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LIRPA 1

Gaukler

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Sonntag, 28. Juli 2013, 17:01



Lily, hast du noch die Nummer von eurem scb2s?



Nr. 6 Ribbok!

LG Lilly

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Beate2 (29. Juli 2013, 14:49)

Beate2

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22

Donnerstag, 14. November 2013, 15:14

Der Family Bungalow Nr 7 Nyala der Mosu Lodge - Aufenthalt im November 2013


Infos von SAN-Paks hierzu (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Nach den Luxury Bungalows Nr 2 und 3 hat dieser Bungalow die beste Lage im Camp.
Die Luxury Bungalows liegen näher zum Wasserloch hin. Nr 7 liegt seitlich versetzt dahinter aber auch am Zaun. Man ist zwar weiter vom Wasserloch entfernt, sieht aber immer noch, wer gerade auf dem Weg zum Wasserloch ist und auch wer dort ist.
Die auf dem Bild linke Hälfte des Hauses ist die von Lilly weiter oben beschriebene Einheit scb2s Nr 6 Ribbok.

Der Bungalow ist geräumig, mit Wohnküche, Schlafzimmer und Bad.
Die Küche ist wie oben beschrieben ausgestattet.
Es gibt TV, einen Kamin und im Schlafzimmer eine recht gute Klimaanlage.
Wir hatten 3 Sessel und eine zumindest zum Sitzen bequeme Schlafcouch (geschlafen haben wir darauf nicht).
Die Betten sind twin beds, die getrennt oder zusammen stehen können. Uns waren sie zu hart, denn die recht weichen Matratzen liegen auf einer Spanplatte.
Das Bad mit Dusche ist groß. Allerdings liegt das Fenster des Bades auf der Terrasee der Nachbarn von Nr. 6 - eine ziemliche Fehlplanung! Das Fenster kann man nur öffnen, wenn die Nachbarn nicht da sind. Ansonsten bekommen sie alles mit...





Im Prinzip hat uns der Bungalow gut gefallen, aber der Zustand und die Sauberkeit im November 2013 ließen doch arg zu wünschen übrig. Die Ecktür zum Vorratsschrank hing nur noch an einer Schraube, der Schrank war damit nicht zu nutzen. Die Küchenschränke waren innen total verstaubt und schmutzig, die Besteckschubladen voll gekleckert mit braunem Zeugs. Der Abfluss der Spüle verriet, dass es bei unseren Vorgängern Paprika und Pilze gab. :thumbdown:
Ein Lamellenvorhang ließ sich nicht schließen, etwas war gerissen. Die metallene Türzarge zum Bad war verrostet, der Lack blätterte großflächig ab. Die Türen der Duschkabine waren ebenfalls verrostet, schmutzig und ließen sich kaum schieben. Kleiderbügel gab es nicht, die Fächer im Kleiderschrank waren mit Decken und Kissen für die Schlafcouch voll. Der Safeschlüssel passte nicht. Auf dem Weg zwischen den Bungalows und dem Restaurant waren an 4 Abenden mehrere Lampen defekt, hier war es stockfinster.

Offenbar sieht hier schon seit längerem niemand Handlungsbedarf. X(

Das war uns zu viel an Nachlässigkeit! Meine freundliche aber deutliche Ansage bei der Rezeption bei erster Gelegenheit wurde mit "sorry" aufgenommen und im großen Buch notiert. Das war aber auch alles, was während unserer 3 Tage dort passierte. Hier besteht eindeutig Verbesserungspotential!

In den letzten Monaten gab es einige positve Berichte über die Lodge, somit haben wir dies nicht erwartet. Vielleicht hat es einen Managementwechsel gegeben?

Die Mitarbeiter waren ansonsten alle freundlich.
Und obwohl das Camp an 2 Tagen gut belegt war, war es sehr ruhig dort.

Nach unserer Rückckehr erhielten wir einen Fragebogen von SAN-Parks zu unserem Aufenthalt. Es bleibt abzuwarten, was sie mit unserer Mängelliste machen...

