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bibi2406

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Montag, 10. September 2018, 10:01

Im Frühling durch den Norden - unsere " Elefantentour " August 2018

Nachdem ich am Wochenende um die 6000 Bilder gesichtet habe kann es jetzt losgehen mit meinem Reisebericht.
Vor zwei Jahren haben wir bereits den Nordosten bereist und uns in dieses wunderbare Land verliebt :love:und so war schnell klar, dass wir wieder nach Südafrika müssen. Ich dachte anfangs, dass es mit ein bisschen Erfahrung doch sicher schnell gehen würde eine neue Route zu planen und hatte mich gleich nach der Rückkehr im September 2016 an die Planung gemacht. Aber sehr schnell wurde mir klar, dass mir die Zeit davonläuft, ich gar nicht so genau wusste wie ich all unsere Wünsche in zwei Wochen quetschen soll und die ersten Wunschquartiere auch schon ausgebucht waren. Also wurde 2017 Thailand/Kambodscha eingeschoben was wesentlich leichter und schneller zu verwirklichen war und trotzdem im Geiste schon mit Südafrika 2018 begonnen.
Und ich muss ehrlich sagen, dass ich zwischendurch echt gedacht habe, dass ich das nie so gut hinbekomme wie das letzte Mal. Die Erwartungen der Familie werden nach dem perfekten Urlaub ja nicht geringer ;)

Dann war da die Frage, ob ich die eine oder andere Unterkunft, die uns so gut gefallen hat, wiederhole oder komplett Neue aussuche.
Bär hat mir geraten, nichts zu wiederholen und dafür bin ich ihm im Nachhinein sehr dankbar. :danke:

Denn beim zweiten Mal ist der erste Eindruck nie so überwältigend wie beim ersten.


So habe ich fast ein halbes Jahr an der Route gefeilt, von der ich anfangs dachte das wird doch ganz easy. Es sollte ganz in den Norden gehen, die Makuleke Concession und der Mapungubwe NP waren mein großer Wunsch und darum wurde herumgeplant. Bei zwei Wochen fast unmöglich und so habe ich meinen Göttergatten und Finanzverwalter doch davon überzeugen können, noch ein paar Tage dranzuhängen :D .


So entstand dann folgende Route:

2ÜN Welgevonden - Nungubane Lodge
2ÜN Mapungubwe NP - Leokwe Camp
2ÜN ReturnAfrica Pafuri Camp1ÜN Mopani
2ÜN Hoedspruit - Khaya Ndlovu Manor House
2ÜN Sabi Sands - Elephant Plains Lodge
1ÜN Satara
1ÜN Lower Sabie
4ÜN Khandizwe River Lodge ( unsere einzige Wiederholungslodge)

Macht 18 Tage im wunderschönen Südafrika :saflag:Gebucht habe ich über Bushbreaks, die wieder sehr freundlich und geduldig mit uns waren und natürlich bei Sanparks ( telefonisch aus Thailand)


Als Mietwagen haben wir uns nach zwei Stornierungen bei Cardelmar einen Toyota Fortuner ausgesucht für 795€.




1.Tag Anreise
Unser Flug ging abends von München nach JNB, eine sehr gute Verbindung wie ich finde, denn man hat den ganzen Tag Zeit um noch den Rest einzupacken, und alles urlaubsfertig zu machen. Unser Sohn hatte sich dazu entschieden nicht mitzufahren und hatte so die Aufgabe bekommen sich um alles zu kümmern ( wer Kinder mit 18 hat, weiß, dass das nur schief gehen kann ;) )

Immerhin hat er uns so zum Flughafen gefahren was sehr praktisch war. Am Münchner Flughafen war absolute Ruhe und so war es ein ganz entspanntes Prozedere.

Ich hatte SA Airways eigentlich in sehr guter Erinnerung was die Bestuhlung angeht, aber schon beim einsteigen wurde klar, dass das keine schönen 10 Stunden werden. Obwohl ich für teuer Geld Sitzplätze reserviert hatte, wurden wir kurzer Hand von links nach rechts gesetzt und ein paar Reihen nach hinten, so dass wir direkt über dem Flügel saßen. Der Grund war ein Flugzeugtypwechsel von einer größeren auf eine kleinere Maschine. Na, was soll`s Hauptsache wir kommen überhaupt an, denn mit meiner Flugangst muss ich ja immer noch kämpfen.
Überpünktlich hoben wir hab und arrangierten uns irgendwie mit diesen unbequemen Kopfstützen, die mir immer das Gefühl gaben gleich nach vorne zu fallen.

