Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Südafrika Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

1

Freitag, 26. Oktober 2018, 18:23

Reisebericht: Kruger, Gardenroute, Kapstadt - zwei Ostwestfalen zum ersten Mal in Südafrika

Hallo Zusammen,

unsere traumhafte Reise durch Südafrika ist nun schon wieder drei Wochen her... Der Alltag hat uns längst wieder und nun, wo der Großteil an Fotos erstmal durchsortiert ist, geht es an den Reisebericht. Nochmal zur Erinnerung: Wir, das sind Sarah (32) und Matthias (41), die dieses Jahr zum ersten Mal für 3 Wochen Südafrika bereist haben. Ich habe ca. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und dabei ist mir dieses Forum natürlich eine sehr große Hilfe gewesen, sowohl mit vielen Tipps zu Sehenswürdigkeiten wie auch mit der Wahl der Unterkünfte, wo wir keinen einzigen Reinfall erleben durften. Und so sah unsere Reise aus:

Zeitraum: 15.09.2018 -06.10.2018:
Flug mit KLM und Mango Amsterdam - JHB, JHB -PLZ, Kapstadt - Amsterdam
Mietwagen: Bei Avis über Dertour

1Ü Johannesburg Airport Protea Marriot
2Ü Graskop - zur Alten Miene
2Ü Rhino Post Safari Lodge - Kruger NP
2Ü Lower Sabie- Kruger NP
1Ü Malelane Riverhouse Lodge
1Ü Port Elisabeth Oceanview Guesthouse
3Ü Plet Milkwood Manor
2Ü Dehoop
2Ü Franschhoek le Petit paris
4Ü Kapstadt Lezard Bleu

Wie ihr seht, handelt es sich dabei um die typische Ersttätertour. Zu allen Sehenswürdigkeiten existieren schon zahlreiche Berichte und Fotos, trotzdem möchte ich mit einem kleinen Reisebericht danke für die Unterstützung sagen, denn es geht ja in einem Forum auch immer darum, zu einem möglichst breitem Meinungsbild beizutragen. Ich werde aber darauf verzichten, jede Station bis in alle Einzelheiten zu beschreiben und auch bei den Fotos können wir mit unserer Sony A6300 Systemkamera bei weitem nicht mit vielen Fotos mithalten, die ich hier schon bestaunen durfte :|

Und los geht die Fahrt: Teil 1 - Panoramaroute und Kruger NP - 8 Übernachtungen:

Der letzte Arbeitstag nach dem langen Sommerloch, den wir während des Jahrhundertsommers überwiegend in unseren Büros verbrachten, ist endlich zu Ende und die große Reise kann beginnen, wir waren mehr als urlaubsreif! Der Flug von Amsterdam startet gegen halb 11 am Samstagvormittag superpünktlich. Vom Comfort des Flugzeuges und der doch recht ordentlichen Auswahl an deutschsprachigen Filmen sind wir schon gleich zu Beginn unserer Reise positiv überrascht. War KLM doch deutlich preiswerter als Lufthansa und SAA gewesen... Unser Flieger landet ein paar Minuten vor der Zeit gegen 21 Uhr in Johannesburg - ca. 10-15 min nachdem wir das Flugzeug verlassen - sind wir auch schon durch die Immigration und warteten am Gepäckband auf unsere Koffer. Das ist wohl einer der wenigen Vorteile, wenn man spät abends nach einem Tagflug ankommt.

Unser Hotelshuttle kommt ebenfalls wie erwartet, sodass wir um kurz nach 22 Uhr bei unserer ersten Unterkunft, dem OR Tambo Protea Hotel, einchecken können. Ein typisches Airport Hotel mit kostenlosem shuttle, dass schöne sauberer Zimmer hat und seinen Zweck für eine Nacht erfüllt. Lediglich das Frühstück am nächsten Tag war für südafrikanische Verhältnisse überteuert und unterdurchschnittlich- aber naja, wo soll man sonst frühstücken :whistling:

Am nächsten Morgen hatten wir bei Avis die Mietwagenübernahme um 10 Uhr vereinbart. Das Hotelshuttle bring seine Gäste im 30 min Takt zum Airport und wir bekommen sogar noch den Koffer bis zur Avis Station hinterhergetragen. Was für ein netter Service, denken wir uns und halten natürlich einen Schein für ihn parat. :thumbup: Im Hotelshuttle sitzen wir gemeinsam mit einem weiteren deutschen Pärchen, dass Südafrika bereits hinter sich hat und nun auf dem Weg zu den Victoria Falls ist. Sie erzählen uns, dass Sie gestern in Johannesburg in ihrem Auto mit einer Pistole bedroht worden seien und wir aufpassen sollten. Uns kümmerte es nicht weiter, wollten wir ja ohnehin aus Johannesburg sofort den Weg in die Natur antreten. An der Avis Station haben wir dann wieder einige Deutsche vor uns, die wohl gerade mit der Lufthansamaschine angekommen waren. Als wir in die übermüdeten Gesichter blicken, sind wir letztendlich doch ganz froh, die Nacht schon im Hotel verbracht zu haben, vor allem weil es für uns das erste Mal Linksverkehr bedeutet. Wir erhalten einen FordEcosport mit Automatik und ca. 30.000 km runter, genau wie bestellt und machen uns auf den Weg zur Alten Miene.

Die schleifenhafte Verkehrsführung aus Johannesburg raus überfordert uns zu Anfang im Linksverkehr ein wenig: "fahren wir wirklich in die richtige Richtung?", aber es geht alles gut und auf der Fahrt nach Graskop gibt es keine besonderen Vorkommnisse. Navigiert haben wir übrigens wie auch schon bei anderen Reisen mit dem kostenlosen offline Kartenmaterial von Google Maps, was uns wie gewohnt in keiner Situation im Stich gelassen hat.

Auf dem Weg zur Alten Miene kaufen wir noch in Sabie im Spar unser Proviant für die nächsten 2 Tage ein. Wir haben die Honeymoonsuite mit voll ausgestatteter Küche gebucht und wollen uns die ersten beiden Tage auch selbst verpflegen, während wir im weiteren Verlauf dann doch eher auf Restaurantbesuche zurückgreifen. Bei einem Randkurs von über 17 zu dieser Zeit und den günstigen Preisen in Südafrika finden wir, dass sich Selbstverpflegung auch finanziell hier nur noch bedingt lohnt.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Zur Alten Miene ist ja hier im Forum schon alles gesagt worden, was es zu sagen gibt. Die große Herzlichkeit von Walli und Rainer, das tolle Ambiente dieses riesigen Grundstücks und selbstverständlich das klangvolle Froschkonzert in der Nacht (was uns überhaupt nicht gestört hat). Und nicht zu vergessen der Kamin in der Honeymoonsuite, den wir abends auch tatsächlich anwerfen und uns fühlen, wie in einer Skihütte in Österreich...

Es haben sich bereits 19 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ReginaR. (13. November 2018, 12:19), cameleon (12. November 2018, 13:22), kOa_Master (9. November 2018, 08:35), parabuthus (8. November 2018, 21:34), Charlotte_ (6. November 2018, 08:39), setepenre (6. November 2018, 06:29), Sonnenmensch (5. November 2018, 22:39), Wicki4 (3. November 2018, 05:40), Tutu (1. November 2018, 20:28), maddy (28. Oktober 2018, 15:37), Cassandra (27. Oktober 2018, 15:53), mannihome (27. Oktober 2018, 09:26), toetske (27. Oktober 2018, 00:58), Kitty191 (26. Oktober 2018, 20:54), Sella (26. Oktober 2018, 20:16), SarahSofia (26. Oktober 2018, 19:16), M@rie (26. Oktober 2018, 19:05), Bär (26. Oktober 2018, 18:50), corsa1968 (26. Oktober 2018, 18:32)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

2

Freitag, 26. Oktober 2018, 19:19

Nachdem wir uns gestern am Ankunftstag auf dem "George Lift", der wohl eine recht neue Attraktion in Graskop sein soll, schon einen ersten Eindruck von der Gegend verschafft haben, brechen wir heute nach einem sehr leckeren Frühstück mit Rührei und frischem Brot zur Panoramaroute auf. Rainer hatte uns den Tipp gegeben, erst am Nachmittag zu den three Rondavels zu fahren, wegen des besten Fotolichts. Unsere ersten Stopps sind „The Pinnacle“ und „God´s Window“. Es ist schon ziemlich warm und unsere Sonnencreme gibt alles bei 30 Grad und Feuergeruch der letzten Brände. Ich (Sarah) fahre heute und der Linksverkehr macht uns dank Automatikgetriebe keinerlei Probleme. Auch an die Verkehrsführung haben wir beide uns sehr schnell gewöhnt.

Am God`s Window angekommen, ist der Parkplatz morgens schon gut gefüllt. Wir machen uns auf den Weg durch den Wald zum Aussichtspunkt und sehen von Weitem einen Waldbrand. Auf unserem gesamten Weg riecht es sehr stark nach Rauch und wir finden überall verbrannte Erde und Bäume vor. Am "window" angekommen sind wir dann doch etwas ernüchtert. Ein schöner Ausblick, keine Frage, aber für uns jetzt auch nichts, was man in Deutschland nicht auch vorfinden würde.
Weiter geht es zu den lisbon Falls und anschließend zu bourckes louck photoles. Aufgrund der begrenzten Zeit wollten wir uns nur einen Wasserfall anschauen und Rainer hatte uns die lisbon falls empfohlen, die auch schön anzusehen waren. Gegen Mittag kommen wir bei den bourckes louck photoles an, die uns schon ein bisschen mehr ansprechen, als das Gods window. Das wahre Hightlight für diesen Tag würde jedoch noch kommen.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Anmerkung Moderation: bitte keine Schriftformatierungen bzw paste&copy aus der Textverarbeitung, die Forensoftware macht daraus Buchstabensalat

Es haben sich bereits 15 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ReginaR. (13. November 2018, 12:21), cameleon (12. November 2018, 13:23), kOa_Master (9. November 2018, 08:45), parabuthus (8. November 2018, 21:35), Charlotte_ (6. November 2018, 08:40), setepenre (6. November 2018, 06:31), Sonnenmensch (5. November 2018, 22:41), Wicki4 (3. November 2018, 05:41), Tutu (1. November 2018, 20:29), maddy (28. Oktober 2018, 15:39), Cassandra (27. Oktober 2018, 15:54), toetske (27. Oktober 2018, 00:59), Kitty191 (26. Oktober 2018, 20:56), SarahSofia (26. Oktober 2018, 19:44), Bär (26. Oktober 2018, 19:44)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

3

Freitag, 26. Oktober 2018, 19:45

Das Highlight des heutigen Tages erreichen wir doch schon um kurz nach 14 Uhr. Nach Rainers Meinung hätten wir besser noch etwas später sein sollen, aber nun sind wir halt schon etwas früher dort und haben trotzdem eine super Aussicht, was ja wie ich hörte, alles andere als selbstverständlich sein soll. Obwohl wir an die Panoramaroute im Vorfeld nicht allzu hohe Erwartungen hatten, waren die three Rondavels für uns wirklich eine tolle Sehenswürdigkeit, die einen Besuch der Panoramaroute sehenswert macht! :thumbsup:
Wir halten uns hier etwas über eine Stunde auf und verlassen dann passend mit dem Ansturm diverser Reisebusse wieder den Canyon in Richtung Graskop. Auf dem Rückweg machen wir noch halt bei Harries Pancakes und beobachten das bunte Treiben und die Straßenverkäufer auf der Straße. Die Pancakes sind lecker, wir finden den Hype um dieses Restaurant jedoch etwas übertrieben.

