor der Abfahrt und fühle mich dabei manchmal richtig zwangsgestört - aber alle Kabel, Ersatzakkus, Ladegeräte, Verlängerungskabel und Adapter samt Ersatz-Simkarte und Putzzeug für die Optik an ihrem Platz zu wissen, ist mir genau so wichtig wie Pass, Flugticket, Buchungsnachweis für die Hütten, Voucher für´s Auto, Kreditkarte und Wild Card griffbereit zu haben. Abends nach Campschließung wird dann immer der der Kamera-Akku als allererste Amtshandlung ans Netz gehängt und aufgeladen.
Ich glaube, ich wäre schon von Skukuza aus raus aus dem KP nach Hazyview gefahren und hätte mir gleich ein neues Ladegerät gekauft. Das zeitliche Opfer wäre es mir wert gewesen.

Auto: Dein fahrbarer Untersatz wirkt riesig! Konnte man damit gut wenden, falls nötig oder musstest du hin und her rangieren? Ich werde wieder nur einen Kleinwagen mit Schaltgetriebe haben, denn ich wage mich sowieso nicht an ein Automatikauto.

Tiefenentspannt: Das ist leicht im KP und noch leichter allein - ich könnte stundenlang am gleichen Ort Tiere beobachten und auf den Moment für ein besonders schönes Foto warten! Mein Mann prophezeite schon, ich würde im nächten Frühjahr nicht oft tanken müssen, weil ich sicher viel weniger Kilometer fahren würde als wir zu zweit - kann gut sein, da ich mich im Dreieck Skukuza - Crocodile Bridge und Tshokwane bewegen werde mit Hauptwohnsitz mittendrin in Lower Sabie.
Dein Schreibstil: Wie Bär schon bemerkte: Sehr persönlich und - meine Meinung: dabei informativ, humorvoll und voller Gefühl, mit einem Wort: TOP ! Schön, dass dein Hund wieder aufgetaucht ist :thumbsup:
Toll, dass du schon wieder für 2019 gebucht hast. Da mein Mann keinen Langstreckenflug mehr machen möchte, werden wir uns künftig wohl gemeinsam innerhalb Europas bewegen....schaun wir mal.....
Danke für deinen Bericht, er schürt meine Vorfreude :danke:

liebe Grüße,
Heike ( Hochwälderin )

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Tutu

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 18:47

Hallo Sella,

da wir zur gleichen Zeit unterwegs waren, habe ich deinen schönen, sehr persönlichen Reisebericht erst jetzt in einem Zug gelesen. Deinen Mut, das allein zu machen bewundere ich sehr.
Und ich habe gerade erst gesehen, dass wir zur gleichen Zeit in Lower Sabie waren. Schade, sonst hätte man sich vielleicht mal treffen können.


Zur vergessenen Ladestation. Ich habe in diesem Urlaub alles an Ladegeräten, Kabeln und Adaptern in eine Kosmetiktasche gepackt und dann ins Handgepäck. Die Handybilder zwischendurch finde ich aber auch gut gelungen.


LG Tutu



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toetske (23. Oktober 2018, 21:18), Kitty191 (23. Oktober 2018, 19:32), Sella (23. Oktober 2018, 18:48)

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 20:17

Ihr Lieben,

ich bin sehr gerührt über Eure lieben Antworten :danke: :danke: :danke: .
Bandi hat mir den Weg zum Frühdienst versüßt,
Heike hat mich mit ihren Worten nach getaner Arbeit erfreut und
Tutu mir einen erfreulichen Abend beschert.


So ein nettes Feedback. Da schreibe ich doch gerne morgen oder übermorgen weiter...

@Bandi
Sehr sehr schön das du nach Abwesenheit wieder im Forum bist. So nette Worte am frühen Morgen.Planst du auch schon die nächste Reise?


