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parabuthus

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Sonntag, 16. September 2018, 13:17

Richtersveld III

Wir sind froh, endlich im Tatasberg Wilderness Camp anzukommen. Eine Beschreibung des Camps habe ich hier (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) abgegeben.

Ein paar Wiederholungen lassen sich nicht vermeiden, da bitte ich um Verständnis.

Zunächst waren wir froh, wieder am Orange River zu sein. Die sehr karge Landschaft im Parkinneren wirkt zum Teil doch etwas lebensfeindlich. Ich habe im Spaß gesagt, daß das Richtersveld die perfekte Kulisse für den nächsten "Mad Max" oder sonst eine postapokalyptische Verfilmung wäre...



Hier pulsiert noch einigermaßen das Leben, auch wenn wir tatsächlich bis auf ein Ground Squirrel und zwei Hunden überhaupt keine Tiere gesehen haben. Ich war noch der Ansicht, im De Hoop Camp aus dem Augenwinkel einen Cape Clawless Otter gesehen zu haben, der sich ins Schilf zurückgezogen hat, aber das kann auch eine Sinnestäuschung gewesen sein.

Wir kühlen uns erst einmal ab...



... und genießen die wirklich tollen Unterkünfte. Man sitzt entspannt auf der Veranda, hält ein kühles Bier in der Hand und denkt "Ach ist das herrlich!"



Tatsächlich ist eine weitere Hütte belegt - und wie es der Zufall so will - mit einem deutschen Paar.

Wir tauschen unsere Erfahrungen aus. Die beiden netten Bayern hatten mit ihrem "Luxi" ein paar haarsträubende Abenteuer erlebt. Sie waren uns allerdings in Punkto Ausrüstung überlegen, verfügten z.B. über eine topographische Karte vom Richtersveld. Dadurch bewahrten sie uns vor einem schlimmen Fehler. Denn der Weg, den wir für den nächsten Tag anhand der Sanparks Karte ausgesucht hatten, war so überhaupt nicht befahrbar. Da hätten wir dann nach 1 1/2 Stunden gemerkt, daß wir in einer Sackgasse gelandet wären.

Da die beiden auch am nächsten Tag am Hellskloof Gate raus wollten, haben wir uns am nächsten Tag zur Fahrt im Konvoi verabredet. Das gab uns dann doch ein etwas beruhigenderes Gefühl.

Zum Abend hin gibt es ein lekkeres Mahl. Selbst in der Wildnis gibt es nicht, was wie vermissen.



Wir genießen den Abend und sitzen noch lange draußen.

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Kitty191

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Sonntag, 16. September 2018, 14:15

Hallo Christian,
vielen Dank für Deinen packenden Bericht „Off the beaten Track“. Da wir unsere geplante Tour ja jetzt schon virtuell gereist sind, können wir uns nun doch noch für ein anderes Urlaubsziel entscheiden. Vielleicht ja doch lieber Standurlaub auf den Malediven?
Bin trotzdem gespannt, was Ihr sonst noch so erlebt habt. Ein bißchen entstand bei mir der Eindruck, dass der Funke im Richtersveld nicht so richtig übergesprungen ist. Ist womöglich aber auch eine Falschinterpretation.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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parabuthus

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83

Sonntag, 16. September 2018, 20:11

Ein bißchen entstand bei mir der Eindruck, dass der Funke im Richtersveld nicht so richtig übergesprungen ist.

Hmmm. Könnte so wirken. So ganz stimmt das aber auch nicht. Das Richtersveld ist auf jeden Fall speziell, vielleicht eines der krassesten Extreme, die wir je auf Reisen erlebt haben. So schön, so hart, so karg, so einsam, so abenteuerlich, so herausfordernd, so mächtig, so lebensfeindlich.

Ihr müsst schon selbst hinfahren, Kitty. Die Beurteilung möchte ich euch nicht abnehmen. Sie fällt mir selbst so schwer.

Am besten trifft es vielleicht die Aussage, daß wir froh waren, wieder draussen zu sein, aber auch dankbar und irgendwie stolz, es gemacht und gepackt zu haben. Ich komme beim Fazit darauf zurück.

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Montag, 17. September 2018, 12:52

Sehr gut! Das ist genau so meine Version des Reisens. Die Überdachung beim Canyon kenne ich seit ein paar Jahren. Und der Canyon selbst hat mich seit jeher enttäuscht.
Mag ja sein das der einer der längsten der Welt ist, aber wenn ich Anfang und Ende nicht sehen kann ist das rein akademisch - genauso wie über der tiesten Meeresstelle im Paddelboot zu sitzen ;-)

Die Afrikaaner kommen mit Hänger überall hin. Das haben die im Blut (wie die Holländer!). Ich sag nur Voortrekker 1837...

