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Der Tourist

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Montag, 10. September 2018, 11:12

Reisevorbereitung Südafrika/Swaziland/Mosambik Oktober 2018

Hallo liebe Forumsmitglieder,

es ist mal wieder so weit. Unsere nächste Reise ins südliche Afrika steht kurz bevor. Nachdem wir letztes Jahr in nördlichen Teil von Südafrika und Lesotho waren soll es dieses Jahr von Johannesburg durch Swaziland nach Mosambik gehen. Wir wollen von Maputo aus die Küste bis nach Praia do Tofo fahren und anschließend in den Limpopo Nationalpark. Weiter geht es über den Grenzübergang Giriyono in den Krüger-Nationalpark. Von dort geht es dann wieder in Richtung Johannesburg. Als Fahrzeug haben wir einen Ford Ranger 4x4 gemietet, mit dem wir letztes Jahr schon gut Erfahrungen gemacht haben (insbesondere am Sani Pass auf dem Weg nach Lesotho)

Meine Frage ist, ob jemand aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse in Mosambik, insbesondere entlang der Küste hat. Teilweise wurden uns diese als abenteuerlich beschrieben, andere berichten von ganz normalen Straßenzuständen. Auch würde mich interessieren, wie eure Erfahrungen mit Straßenkontrollen und der Korruption und der allgemeinen Sicherheit in Mosambik sind.

Kann jemand vielleicht auch gute Tipps zu den Tauchmöglichkeiten in und um Praia do Tofo geben?

Lieben Dank bereits im Voraus.

GudrunS

Prionace glauca

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2

Montag, 10. September 2018, 20:19

Hallo Tourist,
klingt gut Deine Planung.

Teilweise war unsere Reise letztes Jahr im August ähnlich.
Wir sind allerdings vom Krüger aus nach Mosambik, nach Tofo gefahren. Haben auch den Grenzübergang Giriyondo genommen, klein, gemütlich und ging super schnell.
Als Auto hatten wir uns für einen SUV entscheiden, hatte mich im Vorfeld in einem mosambikanischen Forum schlau gemacht und da August absolute Trockenzeit dort ist, war das auch ausreichend so.
MIt einem Ford Ranger seid ihr natürlich auf der absolut sicheren Seite. Es gab einige recht sandige Abschnitte im Grenzbereich Krüger/Limpopo. :saflag:

Auf dem Rückweg sind wir dann von Tofo über Maputo wieder zurück nach Südafrika gefahren. Die Straße ist sehr gut. Nur ein Stück oberhalb von Maputo ist sie mal nicht ganz so toll. Läßt sich aber insgesamt sehr gut fahren.
Wenn man sich an alle Vorschriften hält, muß man auch keine Angst vor Kontrollen haben. Wir sind nicht ein einziges Mal angehalten worden. Habe natürlich auch im Vorfeld diverse Schauermärchen gehört, nichts davon ist eingetreten. :thumbsup:

Auch in Bezug auf die Sicherheit kann ich absolut nichts Negatives sagen.
Die Menschen auch alle sehr freundlich.

In Tofo waren wir mit den Peri Peri Divers tauchen. Leider scheint es kaum noch Mantas zu geben, wir haben diverse einschlägige Tauchplätze besucht - nichts. Was nicht heißen soll, das wir nicht tolle Tauchgänge hatten. :thumbup: Bei den Ausfahrten sehr viele Buckelwale. Sind vielleicht im Oktober auch noch da.

Vor Jahren gab es z.B. am Manta Reef tatsächlich Mantas satt.

Insgesamt gefällt uns Tofo super. Wir waren übrigens auch 2 Nächte in Maputo, kann ich auch nur empfehlen. :saflag:

Lies mal meinen Reisebericht "Südafrika und Mosambik - August 2017".

Da findest Du sicher noch einige brauchbare Informationen.

