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chrissie2006

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21

Freitag, 9. November 2018, 17:50

So, habe noch mal ein bisschen umgeräumt, dass die Dazugestiegenen auch noch ein Plätzchen finden ;)

@Budenknipserin
Ich wünsche dir eine schöne Reise, wo immer es auch hingeht.

Simbabwe ist – so viel kann ich schon mal vorweg nehmen, eine Reise wert.
Wir haben im Laufe der Reise zwei Männer getroffen, die einen Tag später, also am Sonntag für den Grenzübertritt in Beitbridge nur 1,5 h benötigt haben, da wenig los war. Auch von anderen haben wir gehört, dass es sonntags ruhiger war. Vielleicht sollte man das Routing so legen, dass man sonntags die Grenze quert. Oder ihr seid über 60 Jahre alt, denn diejenigen werden bevorzugt behandelt und brauchen sich nicht anstellen.

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Sirkka

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22

Freitag, 9. November 2018, 19:05

Das mit der bevorzugten Behandlung der Generation Ü60 hatten wir vor 2 Jahren auch am Flughafen Harare bei der Einreise erlebt. Da hab ich dann davon profitiert mit ner Rentnergang ;) unterwegs gewesen zu sein ...

rhein-mainer

Uralter Shongololo

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23

Samstag, 10. November 2018, 09:49

Was ist mit mir ?? und meiner Frau ???

HUHU. Hallo Chrissie .

Nur mal zum Spass. Wie lange müssten wir anstehen bzw. würden ich und evtl meine Frau per Huckepack über die Grenze getragen ??? :rolleyes: :rolleyes:

Ja das Land würde mich auch mal interessieren, aber ob ich und meiner Frau das mal antue ??

Ich bin seit August 80 und meine Frau 77.

Nein wenn alles gut geht wollen wir wieder nach Südafrika. :blush:

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chrissie2006

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24

Samstag, 10. November 2018, 12:06



Nur mal zum Spass. Wie lange müssten wir anstehen bzw. würden ich und evtl meine Frau per Huckepack über die Grenze getragen ???



Das andere Pärchen musste gar nicht warten, sie sind an den Schalter gegangen und kamen umgehend an die Reihe.
Ich möchte hier noch mal klar stellen, dass es die südafrikanischen Angestellten waren, bei denen die Formalitäten ewig lange dauerten und es zu fast chaotischen Zuständen kam. Auf dem Hinweg mussten wir in Zimbabwe zwar auch warten, aber durch den Service vom Tourismusbüro war das entspannt. Es gab auch keine langen Schlangen. Auf der Rückreise haben wir für die Ausreise weniger als 1/4 h benötigt, für die Einreise in SA wieder 1,5 h. :thumbdown:

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chrissie2006

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25

Sonntag, 11. November 2018, 09:23

09.09. Gonarezhou NP

Auch heute sind wir wieder früh auf den Beinen. Es ist noch sehr frisch, der Pool liegt ausgetrocknet und verwaist da. Vielleicht liegt es daran, dass es momentan nachts noch ziemlich abkühlt. :S

Es geht weiter, wie der Tag gestern geendet hat: die Straße ist mit Schlaglöchern übersät, sie ist recht schmal und der Lkw- Verkehr ist ziemlich dicht.
Ab dem Runde River wird die Landschaft felsiger und hügeliger. Die Gegend gefällt uns mit den pittoresken Hügeln und Felsen sehr gut.





Inzwischen kommen uns auch häufiger PKWs entgegen und nicht nur Lkws und Busse. Wir sehen auch mehr Menschen an der Straße.
Der Abzweig zur A 10 ist von unserer Seite nicht ausgeschildert. Meine Hoffnung, dass auf der A 10 weniger Lkw-Verkehr ist, erfüllt sich. Dafür sehen wir häufig Eselskarren. Die Qualität der Straße ist etwas besser, wenngleich sie nicht breiter ist. Christian muss auf die Rinder und Ziegen am Straßenrand achten.
Gegen 9:30 Uhr fahren wir durch Triangle, damit man nicht so schnell durchrast, gibt es hier unzählige bumper.
In Chiredzi wollen wir Fleisch und Gemüse kaufen, da man diese Waren nicht von Südafrika einführen darf. Das Angebot im O.K. Markt sagt mir nicht so zu. Den Pick’n’Pay entdecken wir leider nicht. An der Engen Tankstelle bekommen wir ohne Probleme Diesel. Das lässt uns für die weitere Reise hoffen. :)

