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kalingua

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Donnerstag, 25. Oktober 2018, 12:06

Tag 17 – 11.09. Dienstag

Der Wecker klingelte heute wieder früh. Unsere Whalewatching-Tour konnte nachgeholt werden. Um 5:15 war Treffpunkt beim Whale-Office von Advantage Tours (direkt neben Braza / Ocean Basket). Geöffnet wurde die Tür dann um 5:40… Im Office musste man sich kurz registrieren und wurde dann auf Boot 1 und Boot 2 verteilt. Kurze Zeit später ging es dann auf einem Traktoranhänger zum Strand, dort standen schon die Boote bereit.



Wir waren in Boot 1, dem großen und sollten als erstes starten. Also rauf aufs Boot, rein in die Regenjacken und Rettungswesten und dann sollte uns ein Traktor aufs Meer schieben. Nachdem dies zweimal nicht funktionierte bzw wir es nicht über die Wellen schafften und immer wieder zum Strand zurückgedrückt wurden, wurden weitere Versuche erstmal auf Eis gelegt und es hieß warten, auf mehr Wasser.



Eine Stunde später wurden wir dann wieder aufs Boot geschickt und wurde ein neuer Versuch gestartet. Dieser klappte dann auch endlich und es ging mit Vollspeed aufs offene Meer. Nachdem wir um viertel vor 5 aufgestanden sind, konnten wir zweieinhalb Stunden später endlich nach Walen Aussicht halten…







Wale haben wir in den zwei Stunden dann auch recht viele gesehen, teilweise auch wirklich nah. Nur leider sprang keiner in unserer Nähe aus dem Wasser. Das kann natürlich niemand beeinflussen und eine Garantie gibt es dafür natürlich auch nicht, aber ein klein wenig enttäuscht war ich dann schon. Von der Tour an sich war ich auch etwas enttäuscht, es gab keinerlei Infos zu den Walen, es wurde einfach nur von einem Wal zum nächsten Wal gerast. Ein paar Fotos sind dennoch was geworden und es machte auch wirklich Spaß so übers Meer zu rasen :)









Zurück im Guesthouse war das Wetter dann endlich so, dass wir auf der Terrasse frühstücken konnten. Und dann hieß es auschecken. Wir mussten noch unsere zwei Säcke Wäsche bezahlen (ca 10€. Die doppelte Menge Wäsche für die Hälfe des Geldes, was wir in der Mantenga Lodge zahlen mussten). Im Whale Song Guesthouse überzeugte uns vor allem die Gastgeberin (ausgewandert vor Ewigkeiten aus England, Name jedoch leider vergessen), aber auch am Zimmer und dem Guesthouse generell gab es nichts zu meckern.





Für uns ging es dann über die N2 nach Ballito, wir kamen gut durch und schafften die 200km in zweieinhalb Stunden. Dort checkten wir im Ekhaya Guest House ein. Das war das günstigste, was ich bei Booking gefunden hatte und es war für den R950 für zwei Personen inkl Frühstück echt super. Die vier zur Verfügung stehenden Zimmer sind in einem großen Wohnhaus integriert. Wohnzimmer und Küche, sowie Garten mit Grillbereich und kleinem Pool dürfen mitgenutzt werden. Unser Zimmer war zwar echt klein, aber wir bekamen beide Koffer unter und im Bad gab es eine große Dusche.





Wir wollten dann noch zum Thompson Beach, als wir uns vom Gastgeber verabschiedeten (übrigens der einzige schwarze Gastgeber unserer beiden SA-Reisen) fragte er uns noch, ob wir Strandhandtücher haben wollen. Er flitzte dann noch oben in den Familienwohnbereich und kam mit einem großen Stapel Handtücher für uns zurück, die wir dankend annahmen. Wir verpassten dann irgendwie den Parkplatz vom Thompson Beach und fuhren einfach weiter bis wir dann am Salt Rock Beach hielten. Hier gab es einen großen schönen Tidal Pool / Rock Pool. Viel los war hier nicht, das Wasser hatte eine halbwegs angenehme Temperatur, die Sonne schien und die Wellen brachen ordentlich am Rand des Pools.











Zum Abendbrot ging es dann in den East Oasis Grill. Das ist mehr eine Bar als ein Restaurant, macht aber richtig geile Burger aus Kalbsfleisch – nicht ohne Grund steht an der Bar ein Best-Burger-In-Ballito-Pokal.

Gefahrene Kilometer: 210
Wetter: 25 Grad, Sonnig

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kalingua

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Donnerstag, 25. Oktober 2018, 13:55

Tag 18 – 12.09. Mittwoch

Um 8 Uhr hatten wir uns zum Frühstück angemeldet, dies gab es in einem kleinen Wintergarten (angrenzend an das Arbeitszimmer). Und wir waren mehr als begeistert, was da nur für uns beide aufgetischt wurde, toppte alle anderen Frühstücke in deutlich teureren Unterkünften.