Die berühmt berüchtigte Behandlung der Holzelemente bei den Bungalows haben wir auch erlebt. Während unseres Aufenthaltes wurden alle Terrassenmöbel und -trennwände lasiert. Das ist im Prinzip ja gut und nötig. Wenn man das aber macht, während die Bungalows belegt sind, dann ist das voll daneben!
An einem Vormittag war Nr. 7 dran. Als wir zurück kamen war alles schmierig. Auf den Stühlen hätten wir unsere Kleidung ruiniert. :thumbdown: Der Geruch war auch draußen unangenehm. Auf meinen Protest hin bekamen wir als Austauschgarnitur die Möbel von Nr. 6. Die waren am Vortag behandelt worden, nur noch halb so schmierig aber immer noch nicht zu benutzen. Wir haben dann unsere Sessel auf die Terrasse geschleppt.

Im völligen Gegensatz dazu stand das Restaurant und sein Team. :thumbsup: Für unsere kleine Feier hatten Susan, die Event-Managerin, und ihr Team eine schöne Überraschung für uns vorbereitet. Und sie waren sehr darum bemüht, dass uns eine 18-köpfige Gruppe, die gleichzeitig im Restaurant aß, nicht störte. Dazu war das Essen ausgesprochen lecker, zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein echtes Highlight!!! :thumbsup:

Fazit: Die Lage der Lodge und das Restaurant bewerten wir positiv. Eine Unterkunft im Zustand der Nr. 7 verschlechtert die Bewertung erheblich. Wenn niemand Mängel sieht, sie nicht an das Management weiter gegeben werden oder sich das Management nicht dafür interessiert, dann wird die Lodge sehr schnell an Attraktivität verlieren. Das wäre schade. Erstaunt hat uns die Spannbreite von Ignoranz bis Engagement bei den Verantwortlichen in einer solch kleinen Anlage.

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bandi

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Mittwoch, 6. August 2014, 10:07

Hi @all ihr Mokalabesucher!

Ihr habt mir sehr weitergeholfen mit euren Fotos, Berichten, Erfahrungen. Möchte mich bei allen herzlich dafür bedanken :danke:
Zum Glück hat Lilly mich nochmal auf diesen Thread verwiesen, den ich :whistling: :blush: letztes Jahr gar nicht verfolgt habe, weil der Mokala gaaanz weit weg von unserer Route lag.
Aber bei der nächsten Reise im Februar werden wir dort einige Nächte Station machen - hoffentlich ohne runde Geburtstage, Hochzeitsgesellschaften usw.
LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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24

Donnerstag, 5. Januar 2017, 20:42

Kurze Frage zu den beiden Luxury Bungalows, LB2D: Ich habe hier im Forum, oder an einer anderen Stelle, gelesen, dass einer der beiden Bungalows eine bessere Lage hat als der andere. Dummerweise habe ich nicht sofort den Beitrag vermerkt und jetzt finde ich ihn nicht mehr. Kann jemand bestätigen, dass einer von den beiden (welche Nummer?) eine bessere Lage (Ausblick) hat? Ich frage, weil wir drei Nächte gebucht haben und trotzdem ein LB2D noch alle drei Nächte verfügbar ist. Also müsste es möglich sein, Mosu Lodge zu schreiben oder anrufen wegen "Nummerwunsch". Vielen Dank im Voraus :danke:

bandi

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25

Donnerstag, 5. Januar 2017, 21:30

Hi Northener,

wir hatten 2014 das Chalet Nr. 2; es hat die beste Sicht direkt aufs Wasserloch :thumbsup: . Die Sanparksabkürzung weiß ich grad nicht.

LG Bandi :saflag:
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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Northener (5. Januar 2017, 22:18)

Northener

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26

Donnerstag, 5. Januar 2017, 22:18

Nach den Luxury Bungalows Nr 2 und 3 hat dieser Bungalow die beste Lage im Camp.
wir hatten 2014 das Chalet Nr. 2; es hat die beste Sicht direkt aufs Wasserloch :thumbsup: . Die Sanparksabkürzung weiß ich grad nicht.
Ich denke, meine Frage ist damit schon beantwortet, vielen Dank, bandi :)

LIRPA 1

Gaukler

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Montag, 12. März 2018, 14:19

Mosu Lodge Ergänzungen

Unsere Unterkünfte in der Mosu Lodge habe ich ja schon beschrieben, daher jetzt nur ein paar Ergänzungen und aktuelle Fotos.

