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ChristianeLu

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Samstag, 21. Juli 2018, 20:07

Das Glück hat viele Namen

16.10.2017 Kapstadt – Betty´s Bay - Gansbaai

Der Himmel über Kapstadt weint, Acorn House verabschiedet sich mit einem wieder mal phänomenalen Frühstück von uns. :saflag:

Das Auto ist schnell bepackt, noch schleppen wir keine zusätzlichen Taschen, Tüten etc. mit uns.

Dann noch die Navigation eingestellt (wir haben Navmii Südafrika oder Here oder Google Maps zur Verfügung – je nach Empfang; und manchmal sind wir sehr dankbar für die analoge Ausführung, sprich Strassenatlas) und schon geht es los.



Wir haben eine sehr gemütliche Tages-Etappe von knapp 190 km vor uns mit Zwischenstopp bei den Pinguinen in Betty´s Bay. Danach geht es weiter über Hermanus nach Gansbaai, unserer Station für die nächsten beiden Tage.

Die Fahrt durch die Stadt ist problemlos und schon bald fahren wir die Küstenlinie entlang der False Bay, mit Ausblick auf die gegenüberliegende Kaphalbinsel. Das Wetter wird mit jedem km besser.

Wir hoffen ja, jetzt schon den einen oder anderen Wal zu entdecken, aber das klappt nicht. Unser Blick ist noch komplett ungeübt (das kann ich jetzt in der Rückschau sagen), wir wissen gar nicht, auf welche Anzeichen wir achten sollen.

Nach nicht ganz 1,5 Std. sind wir am Parkplatz von Betty´s Bay und finden auch noch einen Platz; ist doch schon ganz gut besucht …

Ja, wir stellen das vollgepackte Auto dort ab. Glücklicherweise ist unser Eco mit Kofferraum-Abdeckung ausgestattet, die Kameras und die grosse Handtasche mit allen Reiseunterlagen dürfen mit zu den Pinguinen.

Die Sonne scheint und die Bucht sieht wunderschön aus.



Wir laufen die vorgegebenen Wege ab und schauen den niedlichen Genossen in den Vorgarten.





Im Lokal beim Parkplatz trinken wir einen Kaffee und machen uns danach auf die letzten 90 km bis zu unserem Zielort Gansbaai.

Die Fahrt ist ereignislos, abgesehen von den immer mal wieder schönen Ausblicken aufs Meer und so erreichen wir nach knapp 70 Minuten (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .




Überaus freundliche Begrüßung, die Koffer werden hineingetragen und wir kriegen uns fast nicht mehr ein vor lauter Ah und Oh: ein grosses Zimmer mit einem grossen Bad (mit Badewanne), einem Balkon und einer AUSSENDUSCHE! Hammer :D :D :D

Im Wohnzimmer erwarten uns unsere Gastgeber Gill und Gideon mit Tee und Keksen und zeigen uns den Mega-Aussichtsbalkon. Ferngläser liegen für die Gäste bereit. Und auch hier fühlen wir uns wie von Freunden aufgenommen. :saflag:







Gill empfiehlt uns auf Nachfrage zum Abendessen das Kloeks@Heart und reserviert sogleich einen Tisch. Da es dort keinen Alkohol gibt, fragt sie uns nach unserem Weinwunsch und auch hier vertrauen wir ihrem Rat. Eine dezente Flaschen-Tragetasche gibt es dazu! :wine:

Wir nutzen die Zeit bis zum Dinner mit einem ersten Spaziergang über die Klippen. Es ist windig, das Meer ist aufgepeitscht – herrlich! Jacke und Mütze kann man gut gebrauchen.








Der Blick aus der Aussendusche ist unbeschreiblich! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:



Und dann der Blick in die Abenddämmerung. :love: :love: :love:




Wir reißen uns los und fahren ins Restaurant Kloeks@heart. Das ist ganz urig aufgezogen: nur wenige Tische, Kerzenlicht und eine sehr überschaubare Speisekarte. Den Wein haben wir uns ja selbst mitgebracht und bestellen nur ein Wasser zum Essen. Das ist jetzt nichts Überragendes, aber die Atmosphäre macht es!