Mit schlechtem Essen,verspanntem Nacken, kaum deutscher Filmauswahl, schreienden Kindern, keinem Sonnenaufgang über dem Okavangodelta, weil wir ja rechts saßen und einigen Turbulenzen haben wir die Zeit aber dann doch irgendwie überlebt und sind um 7:30 in Johannesburg bei 12 Grad gelandet.
Aber ich war glücklich, habe ich genau diesen Moment doch seit zwei Jahren wieder herbeigesehnt :love:. Die ganze Reise noch vor uns...
Von meiner Schlaftablette noch etwas benebelt, habe ich meine Jacke im Flugzeug vergessen, was ich bitter bereut hätte bei den Morgentemperaturen, die da noch kommen sollten.Also nochmal schnell zurück.
Bei der Immigration herrschte gähnende Leere, wir waren in 5 min durch und auch unser Gepäck kam sofort, was wir noch nie hatten, denn normal sind unsere Koffer immer die letzten.
Wir hatten also einen Lauf, was auch gut war, denn wir mussten bis 12:30 am Welgevonden West Gate sein und das war knapp und ein extra Transfer kostet.
Im Vodacom Shop habe ich mir eine Sim Karte mit 5 GB geholt und 1h Gesprächsguthaben und dann haben wir noch den ATM zweimal um 2500R erleichtert.


Fast glaubten wir schon, dass es so schnell gar nicht gehen kann, da waren wir auch schon am falschen Hertz Schalter. Wir mussten zu dem Schalter direkt im Parkhaus gehen. Unser Fortuner wartete auch schon auf uns, diesmal in elefantengrau :). Der Kofferraum ist riesig und obwohl wir mit 4 Koffern und Handgepäck nicht gerade wenig dabei hatten, war noch ordentlich Luft drin.




Das Navi hat noch gefehlt, dann hat es erst nicht funktioniert und so ist es dann doch 9:00 Uhr geworden, bis wir uns aufgemacht haben auf die Straßen Johannesburgs. Den Weg nach der Ausfahrt habe ich zu Hause schon studiert und so waren wir schnell auf der richtigen R21 und dann der N1 nach Pretoria.Das Wetter war eher mittelmäßig, stark bewölkt und kalt. Gestern hatte es noch 36 Grad, doch wie so oft hat der Wind über Nacht ein Kaltfront gebracht, die aber nur zwei Tag dauern soll. Aber in den Waterbergen hatte ich eh mit unseren tiefsten Temperaturen gerechnet und wir waren ja schließlich winterlich ausgerüstet.
Dank eines Tipps hier im Forum wusste ich, dass wir an der Tollstation Kranskop nur ganz links rauskommen und so sind wir nach 2h von der Autobahn über Vaalwater zum Welgevonden West Gate gefahren, wo wir nur 10 min zu spät ankamen. Wir haben genau 3,5h gebraucht, einmal haben wir uns auf der Autobahn kurz verfahren, was uns 10 min gekostet hat.
Am Gate wurden wir von unserem Ranger FJ super freundlich berüßt. Ein Riese und eine Mischung aus Ed Shereen und Prinz Harry :D.

Nach einer halben Stunde, aber schon ziemlich verfroren bei 18 Grad und ohne Sonne sind wir an der Lodge angekommen und haben uns sehr auf die heißen Tücher gefreut. Der Urlaub kann beginnen....

LG

Barbara

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Kitty191

Schnürsenkel

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Montag, 10. September 2018, 10:28

Hallo Barbara,
schön, das es so schnell losgeht und Du in Deinen 6000 Fotos nicht verloren gegangen bist. Ich hab mir in Eurer Protzkiste schonmal einen guten Platz mit Aussicht gesichert und warte gespannt auf die Dinge, die da kommen werden.
Besonders auf den Mapungubwe und den Kruger freue ich mich.
Elefantentour heisst wahrscheinlich viele Elefanten :wacko: Dann hat die Mitfahrerei ja gleichzeitig noch einen therapeutischen Aspekt. Konfrontationstherapie!
Und Flugangst ist für mich übrigens auch kein Fremdwort. :whistling:

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Montag, 10. September 2018, 11:58

Elefantentour heisst wahrscheinlich viele Elefanten :wacko: Dann hat die Mitfahrerei ja gleichzeitig noch einen therapeutischen Aspekt. Konfrontationstherapie!


Ja Kitty mit Elefanten wurden wir wirklich verwöhnt, es verging kein Tag ohne die grauen Dickhäuter. Im Mapungubwe musste ich oft an dich denken, denn dort stand ich auch kurz vor einer Elefantenphobie.