Gebucht haben wir diesmal direkt bei der Mosu Lodge, da ich sowieso wegen der Direktbuchung des Kameeldoring Treehouse in Kontakt mit der Lodge stand. Die Buchung per Email und die Zahlung über den Sanparks Account war schnell und problemlos. Durch die Direktbuchung entfiel allerdings natürlich der Online Rabatt i.H.v. 5 %.

Der Empfang an der Rezeption war auch 2018 sehr freundlich, leider nicht so gut war die Erklärung der möglichen Fahrstrecken. Die (neue ?) Mitarbeiterin kannte sich nicht wirklich aus, und war ein wenig desorientiert. Gut war, dass wir trotz sehr früher Ankunft vor 11 Uhr schon den Schlüssel für unseren Wunschbungalow, Nr. 2, bekamen.

Immer noch zieht man vom Sammelparkplatz sein Gepäck per Karren zur Unterkunft, Karren stehen in zwei Größen zur Verfügung, unser großer war gut bepackt. :D



Am Bungalow angekommen, stellten wir betrübt fest, dass es keine Holzstühle mehr gibt sondern nur noch Plastikstühle und die auch noch mit Gewichtsbegrenzung.



Innen sah noch alles ziemlich gewohnt aus, d.h. es ist in den letzten Jahren wohl nicht viel gemacht worden.

Hier ein paar Fotos vom Schlafbereich.



Wohnbereich mit gut funktionierender Klimaanlage (Die Bedienung dazu gab es mit dem Schlüssel an der Rezeption).



Die Küche war an elektrischen Geräten mit Kühlschrank, Wasserkocher, Toaster, Herd ...





... und nötigen Utensilien ausgestattet. (Klicken zum Vergrößern der Bilder.)



Hier noch zwei Details aus der Küche. Die Schranktür war sehr entgegen kommend, man durfte sie nur vorsichtig öffnen. :thumbdown:

Die Steckdosenleiste war auch für europäische Stecker geeignet. :thumbup:

Im Bad war auch alles beim Alten. Immer noch keine Mischbatterie am Waschbecken, die Badewanne hatte inzwischen an Rostflecken noch einmal deutlich zugelegt.



Mehrere Ausstattungsgegenstände könnten dringend Pflege/Austausch gebrauchen. Die Leselampen am Bett hatten einen Wackelkontakt und entschieden selbst, wann sie leuchteten. Die Fenstergriffe der wohl am häufigsten genutzten Küchenfenster hatten sich entschieden, nicht mehr an den Fenstern zu verweilen, sondern beim Öffnen in der Hand des Öffnenden zu verbleiben. :rolleyes:

Draußen war in der direkten Umgebung bis auf die Plastikstühle alles beim Alten. Grill und Beleuchtung funktionierten einwandfrei.

Für die große Unterkunft Nr. 1 hat man versuch mehr Exklusivität zu schaffen. Dadurch war der direkte Weg von unserer Unterkunft zum Restaurant abgeriegelt.



Am Pool waren leider auch Verschlechterungen zu erkennen. Liegen gab es keine mehr, ein paar Plastikstühle lagen herum.



Die Polster auf den Sesseln vor dem Restaurant waren in schlechtem Reinigungszustand, hier wäre ein sehendes Auge und eine zupackende Hand durch Reinigungspersonal wünschenswert. :help:



Das Essen im Restaurant hatte, was die Qualität anbetrifft leider deutlich nach gelassen. Dazu und zu unseren Unternehmungen (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

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Beate2

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28

Montag, 12. März 2018, 15:39

Danke Lilly,

ja, das "sehende Auge" wäre hier in vielen Bereichen hilfreich. Dort sieht es ja leider doch recht vernachlässigt aus und manches von deinen Schilderungen erinnere ich noch aus 2013.

Einige schwergewichtige Afrikaner müssen ja nun leider den braai stehend auf der Terrasse nehmen. :whistling:

LG
Beate

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toetske

oorbietjie

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29

Montag, 12. März 2018, 21:59

stellten wir betrübt fest, dass es keine Holzstühle mehr gibt sondern nur noch Plastikstühle und die auch noch mit Gewichtsbegrenzung.

Liebe Lilly,
Im Januar 2017 gab es noch Holzstühle! Leider hatten wir damals vom Chalet am Wasserloch g a r k e i n e Tiersichtungen. Überall im Park gab es nämlich genug/viel Wasser.
Was Deine andere Bemerkungen betrifft, kann ich nur zustimmen.