Wir beenden den Tag gemütlich mit leckerem Gulasch und Kaminfeuer bei ca. 10 Grad in der Nacht, um morgen die nächste Etappe in Angriff zu nehmen. Eins steht jedoch jetzt schon fest, die Alte Miene ist ein echter Geheimtipp (oder doch nicht mehr?) und das Preis- Leistungsverhältnis ist wirklich Top. Morgen wartet der Kruger auf uns bei 42 Grad. Mal sehen, was uns hier alles erwartet...

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) [u][/u][s][/s]

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) [u][/u][s][/s]

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) [u][/u][s][/s]

Es haben sich bereits 16 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ReginaR. (13. November 2018, 12:22), cameleon (12. November 2018, 13:24), kOa_Master (9. November 2018, 08:45), parabuthus (8. November 2018, 21:36), Charlotte_ (6. November 2018, 08:41), Sonnenmensch (5. November 2018, 22:41), Wicki4 (3. November 2018, 05:41), Tutu (1. November 2018, 20:31), maddy (28. Oktober 2018, 15:41), Cassandra (27. Oktober 2018, 15:54), mannihome (27. Oktober 2018, 09:29), toetske (27. Oktober 2018, 01:00), OmaUrsula (26. Oktober 2018, 23:56), Kitty191 (26. Oktober 2018, 20:57), Sella (26. Oktober 2018, 20:18), SarahSofia (26. Oktober 2018, 20:05)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

4

Samstag, 27. Oktober 2018, 17:27

… heute morgen sind wir schon um 7 Uhr auf den Beinen und können es kaum erwarten, endlich in den Kruger zu fahren. Nach einem wieder mal leckeren Frühstück in der Alten Miene starten wir gegen halb 9 . Tagesziel für heute ist die Rhino Post Safari Lodge, wo wir zwei Nächte verbringen werden. Um auf dem Weg dorthin schon etwas vom Park zu sehen, nehmen wir nicht das nächstgelegene Paul Kruger Gate, sondern das Phabeni Gate. Wir fahren zunächst bis nach Hazyview, wo wir noch einen kurzen Tankstopp einlegen. Die R535 ist vollgespickt mit Schlaglöchern, daher fahren wir entsprechend vorsichtig. Gut, dass auf dem Weg nicht viel los ist und wir eine klare Sicht haben. Am Phabeni Gate angekommen gibt es ein paar Irritationen, da weder wir noch das sanparks Personal wissen, ob wir die NP fee für unseren Aufenthalt in der Rhino Post mit der Unterkunftsbuchung schon mit bezahlt haben oder nicht. Es stellte sich dann heraus, dass wir für einen Tag noch am Gate die Tagesgebühr bezahlen mussten, damit war unser 2tägiger Aufenthalt in der Rhino Post aber auch abgegolten. Für unseren anschließenden Aufenthalt in Lower Sabie hatten wir die Gebühr schon mit der Bungalowbuchung bezahlt.
Nachdem wir bei inzwischen schon fast 40 Grad am späten Vormittag das Gate passiert haben, fühlen wir uns in den ersten Minuten etwas wie in Jurassic park. Am Gate haben wir uns im Office den Kruger NP Führer gekauft, um die verschiedenen Tierarten besser auseinanderhalten bzw. bestimmen zu können. Dieses Heft können wir jedem Erstreisenden auf jeden Fall ans Herz legen.
Auf dem Weg zur Rhino Post sehen wir einige Impalas und eine Giraffe aus etwas weiterer Entfernung. Das war dann auch der einzige Tag, an dem wir für Impalas mit unserem Auto noch wirklich angehalten haben ;)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)



Um die Mittagszeit erreichen wir die Rhino Post Safari Lodge. Das letzte Stück entlang der Privatstraße war schon etwas abenteuerlich aber das scheint bei PGR wohl so üblich zu sein. Dafür ist man auch mitten in der Natur. Die RPSL ist wirklich eine tolle Unterkunft. Es gibt insgesamt 8 Hütten mit maximal 16 Personen, die allesamt so weit auseinanderliegen, dass man ausreichend Privatsphare hat. Die Hütten sind innen mit einer Badewanne sowie zusätzlich mit einer Außendusche ausgestattet und alle Hütten haben eine große Terrasse mit Blick auf ein Wasserloch, wo sich viele Elefanten und Impalas tummeln. Im Gegensatz zu anderen PRG in Sabie Sands werden die Getränke an der Bar und zum Abendessen extra berechnet. Die Preise hierfür waren jedoch vollkommen in Ordnung. Die üblichen Spar Angebote gibt es hier auch, wir haben sie jedoch nicht genutzt.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Nachdem wir unsere Hütte bezogen haben, duschen wir in unserer Freiluftdusche und lassen uns von der heißen Wüstenluft trocknen. Und Plötzlich läuft eine Herde Elefanten direkt vor unserem Balkon vorbei. Unfassbar! Der Mund bleibt uns erstmal offen stehen und wir schießen hastig Fotos und filmen...

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Um 16 Uhr startet unsere erste Safaripirschfahrt mit unserem Guide Benga, der einfach der Hammer ist. Es sind immer 2 Geländewagen gleichzeitig unterwegs, eins war mit 8 Personen voll besetzt, in unserem Fahrzeug sind wir glücklicherweise nur zu 6, was sehr komfortabel ist, da so jeder einen Platz außen bekommt. Wir fahren gemeinsam mit einem Pärchen ca. unseren Alters aus der Schweiz, die mit uns zusammen angereist sind und auch 2 Nächte gebucht haben. Ein weiteres Pärchen aus den USA ist schon einen Tag länger dabei und wird die Gruppe nach dem ersten Tag wieder verlassen, da sie noch das sleep out gebucht haben. Bereits die erste Pirschfahrt erweist sich für uns als absoluter Hauptgewinn... Gleich relativ zu Anfang sehen wir bereits mehrere Horden Elefanten, Büffel, sowie ein Rudel Löwen, welches etwas versteckt im Gebüsch liegt. Kurze Zeit später treffen wir auf eine Giraffe, die wir " das Model" taufen, da sie direkt vor unsrer Nase gepostet hat, als wäre es ihre Berufung. Wir bleiben mit unserem Geländewagen einige Zeit vor der Giraffe stehen, um sie in Ruhe zu beobachten und zu fotografieren.
Und dann... auf einmal... bekommt Benga über sein Funkgerät die Meldung, dass sich ganz in der Nähe zwei Leoparden direkt an einer Hauptstraße aufhalten sollen. Also nichts wie hingespurtet. Die weiteren Giraffenfotos müssen warten, es gilt ja schließlich Prioritäten zu setzen :thumbsup:
Und tatsächlich, an der besagten Stelle sehen wir doch einen Leoparden aus relativ naher Entfernung im Gebüsch. Wären wir zu Regenzeit hier gewesen, hätten wir ihn hinter grünen Büschen und Sträuchern wohl nicht erkannt.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Dass wir gleich bei unserem ersten Drive einen Leoparden sehen, hätten wir uns wirklich nicht träumen lassen. Eine Freundin, die 2 Wochen vor uns im Kruger war, hatte keinen gesehen und man erzählte ihr, dass sich die Leoparden wohl im Moment eher weiter im Norden aufhalten würden. Gegen Ende unser 3,5 stündigen Tour sichten wir dann nach Sonnenuntergang noch ein Rhino, sodass wir tatsächlich die Big5 während einer einzigen tour gesehen haben. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass dieses Anstrahlen der Tiere im Dunkeln nicht ganz so mein Fall ist. Dann bin lieber zu Sonnenaufgang früh unterwegs. Den Abend lassen wir mit einem leckeren 3 Gänge Menu in unserer Unterkunft ausklingen. Es wird in der RPSL immer an einer großen Tafel zusammen mit allen Gästen und den Guides gegessen. Das finden wir sehr angenehm. Wir führen nette Gespräche mit den Schweizern und dem amerikanischen Paar, mit denen wir uns super verstehen und diesen ereignisreichen Tag Revue passieren lassen.


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
»Mrs.Corleone« hat folgende Bilder angehängt:
  • Löwen2.JPG
  • Leopard1.JPG

Es haben sich bereits 12 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ReginaR. (13. November 2018, 12:27), cameleon (12. November 2018, 13:27), kOa_Master (9. November 2018, 08:46), parabuthus (8. November 2018, 21:39), Sonnenmensch (5. November 2018, 22:45), Wicki4 (3. November 2018, 05:45), Tutu (1. November 2018, 20:36), Cassandra (28. Oktober 2018, 09:02), toetske (27. Oktober 2018, 22:08), Dolphin2017 (27. Oktober 2018, 21:53), SarahSofia (27. Oktober 2018, 18:53), Kitty191 (27. Oktober 2018, 18:32)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

5

Samstag, 27. Oktober 2018, 18:36

Der nächste Tag startet um 5 Uhr mit dem wakeup call. Nach einem kleinen Snack sowie Getränken auf der Restaurantterrasse geht es um halb 6 zu Sonnenaufgang wieder los zum nächsten Gamedrive. Wir sehen wieder Zebras und Giraffen und natürlich jede Menge Impalas.
Es dauert nicht lange, da bekommt Benga wieder einen sehr nützlichen Hinweis über sein Funkgerät....

