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toetske

oorbietjie

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41

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 00:07

Hallo lottinchen,

:danke: für den schönen Reisebericht. Ihr habt ja ein paar tolle Sachen erlebt wobei sich auch die Kinder wohl fühlten.

Was Du über Dumazulu Village schreibst, kann ich nachvollziehen. In den Self Catering Rondavels lässt es sich übrigens auch gut leben und im Schwimmbad werden regelmässig Blätter entfernt die vom Baum fielen.
Das Abendbüffet (es gibt dann nichts anderes im Restaurant) fanden wir vielseitig und lecker. Es gab auch den leckersten Malvapudding den wir bisher im nördlichen Südafrika gegessen haben ;)

VG. Toetske
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Bär

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Mittwoch, 3. Oktober 2018, 17:44

Interessant... mir gefallen ja die Bilder von Sightingsboards. Im Mkhuze GR haben sie nun offenbar mal die Tiere gezählt. Bei unserem Besuch vor fast 10 Jahren stand fast überall noch common oder rare. So, 300 Suni haben sie also. Wir haben tatsächlich mal eines gesehen, aber das war scheu und sehr schnell weg. Der Mkhuze ist eines der wenigen Reserves in Südafrika, wo man eine reele Chance auf eine Sichtung der Moschusböckchen hat. Sie kommen ja nur am östlichen Rand Afrikas vor mit dem iSimangaliso als südlichstes Verbreitungsgebiet und Kenia als nördlichstes.

A propos Ostafrika: eure Giraffe mit der ungewöhnlichen Fellzeichnung im Kuleni Game Park ist offenbar keine Kapgiraffe, sondern eine in Südafrika nicht heimische Massai-Giraffe, die eigentlich in Tansania vorkommt.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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43

Freitag, 5. Oktober 2018, 09:28

Mittwoch, 28.8.

Guten Morgen! Noch ist es ziemlich kühl. Die Räume sind genauso kalt wie die Außentemperatur. Da sind die Wände wohl sehr dünn, auch wenn man mit geschlossenen Fenstern schläft. Zum Glück sind die Decken in den Betten schön kuschelig, so dass man gut schlafen kann. Nur das Aufstehen, kostet Überwindung. Aber bei so einer Begrüßung auch machbar:


Jetzt sind wir schon in so einem tollen privaten Game Reserve und schicken Unterkunft, da wollen wir das heute richtig nutzen und bewegen das Auto keinen Meter!

Morgens mache ich erstmal allein eine kleine Wanderung durch den Busch. Ich versuche mich wieder daran Vögel zu Fotografieren - die Antilopen machen sich heute wieder rar. Eine Eule fliegt rasch davon, die einzige des ganzen Urlaubs. Es gibt ein kleines Wasserloch mit einem Hide - es ist jedoch recht ausgetrocknet und es gibt keine Besucher. Als es immer heißer wird drehe ich aber wieder um.
Ein Flötenwürger

Die Kids haben derweil ihre eigene Beschäftigung gefunden – sogar einen Billardtisch gibt es hier!

Zum Mittag setzte ich mich alleine auf die Terrasse und beobachte Vögel. Wir haben die kleine Tränke vorm Haus aufgefüllt und das zieht zahlreiche Gäste an. Es gibt Bülbüls, Glanzstare, Buntings und in den Bäumen kann ich sogar einen Bartvogel, einen Specht, einen Sunbird und sogar einen Pradiesschnäpper beobachten.



Jetzt ist es auch warm genug in den kühlen Pool zu springen.

Eine Wanderung durch den Park steht auch noch auf demProgramm. Wir erkunden den Busch und halten Ausschau nach den Giraffen.

Und da sind sie schon!




@ Bär: Danke für den interessanten Hinweis! Da müssten das ja jetzt auch Massai-Giraffen sein ?!?
Am Abend gibt es noch ein anständiges Feuer mit Grillerei und einem wunderschönen Sternenhimmel.



