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kängräng

Anfänger

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1

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 14:45

Vier Wochen Elternzeit - Kapstadt und ein bisschen Gardenroute

Guten Morgen zusammen,

ich habe mich letzte Woche in diesem Forum angemeldet und schon viel gelesen, was ich nun gerne für die Planung unserer Reise berücksichtigen würde, doch bei einigen Dingen sind wir noch sehr unsicher und würde mich über Hilfe und Tipps freuen.

Zunächst mal ein paar Informationen über uns und die geplante Reise:

  • Wir sind mein Mann und ich (beide Anfang 30) mit unserem dann 8 Monate alten Baby. Alleine, bzw. zu zweit waren wir bisher vor allem viel in Europa unterwegs (campen mit Zelt, bzw. auch mal Wohnwagen, wandern und auf Städtetrips). Mein Mann war zudem in Australien, ich in Thailand gemeinsam waren wir in Vietnam. Der kleine Mann hat schon ein bisschen Reiseerfahrung in Form eines vierwöchigen Roadtrips mit dem Camper durch Frankreich als er drei Monate alt war
  • Unsere Vorlieben sind Naturerlebnisse, wandern (bzw. mit dem Kleinen längere Spaziergänge in der Trage), Tiere in allen Formen beobachten und uns auch gerne mal eine Stadt anzuschauen.
  • In Bezug auf die Verpflegung bevorzugen wir Selbstverpflegung und gehen hinunter wieder gerne essen. Dementsprechend haben wir bisher Selbstversorger Unterkünfte mit zwei Zimmern gebucht, um mit dem kleine Mann vor allem Abends flexibel sein zu können. Mittags würden wir dann wohl meist was essen gehen.
  • Im Budget haben wir bisher ca 7000 Euro eingeplant. Enthalten sind sie Flüge mit 2300 und der Mietwagen mit 800 Euro. Unterkünfte lägen insgesamt bisher bei 2000 Euro (zwischen 50 und 100 Euro pro Nacht). Da haben wir dann noch ordentlich was offen für Verpflegung und co.
  • Unsere Flüge gehen nach und von Kapstadt und wir haben eine Mietwagen (untere Mittelklasse, Toyota Corolla und ähnliche) bei Sunnycars mit allen empfohlenen Versicherungen gebucht. Wir kommen am 5.1.19 morgens an und fliegen am 31.1. abends zurück (Direktflüge mit Lufthansa von und nach Frankfurt). Wir sind also 26 Nächte vor Ort.
  • Da wir uns erst sehr spät endgültig für Südafrika entschieden haben und Angst hatten, dass viele Unterkünfte schon weg sind, haben wir erstmal alle Nächte mit Stornierungsoption bei booking gebucht (mehr dazu unten)
  • Was erwarten wir von Südafrika? Uns ist auf jeden Fall bewusst, dass wir viele Dinge, die das Land ausmachen mit einem Baby nicht machen können (Big Five Safari, große Wanderungen, Kanutouren und Co), sind jedoch auch überzeugt, dass wir viele tolle Erlebnisse haben werden, die zu dieser Jahreszeit so nur in Südafrika möglich sind (tolle Landschaft, Tiere, nette und babyfreundliche Menschen, gutes Wetter, leckeres Essen, ein bisschen erstes Buddeln im Sand,...)

Soweit erstmal zu uns, jetzt zu unseren Fragen:
Wir wollen nicht zu oft die Unterkunft wechseln, um nicht ständig alles packen zu müssen und damit der Kleine etwas Konstanz hat (mindestens 4 Nächte am Stück). Außerdem wollen wir dennoch nicht zu lange Strecken fahren (maximal 4h an einem Tag, sodass man zwischendurch eine längere Pause machen kann). Deshalb ist bisher der Plan: wenige Standorte und von dort sternförmig Tagesausflüge bis 1h Fahrtzeit
Bisher haben wir deshalb bisher folgendes Gebucht:

- Noorhoek, Horizon Cottage, 10 Nächte (um zu Beginn erstmal anzukommen und von dort aus die gesamte Kaphalbinsel, Kapstadt und vll ein bisschen die Weinregion zu erkunden (nur wegen der Natur; mein Mann trinkt keinen Wein und ich werde teilweise noch stillen). Hieran wollen wir auch wohl nichts ändern.
- Swellendam, Kwetu Guest Farm, 4 Nächte. Hier würden wir gerne ein paar Tiere sehen, das kleine Karoo erleben und vll einen Tagesausflug entlang der R62 machen.
Macht das vom Standort her Sinn? Zudem habe ich gelesen, dass es teilweise 40 Grad werden können. Habe mich vorher von den Durschschnittswerten im Klimadiagramm täuschen lassen. Denkt ihr die 4 Tage sind mit Baby trotzdem machbar? Trockene Hitze in der Halbwüste ist ja ggf nicht ganz so schlimm. Haben in Vietnam einmal 40 Grad erlebt und das als Erwachsene schon kaum ausgehalten.
Grundsätzlich würden wir als Kontrast zur Küste und zur Stadt aber sehr gerne die Landschaft dort kennenlernen.
- von dort aus dann nach Knysna, Blue Fern of Knysna, 7 Nächte. Hier sind wir uns noch sehr unsicher. Würden von Knysna aus gerne das Umland erkunden (Garden Route NP) haben jedoch auch gehört, dass die Stadt sehr touristisch und nicht schön sein soll. Vorteil wäre vor allem die zentrale Lage in der schönen Gegend und die Lagune, wo der Kleine vll auch mal planschen könnte.
Aber vll sind 7 Nächte hier auch zu viel? Lieber aufteilen und vll in den Nationalpark selbst, bspw. Tsitsikamma? Und vll noch zwei Nächte für den Rückweg aufsparen? Hier sind wir nämlich noch etwas ratlos.... Gebucht haben wir jetzt erstmal:
- Santbaai Stukkie Cottage, 6 Nächte.... Hier jedoch auch noch ein großes Fragezeichen: bietet die Region auch ohne Wale genug schöne Unternehmungen? Und ist die Fahrt von Knysna nicht vll doch etwas weit? Sollen wir nicht vll zwei Tage von Knysna und von Santbaai kürzen und bspw. nach De Hoop, weil sonst die Natur zu kurz kommt? Verpassen wir ein anderes schönes Ziel in der Gegend? Kommen Tiere nicht zu kurz?

Ihr seht, vor allem bei unseren letzten beiden Stationen sind wir uns sehr unsicher. Die Gegend hat so viel zu bieten und wir sind uns bewusst, dass wir bei unseren Prämissen nicht alles sehen können.
Kurz haben wir noch überlegt, den Addo mit rein zu nehmen, denken aber, die Anfahrt und vor allem Rückfahrt ist mit Baby zu weit und es muss schon gerne Auto fahren, um vernünftig auf Pirsch gehen zu können.

Das ist jetzt ein ziemlicher Roman geworden, aber ich hoffe, jemand nimmt sich die Zeit und hat ein paar Tipps für uns.