Gruß Gudrun

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Der Tourist (11. September 2018, 09:28), Bär (11. September 2018, 07:54), toetske (11. September 2018, 00:04)

Der Tourist

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Dienstag, 11. September 2018, 11:22

Danke für deine Stellungnahme

Liebe Gudrun,

danke für deine Anmerkungen zu unserer geplanten Reise. Ich habe deinen Reisebericht von August 2017 aufmerksam gelesen und fühle mich in meiner Entscheidung, dieses mal Mosambik mit in die Reise einzubeziehen, bestätigt. Insbesondere bin ich auf die Tauchausfahrten in Tofo gespannt, da ich nunmehr seit über 40 Jahren in aller Welt tauche, aber bisher noch nie auf Mantas gestoßen bin. Ich hoffe doch, mindestens einen zu sichten.

Übrigens kann ich deine positiven Bewertungen für Ethiopian Airlines nur bestätigen, wir sind letzten Jahr ebenfalls über Addis geflogen und waren sehr zufrieden. Dieses Jahr haben wir uns allerdings für eine Verbindung via London mit British Airways entschieden, da BA bereits um 07:00 h in Johannesburg ankommt und wir dann den ganzen Tag für unsere Fahrt nach Swaziland zum Foresters Arms Guesthouse haben.

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GudrunS (11. September 2018, 11:51)

chimurenga

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Dienstag, 11. September 2018, 21:35

Hi Tourist,

wir sind 2017 die Strecke von Ponta Do Ouro bis hinauf nach Tofo und dann in den Kruger über Giriyondo gefahren (nachzulesen hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ). Dieses Jahr von Swaziland nach MOZ und dann über Komatipoort wieder raus. Auch hier gibt's einen Reisebericht, der ist aber noch in der Mache und wir befinden uns zurzeit noch in Swaziland: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

4x4 haben wir nur auf einer Stichstraße zum Meer nähe Zavora benötigt und in Barra bei Flut. 2017 auch noch vom Grenzübergang bei Ponta - das müsste aber mittlerweile fast durchweg geteert sein uns liegt eh nicht auf eurer Route.

Polizeikontrollen, wenn sie uns überhaupt mal rausgewunken haben, waren entweder formal und sehr freundlich oder sie wollten einfach nur über Fußball reden. Zieht die Warnwesten am besten schon vorher über die Sitze. Wir hatten immer ein 2. Warndreieck aus Deutschland dabei - wollte aber niemand sehen. ZA-Sticker in Südafrika besorgen und aufs Auto pinnen.

Der Grenzübergang von SWA nach MOZ (Namaacha) war auf beiden Seiten absolut relaxt und freundlich. Giriyondo ebenfalls bzw. sehr amüsant in Gesprächen. Einzig bei Komatipoort war Trubel und wir konnten dort Korruption auch live mit erleben.

Die Straßenverhältnisse auf der EN1 sind topp. Wir haben dann auch einige Abkürzungen gewählt, die etwas rustikaler waren, teilweise mit Schlaglöchern, aber dennoch problemlos befahrbar.

Und Gudrun möchte ich mich anschließen: Maputo ist ein Aufenthalt wert.

Zum Tauchen kann ich leider nichts beitragen, aber zu einigen anderem in Tofo/Barra (>siehe Berichte).

LG, Erik

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Bär (12. September 2018, 07:32), toetske (11. September 2018, 22:59)

Der Tourist

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Mittwoch, 12. September 2018, 08:57

Lieber Eric,

dank für deine Anmerkungen. Deinen Reisebericht aus dem Vorjahr habe ich natürlich gelesen und auch den aktuellen Bericht. Ich hoffe du schreibst schnell weiter, damit ich den Teil über Mosambik noch vor unserem Abflug am 17.10. lesen kann.