Wieder zurück, blicken wir noch eine ganze Weile von unserem Balkon aufs dunkle Meer und geniessen die Luft und das Rauschen.

Eine Überraschung erwartet uns noch: unser Bett ist vorgewärmt! Wir können es kaum glauben und ziehen die Decke bis an die Nasenspitze. Soooo schön – Glück hat viele Namen :love: :danke:


Fortsetzung folgt …

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Sonntag, 22. Juli 2018, 00:37

Hallo Christiane,

:danke: dass Du eure Reise mit uns teilst. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

Im Lokal beim Parkplatz trinken wir einen Kaffee

Als wir das letzte Mal in Betty's Bay waren, gab es beim Parkplatz noch kein Lokal. Ist allerdings schon wieder sieben Jahre her :whistling:

Die Cliff Lodge sieht toll aus!

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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ChristianeLu

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Montag, 23. Juli 2018, 23:03

Magische Momente

17.10.2017 Gansbaai

Wir haben gut geschlafen und sind deshalb auch früh wach – raus aus den Federn und ab auf den Balkon: sind die Wale zu sehen?? Noch immer haben wir keine Vorstellung, wie groß oder nah die Tiere überhaupt zu sehen sein könnten und lassen die Blicke hin und her schweifen … leider ohne Erfolg. :help:

Wieder erwartet uns ein Frühstück, das keine Wünsche offenlässt. Da das Haus insgesamt nur 5 Zimmer vermietet, passen alle Gästetische auf die verglaste Veranda mit herrlichen Rundumblick aufs Meer.





Wir haben unsere eigenen Ferngläser mitgebracht, es liegen aber auch wieder welche bereit. Als erstes lassen wir uns aber mal erklären, wie man Wale überhaupt sichtet. Was soll ich sagen – und da war auch endlich einer! Große Freude und irgendwie auch Ergriffenheit.



Wahrlich nicht mehr als ein Erinnerungsfoto … :D




Aufmerksam fragt uns Gill nach unseren Dinnerplänen und da wir ratlos schauen (ins Kloeks@heart wollen wir nicht noch einmal gehen), erzählt sie uns von einem Architekten/Kochbuchautor, der in seinem Haus nur abends und auch nur für 2 Tische selbst kocht. Es sei aber etwas teurer … :S Und heute abend sei ein Tisch frei geworden … :huh: Kennt ihr dieses Gefühl von absoluter Gewissheit über etwas Unwiederbringliches, das Wissen, dass man JETZT zupacken muss?! :thumbsup: So ging es uns und wir haben ohne lange nachzufragen, wie teuer denn genau, zugegriffen. Gill reserviert sofort telefonisch und erklärt uns auch gleich noch den Weg. Praktischerweise können wir zu Fuss gehen. Das sollte sich von Vorteil erweisen … :wine: :saflag: :wine:

Nach dem Frühstück machen wir uns dann zu Fuß auf, auch heute wieder gut eingepackt in Jacke und Mütze; Cliff Path, durch den kleinen Ort, an der Küstenlinie hoch und runter. Immer wieder bleiben wir lange lange stehen oder setzen uns auf eine der vielen Bänke und entdecken die Wale immer besser.

Mein Mann sorgt unfreiwillig für slapstick: kaum zückt er seine Kamera, tauchen sie unter – dreht er sich weg, tauchen sie auf. :D
Wir können uns einfach nicht sattsehen an ihren kraftvollen Sprüngen, ihrer Eleganz.



Eigentlich hatte sich Gerd einen Ausflug zu den Haien gewünscht, musste das Vorhaben aber nach einiger Recherche aufgeben: zum einen ist das Meer in diesen Tagen zu rau, zum anderen hätten wir uns früher anmelden müssen. Mit Veranstaltern, die anfüttern, will er auch nicht rausfahren. :thumbdown: So steht dieser unerfüllte Wunsch ganz oben auf der Liste, wenn wir mal eine meerlastige Reise nach SA machen. Da müssen wir dann auch einfach 2 oder 3 Tage als Puffer einplanen, damit wir flexibel sein können.

Am Nachmittag kehren wir zurück ins Guest House und geniessen einen Roibush Tee auf der Glas-Veranda.