@Heike
Ich habe öfter mal an dich gedacht und das deine Reise ja noch bevor steht. Fast hätte ich dich schon per PN angeschrieben da auch du länger im Forum nicht aktiv warst. Du wirst es nicht glauben...Ich hab mir sogar Sorgen gemacht :blush: :) . Dann las ich aber einen Bericht von dir im Teil ...." außerhalb des südlichen Afrikas" und habe natürlich gehofft das du meinen Bericht noch liest


@Tutu
Das wäre sehr schön gewesen wenn wir uns hätten treffen können. Schade, dass es nicht geklappt hat. Ich habe sogar darüber nachgedacht im Forum zu fragen ob jemand gleichzeitig mit mir an einem Ort ist. Schon wegen dem Ladegerät.... :D . Aber dann hab ich den Gedanken doch verworfen. Vielleicht klappts ein anderes Mal...




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Enilorac

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 22:02

Wie schön, dass du deinen Talismann wieder hast! Zu dumm, dass du meist schlecht geschlafen hast. Aber es ist ja auch etwas unheimlich so alleine in der Wildnis...Ich würde mir so eine Reise nie und nimmer alleine zutrauen, ich bewundere dich wirklich! Zu zweit zu reisen hat aber auch den Vorteil, dass man sich zusammen freuen kann. Ich denke es würde mir fehlen, die Erlebnisse mit jemandem zu teilen...
Liebe Grüsse Caroline

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 22:51

Freue mich auf weitere Berichte von dir

Liebe Sella,
das ist ja wirklich rührend, dass du dir Gedanken um meine Forenabstinenz gemacht hast , danke :danke: .
Im Juni mussten wir Schottland wegen des Krankenhausaufenthaltes meines Mannes ja kurzfristig absagen, aber nachdem er - medikamentös gut eingestellt - aus dem Krankenhaus entlassen worden war und sich wohl genug fühlte, entschlossen wir uns spontan zu einem Ultra-Last-Minute Ferienhausurlaub mit Hunden in Breskens/Zeeland, nur 400 km von uns entfernt und erlebten dort eine ruhige Juni-Woche bei bestem Sommerwetter, blühenden Heckenrosen und vielen anderen blühenden Stauden auf und um die Deiche, kurzen Spaziergängen und viel Relaxen.
Danach ging es für mich Schlag auf Schlag als Bauhelfer am Neubau unserer Tochter und Mann, Urlaubsvertretung am Arbeitsplatz, auf Städtereise nach Prag zum runden Geburtstag besagter Tochter mit ihr und Mann sowie Schwiegereltern, dann kam Lappland und nachfolgend wieder eine Ferienvertretung.....ich hatte einfach keine Zeit zu posten und auch keinen Antrieb, nachdem unser langjähriger treuer kleiner Freund, mein Cairnterrier-Hundebub uns imAlter von 16 Jahren verließ, um in den ewigen Jagdgründen Hasen zu jagen... :( Jetzt heißt es " nach vorne sehen " mit vielen schönen Erinnerungen und Vorfreude auf das Kommende :saflag:
Ich freue mich auf deine weiteren spannenden und herzerfrischenden Berichte,
liebe Grüße,
Heike

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Sella

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Sonntag, 28. Oktober 2018, 14:46

Der Anfang vom Ende... :)

