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Mittwoch, 5. September 2018, 20:53

Reisebericht "... und wo ist jetzt die Dürre?" - Mit Kindern im Winter nach Südafrika

Nachdem ich das ganze letzte Jahr, seit feststand wohin unsere nächste Urlaubsreise geht, jeden Tag im Forum vorbeigeschaut habe.
Möchte ich euch ab heute etwas von all dem Wissen, den Informationen und der Vorfreude zurückgeben und euch von unserem Urlaub in Südafrika erzählen.

Den Vorbereitungsthread findet ihr (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

Wir, das sind mein Mann und ich (Mitte Dreißig) und unsere beiden Kinder Jonathan, 8 Jahre, und Marlena, 3 Jahre. Vor zehn Jahren bin ich mit meinem Mann schon einmal in Südafrika gewesen. Wir haben die große Runde von Johannesburg über Krüger, Mozambique (Tofo), St. Lucia, Drakensberge und Gardenroute bis Kapstadt in drei Wochen über Weihnachten gemacht. (Was viel zu viel Fahrerei war und ich am Ende enttäuscht war, dass wir eigentlich nur im
Auto saßen und so wenig machen konnten…)

Das einmalige an Südafrika sind für mich die Tiere!
Nirgendwo sonst kann ich auf der Welt so gut Tiere in freier Natur beobachten. Dazu sind die Unterkünfte bezahlbar, man kann selbst fahren, überall gibt es Supermärkte und alles ist aus Selbstversorger ausgelegt.

Ich habe gehofft, da die Begeisterung für Tierbeobachtung auch in meinen Kindern steckt. Allerdings standen wir wieder vor dem Problem der vielen Autofahrerei. Da sind ja nicht nur Distanzen zu überwinden auch die Tierbeobachtung geht meist mit viel Autofahren einher. Auch die Unterkunftswechsel sind mit Kindern stressig. Außerdem waren wir auf die Sommerferien festgenagelt, da es hier in Tirol nur im Sommer genügend freie Wochen am Stück gibt in denen man eine Fernreise machen kann – also Winter in Südafrika!

Das bedeutete aber auch: Hochsaison für Wale am Kap! Und ich wollte UNBEDINGT nochmal Wale von der Küste aus sehen. Da gibt es nur wenige Orte auf der Welt wo man das so gut kann. Also mussten wir das Kap mit einbauen egal was das Wetter sagte!

Hier ist unser Reiseplan auf den wir uns schließlich festgelegt haben:

Direktflug MUC – JNB (645€pp), Weiterflug JNB – CPT (ca. 700Rpp)
3 Nächte Hermanus – Pikkewyntije Cottage (R1500pn)
3 Nächte Fishhoek – Lalapanzi Apartment (R975pn)
Flug CPT – DUR (ca. 700Rpp)
3 Nächte Ballito – Sea Cottages (R1595pn)
3 Nächte Hluhluwe-Imfolozi Park - Mpila Camp (R2000pn)
3 Nächte Sodwana Bay – Mseni Beach Lodge (R2135pn)
3 Nächte Hluhluwe – Toad Tree Lodge (R1860pn)
4 Nächte St. Lucia – Lai La Log Cabins (R1118pn)
Flug DUR – JNB (ca. 700Rpp)
Direktflug JNB – MUC




Aishak hat mich dazu inspiriert für unseren Großen auch ein Urlaubstagebuch zu basteln. Hier konnte er jeden Tag urlaubsbezogene Aufgaben lösen und einen Tagesbericht ausfüllen.
Wer das komplette Dokument haben möchte um auch ein Urlaubstagebuch für seine Kinder zu machen, kann sich gerne per PM an mich wenden!


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Mittwoch, 5. September 2018, 21:15

Das fängt ja schon mal vielversprechend an. 8o
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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OmaUrsula (5. September 2018, 23:40), SilkeMa (5. September 2018, 22:12)

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Donnerstag, 6. September 2018, 08:37

Freitag, 10.8.

Mit einem Nachtflug mit SAA direkt nach Johannesburg starten wir in unseren lang ersehnten Urlaub. Wenige Tage zuvor habe ich nochmal die Sitzplatzverteilung im Flieger gecheckt und da kaum noch Plätze frei waren habe ich doch noch in den sauren Apfel gebissen und für Alle zusammenhängende Plätze reserviert (21€ pro Person).

Samstag, 11.8.

Gegen 8 Uhr landen wir in Johannesburg. Die Nacht war natürlich nicht erholsam, aber mit kleinen Kindern ist mir das trotzdem lieber als ein Tagflug. Die Kleinen schlafen nämlich die ganze Zeit wie ein Stein und auch ich kann immer wieder wegnicken. So vergeht die Zeit doch schnell.
Wir wollen 11Uhr direkt mit Kulula nach Kapstadt weiterfliegen. Da man sowieso durch die Immigration und sein Gepäck abholen muss, lohnt es sich nicht zusammenhängende Flüge zu buchen - so war es einfach am günstigsten. Immigration ging ganz schnell, Gepäck kam auch ohne Probleme an, nur dass wir aus dem Sicherheitsbereich raus und durch die Eingangshalle zum Schalter von Kulula mussten, machte die Sache für uns unentspannt. Übernächtigt mit so viel Gepäck und zwei Kindern in der „gefährlichsten Stadt der Welt“ (das stimmt ja so nicht ganz…) da kam noch keine Urlaubsstimmung auf.

