Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen im "Suedafrika-Forum.org"! Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden. Wichtiger Hinweis zur Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Der Tourist

Schüler

  • »Der Tourist« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Dabei seit: 17. April 2016

Danksagungen: 27

  • Nachricht senden

1

Montag, 10. September 2018, 11:12

Reisevorbereitung Südafrika/Swaziland/Mosambik Oktober 2018

Hallo liebe Forumsmitglieder,

es ist mal wieder so weit. Unsere nächste Reise ins südliche Afrika steht kurz bevor. Nachdem wir letztes Jahr in nördlichen Teil von Südafrika und Lesotho waren soll es dieses Jahr von Johannesburg durch Swaziland nach Mosambik gehen. Wir wollen von Maputo aus die Küste bis nach Praia do Tofo fahren und anschließend in den Limpopo Nationalpark. Weiter geht es über den Grenzübergang Giriyono in den Krüger-Nationalpark. Von dort geht es dann wieder in Richtung Johannesburg. Als Fahrzeug haben wir einen Ford Ranger 4x4 gemietet, mit dem wir letztes Jahr schon gut Erfahrungen gemacht haben (insbesondere am Sani Pass auf dem Weg nach Lesotho)

Meine Frage ist, ob jemand aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse in Mosambik, insbesondere entlang der Küste hat. Teilweise wurden uns diese als abenteuerlich beschrieben, andere berichten von ganz normalen Straßenzuständen. Auch würde mich interessieren, wie eure Erfahrungen mit Straßenkontrollen und der Korruption und der allgemeinen Sicherheit in Mosambik sind.

Kann jemand vielleicht auch gute Tipps zu den Tauchmöglichkeiten in und um Praia do Tofo geben?

Lieben Dank bereits im Voraus.

GudrunS

Prionace glauca

Beiträge: 1 362

Dabei seit: 21. März 2012

Danksagungen: 4242

  • Nachricht senden

2

Montag, 10. September 2018, 20:19

Hallo Tourist,
klingt gut Deine Planung.

Teilweise war unsere Reise letztes Jahr im August ähnlich.
Wir sind allerdings vom Krüger aus nach Mosambik, nach Tofo gefahren. Haben auch den Grenzübergang Giriyondo genommen, klein, gemütlich und ging super schnell.
Als Auto hatten wir uns für einen SUV entscheiden, hatte mich im Vorfeld in einem mosambikanischen Forum schlau gemacht und da August absolute Trockenzeit dort ist, war das auch ausreichend so.
MIt einem Ford Ranger seid ihr natürlich auf der absolut sicheren Seite. Es gab einige recht sandige Abschnitte im Grenzbereich Krüger/Limpopo. :saflag:

Auf dem Rückweg sind wir dann von Tofo über Maputo wieder zurück nach Südafrika gefahren. Die Straße ist sehr gut. Nur ein Stück oberhalb von Maputo ist sie mal nicht ganz so toll. Läßt sich aber insgesamt sehr gut fahren.
Wenn man sich an alle Vorschriften hält, muß man auch keine Angst vor Kontrollen haben. Wir sind nicht ein einziges Mal angehalten worden. Habe natürlich auch im Vorfeld diverse Schauermärchen gehört, nichts davon ist eingetreten. :thumbsup:

Auch in Bezug auf die Sicherheit kann ich absolut nichts Negatives sagen.
Die Menschen auch alle sehr freundlich.

In Tofo waren wir mit den Peri Peri Divers tauchen. Leider scheint es kaum noch Mantas zu geben, wir haben diverse einschlägige Tauchplätze besucht - nichts. Was nicht heißen soll, das wir nicht tolle Tauchgänge hatten. :thumbup: Bei den Ausfahrten sehr viele Buckelwale. Sind vielleicht im Oktober auch noch da.

Vor Jahren gab es z.B. am Manta Reef tatsächlich Mantas satt.

Insgesamt gefällt uns Tofo super. Wir waren übrigens auch 2 Nächte in Maputo, kann ich auch nur empfehlen. :saflag:

Lies mal meinen Reisebericht "Südafrika und Mosambik - August 2017".

Da findest Du sicher noch einige brauchbare Informationen.