Montag, den 01.10.2018


Früh stehe ich zum Morning drive auf. Guide Walter ist auch ganz pfiffig und zeigt und erklärt uns viel. Am interessantesten ist es als er zwei männliche Kudus entdeckt die eigentlich einfach nur rumstehen. So, wie Kudus das schon mal tun. Der Guide erklärt uns das die zwei vermutlich eine Witterung aufgenommen haben und sicher ein Raubtier in der Nähe sei. Ein Kudu schaut in die Richtung aus der wir gekommen sind und aus der kommt auch der Wind. Guide Walter entscheidet also das wir zurück fahren und das vermeintliche Raubtier suchen. Ich bin skeptisch und denke mir das Kudus doch wohl öfter mal in der Gegend rumstehen und komisch gucken. Aber nach wenigen hundert Metern ruft ein Teilnehmer tatsächlich das er eine Löwin im Gebüsch entdeckt hat. Ich hätte die niemals gesehen. Ich bin tief beeindruckt. Ob die Kudus nun wirklich die Löwin gewittert haben ist nun nicht bewiesen aber Walters Theorie scheint für den Moment zumindest bestätigt :thumbup: .
Von der Löwendame gibt es kein Foto da sie zu versteckt lag. Aber von ihrem männlichen Artgenossen den wir auch wenig später sehen.
Nach dem Morning drive ist wieder einmal Frühstück und ausruhen angesagt. Am späten Vormittag fahre ich noch ca 100 km und nehme Abschied vom Kruger. Ich weiß das dies nun die letzte große Runde ist die ich mit Konrad drehe. Ja,ja ich bin fast schon etwas wehmütig.
Bei meiner Rückkehr lasse ich den Konrad für 70 Rand von innen und außen säubern. Also ohne das Trinkgeld, welches ich gebe, sind das zu dem Zeitpunkt knapp 4,24 Euro.
Abends hole ich mir im Shop ganz ungenießbaren Salat und Sandwiches. Die spüle ich mit Savanna runter. Mein Buch lese ich zu Ende und ich schlafe früh ein und zum ersten Mal mit nur einer kurzen Unterbrechung auch durch.... :thumbsup: .


Die Ausbeute des Tages














Das Nyala war direkt vor meinem Bungie Nr. 31 in Skukuza





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Sonne

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Sonntag, 28. Oktober 2018, 15:27

Vorfreude auf zu Hause und der nächste Urlaub kommt bestimmt :P

Dienstag, der 02.10.2018


Bis 6 Uhr 30 bleibe ich liegen und lasse meinen wunderschönen Urlaub noch einmal Revue passieren. Nach dem duschen sortiere und packe ich meine Sachen. Ich lade mir noch einmal zwei Bücher runter und gehe schließlich zum Frühstück auf die schöne Terrasse von Skukuza. Meine erste und meine letzte Mahlzeit habe ich also dort eingenommen und ich genieße dieses Frühstück jetzt sehr.




Bungie 31






Dann fällt mir ein, dass ich überhaupt keine Urlaubskarten geschrieben habe und ich hole noch einige die ich also auf den letzten Drücker noch schnell schreibe. (Inzwischen sind zwei bereits angekommen :) .) Ich gebe den Schlüssel an der Rezeption ab und tanke nochmal mehr als voll. Dann fahre ich zum Flughafen. Schnell mache ich dort noch ein paar Fotos von Konrad meinem treuen Gefährten und bin dabei seeeehr sentimental :love: .
Die Übergabe ist recht unspektakulär. Ich sage dem Mitarbeiter das ich das Auto getankt und gesäubert habe. Ist ihm aber Wurscht. Hauptsache alles heile geblieben.









Dann sitze ich ca noch so zwei Stunden am Flughafen rum aber um 13 Uhr 30 bringt mich diese kleine Maschine wieder zum Flughafen nach Johannesburg





Es klappt alles wie am Schnürchen. In Johannesburg muß ich wieder nicht lange auf meinen Koffer warten. Dann muss ich mich ein wenig orientieren um British Airways zu finden aber das ist überhaupt kein Problem. Um 19 Uhr 20 geht es dann weiter nach Heathrow. Die Maschine ist nicht ganz voll und so habe ich in der Mitte einen Sitz am Gang und der Platz neben mir bleibt frei. Ich schlafe wieder ein wenig und lande dann planmäßig gegen 5 Uhr 30 in Heathrow. Dort bin ich dann allerdings planlos und latsche erstmal im Halbschlaf aus dem Sicherheitsbereich. Lustigerweise muß ich da meinen Reisepass scannen lassen (oder so ähnlich) wo mein Foto mit meinem Gesicht verglichen wird. Das will und will nicht glücken bis ich endlich meine Brille abnehme und dann klappt es. In dem Moment wo ich durch die Schranke gehe und die hinter mir zu geht weiß ich: "Hoppla, jetzt biste aber reingefallen." Aber natürlich darf ich nicht einfach zurück sondern muss erst wieder neu einchecken. Ein wenig werde ich doch nervös aber gemessen mit der Angst die ich vor dem alleine fliegen hatte, ist das wirklich überhaupt nicht tragisch und ich habe wieder nur dazu gelernt :thumbsup: .
Als ich dann schließlich mein Gate gefunden habe, schreibe ich mit meinen Männern das auch sie jetzt los fahren können um mich abzuholen. So kommen wir dann zeitgleich in Düsseldorf an. Es hätte besser nicht laufen können.