Satt und zufrieden checkten wir dann aus und machten uns auf den Weg in Richtung Drakensberge. Unseren ersten Stopp legten wir an der Mandela Capture Site ein. Zuerst ging es in das kleine – recht provisorische – Museum (der große moderne Neubau scheint aber so gut wie fertig zu sein) Dann ging es weiter zu dem Kunstwerk, welche aus einem bestimmten Blickwinkel Mandela erscheinen lässt. Auf dem Weg dahin geht man den „Long Way to Freedom“, wo 27 Poller die 27 Jahre im Gefängnis darstellen.





Auf der R103 (eine wirklich schöne Strecke) ging es dann weiter zur Nottingham Road Brewing Company. In der kleinen Brauerei war niemand zu sehen, aber in dem „Biergarten“ des Hotels konnten was Essen und vor allem unser Biertasting machen. Das Bier war teilweise sehr lecker, teilweise ok :beer:



Über die N3 ging es dann auf die R74 Richtung Bergville. Dort fuhren wir dann nach 320 km und knapp 4 Stunden auf die Zufahrt zum Berghouse & Cottages. Die 3 km Gravel Road nach oben waren schon eine kleine Herausforderung für den Corolla. Berghouse & Cottages liegt ca 15 km vom Royal Natal NP entfernt und hat 8 Cottages (von 2 Personen bis Großfamilie, von Selbstverpflegung bis Halbpension) zur Auswahl. Mehrere Wanderwege mit unterschiedlichen Längen sind auf dem Gelände und der Umgebung auch möglich.

An der Rezeption bekamen wir den Schlüssel für unser Thula Thula Cottage. Das liegt am höchsten und ist das neuste. Und es war wirklich ein Träumchen. Super schön eingerichtet, großes Bad und eine geniale Aussicht auf das Amphitheater.











Wir sind dann erstmal kurz runter zum Pool – auch definitiv ein Traum von Pool, nur war das Wasser wirklich arschkalt.





Anschließend sind wir noch ein bisschen übers Gelände spaziert.









Um 18:30 wurde uns dann unser Abendbrot gebracht. Viel runterbekommen habe ich leider nicht, Übelkeit kam bei mir auf :(




Gefahrene Kilometer: 320
Wetter: 27 Grad, sonnig



Tag 19 – 13.09. Donnerstag

Heute sollte es eigentlich für eine Tageswanderung in den Royal Natal gehen. Da ich aber immer noch mit Übelkeit und Appetitlosigkeit zu kämpfen hatten, ist der Tag schnell erzählt. Ich lag fast den ganzen Tag im Bett und meine Verlobte sonnte sich vor unserem Cottage.







Am späten Nachmittag ging es mir dann langsam besser und wir sind nochmal kurz runter zu den Zwergpferden gelaufen. Ich bin wirklich kein Pferdefan, aber so in der Zwergen-Version find ich die schon super :D



Wirklich fit fürs Abendbrot war ich leider immer noch nicht, es sah aber echt lecker aus, was uns da ins Cottage gebracht wurde.



Gefahrene Kilometer: 0
Wetter: 30 Grad, sonnig

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Freitag, 26. Oktober 2018, 15:40

Tag 20 - 14.09. Freitag

Um 8 Uhr wurde uns das Frühstück ins Cottage gebracht, ich bekam dann auch endlich wieder was runter.



Nach dem Frühstück sind wir nochmal für eine Stunde über das große Gelände gelaufen, wir entdeckten ein Eland. So eine große Antilope (es ist ja glaube sogar die größte) in wirklich freier Wildbahn ohne Zäune eines Nationalparks zu sehen, hatte schon was :)







Auf dem Rückweg unserer Runde kamen wir dann noch an den richtigen Pferden von Berghouse & Cottages vorbei, die auch Ausritte anbieten.





Dann mussten wir leider auschecken. In unserem Cottage wären wir gerne noch länger geblieben, wirklich eine der Highlight-Unterkünfte unserer Reise und mit Halbpension für knapp 50€ pro Person pro Nacht auch gar nicht allzu teuer. Dass mein Magen nicht mitspielte und wir nicht auf eine Wanderung in den Royal Natal konnten, war echt schade, aber es gibt auch wirklich schlechtere "Krankenbetten" :)

Für uns ging es dann in die Ndaka Safari Lodge im Nambiti PGR hinter Ladysmith. Die 120 km über R74, R616 und N11 waren in unter 2 Stunden gefahren. Je nach Lage der Lodge geht es entweder übers Main Gate oder Memorial Gate ins Nambiti PGR, wir mussten zum Memorial Gate und mussten hierfür die Wegweiser um Ladysmith herum ignorieren und erst kurz vor Dundee auf eine Gravel Road abbiegen. Nach der Registrierung am Gate fuhren wir ein paar hundert Meter zum Parkplatz, wo wir ein paar Minuten später von Amy im Safarifahrzeug abgeholt wurden. Amy ist seit zwei Jahren Guide im Ndaka und war auch unser Guide für die vier kommenden Game Drives.

