Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Südafrika Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

tom1978

Meister

Beiträge: 180

Dabei seit: 1. Juni 2014

Danksagungen: 743

  • Nachricht senden

21

Donnerstag, 14. Juni 2018, 12:25

bin auch da bei.

und gespannt was ihr noch so zu berichten habt. wir haben in den letzten beiden jahren alle eure stops auch gemacht ....


bei satara hatten wir bis jetzt immer glück. es war unserer erstes camp vor 2 jahren und wir hatten tolle sichtungen, nette gespräche am pool mit einheimischen, eine gute hütte und noch gutes essen im restaurant. das essen war letztes jahr wohl nicht mehr so dolle. aberdie sichtungen auf unserer nachttour waren großartig (so wie der guide): hyänen mit jungen und ein leopard mit kill ... :D


tom

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HMEMK (14. Juni 2018, 13:20)

HMEMK

Profi

  • »HMEMK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 89

Dabei seit: 5. Juli 2017

Danksagungen: 392

  • Nachricht senden

22

Freitag, 15. Juni 2018, 13:41

7. & 8. Tag - Lower Sabie nach Mlilwane in Swaziland

Die Fahrt in Richtung Süden nach Swaziland stand heute auf dem Programm. Leider mussten wir vom Krüger wieder Abschied nehmen und uns mit 4 der Big 5 zufrieden geben. Einerseits waren wir traurig, dass es weiter ging, andererseits aber auch aufgeregt auf das, was noch kommen sollte. Aber was für ein Fazit ließ sich für uns vom Krüger ziehen? Wir hatten gute Sichtungen, leider nicht alles, was ich gehofft, aber nicht erwartet hatte. Eine von zwei Unterkünften war leider nicht besonders berauschend. Die erhofften Sichtungen dort (viele Katzen) konnten wir ebenfalls nicht verbuchen. Satara war für uns also nicht besonders toll. Das Fazit fällt im gesamten trotzdem sehr positiv aus. Es ist ein unfassbares Gefühl, sich so zwischen diesen Tieren bewegen zu können, nie zu wissen, was als nächstes kommt und diese Freude zu verspüren, wenn man dann eine tolle Sichtung "erspäht". Das nächste Mal würden wir allerdings auf eine andere Jahreszeit setzen, da das Gras einfach zu hoch war und man nicht mal aus unserem SUV einen guten Überblick hatte. Wir haben uns hinterher gefragt, wie oft wir wohl unbewusst nah an Leopard, Gepard, Löwen etc. vorbeigefahren sind, ohne diese zu bemerken. An dieser Stelle zitiere ich einen Südafrikaner aus St. Lucia: "Leopard (Aussprache: Leppard :D) always see you, but you can't see him" :thumbsup: . So wird es wohl gewesen sein. Wir finden uns damit ab, bekommen ggf. zum Ende des Urlaubs in Nkomazi ja noch mal eine neue Chance :).

Auf der Fahrt raus aus den Krüger hatten wir noch ein paar gute Sichtungen. Eine Elefantenherde die wir vom Fluss aus beobachten konnten, die dann direkt vor uns die Straße querte und ziemlich zielstrebig unterwegs war. Wir standen zuerst genau im Trampelpfad, haben das glücklich früh genug anhand der Spuren im Gras bemerkt und konnten etwas zurücksetzen. Vermutlich hätten die Kollegen uns sonst aus dem Weg geräumt. Die Elefanten waren nämlich kurz bevor Sie die Straße betreten haben nicht zu sehen hinter dem hohen Gestrüpp.


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Und dann kam auch noch der letzte Vogel, den ich unbedingt Knipsen wollte. Wir hatten ihn ein paar Tage vorher schon mal gesehen, wo uns allerdings keine guten Bilder gelungen sind. Dieses mal hatten wir mehr Glück - und es waren gleich vier Stück. Einen davon haben wir ein Stück fliegen sehen. Diese Vögel haben eine extrem große Spannweite :thumbup:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Kurz danach ging es dann weiter, auf nach Swaziland. Wir haben während der Fahrt viel die Einflüsse der Gegend auf uns wirklich lassen. Leider ist es immer schwierig, das in Bildern wieder zu geben. Es ist einfach alles so anders als in Europa :rolleyes: .
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Ohne größere Schwierigkeiten sind wir dann bis zur Grenze durch gekommen und auch schnell hatten wir die Grenzkontrolle hinter uns gelassen. Das ist alles sehr einfach und man kann nicht viel falsch machen - schon waren wir in Swaziland. Es ist dort noch mal irgendwie anders. Direkt hinter der Grenze waren auf den Straßen wieder Schulkinder in Schuluniform unterwegs, die sich so gefreut haben, wenn man ihnen zurück winkt. Auch Landschaftlich ist es wieder anders. Deutlich mehr Berge sind hier zu sehen. Die Straßenverhältnisse sind noch etwas schlechter als in SA.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Nach einigen Stunden Kurverei (ja, wirklich viel Kurverei) sind wir dann im Mlilwane Wildlife Sanctuary angekommen, wo wir einen Luxory Room in Reilly's Rock Hilltop Lodge gebucht hatten. Die letzten Kilometer dorthin waren die Hölle. Man kommt durch ein echt armes Wohnviertel, wo die Straße ihren Namen nicht verdient hat und einfach an der Seite auch mal ein großer toter Hund lag. Mit Mühe und Not haben wir diese Strecke hinter uns gebracht.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Das Personal am Empfang hat uns dann gesagt, wo wir lang müssen. Wir wussten auch erst gar nicht so richtig, was uns hier in diesem Park erwartet. Wir hatten aber zwei Tore im Park zu öffnen und wieder zu schließen um durch zu fahren wodurch wir darauf schließen konnten dass es die richtig wilden Tiere hier also nicht gibt :D . Dafür aber ausreichend von diesen Kollegen:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


und irgendwann kamen wir dann auch an :)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Dieser Baum ist der Wahnsinn
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Aussicht vom Frühstücksplatz und vom Bett :D
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Diese kleinen Kerle sind überall dort oben im Hilltop "Camp" überall unterwegs, bedienen sich auch gerne an der Vogelfutterstelle.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ,


Leider haben wir nicht so viele Vögel gesehen, wie ich mir von dem Camp erhofft hatte.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)




Wir sind dann am Nachmittag mal einen Trail gegangen. Es starten von der Lodge aus mehrere Trails, denen mal folgen kann. Wir sind aber nicht die größten Wanderer, haben deshalb den kurzen Trail gewählt, um uns etwas umzuschauen. Landschaftlich ist das Camp überragend!
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



