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Crackerjack

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1

Mittwoch, 9. Mai 2012, 08:32

Touristen und die Kuscheltiere - Vom Streichelzoo zur Jagdtrophäe

Auch wer kein Englisch versteht, die Bilder benoetigen keine weiteren Worte.

Es ist nicht die Schuld der Tiere, sondern der Dummen die mit Tieren spielen.

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Kawa

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2

Mittwoch, 9. Mai 2012, 09:59

Das lief hier

Hi Crackerjack,

Ich kann mich entsinnen, das dieser Artikel hier schon mal durchlief. Sogar von einer deutschen Zeitung! :D

Kawa
Grüße Olaf

2005 / 09 / 11 / 12 / 13 / 15 / 16 / 17

Crackerjack

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Mittwoch, 9. Mai 2012, 11:41

Das muss dann jedoch sehr kuerzlich gewesen sein, denn dies geschah am 3. May 2012

Gina

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4

Mittwoch, 9. Mai 2012, 12:08

Ich bin empört darüber, dass Du - Crackerjeck - Geparden als Kuscheltiere bezeichnest. Wie allgemein bekannt sind die gar nicht kuschelig, sondern struppig und haben oftmals Krabbler im Fell. Und insbesondere Frauen, die sich sonst vor Spinnen und Milben gruseln, wollen die Katzen streicheln. Verstehe das, wer will... :rolleyes:

Dabei sind wir, die echten Kuscheltiere so anschmiegsam :love: , stets freundlich und hilfsbereit - und dabei auch noch so einfach sauber zu halten (schau (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ). Anfallen und kratzen oder gar ins Bein und Genick beissen würden wir auch nie tun. Frag meine Freundin Susi Schnatterschaf, die kann das hundertprozentig bestätigen. Und nun ändere bitte schnell die Überschrift, sonst schickt Dir die Susi den GdrKT ins Haus... X(

Gina
:cursing:

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asango (10. Mai 2012, 14:13)

Kawa

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5

Mittwoch, 9. Mai 2012, 12:44

Genau

Das muss dann jedoch sehr kuerzlich gewesen sein, denn dies geschah am 3. May 2012


Deshalb kann ich mich auch noch so gut dran erinnern!
Wäre das vor einem halben Jahr passiert hätten meine bekanntlichen Erinnerungslücken einen solchen Kommentar erst garnicht aufkommen lassen!
Aber ärgere Dich nicht darüber, wir, auch Gina, wissen Deinen Einsatz zu schätzen! :thumbup:

Hier ist es;

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Grüße Olaf

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bandi (31. Dezember 2012, 18:25), GudrunS (10. Mai 2012, 07:15), SilkeMa (9. Mai 2012, 23:37)

SilkeMa

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6

Mittwoch, 9. Mai 2012, 23:25

Zitat

When are people going to realise that Cheetahs are WILD ANIMALS no matter how tame they appear. Anyone entering any enclosure with wild animals or driving through game reserves/national parks, etc, are doing so at their own risk!

Parents should take responsibility for their own kids. What was the kid doing in the enclosure? Even I as a human get agitated with other peoples kids running loose so I feel for the cheetahs. Let's wait for the film to appear on youtube....hopefully unedited version.

I hope that no action will be taken against the cheetahs!!! They merely behaved the way cheetahs are supposed to!! The humans on the other hand (all of them) should face up to their actions and learn from it.

Kommentar aus: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ich sehe das auch so ähnlich. Die Geparden waren nicht von vorne herein aggressiv, erst durch die herumrennenden Kinder wurde bei denen "der Schalter" umgelegt, die Urinstinkte kamen heraus. Es handelt sich halt immer noch um wilde Tiere und vor allem auch um Großkatzen! Wenn ein Hund (ohne Leine) einen Hasen riecht, rasen fast alle Hunde auch dem Hasen nach und hören nicht mehr auf das Herrchen.

Normalerweise wird bei einem solchen Besuch genau gesagt, wie man sich zu verhalten hat. Kinder unter 12 J. dürfen regulär gar nicht in das Gehege. Wenn dann nur unter Aufsicht der Eltern, die dafür zu sorgen haben, dass die Kinder ganz dicht bei den Eltern stehen (damit der Gepard den Erwachsenen und das Kind als eine Einheit sieht !!).

Es ist natürlich falsch Kinder überhaupt ins Gehege zu lassen!! Hoffentlich passiert den Geparden jetzt nach dem Vorfall nichts. Ohne das verantwortungslose Verhalten der Tierhalter und aber auch der Eltern wäre das vermutlich gar nicht passiert! Besonders leid tut mir auch jetzt die arme Frau, die sich dazwischen geworfen hatte um die Kinder zu retten.

