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Begbie

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Donnerstag, 21. Juni 2018, 20:03

Südafrika (Kapstadt, Garden Route) Urlaubstipps im Rollstuhl - November 2018

Erstmal Hallo an alle,

ich bin ganz neu hier und fange gerade an, unseren Südafrika-Urlaub zu planen. Wir sind 2 Freunde und wollen im November 2018 nach SA fliegen.
Ich selber bin im Rollstuhl, aber viel unterwegs und relativ fit. Idee war 2 Wochen, davon 5-6Tage Kapstadt, dann Garden Route 1 Woche und nochmal 1-2 Tage Kapstadt vor dem Rückflug.

Jetzt fängt die Planung an und ich bräuchte hier etwas Hilfe:
1. Ich hätte gerne einen Direktflug ab München - der kostet derzeit ca. 1.000€ - hat jemand Erfahrung ob die noch nach unten gehen könnten preislich?
2. Kapstadt: Welche Viertel würdet ihr denn empfehlen mit dem Hintergrund, dass es auch barrierefrei sein sollte (also nicht zu hügelig, alles eher etwas neuer wenn möglich,...)
3. Garden Route: Habt ihr hier irgendwelche Bedenken bezüglich Rollsuhlmöglichkeit?

Ich werde selber ein Auto mieten (geht mit Handgas in Kapstadt) und fahren...

Zum Schluss noch eine sehr allgemeine Frage: Gibt es Pro oder Contra bezüglich Anfang November oder Ende November (z.B. Wale eher Anfang November, irgend ein besonderes Event,...)

Danke schon jetzt für Eure Hilfe
Begbie :danke:

SarahSofia

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2

Donnerstag, 21. Juni 2018, 21:57

Hallo Begbie,
willkommen im Forum. Um's gleich mal vornweg zu nehmen, kann ich zum Thema Barrierefreiheit nicht wirklich was beitragen (musste mir gerade eingestehen, dass man auf sowas leider viel zu selten achtet).

Aber gerne ein paar andere, grundsätzliche Anmerkungen:

Ich würde nach den 5-6 Nächten Kapstadt am Anfang nicht noch mal 2 Nächte hintendranhängen, sondern die eher in den Winelands verbringen. (Von dort kommt man auch ganz unproblematisch zum Flughafen). Auch wenn es eine tolle Stadt ist - 2x in einem Urlaub wäre mir doch ein bisschen viel und es gibt noch so viel anderes Lohnenswertes.
Zu deinen konkreten Fragen:
1. Meiner Erfahrung nach : es wird in absehbarer Zeit nicht wesentlich günstiger werden - ausser ihr wollt wirklich sozusagen last-minute buchen
2. Wir haben bis jetzt in Kapstadt in Fresnaye (sehr hügelig) und in Tamboerskloof (etwas hügelig) gewohnt. Kommt auch etwas ausserhalb in Frage ? Bei unseren ersten Aufenthalten waren wir immer in Bloubergstrand - gar nicht hügelig und du hast den berühmten "Postkartenblick" auf Kapstadt !

Was Anfang oder Ende November betrifft : die Chancen auf Wale dürften am Anfang noch grösser sein (Garantie gibt's natürlich nicht ;) ). Für mich wären auch die (vermutlich) steigenden Temperaturen ein Argument, da ich mit Hitze nicht so gut umgehen kann.
LG SarahSofia

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Bär

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Freitag, 22. Juni 2018, 00:37

Hallo Begbie,

Du hast bestimmt schon auf der Startseite die SuFu mit Rollstuhl* bemüht. Letztes Jahr hatten wir zu dem Thema einen interessanten Thread: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Weitere findest Du mit dem Tag Handicap unter (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Flugpreise könnten sich noch um rund 300 EUR reduzieren, Garantien gibt es nicht. Nachteil für Dich: Es gibt nur einen Nonstop-Flug MUC- CPT: LH574. Also keine Alternativen und keinen Wettbewerb. Ob noch Kapazitäten in den günstigsten Buchungsklassen freigegeben werden, weiß nur Lufthansa. Richte Dir eine Mail-Benachrichtigung bei einem der Portale ein und checke die Verfügbarkeiten bei LH.
Falls ihr alles (also auch Unterkünfte) vorab fest buchen wollt und bei den Flugterminen gebunden seid, würde ich die 1000 EUR-Flüge nehmen.

