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Sirkka

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Montag, 29. Oktober 2018, 22:28

Life is better in the Bush ... Reisebericht zu unserer Tour Panoramaroute - Mapungubwe NP - (Greater) Kruger NP

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich seit ein paar Tagen wieder zurück im inzwischen kalten und schmuddeligen Deutschland bin, dachte ich, ich fang mal mit dem Reisebericht an - gar nicht erst aufschieben, sonst wird das nix …

Entgegen der sonst hier meist beschriebenen Selbstfahrertouren, waren wir auf einer Gruppenreise. Auch wenn dies bei dem einen oder anderen Backpacker verpönt ist, auch solche Reisen können sehr schön sein, wenn man sich die richtige Route aussucht und ein bißchen Glück mit der Gruppe hat. Und wir hatten in mehrerlei Hinsicht Glück 8o

Zu den Grunddaten:
- Flug mit SAA von Frankfurt nach Johannesburg am 11.10. abends.
- 2 ÜN Hannah Game Lodge in der Nähe von Ohrigstad
- 1 ÜN Tzaneen Country Lodge in Tzaneen
- 3 ÜN Mopane Bush Lodge im Mapesu PGR in unmittelbarer Nähe zum Mapungubwe NP
- 2 ÜN Sefapane Lodge in Phalaborwa
- 1ÜN Hippo Hollow Country Estate in Hazyview
- 2ÜN Bongani Mountain Lodge im Mthethomusha GR
- Rückflug mit SAA von Johannesburg nach Frankfurt am 23.10.

Wir waren zu fünft, 2 Deutsche, 2 Schweizer und ein Luxemburger plus unsere Reiseleiterin, eine in Deutschland aufgewachsene Engländerin, die seit 12 Jahren in Südafrika lebt und dort hauptsächlich als Field Guide im Kruger Park arbeitet. Wir haben uns alle von Anfang hervorragend verstanden und hatten viel Spaß auf der Tour :thumbup:

Außerhalb der Nationalparks und Game Reserves waren wir mit einem Hyundai H1 unterwegs, was bei 6 Personen und 3 "Sitzreihen" sehr angenehm war. Die Game Drives fanden ausschließlich in offenen Fahrzeugen statt.

Aber jetzt zum eigentlichen Bericht …

Wir fuhren wie immer viel zu früh zu Hause los und wären vermutlich noch vor Schalteröffnung am Flughafen angekommen, wenn ich nicht im Flughafenparkhaus hätte feststellen müssen, dass ich das falsche "Parkticket" ausgedruckt hatte. Alles hatte ich mehrfach kontrolliert, nur den Ausdruck für den vorab gebuchten Parkplatz am Flughafen nicht. Ich hatte nicht daran gedacht, dass ich ja auch schon für den nächsten Urlaub im März gebucht hatte, und hatte diesen Ausdruck erwischt. Zwar hatte ich das richtige Ticket auf meinem Handy gespeichert aber die email vor dem speichern nicht komplett heruntergeladen und im Parkhaus ist der Empfang zu schlecht :help: . Also wieder raus aus dem Parkhaus und auf etwas offeneres Gelände und weiter versucht- ich gebe zu ich sah mich schon zusätzlich zum bereits bezahlten Ticket auch noch die vollen Parkgebühren für 2 Wochen zahlen ;( aber nach mehreren Minuten erschien endlich der QR-Code auf dem Display - also wieder zurück ins Parkhaus und das Auto abstellen...

Beim Check-in hatten wir dann etwas Spaß, weil zwei Ladies vor uns, ihre Koffer durchwühlen mussten, um die Feuerzeuge ins Handgepäck umzupacken. Eine Horrorvorstellung, dass einen das selber trifft aber beim zuschauen feixt man sich noch einen. Dann waren wir endlich dran und SAA hatte was neues auf Lager, was mich kurz befürchten ließ, ich müßte den Umstehenden jetzt eine ähnliche Show liefern … es kam zum ersten Mal die Frage, ob ich ein Fernglas im Koffer hätte - was der Fall war :help: . Auf meine Frage, was das Problem mit einem Fernglas im Gepäck sei, meinte die Angestellte, es ginge um den Wert des Fernglases - ok, da hab ich dann mal lieber tief gestapelt und hab was von 50 EUR erzählt. Das sei ok, bis zu einem Wert von 200 EUR dürfe es im Koffer bleiben, für teurere Ferngläser übernehme SAA keine Verantwortung und deshalb müßten diese ins Handgepäck. Na gut, wieder was dazugelernt …