Wo geht es die Woche hin?
TIA - This is Africa!

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parabuthus

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Montag, 17. September 2018, 16:16

Richtersveld IV

Wie am Vortag vereinbart, steht der Konvoi um 8.15 Uhr zur Abfahrt bereit. Analog zur Bundesliga lassen wir den Bayern den Vortritt und folgen unauffällig. Mit der Kamera auf der Motorhaube lassen sich so einige sehr schöne Aufnahmen machen.



Durch das verbesserte Kartenmaterial konnten wir zum Glück bemerken, daß es keine Verbindung zwischen dem Viewpoint Tatasberg und Elandsvlakte gibt, so daß man am Viewpoint hätte umkehren müssen. Dieses ist uns erspart geblieben. So ging es zunächst einmal zurück in Richtung De Hoop Campsite und anschließend dann südlich. Erneut wurde den Fahrzeugen alles abverlangt.

Nur sehr vereinzelt ging es mal so glatt zu wie auf diesem Bild...



Die Profis lassen sich vom Allrad-Abenteuer ohnehin nicht aus der Ruhe bringen...



Da mein Blick auf diesen Park beizeiten ein wenig kritisch daher kommt, möchte ich an dieser Stelle einmal ein paar Aufnahmen einfach für sich sprechen lassen, um ein Gefühl für diese spannende Landschaft vermittelt zu bekommen...





Immer wieder halten wir, um Bilder vom herrlichen Panorama aufzunehmen...







Der Hellskloof Pass ist die letzte große Schwierigkeit, die überwunden werden muß, bevor nach 4 Stunden reiner Fahrtzeit dann endlich das Gate vor einem auftaucht. Es ist wie eine Erlösung.



Hier verabschieden wir uns von unseren netten Reisegenossen auf Zeit, die es nun in Richtung Namibia zieht.

Wir hingegen tragen uns aus. Dem Buch ist zu entnehmen, daß hier nur äußerst sporadisch jemand vorbeikommt. Das überrascht uns nun kaum mehr angesichts der abgelegenen Lage und den 4x4 Anforderungen.



Noch eine Unterschrift und die Schranke hebt sich für unsere Rückkehr in die Zivilisation.



Fazit Richtersveld:

Ich habe im Beitrag vorher ja schon etwas zu unseren Gefühlen bezüglich dieses Parks geschrieben. Insgesamt ist es schon ein ziemliches Abenteuer gewesen, das wir zum Glück ohne Panne oder sonstige Störungen erlebt haben. In der Vorbereitung habe ich mir diesen Park so jedenfalls nicht vorgestellt. Es ist gar nicht so leicht, im Vorfeld Informationen über diesen Park zu bekommen. In den Reiseführern wird diese Ecke meist sehr knapp abgehandelt und Berichte aus erster Hand gibt es hierzu auch kaum. Im Mokala habe ich zu allen (San-)Parks, die wir auf dieser Reise besuchen würden, eine Hochglanzbroschüre erworben. Natürlich ist da in allen vieles geschönt, aber in keiner anderen wich das Geschriebene und die damit erweckten Erwartungen so krass von den erlebten Eindrücken ab wie im Fall des Richtersveld. Es wird zwar durchaus darauf hingewiesen, daß das Richtersveld kein klassischer Game-Park ist. Auf der anderen Seite werden auf mehr als der Hälfte der Seiten dann die (angeblich) vorkommenden Tiere vorgestellt. Der damit entstehende Eindruck, daß man zumindest sporadisch Tiere zu sehen bekommt, hat sich weder für uns noch für das Paar aus Bayern bestätigt. Man darf auch keineswegs davon ausgehen, daß wenigstens spektakuläre Pflanzen, insbesondere Sukkulenten wie Halbmänner, an jeder Ecke zu finden seien. Wir haben überhaupt keinen Halfman gesehen, obwohl wir durch die Auswahl unserer Stationen weite Teile des Parks durchfahren haben. Und es gibt wirklich extrem karge Abschnitte, in denen überhaupt kein Leben vorhanden zu sein scheint.