In fast allen Nationalparks (SANParks, CapeNature) wird Barrierefreiheit angestrebt, zumindest bei den Unterkünften. Bei Wanderwegen sieht es naturgegeben meist schlechter aus.

Bei einer Buchung Anfang November kommt ihr mit den südafrikanischen Sommerferien höchstwahrscheinlich nicht in Konflikt, Ende Nov. könnte dies anders sein.

Weiterhin viel Spaß bei der Planung wünscht der
Bär
.
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Freitag, 22. Juni 2018, 07:23

Für Kapstadt würde ich eine Unterkunft in der Region Green Point / Sea Point anstreben. Das ist recht gut im Trubel drin, eher neueren Alters und flach.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Freitag, 22. Juni 2018, 09:37

eher neueren Alters

Habe ich das Alter überlesen?

Wenn man ein wenig mit den Daten spielt/ flexibel ist, geht es evtl. auch etwas billiger, aber da nur Lufthansa die Strecke direkt bedient, sind die günstigen Tarife verm. längst ausverkauft und es wird vermutlich eher teurer werden. Ich habe z.B. einen etwas günstigeren gefunden. LH0574 am 6.11. und LH0575 am 21.11.18 für 898,-.

Bei hotels.com kann man gezielt nach barrierefreien/rollstuhlgerechten Zimmern suchen.

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Freitag, 22. Juni 2018, 09:47

Ich habe gerade mal auf (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) geguckt. Da gibt es für Kapstadt 39 Angebote "wheelchair enabled". Wie auch immer das dann genau aussieht... Guck dir die websites darauf hin gut an und frag bei den Betreibern nach, wie du zB in die Dusche kommst. Die Bäder sind meist der Knackpunkt.
Um einen Überblick zu bekommen finde ich die Seite gut, Nachfragen würde ich immer direkt an die Vermieter stellen. Die kennen ihr Haus nun mal am Besten.


In Sea Point & Green Point ist abends noch viel los, wenn ihr in die Winelands geht das auch in Stellenbosch.


Ich denke, den Flug solltet ihr unter der Vorgabe "direkt" möglichst bald buchen.
Zeitlich ist der November noch deutlich ruhiger als der Dezember, ab Anfang Dezember fangen hier die Ferien an.


Und wenn es irgendwo mal schwierig wird mit einer Stufe etc - die Südafrikaner sind äußerst hilfsbereit!








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Begbie

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Samstag, 23. Juni 2018, 00:23

Danke

Hallo an alle,

vielen lieben Dank an alle! Sehr viele Tipps und der Hinweis auf die andere Diskussion war auch sehr hilfreich.
Da ich immer alles gern selber in der Hand hab und alles selber buche, sind die Links & Tipps sehr gut!

Temperaturen und Ferienzeit sprechen wirklich eher für Anfang / Mitte Nov.

Und wir werden nun wirklich nur am Anfang Kapstadt machen und dann die Route beginnen (ohne nochmal nach Kapstadt zurückzukommen).
Weiß jemand, ob es damals einen Bericht zur Reise von "BlaueAugen" gab? Finde nämlich nix im Forum...

Nach meinen sehr bescheidenen Erfahrungen in Thailand (der Horror als Rollstuhlfahrer) und den perfekten in USA hoffe ich, dass sich SA in Richtung USA einordnet. Aber Handgas bei dem Auto ist schon mal genial!

Ich werde sicher noch die ein oder andere Frage haben, daher schon im Voraus wieder Danke!

Werde jetzt erstmal bald den Flug buchen, dann das Mietauto und mich dann um die Unterkünfte kümmern (trivago hilft hier auch immer sehr weiter...)

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Samstag, 23. Juni 2018, 08:58

(trivago hilft hier auch immer sehr weiter...)

da fehlt ein ;) oder war das nicht ironisch gemeint?

Die Werbung von denen ist supernervig und bei den Filtern steht weit oben "Haustiere erlaubt"; ich wünschte mir eine Suchmaschine wo man ankreuzen kann: "Haustiere streng verboten". Kann man da rollstuhlgerecht irgendwo wählen? Ist das zverlässig?