Zumindest mein Großer bleibt auch noch solange wach bis das Bushbaby wieder vorbei kommt. Diesmal versuch ich mich gar nicht erst an Bildern, sondern freu mich einfach über diese süße Sichtung!

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Bär

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44

Freitag, 5. Oktober 2018, 11:53

@ Bär: Danke für den interessanten Hinweis! Da müssten das ja jetzt auch Massai-Giraffen sein ?!?

Ich denke, dass das Kap-Giraffen sind. Aber die Taxonomie der Giraffen war gerade in den letzten Jahrzehnten Wandlungen unterworfen, sprich: die Forscher sind sich da auch noch nicht ganz einig: -> (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Siehe auch (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Samstag, 6. Oktober 2018, 09:55

Donnerstag, 29.8.

Wir verlassen unser kleines Privatreservat und brechen auf nach St. Lucia – unserer letzten Station in diesem Urlaub. Die Fahrt durch einen Nationalpark hatte sich ja schon beim letzten Unterkunfstwechsel bewährt, also machen wir das heute wieder so.
Den oberen Teil nördlich vom Hilltop Camp im Hluhluwe Nationalpark haben wir noch nicht gesehen – und da geht es heute hin.

Wir fahren zum Memorial Gate rein. Leider habe ich meine Karte verloren, die ich bei unserem letzten Aufenthalt hier gekauft hatte und am Gate kann ich keine nachkaufen. Ich darf mir aber das letzte Exemplar abfotografieren. Damit kommen wir gut durch den Park, aber es wäre schon schön gewesen diese Karte als Andenken zu haben. Hmpfl!!

Noch auf der Hauptstraße treffen wir die ersten Nashörner und es gibt tatsächlich Leute die da einfach daran vorbei fahren…*kopfschüttel*
Dem ersten Loop folgen wir nach Süden, immer in der Nähe des Manzabomvu Flusses – und das macht sich bezahlt.



An der Maphumalo Picnic Site machen wir Rast und essen unser mitgebrachtes Wimpys-Menu (Fastfoodmäßig toben wir uns in Südafrika echt aus!). Dass das hier ein idyllisches Plätzchen ist, wissen wohl auch die Tourveranstalter. Gegen 12 Uhr fallen mehrere große Fahrzeuge mit entsprechender Personenzahl ein und machen sich an den Tischen breit. Wir sind zum Glück schon fertig und spazieren über den Platz um noch einen besseren Blick auf den Fluss werfen zu können.



Wir entdecken einen Elefanten der im Fluss schwimmt und können ihn lange beobachten.




Einige Gruppenteilnehmer beobachten ihn auch, dabei erzählt ein Guide folgendes: In der Regenzeit konnten sie hier eine Elefantenherde beobachten, die aus dem Fluss heraussteigen wollte, das Ufer war jedoch so schlammig, dass es ein Baby einfach nicht die Böschung hoch schaffte. Die Rufe der Elefanten müssen sehr eindrücklich gewesen sein, denn das Baby hat es nicht geschafft. Diese Geschichte habe ich simultan den Kindern übersetzt und sie waren schockiert, dass es kein Happy End gab und sie haben die nächsten Tage immer mal wieder davon erzählt. Manchmal ist es doch gut, wenn man nicht alles selbst erlebt…

Weiter geht’s, diesmal am Nzimane Fluss entlang.



An einem Loop am Fluss können wir eine Herde Elefanten beim Trinken beobachten – und ein Nashorn begleitet sie dabei.






Als wir auf der Fahrt Richtung Hilltop Camp in höheres Gelände und immer weiter vom Fluss weg kommen, ist es auch mit den Sichtungen vorbei. Dann muss halt die Landschaft für schöne Fotos herhalten…


Die Kids haben sich jetzt eine Pause verdient mit Eis und Spielplatzbesuch. Hier nochmal ein Sightings Board aus dem Hilltop Camp.

