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face116

Anfänger

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Freitag, 25. Januar 2013, 16:02

...und noch eine Neue mit vielen Fragen! (Garden Route)

Hallo!

Ich war bisher heimlicher Mitleser, da wir die Route auch so ungefähr geplant haben, allerdings noch nicht so konkret - es hat ja noch Zeit....

Wir haben einen Flug nach Port Elisabeth und zurück ab Kapstadt gebucht vom 8.-27.11.2013 - also 18 Übernachtungen.

Tourplanung:

1-2 ÜB Port Elisabeth (erst mal in Ruhe ankommen und an den Linksverkehr gewöhnen, da ist für uns neu)
2 ÜB Kariega (wurde mir vom Reisebüro eher empfohlen als Ado)
4 ÜB Knysna (oder Plettenberg) - von da aus Ausflug nach Mossel Bay, Oudtshoorn etc.
Weiterfahrt über Outshoorn/Ladismith (R 62) nach Montagu
1 ÜB Montagu oder Swellendam - von da aus Fahrt über Arniston/Kap Agulus nach Hermanus
2 ÜB Hermanus und über Sommerset West/Stellenbosch nach Kapstadt.
7 ÜB Camps Bay - hier haben wir eine Ferienwohnung gebucht. Von da aus wollen wir noch in die Weinregion, Kapstadt erkunden und auch etwas faulenzen falls wir Zeit dazu finden.

Und hier meine Fragen:
  • Ist die Route generell so sinnvoll?
  • empfiehlt sich die R62/Kleine Karoo (wurde mir vom Reisebüro empfohlen). Wie steht es mit der Sicherheit auf dieser Route, habe gelesen sie ist schön aber auch sehr einsam - oder lieber die wohl nicht so schöne N2 nehmen?
  • Knysna oder Plettenberg Bay - sind 4 Tage ok oder zu lange?
  • Übernachtung in Hermanus oder Arniston?
  • und wenn ihr natürlich noch die ein oder andere Empfehlung für ein Guesthouse parat habt. Im Internet finde ich so viel, damit bin ich dann fast überfordert.
Ich habe natürlich noch tausend weitere Fragen, aber für den Anfang würdet ihr mir hier schon sehr helfen.
Vielen Dank vorab, freue mich über alle Tipps!

LG

Kawa

PE - Eastern Cape

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Freitag, 25. Januar 2013, 16:30

Hallo Face
Ich war bisher heimlicher Mitleser, ... - es hat ja noch Zeit....

Ein guter Start in diesem Forum. Es gibt viele lohnenswerte Beiträge, auch die zum Thema Sicherheit! :huh:

1-2 ÜB Port Elisabeth (erst mal in Ruhe ankommen und an den Linksverkehr gewöhnen, da ist für uns neu)
2 ÜB Kariega (wurde mir vom Reisebüro eher empfohlen als Ado)


Port Elizabeth ist eine größere Industriestadt. Sie hat einige touristische Highlights und einen wunderschönen Strand. Aber sehr viel mehr ist dort eigentlich nicht. Wenn Ihr die zwei Tage zum relaxen am Strand verbringen wollt ist es ok. Ob es zum Baden reicht bezweifele ich.

Kariega ist ein privates Game Reserve wohingegen Addo ein (staatl) National Park ist. Die Meinungen darüber, was besser oder schlechter ist, gehen hier deutlich auseinander! Kariega ist schön gelegen. Der Addo ist auch nicht schlecht. Wenn Ihr jedoch nur eines besucht, könnt Ihr Euch auch keine Meinung darüber bilden. Daher, vielleicht von dem einen Tag PE einen Tagesausflug in den Addo unternehmen und selber Tier gucken. Macht Spass!
Und hier meine Fragen:
Ist die Route generell so sinnvoll?empfiehlt sich die R62/Kleine Karoo (wurde mir vom Reisebüro empfohlen). Wie steht es mit der Sicherheit auf dieser Route, habe gelesen sie ist schön aber auch sehr einsam - oder lieber die wohl nicht so schöne N2 nehmen


Da sind wir wieder beim Thema Sicherheit!