Männliche Löwen, die auf der Straße und am Straßenrand liegen. Gestern abend hatten wir ja nur weibliche Löwen gesehen, also nichts wie hin. Der Löwe liegt seelenruhig mitten auf der Hauptstraße herum uns lässt sich auch von diversen Fahrzeugen nicht aus der Ruhe bringen. Wieder großes Glück für uns! Unsere erste Speicherkarte ist inzwischen schon gut voll, aber es gibt immer wieder Momente, die für uns einfach unfassbar und schwer zu beschreiben sind.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Im weiteren Verlauf der Tour sehen wir noch Hippos und Krokodile, die in der Sonne baden. Auf dem Rückweg treffen wir auf eine Gruppe Büffel und erahnen, warum sie zu den Big5 gehören. Absolute Kraftprotze, die immer auf der Hut sind. Benga erzählt uns von einem Erlebnis, bei dem er miterlebt hat, wie ein Büffel mit voller Wucht ein Auto gerammt hat. Von allen Tieren im Kruger seien es seiner Meinung nach die Büffel, welche am schnellsten aggressiv werden könnten...
Insgesamt lässt sich sagen, dass wir mit Benga als Guide ein riesen Glück haben. Alle Game Drives dauerten zwischen 3-4 Stunden, Benga war jedes Mal hochmotiviert und sehr umsichtig während der Drives. Er klärte uns im Vorfeld gut auf und alle Mitfahrenden verhielten sich stets ruhig, wenn wir für ein Tier aus nächster Nähe anhielten. Wenn er das Gefühl hatte, dass z.B. eine Elefantenmutter mit ihrem Kind zu nah an unser Auto kam und sie sich bedrängt fühlte, setzte er sofort zurück. Zum Schluss sehen wir doch tatsächlich nochmal einen Leoparden auf einem Baum schlafen 8o Wir merken schnell, dass wir mit dem 105mm Reisezoomobjektiv unserer Systemcamera doch stark an unsere Grenzen stoßen. Da wir jedoch fast ausschließlich im Urlaub und auch eher Landschaften fotografieren, wollten wir für 4 Tage Safari nicht gleich so viel Geld ausgeben. Also müssen wir uns damit zufriedengeben, manche Tiere nur mit dem Fernglas beobachten zu können. :evil:
Am Abend finden wir eine neue Gruppenkonstellation vor, denn die beiden Amerikaner sind nun zu ihrem bushwalk der Rhino Walking Safaris unterwegs. Ein englisches Rentnerehepaar rückt nach und möchte eigentlich nur Vögel sehen. :cursing: Uns macht es nichts, haben wir doch schon viel mehr gesehen und erlebt, als wir ursprünglich erwartet haben. Also lehnen wir uns ab jetzt zurück und konzentrieren uns mehr darauf, die Tiere in ihrer Umgebung zu beobachten anstatt viele Fotos zu schießen. Während der Fahrt erfahren wir viel über die Gegend und ihre Besonderheiten... und natürlich über Vögel... wir halten zwischendurch auch wieder für Elefanten, Zebras und Co. an. Auf der Heimfahrt zur Lodge sehen wir im Dunkeln noch Hyänen und Bushbabys mit ihren funkelnden Augen, auf die ich schon sehnsüchtig gewartet hatte .

Beim Abendessen sitzen wir wieder mit den Schweizern und Benga zusammen. Benga erzählt uns von seiner Familie und seinem Sohn, der in Port Elisabeth lebt. Diesen sieht er nur selten, da er in der RPSL immer 30 Tage am Stück arbeiten muss und anschließend nur eine Woche frei hat. Ob es in der Branche auch so etwas wie bezahlten Urlaub gibt weiß ich nicht, ich vermute mal nicht... ;( Er ist quasi im Dauereinsatz für die Touristen aber er liebt seine Arbeit und das merkt man ihm auch an. Ohne solch eine Passion kann dieses Business auch nicht wirklich funktionieren, denken wir uns. Gegen 22 Uhr fallen wir nach einem weiteren sehr ereignisreichen Tag erschöpft ins Bett.


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Es haben sich bereits 15 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ReginaR. (13. November 2018, 12:27), cameleon (12. November 2018, 13:28), kOa_Master (9. November 2018, 08:53), parabuthus (8. November 2018, 21:41), Charlotte_ (6. November 2018, 08:45), Sonnenmensch (5. November 2018, 22:46), Wicki4 (3. November 2018, 05:47), Tutu (1. November 2018, 20:39), 0017 (29. Oktober 2018, 19:30), Cassandra (28. Oktober 2018, 09:03), toetske (27. Oktober 2018, 22:11), Dolphin2017 (27. Oktober 2018, 21:55), Kitty191 (27. Oktober 2018, 21:52), Cosmopolitan (27. Oktober 2018, 19:03), SarahSofia (27. Oktober 2018, 18:55)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

6

Sonntag, 28. Oktober 2018, 14:21

Nach einer stürmischen Nacht mit allerlei tierischer Aktivität auf und um unser Bungalow werden wir wieder um 5 Uhr geweckt und starten pünktlich um halb 6 zu unserem letzten drive in der RPSL. Wettertechnisch hat es ab heute einen ziemlichen Temperatursturz gegeben von 42 Grad Höchsttemperatur auf 23 Grad. Demzufolge ist es früh morgens auch noch sehr frisch und windig und es werden erstmals Decken/Ponchos ausgehändigt. Dieses Mal haben wir quasi direkt vor unserem Camp wieder eine Gruppe Elefanten mit mehreren Jungtieren, die wir lange Zeit beobachten. Elefanten kann man wirklich stundenlang zusehen, ohne dass es langweilig wird. Sie strahlen so eine unglaubliche Ruhe aus...Uns wird erzählt, dass Elefanten im Schnitt nur eine Stunde pro Tag schlafen und 23 Stunden essen. Während wir in den letzten Tagen eher südlich unterwegs waren, führt uns die heutige Tour in Richtung Norden an die Grenze des Mala Mala Reserve. Wir entdecken in einem Flussbett eine Gruppe Löwen, die sich sofort alle in Bewegung setzen, nachdem sie gemerkt haben, dass ein Kudu, welches am Rand des Flussbetts auftaucht, die Gefahr nicht sofort erkennt. Benga erklärt uns, dass Löwen sehr soziale Tiere sind, die meistens in der Gruppe jagen. Nach einigen Minuten Wartezeit rennt eine der Löwinnen los, um das Kudu zu erlegen, dies kann dann schließlich aber doch knapp entkommen. Nach diesem Schauspiel liegt die Priorität wg der beiden Birder wieder bei den Vögeln, die uns aber weniger interessieren. Unsere Hoffnung, heute noch ein Rhino bei Tageslicht aus nächster Nähe zu sehen, bleibt uns verwehrt.
Und nun sind unsere 2 Tage in der Rhino Post auch schon wieder vorüber und wir verabschieden uns mit einem weinenden Auge von Benga. Beim Frühstück unterhalten wir uns dann noch mit einem weiteren Pärchen aus den USA, ca. mitte 30, die uns erzählen, dass sie von den Victoria Falls kommen und nach 3 Tagen RPSL jetzt gleich mit einem Privattransfer nochmal für 3 Tage in ein anderes PGR nach Sabie Sands gebracht werden. An der Stelle fragten wir uns, was wir bei unserer Berufswahl wohl falsch gemacht haben könnten :whistling: Auf der anderen Seite, wenn man so wie die meistens Amis nur durchschnittlich 15 Tage Urlaub im Jahr hat, kommt es einem auf das Geld vielleicht nicht mehr so an...
Wir verlassen die Rhino Post relativ spät kurz vor knapp und fahren die Strecke bis Lower Sabie als zweiten gamedrive, der aufgrund der Mittagszeit jedoch recht unspektakulär bleibt.
In Lower Sabie angekommen, bekommen wir dann erstmal den totalen Kulturschock. Der Massentourismus hat uns also wieder! Die Restaurantkette mit der Aussichtsterrasse ist total überfüllt und wir fühlen uns an einen Center Park zur Sommerferienzeit erinnert. Bebucht hatten wir ein knappes Jahr im Voraus ein BD2U, von denen damals schon nur noch sehr wenige verfügbar waren. Das Bungalow war einem Camp dieser Größe entsprechend einigermaßen sauber, es roch jedoch sehr stark nach Muff bzw. Schimmel, der wie wir später feststellten wohl vom Badezimmer ausging. Den Rest des Tages ließen wir auf unserer Terrasse mit Blick auf das Flussbett bzw. beim Abendessen im Restaurant ausklingen. Unser Eindruck vom Restaurant entspricht ungefähr auch dem, was wir anhand diverse Beschreibungen hier im Forum erwartet hatten. Eine typische Kette, bei der man keine kulinarischen Höhenflüge erwarten kann aber das Essen schmeckte uns das Preis- Leistungsverhältnis passte auch. Lediglich das Personal war extrem langsam und unmotiviert.