Gruß Gudrun

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Der Tourist (11. September 2018, 09:28), Bär (11. September 2018, 07:54), toetske (11. September 2018, 00:04)

Der Tourist

Schüler

  • »Der Tourist« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Dabei seit: 17. April 2016

Danksagungen: 27

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 11. September 2018, 11:22

Danke für deine Stellungnahme

Liebe Gudrun,

danke für deine Anmerkungen zu unserer geplanten Reise. Ich habe deinen Reisebericht von August 2017 aufmerksam gelesen und fühle mich in meiner Entscheidung, dieses mal Mosambik mit in die Reise einzubeziehen, bestätigt. Insbesondere bin ich auf die Tauchausfahrten in Tofo gespannt, da ich nunmehr seit über 40 Jahren in aller Welt tauche, aber bisher noch nie auf Mantas gestoßen bin. Ich hoffe doch, mindestens einen zu sichten.

Übrigens kann ich deine positiven Bewertungen für Ethiopian Airlines nur bestätigen, wir sind letzten Jahr ebenfalls über Addis geflogen und waren sehr zufrieden. Dieses Jahr haben wir uns allerdings für eine Verbindung via London mit British Airways entschieden, da BA bereits um 07:00 h in Johannesburg ankommt und wir dann den ganzen Tag für unsere Fahrt nach Swaziland zum Foresters Arms Guesthouse haben.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

GudrunS (11. September 2018, 11:51)

chimurenga

Erleuchteter

Beiträge: 548

Dabei seit: 29. März 2013

Danksagungen: 4151

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 11. September 2018, 21:35

Hi Tourist,

wir sind 2017 die Strecke von Ponta Do Ouro bis hinauf nach Tofo und dann in den Kruger über Giriyondo gefahren (nachzulesen hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ). Dieses Jahr von Swaziland nach MOZ und dann über Komatipoort wieder raus. Auch hier gibt's einen Reisebericht, der ist aber noch in der Mache und wir befinden uns zurzeit noch in Swaziland: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

4x4 haben wir nur auf einer Stichstraße zum Meer nähe Zavora benötigt und in Barra bei Flut. 2017 auch noch vom Grenzübergang bei Ponta - das müsste aber mittlerweile fast durchweg geteert sein uns liegt eh nicht auf eurer Route.

Polizeikontrollen, wenn sie uns überhaupt mal rausgewunken haben, waren entweder formal und sehr freundlich oder sie wollten einfach nur über Fußball reden. Zieht die Warnwesten am besten schon vorher über die Sitze. Wir hatten immer ein 2. Warndreieck aus Deutschland dabei - wollte aber niemand sehen. ZA-Sticker in Südafrika besorgen und aufs Auto pinnen.

Der Grenzübergang von SWA nach MOZ (Namaacha) war auf beiden Seiten absolut relaxt und freundlich. Giriyondo ebenfalls bzw. sehr amüsant in Gesprächen. Einzig bei Komatipoort war Trubel und wir konnten dort Korruption auch live mit erleben.

Die Straßenverhältnisse auf der EN1 sind topp. Wir haben dann auch einige Abkürzungen gewählt, die etwas rustikaler waren, teilweise mit Schlaglöchern, aber dennoch problemlos befahrbar.

Und Gudrun möchte ich mich anschließen: Maputo ist ein Aufenthalt wert.

Zum Tauchen kann ich leider nichts beitragen, aber zu einigen anderem in Tofo/Barra (>siehe Berichte).

LG, Erik

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bär (12. September 2018, 07:32), toetske (11. September 2018, 22:59)

Der Tourist

Schüler

  • »Der Tourist« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Dabei seit: 17. April 2016

Danksagungen: 27

  • Nachricht senden

5

Mittwoch, 12. September 2018, 08:57

Lieber Eric,

dank für deine Anmerkungen. Deinen Reisebericht aus dem Vorjahr habe ich natürlich gelesen und auch den aktuellen Bericht. Ich hoffe du schreibst schnell weiter, damit ich den Teil über Mosambik noch vor unserem Abflug am 17.10. lesen kann.