Wir hatten von einem Farmstall hinter Chiredzi gehört und hoffen, dort noch Gemüse und vielleicht sogar Fleisch kaufen zu können. Leider finden wir ihn nicht, so fällt das Grillen im Gonarezhou NP aus, worüber besonders Christian enttäuscht ist.
Hinter Chiredzi hat die Straße mehr Schlaglöcher. Bevor man den Gonarezhou NP erreicht, durchfährt man das private Malilangwe Conservancy Gebiet. Am Bravo Gate 1 der Malilangwe Conservancy bekommen wir eine Quittung und den Hinweis, dass wir nicht anhalten dürfen. Die Quittung ist am Bravo Gate 2 abzugeben. Leider vergessen wir, den Fotoapparat nach vorne zu holen. X( Ein Waran, der die Straße quert, wäre ein lohnendes Motiv gewesen. Außerdem sehen wir Zebras und Impalas.


Bravo Gate 1 - Das Foto wurde ein paar Tage später bei der Weiterreise aufgenommen




Office Gonarezhou NP

Das Chilojo Cliffs Camp ist leider für unsere Zeit im Park ausgebucht. Wir entscheiden uns daher die erste Nacht für Chipinda Pools, die zweite Nacht für Fishans und die dritte Nacht für Chinguli. Die vierte Nacht lassen wir noch offen.
Es ist günstiger als offiziell (Stellplatz 50 $, private Campsite 90 $, Auto für 5 Tage 10 $) angegeben: wir bezahlen pro Person und Nacht für die Campsite 17 $ (für Fishans 30 $ pP), Nationalpark Eintritt pro Person und Tag 10 $ sowie fürs Auto 2 $ pro Tag.

Die Campsites von Chipinda Pools verfügen über eine eigene Grillvorrichtung, Feuerstelle, riedgedeckte Shelter (geschützter Unterstand) sowie einen Wasseranschluss und haben einen (unterschiedlich guten) Blick auf den Runde River. Unsere Campsite fünf liegt direkt gegenüber des Sanitärblocks, den wir als erstes inspizieren. Es gibt für Frauen und Männer jeweils eine Toilette und eine Dusche. Es ist sauber, Klopapier ist nicht vorhanden. Zum Glück haben wir vorgesorgt und Klopapier gekauft.

Es ist sehr windig, aber da der Gasherd mit einem Windschutz ausgestattet ist, so dass dem Kochen nichts im Wege steht. :thumbup: Christian entdeckt im Hintergrund Elefanten, er will, dass wir uns ins Auto zurückziehen, da die Elefanten in diesem Park den Menschen aufgrund der jahrelangen Wilderei nicht sehr freundlich gestimmt sind. Da ich aber bemerke, dass die Herde den Hügel hinauf läuft, bleiben wir sitzen. Kudus ziehen in einigem Abstand hinter dem Sanitärblock an unserer Campsite vorbei. Ein Kudu traut sich etwas näher heran, dann rennt es aber zurück zu seiner Herde. Hippos grunzen im Wasser.


Sanitärblock




Die Hippos sind leider etwas unscharf



Am Nachmittag brechen wir noch zu einer kleinen Runde zum Massasanya Dam auf. Am Damm sehen wir eine Wasserböcke und Impalas.


Das ist tatsächlich das einzige Foto, dass ich in Dammnähe gemacht habe :rolleyes:

Sie sind relativ scheu. Hippos dösen im Wasser. Auf der anderen Uferseite des Dammes sind in einiger Entfernung Elefanten. In der Ferne liegt ein Krokodil am Ufer. Neben Hammerköpfen gibt es weitere (Wasser-)Vögel, die wir aber leider aufgrund der Distanz nicht identifizieren können.

