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  • »lottinchen« ist der Autor dieses Themas

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21

Sonntag, 16. September 2018, 09:46

Montag, 20.8.

Beim aus dem Fenster schauen, gibt es heute das gleiche Bildwie gestern: überall Tierkot und zermatschte Früchte.

Wir packen und gegen 10 geht’s für uns Richtung Norden: das Mpila Camp im Hluhluwe-Imfolozi Nationalpark ist unser Ziel. Als wir den Schlüssel zurückgeben kann ich nach den Übeltätern in der Nacht fragen: Es sind tatsächlich Fledermäuse!
Noch ein letzter Blick zurück:

Auf der Fahrt zum Nyalazi Gate müssen wir natürlich am Nandos in Mtubatuba Rast machen – dem einzigen Nandos im Nordosten Kwazulu-Natals. Hier sind wir weit entfernt von den schicken Malls in Kapstadt oder Ballito. Hier wuselt es nur so von Menschen und das Angebot in den Supermärkten tendiert eher zu Hühnerfüßen und 20kg Maismehl-Säcken.
Mein Mann ist ja vor 15 Jahren schon mehrfach hier gewesen und er hatte den Eindruck, dass es den Menschen schon besser geht als damals. Es gibt viel mehr befestigte Häuser und kaum noch einfache Rundhütten.

Noch von der Hauptstraße aus sehen wir Zebras und Elefanten im Park, sind aber viel zu schnell vorbei um diese Sichtungen gebührend zu würdigen. Nachdem wir am Gate alle Formalitäten geregelt haben, nehmen wir uns viel Zeit für die Fahrt zum Mpila Camp. Jetzt machen sich die Tiere natürlich rar….

Hier mal ein Trauerdrongo mit Greifvogel im Anflug

Am ersten Picknickplatz biegen wir ab und eine deutsche Familie kommt uns entgegen. Sie erzählen uns, dass ganz am Ende des Trampelpfades Löwen mit dem Fernglas zu sehen sind. Mir ist nicht wohl dabei einfach so durch dichtes Gestrüpp zu laufen, aber die Löwen wollen wir natürlich sehen. Die Kleine lassen wir lieber nicht selber laufen und tragen sie immer dicht bei uns. Und tatsächlich – ganz unten im Flussbett liegt ein Löwenpärchen. Leider gibt’s keine Fotos – zu weit weg.

Im Nachhinein finde ich die Sichtung auch in dem Twitter-Account von (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Leider ist der mobile Empfang im Park derart schlecht, dass ich nur sporadisch darauf zugreifen kann und wir in den nächsten Tagen keine der genannten Sichtungen finden können (meine geheime Hoffnung war es ja Wildhunde zu sehen, da das im Park wohl mindestens ebenso häufig passiert wie andere Raubtiersichtungen).

Am nächsten Picknickplatz biegen wir gleich wieder ab. Unsere erste Impalaherde kommt in Sicht. Die scheinen hier ihr Revier zu haben. Wir werden sie die nächsten Tage jedes Mal am gleichen Fleck treffen.


Impala mit startendem Madenhacker

Der Picknickplatz wird von Pavianen belagert, doch als wir eintreffen verziehen sie sich langsam um die nächste Ecke – doch sie beobachten uns genau…
Der Platz liegt idyllisch am Flussufer und an der gegenüberliegenden Seite frisst gemütlich ein rießiger Elefantenbulle.

Doch jetzt geht’s erstmal weiter zum Mpila-Camp und gegen 16 Uhr checken wir in unser 5-Personen-Chalet ein. Ich hatte es mir ja schon sehr einfach vorgestellt und mich auf Verwahrlosung eingerichtet, so war ich wirklich positiv überrascht, wie sauber und großzügig das Chalet ist. Die Küche ist natürlich sehr einfach gehalten, doch es ist alles notwendige vorhanden und blitzblank war es auch.
Gern wollte ich hier einen Drive oder einen Walk mitmachen und Jonathan hat tatsächlich Lust mit mir zusammen einen Night Drive zu machen. Heute ist dafür wohl der beste
Tag, da wir für heute noch nicht tierbeobachtungsmüde sind. Also melden wir uns für 18 Uhr an. Mein Mann wird mit der Kleinen im Camp bleiben, da sie erstens noch nicht mitdarf (ab 4 scheint es aber erlaubt zu sein) und ich mir nicht vorstellen kann, dass sie zwei Stunden in der Dunkelheit und Kälte stillsitzen mag.
Man muss jedoch mit dem Auto zum Center fahren und darf im Dunkeln nicht mehr durchs Camp laufen, was zu einigem Grübeln bei den Angestellten führt, da mein Mann uns ja bringen und abholen muss. Also muss ich ihn darauf einschwören Punkt halb neun wieder am Treffpunkt zu sein.