Also, face to face spoken, wo es einsam ist, ist für Diebe,Mörder, Scharlatane und anderes Piratenvolk in der Regel nichts zu holen. Das ist hier so wie dort unten!

Daher, schau mal in diesen link.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Es gibt noch eine Menge anderer Beiträge zum selben Thema.

Viel Spass beim Lesen und Planen
Grüße Olaf

2005 / 09 / 11 / 12 / 13 / 15 / 16 / 17 und schon wieder gebucht

palmus

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Freitag, 25. Januar 2013, 17:26

Hallo Face116 und Wecome on Board!

Schön, dass Du Dich an meine Threat angehängt hast. (mittlerweile muss ich sagen - hattest... :P ....) Dein Tour ist ja wirklich nahezu gleich.

Kariega soll - nachdem was wir gehört haben (u. a. auch vom Reisebüro)- super schön sein. Wir wollten es uns trotzdem nicht nehmen lassen, zumindest mal durch den Addo NP zu fahren um nicht nur geführte Touren gemacht zu haben. Ich bin gespannt, was uns am Ende besser gefallen hat.

Port Elizabeth wurde uns auch nicht unbedingt empfohlen, weshalb wir lieber das kleine Stück (ca. 70 km) bis kurz vor Addo fahren werden.

Wenn Ihr sowieso über Oudtshoorn auf die R62 nach Ladiesmith fahrt, warum noch einen Tagesausflug dorthin. Würde nicht unbedint 4 Tage in Krysna machen. Ein paar Sachen gibt es wohl im Umfeld, aber 4 Tage halte ich für zu viel. Vielleicht kürzer und dafür einen Tag in Oudtshoorn.

Zum Thema Sicherheit - auch wenn ich auch noch nicht in SA war -wir werden es halten, wie in anderen Ländern auch. Vernünftig und offen Augen und Ohren durch die Lande ziehen. Skurille Plätze meiden und nicht unbedingt Telefon, Schmuck oder Fotoausrüstung zur Schau tragen. Dein guter Menschenverstand sollte wird Dir sicherlich helfen und sagen, wann es besser ist nicht anzuhalten........ :thumbup:
Unbekanntes gibt es um es zu erforschen!

elba

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4

Freitag, 25. Januar 2013, 17:51

Hallo Face,

wir sind fast zur gleichen Zeit auf der gleichen Route unterwegs, vom 07.11.-23.11., auch von PE nach Kapstadt. In Deiner Routenplanung fehlt der Tsitsikamma-NP, der soll auch sehr schön sein. Wir haben dort 2 Ü. Dafür könntest Du von Plettenberg 1 oder 2 Tage wegnehmen. Ich bin auch noch am überlegen, ob wir von Wilderness aus über Oudtshoorn und die R62 nach Hermanus fahren oder über die N2. Könnte sein, das das zu lange dauert. Ansonsten wollte ich von Wilderness einen Ausflug nach Oudtshoorn machen. Am liebsten noch Über den Swartbergpaß nach Prince Albert, aber da habe ich hier im Forum schon gefunden, das das wohl zu viel für einen Tag ist.

Gruß Elke

mahatari

Schwalbe

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Freitag, 25. Januar 2013, 17:59

Hallo Face,
mir fällt auch auf, dass Ihr die NP´s auf der Route komplett ausspart. Würde ich nicht so machen.
Die R62 ist sicherer als die N2 ! In Südafrika sterben die meisten Menschen bei Verkehrsunfällen, nicht
bei Überfällen.
lg
Peter
""Wenn Du immer alle Regeln befolgst, verpasst Du den ganzen Spass! (Katharine Hepburn)""

Kawa

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Freitag, 25. Januar 2013, 18:18

Ansonsten wollte ich von Wilderness einen Ausflug nach Oudtshoorn machen. Am liebsten noch Über den Swartbergpaß nach Prince Albert, aber da habe ich hier im Forum schon gefunden, das das wohl zu viel für einen Tag ist.


