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Monday, February 6th 2012, 4:55pm

Wie habe ich das gemeint? So wie ich's geschrieben habe. Ungewöhnlich eben. Wenn man sich dabei was gedacht hat - wie ihr offensichtlich - passt das ja. :thumbup:
Es muss/ sollte nicht jeder dieselbe Strecke fahren.

A propos dieselbe Strecke. Wieso meinst Du, ihr würdet einen Teil der Strecke schon von Oudtshoorn aus fahren? Fahrt ihr nicht via George und Wilderness?
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Monday, February 6th 2012, 5:53pm

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so in etwa :thumbup: oder würdest du anders fahren (R341 über Uniondale und dann runter)?

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Monday, February 6th 2012, 7:02pm

Auf Deiner Strecke schließt Du ja die Gardenroute zwischen George und Tsitsi komplett aus. Fährst mal kurz nach Knysna und dann gleich wieder ins Landesinnere. Kannst Du mit dem Meer und der Küste nichts anfangen??

Ich würde über George fahren.
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Falls euch der Swartbergpass gefallen habt, könnt ihr kurz vor George auch noch den Old Montagu Pass mitnehmen (kleiner Umweg) und eventuell sogar die Seven Passes Road, zumindest den ersten Streckenabschnitt. Zu beiden findest Du mit der SuFu zahlreiche Hinweise im Forum.
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Tuesday, February 7th 2012, 9:05am

Mille Grazie...

@baer: Vielen Dank - manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, was ja für Knysna noch eine tiefere Bedeutung hat ;)

Spaß beiseite, wir werden definitiv deinen letzt genannten Vorschlag in die Tat umsetzen. Wie sieht es mit der Beschaffenheit der Straßen (Old Montagu Pass und Seven Passes Road) aus?

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Tuesday, February 7th 2012, 4:36pm

Old Montagu Pass = normalerweise ebene Schotterpiste, kein SUV nötig, normaler PKW reicht.
Seven Passes Road = anfangs geteert, aber teilweise schmal (nicht zu schnell durch Kurven brettern), später auch mal fester Dreck/ Schotter. Ebenfalls kein SUV notwendig.
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Monday, March 12th 2012, 5:34pm

So wir sind wieder in der Heimat und wenn der Alltag geordnet ist, dann kommt auch nen Reisebericht. Kurz und knapp: es hat alles wunderbar geklappt und wir haben 3 erlebnisreiche Wochen hinter uns.

Südafrika rules...
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Tuesday, April 24th 2012, 6:44pm

Reisebericht Teil I

Nachdem wir nun seit ein paar Wochen wieder in der Heimat sind, möchte ich natürlich allen nicht unsere Eindrücke und Erlebnisse vorenthalten. Wir sind mit Air France von Berlin nach Paris und dann weiter nach Kapstadt geflogen. Alles pünktlich, die Boeing 777 mit dem Entertainment-Angebot ausreichend und ein entspannter Nachtflug. Ankunft gegen Mittag in Kapstadt. Gepäck war super schnell da, erstmal Mietwagen von Europcar entgegengenommen (gebucht über FTI Alamo), Geld gezogen und die Simkarte eines Forumsmitglieds aktiviert und aufgeladen. Nochmal zum Autovermieter zurück, weil das Navi nicht wie besprochen im Handschuhfach lag. Unser Mietwagen war ein 4türiger Chevrolet Aveo mit super viel Platz für unser 3wöchiges Gepäck und dann auf in den Linksverkehr. Bis zur Cactusberry Lodge, wo wir die nächsten 3 Nächte bleiben, laut Navi 20km und in Ruhe über die Nationalstraße Richtung Kapstadt. Die Lodge gleich gefunden, Auto abgestellt und den Autoschlüssel auf einmal nicht heraus bekommen, mmh was geht jetzt? Handbuch rausgeholt, nach 5min hab ich es wieder weggelegt und mal drunter geschaut, aah, welche eine Idee, einfach mal den Schlüssel leicht ins Schloß drücken und rausziehen. Nach Überwindung dieser ersten Falle ab in die Unterkunft und die Praktikantin Katja hat uns willkommen geheißen, alles gezeigt, nen Stadtplan gegeben und dann erstmal frisch machen (duschen) und kurze Sachen angezogen. Nach dem langen Flug und der 1. "Linksfahrt" wollten wir den Nachmittag nutzen und zu Fuß die Stadt bis hin zur V&A-Waterfront erkunden. Sind durch Companys Garden, Long Street, Green Market (kleine Erfrischung in einem Cafe davor) und dann weiter über den Kanal Richtung Riesenrad. Es war ein Dienstag nachmittag, nicht allzuviel los und demzufolge ganz angenehm und für den ersten Eindruck nicht schlecht. Wollten dann wieder zurück laufen, haben aber etwas die Zeit und die schnelle Dämmerung unterschätzt und nach einem etwas aufdringlichem Bettler, der erst nach dem 4. nachdrücklichen Nein und mit der Aussicht die nächsten Touristen zu nerven, von dannen schlich saßen wir im Taxi, welches uns bis zur Unterkunft brachte. Dann lecker in dem Italiener um die Ecke gegessen, die eine großen Ofen haben, wo die Pizzas nur so schmecken - auch die Pasta ist zu empfehlen. Ambiente eher schlicht, Essen gut. Danach noch nen Absacker in der Lodge genommen und wie die Englein geschlafen. Am nächsten Tag stand die Pinguin-Kolonie am Boulders Beach und das Kap der Guten Hoffnung an.