Wir haben einen weiblichen Guide und 5 weitere Mitfahrer, also eine gemütliche Runde. Am Anfang dämpft die Führerin gleich unsere Erwartungen. Sie meint, wir sehen sicher irgendwas aber es wird sehr schwer die Tiere zu spotten. Die Fahrt geht wieder Richtung Nyalazi Gate und sie fährt jeden Loop ab. Sicher gibt es längere Wege ohne dass man irgendwelche Tiere sieht, doch am Ende des Abends kann sich die Ausbeute schon sehen lassen: Nashörner, ein junger Elefant direkt an der Straße, eine Genet-Katze, ein Riedbuck,
Impalas, Nyalas.
Ich hatte unseren Guide gefragt ob es auch die Chance gibt einen Nightjar zu sehen (nach großen Tieren halten eh alle Ausschau, nach den kleinen vielleicht nicht). Sie meinte, wenn wir Glück haben kann es schon sein. Einer der Mitfahrer machte mich noch auf den Ruf eines Nightjars aufmerksam und kurz darauf saß tatsächlich einer auf der Straße und es wurde sogar dafür gehalten. Also, ich war sehr zufrieden mit unserer Führerin. Sie hat bei jedem Tier einiges dazu erklärt und auch selbst nach Tieren Ausschau gehalten, auch wenn sie natürlich hauptsächlich nach vorne schauen kann beim Fahren. Für Jonathan war die Fahrt natürlich manchmal langweilig, aber er hat selbst immer wieder Ausschau gehalten und war sehr aufmerksam. Ich war wirklich stolz auf ihn! Die dicken Decken die im Fahrzeug bereit lagen, waren Gold wert, auch wenn wir mit Mützen und dicken Jacken recht gut eingepackt waren und die Temperaturen wohl um die 14°C lagen.
Am Ende kam es wie es kommen musste: Wir waren fünf Minuten vor der Zeit da und von meinem Mann war natürlich noch nichts zu sehen, so wurden wir noch direkt vors Chalet gebracht (sie dürfe uns nicht allein am Center warten lassen und wollte schon weiter), wo mein Mann gerade zum Auto laufen wollte.

Bei unserem ersten Gin Tonic im Busch genossen wir den Ausklang des Abends und freuten uns über die letzte Sichtung des Tages:


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Sakasu

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22

Montag, 17. September 2018, 16:06

Hallo,
hast du vielleicht noch Photos des Chalets? Wir möchten nächstes Jahr im Oktober dorthin und ich schwanke noch zwischen Chalet und Zelt... meine Tochter will Zelt, ich eher Chalet ;)


Danke dir,
Sandra

M@rie

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23

Montag, 17. September 2018, 16:45

und wie wäre es mit einem Blick in unseren Thread (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ? da gibt es Bilder von Zelten und Chalets ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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Enilorac

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24

Gestern, 11:12

Ich reise gerne mit euch mit! Schade, dass das Wetter so bescheiden war. Aber vielleicht wird es ja noch besser ;-)

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lottinchen (Gestern, 11:28)

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25

Heute, 08:53

Dienstag, 21.8.

Das kann nur ein toller Tag werden, wenn man schon so geweckt wird:


Weiter geht es mit einem Nyalabullen zum ersten Kaffee.



Das Mpila Camp macht uns große Freude und wir genießen unsere Besucher sehr. Mein Mann hat sich spontan dafür entschieden heute Abend zu grillen (bis jetzt war uns noch nicht nach Braai). Natürlich haben wir kein Fleisch eingekauft, aber im Hilltop Camp soll es welches geben. Somit ist unsere Route für heute klar: Es geht fast 50km ins Hilltop Camp und natürlich die ganze Strecke wieder zurück.

Heute wird es wohl recht Bilderlastig. Bitte schön! Unsere Sichtungen: Wasserbock Ein Falke (??)



Wir machten noch einen Abstecher zum Centenary Center um uns die Beine zu vertreten. Die Kids freuten sich über die kleine Ausstellung und ich konnte noch einigen Vögeln nachstellen.

???

Konnte man im iMfolozi-Teil doch immer wieder Tiere am Wegesrand entdecken (Giraffen, Gnus, Wasserböcke, Impalas, Warzenschweine und Büffel). War es auf der Hauptstraße Nyalazi Gate - Hilltop derartig verbuscht, dass wir ein einziges Mal Warzenschweine trafen und sonst überhaupt nichts. Nur die kleinen Loops lohnen einen Abstecher.



Für eine Gruppe Glanzhaubenturakos hat mein Mann sogar freiwillig gehalten. Sie waren so laut und auffallend, dass es eine wirklich schöne Sichtung war.
Leider war es oft stark bewölkt, so dass die Bilder nicht so schön geworden sind.


Einen Picknickplatz gibt es auf der Strecke, den wir natürlich besucht haben. Einen tollen Ausblick auf eine Felswand mit Fluss hat man hier. Und ein Nyalabulle stand im Gebüsch und schaute uns direkt an.



Nyalas haben wir überhaupt sehr viele gesehen, Impalas waren schon fast eine Seltenheit.

Endlich im Hilltop angekommen, stürmten wir gleich den Shop und kauften unser Braai-Paket. An der Terrasse gabs wieder den obligatorischen Nyalabullen.




Wir gönnten uns im Restaurant (mal wieder) Burger mit Pommes, naja, das Preis-Leistungsverhältnis hat nicht so gepasst. Im Camp gibt es sogar WLAN, aber laut Auskunft einer Angestellten nur direkt neben der Rezeption, das kann man leicht daran erkennen, dass sich die gesamte Belegschaft dort versammelt. Es war aber immer noch derart schlecht, dass ich auch weiterhin lieber offline bleibe.

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