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Kawa

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7

Mittwoch, 9. Mai 2012, 23:33

Es ist natürlich falsch Kinder überhaupt ins Gehege zu lassen!! Hoffentlich passiert den Geparden jetzt nach dem Vorfall nichts. Ohne das verantwortungslose Verhalten der Tierhalter und aber auch der Eltern wäre das vermutlich gar nicht passiert! Besonders leid tut mir auch jetzt die arme Frau, die sich dazwischen geworfen hatte um die Kinder zu retten.


Genau Silke, der Frau wäre nichts passiert, wenn sie nicht die Kinder hätte schützen wollen.
Aber bei manchen geht das im Tierschützerwahn schon mal unter!

Und der Ehemann hatte halt ne gute Ausrede ;)
Grüße Olaf

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M@rie

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8

Donnerstag, 10. Mai 2012, 00:21

das Ganze wäre nicht passiert, wenn es diese Streicheleinrichtungen erst gar nicht gäbe, ich fahre u.a. nach Afrika, um (diese) Tiere in freier Wildbahn zu beobachten und käme niemals auf die Idee eine derartige Streicheleinrichtung zu besuchen, lieber suche ich stundenlang und nehme auch eine Nicht-Sichtung in Kauf. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich nicht verstehe, wie man nach Afrika auf derartige Farmen fahren kann, "nur" des besseren Fotos wegen, die könnte man auch in einem Zoo haben. Ich sehe also die Verantwortung insgesamt eher bei den Touristen, die diese Streicheleinrichtungen besuchen, dass dann (Farm)Betreiber auf diesen "Geldverdien-Zug" aufspringen verwundert dann nicht - wo keine Nachfrage nach Streichelzoos, da auch kein Angebot. Ich hoffe nur, dass die Cheetahs nicht demnächst bei irgendjemanden an der Wand hängen oder vor dem Kamin liegen, weil sie an Jagdfarmen verkauft wurden... die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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Kawa

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9

Donnerstag, 10. Mai 2012, 00:36

Tiere

M@rie, ich streichele auch keine Tiere dort unten, noch reite ich auf Straussen oder dgl. Ich finde es auch nicht gut aber werde auch nie etwas dagegen tun können, Du auch nicht!!!!!
Und alles was Du gerade eben geschrieben hast, hat einen Bart, der vermutlich länger ist als das Forum alt!

Mir geht nämlich das Geheule langsam auf den Geist!

Aber weißt was, Serengeti, das Lirpa Duo und Einige Andere werden Dir trotzdem Beifall klatschen!

Weil, es scheint ein Dauerbrenner zu sein!


Kawa
Grüße Olaf

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Bär

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10

Donnerstag, 10. Mai 2012, 01:58

Genau Silke, der Frau wäre nichts passiert, wenn sie nicht die Kinder hätte schützen wollen.

Das ist höchstens eine Vermutung. Vielleicht solltest Du auch das lesen:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Hier ist von keinen Kindern die Rede.

Auch interessant ist, dass der Manager von Kragga Kamma nun - da es herausgekommen ist - zugibt, dass es schon zuvor Attacken der Geparde gegeben hat. Das hat er davor bestritten. Unverantwortlich, dass er weiterhin das Streicheln angeboten hat.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Aber wie schrieb ich schon vor nicht einmal einem Monat:
hier im Forum wird bisweilen so getan, als wären Privatreserves dasselbe wie ein Nationalpark. ... Sind sie nicht. Bei einem Privatreservebetreiber steht immer im Vordergrund "wie kann ich Geld verdienen?".


Ja, das Thema ist ein Dauerbrenner. Das liegt aber nicht an den Schreibern - sondern daran, dass es leider immer wieder solche Anlässe gibt. Wenn Du es nicht lesen willst, lass es doch einfach bleiben.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Serengeti

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11

Donnerstag, 10. Mai 2012, 07:15

das Ganze wäre nicht passiert, wenn es diese Streicheleinrichtungen erst gar nicht gäbe, ich fahre u.a. nach Afrika, um (diese) Tiere in freier Wildbahn zu beobachten und käme niemals auf die Idee eine derartige Streicheleinrichtung zu besuchen, lieber suche ich stundenlang und nehme auch eine Nicht-Sichtung in Kauf. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich nicht verstehe, wie man nach Afrika auf derartige Farmen fahren kann, "nur" des besseren Fotos wegen, die könnte man auch in einem Zoo haben. Ich sehe also die Verantwortung insgesamt eher bei den Touristen, die diese Streicheleinrichtungen besuchen, dass dann (Farm)Betreiber auf diesen "Geldverdien-Zug" aufspringen verwundert dann nicht - wo keine Nachfrage nach Streichelzoos, da auch kein Angebot. Ich hoffe nur, dass die Cheetahs nicht demnächst bei irgendjemanden an der Wand hängen oder vor dem Kamin liegen, weil sie an Jagdfarmen verkauft wurden... die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


Vielen Dank Marie,

selbstverständlich klatsche ich hier Beifall bzw. gebe ich Dir schlichtweg zu 100 Prozent recht.