Tag 2: Pinguine, Kap der Guten Hoffnung, Wine tasting im Groot Constantia

8:30 Uhr aufgestanden, Wetter in Kapstadt noch ganz ok, dann den ganzen Tag über warm (20 Grad), aber immer wieder mal Nieselregen und nach einem super leckeren Frühstück (das Guidos Special ist der Hammer) brachen wir mit unserem Mietwagen über Muizenberg nach Simons Town auf. Die Pinguine gleich gefunden und 45min bestaunt. Danach Weiterfahrt zum Kap der Guten Hoffnung (85 ZAR p.P.) und Auto auf dem Parkplatz abgestellt. Mit der Bergbahn kann man Hin- und Rückfahrt für 47 ZAR p.P. den kurzen Anstieg entgehen. Fahrt dauert ca. 2-3min. und dann am Leuchtturm die rauen Klippen und das stürmische Meer bewundern sowie den Blick in die Ferne schweifen lassen. Einfach abenteuerlich und ein Erlebnis wert - wir sind dann an der Steinmauer links vom Turm Richtung dem Sandstrand gelaufen und haben einfach die Natur auf uns wirken lassen. Dann weiter über Kommetje und Scarborough (mit einigen Stopps um die Windsurfer zu beobachten und dem Cheapman Pek Drive (31 ZAR) nach Hout Bay. Dort im Mariners Wharf mit leckerem Fisch gestärkt und dann wollten wir eigentlich mit dem Schiff zur Robben-Kolonie fahren. Leider war es an dem Tag dafür zu spät und so kleine Planänderung. Wine Tasting im groot Constantia zum Nachmittag so in der 4./5. Stunde. Sehr angenehme Atmosphäre, wenige Gäste, nette Damen die den Wein immer wieder eingeschenkt haben und wir haben 5 Weine getestet (33 ZAR p.P.). Dann im etwas angetütelten Zustand noch einen Blick auf das Stadion geworfen, Auto im Parkhaus abgestellt und zu Abend an der Waterfront gegessen. Morgen dann Township-Tour (gebucht über Barbara aus der Cactusberry Lodge) und Tafelberg (hoffentlich ist das Wetter gut) sowie Bloubergstrand und Gold Museum...

Paar Fotos hänge ich noch an - müssen nur noch komprimiert und zensiert werden - jetzt sind sie da :D
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Wednesday, April 25th 2012, 9:22pm

Tag 3

So nun mal weiter im Takt:

Aufstehen etwas eher als den Tag zuvor (7:45 Uhr), weil die Erholung und die Erlebnisse des ersten vollen Tages erste Anzeichen der noch-ganz-müde-Fraktion des Körpers entgegenwirkt. Um 8:30 Uhr wurden wir von einem kleinen Bus (siehe Foto) abgeholt. Wir waren inklusive dem Guide insgesamt 9 Personen, 3 Pärchen so umdie 60 Jahre aus England und wir 2 Deutsche. Kurz die Chancen der EM besprochen und den Sieg der letzten WM im Lande ausgewertet, was für uns Deutsche ja immer ein Vergnügen ist. Wir haben die Tour auf Empfehlung unserer Gastgeberin "buchen" lassen. Informationen zum Anbieter unter (This term was hidden for guests and not activated Users. To be able to read it you should register!) Laut Aussage ein Tour Operator, der von einem weißenund einem coloured gegründet wurde. Preis für die halbtägige Tour mit Besuch des District Six (siehe Foto), dem Township Langa mit Besuch Kindergarten und verschiedenen Familien sowie Besuch des Township Khayelitsha (inklusive dem Vickys B&B und einer verkostung des traditionellen Maisbiers - uns hat es weniger geschmeckt ;) ) ist 390 ZAR p.P. Uns hat es sehr gut gefallen, da der Guide sehr gut erklären konnte, laut seiner Aussage selbst in Khayelitsha lebt und für uns Anfänger sehr interessant, aber ohne zu langweilen erklären konnte. Danach sind wir bei bestem Wetter (ohne Wolken) auf den Tafelberg, Tickets in der Unterkunft ausgedruckt, hochgefahren und dann gleich ohne zu warten oder anzustehen in die nächste Gondel gestiegen. Warum fahren die Gondeln mit offenem Fenster? - typisch deutsche Frage ?( oben angekommen haben wir die sehr gut ausgebauten Wege genutzt und sind ein Stückchen entlang gelaufen. Herrlicher Blick auf das Stadion, die Stadt, Kapstadt selbst, den Industrieanlagen Richtung Bloubergstrand, sowie die Strände auf der anderen Bergseit und natürlich Robben Island nicht zu vergessen. Haben dann noch mehrere Tiere beobachten können und die fantastische Pflanzenwelt genossen.Sind ehrlich gesagt nicht die Botanikerfreunde aber dennoch faszinierend was da oben alles in Ruhe wachsen kann. Nach einer kurzen Erfrischung im Restaurant oben (sehr feines Chicken Curry) sind wir noch ein bisschen verweilt und dann zum Bloubergstrand gefahren. War bissl stockend vom verkehr her in den frühen Nachmittagsstunden aber dennoch ganz gut durchgekommen, wenn man bedenkt, dass wir auf dem Rückweg Richtung Innenstadt gegenüber noch längere Blechkolonnen gesehen haben. Ein Kaffee getrunken und dann ein wenig am Strand entlang spaziert und diesen etwas anderen Blick auf den Tafelberg bewundert. Rückzu noch kurzer Abstecher ins Boo-Kaap-Viertel und auf den Signal Hill.

Zum Abend sind wir dann ins Gold Museum (This term was hidden for guests and not activated Users. To be able to read it you should register!) nebst Restaurant Essen gegangen. Eigentlich gibt es ein Paket, wo man noch vorher einen Trommelkurs, die Besichtigung des Museums und dann das 4-Gänge-Dinner einnehmen kann (die kulinarische Reise durch Afrika als Eventgastronomie mit Gesang und Tanz der Kellnerinnen), jedoch waren wir zu spät dran und der Trommelkurs mußte leider abgesagt werden. Das Museum ist schön, das Essen war mittelmäßig aber probieren geht über urteilen, wenn man es nicht zumindest mal gekostet hat. Preis: 275 ZAR p.P. mit Shuttle und Begrüßungsdrink. Gegen 23:00 Uhr in die Unterkunft und morgen geht die Reise weiter. Koffer packen und Fahrt nach Swellendam mit einer Übernachtung. Viel Spaß beim lesen und Bilder schauen ;)
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Thursday, April 26th 2012, 4:38pm