Problemlos sind wir jedoch kurz nach dem Mittag in Kapstadt angekommen und haben uns von AVIS unseren gebuchten Mietwagen, einen Toyota Corolla, abgeholt. Wir wurden auf einen Automatik „upgegradet“ – eine ungewohnte Fahrerfahrung für meinen Mann (er ist ausschließlich gefahren).

Perfekt haben unsere zwei großen und zwei kleinen Koffer und sogar noch der Buggy im Kofferraum Platz. Der Corolla ist also ausreichend für uns Vier!

Nur die zubuchbaren Kindersitze find ich unverschämt teuer (ca. 40€ pro Anmietung, egal welche Firma). Da habe ich für den Großen noch zu Hause eine Autositz-Rucksack-Kombination (trunki Boost-a-pack) gekauft, die er mit sich herumtragen konnte und uns eine Gebühr ersparte.

Wir machten uns auf den Weg nach Hermanus und im Vorort Vermont konnten wir endlich im Pikkewyntije Cottage einziehen.



Es ist tatsächlich so idyllisch wie auf den Bildern im (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Es ist groß, die Aussicht aufs Meer ist fantastisch und es gibt sogar einige Heizstrahler und Heizplatten die einen nicht erfrieren lassen (auch wenn die Wände und Fenster sehr dünn sind, wie überall in Südafrika).

Ab jetzt mussten wir uns umstellen von europäischer Sommerzeit auf südafrikanischen Sonnenuntergang kurz nach 18 Uhr. Ich habe die Familie darauf eingeschworen: „Afrika heißt zeitig aufstehen und zeitig ins Bett gehen!!!“ Naja…nur die Kleine hat meine Worte in nächster Zeit beherzigt…

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Aishak

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Donnerstag, 6. September 2018, 09:10

Hallo Lottinchen
Aishak hat mich dazu inspiriert für unseren Großen auch ein Urlaubstagebuch zu basteln.

Das freut mich aber sehr! :thumbup:
Wie hat es dem Sohnemann gefallen? Hat er es täglich nachgeführt? :D

Bin gespannt, wie es weitergeht. :saflag:

Liebe Grüsse
Andrea

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lottinchen (6. September 2018, 09:15)

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Donnerstag, 6. September 2018, 09:15

Aishak:

Zitat

Wie hat es dem Sohnemann gefallen? Hat er es täglich nachgeführt? :D

Jeden Abend haben wir gemeinsam dran gesessen. Die Aufgaben hat er gern gemacht, die Texte vorlesen musste ich ihm aber (er ist ja erst am Ende der ersten Klasse...). Die Tagesberichte hat er aber sehr gern ausgefüllt (Ich habe es dann nur zum Ankreuzen gemacht, du hattest ja mehr zum schreiben). Vor allem dass er fast jeden Tag Burger als Essen ankreuzen konnte :D
Danke nochmal für die Idee, ich habe das sehr gern vorbereitet!

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Mogli98 (6. September 2018, 17:45), Aishak (6. September 2018, 09:22)

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Freitag, 7. September 2018, 12:30

Sonntag, 12.8.

Halb Acht geht die Sonne auf und ich habe mich schon darauf gefreut, den Sonnenaufgang an den großen Panoramafenstern des Cottages zu genießen.





Meine Kleine leistet mir Gesellschaft und gemeinsam kuscheln wir uns in die Decken und können sogar ein Frankolin und später eine Manguste bei ihrem Streifzug beobachten.
Unsere ersten Tiere!

Wir wollen mit dem Boot zu den Walen rausfahren und versuchen am New Harbour eine Bootstour zu buchen. Wir fahren durch Hermanus‘ Township „Zwelihle“ um zum neuen Hafen zu kommen. Vor wenigen Wochen gab es hier Straßensperren, Tumulte und die Müllentsorgungsanlage wurde niedergebrannt. Nun sah man – bis auf verbarrikadierte Polizei auf einer Wiese – davon aber nichts mehr. Am Hafen war nichts los, die Damen von Southern Right Charters meinte nur zu uns: „Keine Ausfahrten buchbar – bis Donnerstag!“

Schreck lass nach, hätten wir von zu Hause aus vorbuchen sollen??? Aber das Problem war wohl eher der starke Seegang. Wir haben dann noch einen Anbieter für Dienstag früh gefunden und sofort gebucht!

Wir schauten uns noch ein wenig im neuen Hafen um und konnten neben Kormoranen sogar eine Robbe im Wasser entdecken. Die Kinder waren begeistert, auch wenn die Sichtung viel zu schnell vorbei war. Zum Tiere spotten waren sie auf jeden Fall angefixt!!
Wir scannten auch immer das Meer, aber es wollte sich kein Wal zeigen. „Zu stürmisch. Da haben die Wale keine Lust zu springen.“ Hörten wir nur… …ach was, dachte ich. De Kelders ist DIE Walhochburg, da WERDEN wir einfach hunderte Wale sehen!

Richtung Dangers Point sahen wir am Horizont dicke Regenwolken. „Ach was, meine Wetterapp zeigt keinen Regen an also IST das auch kein Regen!!!“ Also fuhren wir Richtung de Kelders. Und natürlich regnete es in De Kelders - hätte man sich ja denken können! Also erst mal essen gehen:
Vor zehn Jahren haben wir in Van Dyks Bay übernachtet und waren im (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Essen. Ich habe das noch ganz toll in Erinnerung, das Essen war zwar recht einfach, aber die Stimmung war einmalig, besonders als die Wirtin auf den Tisch stieg und auf Afrikaans ein Tischgebet sprach, spürte man einfach die ganz eigene Mentalität der Afrikaander. Und da wollte ich wieder hin.
Das Haus war noch am gleichen Fleck, von außen sah es auch noch so aus, aber innen hatte sich einiges verändert - zum Besseren!
Zum Glück bekamen wir Sonntag Mittag noch einen freien Tisch. Über uns hing ein rießiges Walskelett (der Kellner erzählte mir später, dass es vor einigen Jahren in mühevoller Arbeit von einem gestrandeten Wal konserviert wurde). Aufgrund eines kurzen Stromausfalls mussten wir ziemlich lange auf unser Essen warten, aber da es draußen nieselte trieb uns nichts an und wir genossen die Atmosphäre. Ich wollte typisch Südafrikanisch essen und mein Mann bestellte sich ein Bobootie und ich ein Curry. Kann man essen!

