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DaniK

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 18:23

Als wir dort waren, hatten die Giraffen gerade Urlaub und wir haben leider keine gesehen.
Wieso wohnt das Meer nur soweit weg von mir?

kalingua

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 20:19

@daniK ich hatte keine wirkliche Vorstellung bei der Buchung, wie es letztendlich sein wird. Die lodge hat meine Erwartungen auf jeden Fall übertroffen und wir wären gerne noch länger geblieben :)

@lottinchen die beiden mit Baby haben wir leider verpasst. Aber dann sind es jetzt schon 3 forenmitglieder, die vor kurzem im kuleni park waren. Der scheint im kommen zu sein :D

SarahSofia

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 20:52

Aber dann sind es jetzt schon 3 forenmitglieder, die vor kurzem im kuleni park waren. Der scheint im kommen zu sein :D
Steht auch schon auf meiner To-do-Liste :thumbup: ! Also selbst dran schuld, wenn ihr nächstes Mal hin wollt und alles besetzt ist :P .

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kalingua (11. Oktober 2018, 15:34)

kalingua

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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 15:34

Tag 10 – 04.09. Dienstag


Um halb 6 klingelte der Wecker. Ich hatte nicht allzu viel geschlafen, wurde nachts mehrfach von Geräuschen geweckt. Gefühlt versammelten sich Eichhörnchen, Bushbabys, Vervets und diverse Vögel im Stundenabstand alle auf unserem Dach. Einmal klang es auch so, als würde etwas größeres auf unserem Broadwalk / Terrasse unterwegs sein. Eventuell waren es Warzenschweine, vermutlich hat mich mein Gehör aber getäuscht.

Eine halbe Stunde später machten wir uns los, eine weitere halbe Stunde später erreichten wir das Memorial Gate des Hluhluwe-Imfolozi. Eine Karte gab es hier leider nicht, alle ausverkauft. Für uns ging es dann erstmal hoch zum Hilltop-Camp. Unser erstes Nashorn sahen wir in der Ferne auch schon, ansonsten war die Sichtungsausbeute auf dem Weg nach oben relativ mau.

Ein Elefant.



Ein Nyala.



Ein schwangeres Zebra.



Und weitere Zebras.



Ich glaube wir hatten ca. anderthalb Stunden hoch zum Camp gebraucht. Dort suchten wir an der Rezeption und im Shop erstmal nach einer Karte. Bekommen hatten wir nur eine schlechte Kopie einer schlechten Karte. Die war echt null zu gebrauchen. Ich hatte dann die große Karte vom Sightingsboard abfotografiert, damit war erstmal deutlich mehr anzufangen. Und dann ging es für uns ins Restaurant zum Frühstück. Für R120 pP konnten wir uns am Frühstücksbuffet, welches hauptsächlich für die Übernachtungsgäste gedacht ist, bedienen. Hier gab es nichts zu meckern.

Wir wollten dann runter in den Imfoloziteil fahren. Gewundert hatten wir uns erstmal über den Elefanten, der dort oben auf einem großen Berg herumlief. Das Elefanten auf Bergen keine Seltenheit sind und sie auch auf sehr unwegsame Berge hinaufkommen, haben wir dann die Tage drauf beim Wilderness Trail gelernt.



Greifvögel und Geier sahen wir unglaublich viele in der Luft.



Teilweise kam man sich wie in einem tropischen Urwald vor.



Wir sind weiter auf der Hauptstraße gefahren und hatten dann DIE Nashornsichtung des Urlaubs. Schon von weitem weg konnten wir die Nashörner auf der Straße erblicken.



Ein riesiger Bulle mit seinen vier Nashorndamen bewegte sich auf uns zu. Und zwar direkt auf uns zu.



Wir wussten dann erstmal nicht genau, was wir tun sollten. Entschieden uns dann aber dafür ein wenig rückwärts zu fahren und stellten uns dann soweit wie möglich links an einen Busch ran um den Nashörnern so genügend Platz auf der Straße zu geben.



Die Nashörner kamen dann immer näher und immer mehr Adrenalin wurde in unsere Blutbahnen gepumpt. Und dann machten sie das, womit wir am wenigsten gerechnet hatten. Sie liefen zwei drei Meter vor uns links zwischen die Büsche und kamen zehn Meter hinter uns wieder auf die Straße. Wir waren noch ganz beflügelt von der Sichtung und heilfroh, dass die Nashörner nicht unser Auto samt uns aus dem Weg geräumt hatten. Das würden die Breitmaulnashörner, die viel mehr große harmlose Urzeitkühe sind, in so einer Situation zwar höchstwahrscheinlich nicht tun, ein wenig Sorge hatten wir trotzdem.

Keine zehn Meter später müssen wir anhalten, weil ein Greifvogel direkt auf uns zuflog.



Er (vermutlich mal wieder ein Tawny Eagle) flog dann auch tatsächlich direkt über uns drüber.



Kurz bevor wir die „Grenze“ zum Imfolozi erreichten, gab es noch ein kleines Büffelcrossing.





Beim Nyalazi Gate suchten wir die Toilette auf und bekamen am Gate auch endlich unsere langersehnte Karte. Für R25 gab es eine schöne große Faltkarte, auf der einen Seite der Hluhluwe-Teil, auf der anderen der Imfolozi-Teil.

Es folgten ein paar Nashörner.



Ein kleiner – für mich mal wieder unbestimmbarer – Vogel.



Und wieder Nashörner. Insgesamt hatten wir an dem Tag 24 Nashörner gesehen :)





Im Mpila Camp machten wir ein kurzes Päuschen. Die meiste Zeit der Pause verbrachten wir mit der Suche nach meinem Handy. Erst als ich ein drittes Mal in das Autotürfach griff, fand ich es endlich wieder. Es hatte sich echt ungünstig von innen an die Fachwand gestellt und zwischenzeitlich hatte ich es schon abgeschrieben.

Weiter ging es für uns dann auf den Sontuli Loop, der ja besonders tierreich sein soll. Weit kamen wir aber nicht, Elefanten kamen aus dem dichten Busch und überquerten die Straße. Nach und nach kamen immer weitere Elefanten aus dem Busch und es war nicht einsehbar oder abschätzbar, wie viele dort noch kommen würden. Für fuhren also erstmal lieber ein kleines Stück wieder rückwarts und beobachteten die Elefanten aus sicherer Entfernung.





Wir waren dann leider doch noch zu nah, denn plötzlich kam ein paar Meter vor uns ein weiterer Elefant aus dem Gebüsch. Er war echt nah (auf den folgenden Screens aus dem GoPro-Video wirkt das durch die Weitwinkellinse weiter weg) und war auch nicht begeistert von uns. Es folgten Warnzeichen für einen Mock-Charge. Die Ohren wurden aufgestellt, der Kopf und Rüssel geschüttelt und mit dem Bein geschart.