Hallo Elke,
wenn Du in dieser Reihenfolge diesen Abschnitt fahren möchtest wird es tatsächlich eng. Den SB Pass in dieser Richtung hoch ist ok. Aber der Abstieg nach dem Gipfel in Richtung PA wird stressig. Dort luken überall fette rocks aus der "Fahrbahn" Schrittgeschwindigkeit ist dann schon normal!
Aber eine schöne Route ist es trotzdem! :thumbup:

Eine andere Variante wäre in Oudtshoorn beginnen und dann den Pass befahren. Rückweg von PA unten durch dem Meiringspoort. Einfach nur schön!
Grüße Olaf

2005 / 09 / 11 / 12 / 13 / 15 / 16 / 17 und schon wieder gebucht

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elba (25. Januar 2013, 18:21)

elba

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Freitag, 25. Januar 2013, 18:25

Ja, ich überlege auch schon, ob ich die beiden Übernachtungen in Wilderness streiche, zumal wir vorher 2 Nächte in Plett sind. Da könnte ich wohl lieber in Plett eine Nacht länger bleiben und dafür 1 Übernachtung in Oudtshoorn einplanen. Das macht wohl mehr Sinn.

Elke

Kawa

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Freitag, 25. Januar 2013, 18:35

Von der Entfernung her sind es von Plett bis Oudtshoorn, je nach Fahrweg ca 150-170 km.
In Wilderness einen Stopp nach Durchfahrt der Ortschaft auf der linken Seite einlegen. Dort ist ein Viewpoint ausgeschildert. Man kann dort die Beach in der einen und die außer Betrieb genommene Eisenbahnlinie auf der anderen Seite sehen. Schöner Ausblick. Der Stop lohnt sich.
Dann weiter nach Oudtshoorn. Cango Caves?
Grüße Olaf

2005 / 09 / 11 / 12 / 13 / 15 / 16 / 17 und schon wieder gebucht

face116

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Freitag, 25. Januar 2013, 20:50

Hallo an ALLE!

Vielen Dank für das schnelle Feedback. Wie schon gesagt stehen wir noch ganz am Anfang unserer Planung, deshalb habe ich auch noch keine Nationalparks usw. eingeplant, sondern einfach nur mal die Übernachtungsstops.

Die ersten Tage in Port Elisabeth würde ich auch gerne einsparen und dafür lieber wie hier angeraten das Ado dazu nehmen. Diese Übernachtungen habe ich aus gesundheitlichen Gründen eingeplant, da ich erfahrungsgemäß in den ersten Tagen unter Migräne leide (Wetterumstellung) und da kann ich nicht reisen...

Den Tipp mit 4 ÜB Knysna habe ich von einer Bekannten, die von dort aus alle Touren unternommen haben, aber wie hier schon geschrieben sind 2 Tage vielleicht doch ausreichend.

@elba - da sind wir ja tatsächlich zur gleichen Zeit unterwegs! Vielleicht laufen wir uns über den Weg - wir sollten ein Erkennungszechen vereinbaren ;)

Das Thema Sicherheit beschäftigt mich schon. Natürlich werden wir nicht mit Kamera und Schmuck behängt rumlaufen. Wir waren in den letzten Jahren in der USA mit dem Mietwagen unterwegs und hatten nie Probleme (sind also auch Fremdgänger). Aber ich denke Südafrika ist doch nochmal etwas anderes, davor habe ich schon Respekt. Ich werde hier nochmal genau nachlesen.

So, dann mache ich mich mit den neuen Informationen von Euch mal an die weitere Planung.