Tag 4 und 5

Tag 4
Auf Wiedersehen Cape Town - heute morgen hieß es Koffer packen und die Weiterreise antreten. Insgesamt standen jetzt ca. 3.500 km vor uns. Zu diesem Zeitpunkt kannten wir natürlich noch nicht den Kilometerstand am Tag der Rückgabe aber so war es dann letztendlich. Nach einem ausgiebigen Frühstück (ich - Guidos Special, meine Frau - Omelette mit Käse) ging es Richtung Swellendam, wo wir für eine Nacht in der Marula Lodge bleiben. Zunächst stadtauswärts über die N1 an den Townships und dem Flughafen vorbei, die R304 bis nach Stellenbosch, dann über die R45 zum beschaulichen Franschhoek. Dort haben wir ein wenig gebummelt, einen Milchkaffee getrunken und weiter über den wunderschönen Franschoek Pass gefahren und über die N2 nach Swellendam. Wir waren schon so gegen 14:00 Uhr vor Ort. Die Gastgeber nicht da, aber das freundliche Hauspersonal zeigte uns das nette Gartenzimmer direkt am großen und schönen Pool. Wir machten uns etwas frisch und gingen zu Fuß in den Stadtkern mit Besichtigung des Drostdy Museum. An diesem Tag war es sehr schül und drückend und so beschlossen wir den Nachmittag am Pool mit Lesen und ausspannen zu verbringen. Abends dann eine Hausnummer weiter ins The Powell House (danke Fop für den Tipp). Sehr lecker, faszinierendes Ambiente im Inneren und gute Küche zu für Südafrika-Standard etwas hohen Preisen.
Tag 5
Den nächsten Tag hieß es weiter Richtung Oudtshoorn. Wir wollten jedoch noch einen Abstecher in den Bontebok National Park machen, was wir dann auch taten und sind, bevor wir Swellendam verließen, noch in die Wildebraam Farm ( (This term was hidden for guests and not activated Users. To be able to read it you should register!) ) eingekehrt. Verkostung von selbst hergestellten Marmeladen und Likören (kurz vor dem Mittag) war klasse und eine kleine Erklärung nebst Führung kostenlos dabei und auch das Geschenkedepot für die heimgebliebenen Freunde und Verwandten wurde gefüllt. Dann über den Tradouw Pass und die Route 62 zu Ronnies Sex Shop. Kurzer Stop zum Essen (muß man nicht unbedingt und wenn man die Küchenhilfen vorher sieht, hätten wir uns es evtl. anders überlegt, aber immerhin hatte noch der Hund was von unserem Burger). Ankunft im Straußennest bei Dario und Carmen mit einem Begrüßungsbier und dem aktuellen Ergebnis unseres Fussballklubs vom Vortag. Dann gegen Nachmittag eine 2h-Führung von Dario auf der Straußenfarm und dem allabendlichem Grillen von Straußensteak auf der Terasse und Blick in den fantastischen Sternenhimmel mit kurzer Astro-Erläuterung von Dario. Nach paar Bier und Wein sind wir dann in die Betten unseres Rondavels gefallen. Das Wetter war auch heute sehr warm (25-30 Grad) und fast wolkenlos.
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Saturday, April 28th 2012, 12:28pm

Tag 6

Das schöne Wetter geht weiter und wir bleiben die kommende Nacht noch auf der Straußenfarm bei Dario in der Nähe von Oudtshoorn. Frühmorgens 8 Uhr geht es mit dem Aufbohren des Straußeneis los. Meine Frau hat dann das Vergnügen das Ei auszublasen und dann wird ruckzuck davon rührei gemacht und alle 9 Gäste haben davon reichlich. Danach beschließen wir uns darauf die Cango Wildlife Ranch zu besuchen ( (This term was hidden for guests and not activated Users. To be able to read it you should register!) ). Der Eintritt kostet 115 ZAR p.P und beinhaltet ein knapp einstündige englischsprachige Führung durch den Zoo. Wir waren grad angekommen und brauchten nur kurz darauf warten, dass diese Führung beginnt und der sehr junge Guide machte seine Sache wirklich gut. Immer man nen Späßchen auf den Lippen und auch sehr kurzweilig. Alles in allem wie in einem deutschen Zoo mit der Möglichkeit gewisse Pakete (Leoparden streicheln, Krokodil tauchen) extra zu buchen. Haben wir nicht gemacht. Zu sehen gibt es ein etwas größeres Aquarium mit Angelina Jolie (siehe Foto), Krokodile, Lemuren, diverse Vogelarten, Löwen, Hippos usw.

Danach sind wir den Swartberg-Pass Richtung Prince Albert gefahren.Sehr wenig los und wir haben dann erstmal fast on the top gehalten. Die Strecke ging gut zu fahren bergan und ich fande es dann wieder runterzu etwas schlimmer von den Straßenverhältnissen als bergan (siehe Foto). Dann haben wir in Prince Albert - einem wirklich schönen verschlafenem Örtchen mit viktorianischen Häusern und einer Seelen-Ruhe - einen etwas verspäteten Lunch gegegssen. Meine Frau hatte eine leckere Pasta und ich einen Salat mit Thunfisch und dazu als Appetizer ein paar frische Feigen, frisch gebackenes Brot usw. Sehr fein! Auf dem Rückweg fuhren wir über den Meiringspoort, kauften noch etwas zum Abend ein und beschlossen den Tag mit einem Straußensteak und netten Gesprächen unter dem faszinierenden Himmel bei Dario.

