Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen im "Suedafrika-Forum.org"! Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden. Wichtiger Hinweis zur Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bär

Vollkommen Ahnungsloser

Beiträge: 10 426

Dabei seit: 10. März 2008

Danksagungen: 15624

  • Nachricht senden

21

Donnerstag, 15. November 2018, 15:35

Wenn Stony Point zum Kogelberg NR gehört, müsste der Eintritt aber auch mit der Wild Card möglich sein.

Das hätte ich eigentlich gleich selbst nachschauen können... (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Zitat

Conservation fee
Adults R25 (Wild Card not accepted)
Children R15 (Wild Card not accepted)


Entschuldige die Unterbechung. :blush:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kOa_Master (21. November 2018, 08:36)

LIRPA 1

Gaukler

  • »LIRPA 1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 261

Dabei seit: 31. März 2010

Danksagungen: 9293

  • Nachricht senden

22

Donnerstag, 15. November 2018, 16:00

Hi,
Zudem liegt es natürlich auch "auf der Strecke" vieler Rundreisen.
Ja, das war es, die vorherrschende Sprache war Deutsch. :P (Herbstferien). Samstag spielte wohl weniger eine Rolle.

Das hätte ich eigentlich gleich selbst nachschauen können...

Den Link hatte ich ja gleich gesetzt. Aber Du hast schon Recht, ich hätte es dabei schreiben sollen. Mache ich ja sonst auch. Ich werde mal korrigieren. Danke!

LG Lilly

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kOa_Master (21. November 2018, 08:36), toetske (15. November 2018, 23:05), Bär (15. November 2018, 16:15)

LIRPA 1

Gaukler

  • »LIRPA 1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 261

Dabei seit: 31. März 2010

Danksagungen: 9293

  • Nachricht senden

23

Sonntag, 18. November 2018, 10:53

Witsand – The Whale Place

Nun also weiter nach Witsand. Warum Witsand, mag sich jetzt vielleicht manche(r) fragen. Das ist ja nun nicht so die bekannte Destination entlang dieser Strecke. Auch für uns kam es ja auch erst jetzt zum ersten Besuch. Das kam so: Wale sollten es sein und Strand und nicht so voll. De Hoop war dafür erste Wahl aber ausgebucht. Agulhas nicht Wal intensiv genug und in De Kelders gibt es leider „unser“ Guesthouse nicht mehr. ;( Das wäre zu wehmütig geworden. Hermanus ist uns in der Saison zu belebt und außerdem gibt es auch dort unsere bevorzugte Unterkunft nicht mehr. In diesem Dilemma fiel uns ein, dass Gerhard, der das Guesthouse in De Kelders betrieben hat, früher in Kontakt mit der Uni in Kapstadt war und immer erzählte, dass die meisten Wale vor Witsand gezählt wurden. Damit war Witsand das erklärte Ziel und wir fanden auch bald eine Unterkunft. Wir nahmen Kontakt auf über die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und da eine Kreditkarten Zahlung nicht möglich war, sprachen wir die Buchung über Safarinow ab. So weit, so gut und dann passierte das, was irgendwann einmal passieren musste, wenn man alles selber bucht. Die Bestätigung von Safarinow kam und wurde nur wahrgenommen. Einen Monat vor der geplanten Anreise, der Rand stand gerade gut, nahmen wir die Restzahlung vor und waren daher nicht erstaunt, dass Luke, der Verwalter des Whale Place, die Ankunft absprechen wollte. Wir schrieben also die ungefähre Uhrzeit. Am nächsten Tag kam dann der Anruf, wann wir denn kommen, er wartet schon auf uns? Häh, wir kommen in einem Monat. Ne, meint Luke, die Bestätigung sagt etwas Anderes. Und so war es auch. Was nun? Zum Glück hatte es ja vorher Kontakt außerhalb von Safarinow gegeben und die Unterkunft war auch genau einen Monat später noch frei. Also wurden wir einfach verschoben und alles war gut. Glück gehabt! :whistling:

Nach dieser langen Vorgeschichte nun zurück zur Reise. So sah es unterwegs aus...



... und so, als wir auf Witsand zu fuhren.



Vor Ort angekommen, ...

... riefen wir Luke an und 5 Minuten später begrüßte er uns und zeigte uns alles. Wir betraten das Haus über die vordere untere Terrasse,



besichtigten die 3 Schlafzimmer ...



und zwei Bäder und die hintere untere Terrasse ...



bevor wir über die Treppe ins Highlight des Hauses gingen. Oben befand sich die große Wohnküche,...



... die vordere (Wind geschützte) Terrasse mit Grill und Ausblick über die Nachbarn und die Dünen, ...



... ein weiteres WC und vor allem die hintere Meerblick Terrasse. Ja, so hatten wir uns das vorgestellt.



Bevor ich nun weiter schwärme und damit ihr nicht denkt, ich mache hier Werbung und bin an der Vermietung beteiligt, hier ein paar Kleinigkeiten, die uns auffielen. Das Haus bräuchte etwas mehr Aufmerksamkeit im Erhalt. Es fing schon damit an, dass das Schild "The Whale Place", dass als Erkennungsmerkmal gedient hätte, nicht angebracht war sondern unsichtbar auf der Mauer lag. :help: Das Einfahrtstor sprang immer aus der Führung und war schwer gängig, die Terrassen Türen zur Meerseite schlossen nicht richtig und von 5 Herdplatten gingen nur 3. Ein paar Lampen funktionierten nicht und auch der Toaster brauchte ab und zu ein gutes Wort. Unten vor den Schlafzimmern war die Terrasse ziemlich zugewachsen. Möglicherweise diente das auch dem Windschutz, nahm aber auch Ausblick.
Der Besitzer ist Pilot in Dubai und nur 3 Wochen im Jahr im Haus. Ansonsten wird es vermietet aber ohne zu viel Druck. Dadurch gibt es keine ständige Wartung und das merkt man.
Handtücher gibt es normalerweise nicht dazu, da wir vorher angefragt hatten, bekamen wir welche gestellt und diese waren sauber und frisch.
Beheizbar oder mit einer Klimaanlage versehen war das Haus nicht aber es gab einen kleinen Radiator, der uns reichte. Im Hochsommer wird das Haus wohl dadurch, dass man gut lüften kann auch ohne AC gut bewohnbar sein.
Die Reinigung des Hauses war nicht inkludiert und kostete 300 Rand, die bar vor Ort gezahlt wurden. Vor Ort musste auch eine Kaution in Höhe von 500 Rand hinterlegt werden, die wir bei der Abreise ohne große Kontrolle zurück bekamen.