Als wir ins Camp zurückkehren, liegt unser Stellplatz im Schatten. Wir gönnen uns einen frühen Sundowner.



Vor dem Essen richten wir das Aufstelldach auf, was wirklich sehr schnell geht. Ein Nyalabock läuft hinter unserem Auto vorbei. Wir können unsere Spaghetti nicht in Ruhe essen, denn Elefanten nähern sich der Campsite. Christian zuliebe essen wir im Auto. Ich wäre erst mal noch sitzen geblieben, da ich denke, dass die Tiere, die zu den Camps kommen, Menschen gewöhnt sind und nicht aggressiv reagieren, sonst hätte es sicher auch einen entsprechenden Hinweis bei der Ankunft im Park gegeben. Dies wird mir auch bestätigt, als ich am nächsten Tag die Angestellte beim Gate anspreche. Ein Fahrzeug, das kurz darauf ins Camp will, muss eine Weile abwarten, ehe es weiter zu den Stellplätzen 1-3 fahren kann.
Der Sternenhimmel ist sehr gut zu sehen, leider gelingen mir keine Fotos vom Nachthimmel, da muss ich noch viel lernen.
(ich habe mir vor dem Urlaub eine Lumix FZ 300 zugelegt, nachdem meine alte FZ 200 sich beim Zoomen immer ausgeschaltet hat. Leider habe ich mich vor dem Urlaub nicht allzu groß mit der neuen Kamera beschäftigt, wenig Zeit und wird schon im Großen und Ganzen ähnlich wie die alte sein. Ist sie auch, aber im Detail gibt es natürlich Unterschiede. Allerdings konnte ich auch mit meiner alten Lumix keine guten Fotos vom Sternenhimmel machen :whistling: .)
Wir teilen uns noch einen Klipdrift, bevor wir unsere erste Nacht im Camper verbringen. Kurz nachdem wir im Bett liegen, geht auf einmal die Alarmanlage los. Zuerst denken wir, es ist das Auto der Nachbarn, bis wir realisieren, dass es unser Auto ist. Wir haben keine Ahnung, warum die Alarmanlage angegangen ist, aber es wird das einzige Mal bleiben (wenn wir im Bett liegen). Mit Hippogrunzen schlafen wir ein.
Tageskilometer: 301
ÜN: Chipinda Pools, Campsite Nr. 5

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toetske

oorbietjie

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Montag, 12. November 2018, 01:18

Liebe Chrissie,

Da es ja schon viele Mitfahrer gibt, bleibe ich lieber virtueller Passagier ;) Da habe ich auf jeden Fall immer eine gute Aussicht!
Wahrscheinlich werden wir zwar nie in Zimbabwe Urlaub machen, trotzdem ist es immer wieder interessant, hier die Erfahrungen mitzuerleben.
Ich freue mich also auf die Fortsetzung.

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

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chrissie2006 (13. November 2018, 17:03)

chrissie2006

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Dienstag, 13. November 2018, 17:25

10.09. Chinguli – Fishans (Gonarezhou NP)

Wir schlafen die erste Nacht im Camper wunderbar. Die Nacht ist kalt (ca. 12°C), aber es ist nicht mehr so windig. Wir hören Hippos grunzen, Hyänen heulen und ganz gedämpft Löwenbrüllen. :thumbsup:
Das Vogelkonzert gegen Morgen ist ohrenbetäubend, die Nilgänse sind nicht zu überhören. Natürlich sind wir auch heute wieder früh auf, aber wir lassen uns Zeit, bevor wir nach Fishans fahren, denn es gefällt uns hier sehr gut.

Wir fahren zu der Stelle, wo der Runde River zu furten ist, aber leider können wir nicht bis ans andere Ufer rüber sehen. Ich würde daher gerne den Causeway ablaufen, aber da die Krokodile schon auf Lauer liegen, verzichten wir darauf.