Bis bald und den anderen viel Spaß beim planen!

rhein-mainer

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Samstag, 26. Januar 2013, 09:26

6 Tage Knysna

Hi. Wir hatten natürlich recht viel Zeit , um Knysna , das wir übrigens schon von einer vorhergehenden Reise kannten, als weitere Station zu wählen. So überlaufen , wie es oft hier dagestellt wird ist es gar nicht. Alleine um die Heads zu sehen , braucht man Zeit .Da gibt es Ausichtspunkte , die toll sind. Brenton on Sea , Büffel Bay, der National Park Millwood Forest, Pantom Pass, uva.sind weitere Stationen um von Knysna aus was zu unternehmen.Logo , wenn du in den Trubel , der Mall , um das Zentrum gehst , ist viel Betrieb , aber auch das gehört zu Südafrika, hier Pizza, einen Kaffee oder ein Eis zu geniessen , die Leute zu beobachten ,ist doch auch zu Urlaub gehörend.


@ palmus wenn du noch nie in Südafrika gewesen bist , wie kannst du dir ein Urteil , oder Empfehlungen erlauben ? Auch zum Thema Sicherheit , das immer wieder hier hochgekocht wird , normales Verhalten genügt doch .Scheinbar steckt in vielen Köpfen immer noch der Kinderspruch " Wer hat Angst vorm schwarzen Mann ".
Vg Horst

palmus

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11

Samstag, 26. Januar 2013, 14:03

@rhein-mainer:

Persönliche Meinungen oder Einschätzungen darf doch jeder äußern, deshalb beteiligt man sich ja in einem Forum. Jeder bildet sich schließlich aufgrund verschiedener Medien sein eigenes Bild und beteiligt sich an Diskussionen.

Ich bin keine 18 mehr und habe schon viele schöne aber auch gefährliche Länder und Orte bereist und auch versucht stets die lokalen Kulturen zu verstehen. Etwas Gespühr für seine Umgebung bekommt man schon.

Nochmal - mein persönliche Meinung mit der ich auch nie hinter dem Berg bleiben werde.

Gruß
Unbekanntes gibt es um es zu erforschen!

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Marchese (27. Januar 2013, 12:56)

face116

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Samstag, 26. Januar 2013, 16:10

Hallo,

nochmal zu den 4 Übernachtungen in Knysna. Eine Arbeitskollegin hat mir das so empfohlen. Sie waren selbst vor 3 Monaten erst da und haben für 1 Woche in Knysna übernachtet. Von da aus haben sie alles Umliegende erkundet, was für mich auch Sinn macht (die Entfernungen sind nicht so riesig). Denn wenn ich fast jeden Tag das Guesthouse wechsle muss ich ja morgens aus dem Zimmer und kann erst ab 14.00 Uhr wieder einchecken. D.h. unser Gepäck wäre in der Zeit, wo wir uns etwas anschauen, unbeaufsichtigt im Auto und das ist denke ich nicht so günstig.

Wir wollen abends keine Partymeile, aber eine Möglichkeit auch mal raus zu gehen. Ich glaube dann bleibe ich doch bei meinen 4 ÜB in Knysna. Nach Oudtshoorn auf eine Straußenfarm zieht es mich so gar nicht, aber wir werden uns auf jeden Fall die Höhlen ansehen, deshalb habe ich hier auch keine ÜB eingeplant.

Bezüglich der Route, ob N2 oder R62/Klein Karoo haben wir nun beschlossen, dass wir einfach vor Ort mit gesundem Menschenverstand entscheiden werden, welche Route wir nehmen. Die Orte der Übernachtungen bleiben ja gleich.

LG

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Samstag, 26. Januar 2013, 18:42

Also, 4 Nächte in Knysna sind schon gut, warum denn dauernd umziehen.Knysna ist so schön zentral und man kann viel von dort unternehmen, die Entfernungen sind nicht sehr groß z.B Plettenberg Bay, The Crags mit Monkeyland, Birds of Eden und Tenikwa sowie Sedgefield, Wilderness und George. Es gibt auch ein paar nette Buchten (Victoria Bay etc). Und in und um Knysna herum gibt es ja auch einiges zu sehen. Die 4 Tage werden gut ausgefüllt sein.