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Samstag, 23. Juni 2018, 17:21

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
In Somerset West. Halt etwas außerhalb.
Hat zb ein speziell für Rollstuhlfahrer geeignetes Zimmer.
Ebenfalls das Impangele Guesthouse in Swellendam.
Viele Ausflugsziele sind auch mit Rollstuhl gut machbar, auch im Addo selbst sind behindertengerechte Unterkünfte vorhanden.
Schwierig wirds im Tsitsikamma auf den Wegen und CangoCavess in Oudtshoorn geht gar nicht.
Man kann in den Gästehäusern fragen welche Restaurants mit Rollstuhlzugang sind.

Begbie

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Sonntag, 24. Juni 2018, 17:09

@Mediator: Nene, war ernst gemeint. Man kann "Rollstuhlgerecht" eingeben und es stimmt wirklich oft und hat extrem viele Treffer. Natürlich frage ich immer nochmal extra bei den Hotels an...Aber als erste Übersicht ist das top...

@feuernelke: Vielen lieben Dank, das hilft schon mal sehr weiter. Ich erstelle gerade meine Wunschroute und werde mich dann um die Hotels kümmern (und evtl etwas abweichen in der Not)...

Begbie

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Sonntag, 24. Juni 2018, 17:30

SO und jetzt mal zur Frage der Frage, und ich weiß ihr habt das alles schon 1.000 mal beantwortet. Und ihr müsst es auch noch voll detailliert beantworten, ein kurzes Feedback wäre aber mega (hab schon einiges gelesen und einiges gestrichen, wo ich dachte es wäre cool bzw. hinzugenommen)!

Thema Routenplan

Nächte:14
Besonderheit: Ich mag es immer, eher mehr Nächte als 1 in einem Hotel/Bungalow/Zelt zu schlafen. Jeden Tag wechseln find ich immer so unentspannt. Ansonsten soll es natürlich kein Erholungsurlaub werden, es darf sonst ruhig etwas streßiger sein...

Erste Idee:
Kapstadt: 6 Nächte (ich weiß, man könnte 2 Nächte machen, aber auch 14, aber denkt ihr, dass das n guter Kompromiss wäre?!)
Cap Alguhas: 1 Nacht (Zwischenstop auf der Route in Hermanus)
Knysna: 2 Nächte (lohnt sich davor eher sowas wie Stellendem/Riversdale)?
Tsitsikamma: 1 Nacht
Addo: 2 Nächte (bei Route Besuch in Port Elisabeth)
Rückroute nach Kapstadt:
Outdshoorn: 1 Nacht (schon ne Strecke von Addo, aber gibts sonst was interessantes auf der Strecke)?
Stellenbosch: 1 Nacht (bevors dann wieder zum Flughafen geht)

Ist unser erster SA-Tripp und wir wollen gern soviel wie möglich erleben, natürlich ohne dass es eine Liste mit abhacken ohne "erleben" wird...

Kitty191

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Sonntag, 24. Juni 2018, 19:11

Hallo Begbie,
hier gebe ich mal meine subjektive Meinung zu Deiner Routenanfrage ab:
  • CPT würde ich auf 4 Nächte kürzen
  • Agulhas auf 2 Nächte erhöhen (ich empfehle dringend das Agulhas Rest Camp von: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) SanParks bietet in seinen Camps auch immer Wheelchair taugliche Unterkünfte an)
  • Falls Ihr Anfang November fahrt, evtl. Hermanus mit einplanen - wegen der Wale, die dann noch da sein könnten. Der Cliff Parh in Hermanus ist Rolli tauglich.
  • Knysna finde ich persönlich nicht so schön und würde lieber auf Plettenberg Bay/Keurboomstrand ausweichen. Von dort aus würde ich den Tsitsikamma als Tagesausflug besuchen und die 1 Nacht im Tsitsi streichen. Knysna ist von Plettenberg ebenfalls gut als Ausfugsziel erreichbar, wie auch Monkey Land und Birds of Eden - sofern daran Interesse besteht.
  • Von Plettenberg dann direkt weiter in den Addo. Die Strecke ist Moderat und gut fahrbar.
  • Im Addo Main Camp, buchbar auch über die SanParks Website, sind ebenfalls Wheelchair freundliche Unterkünfte buchbar.
  • Den Ausflug nach Port Elizabeth würde ich mir bei nur 14 Tagen Reisezeit sparen.
  • 1Nacht Oudtshoorn sehe ich zwiespältig. Eigentlich habt Ihr keine Zeit, dort etwas schönes zu unternehmen. Für den schönen Swartbergpass bräuchtet Ihr eine Nacht mehr, die Cango Caves scheiden leider aus.
  • Stellenbosch ist ein schöner Ort, wo es außer Weingütern viel zu entdecken gibt. Evtl würde ich Ihn gleich nach CPT dranhängen und vom Addo, sprich Port Elizabeth nach CPT zurück fliegen. Allerdings weiss ich nicht, wie sich das bei Deinem Auto mit Handgas mit einer Einwegmiete verhält.