Ich dachte mir schon, dass ein 4X4 nicht unbedingt nötig ist, ich liebe aber diese Autos. In Namibia hatten wir drei Wochen einen Toyota Hilux (dort hat man ihn auch wirklich gebraucht) und letztes Jahr in SA/Lesotho einen Ford Ranger. Auch der hat uns gute Dienste geleistet, insbesondere am Sani Pass und in und um Kosi Bay/Utshwayelo Lodge. Kleiner Tipp am Rande: Da der Ford Ranger eine gut einsehbare Ladefläche hat packen wir unser Gepäck immer in riesige, schwarze Müllsäcke. Zusätzlich noch ein bisschen Müll (leere Wasserflaschen, Milchkartons, Pappe etc.) auf die Ladefläche und keiner vermutet größere Wertsachen im Heck. Hat bisher überall gut funktioniert.

Maputo steht bei uns übrigens auch auf dem Besichtigungsprogramm

LG

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

gatasa (2. Oktober 2018, 20:18), Cosmopolitan (12. September 2018, 10:19)

Der Tourist

Schüler

  • »Der Tourist« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Dabei seit: 17. April 2016

Danksagungen: 27

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 13. September 2018, 11:36

Fragen zur Warendeklaration bei der Einreise nach Mosambik

Hallo ihr Lieben,

mir sind da doch noch zwei Dinge eingefallen:

1. Die Müllsäcke, in die wir unser Gepäck stopfen, dienen natürlich nicht nur dem Diebstahlschutz sondern sind auch gut und wichtig gegen Staub und Dreck, da die Ladefläche des Ford Rangers trotz Cannopy natürlich nicht dicht abschliesst und daher der ganze Laderaum nach einer Fahrt über Staubstraßen extrem dreckig wird.

2. Wie sieht es mit der Anmeldung von Gütern bei der Einreise nach Mosambik aus? Was muss/sollte man da angeben? Muss ich da auch mein IPhone, welches ich grundsätzlich als Navi-System nutze, angeben? Und was ist mit meiner Actioncam, auch angeben? Gibt es eine Wertgrenze der einzelnen Dinge, die man bei der Einreise angeben muss?


Es wäre schön, wenn jemand aus dem Forum eine passende Antwort hätte.

LG

GudrunS

Prionace glauca

Beiträge: 1 362

Dabei seit: 21. März 2012

Danksagungen: 4242

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 13. September 2018, 11:51

Also zumindest wir haben bisher (und wir waren schon mehrfach in Mosambik) nichts bei der Einreise deklariert. Gab auch nie irgendwelche Fragen dazu.

Wir haben auch immer 2 Smartphones (sind zwar keine iPhones ...) mit und unser Kamera-Equipment ist sicher auch einige Euronen wert. Da wir auch unter Wasser fotografieren bzw. filmen, kommen zur Kamera und dem Gehäuse natürlich noch Unterwasserleuchte bzw. -blitz.
Bisher kein Problem.

Vielleicht hat aber jemand hier andere Erfahrungen gemacht.

Was zum Beispiel auch wichtig ist, was Du so nicht einführen darfst, beispielsweise Bier :beer: ! Da gibt es in Mosambik aber auch gutes zu kaufen. Wein ist seltsamerweise erlaubt.

Mußt Du einfach noch mal genau die Einreisebestimmungen lesen.

Cheers Gudrun

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

chimurenga (18. September 2018, 23:53), SarahSofia (18. September 2018, 07:17), toetske (17. September 2018, 22:12), Bär (13. September 2018, 23:58)

toetske

oorbietjie

Beiträge: 3 205

Danksagungen: 4623

  • Nachricht senden

8

Montag, 17. September 2018, 22:23

Hallo Tourist,

Zu MOZ helfen vielleicht noch diese Websites von (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und/oder (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Wein: 2,25 Liter pro Person sind also anscheinend erlaubt :wine:

VG. Toetske
one life, LIVE IT !

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

chimurenga (18. September 2018, 23:53), Bär (18. September 2018, 22:11), SarahSofia (18. September 2018, 07:17)

chimurenga

Erleuchteter

Beiträge: 548

Dabei seit: 29. März 2013

Danksagungen: 4151

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 18. September 2018, 23:53

Hi Tourist,

auch wir haben an der Grenze unsere Kameras usw. nie angegeben - das war an der Ausreise auch kein Problem. Wie schon geschrieben: Bier ist nicht erlaubt, es gibt ja das gut genießbare 2M in MOZ. Wein hatten wir immer in Massen dabei, haben einfach unbsere Minderjährige in den Konsum eingerechnet ;) Es gab an den Grenzen aber wenn überhaupt nur einen kurzen Check. Vielleicht waren die Beamt*innen auch etwas abgeschreckt aufgrund unseres doch sehr verstaubten Gepäcks, da wir keine Müllsäcke zum Schutz überzogen - DANKE für diesen Tipp.