Unser Flug startete mit ca. 1 Stunde Verspätung. Verpflegung war wie meistens bei SAA in Ordnung und ausnahmsweise herrschten auch keine Saunatemperaturen - es wurde sogar für mein Gefühl richtig frisch gegen morgen …

Durch die Verspätung sind wir leider in die Rush-Hour bei der Immigration geraten und brauchten fast eine Stunde dafür - auch weil nur wenige Schalter besetzt waren und an anderen die Angestellten lieber Kaffeekränzchen hielten als zu arbeiten :thumbdown: . Unser Flug wurde auf der Anzeigetafel für die Kofferbänder schon gar nicht mehr angezeigt aber eine nette Angestellte konnte uns weiterhelfen und natürlich waren die Koffer auch schon da.

Vor der Tür wartete schon der Rest der Gruppe auf uns, da die anderen schon entweder am Vortag bzw. über München angereist waren. Nachdem alle Taschen im Wagen waren ging es auch schon los über die N4 in Richtung Osten. Mittagspause machten wir bei Alzu Petroport, einer Raststätte mit angeschlossenem Tiergehege an der N4, wo wir schonmal die ersten Antilopen, Büffel und Nashörner zu Gesicht bekamen.





Danach ging es weiter Richtung Ohrigstad zur Hannah Game Lodge. Auf dem Weg dorthin fing es heftig an zu regnen und es hatte wohl auch gehagelt, da man am Straßenrand noch reichlich Hagelkörner sehen konnte - so hatten wir uns das Wetter eigentlich nicht vorgestellt … gegen 15 Uhr kamen wir an und bezogen unsere Zimmer.



Um 16:30h ging es dann noch auf einen kleinen Gamedrive in dem 8000 Hektar Naturreservat. In diesem Fall waren wir mit einem großen Fahrzeug auf das mehr als 20 Leute gepasst hätten unterwegs - tatsächlich waren wir aber nur 10 oder 12 Leute. Die Reiseleiterin der anderen Gruppe auf dem Fahrzeug fühlte sich leider bemüßigt alle Erklärungen des Guides zu übersetzen und leider auch noch zu ergänzen, sodass wir bei jedem Tier das wir sahen einen vollumfänglichen Vortrag bekamen - zum Glück blieb das ein einmaliges Erlebnis auf dieser Reise ;)

Auf der Hannah Game Lodge gibt es hauptsächlich Antilopen, Giraffen und Zebras. Die angeblich vorhandenen Leoparden lassen sich wohl sehr selten blicken.







Für Freunde seltener Antilopen ist die Lodge wirklich schön, da sie u.a. ein Zuchtprogramm für Sable-Antilopen hat und man sie hier auch mal schön aus der Nähe zu Gesicht kriegt (ich zumindest hab sie bisher meist nur aus größerer Entfernung gesehen).



Auch ein paar Blessböcke zeigten sich



Daneben haben wir noch Wasserböcke, Duiker, Leierantilopen und Kudus gesehen, die sich aber nicht so bereitwillig fotografieren lassen wollten.

Gegen 18 Uhr ging es dann zurück zur Lodge, die wie man hier sehen kann, schön oben auf einem Hügel liegt



Abendessen gab es in Buffetform und war sehr gut. Unser Kellner war ein sehr aufgewecktes Kerlchen, der bevor ich auch nur etwas sagen konnte, schon mit der Kühlmanschette für die Weinflasche parat stand. Dass ich seine Frage, ob wir auch Wasser wollten mit dem Spruch "Save Water, drink Wine" beantwortete, amüsierte ihn köstlich. Gegen 21 Uhr fielen wir dann alle erschöpft in die bequemen Betten.

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Sirkka

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Dienstag, 30. Oktober 2018, 14:22

So weiter geht's...

Vorab noch für die technisch Interessierten: Die Bilder sind gemacht mit einer Panasonic G81 und meiner alten Panasonic G3. Als Objektive kamen das Panasonic 14-140mm (erste Generation) und das 100-400mm zum Einsatz. Außerdem wurden Bilder mit dem Handy (Samsung S6) gemacht.
Bei dem teilweise bedeckten Himmel während unserer Reise kamen Kameras und Objektive speziell in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung doch manchmal sehr an ihre Grenzen. Die Bilder hier sind die JPEGs, die nicht bzw. nur über automatische Korrektur in Photoshop Elements bearbeitet und dann in der Bildgröße verkleinert sind.

