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kalingua

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Dienstag, 25. September 2018, 16:23

Reisebericht: 3 Wochen Nord-Osten und die Frage aller Fragen...

Ich bin zwar noch nicht durch mit dem Sichten / Bearbeiten aller Fotos, fange aber trotzdem schon mal langsam mit dem Reisebericht an, jetzt wo die Erinnerungen noch sehr frisch sind. Und freue mich auf Mitfahrer :)

Nachdem letztes Jahr die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) erkundet wurde, ging es dieses Jahr für uns (Freundin, 30 + ich, zum Reisestart noch 32) in den Nord-Osten. Im Gegensatz zur ersten Südafrikareise, die über SA-Travel gebucht wurde, hab ich diesmal alles selbst geplant und gebucht (mit Unterstützung des (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ).

Hier die Übersicht unserer Reise:

25.08. Flug TXL – MUC – JNB
26.08. Graskop – Zur alten Mine
27.08. Graskop – Zur alten Mine
28.08. Graskop – Zur alten Mine
29.08. KNP – Satara
30.08. KNP – Satara
31.08. KNP – Skukuza
01.09. Swaziland – Mantenga Lodge
02.09. Swaziland – Mantenga Lodge
03.09. Hluhluwe – Kuleni Game Park, Jacana Lodge
04.09. Hluhluwe – Kuleni Game Park, Jacana Lodge
05.09. Imfolozi Wilderness Trail – Base Camp Trail
06.09. Imfolozi Wilderness Trail – Base Camp Trail
07.09. Imfolozi Wilderness Trail – Base Camp Trail
08.09. St. Lucia – Whalesong Guest House
09.09. St. Lucia – Whalesong Guest House
10.09. St. Lucia – Whalesong Guest House
11.09. Ballito – Ekhaya Guest House
12.09. Bergville – Berghouse & Cottages
13.09. Bergville – Bergouse & Cottages
14.09. Nambiti PGR – Ndaka Safari Lodge
15.09. Nambiti PGR – Ndaka Safari Lodge
16.09. Flug JNB – ZRH - TXL

Ich hatte viel geplant für den Urlaub, das meiste lief wie geschmiert. Es gab aber auch die ein oder andere Überraschung (positiv wie auch negativ). Die größte Überraschung erlebte sicherlich meine Freundin – wie man am Titel des Reiseberichts vermutlich erahnen kann. Hierfür hatte ich dann auch noch etwas im Reiseplan geändert, aber da möchte ich noch nicht zu viel verraten…

Tag 0 - 25.8. Samstag
Es hätte so entspannt werden können. Schließlich hab ich extra den Flug von Tegel nach München so gebucht, dass wir mehr als ausreichend Umsteigezeit haben werden. Nur lief das am Abflugtag anders als geplant… Um 2 Uhr nachts bekam ich von der Lufthansa eine Mail, dass unser 18 Uhr Flug gestrichen wurde. Zum Glück war ich immerhin schon um halb 8 wach und hab erstmal direkt bei der Lufthansa angerufen. Der freundliche indische Mitarbeiter konnte uns noch auf den 19 Uhr Flug packen. Schwein gehabt – hätte ich deutlich länger geschlafen, wer weiß ob dann noch Platz auf dem Flug frei gewesen wäre… Wir waren dann locker 2 Stunden vor Abflug am Flughafen und standen in der laaaangen Lufthansaschlange zur Gepäckaufgabe. Einchecken am Automaten hat trotz neuer Buchungsbestätigung per Mail nicht funktioniert, hier gab es nur die Info, dass der Flug gestrichen wurde. Innerlich stieg die Unruhe und die Ungewissheit, ob wir überhaupt nach München kommen. Nach einer gefühlten Ewigkeit war die Gepäckaufgabe und der Check-In erledigt. Am Gate gab es erneut eine lange Schlange vor dem Securitycheck. „Zum Glück“ hatte der Flug 15 Min Verspätung, somit schafften wir es noch an Board. Dadurch hatten wir in München aber nur noch knapp 45 Minuten zwischen Zeitpunkt der Landung und Abflug nach Johannesburg. Erneut stieg die Angst, den Flug nicht zu bekommen… Mit einem ordentlichen Spurt durch den Flughafen München waren wir dann 5 Min vor Schließung am Gate und fielen erleichtert und durchgeschwitzt in unsere viel zu engen Sitze des SA-Fliegers. Essen war für mein Empfinden in Ordnung, Schlafen klappte halbwegs, Bacon und Ei zum Frühstück stimmten uns schon mal gut auf die nächsten 3 Wochen ein. Filmauswahl auf Deutsch war eher mau.

