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kOa_Master

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21

Mittwoch, 15. August 2018, 08:57

WOW, was für Nachtsichtungen 8o 8o
Da muss ich hin, Kälte egal, grossartig!

Und was den Hilux angeht - nun, was soll ich sagen...ich habe ihn sehr schätzen gelernt und es ist für mich kein Wunder, dass der Hilux nach wie vor das beliebteste "richtige" 4x4-Fahrzeug im südlichen Afrika ist. :thumbup:
Cool, wie ihr da in aller Ruhe (zumindest liest es sich im Nachhinein so) flexibel umgestellt habt ;)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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parabuthus (15. August 2018, 11:20)

parabuthus

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22

Mittwoch, 15. August 2018, 11:11

Ein nicht unwichtiges Thema. Ich habe mich dazu bezüglich Marrick im vom Bär eröffneten Thread ausführlich geäußert.

Nach einer ziemlich kalten Nacht gab es zunächst einmal ein lekkeres Frühstück.

Trevor begrüßte uns und wollte wissen, was wir in der Nacht gesehen haben.

Er zeigte uns seinen Garten



und kündigte an, daß es nach dem Frühstück in diesem Garten für uns eine Überraschung geben könnte...

Tatsächlich lebt unter den Steinplatten eine Erdmännchen Familie :love:



Diese sind Menschen offenbar gewohnt und lassen nahe Begegnungen zu. Das war natürlich für die kleine ein tolles Erlebnis.



Der Chef durfte sogar Hand anlegen.



Wir fragten Trevor angesichts der von Johnny geschilderten Ausschreitungen in Kimberley, wo wir sicher parken können. Er bot uns an, das Gepäck hier auf der Ranch zu lassen und es später abzuholen. Das nahmen wir natürlich gerne an.

Nach unserem Ausflug nach Kimberley holten wir unser Gepäck wieder ab. Da wir Sonntag hatten und daher kein Bier bekommen haben (im Northern Cape sind sie da sehr konsequent), hat uns Trevor noch zwei Sixpack verkauft :beer: . Schließlich stand immerhin das WM Finale an...

Fazit Marrick: Auch unter Einbeziehung der Jagdthematik, von der wir vor Ort nichts mitbekommen haben, hatten wir einen super Einstieg in unsere diesjährige Tour.

Kimberley ist leider nicht immer ganz einfach in eine Runde einzufügen, aber wenn ich dort noch einmal bin, wäre Marrick meine absolut erste Wahl - auch und besonders gegenüber irgendwelchen Unterkünften in der City. Die Lage 12 km außerhalb sehe ich jedenfalls nicht als Nachteil. Trevor ist ein toller Gastgeber, das Essen war klasse und die Nightdrives werden ihrem guten Ruf absolut gerecht.

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parabuthus

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Mittwoch, 15. August 2018, 14:32

Ich komme ein wenig auf unser Programm in und um Kimberley zu sprechen.

Da kann ich mich ein wenig kürzer fassen, da es hierzu ja schon einige Berichte gibt.

Aus dem Buch "Wild Karoo" habe ich entnommen, daß am Kampfer Dam in der Nähe von Kimberley seit Neuesten eine von nur 4 Brutstädten von Flamingos in Afrika ist. Bereits zuvor war der Damm ein beliebter Fanggrund für die Flamingos.

In dem Buch hat der Autor mit Wissenschaftlern bzw. Conservation Aktivisten einen Besuch am Kampfer Dam gemacht. Leider bekommt man ohne diesen Beistand keinen direkten Zugang zum Damm. Darauf hat Trevor schon hingewiesen. Man kann nur von der Straße aus gucken. Das haben wir dann versucht.

Leider ist die Entfernung doch recht groß. Man kann die rosa gefiederten Freunde leider nur erahnen.



Auch mit dem Fernglas war es nicht viel besser. Schade. Aber das Projekt Kampfer Dam steckt noch in den Kinderschuhen.

Anschließend haben wir natürlich den Klassiker gemacht: The Big Hole.

Vom großen Parkplatz geht es unter der Hauptstraße durch einen Tunnel zum Museumsdorf.



Man kann auch von der City Hall mit der Tram fahren. Darauf haben wir aus Zeitgründen verzichtet. Einige Trambahnen kann man allerdings auch im Dorf sehen.



Wir haben uns ein wenig umgeschaut und sind dann ins Museum selbst gegangen.

Man kann sich an der Kasse entscheiden, ob man nur ins "Loch" gucken möchte oder auch die anderen Teile des Museums besuchen möchte, ggf. auch geführt.

Wir entschieden uns für das volle Programm und haben auch die Führung abgewartet.

Das hat sich m.E. gelohnt, da David ein sehr kompetenter aber auch kurzweiliger und humoriger Führer war, der sich auch stets darum kümmerte, daß die Kinder nach vorne durften und auch mal ein paar Werkzeuge anfassen durften. :thumbup:



Das Programm sieht zum Einstieg einen etwa 10 minütigen Film vor.



Der gelungene Doku Film mit Spielfilmhandlung ist recht aufwändig gemacht und schildert die Pionierzeit am Big Hole aus der Perspektive unterschiedlicher Männer.