Da müssen wir durch :S

Am Office ist neben der Angestellten von gestern auch ein Ranger vom Park anwesend. Wir teilen ihr und dem Ranger mit, dass wir absolute Angsthasen sind, was Fahrten durch Wassers betrifft :whistling: . Sie arrangieren, dass ein Arbeiter beim Fluss auf uns wartet und vorfährt, damit wir sehen können, wie wir fahren müssen. Wenn wir Probleme bekommen sollten, kann er uns rausziehen. :thumbup:
Etwas beruhigter, aber dennoch aufgeregt, fahren wir zum Runde. Der Arbeiter wartet schon auf uns zu und fährt vor uns durch den Fluss. Auf dem zweiten Abschnitt rutscht der Wagen ein bisschen zur Seite, so sind wir vorbereitet, dass uns nicht das Herz in die Hose rutscht, wenn wir an der Stelle sind.



Die mit Wasserdurchfahrten Erfahrenen unter euch werden sich bestimmt vor Lachen ausschütten, wie man vor so einer harmlosen Flussquerung Angst haben kann. Aber wir haben bisher Flussdurchfahrten wie der Teufel das Weihwasser gescheut, und werden es weiterhin, da -wenn etwas schief geht- das finanzielle Risiko hoch ist.

Christian meistert die Durchfahrt prima. Wir sind happy und geben dem Arbeiter ein kleines Trinkgeld.
Wir steigen aus, damit wir es uns von dieser Seite näher anschauen können. Ich komme ins Stolpern und falle hin. Mein erster Gedanke: hoffentlich hat der Fotoapparat nichts abbekommen. Ich teste ihn gleich, auf den ersten Moment kann ich nichts feststellen. Ich habe mir den rechten Handballen etwas aufgeschürft. Christian meckert etwas über meine Ungeschicktheit, was ich zwar nicht nachvollziehen kann, aber wie so oft, bestraft der liebe Gott kleine Sünden sofort: Christian verletzt sich kurz darauf selbst und im weiteren Verlauf des Urlaubs ist es so, dass ich ihn oft mit Pflastern versorgen muss. :P
Die Strecke auf dieser Seite des Runde Rivers ist vorwiegend vom Mopanebusch geprägt, dementsprechend sehen wir wenig (Säuge-)Tiere.



Kurz vor dem Chinguli Camp biegen wir ab, um nach Fishans zu gelangen. Allerdings kommen wir nicht weit, da uns ein Graben die Weiterfahrt verhindert.





Wir fahren sowohl links als auch rechts ein Stück lang bzw. laufen ein Stück des Weges ab, aber uns erschließt sich nicht, wie man über den Graben kommt, obwohl es so aussieht, als ginge es dahinter weiter. Uns bleibt nichts anderes übrig, als umzudrehen. :(
Auf der Hupe Karte sieht es so aus, als gäbe es einen zweiten Weg, der näher am Wasser vorbeigeht. Wir probieren es Richtung Fishans Causeway, und dort führt tatsächlich ein befahrbarer Weg lang. In der Ferne sieht man die Chilojo Cliffs.
Hier sind auch ein paar Tiere: Gnus, Kudus, Impalas und Paviane. Sie sind sehr scheu. Uns fallen Termitenhügel und einige mächtige Baobabs ins Auge.

Das Fishans Camp bietet nur eine Feuerstelle, keinen Unterstand oder gar Wasseranschluss. Das Plumpsklo sehen wir zuerst nicht, da es ein Stück abseits steht.




WC

Wir essen erstmal und trinken einen Kaffee. Bevor wir im Reiseführer lesen, checkt Christian das Auto, und ich spüle das Geschirr grob ab.
Inzwischen sind die Paviane aktiv geworden und klettern in den Bäumen, die jedoch in einigem Abstand zu uns stehen, herum. Uns nerven jedoch kleine Fliegen, die anscheinend auch beißen oder stechen, denn uns juckt es an mehreren Hautstellen. :thumbdown:



Als es uns zu viel wird, gehen wir zum Flussbett hinunter. In weiter Ferne ist ein einsamer Elefant unter den Cliffs. Die Fliegen schwirren hier sogar noch vermehrt um uns herum.


