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Sonntag, 5. Oktober 2014, 17:48

Von Port Alfred ging es dann direkt in den Tsitsikamma Nationalpark in knapp 3,5 Stunden inkl. einem Abstecher nach Jeffery's Bay. Für mich war klar das ich im Tsitsikamma NP selber kochen würde, somit musste zwingend die Vorräte aufgestockt werden. Wer bei der Ausfahrt Jeffery's Bay rausfährt, vorbei an der Tankstelle auf der rechte Seite und einfach der Strasse nach landet direkt im Kreisverkehr und sieht schon die Fountain Mall. Einfach der Nase nach, dort findet sich neben Pick'n Pay auch ein Woolworths.

In den Pick'n Pay hatte ich nicht hineingeschaut, sondern in den eher übersichtlichen Woolworths. Mein Problem, ich brauchte nur für 2 Tage Frühstück sowie Abendessen und etwas für mittags. Als landeten Bananen, Erdbeeren sowie eine Packung asiatisches Gemüse mit Nudeln (Kühlregal ca. 40 Rand) plus noch eine Packung Sauce, Haferflocken sowie eine kleine Packung Milch (250 ml 4 Rand) im Einkaufswagen. Die kleine Portion Milch fand ich perfekt, somit muss man sich wegen der Kühlung und Transport der offenen Milch keine Gedanken machen. Wer sich über die fehlenden Teebeutel wundert, da hatte ich mir zwei plus heiße Schokolade aus einer der vorherigen Lodges mitgenommen :blush: - gleiches gilt für die Mini Flasche Wein, die im Kariega mit dabei war :blush:

Tsitiskamma Nationalpark
Bei der Einfahrt in den NP musste die Reservierungsbestätigung bzw. die Nummer genannt werden, dass sorgte beim PKW vor mir für kurzes Koffer auspacken (spannend was manche alles so einpacken), dann erhält man einen kurzen Ausdruck und darf damit in die Reception, die Einfahrt ist gut versteckt knappe 200 m nach dem Gate (wer es wie ich übersieht kann auch einfach links in der Parkbucht parken). Check in ist eigentlich erst ab 14 Uhr, aber schon kurz nach 13.30 Uhr erhielt ich den Schlüssel zur Oceanette. In einer E-Mail im Vorfeld hatte ich um eine obere gebeten- zum einen erspart das das Kofferpacken und bis auf neben mir kann niemand auf die Terassse schauen.

Ausstattung der Oceanette: Grillplätze gibt es direkt hinter dem Eingang bzw. unten für die unteren Oceanettes. Über Kühlschrank mit Gefrierfach (inkl. Eiswürfel), Herd mit Backofen, Mikrowelle, Wasserkocher sowie Toaster war alles vorhanden. Gleiches galt für Teller, tiefe Teller und Schüsseln, Gläser, Weingläser, Töpfe, Pfanne, Sieb und Schüssel sowie den üblichen "kleinkram" zum kochen - bis auf eine Schere!
Grillrost ist keiner vorhande, hier sollte man sich im Supermarkt mit einem eindecken. Holz und Anzünder gibt es zu humanen Preisen auch im kleinen Shop am anderen Ende des Parkes.

Die Oceanette liegt am Eingang zum Otter Trail bzw. Waterfall Trail und somit am anderen Ende von Restaurant, das war u.a. der Grund für mich selber zu kochen. Das Restaurant wurde in den letzten Monaten von einer Steak Kette übernommen und lt. den Aussagen meines "Nachbars" war das Steak vorzüglich. Das Angebot im Shop ist dürftig, wer selber kochen möchte sollte sich daher unbedingt im Vorfeld in einem der Supermärkte in Jeffery's Bay oder Plett eindecken. Ach, und Parkplätze sind auch etwas mangelware, ich möchte nicht wissen wie schwer es wird einen Parkplatz zu bekommen, wenn Hochsaison herrscht - jetzt war es trotz blauen Himmels und traumhaften Wetter (kein Nebel) recht ruhig.

Unternommen habe ich:
Trail zur Schwingbrücke: Recht einfach zu laufen und in gut 1,5 Stunden mit Pause am anderen Ufer locker machbar. Den Aufstieg zum Lookout habe ich mir wegen dem Stand der Sonne (direkt gegenüber) gespart, daher sollte man diesen Trail eher am morgen laufen wenn man fotografieren möchte.
Waterfall Trail: Am nächsten Morgen startete ich auf den Waterfall Trail, wie schön ofters in Forum beschrieben besteht dieser zum Teil aus einem recht gemütlichen schmallen Weg und wandelt sich dann recht schnell in ein "wir klettern über Steine" am Strand weg. Wer sich das nicht zu traut, kann aber bis zum Strandabschnitt laufen, bis dorthin bzw. von dort gibt es auch einige schöne Einblicke. Der Hinweg war irgendwie etwas länger als der Rückweg, bei so manchem Stein benötigte ich etwas länger um den passenden Weg zu finden. Der Wasserfall ist ganz nett und der Sprung ins kalte Wasser im Anschluss eine tolle Belohnung für den Weg.

Kayak Tour: Die war sehr gemütlich, bei dem nicht vorhandenen Wellengang taten wir uns gar nicht schwer was das Kayakfahren bis zur Mündung des Storm Rivers angeht - das anschliesssende "rutschen" auf der Luftmatratze war eine sehr lustige und nasse angelegenheit.

Wer übernachtet und gerne den Park verlassen möchte, kann dies natürlich machen - hierfür muss einfach nur die Permit vorgezeigt werden - somit hätte ich mich faktisch drei Tage im NP aufhalten können obwohl nur 2 bezahlt werden mussten. Check out musste ich übrigens nicht, einfach den Schlüssel stecken lassen und die Permit abgegeben.

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 18:06

Von Tsitsikamma ging es dann nach Sedgfield (zwischen Knysa und Wilderness) mit recht vielen Stopps auf der eigentlich sehr kurzen Strecke - vorher gab es aber noch am Frühstück die zweite Walsichtung! Dafür leider keine Delphine.

Die Abzweigung der R102 in Richtung Coldstream und über den Bloukrans Pass kann man sich sparen, dieser ist zwischenzeitlich vollständig für Autos (aber nicht für Radfahrer) gesperrt. Somit ging es nach bezahlung der Maut auf die R102 und einmal in Richtung Nature's Valley, mit vielen Radfahrern und joggern auf der Strecke am frühen morgen. Der Ort ist ja recht überschaulich, die Beschildung allerdings auch, so fuhr ich quasi einmal durch den gesamten Ort bis ich endlich am Strand angekommen war. Parkplätze gab es keine, aber auch keine Parkverbotsschilder so das ich mich einfach auf dem Grün vor dem Eingang stellte. Ein traumhafter Strand war das Ergebnis.

Anschliessend zurück auf die N2 und dann zu The Crags, hier hatten mir Engländer auf dem Game Drive von Tenikwa vorgeschärmt, einem Zentrum das sich um erkrankte und verletzte Wildkatzen sowie auch Pinguine (die vor Plett "angespült" werden) kümmert, und gleichzeit den Schutz der Wildkatzen zu fördern versucht. Die 1-stündige Führung war sehr interessant, und ein wenig mulmig wurde es dann schon als es in Geoparden Gehege ohne Gitter ging und man den beiden bis auf 4 m sich näherte. Es werden auch morgendliche und abendliche Spaziergänge angeboten, dies passte aber zeitlich nicht rein.

Weiter ging es dann zum Keurboostrand - hier hatte ich einfach am ersten Parkplatz geparkt und war eine Runde am Strand spazieren. Die Angler hatten kein Glück - dafür schwam ein Wal recht nahe an der Küste (immer noch zu sehr versteckt für die Kamera) - herrlich.

Von Keurboostrand ging dann die Suche nach dem Weg zum Robberg Nature Reserve los - ausgeschrieben war nur der Weg in Richtung Flughafen was ich dank (und zum Glück) des Forums notiert hatte. Der Parkplatz war recht spärlich belegt und im Hinblick auf die Zeit und das die Flut sich dem Höhepunkt näherte war klar das es entweder die kleine Runde oder die mittlere werden würde. Zwischenzeitlich wurden die Wege des mittleren Rundgangs so verbessert, dass keine Abhänigkeit von Ebbe oder Flut herrscht - somit war auch hier klar welcher es werden würde. Der Weg läuft sich sehr gut, teilweise gibt es ein paar Steine die zu überwinden sind und alle steilabfallenden Stellen wurden mit einem Geländer (zum GlücK!!) versehen. Das herunterlaufen bzw. rutschen der Düne sorgte für reichlich Sand. Der Rückweg war teilweise sehr abenteuerlich, da es sehr steil entlang der Küste ging und es extrem windete. Den Rückweg würde ich zukünftig wie den Hinweg (also den der kleinen Runde) gestalten, ich fand die extremen Stufen sehr anstregend und abenteuerlich.
Der Parkplatz hat auch einige wunderbare Picknicktische, da wurde von so manchem der Grill ausgepackt, Tischdecke, Porzellan und Gläser usw.