Anschließend geht es über die Brücke zur Plattform über dem Loch.



Das Loch selbst fand ich ehrlicherweise nicht ganz so beeindruckend.



Es wirkt auf Fotos irgendwie mächtiger. Nach ein paar Pflichtfotos ging die Tour weiter und David erklärte ein paar der Schürfgeräte, die noch erhalten waren. Auch zu den Schächten führte er einiges aus.



Dann hat das Museum ein kleines Gimmick auf Lager.

Mit einem Fahrstuhl geht es "unter Tage". Es wird eine längere Fahrt simuliert, tatsächlich geht es aber nur ein paar Meter runter. Man kraucht ein wenig durch nachgestellte Grubenschächte...



...und zur Krönung gibt es dann noch eine simulierte Explosion.



Alles ganz witzig gemacht und besonders für die lieben Kleinen sehr aufregend.

Anschließend geht es noch ein wenig in Medias Res. Vom Schacht gelangt man in den Ausstellungsraum. Hier gibt es eine Menge zum Thema Diamanten zu gucken und erfahren, mit echten wie auch nachgestellten Stücken.

Insgesamt eine coole Tour, die ich durchaus empfehlen kann. Wenn man nur das "Big Hole" an sich anschauen möchte, könnte man vielleicht ein wenig enttäuscht sein.

Wir haben anschließend noch in der Northern Cape Mall auf Wunsch einer einzelnen jungen Dame bei Wimpy gespeist und unsere Basisausstattung eingekauft. Witzigerweise war es in der gesamten Shopping Mall nicht möglich, eine Kiste aufzutreiben. Die haben wir erst ein paar Tage später in der wesentlich besseren Kalahari Mall in Upington erhalten.

Nach den Einkäufen haben wir unser Gepäck abgeholt und sind zu unserer nächsten Destination gefahren...

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toetske

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Mittwoch, 15. August 2018, 17:10

Hi Christian,

Die Flamingos im Kamfer(s) Dam (ohne P - mit oder ohne S ;) ) haben wir auch schon in 2005 von der N12 aus gesehen. Damals konnte man sogar fast bis zum Dam laufen - ein kleiner Weg der jetzt leider durch Schranken unzugänglich ist.
Ein Haus direkt am Dam ist inzwischen bewohnt. Als wir letztes Mal dort vorbeifuhren waren sie gerade draussen und haben sich sofort beschwert als wir dort kurz anhielten. Die könnten reich werden wenn sie Touristen von dort fotografieren liessen...

Seit Jahren ist die Rede, einen "view point" vom Flamingo Casino aus zu bauen, was leider noch nicht realisiert wurde. Das Sumpfgebiet ist übrigens in privaten Händen.

Mit der Tram sind wir damals auch noch bis zum Zentrum von Kimberley gefahren. Seit vielen Jahren gibt es allerdings in der Umgebung vom Grossen Loch (Pniel Road) Einstürzungsgefahr wegen Erosion und da ist jetzt kein Verkehr mehr zugelassen - auch nicht die Tram. Wenn sich das inzwischen nicht geändert hat, fährt die Tram seitdem nur noch eine sehr kurze Strecke - dauert bei dem Schneckentempo immerhin noch ungefähr 20 Minuten.

Den geführten Besuch am Big Hole fanden wir auch sehr interessant.

Alkohol am Sonntag? Gibt es auch in ein paar anderen Provinzen nicht!

VG. Toetske
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Mittwoch, 15. August 2018, 17:18

Alkohol am Sonntag? Gibt es auch in ein paar anderen Provinzen nicht!

In Pretoria schon, daher gab es bei uns eine kleine Resthoffnung ;)

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toetske (15. August 2018, 17:25)

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Donnerstag, 16. August 2018, 11:07

Mokala

Eigentlich haben wir uns vorgenommen, das WM finale im Mokala zu gucken. Da wir in Kimberley aber ziemlich rumgetrödelt haben, wird es zeitlich ein wenig eng.

Trevor hat uns allerdings eine sehr schöne Abkürzung zum Mokala empfohlen. Gleich 50 m hinter der Farmausfahrt geht links eine Gavelroad ab. Die Piste ist gut zu befahren und führt als Bonus an zahlreichen Game Farmen vorbei, so daß man die meiste Zeit Tiere gucken kann. Wir haben u.a. Roan, Sables und sogar Rhinos gesehen :thumbup: .

Schließlich mündet die Piste auf die N12. Kimberley hat man so weiträumig umfahren.

Nun geht es die ebenfalls hervorragende N12 runter zum Mosu Gate. Eigentlich haben wir vorgehabt, über Lillydale reinzufahren und noch ein wenig zu Game Driven, aber die Zeit fehlt uns jetzt, da es schon 16.30 ist und Mokala um 17.30 Gate-Schluss hat.

Der Empfang an der Rezeption war sehr herzlich. Gleich mehrere Mitarbeiter kümmerten sich um uns.



Das lag vermutlich daran, daß wir während unseres Aufenthaltes im Camp wohl die einzigen Gäste waren. Sowas hatten wir auch noch nie bei einem Camp dieser Größe. aber uns war es natürlich recht.