Liebe Grüße und viel Spaß bei der weiteren Planung
Kitty
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Bär

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Sonntag, 24. Juni 2018, 19:31

Schreib doch auch mal, was Dich/ euch besonders interessieren würde. Denn natürlich kann man in Kapstadt auch 14 Tage verbringen. Ob es dann 2 oder 14 werden hängt von den persönlichen Vorlieben ab (die wir nicht kennen). Es soll auch Leute geben, die sich 3 Wochen den Restaurants und Weingütern am Kap hingeben :wine: und mehr Tiere auf dem Teller als durch die Autoscheibe sehen. Warum nicht?

Bei 14 Urlaubstagen würde ich auf jeden Fall versuchen one way zu fahren (wie Kitty dies auch vorschlägt), weil ihr sonst zu viel Zeit auf der Straße verbringt. Und wenn Du von Deinem Wunsch nach einem Non-Stopp-Flug abkommen könntest, wäre eine Option MUC - JNB - PLZ hin und CPT - MUC zurück. Damit wäre das Kap am Reiseende, ihr könntet one-way fahren und die mögliche Einweggebühr des Mietwagens wäre durch die Flugkosteneinsparung mehr als drin. Zudem seid ihr zumindest beim Hinflug flexibler was Airlines und Zeiten betrifft. Schaut aber trotzdem, dass ihr die jeweiligen Flüge auf einem Ticket habt...
.
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Sonntag, 24. Juni 2018, 20:15

Hi Kitty, hi Bär,

vielen Dank einmal mehr :)

Mit dem Direktflug ist so ne Sache. Nachteil im Rollstuhl ist immer, dass auch alles klappen muss beim Umsteigen (wie oft ging da was verloren, kaputt,...). Das heißt der Hinflug ist Direktflug Pflicht. Rücklug wär mit einem Stopp auch ok. Jedoch sind die Preise genauso teuer, wenn man den Direktflug Hin nimmt. Weiterer Punkt ist: Über 10h Flug allein beim Direktflug plus Flughafen hin und zurück - da sitzt man echt ewig was auch immer so ne Sache ist. Daher ist der Direktflug Kapstadt hin und zurück eig. wirklich das sinnvollste.
Ich hab mir auch schon überlegt von Port E. nach Johannesburg, jedoch würde ich dann bereuen, dass ich nicht noch 1-2 Wochen mehr Zeit habe und es nur für den Flug wäre :(

Aber vllt. macht es mehr Sinn, die Tour andersrum aufzusatteln. Direkt von Kapstadt über Stellenbosch und Outsdhoorn nach Addo und von da aus gemütlich zurück nach Kapstadt und am Ende dann die letzten Tage Kapstadt...

Was wir sehen wollen: Es gibt hier keine Präferenzen. Von Tierwelt über Weinprobe bis hin zu Stadt-Sightseeing ist alles in Ordnung. Ich bin da offen für alles und gewinne auch allem was ab. Es soll halt so ziemlich alles dabei sein in der Region (die nächste SA-Reise wird dann definitiv Krüger/Johannesburg)...