Das letzte Jahr habe ich ja damit zugebracht Reiseberichte zu lesen, dabei habe ich fleißig Vogelnamen gelernt. Nun war ich umso gespannter auf meine ersten Vogelsichtungen!!
Da fand ich doch tatsächlich eine kleine Futterstation (eine Sirupflasche, glaube ich) für Vögel, die heiß begehrt war. Die Kinder haben sich auf dem kleinen Spielplatz vergnügt und ich konnte ENDLICH Vögel beobachten. Und da sind sie:





Ein Webervogel mit eigenem Nest

Ein Mausvogel und ein Cape White Eye (??)

Ich hätte ihn eigentlich für einen Cape White Eye gehalten, aber in meinem Bestimmungsbuch (Ruud Troost, Afrika Safari Reiseführer) ist der deutlich grüner. Über alle Korrekturen und Kommentare zu meinen Bestimmungen freue ich mich also!

Das Bestimmungsbuch von Troost finde ich toll. Es ist schön aufgemacht, hat viele Infos auf Deutsch und ist recht ausführlich, auch wenn es kein vollständiger Vogelführer ist, da gibt es bestimmt bessere. Aber für unsere Ansprüche als Familie war er perfekt!

Zum Fotografieren verwende ich übrigens eine ältere Nikon Coolpix P7100 Bridge Kamera. Sie hat leider nur einen 7-fach Zoom, daher sind all mein Tierbilder nur Beweisfotos und erfüllen keinerlei fotografische Ansprüche! Für uns ist die Kamera super, da wir immer nur den Automatik-Modus verwenden und damit trotzdem (für uns!) ziemlich gute Bilder von den Kindern schießen können. So wie die Kamera bei uns behandelt wird, bin ich froh keine neue gekauft zu haben, da sie doch sehr leiden muss und die Coolpix immer noch tapfer durchhält!

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Samstag, 8. September 2018, 14:51

So, weiter im Programm unseres ersten Tages:

Die Vogelsichtungen haben mich für die fehlenden Wale sehr entschädigt und ich bin happy!

Jetzt geht’s weiter zum Danger Point Leuchtturm, da haben wir vor zehn Jahren eine Eule direkt am Eingang sitzen sehen und ich wollte meinen Kindern den schönen Leuchtturm zeigen.



Irgendwo hatte ich gelesen, dass der Leuchtturm nur werktags zugänglich ist, dem war auch so und so standen wir vor verschlossenen Türen. Auf dem Hinweg haben wir aber noch ein wenig einen kleinen Strand genossen (trotz Regen und Sturm!) und Ibise, Kormorane, Möwen und sogar Austernfischer beobachtet.



Das Wetter wurde einfach nicht besser uns so fuhren wir im Nieselregen zum Penguin Sanctuary in Gaansbai, da dort um 15:00 die tägliche Fütterung stattfinden sollte.

Der Regen wurde immer stärker und so konnten wir den kleine Spielplatz vor Ort gar nicht nutzen. Ganz klein ist das Sanctuary aber sehr schick und neu. Wir sind auch (fast) die einzigen Gäste, eine andere deutsche Familie hat es heute noch hierher verschlagen. Wir bekommen leckeren Kaffee und die Kinder heißen Kakao. Dabei erzählt uns eine Mitarbeiterin einiges über die Pinguine, die man bequem vom Tisch aus durch eine Scheibe in ihrem Gehege beobachen kann. Die Fütterung selbst wird per Livestream übertragen, da man es durch die Scheibe zwar sehen kann, aber nur einen kleinen Ausschnitt davon.
Nett ist alles gemacht, obwohl es schon sehr auf die Spendenfreudigkeit der Besucher abzielt (dafür ist der Eintritt auch kostenlos). Die Mitarbeiter sind aber sehr nett und wir sind die letzten die nach der Fütterung schließlich aufbrechen.

Wenn man hierher fährt, sollte man wirklich zur Fütterung kommen, sonst ist man nach 5min schon wieder fertig.



Jetzt wollte ich aber doch nochmal an die sagenhaften Felsen von De Kelders. Am Rückweg fuhren wir dahin (eigentlich wollte ich zu den Höhlen von De Kelders, aber das fiel wegen stärker werdendem Regen aus) und sahen außer Wellen und Nebel – gar nichts!

Und tatsächlich unser erster kompletter Walbeobachtungstag schloss mit folgendem Sichtungsergebnis ab: 0 Wale! ;( ;( ;(

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Sonntag, 9. September 2018, 13:54

Montag, 13.8.

Da heute wieder stürmisch und wechselhaft angesagt ist und die Bootsfahrt erst für morgen geplant ist, habe ich gestern noch unser Alternativprogramm gebucht: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) !

Auf halber Strecke zwischen Hermanus und De Kelders liegen mitten im nirgendwo viele rießige Gehege mit den verschiedensten Raubkatzen. Kurz vor zehn sollen wir da sein, aber als wir viertel nach neun losfahren, zieht sich die Strecke doch derart, dass wir anrufen müssen um unsere Viertelstündige Verspätung anzukündigen. Kein Problem, sie warten auf uns!