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chrissie2006

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28

Dienstag, 13. November 2018, 17:40

Später fahren wir zum Chinguli Camp, um Holz beim dortigen attendant zu besorgen, da wir abends am Feuer sitzen wollen, auch wenn wir nichts zum Grillen haben. Christian entdeckt die ersten Warzenschweine, aber auch sie sind verschwunden, bevor ich ein Foto machen kann. :(
Leider kommen wir an den Fishans Causeway nicht nah ran, wir müssten erst durch den Tiefsand durchfahren, um an den Fluss zu kommen. Es kommt auch keiner von der anderen Seite, der den Fluss queren will. So steigt Christian aus und läuft ein Stück, um näher an den Fluss zu kommen, aber große Erkenntnisse gewinnt er dadurch auch nicht.


Sieht auf dem Foto harmloser aus als es uns vorkam



Eine Gruppe Elefanten kommt auf der anderen Uferseite zum Fluss.





Das Chinguli Camp liegt auch schön am Runde River. Wie im Hupe Reiseführer beschrieben, liegen die Stellplätze eins und drei am besten (mit gutem Blick auf den Fluss). Nummer zwei und Nummer vier liegen vom Fluss abgewandt. Campsite Nummer zwei ist die kleinste und in meinen Augen die schlechteste, und ausgerechnet diese wurde uns zugeteilt X( . Nummer fünf liegt ziemlich weit hinten und ist nur über ein Stück Tiefststand erreichbar und somit am weitesten vom ablution block entfernt. Dieser ist in unmittelbarer Nähe zur Campsite eins.
Ich gehe auf Toilette, während Christian mit dem Camp attendant eine Schubkarre Feuerholz holt. Wir laden ihn zu einem Glas Cola ein, worüber er sichtbar erfreut ist. Wir unterhalten uns mit ihm, angeblich ist das Camp zurzeit nicht stark besucht. Hauptsaison ist wohl von Mai bis August. Ein Unimog kommt im Camp an und stellt sich auf die Campsite Nr. 1. Mal sehen, ob sie morgen noch da sind. Uns fällt angenehm auf, dass hier keine Fliegen nerven.
Auf dem Rückweg zum Fishans Camp kommt uns ein weiteres Fahrzeug entgegen. Ganz so leer scheint das Chinguli Camp nicht zu sein. :rolleyes:
Wir sichten nur noch Impalas, Warzenschweine und Elefanten.





Christian entzündet das Feuer. Er will sich Hände waschen, aber es tropft nur noch ein letzter Rest raus. Man darf sich wirklich nicht darauf verlassen, dass der Wassertank auch tatsächlich voll gefüllt wurde. :cursing:





Weit entfernt auf der anderen Uferseite ist eine Gruppe Elefanten. Sie ziehen sich langsam zurück und gehen einen Hügel rauf.
Heute Abend ist es wärmer als gestern, es ist auch nicht windig. Ich esse Toast. Christian fastet. Vielleicht gar nicht mal so schlecht, dass wir nichts zum Grillen haben… :whistling:
Tageskilometer: 70
ÜN: Fishans


Bei der Durchsicht der Fotos habe ich leider festgestellt, dass ich im Gonarezhou NP wohl nicht gerade in Fotografierlaune war und dementsprechend keine große Auswahl habe :blush: . Da fällt zwar die Qual der Wahl weg, aber leider auch, das ein oder andere lohnenswerte Motiv. Bei den nächsten Destinationen wird es aber besser (was die Quantität betrifft ;) ).

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kOa_Master

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29

Mittwoch, 14. November 2018, 06:10

An einem solch abgelegenen Ort schadet es gewiss nicht, wenn man bei Flussdurchfahrten ein wenig vorsichtiger ist ;) Aber durch den Graben hätte man doch einfach leicht seitlich quer fahren können? Das hätte der Hilux locker mitgemacht, der kann sowas ab!
Herrliche Aussicht, ich möchte auch unbedingt wieder hin. Wirklich eine schöne Ecke von Zim, hier hatten wir einige Abenteuer, die mir damals ziemlich normal vorkamen :blush:
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Mittwoch, 14. November 2018, 16:56

Aber durch den Graben hätte man doch einfach leicht seitlich quer fahren können? Das hätte der Hilux locker mitgemacht, der kann sowas ab!


