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pmmaierlein

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1

Mittwoch, 12. September 2018, 14:05

Zum ersten Mal nach Südafrika - Fragen zu meiner Reiseplanung

Hallo liebe Forumsmitglieder,

wir - meine Frau (43) und ich (53) - möchten nächstes Jahr ab Ende September für gut zwei Wochen (länger geht leider nicht) die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Südafrika bereisen und das Ganze auch noch mit den Victoria Falls verbinden. Nach vielen vielen Planungen und verschiedensten Informationsquellen habe ich jetzt mal eine Route zusammengestellt, bin aber inzwischen auch etwas verwirrt ?( angesichts der Vielzahl und oft Unterschiedlichkeit der Infos, die man findet, deshalb mein Hilferuf ans Forum.

Folgender Ablauf ist geplant:

Flug von München über Johannesburg nach Victoria Falls (2 Ü) - zurück über Johannesburg und weiter per Flug nach Nelspruit (dort 3 Ü mit Besuch (mit dem eigenen Mietwagen) des Kruger NP und dem Blyde River Canyon - dann mit dem Mietwagen nach Johannesburg und Flug nach Port Elisabeth (2 Ü beim Addo Elephant Park, den wir ebenfalls mit dem eigenen Mietwagen bereisen wollen - Weiterfahrt auf der Garden Route bis Hermanus (2 Ü) - weiter über Betty´s Bay nach Kapstadt (4 Ü)

Mein Frauchen fliegt nur sehr ungern so weit, daher ist es sehr fraglich, ob wir ein weiteres mal nach Südafrika kommen werden, deshalb der enge Zeitplan. Ich bin mir aber unsicher, ob das alles so überhaupt machbar ist (die Flüge schon, das habe ich schon gecheckt - aber vom Stressfaktor her u.s.w.); drum hätte ich ein paar Fragen:

- Ist die anvisierte Fluggesellschaft SAA zuverlässig? (ich würde dort gerne alle Flüge in einer Reihenfolge buchen, das drückt offenbar den Preis, und die Zeiten sind ganz gut); und: werden die Koffer bei Zwischenlandung z.B. in Johannesburg automatisch bis zum Ziel weitergeleitet, oder muss ich (das Gepäck) jedes mal neu einchecken?

- Beim Kruger NP würde ich gerne außerhalb in einer Lodge übernachten und dann eine Tagestour im südlichen Bereich des Parks (der soll ja wildreicher sein als der Norden) unternehmen

- Wäre es geschickter, anstatt des Blyde Canyons lieber einen zweiten Tag im Kruger NP zu verbringen? Oder anders gefragt: ist der Blyde Canyon tatsächlich so ein MUST in Südafrika?

- Ist es fahrtechnisch machbar, die etwa 400 km vom Park bis Johannesburg bis mittags zu schaffen? (wg. Weiterflug ab Johannesburg), oder muss ich mit viel Verkehr oder sonstigen Behinderungen rechnen?

- Würdet Ihr den Kruger NP vorziehen, oder alternativ den Hluhluwe-Imfolozi Park ? (bei dieser Alternativ-Variante könnten wir auch den iSimangaliso bereisen)


Danke schon mal im Voraus und viele Grüße :)

Peter

Kitty191

Schnürsenkel

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Mittwoch, 12. September 2018, 14:28

Hallo Peter,
Willkommen im Südafrika Forum.
Ihr habt sehr viel vor in wenig Zeit. Über Sinn und Unsinn einer solchen Reise möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern.
Zu Deinen Konkreten Fragen gebe ich aber gerne ein paar Antworten.
  • SAA ist zumindest auf der Langstrecke eine zuverlässige Airline. SA-Express und SA-Airlink, die die Inlandsflüge bedienen hatten in letzter Zeit immer wieder Probleme und waren demnach eher unzuverlässig
  • Das Gepäck muss in JNB vom Band und Ihr durch die Immigration. Danach wird nach Nelspruit neu eingecheckt
  • Der Norden des Kruger’s ist bei Eurem Zeitbudget keine Option
  • Ob der Blyde River Canyon ein Must-see ist müsst Ihr entscheiden. Reiseberichte lesen, gerade über diese Gegend wäre dabei hilfreich (Kommentare und Bilder helfen bei der Entscheidungsfindung)
  • Kruger Süd- JNB ca. 5 Stunden Fahrzeit und gute 400km. Autoabgabe,Pufferzeit (passieren kann immer etwas) und min. 60‘ vor Abflug einchecken. Sehr früh losfahren, könnte knapp werden. Zumal Mittag bei mir alles zwischen 12:00 und 14:00 ist. Also fahrtechnisch ist es machbar, zeittechnisch wird es eng.
  • Addo NP bis Hermanus sind auf der N2 ca.720 km/8 Stunden reine Fahrzeit. Um die Garden Route zu bereisen ist diese Option völliger Quatsch