Der 2. Tag begann mit einem netten Ausblick vom Frühstückstisch:



Für heute stand die Panoramaroute auf dem Programm. Leider war der Wettergott nicht so ganz auf unserer Seite, der Himmel war bedeckt und auf der anderen Seite der Berge, eben auf der Panoramaroute nieselte es. Dementsprechend waren die Ausblicke nicht ganz so wie gewünscht und ich muss zugeben, auch nach dem dritten Besuch der Panoramaroute erschließt sich mir die Faszination, die sie ja für viele hat, leider immer noch nicht so ganz. Was ich mir allerdings sehr gut vorstellen könnte, wäre eine Cabriotour bei schönem Wetter :D







Wir beließen es aufgrund des Wetters bei den Three Rondavels, Bourke's Luck Potholes und den Lisbon Falls und waren früher als geplant in Graskop, wo wir bei Harry's Pancakes Mittagspause machten. Außerdem versorgten wir uns bei World of Biltong noch mit Reiseproviant in Form von verschiedenen Sorten Biltong (Kudu, Eland, Springbock - alles für jeden Kunden frisch aufgeschnitten; kann auch vakuumiert werden).

Auf dem Weg kamen wir auch durch diverse Villages. Hier sieht man ja häufig relativ große und auch schöne Häuser neben ganz einfachen Häuschen oder vermeintlichen Bauruinen stehen. Während die meisten das vermutlich als direktes Nebeneinander von Arm und Reich interpretieren, hab ich auf dieser Reise gelernt, dass das viel häufiger das Nebeneinander von Jung und Alt ist. Die Villages stehen im Gegensatz zu Townships unter der Verwaltung des Chiefs und junge Männer können beim Chief um ein Stück Land bitten, dass sie wohl für 300-400 Rand bekommen. Als erstes zäunen sie das Grundstück dann ein damit sich kein anderer dort niederlässt und fangen mit einem kleinen Häuschen an - so weit wie das vorhandene Geld halt reicht. Wann immer sie in den kommenden Jahren Geld gespart haben, vergrößern sie das Haus. Es ist also häufig (natürlich nicht immer) so, dass in den einfachen kleinen Häusern, junge Leute leben und in den größeren und meist auch schöneren, ältere Menschen. Eigentlich wie bei uns, nur dass bei uns die entsprechenden Wohnungen/Häuser meist nicht direkt nebeneinander stehen.

Auf dem Rückweg zur Lodge kamen wir noch an diesem Schopfadler vorbei (achso gleich vorab, es kommen noch ein paar Vogelbilder im weiteren Bericht und ich bin ganz sicher kein Experte. Ich hab mir die Namen zwar abends noch notiert aber ob ich die Zuordnung noch richtig hinkriege, steht in den Sternen, also sind alle Experten hier im Forum herzlich eingeladen, mich zu korrigieren, wenn ich falsch liege)


(leider nur Beweisfotoqualität)

und auch eine Leierantilope zeigte sich noch auf dem Gelände der Lodge



Zurück in der Lodge hatten wir knapp 2 Stunden Pause bevor es nochmal auf einen Gamedrive ging. Diesmal in einem kleineren Fahrzeug für max. 10 Personen. Der Guide war ein anderer als am Vortag und er erkundigte sich erstmal in welchem Teil des Gebiets wir denn am Vortag gewesen seien, damit er nicht wieder den gleichen Weg fährt. Gleich nach dem Start stand diese tolle Eland-Antilope genau am Wegesrand und ausnahmsweise blieb sie auch mal einen Moment stehen, sodass wir sie fotografieren konnten bevor sie wieder im dichten Busch verschwand.



Außerdem gab es wieder Giraffen



Kudus



und diesen schönen Nyala-Bock


(auch in diesem Fall nur in Beweisbildqualität)

Zum Abendessen gab es wieder Buffet, u.a. mit einem leckeren Bananensalat und Eland im Blätterteig. Und auch in unserer 2. und letzten Nacht in der Hannah Game Lodge schliefen wir hervorragend in den bequemen Betten.