Wir wurden so herzlich empfangen. Die Mädels geben sich wirklich viel Mühe! Soweit ich weiß, sind die Damen und Herren, die die Unterkunft betreiben, eine Familie?! ... Anders als bei der Buchung bestätigt, wird man in diesem Camp voll verpflegt und bekommt nicht nur Frühstück. Anders wäre es auch gar nicht möglich, da man nicht mal eben aus dem Park raus kann, ähnlich wie beim Krüger. Einkaufsmöglichkeiten gibt es in dem Park meines Wissens nach auch nicht.
Wir haben uns dann Abends rund um ein Lagerfeuer versammelt und wurden köstlich bekocht. Wir hatten super Gespräche zu weiteren Gästen und die Atmosphäre und das Essen waren einfach perfekt!
Ich hatte am Nachmittag mal bei einer der Damen gefragt, ob es Bushbabys im Camp gibt, weil meine Frau sich im Urlaub in die kleinen Kerle verliebt hatte, als wir mal eins im Baum in Lower Sabie sitzen gesehen haben. Es hieß dann, es wären seit Monaten keine mehr gesehen worden, da die Jungtiere der Bushbabys von Katzen o.ä. angegriffen und gefressen wurden?! Jedenfalls kam die Dame direkt vorm Essen her und hat uns mit genommen. Der Hausmeister hatte extra für uns Bushbabys angelockt und wir konnten diese mit Bananen füttern. Sie waren also doch noch zu finden :). Zuckersüß und einfach toll zu sehen, wie die Betreiber sich für die Gäste Mühe geben! :love: Nach dem Essen und netten Gesprächen ging es dann in das super liebevoll eingerichtete Zimmer. Die Einrichtung hat an ein Märchen erinnert..
Abends klopfte es dann noch bei uns an der Tür vom Zimmer. Es stand eine ältere Dame davor, die wohl für die Reinigung der Zimmer zuständig war: "My name is Dora and I have some chocolate for you". Sie überreichte uns dann eine Untertasse mit zwei Stücken Schokolade und verschwand :D. Einfach süß und wunderbar herzlich das ganze.

Den 8. Tag bringe ich ganz einfach hier mit unter. Es gibt nicht mal Bilder. Es hat fast den ganzen Tag geregnet. Wir haben uns auf die Terasse unter das Abdach gesetzt, Karten gespielt und einfach nur entspannt. Nachmittags sind wir noch in das Hauptcamp gefahren (wir waren ja Hilltop). Es gab da die Möglichkeit einen Hippotrail zu wandern. Hippos haben wir dort keine gesehen und wir haben uns auch sagen lassen, dass es eigentlich nur der Name ist, der an Hippos erinnert. Wir sind aber auch nicht den Trail komplett gewandert, da wir wie bereits erwähnt nicht die großen Wanderer sind.

Fazit: Landschaftlich traumhaft. Super herzlicher Service. Wunderschöne Unterkunft. Tolles Essen. Jetzt kommt aber auch noch ein aber: Wilde Tiere gibt es dort nicht. Es beschränkt sich auf Antilopen, Zebras,Warzenschweine usw. Das weiß man vielleicht auch vorher, war uns aber nicht so bewusst. Vielleicht war ich nicht optimal vorbereitet. Wir fanden es dort schön, würden aber wohl nicht wieder dort hin fahren, da man einfach nichts machen kann, außer Wandern :D. Mich würde hier noch interessieren, welche Erfahrung andere gemacht haben :).

Für Morgen stand St. Lucia auf dem Programm. Strand und Meer warteten auf uns!

Es haben sich bereits 19 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Andreas84 (26. August 2018, 12:41), toetske (15. Juli 2018, 22:00), Fluchtmann (8. Juli 2018, 12:53), Cassandra (24. Juni 2018, 13:49), Sandra1903 (21. Juni 2018, 14:44), Totti (19. Juni 2018, 22:06), Tutu (18. Juni 2018, 21:27), cameleon (18. Juni 2018, 12:47), kOa_Master (18. Juni 2018, 10:44), Wicki4 (17. Juni 2018, 19:57), Sella (16. Juni 2018, 19:02), corsa1968 (15. Juni 2018, 22:56), Mogli98 (15. Juni 2018, 21:23), Enilorac (15. Juni 2018, 21:05), Bär (15. Juni 2018, 18:05), Liketotravel1 (15. Juni 2018, 17:11), maddy (15. Juni 2018, 15:27), SilkeMa (15. Juni 2018, 14:12), M@rie (15. Juni 2018, 13:49)

Liketotravel1

Erleuchteter

Beiträge: 263

Dabei seit: 20. November 2016

Danksagungen: 1791

  • Nachricht senden

23

Freitag, 15. Juni 2018, 17:47

Wir haben den Mlilwane eben deshalb eingebaut in unsere Tour, weil man dort wandern kann. Wir haben im Sondzela Backpackers an der Südseite des Parks gewohnt, sind den Tag über gewandert, hatten eine gute Zeit, fanden es landschaftlich ner auch nicht so spektakulär, dass wir unbedingt nochmal hinfahren müssten.
Hippos am Hippo Pool haben wir vom Hippotrail aus aber schon gesehen :) . Und große Crocs auch.

Satara finde ich als Camp auch nicht schön. Wir haben dort letztes Jahr für eine Nacht gewohnt und dieses Jahr zweimal Boxenstopp gemacht. Ich finde das Camp weniger gepflegt als viele andere, alles wirkt ein bisschen hingeschlunzt. Auch das Restaurant finde ich total uneinladend. Dunkel, ungemütlich, schmuddelig und mit unmotiviert wirkendem Personal. Wir haben uns lieber was aus dem Shop geholt und es uns auf den Bänken am Wassrloch gemütlich gemacht.
Von der Lage her finde ich Satara trotzdem toll. Ich finde, es eröffnet viele schöne Möglichkeiten für Drives, auch ohne Katzen.

Schöner Bericht! Vielen Dank!

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (15. Juli 2018, 22:01), kOa_Master (18. Juni 2018, 10:46), Sella (16. Juni 2018, 19:02), HMEMK (15. Juni 2018, 20:30)

tom1978

Meister

Beiträge: 180

Dabei seit: 1. Juni 2014

Danksagungen: 743

  • Nachricht senden

24

Samstag, 16. Juni 2018, 19:07

hi. wir waren im Oktober 2016 dort und die jacarandabäume haben geblüht. und da es auch bei uns geregnet hat, war alles voller lila Blüten. wir hatten turakos und viele kleine Vögel an der futterstelle. ebenfalls diese wunderbare bushbabyfüterung und einige kleine duiker und Perlhühner.

wir waren nur eine nacht dort und sind am nächsten tag noch ins cultual center, haben eine Freundin in manzini besucht und haben um 16 ihr in mkhaya eingecheckt. es war nach dem trockenen Krüger und dem 40 °C heißen mkhaya ein toller Zwischenstopp. wir hatten aber auch fantastische Gesprächspartner auf Terrasse und Lagerfeuer aus holland, die wir später in st Lucia zum dritten mal getroffen haben ...