Bei der Ankunft an der Lodge gab es für uns erstmal feuchte Handtücher und einen Begrüßungsdrink. Anschließend wurden wir dann zu unserem Zelt gebracht. Die Lodge verfügt über 9 Zelte (2 davon große Familienzelte) und ein paar Zimmer im Hauptgebäude. Unser Impala-Zelt war am weitesten vom Haupthaus entfernt, wir hatten somit nur ein direktes Nachbarzelt, von dem wir aber nichts mitbekamen. Die Zelte sind wirklich mehr als groß. Es gibt einen "Wohnbereich" mit zwei Sofas, ein großes Bett, einen Ankleidebereich, zwei Waschbecken, eine Badewanne, Innendusche und Außendusche. Abgesehen von Ankleidebereich und Toilette hat man von überall einen Blick auf die Landschaft. Schon bei unserem Einzug konnten wir Impalas und Warzenschweine vor unserem Zelt erblicken. Die Lodge ist mit einem niedrigen Elektrozaun geschützt, aber die ein oder anderen ungefährlichen Tiere überwinden diesen regelmäßig.















Wir gingen dann zum Lunch ins Haupthaus, hier gab es leckeres paniertes Hähnchen und Kartoffelspalten vom Buffet. Während des Lunchs bestellt man die Sundowner Drinks und wählt sein Abendessen aus (für Vorspeise, Hauptspeise und Dessert sind jeweils 2-3 Gerichte zur Auswahl)



Um 15:30 ging es dann auf zum ersten Game Drive. Mit bei uns im Fahrzeug war ein Ehepaar, Mitte 50, vor über 20 Jahren aus London ausgewandert, die ihr Geld in Südafrika mit Toiletten machen. Die beiden waren echt nett und wir machten auch alle Game Drives mit ihnen (Nambiti / Ndaka wird hauptsächlich von Südafrikanern besucht, internationale Gäste sind hier eher die Seltenheit) Und natürlich mit Amy, die wirklich einen super Job gemacht hat. Nambiti ist ein Big 5 Gebiet, aber natürlich nicht mit einem PGR des Greater Kruger zu vergleichen. Es gibt eine Elefantenherde mit 25 Mitgliedern, Löwen gibt es aktuell ungefähr 10 (die beiden alten Löwenbrüder mit den tollen Mähnen wurden umgesiedelt, dafür kamen zwei neue jüngere Löwen, die zu unserem Zeitpunkt noch im Boma zur Eingewöhnung waren), Geparden sind es mittlerweile glaube 6 (davon waren eine Mutter mit zwei Jungtieren auch gerade im Boma, weil die Mutter ein Verletzung auskuriert), und die Chance auf Leoparden ist extrem gering, Amy hat in ihren zwei Jahren gerade nur viermal einen ganz kurz gesehen. Dafür gibt es aber wirklich viele Nashörner in Nambiti.

Unser Game Drive begann mit Impalas.





Während die anderen die Impalas beobachteten, entdeckte ich plötzlich Hörner von einem Oryx. Es war eine kleine Herde, die langsam aus dem hohen Gras herauskam.





Und zwei Baby-Oryxe waren auch dabei.



Kurz darauf entdeckten wir das erste Nashorn, leider noch etwas vom Gras verdeckt (die Nashörner im Nambiti zum Schutz vor Wilderern werden regelmäßig enthornt)





Dann gab es ein paar Elands, die an uns vorbeizogen.



Viele Zebras





Ein Zebra beobachteten wir länger, es war dabei sich genüsslich an einem Baum zu kratzen. Erst der Hals, dann das Hinterteil, dann nie andere Seite usw.



Viele Gnus



Eine Gruppe von Impalas



Dann kamen zwei Sträuße vorbei. Der weibliche lief vorne weg, der männliche hinterher. Der hatte eindeutig Lust, sie wohl eher weniger und lief vor ihm weg.



Und dann kam es zu einer sehr besonderen Sichtung. Wir entdeckten Torpedo – ein Black Rhino ohne Ohren. Da Torpedo sehr entspannt ist, brauchten wir auch keinen großen Abstand halten.



Torpedo war aber nicht allein, sie hatte noch ihr Jungtier dabei (deswegen wird sie aktuell auch noch nicht enthornt)



Die beiden liefen dann auch direkt an uns vorbei.





Beide erledigten dann auch neben uns noch ihr Geschäft. Erst die Mama.



Und anschließend das Kleine.



Das war schon wirklich eine tolle Sichtung. Die beiden waren eine viertel Stunde bei uns und das Kleine machte ständig niedliche Piepstöne. Es wird vermutet, dass Torpedos Ohren nach innen gewachsen sind und sie trotz fehlender Außerohren hören kann.

Anschließend fuhren wir auf einen Hügel für unseren Sundowner.



Von hier oben aus sahen wir unten in der Ebene insgesamt 6 weitere Nashörner.



Die Aussicht war schön und der Sonnenuntergang traumhaft.





