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LIRPA 1

Gaukler

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Mittwoch, 24. Juli 2013, 11:28

Mokala NP - Mosu Lodge

Die harten Fakten zum Park und zur Mosu Lodge findet Ihr (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) !

Wir waren inzwischen in zwei verschiedenen Unterkünften im Park. Beim ersten Mal in einem (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , beim zweiten Mal in einem (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Beide Unterkünfte haben uns von der Ausstattung und Geräumigkeit her sehr gut gefallen. Die Küchen sind jeweils gut mit Geschirr, Töpfen Besteck ausgestattet. Toaster, Mikrowelle, Wasserkoche, Herd, Kühlschrank – alles da. Die Betten sind gut





und die Bäder in beiden von uns genutzten Unterkünften schön groß.

Wie bei allen Unterkünften in der Mosu Lodge, kann man nicht bis zur Hütte mit dem Auto fahren, sondern parkt auf einem zentralen Parkplatz an der Rezeption und zieht dann sein Gepäck mit Hilfe eines Handkarrens zur Unterkunft.




Jetzt zu den Unterschieden: Die teurere Hütte hat zusätzlich einen Fernseher, Kamin, Klimaanlage und ist auch größer. Für uns das wichtigste Argument für die höher preisige Unterkunft ist aber die bessere Lage. Man hat die Hütte am Zaun und kann so mehr Tiere entdecken. Ein Wermutstropfen ist jedoch, dass die anderen Besucher der Mosu Lodge tagsüber am Zaun entlang gehen und man so nicht ganz ungestört ist. Das ist natürlich keine Völkerwanderung, die dort statt findet aber kurz vor Sonnenuntergang für uns doch störend. In der Dunkelheit war das aber kein Problem mehr.

Game Drive Strecken gibt es im Park nur wenige, da aber nicht viele Leute unterwegs sind, reichen die für schöne Fahrten aus. Besonders hervor zu heben ist keine Strecke, wir hatten überall nette Tierbeobachtungen. Man kann auch einen Bird Hide anfahren, wir hatten dort jedoch keine außer gewöhnlichen Vogelbeobachtungen.



Dennoch lohnt sich auf Grund der Stimmung der Weg zum Hide, an dem auch ein erfreulich sauberes WC vorhanden ist.

Auch die Fahrt nach Lilydale lohnt sich. Inzwischen sind die Zäune entfernt, die Tiere können frei wandern und die Ebenen in der Lilydale Region besetzen.

Es gibt einen Pool, der direkt am Restaurant liegt. Liegen sind dort auch vorhanden.



Einkaufsmöglichkeiten gibt es in der Mosu Lodge praktisch keine. Entweder nutzt man das sehr ordentliche Restaurant oder man versorgt sich vorher im etwa 80 km entfernten Kimberley. Hier hat uns die Auswahl und Qualität im Checkers am meisten überzeugt. PnP und Spar waren deutlich schlechter sortiert.

Und damit Feuer frei für Eure Einschätzungen / Erfahrungen / Fotos / Beobachtungen zur Mosu Lodge.

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Bär

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Mittwoch, 24. Juli 2013, 12:23

Hallo Lilly,

grundsätzlich kann ich mich dem anschließen. Folgende Aspekte will ich ergänzen bzw. aus unserer Sicht darstellen:

- dass die Leute tagsüber vor der eigenen Terrasse entlangspazieren hat uns ebenfalls gestört. Schlimmer war jedoch das Palaver der Gruppen am frühen Morgen, wenn wir noch schlafen wollten. Leider überfallen inzwischen ganze Wagenladungen von den benachbarten Jagdcamps den Park und benehmen sich auch entsprechend.

- gleiches gilt für Gruppen, welche für eine Feier das halbe Camp oder das Restaurant gemietet haben. Lärm vom Pool, ständiges Kindergeschrei und (selbst erlebt) Schlägereien von Besoffenen mitten in der Nacht gehören dann zum Programm.