siehe Reisebericht Tag 9:
Erste Südafrika-Reise Oktober 2016 Reisebericht


Tom

HMEMK

Profi

  • »HMEMK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 89

Dabei seit: 5. Juli 2017

Danksagungen: 392

  • Nachricht senden

25

Montag, 18. Juni 2018, 09:00


Es haben sich bereits 15 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

setepenre (16. Juli 2018, 13:51), toetske (15. Juli 2018, 22:04), Fluchtmann (8. Juli 2018, 12:54), Cassandra (24. Juni 2018, 13:50), Sandra1903 (21. Juni 2018, 14:45), Tutu (18. Juni 2018, 21:28), Wicki4 (18. Juni 2018, 19:18), Sella (18. Juni 2018, 14:24), Bär (18. Juni 2018, 13:14), cameleon (18. Juni 2018, 12:49), kalingua (18. Juni 2018, 12:47), Bueri (18. Juni 2018, 11:24), Mogli98 (18. Juni 2018, 11:13), kOa_Master (18. Juni 2018, 10:46), maddy (18. Juni 2018, 09:39)

kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

Beiträge: 2 706

Dabei seit: 29. April 2014

Danksagungen: 7665

  • Nachricht senden

26

Montag, 18. Juni 2018, 11:27

Weiter ging es zu den Bourk's Luck Potholes. Wir wollten eigentlich (vorher? oder) danach bei Potluck Boskombuis essen, was einem in der Mappe aus dem Gasthaus empfohlen wurde, da dort traditionell über offenem Feuer und ohne Strom Essen zubereitet wird. Wenn ich mich richtig erinnere, hat das von 12-15 Uhr geöffnet. Wir haben dafür allerdings morgens einen Fehler gemacht. Da wir lieber erst mal los wollten, hatten wir uns entschieden unterwegs einen ATM aufzusuchen, was aber leider nicht so einfach ist. So war dann die Zeit irgendwann so weit vorangeschritten, dass der Weg zum nächsten ATM und zurück zu lange gedauert hätte, um noch etwas zu Essen zu bekommen. So mussten wir dann auf den Imbiss bei den Potholes ausweichen, da man dort mit Kreditkarte zahlen konnte..

Auf dem Rückweg wollten wir dann noch nach Pilgrims Rest, da es noch nicht allzu spät war und keinen riesen Umweg bedeutete. Google Maps hat uns hier aber aufs Kreuz gelegt und da umkehren ja immer länger dauert als weiter fahren :whistling: , sind wir ca 1,5 Stunden auf einer Schotterpiste unterwegs gewesen. Das war auf seine eigene Art spannend, auch landschaftlich. Bei Pilgrims Rest war allerdings schon Feierabendstimmung und wir sind nur mal durch gefahren und weiter nach Sabie.

Für alle anderen, die ähnliche Probleme haben (hatten wir auch mal): Es gibt einen ATM im Blyde Canyon Forever Resort - und falls der nicht geht, gibt es auch einen ATM (ABSA glaub) im kleinen Dorf gegenüber von den Bourke Luck Potholes:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (wirklich wahr!)

Ungewöhnliche Sichtungen hattet ihr! Oder einfach nur ein gutes Auge auch für die kleinen Tiere am Wegesrand?!
Wer kann denn die ersten fünf Vögel benennen? Die sind mir noch unbekannt...bis auf die Gabelracke natürlich :whistling:

Ich würde sagen, HMEMK und Frau haben ein wirklich gutes Auge für die kleineren Dinge (v.A. Vögel :love: :blush: )!
Die ersten fünf von Tag 4 waren meiner Meinung nach Leveillants Cuckoo, Purple Roller, European Roller, beim vierten bin ich mir wirklich nicht sicher (Schwanzfedern wie ein Hornbill, aber schwarz & kurzer Schnabel, evtl. Juvenile Grey Hornbill?), Lesser Grey Shrike.
Der kleine Kerl in der Pfütze ist vermutlich ein Green-winged Pytilia.

Dazu möchte ich noch sagen, dass ihr definitiv mehr Katzen als nur die Löwen gesehen habt - mit African Wildcat habt ihr etwas tolles gesehen, aber mit der Civet habt ihr zumindest ein weiteres katzenartiges Tier gesehen und was für eines! Ich behaupte mal, dass es in diesem Forum vielleicht von maximal einer handvoll solcher Sichtungen von Civets überhaupt je berichtet wurde und die allermeisten diese noch nie zu Gesicht bekamen! Riesiges Glück dann auch noch am Tag, wow.
Generell würde ich sagen, dass ihr auch sonst einige tolle Sichtungen für Birder hattet, wie z.B. White Crowned Lapwing oder natürlich der Bateleur mit der Beute!

Bezüglich den Unterkünften: Ich denke nicht, dass die Bungalows in Satara einen niedrigeren Standard als z.B. in Letaba, Olifants, Skukuza oder Shingwedzi haben. Ganz im Gegenteil, die neuen Luxury Tents in Lower Sabie (hier im Reisebericht beschrieben und bebildert: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) sind einfach ausserordentlich gut. Ansonsten ist es so wie von Kitty beschrieben, mit einer guten Selbstversorger-Ausstattung, sauber, funktional. So haben wir die Unterkünfte jeweils zu 90% angetroffen. Gewisse Ausnahmen gibt es immer, aber meistens lässt sich das recht gut klären.
Ich mag Satara eigentlich ganz gut, aber das hat vor allem mit der Lage zu tun. Es gehört vermutlich zu den trubeligsten Camps, aber die Katzen-Trefferquote ist dort in der Umgebung gefühlt so hoch wie nirgendwo sonst im Krüger.

Toller Reisebericht, ich freue mich auf eure Fortsetzung, ich mag eure Fotos auch von den kleineren Tieren und Vögeln, danke!! :thumbsup:
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Andreas84 (26. August 2018, 12:43), HMEMK (18. Juni 2018, 15:01), Bär (18. Juni 2018, 13:17)

HMEMK

Profi

  • »HMEMK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 89

Dabei seit: 5. Juli 2017

Danksagungen: 392

  • Nachricht senden

27

Montag, 18. Juni 2018, 11:48

Danke für das nette Feedback! Da macht das Schreiben gleich viel mehr Spaß :). Die Bestimmungen für die Vögel reiche ich noch nach, ich habe im Moment allerdings unser Bestimmungsbuch verliehen, da stehen dann auch alle deutschen Namen drin :).

Irgendeinen ATM hatten wir noch versucht, aber der war leider nicht in Betrieb. Welcher das genau war, weiß ich nicht mehr. Der gegenüber von den Potholes war wohl nicht mal der Kassiererin bekannt :( .