Wir würden das Haus sofort wieder nehmen. Es war sauber, die Bettwäsche roch frisch aufgezogen und die Lage war unschlagbar.

An unserem Ankunftstag war es sehr windig, das Meer aufgewühlt und wir sahen keine Wale. Luke versicherte aber, dass viele Wale vor Ort sind und wir sicher reichlich sehen werden. O.K. mit der richtigen Flasche Wein :wine: erlangten wir Bettschwere und kontrollierten am nächsten Morgen.
Ja, da waren sie! Wie man auf diesem ungezoomten Foto sieht, sogar teilweise nah am Strand.



Oder weiter weg beim Sonnenbad fast ganz über Wasser.



Oder noch weiter weg, vor Infanta im Spielmodus.



Oder als Hai getarnt. ;)



Oder im Kopfstand.



Oder generell vor Übermut tobend. 8o



Immer wenn man 'raus sah, sah man irgendwo Wale. Wir hatten auch in De Kelders schon viele Sichtungen aber so viele, das kannten wir nicht. Irgendwo habe ich gelesen, die Einwohner von Witsand nennen ihr Meer Walsuppe und das passt wie Faust auf Auge. :thumbup:

Geplant war eigentlich eine Bootstour auf dem Breede River oder zum De Hoop (beides kann man vor Ort buchen) aber wir konnten uns nicht von unserer Terrasse los reißen. Immerhin machten wir Strandspaziergänge nach Witsand bis zur Breede River Mündung ...



... und in die andere Richtung bis wir nicht mehr konnten. Schön zu sehen, wie voll der Strand ist. :D







Gesehen habe wir viele schöne Kleinigkeiten und ein paar Tierchen aber so gut wie keine anderen Menschen.





In der Nähe der Flussmündung gab es ein von uns nur für ein kühles Getränk genutztes Restaurant (The Anchorage) und tatsächlich am Sonntag auch ein paar Sonnenanbeter aber das war es auch schon.



Wir hatten uns vorher bei Luke erkundigt, ob es irgendwelche Sicherheitsbedenken gäbe und er hat das verneint. Man kann problemlos Tag und Nacht spazieren gehen, er schließt auch sein Auto nie ab und er wüsste auch nichts von irgendwelchen Problemen. Auch wir fühlten uns immer sehr sicher, die größte Gefahr, der wir begegneten waren Seeigel und ein Angelhaken am Strand. Da war Vorsicht angebracht.



Für uns steht fest: Wir kommen wieder und das nicht nur wegen der Sonnenaufgänge.



Würde unsere nächste Unterkunft das toppen können? Schaun wir mal...

Es haben sich bereits 27 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Kitty191 (12. Dezember 2018, 16:45), Piepsi (29. November 2018, 14:50), hawaiki (25. November 2018, 08:39), Sonnenmensch (22. November 2018, 21:50), cameleon (22. November 2018, 13:16), chaos (22. November 2018, 13:03), kOa_Master (21. November 2018, 08:43), Wicki4 (20. November 2018, 18:35), bandi (19. November 2018, 09:10), Charlotte_ (19. November 2018, 08:57), Christine1509 (18. November 2018, 23:07), sunny_r (18. November 2018, 22:11), toetske (18. November 2018, 21:21), Dolphin2017 (18. November 2018, 19:22), Mogli98 (18. November 2018, 19:00), parabuthus (18. November 2018, 18:56), OmaUrsula (18. November 2018, 18:28), Gisel (18. November 2018, 15:42), Bär (18. November 2018, 13:57), Beate2 (18. November 2018, 13:50), spruitjes met mosterd (18. November 2018, 13:06), gatasa (18. November 2018, 12:19), Bueri (18. November 2018, 12:16), corsa1968 (18. November 2018, 11:27), M@rie (18. November 2018, 11:22), schauli54 (18. November 2018, 11:18), SarahSofia (18. November 2018, 11:11)

Gisel

Erleuchteter

Beiträge: 436

Danksagungen: 736

  • Nachricht senden

24

Sonntag, 18. November 2018, 15:45

Hallo Lilly,
Was ist denn dieses blaue Etwas? Ist das eine Quallenrt? Haben wir auch massenhaft an der Stuis Bay gesehen.
Grüsse von Gisela

LIRPA 1

Gaukler

  • »LIRPA 1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 261

Dabei seit: 31. März 2010

Danksagungen: 9293

  • Nachricht senden

25

Sonntag, 18. November 2018, 16:09

Hi Gisela,

für mich blue bottles also so etwas, wie eine Portugiesische Galeere würde ich denken, mit Quallen bin ich aber nicht so bewandert. Körperkontakt haben wir vermieden. :D

LG Lilly

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kOa_Master (21. November 2018, 08:43)

parabuthus

Erleuchteter

Beiträge: 1 382

Dabei seit: 14. Oktober 2014

Danksagungen: 6408

  • Nachricht senden

26

Sonntag, 18. November 2018, 19:06

Beeindruckend. Das könnte uns wohl auch gefallen. Genau unser Ding, das Strandhaus. Unsere Walbeobachtungen sind auch definitiv ausbaubar. Von dem Ort Witsand habe ich noch nie gehört. Besonders groß scheint der ja auch nicht zu sein. Sieht eher beschaulich aus.

LG

Christian

Dolphin2017

Fortgeschrittener

Beiträge: 31

Dabei seit: 14. August 2016

Danksagungen: 31

  • Nachricht senden

27

Sonntag, 18. November 2018, 19:34

Das sind wohl Bloublasies.
Spiritsailor hat dazu Informationen auf Pos 43 im Reisebericht von nn1177 gepostet.
nn11 hat mit dieser Spezies am Cap Vidal Bekanntschaft gemacht s. Pos 42.