Ich dachte mir schon, dass ein 4X4 nicht unbedingt nötig ist, ich liebe aber diese Autos. In Namibia hatten wir drei Wochen einen Toyota Hilux (dort hat man ihn auch wirklich gebraucht) und letztes Jahr in SA/Lesotho einen Ford Ranger. Auch der hat uns gute Dienste geleistet, insbesondere am Sani Pass und in und um Kosi Bay/Utshwayelo Lodge. Kleiner Tipp am Rande: Da der Ford Ranger eine gut einsehbare Ladefläche hat packen wir unser Gepäck immer in riesige, schwarze Müllsäcke. Zusätzlich noch ein bisschen Müll (leere Wasserflaschen, Milchkartons, Pappe etc.) auf die Ladefläche und keiner vermutet größere Wertsachen im Heck. Hat bisher überall gut funktioniert.

Maputo steht bei uns übrigens auch auf dem Besichtigungsprogramm

LG

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Cosmopolitan (12. September 2018, 10:19)

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Donnerstag, 13. September 2018, 11:36

Fragen zur Warendeklaration bei der Einreise nach Mosambik

Hallo ihr Lieben,

mir sind da doch noch zwei Dinge eingefallen:

1. Die Müllsäcke, in die wir unser Gepäck stopfen, dienen natürlich nicht nur dem Diebstahlschutz sondern sind auch gut und wichtig gegen Staub und Dreck, da die Ladefläche des Ford Rangers trotz Cannopy natürlich nicht dicht abschliesst und daher der ganze Laderaum nach einer Fahrt über Staubstraßen extrem dreckig wird.

2. Wie sieht es mit der Anmeldung von Gütern bei der Einreise nach Mosambik aus? Was muss/sollte man da angeben? Muss ich da auch mein IPhone, welches ich grundsätzlich als Navi-System nutze, angeben? Und was ist mit meiner Actioncam, auch angeben? Gibt es eine Wertgrenze der einzelnen Dinge, die man bei der Einreise angeben muss?


Es wäre schön, wenn jemand aus dem Forum eine passende Antwort hätte.

LG

GudrunS

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Donnerstag, 13. September 2018, 11:51

Also zumindest wir haben bisher (und wir waren schon mehrfach in Mosambik) nichts bei der Einreise deklariert. Gab auch nie irgendwelche Fragen dazu.

Wir haben auch immer 2 Smartphones (sind zwar keine iPhones ...) mit und unser Kamera-Equipment ist sicher auch einige Euronen wert. Da wir auch unter Wasser fotografieren bzw. filmen, kommen zur Kamera und dem Gehäuse natürlich noch Unterwasserleuchte bzw. -blitz.
Bisher kein Problem.

Vielleicht hat aber jemand hier andere Erfahrungen gemacht.

Was zum Beispiel auch wichtig ist, was Du so nicht einführen darfst, beispielsweise Bier :beer: ! Da gibt es in Mosambik aber auch gutes zu kaufen. Wein ist seltsamerweise erlaubt.

Mußt Du einfach noch mal genau die Einreisebestimmungen lesen.

Cheers Gudrun

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toetske

oorbietjie

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Montag, 17. September 2018, 22:23

Hallo Tourist,

Zu MOZ helfen vielleicht noch diese Websites von (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und/oder (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Wein: 2,25 Liter pro Person sind also anscheinend erlaubt :wine:

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

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chimurenga

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Hi Tourist,

auch wir haben an der Grenze unsere Kameras usw. nie angegeben - das war an der Ausreise auch kein Problem. Wie schon geschrieben: Bier ist nicht erlaubt, es gibt ja das gut genießbare 2M in MOZ. Wein hatten wir immer in Massen dabei, haben einfach unbsere Minderjährige in den Konsum eingerechnet ;) Es gab an den Grenzen aber wenn überhaupt nur einen kurzen Check. Vielleicht waren die Beamt*innen auch etwas abgeschreckt aufgrund unseres doch sehr verstaubten Gepäcks, da wir keine Müllsäcke zum Schutz überzogen - DANKE für diesen Tipp.

LG Erik

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