Die Sichtung mit der Zibetkatze war dann bestimmt besonders, hat aber leider auch nur wenige Sekunden gedauert. Sie kam von links aus dem Busch, lief über die Straße und war wieder weg - das war's :D. Es war Tag, aber sehr früher Morgen, noch vor 6:00 Uhr tippe ich.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kOa_Master (18. Juni 2018, 13:00)

kalingua

Meister

Beiträge: 213

Dabei seit: 24. Juni 2017

Danksagungen: 1156

  • Nachricht senden

28

Montag, 18. Juni 2018, 12:53

Toller Reisebericht, ich freue mich auf eure Fortsetzung, ich mag eure Fotos auch von den kleineren Tieren und Vögeln, danke!!


das unterschreibe ich :D

HMEMK

Profi

  • »HMEMK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 89

Dabei seit: 5. Juli 2017

Danksagungen: 392

  • Nachricht senden

29

Montag, 18. Juni 2018, 14:53

9. Tag - Fahrt von Swaziland nach St. Lucia

Am Morgen haben wir noch mal ordentlich in Mlilwane gefrühstückt. 4-5 Stunden Autofahrt nach St. Lucia zum indischen Ozean standen bevor. Gebucht hatten wir die Unterkunft in St. Lucia vor allem, weil wir ein paar Tage Stand in unserem Programm nicht missen wollten. Mit Cape Vidal war auch ein viel versprechender Strand in Reichweite. Die Autofahrt verlief ohne Vorkommnisse. Wir sind in Swaziland auf halber Strecke noch mal einkaufen gewesen, ein paar Früchte und Getränke für die Fahrt, haben getankt und dann ging es auch schon bald über die Grenze, was ohne Probleme und noch schneller als die Einreise über die Bühne ging. Besondere Stopps waren nicht geplant und so sind wir dann irgendwann am frühen Nachmittag in St. Lucia am Elephant Coast Guesthouse eingetroffen.
Wir wurden sehr herzlich von der Managerin empfangen, die auch Südafrikanerin war. Die Eigentümer, die ebenfalls in dem Gasthaus wohnen, sind Holländer.
Wir haben uns dann von der Managerin erst mal in alles einweisen lassen und haben eine persönliche Beratungsstunde über St. Lucia und allen möglichen Aktivitäten vor Ort bei einem frischen O-Saft bekommen. Alles wieder sehr nett und persönlich :). Danach ging es dann mit der selbst zusammen gestellten Mappe auf unser Zimmer, welches schön groß und wirklich schön war. Wir hatten bei der Buchung angegeben, dass es sich um eine Hochzeitsreise handelt - ich glaube dafür haben wir das beste Zimmer bekommen :D. Es war aus Rosenblüten sogar ein Herz auf das Bett dekoriert und eine Flasche Amarula ging für uns aufs Haus. Prost! Im Heft stand dann auch gleich drin, welche Restaurants zu empfehlen sind - wo sogar die Küchen auf Sauberkeit und Qualität vom Gasthaus überprüft werden.
Bevor wir dann los sind um uns im Ort umzuschauen, gab es wieder die obligatorische Frage nach der Sicherheit, was vor allem auch die Hippos betraf. Im Ort stehen mehr Schilder "Take care of wild animals" als alles andere. St. Lucia ist also erst mal relativ sicher, nur im dunkeln sollte man keinen Fuß auf die Straße setzen - das machen nicht mal die Einheimischen vor Ort, mit denen wir gesprochen hatten. Da musste also wirklich was dran sein. Wir sind dann ein mal durch die Hauptstraße gelaufen, in der sich in St. Lucia eigentlich alles abspielt, haben in den ein oder anderen Laden geguckt, ein Eis gegessen und sind zurück zur Unterkunft, um das Auto zu holen um mal zum Strand und dann zum Abendessen zu fahren.
Die Managerin war mittlerweile im Feierabend und wir haben erstmals die ebenfalls sehr nette Eigentümerin kennen gelernt. Ich habe gefragt, ob es möglich ist, am Abend ein Taxi zu bekommen, da man ja nicht zu Fuß laufen kann - und wenn man dann mal eine Flasche Wein trinken möchte beim Abendessen, wäre das wohl besser. Mit einem ungläubigen Blick wurde mir dann erzählt, dass es keine Taxen gibt in St. Lucia und das man ohnehin auch nach einer Flasche Wein im Auto noch sicherer ist als zu Fuß :thumbsup: . Hier greift wieder "African easy" und so macht es angeblich jeder...
Wir sind dann erstmal in Richtung Strand gefahren, hatten unser Auto beim "Ski Boat Club" am Strand abgestellt, wo wir später auch essen wollten. Dann ging es einen kleinen Walk entlang zum Strand.



(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Diese Schilder findet man einfach überall in St. Lucia. Gefahr vor allem! :D

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Das könnte auch Ostfriesland sein :rolleyes:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Dann hatten wir Strand vor Augen, riesig und weitläufig, wie ich es kaum vorher schon mal gesehen hatte :)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Nach dem Strandspaziergang ging es dann zum Ski Boat Club zum Essen. Dieses Restaurant kann ich nur empfehlen! Wir hatten ein riesen Rinderfilet in gewohnt guter Südafrikanischer Qualität mit Pommes zum Schnäppchenpreis direkt am Meer - total lecker! Ich wurde Anfangs mal wieder ziemlich von Mücken angefallen, das Personal war aber schnell mit Anti Brumm zur Stelle und hat mich ausreichend erstversorgt :).


Dann sollte es zurück zur Unterkunft gehen. Gespannt, ob wir nachvollziehen können, warum man im dunkeln nicht zu Fuß los soll, sind wir dann in unser Auto und wollten die 3 Straßen weiter zum Gasthaus. Entfernungsmäßig kann man in St. Lucia zumindest in der Theorie alles zu Fuß erledigen. Wenige Meter nach dem Restaurant in der Siedlung war dann aber direkt alles klar :D. Auf der kurzen Strecke haben wir wohl fünf Hippos gesehen. Die laufen wie Kühe am Straßenrand und grasen, völlig unbeeindruckt von Personen in Autos, so lange man eben im Auto bleibt. Das ist so amüsant diesen fetten Tieren dabei zuzuschauen. Für uns war das definitiv eine der lustigsten Erfahrungen aus dem Urlaub. Wir sind teilweise so nah an den Hippos gewesen, dass man sie hätte streicheln können, ohne es zu wagen :D. Man verlässt aber seine Schutzzone, sobald man das Auto verlässt. Nur im Auto nehmen die Hippos einen nicht als Bedrohung wahr. Auch das haben wir natürlich nicht getestet, aber am nächsten Tag hautnah miterleben können... :).

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Belustigt, gut gesättigt und wieder sehr müde ging es in unser großes Bett. Für morgen war die Fahrt in den Wetlandpark und Cape Vidal geplant, was noch ca. eine Stunde von der Unterkunft entfernt ist.