LG
Kitty
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Dalai Lama

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Bär

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Mittwoch, 12. September 2018, 15:03

Hallo Peter,

das klingt für mich nach den berüchtigten Japanerreisen "Europe in one week". Lasst das bleiben. Denn wenn Deine Frau nicht gerne Langstrecke fliegt, dann nützt euch eine Überblickreise gar nichts, ihr hattet nur Stress und könnt dennoch nirgendwo mehr als ankommen und wieder wegfahren. Und eine zweite Reise zur späteren Vertiefung wäre ausgeschlossen.

Wenn ihr das Budget habt (ich nehme aufgrund des ViciFalls-Abstechers an, es ist so), dann macht weniger, aber besser. Das ist bei derart beschränkter Zeit ohnehin vorzuziehen.

Joburg ist das Drehkreuz im südlichen Afrika, daher würde ich bei eurer Konstellation aufgrund der zusätzlich notwendigen Inlandsflüge von der Nordküste (Durban, iSimangaliso) eher abraten. Mehrere Tier-Nationalparks (Tiere sind doch euer Hauptschwerpunkt, oder?) bringen bei der kurzen Reisedauer nur einen beschränkten Mehrwert. Landschaftlich gibt es Unterschiede, keine Frage, aber ein Elefant, ein Hippo, ein Löwe oder eine Antilope sieht im Hluhluwe, Addo oder im iSimangaliso genauso aus wie im Kruger.

Meine Route wäre genau umgekehrt, auch wegen der Reisedramaturgie: zuerst Kapstadt und Kap (möglichst Nonstop-Flug von Europa aus), keine Garden Route, Nonstop-Flug nach Skukuza (= Hauptcamp im Kruger) (KNP + 1Ü Panoramaroute), danach Flug nach ViciFalls und von dort via JNB zurück nach Europa.

Hoffentlich hilfts bei der Entscheidungsfindung

VG vom Bär
.
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M@rie

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4

Mittwoch, 12. September 2018, 16:27

Nonstop-Flug nach Skukuza (= Hauptcamp im Kruger) (KNP + 1Ü Panoramaroute), danach Flug nach ViciFalls

da würde sich dann evtl doch eher ein Flug nach Nelspruit anbieten, denn von Nelspruit geht auch ein Direktflug nach Livingstone - also Flugrouting DLand - CPT - CPT - MQP - MQP - LVI - LVI - DLand
lG M@rie

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Bär

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5

Mittwoch, 12. September 2018, 16:54

Auch gut oder noch besser, er kann ja auch nach Skukuza fliegen und von Nelspruit nach Livingstone. Gibt es einen Nonstop-Flug LVI - Deutschland oder müsste der nicht immer via Joburg? Kenne mich da aktuell nicht so aus.
.
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M@rie

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Mittwoch, 12. September 2018, 17:11

oh, da war ich missverständlich? sollte eig. bedeuten von LVI Richtung nach Hause ;) - ja, geht via JNB oder aber auch Nairobi
lG M@rie

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Sirkka

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Mittwoch, 12. September 2018, 19:46

Hallo Peter,

Ich schliesse mich den Vorrednern an, konzentriert Euch aufs Wesentliche. Somit die Zeit aufteilen zwischen Region Kapstadt, ein Nationalpark und da würde ich auch den Krüger nehmen und Victoriafälle. Bzgl. Victoriafälle noch der Hinweis, möglichst denselben Flughafen für An- und Abreise zu nehmen, also entweder Vicfalls oder Livingstone, sonst habt Ihr möglicherweise unnötige Visakosten. Ich hatte vor 2 Jahren den Fall, dass wir bei unserer Simbabwereise vom Veranstalter den Rückflug ab Livingstone gebucht bekommen hatten, weshalb nur für die Fahrt zum Flughafen Visakosten für Sambia von ich glaube USD 50 p.P. anfielen (Betrag weiss ich nicht mehr genau aber es war ein Posten den man nicht so einfach unter den Tisch fallen lässt).

Um die Victoriafälle von beiden Seiten zu sehen gibt es soweit ich weiss ein spezielles vergünstigtes Visum, da müsst Ihr aber am selben Grenzposten ein und ausreisen.