Neuer Plan also (dank tipp von Kitty):
Steenbosch: 1 Nacht
Oudtshoorn: 2 Nächte
Addo: 2 Nächte
Plettenberg: 2 Nächte (vllt. sogar 3)
Cap Algahus: 2 Nächte
Kapstadt: 5 Nächte

Ihr seid einfach klasse - lieben Dank nochmal für ALLE Tipps

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kOa_Master (25. Juni 2018, 05:50), Kitty191 (24. Juni 2018, 20:43)

SarahSofia

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Sonntag, 24. Juni 2018, 21:00

Hallo Begbie,

die neue Route klingt auch nicht schlecht - und hat in meinen Augen einen entscheidenden Pluspunkt : wenn man am Anfang in den Winelands ist, kann man sich auf den dortigen Weingütern ziemlich gut mit "Proviant" für den Rest der Reise eindecken . . . :whistling:


Mir persönlich würde in Outshoorn 1 Nacht reichen; ich sehe den Ort eher als praktischen Zwischenstopp. Die gesparte Nacht würde ich in Stellenbosch anhängen - zum besseren "Ankommen". Wir haben bei unserem ersten Aufenthalt dort die 4-Pässe-Tour gemacht (Stellenbosch-Sommerset West-Franschhoek-Stellenbosch) - nichts spektakuläres, aber mit sehr schöner Landschaft und vielen Aussichtspunkten.


Der zweite klassische 1-Nacht-Stopp wäre für mich Cape Agulhas - vielleicht, weil wir bei unseren Besuchen immer recht stürmisches Wetter hatten und nicht wirklich Spass dran, allzu lange draussen unterwegs zu sein. Die Nacht könntet ihr - wie du schon angedeutet hast - in (oder bei ?) Plettenberg anhängen. Die Stadt selbst fand ich zwar nicht so prickelnd, aber in der Umgebung gibt es schon einiges zu sehen und zu tun.


Viel Spass beim Weiterplanen !
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toetske (25. Juni 2018, 23:03), kOa_Master (25. Juni 2018, 05:51), Begbie (24. Juni 2018, 21:04)

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Sonntag, 24. Juni 2018, 22:03

Das hört sich gut an..

Jetzt mal eine ganz andere Frage (und das hat nichts damit zu tun, dass ich nicht überzeugt bin von der Route unten oder noch hin und herüberlege - eig. will ich nur ne Bestätigung):

Die 2. Option wäre nat. Muc - Johannesburg und zurück. Ausgangsvoraussetzung wäre die selbe: 2 - 2,5 Wochen im November. Flüge sind deutlich günstiger. Wäre dann natürlich mit Krüger und mehr Fokus auf Tierwelt.

Aber ich dachte mir, als erster Urlaub ist Kapstadt "geschmeidiger", einfacher, oder? Grade im Rollstuhl auch besser ausgelegt und weiter - auch mit dem fahren mit besseren Straßen usw.

Ist jetzt wahrscheinlich die Art von Frage die sich eig. nicht leicht beantworten lässt, aber was sind denn so eure Gedanken?

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kOa_Master (25. Juni 2018, 05:51)

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Montag, 25. Juni 2018, 05:01

Hallo Begbie,
ich denke, 2 Wochen im Osten des Landes sind genauso leicht zu bereisen wie das Westkap. Für Tierbeobachtungen natürlich die deutlich bessere Wahl. Der Kruger NP ist mit dem Auto gut zu berwältugen, die Panorama Route landschaftlich ein schöner Kontrast. Viele Sehenswürdigheiten dort Rolli tauglich.
Wenn Ihr bis runter nach St. Lucia wollt, wäre die Oneway Strecke zurück von Durban allerdings in meinen Augen zwingend. Denn um sinnvoll zurück nach Joburg zu fahren, sind 14 Tage + einfach zu kurz.
Da Ihr dieses Jahr im November schon fahren wollt, müsstet Ihr selbstverständlich die Verfügbarkeiten für Wheelchair Unterkünfte im Kruger prüfen. Denn das könnte eng werden.
Um die Fahrstrecke nach St. Lucia abzukürzen, wäre ein Zwischenhalt in Swaziland wahrscheinlich nicht schlecht, wie es dort mit entsprechenden Unterkünften aussieht, weiß ich allerdings nicht.
Die Gegend rund um St. Lucia mit dem Hluhluwe-iMfolozi NP und dem iSimangaliso Wetlandpark ist eine attraktive Urlaubsregion.
Ich finde diese Idee nicht schlecht und Ihr würdet auch mehr Afrikafeeling erleben als am Westkap.
14 Tage könnten dann z.B. so aussehen:
  • 1-2 N Johannesburg (Stadtbesichtigung, ankommen, etwas Kontrast, zu viele Tiere und Landschaft. Im Bericht von kOa_Master 180 Days in Afrika extended findet Ihr viele Anregungen für Johannesburg)
  • 2 N Panorama Route (Graskop oder Sabie)
  • 4-5 N Kruger NP (Camps nach Verfügbarkeiten, eher Mitte bis südlicher Teil des Parks)
  • 1-2 N Swaziland
  • 2-4 N St. Lucia (iSimangaliso Wetland Park, Hluhluwe- entweder von St. Lucia aus oder Tage splitten und 2N im Park. Weiß aber nicht, ob es bei KZN- Wildlife „disabled“ Unterkünfte gibt)
  • Eine Weitere Option wäre 1-2 N Durban und Umgebung
  • Rückflug von Durban - JNB - nach Hause
Viel Spaß bei der weiteren Planung wünscht
Kitty
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Montag, 25. Juni 2018, 07:58