Reise sehr gerne weiter mit und möchre mich für die vielen tollen Tipps , in diesem Reisebericht und in den vorherigen, ganz herzlich bedanken :danke:

LG Gaby

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sunny_r (18. November 2018, 22:12), toetske (18. November 2018, 21:34)

toetske

oorbietjie

Beiträge: 3 208

Danksagungen: 4632

  • Nachricht senden

28

Sonntag, 18. November 2018, 21:47

Wieder ein Geheimtipp...

:danke: Lilly,

Toll dass Du mir Witsand in Erinnerung gebracht hast. Wir machten im Oktober 2005 (!) einen Tagesausflug in dieses kleine ruhige Dorf, von Riversdal aus. Wale haben wir damals zwar nicht gesehen, aber an die stille Friedlichkeit erinnere ich mich noch gerne.
Seitdem waren wir schon ein paar Mal in derselben Unterkunft in Riversdal, machten aber jedesmal Tagesausflüge in andere Richtungen. Inzwischen haben unsere "Freunde" ihr B&B verkauft und wohnen jetzt in Stilbaai, wo wir sie hoffentlich auch Anfang 2019 wieder treffen werden. Ich hatte mir allerdings schon eine Alternative in... Witsand ausgesucht falls sie mal wieder unterwegs sein sollten. Allerdings war es nicht das Whale Palace 8)

Würde unsere nächste Unterkunft das toppen können? Schaun wir mal...

Bin wie so oft gespannt und vor allem neugierig :whistling:

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kOa_Master (21. November 2018, 08:43)

LIRPA 1

Gaukler

  • »LIRPA 1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 261

Dabei seit: 31. März 2010

Danksagungen: 9293

  • Nachricht senden

29

Mittwoch, 21. November 2018, 20:16

Arch Rock am Keurboomstrand – nette Zwischenstation

@ Christian: Ja, ich denke auch, dass Witsand etwas für euch wäre. Womöglich auch ohne The Whale Place. Man weiß ja nie, wie andere auf eine Unterkunft reagieren, die man selbst toll findet.
@ Gaby und Toetske: :danke: :blush:



Um ca. 9.00 Uhr riefen wir Luke an, um mit zu teilen, dass wir Abreise bereit sind. Er hatte uns beim Einzug gesagt, dass wir keine feste Zeit haben, nach uns käme keiner und wir könnten auch bis Nachmittags bleiben. :thumbup: Leider hatten wir unsere nächste Station vor gebucht und mussten weiter. :rolleyes: Er kam dann auch direkt und wir zeigten ihm die kleineren Problemchen. Die Kaution gab er uns schon zurück, bevor er das Haus betreten hatte. Wir sehen scheinbar Vertrauen erweckend aus. :P
Dann ging es weiter, erst die bekannte R322 vorbei an Straußenfeldern, ...



dann immer auf der N2 in Richtung Osten. Vor Wilderness dann unbekannte Flugobjekte über uns und der lange Strand unter uns. Das kannten wir schon, die Ecke scheint eine Einflugschneise zu sein.



Nur ein Stopp zum Tanken war notwendig bevor wir unser Tagesziel erreichten. Kurz vor der Abfahrt nach Keurboomstrand hielten wir noch am bekannten Farmstall (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Wir waren ein wenig enttäuscht, hätten uns mehr Frisches erhofft, da wir aber sowieso nicht vor hatten zu kochen, genügte uns Brot und ein paar süße Teilchen à la Mini Melk- und Lemontarte, Date Balls etc. und wir konnten weiter ziehen.



Unsere Unterkunft ist eine Empfehlung aus dem Forum und Kitty hatte uns genau informiert, was wir erwarten können und was nicht. :thumbup: :danke: Wir trafen alles wie beschrieben an, wir hätten aber nicht damit gerechnet, dass Kitty hier dauerhaft wohnt und die Liegen warm hält. ;)

Gebucht haben wir, für uns eher ungewöhnlich über einen großen Global Player. Auf direkte Email an Arch Rock erhielten wir keine Antwort und bei Expedia gab es die genauen Beschreibungen mit Namensnennung der Chalets. Über Shoop gebucht war es dann letztendlich auch die preiswerteste Variante und geklappt hat alles sehr gut.



Nach dem freundlichen Empfang an der Rezeption nahmen wir unsere Hütte „Southern Seas“ in Besitz.

Vom privaten Parkplatz ging es in die große Wohnküche. Dann gab es zwei Schlafzimmer, eines wurde begehbarer Kleiderschrank, das andere mit Meerblick wurde für seine originäre Bestimmung genutzt. Übrigens war alles, entgegen mancher Bewertung, die wir gelesen haben, sehr sauber. :thumbup:





Zwei Bäder, eines mit Wanne, eines mit Dusche rundeten das Innere ab.



Ein Gasofen leistete gute Dienste, zumindest nachdem wir eine volle Flasche bekamen. Das brauchte allerdings trotz Zusage, dass es sofort erledigt wird, einen ganzen Tag.



Draußen gab es die Terrasse mit Grill und dem hier schon reichlich beschriebenen erträglichen :thumbup: Ausblick.





Eines hat uns gestört: An unserem Chalet lief der Strandzugang des Ressorts vorbei. Auch wenn ein Schild an den Treppen dazu auffordert die Privatsphäre zu respektieren und nicht auf der Treppe stehen zu bleiben, fanden wir es nicht angenehm direkt im Blickbereich zu liegen.





Gebucht hatten wir diese Unterkunft als Zwischenstopp, um von Witsand bis zum Addo nicht durch fahren zu müssen. Außerdem hatte Kitty von Delphinen geschwärmt, die man dort sehen soll. Wir Wal Verwöhnten saßen also den lieben langen Tag auf der Terrasse, aßen unsere Farmstall Einkäufe, lasen Deon Meyer, den wir in der Leihbibliothek des Ressorts entdeckt hatten und wurden enttäuscht. Nur einmal dümpelte ein Wal vorbei (mit dem hatten wir gar nicht gerechnet), Delphine kamen leider nicht.



Die Lage der Chalets ist ziemlich gut für Ausflüge in die nahe Umgebung. Plettenberg mit der Robberg Peninsula ist sichtbar aber auch das Nature Valley, Knysna oder der Tsitsi sind mit dem Auto schnell erreicht. Wir waren allerdings im Entspannungsmodus, haben auch alle genannten Orte schon mehrfach besucht und so stand unser RAV4 einen weiteren Tag komplett gechillt herum.