Gegen viertel vor sieben machen wir uns auf den Weg zu unserer Dinner-Verabredung. Natürlich haben wir zur Vorbereitung etwas gegockelt und sind bei (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) fündig geworden. Sehr neugierig stehen wir vor dem Architektenhaus und finden schier den Eingang nicht. :whistling: Gott sei Dank erblickt uns unser Gastgeber von einem seiner Balkone aus und öffnet uns die Tür. Schnell ist das Eis gebrochen und er zeigt uns sein Anwesen und erklärt sein Konzept. Ein überaus charismatischer Mann, der viel und amüsant erzählt und uns im besten Sinne des Wortes unterhält. Neben uns hat er ein weiteres Paar zu Gast, 2 junge Amerikaner, die ebenfalls gut gelaunt ins Gespräch einsteigen. Schliesslich bittet er zu Tisch in seinem offenen Wohn, Ess- und Kochzimmer.

Wir sind gefangen von einer ganz magischen Atmosphäre und geniessen jeden einzelnen Augenblick. Das 4-Gänge-Menü ist fantastisch und seine Weinempfehlung tut ihr übriges … :wine:
Später am Abend, als es dunkel ist, öffnet er über die gesamte Raumbreite die Schiebeglastüren und dann hören wir sie, die Wale: es sind anscheinend mehrere Tiere da draussen und sie springen eins um andere Mal und fallen mit viel Getöse ins dunkle Wasser zurück. Und dann singen sie … nie werden wir diesen magischen Augenblick vergessen! Der ganze Abend ist so bezaubernd gewesen und es gibt tatsächlich nicht ein einziges Bild … :)


18.10.2017 Gansbaai – De Hoop

Wir nehmen unser Frühstück erneut auf der Glasveranda ein. Gideon erkundigt sich nach unserem nächsten Ziel und ehe wir uns versehen, erklärt er uns anhand der Strassenkarte die Routenoptionen.

Wie schon im Acorn House in Kapstadt gibt es auch hier die Möglichkeit, ein Dankeschön in einem kleinen Holzkistchen zu hinterlassen. Das Geld wird unter allen Angestellten gleichmässig aufgeteilt. Neben einigen bunten Rand finden so auch kleine Haribos ihren Weg …
:danke:


Unterkunft Cliff Lodge Gansbaai: 2 Ü/F für 2 Pers. im East Sea View Room, 398 Eur. Sehr angenehmes und familiäres Guesthouse in einer Top-Lage. Wir werden auf jeden Fall zurückkommen! :thumbup: :danke:

Gansbaai: war für uns genau richtig; schöne Wander- und Spaziermöglichkeiten; spektakuläre Walsichtungen (leider gar nicht spektakulär foto-dokumentiert!). Und nicht zu vergessen unser magic moment im De Kelders Private Villa :danke: :danke: :danke:

Fortsetzung folgt …

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ChristianeLu

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Sonntag, 5. August 2018, 16:30

Land und Meer in De Hoop

Fortsetzung 18.10.2017 Gansbaai - Cap Agulhas - Struisbaai - De Hoop

Nach dem ausgiebigen Frühstück und der herzlichen Verabschiedung geht es los Richtung De Hoop, natürlich nicht ohne noch einmal nach den Walen Ausschau zu halten.



Nach 93 km und ca. 1,5 h Fahrzeit ist unser erster Zwischenstop beim Cap Agulhas, der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents. Hier wird mir sehr eindeutig klar: diese Reise hat mit meinem ersten Südafrikabesuch vor 27 Jahren nichts gemein; ich habe diesen Ort ganz anders in Erinnerung, irgendwie zentraler in der Ortschaft, Verkaufsbuden, viel Grün - seltsam. Das wird mir noch sehr oft so gehen. ?( Ich habe leider keine Fotos von der damaligen Reise, um nachzuprüfen, ob ich mich einfach nur vertue.






Es ist aber auch nicht weiter tragisch - wir gehen die schön angelegten Wege an der Küste entlang, machen das obligatorische Foto und entscheiden uns gegen einen Aufstieg im Leuchtturm.




Es wird gerade viel umgestaltet und die eine und andere Baustelle lag am Weg, was uns aber nicht weiter stört.