Am nächsten Morgen erwartet uns ein geführter morning bushwalk, den wir im Voraus über sanparks gebucht hatten. Mittlerweile sind wir schon Profis im frühen Aufstehen und haben uns heute den Wecker auf 04:30 gestellt, damit wir bevor es losgeht noch einen Happen im Bungalow essen können. Der bushwalk war mit einer Dauer von 4 Stunden angegeben, tatsächlich sind wir jedoch incl. Frühstückspause am Flussbett nur 2,5 Stunden zu Fuß unterwegs gewesen. Den Rest der Zeit sind die beiden Guides von Sanparks mit uns im Geländewagen noch ein paar Strecken abgefahren. Wir hatten bei dieser Tour wenn man so will also von Beidem etwas. Um den bushwalk ist im Vorfeld von sanparks ein riesiges Tamtam veranstaltet worden. Man musste bei der Anmeldung schon einen Zettel ausfüllen bzw. unterschreiben, dass man an dem walk nur teilnehmen darf, wenn man sich in guter körperlicher Verfassung befindet und eine gute Fitness aufweist. Vor Ort gab es bevor es losging dann nochmal eine mind.15 min lange Predigt des einen Guides, dass wir ihm alle sagen müssten, wenn wir Medikamente nehmen und dass jeder für sich selbst verantwortlich sei usw. Und dann eben noch die üblichen Hinweise, wie man sich zu Fuß in einer Gruppe zu verhalten hat. Am Ende entsprach der bushwalk eher einem leichten Sparziergang, bei dem man ähnlich lange stand als in Bewegung war. Diesen Aufriss, der im Vorfeld darum gemacht wurde, empfanden wir als ziemlich übertrieben. Auch ohne besondere Fitness ist der Spaziergang ohne Probleme machbar.
Insgesamt fanden wir den bushwalk jedoch sehr lohnenswert. Wir waren mit 3 weiteren Pärchen und 2 bewaffneten Guides unterwegs. Bevor es losging, beobachteten wir aus dem Wagen noch eine Gruppe Aasgeier und eine Hyäne, die sich intensiv mit einem Kadaver beschäftigen bzw. sich um die Reste streiten, die ihnen Löwen übriggelassen hatten. Diese wiederum liegen satt in sicherer Entfernung und ruhen sich aus. Während des walks lernen wir viel über das Verhalten der Tiere und die nähere Umgebung, die verschiedenen Fußstapfen, Kotreste, welche Tiere welche Pflanzen essen usw.Wir probieren Minzblätter, die Lieblingspflanze des schwarzen Nashorns und andere Pflanzen, welche z.B. bei Stoffwechselproblemen helfen sollen, da sie dem Körper Feuchtigkeit entziehen. Außerdem erzählt uns der Guide noch ein paar Dinge zur Entstehung des Kruger NP. Unterwegs sehen wir aus sicherer Entfernung eine große Gruppe Büffel und nochmal ein paar Löwen. Da wir jedoch alle vorbildlich die Anweisungen der beiden Guides befolgen, geht alles gut :thumbup: Des Weiteren finden wir noch ein großes Skelett eines Hippos, dass während der Trockenzeit fast verdurstet und angeschlagen wohl einem Jäger zum Opfer gefallen sein soll. Gegen 9 Uhr erreichen wir schließlich unseren Wagen und fahren zurück ins Camp. Dieser bushwalk war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung mit Nervenkitzel, eine völlig andere Erfahrung den Tieren zu Fuß gegenüberzustehen. Man lernt hier den Park noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen.

Eigentlich wollten wir in lower sabie am Nachmittag nochmal ein paar loops fahren, auch in der Hoffnung evtl. auf ein Rhino oder Cheetah zu treffen, die es laut Tafel in der Nähe von LS in den letzten 2 Tagen gegeben haben soll. Leider bin ich heute ziemlich verschnupft, ich hatte mir wohl durch den Temperatursturz und dem kalten Wind während des letzten offenen drives eine leichte Erkältung eingefangen. Daher ruhen wir uns den Rest des Tages lieber aus, denn morgen haben wir nochmal eine lange Selbstfahrertour vor uns.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
[u][/u][s][/s]

Es haben sich bereits 17 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ReginaR. (13. November 2018, 12:30), cameleon (12. November 2018, 13:31), kOa_Master (9. November 2018, 08:57), parabuthus (8. November 2018, 21:45), Charlotte_ (6. November 2018, 08:48), Sonnenmensch (5. November 2018, 22:50), Wicki4 (3. November 2018, 05:51), Tutu (1. November 2018, 21:06), Cassandra (30. Oktober 2018, 06:41), toetske (29. Oktober 2018, 23:21), 0017 (29. Oktober 2018, 19:37), Cosmopolitan (29. Oktober 2018, 11:08), Dolphin2017 (28. Oktober 2018, 21:55), Sella (28. Oktober 2018, 19:35), Bär (28. Oktober 2018, 19:11), Kitty191 (28. Oktober 2018, 17:04), SarahSofia (28. Oktober 2018, 14:25)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

7

Sonntag, 28. Oktober 2018, 18:37

Heute stehen wir für unsere Verhältnisse etwas später auf. Wir sitzen um 6:30 Uhr im Auto und passieren das Gate, welches ab 6 Uhr geöffnet ist und um 18 Uhr wieder schließt. Wir fahren zunächst in Richtung des Crocodile Bridge Restcamps entlang verschiedener kleiner Loops der S28. Wir erhoffen uns ein paar Tiersichtungen an den in unserer Karte angezeigten Wasserlöchern, wie dem Duke Wasserloch. Anstatt eines Wasserlochs finden wir zum Ende der Trockenzeit jedoch nur Sand vor. Nach einigen Tierbegegnungen mit Giraffe, Warzenschweinen, Zebras usw. überlegen wir uns spontan nach Malelane quer durch den Park zu fahren entlang der S108 und S25, um noch möglichst lange etwas vom Park zu haben, bevor unsere Exit permit greift und wir den Park verlassen müssen. Es ist eine spannende Fahrt quer durch den Süden. Es regnet etwas und wir haben eine kleine Vorstellung von der Regenzeit, die Anfang Oktober einsetzt. Wir entscheiden uns im Berg en Dal noch zu frühstücken und fahren ca. 3,5 h. Das Berg en Dal Restcamp ist wesentlich kleiner als Lower Sabie und wir empfinden es als gemütlicher. Am Restaurant gibt es zwar nicht so ein schönes Wasserloch aber irgendwie ist es authentischer eingerichtet und familiärer. Wir genießen die Fahrt in vollen Zügen und werden langsam etwas wehmütig, da wir nicht wissen, ob und wann wir nochmal zurückkehren in diese schöne Gegend. Kurz vorm Berg en Dal sehen wir dann doch noch ein Prachtexemplar von einem Rhino, welches nur eine kurze Distanz entfernt ist.
Nach einem guten Frühstück im Berg en Dal fahren wir zum Malelane Gate, um den Park endgültig zu verlassen. Kurz vor der Grenze treffen wir auf eine Gruppe Elefanten, die allesamt ihre Rüssel in die Luft strecken, als würden die „Auf Wiedersehen“ sagen. :saflag: Nach einer kurzen Kontrolle fahren wir zu unserer nächsten Unterkunft – der Riverhouse Lodge, ein Guesthouse direkt am Fluss zum Kruger Park aber natürlich schon außerhalb. Der Empfang ist herzlich und das Zimmer deutlich besser als unsere letzte Behausung. Das Hotel hat auch eine Aussichtsplattform, wo einige Südafrikaner (auch Urlauber) mit ihren riesigen Telezoom-Objektiven um die Wette schießen. Hier sieht man nochmals Elefanten und Hippos auf nahe Distanz und wir genießen die Szenen im Flussbett bei einem leckeren Kudu Lager in der Sonne.


Nachdem wir uns etwas ausgeruht haben, lassen wir den Abend bei einem leckeren 3 Gänge Menü, welches bei unserem Aufenthalt im Preis inbegriffen ist, zu Ende gehen. Morgen geht es zurück nach Johannisburg, wo wir den Inlandsflug nach Port Elisabeth nehmen, um unsere Route fortzusetzen.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


erstes Fazit zu Teil 1 der Unterkünfte:


Hier im Forum gab es ja immer wieder Diskussionen und Überlegungen, ob ein PGR den hohen Mehrpreis wirklich wert ist. Im Rahmen unserer Routenplanung haben wir uns diese Frage natürlich auch gestellt, nachdem wir uns bei den Preisen lange die Augen gerieben und festgestellt haben, dass leider kein Umrechnungsfehler unsererseits vorliegt ?( Brauchen wir das wirklich...? Diese ganzen Sparangebote und all in sind uns doch eh nicht so wichtig...? Jetzt im Nachhinein können wir sagen, dass wir von der Rhino Post Safari Lodge sehr begeistert waren. Welchen Guide man letztendlich erwischt ist natürlich immer Glücksache aber wir finden, dass es das Geld wert war und würden es auch nochmal so machen. Der gesamte Urlaub ist uns trotz PGR immer noch deutlich günstiger gekommen als unsere Wohnmobilreise durch Kanada. Zum einen sind die geführten drives von wirklich guter Qualität gewesen, allein schon durch die Tatsache, dass man via Funk sehr gut vernetzt war. Selbst auf Entdeckertour zu gehen hat uns zwar auch Spaß gemacht aber der Fahrer war doch immer mit einem Auge beim Straßenverkehr und einige Sichtungen hätten wir sicher verpasst, wären wir nur selbst gefahren. Das zweite, was so ein PGR unserer Meinung nach ausmacht, ist die Privatsphäre und die kleine Gruppengröße. Das Eins mit der Natur und den Tieren sein, was wir bei den sanparks camps so nicht erlebt haben.

zu Lower Sabie: Es war nicht so, dass es uns nicht gefallen hat, wir hatten auch hier eine schöne Zeit. Die vielen positiven Bewertungen und die Tatsache, dass dieses camp regelmäßig einige Monate im Voraus ausgebucht ist, können wir hingegen nicht so ganz nachvollziehen. Vielleicht tun wir dem camp Unrecht und unser Eindruck wäre besser, wenn wir nicht vorher aus der RPSL angereist wären. Der größte Vorteil ist sicherlich die Lage mitten im Park in einer Region mit der höchsten Tierdichte. Dennoch war es bei uns so, dass bereits um kurz nach halb 6, als wir zu unserem bushwalk aufbrachen, bereits eine Schlange von Autos am Gate wartete und um 20 nach 6 waren die Hauptstraßen in der Umgebung schon gut voll mit Autos. Natürlich sind wir selbst auch Teil des Massentourismus. Das ist dann wohl die Exklusivität der PGR, die diesen hohen Mehrpreis letztendlich ausmachen. Das Bungalow ging für 2 Nächte in Ordnung, wir empfanden jedoch, dass das Preis- Leistungsverhältnis nicht mehr wirklich gepasst hat. Vor allem nicht im Vergleich zu zahlreichen Unterkünften in Malelane, welche auch direkt am Flussbett gelegen waren. Hier hat man definitiv mehr fürs Geld bekommen. Welche Einschränkungen man durch die tägliche Einreise in den Park (Wartezeiten usw.) in Kauf nehmen muss, können wir nicht beurteilen. Unser positiver Eindruck vom Berg en Dal ließ uns aber auch erkennen, dass nicht alle restcamps so rummelig sind.

In den nächsten Tagen geht es dann weiter mit Teil II, Gardenroute bis Winelands...