Und wir gerieten in Panik. Schalteten den Motor an, der Elefant erschreckte sich, und wir fuhren schnell rückwarts. Der Elefant war zum Glück so erschrocken oder irritiert, dass er uns nicht verfolgte und sich in den Busch verzog. Uns war dann schnell klar, dass wir höchstwahrscheinlich falsch reagiert hatten und die Situation im besten Fall lieber einfach ausgesessen hätten. Der Elefant hat sich einfach nur aufgespielt und wollte zeigen, dass er der Stärkere ist. Ernsthafte Angriffsabsichten hatte er wohl kaum.



Wir fuhren dann erstmal ein Stück weiter rückwärts. Es kamen aber immer weitere Elefanten aus dem Busch von rechts und überquerten die Straße. Von der linken Seite hörten wir immer wieder einen Elefanten trompeten. Für uns hörte sich das recht aggressiv an – keine Ahnung was der Elefant tatsächlich mitteilen wollte. Und als dann noch ein paar Elefanten nicht wie zuvor einfach gerade die Straße überquerten, sondern auf uns zukamen, hatten wir genug. Wir wendeten und verließen den Sontuli Loop.

Anschließend freuten wir uns über ein paar männliche Impalas. Die trugen ein paar Rangkämpfe aus und posierten für uns.





Weiter ging es zu einem Hide. Hier war relativ tote Hose. Das Wasserloch ausgetrocknet und zwei Zebras im Schatten. Hier holten uns Sandwiches raus und sahen dann weiter hinten eine Bewegung. Ein Nashorn kam zum Wasserloch, buddelte ein wenig mit dem Horn im Schlamm und legte sich dann hinein.





Und dann kam noch eins der Zebras an und schaute, was das Nashorn da so im Schlamm treibt.



Gegen 14 Uhr fuhren wir dann wieder Richtung Memorial Gate. Auf dem Weg in den Hluhluwe-Teil sahen wir eine Gruppe Geier, die sich am Ufer in der Sonne trockneten oder aufwärmten.



Es folgten Warzenschweine



weitere Nashörner





und ein paar Vervets.



Wir kamen an einem großen kontrollierten Buschbrand vorbei, direkt neben der Straße loderten die Flammen (nur auf der GoPro drauf – hätte ich ja auch mal ausclippen können). Aber von weiter weg sieht man auch recht gut, dass es ordentlich brannte.



Später sahen wir noch eine vereinzelte Giraffe. Unsere einzige des Tages.



Dieser Kampfadler war deutlich besser sichtbar als den, den wir im Kruger gesehen hatten. Trotz der guten Sicht, hab ich erst am Rechner gesehen, dass er ordentlich Beute gemacht hatte.



Da wir nicht wieder ganz hoch bis Hilltop fahren wollten, ging es dann irgendwann für uns links bergab auf die Gravel Road, die teilweise entlang der Hluhluwe Rivers führt und dann kurz vorm Memorial Gate wieder auf die Asphaltstraße führt.

Neben einem einsamen Büffel



gab es dann noch einen Elefanten, der uns nach der Begegnung am Vormittag, eindeutig zu nah war. Der war zum Glück aber sehr entspannt. Ein wenig Bammel, dass aus dem dichten Busch plötzlich weitere Elefanten kommen würden, hatten wir zu dem Zeitpunkt auch noch.



Der Park verabschiedete uns dann noch mit zwei Nashornsichtungen. Gut sichtbar waren sie jedoch nicht.







Um 17:30 fuhren wir dann aus dem Gate und schmissen eine halbe Stunde später unseren Webergrill an. Diesmal leider ohne Bushbaby-Besuch. Wir fielen dann recht früh ins Bett. Ein wenig wehmütig, da wir morgen die tolle Jacana Lodge wieder verlassen müssen. Aber auch in freudiger Erwartung, schließlich beginnt morgen unser Wilderness Trail.

Gefahrene Kilometer: 210
Wetter: 30 Grad, sonnig

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M@rie

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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16:29

Schalteten den Motor an, der Elefant erschreckte sich, und wir fuhren schnell rückwarts. Der Elefant war zum Glück so erschrocken oder irritiert, dass er uns nicht verfolgte und sich in den Busch verzog. Uns war dann schnell klar, dass wir höchstwahrscheinlich falsch reagiert hatten und die Situation im besten Fall lieber einfach ausgesessen hätten.
der "Fehler" war, den Motor überhaupt ausgemacht zu haben ;) - gerade bei Eli-Sichtungen, wo nicht wirklich überschaubar ist, wie viele Tiere sich insgesamt im Busch aufhalten, würde ich niemalsnicht den Motor ausschalten, einfach um jeder Zeit in der Lage zu sein, per Rückwärtsgang das Weite zu suchen ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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nn1177

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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16:41

Fast auf den Tag genau 1 Jahr nach unserem Besuch im Hluhluwe - und was für ein Unterschied! Ach ja, iiiirgendwann schau ich mir den Park auch nochmal mit Ruhe und vielleicht etwas mehr Glück an :love:

kalingua

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Montag, 15. Oktober 2018, 15:07

@Marie klingt logisch und vernünftig. Das werden wir in Zukunft dann auch so handhaben :danke:

@nn1177 ach, soo viel Glück hatten wir im Hluhluwe-Imfolozi glaube auch nicht. Katzen und Wilddogs blieben uns verwehrt. Aber dafür hatten wir echt gute Nashorn- und Büffelsichtungen :)


Tag 11 – 05.09. Mittwoch

Die Nacht verlief heute ruhiger und da wir erst Mittags im Mpila Camp für den Wilderness Trail einchecken mussten, haben wir uns mit dem Aufstehen auch nicht überschlagen.



Auf dem Weg zum Memorial Gate haben wir noch einen kurzen Abstecher zu Spar gemacht – zu der Zeit vollkommen trubelfrei – und uns mit zwei Sixpacks für die kommenden drei Nächte eingedeckt. Beim Trail muss man sich mit Sundowner-Drinks selbstversorgen, natürlich darf man es hier nicht übertreiben.



Kaum waren wir dann gegen 9 Uhr im Park, gab es schon ein Büffelcrossing.







Und anschließend folgten die ersten Nashörner.





Wir fuhren dann wieder den Loop von gestern, nur eben diesmal in die andere Richtung. Der Weg zur Maphumulo Picnicsite war für uns dann vogellastig:

Bee-Eater



Wooly-Necked Stork





Geier im Flug



Kleiner Vogel im Abflug.



Beim Frühstück wurden wir dann von Nyala-Mama und Anhang beobachtet.



Und wir beobachten auf der anderen Flussseite dann Büffel, Nyalas und Baboons.



Von diesen kleinen bunten Vögeln wimmelte es hier nur so



Weiter ging es dann Richtung Imfolozi-Teil. Unterwegs gab es wieder Büffel.





Drei Elefanten





Und dann sahen wir endlich auch Giraffen – diesmal mehr als die vereinzelte gestern.



Ein liegendes Zebra war für uns auch eine Neuheit.



Gegen 12:30 erreichten wir dann das Mpila Camp. Hier ging es für uns in die Rezeption zum einchecken. Das ging flott und problemlos. Bestaunt hatte ich hier die Liste der bekannten Leoparden im Park. Das waren locker 50 Leoparden, die hier leben. Gesehen haben wir leider keinen in den nächsten Tagen.

Mittlerweile hatten wir die 30 Grad weit überschritten.