Aber ihr dürft Euch auch auf viele Katzen, insbesondere Leoparden freuen.
Unser Ranger FJ hat uns durch die Lodge geführt und uns gleich mit unseren Mitreisenden bekannt gemacht. Ein Paar aus JNB und eine Familie aus Bayern mit zwei Jungs. So und das waren dann auch schon die gesamten Lodgebewohner, denn in Nungubane gibt es nur 5 Chalets.
Wir hatten Nummer 4 und 5 die wunderschön mit grandioser Aussicht auf die Waterberge gelegen sind.











Beim gemeinsamen Mittagessen haben wir uns mit unserer neuen "Familie" gleich auf Anhieb super verstanden, was aber auch kein Wunder war, liegen Afrikareisende doch meist auf einer Wellenlänge.

Frisch gestärkt konnten wir zu unserem ersten Game Drive starten. Das war schon ein sehr schneller Start, in der Früh noch im Flugzeug , am Nachmittag schon mitten im Busch. Ganz nach meinem Geschmack :thumbup:

Kaum raus aus er Lodge tummelten sich am Wasserloch schon die ersten Nashörner und Giraffen. Der Ranger erklärte uns, dass das Absägen der Hörner eigentlich überhaupt nichts bringt, denn selbst der Rest ist noch so lukrativ, dass die Wilderer selbst vor diesen Rhinos keinen Halt machen.
Aber unsere erste Sichtung hatten wir bereits im Bungalow und darüber habe ich mich riesig gefreut und ratet mal an wen ich da denken musste ;)



So putzig, saß sie da in der inzwischen aufgetauchten Sonne und hat sich gewärmt. Unsere Haus Rüsselmaus :love:













Na das war doch schon mal ein schöner Beginn.
FJ erzählte uns dann, dass vorgestern die Mama von drei Cheetah Jungen (ca.7 Monate) gestorben sei und die Kleinen noch nicht selber überleben könnten.
Also haben sie beschlossen ein Impala zu schießen, die drei haben es als Beute angenommen und wenn wir Glück haben sind sie noch beim Fressen.
Und wir hatten Glück, aber nur teilweise.
Denn die Geparden hatten ihre "Beute" hinter einen Busch gezerrt und wir haben so gut wie nichts gesehen. im Welgevonden darf auch nur bis max.5 Meter in den Busch gefahren werden ( ist eher zum Ausweichen gedacht) und so konnten wir eigentlich nicht fotografieren. Mit dem Fernglas beobachten ging aber gut und so haben wir das Erlebnis eher in unserer Erinnerung, als auf Fotos.






Bei den drei Süßen sind wir fast eine Stunde geblieben und haben dann einen Platz für den Sundowner gesucht. Und wir haben ein wunderschönen Platz gefunden bei einem von Elefanten fast zerstörten Wild Fig Tree. Im Licht der untergehenden Sonne ein magischer Platz





Viel haben wir haben nicht mehr gesehen auf dem Rückweg, also durchaus noch steigerungsfähig aber für mich der perfekte Start in unseren Safariurlaub.
Hatte ich nicht was von keinem Tag ohne Elefanten gesagt?
Als es schon fast komplett finster war, lief uns ein Elefant fast direkt vor´s Auto blieb stehen und es kamen noch zwei weitere Elis dazu.
Da die Elefanten das Licht aber überhaupt nicht gerne mögen und uns einer von Ihnen schon gedroht hat beschloss FJ die Dicken in Ruhe zu lassen.


Bei einem wunderbaren Abendessen (Braai, aber auf Grund des Windes drinnen) ließen wir den ersten Tag Revue passieren und sind recht schnell ins Bett




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Bär

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Montag, 10. September 2018, 13:29

Das geht ja gleich mal super los, mit beneidenswerten Tiersichtungen. :love: Ein trunk jumper! :D :rolleyes:

Ich hatte SA Airways eigentlich in sehr guter Erinnerung was die Bestuhlung angeht, aber schon beim einsteigen wurde klar, dass das keine schönen 10 Stunden werden. Obwohl ich für teuer Geld Sitzplätze reserviert hatte, wurden wir kurzer Hand von links nach rechts gesetzt und ein paar Reihen nach hinten, so dass wir direkt über dem Flügel saßen. Der Grund war ein Flugzeugtypwechsel von einer größeren auf eine kleinere Maschine. Na, was soll`s Hauptsache wir kommen überhaupt an, denn mit meiner Flugangst muss ich ja immer noch kämpfen.

Ich würde mal freundlich bei SAA nachfragen, ob sie die Sitzplatz-Reservierungsgebühr zurückerstatten.

