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Bär

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21

Sonntag, 4. April 2010, 10:42

Zitat

Original von LIRPA 1
Dieses war der erste Vermittler dessen Seite ich besuchte, um M@rie zu stützen.
Da auch ich das Kleingedruckte bei Vermittlern immer genau lese, kommt mir dieser Passus auch in der englischen Variante sehr bekannt vor. Vielleicht findet sich dieser Passus auch immer bei Vermittlern, deren Preise normalerweise unter denen liegen, die man direkt beim Autovermieter bekommt. Vielleicht kommt daher die unterschiedliche Auslegung.


Hallo Ralf,

nun wird's ein wenig juristisch, aber das ist hier unvermeidlich. Man muss zwischen Vermieter und Vermittler unterscheiden.

Holidayautos, autoeurope und andere sind lediglich Reisemittler (wie ein Reisebüro).
Holidayautos schreibt das auch in ihren AGBs: "holiday autos vermittelt Ihnen Ihr Mietauto zu günstigen Festpreisen und Konditionen. Auf der Basis der von uns bestätigten Reservierung unterzeichnen Sie später vor Ort das Mietvertragsformular des jeweiligen Autovermieters."

Zwischen Dir und Holidayautos kommt also nur ein Vermittlungsvertrag zustande. Grob gesagt verpflichtet sich Holidayautos darin, für Dich die Buchung bei einem Vermieter vorzunehmen. Du verpflichtest Dich, den vereinbarten Betrag an Holidayautos zu bezahlen.

Da Du als Kunde aber vorher schon wissen möchtest, was vor Ort auf Dich zukommt, haben sie eigene "Mietbedingungen". Diese dienen jedoch vor allem dazu, dass Du nachträglich keine Forderungen an Holidayautos stellst, falls der Vermieter schlechtere Bedingungen hat. Folglich orientieren sich die "Mietbedingungen" von Vermittlern am schlechtesten Fall. Das gilt nicht nur für die Tankregelung, sondern auch für andere Regelungen. Beispiel: Bei fast allen Brokern (auch bei holidayautos) steht drin, dass eine Cross Border Fee nach Swaziland erhoben wird. Zumindest für Hertz und Avis kann ich sagen, dass dies nicht zutrifft.

Der eigentliche Mietvertrag kommt nur zwischen Dir und dem Vermieter zustande. Und lediglich auf Basis dieses Vertrags ist der Vermieter berechtigt, Leistungen abzurechnen. Da der von M@rie genannte Passus bei den großen Vermietern wie Hertz und Avis aber nicht in den "Terms and Conditions of Rental" steht, lehne ich eine Nachbelastung (bislang erfolgreich) ab.

Und insofern halte ich mich an M@ries Aussage: "das sind nun mal die Vertrags/Mietbedingungen und damit Erfüllungsgrundlage, ob's nun schmeckt oder nicht". ;)
.
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LIRPA 1

Gaukler

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22

Sonntag, 4. April 2010, 12:29

Alles richtig Bär, deshalb habe ich ja die Unterscheidung zwischen Vermittler und Verleiher in diesen Thread eingebracht. M@rie schreibt nämlich immer von Vermittlern und Du z.B. von Avis als Verleiher.

Also könnt Ihr beide Recht haben. :D

Ich kann durchaus nachvollziehen, dass sich M@rie an die Aussagen ihres Vermittlers hält. Zumindest für das Nervenkostüm ist diese lockere Herangehensweise besser. 8)

Auch für Deine und CosThos Meinung spricht einiges. Wehret den Anfängen. :P

Jeder muß für sich die richtige Herangehensweise finden.

In dem Sinne:

Friedliches Osterfest!

Viele Grüße aus dem Osten,

Ralf

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Bär

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23

Sonntag, 4. April 2010, 13:17

Ebenfalls ein schönes Osterfest. Friede auf Erden.
.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bär« (4. April 2010, 13:19)


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CosTho

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24

Sonntag, 4. April 2010, 20:04

Schön, das die juristische Seite auch angesprochen wird, die finde ich (kein Jurist) eigentlich auch klärungsbedürftig!