Von Mpila aus ging es nochmal 10 km zurück und dann bogen wir auf die Gravel Road zum Mndindini Trails Camp. Auf dem Weg sahen wir kurz vorm Camp dann noch ein Nashorn.



Das Mndindini Trails Camp besteht aus 5 Zelten (4 davon für die Gäste, also maximal 8 Trails-Teilnehmer, das andere ist für den Guide) die nebeneinander auf kleinen Plattformen stehen. In den Zelten stehen zwei richtige Betten und eine Kiste (in der weitere Decken liegen), die als Nachtschrank benutzt werden kann. Die Zelte selbst haben eine Grundfläche von ca 2,5m x 2,5m. In der Mitte kann man ganz gut stehen, ohne dass man sich den Kopf stößt. Zum Camp gehört dann noch eine überdachte Boma mit Sitzgelegenheiten und Feuerstelle davor. Eine Toilettenhütte, eine Duschhütte (jeweils mit fließend warmen Wasser) und eine Küchenhütte gibt es auch. Die Kühlschranktruhe darf man mitbenutzen. Außerdem gibt es noch zwei weitere Hütten, eine für den Koch, eine für den Backup-Guide.



Wir waren ein wenig zu früh da, aber Petrus, der Koch war schon da und gegrüßte uns. Sein Englisch war echt seeehr schwer zu verstehen, aber dass wir uns umsehen und ein Zelt aussuchen dürfen, verstanden wir trotzdem. Wir suchten unser Zelt dann nach Stand im Schatten und Entfernung zur Toilette aus.

Im Boma entdeckten wir einen Wahlberg-Epaulettenflughund.



Ein weiteres Auto kam auf dem Parkplatz an. Wir waren schon echt gespannt, wer mit uns den Trail bestreiten wird. Als dann zwei grauhaarige ältere Damen ausstiegen, waren wir erstmal ein wenig verwundert. Dies war aber vollkommen unbegründet. Die beiden sind Schwestern, 73 & 76 Jahre alt, aus Johannesburg und Port Elizabeth kommend, begeisterte Birder und erfahrene Wanderer. Und auch echt super nett. Gemeinsam warteten wir dann auf die nächsten Trailteilnehmer. Es folgte dann ein Ehepaar aus Kapstadt, beide Anfang 50, und nicht weniger nett. Und damit waren wir dann auch komplett.

Unser Blick vom Zelt aus:



Mittlerweile waren dann auch unsere Guides eingetroffen. Ayanda, Ende 20, seit mehreren Jahren Trailsguide, sehr sympathisch und redselig, war unser Leadguide. Und Mpilo, Anfang 30, eher schweigsam, ist seit kurzem als Backupguide tätig. Es wurden dann erstmal die Regeln erklärt. Im Camp darf man sich frei bewegen, im Dunkeln nur mit Taschenlampe, beim nächtlichen Toilettengang Augen und Ohren auf und erst nach gründlichem Check (auch unterm Zelt) durfte man losgehen. Während des Trails ist Ruhe angesagt, bei Fragen / Sichtungen muss man sich mit Schnalzen oder Fingerschnipsen bemerkbar machen. Falls man während des Trails den Drang nach „Number 1“ oder „Number 2“ verspürt, muss man sich ebenfalls melden. Für „Number 1“ wird dann einfach eine Buschtoilette hinter uns aufgesucht, für „Number 2“ hatten Ayanda und Mpilo Schaufel, Klopapier und Streichhölzer dabei. Letzteres wurde in den 3 Tagen aber nicht einmal benötigt. Gelaufen wird nur in der einer Reihe, Ayanda voran, Mpilo ganz hinten. Die Reihenfolge dazwischen wurde von uns selbst nach Gefühl durchgewechselt. Und natürlich wird während des Trail das gemacht, was Ayanda sagt – insbesondere bei Gefahrensituationen.

Nach der Einführung und dem Kennenlernen gab es erstmal frisches Bushbread von Petrus. Keine Ahnung wie das gemacht wird, aber es war riesig, und mit Butter und Marmelade verdammt lecker. Als nächstes ging es zum Holzsammeln los. Für ausgiebiges Wandern war es aktuell auch echt noch zu heiß. Hierfür haben wirklich nur eine kleine Runde auf die andere Flussseite gemacht. Also ging es runter zum White Imfolozi, Schuhe ausgezogen, durch den Fluss (maximal knapp unters Knie tief), Schuhe wieder angezogen, ein Stück gelaufen, von Ayanda und Mpilo ausgewähltes Holz (Tamboti-Holz, das brennt extrem lange) untern Arm gepackt, zurück zum Fluss, Schuhe aus, durch den Fluss, Schuhe wieder an und schon war die kurze Runde vorbei. Tiere hatten wir keine gesehen, dafür einen schönen Sonnenuntergang.







Nach einer Dusche gab es dann auch recht bald Abendbrot. Petrus servierte eine leckere Spaghetti Bolognese. Gegessen wurde zusammen mit Guides und Koch im Boma. Anschließend saßen wir noch ein bisschen um das Feuer herum und lauschten den Erzählungen von Ayanda. Er berichtete uns von seinem Leben im Homestead und den Zulu-Traditionen, die dort immer noch gelebt werden. Z.B. darf er seine Verlobte, mit der er schon über 10 Jahre zusammen ist und 2 Kinder mit ihr hat, noch nicht heiraten. Dies darf er erst machen, wenn er die Kühe, die seine Verlobte wert sind, bei seinem Schwiegervater vollständig abbezahlt hat. Solange darf er seinem Schwiegervater aus Respektgründen auch nicht begegnen.

Irgendwann ging es dann ins Bett. Uhrzeiten gibt es beim Trail nicht, Sonnenaufgang bestimmt den Tagesbeginn und der Sonnenuntergang und die Müdigkeit das Tagesende.

Gefahrene Kilometer: 100
Wetter: 36 Grad, sonnig

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kalingua

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Dienstag, 16. Oktober 2018, 16:25

Tag 12 – 06.09. Donnerstag

Die Nacht schlief ich relativ schlecht. Die Aufregung so mitten im Busch zu schlafen, wo Elefanten vor ein paar Tagen noch ihr Geschäft direkt neben dem Zelt erledigt hatten und wo man nichts draußen vorm Zelt lassen darf, weil es sonst die Hyänen holen, war in der ersten Nacht bei mir noch zu groß. Ständig glaubte ich etwas zu hören, natürlich direkt neben dem Zelt (da es aber null frische Spuren im Camp am nächsten Morgen gab, täuschte mich da mein Gehör gewaltig). Und der nächtliche Toilettengang war auch ganz schön aufregend, auch wenn es außer ein paar riesigen Ameisen in der Toilettenhütte, nicht zu sehen gab.

Der Morgen war dafür ein Highlight. Meine Verlobte entdeckte noch im Bett liegend ein Nashorn vor unserem Camp.



Mit Ayanda (noch in Boxershorts und Tshirt, bewaffnet mit Gewehr) ging es dann aus dem Zelt Richtung Nashorn. Das Nashorn, das ansässige Alphamännchen, war auf dem morgendlichen Kontrollgang. Wir waren ihm dann aber etwas zu nah und er rannte davon.