Wir fahren zurück zum Memorial Gate, da wir da viel schneller aus dem Park raus sind und die andere Strecke Richtung Nyalazi Gate noch in unguter, sprich tierloser, Erinnerung haben. Wir nehmen die Teerstraße und wieder gibt’s hier nichts zu sehen, erst als wir wieder auf den Magangeni Loop abbiegen können wir Tiere finden.

Das letzte Stück nach St. Lucia zieht sich natürlich, aber mit Hörspielen und Tablet schauen, vergeht die Zeit und wir können gegen 17 Uhr in den Lai La Log Cabins einchecken.

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 08:27

Freitag, 30.8.

Mit den (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) habe ich bewusst nochmal eine günstigere Preiskategorie gewählt – irgendwie muss ich ja den durchschnittlichen Unterkunftspreis drücken ;o) Und hier in St. Lucia gibt es ja genug Auswahl auf kleinem Raum. Natürlich ist es viel kleiner und einfacher als unsere letzte Unterkunft, aber eigentlich gibt’s nichts zu meckern – und es gibt endlich wieder INTERNET!!! Und der Blick am Pool Richtung Meer ist auch nicht zu verachten.


Dieser Tag ist echt mal nicht so gut gelungen wie all die anderen schönen Tage des Urlaubs.

Mein Plan war es den Estuary Boardwalk bis zum Strand zu laufen und mal wieder einige Zeit am Meer zu genießen. Leider war der Boardwalk gesperrt und als wir mit dem Auto zum Jabula Beach gefahren sind, wurden wir am Strand derartig sandgestrahlt, dass wir nach 5min aufgaben. Der Wetterbericht für die nächsten Tage sagte außerdem weiterhin Sturm in St. Lucia an. Die Stimmung ist erstmal im Keller, da wir so gar keine Zeit mehr am Meer verbringen können.

Für heute 15:00 Uhr haben wir gestern die berühmte Hippo & Croc Bootstour bei Advantage Tours gebucht. Ich wollte extra auf einem größeren Boot sein, da ich Angst hatte, dass es für die Kleine sonst zu gefährlich wäre (zu niedrige Reling z.B.). Da man in Südafrika wirklich alles mit der Kreditkarte zahlen kann sind wir mit zu wenig Geld zur Sunset Jetty
gekommen. Aber leider: Nur Barzahlung! So ist mein Mann nochmal zum Geldautomaten gerast und als letztes konnten wir tatsächlich noch mitfahren. Das Boot war so voll, dass sogar ein zweites Boot verwendet wurde, hier hatten nur halb so viele Menschen Platz und ich war sehr froh, dass wir doch auf dem "kleinen" Boot gelandet sind (die von Shakabarker sind noch kleiner). Hier hat mir das Gedränge schon vollkommen zugereicht.




Die Fahrt an sich war nett und wir haben alle üblichen Verdächtigen gezeigt bekommen. Ich war nur schockiert von den Touristenmengen auf dem Estuary. Mit uns zusammen fuhren nochmal ca. 4 weitere Boote die selbe Tour und wenn man bedenkt, dass diese Tour mindestens drei Mal täglich von allen angeboten wird, müssen die Hippos schon ganz schön viel Publikumsverkehr aushalten.


Vor 10 Jahren haben wir die Tour schon mal gemacht und ich kann mich echt nicht an solche Menschenmengen erinnern – zumal wir damals zu Weihnachten hier waren und jetzt ist Nebensaison. Aber ich kann mich auch täuschen…


Andererseits ist das Estuary riesig und man „kratzt“ mit dieser Tour nur ganz am Rand, der überwiegende Teil ist ja überhaupt nicht zugänglich. Die meisten Hippo-Reviere liegen daher wohl völlig abgeschieden im Inneren des Nationalparks.


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Montag, 8. Oktober 2018, 09:18

Freitag, 31.8.