Danach bekommen wir von einem engagierten Mitarbeiter zu jedem der einzelnen Tiger, Leoparden, Löwen und anderen Raubkatzen ihre ganz eigene Geschichte erzählt. Es ist meist dramatisch, oft auch tragisch und sehr emotional zu hören unter welchen Bedingungen diese Tiere gehalten wurden und wie die südafrikanische Löwenindustrie aus Babylöwen streicheln und Canned Hunting zusammenhängen.


Für unsere Kids war es auch recht interessant. Obwohl ich viel übersetzt habe, konnte ich sie mit den Geschichten doch nicht so fesseln und vor allem die Kleine war immer wieder abgelenkt. Allerdings waren die Raubkatzen gar nicht abgelenkt! Alle Erwachsenen haben sie ignoriert, doch als Marlena in ihr Blickfeld kam, waren sie hochkonzentriert und folgten jedem ihrer Schritte genau.
Man konnte ihre Gedanken lesen: „Beute!!“ Vorher hatte uns der Guide schon vorgewarnt: „Nur Futter rennt!“, doch es war schon ein eigenartiges Gefühl, den Raubtierinstinkt so hautnah zu spüren zu bekommen. Wir bekamen ordentlich Bammel vor unseren Tagen im nicht umzäunten Mpila Camp…

Zum Mittagessen hatte ich die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) in Hermanus heraus gesucht.
Wieder so ein Restaurant, dass gern von der einheimischen Bevölkerung besucht wird. Es war wirklich sehr nett mit großem Antiquitätenbereich, Spielecke drinnen und draußen, das Essen allerdings eher
Burger/Fritten-lastig. Meinem Mann habe ich zu „Hake“ geraten: „Ich glaube das ist Hackfleisch!“ Naja, es war wohl eher Fisch und da mein Mann Fisch nicht ist, hat er halt mein Bobotje gegessen und somit den direkten Vergleich zu gestern.
Leider fing es immer wieder an zu regnen, doch am Horizont Richtung Hermanus sahen wir blaue Wolkenlücken. Also, nichts wie hin zum Cliff Path: Wale gucken!



Wir steuerten direkt auf Gearings Point zu und da sahen wir sie schon: Schaulustige, die alle Wale sehen wollten.

Aber diesmal hatten wir Glück, die Wale waren in der Bucht und wir konnten den halben Nachmittag mit ihnen an der netten Promenade von Hermanus verbringen. Die Klippschliefer waren natürlich für meine Kleine das Highlight und als die Kinder nicht mehr schauen wollten gibt es sogar linker Hand einen schönen kleinen Spielplatz der uns noch mindestens eine extra Stunde zum Wale gucken beschert hat. Sogar die Sonne war mit dabei und meine aufkommende Enttäuschung löste sich in Luft auf!



Wer kann die Wale sehen??

Neben den Tiersichtungen ist für meinen Mann der Besuch von „Nandos“ in Südafrika ein Hauptgrund immer wieder hinzufahren. Wer kennt Nandos? Eine Burgerbraterei, die sich auf Hähnchen extrascharf spezialisiert hat und als passionierter Freizeit-Chili-Züchter liebt er scharfes Essen. Also konnten wir ihn heute auch noch extra glücklich machen, da wir ENDLICH im Nandos von Hermanus essen gegangen sind. Meine Kinder schrien bei ihrem Essen leider „viel zu scharf“ – sogar beim Kindermenu. Aber da müssen sie durch :blush:

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U310343 (3. Oktober 2018, 07:00), Sonnenmensch (21. September 2018, 22:52), tribal71 (20. September 2018, 13:06), Enilorac (18. September 2018, 10:58), setepenre (18. September 2018, 09:56), cameleon (17. September 2018, 13:20), SarahSofia (17. September 2018, 12:48), Charlotte_ (17. September 2018, 09:32), gatasa (14. September 2018, 21:43), Tutu (13. September 2018, 22:41), chimurenga (11. September 2018, 21:40), parabuthus (11. September 2018, 21:40), sunny_r (11. September 2018, 14:07), Wicki4 (10. September 2018, 20:13), Piepsi (10. September 2018, 15:43), toetske (9. September 2018, 23:29), ChristianeLu (9. September 2018, 21:09), Cosmopolitan (9. September 2018, 19:23), Beate2 (9. September 2018, 17:10), Aishak (9. September 2018, 17:01), Mogli98 (9. September 2018, 16:40), maddy (9. September 2018, 15:16), Gisel (9. September 2018, 14:28), Kitty191 (9. September 2018, 14:25), Sella (9. September 2018, 14:20), OHV_44 (9. September 2018, 14:11), Bär (9. September 2018, 14:03)

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Montag, 10. September 2018, 08:52

Dienstag, 14.8.

So, heute sollte der große Tag sein: Bootsfahrt zu den Walen. Wir sind schon gespannt, doch wir bekommen Post "Nächste Ausfahrt erst am Donnerstag möglich." (Natürlich auf Englisch...) Sooo, schade! Dann die Überlegung: Wale gibts doch auch in der False Bay, kann man nicht von Simons Town aus eine Bootstour machen? Aber da gibt es anscheinend wenig Angebot. Nur die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) bietet Fahrten an. Tja, was bleibt uns übrig? So buche ich uns für Donnerstag eine Fahrt nach Seal Island (die Whale Watching Tour ginge 3h, das fand ich zu lang für unsere Kleine). Vielleicht sehen wir da ja Wale!