Nach dem Frühstück wurden die Rucksäcke gepackt. Jeder packte was für die gemeinsame Verpflegung ein und jeder erhielt eine große Wasserflasche. Und dann ging es im Gänsemarsch los.

Ein paar hundert Meter später hatten wir eine gute Sicht auf unsere Boma.



Wir sind dann viel gelaufen, ab und zu wurde angehalten und Ayanda erzählte uns etwas über Bäume oder Sträucher (hier sollte auch gefühlt, gerochen und geschmeckt werden), über die Hinterlassenschaften unterschiedlicher Tiere und deren Spuren. Auch wie das mit den großen Nashorn“toiletten“ funktioniert (nur das Alphamännchen der Reviers darf die Mitte nutzen, alle anderen dürfen nur außerhalb hinmachen. Falls ein Herausforderer auftaucht, macht er auch in die Mitte und fordert das Alphamännchen somit zum Kampf auf).

Wirklich viele Tiere haben wir während unserer täglichen Wanderungen vom Base Camp aus nicht gesehen. Aber darum geht es ja auch nicht. Es war einfach ein unglaublich tolles Gefühl auf den Wegen der Tiere zu wandern, die Stimmung, die Umgebung, die Düfte und die Ruhe auf sich wirken zu lassen. Ab und zu sah man in der Ferne auch das ein oder andere Nashorn.

Wir sahen aber auch das ein oder andere Nashorn deutlich näher.





Greifvögel in der Luft waren auch unsere ständigen Begleiter.



Und eine schöne Aussicht war meistens auch geboten (außer wir waren tief im Busch unterwegs)



Im Hluhluwe-Imfolozi brauch man auch keine Angst haben, dass man Termitenhügel für Tiere hält. Die ansässigen Termiten bauen hier unterirdisch.



Löwen gibt es im Wilderness Bereich auch. Die Spur war eindeutig erkennbar.



Impalas sahen wir auch. Die sind aber wirklich sehr schnell vor uns geflüchtet.



Da es heute wieder locker 30 Grad waren und die Sonne knallte, wurden regelmäßig auch Pausen eingelegt. Ayanda erkundigte sich auch nach unserem Befinden und passte dementsprechend dann auch das Tempo an.



Irgendwann liefen wir durch dichteren Busch und trafen auf ein liegendes Nashorn. Es flüchtete sofort und ich erwischte nur noch das Hinterteil.



Ayanda wollte das Foto sehen und nachdem er den Boden nach Spuren absuchte, war für ihn klar: das war gerade ein Black Rhino, welches zum Glück vor uns flüchtete und sich nicht für einen Angriff entschied. Diese beiden Optionen gibt es für ein Black Rhino und dies entscheidet es in Sekundenbruchteilen. Letztere wollte echt keiner von uns erleben. Neben der Black Rhino Spur fanden wir dann auch noch die entsprechende Hinterlassenschaft, wo man die im 45-Grad-Winkel abgebissenen Äste fand.



An unserer großen Mittagspausen-Location vertrieben wir erstmal ein Nyala.



Ayanda und Mpilo bereiteten dann alles vor. Es gab zerdrücktes Toast, Käsescheiben, die zu einem Klumpen zusammengeschmolzen sind, Thunfisch-Mayo, Tomaten, Cracker, Äpfel & Birnen und einen Schokoriegel. Natürlich keine Sterne-Küche, aber in der Atmosphäre einfach echt lecker, besonders die Mayo zermischt mit Thunfisch :)



Es wurde dann erstmal ausgeruht. Ayanda und Mpilo schliefen sogar ein. Vermutlich kein Tiefschlaf, aber ein wenig mulmig war uns das anfangs schon. Die Guides, die auf uns aufpassten, schliefen erstmal, während wir an einem trockenen Wasserloch in einem Big 5 Gebiet lagen. Und da alle zum Wasserloch gerichtet lagen, hatte auch niemand einen Blick nach Hinten…



Aber es ging natürlich gut und nachdem wir ausgeruht waren, ging es wieder Richtung Camp.



Unterwegs entdeckten wir dann noch einen gut getarnten Rock Monitor. Ayanda freute sich ordentlich, den letzten hatte er vor über einem Jahr gesehen.





Zurück im Camp fragte ich Ayanda dann noch, ob wir uns nach dem heißen Tag noch im Fluss abkühlen könnetn. Die beiden Schwestern hatten keine Lust, das Ehepaar jedoch schon. So ging es dann in Badelatschen und Badeklamotten mit Ayanda runter zum Fluss. Auf der anderen Flussseite stehen zwei Büffel im Gras, die er erstmal durch lautes Rufen und Klatschen vertrieb. Dann durften wir „baden“. Richtiges Baden ist natürlich nicht möglich, aber an manchen Stellen war es tief genug, dass man im Liegen vollständig mit Wasser bedeckt war. Die Sonne stand schon schön tief, die Büffel beobachten uns auch größerer Entfernung, das Wasser sorgte für eine angenehme Abkühlung, eine kleine Minischildkröte trieb langsam an uns vorbei. Es war wirklich traumhaft… Nur leider hatte ich keine Kamera oder GoPro dabei. Eine erhoffte Wiederholung war am nächsten Tag witterungsbedingt auch nicht möglich, aber man muss ja auch nicht alle Erinnerungen auf der Kamera festhalten :)

Nach dem Baden gab es wieder da leckere Bushbread von Petrus. Später gab es dann eine Art Gulasch, auch sehr lecker. Anschließend saßen wir wieder ums Feuer herum und ließen den Tag Revue passieren. Thema Nummer 1 war das Black Rhino und Ayanda hatte aus seiner Trailtätigkeit und vorherigen Arbeit in der Anti-Poaching-Einheit auch schon die ein oder andere unerfreuliche Nashornbegegnung. Seine Trailschützlinge blieben immer unversehrt, aber zwei seiner ehemaligen Anti-Poaching-Kollegen hatte es erwischt. Ein Nashorn stürmte unerwartet auf sie zu, alle drei rannten in unterschiedliche Richtungen. Einer wurde gewaltig am Bein aufgespießt. Als die anderen beiden ihm dann zur Hilfe kamen, bemerkte Ayanda dann auch ein blutiges Hosenbein beim anderen Kollegen. Der hatte im Adrenalinrausch gar nicht mitbekommen, dass das Nashorn ihn am Allerwertesten erwischt hatte. Der Poaufgespießte erholte sich schnell, der andere brauchte über ein Jahr, bis er wieder vernünftig laufen konnte…

Unterbrochen wurden die Erzählungen dann von einer Horde Bushpigs, die in unserem Camp herumlief. Insgesamt waren es 12 Bushpigs, von groß bis klein, die bis zur Boma kamen und auch direkt vor den Zelten grasten. Noch aufm Weg ins Bett waren sie dann vor unseren Zelten unterwegs.