Zitat

Passagiere sind zu einer Rückerstattung der Gebühr für reservierte Sitzplätze berechtigt, wenn:

SAA den Flugzeugtyp wechselt und im neuen Flugzeug kein entsprechender Sitzplatz verfügbar ist.

Quelle: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Montag, 10. September 2018, 14:06

Toll, ich bin gespannt wie es weiter geht. Wir planen eine ganz ähnliche Tour für Dezember 2019-Januar 2020. Nungubane hab ich am Samstag schon gebucht :) . Leider sind einige andere Unterkünfte auf der Wunschliste schon ausgebucht.

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bibi2406 (10. September 2018, 22:40)

bibi2406

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Dienstag, 11. September 2018, 08:26

Tag 2 Welgevonden

Kurz vor dem Wecker hat uns unsere innere Uhr aufgeweckt und kurz darauf hat FJ an unsere Tür geklopft. Wir haben beide sehr schlecht geschlafen, obwohl wir todmüde waren. Das sollte sich in nächster Zeit leider auch nicht ändern. Im Prinzip waren wir jeden Morgen froh endlich aufstehen zu dürfen.
Es waren 11 Grad, also rein in die Skiunterwäsche Mütze, Schal und Handschuhe geschnappt und ab zum Auto. Wir hatten die erste Reihe, die aber sehr praktisch ist, da man in einer Ablage vor sich genug Platz für die schwere Kamera hat, wenn man sie mal nicht braucht.

Unsere erste Sichtung war eine Löwengruppe bestehend aus 1 Männchen, 2 Weibchen und 4 Jungen (ca.7 Monate).
Um sie herum sind ein paar Schakale gestreift und haben geschaut, ob irgendwo etwas für sie abfällt.

































Weiter ging es mit einem großen Elefantenbullen. Elefanten gab es für mich im Welgevonden eindeutig zu wenige. Vor allem nie als Familie, sondern immer nur einzelne Tiere, die natürlich auch schön sind, aber ich liebe die Interaktion der Gruppe.










Morgenstimmung





Freunde von Rhinos kommen hier aber voll auf ihre Kosten :thumbsup:






Und auch unsere ersten Flauschis haben wir gesehen.


Hier sind wir an einem Bau von Bienenfressern vorbeigekommen, leider haben sich die Bewohner aber rar gemacht, niemand zu Hause :(
Dann hat einer der Jungs plötzlich Stop gerufen, er hätte ein Stachelschwein gesehen. Tja und selbst mit dem Tele habe ich es auf den ersten Blick geglaubt, aber leider war es nur ein Haufen Stroh.







Und immer wieder Nashörner :love:
Als nächstes kamen wir an einen Damm, wo ein Hippo gerade aus dem Wasser kam, wie immer in Zeitlupengeschwindigkeit. Aber ganz süß mit erst 3 Monate altem Baby. das ist ja leider der Nachteil an den Winterreisen. Die Jungtiere sind immer schon etwas älter.

























An diesem schönen Platz haben wir dann heiße Schokolade getrunken, im Hintergrund Warzenschweine und zwei Rhinos ( auf dem Bild nicht zu sehen, die waren auf der linken Seite), aber der Baum hat mir gut gefallen

So ich hoffe das waren jetzt nicht zu viele Bilder.
Ihr seht schon, es war ein abwechslungsreicher Drive, aber ohne große Höhepunkte. Kurz vor den Nilpferden habe wir eine ganze Zeit einen Leoparden gesucht, der in der Gegend sein musste und den FJ gehört hatte, aber in den Bergen leider ohne Erfolg.


Wieder zurück gab es ein hervorragendes Frühstück und dann war Ausspannen angesagt. Die Sonne kämpfte sich immer mehr durch die Wolken und es wurde richtig angenehm warm. Zeit für mich den Blick zu genießen und Tagebuch zu schreiben




Fortsetzung folgt......

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Dienstag, 11. September 2018, 21:01

....So weiter geht es
Nach dem Tagebuch schreiben sind wir zum Hide gegangen mit Ausblick auf das Wasserloch. Zuerst war kein einziges Tier zu sehen, ausser einer Riesentrappe die gemächlich entlangschlenderte. Angeblich sind diese Vögel selten, aber wir haben auch im Krüger noch einige davon gesehen.
Von weitem haben wir Giraffen gesehen und eine große Zebraherde kam zum Wasser, na wer sagt´s denn es geht doch :thumbsup:

Die Giraffen haben sich dann auch nach langer Überlegungszeit dazu entschlossen zu trinken und somit habe ich das auch das erste Mal sehen dürfen.