- während man selbst sein Gepäck mit Handkarren durchs Camp ziehen muss, haben es die Arbeiter bequemer. Der Rasen wird regelmäßig mit Aufsitzmähern kurzgehalten und das Laub mit Motorbläsern von den Wegen gefegt. Offenbar gefallen die Maschinen den Beschäftigten sehr, denn sie können Stunden damit verbringen, die Anlage in Schuss zu halten.

Außerhalb der Zeiten, in denen die 3 oben genannten Punkte zutreffen, hat man in der Mosu Lodge jedoch meistens eine Oase der Ruhe mit ganz überwiegend sehr angenehmen und freundlichen Mitarbeitern.

- das Holz innerhalb der Hütten wird regelmäßig mit einem stinkenden Zeug eingelassen. Die Managerin beteuert zwar, es handle sich nur um Leinöl, für mich riecht das jedoch deutlich nach Chemiekeule. Mein Rachen war morgens stets rau und belegt. Außen, wo es nötig wäre, wird aus meiner Sicht dagegen zu wenig instandgehalten. Das führt zu Rissen im Holz und verzogenen Fenstern, die sich nicht mehr gut schließen lassen.

- Eine Tankstelle gibt es innerhalb des Parks nicht. Die nächste befindet sich rund 30 km entfernt an der Straße Richtung Kimberley.

- zum Schluss noch ein positiver Aspekt: die von der Lodge aus angebotenen Aktivitäten wie Drives oder Bush Braais sind empfehlenswert und nicht zu teuer. Allerdings sollte man diese vorplanen und rechtzeitig reservieren. Der Park ist klein und daher gibt es nicht allzu viele Ranger. Zudem beschränkt sich die Fahrzeugflotte auf 10-Sitzer.

VG vom Bär
.
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sasowewi

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Mittwoch, 24. Juli 2013, 13:03

Na dann will ich meine Erfahrungen auch mal beisteuern,

ich habe den Campingplatz benutzt und dort war es sehr ruhig, es gibt insgesamt 8 Stellplätze, jeder Platz hat sein eigenes WC und seine eigene Dusche, alles absolut top in Schuss. Der Campingplatz ist unfenced, es gibt nur einen Eletrodraht um die Nashörner draussen zu halten, der Platz liegt ca. 7km entfernt von der Mosu Lodge. Lärm gab es keinen obwohl fast alle Plätze belegt waren. Eine überdachte Küche mit 2-flammigem Herd und Kühlschrank ist ebenfalls für jeden Platz verfügbar, eine Spüle auch.

Wir haben im Bereich der Mosu Lodge alle verfügbaren pads genutzt und hatten dort die besten Tiersichtungen.

Ein Besuch in Lilydale hat uns nicht gerade überzeugt dort zu buchen, es gibt dort einen Hochseilgarten der für Teambuilding-Events genutzt wird, die Beschreibung des Publikums deckt sich mit den schon genannten.

Für Camper und Selbstversorger ist der Campingplatz damit eine Alternative zum Lärm in den Lodges.

lg sasowewi
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Mittwoch, 24. Juli 2013, 14:25

Na dann bin ich ja mal gespannt ! Wir haben 5 Nächte in Mokala. Zwei in Lilydale und drei in der Mosu Lodge.

Kommt es häufig vor, dass größere Tagungen da sind ?
Liebe Grüße von @nna

Bär

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Mittwoch, 24. Juli 2013, 15:20

Kommt es häufig vor, dass größere Tagungen da sind ?

Am besten fragst Du Tess White tess.white@sanparks.org, ob während eures Aufenthaltes eine Veranstaltung ("function") stattfindet. Wir haben während der letzten 2 Aufenthalte zwei erleben dürfen, allerdings waren es keine Tagungen, sondern Familienfeiern. Die erste lief aus dem Ruder :cursing: , die zweite war akzeptabel. Ich denke/ hoffe, dass sie aus den Vorfällen der Hochzeit gelernt haben.