Im Spar in Sedgfield war die Auswahl fürs Abendessen dann nicht ganz so gross - überraschend gibt es noch Kürbis im Frühling in SA - so dass die nächsten zwei Tage den Klassiker Nudeln mit Pesto und Kürbis gibt. Warum schon wieder selbst gekocht? Das Hotel "Lake Pleasent Living" liegt direkt am See, aber eindeutig zu weit vom Ort entfernt um noch nach Knysa oder Sedgfield zu fahren - und so weitere zwei Tage vegetarisch kann vor dem weiteren Fleisch und Fisch konsum nicht schaden - und mein Geldbeutel freut sich auch.

Vielleicht noch ganz spannend, ein paar Supermarkt Preise:
1,5 l Wasser - 8 bis 10 Rand
750 g Bananen - 8 bis 12 Rand
250 Erdbeeren - 17 Rand
125 g Kekse - ab 6 Rand
Tomatenpesto - 24 Rand
500 g Nudeln - 12 Rand
Packung Butternut (125 g oder so) - 6 Rand

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 18:17

Dichter Nebel zog heute morgen über den See - ob uns da das schöne und heiße Wetter (28 Grad) verlassen wird?

Als erstes ging es zum Aussichtspunkt Knysa Head, der entlang schöner, aber leerstehender (Ferienhäuser?) bzw. mit Sale versehenen Häusern führte, und zwischenzeitlich auch gut ausgeschildert ist. Traumhafter Blick, das langsam in die Lagune fliessende Wasser und der Nebel der sich um die Reefs rankte. Da kann ich mir gut vorstellen, wie schwierig die Navigation entlang der Küste bei Nebel & co. war, bevor es die entsprechenden Hilfsmittel gab.
Anschliessend ging es zur Waterfront, der Parkplatz direkt am Pier ist recht überschaubar aber um kurz nach 10 Uhr noch sehr leer (was sich gegen mittag ändert). Mich zog es einmal über das Pier, weder die Restaurants noch Geschäfte haben mich irgendwie eingeladen zum verweilen (es fehlte ein Cafe - das Tin Head gegenüber hatte leider zu), so ging es die vier Blocks zur Mall zum eindecken mit Wasser und Obst.
Im Vorfeld hatte ich mich gegen eine Tour zum Fatherhead entschieden und stattdessen eine rasante Bootstour mit Knysa RIB gebucht - leider ging es wegen dem Nebel nicht die Ausfahrt ins Meer zu nehmen, die Fahrt hat sich allerdings eindeutig gelohnt und sollte zwingend im Vorfeld gebucht werden. Gleiches gilt auch für die Featherhead touren, es gab keinen einzigen freien Platz an diesem Tag.

Anschliessend ging es über Branton on Sea (Strand leider im Nebel) und dem Strand in Richtung Buffel's Bay (erster Parkplatz und gehört noch zum Gokamma Reserve) und einigen Strandspaziergängen zurück ins Hotel - es wartete die Wäsche :D Das Hotel hat Self-Laundry Waschmaschine und Trockner im Angebot, einzig das Waschmittel (Probepackung Persil von zu Hause war im Gepäck) muss selber besorgt werden. Das fand ich jetzt ganz praktisch, sind die Laundry Preise im Vergleich zu den Game Resorts doch deutlich teuerer. Die Lage zwischen Kynsa und Segdfried fand ich jetzt nicht ganz so schlecht und besonders die Mischung aus Hotel mit Frühstück und abends selber kochen ganz praktsch. Dazu ein schöner Park und ein riesiges Zimmer (2 Bäder, Esstisch, Sofaecke und co.)

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Kawa

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 19:57

Der mal etwas andere RB.
Ein kurzer Abriß mit vielen Details! :danke:
Grüße Olaf

2005 / 09 / 11 / 12 / 13 / 15 / 16 / 17 und schon wieder gebucht

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toetske (6. Oktober 2014, 00:30), lunchforone (5. Oktober 2014, 20:33)

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 20:33

Der mal etwas andere RB.
Ein kurzer Abriß mit vielen Details! :danke:


Ich halte selber nix von Tagebuch schreiben auf Reisen und daher die Variante in kurzer Form fürs Forum als kleines dankeschön für die vielen Tipps.
Ausführlich wird das ganze dann im blog dargestellt - aber das waren Infos die ich selber im Vorfeld interessant fand

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toetske (6. Oktober 2014, 00:30)

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Montag, 6. Oktober 2014, 20:16

Erneut ein wunderschöner Tag an der Garden Route, der Wetterbericht vor drei Tagen lag mal wieder daneben - mal sehen ob es so schön bleibt bzw. wie das Wetter in der Walkers Bay und Kapstadt wird.

Eigentlich dachte ich heute das mir die gezeiten einen kleinen Streich duch die Rechnung machen, den bei low tide um 6 Uhr und 19 Uhr passte es nicht zum geplanten Spaziergang zu Gertie's Point, aber dazu später mehr.

Nach einem etwas verspäteten Start, an die afrikanische Zeit beim Frühstück habe ich mich nach knapp einer Woche immer noch nicht so ganz gewöhnt, sollte es eigentlich gegen 9 Uhr zum Swartvlei Strand gehen, einem der schönsten Strandspaziergänge der Welt. Mir war zwar klar das es vermutlich nichts damit wird zum Point zu laufen, immerhin lagen schon drei Stunden seit Ebbe zurück. Tja, auf der N2 hielt ich dann "verzweifelt" nach dem Schild Swartvlei Beach ausschau - bis ich kurz vor Wilderness stand. Der Strand ist scheinbar nur mit dem Strand und Hafensymbol (von Knysa kommt links abbiegen) gekenzeichnet. Also ging es erst in den Wilderness Nature Park über die offizielle Ausschildung. Scheinbar gibt es auch noch einen Schleichweg über die Waterside Road zum Beginn des Half Kingfisher Trails.

Ich zahle aber gerne die 30 Rand eintritt und parke direkt am Main Camp (übrigens sehr schön mit den Holzhäusern), hole mir kurz die Wegbeschreibung zum Startpunkt (entlang der Strasse, über die Eisenbahnbrücke) und los geht es. Eigentlich zu Fuss, aber ein Südafrikaner leiht gerade Kanus für seine Familie aus, und er hat noch einen Platz frei den er mir auf dem Hinweg anbietet. Als Anhalter im Kanu war ich auch noch nie unterwegs und es waren mal spannend nicht im Kayak zu paddeln. Ein sehr schöner Trip entlang des Flusses, den ich auf jeden Fall wieder machen würde. Im Anschluss folgte ein kurzer, angenehmer Spaziergang (mit einigen Treppen) auf fast immer Holzwegen zum Wasserfall. Wer auf einen schattigen Platz zum ausruhen oder picknicken hofft, liegt aber falsch. Es war gegen 11 Uhr schon recht voll, das Wasserbecken wird von südafrikanischen Familien scheinbar sehr gerne als Schwimmbecken und perfekten Familienausflug genutzt. Der Rückweg erfolgte dann komplett zu Fuss, inkl. übersetzten mit einer kleine Fähre von Hand gezogen. Insgesamt war ich gute 2 Stunden mit Pause unterwegs.

Auf dem Hinweg fiel mir das biologische "Dorf" Timberlake auf, eine gute Gelegenheit für einen kurze Rast. Ich muss gestehen das ich dank der sehr reichhaltigen Frühstücks (Müsli, Eier und co.) meist mittags keinen Hunger bzw. maximal Lust auf eine Banane habe und somit meist das Lunch ganz auslasse. Der Flat White war im Windmill Cafe jetzt nicht so der bringer, dafür schmeckte der Cheesecake umso besser.

Im Hinblick auf die Uhrzeit entschloss ich mich dann gegen die erneute Fahrt zum Swartvlei Beach und fuhr direkt ins Hotel (View) - was direkt am ersten Kreisverkehr bzw. am Strand liegt. Fand ich morgens das mit den Gezeiten noch etwas "doof" änderte sich meine Meinung recht schnell - der Strand war zur Flutzeit nicht sehr breit und die Treppe vom Parkplatz zwischen View und dem Nachbarhotel kriegte auf den unteren Stufen die ein oder andere Welle ab. Dafür begrüßten mich drei Wale die sich stundenlang direkt vor dem Hotel, und somit meinem BLick aufs Meer tummelten.