VG Anne

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Bär (12. September 2018, 20:35), Kitty191 (12. September 2018, 20:04)

pmmaierlein

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Donnerstag, 13. September 2018, 08:24

Hallo,

erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten und klaren Ansagen! :danke:

Da bin ich wohl bei der (ersten) Planung wieder in meine alte Schwäche verfallen, möglichst viel in eine Reise reinzupacken. Deshalb habt Ihr mir hier auf jeden Fall schon super weiter geholfen, meine ursprüngliche Planung war viel zu überfrachtet. :thumbup:

Ich denke folgender Ablauf wäre entspannter und sinnvoller:

- Flug von München über Johannesburg nach Victoria Falls, dort 3 Übernachtungen (Livingstone meine ich ist eher keine Option, da im Oktober die Fälle relativ wenig Wasser führen und dann von Sambia aus wenig interessant sein sollen)
- Weiter über Joburg nach Nelspruit, im Bereich Kruger NP dann insgesamt 4 Übernachtungen (entweder westlich der
"unteren Hälfte" des Parks relativ zentral immer die gleiche Unterkunft, oder evtl. auch eine oder zwei Ü in einem privaten Camp - hier bin ich noch völlig unschlüssig, was da sinnvoll ist)
- Weiter über Joburg nach Kapstadt, dort 6 Übernachtungen

Was meint Ihr? :saflag:

Viele Grüße

Peter

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Donnerstag, 13. September 2018, 08:49

Viel besser, Peter!
Wenn ein PGR (Private Game Reserve) in Betracht kommt, solltet ihr auf jeden Fall zwei, besser drei Nächte bleiben, sonst lohnt es sich nicht und ihr könnt es auch nicht hinreichend genießen.
Das hieße dann für den KNP, dass ihr entweder aufteilen solltet: 2 Nächte Restcamp, 2 Nächte PGR oder die ganze Zeit entweder Restcamp oder PGR.
Guck dir als Restcamps mal Lower Sabie oder Crocodile Brigde an, eine Überlegung wert wäre auch das größte der Restcamps, Skukuza. Als PGR im KNP prüfe mal das Camp Shawu. Ansonsten gibt es natürlich im Sabi Sands unzählige Möglichkeiten, sehr schön Safari zu machen (und viel Geld auszugeben). Diese Lodges holen euch idR auch in Nelspruit ab, selbstverständlich gegen Aufpreis.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
Beste Grüße von Christiane

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Kitty191

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Donnerstag, 13. September 2018, 09:17

Hallo Peter,
da Ende September Walsaison ist, würde ich statt 6N Kapstadt evtl. auf 4N reduzieren und stattdessen 2N Hermanus oder DeKelders einbauen.

LG
Kitty
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Daniele

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Donnerstag, 13. September 2018, 10:23

Hermanus/Kapstadt

Hermanus im September ist auf alle Fälle lohnend. Wobei man das auch gut als Tagesausflug von Kapstadt aus machen kann. Bedenken sollte man: Je kürzer der Aufenthalt in Kapstadt ist, desto größer wird das Risiko, dass man die witterungsabhängigen Aktivitäten (Tafelberg und Robben Island) nicht machen kann, weil der Berg in Wolken oder die Wellen zu hoch sind. Von daher finde ich, dass 6 Ü in Kapstadt ein sehr guter Plan ist, weil man sehr große Flexibilität hat.

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Donnerstag, 13. September 2018, 10:41

Hallo Daniele,
mir wären die 240 km hin-und zurück nach CPT zu weit. Immerhin ist man dann schon rund 3 Stunden mit An- und Abfahrt beschäftigt. Wenn die Wale wichtig sein sollten (was ich natürlich nicht weiß) und Peter womöglich diese außergewöhnlichen Tiere zu Land, zu Wasser und/oder aus der Luft beobachten möchte, wäre mir ein Tagesausflug zu knapp.
Außerdem sollte es ja auch nur ein Hinweis sein. Und jeder tickt in Bezug auf Kapstadt ja auch anders. Mir persönlich würden 4 Nächte eben ausreichen.

LG
Kitty
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pmmaierlein

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Donnerstag, 13. September 2018, 10:57

Hallo,

vielen Dank für die neuen Hinweise.

Bzgl. Hermanus habe ich vor, das als Tagesausflug zu machen, zumal die einfache Fahrt nur 120 km ausmacht. Ich denke da sollte dann ggf. auch ein Bootsausflug mit drin sein, wenn wir morgens zeitig losfahren. Ansonsten denke ich auch, im Hinblick auf die unsichere Witterungslage in Kapstadt, dass ich mit den 6 Ü dort sehr flexibel bin.