Sorry für die vielen Zebrabilder, aber es war einfach schön sie zu beobachten
Danach war es schon so warm, dass wir an den Pool gegangen sind und einfach mal nichts gemacht haben für eine Stunde und das war echt eine Seltenheit in diesem Urlaub.







Um 15:30 Uhr ging es zum Abendrive mit neuer Besetzung, ein Paar aus Luxemburg hat die Johannesburger abgelöst.
Als erstes fuhren wir zu den Löwen von heute früh, die zwar noch da waren, aber selbst der Ranger hat lange gebraucht um auszumachen wieviele Löwen überhaupt da sind. Sie lagen versteckt hinter Büschen und im Gras.


Nur durch eine Astgabel zu sehen


Auf dieser Fahrt gab es wunderschöne Landschaft, allerdings wenig Tiere. Highlight waren 10 Elands auf einmal, aber sie sind wie viele Tiere im Welgevonden sehr scheu. Irgendwie hatten wir den Eindruck, dass sie sich immer umgedreht haben, wenn sie uns gesehen haben.
FJ hat uns dann noch stolz zu zwei Büffeln gefahren, die er länger gesucht hat, naja Büffel sollten wir im Krüger noch zu Hunderten sehen und es sind auch nicht gerade meine Lieblingstiere. Als ich im Scherz meinte, dass sie doch ein bisschen aussehen wie unsere Kühe, fand das unser Ranger glaube ich nicht so toll, wo er doch froh war, sie uns noch zeigen zu können.
Dann sind wir noch einem Zebra begegnet, das wohl der Glückspilz des Tages war, denn an seinem Hinterteil konnte man links und rechts zwei große Prankenhiebe sehen, die noch frisch waren. Ich weiss, dass ich es fotografiert habe, aber das Foto ist weg ?(
Also haben wir die schöne Landschaft im Abendlicht genossen


























Im Dunkeln sind wir an der Lodge angekommen und haben uns auf die heißen Tücher gefreut. Wir sind noch kurz in den Bungalow und da gab es eine Überraschung :D .
Da wir in diesem Urlaub unseren Hochzeitstag feiern, haben sie die Badewanne geschmückt und uns Rotwein und Sekt spendiert. Das war echt sehr süß.
Also mussten wir noch in die Badewanne, was nach dem kalten Ende der Fahrt auch sehr gut tat und sind etwas verspätet zum Essen.
Dort folgte dann die nächste Überraschung für unsere jüngere Tochter.
Als Dessert haben sie eine Torte gebacken und ihr ein Geburtstagsständchen gesungen.
Bei der Buchung sollten wir angeben, ob wir etwas zu feiern haben und so hat Theresa viermal Geburtstag gefeiert und wir haben auch in jeder Lodge eine Überraschung bekommen. Da kommt man aus dem feiern gar nicht mehr raus :thumbsup:

Ein kleines Fazit zum Welgevonden und zur Nungubane Lodge:
Ich habe die Lodge gebucht, weil sie gut auf dem Weg zum Mapungubwe liegt und mir die Lage super gefallen hat. Und damit hat sie auch voll überzeugt. Die Landschaft ist wirklich schön, allerdings hat mich die Tierfülle nicht umgehauen. Aber das ist Glücksache und mit Cheetahs und zweimal Löwen dürfen wir uns auch nicht beschweren :whistling:.
Die Löwen sind vor ein paar Jahren alle einem Virus zum Opfer gefallen und sie haben erst wieder seit kurzem überhaupt welche.
Ich habe den Ranger auch gefragt, wann denn die Zäune zum Marakele abgebaut werden, aber das wird wohl nie passieren. Welgevonden möchte die Trennung behalten.

Das Essen war gut und sie haben sich viel Mühe gegeben, haben wir aber woanders schon besser erlebt. Was mir am meisten aufgefallen ist, war die Größe und die Menge an Angestellten. Ich glaube hier macht jeder alles. Wir haben insgesamt nicht mehr als 5 Angestellte gezählt, die Köchin rechnet am Ende ab und unser Ranger ist der Einzige. Es gibt nur einen Jeep, der meist voll ist, aber das hat uns überhaupt nicht gestört.
Mit FJ waren wir sehr, sehr zufrieden er hat seine Sache echt gut gemacht und ist wirklich Ranger aus Leidenschaft.
Für uns war die Lodge ein bisschen ein Mix aus Leopard Mountain und Nkomazi und damit wirklich sehr schön.
Morgen haben wir für 7:00 Uhr das Frühstück bestellt und können so beim Drive leider nicht mitfahren, aber wir haben die lange Strecke zum Mapungubwe vor uns und wollten uns nicht hetzen. Diese Strecke hat mir ja am meisten Kopfzerbrechen bei der ganzen Vorbereitung gemacht und das nicht zu Unrecht.
LG
Barbara

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8

Dienstag, 11. September 2018, 21:04

Kann mir jemand verraten, warum die Bilder oft aneinander kleben, obwohl ich das nicht so gemacht habe. Alle hatten eigentlich guten Abstand?
Aber wenn ich versuche es zu ändern, verrutsch mir wieder was anderes, also entschuldigt bitte.
LG
Barbara

chimurenga

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9

Dienstag, 11. September 2018, 21:11

Ihr seht schon, es war ein abwechslungsreicher Drive, aber ohne große Höhepunkte.