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Kitty191

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Sonntag, 28. Oktober 2018, 16:40

Hallo Sella,
vielen Dank :danke: :danke: für diesen bezaubernd, schönen Reisebericht. Eine tolle Erfahrung, die Du großherzig mit uns geteilt hast. Es war wirklich besonders daran teilhaben zu dürfen. Und wer weiß, in wievielen von uns Du da etwas in Gang gesetzt hast....
Also wenn nun zukünftig die Quote der Alleinreisenden Frauen nach oben schnellt.... Sella war es! 8o


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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tom1978

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Sonntag, 28. Oktober 2018, 17:22

Vielen Dank! Das Mitfahren hat Spaß gemacht ...
Und Blumen für die Dame... :danke: :danke:


Tom

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Sella (28. Oktober 2018, 19:40)

Sella

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Sonntag, 28. Oktober 2018, 18:58

Danke liebe Kitty,

es war mir ein Vergnügen das Erlebte mit euch zu teilen. Auch ist es ja immer ein kleines bisschen "Therapie" die ganze Reise noch einmal in Wort und Schrift nachzuerzählen. Schön, wenn der ein oder andere gerne mitgereist ist.

Fazit


Es war alles gut so wie es war. Vom Beginn der Planung und sehr schnellen kurzfristigen Buchung über nachfolgende Ängste und Unsicherheiten bis hin zum vergessenen Ladegerät. Ich glaube sogar genau das hat im Nachhinein den Fokus meiner Reise geändert. Das Gesamterlebnis war wichtig und es ging mir dann nicht mehr so darum besonders tolle Bilder zu machen. Ich war allerdings natürlich sehr froh, dass ich letztendlich ja nur zweieinhalb Tage ohne vollwertige Kamera gewesen bin.
Mit einem Partner zu verreisen hat sicher viele positive Aspekte. Wir lachen gemeinsam und können das Erlebte sofort teilen. Gemeinsam sieht man oft mehr und gemeinsam genießt man sofort diese vielen unglaublich intensiven Eindrücke. Das verbindet.
Ich bin meinem Mann wirklich sehr dankbar das er mich dazu ermuntert hat dieses Unternehmen alleine zu wagen. Auf unserer letzten gemeinsamen Reise im Februar saß ich meist verunsichert auf dem Beifahrersitz und war insgesamt eher passiv. Es ist doch eigentlich sehr schade, dass häufig wir Frauen glauben " ohne meinen Partner kann ich das nicht".
Zu Beginn meines Berichts schrieben ja auch einige, dass alleine fliegen und alleine Auto fahren schon eine große Herausforderung darstellt.
Komischerweise waren genau auch das meine Bedenken. Wenn man sich aber mal bewusst damit auseinandersetzt muss man man doch zwangsläufig ( hoffentlich) feststellen, dass man gaaaaanz sicher gerade genau diese zwei Dinge (mindestens ;) !!!!) genau so gut kann wie ein Mann. Und wenn es zwischendurch doch mal ganz brenzlig wurde bin ich zum Äußersten gegangen ;) :) und hab einfach mal nachgefragt. Ich habe in meinem " Fall" die schwarze Bevölkerung als ausgesprochen freundlich und hilfsbereit erlebt und möchte diese Begegnungen auch nicht missen.
Dieser Urlab hat mich also selbstsicherer und vertrauensvoller werden lassen. Und das hoffentlich auch nachhaltig. Vorbildlich bin ich aber bestimmt nicht, da sind andere Alleinreisende Frauen hier im Forum erwähnenswerter wie M@rie, Spiritsailor, Hochwälderin usw.....
Die Idee direkt in den Park, nämlich nach Skukuza, zu fliegen war goldrichtig, hat mich nicht überfordert und kann ich jedem empfehlen der zum ersten Mal so eine Exkursion vor sich hat und noch verunsichert ist.


