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Enilorac

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Sonntag, 16. September 2018, 10:35

Was für ein wunderschönes Erlebnis! Unglaublich wie nahe ihr an den Elefanten seid. Diese location muss ich mir merken. Ich weiss gar nicht mehr, ob ich schon offiziell zugestiegen bin....auf alle Fälle freue ich mich auf die Weiterfahrt!

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bibi2406 (16. September 2018, 21:51)

bibi2406

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Montag, 17. September 2018, 09:13

Tag 5 Von Mapungubwe nach Pafuri


So nun geht es endlich weiter.
Heute mussten wir unserem neuen Lieblingspark aus Wiedersehen sagen und der Abschied fiel uns allen schwer. Aber heute gab es auch etwas zu feiern: Theresa hat ihren 12. Geburtstag und hatte somit rechtzeitig das passende Alter für den Bushwalk in Pafuri :thumbsup:

Wir standen wie üblich wieder um 5:30 auf und genossen den Sonnenaufgang diesmal auf der Terrasse bei einem guten Frühstück.

Unser nächstes Ziel ist die Makuleke Gegend im Kruger und hier das Pafuri Camp. Diese Gegend genau wie der Mapungubwe waren die Hauptgründe für die Reise in den äußersten Norden und so freute ich mich ganz besonders auf die nächsten Tage.
Das Wetter war perfekt, strahlender Sonnenschein und Temperaturen um 35 Grad.

Für die Strecke hatten wir gut 3 Stunden eingeplant und da wir gegen Mittag im Camp sein wollten und vorher noch die S63 fahren wollten sind wir um 7:00 Uhr ins Auto und konnten ohne Elefantenblock zum Gate fahren.


Hier noch das Leokwe Camp im Ganzen





In bestem Licht verabschiedete sich der Mapungubwe von uns, als wollte er uns nicht gehen lassen
















Noch ein letzter Zebrastreifen




Und dann liefen sogar noch zwei Oryxe hinter unserem Auto über die Straße, die hatten wir die letzten Tage vergeblich gesucht :thumbsup:








Mein Lieblingsbild








Um 7:30 gaben wir die Schlüssel ab und fuhren weiter die R572 über Musina zum Pafuri Hek Gate.


Kleines Zwischenfazit zum Mapungubwe

Wie ihr schon merkt hat der Mapungubwe NP einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen, hier haben wir uns rundum wohl gefühlt.Die Tage waren lang und abwechslungsreich und das Leokwe Camp ist eine Traum Unterkunft die ihresgleichen sucht. Man sieht oft Pools, die man " gesehen haben muss", aber dieser hier war noch nie dabei, für mich der spektakulärste Pool, den ich kenne und das allerbeste, wenn man ihn ganz für sich alleine hat :thumbsup:
Die Tierwelt war jetzt in ihrer Vielfalt nicht spektakulär und die Big 5 haben wir vergeblich gesucht, aber das, was wir gesehen haben war so speziell, dass wir uns noch ein Leben lang daran erinnern werden :love:

Baobabs gibt es hier wirklich in Hülle und Fülle und so sind wir auch in dieser Hinsicht voll auf unsere Kosten gekommen. Die Landschaft hat mich schier verzaubert, diese roten Granitfelsen vor dem stahlblauen Himmel, dazu Palmen......schöner könnte es nicht sein. Eine Mischung aus dem Westen der USA, aber mit Tieren und dazu teilweise, wie in Botswana ( hier kenne ich nur Bilder).
LG
Barbara

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bibi2406

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Montag, 17. September 2018, 11:33

Noch kurz ein Wort zu den Straßenverhältnissen hier oben. Insgesamt ist die Strecke gut zu fahren teilweise etwas enge Straßen, aber die Brücke ist zum Glück endlich repariert und so kamen wir gut voran. Die Potholes sind größtenteils notdürftig geflickt, ich wage aber zu zweifeln, dass das lange hält. schon bei uns waren die ersten Potholes wieder aufgebrochen und die mit Sand gefüllten wäscht der Regen sicher bald aus.