Gelaufene Kilometer: geschätzte 10-12
Wetter: mindestens 30 Grad, sonnig

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kalingua

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 13:02

Es gibt wieder einiges an Lesestoff :whistling:

Tag 13 – 07.09. Freitag

Diese Nacht war die Aufregung geringer und das Schlafen klappte besser. Auch der nächtliche Gang zur Toilettenhütte war nicht mehr ganz so spannend wie in der ersten Nacht. Der Blick aus dem Zelt war dafür aber nicht mehr so sonnig wie gestern und beim Frühstück wurde rumüberlegt, ob wir unsere Regenjacken mitnehmen oder nicht. Die Hälfte von uns packte sie dann sicherheitshalber ein, es war nicht wirklich absehbar, wie sich das Wetter entwickeln würde. Und nachdem dann wieder die Verpflegung verteilt war und die Wasserflaschen voll waren, ging es los.

Wir fanden dann einen Büffelschädel, der war noch relativ frisch und im Inneren wimmelte es so von Insekten.



Frische Elefantenspuren aus der Nacht wurden auch entdeckt.



Man konnte auch noch gut sehen, wo der Elefant seinen Rüssel langzog.



An einem Busch ließ Ayanda dann auch Mpilo mal etwas erklären. Ich hab vergessen, um war für einen Busch es sich handelte, aber die Geschichte dazu hab ich noch ganz gut im Kopf. Mit den Ästen des Busches werden die Seelen von Toten eingesammelt. Dies war insbesondere früher wichtig, wenn ein Zulu-Jäger weit weg vom Dorf gestorben ist. In einer Zeremonie wurde dann mit den Ästen die Seele eingefangen und mit ins Dorf genommen. Eine Ziege hat dann die Äste gegessen, anschließend wurde dann die Ziege im Rahmen eines Festes gegessen und die Seele somit wieder dem Dorf zurückgeführt. In dem Zusammenhang hat er uns dann auf die Hohe-Unfall-Gefahr-Zonen-Schilder an den Straßen hingewiesen. Dadurch, dass die Zulu-Traditionen immer weiter aussterben, werden an diesen Stellen auch nicht die Seelen eingefangen und sorgen an diesen für Unheil. Und auch wenn ich an sowas nicht glaube, an manchen Stellen war mir wirklich unklar, wieso es dort vermehrt zu Unfällen kommen sollte… Wir hatten bei der Erzählung auch anschließend alle ein Kloß im Hals. Mpilo, der sonst echt schweigsam war und nur kurze Antworten gab, hatte das wirklich sehr schön und emotional rübergebracht.



Es ging dann wieder Richtung Fluss. Die Impalas flüchteten mal wieder sofort.



Von hier aus konnten wir unser Ziel schon sehen. Heute sollte es auf die Klippe gehen.



Aber vorher gab es noch einen kleinen Farbtupfer



Im Flussbett stehend, sahen wir dann weiter hinten wieder Nashörner.



Insgesamt waren es an der Stelle drei Nashörner.



Auf der anderen Flussseite wurden dann wieder die Schuhe angezogen und es ging an den Aufstieg. Langsam wurde es am Himmel immer dunkler und in der Ferne hörte man es donnern. Als wir dann schon fast oben waren, schlug relativ nah ein Blitz ein (auf dem GoPro Video wirklich gut erkennbar).



Wir suchten dann Schutz unter an einem Tamboti-Baum (der soll wohl Blitzsicher sein). Auf dem Weg dahin gab es weitere Blitze und Donner.



Unterm Baum warteten wir dann erstmal das gröbste ab, mittlerweile regnete es auch ordentlich und wir waren froh über unsere Regenjacken – also die, die welche dabeihatten.

Wir erreichten dann etwas später den Felsvorsprung für unsere Mittagspause.



Langsam verzogen sich auch ein wenig die Wolken und die Sonne trocknete uns und die Felsen. Spuren verrieten uns, dass hier oben auch Elefanten unterwegs sind, und auch den Weg nehmen, den wir genommen hatten. Und der war teilweise so steil und schmal, dass es für mich immer noch ein Rätsel ist, wie die Elefanten das schaffen – aber sie schaffen es :D Schwer vorstellbar ist für mich auch, wie aus dem bisschen Wasser im Fluss in der Regenzeit ein bis zu 100 Meter breiter reißender Fluss werden soll….

Hier oben verbrachten wir dann eine lange Mittagspause, aßen wie gestern unsere Toasts mit Thunfisch-Mayo und unsere Cracker, und wirklich alle schliefen ein bisschen. Hier oben fühlte man sich dann auch deutlich sicherer als an dem Wasserloch von gestern.







Die Aussicht von hier oben war echt traumhaft – auch mit bescheidenem Wetter. Beobachten konnten wir in der Ferne ein paar Büffel.



Greifvögel im Vorbeiflug



Tauben auf dem Nachbarfelsen.



Und ein Gruppenselfie haben wir hier oben auch noch gemacht.



Ursprünglich wollten wir dann auf dem Rückweg rüber auf die andere Flussseite und von dort aus dann durch den Busch zurück zum Camp laufen. Da aber eine der Schwestern ihre Sonnenbrille nicht mehr finden konnte und auch absuchen in der näheren Umgebung nicht zum Erfolg führte, hatten wir gemeinsam beschlossen, den Weg zurückzugehen… Und tatsächlich, am Baum, wo wir vor dem Unwetter Schutz suchten, fanden wir sie dann wieder.

Anschließend entschieden wir uns dann durch den Fluss zurückzulaufen. Klang nach einer wirklich schönen Idee, wurde mit der Zeit aber echt seeehr anstrengend. Zwischenzeitlich gab es auch unerwartet Stellen, wo man extrem versank, teilweise wirkte es wie Treibsand.





Zurück im Camp gab es dann erstmal etwas Verwunderung. Im Boma lagen viele Rucksäcke, die dort nichts zu suchen hatten. Neben unserem Base Camp Trail war parallel noch ein Primitive Trail (4 Nächte mit Backpack ohne Zelte) und eine Gruppe von Kruger-Guides (hier findet ein regelmäßiger Austausch zw Sanparks mit KZN Wildlife statt) in der Wilderness Area unterwegs. Aber keine der beiden Trails wurde jetzt schon in unserem Camp erwartet (das Mndindini Camp ist Ausgangspunkt und Parkplatz für alle Trails). Kurz darauf kam dann eine Gruppe vom Holzsammeln zurück, nach Kruger-Guides sahen sie nicht aus. Es war der Primitive Trail. Dort war die Hälfte der Gruppe von der halben Stunde Regen und dem Gewitter so eingeschüchtert, dass sie nicht mehr in der Wildnis nur unter einer Plane schlafen wollte. Somit entschied der Guide dann nach der Unentschieden-Abstimmung zum Base Camp zurückzukehren und in unser Boma einzukehren. Ayanda war mehr als verwundert und konnte nur den Kopf schütteln (er macht hauptsächlich die Primitive Trails und würde nach niemals einen Trail witterungsbedingt abbrechen, schließlich gehört auch mal Regen zu dem Erlebnis, welches man gebucht hat). Und wir waren auch alle nicht wirklich begeistert, schließlich war heute unser letzter Abend und es war ein ordentliches Braai im Boma an der Feuerstelle geplant (und wir hatten eben auch extra mehr bezahlt für das mehr an Komfort). Dort hatten wir aber keinen Platz mehr, also gab es erstmal unser Bushbread in der Küchenhütte. Gemütlich ist echt etwas anderes…

Es gewitterte dann noch den ganzen Abend weiter, aber ohne Regen.