Das Hotel liegt eher am Ende des "Hauptstrandes" in Wilderness, bis zur Flussmündung und dem Parkplatz sind es knapp 3 km oder gute 2 Stunden zu Fuss entlang am Strand, was allerdings nur bei abnehmender Flut machbar sein wird, der Strand war teilweise nur wenige cm nicht nass von der vorherigen Flut. Weiter unten sieht der Strand schon etwas breiter aus - und zum Sonnenuntergang (ein Traum!!) bemerkte ich dann erst wie breit er den eigentlich überhaupt ist.

Das View liegt in wunderschöner Strandlage mit passend hellen eingerichteten Zimmern - die Part Sea View reicht dabei völlige aus, da hat man den direkten Strandblick. Und schon wieder mit Doppeldusche und riesiger Badewanne mit Strandblick. Ob der morgendliche Kaffee bzw. Teeservice klappt bin ich mal gespannt - auf kurz nach 6 Uhr bestellt damit es noch für einen morgendlichen Strandspaziergang zur Ebbe reicht.

Tja und dann geht es nach Swellendam, ich schaue mal wann ich in der Nähe von Heidelberg bin ob sich dann der Umweg über Barrydale und die R62 bis Montague zeitlich lohnt oder es eher direkt nach Swellendam gehen wird.

Spannend ist ürbrigens der Wetterbericht, war vor drei Tagen noch der heutige Tag mit Regenwolken gekennzeichnet war davon bis heute Abend (leichte Schleicherwolken) keine Spur, sollte es bei Regen am morgigen Tag bleiben hätte ich da auch nix dagegen, solange es dann an der Walker's Bay und in Kapstadt so schön bleibt...aber etwas kälter wäre nicht schlecht. So gute 25 Grad sind ja ganz nett, aber nicht wenn man wandert oder am Strand unterwegs ist.

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Montag, 6. Oktober 2014, 20:23

Und zum Schluss der Garden Route noch ein kleines Fazit:

Vor Beginn konnte ich mir eigentlich offen gesagt wenig unter Garden Route vorstellen und was mich erwarten würde. Jetzt nach 3 Tagen bin ich doch sehr überrascht und fand das die drei Tage ein "mindestens" sind, den für so manches reichte die Zeit nicht.

Ich würde die Übernachtungen zukünftig allerdings nicht zentral an einem Ort aufteilen, sondern eher je eine Nacht in Wilderness, Knysa und Umgebung und Plett aufteilen. Warum? Zum einen sind es dann doch fast 50 km zwischen Knysa und Wilderness, und ich hatte bisher kein Problem mit Gepäck unterwegs anzuhalten.

Dazu finde ich, dass es einfach zuviel gibt was man u.a. in Plettenberg (Nature Valley, die "Tiersachen", Robberg NP); Knysa (Heads, Lagunentour, Strände, Kayak, Wandern auch in den Seen von Sedgfield) sowie WIlderness (Nature Reserve, Strandspaziergang) machen könnte.

Ach, und in Wilderness ist alleine der Sonnenuntergang die Übernachtung direkt am Meer den Mehrpreis wert wie ich finde.

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Mittwoch, 8. Oktober 2014, 20:36

Kaum stelle ich den Wecker auf kurz vor 6 Uhr um den Sonnenaufgang mit einem Espresso (erstes Mal das ich so einen Service mit Kaffee oder Tee ans Bett erlebe) zu geniessen und um noch vor dem Frühstück eine Runde am Strand zu laufen dreht das Wetter, es grüßt Regen und dicker Nebel über dem Strand. Das ganze hat sich auch schon in der Nacht angedeutet, eine Glasfront ist zwar toll für den Blick aber schon bei leichtem WInd hört es sich an als ob gleich die ganze Hauswand wegfliegen würde.

Somit lass ich auch den obligatorischen Stop am Delphin's Point aus (der sowieso von einem Reisebus blockert wurde), man sieht vom Strand leider rein gar nichts und düse auf direktem Weg nach Swellendam. Die frühe Abfahrt erfolgt auch deshalb, da ich geplant hatte einen Mini Abstecher über Barrydale und die R62 bis Montagu und von dort nach Swellendam zu machen, aber bei dem Wetter machte das ganze keinen wirklichen Sinn. Wie schon vorher war die N2 im top zustand und in knapp 2 Stunden befand ich mich schon im Swellendam..und dann begann die Suche nach dem B&B Schone Ordt. Den im Gegensatz zu sonst fand sich kein Schild mit Hinweis darauf, und ich irrte mehrmals im Kreis bis ich endlich das Haus entdeckte.

Nach dem ersten enttäuschenden Frühstück der Reise gönnte ich mir einen Red Cappuccino und Melktart im Old Goal Cafe, ein gedicht, da klassisch über Kohle und in einer alten Form gebacken. Die restliche Speisekarte des nur tagsüber geöffneten Cafes lass sich auch sehr gut. Anschliessend erfolgte ein Spaziergang ins Dosley Museum, ganz nett um einen Eindruck in das Leben der Einwanderer im 18 Jahrhundert zu gewinnen, was sich gar nicht so sehr von ähnlichen Museen in Deutschland zur damaligen Zeit zu unterschieden haben. Anschliessind ging es in den Rain Shop und zum vorgebuchten Spa Treat - elephant walk sorgte für eine tolle Entpannung und ich fürchte ich werde noch das ein oder andere Rain Produkt in Kapstadt kaufen, je nach dem was sonst noch alles den Weg in das Gepäck findet.

Abendessen mit einem hervorragenden Glas Rotwein im Hotel - mit einem erneut perfekten Beef Fillet medium raw auf den Punkt gegart. Eigentlich mag ich ja nicht unbedingt täglich Fleisch, aber in Südafrika kann ich bei der Qualität einfach nicht nein sagen (zur Info 165 Rand für das Hauptgericht, Rotwein Glas 45).

Zu Schone Ordt:
Eines dieser herrlichen alten Häuser das aufwendig renoviert wrude. Leider übernachtete ich in einem der Zimmer im Anbau, was aber im Stil ähnlich wie das Haupthaus eingerichtet ist. Bequemes Bett, Kamin, tolle Teeecke (mit extra Wasserhahn und Becken für den Wasserkocher) sowie Rainprodukten und endlich einmal Wifi ohne Limit. Getränk beim Check in, Afternoon Tea und heute morgen ein perfektes drei Gang Frühstück (Müsli gefolgt von fluffigen Buttermilch Pancakes und dann die besten Egg Benedicts der Reise)...und mein Auto wurde morgens noch kurz geputzt. Vermutlich würde ich aber beim nächsten Mal eher ein Restaurant im Ort aufsuchen, das Essen war ganz okay aber etwas zu wenig gewürzt und die Speisekarte zwar gastronomich auf höherem Niveau in der Ausführung aber doch etwas "langweilig" in der Kombination der Speisen (z.B. Vorspeise Salat mit kalter Rote Beete und Orangen sowie Schafskäse).

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Mittwoch, 8. Oktober 2014, 20:57

Bisher hat das Fahren übrigens wunderbar ohne die Verwendung des nicht vorhandenen Navi's geklappt bzw. der installierten Navi App - im Vorfeld hatte ich mir die Google Map's Routen ausgedruckt und schaut mir diese morgens vor Abfahrt noch einmal an. Tja, heute hat sich die kuzrfristige Prüfung der Route leicht gerächtet - natürlich weiss Google nicht bei welcher Strasse es sich um eine gravel Road handelt und welcher nicht, gegen letztere habe ich zwar nichts für eine kurze Strecke aber über mehrer km bei dauerregen möchte ich dann doch nicht fahren.