Heute habe ich mal kinderfrei. Darauf habe ich mich schon den ganzen Urlaub gefreut!
Ich habe einen Ausritt mit (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) gebucht – nur für mich alleine - und zwar das volle Programm: Beach & Game Ride Combo für 2,5 Stunden. Da ich seit meiner Jugend reite, bin ich gespannt wie dieser „Touristenausritt“ wohl wird. Mein Mann und die Kids bringen mich zum Treffpunkt am Main Beach wo schon die Pferde warten. Die Gruppe besteht aus zwei Guides, einer Familie aus Linz und einem Pärchen, das noch nie geritten ist.



Zuerst geht es an den Strand, es stürmt immer noch sehr stark, aber die Pferde sind das wohl gewohnt und haben kein Problem damit. Interessant war am Anfang die Frage nach der Reiterfahrung: bis auf das Anfänger-Pärchen haben alle mit „guter Reiter“ geantwortet. Die Spannweite dieser Bezeichnung hat sich bald gezeigt. Der Familienvater hat vielleicht 3 Reitstunden gehabt, seine 10-jährigen Mädels reiten seit 2 Jahren, sind aber halt noch Kinder.
Bei Bhanghazi wird mit den „Könnern“ viel galoppiert (die Pferde sind auch sehr willig) und die Anfängergruppe reitet gemütlich hinterher bzw. eine Abkürzung. So kommt jeder zu seinem Vergnügen und ist nicht überfordert. Der Vater der Kids ist auch bald in die „gemütliche“ Gruppe gewechselt und ich habe noch einmal ein Pferd getauscht. So war die Gruppe dann gut ausbalanciert und alle konnten den Ritt genießen.
Das Reiten am Strand ist traumhaft und wenn dann noch immer wieder Buckelwale aus dem Wasser springen, ist es wirklich ein wunderbares Erlebnis.



Nach einer Stunde am Strand gabs eine kurze Snackpause am Parkplatz und jetzt geht’s in den Busch. Der erste Teil der Eastern Shores wird nur von Antilopen, Zebras, Gnus und anderen „ungefährlichen“ Tieren bewohnt – da kann man ja auch verschiedene Trails laufen. Dorthin führte uns unser Ausritt. Wir konnten recht nah an Zebras und Impalas heranreiten und die Tiere sind nicht vor uns davongerannt. Der Guide hat uns auch noch einiges zu den Tieren erklärt.
Ich bin wirklich beeindruckt wie gut die Guides mit den Tieren und den Menschen umgehen. Es wird darauf geachtet, dass den Pferden niemand schadet und den Menschen werden bei Bedarf freundliche und sachliche Anweisungen gegeben, aber auch auf deren Einhaltung bestanden.
Wer also in seinem Urlaub mal aufs Pferd steigen will, dem kann ich „Bhangazi Horse Safaris“ wirklich sehr ans Herz legen.



Mein Mann war mit den Kids derweil im Crocodile Center. Es soll zwar recht voll gewesen sein, da auch eine Schulklasse zeitgleich dort war, aber sie durften ein Baby-Krokodil halten und sie hatten wohl einen netten Vormittag.


Den Nachmittag verbringen wir in den neu angelegten „Western Shores“ des Nationalparks. Da dieser Teil erst seit ca. 2014 offen ist, sind noch nicht so viele Tiere zu sehen und die die es gibt sind schreckhaft und rennen vor Autos davon. Wir haben aber Riedböcke, unsere ersten Kudus in diesem Urlaub, Giraffen und sogar Nashörner gesehen.




Leider ist der Akku unserer Kamera ausgefallen und so konnte ich nur mit dem Handy Fotos machen. Die sind leider qualitativ noch schlechter als die anderen Bilder…


Den uMthoma Aerial Boardwalk haben wir dabei natürlich auch besucht. Der Boardwalk selbst ist kürzer als gedacht und die Aussicht ist nett, aber alles ist so weit entfernt, dass man eigentlich keine Tiere erkennen kann.