Einige schwergewichtige Afrikaner müssen ja nun leider den braai stehend auf der Terrasse nehmen.

Da sind mMn nur Touristen betroffen. Afrikaner werden ganz bestimmt auch ihre (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (oder noch "bigger") mitgebracht haben :whistling:

LG. Toetske
»toetske« hat folgendes Bild angehängt:
  • Holzstühle MOSU Januar 2017.jpg
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30

Dienstag, 13. März 2018, 08:32

Gourmet Tempel

Hallo,

ich möchte an dieser Stelle eine kleine Geschichte zum Restaurant im Camp erzählen, weil ich meine, dass sie in einem Reisebericht untergehen könnte:

Ich war im März 2017 zum letzten Mal im Mokala Park und hatte extra im Mosu Camp gebucht, weil wir unbedingt das aus früheren Berichten und Beschreibungen so hochgelobte Restaurant besuchen wollten.
An der Rezeption nachgefragt meinte man, dass wir ( 2 Personen ) zwingend vorbestellen müssten. OK, dachten wir, scheint ein gefragter Ort zu sein, also für den Abend gebucht. Und das war auch gut so, denn ich möchte nicht wissen, wie lange wir sonst in der NICHT vorhandenen Schlange hätten warten müssen. Es war nicht nur keine Schlange da, wir waren auch den ganzen Abend die einzigen Gäste. Die Küche und das Personal konnte sich also voll auf uns konzentrieren.

Speisekarten kamen schnell, bis mal jemand nach Getränken fragte dauerte lange, die Frage nach dem Essen dauerte noch länger. Die Vorspeise wurde serviert und während wir aßen, dann aus der Küche ein unüberhörbares - PLING - !
Kurz danach noch drei oder vier Mal dieses herrliche und unverwechselbare Geräusch einer Mikrowelle, wir schauten uns teils verwundert, teils amüsiert an und wussten, wie ein Pawlowscher Hund, jetzt gibt's Futter.
So war es dann auch. Das Essen war zwar reichlich, aber die Tatsache, das zum Kochen eine Mikrowelle benutzt wurde, merkte man schon an der Qualität. Mehr als zwei von fünf Sternen würde ich nicht geben wollen und noch einmal hingehen - im Leben nicht!
Da stehe ich, ob der jetzt gewichtsmäßig eingeschränkten Bestuhlung, lieber am eigenen Grill. Auch so ein NOGO ! Die Mosu Lodge scheint in dieser Hinsicht und auch was die Instandhaltung betrifft, doch stark nachgelassen zu haben.Schade eigentlich, denn der Park an sich ist schon einen Aufenthalt wert !

Einen schönen Tag und Grüße,

Hilmar
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corsa1968

Noch viel ahnungsloser als der Bär

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31

Dienstag, 13. März 2018, 09:16

Hallo Hilmar,

danke für Deinen Erfahrungsbericht.

Ich will nur zu bedenken geben, dass das "Pling" keineswegs von einer Mikrowelle stammen muss, sondern - gerade in gehobenen Häusern - auch die Klingel am Pass der Küche sein kann, der den Service auffordert, das gerade fertig angerichtete Gericht zum Tisch zu bringen.

Dass das Essen euch nicht geschmeckt hat, steht auf einem anderen Blatt ...

Beste Grüße von Christiane

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Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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Dienstag, 13. März 2018, 09:30

Vielleicht haben wir ja nur mehr Glück, vielleicht aber auch nur andere Ansprüche. Wir vergleichen die Küche eines Nationalparkrestaurants mit anderen Nationalparkrestaurants und nicht mit Haute Cuisine rund um Kapstadt. Das wäre unfair, weil man als Koch in einer Großstadt andere Möglichkeiten, mehr Vielfalt an Ausgangswaren etc. hat.