In Musina machten wir 15 min Stop zum Tanken und Getränke kaufen




Gleich sind wir im Kruger :love:




Wie geplant waren wir Punkt 10:00 Uhr am Gate und keine 5 min später schon drin. Hier wollte niemand in den Kofferraum schauen.





Und so ging es los in den Kruger, den wir bis auf das Stück Letaba- Satara von Nord bis Süd durchqueren wollten. Hier oben soll ja die schönste Landschaft des ganzen Krugers sein, meinen viele. Für uns ging es auf der H1-9 erst mal durch Mopanewälder. Wir kamen uns ein bisschen vor wie im bayerischen Voralpenland im Oktober, nur dass wir dort außer Kühen verzweifelt nach Tieren suchen. Naja hier ist das in etwa genauso. Dichter Wald und nichts zu sehen, nicht mal Impalas.

Unsere erste Sichtung hätten wir dann beinahe überfahren. Ein Vogel mit seinen Jungen lag mitten auf der Fahrbahn und erst achten wir, dass die Küken tot sind, aber dann setzten sie sich doch in Bewegung und ließen uns den Vortritt.





Nach 18km kamen wir dann kurz nach der Abzweigung zum Pafuri Camp zur Brücke über den Luvuhu River. Plötzlich änderte sich die Landschaft und man war raus aus dem dichten Wald und an einer offenen Flusslandschaft. Dazu viel Vogelgezwitscher, richtig schön. An der Brücke stiegen wir aus und sahen weit entfernt eine ganze Büffelherde beim Trinken. Wer findet sie?





Aber wir haben ja nicht umsonst unser 600er Tele dabei und schon kann man auch was erkennen. Vielleicht ganz interessant für diejenigen, die sich schon länger fragen, ob sich so ein Objektiv lohnt :whistling:





Am Fluss lagen noch einige Krokodile, Wasserböcke, Nyalas und verschiedene Vögel tummelten sich dort. Wir fuhren in die S63 rein, da sie als die schönste hier oben gepriesen wird und wir nicht wissen, was wir von der Lodge aus alles sehen werden. Und es war goldrichtig, denn die Strecke ist wirklich wunderschön, tierreich und die Lodge darf hier nicht fahren.




Als erstes kam die Büffelherde, die wir gerade am Fluss gesehen haben wieder zurück





Dann gönnten sich Mama und Kind eine Auszeit im Schatten






Der Norden ist Nyala Land und so wurden sie zu unseren regelmäßigen Begleitern.














Und immer wieder Baobabs






Aber auch die ersten Ansammlungen von Fieberbäumen tauchten auf, von einem Wald möchte ich an dieser Stelle noch nicht reden :)





Darin fühlen sich die Affen wohl









Ich tippe hier auf Crowned Hornbill, aber wo ist der Schwanz?




Und auch eine schwarze Giraffe konnten wir weit im Busch sehen





Und so kamen wir irgendwann an Crooks Corner an. Irgendwie sprang hier bei uns nicht der Funke über, schon schön, aber die Kinder fingen langsam an müde zu werden und wollten endlich in die Lodge.


Kaum Wasser und eigentlich nichts zu sehen.





Dafür war die Natur hier schon auf Frühlingsmodus. Alles fing an zu blühen und die Akazien hatten schon frische Blätter.





Ein einsames Krokodil sonnte sich, für Hippos war das Wasser zu seicht wie uns der Ranger später erklärte




Wir machten uns also zurück und fuhren direkt zum Pafuri Camp. Am Parkplatz wurden wir schon empfangen und bei kühlen Tüchern und Getränken im Empfangsbereich dann mit den Campregeln und dem Tagesablauf vertraut gemacht.