Tag 1 - 26.8. Sonntag
Pünktlich um 7:40 landeten wir in Johannesburg. Von unserem Sitzplatz aus konnten wir die Kofferentladung beobachten. Mein Koffer war schnell ausgemacht, durch die Verspätung in München wurde er mit als letztes eingeladen und dementsprechend auch mit als erstes ausgeladen. Nur der Koffer meiner Freundin war nicht zu sehen und wir ahnten schon böses… Eine dreiviertel Stunde später standen wir vor dem Gepäckband, und nachdem dreimal die verbleibenden Koffer an uns vorbeirollten, war klar, dass es der Koffer meiner Freundin nicht nach Johannesburg geschafft hatte. Leider hatten wir diesmal – im Gegensatz zu allen anderen Reisen – nicht jeweils ein paar Klamotten des anderen in den eigenen Koffer gepackt. Meine Freundin war natürlich sehr geschockt und niedergeschlagen. Am SA-Baggage-Schalter war gut was los. Aus dem Frankfurtflieger fehlte einiges an Gepäck / Fahrrädern. Am Flughafen wimmelte es nur so von Triathleten, die weiter nach PE wollten. Nachdem die Formalitäten geregelt waren, wurde uns zugesichert, dass der Koffer am nächsten nach Graskop geliefert wird. Da wir aber in Südafrika und nicht in Deutschland waren, war uns eigentlich schon klar, dass das definitiv nicht klappen wird…

Mit super Laune ging es dann zum Bidvest Schalter, der war schnell gefunden und wir kamen auch sofort dran. Ich hatte anfangs Bedenken, dass ich nicht als zweiter Fahrer eingetragen werden kann, schließlich hatte ich meinen Führerschein vor nicht mal einem Monat gemacht. Entweder es fiel dem Mitarbeiter nicht auf oder es war ihm schlichtweg egal, ich wurde ohne irgendwelche Nachfragen als zweiter Fahrer eingetragen. Ein paar Tage zuvor hatte ich Bidvest schon informiert, dass wir durch Swaziland fahren werden, dies war auch im System vermerkt und so wurde direkt das Permit ausgestellt. Kurze Zeit später saßen wir in unserem Toyota Corolla Quest, mit dem wir uns schon letztes Jahr vertraut machen konnten. Meine Freundin fuhr uns ohne Probleme gegen 10:15 aus dem Flughafen Richtung Graskop…

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Dienstag, 25. September 2018, 17:25

Hallo Kalingua,
da sichere ich mir doch glatt ein Plätzchen, ich glaube ich nehme freiwillig das Dach, denn das Wetter ist ja gut und von hier oben sehe ich mehr.
So es kann losgehen :beer:......
LG
Barbara

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kalingua (25. September 2018, 19:49)

DaniK

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Dienstag, 25. September 2018, 17:33

Hallo!

Ich bin auch dabei. Wir waren letztes Jahr ebenfalls in der Jacana Lodge. Bin schon gespannt, wie es Euch gefallen hat.

Viele Grüße
Dani
Wieso wohnt das Meer nur soweit weg von mir?

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kalingua (25. September 2018, 19:49)

kalingua

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Mittwoch, 26. September 2018, 15:53

Ich begrüße die ersten Mitfahrer. @DaniK bis zur Jacana Lodge wird es noch ein wenig dauern, aber ich hoffe euch hat es dort genauso gut gefallen wie uns :)


Kleiner Nachtrag zum ersten Teil von Tag 1. Im Flughafen besorgten wir uns auch noch bei Vodacom eine Simkarte mit 2GB und ein paar Rand Airtime für R383. Die 2GB haben genau bis zum Abflug gereicht. Innerhalb von 5 Minuten war das dann auch erledigt.

Tag 1 Fortsetzung

Gegen halb 12 machten wir auf einer Tankstelle an der N12 (oder vllt war es da aber auch schon die N4) Rast und frühstückten bei Steers. Das Essen stillte den Hunger, bedarf jedoch keiner Wiederholung. Aber hier hatten wir unsere ersten Käsewürste, die uns echt auf den Geschmack brachten.


Bei eMakhazeni verließen wir die N4 Richtung Dullstroom um über den Long Tom Pass zu fahren. Nach Dullstroom kamen die ersten Potholes, waren aber kein wirkliches Problem und hörten vor dem Pass auch wieder auf. Das Wetter war super, viel los war auf der Strecke nicht und die Aussichten sehr ansehnlich.







An der Kanone hielten wir nur kurz auf der anderen Straßenseite.



In Sabie hüpften wir dann noch bei Spar rein – in Graskop gibt es zwar auch einen, aber da wir nach den Strapazen am Morgen lieber schnellstmöglich einchecken und anschließend nicht nochmal losfahren wollten, bot sich der Einkauf in Sabie an. Etwas unschön, zwei Parkwächter gerieten vor uns fast in einen gewaltigen Streit. Einer davon war gut betrunken und beide konnte sich nicht einigen, wer von ihnen jetzt auf unser Auto aufpasst. Weil ich aber dann auch keine Lust auf eine Konfrontation mit dem Betrunkenen hatte, bekam jeder zwei Rand (mehr Kleingeld hatten wir zu dem Zeitpunkt eh nicht).

Nach viereinhalb Stunden reiner Fahrzeit erreichten wir dann die alte Mine. Begrüßt wurden wir freundlich von den Hunden und Rainer. Rainer kümmerte sich für uns dann auch um die Kommunikation mit SAA wegen dem vermissten Koffer. Er machte uns aber auch wenig Hoffnungen, dass der Koffer morgen hier sein würde…

Zur alten Mine muss an dieser Stelle nicht mehr viel gesagt werden, im Forum befinden sich unzählige Beschreibungen. Uns hat es hier auf jeden Fall sehr gut gefallen. Rainer ist ein guter Gastgeber, das Frühstück mit Wildwurst und ordentlicher Auswahl sehr lecker. Und als Ausgangspunkt für die Erkundungen der Panoramaroute eh gut gelegen. Das Preisleistungsverhältnis stimmt hier auch.





Wir machten noch die kurze Runde zur alten Mine – also zur tatsächlichen namensgebenden alten Mine. Ein netter kleiner Spaziergang mit einer wenig spektakulären alten Mine. Die halbe Stunde Bewegung tat aber sehr gut.