Es haben sich bereits 15 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ReginaR. (13. November 2018, 12:30), cameleon (12. November 2018, 13:33), kOa_Master (9. November 2018, 08:58), parabuthus (8. November 2018, 21:47), Sonnenmensch (5. November 2018, 22:52), Wicki4 (3. November 2018, 05:54), Tutu (1. November 2018, 21:10), Cassandra (30. Oktober 2018, 06:42), toetske (29. Oktober 2018, 23:25), maddy (29. Oktober 2018, 16:21), Cosmopolitan (29. Oktober 2018, 11:09), corsa1968 (28. Oktober 2018, 23:14), Dolphin2017 (28. Oktober 2018, 22:00), SarahSofia (28. Oktober 2018, 20:44), Bär (28. Oktober 2018, 19:17)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

8

Freitag, 2. November 2018, 16:00

Teil II - Gardenroute bis Winelands 8 Übernachtungen


Heute ist ein klassischer Reisetag, der entsprechend etwas kürzer in der Beschreibung ausfällt, da wir viel unterwegs sind. Wir starten wieder früh in den Tag, da wir den Ford EcoSport ja auch noch wieder abgeben müssen. Nach einem guten Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung lassen wir den Kruger und die Gegend nun schweren Herzens endgültig hinter uns.

Nach gut 4 h incl. Tanken erreichen wir den Flughafen und geben den Mietwagen wieder ab. Alles gut geklappt und keine Probleme. Die Strecke mit dem Flugzeug ab Nelspruit zurückzulegen hätte sich unserer Meinung nach überhaupt nicht gelohnt. Wenn, dann wäre ein Flug direkt bis nach Skukuza schon eher interessant gewesen. Der Inlandsflug mit Mango ist auch spitze und alles klappt gut. Wir sind allerdings auch froh, dass wir den Flughafen Johannisburg nun endgültig hinter uns haben. Es war schon alles sehr wuselig dort. Nach einem Mittagessen am Flughafen geht unser Flug um 16:20 Uhr und wir sind kommen um 17:45 Uhr ein paar Minuten eher als geplant in Port Elisabeth an. Hier ist es grad noch hell, sodass wir den nächsten Mietwagen, einen Nissan Almera (Stufenheck) mit Schaltgetriebe in Empfang nehmen und mit Beginn des Sonnenuntergangs sicher zu unserer heutigen Unterkunft fahren. Urspünglich hatten wir auf einen Toyota Corolla gehofft aber nun gut, hauptsache es passen beide Koffer gut hinein und das war der Fall. Das Auto hat zwar erst 3000 km runter, ist aber deutlich schlechter ausgestattet als der Ford Ecosport. Kein Tempomat, keine automatische Rückfahrsperre, wenig PS. An das Schalten mit links gewöhnen wir uns irgendwann, trotzdem fanden wir den Automatikwagen wesentlich angenehmer und praktischer. Unsere Unterkunft für heute ist das OceanBay Guesthouse in Port Elisabeth Summerstrand, was super modern eingerichtet und noch sehr neu ist. Hier könnte man sicher länger bleiben aber wir müssen morgen schon wieder weiter.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Für den zweiten Teil unserer Reise haben wir uns vorgenommen, alles etwas ruhiger und entspannter angehen zu lassen. Wir gehen gg 8 Uhr zum Frühstück, was sehr lecker und reichhaltig ist. Wir begleichen noch die Rechnung und setzen uns dann Richtung Plettenberg Bay in Bewegung. Auf der Autobahn erreichen wir schnell die Garden Route.
Hier ist die Vegetation grün und man hat das Meer bzw. den indischen Ozean immer im Blick. Den Tsitsikamma Nationalpark lassen wir erstmal links liegen und fahren direkt nach Plettenberg Bay zu unserer heutigen Unterkunft, dem Milkwood Manor Hotel, ein wunderbares Hotel, welches direkt am breiten Sandstrand liegt. Es ist wie im Traum und das Wetter einfach Spitze mit über 20 Grad und Sonnenschein. Damit haben wir ende September in dieser Region überhaupt nicht gerechnet. Es weht immer eine angenehme kühle Brise und somit entscheiden wir uns heute eine Wanderung zur Robberg Halbinsel zu machen. Der Ausblick und die Sicht sind einfach einmalig und ein toller Kontrast zu den letzten Tagen in der Wildnis. Wir sehen auch einige Robben in der Sonne baden. Es soll wohl auch Haie und Wale geben, die wir aber (noch) nicht erblickt haben. Die Robberg Wanderung ist schon mit ein bisschen klettern und kraxeln verbunden aber es lohnt sich unbedingt ausreichend Zeit dafür einzuplanen. Für uns eins der Highlights entlang der Garden Route und wesentlich schöner als der Tsitsikamma wie wir finden aber dazu kommen wir später noch. Am späten Nachmittag fahren wir wieder zum Hotel und kaufen noch schnell etwas Wasser ein. Abendessen gibt es anschließend im Restaurant Lemongras, welches an unser Hotel angeschlossen ist, sodass wir direkt vom Esstisch ins Bett fallen können.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
[u][/u][s][/s]

Es haben sich bereits 11 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ReginaR. (13. November 2018, 12:33), kOa_Master (9. November 2018, 09:01), Sonnenmensch (5. November 2018, 22:59), Cassandra (3. November 2018, 07:23), Wicki4 (3. November 2018, 05:56), toetske (2. November 2018, 20:59), SarahSofia (2. November 2018, 20:33), Tutu (2. November 2018, 20:08), Dolphin2017 (2. November 2018, 18:10), maddy (2. November 2018, 16:50), Kitty191 (2. November 2018, 16:38)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

9

Freitag, 2. November 2018, 16:38

Das Hotelzimmer mit Meerblick haben wir sehr genossen und wir haben heute morgen länger geschlafen. Wir gehen um 8:30 Uhr zum Frühstück, nachdem wir unsere Koffer und einiges für die Reinigung zusammengepackt haben. Leider müssen wir nun in ein Zimmer ohne direktem Meerblick umziehen aber dies ist fast genauso schön. Nach dem Frühstück fahren wir zum Tsitsikamma Nationalpark, wo wir uns über die für südafrikanische Verhältnisse hohen Gebühren wundern. Mautgebühr von 100 R und für den Park insgesamt ca. 440 R. Es ist trocken aber bevölkt und wir wandern zur Suspension Brigde und sehen einige Klippschliefer auf dem Weg , die sich in der Sonne ausruhen. Auch das Panorama und der Blick auf den wilden Ozean sind ganz nett.
Im Anschluss an die Brücke unternehmen wir eine Wanderung entlang des Waterfall Trails. Leider verschlechtert sich das Wetter ziemlich. Es ist sehr windig und sieht nach Regen aus. Dieser beginnt auch recht vielversprechend, endet aber leider für uns an einem großen Geröllfeld, wo wir mit unserem Rucksack und Kamera über große Steine kraxeln müssen. Nach einer kurzen Abwägung entscheiden wir uns aufgrund der unklaren Wetterlage auf der Mitte der Steinlandschaft umzukehren und besser den Vogelpark „Birds of Eden“ in der Nähe zu besuchen.
Dieser ist wirklich nett gemacht und eine gute Alternative für nicht so gutes Wetter. Für Familien mit Kindern bestimmt super, es ist aber kein mustdo entlang der Gardenroute.


An dieser Stelle lässt sich für uns festhalten, dass wir vom Tsitsikamma insgesamt enttäuscht waren. Es war die einzige Sehenswürdigkeit auf unserer Reise, die unsere Erwartungen nicht erfüllt hat. Die Gebühren für die Brücke fanden wir schon ziemlich Abzocke, hatten wir doch letztes Jahr im Raum Vancouver andere Suspension Bridges gesehen, die wir deutlich imposanter fanden und von denen eine sogar kostenlos war. Der Waterfall trail war ganz schön, dennoch ist Südafrika mit Sicherheit kein Land, welches für seine atemberaubenden Regenwälder bekannt wäre :-) Die Robberg Wanderung hat uns wesentlich mehr überzeugt.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) [u][/u][s][/s]

Es haben sich bereits 12 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ReginaR. (13. November 2018, 12:37), cameleon (12. November 2018, 13:35), kOa_Master (9. November 2018, 09:02), Sonnenmensch (5. November 2018, 23:01), Cassandra (3. November 2018, 07:23), Wicki4 (3. November 2018, 05:57), toetske (2. November 2018, 21:00), Tutu (2. November 2018, 20:10), Dolphin2017 (2. November 2018, 18:12), M@rie (2. November 2018, 17:18), Cosmopolitan (2. November 2018, 17:07), Kitty191 (2. November 2018, 16:59)

Kitty191

Schnürsenkel

Beiträge: 2 199

Danksagungen: 8486

  • Nachricht senden

10

Freitag, 2. November 2018, 17:04

Hallo,
für die Brücken an sich, habt ihr keine Gebühren bezahlt. Was Ihr bezahlt habt, waren die allgemeinen Nationalpark Gebühren für den Tsitsikamma. Leider schien bei Euch das Wetter ja nicht so gut. Da leidet manchmal der Gesamteindruck ein bisschen.

Steht eigentlich immernoch das Zeltprovisorium oder ist das Restaurant/Shop schon wieder aufgebaut?

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kOa_Master (9. November 2018, 09:02), toetske (2. November 2018, 21:00), Bär (2. November 2018, 19:13), M@rie (2. November 2018, 17:18), Mrs.Corleone (2. November 2018, 17:07)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

11

Freitag, 2. November 2018, 17:08

Das Zeltprovisorium steht immer noch.
Ja, das Wetter macht schon immer sehr viel aus. Bei der Robberg Wanderung hatten wir super Sonnenschein und im Tsitsikamma halt nicht. Das trägt dann schon deutlich zu einem Gesamteindruck bei.