Was wir feststellten ist, dass die Qualität der Küche in der Mosu Lodge schwankt und vom Küchenpersonal abhängt. Eine Köchin ist top, einer anderen fehlt das gewisse Etwas. Bei Letzteren ist man dann auch auf dem Niveau von Restaurants in Kruger, Addo oder KTP. Bestätigen können wir, dass das Erlebnis insgesamt nachgelassen hat. Nachdem die Restaurantchefin Susan Mokala vor ca 2,5 Jahren verlassen hat, hat die Führungsqualität abgebaut. Der Posten war rund 1 Jahr unbesetzt. In der Folge wurden solche eher kundenunfreundliche Dinge wie der Wunsch nach Vorreservierung eingeführt. Nicht, um dem Andrang Herr zu werden, das Restaurant ist von der Größe her für den Park eigentlich überdimensioniert. Sondern um zu verhindern, dass die letzten Gäste um 19:30 Uhr das Restaurant verlassen, die Angestellten danach aber noch 2 Stunden ohne Umsatz herumstehen. Man sollte beim Mokala auch berücksichtigen, dass er im Gegensatz zu anderen NPs überwiegend von Südafrikanern genutzt wird und die aufgrund der Preisentwicklung im Land zunehmend von Restaurantbesuchen absehen und auf Selbstverpflegung übergehen. Wenn man dann noch die niedrige Auslastungsquote der Lodge sieht hat man eben die Situation, dass das Restaurant eigentlich zu wenig genutzt wird und garantiert ein Zuschussgeschäft ist.

Insgesamt eine leider nicht zu positive Entwicklung.

P.S.: "Pling" muss nicht Mikrowelle sein, Konvektomaten in der Gastronomie klingen tlw. genauso.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Dienstag, 13. März 2018, 09:38

Hallo Christiane,
auch die Klingel am Pass der Küche sein kann

ich weiß was du meinst, aber ich muß dich da leider enttäuschen, denn:

- dieses Pling war definitiv eine Mikrowelle -

und hatte mit gehobener Küche nix zu tun !

Grüße

Hilmar
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corsa1968 (13. März 2018, 10:47)

Sella

Sonne

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Dienstag, 13. März 2018, 18:02

Jetzt auch noch meine zwei Cent zur Mokala Küche.....

Auch wir waren dort letztes Jahr im März. ( Na Hilmar, ob wir uns da wohl mal über den Weg gelaufen sind ;) ;) ?)Wir sind abends um 20:00 am Gate abgeholt worden nachdem unser Sohn verspätet in Kimberley gelandet ist. Der Mokala war an diesem Tag wegen Gewitter komplett ohne Strom. Zu einem Braai fehlte uns ehrlich gesagt die Lust nach einem sehr nervigen aufreibenden Tag. Die Dame die uns am Gate abgeholt hat sagte, wir sollten ruhig noch ins Restaurant gehen und uns bekochen lassen. Mit Gas war das wohl möglich. Wir drei und ein anderes Paar waren wohl die einzigen Gäste. Klar haben wir etwas warten müssen aber das hatten wir sowieso schon am Flughafen den ganzen Tag. Das Essen war nicht aus der Mikrowelle, eine kulinarische Offenbarung war es allerdings auch nicht. Im jetzigen Vergleich allerdings zum Krüger war der Mokala ein Sterne Restaurant.
Am nächsten morgen haben wir dort auch gefrühstückt und das war mit Fruchtsalat, frischem Saft, Omelette etc. wirklich o.k.
Manche Dinge sind wohl oft auch tagesform abhängig.


LG Sella

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clamat

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Mittwoch, 14. März 2018, 16:06