Zum Abendbrot gab es dann Nudeln und ein Froschkonzert das seinesgleichen sucht. Gegen 20:30 Uhr lagen wir dann schon im Bett.

Gefahrene Kilometer: 380
Wetter: 25-27 Grad, sonnig und windig

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kalingua

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Mittwoch, 26. September 2018, 16:28

Tag 2 – 27.08. Montag

Mit dem Froschkonzert konnten wir erstaunlich gut schlafen. Geweckt wurden wir nur einmal von Vervets, die auf unserem Dach ihr Unwesen trieben. Um 7 Uhr schien die Sonne durch die Vorhänge. Eine halbe Stunde später beim Frühstück war von der Sonne nichts mehr zu sehen und gefühlt die ganze Panoramaroute war in dichtem Nebel verschwunden (bei Bibi kann man (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) sehen, dass es tatsächlich so war).





Nichtsdestotrotz fuhren wir los Richtung Norden. Der Nebel war wirklich extrem, so einen Nebel hatte ich noch nie erlebt. Man konnte vllt maximal 5 Meter weit schauen, als wir durch Graskop fuhren haben wir von der Stadt nicht mehr als die Bürgersteige gesehen.





Gods Window, Wonder View, Lisbon und Berlin Falls ließen wir dann direkt liegen und hofften darauf, dass es weiter nördlich endlich aufklaren würde. Und das tat es auch. Um halb 11 fuhren wir auf den Parkplatz von Bourkes Luck Potholes (Eintritt R110). Auch die Potholes sind wohl jedem bekannt. Es war zwar ganz schön dort, aber ich hatte dann doch mehr erwartet – mehr Potholes / mehr was-auch-immer.









Von dort aus fuhren wir weiter zum Forever Resort, für R100 durften wir die Wandertrails betreten. Wir entschieden uns für den Leopard-Trail, zuerst ging es aber die paar Stufen hoch zum Upper-Viewpoint. Die Aussicht war traumhaft, wir waren ganz allein und konnten uns so dann auch den Aussichtspunkt auf die Three Rondavels sparen (also vermute ich mal).





Dann ging es runter auf den Leopard-Trail, ein Spaziergang ist das kaum. Eine schöne abenteuerliche Wanderung mit tollen Aussichten in den Canyon ist es definitiv. Die Temperatur lag wohl bei 16 Grad, gefühlt waren es in der Sonne aber locker 25 Grad. In gemütlichen dicken Jogginghosen (meine Freundin hatte wegen fehlendem Koffer nichts anderes und ich trug meine aus Solidarität. Die Wanderschuhe hatte meine Freundin schon im Flieger an, die passten nicht in den Koffer) war uns das dann zu warm und zu anstrengend, somit traten wir auf der Hälfte des Trails den Rückweg an. Auch wenn wir den Trail nicht komplett gelaufen sind, spreche ich eine klare Empfehlung aus.







Wir sind dann noch kurz runter zum Lower-Viewpoint gefahren, wo auch ein Trail startet. Wir waren dann echt froh, den oberen Trail gemacht zu haben, die Aussichten von unten sind mit Sicherheit nicht so spektakulär.



Anschließend ging es zurück Richtung Süden. Auf dem Weg vorbei an Bourkes Luck Potholes fielen uns dann am Wegesrand die Überbleibsel der Proteste, die hier vor ein paar Wochen wüteten, auf. Wir hatten Hunger und bogen zur Potluck Boskombuis ein. Ein Geheimtipp ist das ja auch schon lange nicht mehr, wir hatten aber Glück und waren bis auf ein anderes Paar und ein paar Bauarbeiter die einzigen Gäste. Das Essen war echt sehr lecker (R310 für zwei Gerichte + 2 Getränke).





Auf dem Rückweg ging es dann noch zu den Lisbon Falls (R50). Viel Wasser gab es nicht, der Abstieg den Hügel runter war aber ganz nett – und teilweise sehr steil.





Und weil wir noch ein wenig Zeit hatten fuhren wir erstmal wieder an der alten Mine vorbei und machten noch einen Abstecher zu den Mac Mac Pools (R40). Für den Secretary Bird Trail reichte die Zeit dann aber auch nicht mehr, so genossen wir einfach kurz die Pools. Also von außen, ohne in ihnen zu baden.







Zurück in der alten Mine teilte uns Rainer mit, dass unser Koffer mittlerweile immerhin in Johannesburg gelandet ist und an ein Transportunternehmen übergeben wurde. Wir rechneten aber nicht damit, dass er schon morgen zum Frühstück hier sein würde…

Zum Abendbrot gab es dann ein paar Sandwiches und der Kamin wurde angeworfen. Auch wenn sich der Nebel im Laufe des Vormittags verzogen hatte und die Sonne schien, war es Abends dann doch sehr frisch. Das Froschkonzert blieb heute Abend aus, ein wenig vermissten wir es schon.



Gefahrene Kilometer: 153
Wetter: 15-17 Grad, Nebel des Todes bis sonnig

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DaniK

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Mittwoch, 26. September 2018, 16:52

Jacana Lodge hatte uns sehr gefallen. Den Secretary Bird Trail konnten wir zeitlich einbauen.
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Mittwoch, 26. September 2018, 19:41

Hallo Kalingua,

das geht ja flott los. :danke:
Da steige ich auch noch schnell zu und freue mich drauf, wie es weiter geht.

