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parabuthus

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101

Freitag, 28. September 2018, 22:33

:danke: :danke:

Ja, es ist schon irgendwie lustig. Man entwickelt sich vom Big 5 Jäger zum Interessierten für Säugetiere aller Art

Über die sehr mäßig auftauchenden Reptilien geht es dann hin zur spannenden Bird Welt. Wenn das noch nicht ausreicht, kommen so langsam die Trees ins Spiel. Und danach gibt es noch die Flowers.

Wenn ich das unseren Afrika Freunden der ersten Stunde erzählen würde, kämen die vermutlich aus dem Lachen kaum hinaus.

Wir sind mittlerweile recht breit aufgestellt und haben entsprechend Spass auch an tollen Landschaften, Blumen, Bäumen, Tieren. Damit hat man ein deutlich größeres Spektrum und kann sich entspannt amüsieren...

LG

Christian

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M@rie

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102

Freitag, 28. September 2018, 23:20

Damit hat man ein deutlich größeres Spektrum und kann sich entspannt amüsieren...

und ist das nicht der größte Luxus überhaupt?

ich persönlich geniesse es jedes Mal nicht mehr in diesem "Abhakmodus" zu sein, nicht nur sichtungstechnisch, sondern auch mit/in SA als solches :saflag: Luxus und Genuss pur :love:
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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103

Samstag, 29. September 2018, 11:10

Hallo Christian,

in 2010 waren wir auch zuerst im Goegap NR und dann im Namaqua NP. Und auch wir waren von beiden Parks total begeistert :thumbsup: . Wir hatten ebenfalls viel Glück, denn wir waren Ende Juli dort.

Im Goegap hiess es, dort würde jedes Jahr eine andere Blütenfarbe vorherrschen. Welche - das entscheide Mutter Natur ganz autonom 8) . Wir sind dort "nur" die Runde mit dem Auto gefahren. Weil sie so schön war aber dafür 2x :love: .

Im Namaqua NP hatten wir auch die riesigen Blütenteppiche. Wir waren dort 2 Nächte im Camp, die Chalets waren da ganz neu, sehr schön und super ausgestattet. Dort sind wir stundenlang die Wege abgelaufen. Die Vielfalt hätten wir nicht erwartet 8o . Wir wären gerne ein paar tage später noch mal wieder gekommen. Denn es war zu sehen, dass dann weitere Sorten in Blüte sein würden.


LG
Beate

Ich korrigiere - wir waren Anfang Juli dort. So lang ist's her :whistling:


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SarahSofia

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104

Samstag, 29. September 2018, 14:41

Im Goegap hiess es, dort würde jedes Jahr eine andere Blütenfarbe vorherrschen. Welche - das entscheide Mutter Natur ganz autonom 8) .
Wir haben in einem Restaurant in Springbok Fotos gesehen aus dem Goegap aus verschiedenen Jahren , mal alles weiss, dann orange, dann wieder gelb - und haben gar nicht glauben wollen, dass alles an genau der gleichen Stelle aufgenommen wurde ! Fanden wir auch ziemlich faszinierend . . .

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tribal71

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105

Dienstag, 9. Oktober 2018, 07:42

Hallo Christian,

nach ein paar Tagen mal wieder hier im Forum unterwegs. Ich glaube Du bist noch nicht ganz fertig, aber schon mal vorab
ein dickes Dankeschön für Deinen Bericht. Diese Ecke von Südafrika fehlt uns noch, darum war es sehr interessant für mich, darüber etwas zu lesen.
Einige Orte musste ich erst mal auf der Karte nachschauen weil ich vorher noch nie davon gehört habe. (Port Nolloth zm Beispiel)
Die Blumenblüte vor Ort zu erleben ist natürlich der Hammer, wir hatten ebenfalls das Glück diese dieses Jahr im West Coast National Park erleben zu dürfen.
Und wie Du schon geschrieben hast...im Laufe der vielen Reisen verändert sich auch das entdecken neuer Dinge. Mittlerweile sind auch Pflanzen, Schmetterlinge usw sehr sehr interessant :D

Viele Grüße,
Markus

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parabuthus

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106

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 11:51

So, nun komme ich endlich dazu, den Bericht zuende zu bringen. Viel kommt ja auch nicht mehr. Das Blumenfeld im Namaqua war die letzte echte touristische Station. Gleichwohl folgt noch eine kleine, nette Überraschung.