Marchese

Dr. Iveyn

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Sonntag, 27. Januar 2013, 13:10

Hi. Wir hatten natürlich recht viel Zeit , um Knysna , das wir übrigens schon von einer vorhergehenden Reise kannten, als weitere Station zu wählen. So überlaufen , wie es oft hier dagestellt wird ist es gar nicht.


Kommt halt immer drauf an, mit was man es vergleicht. Ich bin momentan in der Transkei und im Vergleich dazu ist Knysna und eigentlich auch der Rest der Garden Route absoluter Massentourismus. Im Vergliech zum Ballermann auf Mallorca siehts dann wieder anders aus. Mir persönlich war die Garden Route viel zu touristisch und ich würde da nur noch in den Tsitsikamma fahren - aber ist eben alles geschmackssache. Übrigens zum thema sicherheit: Viele Südarfrikaner und auch Touristen fahren nicht durch die Transkei, weil es angeblich zu gefährlich ist. Wir haben nicht mal ein schloss an der Tür unseres Rondavels und gehen das Bier immer in der Shebeen im Dorf holen, In der Nacht waren wir mit den Locals am strand und haben Feuer gemacht etc. etc. Viele (weisse) Südafrikaner würden Dir aber davon abraten, das zu tun. Du kriegst hier wirklich alles zu hören. Gerade an der Garden Route und auf der Route 62 würde ich mir keine Sorgen machen, was die Sicherheit anbelangt. Einfach immer direkt bei den Leuten vorort nachfragen, was man machen kann und dann versuchen das gesagte richtig einzuordnen. Es kommt halt auch immer drauf an, was man selbst ausstrahlt. In den USA war ich schon sehr oft und hab mich nicht immer sicher gefühlt (die Kriminalität ist auch in den USA nicht zu unterschätzen!!)

Auf jeden Fall viel Spass in Südafrika

Gruss

M

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SilkeMa (27. Januar 2013, 13:39)

SilkeMa

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Sonntag, 27. Januar 2013, 14:03

Ich bin momentan in der Transkei und im Vergleich dazu ist Knysna und eigentlich auch der Rest der Garden Route absoluter Massentourismus.
Hi Marchese,

an welchem Ort seid Ihr denn gerade an der Wild Coast? Auf unser ersten SA-Tour kamen wir von der Wild Coast zur Garden Route. Dann ist der Unterschied noch krasser. Genauso habe ich das damals auch empfunden :thumbup: !!



@ face116: Knysna ist touristisch, keine Frage, aber wenn man in der Nebensaison dort ist, ist es i.O.. Knysna als Übernachtungsstop für Ausflüge in die nähere Umgebung kann man schon empfehlen.
Außerdem: Frische Knyna-Austern sind schon sehr lecker!!

LG
Silke

face116

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Montag, 28. Januar 2013, 14:03

Hallo!
Danke nochmal für Eure Infos. Wir haben in Knysna jetzt auch eine Unternkunft ausgeguckt und ich bin echt mal gespannt darauf, da die Meinungen ja doch auseinandergehen. Aber so ganz einsam wollen wir für das 1. Mal auch nicht, ein bißchen Touristisch ist schon ok. Ich gehe mal nicht davon aus, dass ich vor Ort eine Schinkenstraße vorfinden werde.;)
LG

mahatari

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17

Montag, 28. Januar 2013, 14:15

Auch KNP, Addo und Tsitsi sind sehr "touristisch". In der Saison geben sich dort die Touristen auch die Klinke in die Hand. Für einen ersten Südafrikabesuch ist eine gesunde Mischung aus städtischem Flair und freier Natur nur zu empfehlen, meine Meinung.
""Wenn Du immer alle Regeln befolgst, verpasst Du den ganzen Spass! (Katharine Hepburn)""