LG Claudia

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kalingua (27. September 2018, 13:57)

Kitty191

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Mittwoch, 26. September 2018, 22:30

Hallo Kalingua,
dann werde ich mich auch noch in den Corolla quetschen und Eure Tour mitfahren. :thumbup: Urlaubsstart ohne Koffer... was gibt es schöneres? :wacko: Gut, dass Ihr wenigstens 3 Nächte an Eurer ersten Destination eingeplant hattet und diese nicht in einem NP lag.
Da wir in München auch nur eine relativ kurze Umsteigezeit haben, werden wir unsere Koffer wohl gemischt packen. Sicher ist sicher.


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Donnerstag, 27. September 2018, 13:22

Auch ich möchte gerne mit, zumal es ja mit der "Alten Mine" gleich so vertraut losgeht. Mit dem Koffer ist natürlich Mist. Wir hatten in Frankfurt unter einer Stunde den Umstieg. Das wurde auch zur Zitterpartie. Wir versuchen inzwischen, ein kleines Notpaket für 2 Tage irgendwie ins Handgepäck zu bekommen.

Bin gespannt, wie es weiter geht. Die Stationen sind auf jeden Fall verheißungsvoll.

LG

Christian

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Donnerstag, 27. September 2018, 14:18

@Kitty sicher ist sicher. Für meine Freundin (und wahrscheinlich für jede Frau) war das echt ein großer Albtraum. Im Laufe von Tag 3 hätte es der Koffer sicherlich zur alten Mine geschafft, für uns ging es jedoch morgens schon weiter. Somit war für meine Freundin weiterhin ungewiss, wann sie ihren Koffer bekommt.

@Christian das werden wir in Zukunft sicherlich auch so machen. Auch wenn uns das hoffentlich nicht nochmal passiert.

Tag 3 – 28.08. Dienstag

Wie angekündigt, hatte ich den Reiseplan ja ein wenig umgestellt. Meiner Freundin hatte ich gestern dann schon verklickert, dass wir nur zwei Nächte in der alten Mine verbringen werden. Was anstelle ansteht, verriet ich ihr jedoch noch nicht. Somit stand also morgens Koffer packen an – für mich. Rainer konnte auch, wie schon gestern Abend, den Kurierfahrer nicht erreichen. Er versprach uns aber beim Auschecken, dass er dranbleiben wird und dem Fahrer die neue Unterkunft mitteilen wird.

Beim Frühstück schaute am Fenster eine Katze vorbei. Es sollte nicht die einzige des Tages bleiben…


Um 8 Uhr fuhren wir los. Erstes Ziel: Leading Edge Flight School in Hoedspruit. Über die R533 ging hoch zur R40. Auf der Strecke war wirklich gut viel los, Menschen, Kühe und Ziegen überquerten immer mal wieder die Straße. Die Bumper auf der Straße waren mal mehr mal weniger hoch. Bei Bushbuckridge passierte dann das, wovor ich schon letztes Jahr Angst hatte. Ein einzelner Polizist winkte uns plötzlich raus. Angeblich wären wir a) zu schnell unterwegs und b) hätten wir die durchgezogene Linie überfahren. Das traf hier aber definitiv nicht zu, vor uns war ein LKW der a) nicht erlaubte und b) meine Freundin zu dem Zeitpunkt auch noch fast durchgängig in den Seitenspiegeln die Spur kontrollierte. Für unsere „Vergehen“ wollte der gute Herr dann R2000 haben. Natürlich in bar auf die Hand. Wir bestanden aber darauf, dass er mit uns zum Polizeirevier fahren soll, damit wir dort dann bezahlen. Er verschwand kurz zum Streifenwagen um dort „Rücksprache“ zu halten, kam wieder und ließ uns dann zum Glück mit einer kostenfreien Verwarnung fahren. Beim Anfahren konnten wir im Rückspiegel schon sehen, wie er direkt wahllos das nächste Auto (mit Touristen) rauswinkte. Der Vorfall hatte uns dann erstmal ein wenig geschockt und die Stimmung gedrückt. Aber zum Glück nur kurz.

Pünktlich um 10 Uhr erreichten wir in die Hoedspruit dann die Leading Edge Flight School. Hier hatte ich im Vorfeld schon einen halbstündigen Safari-Flug im Microflugzeug gebucht (R1200 pP). Es gab eine kurze Einweisung und dann stiegen wir schon in unsere Flugzeuge.


Also ich stieg zu einem Piloten in ein Flugzeug und meine Freundin zu einem anderen Piloten in ein anderes Flugzeug. Mehr Platz als für den Piloten plus einen Fluggast bieten diese Microflugzeuge nämlich nicht. Ein wenig mulmig war uns schon, aber der Start verlief ohne Probleme und während des Fliegens gab es nur vereinzelte Ruckler und Wackler.


Schon kurz nach dem Abflug waren wir über dem Klaserie Private Nature Reserve und die Flugsafari konnte starten. Das Wetter spielte gut mit und wir konnten tatsächlich einiges an Tieren spotten. Der Flieger meiner Freundin flog voran, ich mit meinem Piloten immer etwas höher hinterher. Kommuniziert wurde über große Fliegerheadsets. Gesehen haben wir Elefanten, Giraffen, Hippos in einem Wasserloch, Büffel und Gnus. Sogar zwei Nashörner waren von der Luft aus im Busch zu sichten. Das ganze war schon wirklich was besonderes, zum einen der Flug in so einem Microflugzeug, zum anderen das Sichten der Tiere aus dieser speziellen Perspektive.