Fazit Hannah Game Lodge:
Mit ihren 52 Bungalows/Rondavels eine größere Anlage, was einem speziell bei der Größe des Speisesaals auffällt. Personal war auf zack, der Service stimmte. Wifi kostenlos aber nur im Hauptgebäude verfügbar. Für Antilopenfreunde sicherlich eine Möglichkeit einige seltenere Arten innerhalb kurzer Zeit zu sehen.

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Sirkka

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Dienstag, 30. Oktober 2018, 16:32

3. Tag Weiterfahrt nach Tzaneen

Tzaneen war einer unserer beiden One-Night-Stops auf dieser Reise und diente als Zwischenstation auf dem Weg zum Mapungubwe NP. Morgens machten wir uns erst nochmal auf zum Blyde River, wo wir uns den Canyon vom Boot aus der Froschperspektive anschauten. Als "Abschiedskommittee" von der Hannah Game Lodge hatten sich auf dem Weg zum Tor noch folgende Herrschaften eingefunden:


Rotes Hartebeest


eine Straußenfamilie mit Nachwuchs - die Jungen perfekt an die Umgebung angepasst und damit kaum zu erkennen


und ein Gelbschnabeltoko.

Zuerst ging es zu einem Informationszentrum am Blyde River Stausee, von wo man nochmal einen schönen Ausblick in den Canyon hat.



Sieht ein wenig wie ein Gorillagesicht aus …

Danach gings zur Bootsanlegestelle und von dort auf eine ca. 1,5stündige Bootsfahrt mit (etwas zu) vielen Erläuterungen des Bootsführers. Manchmal wäre Stille auch schön, zumal ich bei einer solchen Fahrt nicht unbedingt über den Rheinfall in der Schweiz oder andere Wasserfälle in der Welt reden muss...



Auch ein paar Tiersichtungen konnten wir verzeichnen


Kormoran


Hippos mit Krokodil im Hintergrund

Am frühen Nachmittag kamen wir in der Tzaneen Country Lodge an


Nach einer kurzen Pause ging es dann nochmal los, zum Modjadji Cycad Reserve, wo die seltenen Brotpalmfarne wachsen.


Wir waren eigentlich etwas zu spät dran aber der Torwächter machte uns extra nochmal auf. Im Kirstenbosch Botanical Garden werden diese Pflanzen wohl besonders geschützt weil sie selten sind und so viele aus dem Park geklaut wurden...
Die Baumfarne sind sehr schön - ob man dafür von Tzaneen aus eine dreiviertel Stunde Fahrtzeit in Kauf nehmen will, muss jeder für sich entscheiden.

Zur Tzaneen Country Lodge kann ich nicht so viel sagen, da wir ja nur eine Nacht dort waren. Zimmer sind sauber und großzügig geschnitten. Essen im Hotelrestaurant war gut. Wifi ist kostenlos auch auf den Zimmern verfügbar.

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toetske

oorbietjie

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Dienstag, 30. Oktober 2018, 23:36

Die Baumfarne sind sehr schön - ob man dafür von Tzaneen aus eine dreiviertel Stunde Fahrtzeit in Kauf nehmen will, muss jeder für sich entscheiden.

Da hast Du recht, Sirrka,

man fährt ja fast die Hälfte der Zeit durch ein fast-kein-Ende-nehmendes Township (das war auf jeden Fall unsere Route dorthin vor 4 Jahren) statt durch schöne Landschaften.
Ich fand vor allem auch die grossen Blüten sehr schön. Habt ihr die auch gesehen?

Auf die Fortsetzung eurer Reise freue ich mich selbstverständlich schon sehr :danke:

LG. Toetske
»toetske« hat folgendes Bild angehängt:
  • Modjadji 7812.JPG
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kalingua

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Mittwoch, 31. Oktober 2018, 09:57

Ich hüpfe mal rein in den H1, da sollte bei eurer kleinen Reisegruppe ja noch platz sein :)

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Sirkka (31. Oktober 2018, 15:19)

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Mittwoch, 31. Oktober 2018, 15:30

Hallo kalingua, herzlich willkommen an Bord …

Hi Toetske, leider hatten die Baumfarne zur Zeit keine Blüten, die sind ja echt beeindruckend. Wir haben uns stattdessen an den Wuchsformen erfreut, hier ein Beispiel



Es gab noch andere Exemplare mit so und anders verknoteten Stämmen.