Nach dem Duschen lagen wir im Zelt und es gab die nächste "Überraschung". Wir hörten einen Schuss. Also einen richtigen Schuss aus einer Waffe. Zuerst dachte ich an Wilderer, die in der Nähe unterwegs wären. Als wir vorsichtig aus dem Zelt gingen, kam Ayanda schon und an vergewisserte sich, dass es allen von uns gut geht. Wie sich herausstellte, hatte der Guide der Primitive Trails beim Reinigen des Gewehrs die Sicherung nicht drin gehabt und es hatte sich versehentlich ein Schuss gelöst. Zum Glück wurde niemand getroffen, das hätte wirklich böse enden können...

Nach dem Schock schmiss Petrus den Grill an. Einen richtigen Grill gibt es im Camp nicht, es lag einfach ein großer Rost auf einer Schubkarre. Gegessen haben wir dann wieder in der Küchenhütte. Wenn dort dann für 6 Trailnehmer, 2 Guides und Koch Campingstühle drin stehen, kann man sich auch kaum noch bewegen. Es war dennoch ein schöner Abschlussabend, das Braai war echt lecker, es wurde viel gequatscht und viele Scherze gemacht - häufig auch über den Primitive-Trail.

Nach einem ereignisreichen Tag fielen wir dann auch recht schnell ins Bett.

Gelaufene Kilometer: geschätzte 8-10
Wetter: vielleicht maximal 15 Grad, Unwetter

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kalingua

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 16:20

Tag 14 - 08.09. Freitag

Die Nacht verlief ruhig, es nieselte ab und zu mal. Bei dem nächtlichen Toilettengang wurde ich in der Toilettenhütte von einer Maus überrascht. Die kam hinter dem Waschbecken hervor und war locker so groß wie eine Ratte. Am Morgen wurde der Regen aber stärker. Uns wurde freigestellt, ob wir nochmal eine kleine Runde machen wollten oder nicht. Uns störte der Regen aber nicht und so ging es vor dem Frühstück eingepackt in Regenjacken los. Mpilo führte uns heute und Ayanda machte den Backup-Guide. Bei dem Wetter erwarteten wir eigentlich nicht viel zu sehen, sahen aber innerhalb von einer Stunde insgesamt 6 Nashörner.





Eins sogar wirklich sehr nah. Das war aber nur möglich, weil das Nashorn in einer großen Kuhle stand und sich unsere Guides sicher waren, dass es auf keinen Fall den steilen Abhang zu uns hochlaufen würde, sondern den flachen Ausgang auf der anderen Seite nehmen würde. Und das tat es dann auch, als es uns witterte.





Zwei Zebras gab es dann auch noch am Ende der kleinen Runde.



Durchnässt kamen wir dann im Camp an und wie verabredet, waren der Primitive Trail schon weitestgehend abgereist bzw hatte die Boma geräumt. Wir wollten zum Abschluss auf jeden Fall noch in Ruhe in unserer Boma frühstücken. Nach einer wärmenden Dusche gab es dann ein leckeres Abschlussfrühstück (wie eigentlich jeden Morgen Ei, Bacon, Toast und Marmelade). Anschließend wurde zusammengepackt und sich von allen verabschiedet. Als Fazit lässt sich sagen, dass der Wilderness Trail ein echtes Highlight der Reise war. Unsere Gruppe war perfekt, auch wenn natürlich sehr verschieden und mit großen Altersunterschieden, aber es passte einfach. Wir haben uns alle sehr gut verstanden und konnten uns gut über alles mögliche austauschen, langweilig wurde uns nie. Unsere Guides waren auch top, neben ihrem Wissen über die Tiere, Flora und Fauna war es für uns ein großer Bonus, durch sie authentische Informationen über die Zulutraditionen zu erhalten. Natürlich ist das Mndindini Camp keine Luxus-Unterkunft, aber das erwarteten wir auch nicht. Es gab alles war man brauchte, saubere Zelte mit bequemen Betten und ausreichend Decken, ne Toilette, ne Dusche mit warmen Wasser und eine leckere Verpflegung. Petrus' Bushbread vermissten wir anschließend sehr. Die Landschaft der Wilderness Area im Imfolozi ist auch echt sehr schön, aber deutlich hügeliger als erwartet. Es gab schon einige recht anstrengende Passagen auf unseren Wanderungen. Toll war auch, dass alles vollkommen entspannt ablief, es wurde auf alle Rücksicht genommen und gemeinschaftlich entschieden, wann und wie lange Pausen gemacht werden. So vollkommen stressfrei und entspannt den ganzen Tag im Busch zu verbringen, hatte schon wirklich was besonderes und leicht meditatives. Und auch wenn wir nicht wirklich viele Tiere sahen, hatten wir einige eindrucksvolle Nashornbegegnungen. Sich diesen imposanten Tieren zu Fuß zu nähren, ist schon echt speziell :)

Als nächstes ging es für 3 Nächte nach St. Lucia. Aber erstmal fuhren wir noch durch den Hluhluwe-Imfolozi um aus dem Memorial Gate herauszufahren. Auf dem Weg hatten wir noch eine sehr schöne Nashornsichtung mit einem zuckersüßen Nashorn-Baby.





Burchell’s Coucal und



Geier sahen bei noch etwas verregnet aus.



Impalas im Nebel haben auch etwas.







Wettermäßig sah das aber nicht wirklich vielversprechend für St. Lucia aus…



Etwa 10 km vor dem Memorial Gate blockten diese beiden Büffel die Straße.



Nach 20 Minuten, in der sich insbesondere der mit dem verformten Horn so gut wie null bewegte und auch keine Anstalten machte, fuhren wir zurück auf den Loop hinter uns um die beiden zu umfahren.

Dort kam es nach einer schönen Doppelvogelsichtung





Und einem Nyala



Zur nächsten Büffelbegegnung. Wir sahen eine große Büffelherde die sich auf der Gravel Road breitmachte. Hinter uns kam ein Lieferfahrzeug, den wir darauf hinwiesen. Ihm war das vollkommen egal und er fuhr einfach durch die Herde durch.



Und dann drängelten sich weitere Autos durch die Herde.



Uns war das aber nicht ganz geheuer und sind nur sehr langsam hinterher und fuhren dann zum Schluss vorbei als nur noch ein paar Büffel am Straßenrand standen.



Um 14 Uhr waren wir dann aus dem Park raus und hatten noch 80 km vor uns. Vor Mtubatuba schickte uns Google dann von der N2 runter auf eine Gravel Road. Die führte uns dann durch ein Forstwirtschaftsgebiet bis wir nach 5 km auf die R618 abbogen. Um 15:30 checkten wir dann im Whalesong Guest House ein. Hier hatten wir ein schönes Zimmer mit Terrasse zum Garten hin. Unsere Gastgeberin teilte uns dann schon beim Check-in mit, dass die für morgen früh geplante Whalewatchingtour wegen dem starken Wind abgesagt ist. Möglich wäre es aber am Montag vor unserer Abreise, wenn das Wetter dann wieder mitspielt. Da es aktuell ordentlich regnete, ruhten wir uns noch ein bisschen aus, bis wir zum Abendbrot aufbrachen.