Was für ein Blick :love:



Unser Ranger Andile stellte sich vor und verkündete auch gleich, dass wir heute alleine mit ihm sind und erst morgen Gäste dazu kommen. Weshalb er auf unseren Wunsch gleich heute mit uns zur Lanner Gorge fährt. Neuen Gästen mutet er zu Beginn nicht gleich so eine lange Fahrt zu :whistling:

Wir hatten aber im Vorfeld schon gebeten diesen Ort sehen zu dürfen. Das war für mich ein Hauptgrund diese Lodge zu buchen. Die Lanner Gorge wird nur von hier und von der Outpost Lodge angefahren, den einzigen Lodges in der Makuleke Concession.
Während ich hocherfreut war, kam bei der Jugend keine Hochstimmung auf. Schließlich haben wir nur 3 Drives und einen Walk und da sollen sie einen davon für Landschaft vergeuden :help:

Aber wie immer im Leben kann man es nicht allen recht machen und in diesem Fall war ich egoistisch.


Das Pafuri Camp hat insgesamt 20 Zelte, davon 6 Familien Zelte, alle sind am Flussufer sehr großzügig verteilt und über einen Holzsteg zu erreichen. Zu beiden Seiten des Hauptbereiches gehen die Bungalows weg. Die Bungalows haben großzügigen Abstand und sind uneinsichtig, was aber im Umkehrschluss teilweise sehr lange Wege nach sich zieht.
Aber als vorausschauender Reiseplaner habe ich das natürlich gewusst und uns Bungalow 7 reserviert, der erste nach dem Restaurant. Das war ein großer Vorteil, gerade auch abends, denn das Camp ist uneingezäunt und in Dunkelheit darf man nur in Begleitung eines Rangers zum Zelt. Wo aber bei Nummer 7 schon mal ein Auge zugedrückt wird.


Unser Zelt rechts unter dem großen Baum





Ausblick nach links














große Dusche mit Aussendusche und Flussblick




Restaurant




Und auch dieser Pool war wohl temperiert








Die Feuerstelle wurde bei uns leider nicht benutzt








Überall standen diese hübschen handgefertigten Baobabs, leider wurden sie nicht verkauft, es gab sie auch in kleiner, sonst hätte man im Flugzeug wohl Probleme bekommen ;)




Weil wir seit 7 Uhr nichts mehr gegessen hatten gönnten wir uns Sandwiches auf unserer Terrasse und bestaunten mal wieder die afrikanische Natur. ich dachte mir im Stillen: hier gehe ich nicht mehr weg.......und freute mich schon auf Lanner Gorge


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Montag, 17. September 2018, 12:02

Hallo Barbara,
herzlichen Dank :danke: für die Einblicke in die Return to Africa-Lodge! Wir waren ja im März im Pendant, in der Outpost, und deshalb auch an/in der Lanner Gorge.
Wie kommst Du aber darauf, dass die Lodge die S63 nicht fahren darf? Die dürfen dort oben m. E. alles fahren, nehmen nur meistens Wege, die den normalsterblichen KNP-Touris nicht offenstehen. Oder hast du andere Infos?
Beste Grüße von Christiane

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bibi2406 (17. September 2018, 14:07)

bibi2406

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Montag, 17. September 2018, 12:53

Hallo Christiane,
schön, dass es dir gefällt :)
Unser Ranger meinte, dass sie da nicht fahren. Aber es kann auch sein, dass sie bevorzugt in ihrer Concession fahren, weil es eben für andere nicht zugängliches Gebiet ist. Ich habe mich auch gewundert, denn die Straßen sind ja für alle frei.
Wie war das denn im Outpost, von den Game drives? Uns sind immer die Autos auf der H1-9 entgegengekommen und es machte den Anschein, als ob sie immer erst mal diesen Weg durch die Mopanewälder nehmen müssen um in interessantes Gebiet zu kommen.
Ich hatte vor Ort das Gefühl, dass die Outpost etwas abgelegen ist zu den Hauptattraktionen, aber auf G..gle Maps zu Hause sieht man, dass es schon noch andere Weg gibt und ihr es bis zur Lanner Gorge sicher nicht so weit hattet. Ausserdem ist da das schöne Sandveld Gebiet.
LG
Barbara