Hi Barbara,

ich nehm auch noch gerne Platz, euer Kofferraum ist ja groß genug.

Aber sag mal: ich habe bei Deinen Bildern schon einige Höhepunkte entdeckt.

LG, Erik

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10

Dienstag, 11. September 2018, 21:26

Hallo Erik,
klar es ist noch genug Platz, sogar noch am Fenster :thumbup:
Naja vielleicht wird man auch anspruchsvoller :whistling:. Für uns war es richtig die Reise hier zu beginnen. Ursprünglich wollten wir die Route umdrehen, dann wäre Nungubane am Ende gewesen und etwas abgefallen zum Rest. Wir haben im Kruger schon mehr gesehen und vielleicht wären wir etwas enttäuscht gewesen.
Aber es war ein sehr schöner Einstieg.
LG
Barbara

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Dienstag, 11. September 2018, 21:30

Kann mir jemand verraten, warum die Bilder oft aneinander kleben, obwohl ich das nicht so gemacht habe. Alle hatten eigentlich guten Abstand?

nein, nicht bei allen Bildern, habe nun Absätze eingefügt und hoffe, dass es passt ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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bibi2406

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12

Dienstag, 11. September 2018, 21:37

:danke: liebe Marie, jetzt muss der arme Büffel nicht so im Gras kleben, sieht doch gleich besser aus

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U310343

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Mittwoch, 12. September 2018, 06:11

Hallo Barbara

Vielen Dank für den schönen Bericht. Bilder gibt es nie genug!

Wir hatten Welgevonden für Februar auch auf dem Plan. Jetzt weiß ich nicht ob wir uns richtig entschieden haben.
Ich finde den Fortuner das perfekte Auto für RSA, man sitzt angenehm und hat viel Platz.

Viele Katzen ?
Das spricht für einen erfolgreichen Aufenthalt in Sabi Sands, ich bin gespannt.


herzliche Grüsse
Wilfried

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maddy

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14

Mittwoch, 12. September 2018, 08:59

Hallo Barbara,

Das ist keine Riesentrappe (Kori Bustard), sondern eine Denham's Trappe. Die ist in der Tat in den Waterberg eher selten! (und im Kruger kommt die auch nicht vor ...)
Danke fuer die schoenen Bilder - Welgevonden haette mir auf jeden Fall gefallen!

Gruss aus Sodwana
Maddy

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15

Mittwoch, 12. September 2018, 14:04

Hallo,
Wir hatten Welgevonden für Februar auch auf dem Plan. Jetzt weiß ich nicht ob wir uns richtig entschieden haben.

Weshalb zweifelst du an deiner Entscheidung?
Ich persönlich finde ein privates Reserve ist immer ein Mix aus "sich verwöhnen lassen", schön wohnen und mal bessere oder schlechtere Drives.
Das ist einfach Glücksache und ich will mich wirklich nicht beschweren. Es waren alle drei sehr schöne Drives, die Tierdichte ist immer eine Momentaufnahme. Das kann im Februar ganz anders aussehen.
Man kann das Reserve nicht an den Sichtungen alleine messen, das wäre unfair.
Aber natürlich habt ihr auch schon viel gesehen, wart schon diverse Male in Sabi Sands und seit dementsprechend "verwöhnt". Aber das Welgevonden ist eben nicht Sabi Sands und das ist auch sehr gut so. Ich hätte die zwei Tage nicht eintauschen wollen gegen zwei Tage mehr Elephant Plains.
Das ist keine Riesentrappe (Kori Bustard), sondern eine Denham's Trappe. Die ist in der Tat in den Waterberg eher selten! (und im Kruger kommt die auch nicht vor ...)
Liebe Maddy danke für diese Korrektur :danke: , auf dein Wissen ist eben Verlaß :thumbup:
Ich wusste den Namen nicht mehr genau und auch nur auf Englisch, es war irgend ein Bustard.