Upington

Da wir mit unserer Streckführung von Hondeklipbaai aus die letzten Tage nicht so ganz zufrieden waren und wir einiges an Strecke vor uns hatten, fragten wir Koos, wie es denn am schnellsten nach Springbok gehen würde. Über Garies, meinte er. Wir waren zwar ein wenig skeptisch, da diese Strecke auf unseren Karten die vermeintlich längste war, beherzigten den Ratschlag jedoch. Zum Glück, denn anders als auf unserem Kartenmaterial beginnt bereits auf halber Strecke nach Garies die Teerstraße, was das Fortkommen natürlich ungemein beschleunigt und angenehmer gestaltet.

In Springbok haben wir an der Engen Tankstelle den Reifendruck wieder erhöht, sind noch kurz beim Wimpy eingekehrt, um uns dann auf den langen Weg nach Upington zu machen. Es geht stumpf geradeaus die N 14 entlang, die aber zumindest zeitweise durch Bergzüge und Blumenfelder landschaftlich reizvoll ist. Wir hatten uns erst überlegt, in Pofadder eine Kaffeepause zu machen, entschieden uns jedoch dagegen und zogen durch. Bis Kakamas ist die Strecke optimal zu befahren, es gibt kaum Verkehr und Ansiedlungen. Ab Kakamas ändert sich das dann, aber nach ziemlich genau 4 Stunden sind wir schließlich in Upington angekommen. Im Ort haben wir unsere letzte Urlaubsdestination nicht gleich gefunden, aber nach ein paar Versuchen sind wir dann bei "A La Fugue" vorgefahren.



Dort wurden wir gleich von Jaqueline oder "Jackie", wie sie anbot, in Empfang genommen. Jackie ist eine überaus rüstige Exilschweizerin Anfang 80, die es erst mit dem Ruhestand eher zufällig nach Südafrika und speziell nach Upington verschlagen hat. Seither ist sie gewillt, eine Oase der Kultur im Burenland zu sein. Das fängt schon mit der Namensgebung für ihren Betrieb und die einzelnen Wohneinheiten an. Als Französischlaie wurde ich belehrt, daß die Unterkunft nicht "auf der Flucht heißt", wie ich angenommen hatte :blush: , sondern sich auf die musikalische Fuge bezog. Auch die einzelnen Wohneinheiten wurden nach großen Komponisten wie Mozart, Chopin oder Bach benannt. Das wird hier auch gelebt. Jackie hat selbst für den Außenbereich eine Musikanlage, die dafür sorgt, daß man sein Frühstück zu den Klängen klassischer Musik genießen kann.

Die Umgebung hat uns total gut gefallen. Sie ist geprägt von einer wunderbaren, hier kaum zu vermutenden Gartenanlage, die nahezu die gesamte Arbeitskraft von Jackies Stellvertreter bindet.








Die Unterkünfte passten auch.



Es werden mehrere freistehende, ziemlich individuell gestaltete Wohneinheiten angeboten, die einige originelle Elemente aufweisen.





Besonders das Badezimmer mit dem durchsichtigen Waschbecken hat uns gefallen.



Sehr zur Freude unserer Tochter ist Jackie auch eine Katzenliebhaberin.



Ein letztes Mal ließ ich mich breitschlagen, meiner Tochter in einen eiskalten Pool zu folgen... Im Bereich hinter dem Pool wird übrigens das Frühstück serviert, wenn das Wetter es zulässt. Zu unserer Zeit war es eigentlich morgens recht frisch, aber hinter jedem Sitzplatz wurde ein mobiler Ofen gestellt, so daß man es ganz gut aushalten konnte.