Unsere Tochter freundete sich gleich mit Nelly, der Tochter der Camp Managerin, an. Die beiden spielten miteinander, während wir die Sachen auspackten und mit einem Auge das WM finale guckten.



Wir hatten übrigens die Wohneinheiten 6 und 7. Hierzu ist ja schon einiges gesagt worden. Die Einrichtung ist recht rustikal, aber ausreichend. Die abgebildeten Stühle sind leider nicht sehr komfortabel. Dafür gibt es ja Sessel und Sofa. Draußen kann man die legendären Plastikstühle sehen.

Der Hit war natürlich der Ofen, den wir auch recht bald in Gang brachten, so daß wir uns ein wenig aufwärmen konnten.



Es wurde nämlich spätestens mit Einbruch der Dämmerung wirklich a...kalt :huh:

Die von uns mitgebrachten Schlafsäcke brauchten wir den Urlaub über nicht, da in allen Unterkünften dickere Decken oder ggf. zusätzliche Decken vorhanden waren.

Aber von der Kleidung her kann man nur jedem empfehlen, der sich zu dieser Jahreszeit ins Northern Cape begibt, sich richtig dick einzupacken. So kam bei mir zum Schlafen regelmäßig die Ski Unterwäsche zum Einsatz. Fleeze, Daunenwesten, warme Hosen, Socken und feste Schuhe sollten unbedingt ins Gepäck. Wer Game Drives im offenen Geländewagen machen möchte, liegt mit einer Wintermütze, Schals/Halstüchern und sogar Handschuhen keinesfalls falsch. Zum Morgengrauen hin lagen die Temperaturen eigentlich immer im einstelligen Bereich, nicht selten nahe dem Gefrierpunkt. Zwischen späten Vormittag und Sonnenuntergang wurde es dann allmählich warm, so daß Flip Flops, Sommerkleidung und sogar stundenweise die kurze Hose alibimäßig zum Einsatz kam. Eine Zip Hose hätte allerdings auch ausgereicht, da wir 26 °C den ganzen Urlaub nie überschritten haben. Es war schon ungewöhnlich. Wir haben uns mehrfach am Tag umgezogen.

Feierlich wurde angegrillt.



Für den ersten Abend haben wir uns Beef Steak ausgesucht. Keine gute Wahl. Das Fleisch war zäh und trocken. Wir sind dann für den Rest des Urlaubs nahezu komplett auf Lamm Fleisch umgestiegen und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Fleisch war meist butterzart. Boerewors ist natürlich ebenfalls Pflicht!

Insgesamt haben wir unseren afrikanischen Speiseplan mittlerweile deutlich ausgebaut. So gibt es zum Grillfleisch bei uns regelmäßig in Alufolie eingelegten Feta, Kartoffeln mit Butter und Sourcream und hin und wieder Bohnen. Neu hinzu in diesem Urlaub kamen frischer Spinat mit Pap. Pap ist sicher nicht jedermanns Sache, aber ich liebe es. Wir haben gleich einen 3 kg Sack Maize Meal gekauft. Im Verhältnis 2 Teile leicht gesalzenes Wasser und 1 Teil Pap Mehl ist es auch kinderleicht zubereitet. Besonders gut schmeckt die Pap vermengt mit Spinat oder zu einem Stew.

Wir genossen unser Essen und tranken die geschnorrten Biere und fühlten uns nach dem (positiven) Stress zuvor endlich richtig angekommen.

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toetske

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Donnerstag, 16. August 2018, 21:29

Für den ersten Abend haben wir uns Beef Steak ausgesucht. Keine gute Wahl. Das Fleisch war zäh und trocken

Hallo Christian,

Damit wir für die nächste Reise "gewarnt" sind, würde es mich interessieren: in welchem Laden hast Du denn das "schlechte" Steak gekauft? :huh: Südafrika hat doch das beste Rindfleisch der Welt :saflag:

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Samstag, 18. August 2018, 13:39

Hallo Christian,
da ich deine Rbe immer gerne lese, fahre ich natürlich auch mit.

Auch wenn ich kein Freund von Jagdfarmen bin und grundsätzlich dort nicht buchen würde, könnte ich mir vorstellen, dass ich bei Marrick Safari eine Ausnahme machen würde. Euer Nachtdrive war schon klasse und da unsere Reisezeiten im Allgemeinen eher im südafrikanischen Frühling liegen, wäre die Kälte hoffentlich weniger ein Problem- denn ich bin eine Frostbeule. :blush:

Die Führung beim Big Hole haben wir damals auch mitgemacht, kann mich daher deiner Empfehlung anschließen.

Freue mich auf die Fortsetzung.

LG Chrissie

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parabuthus

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Montag, 20. August 2018, 13:23

Mokala, die Zweite:

Durch die Umplanungen hatten wir leider weniger Zeit im Park, so daß wir uns ein straffes Programm verordnet haben.

Erst einmal jedoch galt es Organisatorisches zu klären. Wir haben bei der Rezeption Interesse angemeldet, abends im Restaurant zu speisen. Daraufhin wurden wir gleich rüber geschickt, um unsere Bestellung für den Abend abzugeben. Hmm, woher soll ich wissen, worauf ich heute Abend Appetit habe? Andererseits dürfte sich dadurch die Wartezeit ganz erheblich verkürzen...