LG Erik

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (19. September 2018, 01:50)

Der Tourist

Schüler

  • »Der Tourist« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Dabei seit: 17. April 2016

Danksagungen: 27

  • Nachricht senden

10

Freitag, 12. Oktober 2018, 12:07

Abreise steht kurz bevor!

Liebe Forumsmitglieder,

am kommenden Mittwoch geht es endlich über Frankfurt und London Richtung Johannesburg. Ich danke allen Mitgliedern, die uns in den letzten Wochen mit hilfreichen Kommentaren zur Seite gestanden haben. Ich bin gespannt, wie die Reise durch Südafrika, Swaziland und Mosambik verlaufen wird.

Allen einen schönen Herbst, nach Rückkehr werde ich hier gerne von unseren Erfahrungen berichten.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

GudrunS (14. Oktober 2018, 19:31), Sella (12. Oktober 2018, 13:55)

travel-next

travel-next

Beiträge: 12

Dabei seit: 11. Juli 2018

Danksagungen: 26

  • Nachricht senden

11

Freitag, 12. Oktober 2018, 13:04

Zitat

1. Die Müllsäcke, in die wir unser Gepäck stopfen, dienen natürlich
nicht nur dem Diebstahlschutz sondern sind auch gut und wichtig gegen
Staub und Dreck, da die Ladefläche des Ford Rangers trotz Cannopy
natürlich nicht dicht abschliesst und daher der ganze Laderaum nach
einer Fahrt über Staubstraßen extrem dreckig wird.

Hallo Tourist,
ich finde die Idee mit den Müllsäcken ja super, gerade wg. des oft erwähntes Staubes im Ford Ranger. Nimmst Du die aus Deutschland mit? Oder gibt es in ZA so große, dass auch ein großer Koffer reinpasst?
Dir erst einmal eine schöne Reise. Ich muss noch ein paar Tage warten, dann geht es in den Nordosten.
Viele Grüße, Enja

Der Tourist

Schüler

  • »Der Tourist« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Dabei seit: 17. April 2016

Danksagungen: 27

  • Nachricht senden

12

Freitag, 12. Oktober 2018, 15:20

Hallo Enja,

ich nehme die Müllsäcke meistens von Deutschland mit. Es gibt zwar auch vor Ort große Rollen mit Müllsäcken, diese sind aber meist sehr dünn und daher nicht blickdicht und auch nicht reißfest. Zur Not gehen die aber auch, im Zweifelsfall muss man dann mehrere Müllsäcke übereinander über das Gepäck ziehen.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bär (12. Oktober 2018, 21:01), toetske (12. Oktober 2018, 16:09)

Der Tourist

Schüler

  • »Der Tourist« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Dabei seit: 17. April 2016

Danksagungen: 27

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 7. November 2018, 16:28

Rückkehr aus Mosambik/Reiseerfahrungen

Liebe Forenmitglieder,

nachdem ich hiervor der Reise einige Fragen gestellt hatte und auch gute Anregungen erhalten habe möchte ich jetzt nach Rückkehr von der Reise einige meiner Erfahrungen mit euch teilen.

Nach Ankunft in Johannesburg haben wir dort bei Europcar einen nagelneuen Toyota Hilux 4x4 übernommen. Auch die Papiere für den Grenzübertritt nach Swaziland und Mosambik waren bereits vorbereitet. Danach ging es zum nächsten Outdoor Warehouse, wo wir einen ZA-Aufkleber, eine Sandschaufel sowie die Third Party Insurance für Mosambik gekauft haben. Ein Warndreieck, zwei Warnwesten sowie einen Luftdruckprüfer und einen Reifenkompressor hatte ich bereits zu Hause eingepackt.

Danach ging es zur Übernachtung in Forester Arms ab nach Swaziland und am nächsten Tag weiter nach Mosambik. Als Grenzübergang wurde uns der Übergang in Goba empfohlen.