Man sollte sich nicht vor unsinnigen und aggressiven Beiträgen von selbsternannten Wichtigtuern davon abschrecken lassen derartige "Praktiken" anzuprangern.

Serengeti

P.S. kürzlich wurde mal von der aktuellen Forumskultur gesprochen. ?( Leute, wie Lilly und Co. "machen Platz" für Pseudoafrikakenner und Dampfplauderer

ach ja, "Werbestrategen" habe ich noch vergessen.
VG
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Donnerstag, 10. Mai 2012, 08:16

Zitat

Man sollte sich nicht vor unsinnigen und aggressiven Beiträgen von selbsternannten Wichtigtuern davon abschrecken lassen derartige "Praktiken" anzuprangern.

P.S. kürzlich wurde mal von der aktuellen Forumskultur gesprochen. Leute, wie Lilly und Co. "machen Platz" für Pseudoafrikakenner und Dampfplauderer

ach ja, "Werbestrategen" habe ich noch vergessen.
Kannst ja mal Namen nennen! Dann können die angesprochenen Personen sich bei Dir :danke: und einen Plan erarbeiten wie oft man Südafrika besucht haben muss um hier seine Meinung kundzutun.

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Kawa (10. Mai 2012, 08:39)

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13

Donnerstag, 10. Mai 2012, 08:27

Es geht nicht darum, ob man eine Meinung kund tut, sondern wie man Leute, die über Jahre m.E. hochqualifizierte "Beratungsarbeit" für Hilfesuchende bzgl. SA Reisen leisten, besserwisserisch und mit einem lapidaren blöden Satz abkanzelt.

Aber das scheint ja augenscheinlich akzeptierter Stil zu sein.

Serengeti
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Kawa

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14

Donnerstag, 10. Mai 2012, 08:39

Zitat von »Kawa« Genau Silke, der Frau wäre nichts passiert, wenn sie nicht die Kinder hätte schützen wollen.
Das ist höchstens eine Vermutung.


Im Link, auf den ich mich bezog, stand das so drin! Der den ich später reinstellte war ein anderer und lediglich in Deutsch für Crackerjack!
Grüße Olaf

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Bär

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15

Donnerstag, 10. Mai 2012, 08:47

Ach so, für mich hörte es sich so an, als hättest Du Fachwissen im Bereich Verhaltensbiologie.

Und wenn Du was nur "für Crackerjack" hast, dann schick ihm das doch bitte per PN und belaste das Forum nicht damit.
.
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Kawa

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16

Donnerstag, 10. Mai 2012, 08:47

Es geht nicht darum, ob man eine Meinung kund tut, sondern wie man Leute, die über Jahre m.E. hochqualifizierte "Beratungsarbeit" für Hilfesuchende bzgl. SA Reisen leisten, besserwisserisch und mit einem lapidaren blöden Satz abkanzelt.

Aber das scheint ja augenscheinlich akzeptierter Stil zu sein.

Serengeti


Das mußt genau Du hier reinsetzen!
Grüße Olaf

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Serengeti

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17

Donnerstag, 10. Mai 2012, 08:56

kann mich nicht erinnern, dass ich irgendwann einmal diesen von mir erwähnten "alten Hasen" blöde und unverschämt auf die Füsse getreten wäre.

S.
VG
Serengeti

Kawa

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18

Donnerstag, 10. Mai 2012, 09:06

kann mich nicht erinnern, dass ich irgendwann einmal diesen von mir erwähnten "alten Hasen" blöde und unverschämt auf die Füsse getreten wäre.


Es geht nicht darum wem, sondern ob!
Grüße Olaf

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19

Donnerstag, 10. Mai 2012, 09:57

M@rie und Serengeti

Moin,
ich versuche ein wenig Sachlichkeit in das Ganze zu bringen:

Der Verstand sagt wohl nach aktueller Sachlage, man soll wilde Tiere nicht streicheln.
Aber es geht bei den Fundis damit los, dass man den Viechern in Afrika Ihre Freiheit lässt und dort auch nicht mit dem Auto in der Gegend herum fährt um ein "Sightseeing" und Abschuss per Kamera zu machen.

Die Geparden sind eine gefährdete Art und wenn in einem Tierpark mit engen Kontakt zu Menschen lebend, nicht mehr fähig in freier Wildbahn zu leben. Auch bei Hunden und Katzen, die viel enger mit Menschen zusammen leben, kann man Wunden, davon tragen wenn man die Tiere "Auf dem falschen Fuß" erwischt.
Unser Hund geht zu Menschen um gestreichelt zu werden und eventuell ein "Leckerlie" zu bekommen. Die Katze liebt es mir auf dem Sofa ganz nahe zu kommen und quittiert jede Streicheleinheit mit schnurren. Im Garten ist das Vieh ein gefährlicher Jäger.