Weiter geht es dann mit nur 7 km und 10 min nach Struisbaai, wo wir den Rochen im Hafen sehen wollen. Ich will dem Ort nicht Unrecht tun (wir nehmen uns auch nicht wirklich Zeit) - aber gibt es noch einen anderen Grund, um hier anzuhalten?! :help: Kurzum: wir sehen den Rochen nicht und nach einmal Hin- Herlaufen auf der Hafenmauer machen wir uns auf unsere letzte Etappe heute, nach De Hoop.




Ich bin etwas angespannt wegen der hier im Forum mitunter als schwierig bezeichneten Anfahrt nach De Hoop. :S :help:
Aber: bei meinen Reisevorbereitungen habe ich auf der Website von De Hoop-Collection (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) eine ganz gute Wegbeschreibung gefunden:

Self-drive from Cape Town: Take N2 to Caledon. From Caledon drive through Napier to Bredasdorp. From Bredasdorp take the R319 to Swellendam. At about 6kms turn Right - sign posted De Hoop / Malagas / Infanta. Gravel road for 35kms until you see a sign to the Right - De Hoop Nature Reserve

Hier nochmal zum selbst nachlesen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Das Schild "De Hoop/Malagas/Infantas" ist wirklich gut sichtbar an der Abzweigung angebracht. Hier biegen wir rechts ab auf die knapp 40 km Schotterpiste, die sich als relativ gut befahrbar herausstellt. Klar, es rappelt und ruckelt, aber es ist auszuhalten, zumal die Landschaft wirklich entschädigt.




Angekommen am Cape Nature Gate parken wir kurz, um uns anzumelden: wir bekommen nach Vorzeigen der WildCard und der Übernachtungsreservierung unser Permettier ausgestellt und können die letzten Kilometer in Angriff nehmen.

Wir haben für 2 Nächte ein Vlei Cottage gebucht und werden im Fish Eagle 10 untergebracht sein.









Es ist alles wirklich sehr gut ausgeschildert und so finden wir auch die Rezeption ohne Probleme. :D Die Anmeldung ist sehr zügig und unkompliziert, die Damen an der Rezeption sind herzlich und erklären alles sehr geduldig. Eine Erfrischung bekommen wir auch sofort serviert. :danke: Der kleine Laden direkt bei der Rezeption hält Kleinigkeiten für den Alltagsbedarf bereit sowie Souvenirs, Handarbeiten, Bücher - und so wird uns ab hier ein hübscher Keramik-Wal weiter auf unserer Reise begleiten. :)


Es werden auch reichlich Aktivitäten angeboten. Wir buchen sofort eine Bootsfahrt auf dem Vlei für den nächsten Tag und nehmen noch einen kleinen Sternengucker-Kurs nach dem Dinner.
Treffpunkt ist hier :thumbsup:




Es ist ein wirklich sehr weitläufiges, großzügiges Areal, das uns sehr gut gefällt. Wir finden auch den Weg zu unserem Cottage auf Anhieb und staunen über das doch große Haus im alten kapholländischen Stil. Kleiner Grillplatz vorm Haus mit Sitzgelegenheit ist auch vorhanden. Leider habe wir nichts von der guten Lage direkt am Vlei, da dichtes Gebüsch die Aussicht versperrt. :thumbdown:

Innen erwarten uns 2 Schlafzimmer, Küchenbereich kombiniert mit Wohn- und Essbereich, offener Kamin und ein Bad. Alles sehr liebevoll eingerichtet (der Tisch ist gedeckt mit Servietten und Kerzen :love: ) und sehr sauber. 8o Mich stört nur etwas der übrig gebliebene kalte Asche-Geruch - mehr gibt es aber nicht zu meckern!