Liebe Grüße und vielen Dank schon mal,

Kim

Daniele

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2

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 16:58

Wahl der Standquartiere

Hallo, 4 Wochen Südafrika als Elternzeit, das ist ein sehr schöner Plan!
Zu Euren Stationen einige Überlegungen:
- von Noordhoek bis Kapstadt ist man eine ganze Weile unterwegs - egal ob "linksrum" an der Küste über Hout Bay/Camps Bay oder "rechtsrum" durch die Cape Flats. Mit Kleinkind - und evtl. bei Hitze - riskiert Ihr, dass Ihr in der Stadt ankommt und schon völlig erschöpft seid. Und dann auch nicht einfach mal auf der Terrasse oder im Garten Pause (Mittagsschlaf) machen könnt, sondern noch einen weiten Rückweg vor Euch habt. Ich würde deshalb doch einmal überlegen, ob es sich nicht lohnen würde, die Zeit auf der Kaphalbinsel zu splitten und für eine Erkundung Kapstadts
ein stadtnäheres oder städtisches Quartier zu wählen. Es gibt einige sehr ruhige Stadtviertel und es gibt, z.B. bei Airbnb, schöne und preiswerte Ferienwohunungen. Ich glaube, Ihr habt dann mehr von der Stadt.
- ob Swellendam für 4 Ü genug bietet? Der Bontebok NP sicherlich, aber das Städtchen ist schnell erkundet. Und die R 62 eignet sich eher nicht für einen Tages-Schnupperausflug; der Reiz entsteht eigentlich vor allem durch das Durchfahren der (Halb-)Wüste Richtung Oudshoorn. Und auch für andere Ausflugsziele seid Ihr schnell wieder eine ganz WEile im Auto unterwegs.
- auch an der Garden Route habt Ihr eventuell durch das Bleiben an einem Ort viel Fahrerei, um zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten/Aktivitäten zu kommen (ich würde im übrigen Plettenberg tendenziell Knysna vorziehen, aber letztlich wäre mir die Qualität/Schönheit der Unterkunft wichtiger als der Ort). Auch mit Kleinkind würde ich unbedingt eine oder zwei Übernachtungen (nicht mehr!) im Tsitsikamma-NP (also im Storms River Mouth Camp) in Erwägung ziehen. Es ist großartig dort und man kann schöne kurze Wanderungen machen. Ein schöner (Teil-)Standort an der Garden Route wäre auch Wilderness; mit den vielen Binnenseen und dem langen Strand bieten sich viele Möglichkeiten.
- Hermanus ist zwar sehr schön, aber 6 Nächte scheint mir dafür sehr viel zu sein. Es ist halt eine schöne Küste (seeehr entspannt) und ein hübsches HInterland- nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Ganz ehrlich: bei so viel Zeit und Interesse an Tieren, würde ich noch einmal über Addo nachdenken. Denn von der afrikanischen Tierwelt bekommt Ihr zwischen Kapstadt und Garden Route nur recht wenig (nicht nichts, aber auch nicht viel) mit. Was spricht dagegen, einen Rückflug von PE einzubauen und die ganze Strecke one-way zu fahren?
Viel Spaß bei der Planung,
daniele


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Sääändy

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Donnerstag, 4. Oktober 2018, 17:19

Hallo Kim,

ich plane zwar aktuell auch erst meine erste Reise nach Südafrika (auch mit Kind) aber ich würde spontan die Tage eventuell so aufteilen:
7 Nächte Kapstadt (african family farm)
5 Nächte Wilderness
5 Nächte Plettenberg
3 Nächte Tsitsikamma
4 Nächte Addo

Die restlichen Nächte vielleicht zwischen Kapstadt und Wilderness? Sonst ist das eine ganz schöne Strecke. Oder irgendwo länger bleiben. Oder natürlich im Addo anfangen und in Kapstadt aufhören.

... Das war mein kleiner Senf dazu :thumbsup:
Vielleicht gibt es Inspiration... :saflag:

LG Sandra
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toetske (4. Oktober 2018, 23:24)

kängräng

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Donnerstag, 4. Oktober 2018, 20:49