Und Du hast Recht, die Fahrt dahin führt hauptsächlich durch ein Township oder Village und ist landschaftlich nicht sonderlich reizvoll. Uns wurde die Zeit dadurch verkürzt, dass wir einen lokalen Guide mit im Auto hatten, der uns die Geschichte der dort regierenden Rain Queen erläuterte. Es ist wohl das einzige Stammesgebiet in Südafrika mit einem weiblichen Chief und die Nachfolge geht auch nur auf die Töchter. Die aktuelle Rain Queen ist erst 12 oder 13 Jahre alt, deshalb gibt es wohl sogenannte Regenten, die sie offiziell beraten aber man kann in Anbetracht des Alters sicher davon ausgehen, dass diese Berater im Moment die Bestimmer sind.

Sobald ich die nächsten Bilder zusammengesucht habe, geht's weiter

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Mittwoch, 31. Oktober 2018, 17:47

Am 4. Tag in Südafrika sollte es nun endlich Richtung Mapungubwe NP gehen - auf diesen NP war ich echt gespannt, nachdem ich hier im Forum soviel Positives darüber gelesen hatte. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich den bis ich die Reise entdeckt hatte und mich näher mit der Route befasst habe, überhaupt nicht auf dem Radar hatte...

In Tzaneen besuchten wir morgens aber erst mal das Tzaneen Museum. Man sollte beim Stichwort Museum aber nicht von dem ausgehen, was wir hier als Museum bezeichnen würden. Tatsächlich ist es eine Sammlung von über 1000 Masken, Tontöpfen, Schnitzereien aus ganz Afrika, die Jürgen WItt über viele Jahrzehnte zusammengetragen hat. Das ganze ist verteilt auf 4 eher kleine, sehr vollgestopfte Räume. Eine Mitarbeiterin (Florence) macht die Führung und kann sehr viel zu den einzelnen Teilen erzählen. Wirklich interessant wird es aber wenn der Chef, Herr Witt, ein Deutscher, der deutlich über 80 ist, ins erzählen kommt - was aber auch heißt, man sollte etwas Zeit mitbringen. Unsere Reiseleiterin hatte uns vorgewarnt, dass Herr Witt manchmal etwas schrullig rüberkommt. Er reagiert etwas gereizt wenn man alleine durch die Räume stromert und ohne zu fragen, fotografiert. Man merkt aber sofort, dass er viel Herzblut in diese Sammlung investiert hat und er freut sich riesig wenn man Interesse an den Stücken zeigt und viele Fragen stellt.





Auf der Weiterfahrt machten wir noch einen Stopp bei einem Shoppingcenter um Maismehl und Reis einzukaufen. Hintergrund war, dass wir mittags noch einen Stopp bei der Kranenburg Primary School einlegen wollten. Durch die Grenznähe zu Simbabwe gibt es in der Gegend viele Flüchtlinge, die illegal in Südafrika leben. Die Kinder dürfen in Südafrika zwar zur Schule gehen, der Staat übernimmt aber nicht die Schulkost. Da die Lehrer die Kinder ja aber nicht vom essen ausschließen wollen, bitten sie Besuchergruppen um Spenden in Form von Maismehl und Reis. Es ist mir ohnehin ein Rätsel, wie die Schule es schafft die Kinder zu verköstigen mit angabegemäß nur einem Budget von 80 Rand pro Kind, pro Jahr - ich hoffe mal, dass ich da was falsch verstanden habe …
Wie wir feststellen konnten, herrscht an der Schule ein deutlich anderer Ton als bei uns - da gab es sehr deutliche Ansagen an die Kinder, wie sie sich zu benehmen hätten … und wenn du zum Abschied von mindestens 20 Kindern umarmt wirst, ist das auch etwas anders als das bei uns ablaufen würde …

Von hier aus war es nur noch ein kurzes Stück bis zur Mopane Bush Lodge, dafür bestand die Straße jetzt doch zu einem guten Teil aus Potholes - da war ein wenig Slalomfahren angesagt. Unterwegs sahen wir noch diesen Gesellen


ich tippe auf Schlangenadler / Black crested Snake Eagle (?)

Unterwegs gabs den obligatorischen Sundowner mit eigener Gin-Sorte - man spart wohl für die Ansiedlung von Nashörnern und der Verkaufserlös des "Rhino-Gin" geht zum Teil in diese "Spardose".