Von Swellendam sollte es nach de kelders geben mit einer Verabredung zum Wine & Food Tasting bei Creation Wines im hemel Aaarde Road Tal, welches lt. Angaben auf der Homepage von Creation sowie den Bewertung nur mit einer sehr schlechten "dirt" Road erreichbar sein sollte - mir wurde es da leicht mulmig immerhin regnete es bei Abfahrt sehr stark. Entgegen der Planung mit der "Abkürzung" wie der R320 fuhr ich also aussen rum und fand die R320 bis auf 3 km vor Creation in einem geteerten Zustand - aktuell wird die restliche Strasse bis Caledon geteert und ausgebaut (Creation soll im Dezember ohne dirt Road erreichbar sein - die komplette Anbindung im Sommer 2015). Das kurze Stück "dirt" Road ist in einem halbwegs guten Zustand und trotz des starken Regens war es auch mit 2wd gut befahrbar - selbst als Frau am Steuer! :)

Der volle Parkplatz lies auf einen starken Besuch des Tasting Rooms schliessen und so war es auch, man sollte also zwingend ein paar Tage vorher reservieren bzw. bereits jetzt wenn mann zwischen 15.12 und 15.01. einen Besuch abstatten möchte. Das Food & Wine Tasting umfasst 10 Weine und dazu 10 passende Canapes bzw. eine Suppe in Espresso Tassengröße und kostet 125 Rand - die Hauptzutat der Canapes kann man dann in passender Suppe, Hauptspeise (Springbok liegt bei 135 Rand bei einer sehr großen Portion) bzw. Dessert als Lunch bestellen, falls die Canpapes's des Tastings nicht ausreichen. Interessant ist auch das Brunch Angebot, mal etwas anders als das scheinbar sehr klassische Wine & Foodpairing. Dazu sehr leckere Weine - die leider bei mir den Weg in den Eimer gefunden haben, der Nachteil des Autofahrens!

Irgendwie hatte ich dann die Distanz von Hermanus zu de Kelders unterschätzt - das ist ja echt noch ein ganz schönes Stück zu fahren. Gina (Haus Giotto) und Hund begrüßten mich schon beim einfahren, mit reichlich Tipps für den ersten Spaziergang ging es dann sofort mit den letzten Sonnenstrahlen (oder die ersten des Tages?) zu den Klippen. Wale hatte ich ja bereits vorher einige gesehen, aber es ist doch noch einmal ganz anders wenn man sie so nahe an den Klippen sieht - wenn man sie den spottet, ich hatte es mir dann doch etwas einfacher vorstellt sie zu finden. Insgesamt 3 Mama's mit Babys zogen gemütlich durch die Bucht und direkt an den Klippen vorbei. Und auch von Haus Giotto nicht direkt am Meer ist - so tippe ich den Bericht gerade mit dem Gesang eines Wales im Hintergrund.

Für morgen hat es leider mit einem Platz auf einem Boot nicht geklappt (was u.a. auch daran liegen kann das gestern kein einziges wegen starkem Wellengang fahren durfte), daher mal sehen ob es noch einen PLatz im Flugzeug gibt (etwas luxus darf auch sein)...je nach dem wie auch das Wetter wird.

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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 06:59

9.10. de kelders

Das Geräusch des Regens während der Nacht lies nicht wirklich was gutes verheissen, und so war es dann auch beim aufwachen. Nebel und Dauerregen begrüßten den Tag. Trotzdem machte ich mich mit Regenjacke auf dem Weg in Richtung Cafe on the Rocks um entlang der Klippen zu den Höhlen zu laufen bzw. in der Hoffnung den ein oder andern Wal im Wasser zu sehen. Wie schon gestern begrüßten mich vier Wale mit Flossenspiel genau an der gleichen Stelle, denen scheint es dort echt zuzusagen. Und ich muss gestehen, ganz schön schwer mit den ganzen Algen im Wasser zu erkennen. Leider regnete es immer stärker, so dass ich es mit der Wanderung zu den Höhlen gelassen habe.

Beim Frühstück hatte mir Otto noch einen Platz bei Dyser Island Cruise verschafft, und vorher wollte ich gerne noch zum Leuchtturm - wenn es mit Cape Aghlus schon nicht klappen sollte (zeitlich). Beim ersten Fotostop lies das schwere öffnen der Türe den Wind schon erahnen, es windete ganz schön das sogar das fotografieren nicht so einfach war. Der Leuchtturm war jetzt nicht so besonders, aber als Fotomotiv unschlagbar - dazu lies das erste "Danger Snakes" Schild die Erinnerung an die Cape Cobra wieder hochkommen und der Gang zu den Klippen über das Gebüsch wurde mal ganz schnell eingestellt und es ging in die van dyke Bucht - immerhin sollte um 14.30 Uhr die Whale Wachting Tour beginnen. Falls ihr jetzt denkt, oh die ärmste beim dem Regen-der Himmel strahlte im perfekten Blau mit wenigen Wolken.

Nach einer kurzen Einführung mit einem Video und dem verpassen der Rettungsweste sowie der Regenjacke (die wind- und regenfeste eigene Jacke wurde nicht gedultet und ich musste eine orange mitmnehmen) ging es aufs Boot - mit 22 waren wir voll ausgebucht. Im sehr rasanten Tempo ging es aufs offene Meer. Der Wellengang war jedoch nicht so schlimm wie erwartet (oder lag es an der von Gina erhaltenen Reisetablette?) und in kürzester Zeit erreichten wir das Shark Diving Boot, mit einer Gruppe die recht gelangweilt sich im Wasser befand - vom Hai weit und breit keine Spur. Als das Boot etwas stand merkte man das schaukeln deutlich, ich kann mir daher gut vorstellen das es evtl. beim Shark Diving mit der Übelkeit noch mal eine Stufe heftiger werden könnte. Weiter ging es dann in Richtung Wale, die recht schnell gesichtet wurden - vier Wale spielten mit den Boot. So kam es mir auf jedem Fall vor, da sie sehr nahe ans Boot kamen und einmal direkt davor auftauchten das ich schon dachte gleich taucht er unter uns auf. Anschliessend wurde das erste Mal gewechselt - die 8 die seit verlassen des Hafens oben waren, mussten widerwillig herunter. Die Sicht von oben war schon etwas besser, aber auch ganz schon schwierig das Gleichgewicht bei Wind mit einer Digitalen Spiegelreflex Kamera zu halten. Ohne grosse Vorwarnung- nur gutfesthalten - ging es dann super schnell in Richtung Dyer Island.

Oben im Fahrtwind zu stehen fand ich extrem heftig, insbesondere da die Kamera gefährlich im Wind schwankte - so das ein festhalten nur mit einer Hand möglich war. Der Geruch lies das Ziel schon von weitem erahnen - die Seehundkolonie mit einigen Pinguinen, nach ein paar Runden ging es auch hier sofort in den Hafen (ich hatte mich zwischenzeitlich nach unten verabschiedet - der Rest blieb oben).

Nach einem Abstecher in den Spar, Tanken sowie zur Bank in Gansbaii ging es noch für einen Spaziergang - und die Hoffnung auf einen springenden Wal - entlang der Küste. Ausser den Kopf zeigte sich dieser aber wenig verspielt.

Fazit:
Whale Watching: Würde ich vermutlich beim nächsten Mal nicht mehr buchen, die Zeit mit den Walen waren evtl. 15 Minuten und der Rest ging für An und Abfahrt sowie für Dyer Island drauf. Dazu sieht man die Wale an den Klippen von de kelders ähnlich gut. Dann schon eher ein Flug, der Preislich nicht viel teuer ist .

Haus Giotto war dagegen eine wunderbare B&B Unterkunft, Otto und Gina waren sehr herzlich und versorgten mich mit allen wichtigen Infos und Tipps. Wenn es das Budget zulässt und etwas frei ist, würde ich jedoch den direkten Meerblick vorziehen - so nahe wie die Wale an der Küste unterwegs sind.

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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 07:26

10.10. de kelders - Constantia (Kapstadt)
Ein Vorteil von Haus Giotto, Otto und Gina waren sehr entgegenkommend was die Frühstückszeiten angehen. Wo sonst meist erst gegen 8 Uhr das Angebot startete, konnte ich bereits kurz vor 7 Uhr frühstücken und startete kurz nach 7.30 Uhr in Richtung Constantia. Die Strecke de kelders über Betty's Bay zog sich allerdings recht lange (knapp 1,5 Stunden) so dass ich den eigentlich geplanten Spaziergang entlang des cliff paths in Hermanus ausfallen lies und direkt nach Betty's Bay vor. Und dort erst einmal am Schild für die Pinguine vorbeigefahren bin - zwar ist hier die Abwzeigung von der Hauptstrasse ausgeschildert - anschliessend allerdings nur Stormy Point und nicht Pinguine- wie von der Gegenseite aus kommend. Also einmal umgedreht und immer den Pinguinschild nach. Zu früher Stunde waren noch kaum Autos auf dem Parkplatz und mehr als eine Handvoll waren nicht unterwegs.