Anschließend sind wir erstmal raus gefahren. Wie bereits erwähnt, waren wir ganz offensichtlich die einzigen im Park. Insofern war es nicht verwunderlich, daß wir den ganzen Tag über keinem anderen Fahrzeug begegneten und unsere Tierbegegnungen sozusagen exklusiv hatte.

Davon gibt es einige. Nachdem der Elefant dieses Jahr außen vor war, wollten wir zumindest die Chance nutzen, die "Big 4" zu finden. Tatsächlich mußten wir gar nicht lange warten und wie es der Zufall so will, standen Büffel und Rhino sogar noch an der gleichen Wasserstelle.





Herrlich! Das hätte mir als absoluten Rhino Fan schon weh getan, neben den Elefanten auch auf mein Lieblingstier verzichten zu müssen.



Nicht zu unterschätzen ist aber auch die wunderschöne Landschaft des Mokala. Ich habe mir zum Einfangen dieser Stimmungen ein neues Feature gekauft, nämlich ein Saugnapfstativ, welches ich auf der Motorhaube befestigt habe, um so ein paar wackelfreie Filmimpressionen von den Fahrten zu bekommen. Das hat sich echt gelohnt, vor allem dann auch später im weiteren Verlauf der Reise...



Recht häufig haben wir auch Giraffen gesehen.



Anschließend war dann Picknick angesagt. Man sieht an unserer Kleidung, daß es ziemlich frisch war.



Mittags haben wir uns dann das Camp einmal in Ruhe angeguckt...



... vorbei am Restaurant...



... hin zum Pool. Selbst ausgemachte Wasserratten haben jedoch angesichts der gerade mal zweistelligen Wassertemperaturen gekniffen.



Die Kinder der Managerin waren diesbezüglich härter. Wir brauchten allerdings noch ein paar Tage, um unser Potential abzurufen ;) .

Zum Sunset haben wir dann einen geführten Drive mit Guide Des unternommen. Da waren wieder Wintermützen angesagt...



Des war an sich ganz nett und hat das ganz gut gemacht. So hat er uns viel über die ansonsten eher seltene Tsessebe erzählt (in Mokala sieht man sie sehr oft)...



... dann aber zwischendurch die Nerven verloren. Aus der Ferne hat er eine Gruppe von 4 Breitmaulnashörnern erspäht. Diese ergriffen jedoch bei unserer Annäherung die Flucht. Des versuchte nun, querfeldein über den Acker die Verfolgung aufzunehmen. Ein ziemlich sinnfreies Unterfangen...

Uns hätte auch ein kurzer Blick aus der Ferne auf die Rhinos genügt. Wichtiger war es allemal, die Stimmung dieses Ortes einzusaugen...



Die Bilder sprechen m.E. für sich...



Mit Einbruch der Dunkelheit ist uns dann noch ein Porcupine über den Weg gelaufen.



Anschließend war der Drive zuende und wir sind ins Restaurant. Das Essen stand fast schon bereit. Vor der Qualität würde ich es als etwas überdurchschnittliche Sanparks Kost bewerten. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich was Besonderes. Die Crew war leicht enttäuscht, daß wir am nächsten Tag nicht frühstücken wollten.

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Dienstag, 21. August 2018, 10:31

Fazit Mokala:

Ich kannte den Mokala vorher nicht und war entsprechend gespannt. Im Vorfeld unserer Reise gab es im Forum ja einige Berichte, in denen angedeutet wurde, daß der Park in einigen Bereichen ein wenig nachgelassen habe im Vergleich zu den Anfangszeiten. Das kann ich nicht beurteilen. Allerdings kann ich mir schon vorstellen, daß möglicherweise der Service bzw. das Angebot ein wenig der Resonanz angepasst wurde. Wir waren ganz allein in dem Camp und auch vielen anderen Berichten konnte ich entnehmen, daß eher wenig los war. Gleichzeitig aber unterhält Mosu Lodge ein vollwertiges, vielleicht ein wenig überdimensioniertes Restaurant. Als Erstbesucher allerdings hat es mir dort sehr gut gefallen. Die Staff war sehr freundlich und bemüht und auch das Restaurant kann ich durchaus empfehlen. Das ganze Camp wirkt im übrigen sehr gepflegt und hübsch angelegt. Hier kann man sich wohlfühlen und entspannen. Die Hütten sind zweckmäßig, aber gemütlich eingerichtet mit einer netten Terrasse davor. Es gibt ein beleuchtetes Wasserloch, wo man auch in den Abendstunden noch ein paar Sichtungen abstauben kann. Die Landschaft mit der roten Erde ist wirklich sehr stimmungsvoll und auch die Game Drive Strecken sind angenehm zu befahren. Zur Zeit unseres Besuchs waren sie in einem hervorragenden Zustand und dürften von Fahrzeugen aller Art zu befahren sein. Der geführte Drive war o.k., vor allem um die besondere Stimmung zum Sonnenuntergang einzufangen. Mehr Tiere als auf unseren eigenen Fahrten haben wir nicht gesehen. Wie ich aus mehreren Gesprächen erfahren habe, gilt Kimberley gemeinsam mit Craddock (beim Mountain Zebra NP) im Winter als die Kältekammer Südafrikas. Das kann ich bestätigen. Besucher sollten dies beim Kofferpacken einplanen. Im Winter würde ich auf jeden Fall darauf achten, eine Wohneinheit mit Ofen zu bekommen. In den Mokala würde ich gerne mal wieder fahren und wohl auch eine Nacht länger bleiben. Ich denke, daß der Park schon zwei volle Tage verdient hat. Ich bin mal gespannt, in welche Richtung sich dieser Park entwickeln wird. Ich habe ein wenig den Eindruck, daß dieser Park seine endgültige Philosophie noch nicht gefunden hat. Ursprünglich war er ja ein Auffangbecken für die Tiere aus dem geschlossenen Valboos NP. Nun lautet das Motto, daß man sich bedrohter Arten annehmen möchte, was insbesondere für seltene Antilopenarten, wie Sable, Roan und Tsessebe gilt. Diese merkwürdigen Zuchtarten wie Black Springbok oder Copper Springbok habe ich ja schon angesprochen. Wenn der Bär recht hat, will man die nun wieder aussortieren. Insgesamt habe ich den Eindruck, daß der Park noch in einer Findungsphase ist. Guide Des hat uns erzählt, daß es wieder eine Erweiterung der Fläche gegeben hat und man sich um weitere bemüht. Es wird auf jeden Fall sehr spannend sein, die Entwicklung dieses Parks weiter zu verfolgen.