Das Restaurant war übrigens bei beiden Anlässen (auch bei der Schließung aufgrund der Weihnachtsfeier der Angestellten) sehr zuvorkommend und hat uns einen room-service angeboten. :thumbup:
.
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toetske (24. Juli 2013, 17:45)

toetske

oorbietjie

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Mittwoch, 24. Juli 2013, 17:54

Als wir Anfang 2012 eine Nacht im Mokala gebucht hatten, wurden wir beim einchecken auch mit einem "Welcome Drink" überrascht - das haben wir bisher in keinem anderen Nationalpark mitgemacht.

Da wir hier im Forum gelesen hatten, das Mosu Lodge ein gutes Restaurant hat (auch uns hat es sehr gut gefallen!) hatten wir einen billigen Semi Lux Bungalow gebucht (LB2S). Leider hatten wir übersehen dass es da keinen Kühlschrank gab und wir hatten noch ziemlich viel Lebensmittel in unserer Kühlbox. Die Dame an der Rezeption hat jedoch freundlicherweise für uns alles in deren Kühlschrank und Tiefkühltruhe verstaut. Es waren allerdings nur zwei andere Bungalows belegt. Wir hatten also einen sehr ruhigen Abend und konnten auch andere Gäste nicht stören :D .

Schon alleine wegen dem abends beleuchteten Wasserloch würde ich wieder in Mosu Lodge übernachten, allerdings lieber in der "Front-Reihe".

VG. Toetske
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bandi (6. August 2014, 10:08)

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Gaukler

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Mittwoch, 24. Juli 2013, 23:28

Die negativen Erfahrungen vom Baer kann ich bzgl. Tagungsgruppen nicht teilen. Wir hatten wohl Glück und waren zwischen 10 und 15 Uhr meist allein im Camp und auch die Arbeiter hatten keine lauten Geräte an. :thumbup: Auch abends war spätestens um 22 Uhr Ruhe.
Ich meine serengeti hat auch noch aktuelle Erfahrungen aus beiden Camps. Vielleicht meldet er sich ja noch...

LG LIlly

Serengeti

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 07:40

O.K Lilly,

wenn Du mich schon so "motivierst"... :D , dann missbrauche ich Deinen Thread ein wenig.

Du kennst die Geschichte ja schon. In meinen Augen ist Mokala ein wunderbarer Park, der nur den Fehler des Addo nicht machen darf.

Wir waren 2 Nächte vom 20.3. bis 22.3. in Mosu.

Auszug aus meinem TB/blog:

"Gegen 16.30 erreichen wir den kleinen Nationalpark. Am Gate hängt ein Funkgerät. Kurzes Palaver und das Gate wird geöffnet. Ich nehme es mal vorweg. Ein Traumpark. Es gibt zwar keine Raubtiere (deshalb auch keine Einzäunung der Camps), aber eine Vielzahl von Elands, Red Hartbeast, Springbok, Büffel, Schildkröten, und, und, und.
Die Gegend erinnert stark an die Kalahari. Der rote Sandboden vermittelt mir ein Gefühl wieder im KTP angelangt zu sein. Und die Temperaturen auch: 40-43 Grad !
Traumhaft schön hier und kaum Autos. Es gibt keine „geschleckten“ Teerstrassen. Roter Sand bestimmt das Bild. Keine jungen Gartenroute Touris mit Polos wie im Addo. Der Park ist zum einen nicht gut geeignet für niedrige Kleinwägen und zum anderen noch nicht so bekannt. Hoffentlich ist nach bekannt werden der Park in einigen Jahren nicht auch tot. Zugeteert und mit Spielplätzen vollgepfropft.
Wir werden mit einem schönen kalten Cocktail superfreundlich begrüßt. Dann dürfen wir unser Gepäck auf Rollwägen verladen. Hilfe beim Verladen und Einziehen wurde uns natürlich angeboten. Aber wir schaffen das auch alleine. Autos müssen an der Rezeption stehen bleiben. Wir ziehen mit unserm Wagen zu unserem Chalet und wir trauen unseren Augen nicht. Wir haben tatsächlich eines der besten Chalets erhalten. Die Nr 2 liegt im äussersten Campbereich direkt am beleuchteten Wasserloch (100 Meter entfernt) Eine fantastische Terrasse mit eigener Lapa (überdachte Sitzmöglichkeit). Ideal für die Beobachtung. "