Nachdem alles ausgepackt ist, brechen wir auch schon wieder auf, denn wir wollen die Dünen und den Strand sehen. Die Fahrt ist etwas abenteuerlich, da die Strecke eigentlich eine durchgehende Baustelle ist mit Absperrungen und Fahrbahnverengungen; manchmal ist die Fahrbahn gar nicht mehr zu erkennen und uns kommen immer wieder schwere Straßenbau-Maschinen entgegen. Anscheinend sollen die Wege etwas besser ausgebaut werden. Aber es lohnt sich! Im allerschönsten Nachmittagslicht bewundern wir - leider nur kurz - die herrliche Dünenlandschaft und den tollen Blick aufs Meer, denn wir dürfen nur bis 18 Uhr selbst im Reserve umherfahren. Wir wollen aber morgen Vormittag zurückkommen und dann den schönen Weg am Strand entlangwandern. :)







Bis zum Abendessen ist noch etwas Zeit und so erkunden wir zu Fuß unsere Umgebung und treffen auch auf die ersten Tiere. Gut, der Spaziergang hätte etwas schöner beginnen können. Wir haben uns etwas erschrocken, als wir unter einem Busch eine tote Antilope gesehen haben. ?( Die Mitarbeiter des Reserves haben es aber sehr gelassen aufgenommen: auch das ist Natur, dass ein Tier an Altersschwäche stirbt, weil es im Reserve ja keine wilden Jäger gibt.


Bontebok



Blu Cranes




Strausse





Auch in De Hoop fühlen wir uns auf Anhieb wohl und freuen uns über alle Tiere, denen wir frei und ohne Zaun begegnen können.

Das Fig Tree Restaurant ist in einer alten umgebauten Scheune und sieht sehr gemütlich aus. :thumbup: Sehr aufmerksamer Service und gutes Essen. Für mich ist es erstaunlich, wie schnell die südafrikanische Gelassenheit auf uns über gegangen ist. Die tief fliegenden Vögelchen im Fig Tree kommen uns gar nicht so fremd vor und wir können unser Abendessen trotzdem genießen. Easy! :saflag:

Die Namensgeber



Blick von der Bar aus - im hinteren Teil stehen die Tische





Beim Nachhauseweg ist es schon stockdunkel und die Taschenlampe liegt natürlich im Cottage! :| Wir bewundern den Sternenhimmel über uns und freuen uns auf die kleine Sternenkunde morgen Abend. :)

Fortsetzung folgt ...

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Sonntag, 5. August 2018, 17:20

Zitat

knapp 40 km Schotterpiste, die sich als relativ gut befahrbar herausstellt. Klar, es rappelt und ruckelt, aber es ist auszuhalten, zumal die Landschaft wirklich entschädigt.
Ja, so unterschiedlich sind die Empfindungen. Wir waren nur genervt bei dem Gerappel und dann noch die langweilige öde Landschaft.
Uns hat es z. B. in Stuisbaai und Cape Agulhas sehr gut gefallen. Aber vielleicht ändert sich auch unsere Meinung, wenn wir im Oktober wieder dort sind.....
Grüsse von Gisela

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Montag, 6. August 2018, 05:14

Hallo Christiane,
Danke :danke: für die wunderbaren Bilder und für die wehmütig-schöne Auffrischung meiner Erinnerungen ans wundervolle De Hoop NR. Ein echter Sehnsuchtsort für uns. Wir wohnten damals im Equipped Cottage Nr.3 - Baboon.
Besonders toll fand ich die zahlreichen Blue Cranes in der Gegend. Sogar einen formvollendet-choreografierten Balztanz durften wir bestaunen.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Montag, 6. August 2018, 07:54


Ein echter Sehnsuchtsort für uns. Wir wohnten damals im Equipped Cottage Nr.3 - Baboon.
Also quasi schräg gegenüber :D Beim nächsten Mal werden wir auch eines dieser Häuschen buchen - ohne Aussicht auf den Vlei machen die Cottages keinen Sinn für nur 2 Personen.

Immer wenn ich an Südafrika denke, sehe ich als allererstes Bild die hochaufspritzende Gischt im Tsitsikamma und gleich danach den Platz vor der Rezeption in De Hopp mit diesen riesigen Bäumen und daneben stehen meine ersten beide Bonteboks, die uns so nett anschauten :love:

LG Christiane

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Montag, 6. August 2018, 13:46

oder....ihr nehmt die Vlei Camp Rondavels! Wenn man nämlich sowieso im Restaurant essen geht, dann hat man dort die perfekte Aussicht für weniger Geld und muss sich nur noch mit dem gemeinsamen Toiletten- und Duschhaus anfreunden können - was sich für uns aber durchaus als (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) herausgestellt hat :) (wie natürlich De Hoop allgemein)

I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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