Beim Betrachten des Fotos kam mir auch der Gedanke, vermutlich täuscht die Perspektive, denn wir haben uns das recht genau angeschaut. Letztendlich war es ganz gut, dass wir zurückgefahren sind, denn als wir von der anderen Seite an dem Abzweig zur Piste vorbeikamen, war keine Spur zu erkennen. Wahrscheinlich ist da schon ewig keiner mehr lang gefahren.

Was hattet ihr denn für Abenteuer? 8)

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toetske (15. November 2018, 00:22), kOa_Master (14. November 2018, 17:10)

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Donnerstag, 15. November 2018, 17:27

11.09. Fishans - Chinguli (Gonarezhou NP)

Die Nacht ist im Vergleich zu der vorigen Nacht sehr ruhig. Wir hören nur kurz Löwen brüllen und Hyänengeheul.
Gegen 5:45 h beginnt bei den Affen der Tag. Der Ruf des Schreiseeadlers ertönt, und sämtliche andere Vögel stimmen ihr Konzert an.
Gegen 6:15 Uhr stehen wir auf. Da es noch sehr frisch ist, setzen wir uns mit dem Tee/ Kaffee in die Sonne und beobachten Baumhopfe und Braundrosslinge. Für ein Foto sind sie zu flink. Die schönen Blüten des sausage trees sind dagegen kooperativere Fotomotive. :D



Ich entdecke auf einer Flussbank ein Hippo und ein Krokodil, leider nur in Fernglasentfernung. Wir hören dezentes Löwengebrüll. Die Paviane sind dafür umso lauter, es hört sich zum Teil wie Mord und Totschlag an. 8)

Wir wollen heute zum Chilojo Cliffs Viewpoint, Fotos der Klippen sowie die Aussicht von dort sind wohl die Bilder vom Gonarezhou NP, die jedem, der schon dort war, als erstes vor dem inneren Auge erscheinen, wenn man an den Park denkt.
Wir begegnen Gnus, Impalas, Ducker und vereinzelt Kudus, aber entweder sind sie zu weit weg oder zu sehr im Gebüsch versteckt. :(


Weißrückengeier

Die Piste ist eng und von Mopanebusch gesäumt, was Christian gar nicht gefällt, da er nicht unverhofft auf Elefanten treffen will. Der Weg wird zur Wellblechpiste, aber dafür öffnet sich der Mopanebusch etwas.



Wir sehen zwei Elefantengruppen, aber sie schon etwas weiter entfernt, was Christian sehr Recht ist. Die letzten rund 10 km sind sehr (tief-)sandig, die letzten Meter vor dem Viewpoint sind dann wieder angenehm zu fahren.



Wir genießen eine dreiviertel Stunde allein die herrliche Aussicht am Chilojo Cliffs Viewpoint 8o und sehen mehrere Elefantenherden und ein paar Affen im Flussbett.






sehr gezoomt...

Dann kommt ein Afrikaans sprechendes Pärchen und kurz darauf noch ein Tourfahrzeug mit einem älteren Pärchen. Mit ihnen kommen wir ins Gespräch, sie haben im Mai ihre Schwiegertochter in Hamburg besucht. Der Guide macht uns Mut, bis zum Bopomela Crossing zu fahren, um dann auf der anderen Seite zurückzufahren, aber Christian will sein Glück nicht herausfordern, daher fahren wir die gleiche Strecke zurück.

Wir stellen uns erstmal auf die Campsite Nummer eins im Chinguli Camp, da sie laut camp attendant heute frei sein soll. Wir laden ihn nochmal auf ein Glas Cola ein. Campsite Nummer drei ist von einer größeren Gruppe besetzt.
Den Großteil des Nachmittags verbringen wir mit lesen, faulenzen und Körperpflege. Christian kümmert sich auch ums Auto: Öl checken, Schrauben nachziehen.