Heute müssen wir aus unserem schönen Häuschen schon wieder abreisen. Wir gehen nochmal schnell an den Strand vor um den Kindern vor der Fahrt Richtung Kapstadt noch ein wenig Bewegung zu verschaffen. Die Fynbos-Sträucher liegen wunderschön im Sonnenlicht da und sogar ein zwei Vögel lassen sich von mir ablichten.


Ein Kaprötel (Cape robin-chat)




Was ist das für ein Kleiner??


Ein Sunbird! Afrika ist toll!

Wir wollen nochmal zum Gearings Point, die Wale scheinen ja immer dort zu sein. Pustekuchen!
Heute Vormittag ist nichts zu sehen, dafür gibt’s Weniger Menschen und wir können in Ruhe über die Klippen klettern.

Wir fahren Richtung Bettys Bay um freie Pinguine zu besuchen, die gestern waren ja eingesperrt.
Es ist schon wieder Mittag als wir dort ankommen und das einfache Restaurant am Parkeingang ist wirklich sehr einfach, aber wir bekommen ein Mittagessen (das scheint ja lt. Forum nicht selbstverständlich zu sein!). Es gibt neben den üblichen Burgern sogar ein Curry das ich mir gleich schnappe.

Aber jetzt geht’s endlich zu den Pinguinen. Ganz schön viel los auf diesen engen Holzwegen. Vor allem viele Deutsche, die Kolonie scheint sich rumgesprochen zu haben ;o)


Da auch das Wetter nicht sehr einladend ist, geht es bald weiter Richtung Kapstadt. Wir fahren weiter die Panoramastraße an der False Bay entlang und tatsächlich können wir neben dem schönen Panorama auch immer wieder Wale sehen. Natürlich ein guter Grund um mal wieder einen Stopp einzulegen.

Wir haben uns zwischen Fish Hoek und Simons Town das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) herausgesucht. Die großen Fenster zum Meer haben mich überzeugt.
Wir finden auch bald die versteckte Einfahrt.
Wir werden sehr freundlich begrüßt, auch wenn wir einige Treppen überwinden müssen und es nicht sehr kleinkindgerecht ist, der wunderbare Ausblick und die tolle Ausstattung ist es wert!
Die Lage direkt an der Hauptstraße ist hier natürlich nicht zu vermeiden und zwischen 6 Uhr und 22 Uhr hört man immer wieder die Züge nach Simonstown und viiieeeele Autos, aber wir sehen auch Wale und wunderschöne Sonnenaufgänge. Aber den bekommt ihr erst morgen zu sehen!

PS: So ganz ohne Kommentare (Danke aber an die vielen Danke-Button-Drücker) werde ich wohl weniger oft zum schreiben kommen, als ich es bis jetzt versucht habe….

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Montag, 10. September 2018, 09:31

Ich freue mich über jeden neuen Eintrag ;)
Schade dass es mit der Bootstour nicht geklappt hat. Aber immerhin konntet ihr die Wale von Land aus schon sehen.
Immer wieder toll!!

Wir waren 2015 mit unserem damals fünfjährigen in Kapstadt u Gardenroute unterwegs u dein Bericht weckt schöne Erinnerungen.
Vielen Dank dafür und bitte gerne weiter :)

Das Reisetagebuch für die Kinder finde ich klasse :thumbsup:

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lottinchen (10. September 2018, 10:33)

Ria2005

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Montag, 10. September 2018, 09:53

Bisher habe ich auch "heimlich" mitgelesen. Bin aber sehr interessiert, auch wenn ich nicht so viel kommentiere...
Das Reisetagebuch ist toll. :thumbsup:

Hoffentlich bessert sich das Wetter noch... Aber Ihr habt ja das Beste draus gemacht.

Bin gespannt auf die Fortsetzung!

Liebe Grüße
Ria
Viele Grüße

Ria

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lottinchen (10. September 2018, 10:33)

Bär

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Montag, 10. September 2018, 14:13

Ich kommentiere meistens nur, wenn ich etwas beizutragen habe. Zuu viel Unterbrechung finde ich nicht so gut. Mir gefällt Dein Reisebericht ebenfalls (und drücke deshalb den Bedanken-Knopf...). Bitte mehr davon.

Dein Vogel könnte ein Halsband-Feinsänger (Apalis thoracica) sein.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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toetske (10. September 2018, 23:53), Cosmopolitan (10. September 2018, 16:38)

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Dienstag, 11. September 2018, 08:34

Dein Vogel könnte ein Halsband-Feinsänger (Apalis thoracica) sein.
Danke für den Tipp. Lt. Google könnte es hinkommen. In meinem Bestimmungsbuch gibts den gar nicht... :whistling:

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Dienstag, 11. September 2018, 08:41

Mittwoch, 15.8.

Ups, schon nach 7 Uhr, jetzt aber schnell aus dem Fenster geschaut:



Glück gehabt, die Sonne ist noch nicht aufgegangen. Sooooo,schööööön….
Und wenn man genau hinschaut, auch kein Sturm also können wir auf eine schöne Bootstour hoffen!

Als wir im Hafen von Simons Town ankamen fuhr mir jedoch der Schreck in die Glieder:
„Können wir jetzt in das große Boot einsteigen?“ - „Nein, ihr fahrt nicht mit dem großen Boot, das kleine Schlauchboot mit den 8 Plätzen
ist eures.“ – „Aber ich hatte doch bei der Buchung angegeben, dass eine dreijährige mitfahren wird…das geht doch nicht!“ – „Ach was, das Meer ist doch ganz ruhig. Aber wenn sie es sich nicht zutrauen…“ – „Und sie meinen das geht???“ – „Klar, da fährt noch ein Vierjähriger mit und es gibt ja Schwimmwesten.“ – „Na dann! Auf ins Abenteuer!“

Dave, unser Kapitän, machte einen erfahrenen und souveränen Eindruck und so begaben wir uns vertrauensvoll in seine Hände. Und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt!