Obwohl uns das alles schon sehr gut gefallen hat, mußten wir feststellen, daß das besondere Etwas von "A La Fugue" das ungewöhnliche Dinner ist, welches mit Aufpreis angeboten wird.

Um 19.00 Uhr lädt Jaqueline in ihre eigenen privaten Hallen.



Weitere Bilder habe ich aus Höflichkeit nicht mehr gemacht. Aber das anschließende Dinner war schon berichtenswert.

Jackie hat uns erst im Salon einen Aperitif Wein angeboten und nach ein wenig Smalltalk ins Esszimmer geführt, wo sie uns ein von ihr persönlich kreiertes Menu servierte. Das ganze geschah in einem sehr feierlichen Rahmen. Der Tisch war prächtig gedeckt und die Gastgeberin läutete ein kleines Glöckchen, wenn der nächste Gang serviert wurde. Leider waren wir auf so etwas nicht richtig vorbereitet, zumindest was die angemessene Kleiderwahl betraf. Das Essen war hervorragend. Jackie lässt sich viele Zutaten aus der Schweiz kommen, die sie in Upington nicht oder nur unzureichend erhält. Es gab es eine Vorspeise mit einem Rote Beete Mousse, Anschließend einen Schweinebraten mit Morcheln und Ratatouille, sowie zum Dessert flambierte Bananen.

Jaqueline ist eine sehr aufmerksame und unterhaltsame Gastgeberin, die unglaublich viel in ihrem Leben erlebt hat und spannende Geschichten erzählen kann. Für uns war das alles fast ein wenig surreal. Nach 3 Wochen Wüstenstaub und Kost vom Braai fast ein kleiner Kulturschock. Das Frühstück stand dem Dinner im übrigen kaum nach. Es gab eine große Auswahl an Käse, Wurst, Brotaufstrichen und selbstgebackenem Brot. Dazu - wie erwähnt - klassische Musik. Ein wirklich würdiges Ende unserer diesjährigen Tour!

Nach dem Frühstück hat uns Jackie noch die anderen Zimmer und einige Bauprojekte gezeigt. Schon bemerkenswert, wie resolut und zupackend sie noch in ihrem Alter ist. Ich wünsche ihr, daß sie noch lange den Laden so schmeißen kann.

Der Rest ist schnell erzählt. Von A la Fugue aus sind ein letzte Mal in die Kalahari Mall gefahren, um ein wenig Zeit totzuschlagen. Auf dem Weg wollte ich wenigstens ein Bild vom Kamelreiter machen.



Jeder suchte dann Zerstreuung auf seine Weise...



Anschließend ging es zum wirklich bemerkenswerten Flughafen nach Upington.

Es flog an diesem Tag tatsächlich nur ein einziger Flug, nämlich unserer. Dementsprechend entspannt lief alles ab. Klasse ist, daß sich der Wartebereich nicht in einer gesichtslosen Halle befindet, sondern draussen, mit Blick auf die Ausläufer der Kalahari.



In dem Becken sind Fische. Alles eher wie in einem gehobenen Hotel. Sehr angenehm.

Die Heimreise über Johannesburg und München lief dann routinemäßig ab ohne irgendwelche Zwischenfälle, so daß wir am folgenden Tag gegen Mittag wohlauf wieder in Hannover landeten.

Damit möchte ich den eigentlichen Bericht schließen. Es folgt noch ein kleines Fazit.

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parabuthus

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Donnerstag, 25. Oktober 2018, 14:41

Wie angekündigt, nun das Abschlußfazit.

Das fällt ein wenig differenziert aus und mag in einigen Punkten widersprüchlich sein, z.B. wenn ich als generelle Feststellung sage: es war eine tolle Reise, aber eine Wiederholung wird es so vermutlich nicht geben.

Das Northern Cape übt eine ganz eigene Faszination aus. Die Weite, die Schroffheit und die Einsamkeit prägen diesen Landstrich. Das muß man mögen und darauf sollte man vorbereitet sein.