Die Kolonie ist extrem gut besiedelt und es wimmelt nur so von Pinguinen - und man riecht es auch. Zum Glück wehte am sonnigen Tag ein recht starker Wind, so war der Geruch weniger ein Problem. Der Eintritt von 10 Rand ist sehr human, wobei man auch schon vorher recht viele sieht. Und irgendwie ging die Zeit schneller vorbei, knapp 45 Minuten stoppte ich bevor es entlang der Küste in Richtung Sommerset ging. Und eine Parktbucht folgte der nächsten, mit traumhaften Ausblicke auf die False Bay.

Kaum bog ich wieder auf die N2 schienen die Verkehrslosen Tage vorbeizusein, der Verkehr hatte deutlich zugenommen und die Beschildurung gefühlt abgenommen. Die erste Abwzweigung nach Sommerset West hatte ich verpasst, die nächste lies auf sich warten. Die Uhr näherte sich 11.30 Uhr, der Zeitpunkt für die Cellar Tour. Waren bisher fast alle Sehenswürdigkeiten und Hotels & co. gut ausgeschildert, hört es hier auf. Und die Naviapp wollte nicht so recht (das mit der lauten Ansage klappte nicht) was zu einem weiteren Verfahren führte und mich dann um 11.36 Uhr an der Info ankommen lies (nach bezahlen der 10 Rand für das Gelände). Obwohl ich von der Marketing Abteilung für die Tour angemeldet war, und natürlich zu spät gekommen bin, gab es keine Möglichkeit (und entgegenkommen) mich noch kurz zur Gruppe zu fahren. Also ging es daran das Gelände zu erkunden, das Tasting war auch hier erst um 12.30 Uhr wie ursprünglich geplant möglich. Schöne Gärten, aktuell blüht es noch an der ein oder anderen Stelle und ein herrlicher Gewürz und Rosengarten. Das Tasting war recht informativ, wobei mir die Weine eher weniger zusagten. Aber das ist wie so üblich ja persönlicher Geschmack.

Von Vergelegen ging es dann weiter nach Constantia, dieses Mal klappt es mit dem fahren bis zur Ausfahrt ohne Navi ausgesprochen gut, der Verkehr am Freitag nachmittag in die Stadt war allerdings auch nicht so extrem. In Constantia wollte ich eigentlich zu Buitenverwachten, verfuhr mich aber so das ich bei High Constantia landete und erst einmal über kleine Nebenstrassen, und vorbei an streng bewachten Villen, durch Constantia musste. Da die Zeit noch reichte, schaute ich bei Klein Constantia vorbei - berühmt für ihren Sweet Wine. Ob so ein Tasting immer abläuft? Ich war die einzige zu diesem Zeitpunkt, und es wurde der Wein (Weiss und Rotwein) ins gleiche Glas eingeschenkt, ohne weitere Erklärung. Nur für den Sweet Wine gab es ein extra Glas, der mir allerdings einen Tick zu süss war.

Weiter zu Buitenverwachten, mit vollem Tasting Room und vollem Restaurant. Hier gab es eine kurze Lunchpause, leider finden die Picknicks immer erst ab November statt, wobei das Essen auch hier vorzüglich war. Nach einem Gang durch den Weinkeller mit einigen Erklärungen zum Weingut ging es ans verkosten von Sauvingon Blanc, einen 2013, 2012 sowie 2009. Erstaunlich wie gut der 2009 Wein noch schmeckte. Nicht entgehen lassen sollte man sich ein Besuch beim Cafe, der Kaffee wird selber geröstet und mit gekontem Handwerk ein köstlicher Espresso gezaubert - der im nachgeschmack nicht nach Kaffee schmmeckt.

Gegen 17 Uhr, wie die zeit verfliegt, ging es dann ins Hotel - dem Last Word Constantia, an dem ich gefühlt dreimal vorbeigefahren bin bis ich endlich die Einfahrt gesehen habe. Wer von Richtung Buitenverwachten kommt sieht leider kein Schild, und die Einfahrt liegt recht gut versteckt in der Kurve. Ein sehr schönes, kleines Boutiquehotel mit einer traumhaften Badewanne. Schnell noch ein Taxi für die Fahrt ins Greenhouse bestellt, es sollte nach dem ganzen Tasting auch mal etwas Wein getrunken werden.

Auf The Greenhouse hatte ich mich schon sehr gefreut, immerhin ist Peter Tempelhoff recht bekannt für seine Küche. Aktuell war er allerdings in Spanien, ob die Erfahrung daran lag? Insgesamt dauerte das 5 Gang Menü runde 1,5 Stunden, was mir für einen Abendservice viel zu kurz vorgekommen ist. Was mich am meisten gestört hat, war der wechselnde Service. Nicht ein oder zwei feste Kellner, es schien das immer jemand anderes servierte oder die Teller abräumte. Erklärungen zum Gericht? Fehlanzeige. Gleiches zum Wein, durchn die kürze der Zeit zwischen den Gängen blieb keine Chance den Wein genüsslich zu trinken, kaum war der Teller leer und verschwunden wurde auch schon das nächste Glas mit Wein eingeschenkt. Auch hier Fehlanzeige was die Erläuterung anging, und ich hätte gerne die Weine vor Bestellung des Pairing Menus gekannt - so durfte ich erneute den Klein Constantia Sweet Wine trinken, den ich mittags bereits verkostet hatte.
Auch die einzelnen Gänge überzeugten mich nicht, teilweise zu wenig gewürzt (es stand kein Salz zum nachwürzen bereit), selbst der Hauptgang war weitgehend nur lauwarm. Insgesamt ist es natürlich weiterhin ein gutes Preis-leistungsverhältnis dank des aktuellen Wechselkurses, aber die Lobhymmen hat es meiner Meinung nach nicht verdient.

Im Hotel erwartete dann des sonst üblichen Schokoladengrusses noch eine kleine Schale Panna Cotta mit frischen Erdbeeren - herrlich.

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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 07:45

11.10. Constantia- Hout Bay- Muizenburg
So recht hatte ich am Vorabend noch keine Ahnung was ich den machen könnte, alles abhängig vom Wetter und wie es mit dem Tafelberg aussah. Kurzer Check zeigte morgens, dass die Seilbahn geschlossen ist. Die Fahrt nach Woodstock (und das Parkplatzproblem - typsich Frau bin ich nicht die beste was parken an der Strasse angeht) zum Markt in der Old Biscuit Mill wollte ich wegen des parkens auch nicht machen -also Botantischer Garten und Hout Bay bevor es um 16 Uhr zur Weinprobe nach Steenberg gehen sollte.

Morgens folgte dann die erste kurze Enttäuschung über das Frühstück - da hatte ich bisher deutlich bessere und beim Omlette scheint man mich eher auf Aktins Diät setzten zu wollen - von Eigelb war da kaum eine Spur - und dank langsamen Service brauchte ich auch etwas länger dafür als gedacht. Der Botanische Garten war gerade einmal knapp 10 Minuten Fahrtzeit von Constantia entfernt, kaum Verkehr bis jogger und Radfahrer (scheint die Lieblingsbeschäftigung am WE zu sein). Gegen 10 Uhr gab es auch noch genügend Parkplätze ohne Suche am Botantischen Garten, und ich bin zwar nicht so der Fan von Gärten aber der war wirklich wunderschön. Insbesondere da noch das ein oder andere Blüte unter anderem die King Protea - traumhaft schön. Der neue Walk über die Baumgipfel ist ganz schön lustig - und es schwankt doch mehr als gedacht. Beim nächsten Mal würde ich es wie die Kapstadter handhaben und den Picknickkorb mitnehmen - oder im Sommer eines der Konzerte dort besuchen.

Weiter ging es dann nach Hout Bay zum Bay Harbour Market ans Ende der Bucht - auch hier war parken kein Problem und die Parkmarshalls hilfsbreit beim einparken wie immer (der Service ist mir dann auch gerne die Rand wert, wenn beim ein und ausparken mit winken geholfen wird und nicht nur untätig herumgestanden wird). Der Market ist ein wie ich finde lohnenswerter Abstecher, es gibt einige Stände und einen sehr großen Foodstall bereich - wobei die Fish & Chips gegenüber natürlich unschlagbar gut sein - leider wurden die Möwen von einigen gefüttert so das das beobachten der Seehunde nur unter Risiko ("Flugpost von oben") möglich war - es tummeln sich doch einige im Wasser direkt hinter Fish on the rocks.

Zeitlich lag ich noch sehr gut, so dass ich mir die Fahrt in falscher Richtung über den Peak gönnte - allerdings eindeutig die falsche Richtung von Hout Bay kommend, da hier anhalten nicht wirklich machbar ist. Landschaftlich fand ich die Tour nach Muizenberg allerdings auch sehr empfehlenswert, hätte ich meinen Reiseführer richtig gelesen wäre der Abstecher über Boyers auch noch machbar gewesen. Pech gehabt! In Muizenberg sorgt die Baustelle im Ort immer noch für leichte Staus, insbesondere das fehlen von Ampel oder Hinweisen macht das Abbiegen bzw. gerade ausfahren nicht gerade leichter.