Für einen Halbtagesausflug sind die Western Shores aber auf alle Fälle zu empfehlen. Die Landschaft ist sehr schön und man kann über weite Grasflächen schauen (eine schöne Abwechslung zum Hluhluwe-Imfolozi NP…)
Zurück in unserer Unterkunft wurde wir Opfer eines Raubes. In unserer Küche habe ich in der Obstschüssel obenauf zwei Bananen gelegt. Die Haustür war offen und ich saß gleich daneben auf dem Sofa. Plötzlich rief mein Mann: „Der Affe hat unsere Bananen geklaut!“ Ich konnte es erst gar nicht verstehen wie das passiert sein soll. Dieser Affe ist tatsächlich völlig lautlos in unsere Küche gekommen und mit den Bananen genauso leise wieder verschwunden. Ich habe davon echt nichts mitbekommen. Seht ihr den Übeltäter?


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bibi2406

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Montag, 8. Oktober 2018, 11:46

Hallo Lottinchen,

Da hast du aber Glück gehabt beim Reiten, oder wir Pech. Denn vor zwei Jahren sah das noch ganz anders aus.
Wir waren alle durchschnittliche Reiter und meine Tochter wollte unbedingt galoppieren.
In unserer Gruppe war aber noch ein absolutes Anfängerpaar aus Holland dabei. Und weil die Pferde immer das machen, wie ihre Vorgänger, konnten wir nicht galoppieren, weil die Holländer immer gleich geschrien haben.
Auf die Idee zwei Gruppen zu machen sind sie nicht gekommen. Meine Tochter ist dann mal kurz stehen geblieben und hat im Galopp aufgeschlossen, aber das war natürlich nicht, das was sie wollte.

Aber gut, wenn sich das jetzt zum Besseren geändert hat und du den Ritt genießen konntest

LG
Barbara

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Montag, 8. Oktober 2018, 14:14

@ Barbara:
Ja, ich glaube das wird jetzt immer so gehandhabt.

Ich folge seit einiger Zeit (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) auf Instagram. Sie arbeitet dort seit einigen Monaten und berichtet immer wieder sehr interessant von ihrer Arbeit bei diesem Reitanbieter.
Sie beschreibt das eigentlich immer so wie ich es auch erlebt habe.

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Sonntag, 14. Oktober 2018, 12:21

Samstag, 1.9.18

Der letzte Tag unserer Reise ist angebrochen. Es soll nochmal ein Fahrtag werden durch die Eastern Shores des Isimangaliso Nationalparkes.


Erster Halt war am Mission Rocks Beach und hier war tatsächlich mal etwas weniger Wind als sonst am Meer. Wir sind über die Felsen geklettert, haben Krabben verfolgt und nochmal ausgiebig im Sand gespielt.





Dann statteten wir den einzelnen Loops und View Points Richtung Cape Vidal einen Besuch ab. Es sind allgemein wenige Tiere zu sehen und die View Points sind mehr für die schöne Landschaft da und nicht für die Tierbeobachtung.







Am Cape Vidal gab es wie erwartet so viel Sturm, dass man sich nicht am Strand aufhalten konnte. Aber es gab auch Eis und das hat uns allemal gereicht. Hier ist es auch deutlich buschiger und man kann immer wieder Bushbucks zwischen den Bäumen entdecken.



Bevor wir den Rückweg antreten, fahren wir die Schleife durch das Sumpfland.





Die ganze Tour führte durch niedrigen Busch und es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie wichtig es ist, dass immer wieder Teile des Busches kontrolliert abgebrannt werden. Nur hier wächst nämlich grünes, weiches Gras und hier haben sich anscheinend alle Tiere des Parks versammelt. Hier sahen wir Herden aller Steppenbewohner und immer wieder Nashörner.