Rückblickend kann ich sagen, daß der Funken zum Glück auf unsere Gruppe übergesprungen ist. Speziell im zweiten Teil der Reise, aber auch auf einigen Wanderungen hatte die Tour schon diesen Hauch von Abenteuer und Expedition. Das war alles ziemlich aufregend und irgendwie waren alle überrascht, wie schnell die Zeit vorbei war. Die Tour hatte schon einen recht hohen Erlebniswert und manches war neu und ungewöhnlich für Südafrikaurlaube. Wir sind tatsächlich auch das erste Mal wirklich erleichtert gewesen, daß alles gut funktioniert hat, wie keine Panne hatten. überall gut durchgekommen sind und zum Glück ein wirklich tolles Auto hatten.

Wir hatten natürlich auch Glück, vor allem daß wir zeitlich so günstig vor Ort waren, daß sich die Blumenpracht im Namaqualand und mit Abstrichen im Richtersveld bereits entfaltet hat und wir Zeugen dieses Phänomens sein konnten.

Da sind wir dann am Punkt der Wiederholung dieser Reise. Grundsätzlich glaube ich, daß viele Orte in SA, speziell die klassischen Game Parks, sich dem Reisenden ständig anders präsentieren, man Unterschiedliches sieht und daher kein Besuch dem vorherigen gleicht. Beim Richtersveld, dem Namaqualand und auch dem südlichen Namibia glaube ich das hingegen eher nicht oder nur mit Abstrichen. Wir haben das Namaqualand buchstäblich in seiner Blüte erlebt - ich könnte mir kaum vorstellen, wie es besser sein könnte. Die Landschaften des Ai-Ais-Richtersveld Transfrontierpark sind im wahrsten Sinne des Wortes in Stein gemeisselt. Sie werden - so man sie denn lässt - ewig so bleiben. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, daß ich den nächsten Besuch anders wahrnehmen würde - vielleicht abgesehen vom Wetter. Die Bereisung dieser Gebiete ist nicht einfach und mitunter strapaziös. Sie sind randgelegen und daher nicht ganz einfach in eine Runde einzubauen. Für den Erstbesucher wird es ein tolles Erlebnis sein, wenn man sich darauf einlässt. Ob der Wiederholungsbesucher viele neue Erlebnisse und Erkenntnisse erfahren wird, sei dagegen dahingestellt. Man soll zwar nie etwas ausschließen, aber ich denke, daß das Namaqualand und der Ai-Ais Richtersveld Transfrontierpark zwar lohnende, aber auch einmalige Ziele waren.

Würde ich unsere Runde einem Erstbesucher so empfehlen? Was gäbe es zu verbessern?

- Von den Aktivitäten her empfand ich die Tour als gelungen. Wir hatten eine schöne Mischung aus Game Drives, Wanderungen, kurzen Spaziergängen und Aufenthalt am Meer. Dazu gab es manches mit Schauwert, wie das Big Hole Museum in Kimberley.
- Die Unterkünfte haben auch gepasst. Eine richtige Enttäuschung gab es eigentlich nicht, dafür ein paar schöne Überraschungen.
- Bei den Tiersichtungen bin ich ein wenig unentschieden. Die Tour war in diesem Punkt ziemlich unausgewogen, da wir 95 % der Tiersichtungen in den ersten 12 Tagen hatten. Das habe ich so vorher nicht für möglich gehalten. Zwar ist bekannt, daß das Ai-Ais Richtersveld und auch das Namaqualand keine klassischen Game Parks sind. Daß wir aber nahezu gar keine Tiere sehen würden, habe ich nicht gedacht. In den Gameparks haben wir dann erfreulicherweise ein paar spektakuläre Erstsichtungen gehabt, insbesondere den Caracal und die Striped Polecat, und von den in Kalahari und Karoo vorhandenen Arten haben wir schon fast die ganze Palette zu sehen bekommen. Gleichwohl ist insbesondere die Kalahari extrem wechselhaft und unzuverlässig, wie ja auch in den Kommentaren anderer Besucher angeklungen. Es gibt nicht selten lange Phasen, in denen man entweder gar keine Tiere oder nur die gleichen 5,6 Arten sieht. Da braucht es schon eine gewisse Frusttoleranz. Allerdings sorgt die spannende Vogelwelt, natürlich speziell die Raptoren, für viele besondere Momente. Man muß es zugeben, aber wir haben einige unserer Favoriten, wie Hippos und besonders Elefanten ganz eindeutig vermisst. Es war unser erster Afrikaurlaub, in dem wir keinen einzigen Elefanten gesehen haben. Das war zwar vorhersehbar, aber trotzdem irgendwie traurig und wird so schnell nicht wieder passieren. Definitiv hatten wir unseren persönlich besten Night-Drive ever in Marrick.