Dummerweise versuchte ich zuerst einen Parkplatz (Samstag gegen 14 Uhr) am ausgeschilderten Surfers Beach zu bekommen, da ich dachte das sich dort die bunten Häuschen befinden. Aber keine Chance, ein Stück weiter die Strasse (bei der Wasserrutsche) gab es dagegen noch genügend Parkplätze und die bunten Strandhäuser sind auch direkt vor der Nase. Der Strand war sehr gut besucht, und im Blick von drei Lifeguards, Haialarm blieb allerdings (und zum Glück aus).

Anschliessend stand Steenberg an der Reihe. Das Wein - und Sekttasting war recht interessant wobei ich es schade finde das nur wenig Trauben auf dem Gut produziert werden und recht viel zugekauft wird. Kurz zurück ins Hotel und dann zum Essen nach Groot Constantia - toller Blick über die False Bay, leider enttäuschte hier die so gelobte Cape Malay Küche im Jonkershuis, die Tasting Platte war zum einen eine riesige Portion zum anderen fehlte es an Geschmack.

Aufs Dessert verzichtete ich, im Hotel erwartete eine Stück Chocolate Tarte :thumbup:

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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 08:52

12.10 Einmal ums Kap
Nach einer Nachfrage am Tag zuvor gab es ein kleines Frühstückstablett aufs Zimmer vor den Frühstückszeiten, da ich gerne schon gegen 8 Uhr auf dem Weg zum Kap sein sollte. Die bunten Strandhäusser in Muizenburg konnte ich ausfallen lassen, und der Verkehr hielt sich (selbst an der Baustelle in Muizenberg) in Grenzen - größeres Problem stellten die Radfahrer dar. Hier sind sich Südafrikaner und Deutsche wohl einige - wenn man zu mehreren unterwegs ist kann man auch gerne die komplette Fahrbahn in Beschlag nehmen. Kurzer Stop in Fish Hoek für die Bargeldversorgung (zahle gerne in cash im Urlaub). In Simon's Town stand dann ausschauhalten nach dem Hinweis zum Boulders Beach bzw. Pinguinen an - der erste Parkplatz stellte sich da als leichter Fehler raus (nach m.M. nach ist der Parkplatz am Boulders Beach der bessere - dafür weiterfahren bis das Hinweisschild dazu kommt, dann darf man auch unter dem Auto nach Pinguinen ausschauhalten).

Er war allerdings zu früher Stunde noch sehr leer, und wir waren nur knappn 10 Leute am bezahlten Abschnitt (55 Rand). Im Gegensatz zu Betty's Bay fand ich allerdings die Kolonie etwas enttäuschend, es waren bedeutend weniger- wobei diese recht aktiv waren und auch mal den Weg auf den "Bordwalk" fanden :D Der Abstecher zur zweiten Bucht (hier darf man glaube ich schwimmen, aber auch nur gegen Eintritt - das Ticket gilt auch hier) hat sich landschaftlich gelohnt, da hier schöne Bilder der Bucht mit türkisfarbenemm Meer und den Boulders machbar waren - von Pinguinen leider keine Spur. Wenn der Parkplatz überquert wird, und die Schiebetür (an der ich fast gescheitert wäre - wer erwartet den auch eine Schiebetür??) zum Boulders Walk öffnet kommt nach kurzer Zeit zum kostenlosen Strand - auch hier findet man ab und zu Pinguine an der Seite. Aber deutlich weniger - ach ein Wal ist auch noch an der Küste entlang geschwommen. Knapp 1 Stunde war ich bei den Pinguinen - Zeit in Richtung Kap zu fahren.

Weiter ging es dann in den Nationalpark am Kap, landschaftlich sehr schön und kurvenreich. Ohne Paviane am Eingang ging es direkt zum Cape Point, eigentlich wollte ich zuerst zum Cape of Good Hope, aber das Schild habe ich glatt übersehen. Recht versteckt und niedrig kann man die schon recht schnell übersehen. Man merkte am Cap Point deutlich das es noch vorsaison ist, gerade einmal zwei Buse und wenige Autos fanden sich auf dem Parkplatz. Zu bequem den Weg nach oben zu lafuen gönnte ich mir die Seilbahnfahrt um oben im leichten Nebel anzukommen - der Blick vom Leuchtturm direkt auf Cape Point war nicht möglich - dafür hatten wir scheinbar nur einen Bruchteil des üblichen Windes, ich fand es da schon recht stürmisch. Die Wolken zogen aber recht schnell über den Leuchtturm, und vom Cliffviewpoint hatte man dann doch einen schönen BLick auf Cape Point und insbesondere Cape of Good Hope. Recht viele wagten den Spaziergang dort hin - mit sehr vielen Stufen.

Am Cape of Good Hope waren die Parkplätze dann fast alle belegt, wobei ich nicht wissen möchte wie schwierig es wird hier im sommer einen zu bekommen, mit Glück noch den letzten direkt im Kreisverkehr bekommen und dann begann das warten. Drei Busse standen brav - oder weniger brav - in der Schlange. Und kaum waren diese weg, bot sich sogar die Chance das Schild ohne Menschen zu fotografieren. Insgesamt fand ich Cape of Good Hope dann doch etwas enttäuschend, bis auf das Schild gab es quasi nix zu sehen. Schön waren allerdings die Strände entlang der Strasse, und Strausse die sogar für "Bushtraffic" sorgten, und sich nicht an den linksverkehr hielten ;)

Ein kurzer Stop bei Buffel's Bay und dann ab zu Olifantsbos für den Shipswreak Trail, auf dem Weg gaben mir gefühlt vier Schildkröten Vorfahrt - auf jeden Fall stoppten sie nach einem kurzen Sprint bis ich vorbei gefahren bin - faszinierend! Unbedingt die 40 km einhalten- erleichtert das Bremsen für Schildkröten!

Der Trail selber fand ich landschaftlich sehr schön, leider etwas schwierig den Coastline Trail (ca. 1 Stunde) zu finden, da sich die Markierungen doch sehr in Grenzen hielten. Und als ich unter den Steinen, über die man laufen muss, eine Schlange entdeckte war es mir dann doch etwas mulmig durch das Buschland. Beim Rückweg sorgten Paviane, Strausse und Antilopen für ein leichtes Verkehrschaos - da Autos auf beiden Seiten hielten und die Paviane extrem nah an den Autos fahren, Kameras und Videorekorder wurden aber ohne Einschränkung auf die Affen gehalten.

Mit einigen Stopps entlang der Küste ging es dann zum Peak Drive- ganz schön schwierig jeweils einen Parkplatz in den Parkbuchten zu bekommen - aber mit traumhaften Ausblicken. So manches Auto vor mir war bei der Auffahrt leicht verwirrt, dass es kein Mautstelle von dieser Seite aus gab :D . Direkt nach der Mautstelle bog ich nach links in die Tintswalo Atlantic Lodge ab, die direkt am Meer liegt und sich noch im Nationalpark befindet. Eine Traumunterkunft, mit unvergesslichen Sonnenuntergang, gutem Abendessen sowie frühstück und einen unschlagbaren persönlichen Service. Gefühlt perfekt für Flitterwochen.

Sonnenuntergang in der Hout Bay ist ein Abstecher auf den Peak (der half point Pass reicht dafür) wert!

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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 16:28

Ein paar Tage hab ich mir eine Reaktion verkniffen, aber nun häuft es sich. So oft wie Du Dich verfahren hast, hättest Du Dein Garmin Nüvi doch nachrüsten sollen, und sei es nur mit OSM.
Ich kann mir das schon vorstellen: wenn man alleine im Auto ist, muss man sich auf alles mögliche konzentrieren, vor allem auf anderen Verkehr. Und dann gibt es ja noch die Sehenswürdigkeiten, die schöne Natur, mal einen Vogel oder ein Schatten im Meer. Da kann man schon mal ein Schild übersehen oder eine Abfahrt, die schlecht beschildert ist. Ausgedruckte Karten helfen auch nur wirklich weiter, wenn man einen Beifahrer hat. Ich fühle mich durch Deinen Reisebericht bestärkt, Anfragenden weiterhin ein Navi zu empfehlen, selbst auf der ach so touristischen Gardenroute.
Bitte nicht persönlich nehmen, ich weiß dass Du bei game ein Navi kaufen wolltest. Ist dumm gelaufen, dass die just zu Deinem Urlaub keine mehr im Angebot haben.