Ich halte mich bisher bei Fragen bezüglich der Mietangelegenheit an den, der mein Geld kassiert hat!
Und das ist in meinem Falle der Vermittler/Broker, der den Wagen in SA bei Budget mietet.
Im Zweifelsfall ist für mich also der Vertrag mit SunnyCars ausschlaggebend und somit im Falle eines Rechtsstreites auch der Gerichtssitz in Deutschland!

Das was ich bei Budget in SA dann unterschreibe ist für nicht der eigentliche Mietvertrag sondern eher meine Bestätigung, das ich den Wagen erhalten habe und das ich natürlich für eventuelle Busgelder bezahlen muss (ich fahre selbstverständlich immer vorschriftsmäßig....:-)

Bisher hat sich der Vermittler dann auch mit dem Vermieter in jeweiligen Land in Verbindung gesetzt und die Sache geklärt!
Wenn der Vertrag mit dem Vermittler im Streitfall gar nich gelten würde, könnten die ja auch sagen:
Damit haben wir nichts zu tun, wenden sie sich doch selber an die Autovermietung.....

Ganz zu schweigen davon, wie ein Gericht wohl einen vollen Tank definieren würde.......

Da wären bereits gefällte Urteile vielleicht ganz interessant?!

Vielleicht gibt es ja ein paar Juristen unter den Forikern?!

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gizmo

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25

Montag, 5. April 2010, 08:15

Guten Morgen,
auch verlorengegangene Radkappen werden berechnet. Europcar hat im letzten Jahr 550Rand für eine verlorene Radkappe berechnet.

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26

Donnerstag, 29. April 2010, 08:11

Hallo,

es ist wie ich es fast erwartet habe.
Auch diesmal berechnet First Car Rental mir wieder eineRefuelling Charge, obwohl ich den Wagen am Airport Rental Service von Engen, ca 2 km vor dem Car Rental Return vollgetankt habe.
Und der Tankwart hat mehrfach und wie in SA auch üblich nachgefüllt. Der Tank war also randvoll !
Ich bin nun fest davon überzeugt, dass mit dieser zusätzlichen Rechnungsposition, die wohl schon automatisch eingefügt ist, Extrakohle gemacht werden soll.
Der Touri wirds schon nicht merken oder ob des geringen Betrages wohl keinen Aufstand machen.
Netter Nebenverdienst nach dem Motto - Kleinvieh macht auch Mist !

Schöne Grüße

Hilmar

PS: werde natürlich das Geld von meinem Broker zurückverlangen
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CosTho

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27

Donnerstag, 29. April 2010, 08:42

Moin Hilmar,

bei Deinem Broker musst Du nur hart bleiben! Wir mussten zwei mal schreiben und massiv werden, ehe der Verrechnungsscheck kam!

Ich glaube, nur so kann das Problem bekämpft werden!
Die Broker werden erst wach, wenn Sie noch mehr Geld auf dem "Kulanzwege" aus eigener Tasche zurückzahlen müssen!

Gruß
Costa

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dzsch

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28

Donnerstag, 29. April 2010, 17:58

Hallo,

ich habe nun die Kreditkartenabrechnung für die Zeit unserer Reise und kann positives berichten.

Unser Mietwagen war von Budget und es wurde nur der vereinbarte Betrag für die Einwegmiete berechnet.
Übernahme und Rückgabe waren problemlos.

LG
xxx

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schipi

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29

Montag, 10. Mai 2010, 15:05

Hallo Zusammen,

auch uns wurde nach der Rückkehr aus SA ein Betrag von 550 Rand von Europcar Kapstadt abgebucht.

Ich bin mal gespannt, was die uns jetzt zurückschreiben, ich habe sofort reklamiert und bisher noch keine Antwort erhalten. . .

Gruß
Schipi

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Bär

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30

Montag, 10. Mai 2010, 15:52

Bei 550 Rand (rund 55 EUR) tippe ich mal, dass nicht nur ein Liter Benzin gefehlt hat...

Vermutlich senden sie Dir einen finale Abrechnung zu, aus der die einzelnen Positionen hervorgehen. Habt ihr an einer anderen Verleihstation abgegeben?
.
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schipi

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31

Montag, 10. Mai 2010, 16:26

@Bär

Ich habe bei einem anderen Beitrag gesehen, dass 550 Rand für eine Radkappe in Rechnung gestellt worden sind - die Radkappen an unserem Auto waren zwar alle da aber vom Vornutzer ziemlich zerkratzt. Aber ich habe bei Übernahme des Wagens alles fotografiert, weil ich schon irgendwie im Gefühl hatte, dass es Ärger geben würde werden der vielen Dellen und Kratzer.