Bei wunderschönem Wetter fuhren wir ca. 45min bis Seal Island, schon unterwegs konnten wir immer wieder Pinguine, Robben und auch Kormorane auf- und abtauchen sehen. Der Wind blies uns um die Nase und die Wellen waren gerade so hoch, dass man Freude daran hatte, aber einem nicht schlecht wurde. Normalerweise kann man in der Nähe der Robbeninsel auch Weiße Haie beobachten, aber die haben sich laut Dave rar gemacht, seit die Orcas wieder ihr Unwesen treiben. Also mehr Entspannung für die Robben und wir konnten sie ganz nah in den Wellen spielen sehen, ihnen beim Kommunizieren zuhören und ihre Schönheit bewundern. Mein Sohn war schwer beeindruckt davon, dass die Robbenmännchen über 300kg wiegen und die Weibchen nur ca. 70kg. Auch ich habe Dave gefragt, ob das noch eine andere Robbenart auf der Insel ist, doch es sind tatsächlich alles Cape Fur Seals.

Dave drehte eine große Runde Richtung Muizenberg, da er hoffte doch noch auf Wale zu treffen. Er meinte: „Dieses Boot hat zwar keine Walbeobachtungslizenz, aber wenn wir welche treffen, werden wir sicher langsamer fahren.“ Aber wir haben keine getroffen.

Auch so haben wir die Fahrt und die Aussicht auf die Kaphalbinsel genossen. Nur meine Kleine fand das alles ein wenig viel und kuschelte sich so lange ganz still an mich bis sie eingeschlafen ist. Pünktlich zur Hafeneinfahrt war sie wieder wach. Also eigentlich war sie schon noch ein bisschen klein für die Tour, aber sie hat es gut gemeistert.Mittag gegessen (ein Picknick) haben wir am Strand neben dem Boulders Beach Parkplatz - sogar ein kleiner Pinguin watschelte quer durch die begeisterten Besucher. Boulders selbst heben wir uns aber für den nächsten Tag auf, da wir noch zum Cape Point wollen und wir nur noch einen halben Tag übrig haben.


Puh, hier ist es aber voll. Wir waren hier in den Weihnachtsferien vor 10 Jahren (aber erst nachmittags gegen 16 Uhr), da war irgendwie weniger los…
Wir hatten den Kids ein Eis versprochen, aber abgesehen von Menschenmassen gibt es in dem Imbiss am Zentrum nicht viel Auswahl - schon gar kein Eis. Schade!


Die kleine Seilbahn ist außer Betrieb, also bleibt uns nur Laufen bis zum Leuchttum. Oben ist es jedoch so voll, dass wir alle keine Lust mehr auf Fotos haben und verziehen uns schnell wieder. An einem kleinen Lookout-Point auf der rechten Seite geht es auch gleich viel ruhiger zu. Davon gibt’s jetzt sogar ein Bild:


Den Abstecher zum Cape of Good Hope schenken wir uns. Ein Foto mit dem Schild haben wir ja schon beim letzten Mal gemacht und außerdem liegt der Abzweig so blöd in einer Baustelle, dass man länger braucht um hinzukommen…

Hier soll es doch von Pavianen nur so wimmeln, aber wir haben noch keine gesehen. So, mein Mann hatte also eine Mission. Auf unserem Rückweg
hielten wir am Buffelsfontein Visitor Center (hier gibt es Walknochen und viele Tiere in Vitrinen zu sehen, wir waren aber die einzigen Besucher) und mein Mann
fragte eine Mitarbeiterin, wo man denn die Paviane finden könne.

Der Picknickplatz „Buffels Bay“ war ihr Tipp – und es war ein Volltreffer.




In schönster Nachmittagssonne vergnügte sich eine ganze Horde auf dem Rasen, lauste sich und untersuchte angelegentlich die Mülleimer, aber die meisten fraßen einfach nur das Graß dort. Wir waren begeistert, auch wenn wir hier lieber nicht aussteigen. Wir entdeckten tatsächlich noch einige Strauße (es werden die einzigen des ganzen Urlaubs sein), denen das Gras auch gut schmeckte (der restliche Park besteht ja eher aus Fynbos). Und wir haben die Tiere ganz für uns allein.

Ich glaube Buffels Bay bleibt uns deutlich besser in Erinnerung als das Kap selbst. Ich weiß aber, dass ich beim ersten mal wirklich schwer begeistert davon war – wahrscheinlich haben die vielen Menschen und auch die Ablenkung durch die Kinder nicht zu ein bleibendes Erlebnis beigetragen. Aber wir sind ja wegen der Tiere hier und das hat sich auch gelohnt!

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chimurenga

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Dienstag, 11. September 2018, 21:44

Auch ich reise gerne mit Euch mit, kommentiere aber auch eher selten. Freue mich über neue Inputs oder über das Aufleben alter Erinneerungen. Und jede Reise ist subjektiv und erzählt individuelle Geschichten.

Gerne mehr davon von Eurer Reise :thumbup:

LG Erik

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lottinchen (12. September 2018, 08:42)

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Mittwoch, 12. September 2018, 15:05

Donnerstag, 16.8.