Es haben sich bereits 22 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Andreas84 (26. August 2018, 12:47), setepenre (16. Juli 2018, 13:54), toetske (15. Juli 2018, 22:20), Fluchtmann (8. Juli 2018, 12:58), Cassandra (24. Juni 2018, 13:54), Sandra1903 (21. Juni 2018, 14:49), Totti (19. Juni 2018, 22:16), Enilorac (19. Juni 2018, 11:42), Bär (18. Juni 2018, 21:49), Tutu (18. Juni 2018, 21:33), Dolphin2017 (18. Juni 2018, 20:38), Mogli98 (18. Juni 2018, 19:35), Wicki4 (18. Juni 2018, 19:24), maddy (18. Juni 2018, 16:54), SarahSofia (18. Juni 2018, 16:25), M@rie (18. Juni 2018, 16:09), Sella (18. Juni 2018, 15:47), kalingua (18. Juni 2018, 15:42), Liketotravel1 (18. Juni 2018, 15:17), corsa1968 (18. Juni 2018, 15:17), Kitty191 (18. Juni 2018, 15:15), kOa_Master (18. Juni 2018, 15:09)

HMEMK

Profi

  • »HMEMK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 89

Dabei seit: 5. Juli 2017

Danksagungen: 392

  • Nachricht senden

30

Dienstag, 19. Juni 2018, 11:39

10. Tag - iSimangaliso Wetland Park und Cape Vidal

Endlich Strand! Für uns und vor allem für meine Frau durften ein paar Tage Strand im Urlaub nicht fehlen. Also haben wir im Gasthaus wirklich gut gefrühstückt, das beste Frühstück im Urlaub bis dahin um ehrlich zu sein (super Omlettes!!). Dann sind wir mit unserem Proviant wie ein paar Früchte, die wir Tags vorher am Markt an der Straße gekauft hatten und kalten Getränken in der Kühlbox los. Cape Vidal war das Ziel. Wenige Fahrminuten von der Unterkunft entfernt kommt man an das Gate vom iSimangaliso Wetland Park. Hier meldet man sich mit Führerschein und Fahrzeugpapieren an, bezahlt den Eintritt und darf passieren. Zum Strand Cape Vidal sind es von dort aus noch 45 Fahrminuten. Wir hatten zwar unsere Kamera dabei, haben aber auf dieser Tour nicht fotografiert. Bis auf diesen kleinen Kollegen:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Managerin der Unterkunft hat uns gesagt, dass es auch Leoparden im Park gibt, nur Löwen nicht, da die alles umbringen :whistling: . Wir haben die Augen also auf gehabt, konnten aber weder einen Leopard, noch andere nennenswerte Sichtungen vermelden. Der Park hat wohl vor allem seinen Charme wegen der vielfältigen Vegetation, wo wir ehrlich gesagt gar keine Kenntnisse und auch nicht großes Interesse haben. Aber der Fokus lag ja für uns auch eindeutig auf dem Strand.
Gegen 10:30 Uhr waren wir dann am Cape Vidal angekommen. Ein sehr großer, schöner Strand. Wir sind dann nach vorne zum Wasser, haben die Handtücher aufgeschlagen und uns hingelegt. Die ersten 30 MInuten war es etwas bewölkt. Als dann die Sonne raus kam, sind wir ins Wasser und haben eine halbe Stunde in den Wellen geplanscht. Danach noch eine halbe Stunde trocknen und weil wir Respekt vor der starken Sonne hatten, sind wir wieder zum Auto und wollten es schon für den ersten Tag mal gut sein lassen.
Irgendwie früher als gedacht, weil auch nicht so eine richtige Badestrandtagstimmung aufkam, sind wir dann wieder zurück gefahren. Nennenswerte Sichtungen gab es wieder nicht. Wir wollten uns dann auf unserem Zimmer abduschen und hatten auch am Morgen für den Nachmittag noch eine Bootstour auf dem Lake St. Lucia gebucht (wohl Standard für den Touristen :D). Beim Abduschen dann das böse Erwachen: 1,5 Stunden mehr oder weniger Sonne mit 30er Sonnenmilch reicht aus. Beide waren feuerrot und mit der Feststellung kam auch die Erkenntnis, dass sich für uns die nächsten drei Tage Strand wohl schon erledigt hat (und nein, wir sind i.d.R. keine Bleichgesichter, sind eigentlich sogar Sonne gewohnt). Der Plan ging also komplett in die Hose!

Nachmittags hatten wir dann unsere geführte Tour auf einem kleineren Boot auf dem Lake St. Lucia. Die Touren sind Standard, aber auf jeden Fall zu empfehlen. Man erfährt einiges über St. Lucia, die Tierwelt, die Vegetation etc.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) [/size]



(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

... und damit ging der Tag dann wieder zu Ende :). Wir sind Abends zum Essen in das Steakhouse Braza gegangen. Wir hatten uns sagen lassen, dass man dort auch aus dem Nachbar Restaurant Ocean Basket die Karte kommen lassen kann. Da meine Frau auf Sushi steht und ich so gar nicht, war das eine super Lösung. Ich bekam pünktlich zum fertigen Sushi wieder mein perfektes Rinderfilet und alle waren glücklich :D.

Auf dem Weg nach Hause sind wir zwei mal um den Block gefahren und hatten auch wieder Hippos auf der Straße, fast direkt vor dem Gasthaus, die wir wieder etwas beobachtet hatten. Plötzlich bog dann ein Fahrradfahrer in die Straße ein. Ich hatte ihn vermutlich im ersten Moment mit meinem Fernlicht geblendet, sodass er die Hippos fast direkt neben unserem Auto übersehen hat. Es war schlagartig eine Spannung in der Luft. Die Hippos, die gerade so friedlich am Grasen waren, hebten die Köpfe und schauten wie versteinert auf den Radfahrer. Ich habe dann mit Lichthupe und Warnblinker auf die Tiere aufmerksam gemacht, was glücklicherweise schnell gefruchtet hat. Der Radfahrer ist sofort umgedreht und an der Kreuzung um die Ecke gebogen. Im selben Moment gingen die Köpfe wieder runter und das Grasen ging weiter. Puh! Darum also besser nicht zu Fuß in der Nacht...

Es haben sich bereits 19 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Andreas84 (26. August 2018, 12:48), setepenre (16. Juli 2018, 13:55), toetske (15. Juli 2018, 22:23), Fluchtmann (8. Juli 2018, 13:01), Cassandra (24. Juni 2018, 13:55), Sandra1903 (21. Juni 2018, 14:51), Enilorac (20. Juni 2018, 21:16), Dolphin2017 (20. Juni 2018, 20:13), jomaca (20. Juni 2018, 13:16), frko (19. Juni 2018, 23:15), Totti (19. Juni 2018, 22:22), Tutu (19. Juni 2018, 21:07), Wicki4 (19. Juni 2018, 19:24), Bär (19. Juni 2018, 18:49), Mogli98 (19. Juni 2018, 17:38), Sella (19. Juni 2018, 15:49), kOa_Master (19. Juni 2018, 14:30), kalingua (19. Juni 2018, 13:16), maddy (19. Juni 2018, 12:34)