Bär

Vollkommen Ahnungsloser

Beiträge: 10 361

Dabei seit: 10. März 2008

Danksagungen: 15431

  • Nachricht senden

12

Freitag, 2. November 2018, 19:12

Die R100 war vermutlich die Maut für die Nationalstraße N2. Die Tollstation liegt zwischen Plett und Tsitsi und die Gebühr beträgt R50,50. Da ihr zuerst nach Plett durchgefahren und anschließend zurückgekehrt seid, habt ihr zusätzliche R101 zahlen müssen. Das hat mit dem Nationalpark aber nichts zu tun.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kOa_Master (9. November 2018, 09:02), Tutu (6. November 2018, 14:59), Kitty191 (2. November 2018, 21:57), toetske (2. November 2018, 21:00), Mrs.Corleone (2. November 2018, 20:09)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

13

Montag, 5. November 2018, 18:35

12. Tag, Mittwoch, der 26.09.2018

Heute vormittag geht es für uns zu einem Ausflug ins banachbarte Knysna. Das Wetter ist heute wieder voll auf unserer Seite. Sonnenschein, 24 Grad. Wir besichtigen zuersten "the Heads" und genießen noch ein paar unbeschwerte Minuten vor den Touristenbussen.
Im Anschluss hieran flanieren wir entlang der Waterfront und essen zum ersten Mal in unsrem Leben Austern zum Mittag. Insgesamt hat uns Knysna als Stadt jedoch überhaupt nicht abgeholt. Uns zieht es da einfach mehr and die Küste und an den Strand. Darum verlassen wir Knysna auch recht schnell wieder und genießen den Nachmittag bei einem Sonnenbad am Strand von Plettenberg Bay.

13. Tag, Donnerstag, der 27.09.2018 Plettenberg Bay – auf wiedersehen.


Heute startet die etwas längere Fahrt zum De Hoop Dünen Natur Reserve nahe Malgas, wo es sehr abgeschieden ist und vor allem Wale zu sehen gibt. Wir starten entsprechend früh und sind bereits um 9 Uhr auf der Straße. Während der Fahrt werden wir gleich 2x von der Polizei kontrolliert, die uns aber bei einer kurzen Prüfung unserer internationalen Führerscheine weiterfahren lässt. Gg Mittag und etwas über 3h Autofahrt erreichen wir Swellendam, wo wir tanken und einige Dinge für das Frühstück der nächsten 2 Tage besorgen. Dann geht es nur noch per Schotterpiste auf die über 50 km lange Zufahrt zum De Hoop.
Dass die Strecke an sich schon ein einmaliges Highlight ist, darüber wurde ja hier schon viel geschrieben. Zumindest bei Trockenheit ist die Straße mit einem normalen Kleinwagen jedoch problemlos befahrbar. Wir hatten es uns noch schlimmer vorgestellt. Bei De Hoop angekommen, haben wir dann auch ein riesiges Glück, denn wir können unser gebuchtes Rondavel kostenlos auf ein equipped cottage upgraden lassen. Zum Buchungszeitpunkt waren alle equipped cottages ausgebucht aber offensichtlich muss da kurzfristig jemand abgesprungen oder Kontingente zurückgegeben worden sein.
Auf dem Gelände sind auch Strauße, Zebras und Springböcke unterwegs. Wir beschließen bevor es Abend wird, zum breiten Sandstrand zu fahren, um das wunderbare sonnige Wetter zu nutzen. Wir werden mehr als belohnt. Wir sehen einige Wale vor der Küste, die regelmäßig auftauchen, Wasser ausblasen, Luft holen und sich auf die Seite drehen. Ein toller Anblick von einer menschenleeren Dünenlandschaft, da mittlerweile die Tagesbesucher aufgrund der beschwerlichen Anreise schon auf dem Heimweg sind. Auch der kilometerlange Sandstrand ist ebenfalls menschenleer und die Fahrt hierhin hat sich jetzt schon mehr als gelohnt. Wir haben im Vorfeld beide Abende einen Tisch im Restaurant vorgebucht. Es gibt dort jeweils ein 3 Gänge Menu mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten. Das Restaurant war wirklich ziemlich gut. Morgens haben wir uns jeweils selbst verpflegt.

14.Tag, Freitag, der 28.09.2018


Beim Beginn des heutigen Tages muss ich nochmal kurz in die Vergangenheit springen, denn bei unserem kurzen Fußmarsch auf dem Weg ins Restaurant waren Schwärme von Moskitos unterwegs. Wir dachten erst an Zufall oder vielleicht einfach wg der Nähe zum Vlei. Beim Restaurant angekommen wollten nicht nur Menschen essen, soviel stand schon bei der Eingangstür fest. Die Lampen vor dem Eingang waren fast schwarz von den Massen von Mücken. Im Lokal ging es anfangs zumindest noch und wir konnten in Ruhe unsere Mahlzeit verspeisen. Auf dem Rückweg mussten wir im Dunklen dann den Weg zu unserem Haus finden und schauten dabei in den Himmel. Dieser Himmel war einfach atemberaubend. Komplett klare Sicht und tausende von Sternen und Gebilden.
Kurioserweise wurden wir trotz der Schwärme kaum gestochen.
Nun zum heutigen Tag, der um ca. 8 Uhr beginnt. Es ist wieder trockenes Wetter mit Sonnenschein, nachdem es in der Nacht stark geregnet hatte. Es herrscht sehr starker Wind, was uns als erfahrene Norderneyurlauber allerdings rein gar nichts anhaben kann. Wir beschließen nochmal zum Meer (Koppie Alleen) zu fahren und eine Wanderung am Strandpfad zu machen und dabei die Wale zu beobachten. Wir sind um ca. 9:30 Uhr noch alleine, da andere Tagesgäste erst gg 10 Uhr anzutreffen sind. Wir sehen viele Wale, die wir ausgiebig mit dem Fernglas beobachten und versuchen die ein oder andere Aktion im Foto oder Video festzuhalten. Die Wanderung entpuppt sich überdies als wahre Fundgrube für Postkarten- oder Desktopmotive und wir genießen dieses Highlight der Garden Route in vollen Zügen.

Am Nachmittag verspeisen wir einen kleinen Imbiss bei unserer Unterkunft und planen bereits den morgigen Tag, wo es uns zu den Weingebieten führt und wir die Route und Unterkünfte soweit nochmal durchgehen. Auch hier sehen die Wetteraussichten gut aus. Langsam macht sich das Gefühl breit, dass unsere Reise bald schon wieder dem Ende neigt, nachdem wir nun fast 2 Wochen rumhaben. Wie schnell die Zeit vergeht. Nach einem weiteren leckeren Menü im lokalen Restaurant, bei dem wir nun die Mückenplage aufgrund der gestrigen Erfahrungen weitestgehend ignorieren, schlafen wir beruhigt ein und träumen von den Walen, die weiter draußen ihre Kreise ziehen.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Es haben sich bereits 16 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

cameleon (15. November 2018, 13:50), ReginaR. (13. November 2018, 12:42), toetske (11. November 2018, 22:49), kOa_Master (9. November 2018, 09:04), Tutu (6. November 2018, 15:02), maddy (6. November 2018, 07:43), Cassandra (6. November 2018, 06:33), Wicki4 (6. November 2018, 06:21), OmaUrsula (5. November 2018, 23:08), Sonnenmensch (5. November 2018, 23:05), Kitty191 (5. November 2018, 21:48), Bär (5. November 2018, 20:38), Sella (5. November 2018, 20:32), Gisel (5. November 2018, 20:08), SarahSofia (5. November 2018, 19:59), Dolphin2017 (5. November 2018, 19:50)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

14

Donnerstag, 8. November 2018, 19:48

15. Tag, Samstag, der 29.09.2018


Langsam heißt es Abschied nehmen von der Einsamkeit. Nun geht es wieder in Richtung Zivilisation nach Franschhoek, da wo der gute Wein aus Südafrika herkommt.Nach einer kurzen Morgendusche und einem kleinen Frühstück setzen wir uns um 9 Uhr in Bewegung. Mit einem weinenden Auge, denn im De Hoop war es einfach einmalig schön und entspannend. Es geht entlang der Schotterpiste, dieses Mal jedoch in Richtung Bredasdorp. Zu unserm Glück ist es in der Nacht trocken geblieben und wir hatten kein Aquaplaning mehr, so wie gestern morgen. Unseren Almera haben wir in den letzten Tagen ganz schön durchgeritten. Ursprünglich wollten wir eigentlich noch einen kleinen Abstecher nach Hermanus gemacht haben. Das schenken wir uns aber, da wir im DeHoop schon so viele Wale gesehen haben. Von einer organisierten Wale Watching tour waren wir im letzen Jahr auf Vancouver Island etwas enttäuscht, sodass das für uns hier auch kein Thema mehr war. Letztendlich war das wohl auch die richtige Entscheidung, denn der Weg über den Gebirgspass zog sich doch deutlich länger, als wir das anhand der googlemaps Karte vorher erwartet hatten.
Kurz vor dem Weinanbaugebiet wird die Strecke sehr kurvig und wir überqueren den „Franschhoekpass“ , welcher den Begriff "Panoramaroute" eigentlich viel mehr verdient hätte, als der Blyde River Canyon.

Unser erster Stopp ist das La Motte Weingut, in dem wir uns eine Käseplatte und einen Wein bestellen. Das Weingut ist sehr schön am Hang gelegen und hat einen netten Garten, der zum Verweilen einlädt. Auch die Bedienung bzw. das Personal ist sehr freundlich.
Kurze Korrespondenz mit der Heimat und dann geht es auch schon zur Unterkunft der nächsten 2 Nächte. In dem kleinen Ort, der umringt von riesigen Gebirgszügen ist, vergleichbar mit einem Skiort in den Voralpen, finden wir schnell das Ziel „Le petit paris“, ein wirklich schönes Guesthouse zentral im Ort zu einem guten Preis, wo wir ein im französischen Stil nett hergerichtetes Zimmer beziehen. Wir beschließen zu Fuß kurz einmal das Städtchen zu erkunden, um den genauen Abfahrtsort unserer Winetram zu finden, die wir morgen quer durch das Weingebiet nutzen wollen. Hier geht es zuerst per Bus und anschließend per Straßenbahn an die verschiedenen Stationen der Wine Estates – dazu morgen mehr. Im Anschluss relaxen wir am Pool und stimmen uns auf den Abend ein.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Wicki4 (15. November 2018, 10:37), ReginaR. (13. November 2018, 12:44), toetske (11. November 2018, 22:52), kOa_Master (9. November 2018, 09:04), Bär (8. November 2018, 21:41)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

15

Donnerstag, 8. November 2018, 19:53

Wir werden heute beim Weingut "Holden Manz" zu Abend dinieren. Da es sicherlich den ein oder anderen Wein geben wird, fahren wir mit dem Taxi. Ursprünglich hatte ich geplant, bei la Motte zum dinner einen Tisch zu reservieren. Leider sagte man mir kurz vor unserer Anreise aus Deutschland, dass la Motte seit Sommer diesen Jahres nicht mehr abends öffnet. Im Holden Manz entscheiden wir uns für ein 6 Gänge menu mit Weinverkostung. Für so jemanden wie mich, die zwar ganz gerne mal nen Wein trinkt, jedoch selten mehr als 1-2 Gläser , waren 6 verschiedene Weine aus Rot- und Weißweinen bzw. Dessertwein dann schon eine kleine Herausforderung und ich ahnte böses für den kommenden Tag. :wine:
Das Essen und die Weinauswahl waren wirklich hervorragend!!!