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Montag, 17. September 2018, 13:12

Hallo Barbara,

Schön, dass euch der Mapungubwe so gut gefallen hat. Und das, obwohl ihr von den privaten Reserves sicher einen höheren Standard gewohnt seid. Damit wird vielleicht auch verständlich, warum ich den Park bei Reiseempfehlungen im Norden so oft einbaue. Auch wenn manche ihn etwas "ab von der Idealstrecke" halten.

Was eure Mädchen erlebt haben, werden sie ihr Leben lang nicht vergessen und Elefanten im Herzen tragen. Die Fotos sind atemberaubend und man könnte sie auch kritisch betrachten, für mich stehen sie dafür, dass Mensch und Elefant miteinander leben können.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Montag, 17. September 2018, 13:57

Wie es in der Outpost so war, hast Du sicherlich in meinem Reisebericht gelesen :whistling: ...
Wir haben die ersten Meter/Kilometer bis zur H1-9 von der Lodge bis zur Straße immer schon für das Tieregucken "genutzt", Vögel gab es eigentlich immer. Ein Stück Teer war dann schon dabei, aber meist sind wir dann schnell wieder nach links in einen der normalerweise gesperrten Wege eingebogen. Auf den Rückweg im Dunkeln am Abend hatte die H1-9 sogar einen Vorteil: dort waren öfter Eulen/Käutzchen zu sehen, die entweder auf Beute lauerten oder sogar schon was gefangen hatten.
Schön fanden wir, dass die Autos in der Outpost mit nicht mehr als sechs Gästen plus Rangerin besetzt waren. Das gefällt uns besser, als wenn die Landrover so vollgestopft sind.
Bin gespannt, was Du über Eure Gamedrives berichten wirst ...

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bibi2406 (17. September 2018, 14:08)

bibi2406

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Montag, 17. September 2018, 14:05

Nach dieser Stärkung ging es zum Lunch/High Tea Buffet wo wir dann kaum mehr Hunger hatten, aber etwas Kuchen geht immer :D





Immer mit Blick auf den Fluss









Zur Giraffe hat die Erbmasse nicht gereicht, aber ein Versuch war es wert




Autos gibt es mit und ohne Dach




Als erstes fährt Andile immer über die Brücke über den Luvuvhu und schaut, was da ist. In unserem Fall ein großer Elefant




und eine Schar Crested Guineafowls, die es nur hier oben gibt












zur Lanner Gorge muss man erst die H1-9 fast bis zum Gate zurückfahren und dann links durchs Unterholz etwas 1,5h fahren. Schon eine ziemliche Strecke noch dazu
leider sehr tierarm sehr zum Leidwesen der Mädels


Außer diesen wenigen Kreaturen gab es nichts








Wir parkten und mussten noch ein paar Schritte nach oben laufen und die letzten Meter klettern. Wer diesen Ort gefunden hat, so im absoluten Nichts!

Die Sonne war gerade am untergehen, so dass wir waren keine Minute zu früh da waren. Die Aussicht ist wunderschön, genauso hatte ich mir das vorgestellt :love:























Bei Bier und Cola ließen wir es uns gut gehen und auch die Kinder genossen den Ausblick, obwohl sie immer noch der Meinung waren, es sei zwar ganz nett, sie wollen aber Tiere sehen!!