Strandspaziergänge in der Witsand Länge waren hier nicht so leicht möglich. Nach links hätte man Felsen überklettern müssen, was auf Grund einer anstehenden Knie OP keine gute Idee war. Nach rechts sah es, nachdem man ein paar Treppen überwunden hatte, etwas besser aus.



Von dort sah man auch gut die Top-Lage des Restaurants Enrico, das wir beide Abende aufsuchten.





Das Essen war gut aber nicht überwältigend. Die Vorspeisen waren sehr gut und reichlich. Die empfohlene Bomba war da eher die Ausnahme. Laff und nur nach (direkt mit gelieferten) Knoblauch und Peperoni Ergänzung lecker.



Die Hauptspeisen waren o.k., der Ochsenschwanz leider nicht wirklich von den Knochen fallend, der frische Fisch aber ziemlich fein.Es war an beiden Abenden innen recht voll, da wir früh vor Ort waren, bekamen wir einen Tisch ohne Reservierung. Draußen war es leider zu kalt.
Der Service war sehr flott, freundlich und aufmerksam, da gab es nichts zu meckern. Die Specials Karte enthielt leider keine Preise, der schon gelobte Service hatte diese aber auf Nachfrage direkt parat.



Fazit: Eine sehr nette Unterkunft mit einem super praktisch gelegenen gutem Restaurant, hier kann man es aushalten. Witsand bleibt aber vorne – da haben wir unser Herz verloren. :love:

Als wir gerade gepackt hatten und unsere Weiterfahrt antreten wollten, warfen wir noch einen letzten Blick auf das Meer und siehe da, Kitty behielt doch Recht: Delphine! Leider war das große Objektiv schon verstaut aber ein paar Beweisfotos gibt es.



Nun konnte es zur nächsten Premiere gehen aber vorher war wieder ein Zwischenstopp geplant.

Es haben sich bereits 25 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Kitty191 (12. Dezember 2018, 16:49), Piepsi (29. November 2018, 14:54), chrissie2006 (25. November 2018, 17:25), hawaiki (25. November 2018, 08:44), Cassandra (24. November 2018, 10:18), Charlotte_ (23. November 2018, 08:41), Wicki4 (23. November 2018, 07:15), toetske (22. November 2018, 22:03), Cosmopolitan (22. November 2018, 21:59), Sonnenmensch (22. November 2018, 21:57), cameleon (22. November 2018, 13:22), chaos (22. November 2018, 13:08), Beate2 (22. November 2018, 13:02), maddy (22. November 2018, 09:48), spruitjes met mosterd (22. November 2018, 07:18), M@rie (21. November 2018, 23:12), OmaUrsula (21. November 2018, 22:48), Bär (21. November 2018, 22:42), Mogli98 (21. November 2018, 22:35), sunny_r (21. November 2018, 22:25), Dolphin2017 (21. November 2018, 22:09), bandi (21. November 2018, 22:00), corsa1968 (21. November 2018, 21:18), parabuthus (21. November 2018, 21:06), Gisel (21. November 2018, 20:33)

bandi

Optimistin

Beiträge: 632

Dabei seit: 5. Juli 2012

Danksagungen: 2344

  • Nachricht senden

30

Mittwoch, 21. November 2018, 23:04

Hui Lilly, ein ganz spezielles :danke: für diesen Bericht. :D .

Von außen kennen wir die Chalets ja schon und Enrico fanden wir auf unserer 1. Sa-Reise sogar unter dem Schirm bei Regen toll. Wie schön für uns, dass es dieses Mal mit der Buchung geklappt hat. Und unsere Reise rückt gaaaanz langsam näher. :)
Toll, dass Kitty Recht behalten hat und ihr noch Delfine sehen konntet. Das steigert unsere Erwartungshaltung :D . Kitty sitzt jetzt wohl gerade in Kiliekrankie auf der Terrasse :) .
Ich freue mich, dass ihr eine gute Zeit in Keurboomstrand hattet :thumbsup: und bin gespannt auf die Fortsetzung. Es macht wie immer Spaß mit euch zu reisen. :thumbsup:

Liebe Grüße
Renate
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Kitty191 (12. Dezember 2018, 16:49), toetske (22. November 2018, 22:04), spruitjes met mosterd (22. November 2018, 07:18)

chaos

Erleuchteter

Beiträge: 554

Dabei seit: 11. April 2012

Danksagungen: 845

  • Nachricht senden

31

Donnerstag, 22. November 2018, 13:10

Auch mal wieder dabei

Hallo Lilly,
ich bin nach längerer Abwesenheit auch gerade noch zugestiegen und freue mich auf die Fortsetzung. Bis jetzt bin ich schon verliebt in deinen Bericht ….
Liebe Grüße - Bärbel :)
Es gibt kein sicheres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen. / Mark Twain

LIRPA 1

Gaukler

  • »LIRPA 1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 261

Dabei seit: 31. März 2010

Danksagungen: 9293

  • Nachricht senden

32

Sonntag, 25. November 2018, 16:43

Sanccob Penguin Rescue Station Cape Recife und Happy Jackal Guesthouse

@ Renate: Sehr, sehr gerne! :thumbup:
@ Bärbel: Willkommen zurück und :danke: :blush:



Um 9.00 Uhr ging es los. Die Delphinsichtung hatte uns noch ein wenig aufgehalten aber das war mehr als positiv. :thumbsup: Auf direktem Weg wären es 258 km gewesen aber wir hatten einen wichtigen Stopp eingeplant und so wurden es 288 km. Auch einkaufen mussten wir noch, daher war alles so gepackt, dass nichts auf der Rückbank war und wir hatten uns einen Spar, der in PE auf dem Weg lag ausgeguckt. Auch Jeffreys Bay und Uitenhage waren in der Überlegung gewesen aber der Umweg erschien uns jeweils zu groß.
Also ging es direkt zu unserem Ziel, das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) am Cape Recife. Erwähnt ist es im Forum schon öfter worden und da wir dieses Mal für andere Pinguin Sichtungen keine Zeit hatten, war es eine gute Lösung.
Die Fahrt verlief sehr schnell, auch der Bereich durch PE, meist an der Küste entlang war nicht unangenehm. Bevor man das Cape erreicht, muss man eine Schranke passieren, wird aufgeschrieben und bekommt einen Zettel mit, der im Sanccob Centre als Beweis abgestempelt werden muss.