Der Service im Restaurant und auch die Qualität des Restaurants war, SANPARK unüblich, sehr sehr gut.

Ein weiterer kleiner Auszug aus dem TB:

"Gegen 20 Uhr sind wir von einem begeisterten Drive im Camp zurück.
Das „Problem Dinner“ stand an. Wir hatten uns ja keine Verpflegung mehr mitgenommen und wollten im Restaurant jeweils essen. Also wäre das jetzt nach dem Drive angesagt gewesen. Bereits am Morgen beim Frühstück hatten wir darüber diskutiert, dass wir aber auch unsere fantastische Terrasse mit der Beobachtung des unglaublich frequentierten Wasserlochs nutzen wollen. Wir wollten dafür gerne auf das Dinner verzichten. Wann hat man erneut so eine tolle Beobachtung wie hier?
Der nette Servicechef im Restaurant (Ruben)) hat die Diskussion mitbekommen und kam auf uns mit einem tollen Angebot zu. Das wäre Alles kein Problem. Wenn der Ranger vom Drive zurückkommt, funkt er die Küche an und Ruben rollt mit seiner Mannschaft an. Er wird selbstverständlich unser bereits jetzt ausgewähltes Menü incl. Wein etc. auf unserer Terrasse servieren und wir könnten somit Dinner und Beobachtung haben. Wir waren platt und nahmen natürlich das Angebot mit Dank und großer Freude an.

Nun, wir waren also gerade 15 Minuten im Chalet, frisch machen etc., als Ruben mit der Vorspeise und einem tollen Chenin Blanc anrückte. Die Petroleumlampe wurde rausgeholt und wir liessen uns Butternut Suppe und Kalbsleber mit Polenta schmecken. Danach kamen sie erneut, nahmen das schmutzige Geschirr mit und brachten uns den Hauptgang (Lasagne und Hake Filet). Wieder sehr gut. Nebenbei war am Wasserloch die Hölle los und wir wurden in unserm Handeln bestätigt. Gegen 21 Uhr plötzlich Riesentumult am Wasser. Alle Tiere rückten ab und wir sahen plötzlich eine nicht enden wollende Karawane von Büffeln anrücken. Ein Planschen, Schmatzen, Suhlen und Vibrieren der Erde. 30 Minuten dauerte das Spektakel. Leider sehr dunkel zum Filmen und Fotografieren. Und wir liessen uns nebenbei den guten Chenin Blanc schmecken.........."

Noch ein kleiner Auszug zu einem begeisternden Game Drive in Mosu. Dann gebe ich auch schon Ruhe und der Thread gehört wieder Dir! Sorry ! :whistling:

"Temperatur gegen 13 Uhr : 43 Grad. Wir beschliessen ins Camp zu fahren, einen Dom Pedro am Pool zu trinken und uns auf den Sunset Drive vorzubereiten. Den habe ich heute früh gebucht, mit dem „Vorbehalt“ wenn die Hölle auf den Jeeps los sei, wieder Abstand nehmen zu können. Inzwischen sind wieder einige Kleinkinder angekommen. Sollten die am Drive teilnehmen, machen wir ihn nicht.
Ein wenig Bericht am Pool geschrieben und dann zur Rezeption. Stephan holt uns zum Evening Drive von 17 – 20 Uhr ab. Mit uns nur ein nettes Paar aus Kapstadt. Stephen ist ein toller Ranger mit unglaublich viel Wissen über die Gegend, Fauna und Flora und die Tierwelt.
Der Park existiert seit 6 Jahren als SAN Park. Er war in Teilen ein Jagdpark. Die Trophäenjäger hatten sich hier ausgetobt. Das merkt man oftmals einigen Tieren noch an. Viele sind sehr scheu. Man hat also die ursprünglichen Tiere mit übernommen und zusätzlich Tiere „angesiedelt“. Der Park wird von SAN Park „reguliert“. Mangels Raubtiere vermehren sich einige Spezies sehr schnell und müssen gefangen und in andere Parks gebracht werden.
Mokala hat den Namen erhalten aufgrund einer Vielzahl von den vorhandenen Dornenbäume. Auch die Loops (Umfahrungen) sind nach den dort vermehrt vorkommenden Bäumen und Sträuchern benannt.
Auf der Fahrt erklärt Stephen noch die Erosionsgeschichte. Viele rote Felsen prägen das Bild. Mokala ist sehr vielfältig, liegt er doch ziemlich genau an der Grenze zwischen der Karoo und der Kalahari. Die rote Erde, die wieder vorhandenen großen Webervögelnester ,die Bäume und Sträucher sowie die klimatischen Verhältnisse lassen erkennen, dass „unsere geliebte Kalahari“ hier Einfluss nimmt. Übrigens Abendtemperatur an die 35 Grad.
Wir lernen viel Neues über, so dachten wir, Dinge, die uns eigentlich bekannt und somit „lapidar“ sind. Wir entdecken Giraffen. Er hält an und spricht über diese Tiere. Erklärt uns die "20 Sekunden max. beim Trinken" mit dem Kopf nach unten. Gefahr durch Blutstau im Gehirn. Beim Trinken sind diese Tiere besonders anfällig für Angriffe. Deshalb sehen sie sich lange vorher nach Feinden um und ein mind. Zweites Tier hält immer Ausschau. Und so erklärt er die Verhaltens und Lebensweisen der verschiedensten Spezies. Klasse Typ dieser Guide.
Er fährt uns in den Sonnenuntergang. Wir dürfen in den roten Sand an einer exponierten Stelle aussteigen. Ein kleiner Snack und Amarula oder Sherry. Mit Refill!
Dann geht es in Dämmerung und Dunkelheit ins Camp. Eine Eule flattert uns entgegen und ein Springhase hupft durch die Gegend.
Auf meine Frage, wie viele Nashörner der Park beherbergt, wird die Stimmung bei den Südafrikanern und dem Guide „trüber“. In den letzten Jahren wurden extrem viel Nashörner aus den verschiedensten Parks gewildert, um die Hörner an die bescheuerten Asiaten zur vermeintlichen Potenzsteigerung zu verkaufen. Dabei wurden die Tiere oftmals qualvoll getötet. (Poaching). Deshalb nennt man in den Parks keine Zahl der vorhandenen Tiere mehr. Auch die Sichtungen von Nashörnern (Ort und Zeit) werden nicht mehr an den Infostellen in den Parks ausgehängt.
Gegen 20 Uhr sind wir von einem begeisternden Drive im Camp zurück."

Wenn es in den Bericht zu Mosu nicht passt, habe ich mit der Löschung des Textes keine Probleme ! :)



VG

Serengeti
VG
Serengeti

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Bär

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 10:23

Hallo,

Ich habe ja befürchtet, man könne meinen Beitrag im Sinne einer Kritik missverstehen. Daher hatte ich extra dazu geschrieben:

grundsätzlich kann ich mich dem anschließen. Folgende Aspekte will ich ergänzen bzw. aus unserer Sicht darstellen

Soweit ich das sehe, war ich (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , der Mokala besucht hat. Inzwischen waren wir 3 mal dort, insgesamt 25 Tage. Daher glaube ich, dass meine Anmerkungen nicht nur Momentaufnahmen widerspiegeln, sondern Entwicklungen.