16.Tag, Sonntag, der 30.09.2018

Am heutigen Morgen war ich dann doch leicht verkatert und nicht sicher, ob ich bei vorhergesagten 33 Grad die Winetram überstehen würde :-) Nach einem leckeren Frühstück mit frischen Croissants und reichlich Kaffee ging es dann aber schon gleich viel besser und wir machten uns auf zur roten Tramlinie, die um 10:30 startet.

Wir hatten uns im Vorfeld auf 3 Weingüter festgelegt, die wir besichtigen wollten und blieben hier auch hart, obwohl uns die Moderatorin in dem trambus überreden wollte noch viel mehr Weingüter zu besichtigen, da alle Estates nirgends so toll wie in Franschhoek seien...
Wir besichtigten die folgenden Weingüter:
1) Mont Rochelle
2) Dieu Donne
3) Grande Provence

Mont Rochelle war ein eher kleines Weingut, welches uns recht gut gefiel, insbesondere auch wegen der familiären Atmosphäre und der Herzlichkeit von "Derrick", der sich längere Zeit mit uns unterhält, viel von sich erzählt und sich im Anschluss wissbegierig einige Sätze und Sprichworte deutsch beibringen lässt, um so bei seinen zukünftigen Gästen punkten zu können :-)
Bei Dieu Donne haben wir keine Weinprobe gemacht, sondern nur zum Mittag gegessen. Das Essen war gut, die Weine, welche mir zum Essen bestellten, haben uns von allen Weingütern in Franschhoek am Wenigsten überzeugt.
Das vermeintliche Highlight - Grande Provence- haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben. Der Garten bzw. die gesamte Parkanlage incl. angeschlossener Kunstgalerie sind in der Tat eine echte Wucht und allein deswegen lohnt schon der Besuch. Die Weinverkostung selbst war leider die reinste Massenabfertigung. Wir hatten eine Weinprobe mit Auswahl aus 4 Weinen, die allesamt deutlich zu warm waren, da sie nachmittags bei über 30 Grad wohl schon eine ganze Weile auf den Stehtischen in der Sonne verweilten. Die Weine wurden vom Personal gefühlt fast im Minutentakt nachgeschenkt. Die Rechnung bekamen wir dann auch schon vor dem letzten Wein serviert, da wir offenbar für das Personal zu langsam waren. Nachdem schließlich die Rechnung bezahlt und der letzte Wein ausgetrunken war, wurde uns auch gleich sofort die Wasserkaraffe vom Tisch gerissen.
Etwas ernüchtert, aber trotzdem angetan von der wundervollen Umgebung, fuhren wir wieder in Richtung Unterkunft.

Von allen 5 Weingütern, die wir in den beiden Tagen besuchen durften, hat uns La Motte am Besten gefallen.
Ich kann auch nur jedem empfehlen, sich auch mal die kleineren weniger bekannten Weingüter anzusehen.
Die Tram war natürlich eine sehr touristische Geschichte, trotzdem hat es uns gefallen. Auf jeden Fall besser als selbst zu fahren. Die Winelands als Tagesausflug von Kapstadt zu besichtigen ist bestimmt auch ok.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

cameleon (15. November 2018, 13:50), Wicki4 (15. November 2018, 10:37), toetske (11. November 2018, 22:55), kOa_Master (9. November 2018, 09:08), Cassandra (9. November 2018, 06:49), Bär (8. November 2018, 21:41), Bellajules (8. November 2018, 21:12), SarahSofia (8. November 2018, 20:57)

kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

Beiträge: 2 651

Dabei seit: 29. April 2014

Danksagungen: 7435

  • Nachricht senden

16

Freitag, 9. November 2018, 10:20

Liebe Sarah - vielen lieben Dank für den Reisebericht bisher, ich habe gerade alles in einem Zug durchgelesen. Es macht immer wieder Freude mit den Augen anderer mitzureisen, ganz besonders wenn es sich um Erstbesucher handelt.
Auch wenn euer Bericht noch nicht fertig ist, erlaube ich mir mal ein wenig was dazu zu schreiben.

Toll, dass es anderen Leuten an den Three Rondavels eben so erging. Für uns ist das wirklich ein magischer Ort, ich kann nicht genau sagen weshalb. Ich bin aber trotz x Besuchen dort jedes Mal wieder fasziniert. Was die "Panorama" Route angeht: Das Panorama bezieht sich wohl mehr auf die Aussichtspunkte als auf die Fahrt ansich. Wärd ihr aber via Abel Erasmus Pass Richtung Norden oder Pilgrims Rest nach Westen gefahren, so hättet ihr definitiv viel mehr Panorama gehabt was auch den Namen verdient -> Es gibt noch viel zu entdecken! ;)
Dann will ich hier auch euch (und andere ermutigen), weiterhin immer mal wieder für Impalas anzuhalten. Ich weiss vermutlich mittlerweile mindestens genau so viele spannende Dinge über Impalas wie über Löwen und die Gruppendynamik und die Tiere zu beobachten kann spannender sein als man auf den ersten Blick zu denken mag. Übrigens: Dein Foto "Impala2" ist keines - dabei handelt es sich um ein Common (Grey) Duiker :)

Schön hat es euch in der Rhino Post Lodge so gefallen. Wir sind hier auch ganz eurer Meinung, entscheidend an einem solchen Ort sind die Guides und die Atmosphäre im Camp, Essen an einem gemeinsamen Tisch mit Staff, das ist etwas was uns sehr anspricht und gefällt. Was die Arbeitszeiten/Schichten von Guides angeht, üblicherweise haben die jeweils eine Art Turnus 3 Wochen Arbeiten / 1 Woche Frei o.Ä. (6-2, 5-2, 8-3 usw.). 30 Tage arbeiten und 7 Tage frei wäre da allerdings schon ziemlich heftig. Die freie Zeit ist da allerdings bezahlt resp. Teil des Arbeitsverhältnisses. Es handelt sich in diesem Sinne also schon um "bezahlten Urlaub".
Was die Tiere angeht...Vögel mag für Erstbesucher vielleicht noch nicht so interessant sein, aber ich finds toll wenn sich ein Guide dafür Zeit nimmt und auch etwas dazu erklärt und mitteilt. Genauso wie ihr beim Bushwalk etwas über die restliche Natur erfahren könnt ;)
Dass die Leoparden in den "Norden" des Krügers ausweichen, das glaube ich eher nicht. Die Tiere sind relativ gebietstreu und würden bei mangelnder Nahrungsknappheit sicher das Territorium erweitern, aber Wanderungen bei Leoparden wären mir neu/nicht bekannt?
Ausserdem ist es so, dass man problemlos zwei Wochen voll Game Drives im Krüger machen kann, aber trotzdem nie Leoparden sieht. Das ist eine sehr grosse Glückssache und in privaten Lodges mit Guides die Wissen, wo und welche Leoparden sich im Gebiet aufhalten, guter Vernetzung und täglicher Erfahrung sind hier eine grosse Hilfe - entsprechend hat das bei euch auch Klasse funktioniert. :) (abgesehen von Sabi Sands bis teilweise hoch nach Timbavati sind Leoparden-Sichtungen auch in privaten Game Reserves nirgendwo in Afrika häufig oder "garantiert"!)

Dann hatten wir es ja vor der Reise schon bezüglich Lower Sabie - seid ihr sicher, dass es Schimmelgeruch aus dem Bad war? Das hatten wir zumindest bei SANParks glaub noch nie. Putzmittel, Lack und sonstiges Zeugs schon öfter, aber gerade die River View Units in Lower Sabie hatten meistens eher den Fledermaus-Geruch.
Die Indemnity Forms (vor dem Bush Walk)...hach, es ist immer wieder schön. Ich hatte ja mal ein Beispiel beigefügt, wo es darum ging, dass der Lodge-Betreiber nicht haftbar für Sonnenbrand gemacht werden könnte (!). Inwiefern dies rechtlich jeweils haltbar ist, keine Ahnung. Aber in SA wird noch an vielen Stellen ein riesen Tamtam drum gemacht.

Sogenannte "Regenwälder" und Urwälder in Südafrika gibt es durchaus (-> Magoebaskloof/Tzaneen!), aber auch die Wälder entlang der Garden Route können diesbezüglich wirklich faszinierend sein. Ich glaube ihr habt hier einfach ein bisschen Wetterpech gehabt und evtl. den falschen Trail erwischt. Hier wäre der Blue Duiker-Trailer sicher der geeignetere gewesen bei Interesse an tollen Wäldern ;)
Das Upgrade in De Hoop ist dann wieder eine grossartige Sache, die Equipped Cottages sind normalerweise deutlich teurer und viel besser ausgestattet als die Rondavels, sowas ist wirklich freundlich. Und was den Traumstrand und die Landschaft angeht, das ist wirklich recht einzigartig. Schön, dass sowas auch euch geübte Nordsee-Urlauber noch fasziniert ;)

Danke auch für die Beschreibungen der Wine Tram-Tour und jetzt bin ich gespannt wie es die letzten Tage noch weiter ging.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (11. November 2018, 22:59), Cassandra (10. November 2018, 09:34), Mrs.Corleone (9. November 2018, 15:36), Bär (9. November 2018, 13:56)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

17

Freitag, 9. November 2018, 15:52

Hallo kOa Master,

vielen Dank für deine ausführliche Stellungnahme/Antworten.
Wir waren der Meinung, dass es an der Dusche bei den Rondavels Schimmel gab, würden aber auch nicht ausschließen, dass der Muff von Chemikalien herrührte. Letztendlich war es auch nicht unbedingt das Bungalow, sondern das gesamte Preis-Leistungsverhältnis, was uns gegenüber den anderen Unterkünften in SA nicht so ganz überzeugt hat. Ich bin mir aber auch bewusst, dass man, wenn man vorher schon jede Menge Tiere incl. 2 Mal Leoparden gesehen hat, da wahrscheinlich leicht reden kann :-) Hätten wir LS und die RPSL umgedreht, wäre unser Eindruck möglicherweise ein anderer gewesen.