Heute steht Kapstadt auf dem Programm. Aber erstmal Sonnenaufgang genießen, denn den Rest des Tages ist Regen angesagt!

Und nach Boulders Beach wollen wir auch noch einen Abstecher machen. Hier gefällt es mir sogar besser als in Bettys Bay. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass wir schon 9:00 in Boulders sind und da ist der Parkplatz fast leer und die Stege sind noch nicht voll.



Außerdem freue ich mich über einige andere Vogelsichtungen. Unter anderem diesen kleinen Gesellen hier. Ich habe ihn aber nicht bestimmen können. Hat jemand eine Idee?



Auf der Fahrt nach Kapstadt fahren wir über den Boyes Drive und haben mal einen anderen Blick auf die vielfotografierten Strandhäuschen von Muizenberg:



Im Vorfeld habe ich mir auf der Homepage der (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) immer mal wieder das Wetter und die entsprechenden Wartezeiten angeschaut. Als es gestern so schön war, musste man über zwei Stunden anstehen, also war ich heute nicht böse, dass das Wetter so schlecht ist, dass sich eine Auffahrt nicht lohnt. Wir haben ja gestern schon gemerkt, mit Landschaft kann man unsere Kinder nicht beeindrucken und Seilbahnen haben wir hier in Tirol genug.


Aber das Riesenrad stand bei mir fest auf dem Programm. Das hat geschlossene Gondeln und es regnet nicht rein. Es hat sich auch gelohnt. Wir haben den Ausblick auf den Hafen genossen und viele Bilder gemacht. Das Rad dreht sich ja mehr als fünf Mal komplett, da hat man genug Zeit sich alles anzuschauen.

Das Angebot von (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) zu einer Bootsfahrt im Hafen hätte mich noch gereizt, aber der Wind frischte auf, es regnete immer stärker und alle Fahrten waren abgesagt. Also auf ins Aquarium. Vorher sind wir noch durch die Alfred Mall gelaufen, ein richtiger Food Court mit tollen Leckereien, auch zum Probieren. Wir haben uns die ungarischen Fladenbrote und die tunesischen Wraps gegönnt. Alles handgemacht und umwerfend gut.

Nach dem Besuch der Robben direkt vorm Aquarium besuchen wir selbiges und verbringen dort einen schönen Nachmittag. Gegen halb fünf wollen wir wieder zurück nach Fish Hoek fahren.

Doch als ich unsere Strecke in Google Maps eingebe trifft mich fast der Schlag: 2h. Rush Hour! Das hatte ich ganz vergessen (obwohl vorher im Forum gelesen). Eigentlich braucht man für die Strecke ca. 50min. Wir versuchen es über Hout Bay und dann weiter über den Chapmans Peak Drive. Das soll lt. Google die schnellste Strecke sein. In Hout Bay dann ein Schild: Chapmans Peak Drive gesperrt! Na, dann ist auch klar warum da am wenigsten Verkehr war, also fahren wir den „Ou Kaapse Weg“. Bessergesagt wir schleichen, denn alle anderen fahren scheinbar auch hier entlang. Bei schönem Wetter ist es wohl eine idyllische Route, doch mittlerweile regnet es in Strömen und es wird immer dunkler. Tatsächlich brauchen wir die veranschlagten 2 Stunden bis wir ziemlich fertig in unserem Apartment ankommen.

Ich habe übrigens den ganzen Urlaub über Google Maps verwendet und bin damit ziemlich gut gefahren. Außer, dass es mich quer durch Kayelitsha zum Flughafen führen wollte. Hat es immer richtig gelegen. Auch die Stauankündigung hat mit der Realität übereingestimmt.
Also, wenn man sich vorher über die Lage der Townships (wo man als Weißer lieber nicht durchfahren will) informiert, kann man mit Google zur Navigation kaum was falsch machen.

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sunny_r

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Mittwoch, 12. September 2018, 20:53

Hallo Lottinchen.

dann hüpfe ich noch schnell zu Euch und freue mich schon auf die weitere Reise mit Euch.

LG
Rainer

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lottinchen (12. September 2018, 21:48)

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Donnerstag, 13. September 2018, 12:27

Freitag, 17.8.

So, Schluss mit frieren und schlechten Wetter: Wir fliegen nach Durban!

All unsere Inlandsflüge haben wir mit Kulula gemacht. Die hatten die besten Preise und die günstigsten Flugzeiten für uns. Es ist eine Billigairline, bei der man kein Essen oder Getränke bekommt. Obwohl die Maschinen nur 20 – 30min am Flughafen stehen, läuft alles sehr routiniert ab und es wirkt eher wie Busfahren. Nur unser Buggy ist bei unserem ersten Flug von Johannesburg nach Kapstadt nicht mitgenommen worden, wurde uns aber noch am gleichen Abend direkt zu unserer Unterkunft geliefert. Also hatten wir da auch keinen großen Ärger.

Also heute das typische Programm: Extra zeitig aufstehen, Kofferpacken, die Wohnung 3 Mal scannen ob die Kinder auch nichts in irgendwelchen Ritzen versteckt haben, Fahrerei zum Flughafen (außen um Kayelitsha herum!), Tanken, Mietwagen abgeben, check-in schalter suchen, warten…,
Fliegen, neuen Mietwagen abholen…

Hier habe ich dann gleich mal den Satz gehört: „Kindersitz einbauen? Dafür wurden wir nicht ausgebildet, da können wir ihnen nicht helfen.“
Meinen Mann erinnert die Einstellung vieler Schwarzer zur Arbeit an den Sozialismus. Da war der Kellner auch beleidigt, dass man sein Restaurant betritt und ihn stört. Freundlichkeit, ein Lächeln oder sogar Hilfe sind von schwarzen Mitarbeitern in Südafrika nur in großen Ausnahmenfällen zu bekommen.
Ein indisch-stämmiger Angestellter hat uns dann doch – heimlich – geholfen und sich natürlich ein Trinkgeld verdient.