Die Lodge liegt sozusagen gegenüber vom Mapungubwe NP, man ist in ca. 10-15 Minuten am Tor zum NP. Das Mapesu PGR, das zu der Lodge gehört, war früher wohl teilweise Rinderfarm aber auch Jagdfarm (bis vor 5 Jahren). Letzteres merkt man noch am Verhalten der Tiere, die doch eher scheu sind. Die Bungalows sind sehr schön, Bad und Zimmer sind großzügig geschnitten und jeder Bungalow hat auch noch eine Außendusche. EIn Teil der Bungalows hat auch einen eigenen kleinen Pool bei der Terrasse.


Ausblick von unserer Terrasse

In den Sträuchern vor unserer Terrasse waren häufig Vögel zu beobachten, u.a. Graue Lärmvögel und diese schönen Exemplare hier (ich tippe auf Maskenweber, bin mir aber nicht sicher)



der Pool mit der Bar


Blick vom Pool zum Wasserloch

Nach einem kleinen Imbiss (man verhungert hier definitiv nicht) ging es zu einem 2stündigen Gamedrive auf dem eigenen Gelände. Wir hatten einen festen Guide für den kompletten Aufenthalt und waren auch immer alleine unterwegs.
Hier ein paar Eindrücke:


einer von vielen schönen Baobabs in der Gegend


Schwarzbauchtrappe (?) - auf allen Bildern hat sie mir den Rücken zugedreht, insofern keine Ahnung, ob sie wirklich einen schwarzen Bauch hat

Eine ganze Herde Gnus hatte vor uns im Galopp die Straße gequert, ein paar blieben noch stehen, um sich fotografieren zu lassen


und noch ein Buschbock im Abendlicht


Unterwegs gabs den obligatorischen Sundowner mit eigener Gin-Sorte - man spart wohl für die Ansiedlung von Nashörnern und der Verkaufserlös des "Rhino-Gin" geht zum Teil in diese "Spardose".

Zurück in der Lodge wird man mit einem Willkommensdrink begrüßt. Abendessen war ein 3gängiges Menü - wie gesagt, hier verhungert man nicht...

Fortsetzung folgt

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Mittwoch, 31. Oktober 2018, 19:40

So zumindest den ersten Morgen in Mapungubwe schaff ich wohl noch …

Wir hatten den Heritage Walk zum Mapungubwe Hill gebucht. Kurz vor 7 Uhr ging es am Gate von Mapungubwe los. Erstmal wurde ein Stück in einem der großen Gelände-Trucks gefahren. Tatsächlich war außer unserer Gruppe nur noch ein älteres südafrikanisches Ehepaar am Start. Ich kam mir in meinem festen Schuhwerk leicht overdressed vor als ich die Dame in den Ballerinas mit den dünnen Ledersohlen sah - aber Hut ab, die hat das locker alles geschafft - mir taten die Füße schon beim hinsehen weh :whistling:

Vom Startpunkt des Fußwegs geht es ein paar hundert Meter zu einer Stelle, wo man ein kleines Ausgrabungsfeld offen gelassen hat für Besucher - wenn keine Gäste da sind, wird das Loch mit einem "Blechschiebedach" abgedeckt.


Tatsächlich hab ich kein richtig gutes Bild gemacht, keine Ahnung warum ?( aber hier sieht man ein wenig, dass man über einige Stufen nach unten kann und die verschiedenen Erdschichten sehen kann. Cedric unser Guide hat uns dann ausführlich die Geschichte zu dieser Ausgrabungsstätte erzählt - man vermutet u.a., dass ein Teil der Leute, die hier gelebt haben später nach Great Zimbabwe weitergezogen sind.

Von diesem Ausgrabungsfeld geht es dann weiter, hoch auf Mapungubwe Hill, wo der König mit seiner Entourage gewohnt hat (während das Volk unten in der Ebene gelebt hat)


auf den Felsen im Hintergrund geht es hoch


der 2. Teil der Strecke über diese Holztreppe, die es damals so nicht gab. So wie es erklärt wurde, waren Löcher in die Felsen auf beiden Seiten der heutigen Treppe geschlagen und wer hinauf oder herunter wollte, hat Äste dazwischen geklemmt und sich so immer weiter vorgearbeitet, wobei die Äste immer wieder von hinten nach vorne gesteckt wurden, damit kein Fremder so ohne weiteres hinauf konnte. So richtig vorstellen kann ich mir das nicht, die Leute müssen Artisten gewesen sein …

Oben angekommen hat Cedric dann einiges erklärt, u.a. die Lagerräume, die in den Stein geschlagen wurden



Abgesehen von dem wirklich interessanten Vortrag hat man natürlich auch einen phänomenalen Ausblick

das war noch vom Fuß der Holztreppe


und das von ganz oben - den Fußweg, den ihr unten seht, ist die Strecke, die man vom Auto aus läuft.