Und ja, wir haben den Wagen in Port Elizabeth übernommen un in Kapstadt abgegeben. Wobei der Mitarbeiter von Europcar bei der Rückgabe aber nichts von irgendwelchen Mängeln gesagt hatte. . .

Wir werden sehen, wie es weitergeht !

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32

Samstag, 5. Juni 2010, 11:02

Hallo,

möchte nur kurz an dieser Stelle meine letzten Erfahrungen mit südafrikanischen Autovermietern und europäischen Brokern schildern.
Bei der vorletzten Buchung über e-mietwagen hat sich dieser stur gestellt und eine Rückerstattung der Refuelling Charges abgelehnt. Begründung: FirstCar Rental hat zusätzlich 2,6 l Benzin nachfüllen müssen. Auch sonst waten die Mitarbeiter von e-mietwagen sehr unhöflich und unkooperativ am Telefon; dieser Broker wird für weitere Buchungen von mir ausgeschlossen.
Deshalb buchte ich meinen letzten Wagen über Billiger-Mietwagen. Der deutsche Vermittler CarDelMar ist aber letztlich auch nicht zu empfehlen, mir war jedoch wichtig, wieder ein Fahrzeug von FirstCar Rental zu bekommen, um die Reklamation direkt vor Ort klären zu können.
Also sprach ich den Mitarbeiter nach Übernahme meines neuen Fahrzeuges auf den alten Vorgang an. Dieser bestätigte mir jedoch, dass alles korrekt sei. Alle Nachtankbeträge über R 5 werden an Kunden weitergegeben. Auf meine Bemerkung, dass R 5 nur ungefähr 0,6 l Benzin entspricht und deshalb doch wohl ein Witz sei, blieb man bei dieser Aussage.
Man wolle ja auch neuen Kunden ein vollgetanktes Auto übergeben.
Darauf machte ich den Mitarbeiter mit dem Gedanken vertraut, dass ich den gerade übernommenen Wagen auf diese Aussage hin überprüfen werde. Man lachte freundlich, nahm dies aber nicht ernst.
Wer sich am Kapstadter Flughafen auskennt weiß, dass direkt gegenüber eine BP-Station ist. Natürlich guckte der Junge erstaunt, als ich um volltanken bat, mit dem Hinweis, dass der Wagen aber bereits getankt sei , aber siehe da, es passten noch glatte 2,5 l Benzin in den Tank, die ich mir quittieren ließ.

Ein paar Tage später statte ich FirstCar Rental am Flughafen einen Besuch ab, nachdem ich mich mit dem Manager der Station verabredet hatte.

Zuerst die Reklamation mit den alten Nachfüllkosten - ähnliche Sprüche wie vom Mitarbeiter Tage zuvor. Unter anderem auch das zur Verfügung stellen eines vollgetankten Wagens bei Neuanmietung.
Jetzt allerdings präsentierte ich meine Quittung mit meinen Nachfüllkosten!
Das Gesicht des Managers werde ich so schnell nicht vergessen. Es war etwas zwischen Unglaube und Verzweiflung.

Das Ende ist schnell erzählt.

Ich habe sowohl meine alte Belastung als auch meine Nachfüllung gutgeschrieben bekommen, bei der Abgabe habe ich dem Manager die Kopie der neuen Quittung gegeben und ich wurde per Handschlag verabschiedet. Bei der neuerlichen Abrechnung wurden auch keine Refuelling Charges berechnet.

Also geht doch !

Ein schönes Wochenende.

Hilmar
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Bär

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33

Samstag, 5. Juni 2010, 12:19

Zitat

Original von Vortrekker: Also geht doch !