Nach dem Sundowner ging es mit Scheinwerfer zurück zur Lodge. Im Nambiti wird nach dem Spotten eines Tiers in der Dunkelheit eine rote Scheibe vor den Scheinwerfer gepackt. Dies ist für die Tiere dann wohl angenehmer. Gesehen hatten wir dann im Dunkeln noch ein paar Hasen und eine Eule aufm Weg (beides jedoch nur Beweisbilder)





Empfangen wurden wir in der Lodge dann mit warmen feuchten Handtüchern und einem Kurzen. Kurz darauf gab es dann ein wirklich leckeres Abendessen. Das Personal im Ndaka ist wirklich sehr nett und bemüht es den Gästen so angenehm wie möglich zu machen. Es werden einem sogar die Servierten auf den Schoß gelegt – auch wenn wir das etwas befremdlich fanden.

Zu den Zelten wird man dann auch von einem Guide begleitet. Dies ist zwar relativ unnötig wegen dem Zaun, aber ein nettes kurzes Gespräch mit dem Guide auf dem Weg ist ja auch nicht verkehrt. Als wir dann in unserem Zelt waren, hörten wir draußen einen Löwen brüllen. Wir sind dann direkt raus und leuchteten mit der Taschenlampe die Umgebung ab, aber natürlich war weit und breit kein Löwe zu sehen. Die Impalas vor unserem Zelt grasten auch entspannt weiter.

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Freitag, 26. Oktober 2018, 17:27

Lufthansa

Habe soeben angefangen euren Reisebericht zu lesen und gleich an unseren Reisebeginn gedacht - wir haben ähnliches erlebt.

Wir sind genau am gleichen Tag abgeflogen, allerdings ab Frankfurt. Los gehen sollte es um 22:00 Uhr mit Lufthansa, leider hab ich vor lauter Stress am Vor- und Abreisetag nicht mehr in meine Mail geschaut und somit erst am Flughafen erfahren, dass unser Flug auf den nächsten Tag um 7:30 Uhr verschoben wurde.
Wir hatten dann unheimlich Glück auf Stand-By auf den SA-Flug um 21:00 Uhr umgebucht zu werden und nur der für uns glückliche Umstand das der Nürnberg-Zubringerflug auch ausfiel, hat uns Plätze in der Maschine gebracht.
In Johannesburg dann der nächste Schock, auch unsere Koffer hatten es nicht geschafft. Technischer Defekt am Frankfurter Gepäckband und 60 Koffer sind stehen geblieben. Bei uns haben aber dann gleich beide Koffer gefehlt. Nur Dank einer total engagierten Mitarbeiterin bei Airlink in Phalaborwa die sich die Finger wund telefoniert hat wegen unserer Koffer - sollten beide bereit am nächsten Tag angeliefert werden - die kamen dann auch, allerdings war nur einer davon der unsere. Also wieder telefonieren - die Airlink-Mitarbeiterin hat sich alle Mühe gegeben und tatsächlich war unser letzter Koffer dann einen Tag später im Olifants Camp.
Tja soviel zu Lufthansa, die scheinen dieses Jahr wirklich Probleme mit ihrem Flugplan zu haben.

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toetske (27. Oktober 2018, 01:02), Sella (26. Oktober 2018, 20:03)

kalingua

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Samstag, 27. Oktober 2018, 14:06

Technischer Defekt am Frankfurter Gepäckband und 60 Koffer sind stehen geblieben. Bei uns haben aber dann gleich beide Koffer gefehlt.


Beide Koffer weg ist natürlich nochmal um einiges schlimmer :( aber dann haben wir uns wohl am SA-Schalter für vermisstes Gepäck knapp verpasst, vor uns waren ja auch noch welche, die aus Frankfurt kamen und deren Gepäck nicht da war.

kalingua

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Montag, 29. Oktober 2018, 15:45

Tag 21 – 15.09. Freitag

Nachdem mein Magen-Darm-Trakt gestern ruhig blieb, meldete er sich kurz vorm Aufstehen für den Morning Drive zurück… Aber nach zwei Imodium Akut war er zum Glück ruhiggestellt. Um 6 Uhr saßen wir gut eingepackt im Safarifahrzeug. Nachdem es einen kurzen schönen Sonnenaufgang gab



lag das Nambiti PGR im dichten Nebel.







Wir fuhren dann in die Ebene, in der wir gestern vom Sundowner aus die Nashörner gesichtet haben. Und da wimmelte es nur so von Nashörnern, auf dem Drive kamen wir auf über 10 Nashorn-Sichtungen.







Zwischen den Nashörnern gab es auch mal ein Gnu



Und Guineafowls



Einen großen Elefanten beim Fressen sahen wir auch noch.





Impalas gibt es hier auch an fast hinter jeder Ecke.





Und Warzenscheine auch.



Auf dem Rückweg zur Lodge hatten wir dann eine sehr schöne Giraffensichtung. Wir fuhren durch eine große offene Graslandschaft. Der Nebel war schon verzogen, das Licht ganz schön und durch die Berge im Hintergrund wirkte das ganze ein wenig wie die Serengeti (oder zumindest so, wie ich sie mir vorstelle)









Eine große Eland-Herde sahen wir auch noch, es waren auch einige Jungtiere dabei.