Als es zurück zum Flugfeld ging, musste ich nen Blick auf die Uhr werfen, gefühlt waren wir gerade mal 10 Minuten in der Luft. Tatsächlich waren es aber gut 35 Minuten Flugsafari. Wer die Möglichkeit hat – und keine allzu große Flugangst – sollte das auf jeden Fall mal erleben. Wir waren anschließend auch noch lange beflügelt von diesem Erlebnis.

Da wir bis zum Einchecken in der nächsten Unterkunft noch etwas Zeit hatten, statteten wir Hippo Jessica einen Besuch ab. Von Hoedspruit sind das nur 17 Km.



Die zweite Hälfte der Strecke geht jedoch über eine ordentliche Gravel Road, so brauchten wir ne gute halbe Stunde bis wir vorm Tor standen. Als wir ankamen, war gerade eine kleine Reisegruppe mit dem Anschauen der Doku fertig. (für R100 pP bekommt man erstmal eine halbstündige Doku über Jessica gezeigt und darf dann zu ihr ans Wasser). Letztendlich waren wir darüber sehr froh. Wir wollten einfach nur Jessica mal sehen – wo bekommt man schon sonst die Gelegenheit so nah einem Hippo zu kommen – und unseren Urlaub nicht mit fernsehen verbringen. Es ging also runter auf den Steg. Jessica, die sich ja vollkommen frei bewegen kann und zu nichts gezwungen wird (aber natürlich mit dem Wissen, hier einfach an Futter kommen, „angelockt“), lag schon im Wasser. Der Reihe nach durfte jeder Jessica Trockenfutter ins Maul werfen. Hierfür wird erstmal kurz auf die Nase getippt und dann mit der anderen flachen Hand das Futter ins offene Maul geworfen. Danach durften die Frauen Jessica noch die Teeflasche geben und sie auf die Schnauze küssen. Jessica lässt dies nur bei Frauen zu (solange die Person auch optisch als Frau erkennbar ist, bei Frauen mit ganz kurzen Haaren wird hierdrauf lieber verzichtet).









Das Angebot die Doku nach der Fütterung noch zu schauen, lehnten wir aus „Zeitgründen“ ab. Es war auf jeden Fall ganz cool, ein Hippo mal soo nah zu sehen. Ein Highlight der Reise war es aber nicht.

Nach dem kurzen Abstecher zu Jessica fuhren wir zurück nach Hoedspruit, von dort runter auf die R40 und bogen dann auf die Argyle Road ein. Vor dem Flughafen passierten wir ein kleines Kontrollgate, nach einer viertel Stunde standen wir dann vorm Timbavati Nkuhlu Gate (R140 Vehicle Entry Fee).


Mittlerweile war dann auch meiner Freundin klar, dass die Überraschungsunterkunft in einem PGR liegt und es heute noch einen Game Drive geben wird. Die Vorfreude stieg deutlich. Nach dem wir die Hauptstraße des Timbavati verließen, ging es auf Gravel Roads weiter. Hinter dem Zaun (ich vermute mal, dass dahinter das Balule liegt) entdeckten wir die ersten Giraffen des Urlaubs. Trotz des unschönen Zaunes freuten wir uns tierisch.


Kurz darauf folgte unser erster Lilac-Breasted Roller und eine kleine Giraffenfamilie kreuzte unseren Weg - ohne Zaun diesmal.






Von diesem Wegweiser aus war es dann nicht mehr weit bis zu unserem Ziel.



Fortsetzung folgt…

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bibi2406

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Donnerstag, 27. September 2018, 15:33

Tolle Luftaufnahmen :thumbsup:

kalingua

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Freitag, 28. September 2018, 15:18

Tag 3 – 28.08. Dienstag Forsetzung

Wir steuerten die letzten Meter zum nThambo Tree Camp an. Das liegt im Klaserie Private Nature Reserve (gehört zum Greater Kruger) und ist das Partnercamp von Africa on Foot. Die Unterkünfte sind, wie der Name schon erahnen lässt, Baumhäuser. Also so ungefähr: Auf 2,5 Meter hohen Stelzen steht eine Zelt-Holz-Reetdach-Konstruktion. In der Mitte steht ein großes Bett mit Moskitonetz, dahinter befindet sich das Duschbad. Auf dem Balkon stehen zwei Stühle und ein kleiner Tisch und man hat eine schöne Sicht auf den Busch. Das Camp ist unfenced und hat ein kleines Wasserloch, welches von allen Baumhäusern aus sichtbar ist. Insgesamt gibt es 5 identische Baumhäuser, das Camp kann also maximal 10 Personen beherbergen.













In der Mitte befindet sich das Haupthaus mit Lounge, Bar und Essensbereich. Alles ist offen Richtung Wasserloch gestaltet und die Zeltwände werden nur bei schlechten Wetter geschlossen. Ein (oder eine?) Boma und einen kleinen Plungepool, aus dem auch manchmal Elefanten trinken (leider nicht während unseres kurzen Aufenthaltes), gibt es auch. Meine Freundin war von der Überraschungsunterkunft sehr begeistert, erklärte mich jedoch für verrückt :D





Nachdem wir uns kurz umgesehen haben, und der Manager sich direkt um den immer noch fehlenden Koffer kümmern wollte, gab es Lunch und wir lernten die anderen Gäste kennen. Ein Pärchen aus USA, eins aus England, eins auch Holland und eins aus der Schweiz, welches zeitgleich mit uns ankam. Alle waren ungefähr in unserem Alter. Zum Lunch gab es leckeren Gyros.