HMEMK

Profi

  • »HMEMK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 89

Dabei seit: 5. Juli 2017

Danksagungen: 392

  • Nachricht senden

31

Mittwoch, 20. Juni 2018, 09:33

11. & 12. Tag - Kein Strand, dafür iSimangaliso

Mit unserem doch recht ordentlichen Sonnenbrand wäre es heute keine gute Idee gewesen, den Strand aufzusuchen. Nachdem wir gestern beim Cape Vidal waren, wären wir wahrscheinlich ohnehin eher zu dem Strand direkt in St. Lucia gefahren, weil ich diesen nicht unbedingt viel schlechter fand und er direkt nebenan war. Es gibt dort zwar keinen extra angelegten Badebereich wie am Cape Vidal, aber dafür ist man dort vermutlich auch ziemlich alleine :). Wir mussten uns jedoch eine Alternative einfallen lassen und da St. Lucia selbst nicht besonders groß ist und wir dort alles gesehen hatten, sind wir wieder in den Wetlandpark gefahren. Leider gibt es keine Wale im März in St. Lucia, sonst hätte man noch eine Tour aufs Meer unternehmen können. Die Tagestour von dort aus in den Hluhluwie war für uns ja auch nicht interessant, da wir dort noch zwei Übernachtungen hatten..
Die beiden Tage wurden dann recht lang da wir nicht viel machen konnten und setzten sich aus ein wenig Kurverei durch den iSimangaliso, liegen am Pool und und Kaffee trinken im Ort zusammen. Da es im Wetlandpark nicht so eine üppige Tierwelt gibt bzw. wir diese nicht zu Gesicht bekamen, sind auch recht wenig Bilder dort entstanden.
Hier ein Wasserloch kurz nach der Einfahrt. Den Nashörnern wird in diesem Park das Horn gestutzt, um Wilderern gar nicht erst die Gelegenheit zu geben. Ich persönlich finde das falsch. Klar ist es besser, als sie den Wilderern zu überlassen, andererseits verliert dieses wunderbare Tier dadurch irgendwie seine Identität.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Wir haben am Tag 11 noch ein anderes Restaurant getestet, sind aber am 12. Tag wieder bei Sushi und Fleisch im Ocean Basket und Braza gelandet, da es uns dort so gut gefallen hat. Der Service dort, von den Kellnern die Namen wie "Rambo" oder "Innocent" haben, war super :D. Ab morgen sollte es dann im Hluhluwe wieder spannender werden :). Hippos hatten wir jeden Abend im Ort auf der nächtlichen Wanderung nach frischem Gras finden können. Von anderen Besuchern unseres Gasthauses haben wir gehört, dass die bei drei Übernachtungen nicht ein mal das Glück hatten, obwohl sie teilweise eine ganze Stunde durch die paar Straßen gefahren sind. Hatten wir jetzt einfach unglaubliches Glück? Wie auch immer. Das mit den Hippos ist etwas, was mir nie langweilig werden könnte :D

Es haben sich bereits 17 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Andreas84 (26. August 2018, 12:49), setepenre (16. Juli 2018, 13:55), toetske (15. Juli 2018, 22:25), Fluchtmann (8. Juli 2018, 13:02), maddy (1. Juli 2018, 17:13), Tutu (25. Juni 2018, 19:39), Cassandra (24. Juni 2018, 13:57), Totti (24. Juni 2018, 09:49), Sandra1903 (21. Juni 2018, 14:52), Enilorac (20. Juni 2018, 21:17), Bär (20. Juni 2018, 20:38), Dolphin2017 (20. Juni 2018, 20:15), Wicki4 (20. Juni 2018, 19:15), Mogli98 (20. Juni 2018, 15:32), jomaca (20. Juni 2018, 13:15), kalingua (20. Juni 2018, 10:47), kOa_Master (20. Juni 2018, 09:57)

HMEMK

Profi

  • »HMEMK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 89

Dabei seit: 5. Juli 2017

Danksagungen: 392

  • Nachricht senden

32

Donnerstag, 21. Juni 2018, 15:06

13. Tag - von St. Lucia in den Hluhluwe Imfolozi Park

Am Morgen konnten wir dann erst mal ausschlafen, wir hatten keinen Zeitdruck und wollten um 11:00 Uhr noch einen Ausritt am Strand wagen. Wir sind beide noch nie auf einem Pferd gewesen, man hat uns aber erzählt, dass diese Touren auch für Anfänger geeignet sind. Das Wetter war leider nicht so perfekt, teilweise hat es sogar genieselt, aber es ging. Wir sind dann zwei Stunden unterwegs gewesen. Erst am Strand und dann noch in den iSimangaliso. Mit dem Pferd bin ich in diesen zwei Stunden immer besser zurecht gekommen, das hat wirklich Spaß gemacht. Im Park zu reiten war noch wieder eine besondere Erfahrung. Man kommt bis auf wenige Meter an Zebras, Gnus, Warzenschweine etc. ran und das ist noch mal was anderes als im Auto. Außerdem waren zwei Guides dabei die einen noch mit einer Menge Info's unterwegs versorgen. Alles in allem ein gelungene Tour, zu empfehlen :)
Danach lag dann eine kurze Strecke in den Hluhluwe Imfolozi Park vor uns, den man genau so gut in Nashornparadies umtaufen könnte :D . Ein-zwei Stunden fahrt hatten wir einkalkuliert. Das nötigste hatten wir noch eingekauft und dann ging es zum nächstgelegenen Gate. Den Rest wollten wir vor Ort kaufen und zur Not gibt's ja meistens auch ein Restaurant (falsch gedacht!) An der Anmeldung hatte ich wie immer meine Buchungsunterlagen und die Wildcard vorgelegt und eine Map gekauft, was ich jedem nur empfehlen kann. Für ein paar Euro hat man dann immer eine super Orientierungs- und auch Bestimmungshilfe - gibt's in jedem Park. Auf der Karte hat uns die Dame am Empfang dann gezeigt, wo wir hin müssen und dann ging es auch endlich rein in den Park. Um von dem Gate zu dem Camp zu kommen, sind wir etwa 1,5 Stunden gefahren, in eine schöne, bergige Landschaft :). Das Wetter war leider immer noch schlecht. Es regnete immer wieder.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Problem mit Fliegen? :wacko:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



..und irgendwann kamen wir dann im Hilltop Camp an. Ich bin dann zur Anmeldung, meine Frau wollte so lange im Auto bleiben, da es gerade stärker geregnet hatte. An der Rezeption konnte dann irgendwie keiner was unter meiner Reservierungsnummer finden. Ich hatte alle Unterlagen dabei, habe die Buchungsbestätigung etc. vorgezeigt, trotzdem nichts. Nach einigen Minuten rum probieren dann die Ernüchterung: falsches Camp. Und ich hatte die Frau am Empfang doch extra noch gefragt, ob sie sich sicher ist, da ich eigentlich nicht Hilltop gebucht hatte. Doch doch, genau da müsst ihr hin.. jaja.. so war es dann. Ich zurück zum Auto, es sollte in die andere Richtung gehen. 1,5 Stunden sind wir also in die falsche Richtung gefahren, durften die Strecke jetzt wieder zurück und dann noch etwa eine Stunde weiter. Na toll, aber wenigstens waren wir jetzt im Park und konnten auf der Fahrt was sehen - vor allem Nashörner. Entspannter ist es trotzdem, wenn man weiß, wo man Abends wieder hin zurück fahren muss. Auf der Fahrt wieder runter vom Berg Richtung Imfolozi hat es wieder viel gegossen, die ein oder andere Sichtung gab es aber auch bei Regen. Die Stimmung war allerdings aufgrund von Wetter und den Umständen etwas gedrückt. Wir hätten gerne schon unseren Krempel abgeladen gehabt, deshalb gibt es auch wenig Fotos von der Rückfahrt, ich war etwas zügiger unterwegs. Irgendwann waren wir dann am Mpila Camp und damit wieder falsch. Wir mussten noch wieder ein Stück zurück. Eine genaue Wegbeschreibung hätte man uns am Gate bestimmt geben können, wenn man direkt gewusst hätte, wo wir hin müssen, aber so war es dann. Dann noch mal 10 Minuten wieder zurück vom Mpila ging dann eine Sandstraße ab, die zu unserem Camp führen sollte. Wenn man ehrlich ist, war dort auch ein kleines Schildchen :whistling: .
Die Straße zum Camp war wieder die Hölle. Sehr schmal, teilweise gut aufgeweicht und nur hochkonrentriert zu bewältigen.. macht aber ja irgendwie auch Spaß.