Das Nature Reserve am Cape Recife dürfte man zu Fuß umsonst erkunden, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) für nähere Infos.

Das Sanccob Gebäude liegt direkt an der Straße zum Cape, hat einen Parkplatz und ist nicht zu verfehlen.

Wir parkten, zahlten Eintritt, durchstöberten und nutzten den kleinen Souvenir Shop. ;) Dann ging es durch eine Ausstellung, die recht interessant fanden...



... und wo uns auch wieder diese Eier unter die Augen kamen ;) , ...



... zum Freigelände. Ziemlich klein und keine Pingus. Immerhin ein paar Tölpel waren zu sehen. Diese können nicht mehr ausgewildert werden und bekommen hier ihren Gnadenfisch.



Auch diesen Reiher sahen wir, der war aber nur zu Besuch. Er war Flug fähig und auch kein Bewohner, schätzte aber die Ruhe des Ortes und wahrscheinlich auch, dass die Pingus immer den einen oder anderen Fisch liegen lassen. :P



Auch auf ein paar Schildern konnten wir unsere Zielsubjekte finden ...



... aber erst im hintersten Bereich waren dann ein paar lebende Exemplare.



Die Jungs hatten wohl einen schlechten Tag und verzogen sich direkt wieder in einen geschützten Bereich.



Dafür fanden wir dann eine deutsche Praktikantin, die uns einiges erklärte. :thumbup: Vor etwa einer Woche wären alle auswilderbaren Pingus frei gelassen worden, zur Zeit waren nur die Dauerresidenten vor Ort und folglich nicht allzu viele Tiere. Schade für uns, schön für die frei gelassenen Tiere und um die geht es ja. Zur Zeit wurde geputzt und das vertrieb die Residenten in die geschützten Bereiche und dann würden sicher bald wieder neue Tiere aufgenommen werden.

Trotz der Umstände war es ein Besuch, den wir nicht missen wollen. Wenn wir wieder in der Ecke sind, würden wir bestimmt noch einmal wieder kommen und uns dann auch mehr Zeit für das Cape nehmen. Das schien uns auch einen Besuch wert, wie wir bei einem Blick vom gegenüber des Centres liegenden Aussichtspunkt erkennen konnten. :thumbup:





Der sehr kalte Wind und die weiteren Planungen für den Tag hielten uns von weiteren Erkundigungen ab.
Wer beim Besuch des Rehab Centres auch das Café nutzen möchte, sollte sich nicht zu viel erwarten. Kaffee, ein paar Softdrinks und nicht ganz frisch aus sehende Muffins, viel mehr war nicht zu sehen.

Für uns ging es nach etwas mehr als einer Stunde weiter. Der am Wege liegende Spar, erwies sich als kein Einkaufsort unseres Vertrauens und wir beschlossen dann lieber im kleinen Colchester Spar unser Glück zu versuchen.
Über die Hafengegend und dann die N2 erreichten wir schnell unser nächstes Guesthouse. Warum Guesthouse, wenn doch ein paar Meter weiter ein Restcamp liegt, werden sich jetzt vielleicht die Leser unserer Rbs fragen. Nun, der Addo war diesmal Bonus, wir wollten noch einmal per Boot den Sundays befahren und dabei nicht in einer (größeren) Gruppe sein. Unsere Internetrecherche ergab, dass ein Captain Beau so etwas macht und über Guesthouses gebucht werden kann. So kamen wir zum (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Der Kontakt lief über eine Mitarbeiterin, Gisela, die sehr schnell und professionell antwortete. Wir wollten ein Zimmer im oberen Bereich, möglichst mit Abendsonne und genügend Platz. Gisela empfahl Nr. 5 und das war genau richtig. Die Buchung des GH lief wieder über Safarinow. Gisela koppelte dann die Buchung an das richtige Zimmer und fixierte auch die Bootstour mit Beau.

Das Wohngebiet, in dem das GH liegt ist inzwischen komplett eingezäunt, man muss am Gate das GH über einen Klingelknopf anrufen. Obwohl wir etwa eine halbe Stunde vor der „strikten“ ersten Anreisezeit ankamen, ließ uns Shawn, der Guide des GH, direkt durch das Gate fahren. Auch das zweite Gate, dass das GH sichert, wurde flott geöffnet und wir wurden freundlich begrüßt und in unser Zimmer geführt. Hier ein paar Bilder.







Das Gelände des Happy Jackal ist schön, es gibt den eigenen Bootssteg, wo man auch nur sitzen und beobachten kann, ....



... es gibt ein Kanu zur freien Verfügung ...

... und an der anderen Ecke des Grundstücks auch einen Pool mit Grillplatz.

Das Frühstück ist typisch für südafrikanische Guesthouses der Kategorie,...

...besonders schön ist, dass jeder Tisch sein frisch gebackenes (Weiß-)brot bekommt. Alles gut und die Nähe zum Matyholweni Gate ist auch gegeben.

Frühstücksraum ...

... und der Ausblick:

Nach dem Einchecken ging es dann mit leerem Auto zum Spar in Colchester, wo wir alles für ein kleines Abendbrot bekamen und den Einkauf für Nyathi und Mountain Zebra auch erledigen konnten.



Ein Lob noch für das „Krisen“Management des Happy Jackal. Bei uns im Zimmer fielen einige Steckdosen aus, an der Sicherung lag es nicht, eher an den vielen Verbrauchern an zu wenig Steckdosen. :help: Da es am Abend war und wir eigentlich nur noch den Kühlschrank benötigten, reichte uns ein Verlängerungskabel. Man konnte das kaum glauben, weil wir ja dann den Fernseher nicht benutzen können, ließ uns aber unseren Willen, nichts weiter zu probieren. Gleichzeitig wurde zugesagt, dass alles direkt morgen bei unserer Abwesenheit gerichtet wird. Das wurde auch genau so, ohne dass wir noch einmal erinnern mussten, absolut unauffällig erledigt.
Auch die Buchung der Bootstour war exakt so, wie Monate vorher per Email besprochen vorgenommen worden und Captain Beau fuhr pünktlich vor.