Für uns stand nun ein langer Fahrtag an, den wir im Vorfeld fast ein wenig gefürchtet haben. Um 8.30 Uhr verlassen wir den Park und bewegen uns über gut zu befahrene Schotterstraßen über Douglas nach Campbell hin. Außer ein paar Schafen in der typisch weitläufigen Karoolandschaft gibt es nicht viel zu gucken. Wir gelangen auf die hervorragend zu befahrene N 8 und fressen richtig Kilometer. Es geht gut voran, da der Verkehr gegen null tendiert. Das riesige Northern Cape ist zwar nur spärlich besiedelt, aber so krass hätte ich es nicht erwartet. Es gibt keine kleinen Dörfer oder Ansiedlungen, wie man es vielleicht aus Limpopo oder KZN kennt. Es geht mehr oder weniger stur geradeaus durch die Karoo. Bei Groblershoop mündet die N8 dann in die N10 und es wird ein ganz klein wenig lebhafter. Wir machen ein Päuschen in einem netten Padstall.



Nach gut 400 km, für die man etwa 4 Stunden benötigt, gelangen wir nach Upington. Wir fahren zur Kalahari Mall, wo wir uns mit Vorräten eindecken für die nächsten Tage. Von den vorhandenen Supermärkten entscheiden wir uns zunächst für den Spar, was m.E. die falsche Wahl ist. Nicht wenige Dinge, die wir gerne hätten, finden wir dort nicht. Ich versuche es daher bei Checkers und bin sehr positiv überrascht, ob des riesigen Sortiments. Eigentlich mag ich Checkers nicht so gerne, aber dieser hat eine riesige Auswohl, auch bei Produkten, die es in SA oft nur eingeschränkt gibt, wie z.B. Käse. Aber auch Dinge, die unseren Aufenthalt angenehmer machen sollen, wie Kiste, Thermoskanne und Kühltasche findet man hier zu günstigen Preisen und in großer Auswahl. Wir brauchen verhältnismäßig lange für die Einkäufe. Ich habe mir für diesen Urlaub mal den Spaß gemacht, einen Schrittzähler mitzunehmen, um zu vergleichen, wie viel man am Tag so läuft. Das Ergebnis war verblüffend. Außer an unseren tatsächlichen Wandertagen, lagen die beiden Tage, in denen wir in der Kalahari Mall waren recht weit vorne, an diesem Tag kamen wir, also ich, sogar auf 6,2 km. Einkaufen ist Sport ;) . Wir haben noch beim Spurs ein lekkeres Steak gegessen und unsere Tochter konnte sich nach der langen Fahrt im Indoor Spielplatz ein wenig austoben. Dann ging es weiter in Richtung Augrabies.

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Dienstag, 21. August 2018, 11:47

Da werden schöne Erinnerungen wach. Der Mokala hat uns damals auch sehr gut gefallen, besonders die ganzen Antilopen. Und die Abendstimmung :love:
Einkaufen ist Sport
:thumbsup: Mein Mann fragt immer wo ich bloß so lange gewesen bin, wenn ich einkaufen war.

LG
Beate

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parabuthus (21. August 2018, 12:33)

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Mittwoch, 22. August 2018, 10:13

Augrabies Falls

Nachdem wir unsere Aktivitäten in der Kalahari Mall beendet haben, haben wir uns auf den Weg gemacht in Richtung Augrabies. Zwischen Upington und Kakamas ist auf der N 14 verhältnismäßig viel los, so daß man nicht so zügig vorankommt wie zwischen Kimberley und Upington. Für die Strecke sollte man wenigstens 90 Minuten einplanen, eher mehr. Unterwegs sehen wir viele Farmen auf denen Weintrauben angebaut werden. Wir beschließen spontan, Weine aus dem Northern Cape unserer Weinliste hinzuzufügen. :wine:

Noch im Tageslicht kommen am Gate an.