Und hier noch ein Landschaftsbild von unterwegs …


Ich war echt begeistert von der Landschaft. Auf dem Rückweg haben wir tatsächlich noch eine Riesentrappe fliegen sehen - aber ich war zu langsam mit der Kamera :help:

Gegen 10Uhr waren wir dann wieder in der Lodge, wo es ein ausgiebiges Frühstück gab und dann hatten wir bis 15 Uhr Zeit zur Entspannung bevor es zum Nachmittagsdrive zurück in den Mapungubwe ging. Davon dann im nächsten Teil

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Mittwoch, 31. Oktober 2018, 20:41

Schöne Erinnerung an unseren "Heritage-Walk" :danke: ; wir wollen da auf jeden Fall auch noch mal hin.

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Kitty191

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Donnerstag, 1. November 2018, 08:56

Der Heritage-Walk fiel letztes Jahr wegen Zeitmangel leider aus. Ein guter Grund zum Wiederkommen. Danke Sirkka für‘s zeigen. :danke:

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Sirkka (1. November 2018, 19:21)

maddy

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11

Donnerstag, 1. November 2018, 09:24

Hallo Sirkka,

Ja, der Mapungubwe steht bei uns auch noch auf dem Plan, irgendwann mal... Vielen Dank fuer den Reisebericht!
Deine Voegel sind:
Black-chested Snake Eagle, Yellow-fronted Canary und Red-crested Korhaan (ja, der hat auch einen schwarzen Bauch).

Gruss aus Sodwana
Maddy

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bibi2406

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Donnerstag, 1. November 2018, 10:49

Danke Sirkka für diesen Einblick in die Heritage Tour, die auch wir aus Zeitmangel nicht machen konnten.

LG
Barbara

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Sirkka (1. November 2018, 19:21)

Sirkka

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Donnerstag, 1. November 2018, 19:21

Hi Maddy,

Danke für Vogelbestimmung :danke: - doch gut, dass ich beschlossen hab erst den Reisebericht zu schreiben und erst danach das Fotobuch zu der Reise zu basteln, dann bau ich da hoffentlich keine falschen Bezeichnungen ein...

LG Anne

sunny_r

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Donnerstag, 1. November 2018, 22:31

Hallo Sirkka

dann hüpfe ich auch noch schnell in den Bus.


LG Rainer

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Sirkka (2. November 2018, 19:23)

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Samstag, 3. November 2018, 15:26

Hallo Rainer, schön, dass Du zugestiegen bist …

Wie gesagt, um 15 Uhr ging es weiter. Im offenen Geländefahrzeug ging es zurück zum Gate von Mapungubwe. Um es vorauszuschicken, alle unsere Touren waren im östlichen Teil des Mapungubwe. Nach dem Gate hielten wir uns in nordwestlicher Richtung. Ziel war der Treetop Walk. Auf dem Weg dorthin sahen wir außer den "üblichen Verdächtigen" - Impala, Zebra, Wasserböcke etc - auch wieder einen Kronenducker, oder wie unsere Reiseleiterin sie nennt, "Killerbambi" :D , da Kronenducker auch Fleisch fressen. Wir hatten zwar schon vorher welche gesehen, aber sobald man die Kamera hob, waren sie im Gestrüpp verschwunden. Dieses Exemplar hier war mal nicht so kamerascheu



Und auch ein Kaffernadler / Verreaux's Eagle posierte wirklich schön für uns



Am Treetop Walk







konnten wir den kleinen Grenzverkehr der Tiere beobachten. DIe Rinder ziehen wohl mehr oder weniger jeden Morgen von Simbabwe und Botswana rüber in den Mapungubwe und abends wieder zurück. Scheinbar fallen auch nur wenige den Raubtieren zum Opfer. Unsere Reiseleiterin meinte nur "unsere Krüger-Löwen würden sich sehr schnell auf dieses Buffet einstellen, da wären bald keine Rinder mehr übrig".