Ich verzichtete dann lieber auf das Frühstück und legte mich direkt nochmal ein paar Stündchen ins Bett. Zum Glück wirkte das Imodium immer noch und schlecht fühlte ich mich auch nicht. So war ich nen Stündchen vor dem Lunch schon wieder auf den Beinen. Ich beobachtete eine paar Kuhantilopen, die vor unserem Zelt vorbeizogen.



Und machte ein Panoramafoto von unserer Aussicht.



Nach dem Lunch ging es dann an den tollen Pool. Die Sonne schien, die Temperatur war mittlerweile auf 32 Grad angestiegen und das Poolwasser war angenehm.





Um 15:30 ging es dann wieder auf einen Game Drive. Neben dem Ehepaar waren jetzt noch drei weitere Personen dabei (ein sehr altes Ehepaar mit ihrer erwachsenen Tochter aus Durban). Auf der Wunschliste standen heute die Löwen ganz weit oben. Aber erstmal gab es ein paar Giraffen.





Als nächstes hielten wir uns länger mit einem einzelnen Büffel auf. Der wirkte relativ planlos, lief erst in den Fluss, dann wieder hoch, dann wieder zurück usw. Keine Ahnung wen oder was er suchte, aber er lieferte auf jeden Fall ein gutes Fotomotiv ab.









Auf den großen Strommasten saßen gerne ein paar Geier.



Und dann kamen die gewünschten Löwen. Aus dem hohen Gras kamen 5 Löwen direkt auf uns zu, liefen an uns vorbei, legten sich kurz auf eine Anhöhe, verrichteten ihr Geschäft und verschwanden dann wieder im hohen Gras. Es war zwar nur eine kurze Sichtung, aber das Licht war traumhaft und ein paar schöne Fotos sind auch bei rumgekommen.















Anschließend gab es noch ein paar Zebras und Kuhantilopen.











Für den Sundowner ging es dann hoch auf einen Berg, hier standen schon die anderen beiden Safarifahrzeuge der Ndaka Lodge und eine kleines Buffet / Bar war für alle aufgebaut.

Auf dem Rückweg im Dunkeln sahen wir dann wieder ein paar Hasen und einen Serval. Den aber nur für ein paar Sekunden im Spotlight.



Nach einem leckeren Abendessen wurden wir dann für unsere letzte Nacht in Südafrika wieder zum Zelt begleitet.

Wetter: 32 Grad, frühmorgens Nebel, dann schön sonnig.

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Dienstag, 6. November 2018, 08:30

Es hat ein wenig gedauert, aber jetzt kommt endlich der letzte Tag und ich hoffe es sind noch nicht alle ausgestiegen :)


Tag 22 - 16.09. Samstag

Heute morgen blieb mein Magen-Darm-Trakt zum Glück ruhig und um 6 Uhr ging es los zu unserem letzten Game Drive des Urlaubs. Die drei Mitfahrer von gestern Nachmittag wollten lieber ausschlafen und so saßen wir zur viert mit Amy in alter Besetzung im Jeep.

Nebelig war es nicht, aber recht wolkenverhangen im ersten Teil des Drives. Heute ging es in eine andere Ecke vom Nambiti, wo die große Elefantenherde zuletzt gesichtet wurde.

Begonnen haben wir aber mit Elands.





Dieser Schakal streunte eine Zeit lang vor uns her und war total entspannt was unsere Anwesenheit betraf.







Zwischendurch gab es dann mal wieder Gnus (im Nambiti auch in großen Herden gesichtet, wobei wir sie im Kruger fast nur einzeln sahen)



Natürlich auch Impalas



Und Kudus



Auf der Suche nach der Elefantenfamilie kam uns dann erstmal dieser Elefant entgegen. Er lief direkt auf uns zu.



Kam wirklich nah



Und lief dann hinter uns entspannt den Weg entlang.



Zwischen den Büschen wurde dann ein Sunbird gesichtet (für Nambiti wohl eine Erstsichtung)



Die üblichen Verdächtigen sahen wir natürlich auch noch





Bevor wir dann auf einem Berg gegenüber die Elefantenfamilie entdeckten. Es waren sicherlich alle versammelt, aber in dem dichten Busch waren von den über 20 Tieren auch mit langem Suchen maximal 7 erspottbar.



Pünktlich zur Kaffeepause kam die Sonne raus. Warmer Kakao mit doppeltem Amarula drin ist schon ganz geil :D



Auf dem Rückweg sahen wir dann noch einen Lanner Falcon mit ihrem Jungen. Hier konnten wir richtig gut die Fütterung beobachten.





Und das kleine sah auch echt putzig aus.



Der Rückweg blieb vogellastig



Und vor der Lodge am Zaun lief dann noch ein Secretary Bird rum. Leider mit Zaun im Hintergrund, aber trotzdem eine schöne Sichtung.