Auf dem Rückweg sahen wir dann noch ein paar Dassies und eine Genet, die aber sehr weit weg war





Taugt nur als Beweisbild



Kurz vor der Einfahrt zur Lodge stand ein riesiger Elefant in der Must auf der Strasse und wir machten vorsichtshalber den Motor aus und warteten bis
er sein Geschäft erledigt hatte und gefährlich nah am Auto vorbei weiterzog. Auch der Ranger meinte, dass er Elefanten zwar liebe, aber eher am Tag. In der Nacht werden sie durch das Licht schnell aggressiv und er ist da eher vorsichtig.
Plötzlich huschte noch eine Hyäne über die Straße - unsere erste überhaupt :thumbsup:
Wir hinterher und dann haben wir sie noch kurz gesehen und gehört. Sie hat Schakale verfolgt wohl in der Hoffnung auf ein wohlschmeckendes Abendessen.
Die Rufe sind ja sehr einprägsam und sollten uns ab nun begleiten.
So war auch die Jugend wieder versöhnt, denn Amelies größter Wunsch war es Hyänen zu sehen. Das war zwar nur sehr kurz und für ein Foto hat es nicht gereicht, aber so in der Nacht mit gefletschten Zähne war sie doch furchterregend.

In der Lodge war alles mit Kerzenschein wunderschön beleuchtet und uns erwartete ein köstliches Essen mit Hauptspeise in Buffetform. Hier gab es geschmortes Kudu, mmmh.









Nach dem Essen kam dann die versammelte Crew und hat Theresa eine Torte gebracht und ihr eine Geschichte vorgelesen, alles auf Englisch und ich nehme an Afrikaans. Eine sehr süße Idee...





Wir gingen mit unserem Ranger zu unserem Zelt und machten es uns gemütlich. Von aussen konnte man jeden Laut hören, als ob man mitten in der freien Natur schläft und das waren nachts schon eigenartige Geräusche. Die Hyänen kennen wir ja jetzt auch aber es ist ein tolles Gefühl in der Nacht von einem Geplätscher geweckt zu werden , das sich anhört als ob ein Krokodil gerade einen Riesenfang gemacht hätte und das direkt neben einem. Dabei war es aller Wahrscheinlichkeit eher ein Büffel der durch seichtes Wasser gelaufen ist, zumindest hörte sich das am Morgen genauso an. Auch verursachen Affe schier unglaubliche Geräusche, das hört sich an wie ein riesiger Kampf und wir mittendrin.
Das war eine unglaubliche Nacht mit wenig Schlaf, mal wieder, aber mit Sicherheit bleibenden Erinnerungen.

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bibi2406

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Montag, 17. September 2018, 14:22

Hallo Christiane,
Wie es in der Outpost so war, hast Du sicherlich in meinem Reisebericht gelesen :whistling: ...


aber natürlich habe ich den begeistert gelesen :thumbsup: , aber ich habe die Details der Strecken nicht mehr im Kopf. :whistling:

Der Outpost Konvoi ist uns abends schon aufgefallen, ist ja sonst niemand unterwegs und sie mussten immer noch dieses Stück zurückfahren. und bei jedem
haben wir natürlich für ein kurzes Schwätzchen angehalten.
Wir hatten ja das große Glück alleine mit unserem Ranger zu sein, aber sechs Leute sind noch ok. Zu viele mag ich auch nicht so gerne.

Hallo Bär,
Schön, dass euch der Mapungubwe so gut gefallen hat. Und das, obwohl ihr von den privaten Reserves sicher einen höheren Standard gewohnt seid. Damit wird vielleicht auch verständlich, warum ich den Park bei Reiseempfehlungen im Norden so oft einbaue. Auch wenn manche ihn etwas "ab von der Idealstrecke" halten.
Am Leokwe Camp gibt es absolut nichts zu meckern und für Sanparks ist das die reinste Luxusunterkunft! Ich würde auch sofort wieder dorthin, aber 12 Tage werde ich in diesem Leben nicht mehr schaffen
Was eure Mädchen erlebt haben, werden sie ihr Leben lang nicht vergessen und Elefanten im Herzen tragen. Die Fotos sind atemberaubend und man könnte sie auch kritisch betrachten, für mich stehen sie dafür, dass Mensch und Elefant miteinander leben können.
Das stimmt die Mapungubwe Elefanten haben einen festen Platz im Herzen meiner beiden und ja, mit dem nötigen Respekt wäre das sicher denkbar
LG
Barbara