Es ist ganz urig, wir bekommen zwar hier schon unseren Hausschlüssel, müssen uns gleichwohl noch bei der Rezeption anmelden. Ach ja, eine Sache fällt mir hierbei ein. Ich habe, um die Abläufe zu verkürzen, mir daheim von der Sanparks Homepage die Anmeldeformulare runtergeladen und entsprechend ausgefüllt. In der Realität war das vergebene Mühe. Wir mußten bis auf eine Ausnahme immer das nahezu identische Formular erneut ausfüllen. Insofern würde ich empfehlen, sich daheim eines dieser Formulare als Muster auszudrucken und auszufüllen (Passnummern, KFZ Kennzeichen) und es vor Ort als Vorlage zu nehmen. Dann muß man nicht ständig die Pässe rauskramen. Meine eigene Passnummer kenne ich als Südafrika Geschädigter allerdings schon auswendig :rolleyes: .

Nach dem Einchecken sind wir zu unserer Unterkunft gefahren. Wir hatten Family Cottage Nr.25.



Die Unterkunft gefiel uns ausgesprochen gut und war für unseren Gruppenzuschnitt nahezu ideal. Es gibt einen großen Bereich mit Wohnzimmer und offener Küche.



Dazu zwei Schlafzimmer. Gut hat uns auch der Außenbereich mit dem eingemauerten Kamin gefallen. Wir hatten das Glück, keinen gemauerten Tisch zu haben wie einige andere Unterkünfte.

Unsere Begeisterung komplett machte ein abendlicher Besucher... :love:



Die Genet sprang zunächst auf unser Vordach und sondierte die Lage. Als sie merkte, daß nichts für sie abfällt, zog sie enttäuscht von dannen.



So hatte dieser schwerpunktmäßige Fahrtag noch ein schönes Ende. Im Ergebnis muß ich aber festhalten, daß die Fahrerei längst nicht so fies wurde, wie ich es befürchtet hatte. Mit der Einkaufsunterbrechung in Upington finde ich die Strecke Mokala - Augrabies mittlerweile gut machbar.

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parabuthus

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Mittwoch, 22. August 2018, 11:21

Augrabies II

Die morgentlichen Besucher waren bei weitem nicht so willkommen wie der abendliche.



"Runter von Luxi!" :cursing:



Es ist wie eine Fortsetzungsgeschichte, die uns jeden Urlaub erneut heimsucht. Allerdings konnte ich zum Glück feststellen, daß es den Vervets hier (noch) an der Finesse und auch der Chuzpe ihrer Versandten, z.B. aus dem Marakele, fehlt. Diese Anfänger hatten jedenfalls nicht den Hauch einer Chance, uns auszunehmen :thumbsup: .

Gut, nachdem diese erste Runde gewonnen war, widmeten wir uns erst einmal dem vermeintlichen Hauptanlass unseres Besuches, nämlich den Fällen. Über ein Netzwerk von Walkways gelangt man an diverse Viewpoints, von denen aus man die Falls und die Schlucht betrachten kann.



Wir waren anfangs noch ganz aufgeregt, als wir unser erstes Dassie erblickt haben.



Nicht viel später haben wir jedoch festgestellt, daß das Spotten eines Dassies in Augrabies etwa so ungewöhnlich ist, wie das Spotten von Impalas im Krüger oder von Sprinboks im KTP. Allerdings macht es viel Freude, den Dassies bei ihrem geschäftigen Treiben zuzuschauen, zumal sie auch sehr oft ihren Nachwuchs betreuten. Ich finde gerade kein Foto. Das reiche ich nach.

Von den Plattformen gibt es erste Annäherungen an die Fälle.



Wir wurden schon an der Rezeption vorgewarnt, daß die Falls "very low" sind und so war es in der Tat. Die Fotos sind übrigens vom späten Nachmittag des Folgetages, da das Licht zu diese Tageszeit deutlich besser ist als am Vormittag.



Das mag auf den Fotos jetzt nicht so rüber kommen, aber wir fanden die Fälle auch bei diesem Wasserstand sehenswert.



Wenn man mal schauen möchte, wie es bei Hochwasser aussieht, kann man die ´Fototafeln vor der Rezeption abschreiten. Das ist natürlich schon sehr spektakulär, wenn die ganze Wand zum Fall wird und teilweise sogar schon die Plattformen weggerissen wurden.

Vielleicht hat ja einer von euch mal ein paar Fotos, auf denen man die möglichen Ausmaße der Falls erahnen kann?

Dies ist übrigens mal ein Foto, auf dem man die Lichtverhältnisse am Vormittag sehen kann.



Wenn man alle Wege des Walkways abschreitet und jeden Viewpunkt mitnimmt und ein paar Aufnahmen macht, ist man schon gut eine Stunde unterwegs. Nach den ersten Eindrücken von den Falls testen wir mal das Restaurant. Wir essen köstliche Burger und kaufen uns einen befristeten W-Lan Zugang, um die Lieben daheim auf dem Laufenden zu halten. Für den Nachmittag haben wir eine Wanderung geplant...