Hallo Daniele,
erstmal vielen Dank für deine konstruktiven Anmerkungen. Wir haben eben nochmal darüber gesprochen und würden ein paar Dinge wie folgt umplanen:
  • Splitten des ersten Punktes in 5 Tage Noordhoek/Kap-Halbinsel und 4 Tage Kapstadt( Hier würden wir dann im Gegensatz zu der ersten Planung eine Nacht wegstreichen) --> Was wäre hier ein guter familienfreundlicher Stadtteil, bei dem man ggf sogar über Tag zu Fuß einige Dinge entdecken kann?
  • im Anschluss dann 3 Nächte Swellendam (Bonteboek, kleiner Game-Drive in der Unterkunft, Stadt angucken) und wieder eine Nacht wegstreichen
  • Dafür dann neu über die R62 nach Oudtshoorn, um ein bisschen Karoo-Feeling zu bekommen. Dort dann vll zwei Nächte? Oder nur ein kleiner Stopover von einer Nacht? Mit dem Ort muss ich mich nochmal näher befassen, denn eine Straußenfarm interessiert uns nicht so sehr. Wir würden die Tiere lieber in freier Wildbahn sehen.
  • Dann würden wir zwei Nächte im Tsitsikamma einschieben und von dort zurück über
  • Knysna (nur noch 4 oder 5 Nächte); ein bisschen zur Ruhe kommen und vll ein oder zwei Ausflüge
  • ??? (ca. 3 Nächte) --> vll de Hoop? Lohnt sich das außerhalb der Walsaison? Oder gibt es noch einen lohnenswerten Ort an der Küste?
  • Sandbaai 4 Nächte (auch zwei gekürzt), nochmal entspannen und ein bisschen Meerluft tanken, bevor es zurück geht.

Damit hätten wir zwar insgesamt mehr Stationen und mehr Unruhe für den Kleinen, dafür aber nicht so elendig lange Etappen zwischen den Standorten. Auto fahren zählt nämlich nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen und schlafen tut er auch nur maximal 1 1/2 Stunden am Stück im Auto. Was sagt ihr zu dieser Route?
Das Autofahren ist leider auch der zentrale Punkt der gegen Addo spricht. Wir würden das wirklich gerne machen, jedoch können wir nicht abschätzen, ob er, wenn er ein bisschen älter ist, lieber Auto fährt. Dafür ist uns das Risiko zu groß, die weite Strecke zu fahren, Inlandsflüge und unstornierbare Unterkünfte zu buchen und mehr für den Mietwagen zu bezahlen, um dann festzustellen, dass wir kaum den Park erkunden können, weil er protestiert oder einer nichts davon hat, weil er das Kind bespaßen muss. Die Abstriche Südafrika ohne große Tiere müssen wir dann einfach dafür machen, mit einem Baby unterwegs zu sein. Wir werden aber irgendwann nochmal nach Südafrika kommen, wenn der Kleine und potentielle Geschwister größer sind, um dann mit ihnen gemeinsam auf Safari zu gehen. Da haben bestimmt alle mehr von.
Ich denke aber, dass wir trotzdem eine schöne Reise haben werden, auch wenn wir nur kleinere Tiere sehen. Wäre trotzdem jeweils eine Premiere ;)!
@Sandra: Danke auch für deinen Vorschlag! Die African Family Farm haben wir auch als allererstes angefragt... leider ausgebucht bis März :(.
Ansonsten wäre das bestimmt eine schöne Route für einen one-way Trip, auch wenn uns vll ein bisschen Inland fehlen würde. Aber o.g. Gründe sprechen leider gegen Addo und dann kann man auch eine Rundreise machen, haben wir uns gedacht :).
Wie alt ist denn eure Kleine? Und wann seid ihr unterwegs?

Hier noch ein Screenshot der möglichen Route
Wir würden bewusst erst Noordhoek und dann Kapstadt machen, um erstmal anzukommen und uns an den Linksverkehr zu gewöhnen.


Bär

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5

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 21:49

Ganz ehrlich: bei so viel Zeit und Interesse an Tieren, würde ich noch einmal über Addo nachdenken. Denn von der afrikanischen Tierwelt bekommt Ihr zwischen Kapstadt und Garden Route nur recht wenig (nicht nichts, aber auch nicht viel) mit. Was spricht dagegen, einen Rückflug von PE einzubauen und die ganze Strecke one-way zu fahren?

Das sehe ich genauso! :thumbup:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Kitty191 (5. Oktober 2018, 07:38)

Sääändy

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Donnerstag, 4. Oktober 2018, 22:35

Wir werden erst ab Februar 2020 unterwegs sein. Aber wir haben schon mit den ersten Reservierungen angefangen.