Tag 7

Abreise und Abschied - Dario bot mir noch an, dass wir kurz eine Schule besuchen, aber wir hatten uns schon zum Frühstück etwas vertrödelt und von daher ging es dann ohne diesen Besuch weiter. Vielleicht das nächste Mal, denn diese Ecke Land gilt es weiter zu erkunden. Als nächsten Aufenthalt hatten wir uns Knsyna ausgesucht, weil wir uns zumindest einen Eindruck von der Stadt aber vor allem von der Umgebung verschaffen wollten. Sind dann - dank der Tipps vom Bären - die schönen Passwege Richtung Knsnya gefolgt (mehr dazu weiter oben im Thread) und machten noch einen kurzen Abstecher nach Buffalos Bay. Sehr schöner Strandabschnitt der einfach zum Baden und Spazieren einlädt. Dann ging es in unsere Unterkunft (Inyathi Guest Lodge), wo wir ein Baumhaus sehr weit oben und weg von der Straße hatten (zum Glück wegen dem Lärm) und mehr dazu seht ihr auf dem Foto. Nach dem Gepäck abladen ging es zu The heads und zum Abend hin an die Waterfront, wo wir dann auch leckeren Fisch zum Abend gegessen haben. Knysna selbst hat uns weniger gut gefallen, aber vielleicht hat man auch eine zu sehr gesteigerte Erwartungshaltung im Vorfeld gehabt, die dann nicht erfüllt wurde. Nichtdestotrotz ist die Umgebung von Knysna wunderschön und das nächste Mal werden wir wohl in Wilderness übernachten oder im Tsitsi ;)
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Wednesday, May 2nd 2012, 8:32pm

Tag 8

Auf zum Tsitsikamma Nature Reserve (53 ZAR) und nach einer unaufgeregten Fahrt sind wir dort sehr zeitig am Tage angekommen. Keine Busreisenden und noch einen Parkplatz ganz vorn bekommen. Dann haben wir uns auf den Weg zum Storms River Mouth gemacht und waren begeistert von der Vegetation rund herum. Es war ein tag mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit und trotz der Tatsache, dass wir wandererprobt aber nicht wandererfahren sind war doch der ein oder andere Schweißtropfen auf unserer Stirn zu erkennen. Nach den knapp 1,5km bestaunten wir die Hängebrücken-Konstruktion und liefen auf eben jenen entlang und immer wieder das Meer im Blick. Danach holten wir in dem Geschäft was zu trinken und setzten uns an die Klippen. Danach ging es wieder zurück Richtung Knysna, wo uns an der Maut-Station noch ein Affe über die Straße lief und ein paar km nach Knysna ging es rechts ab in Richtung Goudveld Forest (mehr dazu unter (This term was hidden for guests and not activated Users. To be able to read it you should register!) ) Der Eintritt kostet 17 ZAR und wir hatten uns dazu entschieden zu den Big Trees zu wandern, die Millwood Silbermine zu sehen, bei Mama Hollys ein kurzer Snack (der selbstgebackene Apfelkuchen ist der Hammer!) und dann noch die 3,5km (hin und zurück) Wanderung am Jubilee Creek entlang zu den Rock Pools (etwas angestautes Wasser wo man auch drin baden könnte). Kurz vor Schließung waren wir dann wieder am Ein/Ausgang, aber es war sowieso niemand mehr am Tor und es ging zurück Richtung Knysna, wo wir eigentlich auf Thesen Island zu Abend essen wollten. Jedoch war das Kontrastprogramm zwischen dem vorher Erlebten und der jetzt vorzufindenden Künstlichkeit zu extrem und wir gingen in das Steakhaus "de Oude" wo wir sehr leckeres Fleisch bekamen. Mit neuen Eindrücken noch einen leckeren Wein mitgenommen, den wir dann vor unserem Baumhaus tranken bevor es dann etwas zeitiger als sonst ins Bett gingen.