Eindrücke in unmittelbarer Umgebung von Campsite 1:








Campsite Nr. 2, leider musste ich feststellen, dass ich kein Foto von der Campsite gemacht habe :thumbdown: .

Später fahren wir nochmal zum Fishans Causeway, in der Hoffnung Tiere im Flussbett zu sehen. Bis auf Impalas, Pavianen, einem Kudu und einem Gnu wird diese Hoffnung nicht erfüllt.



Da wir uns nicht hetzen lassen wollen, fährt Christian etwas zur Seite, damit der Hintermann überholen kann, dann stellt sich heraus, dass es eine Deutsche ist, die auch auf Chinguli Campsite übernachtet.


immer wieder ein imposanter Anblick


Tawny Eagle?? Bitte um Berichtigung, falls ich daneben liege, aber bei den "brownies" tue ich mich extrem schwer

Die Deutsche steht auf der Campsite Nr. 1, als wir das Camp erreichen. Wir wollen unsere Sachen packen und zur Campsite 2 umziehen, aber sie bietet uns an, die Campsite zu teilen. Wir revanchieren uns mit einem Getränk und unterhalten uns angeregt bis 22 h. Aus dem Hintergrund ertönt das Tröten von Elefanten und wenn man genau hinhört, hört man vereinzelt einen Löwen brüllen.
Tageskilometer: 59
ÜN: Chinguli Camp, Campsite 1

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chrissie2006

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32

Sonntag, 18. November 2018, 17:56

12.09. Chinguli – Chipinda Pools

Als wir aufstehen, ist Lilly schon putzmunter. Bevor sie in den südlichen Teil des Gonarezhou NP fährt, unterhalten wir uns nochmal wegen des river crossings beim Fishans Causeway. Dadurch verpasse ich, ein Foto vom Sonnenaufgang am Fluss zu machen. :whistling:
Christian hat nicht gut geschlafen, denn er hat gehörigen Respekt vor der Wasserdurchfahrt. Ich schwanke zwischen „wird schon gut gehen“ und „hoffentlich bereuen wir es nicht“. Letztendlich will ich nicht den gleichen Weg wie auf der Herfahrt fahren, da es auch ein großer Umweg wäre, schließlich wollen wir uns die gegenüberliegende Seite der Chilojo Cliffs anschauen. Ich versuche mich zu beruhigen, dass wir Tipps von Lilli bekommen und wir außerdem gesehen haben, dass das Wasser nicht allzu tief ist.

Ich spreche Christian Mut zu, dann wagt er das Abenteuer.


gleich drüben

Er macht es wieder prima, ich zweifle, ob ich es so gut gepackt hätte. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich die Flussdurchfahrt nicht mit dem Fotoapparat gefilmt habe.



Blick zurück



Wir halten bei Nyalas, sie sind entspannter und rennen nicht weg. Das gilt für die meisten Tiere, die wir auf diesem Abschnitt sehen.



Die Baobabs sind meistens von Steinen umgeben, damit die Elefanten die Baumriesen nicht weiter schädigen können.



Der Picknickplatz liegt fast gegenüber dem gestrigen Aussichtspunkt. Wir gehen zum Flussbett runter, dort sehen wir Hornraben, Goliathreiher, Nilgänse und weit entfernt Affen. Hippos planschen in einem Wasserloch.





Als wir wieder hoch zum Picknickplatz gehen, kommt ein Caretaker und macht diesen sauber. Er weist uns daraufhin, dass sich ein Elefant der gegenüberliegenden Uferseite nähert.



Nach einer Weile kommt noch ein zweiter.



In der Zwischenzeit kommen zwei junge Deutsche, mit denen wir uns eine Weile unterhalten. Sie sind am Sonntag über Beitbridge nach Zimbabwe eingereist, da war die Lage wesentlich entspannter als bei uns, sie haben nur 1,5 h benötigt. Die Beiden haben sich gestern bei der Wasserdurchfahrt bei Bopomela im Flussbett festgefahren und mussten herausgezogen werden. Das hielt sie aber nicht davon ab, es heute noch einmal zu versuchen - Hut ab. Dieses Mal erfolgreich.