De Hoop haben wir auch mit drei Übernachtungen mit im Programm - ebenfalls außerhalb der Walsaison. Ich will da unbedingt hin, und da unsere Kleine (ist dann kurz vorm sechsten Geburtstag) auch gerne Fahrrad fährt, wandert, Tiere schaut, Feuer macht, Sand und Wasser liebt, Sterne schaut etc. wird es uns bestimmt nicht langweilig.

Vielleicht wäre auch eine Tagessafari im Plettenberg Game Reserve (heißt das so? Ich glaube ja) etwas für euch?
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toetske

oorbietjie

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7

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 23:33

unsere Kleine (ist dann kurz vorm sechsten Geburtstag)

Hi Sandra,

Deine Ratschläge sind gut gemeint und gut, aber bei Kim sieht es etwas anders aus ;)

mit unserem dann 8 Monate alten Baby


Hi Kim,

Da wir keine (Erfahrung mit) Kinder oder Enkelkinder haben, kann ich leider nicht einschätzen was euch UND dem Baby gefallen wird.

Ihr werdet aber ganz bestimmt eine tolle Reise haben!

VG. Toetske
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Freitag, 5. Oktober 2018, 08:32

Hallo,
wir waren mit unserer 10-monatigen Tochter auf Mauritius/Reunion und hatten da auch Unterkünfte für mehrere Tage von denen aus wir Ausflüge gemacht haben.
Es ist ein schönes Alter: sie schlafen noch recht viel, wollen nicht selbst herumlaufen, sie passen noch in das Bassinet vom Flieger, ihr Radius ist kleiner (eine Picknickdecke reicht oft aus), die Trotzphase ist noch nicht losgegangen und man kann sie noch gut tragen.
Ich denke ihr werdet einen schönen Urlaub haben!
Ich möchte euch trotzdem dringend empfehlen in den Addo zu fahren. Wenn ihr Tiere sehen wollt, werdet ihr es bereuen so kurz davor gewesen zu sein und nicht hingefahren zu sein.
Zwei Tipps habe ich noch:
1. Nehmt eine Unterkunft IM Park (weiß nicht ob das beim Addo geht) bzw. in einem privaten Reservat wo Antilopen, Zebras oder Warzenschweine an deiner Terasse vorbei spazieren können. Nichts ist entspannender als ein der Unterkunft zu sein und von da aus diese Tiere - vielleicht noch bei einem Kaffee - beobachten zu können. Da braucht es keinen langen Game Drive!
2. Nehmt das Kind aus dem Kindersitz - ihr fahrt eh langsam und haltet immer wieder an (wenn euch dieser Vorschlag aber zu ketzerisch/unmöglich ist, dann vergesst ihn!)
Von Tsitsikamma aus sind es etwas mehr als zwei Stunden zum Addo - das sollte auch mit Baby zu schaffen sein - zur Not mit kurzem Stopp in Jeffreys Bay (oder sonstwo am Meer).

Strauße kann man übrigens im Cape National Park sehen. Ob es die in freier Wildbahn um Oudtshoorn zu sehen gibt, mag ich bezweifeln, aber ich lasse mich gern berichtigen!
Wir haben sie in der Buffels Bay gesehen (könnt ihr in meinem Reisebericht nachlesen).

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kängräng (5. Oktober 2018, 11:05)

Sääändy

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Freitag, 5. Oktober 2018, 08:39

Klar, das lässt sich nicht vergleichen. War auch gar nicht so gemeint. Entschuldigung falls das so rüber kam.

Wollte nur deutlich machen, dass es da ohne Walsaison bestimmt nicht langweilig sein muss (hoffe ich zumindest). Zumal ein Elternteil für sich alleine auch etwas machen könnte. Macht eben einer den marine walk, der andere vielleicht lieber eine kleine Fahrradtour (als Beispiel).
Ebenso muss ja z. B. nicht komplett auf eine canopy tour (im Tzitzi) verzichtet werden nur weil man mit Kind unterwegs ist. Dann macht es eben einer alleine.