Nach dem Frühstück mussten wir dann zusammenpacken und wurden zurück zum Parkplatz gefahren. Nambiti ist natürlich kein Sabi Sands oder ähnliches aber als Abschluss (oder Start) einer Reise im Nordosten super. Die Tierdichte war gefühlt recht hoch und die ein oder andere besondere Sichtung hatten wir auf jeden Fall (auch ohne die Big 5 abhaken zu können). Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei der Ndaka Safari Lodge definitiv top. Das Zelt ein Traum, leckeres Essen, sehr freundliches Personal, genialer Pool und mit Amy hatten wir auch echt einen Topguide erwischt. Hier wären wir wirklich gerne länger geblieben.

Für uns ging es dann 400 km zum Flughafen Johannesburg zurück. Wir kamen gut durch, nur kurz vor Johannesburg merkte man dann deutlich mehr Verkehr. Auf dem Weg stoppten wir noch im Bergview 1 Stop. Hier gibt es alles was das kulinarische Herz begehrt. Wir hatten Lust auf Ocean Basket.



Auf dem Weg weiter zum Flughafen gerieten wir nochmal in eine Polizeikontrolle. Nach dem Vorfall bei Bushbuckridge hatten wir hier erstmal ordentlich Bammel, dass wir wieder an einen korrupten Polizisten gelangen und er uns lange aufhält. Dies war aber anscheinend eine "echte" Kontrolle, der Polizist wollte nur unseren Führerschein sehen und schon konnten wir weiterfahren.

Die Mietwagenrückgabe bei Bidvest verlief ohne Probleme und ging flott, ebenso der Check-In, die Sicherheits- und Passkontrolle. Wir deckten uns dann im Duty-Free noch mit Amarula ein, da gab es auch gerade eine weiße Vanille-Version. Der Flug mit Swiss über Zürich startete pünktlich. Platzangebot war nicht sonderlich groß, dafür war das Filmangebot in Ordnung. Umsteigezeit in Zürich am Morgen war ausreichend und wir landeten pünktlich um 8:45 in Tegel.



Danke an alle Mitfahrer :danke:

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kalingua

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Dienstag, 6. November 2018, 08:32

Fazit

Die Reise war echt ein Traum. Wir hatten wirklich tolle Unterkünfte, das Wetter spielte in der Regel gut mit, das Sichtungsglück war auch recht häufig auf unserer Seite und wir hatten vieeele tolle Erlebnisse. Es ist wirklich mehr als schwer ein wirkliches Highlight auszumachen - den gelungenen Heiratsantrag klammere ich jetzt mal aus :D

Das Selbstbuchen der Reise war auch kein Problem und machte mir auch echt viel Spaß, generell das ganze Planen der Reise / Aktivitäten. Im Vergleich zur ersten Reise an der Garden Route lag jetzt der Fokus eindeutig mehr auf Tiere. Deswegen lassen sich beide Reisen auch nicht wirklich vergleichen. Wenn man mich jedoch vor die Wahl stellen würde zw Kapstadt & Garden Route und Nord-Osten würde ich mich aber für den Nord-Osten entscheiden. Es ist einfach „afrikanischer“, nicht ganz so „westlich“ und die Nationalparks sind einfach größer.

Es war zwar wieder eine Standart-Route, aber dennoch haben wir ein paar Sachen erlebt, die so nicht auf jeder Reise dabei sind. Eine klare Empfehlung kann ich hier für den Wilderness Trail im Imfolozi aussprechen. Das war wirklich etwas sehr besonderes, insbesondere wenn man Nashörnern zu Fuß begegnen möchte. Den Microflight in Hoedspruit kann ich auch echt nur empfehlen, zwar nicht unbedingt etwas für Personen mit großer Flugangst, aber wer die Gelegenheit hat, sollte hier auf jeden Fall mal eine kurze Safari aus der Luft machen. Der Kuleni Game Park bekommt von mir auch beide Daumen nach oben. Die Jacana Lodge bietet das Gefühl alleine im Busch zu sein und dazu noch vergleichsweise günstigen „Luxus“. Die halbe Stunde Fahrzeit zum Hluhluwe haben hier auch echt nicht gestört, gerade wenn viele ja auch die doppelte Fahrstrecke von St. Lucia auf sich nehmen. Die Ndaka Safari Lodge und das nThambo Tree Camp waren auch wirklich tolle Unterkünfte in einem PGR. Ndaka war ein perfekter Abschuss der Reise – natürlich nicht vergleichbar mit den Sichtungen im Klasiere, aber dafür auch wirklich günstig für ein PGR. Auch unser Thula Thula Cottage von Berghouse & Cottages war eine wunderschöne Unterkunft. Wer es etwas „rustikaler“ mag, wird sicherlich auch mit den anderen angebotenen Cottages zufrieden sein. Nicht nochmal würde ich die Waltour in St. Lucia machen, das liegt aber sicherlich an der langen Wartezeit bis wir ins Wasser kamen, dem recht stummen Kapitän und auch an unserem Sichtungs-“Pech“ während der Tour. Und Wäsche würde ich wegen dem Preis auch nicht nochmal in der Mantenga Lodge waschen lassen :D