Bis zum Game Drive hatten wir dann noch ein bisschen Zeit. Nach der Dusche nutzte ich diese um von unserem Balkon aus den Busch zu beobachten. Während des Lunches hat es der Manager dann doch tatsächlich geschafft den Kurierfahrer zu erreichen, traf sich mit ihm am Gate und brachte den Koffer zu uns. Die Freude meiner Freundin war riesig. Und meine Erleichterung war mindestens genauso groß.

Ein Rotschnabeltokko war nicht unweit vor unserem Baumhaus. Die hätte ich mir irgendwie größer vorgestellt.



Dann kamen drei Impalas zum Trinken an das Wasserloch.



Sehr weit hinten entdeckte ich dann tatsächlich noch einen einzelnen Wilddog. Dieser streunte langsam durch die Gegend, blieb ab und zu stehen, schaute sich um und verschwand dann nach ein paar Minuten im Busch. Gute Fotos gelangen mir zwar nicht, es war dennoch eine tolle Sichtung mit der ich so nicht gerechnet hatte, schon gar nicht so einfach von unserem Baumhaus aus.





Um 15:30 ging dann unser Game Drive los. Da das Camp ausgebucht war, ging es zu zehnt auf das offene Safarifahrzeug. Da man aber schnell mit den anderen Gästen auf einer Welle lag, war das nicht störend.

Wir sahen Giraffen





einen schönen Strauß



einen Scharackenschakal



einen hübschen kleinen Klippspringer (müsste es sein, bin mir bei den kleinen Antilopen manchmal unsicher bei der Bestimmung)



Und dann bogen wir ein klein wenig Offroad ein. Auf einem Baum saß ein Hooded Vulture. Geier wollte ich unbedingt sehen und dieses schöne Exemplar ließ sich auch ganz gut ablichten.



Plötzlich haute unser Guide (an Namen konnte ich mich leider nicht mehr erinnern) raus: „Wenn ihr mir nicht innerhalb von 10 Sekunden sagt, wo die Löwen liegen, fahr ich wieder weg.“ Wir waren alle baff, hier sollten wohl irgendwo Löwen sein. Und tatsächlich, nur ein paar Meter neben uns lagen sie im hohen Gras. Einer schaute kurz hoch, die anderen beiden blieben liegen. Es waren auch alle baff, wie unser Guide sie vom Weg aus entdecken konnte. Ein Spottinghexenwerk war es nicht: die Löwen lagen da schon am Morgen und machten auch keine Anstalten sich in nächster Zeit zu bewegen. Somit fuhren wir dann nach kurzer Zeit wieder weiter.





Es dämmerte langsam und die Zeit für den Sundowner war gekommen. Wir waren dann wieder in Sichtweite von unserem Camp. Vor dem Camp-Wasserloch standen zwei Stühle und Petroleumlampen, eine kleine Bar war aufgebaut. Und dann hieß es mit Blick auf meine Freundin und mich: „So, ihr beide dürft jetzt aussteigen“. Meine Freundin war weitestgehend sprachlos und ich wurde erneut für verrückt erklärt. Wir wurden vom Campmanager und der Spotterin begrüßt und mit Drinks versorgt. Wir waren genauso zur richtigen Zeit am richtigen Ort, der einsetzende Sonnenuntergang mit dieser Kulisse war einfach traumhaft.





Nach meinem Gin Tonic war es dann soweit. Auf wackligen Beinen kniete ich mich vor meine Freundin, bei uns beiden war kullerten schon die ersten Tränen, und fragte sie, ob sie mich heiraten möchte. Sie sagte JA. Eine andere Wahl hatte sie bei dem Antrag auch eh nicht :D Nachdem wir uns dann in den Armen lagen, gab es von hinten ein lautes Jubeln – die ganze nThambo-Mannschaft hatte uns von der Lounge aus beobachtet und freute sich. Manager und Spotterin kamen zum beglückwünschen und brachten noch eine Flasche Schampus mit. Wir genossen noch den Moment, bis uns dann die anderen von ihrem „normalen“ Sundowner wieder einsammelten. Das ganze war wirklich ein unbeschreiblich schöner Moment, es war alles schön arrangiert, und besser hätte ich es mir nicht vorstellen können. (Ich hatte auch wirklich sehr lange überlegt, wann und wo der geeignete Moment im Urlaub sein könnte. Als erste Option hatte ich unsere letzte Unterkunft im Nambiti PGR ins Auge gefasst. Aber 3 Wochen innerhalb des Urlaubs noch zu warten, stellte ich mir als nicht wirklich entspannt vor. Also musste was am Anfang der Reise her, was keine zu großen Umwege mits sich bringt. Und es sollte eine besondere Unterkunft sein, wenn schon, denn schon. Die 1 Nacht Panoramaroute zu streichen, war dann für mich die beste Option, im Kruger selbst wollte ich nichts streichen. nThambo war dann noch gerade so dass, was finanziell in den Rahmen passte und die Kommunikation / Organisation zusammen mit SunDestinatons lief reibungslos) Meine Freundin, bzw ab diesem Zeitpunkt Verlobte, war auch hin und weg und ich durfte mir noch mehrfach anhören, wie verrückt ich doch sei. Dass das Camp 50 Meter hinter uns lag, störte auch null, wir hatten mit dem kleinen Wasserloch und dem Sonnenuntergang die perfekte Aussicht.