Euer Spatz wird sicher happy sein und ich denke, ihr plant das schon sehr gut und kindgerecht. Vergesst nur eure eigenen Wünsche nicht. Aber das mussten wir als Familie auch erst lernen :) Ihr werdet sicher eine unvergessliche Zeit haben.
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toetske (7. Oktober 2018, 22:41), kängräng (5. Oktober 2018, 11:05)

feuernelke

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Freitag, 5. Oktober 2018, 09:01

Wenn der Kleine den Langstreckenflug schafft, dann sicher auch einen Inlandsflug nach Port Elisabeth. Bis zum Addo wäre es dann nur eine gute Stunde. Dann aber Unterkunft im Main Camp oder evtl Nyathi ( wenn mit Kleinkind möglich?) , um keine langen Anfahrten zu haben. Leider wird man da halt auch immer fahren müssen, um Tiere zu sehen...


Wenn der Kleine keine langen Autofahrten mit macht, bleibt sicher die Möglichkeit, ab Unterkunft ein bis zwei h zu fahren, sich ein schönes Plätzchen für Zwischenaufenthalt zu suchen und dann ggf nochmal eine Stunde fahren. Hier denke ich vor allem an die Strecke PE- evtl Plettenberg und von da Richtung Kapstadt. Von George zb fährt man nur ca 1,5 h bis Oudtshoorn und hat das volle Karoo Feeling. Touren mit Kleinkind in Oudthoorn sind evtl etwas schwerig.
Allerdings: vom Bontebok ( da kann man auch nächtigen) , via Barrydale über den Tradouwpass, ist man mit einem kurzen Abstecher ebenfalls in der kleinen Karoo. Nächtigen könnte man im Warmwaterberg Spa ( sehr einfach).
Da ihr schon gecampt habt, wäre evtl auch ein Africamps was für auch, landschaftlich jeweils sehr schön gelegen und sicher mit Kleinkind auch machbar.
Camper kommt nicht in Frage für die Gardenroute? Die Campingplatzdichte ist recht hoch, die Campsites ok, und für ein kleines Kind ist das ja nochmal anders wie stundenlang Auto.
Schön und mit Kind gut zu machen ist sicher auch der Karoo Botanical Garden in Worcester ( hier ist quasi die kleine Karoo nachgebaut) und der Harold Porter Botanical Garden. ( Sehr klein und überschaubar, liebevoll angelegt, mit typischer Vegetation der Kapregion, aber viel kleiner als Kirstenbosch).
Entlang der Gardenroute gäbe es auch kleinere Private Reserves mit " typischen Tieren". Natürlich kein Vergleich zum Addo!

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kängräng (5. Oktober 2018, 11:05), Sella (5. Oktober 2018, 09:37)

Daniele

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Freitag, 5. Oktober 2018, 12:20

Schöne Route!

Ich finde, Eure Route 2.0 klingt sehr schön! Das hat alles Hand und Fuß, auch ohne Addo. Und ich würde den Vorschlag gerne aufgreifen, dem Plettenberg Game Reserve einen Besuch abzustatten. Das ist zwar nicht mit den "echten" großen Reservaten vergleichbar, und die Raubtiere sind in einem eigenen, eingezäunten Gebiet... aber für Menschen (wie wir vor zwei Jahren), die noch nie eine Pirschfahrt gemacht haben, war es ein wirklich schönes Erlebnis, zumal das Reserve in einer sehr schönen Gegend liegt. Dort kann man auch mit Baby/Kleinkind hin, wenn ich mich nicht irre. Auch die anderen Tierattraktionen zwischen Plettenberg und Tsitisikamma lohnen sich (Monkeyland, Birds of Eden usw.) ... und machen Lust auf "richtige" Safari.
- in Kapstadt bieten sich die Stadtviertel Gardens (zwischen Stadtzentrum und Tafelberg) oder Tamboerskloof (am Hang des Signal Hill) an. Oder Green Point (zwischen Signal Hill und Meer): Von dort gelangt man leicht an die Strandpromenade und auch die Waterfront wäre zu Fuß erreichbar. (wobei: an das Autofahren in Kapstadt kann man sich relativ schnell gewöhnen).
- in Oudshoorn würde ich tatsächlich nur eine Zwischenübernachtung einbauen, um dann gleich wieder Richtung Küste zu fahren. Wir können dort die Farm De Kombuys (etwas außerhalb, schon fast an den Cangoo Caves) empfehlen, ein absolut zauberhafter Ort in the middle of nowhere.
- für de Rückfahrt wäre sicherlich de Hoop eine schöne Option (kenne ich noch nicht, wird hier aber oft angepriesen.) Oder eben noch einmal Garden Route und in Wilderness Station machen.