Sicher haben wir uns eigentlich durchweg gefühlt. Ok, die Situation mit dem korrupten Polizisten war unschön, und die Supermärkte, wo man der einzige weiße war, waren etwas gewöhnungsbedürftig, unsicher haben wir uns trotzdem nicht gefühlt. „Gefährlich“ waren wieder mal nur die Tiere. Am „gefährlichsten“ waren da die diebischen Vervets am Cape Vidal. Wie auch schon im letzten Jahr sind wir auch durchweg an freundliche und hilfsbereite Menschen geraten. Auch mit unseren Wilderness Trail Mitwanderern und unseren Game Drive Mitfahrern hat wir echt Glück.

Mit dem Toyota Corolla Quest kamen wir auch wieder gut zurecht. Auf den 3500 Kilometern lief er wie geschmiert und wir haben damit auch jede Gravel Road auf unseren Wegen ohne Probleme geschafft und in den Kofferraum passten gut unsere zwei großen Koffer + Einkaufstüten. Nur in den Nationalparks hätten wir uns gerne ein wenig mehr Höhe gewünscht um besser über das Gras schauen zu können.

Fotografiert wurde wieder mit einer Canon 70D, einer 550D und einem Huawai P20. Als Objektiv war hauptsächlich das Tamron 150-600mm G2 (gemietet bei Gearflix – auch trotz fehlender Unterstützung durch die Höhle der Löwen empfehlenswert) im Einsatz. Auf der 550D war meistens das 50-250mm drauf. Dabei war dann noch das Kitobjektiv 18-55mm und das 10-18mm Weitwinkelobjektiv. Gefilmt wurde hauptsächlich mit der GoPro Hero 5 am Karma Grip Gimbal (gemietet bei Cam-Charter).

Hier mal noch eine kleine Aufstellung der Kosten:

Flüge: 1280€
Unterkünfte: 2700€ (nThambo, Wilderness Trail und Ndaka sind natürlich die Ausreißer nach oben)
Mietwagen: 590€
Wildcard: 230€
Ausflüge: 350€ (Microflight und Waltour deutlich am teuersten)
Restaurantbesuche: 340€
Einkäufe: 240€
Tanken: 270€
Sontiges: 200€

Ingesamt: 6200€

Und was bietet sich nach einem Antrag in Südafrika an? Genau – die Hochzeitreise auch in Südafrika verbringen. Wir kommen definitiv nächstes Jahr wieder. Das ganze wird dann sehr Krugerlastig und einen entsprechenden Planungsthread werde ich die Tage aufmachen :)

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bibi2406

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Dienstag, 6. November 2018, 09:32

Hallo Kalingua,

Vielen Dank für deinen tollen Bericht und die wunderschönen Fotos ( sogar mit meine Tochter :D ) :danke: :danke: Ich bin sehr gerne mitgereist!


Ich wünsche Euch für nächstes Jahr eine wunderschöne Hochzeit und das Flitterwochenziel hättet ihr ja nicht besser aussuchen können :thumbsup: . Wenn ihr hauptsächlich im Nordosten unterwegs sein wollt, kann ich euch nur den Mapungubwe sehr ans Herz legen, die Fahrt lohnt sich und war total unproblematisch. Aber du wirst dir sicher eine tolle Route ausdenken, da bin ich mir sicher.


Ganz liebe Grüße
Barbara

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kalingua (6. November 2018, 18:52)

Kitty191

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Dienstag, 6. November 2018, 16:17

Hallo Kalingua,
herzlichen Dank für diesen tollen Bericht :danke: Ich bin sehr gerne mitgereist. Doch nun müssen wir selber die Koffer packen. Freitag geht es los.


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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kalingua (6. November 2018, 18:52)

nn1177

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Dienstag, 6. November 2018, 18:55

Hallo Kalingua,

Auch die schönste Reise geht zu Ende ;) Ich bin gerne mitgefahren, vielen Dank :danke:

Und, ich hatte schon gesucht, super Tipp mit dem Mieten der Kameraausrüstung! Ein entsprechendes Objektiv würde ich mir nicht leisten wollen - mieten werde ich mir aber sicher fürs nächste Mal überlegen (in Verbindung mit einer entsprechenden Kamera...!

LG Nina

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kalingua (7. November 2018, 11:54)

Sella

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Dienstag, 6. November 2018, 19:28

Hallo Kalingua

Habe gerade nochmal deinen Bericht ganz in Ruhe und von vorne gelesen. Ja....der 1000 like ist von mir ;) :thumbsup: . Dein Bericht hat mich sehr gefesselt und dein Heiratsantrag war natürlich sehr berührend. Auch von meiner Seite euch beiden alles Liebe und Gute :love: .
Was für Wahnsinns Nashornsichtungen. Ob mit oder ohne Kamera, bei mir laufen die immer weg. Tatsächlich habe ich bzw wir immer eher Leoparden und Cheetahs gesehen. Was natürlich auch nicht schlecht ist ;) .
Ich habe eine Frage zu deiner Buchung in Nambiti. Habt ihr Ndaka direkt auf der eigenen Website gebucht? Darf ich den Preis erfragen? Ok, dass waren zwei Fragen ;) . Ich plane gerade auch für das nächste Jahr und Nambiti ist in der engeren Auswahl.