Gegen 18 Uhr waren wir dann im Braza, für mich gab es den Mixedgrillspieß und für meine Freundin die Fischplatte aus dem Ocean Basket. Wirklich sehr lecker. Mit zwei Vorspeisen, zwei Hauptspeisen, zwei Nachspeisen und vier Getränken dann aber auch das teuerste Essen der Reise.



Anschließend sind wir noch nen Stündchen durch die Gegend gefahren und suchten die Hippos. Vermutlich haben wir eins ganz weit entfernt von einem der Strandparkplätze aus gesehen, sicher bin ich mir aber nicht. Sicher gesehen haben wir aber ein Bushbaby und Genet (leider viel zu schnell vorbeigehuscht für ein Foto).

Gefahrene Kilometer: 160
Wetter: 15 Grad, von nebelig über wolkig bis zu regnerisch

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kalingua

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 13:25

Tag 15 - 09.09. Samstag

Das Wetter war heute wieder nicht allzu vielversprechend. Ohne Regen ging es für uns dann nach einem leckeren Frühstück los. Wir wollten uns heute tagsüber ein wenig bewegen. Im südlichen Ende von St. Lucia parkten wir unseren Corolla und machten uns auf den Igwalagwala Trail. Viel zu sehen gab es hier nicht für uns, man lief fast durchgängig durch den Wald, es war eher ein kleiner netter Spaziergang.



Anschließend fuhren wir hoch zum Bhangazi Gate, parkten und liefen von dort aus dann den Iphotwe Trail bzw einfach eine größere Runde. Hier gab es schon deutlich mehr zu sehen und die offene Landschaft gefiel uns auch besser.



Wir sahen unsere ersten Dung Beetle (zuerst jedoch nur deren Löcher im Boden).







Die sind schon recht groß und fliegen gefühlt sehr unkoordiniert durch die Gegend, wir mussten das ein oder andere mal vor ihnen flüchten. Einen flüchtenden Baboon sahen wir auch.



Und ein paar Zebras sahen wir auch, deren Flüchtdistanz war geringer.





In einem Baum entdeckten wir dann etwas komisches.



Bei genauerem Hinschauen bzw Ranzoomen wurde dann deutlich, dass es ein Ameisenbau ist.



Zurück am Parkplatz sind wir dann noch fast über diese Mini-Schlange gestolpert.



Bevor wir dann zurück zur Unterkunft fuhren, machten wir noch einen kurzen Stopp am Strand.





Um 15:15 wurden wir dann vor unserem Guesthouse von Shakabarker für unsere Hippo & Croc Tour abgeholt. Zu der Tour brauch man ja glaube nicht mehr viel sagen, man ist zwei Stunden aufm Lake St. Lucia in einem kleinen Boot unterwegs (wir waren glaube 14 Personen), Obst, Kekse und Tee / Kaffee gibt es auch.

Die Tour ging los mit Webervögeln







Gefolgt von einem Krokodil am Ufer – dem einzigen der Tour.





Dann sahen wir Hippos, viele Hippos. Hier lasse ich dann einfach mal die Bilder sprechen.













Ein Seeadler in der Ferne war auch zu spotten.



Dann schlug das Wetter um, es regnete ordentlich und die Decken wurden verteilt. Dafür gab es einen schönen Doppelregenbogen.





Und die Hippos im Regen beim Sonnenuntergangslicht hatten auch schon was Spezielles.







Im strömenden Regen wurden wir dann wir zur Unterkunft gefahren. Nach einer warmen Dusche ging es dann ins Reef & Dune. Dort gab es leckeren Burger und eine Fischplatte, die zwar wirklich gut war, aber nicht an die vom Ocean Basket rankam.



Anschließend sind wir wieder durch St. Lucia gefahren auf der Suche nach Hippos. Auch heute wieder vergeblich. Aber wir konnten wenigstens etwas aufs die Speicherkarte bannen.







Gefahrene Kilometer: 30
Wetter: 15-20 Grad, wolkig bis starker Regen

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 13:43

Tag 16 - 10.09. Montag

Heute ging es in den Isimangaliso Wetland Park. Das Wetter war beim Aufstehen wieder nicht sehr vielversprechend, dementsprechend überstürzten wir es mit dem loskommen auch nicht. Um 10 Uhr fuhren wir durchs Bhangazi Gate. Der Plan, jeden Loop auf dem Weg hoch zum Cape Vidal mitnehmen.

Der erste Loop führte zu einem Wasserloch, wo wir ein paar dieser - für mich unbestimmbaren - Vögel sahen.





Auf dem nächsten Loop sahen wir dir dann drei Nashörner, die direkt neben uns grasten. Definitiv eine Sichtung, mit der wir so nicht gerechnet hatten. Als sie dann hinter uns auf die Gravel Road liefen, begann der Nieselregen.







Die Loops (alle nur in eine Richtung befahrbar) waren alle auch nach dem Regen mit unserem Corolla gut befahrbar, teilweise komplett gepflastert, teilweise an steilen Auffahrten gepflastert, damit auch jeder hochkommt. Auf dem Weg zum Misson Rocks Lookout sahen wir dann noch einige Vögel,





Red Duiker



und auch wieder Dung Beetle.



Vom Mission Rock Lookout konnten wir sehr weit entfernt im indischen Ozean ein paar Wale sehen (aber zu weit weg für vernünftige Fotos). Der Mission Rocks Beach ist, wie der Name ja schon erahnen lässt, kein Sandstrand.



Bis zum Cape Vidal war es jetzt nicht mehr allzu weit, auf dem Weg sahen wir noch ein paar Kudus, die direkt neben uns für die Kamera posierten





Und bald entdeckten wir dann auch die ersten Samango Monkeys.



Das hier dürfte ein Bushbuck sein.



Am Cape Vidal Parkplatz sahen wir dann diesen Affen, der mit seiner hellen Fellfarbe auch nicht zu übersehen war.



Wir suchten uns dann einen Tisch für den Mittagssnack. Alleine waren wir nicht. Eine Bande (insgesamt waren es locker 30 Tiere) von Mangusten drehte ihre Runden auf der Suche nach Nahrung.



Der Mülleimer wurde auch mehrfach inspiziert.



Und natürlich gab es hier auch etliche Vervets, die sich immer wieder unserem Tisch nährten. Hier reichte es aber aus, wenn ich kurz aufstand um sie auf Abstand zu halten. Die Vervets können anscheinend gut zwischen Mann (= Gefahr) und Frau (= leichte Beute) unterscheiden, denn kaum bewegte ich mich ein paar Meter zum Mülleimer, hörte ich es hinter mir schon schreien. Innerhalb von ein paar Sekunden waren die Vervets am Tisch und rissen meiner Freundin die halbe Packung Cracker aus der Hand. Ich war dann natürlich zu spät um die Cracker zu retten, aber es wirkte so, als hätten sie nur drauf gewartet, dass ich meine Freundin kurz alleine am Tisch lasse. Wir waren schon satt, die Vervets hatten es nur auf die Cracker abgesehen und wollten zum Glück nicht gleich den ganzen Rucksack haben, wie die Baboons letztes Jahr auf der Kaphalbinsel. Somit war der Schock bei meiner Freundin auch schnell überwunden und es ging für uns runter zum Strand.