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Kitty191

Schnürsenkel

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Mittwoch, 22. August 2018, 12:30

Hallo Christian,
da Ihr ja unsere amtlich bestellen Urlaubsstreckenprüfer seid, bin ich schonmal hocherfreut, dass die Strecke Mokala - Augrabies mit Shop-Stop in Upington gut machbar ist. :thumbup:
Wenn Ihr schon im Juli sowenig Wasser an den Fällen hattet, wie wird es dann wohl erst im November aussehen? :wacko: Hoffentlich sind sie dann nicht gänzlich trocken gefallen.
Ich hoffe jetzt natürlich stark ebenfalls auf abendlichen Besuch eines Genets. :rolleyes:
Das die Vervets im Augrabies nicht so ausgebufft sind wie im Marakele weckt Eine gewisse Erleichterung. Denn dort war ihr taktisches Verhalten schon fast beängstigend.


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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parabuthus

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Mittwoch, 22. August 2018, 13:39

Augrabies III

Wenn Ihr schon im Juli sowenig Wasser an den Fällen hattet, wie wird es dann wohl erst im November aussehen? :wacko: Ich hoffe sie sind dann nicht gänzlich trocken gefallen.


Darüber würde ich nicht so viel nachdenken, Kitty, denn die Fälle sind aus meiner Sicht nur ein Aspekt dieses tollen Parks. M.E. das Schönste im Park sind die Hiking Trails.

Wir haben uns zunächst einmal für den Dassie Trail entschieden.



Mit den Hiking Trails ist das ja in Südafrika manchmal so eine Sache. Es geht ganz harmlos los...



... führt durch abwechslungsreiche Landschaften...



... kann dann aber auch mal in etwas robustere Kletterpartien übergehen...



Für unsere Tochter war das natürlich ein Riesenspass. Die "Alten" konnten kaum mithalten...



Die Wege sind ausgezeichnet ausgeschildert. Hier trennen sie sich. Für den Klippspringer Trail hat es leider aus zeitlichen Gründen nicht gereicht.



Die Kletterpartien gehen weiter. Es ist jetzt nicht wirklich anstrengend oder extrem. Trittsicher sollte man allerdings schon sein.



Der Weg führt an einigen Aussichtspunkten, wie dem Moon Rock vorbei...



oder dieser Höhle.



Zurück geht es erst ein wenig durchs Gestrüpp. Nun gut, es ist ja Winter ;) .



Es gibt ein paar Überquerungen von kleinen Wasserläufen - meine Frau ist prompt auf den glitschigen Steinen gestürzt und war ein wenig nass. Das letzte kleine Stück geht es entlang der Pad an der Day Visitor Area zurück ins Camp.

Der Dassie Trail ist eine der schönsten (Kurz-)Wanderungen, die wir bisher in Südafrika gemacht haben. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich mit Kletterpassagen und Wanderstrecken, die Landschaft atemberaubend. Das Wetter war mit etwa 25°C sehr angenehm. Ein ganz toller Nachmittag! Tiere haben wir keine gesehen - außer Dassies natürlich. Das ist aber auch nicht schlimm. Im Augrabies ist ohnehin der Star eindeutig die Landschaft.

Wir waren rechtschaffen müde und beschlossen so den Tag auf unserer Terrasse. An diesem Tag bin ich 12,6 km gelaufen, davon gute 6 km auf dem Dassie Trail. Hierfür sollte man mindestens 2 Stunden, besser 2 1/2 veranschlagen.

Später haben mein Kumpel noch einmal einen Abstecher zu den Falls gemacht. Diese werden abends bis etwa 21.00 Uhr angestrahlt. In Natur sieht das deutlich eindrucksvoller als auf Fotos aus. Von daher erspare ich euch diese Bilder.

Für den morgigen Tag haben wir uns vorgenommen, mit dem Auto diverse Aussichtspunkte im Park abzufahren und am Nachmittag eine weitere kleine Wanderung vorzunehmen.

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Mittwoch, 22. August 2018, 14:17

@Kitty - ich kann dich beruhigen, das sieht im November nicht sooooo gross anders aus oder vielleicht sogar noch ein wenig schöner:
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Aus (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

:saflag:

Vielen Dank Christian :)
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Donnerstag, 23. August 2018, 00:13

Hi Christian,

Vielleicht hat ja einer von euch mal ein paar Fotos, auf denen man die möglichen Ausmaße der Falls erahnen kann?

Ein paar Fotos habe ich auch noch irgendwo von unserem Besuch im Januar 2011, aber (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) stellt es noch viel deutlicher dar. So war es damals wirklich!
Man konnte nur (total durchnässt) bis zu den Platformen laufen, der Rest vom Park war durch die Überflutung total unzugänglich.

VG. Toetske


Edit: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und auch (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
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Donnerstag, 23. August 2018, 10:44

Augrabies IV

Klasse Video, Toetske! :danke: Man mag sich das gar nicht vorstellen, wenn man die Falls wie wir erlebt hat. Das muß eine unvorstellbare Wucht haben.

In Ermangelung solch spektakulärer Bilder haben wir uns mit dem Auto die diversen Viewpoints im Park angeschaut.