Einen schönen Abend wünscht dir und deiner Verlobten


Sella

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kalingua (7. November 2018, 11:54)

Sirkka

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Dienstag, 6. November 2018, 19:36

Hallo Kalingua,

auch von mir vielen Dank für den tollen Bericht und natürlich herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Antrag.

Super auch der Hinweis auf Gearflix - das spart mir weiteres Suchen, denn da bekomme ich das benötigte lichtstarke Objektiv für meine geplante Gorillatour nächstes Jahr und so wie ich Dich verstehe, warst Du mit der Abwicklung sehr zufrieden :thumbsup:

Liebe Grüsse und eine schöne Hochzeitsreise nächstes Jahr

Anne

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kalingua (7. November 2018, 11:54)

setepenre

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Dienstag, 6. November 2018, 19:57

Hallo Kalingua,

herzlichen Dank für den schönen Reisebericht und die tollen Fotos.

Euch beiden viel Glück für die Zukunft.

Viele Grüße
Paul
"Die größte Sehenswürdigkeit die es gibt, ist die Welt.
Sieh sie Dir an."
(Kurt Tucholsky)

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kalingua (7. November 2018, 11:54)

RuM

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Dienstag, 6. November 2018, 22:20

Hallo Kalingua,

habe gerade eben diesen Reisebericht samt der tollen Wildlife Fotos entdeckt.
Sind viele schöne Tieraufnahmen dabei.
Vielen Dank für die Berichterstattung und Glückwunsch zum erfolgreichen Heiratsantrag. Alles Gute für die Zukunft.

VG

RuM
_______________________________________________________________________________________________________________

VG

RuM


Life's just a ballgame...
Sometimes you win...and sometimes you lose...

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kalingua (7. November 2018, 11:54)

kalingua

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Mittwoch, 7. November 2018, 11:54

@Bibi Danke, Mapungubwe ist in einer von drei möglichen Varianten dabei :)

@Kitty Danke und eine gute Reise, bin schon auf deinen Reisebericht gespannt :)

@nn1177 & @Sirkka Danke. Mieten finde ich eine gute Option, das 150-600mm kostet zwar vergleichsweise nicht so viel ("nur" 1000€), aber für das Geld kann man bei Gearflix das Objektiv locker für 6 oder 7 Reisen mieten und brauch nicht auf einen Schlag 1000€ extra ausgeben für etwas, was ich tatsächlich nur für den Urlaub nutzen würde. Und die Abwicklung bei Gearflix ist auch echt problemlos. Man kann die gewünschten Mietobjekte auch schon weit im Voraus reservieren.

@Sella Danke. Also ich hätte gerne ein paar Nashörner gegen Cheetahs getauscht :D Ndaka hab ich direkt über die Website gebucht, über "book now" gelangt man zu Nightsbridge, kann problemlos Verfügbarkeiten überprüfen und buchen. Eine Nacht kostet aktuell R4400 für 2 Personen, also ca. 135€ pPpN (für 2019 sicherlich ein paar Euro mehr). Für ein PGR ist dann das echt günstig. Willkommensdrink, Shots nach dem Game Drive, Kaffee und Wasser sind im Preis dabei. Restliche Getränke für Sundowner und Honesty Bar sind aber alle günstig.

@setepenre & @RuM :danke:

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Tutu

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Donnerstag, 8. November 2018, 14:46

Hallo Kalingua,

auch von mir vielen Dank für den schönen Reisebericht und die tollen Fotos. Und natürlich alles Gute für Eure gemeinsame Zukunft.
Im nThambo waren wir ca. 4 Wochen später, hatten zwar nicht soviel Sichtungen, aber schön war es trotzdem.

LG Tutu

bandi

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Freitag, 9. November 2018, 00:37

Hallo Kalingua,

auch ich sage Danke für deinen interessanten Reisebericht :danke: . DIESE Reise war ja etwas Besonderes in mancherlei Hinsicht. Ich wünsch euch eine tolle Hochzeit und eine wunderbare weitere Reise nach Südafrika.

LG Bandi :saflag:
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

toetske

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Freitag, 9. November 2018, 21:21

Hallo Kalingua,

Herzlichen :danke: dass Du eure Erlebnisse so toll mit uns geteilt habt 8o
Viel Spass bei den Vorbereitungen der Hochzeit und Flitterwochen :wine:

LG. Toetske
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sunny_r

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Samstag, 10. November 2018, 22:51

Hallo Kalingua,

auch von mir herzlichen :danke:

Ebenfalls viel Spass bei der Vorbereitung der Flitterwochen Reise
und natürlich Eure Hochzeit selbst :thumbup:

LG Rainer