Jetzt stieg dann auch die Spotterin mit Scheinwerfer bewaffnet dazu. Eigentlich werden alle Game Drives im nThambo mit Guide + Spotter gemacht, nur war am Nachmittag unsere Spotterin mit den Vorbereitungen für unseren Sundowner beschäftigt. Gesichtet wurde dann zuerst eine Eule. Hier hab ich jedoch vergessen, was für eine es war und auf dem Foto kann ich es auch nicht erkennen.



Dann kam noch der krönende Abschluss des Tages. Wir fuhren zu einer Leopardin, die in einem Baum die Reste, also es war wirklich nur noch ein Rest, ihres Kills vertilgte. Unter dem Baum waren noch vier Hyänen, die immer wieder mal hochsprangen und versuchten an den Kill zu gelangen – vergeblich.



Die Hyänen konnte ich jedoch weder auf einem Foto noch auf einem Video richtig bannen, der Scheinwerfer war fast durchgängig auf den Leoparden gerichtet.



Auf den Videos ist der Leopard jedoch richtig gut zu erkennen und man hört sogar gut die Geräusche, die er beim Verspeisen der Reste machte. Die Fotos sind auch gut anschaulich.







Und da ein Leopard mit Kill und Hyänen unterm Baum nicht genug waren, tauchte auf dem Nachbarbaum noch kurz das Jungtier der Leopardin auf.



Zurück im Camp standen vor dem Haupthaus auf der freien Fläche schon zwei Tische, der Weg dortin war schön mit Petroleumlampen ausgeleuchtet. Der eine Tisch war zur Feier des Tages für uns gedeckt, der andere für ein Honeymoonpaar. Zum Essen gab es leckeres Braai und für uns dazu den Rest des Schampus.

Zu unserem Baumhaus mussten wir dann anschließend begleitet werden. Parallel von uns lief dann auch ca 30 Meter entfernt eine Hyäne entlang, die ich dann von unserem Balkon aus noch ein wenig beobachtete. Anstelle von etwas Süßem als Betthupferl lag ein Zettel auf unserem Bett. Darauf stand eine Gute-Nacht-Geschichte, in der es darum ging, wie das Zebra zu ihren Streifen kam. Genau erinnern kann ich mich jedoch nicht mehr an die Geschichte (eigentlich wollten wir sie mitnehmen, sie war aber am nächsten Morgen nach dem Game Drive schon entsorgt worden), aber sie endete damit, dass das Zebra einen fiesen Baboon die Klippe runterschmiss, dieser landete auf seinem Hintern und deswegen haben Paviane seitdem anstelle eines behaarten die typischen markanten roten Hinterteile.

Der Tag war echt einer unserer Highlighttage. Angefangen bei dem Erlebnis des Microflights, über die gelungene Überraschungsunterkunft, dem einzelnen Wilddog vor unserem Baumhaus, dem perfekten Antrag bis hin zu den Leoparden am Abend.

Gefahrene Kilometer: 184
Wetter: 24 Grad, sonnig bis wolkig

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bibi2406

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Freitag, 28. September 2018, 15:56

Was für ein schöner Tag! Und so ein schöner Antrag ( Tränchen wegwisch)

Der Wildhund von der Unterkunft ist Wahnsinn, das habe ich noch nie gehört :thumbsup:

Der Klippspringer ist meiner Meinung nach ein Böckchen, das Fell müsste sonst eher gräulich sein.

Freue mich auf die Fortsetzung......

LG
Barbara

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kOa_Master (21. November 2018, 14:02), kalingua (28. September 2018, 21:38)

Bär

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Freitag, 28. September 2018, 16:20

Du kleiner Romantiker. :D Wünsche euch für die Zukunft alles :love: :love: :love: :love:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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kalingua (28. September 2018, 21:38)

M@rie

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Freitag, 28. September 2018, 16:27

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft :wine:

einen hübschen kleinen Klippspringer (müsste es sein, bin mir bei den kleinen Antilopen manchmal unsicher bei der Bestimmung)

bei dem vermeintlichem (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) handelt es sich m.E. um ein (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


axo.... " (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) " zum Nachlesen ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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Kitty191

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Freitag, 28. September 2018, 16:34

Herzlichen Glückwunsch Ihr Beiden.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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kalingua (28. September 2018, 21:38)

Mogli98

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17

Freitag, 28. September 2018, 18:08

Toller Tag und ein super schöner Antrag :thumbsup:
Herzlichen Glückwunsch

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kalingua (28. September 2018, 21:38)

parabuthus

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Freitag, 28. September 2018, 20:14

Bei so einem Antrag muss man natürlich ja sagen. Schnief :blush: Glückwunsch!!!