Dazu und zu unseren Besuchen im Addo aber mehr im nächsten Beitrag.


Es haben sich bereits 26 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Kitty191 (12. Dezember 2018, 16:52), cameleon (10. Dezember 2018, 13:31), Cosmopolitan (1. Dezember 2018, 20:05), Piepsi (29. November 2018, 14:57), Wicki4 (28. November 2018, 19:13), Cassandra (28. November 2018, 06:48), spruitjes met mosterd (26. November 2018, 07:44), toetske (26. November 2018, 02:01), Mogli98 (25. November 2018, 23:05), chaos (25. November 2018, 22:14), Dolphin2017 (25. November 2018, 21:07), Gisel (25. November 2018, 20:29), parabuthus (25. November 2018, 20:23), SarahSofia (25. November 2018, 20:22), Bär (25. November 2018, 19:41), Christine1509 (25. November 2018, 19:18), Bueri (25. November 2018, 18:15), Beate2 (25. November 2018, 18:10), lottinchen (25. November 2018, 18:04), sunny_r (25. November 2018, 17:39), bandi (25. November 2018, 17:35), chrissie2006 (25. November 2018, 17:30), maddy (25. November 2018, 17:19), M@rie (25. November 2018, 17:09), corsa1968 (25. November 2018, 17:03), Sirkka (25. November 2018, 17:00)

LIRPA 1

Gaukler

  • »LIRPA 1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 261

Dabei seit: 31. März 2010

Danksagungen: 9293

  • Nachricht senden

33

Donnerstag, 29. November 2018, 18:00

Eine Bootstour und Sichtungen im Addo

Der Hauptgrund für diesen Besuch am Südende des Addo war eine erneute Bootstour auf dem Sundays. Schon (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und der Sundays gefiel uns sehr gut. Zu dem Zeitpunkt waren keine Beeeater vor Ort und dieses Mal standen die Chancen höher. Für die beste Zeit waren wir Mitte Oktober ein wenig früh aber ein paar Vögelchen müssten eigentlich vor Ort sein. 2015 sind wir ja mit der Sundays River Ferry gefahren. Nette Tour und mit uns nur zwei andere Gäste an Bord aber dieses Mal wollten wir etwas Anderes. Wie geschrieben buchten wir eine eigene Bootstour mit Beau Charsley. Angesetzt waren dafür 2 Stunden. Der Preis mit 430 Rand pP moderat und zahlbar direkt bar bei Beau.
Mit Gisela vom Happy Jackal war eine Abholung für 5.30 Uhr vereinbart. Hier erneuere ich mein Lob für Gisela und verbinde es gleichzeitig mit einem Lob für Beau. Als wir um 5.25 Uhr zur Anlegestelle gingen, zur Sicherheit mit Handy und Telefonnummern versehen, kam Beau absolut überpünktlich schon vor gefahren.



Besser kann es nicht beginnen. Oder doch: Wir hatten sogar Glück mit dem Wetter, die Sonne ging auf und laut Beau hatten wir einen idealen Tag erwischt und auch die frühe Uhrzeit sei genau richtig.





Zuerst erzählten wir, dass wir schon an den Dünen waren und mehr an einer Fahrt in Richtung Landesinnere interessiert seien. Beau tuckerte also mit uns langsam und Ufer nah voran und wir hielten wenn wir etwas genauer sehen wollten. Vögel gab es, wie erwartet, reichlich.



Fotografieren war indes auch wenn Beau immer den Motor abstellte und der Fluss absolut ruhig war, schwierig. Zu viel Bewuchs und zu scheue Vögelchen.



Gesehen haben wir allerdings mehr als fotografiert, besonders die Bischöfe, die gerade ihr Brautkleid anlegten und echt schick waren, haben es uns angetan.



Nach etwa 1,5 Stunden wendeten wir. Die Beeeater mussten ja auch noch gesucht werden. Suchen ist allerdings relativ. Beau kennt die Stellen, wo sie brüten. Nun wurde auch beschleunigt und dann waren wir da.



Habe ich eben über die Schwierigkeiten durch Bewuchs geschrieben, gab es hier freie Sicht aber es wurde nur schwieriger. So sah es aus …



… und so weitere meiner Bemühungen. :help:



Die Vögel fütterten schon und sind quasi in einer Bewegung am Loch gelandet und direkt verschwunden. Beim Start ging alles noch schneller.Wenn die Brut ausgeflogen ist, oder in der Abendsonne sitzen sonst Beeeater gerne hier, einer hat sich dann erbarmt und kurz gerastet.



Dann ging es zurück zum Guesthouse. So pünktlich, wie Beau vor gefahren ist, so wenig hat er auf pünktlichen Feierabend geachtet. Ca. eine halbe Stunde länger hat die Tour gedauert, wenn es gerade keine Vögelchen zu sehen gab, erklärte Beau einiges zum Sundays, zur Umgebung etc. Es war keine Birder Tour. Beau ist kein Vogelkundler, er hat aber einiges beobachtet, kennt Verhaltensweisen und Aufenthaltsorte der Vögel. Kein Aldo Berutti also aber auch toll.
Wir ließen uns seine Karte geben, um direkt Kontakt aufnehmen zu können. Damit stände einem Aufenthalt im Matyholweni Camp nichts im Wege. Der eigene Steg des Ghs war allerdings, was die Länge unseres Schlafes betraf, auch nicht zu verachten.



Leider konnten wir keine weitere Tour nachmittags machen, da es zur besten Beeeater Zeit regnete. Beim nächsten Besuch würden wir wohl eine Tagestour mit Beau vereinbaren. Etwa 40 km im Landesinneren gibt es noch eine große Beeeater Kolonie, die den Besuch lohnt und die Flussfahrt ist sowieso toll.
Wenn man sich, wie wir überlegt hatten, mit dem Kanu auf den Weg zur nahe gelegenen Kolonie machen möchte, sollte man sich vorher über Ebbe und Flut erkundigen. Bis zu 20 km drückt das Meer bei Flut in den Fluss und bei Ebbe ist dann auch der Sog sehr stark und man wird wenig Spaß haben, wenn man dagegen an paddeln muss. Dazu erzählte uns Beau eine schöne Geschichte von einer Hochzeitsgesellschaft, die fröhlich mit diesen Tretbooten den Fluss befuhr und dann nicht zurück kam. Völlig ausgelaugt trampelten alle vergeblich in Galagarderobe gegen den Sog an und mussten letztendlich von Motorbooten abgeschleppt werden.