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Gestern, 21:55

6. Tag Pafuri


Früh morgens wurden wir geweckt und starteten zu unserem Morning Drive. Es sollte zum Fieberbaumwald gehen- auch ein Gebiet auf das ich mich sehr freue. Diese Bäume faszinieren mich irgendwie, sie sehen so mystisch aus und seit ich sie vor zwei Jahren das ersten Mal gesehen habe, war klar, dass ich Gebiete wo sie vorkommen in die Reise einbauen möchte. Zwar findet man im gesamten Krüger und Lowveld diese Bäume, aber nirgends in Form eines großen Waldes wie hier.
Unser Weg führte uns nördlich des Luvuvhus entlang.
Aber zuerst gab es am Camp Ausgang einen schönen Sonnenaufgang









Wir hatten Andile gesagt, dass ich mich für Vögel interessiere und sie gerne fotografiere. Das hat ihn sehr erfreut und er hat seine Aufgabe mehr als ernst genommen. Ab da haben wir für jeden Vogel gehalten, war er auch noch so klein und weit weg :whistling:
Manchmal habe ich ihn gar nicht gesehen mit bloßem Auge. Wie zum Beispiel eine kleine Eule, von der ich mir zwar sicher war ein Bild gemacht zu haben aber das ich nicht finde.


Hier zum Beispiel ein Burchell´s Coucal / Tiputip, ein Kuckuck




oder dieser kleine Kamerad auf dem Brückengeländer, ein Wire tailed Swallow




Wenn meine Vermutungen, die ganz laienhaft im Vogelbestimmungsbuch nachgeschaut wurden falsch sind, bitte gerne verbessern

Weiter geht es mit alten Bekannten












eine Mangoose Art




So sah das Gebiet aus, erst Mopanewald




Dann auch mit Palmen





Hier, im ersten Teil, erzählte unser Ranger uns sehr interessante Geschichten. Seine Großmutter hat früher hier in diesem Gebiet gewohnt, als es noch nicht zum Kruger NP gehört hat. Es war Farmland und wurde in den 1960er Jahren dem Kruger zugeschlagen, ohne, dass die Bevölkerung entschädigt wurde. Sie wurden vertrieben.
Seitdem wird das Land sich selbst überlassen, damit es renaturieren kann. Aber das dauert sehr, sehr lange. Durch den Ackerbau wurde der Boden so ausgelaugt, dass selbst heute, nach fast 60 Jahren dort noch immer kaum Gras wächst.
Mit dem Ende der Apartheid wurden die ehemaligen Farmer aber entschädigt und bekommen heute von der Konzession Geld.


Hier ein Baum mit vielen winzigen Vögeln




Ein striped Kingfisher, leider waren heute früh viele Vögel im Gegenlicht






Eine Emerald- spotted Wood Dove





Nach über einer Stunde kamen wir dann an den Fieberbaumwald - einfach nur zauberhaft :love:
Gerade als wir ankamen ist eine Büffelherde weggezogen

















aus dem Video, deswegen nicht ganz scharf



Hier machten wir unseren Stop und durften aussteigen. Hier war auch ein riesiger Baobab. Toll, man konnte ihn berühren und so nah sind diese Bäume schon sehr beeindruckend. Dieser ist ca.700 Jahre. Wenn man heute einen ganz kleinen sieht (ca.fünf Meter hoch) ist noch kaum 10m hoch wenn man stirbt, sie wachsen sehr langsam...wenn die Bäume erzählen könnten....