Prima, Hilmar. Wir haben uns bei den letzten zwei Anmietungen bei der Rückgabe vom Mitarbeiter durch Unterschrift bestätigen lassen, dass der Tank voll ist. Sie machen auf dem Protokoll ja stets einen Kreis um 3/4, 4/4 etc. Auf meine Frage, warum er zusätzlich unterschreiben solle, sagte ich, dass ich dies bei der Abholung schließlich auch machen müsse, um Kratzer, Glasschäden etc. zu bestätigen. Also hat er unterschrieben. :)
Jedenfalls haben wir seitdem keine Nachbelastung mehr erhalten...
.
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CosTho

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Sonntag, 6. Juni 2010, 12:25

Ja, Danke Hilmar!!!!

Das gleiche hatte ich mir für meine nächste Anmietung auch schon vorgenommen und das Ergebnis hatte ich mir auch genauso vorgestellt!

Danke fürs Wissen lassen!!

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MartinK

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 15:42

Strafzettel in SA mit Mietwagen - Zahlungsaufforderung nach einem halben Jahr

Hallo liebe community,


ich habe vor ca. einem halben Jahr Urlaub in Südafrika gemacht.
Dabei war ich auch mit dem Mietwagen unterwegs.

Vor ein paar Tagen habe ich ein Einschreiben in Englischer Sprache der Autovermietungsfirma (Budget Car bzw bidvest carrental) erhalten, dass noch eine Strafe von 550 Rand wegen Falschparkens zu entrichten wäre. (Darin ist leider nicht mal erwähnt, wie sich diese 550 Rand zusammensetzen. Schlichtweg nur der Betrag mit Zahlungsaufforderung).

Nun muss ich dazu sagen, dass ich tatsächlich einen Strafzettel bekommen hatte und dieser wird ja in der Regel vom Autovermieter direkt über die hinterlegte Kreditkarte verrechnet. Allerdings wurde mir am gleichen Tag meine Kreditkarte gestohlen, sodass ich diese dann auch gleich gesperrt habe und für die Autovermietung damit auch nicht mehr belastet werden konnte.

Ich dachte, ich warte die Situation ab, bis ich zurück in Deutschland bin, weil ich ja ohnehin keine Möglichkeit hatte den Strafzettel in SA zu begleichen. Dann habe ich allerdings bis vor ein paar Tagen auch nichts mehr dazu gehört und das Thema war dann eigentlich auch für mich abgehakt.
Wie gesagt, der Brief des Einschreibens ist in Englischer Sprache, mit der Aufforderung, die fälligen 550 Rand (ca 39€) zu überweisen. Allerdings kann ich mit den angegebenen Kontoinformationen der Bank aus Südafrika überhaupt nichts anfangen, da weder IBAN noch BIC angegeben sind. Des weiteren kommt mir auch die Zahlungsaufforderung an sich etwas dubios vor.

Nun zu meiner Frage:
Muss ich denn überhaupt auf diese Zahlungsaufforderung reagieren?
Was kann passieren, wenn ich es weiterhin ignoriere?
Vielen Dank im Voraus.

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36

Donnerstag, 18. Juni 2015, 16:39

Hi,

Du hast ja zugegeben, dass Du einen Strafzettel bekommen hast und den halt nur nicht bezahlt hast - also dürfte die Aufforderung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit berechtigt sein.
Ohne Kontoangaben (und reference number?) ist allerdings keine Überweisung möglich - ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man die wirklich vergessen hat anzugeben :?:
Wenn Du Deine "notice number" hast, checke Dein Ticket über (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Wenn Du nicht reagierst, wird wohl nichts passieren, denn für die Summe wird sicher kein ausländisches Verfahren in Bewegung gesetzt.

WENN Du aber planst Südafrika nochmal zu besuchen, dann würde ich schon empfehlen zu bezahlen, denn solche und ähnliche Ausstände werden normal an das Department of Homeaffairs gemeldet und mit Deiner Passnummer (vom Mietvertrag) verknüpft...
Das wird bei der Einreise nach Südafrika halt lästig. Du wirst in einen Nebenraum geführt, begleichst Deine Schulden mit Bearbeitungsgebühren und Zinsen in bar oder CC und gut ist...