Auf dem Weg dorthin haben wir sogar einmal eine andere Tierart als Dassie gesehen. Clevere Leute bei Sanparks. Die wissen schon, warum sie ihre Wanderwege so benennen. ;)



Besonders schön fanden wir den Aussichtspunkt Ararat.





Hier geht es runter zur Echo Corner. Ein etwas mühseliger Abstieg.



Unsere Tochter wäre hier fast von zwei aufgescheuchten Klippspringern über den Haufen gerannt worden. Sie passierten sie nur zentimeterweit - einer vor ihr und einer hinter ihr. Hier sahen wir auch noch am anderen Ufer einen Trupp Baboons.

Das war es allerdings auch mit dem Game. Dassies sind allgegenwärtig, Vervets am Morgen im Camp und Klippspringer sieht man auch hier und da. Darüber hinaus haben wir mit Ausnahme der Baboons und der Genet am ersten Abend kein einziges Tier gesehen. Ach doch, bei den Falls gibt es selbst im Winter diverse hübsche Eidechsen zu sehen.

Nach unserer Autotour habe ich unserer Tochter versprochen, den Pool zu inspizieren.



Keine gute Idee! Der Sprung ins eiskalte Wasser endete fast in einer Geschlechtsumwandlung :wacko:



Zum Glück gab es keine Zeugen, die unserem Juchzen und Jammern beigewohnt haben... Insgesamt war auch hier wenig los. Es waren vielleicht eine Hand voll Hütten belegt, dazu ein paar Dachzeltcamper.

Nach dieser Abkühlung war noch Zeit für eine kurze Wanderung. Wir nahmen uns diesmal den Gorge Trail vor.



Die Wanderung ist mit knapp 2 km recht kurz und was das Klettern angeht, zum Leidwesen der kleinen Hiker, deutlich unspektakulärer.

Die Landschaft ist aber auch auf diesem Trail überaus sehenswert.

Höhepunkt ist der Ausblick auf die Twin Falls.





Vom Arrows Point aus kann man nochmal in die Schlucht schauen, ehe es den gleichen Weg zurück ins Camp geht. Auch der Gorge Trail lohnt auf jeden Fall.

Zum Sonnenaufgang sind wir dann nochmal zu den Falls gegangen und haben die Stimmung auf uns wirken lassen :love:





Fazit Augrabies Falls:

Der Park war eine der positiven Überraschungen unserer Reise. Uns allen hat er mit seiner tollen Landschaft, den Köcherbäumen und Felsformationen richtig gut gefallen. Die Wanderungen, speziell der Dassie Trail, waren ein tolle Erlebnisse. Es ist vermutlich schwierig, die richtige Reisezeit für diesen Park zu finden. Natürlich hätten wir gerne auch solch spektakuläre Eindrücke von den Falls gehabt, wie Toetske sie gepostet hat. Und der Pool war zu dieser Jahreszeit eher suboptimal. Auf der anderen Seite hatten wir mit 23 - 25°C sehr angenehmes Wetter zum Wandern. Bei 35 + X °C mag man sich das nicht so recht vorstellen. Da müßte man schon sehr früh am Morgen starten. Wer vor allem Tierbegegnungen erwartet, könnte im Augrabies enttäuscht werden. Es werden zwar sogar geführte Game Drives angeboten. Nach unseren eigenen sehr spärlichen Sichtungen kam dies für uns aber nicht ernsthaft in Betracht. In unnserer Unterkunft haben wir uns sehr wohl gefühlt. Überhaupt finde ich das Camp gelungen in die Landschaft eingefügt. Der Shop verfügt über ein reichhaltiges Sortiment und das Restaurant vermochte zumindest bei unserem kleinen Mittags-Snack zu überzeugen. Alles in allem ein Ort, an dem man gut und gerne 3 Nächte verbringen kann - wenn man denn gerne wandert. Sollte es uns in einigen Jahren wieder in die Gegend verschlagen, wäre Augrabies ganz sicher dabei.

Nun aber rücken die Tiere ins Visier - es geht in den Kgalagadi Transfrontier Park

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Kitty191

Schnürsenkel

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39

Donnerstag, 23. August 2018, 17:05

Vielen Dank Christian, nun fühle ich mich mit meinen 3 geplanten Nächten in Augrabies gleich wieder sehr wohl. Nur noch 77 Tage. Wir freuen uns sehr!

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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parabuthus (23. August 2018, 21:39)

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40

Donnerstag, 23. August 2018, 22:25

Vanderkloof Dam Gariep Dam

Die Augrabies Water falls, wie auch das gesamte Orange River Wassersystem werden von Stauseen gespeist (Vanderkloof und Gariep). Natürlich gibt es bei massivem Regen mehr zu sehen als wenn nur die Schleusen offen sind. Bei "Hochwasser" ist tatsächlich überall wo Laufstege sind Wasser. Man versteht sein eigenes Wort nicht.

Es kann jedoch auch mal sein das die Wächter der Schleusen pennen, und das es kein (zusätzliches) Wasser gibt. Ist immerhin von Eskom gemanaged... Dann fliessen nur wenige m3/s statt 7.000 m3/s!

"The falls have recorded 7,800 cubic metres of water ... This is over three times the average high season flow rate of Niagara Falls"
TIA - This is Africa!

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