Verbessern kann man immer was. Die Planung am Ende mit Hondeklipbaai war ein wenig umständlich, ist aber davon ausgegangen, das wir keine Blumen sehen werden. Bei Planung einer ähnlichen Reise würde ich vielleicht darüber nachdenken, eine Runde von und bis Upington zu machen, da man definitiv Kosten und viel Fahrstrecke einsparen würde und auch die Flüge besser planbar wären. Andererseits hat uns der Baustein rund um Kimberley sehr gut gefallen weshalb ich nur ungern drauf verzichtet hätte. Alles ein Frage der Abwägung...

Ein Wort noch zum Wetter, da wir die Reise im Winter ja besonders thematisiert hatten. Womit wir natürlich nicht rechnen konnten war, daß parallel zu unserer Reise in Deutschland gerade der "Jahrhundert-Sommer" lief. Da haben wir dann zugegebenermaßen hin und wieder insbesondere morgens und abends bedröppelt aus der Wäsche geschaut, wenn sich die Temperatur vor Ort wieder im einstelligen Bereich bewegte. Grundsätzlich aber war das Wetter sehr angenehm. Der Winter hat den Vorteil, daß das Wetter zumeist klar und störungsfrei ist, mithin der berühmte blaue Himmel. Für unsere Tagesaktivitäten hätte es kaum besser sein können. Vermutlich hätten speziell die Wanderungen weniger Spaß gemacht, wenn es deutlich wärmer gewesen wäre. Abends mußte man sich schon gut einpacken, wenn man draußen sitzen wollte. Man sollte überhaupt zu dieser Jahreszeit alle Register ziehen. Selbst Mützen, Schals und lange Unterhosen kamen zum Einsatz. Einzig die vorsorglich eingepackten Schlafsäcke brauchten wir nicht, da eigentlich immer warme Decken vorhanden waren. Ungünstig für uns waren die kalten Pools, aber das habe ich ja hinreichend beschrieben.

Da ich unsere Reisen mittlerweile vor allem auch im Hinblick auf die Kindertauglichkeit plane, dazu ein paar Anmerkungen. Ich hatte vor der Reise bereits ein paar Bedenken, daß dies die bisher "kinderunfreundlichste" Reise unserer Familie werden könnte. Ich denke, das trifft in der Rückschau auch zu. Die Entfernungen sind weit. Es wird viel Zeit im Auto verbracht. Das Gameviewing ist anstrengender als im Osten, da es deutlich mehr Leerlauf gibt. Viele Vorteile dieser Region, wie die landschaftliche Schönheit, die Ruhe und Einsamkeit, ziehen bei Kindern nicht. Wir sind viel gewandert, was auch nicht jedes Kinds Sache ist.
Persönlich haben wir das Glück, daß unsere Tochter inzwischen sehr erfahren und geduldig ist und einfach gerne wandert (oder vielmehr klettert ;) ) Sie kann mit einem MP3 Player lange Auto sitzen, hat insbesondere an geführten Game Drive Spaß und abends haben wir viel gespielt. Highlights waren dazu das Big Hole Museum, der Köcherbaumwald, Ai-Ais Hotsprings und der Strand von Port Nolloth. Dadurch sind wir gut durchgekommen und die Kleine hatte (auch) ihren Spaß. Das muß aber auf keinen Fall für jedes Kind zutreffen. Es war unsere 5. Reise mit Kind und ich würde die Gegenden Eastern-/Western Cape, Krüger und KZN für deutlich kindgeeigneter einstufen als das Northern Cape.