Wir haben uns dann noch den Staub der Fieberbaumrinde an die Stirne geschmiert, das soll Wünsche erfüllen. Am Ende verrate ich, was wir uns gewünscht haben und ob sie in Erfüllung gegangen sind ;)
Auf dem Rückweg sind wir dann mitten durch den Wald gefahren und haben natürlich auch das ein oder andere Tier gesehen. Zebras machen sich sehr gut in dem Grün












Jetzt kommt eine Sichtung der ganz speziellen Art. Nein, leider keine seltene Spezies, obwohl doch es war wohl schon so etwas in der Art. Mit uns reiste eine ca.10 köpfige asiatische Gruppe aus Singapur an. Mit dabei eine Fotoausrüstung, dass ich dachte, sie würden vielleicht einen Dokumentarfilm drehen. Sie waren alle recht laut und hier war es ein Vorteil, dass das Camp so weitläufig ist und wir zum Glück nichts von ihnen mitbekommen haben.
Beim Kaffee vor dem Drive ist mir dann innerhalb der Gruppe eine junge Frau im Bademantel begegnet mit frisch gelockten Haaren. Naja, nachdem am Abend vorher eine indisch stämmige Londonerin im Kleidchen und in Flip Flops zur Lanner Gorge gefahren ist, habe ich mich über gar nichts mehr gewundert.
Als wir jetzt an ihnen vorbeigefahren sind, dachten wir, dass sie heiraten und hier schöne Fotos machen. (Im schwarzen Brautkleid!)






Aber später löste sich das Rätsel. Die ganze Mannschaft ist mit dem "Brautpaar" angereist nur um Fotos zu machen, die dann bei der eigentlichen Hochzeit den Verwandten und Freunden gezeigt werden sollen. Und Südafrika war wohl erst der Anfang. Die tingeln mit Gefolge um die Welt......wie verrückt ist das denn ?( ?(
Als wir das Andile erzählt haben konnte der das gar nicht glauben. Alle paar MInuten fragte er wieder: and they are not married ?????
Also eine Geldvernichtung sondergleichen, die spinnen echt die Asiaten.....
Am nächsten Tag wurden im weißen Kleid dann woanders Aufnahmen gemacht.

Aber das nur zwischendurch, weiter geht es durch den Traumwald und was wünscht man sich, wenn man hier durchfährt?





Natürlich Elefanten wären doch mal wieder was, noch dazu vor dieser Kulisse :thumbsup:

























Dieser kam doch wieder sehr nah, war aber total entspannt




Weiter ging es








Weiß hier jemand, was das ein könnte? Southern Pale Chanting Goshawk?






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Gestern, 22:10

Wieder im Camp gab es ein exzellentes Frühstücksbuffet mit allem was dazugehört :thumbsup:






Danach sind wir auf die Terrasse und haben so den Vormittag verbracht. Es gab immer etwas zu sehen

























Mit Baby :love:








Weit weg war diese große Herde, die ans Wasser gestürmt kam












so ich hoffe wieder mal, dass ich euch nicht erschlagen habe mit Fotos. Aber in dieser Lodge waren ja noch nicht so viele und es sind einfach zu viele schöne Bilder....


LG
Barbara

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DaniK

Traumurlauber

Beiträge: 20

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52

Gestern, 22:14

Ich finde es super, wirklich toller Bericht und tolle Bilder.
Wieso wohnt das Meer nur soweit weg von mir?

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bibi2406 (Heute, 07:27)

bibi2406

Erleuchteter

  • »bibi2406« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 639

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53

Heute, 18:44

Den Nachmittag konnten wir uns dann doch mal von der Kamera losreißen und haben zwei entspannte Stunden am Pool verbracht. Endlich mal Zeit das Erlebte sacken zu lassen und einfach nur die Umgebung zu genießen. um 15:30 Uhr hieß es aber schon wieder die sieben Sachen zu packen dem Buffet einen kurzen Besuch abzustatten und wieder einzusteigen. Wir waren übrigens immer noch allein, da die zwei Neuen heute nicht mitfahren wollten. Selber schuld :thumbsup:

Die Strecke führte uns heute Nachmittag wieder am nördlichen Flussufer des Luvuvhu entlang, aber dieses Mal nach Westen in Richtung "The Outpost".