Danke auch an Christiane für die Safari-Tipps; das merke ich mir schon mal für die Detailplanungen vor, wenn´s um die Unterkünfte geht!

LG

Peter

M@rie

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Donnerstag, 13. September 2018, 11:21

Bzgl. Hermanus habe ich vor, das als Tagesausflug zu machen, zumal die einfache Fahrt nur 120 km ausmacht. Ich denke da sollte dann ggf. auch ein Bootsausflug mit drin sein
nein, u.U. eben nicht, die Anbieter haben ihren Zeitplan, es gibt nur eine gewisse Anzahl von Touren pro Tag, die zudem wetterabhängig sind und selbst, wenn ihr meint, wenn das Wetter in CPT gut für eine Tagestour nach Hermanus wäre, auch um eine Bootstour zu machen, heisst das nicht, dass das dann für die Walker Bay genauso gilt, dazu kommt das (beachtliche) Risiko, dass die Cruise, die ihr zeitlich plant eben ausgebucht ist. Wenn es also wirklich Hermanus für die Whalewatching Cruise sein soll, dann halte ich es mit Kitty - plant dann zumindest 1 besser 2 Nächte ein.

Jedoch muss es für eine Whalewatching Tour nicht unbedingt Hermanus sein, es wären auch Boots-Touren ab Hout Bay, Cape Town, Simon's Town möglich

*edit*
axo... zu den Fällen und Sambia ... auch bei Niedrigwasser sind die Fälle beeindruckend, zudem bietet es weitere Vorteile.... so können bspw Bilder geschossen werden, ohne die Kamera gleich wasserdicht einpacken zu müssen ;) - und ... wie Anne schon sagte, ist es unpoblematisch möglich über die Brücke zu gehen und ein "Kurzvisa" zu bekommen..... ich persönlich würde weder Livingstone noch VicFalls als Flughafen ausschliessen, sondern es von den Flugpreisen, Verbindungen/Routing und Umsteigezeiten/Gesamtflugdauer abhängig machen.
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

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pmmaierlein

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Freitag, 14. September 2018, 08:02

Hallo liebe Forumsmitglieder,

nachdem nun zwar die Grobplanung eigentlich ziemlich steht, hab ich doch noch ein paar Überlegungen/Fragen:

- Wenn ich im oder am KNP übernachten möchte - brauche ich Anfang Oktober (Regenzeit und damit steigendes Malaria-Risiko soll i.d.R. ja erst Mitte Oktober beginnen) unbedingt eine Malaria-Prophylaxe (zumal die Game Drives ja in die Dämmerung reingehen), oder geht´s auch ohne? Was meint Ihr?

- Dann gibt es die Überlegung, wegen der Malaria-Gefahr evtl. alternativ anstatt den KNP zu besuchen, entweder den Addo Elephant Park oder die beiden Parks bei St. Lucia (Hluhluwe-Imfolozi und iSimangaliso-Wetland Park) zu besuchen. Sind dort die Tierbeobachtungsmöglichkeiten zumindest ansatzweise ähnlich gut? Speziell die Parks bei St. Lucia klingen für mich hochinteressant, und sollen im wesentlichen (wie Addo) ziemlich malariafrei sein.

- Gibt es im Bereich des KNP auch Private Game Reserves, in denen deutsch gesprochen wird? (unser Englisch hat in den letzten Jahren mangels Praxis etwas gelitten)?

Viele Grüße

Peter

bibi2406

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Freitag, 14. September 2018, 08:31

Hallo Peter,
über das Thema Malaria wurde hier schon viel geschrieben und die Entscheidung wird dir niemand abnehmen können. ABER wegen ein paar Tagen Kruger würde ich mir Anfang Oktober keine Gedanken machen. Wenn ihr selber fahrt seid ihr im Auto und könnt theoretisch auch die Fenster zumachen.
Außerdem ist Anfang Oktober noch eher Ende Trockenzeit

Kwazulu Natal, vor allem die Gegenden in denen die Nationalparks sind, ist auch immer noch Low Risk Gebiet und damit kein großer Unterschied zum Lowveld beim Kruger.
Ich würde auf alle Fälle schauen, dass ihr vielleicht 2 Nächte private Lodge einbinden könnt.
Wir waren in Kwazulu Natal z.B. in der Leopard Mountain Lodge, das war wunderschön und man sieht die Tiere schon anders als im Kruger beim selbstfahren. Eine deutsche Lodge ist zum Beispiel die Masodini Lodge im Greater Kruger im Balule Reserve, die sehr gelobt wird. Sabine die Besitzerin spricht deutsch, aber der Ranger wird sicher eher englisch sprechen. Vielleicht weiß das jemand der dort war.