Ich habe mich dabei ertappt, wie ein Pinguin meinen "Streichelreflex" reizte. Stand bei Boulders im Wasser. War lausig kalt und außer mir war da kein Mensch. Mehrfach haben mich Pinguine offensichtlich neugierig umkreist. Dabei kratzten sich die Tiere mit einem Flügel am Bauch, während der andere Flügel ganz langsam im Wasser paddelte. Logische Bewegung war ein Kreis im Wasser um mich herum.
Einmal habe ich die Hand unter Wasser den Bauch eines Tieres gestreichelt. Es wurde fast eine Minute akzeptiert und ich war erstaunt über die weichen Federn auch unter Wasser. Hinterher habe ich mich gefragt, warum wir Menschen immer etwas anfassen wollen.

Nun gut, ist wohl nur natürlich. Wir nutzen unseren Tastsinn sehr gerne. Wie häufig werden Babys angefasst, Kinder gestreichelt. Auch Sterbenden will man die Hand halten. Aber vielleicht deutlicher - beim Sex, wer koitiert da nur einfach vor sich hin? Streicheln ist ein wichtiger Bestandteil der Menschlichkeit.

Wenn nun Geparden in einem Wildpark, der gar nicht mehr so wild ist, für die Sensation des Streichelns zur Verfügung stehen, dann wird das genutzt. Dann ist das so. Da Geparden die Krallen nicht einziehen können, sind auch spielerische Anwandlungen für uns schnell mit blutiger Haut verbunden. Wer das nicht versteht, hat selber Schuld.

Aber da gibt es ja viel mehr. Kangurus die Menschen getötet haben. Rinder, Pferde, Ziegen- oder Schafsböcke, Schwäne, die Liste ist sehr groß.

Ich habe neulich in Stellenbosch einen Mann gesehen, der Kinder unterhalten hat. Er zeigte Frösche, Kröten, Spinnen und Schlangen. Alles wurde berührt. Eines seiner Ziele war deutlich gerade den Kindern aus Townships die dort natürliche Reaktion zu nehmen. Nämlich zum Beispiel Schlangen ohne weitere Diskussion zu erschlagen. Er bat jedes Kind diese Tiere in der Natur nicht zu berühren, aber er versuchte gleichzeitig den für das Tier häufig tödlichen Ekelreiz zu nehmen.

Meine größten Probleme mit Menschen die gerne etwas anfassen habe ich in meinem Auto. Man verleiht die Kiste und hinterher ist alles verstellt, was irgendwie geht. Bei vertrauten Personen, auch wenn ich fahre.

Wer meint unfehlbar zu sein, der hat ein echtes Problem.
Jan-Peter

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Bär

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Donnerstag, 10. Mai 2012, 10:15

Danke für Deinen sachlichen Beitrag, Jan-Peter. Ich halte mich nun gar nicht für einen "Fundi" (was auch immer das sein mag), stimme aber dennoch mit dem von Dir gesagten in vielem nicht überein. Außer beim Auto... ;) Aber zurück zum Eröffnungsposting:

Bei der Schnulzenstory von Frau D'Mello sind mir fast die Tränen gekommen. Die ehrwürdige BBC war m.E. am schlimmsten, hat journalistisch sehr fragwürdig nur die Frau zu Wort kommen lassen, die ihren heldenhaften Einsatz für die Kinder geschildert hat. Das hatte was von Talkshow-Niveau.
Ich glaube, dass die Geschichte nicht so stattgefunden hat. Es gibt keine Fotos, auf denen auch die Kinder zu sehen sind. Es wird behauptet, die Kinder wären auch angegriffen worden, aber es gibt weder Fotos von Verletzungen noch wird von einem Arztbesuch o.ä. berichtet. Dann die Dauer: die Attacke soll 3 Minuten gedauert haben. Bitte zählt mal langsam bis 180... In der Zeit hätte sie bei einer Attacke von 2 Geparden nicht nur ein paar Kratzer abbekommen, sondern wäre viel stärker verletzt oder gar tot.
Schließlich noch die nicht passenden Tage. Der Vorfall soll sich am 28. April ereignet haben, aber erst 6 Tage später (!!) wurde erstmals darüber berichtet. Die Fotos hat Herr D'Mello offenbar sehr gut verkauft, so oft wie sie in allen Medien zu sehen waren. Übrigens nicht eines oder zwei, sondern mindestens 10 verschiedene. Das hat sich gelohnt. Die Story ist überdramatisiert und unstimmig - sie stinkt für mich meilenweit gegen den Wind.
.
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Tonicek (23. März 2017, 13:16), asango (12. Mai 2012, 12:53)