Tag 9

In der Nacht war ein sehr heftiges, aber kurzes Gewitter und der Morgen danach etwas angenehmer von der Luftfeuchtigkeit als gestern. Wir brachen 7:05 Uhr auf, Lunchpaket mitgenommen und los ging die Fahrt in Richtung Kuzuko Lodge. Kleiner Halt in Humansdorp, wo wir kurz die Apotheke aufsuchen mußten, weil meine bessere Hälfte beim gestrigen Wandern bei einer Flußüberquerung mit dem Fuß umgenickt war. Aber die nächsten 2 Tage steht ja Pirschfahrt auf dem Plan und somit konnten wir uns keinen Ausfall leisten ;) Durch PE durch und dann die N10 Richtung Paterson und nach dem Oliphantskop Mountain Pass ging es zur Kuzuko Lodge, die sich in ca. 40km unbefestigter Straße befindet. Kurz nachdem wir von der N10 abgebogen waren hielt uns zunächst eine Schafsherde auf. Mist - wir wollen doch noch den Nachmittags Game Drive erleben und dachten schon, dass es jetzt etwas dauert. Die Schäfer jedoch sahen dies als das normalste der Welt an und trieben ihre Schafe etwas an die Seite und wir hindurch und in 2min war das Hindernis Geschichte. Kurz bedankt und weiter ging es mit Tempo 40-45km/h. Die gute Ausschilderung entlang kamen wir dann an, Auto abgestellt, das benötige Gepäck in den Range Rover und ab zum Camp, das nochmal 4km weiter in der Wildnis war. Ein Glas Eistee als Begrüßung und wir wurden in unsere Suite gebracht. Kurz erfrischt und nach dem kleinen Kaffeesnack ging es 17 Uhr los. Der Tag war etwas bewölkt und nicht zu warm und wir hofften auf gute Tierbeobachtungen. Nach den Kudus, Antilopen und Gnus nahmen wir eine Elefantenherde ins Visier, die unermüdlich durch die Weite stampfte und immer wieder kurz anhielt um an den Bäumen den Hunger zu besänftigen. Sehr spannend war das Sozialverhalten der Tiere zu beobachten, weil wir zunächst hinter der Herde waren, sie dann seitlich überholten und auf uns zukommen ließen, bis sie dann an uns vorbei wanderten. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Elfanten vorn und hinten ganz genau wußten wo wir sind und was wir dürfenund was nicht. Es waren 4 Kleintiere unterschiedlichen Alters und ca. 15-20 ausgewachsene Tiere. Diese ganze Beobachtung dauerte ca. 1h, aber für uns verging es wie im Flug. Wir hielten dann mit unserem Ranger an, etwas Bier, alkoholfreie Getränke und Billtong in kleinen Beuteln. Danach ging es in der Dunkelheit zurück zum Abendessen, wo wir dann mit Kürbissuppe, Camembert mit Lachs, Chicken Saltimbocca oder Rindersteak und Panna Cotta verwöhnt wurden. Mit einer süßen Aufmerksamkeit des Hauses schliefen wir tief in der afrikanischen Wildnis ein und freuten uns insgeheim auf den kommenden Tag im "Busch".
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Thursday, May 3rd 2012, 6:54pm

Tag 10

"Zeitiges Aufstehen sichert gute Tiersichtungen" - mit diesem Spruch ging es 05:15 Uhr aus den Federn und erstmal auf unseren Balkon um den Sonnenaufgang zu genießen (siehe Bild). Dann einen Kaffee und paar Kekse und los ging es. Wir sahen auf der Morning Game Drive eine große Zebraherde, unzählige Büffel und ein sehr scheues Nashorn. Zum Abschluss noch einen Schakal und danach ging es zum Frühstücken. Der heutige Tag war wolkenlos und sehr warm und wir beschlossen den Mittag und frühen Nachmittag am Pool zu verbringen. Ein bisschen Lesen und das neueste der Welt aus dem world wide web und schon war es Nachmittag und wir waren bereit die Löwen zu suchen und hoffentlich auch zu finden. Nach 1h Fahrt durch das riesige Gelände (fast am Ende) und mehrfachen Versuchen die Tiere anzupeilen, stießen wir endlich als erste auf diese herrlichen Tiere. Sie lagen majestätisch in der frühen Abendsonne und sahen so aus, als könnten sie keiner Maus was zu leide tun. Wenn man aber bedenkt - so aus den Erzählungen unseres Rangers Freddie zu entnehmen - dass diese 2 Burschen die halbe Büffelherde vor 2-3 Jahren fast ausgelöscht haben, dann sieht man wie sehr es jetzt doch besser war im Auto zu bleiben ;) Nach einer halben Stunde Beobachtung kamen von Weitem her die Laute der Elefanten und wir waren gespannt, als sie in unsere Richtung kamen. Jedoch würdigten sich beide Parteien keines Blickes und die Elefanten zogen weiter. Nach diesen Eindrücken waren wir darauf vorbereitet, dass wir jetzt eine Rückfahrt haben und unser Abendessen wie Tags zuvor genießen. Jedoch machte unser Ranger kurz vor dem Ziel einen Abstecher nach rechts (eigentlich sollte es doch links ins Camp gehen) und auf einmal waren wir in einem kleinen traditionellen Boma und es gab einen Braai. Die Angestellten tanzten und sangen zur Musik und alle Gäste klatschten dazu. Nach einer kurzen Begrüßung des Food Managers, der uns das heutige Abendmahl vorstellte, konnten wir die Köstlichkeiten genießen. Mit vielen Eindrücken und dieser abendlichen Überasschung ging es in unsere Suite.