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kalingua (28. September 2018, 21:38)

Dolphin2017

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Freitag, 28. September 2018, 21:30

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für Eure gemeinsame Zukunft. :danke: :danke: :wine: :love:
Vielen Dank für deinen bisherigen, schönen RB.
Viele Grüße Gaby

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kalingua (28. September 2018, 21:38)

kalingua

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Freitag, 28. September 2018, 21:37

Vielen Dank für die Glückwünsche :danke:

auch für die Bestimmungskorrektur und @Marie für die Geschichte mit den Zebrastreifen :thumbsup:


Tag 4 – 29.08. Mittwoch

Um 5:30 wurden wir geweckt, haben uns schnell fertig gemacht und saßen nach einem Kaffee eine halbe Stunde später abfahrbereit im Safarifahrzeug. Ein anderes Pärchen wollte wegen dem Rückreisetag lieber ausschlafen, so starteten wir zu acht in den Game Drive.
Heute gab es ein klares Ziel: Nashörner sollten gefunden werden. Gäste, die schon drei Nächte im Camp waren und heute auch abreisten, wollten die noch unbedingt sehen (Leoparden hatten sie bei 4 von 6 Game Drives).





Erstmal gab es aber ein paar Giraffen.





Ein Jungtier hatte eine frische Verletzung.



Auch ein Jackal zeigte sich wieder.



Das hier ist vermutlich ein Tawny Eagle.



Wir fuhren dann über die Hauptstraße des Klaserie Reserves Richtung dem Gebiet wo sich wohl gerne die Nashörner aufhalten. Gestoppt wurden wir von Impalas und Zebras.





Wieder auf Gravel Roads unterwegs standen im Busch ein paar Elefanten, bei ihrer Hauptbeschäftigung.



Einer von ihnen überquerte direkt vor uns den Weg, blieb kurz stehen, wackelte ein wenig mit dem Bein und verschwand dann im Busch.



Wir kamen dann auf eine Lichtung, auf der geschätzt 30 Zebras waren.





Die häufigen Begleiter der Zebras waren auch nicht weit entfernt.



Neben Giraffen waren hier dann auch Impalas anwesend.



Auf unserem Weg durch den Busch entdeckte ich dann die gesuchten Nashörner. Anfangs waren sie noch weit entfernt, wir fuhren aber ein wenig Offroad in ihre Richtung. Vorne Weg lief Mama-Nashorn mit dem Jungtier.



Das kleine war wirklich zuckersüß.



Papa-Nashorn folgte mit ein wenig Abstand den beiden. Das war ein echt imposantes Tier, das dominante Männchen der Gegend. Auf Video (deren Auswertung und Bearbeitung wird noch dauern, mit GoPro und zwei DSLRs kamen wir auf gut 6 Stunden Bewegtbildmaterial. Ein kurzes Highlightvideo wie bei der letzten Reise ist aber auf jeden Fall geplant) konnte ich dann auch noch die Urinmarkierung bannen.





Wir wollten sie dann nicht weiter stören und fuhren weiter. An einem Wasserloch gab es dann Kaffee und Rusks. Unsere Spotterin lief die Gegend ab und entdeckte wohl relativ frische Löwenspuren. Wir folgten der Spur und kurz darauf sahen wir sie. Es war eine Gruppe von ca 9, hauptsächlich jungen, Löwen. Und sie lagen nicht nur faul im Gras rum, sie waren on the Move.







Aber da die ganze Zeit laufen anstrengend ist, muss Löwe sich ab und zu auch ausruhen.



Das Ausruhen klappte aber auch nicht immer, es gibt ja noch andere Löwen die ein wenig stänkern.



Nach der Rauferei wurde erstmal gelümmelt.



Die beiden waren auch herrlich am Raufen.





Der Blick beim Umfallen ist göttlich.



Alles ließ er sich aber auch nicht gefallen.



Die Löwen verzogen sich nach und nach dann ins Dickicht und überquerten ein trockenes Flussbett. Es wurde versucht sie auf der anderen Seite wieder zu spotten, aber sie schlugen dann wohl doch noch eine andere Richtung ein und waren für uns nicht mehr verfolgbar. Es war aber eine wirklich tolle Abschlusssichtung, so viele Löwen auf einmal und dann auch noch nicht nur faul rumliegend. Dazu noch die lustigen Interaktionen einiger Löwen untereinander. Anschließend ging es zurück zum Camp, das Frühstück wartete. Das war wie die anderen beiden Essen auch sehr gut.

Um 11:00 Uhr hieß es dann schon wieder Abschied nehmen vom nThambo Tree Camp. Diesmal konnte dann auch endlich der Koffer meiner Freundin im Corolla verstaut werden. Wir wären sehr gerne noch länger gewesen. Ob die Gegend jetzt besonders tierreich ist oder nicht, kann ich schlecht einschätzen. Dafür waren wir zu kurz da und haben auch zu wenig Erfahrung mit anderen PGRs. Es gab auch immer mal wieder längere Strecken, wo man nichts sah. Aber das hatten wir im Kruger und Hluhluwe-Imfolozi auch. Raubkatzen werden hier aber anscheinend regelmäßig gesichtet. Große Elefantenfamilien gab es für uns nicht zu sehen, auch nicht beim Microflight über die Klaserie. Büffel sahen wir auch nicht, (die sahen wir später im Hluhluwe-Imfolozi noch mehr als genug). Das waren jetzt aber auch nur zwei Game Drives, die uns aber dennoch echt überraschten und überzeugten. Überzeugt hat uns auch das Camp, die Unterkünfte sind wirklich schon etwas besonderes. Preislich ist das ganze mit R3500 pP pro Nacht ja auch noch eher im unterem Preissegment für PGRs angesiedelt. Mal schauen, vllt kommen zum Honeymoon wieder :D

Weiter geht es dann im nächsten Teil mit unserem ersten Tag im Kruger...

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