Was man auf jeden Fall geliefert bekommt, ist ein spektakuläres 4x4 Erlebnis in einer beeindruckend urtümlichen Landschaft. Die erlebte Einsamkeit nimmt in dieser lebensfeindlichen Umgebung mitunter schon ein wenig bedrohliche Züge an. Ich hoffe, die Bilder haben einigermaßen diese mächtige Naturgewalt rüber gebracht. Wer im tollen Tatasberg Wilderness Camp übernachtet, wird selten an einem ähnlich beeindruckenden Setting sein Quartier aufgeschlagen haben.

Insgesamt war es eine Erfahrung, die wir nicht missen wollen und die sowohl diese Reise wie auch unser Bild von Südafrika insgesamt eindeutig bereichert hat. Insofern kann ich die Erstbesucher beruhigen, auch wenn das Richtersveld sicher nicht jeden Geschmack treffen wird...

Ein zweites Mal allerdings ist für uns aktuell nur schwer vorstellbar. Da ist einmal die Randlage, die das Richtersveld schwer mit anderen Höhepunkten kombinieren lässt. Auch die langen beschwerlichen Fahrten im Park muss man mögen. Der Hauptgrund aber für ein einmaliges Erlebnis ist, daß ich mir nicht so recht vorzustellen vermag, was für gravierend andere Erfahrungen und Einblicke wir bei einem Wiederholungsbesuch erlangen könnten. Das kann ich sonst nur über wenige Parks sagen.

Ich vermute aber, daß wir noch oft an diese Tage denken werden - wenn z.B. die nächste Allrad Schleife ansteht ;) ...

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Gestern, 10:39

Durch meine Fahrten in ähnlichen Gebieten im NC, beruflich, konnte ich Touren solcher Art einfach rechtfertigen. Deine (nüchterne) Einschätzung hilft vielen sich eher nach anderen Zielen zu orientieren. Eure Tour ist eher was für Zehnt-Täter, also wie mich. Im Richterveld war ich in diesem Ausmass nicht, werde es aber bei den Besichtigungen der nächsten Diamanten Claims berücksichtigen ;-)

So, und jetzt lese ich das nochmal von Anfang bis Ende um mir die Orte zu notieren.

Danke!

Wenn ihr noch Geld übrig habt, empfehle ich Übernachtung im Mountain Cottage, Naries. Kostet aber rechteckig mittlerweile. Bei meiner Tour, ca 2014/2014 war es nur halb so teuer. Wenn überhaupt..

Wie seid ihr denn Online? Da war doch kaum Empfang, oder?
TIA - This is Africa!

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maddy

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Gestern, 14:31

Hallo Christian,

Herzlichen Dank fuer dein Fazit vom Richtersveld National Park.
Tja, wegen den Tieren faehrt man nicht dorthin... das groesste Tier das ich dort je gesehen habe war eine Ziege - und jede Menge davon!

Man darf auch keineswegs davon ausgehen, daß wenigstens spektakuläre Pflanzen, insbesondere Sukkulenten wie Halbmänner, an jeder Ecke zu finden seien. Wir haben überhaupt keinen Halfman gesehen, obwohl wir durch die Auswahl unserer Stationen weite Teile des Parks durchfahren haben.


Das ist so schade! Aber stimmt schon, die befinden sich in der Regel nicht direkt am Strassenrand.
Und Ende September, nach dem (wenigen) Regen, waere wahrscheinlich auch eine bessere Reisezeit.


Dieses Foto ist am 18. September 2006 entstanden.

Ich habe von 2003 bis 2006 den Park 5 mal besucht. Allerdings waren diese Reisen alle botanisch angehaucht. Fuer den Sukkulentenliebhaber ist das ein absolutes Paradies!
Es kann natuerlich sein dass sich etliches in den letzten 12 Jahren veraendert hat. In dem Vorwort zu John Acocks Buch "Veld Types of South Africa" schreibt R.A.Dyer, Chief, Division of Botany:

Zitat

Mr Acocks endorses the grave warning so often heard in these times that unless the Department does succeed in this vital matter of soil and veld conservation the country faces ruin by the general advance of desert conditions.

Und das wurde am 27. Juni 1952 geschrieben!!

Zum besseren Verstaendnis hilft vielleicht das Buch "Richtersveld: The enchanted Wilderness" by Graham Williamson (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Zitat

Das Richtersveld ist auf jeden Fall speziell, vielleicht eines der krassesten Extreme, die wir je auf Reisen erlebt haben. So schön, so hart, so karg, so einsam, so abenteuerlich, so herausfordernd, so mächtig, so lebensfeindlich.


Sehr treffend beschrieben, Christian. Da wuerde ich nur noch hinzufuegen: so faszinierend...

Gruss aus Sodwana
Maddy

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