Tag 11

Morning Game Drive (06:00-09:00 Uhr), danach das Abschluss-Frühstück sowie unsere Abreise aus der Kuzuko Lodge und der Weiterfahrt Richtung Wild Coast. Wir verließen das Camp gegen 10:45 Uhr und verfuhren uns an der letzten Schotterpisten-Kreuzung wobei wir einen Umweg von 8km in Kauf nehmen mußten. Mit diesem Mißgeschick im Gepäck ging es dann über Grahamstown (kurzer Tankstopp und kleiner Snack), King Williams Town (kurz davor sind wir von der Traffic Control angehalten wurden). Der nette Polizist Ende 40/Anfang 50 mit einem leichten Bauchansatz begrüßte uns und fragte freundlich wohin des Weges und woher bzw. wie lange in Südafrika und das wievielte Mal. Nach unserer freundlichen Antwort und meinem Vorzeigen des Internationalen Führerscheins (ich glaube er hat den nicht so verstanden :thumbup: ) erklärte er uns noch die Weiterfahrt und an der wievielten Kreuzung in King Williams Town wir nach East London kommen. Es war Freitag am Nachmittag und der Verkehr sowohl in KWT als auch dann in East London sehr hoch. Ungeachtet dieser Tatsache fanden wir den Weg durch diese Städte und kamen nach weiteren 15min an die Kreuzung Richtung Chintsa. Die nächsten 3 Nächte werden wir in der Prana Lodge verbringen. Sowohl diese Tage als auch die nächsten 3 Übernachtungen sollten ein wenig mehr Luxus wie große Suite, Wellnessanwendungen, privater Pool, leckeres Essen, usw.) bieten. Es gibt dort einen privaten Strandzugang und am selbigen angekommen schauten wir einem kilometerlangen Sandstrand entgegen. Wir entschlossen uns noch etwas daran entlang zu laufen und gegen 20 Uhr gab es ein 4-Gänge-Dinner mit leckerem Wein.
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Tuesday, May 15th 2012, 8:36pm

Mit (ganz) schlechtem Gewissen geht es weiter:

Tag 12

Heute wollten wir den Tag einfach Tag sein lassen und ließen uns ohne konkreten Plan bzw. ohne Ziel etwas treiben. Zunächst fuhren wir nach Chintsa East - kurz tanken an der wohl genialsten Tanksäule - die wir bisher gesehen hatten und liefen dann an den Strand um etwas entlang zu laufen und zu baden. Es war Samstag und ein wenig mehr los als gestern, aber das lag auch am heute besseren Wetter mit wolkenlosem Sonnenschein. Danach machten wir es uns an unserem eigenen Pool gemütlich, tranken einen Cafe und genossen die sehr guten Wellness-Anwendungen nebst Jacuzzi und Sauna in der Prana Lodge. Zum Abend essen gingen wir in das Restaurant Michaelas in Chintsa East. Dieses ist sehr schön weit oben über dem Ort gelegen und entweder über die Holztreppen oder eine Art Seilbahn zu erreichen. Als wir dort waren, gab es nur die Möglichkeit zu laufen und wir hatten noch etwas Sport bevor es zum Essen ging. Die Auswahl war gut, aber das dann Dargereichte war eher durchschnittlich und wir beschlossen zum Tagesabschluss noch einen Cocktail an der Bar in unserer Lodge zu nehmen.