Im Vorfeld der Reise hatte ich die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes gelesen und wir waren gespannt, was uns in Mosambik erwarten würde. Und was passierte? Nichts!! Die Einreise über Swaziland/Goba nach Mosambik war völlig problemlos und innerhalb einer Stunde geschafft. Die Grenzbeamten waren überaus freundlich und hilfsbereit und haben uns aktiv bei der Ausfüllung der notwendigen Grenzdokumente geholfen. Dann noch ein paar Stempel hier und da und schon war alles erledigt. Unser Auto selbst und das Gepäck wurde nur grob von außen in Augenschein genommen.

Die Straßenverhältnisse nach Maputo waren einwandfrei, geteert und wären auch mit einem normalen PKW problemlos befahrbar gewesen.

In Maputo haben wir unser Quartier im Palmeiras Guesthouse bezogen, sehr zentral gelegen und absolut zu empfehlen. Anschliessend haben wir uns zu Fuß zur Stadtbesichtigung aufgemacht, Geld am ATM geholt (völlig problemlos, max. Betrag pro Abhebung 5.000 MT), und uns im Vodacomshop eine SIM-Card mit 30 Min Telefonguthaben und 1 GB Datenvolumen geholt. Hat ca. 5 € gekostet. Maputo selbst ist nicht besonders sehenswert, sodaß wir am nächsten Tag weiter bis nach Praia de Chidenguele zur Naara Eco Lodge gefahren sind. Im Gegensatz zu den meisten Kommentaren fanden wir die Naara Eco Lodge nett, aber auch nicht mehr. Aus unserer Sicht waren zwei Tage dort einer zu viel.

Weiter ging es dann entlang der Küste auf der N1 nach Praia do Tofo. Die Straßenverhältnisse waren weiterhin einwandfrei, Straßenkontrollen kamen öfters vor, wir wurden allerdings fast immer durchgewunken. Insgesamt sind wir auf der ganzen Fahrt durch Mosambik nur zwei mal angehalten. Wir wurden freundlich gefragt, woher wir kommen und wohin wir fahren, mehr nicht. Wir mussten weder Ausweis noch Führerschein vorweisern.

In Praia do Tofo war das Baia Sonambula dann 4 Tage unser Quartier. Traumhaft und bestens zu empfehlen. Wir konnten täglich vom Frühstückstisch mehrere Buckelwale, auch springende, in der Bucht beobachten. Zusätzlich waren wir schnorcheln mit Walhaien und auch Tauchen. Dabei haben wir einiges an Fischen und Schildkröten gesehen, leider aber keine Mantas. Insgesamt hat uns Praia do Tofo sehr gut gefallen, wobei die Auswahl an akzeptablen restaurants eher bescheiden ist, am besten hat uns noch das Casa de Comer gefallen. Tauchen waren wir mit Diversity Divers, die im Vergleich zu Peri-Peri Divers (beides PADI-5*) deutlich günstiger waren, bei aus unserer Sicht vergleichbarem Standard.

Auf dem Rückweg war unsere nächste Station das Humula Beach Resort in Praia do Bilene. Der Hotelstrand an der Lagune war toll, der Rest eine Desaster. Die Zimmer waren gepflegt, aber ausgestattet wie ein x-beliebiges Stadthotel. Der Service war unter aller Kanone. Auf dem Frühstücksbuffet gab es lediglich einen Heisswasserspender und zwei Dosen Instant Kaffee, eine Sorte Toastbrot, Billigmarmelade (drei Sorten) und Butter jeweils in kleinen Aludosen. Das ausliegende Obst war nur zu Deko und aus Holz!!! Als Saft wurden zwei Krüge angeboten, einer mit gelber und einer mit giftig-oranger Farbe. Beide schmeckten wir altes Fanta ohne Kohlensäure. Als hot Breakfast hatte ich Spiegeleier und Bacon bestellt. Bekommen habe ich Rührei mit Hühnerinnereien in ekliger Sauce anstatt Bacon. Erst auf Aufforderung wurde uns ein Tisch auf der Terrasse eingedeckt, obwohl dort alles frei war. Der Pool war dreckig, die Poolbar sowie die Pizzeria geschlossen. Und dies alles bei einem Übernachtungspreis von 150 USD pro Nacht, definitiv keine Empfehlung!!