Ja, die three Rondavels waren trotz der Tatsache, dass man solche Landschaften in Europa und Nordamerika auch vorfindet wirklich sehenswert, ebenso wie das De Hoop. Entlang der (erweiterten) Garden Route für uns mit Abstand das Highlight.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kOa_Master (9. November 2018, 16:12)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

18

Freitag, 9. November 2018, 16:37

17.Tag, Montag, der 01.10.2018

Heute nehmen wir Abschied vom beschaulichen Franschhoek und stürzen uns ins Kapstädter Großstadtgetümmel... Bei Sonnenschein und einem leckeren Frühstück setzen wir uns in Bewegung. Der Hotelbesitzer hat uns noch einige Tipps für unsere Fahrt mit mit auf den Weg gegeben. Als erstes Ziel erreichen wir heute mit Bettys Bay unsere erste Pinguin-Kolonie auf dieser Reise, die uns sofort begeistert. Einfach unglaublich putzige Tierchen, von denen man nicht genug kriegen kann.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Auf dem weiteren Weg nach Kapstadt fahren wir am Ufer des indischen Ozeans entlang. Ein wunderschöner Fahrabschnitt mit schöner Aussicht. Auf der Autobahn N2 erreichen wir schnell die Vorstadt von Kapstadt und streifen einige riesige Townships.
Wir kommen auch am Flughafen vorbei, den wir ja in 4 Tagen wieder ansteuern müssen aber daran denken wir erstmal nicht. Am frühen Nachmittag erreichen wir unsere letzte Unterkunft dieser Reise. Es ist das „Lezard bleu Guesthouse“, wo wir ein Baumhaus beziehen. Hier hat man einen tollen Blick über die Stadt und ist nahe dem Tafelberg gelegen.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


An das Lezard Bleu GH bin ich ebenfalls über dieses Forum hier gekommen. Es wird von einem deutschen Auswandererehepaar geführt und liegt an einer ruhigen Straße im Stadtteil Oranjezicht. Das Guesthouse besticht durch die große Herzlichkeit der Gastgeber und natürlich auch durch den tollen Ausblick auf die Stadt, dem man vom Baumhaus aus genießen kann.
Das Frühstück ist erstklassig und hat eine große Auswahl. Hier wird Wert darauf gelegt, dass die Gäste nicht nur kommen und gehen, sondern man abends auch gerne noch zusammen am Kamin sitzt und sich unterhält und dabei ein paar Gläschen Wein oder Bier zusammen trinkt. Chris und Niki sind immer sehr bemüht gewesen, sie gaben uns viele nützliche Tipps, bestellten für uns Taxis/Uber und buchten für manch andere Gäste sogar die Karten für den Tafelberg (die wir schon im Vorfeld gebucht hatten). Einige Gäste ließen sich abends Pizza ins LB bestellen, was wir auch einen Abend getan haben. Nachteil an dieser Unterkunft für uns war, dass es doch ganz schön weit ab vom Schuss liegt. Man ist überall auf das Auto oder Taxi angewiesen und kann auch eine Hop on Hop off Busstation nicht fußläufig erreichen. Da wäre eine Unterkunft an der Waterfront oder zentral in Camps Bay sicher manchmal praktischer gewesen, zumal man bei einer Städtetour ja leider viel zu wenig Zeit in diesen schönen Unterkünften verbringt.

Die ersten beiden Tage während unseres Aufenthalts sind wir noch selbst mit dem Auto gefahren, an den letzten beiden Tagen haben wir das Taxi bzw. den Hop on Hop off Bus (Tafelberg - Camps Bay- Sea Point - Waterfront) gewählt.

Zurück zum Tagesverlauf... Am Nachmittag der Ankunft geht bei uns nicht mehr so ganz viel. Da wir noch 4 weitere volle Tage in Kapstadt haben (Rückflug erst um 23 Uhr) fahren wir nur noch kurz nach Camps Bay rein, essen im Restaurant und kaufen etwas Proviant ein.

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Wicki4 (15. November 2018, 10:41), cameleon (12. November 2018, 13:51), toetske (11. November 2018, 23:02), Cassandra (10. November 2018, 09:35), Bär (9. November 2018, 18:29)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

19

Freitag, 9. November 2018, 17:26

Tag 18-21 Dienstag-Freitag - Kapstadt


Da hier zu Kapstadt nun wirklich sehr viele Reiseberichte schon existieren, fasse ich unseren Aufenthalt mal komprimiert zusammen.
Das haben wir von Kapstadt gesehen:

Tag 1) Kirstenbosch Gardens und Waterfront

Eigentlich hatten wir für diesen Tag bei 15 Grad und viel Wind an das Zeitz Moccaa Museum gedacht, leider hatte das Museum Dienstags geschlossen.
Die Kirstenbosch Gardens sind Kapstadts Oase der Ruhe. Garten kann man das nicht mehr wirklich nennen, eher ein riesiger Park. 2,5 Stunden sollte man sich hierfür schon Zeit nehmen, wenn man nicht nur durchhetzen möchte. Zur Waterfront braucht man denke ich keine großen Worte mehr verlieren. Sehr touristische Flaniermeile am Hafen incl. großem Shoppingcenter, das keine Wünsche offen lässt.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Tag 2) Tagesausflug Boulders Beach, Kaphalbinsel und Lions Head

Nach einer sehr sehr stürmischen Nacht, bei der wir dachten, das Baumhaus würde mit uns abheben, sind wir am morgen etwas müde aber trotzdem voller Tatendrang. Direkt nach dem Frühstück fahren wir Richtung Boulders Beach, um wieder bei herrlichem Sonnenschein eine große Pinguin Kolonie zu besuchen. Wir sind vor Ort, bevor die Reisebusse hier ankommen und es von Touristen nur so wimmelt. Es ist immer noch sehr windig aber dafür mit Sonnenschein. Welche der beiden Kolonien nun besser ist, lässt sich für uns nicht beantwortet. Wer Pinguine genauso gerne mag wie wir, sollte sich die Zeit für beide nehmen!

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Im Anschluss fahren wir zur Kaphalbinsel. Es ist Mittagszeit und wir können herrliche Fotos schießen und Eindrücke sammeln. Es ist eine super Sicht und keine Wolke am Himmel. Wir statten dem Leuchtturm noch einen Besuch ab und blicken auf die Meerseite des Kaps. Schon ziemlich beeindruckend wobei allmählich der Touristenansturm so groß wird, dass wir froh sind, das wir so früh hier waren. Auf dem Rückweg fahren wir entlang der schönen Küstenstrasse Chapmans Peak Drive wieder nach Camps Bay. So gerne haben wir noch nie für eine Straße Mautgebühr bezahlt. Schöner kann man nicht Auto fahren ;-).

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Nach einer kleinen Stärkung in Camps Bay beschließen wir noch auf den Lions Head zu wandern. Hier windet sicher der Weg komplett um den Fels und man hat eine schöne Rundumsicht über Kapstadt, den Tafelberg und auf der anderen Seite Camps Bay und das Meer. Wir gehen den Weg bis so ziemlich zum Ende und erreichen unser Auto gg 17:30 Uhr. Der Aufstieg zieht sich dann doch ganz schön in die Länge. Auf dem Gipfel wird man dafür aber auch mit einer tollen Aussicht belohnt.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Wicki4 (15. November 2018, 10:42), cameleon (12. November 2018, 13:53), toetske (11. November 2018, 23:06), maddy (10. November 2018, 11:36), Cassandra (10. November 2018, 09:36), SarahSofia (9. November 2018, 21:48), kOa_Master (9. November 2018, 21:15), Bär (9. November 2018, 18:31)

Mrs.Corleone

Fortgeschrittener

  • »Mrs.Corleone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 36

Dabei seit: 25. April 2017

Danksagungen: 203

  • Nachricht senden

20

Freitag, 9. November 2018, 17:48

Tag 3) Tafelberg und Hop on Hop off

Heute Nacht war es auf einmal windstill und wir haben super geschlafen. Auch heute morgen begrüßt uns die Sonne in voller Pracht und wir starten auf 8:30 Uhr zum Frühstück, um heute zeitig auf den Tafelberg zu kommen. Chris teilt uns beim Frühstück mit, dass es jetzt wohl schon 2h Wartezeit an der Station der Gondelfahrt auf den Tafelberg gibt. Trotz Reservierung. Wir lassen uns jedoch nicht entmutigen und fahren mit dem Taxi zur Gondel, da es sicherlich bei diesem Spitzenwetter ziemlich wenig Parkmöglichkeiten gibt. Mit dieser Entscheidung liegen wir goldrichtig. Die Schlange vor der Gondel ist schon ziemlich lang. Letztlich warten wir gut 1,5h Stunden, bis wir in die Gondel steigen aber für uns war das Warten kein Problem. Nach mehreren Schlechtwettertagen, an denen die Gondel nicht fuhr war dieser Andrang auch irgendwie zu erwarten. Die Aussicht auf den Tafelberg bei komplett klarer Sicht und 24 Grad ist atemberaubend und es steht einem schon etwas der Mund offen. Wir schießen wieder massig Fotos und lassen diese einfach für sich sprechen. Nach 1,5 Stunden treten wir den Rückweg an, der deutlich zügiger vonstatten geht als der Aufstieg. In 20 min sind wir wieder unten.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Im Anschluss hieran nehmen wir den Hop on Hop off Bus über Camps Bay - Sea Point bis zur Waterfront, wo wir anschließend das Zeitz Moccaa Museum doch noch besichtigen. Es ist ein Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst und wurde vor gut einem Jahr von dem Deutschen Jochen Zeitz errichtet. Das Museum ist interessant und ein gutes Programm für nicht so gutes Wetter. Einige Darstellungen waren jedoch schon recht blutrünstig.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


In Kürze folgt dann noch unser letzter Tag in Kapstadt mit Ursulas Stadtwanderung und das Fazit...

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Wicki4 (15. November 2018, 10:42), cameleon (12. November 2018, 13:55), toetske (11. November 2018, 23:08), maddy (10. November 2018, 11:37), Cassandra (10. November 2018, 09:36), SarahSofia (9. November 2018, 21:49), kOa_Master (9. November 2018, 21:15), Bär (9. November 2018, 18:34)