Von den Reisekosten her kann ich lediglich pauschal angeben, daß sich die Grundkosten (Flug, Auto und Unterkünfte) absolut im Rahmen unseres üblichen Budgets (etwa 2.500 € p.P.) bewegt haben, vielleicht sogar darunter. Bei den Unterkünften waren mit Grünau, Port Nolloth und Hondklipbaai ein paar echte Schnapper dabei. Etwas gehobener waren "A La Fugue" (mit Dinner) und Marrick (mit Nightdrive und Dinner). Der Rest war Sanparks. Das Luxus Segment haben wir diesmal ausgelassen ;) .

So, das war´s dann tatsächlich für dieses Jahr. Nun bin ich überaus gespannt, wie Kitty (und andere) das Northern Cape erleben und ob sie unsere Einschätzungen teilen.

LG

Christan

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DurbanDirk

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Donnerstag, 25. Oktober 2018, 15:06

Sehr schöner Bericht und gutes Fazit. :danke:

Wir werden dann nächstes Jahr von unseren Erlebnissen im KTP berichten. :saflag:
LG

Dirk

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parabuthus (25. Oktober 2018, 15:54)

Kitty191

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Donnerstag, 25. Oktober 2018, 18:40

Hallo Christian,
vielen Dank für Deinen wunderbaren Reisebericht von unserer nächsten Urlaubsdestination. :danke: Besonderes Interesse weckte Dein aufschlussreiches Fazit. Wie immer sehr objektiv und präzise auf den Punkt gebracht. Dafür nochmal ein Dankeschön :danke:
Das wir dieses Jahr keine Elefanten sehen werden, ist für unser Empfinden wohl deutlich besser zu verschmerzen, als für Eures. Wir freuen uns jedenfalls sehr auf menschenleere, aride Landschaftformen. Sind gespannt, wie uns die Riesenkarre gefällt und ob unser 4x4 Training hilfreich war oder nur Makulatur.
Der Urlaubscountdown sagt: 14 Tage, 5 Stunden, 19 Minuten.


Liebe Grüße
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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SarahSofia

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Donnerstag, 25. Oktober 2018, 21:17

Hallo Christian,
dein Fazit hat mich gerade ein wenig nachdenklich gemacht - und zu dem Schluss gebracht, dass man nach einigen SA-Aufenthalten nur schwer auf die wunderbare Tierwelt verzichten kann oder will. (Kleines Beispiel : wir hatten im letzen Jahr für eine 2wöchigen Aufenthalt die Winelands, West Coast und anschliessend die Drakensberge eingeplant, also eher keine Safari - aber als dann das Wetter in den Drakensbergen umschlug, hat es buchstäblich keine 10 Minuten gedauert, um zu entscheiden, dass wir in den Hluhluwe-Imfolozi-NP wollen !)
Im Namaqualand waren wir auch schon zur Wildblumenblüte - und ich würde das auch sofort wieder machen, da es wohl jedes Jahr anders aussehen soll. Die Einschränkung hinsichtlich der "unveränderlichen" Landschaften kann ich hingegen verstehen - nach 2maligem Abfahren der Panoramaroute müsste ich da nicht zwingend nochmal hin.

Vielen Dank für den schönen Bericht :danke:

SarahSofia

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sunny_r

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Donnerstag, 25. Oktober 2018, 21:46

Hallo Christian,

auch von mir ein :danke: für Deinen Reisebericht.

Es freut mich dass Ihr Eure Serie (Erste oder letzte Unterkunft :whistling: ) durchbrochen habt.

Mit dem Namaqua Land habt Ihr richtig Glück gehabt. Klasse.