Wir fahren zu unserer neuen Unterkunft: die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) in Salt Rock/Ballito.

Bei dieser Unterkunft hatte ich am meisten Bedenken. Es sind kaum Bewertungen im Internet zu finden, wir mussten den kompletten Betrag im Voraus bezahlen und es gibt keine Rezeption. Einer der Angestellten übernimmt aber die Schlüsselübergabe und das war dann auch kein Problem.

Es gibt ja hier an der Küste immer mal wieder Tidal Pools, bzw. angelegte Becken zum Schwimmen und wir hatten hier einen ziemlich direkt vor der Nase nammens „Grannys Pool“. Die Unterkunft ist wirklich so toll wie auf den Bildern im Internet, auch wenn manches schon recht abgewohnt ist - und es gibt sogar ein Trampolin. Der Pool muss natürlich getestet werden, auch wenn es bei diesem einen Mal bleibt.

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Freitag, 14. September 2018, 09:02

Samstag, 18.8.

Der Morgen beginnt mit einer wunderschönen Sichtung (leider ohne Bild, ich wollte den Moment genießen): Delfine direkt hinter der Brandung. Sie schwimmen nördlich und sind schnell aus meinem Blickfeld verschwunden, so bin ich die einzige die dieses Schauspiel erleben darf.

Aber immer wieder in der nächsten Zeit ruft jemand: Wale! Und wir können sie weit draußen sehen und freuen uns über unser Glück.
Wir sind ja an der Ostküste und eigentlich ist ja Trockenzeit, aber der Regen verfolgt uns nimmermüde. Eigentlich wollte ich nur einmal ins Aquarium Kapstadt ODER Durban, jetzt läuft es doch auf beides hinaus. Wir fahren also in die UShaka Marine World.

Es ist eine riesige Anlage mit vielen Geschäften vielen Attraktionen. Wir wollen aber ins Aquarium und lassen uns nicht weiter Aufhalten. Obwohl es Samstag ist und regnerisch ist es nicht besonders voll. Klar sind überall Menschen und auch einige Gruppen, aber man kommt überall gut durch.
Im Eintrittspreis sind die Delfin- und Robbenshow inkludiert und auch wenn mir vor allem die Delfine eher leid tun, sehen wir es uns wegen der Kinder natürlich an.
Wenn man beide Aquarien vergleicht, gewinnt natürlich die UShaka Marine World. Hier wird einfach viel mehr geboten und auch die Großfische in den Aquarien sind beeindruckender. Da das Aquarium in Durban in einem nachgebauten Wrack untergebracht ist, ist das Flair natürlich auch besser.


Also, wer die Wahl hat…

Die Kleine hat Schiss vor dem Monsterhai ;)
Am Nachmittag wurde das Wetter besser und bevor wir zurück gefahren sind, machen wir noch einen Abstecher auf die neue Jetty direkt vor der Marine World.


Aber die Kleine schrie die ganze Zeit schon: "Strand! Strand!" Sie will endlich am Strand spielen.
Das finde ich hier in Durban aber gar nicht entspannt, also nichts wie zurück in unser Häuschen.
Endlich:



Wie wild wurde gegraben und gebaut und gegen die Wellen angerannt - und ich hatte Zeit ein, zwei Vögel abzulichten:


Little Egret

Irgendjemand eine Idee wer dieser schicke Vogel sein könnte?

Achtung, nasse Füße!
Im Hintergrund sieht man hier noch den Salt Rock Tidal Pool in dem man auch baden kann und der mehrere Becken hat.

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Freitag, 14. September 2018, 09:53

Sonntag, 19.8.

Heute scheint die Sonne. Heute gehen wir an den Strand!
Doch bevor es losgeht gibt’s erstmal Geschrei: „Wer hat auf unseren Balkontisch gekackt???“

Zermatschte Früchte und Tierkot liegen überall verteilt und mir fallen zwei Verdächtige ein: Affen oder Fledermäuse. Aber noch kann ich das Rätsel nicht lösen und nur irgendwie den Dreck wegmachen. Auch auf dem Auto neben uns (zum Glück nicht unseres!) die gleiche Sauerei.

So, aber jetzt auf zum Strand. Genauer gesagt zu Grannys Pool. Auch andere Familien finden sich langsam an, leider stürmt es derart, dass wir sandgestrahlt werden und der Sonnenschirmvermieter heute keinen üppigen Verdienst haben wird.



Direkt hinter den Sea Cottages gibt es (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , aber auf Eisbein haben wir heute Mittag keine Lust. Ich habe mir (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ausgesucht. Hier gibt es einmal monatlich einen tollen Farmers Market. Der findet heute zwar nicht statt, aber gemütliche Cafes und Restaurants haben sich hier niedergelassen – alles sehr öko und urban hier. Wir suchen uns auch ein nettes Plätzchen mit Aussicht und bestellen uns was leckeres. Trotz Sonntag Mittag ist nicht viel los und wir genießen das Ambiente.



Am Nachmittag wird nochmal das Meer besucht und als wir Lust auf Kaffee und Eis haben, gehen wir doch noch zu Siggi, da es auch einen schönen Spielplatz dort gibt. Leider macht Siggi am Sonntag Nachmittag frei und wir können uns den Spielplatz nur von außen anschauen. Schade!

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