Und sonst? Addo! :thumbsup:
Wir waren froh wieder in einem Park zu sein und hatten tolle Sichtungen.









Die vier Loops des Südteil fuhren wir ab, sahen altes Bekanntes ...



... und hier auch etwas Neues: Die Straße, die zwischen dem Matyholweni Teil und dem Hauptteil verläuft, kann inzwischen nicht mehr für Transfers genutzt werden, d.h. früher kam man, wenn man in ein Camp eingecheckt war, über diese Straße auch 'raus.



Das ist nun nicht mehr möglich. Wir sind eine der Richtungen gefahren, die Straße ist in keinem guten Zustand. Tiere gibt es aber auch dort natürlich zu sehen. 8o



An der Kreuzung Harveys Loop mit Ngulube Loop wurden wir einmal Reiz überflutet. Ein Elefant kam gerade zum Lismore Waterhole, ...



...als Ralf sagte, in Richtung Matyholweni Camp stehen 4 Autos, da sind bestimmt Löwen. Also erst einmal zum Elli, dann ein paar Meter Richtung Ngulube Loop für einen gerade erfolgreich jagenden Greifvogel ...



... und, Ralf hatte Recht mit seiner Vermutung, zum Schluss zu den Löwen. Die machten genau das, was Löwen fast immer machen.



Der Grund für die prallen Bäuche lag im Busch nebenan. Ein Büffelriss, der wohl schon ein wenig her war.

Nah waren sie und da keiner länger als 10 Minuten blieb, kamen wir auch in die erste Reihe.





Bequem sieht es von Nahem eigentlich nicht aus. ;)



Statt uns wieder mit einem Salat auf dem Zimmer selbst zu versorgen, besuchten wir am zweiten Abend (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , einen Pub in Colchester. Kann man machen. Nette Bedienung, ordentliches Pubessen und ein kühles Bier. Leider auf der anderen Seite der N2 und zum laufen zu weit weg vom Happy Jackal.



Wieder eine tolle Zeit im/am Addo aber wir konnten uns sogar noch auf mehr freuen.







Das Nyathi Camp :love: war unser nächstes Ziel, davon dann demnächst mehr.

Es haben sich bereits 21 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

bandi (12. Dezember 2018, 23:19), parabuthus (12. Dezember 2018, 16:58), Kitty191 (12. Dezember 2018, 16:54), cameleon (10. Dezember 2018, 13:34), Wicki4 (2. Dezember 2018, 19:36), Cassandra (2. Dezember 2018, 09:55), toetske (2. Dezember 2018, 00:13), Cosmopolitan (1. Dezember 2018, 20:08), Piepsi (30. November 2018, 12:34), Charlotte_ (30. November 2018, 08:20), spruitjes met mosterd (30. November 2018, 07:34), Sella (30. November 2018, 06:55), sunny_r (29. November 2018, 22:44), Gisel (29. November 2018, 22:32), maddy (29. November 2018, 22:13), Mogli98 (29. November 2018, 20:18), SarahSofia (29. November 2018, 20:04), Bär (29. November 2018, 19:48), Beate2 (29. November 2018, 19:28), M@rie (29. November 2018, 18:30), corsa1968 (29. November 2018, 18:26)

Sella

Sonne

Beiträge: 347

Dabei seit: 9. Februar 2013

Danksagungen: 1965

  • Nachricht senden

34

Freitag, 30. November 2018, 07:01

Hallo Lilli,

wir haben die Tour am Sunday's River auch mit Beau gemacht und waren absolut angetan. Er hat uns sehr viel über den Fluß und die dort ansässigen Lebewesen erzählt. Übrigens auch die lustige Geschichte mit den Tretbooten :) . Außerdem durften wir die Dünen hochklettern. Puh, war ganz schön anstrengend :blush: . Für uns war die Bootstour mit ihm der krönende Abschluss eines tollen Urlaubs. Und ich kann allen die im Addo und Umgebung sind eine Tour mit Beau wärmstens empfehlen.


LG Sella

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

toetske (2. Dezember 2018, 00:14), sunny_r (30. November 2018, 09:36)

LIRPA 1

Gaukler

  • »LIRPA 1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 261

Dabei seit: 31. März 2010

Danksagungen: 9293

  • Nachricht senden

35

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 16:04

Vom Happy Jackal über Nyathi zum MZNP

@ Sella: Die Dünenbesteigung hatten wir schon, für Erstbesucher ist sie aber unbedingt zu empfehlen. :thumbup:

Wir hatten Zeit und nutzten diese um im Happy Jackal noch einmal das gute Bett zu genießen, dann ausgiebig zu frühstücken und danach den Addo zu entern. An der Rezeption des Matyholweni Camps zeigten wir unsere Buchung für Nyathi und bekamen dann das Overnight Visitor Permit. Damit ging es dann zum Gate und schon waren wir drin.
Gelegentlich liest man ja, dass im Südteil weniger Tiere zu sehen sind als im Norden des Tiergebiets. Wir haben das noch nie so empfunden. Auffällig war dieses Mal, dass auf Grund des kalten und teilweise regnerischen Wetters weniger Elefanten zu sehen waren. Sie halten sich bei der Wetterlage lieber in den schützenden Büschen auf und ab und an sah man graue Rücken in den Büschen oder hörte das bekannte knacken der Äste. Das macht aber gar nichts. Der Regen hatte für Pfützen gesorgt und diese werden von unseren gefiederten Freunden gerne genutzt. Eine weitere Spezies, die nach Regen gut zu sehen ist, rannte uns dann auch noch vor das Auto. Sehr schön. Wir konnten sogar ein Game Drive Vehikel zum Anhalten bewegen und die Kameras klickten einmal nicht nur für die großen 5.



Die nächste Sichtung war pelzig. Warum ihr die Haare so zu Berge standen, konnten wir nicht ermitteln. Dann erregte ein Tiputip unsere Aufmerksamkeit. Er machte die merkwürdigsten Verrenkungen, womöglich um Artgenossen zu beeindrucken. Es waren einige in der Region zu sehen.