Leider befindet sich der Park aufgrund seiner exponierten Lage mit knapp über 25% am unteren Ende der Hüttenbelegungsquoten aller SANParks. Sprich: im Schnitt sind 75% aller Hütten unbewohnt. (Zahlen: SANParks Annual Report, bestätigt durch eigene Erfahrungen). Das führt i.d.R. zu dem von mir geschilderten Zustand:

Außerhalb der Zeiten, in denen die 3 oben genannten Punkte zutreffen, hat man in der Mosu Lodge jedoch meistens eine Oase der Ruhe.

Allerdings ist das Management aufgrund der vielen freien Betten nicht nur in der Lage, größere Gruppen aufzunehmen, sondern tut dies - auch, aber nicht nur - wegen des SANParks-internen Wettbewerbs. Insofern ist es wunderbar, dort ungestörte Tage zu verbringen (wir hatten teilweise das komplette Camp für uns alleine!). Wenn die Horden einfallen ist die Störung jedoch enorm. Denn anders als bspw. im Lower Sabie oder im Addo Main Camp, wo ich eine gewisse Rummeligkeit erwarte, sind diese im Mokala ein krasser Gegensatz zur üblichen Trägheit.

Insofern hoffe ich wie Serengeti, dass der Park nicht dieselbe Entwicklung nimmt wie der Addo - sehe dazu aufgrund meiner Erfahrungen jedoch leider erste Anzeichen.

VG vom Bär

P.S.: ich weiß nicht, weshalb ihr immer von Tagungsgruppen sprecht. Tagungen werden üblicherweise in der Mofele Lodge durchgeführt. In der Mosu Lodge sind dann die Hochzeiten, runden Geburtstage etc. Tagungsgruppen wissen sich üblicherweise zu benehmen, aber Familienfeiern... :wacko:
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Donnerstag, 25. Juli 2013, 10:28

@ serengeti:

Und damit Feuer frei für Eure Einschätzungen / Erfahrungen / Fotos / Beobachtungen zur Mosu Lodge.


Danke!

Ich weiß aber nicht, ob Du mit Deinem Bericht nicht kontraproduktiv für Deine Ziele arbeitest. ;)

@ Baer: Ich hatte Dich nicht missverstanden, hatte aber das Gefühl, dass andere Deinen Bericht für "alltäglich" halten. Daher habe ich erläutert, dass es auch ruhig sein kann. Wer Deine RBs gelesen hat, wusste das ja auch von Dir. Danke für die erneute Klarstellung.
Ich bin übrigens der Meinung, dass sich das Bild eines Camps/Parks nur ergibt, wenn möglichst viele Besucher ihre Einschätzungen hier posten. Deshalb bitte ich ja immer darum. Deine Hochzeitsgesellschaft möchte ich allerdings nicht wirklich erleben.


LG Lilly

Bär

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 11:05

Ich bin übrigens der Meinung, dass sich das Bild eines Camps/Parks nur ergibt, wenn möglichst viele Besucher ihre Einschätzungen hier posten.

Das ist ein guter Ansatz. Die Leser sollten aber wissen, dass Einzelerfahrungen keinen Anspruch auf Gemeingültigkeit haben. So wenig wie jeden Tag der Rasen gemäht wird, bietet Ruben auch nicht jedem Gast ein private Dinner auf der eigenen Terrasse an. Oder bekommt man die Möglichkeit, zu zweit einen Bush Braai zu machen. All das kann passieren, muss es aber nicht.
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Serengeti

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 11:16

Ja Lilly,

ich weiß, ich weiß. Habe ich auch beim nochmaligen Durchlesen bemerkt :D

Bär, nachdem ich bei einem post den Addo so schlecht gemacht hatte, musste ich doch auch mal was Positives schreiben ;) .