Ich würde bei Deiner Interessenlage im Südwesten bleiben, da hast Du mehr Möglichkeiten. Ja, das mit den Flügen ist ein Dilemma, das musst Du wohl selbst entscheiden. Wir können nur Gedanken anstoßen, aber die hast Du Dir ja offenbar schon selbst gemacht.
Ob 1 Nacht hier oder 2 Nächte da ist kaum beurteilbar, weil es davon abhängt, was man vor Ort machen möchte - und das liegt bei euch. Den Plan müsst ihr schon selbst machen. Bei 14 Tagen würde ich jedenfalls auf Oudtshoorn verzichten, um woanders mehr Spielraum zu haben. Auch wenn die Vielfalt in Südafrika dazu verführt, zu viel in eine Reise reinzupacken, widersteht dem. 2Ü Addo finde ich für euch bspw. ausreichend, wenn die nächste Reise in den Nordosten schon angedacht ist. 1 ganzer Tag Addo - da holt man sich Appetit, mehr nicht.
.
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Montag, 25. Juni 2018, 10:26

Mit dem Direktflug ist so ne Sache. Nachteil im Rollstuhl ist immer, dass auch alles klappen muss beim Umsteigen
ich nehme mal an, dass du den "Service for disabled" an den Flughäfen kennst und auch in Anspruch nimmst... aus eigener Erfahrung (gehbehindert, aber nicht auf Rolli angewiesen) kann ich sagen, dass der Service beim Umsteigen bisher auf allen Südafrikanischen Flughäfen einwandfrei geklappt hat, im Gegensatz zu FRA und MUC *sigh*, bisher bin ich mit LH, SAA, BA und Emirates geflogen mit Umsteigen in FRA, MUC, LHR und DXB, dazu eben Umsteigen in JNB, wenn es weiter geht.... am besten hat dieser Service bis jetzt in LHR, DXB und JNB funktioniert, in FRA noch nie (einmal sogar Anschlussflug verpasst) .... vllt können diese Erfahrungen etwas die Befürchtungen beim Umsteigen nehmen ;)
lG M@rie

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,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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blaueAugen

Schüler

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20

Montag, 25. Juni 2018, 12:30

Hallo Begbie und liebe Grüße an alle im Forum,


die uns letztes Jahr bei der Planung so toll geholfen haben, als wir unseren Südafrika-Urlaub mit unseren Kinder ( unser Sohn ist ein junger Rollstuhlfahrer) geplant haben.

Und nein, es gibt leider noch (!) keinen Reisebericht von „blaue Augen“. Ich bitte um Nachsicht, dass dieser so lange auf sich warten lässt.


Im Augenblick bin ich sehr in Eile, da wir auf gleich in den Urlaub starten, diesmal wieder in die USA. Ich würde mich gern etwas ausführlicher in 4 Wochen melden, wenn wir zurück sind.

Vielleicht aber schon soviel, was die Barrierefreiheit anbelangt ist es schwer mit der Infrastruktur in der USA mitzuhalten. Aber mit etwas Hilfe von einem Freund oder Familiemitglied ist vieles machbar und Südafrika ist einfach ein Traum. Wir sind nach wie vor begeistert und waren ganz sicher nicht das letzte Mal dort !

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