Weiter ging es über Chokwe und Massangir (Strasse ebenfalls gut, ATM und Tankstelle in beiden Orten entgegen anderer Beschreibungen vorhanden) für zwei Tage in den Limpopo Nationalpark zum Machampane Wilderness Camp. Dort wurden wir vom Personal und Domingos, dem Ranger herzlich empfangen. Die Anlage besteht lediglich aus fünf Zelten, die sehr schön oberhalb eines Flußlaufes stehen. Gegessen wird im Gemeinschaftszelt. Neben Zelt und Vollverpflegung gehören täglich zwei geführte Wanderungen durch den Park zum Arrangement. Soweit ganz gut. Leider mussten wir feststellen, dass das Camp geschlossen werden soll und die Betreiber es wohl schon aufgegeben hatten. Die sehr bemühte Köchin war den Tränen nahe, als sie uns beichten musste, dass sie praktisch keine Vorräte mehr hat. Es gab weder Bier noch Wein, auch Saft war knapp, es gab keine Eier mehr und so weiter und sofort. Sie hat mehrfach über Funk versucht Kontakt zum Hauptquartier aufzunehmen, aber immer ohne Erfolg. Somit bestand die Vollverpflegung zum Lunch lediglich aus einer Art Tuc-Keksen und Streichkäseecken sowie ein paar Scheiben Toast mit Reibekäse und Tomate. Auch das Abendessen fiel entsprechend spärlich aus, zum Frühstück gab es lediglich Instantkaffee und Dosenbohnen, aber ohne Eier.
Dafür, das ein Übernachtungstag 450 USD kostet eine Unverschämtheit. Uns hat das Personal echt Leid getan, der Betreiber sollte sich schämen. In den letzten Tagen konnte man auf der Internetseite des Betreibers lesen, dass angeblich die Limpopo Parkverwaltung nicht bereit ist, die Lizenz des Camps über den 31.10.2018 hinaus zu verlängern. Zwischenzeitlich ist die Internetseite nicht mehr erreichbar. Ich nehme an, wir waren die letzten Gäste.

Die vier Ausflüge mit Domingos, dem Ranger, waren aufgrund der Hitze (bis 37°C) anstrengend, aber wenig spektakulär, da die Tier im Lompopo aufgrund der jahrelangen Jagd dort extrem scheu sind.

Wir sind anschließend über den Grenzübergang Giriyondo, was ebenfalls völlig problemlos war und keine 30 min gedauert hat, in den Krüger Nationalpark weitergefahren, wo wir vor der Rückreise nach Johannesburg noch einige Tage verbracht haben.

Insgesamt hat uns Mosambik extrem gut gefallen, die Menschen sind uns gegenüber immer ausgesprochen hilfsbereit und freundlich gewesen. Die Verständigung war teil schwierig, mit gutem Willen und Händen und Füßen hat es aber immer gut geklappt. Wir werden sicherlich wieder kommen !

Es haben sich bereits 15 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Wicki4 (15. November 2018, 07:38), toetske (9. November 2018, 23:19), Tutu (8. November 2018, 15:48), parabuthus (8. November 2018, 10:40), kOa_Master (8. November 2018, 09:59), GudrunS (8. November 2018, 09:13), lottinchen (8. November 2018, 08:58), Cassandra (8. November 2018, 08:14), maddy (8. November 2018, 05:28), Bär (7. November 2018, 22:04), SarahSofia (7. November 2018, 18:54), Fop (7. November 2018, 18:30), Sella (7. November 2018, 18:27), Kitty191 (7. November 2018, 17:39), corsa1968 (7. November 2018, 17:34)

GudrunS

Prionace glauca

Beiträge: 1 362

Dabei seit: 21. März 2012

Danksagungen: 4242

  • Nachricht senden

14

Donnerstag, 8. November 2018, 09:20

Hallo Tourist,

:danke: für Deinen kleinen Reisebricht, insbesondere Deine Einschätzung zu Mosambik. Schön, daß es Dir auch so gut gefallen hat.
Wir bereisen das Land ja auch sehr gern.
Ja, die lieben Mantas in Tofo scheinen tatsächlich nur noch selten anzutreffen zu sein. Wir hatten voriges Jahr auch kein Glück. Vor etlichen Jahren waren sie dort ganz verläßlich am Manta Point anzutreffen.

Cheers Gudrun