Wenn Du bei der Wiedereinreise nicht herausgefischt wirst, dann kannst Du hoffen, dass Du nicht in einen "road-block" kommst:

Police officials conducting a roadblock may only legally arrest you for
an unpaid speeding / traffic fine if a valid warrant of arrest has been
issued against you
. A warrant of arrest is normally issued if you have
failed to appear in court following the issuing and service of a summons
against you. In terms of Section 39 of the Criminal Procedure Act you
have the right to be informed of the reason or cause of your arrest and
you have the right to demand a copy of the warrant of arrest whilst at
the roadblock.


VG, Jo
_________/\/**************\/\__________
Kapstadt Reiseführer: www.Kapstadt.de

MartinK

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37

Donnerstag, 18. Juni 2015, 17:04

Hi,

vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Zitat

Ohne Kontoangaben (und reference number?) ist allerdings keine Überweisung möglich - ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man die wirklich vergessen hat anzugeben :?:
Ja, ich habe ja ein Einschreiben der Autovermietung erhalten.
Aber da sind eigentlich nur folgende Informationen vermerkt.
(Habe die genauen Details etwas unkenntlich gemacht)


ABSA BANK RANDBURG
BRANCH CODE: 630 xxx
ACCOUNT NUMBER: 406 xxxx 788
REF: AG540935
BALANCE : R xxx


Aber für eine internationale Überweisung brauche ich doch IBAN oder so was in der Art. Zumindest wüsste ich nicht, wie und wo ich diese Informationen bei meiner Überweisung eingeben sollte. Zudem ist auch nirgends erkenntlich, wie sich der Betrag überhaupt zusammensetzt. Da hätte man ja irgend einen Betrag hinschreiben können.

Ich will ja nicht die Zeche prellen, sondern nur sicher gehen, dass alles seine Richtigkeit hat und das Geld auch dort ankommt, wo es hin gehört.
Und wie gesagt, ich habe ja nach 6 Monaten überhaupt nicht mehr damit gerechnet, dass noch etwas kommt.

Marchese

Dr. Iveyn

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38

Donnerstag, 18. Juni 2015, 17:09

denn für die Summe wird sicher kein ausländisches Verfahren in Bewegung gesetzt.



Hallo

Ohne zu Wissen, welche Abkommen zwischen Deutschland und SA bestehen, gehe ich davon aus, dass nichts passieren kann, solange Du nicht nach SA einreist. Hoheitsakte einer Behörde (und das ist eine Verkehrsbusse) können nur im Ausland durch Amtshilfe durchgesetzt werden, wenn ein entsprechendes völkerrechtliches Abkommen zwischen dem Wohnsitzstaat und dem Staat, in dem die Straftat begangen wurde, vorliegt. Die Schweiz hat derartige Verträge bezüglich Strassenverkehr meines Wissens nur mit Frankreich und Deutschland. Ein Spanier kann also so schnell durch die Schweiz brausen, wie er Lust hat. Ich gehe deshalb mal davon aus, dass Deutschland kein derartiges Abkommen Südafrika geschlossen hat.


PS: Wenn es ein Mietwagen ist (habe ich dummerweise nicht bedacht), gilt das Gesagte möglicherweise nicht, da es sich, ohne dies näher abgeklärt zu haben, nicht mehr um ein Hoheitsakt des Staates SA, sondern um einen privatrechtlichen Schadenersatzanspruch der Autovermietungsgesellschaft gegen Dich handelt. Um dies mit Sicherhiet sagen zu können, müsste man allerdings wissen, ob in Südafrika der Fahrzeughalter oder der Fahrer Adressat der Busse ist

M@rie

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 17:10

Aber für eine internationale Überweisung brauche ich doch IBAN oder so was in der Art.

Die IBAN findet derzeit hauptsächlich beim Zahlungsverkehr innerhalb der Europäischen Union Verwendung, ist aber für int. Überweisungen nicht notwendig, "einfache" Kontonummer und Bankleitzahl reicht ;)
lG M@rie

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40

Donnerstag, 18. Juni 2015, 17:21

Der Bescheid und alle Informationen müssen auf Deutsch vorliegen. Ein Bußgeld-Bescheid in einer anderen Sprache als der deutschen Amtssprache kann hier nicht vollstreckt werden. Keine Ahnung, ob das bei einer Wiedereinreise Probleme machen kann... Also, wenn du zahlen willst, dann wirst du dich mit denen in Verbindung setzen müssen, um zu kären wie es geregelt werden kann.

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