LG
Barbara

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16

Mittwoch, 12. September 2018, 14:22

Liebe Barbara
Vielen Dank fürs Teilen Deiner Erlebnisse! Schöne Fotos! Da kommt wieder Sehnsucht auf... :love: :saflag:
Kann mir jemand verraten, warum die Bilder oft aneinander kleben, obwohl ich das nicht so gemacht habe. Alle hatten eigentlich guten Abstand?
Aber wenn ich versuche es zu ändern, verrutsch mir wieder was anderes, also entschuldigt bitte.

Kurz zu Deiner Frage: falls Dich der HTML-Code nicht abschreckt, kannst Du beim Reiter 'Quellcode' die Zeilenabstände prüfen. Ein neues Bild fängt mit '[img' an (der ganze String dahinter muss dich nicht interessieren; einfach nichts löschen). Wenn diese jeweils auf einer neuen Linie sind bzw. mit einem Abstand untereinander stehen, dann klappt es mit dem Abstand.

Bin gespannt, wie es weitergeht!

Liebe Grüsse
Andrea

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17

Mittwoch, 12. September 2018, 14:40

wart schon diverse Male in Sabi Sands und seit dementsprechend "verwöhnt"

Danke dafür, dass Du mit den Hochkommas die sprachliche Verbindung zwischen "sich verwöhnen lassen" und "verwöhnt sein" hergestellt hast. Wer sich zu oft verwöhnen lässt, wird verwöhnt. Da ist definitiv was dran. :thumbup:
Allerdings - hieß das bei Dir ein paar Beiträge weiter oben nicht noch "wir sind anspruchsvoll". ;) :D :D :D
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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U310343

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18

Mittwoch, 12. September 2018, 17:59

Ich hätte die zwei Tage nicht eintauschen wollen gegen zwei Tage mehr Elephant Plains.
Danke Beate,
Hätten - war auch die falsche Formulierung. Wir haben Makweti gebucht und auch bezahlt.
Du hast recht. Wir haben immer wieder mal gute mal schlechte Erfahrungen gemacht. Einmal lag es am Ranger, manchmal an nervigen Mitreisenden.

Deine Beurteilung zu Elephant Plains macht mich immer neugieriger, aber da muss ich noch einige Tage warten.

herzliche Grüsse
Wilfried

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Mittwoch, 12. September 2018, 18:16

Hallo Wilfried,
Die Beate nehme ich dir jetzt mal nicht übel :D
Wir haben Makweti gebucht und auch bezahlt.

Dann freut euch darauf, das wird sicher toll !!!
Deine Beurteilung zu Elephant Plains macht mich immer neugieriger, aber da muss ich noch einige Tage warten
Ja das musst du dich noch etwas gedulden :)

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Bär (12. September 2018, 20:43)

bibi2406

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20

Mittwoch, 12. September 2018, 21:05

3.Tag Welgevonden nach Mapungubwe


Die Nacht war wieder ziemlich schlecht, ich weiß nicht warum ich in Afrika nicht schlafen kann ?(

Darum war ich froh, als wir endlich aufstehen konnten und so sind wir zum Sonnenaufgang an den Hide gegangen. Unser erster Sonnenaufgang! Wie ich sie liebe :love:









Dann ging es zum Frühstück und schon hieß es Abschied nehmen von der Nungubane Lodge. Es war ein perferkter Auftakt für einen Safariurlaub :thumbsup:
Ein Mitarbeiter fuhr uns zum Gate, was eigentlich extra kosten sollte, uns aber erfreulicherweise nicht berechnet wurde.
Nun ging es also um 8:30 Uhr los auf den weiten Weg zum Mapungubwe NP. Die Strecke hatten wir uns vorher genau überlegt und alle Teilstücke von G..gle Maps ausgedruckt dabei gehabt. Ausserdem hatten wir ein Navi, was sollte da schon schiefgehen?
Obwohl ich immer Masters Warnung im Hinterkopf hatte, dass man auf dieser Strecke schnell an Orte kommt, die auf keiner Karte oder im Navi verzeichnet sind war ich guter Dinge.
Wir fuhren von der R517 auf die R510 nach Lephalale, wo wir sicherheitshalber getankt haben und uns für die nächsten zwei Tage mit allem eingedeckt haben, was man für einen gelungenen Urlaub braucht.




Landschaft kurz hinter dem Welgevonden Westgate





Weiter ging es auf der R518 nach Marken, bis hierhin waren die Straßen perfekt :thumbsup: , aber ab dem Abzweiger auf die R561 änderte sich das ganz plötzlich. Aus dem Forum wussten wir, dass uns jetzt 20km Pothole Strecke erwarten würde und so kam es auch. Teilweise geflickt, teilweise wirklich ordentlich tief aber alles in allem erträglich, weil sie nach genau 20 km aufhören und die Straße wieder gut zu befahren ist. Für diese 20km haben wir ca 20 min. gebraucht.