Und sieht dieser Elefant, der Richtung Botswana /Simbabwe zieht nicht auch aus, als ob er nach einem langen Tag im Büro sich jetzt auf den Feierabend freut? Er hatte jedenfalls einen sehr zielstrebigen Schritt drauf :D





Für den Sundowner fuhren wir dann zum Confluence Viewpoint, wo man nochmal einen schönen Ausblick hat.



Auf dem Rückweg begegneten uns noch eine Riesentrappe, Steinböckchen, Wasserböcke und Zebras - für Fotos wars aber schon zu dunkel (wir waren auch etwas spät am Gate - gab von den Torwächtern nen kleinen Anraunzer für unseren Guide).

Zurück in der Lodge war für unsere kleine Gruppe in der Boma alles fürs Abendessen vorbereitet


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Samstag, 3. November 2018, 15:38

so ein schönes Bild vom Verraux Eagle
:danke: :thumbsup:

lg Alma

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Samstag, 3. November 2018, 15:57

Kronenducker

Den hätte ich als Klipspringer identifiziert :blush:
Heisst übrigens übersetzt "Felsenspringer"

:danke: für die schönen Bilder! Ihr geniesst eure Gruppenreise deutlich 8o

LG. Toetske
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Samstag, 3. November 2018, 16:05

Hi Toetske,

grad hab ich gemerkt, dass ich die Bilder verwechselt hab, natürlich ist das ein Klippspringer …

LG Anne

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toetske (3. November 2018, 21:41)

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Samstag, 3. November 2018, 16:11

Hier jetzt das Bild vom Killerbambi (hoffentlich hab ichs diesmal richtig identifiziert :blush: )


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Samstag, 3. November 2018, 18:02

Früh gings heute morgen los zur nächsten Pirschfahrt in den Mapungubwe. Um kurz nach 5 Uhr morgens hatten wir folgenden Ausblick aus unserem Bungalow



ein paar Kuhreiher waren gerade im Anflug auf das Wasserloch bei der Lodge




da saßen sie übrigens immer noch als wir 4 Stunden später zurück kamen …

Und hier seht Ihr, was mich zum Titel meines Reiseberichts veranlasst hat - dieses Schild steht an der Ausfahrt der Lodge bzw. des Mapesu PGR (Bildqualität lässt leider zu wünschen übrig - Aufnahmen in der Dämmerung bei fahrendem Wagen sind keine so gute Idee …)



Im Park haben wir uns heute morgen in Richtung Osten gehalten, um dann zum Fluss zu fahren. Insgesamt sind wir eine Runde gefahren (wieder über Confluence, wobei wir da aber nicht nochmal ausgestiegen sind). Auf der Fahrt zum Fluss, sahen wir u.a diese Zebras im Morgenlicht



African Hawk Eagle (?)



ein Oryx, das sich leider im Gestrüpp versteckte



einige Gnus in der Ferne



mal wieder eine Riesentrappe, bzw. 2 davon, die aber immer soviel Abstand voneinander hielten, dass sie nicht zusammen aufs Bild kamen



und einige Giraffen



Nach einer Frühstückspause am Fluss, ging es zu einem schönen Wasserloch



mit ihm hier als Wächter



und einigen Vögeln, u.a. ein Pied Kingfisher



hier auf der Jagd



und Braunkopfpapageien / Brown headed parrots



Weiter ging es am Fluss entlang, wo wir auch an den Resten eines ca. 3 Wochen vorher von Wilderern getöteten Elefanten :thumbdown: vorbeikamen. Unser Guide hatte uns vorgewarnt, aber es war nicht mehr viel übrig und der Gestank hatte sich zwischenzeitlich auch verzogen.

Im Gebüsch ein schöner Kudubock (ich zähle 2 volle Umdrehungen beim Gehörn, insofern müsste er wohl ca. 3 Jahre alt sein - zumindest wurde uns das so erzählt, jede Umdrehung steht für 1,5 Jahre)



und hier auch ein Anblick, den man nicht sooo oft erhascht



Auch einer Elefantenherde begegneten wir noch


der Vorderste hatte einen Teil seines Rüssels verloren, möglicherweise auch durch eine Wildererschlinge :cursing:

und noch ein Kleiner (die sind halt einfach zu süß :love: )



Auf dem Rückweg zum Tor noch ein springender Klippspringer



Insgesamt eine sehr erfolgreiche Morgentour auch wenn sich die Katzen wieder rar machten, na ja, wir haben ja noch ein paar Chancen im Kruger...

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