Dann Stand dieser Brocken irgendwann vor dem Auto und querte die Straße. In dieser Situation war es noch eine tolle Sichtung. Als er im Gestrüpp stand und ich wenige Meter neben ihm auf der Straße, versprühte dieser als Markierung oder warum auch immer Urin und verspritzte es mit seinem schnell schwingenden Schwanz wie ein Zerstäuber. Dann sind wir weiter, weil ich nicht so recht wusste, was mir das sagen soll :D. So richtig gut gelaunt schien mir das Tier jedenfalls nicht.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wir sind dann weiter zum Camp. Für diese wenige Kilometer Sandstraße haben wir locker eine halbe Stunde gebraucht bis wir da waren. Schlecht vorbereitet standen wir dann vor den Zelten mitten im nichts und wussten nicht wo wir hin müssen. Ich hatte dann ein Gebäude gesehen, an dem "Staff" stand. In die Richtung bin ich mal gegangen um zu gucken, ob da jemand ist bzw. wohnt. Ich hatte kurze Zeit später das Gefühl ich bin bei den Hempels gelandet, es sah aus wie auf einem Schrottplatz. Gott sei dank sah man das nicht von außen. MIt "Hello" rufen habe dann auch jemanden aus der Bude locken können, der mit uns zum Platz gegangen ist. Er wusste erst nicht was ich ihm wollte und fragte nach unserer Zeltnummer. Ich hatte ja noch keine. Dann hat er uns erklärt, dass wir uns hätten anmelden müssen im Mpila Camp. Da waren wir doch und sind umgedreht!! :cursing: . So langsam war ich etwas genervt, habe mir aber nichts anmerken lassen. Der Campwart, wie ich ihn mal nenne, hat uns dann per Funk quasi angemeldet und uns den Ersatzschlüssel gegeben. Wir sollten dann später oder am nächsten Tag dann noch mal dahin um zu unterschreiben. Wenigstens das funktionierte unkompliziert und wir konnten unsere Sachen zum Zelt bringen. Die Zelte dort stehen etwas erhöht, man geht so eine "Rampe" im Kreis nach oben. Darauf lag Affenkot und Essensreste. Ich nehme einfach mal an, dass es frisch war und deshalb noch nicht weg geräumt wurde. Unseren Campwart hat das auch nicht weiter gestört. Der erste Eindruck vom Zelt war nicht besonders gut. Es ist alles sehr einfach und schon etwas abgewohnt. Ähnlich rustikal wie in Satara. Nur ist man hier noch mehr im nirgendwo.
Wir hatten nachdem wir erst mal angekommen waren, überlegt was wir machen. Bis 18:30 Uhr musste man im Camp sein, es war 17:00 Uhr. Da wir nicht so recht wussten, was wir da jetzt im Zelt tun sollten und es ja auch weiterhin ziemlich am regnen war und deshalb auch kein Grillen in Frage kam, entschieden wir uns dafür, noch mal zum Mpila zu fahren. Von dort aus hatten wir auch Handyempfang und konnten Zuhause mal Bescheid geben, dass wir gut angekommen sind. Also los! Wir wieder ins Auto und auf die Horrorpiste.
Nach etwa 20 Minuten und immer stärkeren Regenfällen stand nach einer Kurve plötzlich direkt vor uns ein richtig, richtig!!! schlecht gelauntes Nashorn, mit dem Rücken zu uns. Dahinter standen 20 Meter weiter noch zwei weitere hintereinander. Ein viertes links im Gebüsch. Wir waren jetzt mitten in einem Nashornduell. Das Tier vor uns trampelte irgendwann auf der Stelle und sprintete dann plötzlich los und rannte mit voller Wucht mit seinem Kopf gegen das nächste Nashorn auf der Straße. Eine extrem Beschleunigung und dann ein unfassbar lauter Knall, ein Geräusch als wenn man Knochen aufeinander haut. Die Situation ist jetzt im Nachhinein so schön in der Erinnerung. In dieser Situation war es um so weniger für uns zu genießen und meine Frau war fertig mit den Nerven. Wir hatten die ganze Zeit das Gefühl, eins der vier Nashörner rennt gleich auf uns zu und ich konnte aufrund der Straße nicht weg, da die Straße links und rechts stark abfiel. Rückwärts fahren ging am wenigsten, da der Regen einem keine Sichtmöglichkeit ließ und man den Löchern auf der Straße nicht ausweichen konnte. Die Jungs jedenfalls machten nicht den Eindruck, als wollten sie die Straße wieder frei geben. Mit gefühlten 20 mal vor und zurück bin ich dann ganz langsam auf engstem Raum umgedreht und ich weiß bis heute nicht wie ich das auf dieser Straße geschafft habe.
Ein gebrauchter Tag mit irgendwie allem was dazu gehört und jetzt im nachhinein doch eine tolle Urlaubserfahrung. Wir sind dann natürlich zurück zum Camp und haben uns in der kleinen Küche Toast auf dem Gasherd fertig gemacht und das mit Aufschnitt gegessen, was eigentlich für das Frühstück gedacht war. Leider hatten wir nicht die Gelegenheit mehr einzukaufen und ein Restaurant gibt es in dem Camp natürlich auch nicht. Damit ging der Tag dann auch mit einer runde Karten spielen auf der Terasse bei wieder besser werdendem Wetter früh zu Ende und morgen sollte es dann wieder besser werden :).