Wäre mir jetzt gar nicht aufgefallen :whistling:

Über Baltimore und einem Kurzen Stück auf der N11 ging es die R561 weiter bis Tolwe, alles auf guten Straßen. Wer das kommende Schotterstraßenstück von ca 50km vermeiden möchte, kann auf der N11 bleiben und bis Tomburke fahren und ab hier die R572 nehmen.
Wir wollten aber den kürzesten Weg und sind über Tolwe gefahren. Und hier wussten wir dann plötzlich nicht mehr weiter. Rechts war ein Abzweiger nach Tolwe, den ich nicht kannte und da ich dachte wir müssen durch Tolwe durch, sind wir dort reingefahren. Aber plötzlich standen wir mitten in Tolwe und wussten nicht mehr weiter.
Also wieder zurück und einfach geradeaus weiter nach Platjan, davon hatte ich noch nie gehört und Alldays anzuschreiben wäre wahrscheinlich zu lange gewesen. Der Weg nach Alldays geht über die N11, hier führen wohl nicht alle Wege nach Rom :whistling:
Unser Navi war insofern eine Hilfe, als dass die grobe Richtung stimmen musste und so fuhren wir munter ins Nirwana.






erst rote Erde und eher fein...



...dann eher grob...

aber immer gut zu fahren :thumbsup:
Hier haben wir auch den ersten Baobab gesehen :love:

Der Rest ist schnell erzählt, über die R572 über Alldays ging es rasch zum Mapungubwe, wo wir um 14:15 Uhr ankamen. Somit war die reine Fahrzeit 4h45min und damit genau die Google Vorgabe.
Da waren wir also im äußersten Norden Südafrikas. Die Sonne brannte bei 33 Grad vom Himmel und am Eingang begrüßte uns gleich der hier






Das Anmelden ging ruckzuck. Ich hatte für jeden Parkeingang bereits zu Hause die Formulare ausgefüllt, was ich nur jedem empfehlen kann, :danke: für den Tipp.
Nun wollten wir erst mal ins Camp. Schon der Weg dorthin hat mich verzaubert, die Landschaft ist wirklich wunderschön und noch schöner, als ich sie mir vorgestellt habe. Rauf und runter, durch Felsen und immer wieder der Blick in die Ebenen, toll :love:

Hier mal die ersten Impressionen



















Ich hatte die Kinder schon vorgewarnt, dass wir hier wegen der Landschaft sind, Tiersichtung nicht selbstverständlich sind und dass es sein kann, dass wir z.B. keine Elefanten sehen werden. Und dann standen weit weg unter einem Baum im Schatten einige Elis und wir waren schon glücklich.
Ein entgegenkommendes Auto schmunzelte etwas, wie wir uns mit dem Fotografieren von den Elefanten beschäftigten und sagten uns, dass am Treetop Walk ca.40-50 Elefanten am Fluss sind. Na, das hatten wir ja im Traum nicht erwartet und sind also nicht rechts ins Leokwe Camp abgebogen, sondern weiter zum Walk.
Und tatsächlich waren auf der gegenüberliegenden Seite zwei größere Elefantengruppen unter Bäumen und auch im Flußbett. Wunderschön im grünen Gras.
Wir verbrachten sicher 45min. auf dem Treetop Walk, den ich mir allerdings etwas länger vorgestellt habe. Ich würde sagen es sind etwa 150 Meter insgesamt.

















Das Flussbett ist fast ausgetrocknet


Unser erster Bienenfresser ( die Vögel können aber auch nicht stillsitzen)


erste Fieberbäume :love:




vielleicht geht es mit fünf Beinen leichter nach oben :whistling:


Auf dem Rückweg war dann einer wirklich fast neben uns total entspannt





Nun wollten wir aber endlich ins Camp, schließlich wollen wir zum Sonnenuntergang noch zum Confluence Point. Aber ganz so einfach wollten es uns die Bewohner hier nicht machen.
Das Camp schon im Blick hatte eine Gruppe Elefanten beschlossen die Strasse zu überqueren, was für uns wieder warten bedeutete. Ein kleiner Dreikäsehoch hat uns sogar bedroht, so süß wie er mit seinem Rüssel gewackelt hat und versucht hat zu tröten.
















Und dann hatten wir es um 16:00 Uhr endlich erreicht: unseren Bungalow 18



Unsere tolle Terrasse :thumbsup:




Vor der Terrasse stand dieser nette Kerl, etwas überrascht, dass wir da waren

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