Unterkünfte:

Platz 1 hat ganz klar Lower Sabie mit dem River View Tent
Platz 2 Skukuza und Umgebung
Platz 3 teilen sich Pretoriuskop und Satara


Alle Restcamps sind aber durchaus lohnenswert und ich würde überall noch einmal übernachten


Morning, Night und Evening Drive


Der Evening Drive und der Morning Drive in Skukuza waren super. Die Sichtungen waren toll aber auch die Guides waren sehr bemüht und aufmerksam. Der Morning Drive in Lower Sabie war auch sehr gut allerdings der Guide nicht ganz so in Form. Kann aber auch an dem heißen Kaffee gelegen haben den ich mir statt in den Magen über die Hose gekippt habe. Wenn der Tag so beginnt ist man einfach kritischer....
Der Nachtdrive und Guide in Satara waren ebenfalls super. Jedoch würde ich heute eher auf Night Drive verzichten und einen Evening Drive vorziehen. Einfach weil ich die Abenstimmung schöner finde und man eben doch noch eine ganze Zeit im hellen und ungefähr die Hälfte der Zeit in Dunkelheit unterwegs ist. Es kommt aber auch immer darauf an was man zu sehen bekommt.


Toyota Rush


Der Konrad hat mir so manchen Fahrfehler nachgesehen. Er war groß und geräumig und vielleicht ein bisschen laut. Dafür hat er aber auch nicht gemeckert wenn er, schaltfaul wie ich bin, im vierten Gang an mancher Steigung angefahren wurde. Er ist unverwüstlich und ich würde mich glatt wieder für ihn entscheiden. Die gute laute Rappelkiste....


Affen und Elefantenphobie


Irgendwie war so alles auf mich eingestellt. Die ersten Elis zeigten sich in größerer Entfernung und kamen erst nach einigen Tagen in unmittelbare Nähe da war ich aber schon deutlich sicherer und wußte mit dem Auto besser umzugehen.
Baboons waren nur einmal kurz in Lower Sabie zugegen. Die Zwille unbenutzt auf dem Tisch scheint ausreichend zu sein. Würde mich allerdings auch nie trauen die einzusetzen.
Deswegen würde ich sagen das auch diesbezüglich meine Ängste in normale Bahnen gelenkt wurden und ich gesunden Respekt aber keine übermäßige Furcht mehr habe.


Preis


Mit Flug und Inlandsflug, Unterkunft, Versorgung, Benzin, Auto, Upgrade Lower Sabie, den verschiedenen Drives war es ganz sicher nicht Low Budget wie ursprünglich angestrebt und gelesen bei tribal71. Alles in allem hat mich der Urlaub so um die 2400 Euro gekostet :whistling: .


Nach Hause kommen



Finn schreibt mir gerade das sie bereits am Flughafen warten. Damit ich mich noch ein wenig weiter wie im Urlaub fühle eine kleine Willkommensgiraffe :love:


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Hallo Sella,
auch ich möchte mich für Deinen wunderschönen Reisebericht ganz herzlich bedanken. :danke: :danke:
Es war sehr berührend, wie ehrlich Du alles mit uns geteilt hast. Mit großem Respekt und Begeisterung habe ich Deine Berichte gelesen. Wunderbar, wie du diese geschenkte Zeit ausgekostet hast. Dein Selbstvertrauen gewachsen ist und Du dadurch auch fast durchgeschlafen konntest :thumbup:

Ich wünsche Dir und Euch noch viele wunderschöne Reisen

LG Gaby

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