Weiterhin schöne Tage in Südafrika. Fahr vorsichtig!
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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 17:00

Ein paar Tage hab ich mir eine Reaktion verkniffen, aber nun häuft es sich. So oft wie Du Dich verfahren hast, hättest Du Dein Garmin Nüvi doch nachrüsten sollen, und sei es nur mit OSM.
Ich kann mir das schon vorstellen: wenn man alleine im Auto ist, muss man sich auf alles mögliche konzentrieren, vor allem auf anderen Verkehr. Und dann gibt es ja noch die Sehenswürdigkeiten, die schöne Natur, mal einen Vogel oder ein Schatten im Meer. Da kann man schon mal ein Schild übersehen oder eine Abfahrt, die schlecht beschildert ist. Ausgedruckte Karten helfen auch nur wirklich weiter, wenn man einen Beifahrer hat. Ich fühle mich durch Deinen Reisebericht bestärkt, Anfragenden weiterhin ein Navi zu empfehlen, selbst auf der ach so touristischen Gardenroute.
Bitte nicht persönlich nehmen, ich weiß dass Du bei game ein Navi kaufen wolltest. Ist dumm gelaufen, dass die just zu Deinem Urlaub keine mehr im Angebot haben.

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Entlang der Garden Route (auch wenn es nicht passt bezeichne ich jetzt einfach mal die Strecke Port Alfred bis Sommerset West so) hat es eigentlich wunderbar ohne Navi geklappt, dass der Robberg NP nicht ausgeschildert ist, wusste ich im Vorfeld und war entsprechend eingestellt - sonst hatte ich dort nur einmal die Abzweigung zum Strand & zu den Pinguinen übersehen. Erst quasi ab Sommerset war es etwas schwierig, eben aus den von dir erwähnten Gründen, mehrere Spuren, die Schilder nicht unbedingt so weit von der Abzweigung entfernt das ein Spurwechsel noch möglich sein würde, und versteckte Hoteleinfahrten - zu zweit wäre es bestimmt leichter gewesen, aber ich fand mich mit den wenigen verfahrereien eigentlich noch ganz gut unterwegs (eigentlich nur 3x im Raum Kapstadt). Allerdings würde ich wer unsicher mit Linksverkehr ist, und auch noch ein Auto mit Schaltung gewählt hat, zum Navi raten. In Kapstadt bin ich bei der Autoabholung von Avis vorbeigekommen und sah einige am Rand parken - Karte bzw. Ausdrucke in der Hand und leicht gestresste Gesichtsausdrücke.

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Sonnenmensch (26. Oktober 2014, 19:34), Bär (15. Oktober 2014, 17:01)

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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 17:18

13.10.2014 Hout Bay - Kapsatadt mit City Center
Den Sonnenaufgang hatte ich ganz knapp verpasst - und somit das pinke leuchten des Himmels. Noch einmal ein sehr gutes Frühstück (drei Gänge) bevor es über Camps Bay zur Waterfront gehen sollte. Durch den Start gegen 9 Uhr hielt sich der Verkehr wirklich in Grenzen, ich war ganz überrascht wie wenig auf den Strassen los war. Im Gegensatz zum vorherigen Tag peischte der Wind nur zu über die Hout Bay, so dass man vom Balkon aus das aufspritzende Wasser in der Bucht durch den Wind beobachten konnte.

Die Fahrt entlang der Küste war wunderschön, die Idee für ein Bild kurz vor dem 12 Apostel Hotel (Parktbucht oberhalb) zu stoppen, und die Tür zu öffnen erwies sich als großer Fehler. Die Tür ging dank des starken Winds fast nicht auf, dann flog sie mir "gefühlt" fast davon und ich musste mich ganz schon gegen den Wind stellen, damit es mit einem Bild klappte. Dank des Winds entschied ich mich auch dagegen bei Oudekraal zu stoppen, einer wunderschönen Bucht mit Blick auf die 12 Apostel (kostet Eintritt und lt. den Eigentümer der Lodge von heute mogen einer der schönsten Picknickplätze in der Region). Dafür waren die Parkplätze entlang des Strandes in Camps Bay frei bzw. ganz am ende des Strandes in Richtung Kapstadt waren nicht mal die üblichen Parksheriffs zugange. Für einen kurzen Fotostop reichte es, der Strand mit den Palmen und dem türkissenen Wassers ist zwar traumhaft, aber irgendwie hat mich kein längerer Stop oder eine Rückkehr gereizt - erinnerte mich irgendwie an die überlaufenen Orte in St. Tropez (dazu gab es auch passend die "Gigolos mit nacktem Oberkörper die sich nach dem morgendlichen Sport ohne T Shirt in Richtung Wohnungen begaben).

Einmal durch Seapoint direkt zur Waterfront, für heute sollte mein Auto & ich im Queen Victoria übernachten- ausreichend Parkplätze (kostenlos) waren hier vorhanden und die Lage direkt gegenüber der V&A Mall ist dafür genial - mit Blick auf den Tafelberg aber ohne direkt dem Trubel ausgesetzt zu sein. Sonst lohnt sich der teuere Zimmerpreis nicht wirklich, da weder die Ausstattung des Hotelzimmers (standard) noch die Qualität des Frühstücks den stolzen Preis rechtfertigen.

Der eigentliche Plan für Kapstadt hing ganz davon ab was der Tafelberg bzw. die Seilbahn machen würde - morgens war diese wegen dem starken Wind geschlossen und erst mittags vor die ein oder andere Kabine hoch, ich pokerte aber und hoffte auf einen schönen nächsten Tag. Also ging es zu Fuss (das Frühstück musste immerhin wieder abgearbeitet werden) quer über die Waterfront und das City Center zum Castle of Good Hope. Hier hätte ich eine Karte kaufen sollen, sonst weiss man überhaupt nicht was sich in welchem Gebäude so wirklich befindet (oder einfach einer der vielen dt. Reisegruppen zuhören - es wimmelt aktuell nur so davon). Um 12 Uhr habe ich dann noch eine kurze Wachablösungszerenomie erlebt - die Minikanone sollte dabei nicht belächelt werden, was die lautstärke des Schusses angeht kann sie mit den ganz großen mithalten. Dann kurz zum District Six Museum (sehr informativ) über die Slave Lodge (auch spannend) und über den Company's Garden in Richtung Kloof Street. Die aufgeschriebenen Shopping Adressen waren leider zwischenzeitlich geschlossen, so dass ich schnell umkehrte und in der Smoothie und Saftbar Orchard on Long für eine kurze Stärkung einkehrte.

Von dort aus ging es dann zur Wale Street, wo die bunten Bokaap Häuser schon von weitem den Weg weissen. Leider ist fotografieren gar nicht so einfach, die Strassen sind extrem zugeparkt - und ich war froh das ich mich gegen eine Unterkunft dort entschieden habe - einen Parkplatz (Frau und einparken ausser acht gelassen) zu finden wäre vermutlich gar nicht so einfach gewesen. Dann entlang der Chiappini Street, vorbei an noch ganz vielen typischen Höäusern und dem aus arabischen Ländern bekannten Lifestlye (auf der Bank vor dem Hauseingang sitzten, Rauchen und die Welt beobachten - in typischen Gewändern) zurück zur Waterfront.

Ich wunderte mich ja immer warum die Waterfront so stark besucht wird, aber nachdem ich mich in das City Center irgendwie nicht verlieben konnte, ist klar warum es viele dorthin zieht. Es gibt einige interessante Shops, viele Restaurants und es ist immer etwas los. Seit Donnerstag haben die ehemaligen Stalls des Red Craft Markets ein neues zuhause in der sehr hellen und moderen Watershed Halle, im Rahmen der Design World Capital 2014 errichtet, mit ganz vielen tollen kleinen Händlern. Daneben befindet sich der Gourmet Market, auch hier ist ein Abstecher für Fingerfood wert. Die V&A Mall fand ich extrem riesig und ohne Karte hätte ich einige der Länden vermutlich nicht gefunden.

Abends ging es dann ins Dash Restaurant, was sich direkt im Queen Victoria Hotel befindet.Ich war ja etwas skeptisch ob es die gute Bewertung im Netz auch verdient hat, aber ein Top Preisleistungsverhältnis mit wunderschönen angerichteten Tellern und auch Geschmacklich ein Traum. Dazu ein Service der die Extra Mile zurück legt.