Gute Reise!

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toetske (7. Oktober 2018, 22:45)

kängräng

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Freitag, 5. Oktober 2018, 12:40

Neue Überlegung

Wow, erstmal vielen Dank euch allen! Es war die beste Entscheidung, mich hier angemeldet zu haben. Ich habe das Gefühl, erst jetzt wird die Reise langsam richtig rund.

Nach reiflicher Überlegung habt ihr uns überzeugt, den Addo doch zu wagen und wir freuen uns jetzt schon unheimlich :). Unterkünfte sind zum Glück auch noch jede Menge frei!

Wir haben auch bzgl. eines Inlandfluges recherchiert und uns erstmal dagegen entschieden. So wie ich das sehe, gibt es zwei Möglichkeiten: Ankunft in Kapstadt gegen 15 Uhr (Safair) oder gegen 11 Uhr (Safair oder BA). Der spätere Flug ist fast ausgebucht und wir hätten bei einer Verspätung auch Angst, dass wir es mit Gepäck und Baby nicht rechtzeitig zu unserem Flug nach Hause schaffen. Er Straße auch nahezu ausgebucht.
Der frühere Flug hätte den Nachteil, dass wir mit Mietwagenrückgabe und allem Pipapo extrem früh im Addo los müssten und danach fast 7 Stunden am Kapstädter Flughafen rumsitzen würden.
Es bleibt also wohl ein reiner Roadtrip mit folgender Idee bei 26 Nächten:

- Noordhoek: 5
- Kapstadt: 4 (Hier bräuchten wir noch eine Unterkunft in einem familienfreundliche. Viertel. Da schaue ich heute Abend nochmal)
- Swellendam: 3
- Wilderness: 4 (Von hier dann unter anderem Tagesausflug nach Oudtshoorn für das Karoo-Feeling. Das ist bestimmt mit dem kleinen sinnvoller als dort zu übernachten, da wir nicht auf eine Straußenfarm wollen und ich die Höhlen nicht geeignet finde für Babys). Hier würde ich dann auch heute Abend nach einer guten Unterkunft suchen.
- Tsitsikamma: 2 (Da ist auch noch was frei)
- Addo: 3

--> Das wären jeweils nicht mehr als drei Stunden reine Fahrzeit, also mit Baby gut machbar
Knysna haben wir jetzt rausgenommen, weil es ja vor allem als Standort für Ausflüge in die Region gedient hätte.

Dann hätten wir einen ziemlich langen Heimweg und noch 5 Nächte übrig. Hier ist die Überlegung, diese aufzusplittern oder einmal nur einen Stopover für eine Nacht zu machen (zB in der Gegend von Mossel Bay), um dann am Ende nochmal 4 Nächte in Sandbaai zu entspannen.
Aktuell tendieren wir zu letzterem, zumal Mossel Bay ja nicht so schön sein soll.

Hieraus ergeben sich für mich folgende Fragen:
- Ist die Aufteilung so gut, um möglichst viel möglichst stressfrei von dem Land mitzubekommen?
- Welche Gegend in Kapstadt würdet ihr für Familien empfehlen?
- Denkt ihr die Rückfahrt ist so mit einem Stopover machbar. Google Maps sagt für die Strecke Addo - Mossel Bay ca 4 Stunden voraus, die wir vll gut mit einer längeren Mittagspause (wo?) rumbekommen würden. Dann nochmal ähnlich weit nach Sandbaai ( Auch hier die Frage, wo man eine schöne Mittagspause machen kann?)
- Gibt es einen besseren Ort für den Stopover als Mossel Bay?
- Zählen Babys in den Nationalparks als eine Person? (Wichtig für die Buchung der Unterkunft)

@ Feuernelke: Camping hatten wir auch kurz überlegt, und dann aber für das bisschen. Mehr Luxus von festen Unterkünften entschieden ( Küche, teilweise Klima, nicht so viel Zeug kaufen, Flexibilität mit Auto statt Camper).
Danke aber für deine anderen Tipps, gerade in Bezug auf Karoo und Oudtshoorn!