Hi,
Wir waren im Januar für 2 Nächte im Mokala NP, allerdings auf der Campsite. Es war mit 430 Rand (pro Nacht) eine der teuersten Campsites in unserem Urlaub und mit eine der schlechtesten.
Es hat damit angefangen, dass wir zunächst recht mürrisch empfangen wurden, was vielleicht daran lag, dass wir keine Vorreservierung hatten und die Dame am Empfang alle unsere Daten erfassen mussten. Dann fuhren wir die 7km zur Campsite und mussten feststellen, dass die Tür zu unserer Toilette verschlossen war, ebenso die Tür zur Dusche. Unsere Nachbarin meinte, dass bei ihnen der Schlüssel auf dem Kühlschrank lag. Dort war aber nichts, auch nicht hinter, neben oder im Kühlschrank. Dafür war aber ziemlich viel Dreck und sie Speisekarte der letzten 50 Vorbenutzer der Küche. Also wieder die 7km zurück. Die Dame am Empfang zuckte nur mit den Schultern als wir nach dem Schlüssel fragten und meinte, dass er auf dem Kühlschrank liegen müsste, wir sollen mal dort nachschauen. Als wir ihr mehrfach versicherten, dass da kein Schlüssel ist, wollte sie uns einen Ersatzschlüssel holen aber auch der war nicht auffindbar. Wir einigten uns, dass wir zur Campsite zurückfahren und uns dann jemand einen Schlüssel bringt, was dann auch nach einiger Zeit der Fall war. Dann mussten wir feststellen, dass kein Toilettenpapier vorhanden ist, aber als Camper hat man so was ja dabei.
Dann wollten wir endlich mal duschen, aber aus der Dusche kam lediglich ein Hauch von einem Wasserstrahl, dafür lief das ganze Wasser aus einer defekten Leitung über das Dach runter und setzte die Außenküche unter Wasser.
Der Hammer kam aber am nächsten Tag.
Wie üblich sind wir früh los auf Gamedrive und haben, ebenfalls wie üblich, unseren Tisch auf dem Platzt stehen lassen. Als wir am Nachmittag zurückkamen war der Tisch weg. Wir haben unsere Nachbarn gefragt, aber die waren auch alle tagsüber unterwegs. Hierzu muss man noch sagen, dass der Platz lediglich 6 Campsites hat, also recht übersichtlich ist.
Also wieder an die Rezeption und nachgefragt, ob vielleicht das Putzpersonal etwas über den Verbleib unseres Tisches weiß. Die verantwortliche Putzdame wurde auch telefonisch erreicht und sie versicherte, dass sie nichts von einem Tisch wisse. Also Tisch weg. Was richtig ärgerlich ist, bei einem Bushcamper ist der Tisch eine Spezialkonstruktion und passt genau in eine Halterung am Dach.
Wir haben dann nochmals alles genau abgesucht und hierbei festgestellt, dass auch unsere Lebensmittel im Kühlschrank weg sind und unser Toilettenpapier aus der verschlossenen!!! Toilette. Dafür haben wir unseren Tisch dann in dem Verschlag für die Gasflaschen hinter der Hütte versteckt gefunden. Ein Schelm wer dabei Böses denkt.

LG
Claudia

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parabuthus

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Donnerstag, 15. März 2018, 12:35

Schade, daß sich die negativen Schilderungen so häufen.

Es ist schon auffällig, wie die Berichte - zumindest bezüglich der Einrichtungen und des Services - von großer Begeisterung in Enttäuschung umgeschlagen sind.

Einige Dinge sind m.E. so überflüssig.

Z.B. finde ich es tatsächlich ziemlich unangemessen, hochwertige Unterkünfte mit billigen Plastikstühlen auszustatten. Das ist mir schon bei unserem letzten Aufenthalt im eigentlich unglaublich teuren Guesthouse in Lower Sabie aufgefallen.Die haben neben der eher häßlichen Optik und der geringeren Bequemlichkeit oft auch Probleme mit starker Hitze.

Fällt das noch in die Kategorie unschön finde ich allerdings (hygienische) Defizite im Sanitärbereich schon mehr als ärgerlich, besonders angesichts der fortwährend steigenden Preise bei Sanparks.

Bei den Restaurants in den Nationalparks ist man ja schwankende Qualität inzwischen gewohnt. Selbst Kettenrestaurants sind nicht immer vorbildlich.

Nun gut, wir werden hoffentlich im Juli Gelegenheit haben, uns ein eigenes Bild zu machen. Da wir auch eine Menge Selbstversorgerunterkünfte im Programm haben, haben wir eigentlich vor, die wenigen verfügbaren Restaurants gleichwohl mal zu testen.

Bei Unterkünften sind wir ohnehin hartgesotten und letztlich geht es ja in ganz erster Linie um das Naturerlebnis und das scheint ja nach wie vor ungetrübt zu sein.

LG

Christian

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clamat

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Donnerstag, 15. März 2018, 13:18

Hi Christian,

Wir waren die letzten 9 Wochen in sehr vielen SAN-Parks (auf Campsites) und wir hatten den Eindruck, dass an mehreren, vermutlich profitablen Ecken neu angebaut wird, dafür aber an anderen Ecken nicht mal dringend Nötiges gemacht wird.

LG
Claudia, die gestern noch in SA war und nun erbärmlich friert

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toetske (22. März 2018, 21:07), sunny_r (15. März 2018, 20:59), parabuthus (15. März 2018, 13:38)

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