Addo als Ersatz für den Kruger würde ich nicht empfehlen, obwohl ich auch da nicht aus eigener Erfahrung spreche. Das können andere hier besser :thumbup:
LG Barbara

feuernelke

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Freitag, 14. September 2018, 09:01

Nyawuthi Safaris organisiert Euch im Kruger deutschsprachige Touren, kann aber nicht sagen ob das noch aktuell ist.
Victoria Fälle schlagen für ein kurzes Fly in übel ins Budget! Das solltest Du bedenken. Und es ist ein sehr, sehr langer Flugtag, direkt nach dem Langstreckenflug weiter nach Victoria Falls/ Livingstone. Ihr werdet knapp eineinhalb Tage unterwegs sein, wenn Deine Frau nicht auf Langstrecke steht und evtl im Fieger nicht so gut schlafen kann wird sie hoch erfreut sein.
Wir sind übrigens via Windhuk geflogen.
Bei nur 14 Tagen, falls da noch der Flug dabei ist, habt ihrveffektiv 12 Tage.
Was würde dagegen sprechen, fas erst einmal eher gechillt anzugehen?
Fliegt nach Johannesburg, fahrt in den Pilanesberg, dort zwei bis drei Tage. Wenn unbedingt Victoria Falls, dann ab Johannesburg. Pilanesberg habt ihrkein Malariarisiko und Tiere gibt es da genug.
Anschliessend noch ein paar Tage am Kap, hier würde ich wegen den Walen zwei Tage de Kelders / Hermanus nehmen, noch zwei Tage De Hoop einplanen und den Rest in Kapstadt.
Eine unvergessliche Reise wird es auch, wenn man unendlich viel reinpackt....aber vielleicht anders als man denkt.
Es werden genug schöne Eindrücke gegeben sein, hab Mut zur Lücke.
Du wirst Deine Frau eher zu einem Wiederkommen anfixen können, wenn das ganze nicht zu stressig wird, aber genug schönes bietet um neugierig zu sein....

Kitty191

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Freitag, 14. September 2018, 09:22


Und es ist ein sehr, sehr langer Flugtag, direkt nach dem Langstreckenflug weiter nach Victoria Falls/ Livingstone. Ihr werdet knapp eineinhalb Tage unterwegs sein, wenn Deine Frau nicht auf Langstrecke steht und evtl im Fieger nicht so gut schlafen kann wird sie hoch erfreut sein.
Hallo Feuernelke,
Peter hat im #1 SAA als Fluglinie der Wahl benannt. Diese fliegt entweder von München oder Frankfurt direkt nach Johannesburg. Das erledigt sie wie alle anderen Fluggesellschaften, die von diesen Beiden Flughäfen Non-Stop fliegen, auch in etwa 11,5 Stunden. Ein Weiterflug nach Vic Falls schlägt mit weiteren 1,5 Stunden zu Buche. Macht in Summe für mich keine 1,5 Tage. Und Mathematik ist echt nicht meine Stärke. ;)
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Freitag, 14. September 2018, 10:07

Über den Punkt "Malariavorsorge" müsst ihr euch sowieso Gedanken machen. Die Vic Falls sind ein ganzjähriges (Hoch-)Risikogebiet.
Am besten lasst ihr euch dazu von einem Tropenmediziner beraten und nicht von uns Forikern :whistling: ...
Beste Grüße von Christiane

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Bär (14. September 2018, 13:19), Kitty191 (14. September 2018, 10:16)

pmmaierlein

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Freitag, 14. September 2018, 10:12

Hallo,

das sind ja schon wieder ganz viele neue Anregungen, vielen Dank! :danke:

Bin jetzt tatsächlich am überlegen, die VF zu canceln und bei einer späteren Namibia-Reise mit einzubringen. Und Pilanesberg NP scheint tatsächlich auch eine gute Alternative zu sein. Damit würde sich folgende Alternative anbieten:
2 oder 3 Nächte beim NP Pilanesberg - 3 oder 4 Nächte St. Lucia - 6 oder 7 Nächte Kapstadt; damit wäre das Ganze sehr entspannt, genügend Tierbeobachtungen wären dabei, und obendrein noch praktisch malariafrei - was denkt Ihr?

Viele Grüße

Peter