Der Buschbock hatte leider keine Zeit für uns und stolzierte nur für einen Schnappschuss über die Piste. Bei uns heißen diese Tiere seit unserem ersten Krüger Aufenthalt „Bellende Böckchen“. Damals standen wir bei einem Game Drive vor einem Gebüsch und hörten immer wieder ein Bellen. Wir blieben also stehen und warteten welches Hunde artige Wesen erscheinen würde :whistling: und es kam ein Buschbock. Nicht wirklich, was wir erwartet hatten aber natürlich als damalige Erstsichtung hoch willkommen.



Bei jedem Besuch im Addo haben wir eine Tierart, die wir auffällig oft sehen. Dabei waren schon Schakale (davon sahen wir dieses Mal nur einen), Warthogs, Kudus und dieses Mal Kuhantilopen. Die Ebenen waren voll von dieser Tierart und wir sahen viele frisch Geborene im Gras liegen. Ein Jungtier (noch mit Nabelschnur) zeigte sich aber dann auch einmal in voller Pracht und nahm sich die Zeit für uns die Morgengymnastik zu demonstrieren. Danke vielmals! :thumbsup:



Wir kamen auch noch einmal an der Stelle mit dem Büffelriß vorbei. Der Büffel war inzwischen weitergezogen (worden) und scheinbar nur noch als Mahlzeit für Krähen ergiebig.



Da wir so oft aufgehalten wurden, wurde es wärmer und die Elefanten hatten beschlossen die Büsche zu verlassen und einen Drink zu nehmen. Eiligen Schrittes kam die Herde mit der markanten Leitkuh auf uns zu. Bedenken hatten wir keine, direkt vor uns zweigte der Trampelpfad zum Wasserloch ab und den würden die Tiere nehmen.



Kaum war das Wasserloch erreicht, ging das Gedränge um die besten Plätze los.

Für manchen Youngster wohl zu stressig und ihn verließ sein gutes Benehmen. War ihm wohl peinlich, wenn ich den Blick zurück richtig deute.

:blush:

Das jüngste Mitglied der Herde bekam dann auch etwas nahrhafteres und die Chance nutzte dann auch ein älteres Geschwister bei der gutmütigen Mutter.



So viel zum Thema: wenig Tiere. Alle Aufnahmen stammen von der Fahrt zwischen Matyholweni Gate und Jacks Picnic Site. Natürlich sahen wir noch mehr Tier(arten) aber der kleine Einblick soll erst einmal genügen. Die Picnic Site war gut besucht.



Wir hielten uns auch gar nicht lange auf und fotografierten nur noch diese Aufforderung:

Da bin ich ja gespannt, ob sich ein Shop hier wirklich lohnt. Die anwesenden Besucher sahen alle gut organisiert und ausgestattet aus. ?(

Weiter ging es zum Main Camp. Wir waren gegen 12 Uhr dort, bekamen auch schon die Fernbedienung für das Nyathi Camp, hatten aber noch genügend Zeit, den Shop zu plündern, das kleine Museum zu besuchen...



... und unserem alten Freund Hapoor die Aufwartung zu machen.

Dann ging es weiter in Richtung Camp. Natürlich wurde sowohl für Gourmets als auch für weitere Folgen der regnerischen Tage vorher gestoppt ...



... und wenn wir sowieso schon einmal dran vorbei „müssen“, wird natürlich auch der Domkrag Damm beachtet bevor es dann auf die Privatpiste zum Nyathi Camp geht.



Dieser honorige Herr verabschiedete uns aus dem Hauptteil des Parks.

Vor der eigentlichen Eincheck-Zeit erreichten wir das Camp, das ich (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) beschrieben habe. Es war kein Problem, unsere Hütte war bereits fertig und wir zogen ein. Da ihr die Hütte schon kennt, wird es nun Zeit für ein paar Mitbewohner bzw. enge Nachbarn. Manche waren sehr gelassen und duldeten uns in ihrer Nähe.





Ein Tierchen war jedoch leider sehr scheu. Als meine bessere Hälfte die Badezimmer Tür öffnete starrte ihn diese grüne Schönheit an und zog es dann vor mehr als schnell zu verschwinden. Leider schneller als ich zur Stelle sein konnte. Daher nur noch ein Fluchtfoto.



Leider hatten wir nur eine Nacht in dieser schönen Unterkunft, es gab also auch nur einen kurzen Morning Drive mit fröhlichen Kudus,...



... gegenlichternden Elens und neugierigen Fuchsmangusten.



Natürlich schickten auch die Vögel immer wieder eine neue Spezies zum Sichtungspunkt.

Nach dieser einen Nacht ging es also schon wieder weiter. Erst einmal zum Main Camp um den Transponder abzugeben und ein erstaunlich friedliches Büffel-Elefant-Tête à Tete zu beobachten. Erst sah es so aus als würde der Elli die Büffel verjagen, dann ließ er aber mittrinken. Scheinbar war der Durst nicht so groß.



Unspektakulär ging es weiter. Erst noch vorbei am Bereich, in dem wir die letzte Nacht verbracht hatten ...



... und dann über Cradock zum Mountain Zebra NP. Dort empfing uns zwar nicht das namensgebende Tier aber diesen Fauxpas können wir verkraften. Mehr dazu dann demnächst.


Es haben sich bereits 17 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Piepsi (Gestern, 09:57), Wicki4 (13. Dezember 2018, 19:24), Cosmopolitan (13. Dezember 2018, 17:40), bandi (12. Dezember 2018, 23:26), toetske (12. Dezember 2018, 23:12), SarahSofia (12. Dezember 2018, 19:50), sunny_r (12. Dezember 2018, 19:38), Bär (12. Dezember 2018, 19:26), Gisel (12. Dezember 2018, 19:02), Beate2 (12. Dezember 2018, 18:29), Mogli98 (12. Dezember 2018, 17:47), lottinchen (12. Dezember 2018, 17:34), corsa1968 (12. Dezember 2018, 17:11), parabuthus (12. Dezember 2018, 17:02), Kitty191 (12. Dezember 2018, 16:56), maddy (12. Dezember 2018, 16:26), M@rie (12. Dezember 2018, 16:12)