Die Elefanten kommen in der Zwischenzeit auf unsere Uferseite und fressen am Fuße der Picknicksite, so dass wir langsam Richtung Auto gehen.











Fortsetzung folgt noch heute

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chrissie2006

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33

Sonntag, 18. November 2018, 18:42

Auf der Weiterfahrt sehen wir viele Elefanten auf der Ebene. Wir fahren an der Kreuzung mit dem Sililijo Loop vorbei, wir wollen uns interessehalber selbst die Flussquerung bei Bopomela anschauen.
Um den Fluss zu queren, geht es mehrmals durchs Wasser und zwischendurch ist eine Tiefsandpassage. Gut, dass wir uns gestern dagegen entschieden haben, nach so viel Abenteuer steht uns nicht der Sinn. ;)





Da uns Lilli den Sililijo Loop als landschaftlich sehr schön empfohlen hat, nehmen wir diesen, um Richtung Chipinda Pools zurückzufahren. Anscheinend haben wir einen anderen Geschmack als Lilly, uns überzeugt zumindest der erste Abschnitt des Sililijo Loop nicht. Der Loop ist steinig und durch den Mopanebusch sehr eng. Im weiteren Verlauf wird er etwas offener. Es gibt viele Termitenhügel und Baobabs. Gelb blühende Bäume sind richtige Blickfänge.







Hier sind die Tiere wieder scheuer, als wir uns einer kleinen Wasserstelle nähern, entfernen sich Zebras und Impalas von dieser. :( Auch die Warzenschweine flüchten wenig später. Uns kommen die Warzenschweine im Gonarezhou NP recht klein vor.

Am Office bitten wir, uns für die letzte Nacht vom Chinguli Camp auf Chipinda Pools umzubuchen, was problemlos erfolgt. :thumbup: Wir bekommen Campsite acht zugeteilt.
Campsite acht liegt liegt direkt an der Straße, die nur noch zur Campsite neun vorbei führt. Gegenüber liegt das Waschhaus.
Wir essen unsere letzten Brötchen. Danach hält Christian Siesta, ich lese und beobachte einige Vögel wie Haubenbartvogel, Angola-Schmetterlingsfink, Graulärmvogel und Nilgänse.


juv. oder fem. Jameson's Firefinch? :help:

Auf unserer Uferseite ist ein Elefant. Ich erahne ihn mehr als ich ihn sehe, da er unterhalb der Campsite am Ufer immer wieder gut vom Buschwerk verdeckt wird. Er kommt jedoch immer näher,



und wir verziehen uns sicherheitshalber ins Auto. Der Elefant hält uns über eine halbe Stunde lang in Schacht: rund um die Campsite inspiziert er jeden Baum und jeden Strauch. Dabei frisst er mal hier, mal da ein paar Blätter und Früchte.






vom Auto aus nach hinten zu fotografieren, ist nicht so leicht :whistling:

Ich überrede Christian noch, zur Runde Gorge zu fahren. Die Zufahrt ist zur Gorge ist sehr ruppig, aber zum Glück nicht allzu lang. Hier kann man auch übernachten. Es gibt wie bei Fishans ein Plumpsklo.



Christian entdeckt Löwenspuren, so dass wir uns nicht allzu lange außerhalb des Autos aufhalten. Leider entdecken wir sie jedoch nicht.
Als wir wieder auf dem Hauptweg sind, kreuzt etwas weiter vor uns eine braune Hyäene die Straße. Leider verschwindet sie im Mopanebusch, bevor ich ein Foto machen kann. Wir warten einige Minuten, aber sie kommt nicht wieder hervor.

Als wir auf die Campsite zurückkehren, trinken wir ein Hunters mit schönem Blick auf den Runde River. Ab und zu grunzen die Hippos, und die Grillen zirpen.



Später gibt es noch mal Nudeln mit Meatballs. Danach sitzen wir am Feuer. Es ist noch recht warm, der Himmel ist nicht so sternenklar wie die Tage zuvor.
Tageskilometer: 97
ÜN: Chipinda Pools

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