Es haben sich bereits 14 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Andreas84 (26. August 2018, 12:51), toetske (15. Juli 2018, 22:33), Fluchtmann (8. Juli 2018, 13:09), Tutu (25. Juni 2018, 19:44), Cassandra (24. Juni 2018, 14:00), Totti (24. Juni 2018, 09:58), Sandra1903 (23. Juni 2018, 15:34), Enilorac (22. Juni 2018, 15:23), Sabine74 (21. Juni 2018, 22:43), Dolphin2017 (21. Juni 2018, 20:42), Mogli98 (21. Juni 2018, 20:40), Sella (21. Juni 2018, 20:35), Wicki4 (21. Juni 2018, 20:08), Bär (21. Juni 2018, 15:22)

M@rie

Buschbaby

Beiträge: 5 603

Danksagungen: 10376

  • Nachricht senden

33

Donnerstag, 21. Juni 2018, 15:23

Dann hat er uns erklärt, dass wir uns hätten anmelden müssen im Mpila Camp. Da waren wir doch und sind umgedreht!! :cursing: . So langsam war ich etwas genervt, habe mir aber nichts anmerken lassen.
*sorry* aber das geht auf die "eigene Kappe" ;) - beim Durchlesen der KZN-Ezemvelo-Buchungs-Unterlagen hätte eig. klar sein müssen, dass für das Nselweni Camp in Mpila eingecheckt werden muss und auch, dass für die Zufahrt zumindest reichlich Bodenfreiheit dringend empfohlen wird und es auch kein Restaurant im Mpila gibt ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (15. Juli 2018, 22:34), Kitty191 (21. Juni 2018, 15:43)

HMEMK

Profi

  • »HMEMK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 89

Dabei seit: 5. Juli 2017

Danksagungen: 392

  • Nachricht senden

34

Donnerstag, 21. Juni 2018, 15:30

Dann hat er uns erklärt, dass wir uns hätten anmelden müssen im Mpila Camp. Da waren wir doch und sind umgedreht!! :cursing: . So langsam war ich etwas genervt, habe mir aber nichts anmerken lassen.
*sorry* aber das geht auf die eigene Kappe ;) - beim Durchlesen der KZN-Ezemvelo-Buchungs-Unterlagen hätte eig. klar sein müssen, dass für das Nselweni Camp in Mpila eingecheckt werden muss und auch, dass für die Zufahrt zumindest reichlich Bodenfreiheit dringend empfohlen wird und es auch kein Restaurant im Mpila gibt ;)
Ja, das streite ich nicht ab :D . Das ganze wäre auch sicherlich nicht so unglücklich ausgegangen, wenn wir am Gate mit den richtigen Informationen versorgt worden wären, aber das passiert halt :). An so einem Tag muss dann halt einfach ein mal alles schief laufen.

Kitty191

Schnürsenkel

Beiträge: 2 219

Danksagungen: 8678

  • Nachricht senden

35

Donnerstag, 21. Juni 2018, 15:42

Im Honeyguide ist die Zufahrt zum Nselweni Camp sogar als 4x4 ausgewiesen.
Schade, dass es Euch auch dort offensichtlich nicht besonders gut gefallen hat. Ich fand das Camp super schön und die Lage am Black iMfolozi einmalig.
Tolle Sichtungen vom Deck des Conference Centers und der eigenen Terrasse.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

HMEMK

Profi

  • »HMEMK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 89

Dabei seit: 5. Juli 2017

Danksagungen: 392

  • Nachricht senden

36

Donnerstag, 21. Juni 2018, 16:09

Im Honeyguide ist die Zufahrt zum Nselweni Camp sogar als 4x4 ausgewiesen.
Schade, dass es Euch auch dort offensichtlich nicht besonders gut gefallen hat. Ich fand das Camp super schön und die Lage am Black iMfolozi einmalig.
Tolle Sichtungen vom Deck des Conference Centers und der eigenen Terrasse.

LG
Kitty
Die Lage ist wirklich super, da gibt es nichts zu meckern. Wir hatten aber keinen direkten bzw. nur teilweise einen Blick auf den Fluss. Zudem war das Gras wieder so hoch, dass kaum Sichtungen möglich waren, wie man teilweise denke ich auf den Bildern gut erkennt. Den ersten Eindruck hatte auch das schlechte Wetter und die Stimmungslage geprägt. Der zweite Tag wurde besser und wir haben auch den Charme des Camps für uns entdecken können. Vieles wird entschädigt wenn man in der Nacht nahezu das Gefühl hat, man liegt im Freien und dann auch noch Hyänen heulen hört :love:

Trotzdem würden wir dort wohl nicht wieder hin fahren und auf ein anderes Camp im Hluhluwe oder Imfolozi ausweichen.

Bär

Vollkommen Ahnungsloser

Beiträge: 10 420

Dabei seit: 10. März 2008

Danksagungen: 15605

  • Nachricht senden

37

Donnerstag, 21. Juni 2018, 16:09

An so einem Tag muss dann halt einfach ein mal alles schief laufen.

Echt bedauernswert... ;) Ihr habt einen Nashorn-Kampf gesehen, das hatten wir in 14 Jahren Südafrika noch nie. Dafür würde ich viele Rüttelpisten fahren. :whistling:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (15. Juli 2018, 22:35), M@rie (21. Juni 2018, 16:12), Kitty191 (21. Juni 2018, 16:11), HMEMK (21. Juni 2018, 16:11)

M@rie

Buschbaby

Beiträge: 5 603

Danksagungen: 10376

  • Nachricht senden

38

Donnerstag, 21. Juni 2018, 16:12

Das ganze wäre auch sicherlich nicht so unglücklich ausgegangen, wenn wir am Gate mit den richtigen Informationen versorgt worden wären, aber das passiert halt :). An so einem Tag muss dann halt einfach ein mal alles schief laufen.
?( wieso am Gate? die Unterlagen hattet ihr doch schon vorher bzw sogar während des Buchungsprozesses wird das bei Ezemvelo angezeigt

ansonsten kann ich mich nur Kitty anschliessen
Schade, dass es Euch auch dort offensichtlich nicht besonders gut gefallen hat. Ich fand das Camp super schön und die Lage am Black iMfolozi einmalig.
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

HMEMK

Profi

  • »HMEMK« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 89

Dabei seit: 5. Juli 2017

Danksagungen: 392

  • Nachricht senden

39

Donnerstag, 21. Juni 2018, 16:14

Echt bedauernswert... ;) Ihr habt einen Nashorn-Kampf gesehen, das hatten wir in 14 Jahren Südafrika noch nie. Dafür würde ich viele Rüttelpisten fahren. :whistling:
Wir hatten in diesem Moment nicht realisiert, was wir da gesehen hatten und konnten es wie beschrieben in dem Moment nicht genießen. Uns ist das erst hinterher bewusst geworden und ich liebe es, diese Erfahrung gemacht zu haben. Ich kriege Gänsehaut, wenn ich daran denke :rolleyes: .

Bär

Vollkommen Ahnungsloser

Beiträge: 10 420

Dabei seit: 10. März 2008

Danksagungen: 15605

  • Nachricht senden

40

Donnerstag, 21. Juni 2018, 16:28

Ich kann das schon nachvollziehen. Meine Rede:
1. schlechtes Wetter drückt aufs Gemüt
2. schlechte Straßen nerven nach einer Weile
3. Hin und wieder zurückfahren müssen ist ärgerlich
4. im Hluhluwe-iMfolozi gibt es zahlreiche Mitarbeiter ohne Durchblick & Lust. Dass man fürs Nselweni im Mpila einchecken muss hätten die auch am Gate wissen müssen (wenn es selbst die hiesigen Foriker wissen, sollte man das erwarten können).

Dennoch: die geile Sichtung entschädigt dafür. Sowas erleben die meisten ein Leben lang nicht.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (15. Juli 2018, 22:36), HMEMK (21. Juni 2018, 16:31)