Da wir hier schon in einem riesigen Feuchtgebiet waren, hätte ich schon gern noch irgendeinen Kingfisher/Eisvogel gesehen, doch bis jetzt waren sie entweder zu schnell weg oder mein Mann wollte dafür nicht halten, um ein Foto zu machen. Zurück in unserer Unterkunft kommt mein Großer hektisch angerannt und meint er hätte „meinen“ Vogel gesehen, ich müsse sofort mitkommen. Und tatsächlich, direkt vor unserem Eingang sitzt ein Woodland Kingfisher und ich schaffe es sogar noch ein Foto zu machen.



Ein Vogel der mir aber auf meiner Liste komplett fehlt ist die Gabelracke. So viele Leute scheinen sie ständig zu sehen und wir haben noch nicht mal eine Schwanzspitze gesehen… falscher Ort vielleicht??

Sonntag, 2.9. - der Abreisetag

Wir fahren nach Durban um unseren Zubringerflug nach Johannesburg zu erwischen. Da unser Flug erst heute Abend nach 20 Uhr startet haben wir viel Zeit und können alles ganz entspannt angehen.

Noch ein Wort zu unserem Mietwagen: In Kwazulu Natal hatten wir einen Dacia Duster gemietet. Ich war mit dem Platz und der Übersicht im Wagen zufrieden, mein Mann hat jedoch sehr geschimpft über die schlechte Motorisierung und das allgemein schlechte Fahrverhalten des Wagens. Ich habe davon nicht viel mitbekommen, aber ich bin ja auch nicht gefahren…

Für den Hinflug von München nach Johannesburg hatte ich ja Sitzplätze reserviert, beim Rückflug waren noch wenige Tage vor dem Start die Hälfte aller Sitzplätze frei, da habe ich nichts reserviert und wollte es erst beim Online Check-in machen. Leider hatte ich vergessen gleich nach Start des Online-check ins zu buchen, sondern habe erst am nächsten Morgen daran gedacht.
Da war tatsächlich nur noch eine Viererreihe in der letzten Reihe reservierbar. Im Flieger selbst habe ich mitbekommen, dass einige nicht zusammensitzen konnten. Auch dieses Flugzeug war wieder bis zum letzten Platz besetzt. Nochmal Glück gehabt!

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Sonntag, 14. Oktober 2018, 12:49

Fazit

Vielen Dank an Alle, die bis hierhin durchgehalten haben und meinem Reisebericht gefolgt sind.

Beim Durchschauen der Fotos war ich dann doch oft schockiert, wie schlecht sie im Vergleich zu anderen Reiseberichten doch sind. Hier in Europa brauchen wir nicht wirklich eine neue Kamera, aber falls wir das
nächste mal „auf Safari“ gehen, würde ich schon nochmal in eine neue Kamera mit gutem Objektiv investieren.
Andererseits gibt es ja schon zig-tausend tolle Löwenfotos von vielen wunderbaren Fotografen, aber wie meine Kids die Tour erleben ist für uns einmalig.

Meine Kleine redet jetzt immer noch oft von diebischen Affen und gefährlichen Leoparden. Kudus, Impalas und Buschböcke können meine Kinder jetzt gut auseinanderhalten und sie haben uns gezeigt wie gerne und genau sie die Natur um sich herum beobachten können. Also wenn es nach ihnen geht könnten wir gleich wieder in den Flieger nach Südafrika steigen. Daher sehe ich unsere Reise als vollen Erfolg an, auch wenn es streckenweise etwas kalt und regnerisch war, das hat die Kids anscheinend nicht gestört.

Tja und die Erwachsenen? Die Tour an sich war super, auch wenn der Inlandsflug (und der damit verbundene Mietwagenwechsel & Einkaufsproblematik) mich doch sehr aus der Urlaubsstimmung herausgerissen hat.
Wenn ich die Wahl hätte würde ich am liebsten die Tour im Oktober nochmal wiederholen. Frühling am Kap und die Wale sind noch da, auch in Kwazulu-Natal ist ab September weniger Wind und die Bäume und Büsche sind dann auch nicht mehr so kahl. Jetzt werden auch viele Jungtiere geboren. Aber leider sind wir ja auf die Sommerferien angewiesen…