Ne, im Ernst, bei Gruppen (Hummeldum in Nam, Hochzeitsgesellschaften in Camps, Busgruppen auf Weingütern, südafrikanische Geb Feiern mit entsprechendem Lärmpegel, etc.) reagiere ich allergisch. Insoweit kann ich mich in Mokala bei unserem erstmaligen Aufenthalt (3 Nächte) nicht beschweren. Wir sind aber auch am Feiertag ( human right) nach Lilydale "ausgewichen". Da war dann auch kein Trubel während Mosu ausgebucht war. Evtl. war dann in Mosu die von Dir beschriebene Situation gegeben. :help:

Im übrigen befürchte ich Ähnliches wie Du ! Deshalb wollte ich ja auch nie so richtig die Werbetrommel rühren :whistling:

LG

Serengeti
VG
Serengeti

Bär

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 11:38

Deshalb wollte ich ja auch nie so richtig die Werbetrommel rühren

Das ist Dir super gelungen. :rolleyes:
.
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Serengeti

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 11:40

Hey, Du bist doch Mod. Könntest Du bitte den Beitrag löschen? :D

Ihr habt ja recht ! :blush:



Im übrigen würde ich viel lieber in den Addo fahren. Mittlerweile kann man dort sehr vielfältige Attraktionen geniessen und man hat auch ein wenig Unterhaltung. Die Beschwerlichkeit des Fahrens auf den Strassen ist auch nicht gegeben. Insoweit ist Addo insgesamt viel attraktiver. :D
VG
Serengeti

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 11:55

Hier wird nicht gelöscht. ;)

Vielleicht wird ja auch anders ein Schuh daraus: Es fahren viele an Natur interessierte Leute in den Mokala NP und dadurch ist nicht mehr genug Platz für Partypeople.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

LG Lilly

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 14:37

Mein Vorschlag, kauft euch ein Zelt, die Camper benehmen sich (meistens) und gefeiert wird da auch nicht :whistling:
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Beate2

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Sonntag, 28. Juli 2013, 12:22

Hallo zusammen,

gibt es von der Mosu Lodge ein camp layout? Ich habe auf der SAN-Parks Seite keines gefunden.

Ich weiss, die Luxury Bungalows haben die Prime Position - sie kommen wegen des double beds aber nicht in Frage.
Wie liegen die Family Bungalows fb2s und die Self Catering Bungalows scb2s?

Danke und liebe Grüße
Beate

LIRPA 1

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Sonntag, 28. Juli 2013, 13:00

Hi Beate,

der m.M.n. Scb2s Bungalow mit der besten Lage ist der, den ich aufgeführt habe. Allerdings sehe ich den Unterschied beim Bett nicht. Es gibt auch hier keine Einzelbetten. Das Bett in der Luxury-Variante ist übrigens kein Double sondern ein Kingsize.



Links vom Gazebo ist das Dach des Doppelhaushälftigen Familybungalows zu erkennen, rechts vorne vom Gazebo ist das Dach der Nr. 2 (Luxury) zu erkennen.

LG Lilly

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Sonntag, 28. Juli 2013, 13:37

Hi,
wir hatten auch ein Luxery Cottage und Eric, damals 12, hat auf dem Ausziehsofa geschlafen.
Davon steht nichts auf der Internetseite, habe ich per Mail geklärt.

VG Susi
Seien wir ehrlich: Das Leben ist immer lebensgefährlich.
Erich Kästner (1889 - 1974)

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Beate2

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Sonntag, 28. Juli 2013, 15:13

Danke Lily und Susi!

Laut website haben die scb2s und die fb2s single beds, die auf Wunsch zum double bed zusammen gestellt werden.
Ich hatte vor einiger Zeit mal auf Mosu wegen des Bettes im Luxury Chalet angefragt und es hiess, das sei ein normales Doppelbett. 1,37 m breit und 1,83 m lang.
King size wäre gut, Doppelbett geht nicht. Und vom Ausziehsofa sind die Rücken nicht gerade begeistert...

Lily, hast du noch die Nummer von eurem scb2s?

Liebe Grüße
Beate

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