Viel los war hier nicht, der Strand sah traumhaft aus und das Wetter war mittlerweile auch wieder sonniger.



Für mich ging es eine kleine Runde ins Wasser. Schwimmen war hier aber nicht möglich, die Strömung ist echt heftig, somit ging es für mich maximal bauchnabeltief rein. Anschließend machte ich mich noch auf fotografische Krabbenjagd, das erwies sich aber als äußerst schwierig, denn die sind richtig flott unterwegs und verkriechen sich schnell in ihre Löcher.





Für den Rückweg sind wir dann noch über den großen Grassland Loop gefahren.



Hier sahen wir dann noch ein paar Hippos



eine Trappe mit Regenwurmkill



und einen Woolly Necked Stork.



Am Ende des Grassland Loops kam es dann noch zu einer sehr schlimmen Sichtung. Wir sahen auf dem Gras liegend etwas großes Graues. Bei genauer Sicht durch die Kamera und demFernglas wurde klar, dass dort ein gewildertes Nashorn lag. Wir hatten beide sofort einen riesigen Kloß im Hals, wir waren geschockt und ratlos. Unsere Gastgeberin hatte uns erzählt, dass vor zwei Tagen hier ein Nashorn gewildert wurde. Ich hatte keine Ahnung, wie im Isimangaliso mit gewilderten Nashörnern verfahren wird, für uns war dann aber klar, dass es sich sehr wahrscheinlich um das Nashorn handelte, von dem unsere Gastgeberin erzählte. Zu übersehen war es definitiv nicht und jeder, der den Loop fährt, wird es gesehen haben. Da es mittlerweile auch schon 17 Uhr war, gingen wir davon aus, dass es sicherlich schon längst gemeldet ist, sofern es sich doch um ein weiteres gewildertes Nashorn handelt. Das Erlebnis beschäftigte mich dann echt noch recht lange und ich bin mir sicher, dass es wir lieber doch noch hätten melden sollen, auch wenn es wirklich nicht übersehbar war…



Am Abend ging es für uns dann wieder ins Braza. Wie auch schon am ersten Tag wieder sehr lecker. Und wie auch die Abende zuvor machten wir uns anschließend auf die Suche nach Hippos. Gesehen haben wir nur Katzen.



Nach drei vergeblichen Suchen, kamen wir zum dem Entschluss, dass Hippos im Ort ein Mythos und die im Netz kursierenden Fotos nur Teil einer großen Verschwörung sind. Man darf Abends nicht zu Fuß unterwegs sein, viele der Urlauber werden wie auch wir im Dunkeln unterwegs mit dem Auto sein und nach Hippos suchen. Und wer profitiert von dieser Geschichte? Die Tankstellen, die somit auch als Drahtzieher der Verschwörung ausgemacht wurden :D

Gefahrene Kilometer: 100
Wetter: 20 Grad, Regen und bewölkt

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SarahSofia

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 20:40

Nach drei vergeblichen Suchen, kamen wir zum dem Entschluss, dass Hippos im Ort ein Mythos und die im Netz kursierenden Fotos nur Teil einer großen Verschwörung sind. Man darf Abends nicht zu Fuß unterwegs sein, viele der Urlauber werden wie auch wir im Dunkeln unterwegs mit dem Auto sein und nach Hippos suchen. Und wer profitiert von dieser Geschichte? Die Tankstellen, die somit auch als Drahtzieher der Verschwörung ausgemacht wurden :D

Interessante These !! :thumbup:

Zum einen könnte ich sie widerlegen, da wir von der Restaurantterasse aus ein Hippo auf der Hauptstrasse gesehen haben, zum anderen war es aber tatsächlich in der Nähe der Tankstelle - könnte also durchaus als "Alibi-Hippo"von dort losgeschickt worden sein :thumbsup: !

Bin gespannt, ob sich das jemals aufklären wird . . .

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DaniK

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 20:47

Wir machen uns im April 2019 auf die Suche. Aber wir hatten an der Jacana Lodge auch die Giraffen nicht gesehen. Vielleicht sind wir als Tierfinder nicht gut.
Wieso wohnt das Meer nur soweit weg von mir?

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kalingua (25. Oktober 2018, 10:25)

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55

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 07:25

Zu welcher Uhrzeit wart ihr denn unterwegs? Unser Host meinte, dass sie erst ab 21 Uhr - also 3 Stunden nach Sonnenuntergang - auf der Hauptstraße ankommen.

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kalingua (25. Oktober 2018, 10:25), Kitty191 (24. Oktober 2018, 17:10)

tribal71

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56

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 11:24

Hallo kalingua,

gerade in einem Rutsch alles verschlungen.
Toller Bericht, super Sichtungen und sehr schöne Fotos.
Vielen Dank fürs teilhaben lassen und schreiben. Ich weiß wie viel Arbeit das immer ist. :danke: :danke:

Gruß,Markus

P.S.: Und natürlich alles Gute für Eure Zukunft !!!

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kalingua (25. Oktober 2018, 10:25)

toetske

oorbietjie

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57

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 00:39

Nach drei vergeblichen Suchen, kamen wir zum dem Entschluss, dass Hippos im Ort ein Mythos und die im Netz kursierenden Fotos nur Teil einer großen Verschwörung sind

Also wir haben jedenfalls unerwartet und überraschend 2 Hippos gesehen als wir abends bei der Sunset Lodge an der Mc Kenzie Street auf unser "Safarifahrzeug" warteten das uns zur Turtle Tour fahren sollte. Sie waren ganz ruhig am grasen 8o aber wir waren trotzdem froh, dass die Strasse zwischen uns lag...

VG. Toetske

:danke: für den tollen Reisebericht :!:
one life, LIVE IT !

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kalingua (25. Oktober 2018, 10:25)

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58

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 09:01

Also wir haben im März 2017 tatsächlich an jedem unserer drei Abende Hippos in den Straßen von St. Lucia gesehen :whistling: :whistling: ;)

Bär

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59

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 09:19

Wir haben bei unseren Besuchen noch nie Hippos in den Straßen gesehen. Hab sie aber auch nicht vermisst. Mir sind sie im/am See lieber.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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M@rie (25. Oktober 2018, 11:55), kalingua (25. Oktober 2018, 10:25)

kalingua

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60

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 10:34

Hm, na dann gibt es wohl doch keine groß angelegte Tankstellen-Hippo-Verschwörung und wir waren einfach nur zu früh auf der Suche, wir waren immer schon so gegen 20:30 zurück im Guesthouse...

@tribal71 & @toetske danke :danke:

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tribal71 (26. Oktober 2018, 16:08), toetske (26. Oktober 2018, 12:44)