Mein Mann will erstmal nicht mehr nach Südafrika, auch wenn es für seine Art zu reisen das ideale Land ist: Viel Autofahren und am Abend ein ordentliches Braai! Er hätte gern wieder was wärmeres – und nicht so teuer…

Tja, die Kosten… Natürlich sind bei einer Familien-Fernreise die Flugpreise der größte Preistreiber. Die Unterkünfte liegen im gleichen Preisrahmen wie in Europa (nur der Luxus ist größer, weil man sich schickere
Unterkünfte leisten kann). Da wir jedoch fast täglich Essen gegangen sind, sind wir doch deutlich über dem Budget für die Ernährung gelandet als ich geplant hatte. Also nächstes Mal wird wieder mehr selber gekocht!

Für die nächste Südafrika-Reise im August würde ich auf alle Fälle in den Krüger fahren. Die Kids haben ja bewiesen, dass sie das Sitzfleisch und das Interesse für eine größere Safari haben. Eventuell könnte
man das mit einem Meeraufenthalt in Ponta do Ouro kombinieren, die Teerstraße bis zum Ortseingang soll ja jetzt fertiggestellt sein…

Auch in Zukunft werde ich wohl öfter im Forum vorbeischauen, da ich noch kein ebenso vielfältiges Land mit so vielen wilden und beobachtbaren Tieren auf der Welt gefunden habe, das so leicht und selbständig zu bereisen ist.


Falls es das gibt, lasst es mich wissen!

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SarahSofia

Reisende

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52

Sonntag, 14. Oktober 2018, 13:43

Hallo lottinchen,
vielen Dank für einen schönen Bericht und die Mühe, die du dir gemacht hast :danke:.
Auf einen Satz möchte ich nur noch mal kurz eingehen, da ich das doch anders empfinde :
Freundlichkeit, ein Lächeln oder sogar Hilfe sind von schwarzen Mitarbeitern in Südafrika nur in großen Ausnahmenfällen zu bekommen.

Es tut mir leid, wenn ihr das so erlebt / empfunden habt. Sicher fehlt mal das Lächeln oder es wird nicht zurückgegrüßt - aber ok, jeder darf auch mal einen schlechten Tag haben. Geholfen wurde uns aber letztendlich immer und überall - mal ganz unkonventioniell, mal auf dem langen Dienstweg (es wurde erst mal jemand gefragt, der jemanden fragt . . .); aber irgendwie wurde das Problem gelöst.
Ich hoffe, ihr reist wieder mal in dieses wunderschöne Land :saflag: - und dann bitte wieder einen Reisebericht !
LG SaraSofia

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Bär

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53

Sonntag, 14. Oktober 2018, 14:51

Danke, :danke: liebe Lottinchen für Deinen Reisebericht, den ich sehr gern gelesen habe.

Beim Durchschauen der Fotos war ich dann doch oft schockiert, wie schlecht sie im Vergleich zu anderen Reiseberichten doch sind.

Mir ist ein Reisebericht mit guter Story und authentischen/ unbearbeiteten Fotos allemal lieber als gar kein Reisebericht.
Eure Fotos sind nicht schlechter als meine und auf Vergleiche mit den Bildern unserer Profifotografen im Forum lasse ich mich nicht ein. Ich bin einfach nicht bereit, x-tausend Euro in Equipment zu investieren. Wenn andere das tun, freut es mich für sie und für die, die auf exzellente Fotos Wert legen. Ich mache Fotos für mich und dass ich mich nach Jahren wieder zurückerinnern kann.

Meine Kleine redet jetzt immer noch oft von diebischen Affen und gefährlichen Leoparden. Kudus, Impalas und Buschböcke können meine Kinder jetzt gut auseinanderhalten und sie haben uns gezeigt wie gerne und genau sie die Natur um sich herum beobachten können.