Erst mal wieder über die Brücke. Hier döste ein kleines Krokodil in der Sonne und auch ein Waran machte es sich bequem











Die Sichtungen waren heute eher mau, dafür war die Landschaft sehr schön und die Luft roch nach Frühling. Wir hatten immer noch an die 30 Grad, das war unser wärmster Abend Drive.


Die guten sind bis jetzt etwas kurz gekommen




Adler und Geier in harmonischer Gemeinschaft




Entweder ein Burchell´s oder ein Meve´s Starling
















Dieser Baum war riesig, das kommt beim Familienfoto besser zur Geltung
















Am Fuß des Baobab wuchs diese schöne Impalalilie


Unseren Sundowner nahmen wir dann im Sandveld am Flussufer ein, ganz allein. Eine wunderbare Stille, so dass man sogar auf hundert Meter Entfernung hören konnte,dass sich zwei Elefanten näherten. Keine Angst heute keine Elefantenbilder mehr




Beim Rückweg querten noch Büffel unseren Weg, wo wir gerade gestanden hatten




Wir kamen auch am Trails Camp vorbei, wo man übernachtet, wenn man den 2 tägigen Trail bucht. Leider ging das bei uns nicht, da das Mindestalter 16 Jahre ist.

Das Abendessen war wie immer köstlich und ziemlich müde sind wir ins Zelt gegangen.
Doch eine friedliche Nachtruhe war mir erst mal nicht gegönnt. Meine Große kam mit einem lauten Schrei aus ihrem "Zimmer", das sogleich in bitteres Weinen überging. Na ich kenne ja meine Tochter und wusste schon was los war. Ich fragte, ob sie in mein Bett kommen wollte, aber sie hörte mich gar nicht.
Ganz langsam fand sie wieder Worte und meinte, dass über ihrem Bett eine ungelogen mindestens 10cm große dicke, schwarze Spinne hängt. Mein Mann lachte und wollte das "Ungeheuer" rausbringen, kam aber unverrichteter Dinge wieder und sagte: Das mach ICH nicht.
Nachdem es schon stockfinster war und wir nicht unbegleitet zur Rezeption gehen durften versuchten wir es mit dem Notfall Walky Talky. Zum Glück war es zumindest für uns Erwachsenen kein richtiger Notfall, denn es funktionierte nicht X(
Ich also wieder raus aus dem Bett, Hose angezogen und todesmutig mit Taschenlampe zum Restaurantbereich gegangen. Mulmig war mir schon, die Hyänen waren irgendwo in der Umgebung zu hören und es ist ja immer noch Big5 Gebiet, auch wenn wir die bisher vergeblich gesucht hatten. Mein Mann bewachte in der Zeit das Monster.
Im Restaurant war alles schon dunkel und nur noch ein einsamer Ranger machte die Lichter aus. Es war mir richtig peinlich, aber ich erklärte ihm die Situation und er kam sofort mit.
Mit einem Schmunzeln holte er dann einen Stock und machte der Riesenspinne den Garaus.
Ich kann Euch nicht sagen, wie groß sie wirklich war, denn ich werd einen Teufel tun und mir das Vieh anschauen, damit ich dann nicht schlafen kann. Ich habe lange genug mit Spinnenphobie gekämpft, inzwischen bin ich mutiger. Aber selbst der Ranger fand sie groß. Es war keine Rainspider, sondern dunkler und mit dickeren Beinen.
Am Morgen habe ich noch mutig geschaut, aber da war nichts mehr.


Heute war übrigens unser Hochzeitstag, den wir ich mit meinen beiden Mädels in einem Bett verbracht habe und mein Mann musste im Spinnenzimmer schlafen.
Unser Held!! :danke:
Für alle die keine Kinder haben: das sind so Opfer die man bringen muss :rolleyes:

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