Tag 13

Frühstück gegen 8 Uhr und danach ging es zum Morning Game Drive in das Inkwenkwezi Game Reserve ( (This term was hidden for guests and not activated Users. To be able to read it you should register!) ). Sean der Inhaber unserer Lodge fuhr uns direkt hin, erzählte uns noch kurz, dass eine Tochter von Desmond Tutu (laut wikipedia hat er ja vier Kinder) hier geheiratet hätte (ok - auch wieder was gelernt :rolleyes: ). Wir waren keine Minute da als es schon zum Aufsitzen in den Range Rover ging (Baujahr Ende der 80er ;) ) mit unserem ca. 65jährigen Guide, der seine Sache sehr gut gemacht hat und vor allem die Aufmerksamkeit der Mitfahrenden nicht nur auf die Fauna sondern auch auf die Flora gelenkt hat. Nebenbei mußte er immer seine Fahrertür festhalten, die immer wieder aufging und auf der anderen Seite konnte man durch die Karosserie des Jeeps schauen. Die Game Drive ging von 09:30-12 Uhr, Kostenpunkt ca. 60 € und es war für uns in Bezug auf die Vegetation im Gegensatz zu den früheren Game Drives etwas ganz anderes. Sehr viel mehr an Feuchtigkeit, kleine Bäche die das Gelände durchzogen, ein bergiges Auf und Ab und sooooooooooooo viel Grün ringsherum. Wir sahen die obligatorischen Zebras, Strauße, Gnus, Antilopen usw. Ein Rhino mit Baby (ca. 2 Monate) und die weißen Löwen, die aber in einem abgegrenzten Bereich des Game Reserve waren. Zu guter letzt stiegen wir aus und wanderten etwas eine Anhöhe hinauf um die Giraffen (mehr als 10 in einer Herde) aus etwas mehr Nähe zu betrachten. Die Aussage des Rangers war, dass wir vorsichtig sein sollten, denn wenn die Giraffen zu sehr durch uns gestört sein sollten, wären sie blitzartig verschwunden. Das wollten wir keinesfalls riskieren und somit gingen wir behutsam und mit dem gehörigen Abstand heran. Nach der Game Drive holte uns Sean ab und wir stiegen in unseren Mietwagen und fuhren nach Morgans Bay. Was soll ich sagen: Wer Ruhe sucht wird sie dort wohl finden und mehr als das Morgan Bay Hotel ( (This term was hidden for guests and not activated Users. To be able to read it you should register!) ) gibt es dort wohl nicht an Unterkunftsmöglichkeiten. Das Hotel machte einen von außen netten und sauberen Eindruck, das Klientel etwa in der Preislage unseres morgendlichen Rangers plus 10/15 Jahre und wir tranken einen Kaffee, schauten uns etwas am Strand um und hatten noch die Zeit nach Kei Mouth zu fahren. Dort fuhren wir mit der Fähre über den gleichnamigen River und machten einen ausgedehnten Strandspaziergang. Es ist einfach herrlich wie schön man hier an den Küstenabschnitten in aller Einsamkeit und Schönheit der Natur den Ozean genießen kann. Einige Fischer sahen wir am Kei River Mouth und wenige Einheimische trafen Vorbereitungen für ein sonntägliches Barbecue am Wasser. Die Straßen waren überall ohne EInschränkungen befahrbar und wir hatten nie das Gefühl, dass es evtl anders gewesen wäre. Danach fuhren wir wieder nach Chintsa und hatten es den letzten Abend vorgezogen, ein 4-Gänge-Dinner in unserer Suite einzunehmen (Preis ca. 30€ p.P.). Nach dem Absacker ging es etwas zeitiger heute abend in die Betten, denn am nächsten Tag sollte unsere Fahrt in das Oribi Gorge Nature Reserve gehen. Es standen ca. 500km Fahrt mitten durch die Transkei auf dem Programm und wir wollten von dieser Fahrt soviel wie möglich in uns aufsaugen.

Tag 14 - (Reisetag)

Etwas bedeckter als die letzten Tage und auf dem Weg an unser Ziel mit einigen kurzen aber heftigen Regenschauern und kurzen Aufenthalten in Butterworth und Umthata gelangten wir gegen späten Nachmittag in die "The Gorge Private Game Lodge & Spa" ( (This term was hidden for guests and not activated Users. To be able to read it you should register!) ). Nachdem wir unsere Suite bezogen hatten, machten wir noch eine kurze Jeep-Ausfahrt zur Erkundung der neuen Umgebung. Unser Fahrer Mike, der Eigentümer der Lodge erzählte uns vom Bau dieser 5 Suiten und den Anstrengungen hier mitten im Nichts einen gehobenen Standard anzubieten. Nachdem wir auf unserem Kurztrip (ca. 1 1/2 Stunde) große Zebra- und Gnuherden gesehen hatten, liefen uns auf der Rückfahrt auch 2 Füchse einfach über den Weg. Mit einem leckeren Abendessen bei Kerzenschein - es war ein fast 2higer Stromausfall - gingen wir geschafft und mit vielen neuen Eindrücken ins Bett.
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Tuesday, May 15th 2012, 9:22pm

Mit (ganz) schlechtem Gewissen geht es weiter

Das schlechte Gewissen ist überhaupt nicht angebracht. Danke für Deinen Bericht!!
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