Marchese

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18

Montag, 28. Januar 2013, 14:21

Ich gehe mal nicht davon aus, dass ich vor Ort eine Schinkenstraße vorfinden werde.;)
LG


Da du ja Off-season da bist, wirds wohl schon ok sein. Ich war eben während der SA-Schulsommerferien in der Gegend und war schon etwas schockiert - ging dann schon in richtung Badeort am Mittelmeer. Die Strände waren allerdings sogar dann relativ einsam! Ich würde aber eher in Wilderness als in Knysna übernachten, da Knysna schon am krassesten ist. Ich würde auf keinen Fall den Tsitsikamma auslassen, da landschaftlich um einiges schöner als der Rest der Garden Route (meine Meinung). Aber ist halt eher war für Naturfreunde. Wenn man lieber nett essen gehen will usw. ist Knynsa und plett sicher besser. Mich hat nicht nur der Tourismus gestört, sondern auch, dass kaum Afrkika-Feeling aufkommt, weil alles unglaublich westlich geprägt ist. Mann könnte meinen, man sei in Kalifornien oder so.

@Silke: Wir sind seit einer Woche im Mdumbi - etwas ähnliches, wie die Bulungula Lodge - gehört zu 50% der Community und ist eng mit einer NPO namens Trans Cape verbunden. Wirklich schön hier, wenn man auf herkömmlichen "Luxus" verzichten kann und kein "Bunker" braucht, um sich sicher zu fühlen. hab grad vorhin 12 riesige, erntefrische Austern für ZAR 20 gekauft und verspiesen! :D

Gruss

M

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OmaUrsula (27. Juni 2018, 22:45)

rhein-mainer

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Montag, 28. Januar 2013, 17:13

Der eine so , der andere so

Also, wir sind keine 18 mehr , sondern über 70 . Da wir vor den bzw. bis Anfang der Ferien in Knysna / Kapstadt waren , hatten wir keine Probleme mit " überfüllten oder Ballermann ähnlichen Zuständen .Weder in Knysna , noch in Kapstadt . Selbst am Tafelberg , so gegen 10 Uhr , nur eine vietelstunde Anstehen. Das viele weise Südafrikaner " scheinbar oder doch noch " Angst "vor der eheml. Transkei haben ,scheint mit ihrer Vergangheit zu tun zu haben. Wie ich schon schrieb sind wir bis Port Edward gefahren , dann die Landstrassen über Bizana nach Kokstadt. Da oft die Beschilderungen , gerade in der Transkei fehlen , musste ich die Einheimigen öfter fragen , nach dem Strassenverlauf. Dabei habe ich immer nur freundliche farbige Einheimige getroffen und mich nie unsicher oder " bedroht " gefühlt .Auch in der Nähe von Port Alfred , als eine Strasse wegen Reparatur gesperrt und keine Umleitung ausgeschildert war , bin ich ausgestiegen an einem Township ähnlichen Ort , habe dort " verwegene Gestalten " mit Bierflaschen in der Hand nach einer alternativen Umleitung gefragt und letztendlich hat uns ein " uralter ,verosteter Pickup Fahrer"(auch farbiger) über einen Feldweg nach Port Alfred geleitet. So viel zur immer wiederkehrenden Frage zu " Sicherheit " in Südafrika

VG Horst

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corsa1968

Noch viel ahnungsloser als der Bär

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Montag, 28. Januar 2013, 17:38

Du hast vollkommen recht, Rhein-mainer, das "Sicherheitsrisiko Transkei" ist vielfach völlig übertrieben dargestellt. Wir sind auf unserer großen Südafrika-Runde 2003 völlig problemlos durch selbige gefahren und haben uns keinen Moment unsicher gefühlt. Nur auf die potholes musste man acht geben, sonst ist man in ihnen versunken (vor allem auf dem Weg nach Coffee Bay) ...
BG von Christiane