Zu den privaten Game Rerservs: Was ich bisher so gelesen habe, erinnert mich so ein bisschen an Zoo (Zufütterung und Co) und Zoos, auch wenn ich ihre Leistung für den Artenschutz sehe, versuchen wir meist zu vermeiden, weil wir es oft nicht als tiergerecht ansehen.
Das hätte für und etwas von 'Tiere um jeden Preis' statt Addo. Wäre dann wenn vll auch erst etwas, wenn er kleine größer ist. Ich weiß auch gar nicht, ob er auf den Wagen dürfte.
Aber zum Glück haben wir uns ja jetzt für Addo entschieden

@ Lottichnen: Danke für deine Hinweise! Vll sehen wir das im Addo auch weniger eng bei den niedrigen Geschwindigkeiten und den häufigen Stopps.

@ Sandra: Ja, auch uns selbst zu sehen lernen wir gerade langsam. Deshalb auch die Entscheidung für Südafrika und nicht Kanaren oder so. Der Kleine wird bestimmt happy sein mit Mama und Papa, die entspannt sind uns gute Laune haben, solange wir ihn nicht völlig überfordern


@ Daniele, da haben wir uns leider überschnitten, weil ich so lange für den Beitrag gebraucht habe.

Danke für deine Tipps in Kapstadt. Dann werde ich da mal nach Unterkünften schauen.

Danke auch für deine anderen Tipps! Mit Addo und ohne Inlandsflug wären dann Monkeyland und co leider raus. Die hätten vorher auf jeden Fall auf der Liste gestanden. Oder wir machen etwas davon auf dem Weg von Wilderness nach Tsitsi?

Oh Mann, dieses Land hat alleine auf dem kleinen Raum so viele Highlights, dass wir auf jeden Fall wieder kommen müssen :)

LG,
Kim

Entschuldigt bitte meine vielen Fehler, aber ich muss teilweise beim Stillen nebenbei tippen :rolleyes:

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13

Freitag, 5. Oktober 2018, 17:37

Hallo Kim,
unser erster Südafrika-Aufenthalt mit Baby hat genauso angefangen wie bei euch. Wir waren auch 10 Tage in Noordhoek und dann bis zum Addo unterwegs. Unser Kleinste (von 3 Kindern) war da gerade 4 Monate alt und es hat alles super geklappt! Seitdem fahren wir auch jährlich mit den Kindern! :-)

Noordhoek fanden wir ideal, da wir mit Kind sowieso nicht dauernd in Kapstadt selbst unterwegs sein wollten. Für Kapstadt selbst haben uns eigentlich 2 Tage gereicht!
Ansonsten haben wir die tolle Gegend um Noordhoek genossen, das Kap erkundet, zu Weingütern in Constantia und Stellenbosch gefahren, Botanischer Garten, Simon's Town... Ich würde also die Tage dort nicht aufteilen, wäre mir zu stressig. Wir haben die Anfahrtszeit nach Kapstadt nie als Problem empfunden, da wir ja nicht so oft in die Innenstadt wollten, außerdem ist eine mögliche Anfahrt von Noordhoek nach Kapstadt über den Chapman's Peak Drive, eine traumhafte Küstenstraße!

Als Unterkunft kann ich euch dort auch empfehlen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Mossel Bay keine ich nur vom Durchfahren, hat uns nicht so gefallen. Ansonsten finde ich Eure Aufteilung ganz gut. :thumbup:

Viel Spaß beim weiteren Planen!
Sabine