Das finde ich toll. Wenn man Kinder mit so einer Reise von den Naturschönheiten begeistern kann, hat man unendlich viel Gutes erreicht. 8o

Meinen Mann erinnert die Einstellung vieler Schwarzer zur Arbeit an den Sozialismus. Da war der Kellner auch beleidigt, dass man sein Restaurant betritt und ihn stört. Freundlichkeit, ein Lächeln oder sogar Hilfe sind von schwarzen Mitarbeitern in Südafrika nur in großen Ausnahmenfällen zu bekommen.

Es gibt auch in Südafrika solche und solche. Und natürlich ist die Einstellung mancher zur Arbeit durchaus nicht wie hierzulande (wobei.... :rolleyes: ). Der ANC ist im Kern eine kommunistische Partei, wen wundert es also? Freundliche Schwarze haben wir selbst oft genug erlebt, aber manchmal brauchen sie etwas Zeit zum Auftauen. Viele sind noch geprägt durch die Apartheid, nach deren Definition keine Nähe - schon gar keine emotionale - zwischen Weißen und Schwarzen erwünscht war. Daher die anfängliche Distanziertheit, die man als Unfreundlichkeit werten kann.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Wicki4

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54

Sonntag, 14. Oktober 2018, 15:58

Hallo Lottinchen,

vielen Dank für deinen schönen Reisebericht. :danke:
Ich habe gerne mitgelesen und deine Bilder habe ich auch gerne angesehen.
Da wir eigentlich auch nur im Urlaub fotografieren sind unsere Bilder auch alles andere als perfekt.
Aber die schönen Erinnerungen sind doch das was zählt.

Liebe Grüße
Claudia

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setepenre

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55

Montag, 15. Oktober 2018, 10:06

Herzlichen Dank für den schönen Reisebericht. :saflag:

Viele Grüße
Paul
"Die größte Sehenswürdigkeit die es gibt, ist die Welt.
Sieh sie Dir an."
(Kurt Tucholsky)

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bibi2406

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56

Montag, 15. Oktober 2018, 18:06

Hallo Lottinchen,

Auch ich möchte mich für deinen schönen Reisebericht bedanken :danke: . Ich bn sehr gerne mit Euch gereist und wenn Eure Kinder jetzt Kudus und Nyalas auseinander halten können, da habt ihr ja alles richtig gemacht :thumbup:


Und wenn es deinen Mann für die nächste Zeit nicht mehr nach Südafrika zieht, dann sollten wir uns vielleicht zusammentun ;) ? Manchmal kann ich sie echt nicht verstehen die Männer ?(


LG
Barbara






Enilorac

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57

Dienstag, 16. Oktober 2018, 19:30

Herzlichen Dank für den schönen Reisebericht! :danke:

Tutu

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58

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 22:30

Hallo Lottinchen,

auch von mir ein Danke schön :danke: für den Reisebericht, verbunden mit der Anmerkung, dass wir Freundlichkeit, Lächeln und Hilfe gerade von schwarzen Menschen in einem Maß erlebt haben, das wir hier bei uns von vielen Menschen nicht kennen. Die ganzen Beispiele aufzuführen würde den Rahmen hier sprengen. Klar hatten wir auch mal einen muffeligen Parkwächter oder Kellner, aber das waren die absoluten Ausnahmen. Vielleicht habt ihr einfach ein bisschen Pech gehabt.


LG Tutu

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sunny_r

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59

Montag, 22. Oktober 2018, 22:25

Hallo Lottinchen

:danke: auch von mir.
Wie der Bär schon schrieb: ein Authentischer Bericht. Wichtig ist dass die Fotos für Euch eine Erinnerung sind. Und sie geben das im Forum wieder was ihr gesehen habt.

Ich denke mal, dass ihr früher oder später wieder nach SA flikegt. Und dann stehen die Chancen gar nicht schlecht die Quote freundlicher Schearzer Südafrikaner deutlich zu erhöhen.

LG
Rainer

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toetske (22. Oktober 2018, 22:46)