Ich habe mir notiert dass diese Gegend nur etwas ist wenn meine Frau und ich alleine unterwegs sind. Mit dem Enkelkiind als absoluter Tierfan wird es nächstes Jahr wohl Kruger / eSwatini / Santa Lucia werden.

Nachmals vielen Dank
und viel Spaß beim Planen für den/die nächsten Urlaube.

LG
Rainer

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112

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 22:00

@Kitty: Ihr packt das schon. Die Protzkarre heult und knirscht zwar dann und wann, manchmal glaubt man, sie kippt um oder setzt auf. Tatsächlich kann sie mehr (ab) als man meint. Das Training war bestimmt eine gute Idee. Lasst euch das Auto erklären und schaut, wo das Reserverad und das Werkzeug ist und v.a. wie man das Rad löst. Bei unseren Reisegenossen im Richtersveld war das Reserverad mit einem Vorhängeschloss gesichert, für das sie keinen Schlüssel bekamen. Bei jeder Gelegenheit voll tanken gibt auch ein gutes Gefühl. Zu unserer Zeit war in den Parks entweder Benzin oder Diesel aus. Wichtig ist auch, daß man weiß, wie man die 4x4 Gänge schaltet. Vor dem Richtersveld haben wir sie kaum gebraucht, dann aber umso mehr. Wünsche Hals- und Beinbruch, oder wie immer man in diesem Fall sagt, tolle Sichtungen und hoffe, daß auch bei euch der Funke überspringt!

@SarahSofia: so sehr ich mittlerweile Landschaften, Bäume, Blumen und auch Vögel zu schätzen weiß, sind die (Säuge-) Tiere immer noch ein ganz wesentlicher Faktor, der oft den Unterschied ausmacht. Mal 2-3 Tage ohne geht immer. 9 Tage fast ohne Sichtungen waren schon arg lang. Würde ich so auch nicht mehr planen oder wenigstens einen tierreichen Park ans Ende setzen.

@Rainer: die von dir genannten Gebiete spielen in unseren Planungen für die nächsten 2 Jahre auch eine größere Rolle. Wir stecken derzeit in der Detailplanung.

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Wicki4

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Samstag, 27. Oktober 2018, 06:27

Hallo Christian,

auch von mir lieben Dank für deinen schönen Reisebericht. :danke:
Da wir gerade in SA sind, hatte ich erst jetzt Gelegenheit ihn fertig zu lesen.

Viele Grüße
Claudia

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parabuthus (30. Oktober 2018, 11:31)

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Dienstag, 30. Oktober 2018, 05:58

Hi Christian,

Jetzt bin ich auch noch endlich dazugekommen, deinen Reisebericht endlich fertig zu lesen, es war mir eine ausserordentlich grosse Freude! Die Ecke dort oben durften wir ja zumindest teilweise auch schon abfahren, auch wenn der Richtersveld und Namaqua und der Blütezeit noch fehlt.
Ganz besonders fasziniert, wen erstaunts, war ich allerdings vom Nightdrive in Marrick. Das ist bei mir sowas von fett markiert :D
Dazu hat mir das Goegap Nature Reserve einen sehr positiven Eindruck gemacht, das würde ich auch gerne mal besuchen, die Hikes sehen klasse aus!

Und bezüglich dem KTP: Wir waren ja etwa fünf Wochen nach euch da und ich kann euch bestätigen, dass die Region um Mata-Mata tierreich ist - das ganze Nossob-Tal und auch Auob ab ca. Urikaruus hingegen nahezu ausgestorben im Vergleich. Das sah man entsprechend auch auf den Sichtungstafeln. Wir sahen zwar einmal Geparden und einmal Löwen in drei Tagen und hatten dazu noch einen Honey Badger, für den KTP ist das allerdings extrem mager. Auch am Hide in Nossob war über zwei Tage nie mehr als ein Schakal zu sehen. Die Meinungen der Besucher (die dort oft Wiederholungstäter aus SA sind) gingen dann entsprechend auch in dieselbe Richtung: So wenig wie in diesem Sommer war selten zu sehen. Umgekehrt haben wir dafür auf der Überfahrt nach Mabuasehube im Hinterland von Nossob ständig etwas gesehen und hatten sehr viel Abwechslung, gut möglich also, dass sich die Tiere in diese Richtung verschoben haben. Es gibt dort wohl genügend Wasser/Nahrung?

Amüsanter Fakt noch am Rande: Wir haben den jungen Martial Eagle im Nest ebenfalls gesehen, bei uns machte er gerade seine ersten Flugversuche.



Vielen vielen Dank für den Reisebericht und ich bin gespannt, was ihr als nächstes wieder so plant im südlichen Afrika, mit euch reise ich immer gerne mit :thumbup:

...nach 2maligem Abfahren der Panoramaroute müsste ich da nicht zwingend nochmal hin.
Da sieht man wie die Geschmäcker unterschiedlich sind - in die Region könnte ich jedes Mal wieder hin (und ich war da schon 5 oder 6 mal), für mich ist sie sehr abwechslungsreich und stets beeindruckend ;)
(Ich würde aber etwa dasselbe über den Fish River Canyon sagen, unbedingt bräuchte ich das nicht nochmals zu sehen).
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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parabuthus

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Dienstag, 30. Oktober 2018, 11:58

Hi Flo,

die Blumen gebe ich gerne zurück.

Neben deinem laufen noch so viele gute Berichte gerade, für die ich mir nun endlich mal Zeit nehmen muß.

Wir hatten vor 10 Jahren im KTP nicht unbedingt bessere Sichtungen als dieses Mal, aber m.E. deutlich mehr Tiere insgesamt und diese auch gleichmäßiger verteilt. Besonders frustrierend empfand ich den Abschnitt nördlich des Nossob Camps, auf den ich mich eigentlich sehr gefreut habe, da ich den noch nicht kannte. Da gab es wirklich fast gar keine Tiere zu sehen und wenn, dann durch die ungünstige Streckenführung meist nur aus der Entfernung. Rund um Twee Rivieren war es auch nicht doll. Da haben wir einige Gespräche mit anderen frustrierten Fahrern geführt.

Mabuasehube ist für mich auch ein ganz großes Ziel. Da ließe sich bestimmt eine schöne Runde bauen - südliches Botswana - Mabuasehube - KTP (SA) - Augrabies - Mokala - Kimberley. Hmmm... Wenn es wieder in die Richtung gehen sollte, wären das ganz sicher lohnende Gedankenspiele. Allerdings muß ich meine Sippe dann erst ans Camping heranführen. Das ist allerdings in Arbeit und soll im Jahr 2020 Premiere haben...

2019 ist so in den letzten Zügen der Planungen. Da ist nichts allzu Spektakuläres zu erwarten, eher so die Kategorie "Best of" - ein bisschen Berge, ein bisschen Meer, ein paar schicke (Selbstversorger-) Unterkünfte und hoffentlich viele Tiere.

LG

Christian

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chrissie2006

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Samstag, 3. November 2018, 12:17

Hallo Christian,
jetzt habe ich mir endlich mal die Zeit genommen und deinen RB komplett gelesen. Wie immer habe ich deinen informativen, kurzweiligen Schreibstil sehr genossen. Interessant fand ich eure Route, der zu einem Teil off the beaten track verlief, da war einiges Neuland dabei. :thumbup:

Marrick Safari werde ich definitiv im Hinterkopf behalten, vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit, es mit dem KTP zu verbinden. Wir planen zwar momentan für den KTP, aber da wir nur zwei Wochen haben werden, wird es nur Upington-KTP-Pilanesberg (auf Elis kann und will ich nicht verzichten :whistling: )-JNB und wir werden Marrick Safari nicht integrieren können. Dafür ist das A La Fugue notiert. :D

Vielen Dank für den tollen Reisebericht. :danke: :danke:

LG Chrissie

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