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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 17:42

14.10 Kapstadt
Der Wecker wurde recht früh gestellt mit einem leichten mulmigen Gefühl im Bauch, hat die Seilbahn heute morgen geöffnet? Ein kurzer Blick aus dem Fenster zu früher Stunde beruhigte schon einmal - keine Tischdecke zu sehen und strahlend blauer Himmel. Also schon einmal zum kleinen Frühstück (heute nur Müsli) aufgebrochen, um dann frühzeitig auszuchecken - ein Wechsel ins Radisson stand an (Grund dafür war das ich verschiedene Hotels für den Blog ausprobieren wollte / durfte). Allerdings lies ich das Gepäck im Hotel, und auch das Auto.

Ich hatte mir lange überlegt wie ich es in Kapstadt machen würde, und mich am vorherigen Tag recht spontan gegen ein Ticket für den Open Bus entschieden. Warum? Dank der Vorsaison (vermutlich) und dem Auto hatte ich bereits die stops in Constantia inkl. Botanischen Garten sowie Camps Bay absolvierte, in der Stadt selber wären gerade einmal die Stops Castle of Good Hope (zum District Six Musuem kann man wirklich bequem laufen) sowie Tafelberg interessiert- den Weg über Company's Garden zur Long Street würde ich jedem nur ans Herz legen. Also war klar das ich entweder mit dem Auto zur Seilbahn fahren würde, oder ein Taxi wählen würde. Schliesslich viel die Wahl aufs Taxi. Auch hier lag es am parken, ich habe zwar mit dem Linksverkehr und Autofahren kein Problem, bin aber keine große einparkerin und vermeide das Einparken an der Strassse (rückwärs seitlich seit der Fahrschule nicht mehr eingeparkt :blush: ) - und ich musste gegen 13 Uhr in Woodstock für eine Lunch in der Test Kitchen sein. Hier wurde mir eine Fahrt mit dem Auto von allen seiten abgeraten - erstmalig wegen der Gegend sowie fehlenden Parkplätzen (dazu später mehr).

Von der Waterfront bis zur Seilbahn zahlte ich im Cap gerade einmal 100 Rand, das Ticket hatte mir vorab das Hotel online bestellt und ausgedruckt, daran scheiterte es am selber ordern. Um 9 Uhr hielt sich die schlange wirklich noch in Grenzen, und es kam nur zu einer kurzen Wartezeit ab dem Zwangsfoto vor der grünen Wand, wobei ich in knapp 15 Minuten auf dem Tafelberg war. Die sich drehende Kabine bei leichtem Wind ist ganz schon spannend, wenn man eine dicke Jacke und Kamera festhalten muss und dabei das gleichgewicht behalten sollte.

Die meisten Gruppen tummelten sich an den Aussichtsplattformem neben der Seilbahn, da ich eniges an Zeit hatte wählte ich den langen Rundweg und bereut es nicht. Kaum war man um die Ecke, war auch kaum jemand mehr zu sehen dafür wurde ich mit Blicke bis zur False Bay und so manchem Tier belohnt. Wer Zeit hat sollte unbedingt ein wenig auf dem Tafelberg spazieren. Auf der Rückfahrt bestaunte ich den Weg nach oben zu Fuss und ich war froh das ich mich für die bequeme Variante entschieden hatte. Ein Taxi zurück in die Stadt zu bekommen war auch kein Problem, nach dem Kreisverkehr steht meist eins bereit - die Fahrt bis zur Old Biscuit Mill kostetet mich gerade einmal 140 Rand.

Ein Abstecher dort hin kann ich nur ans Herz legen, den besten Espresso, tolle kleine Shops und biologische Schokolade und natürlich Test Kitchen. Ein umwerfendes 6 Gang menu ( 5 Gänge plus Sorbet), vom Geschmack über den unkomplizierten Service, die tollen Teller und dank einem Platz am Counter mit direktem Blick in die Küche. Keine lauten Worte, gefühltes Chaos (keine Chef der die Gerichte im Blick hatte) aber alles schien zu funktonieren - spannend fand ich nur, und etwas bedenklich, das am Mise en Place (der direkt vor mir lag) das Gemüse direkt aus der Verpackung weiterverarbeitet wurde - kein Waschen und ich glaube jetzt nicht das organisches Obst und Gemüse verwendet wird. Und der Preis (500 Rand mit Wasser) ist einfach nur unschlagbar.

Zurück mit dem Taxi (80 Rand) bis zur Waterfront, noch ein kurzer Bummel darüber bevor es zum Auto holen ging und die kurze Strecke ins Radisson. Hier würde ich ein frühes Einchecken empfehlen, die Parkplätze können bei vollem Hotel schon einmal knapp werden (was mir heute morgen das ausparken erschwerte). Das Hotel liegt direkt am Meer, je nach Zimmer hat man entweder Blick aufs Stadium oder auf die Waterfront bzw. See - es gibt auch einen stündlichen Shuttle an die Waterfront. Ich fand die Lage nicht so toll, da man doch etwas weit weg vom Schuss ist, und an beiden Tagen stark mit Konferenzgäste belegt war. Das Spa ist ganz nett, ich hatte allerdings auch schon bessere Behandlungen - gleiches gilt fürs Restaurant. Der Pool auf der Website ist sehr gut fotografiert, in Wirklichkeit sehr klein und die Seemöwen lieben es darin zu stehen. Die sind auch auf der Terasse eine echte Plage, das Frühstük heute morgen hätte ich lieber drinnen eingenommen (auch hier war der Service eine Katastrophe -keine Chance auf Kaffee bzw. Tee).

Fazit zu Kapstadt:
Meine Entscheidung den Aufenthalt in Kapstadt in mehrere Stationen aufzuteilen passte perfekte für mich (auch wegen dem Wein & Foodschwerpunkt) und mir haben vor allem Constantia und Hout Bay sehr gut gefallen - insbesonder Constantia (Lunch auf den Weingütern ein unbedingtes muss für mich) Ich habe allerdings auch kein Problem damit, nur eine Nacht wo zu übernachten und mit dem Gepäck z.B. die Kap Tour zu unternehmen. HIer fand ich es wirklich sehr praktisch ab Constantia und nur bis Hout Bay zu fahren, da ich sonst vermutlich kaum Zeit für die schöne Strecke über Camps Bay bis zur Waterfront gehabt hätte. Das City Center selber würde ich mir max. einen Tag zeit nehmen da ich es nicht so wirklich sehenswert fand, bis auf den Tafelberg und den kulinarischen Höhepunkt Test Kitchen. Ein Hotel oder B&B im Zentrum mit Parkmöglichkeit wäre hier meine nächste Wahl.

Für jemand der in den Flitterwochen ist oder bereit ist etwas mehr zu zahlen, eine Nacht im Tintswalo Atlantic Lodge.

Unterwegs in Kapstadt:
- Ich würde auch für Kapstadt einen Mietwagen nehmen, insbesondere für Hout Bay, Kaphalbinsel sowie Constantia
- Abwegen zwischen Open Bus und Taxi, gerade zu zweit oder mehreren könnte Taxi die günstigere und praktischer Angelegenheit sein wenn man eigentlich nur die red line nutzen möchte (mir wäre der Loop ab Tafelberg über Camps Bay zu lang gewesen um wieder zurück zur Waterfront zu kommen)
- Navi ist für Kapstadt unbedingt zu empfehlen

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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 18:00

15.10 Kapstadt - Franschoeck
Eigentlich wollte ich auf der Fahrt nach Frnschoeck einen Abstecher zum Bloubergstrand für die schöne Sicht auf Tafelberg mit Strand im Vordergrund machen - der Blick aus dem Fenster lies leider böses erahnen. Es hängten dicke Wolken über der Stadt, dem Tafelberg und die Web Cam verriet eine schlechte Sicht. Also dann doch etwas später auf die N1 gestartet - auf der sich für mich überraschend gegen 9.30 Uhr aus der Stadt heraus einiges an Verkehr bewegte, auf der Gegenseite stand man dagegen auch noch zu so "später" Stunde im Stau.

Das Ziel am morgen war Paarl mit Farview & Spice Route. Gestartet wurde mit einem Besuch beim Ziegenbock (der sich auch herrrlich an den kameras erfreute und es richtig genossen im Mittelpunkt zu stehen), und dann ging es zum Wine & Cheesetasting. Jeweils 1-2 Weine, dann ab zu den Käsesorten - spannendes Konzept. Der Käse ist wirklich vorzüglich, insbesondere die diversen Käsearten (die Ziegen werden in einer Farm unterhalb von Fairview gehalten - die Küche sind ein paar Stunden entfernt auf einer Farm), dazu stehen diverse Marmeladen, Salze sowie diverses Brot zum verkauf. Eine Flasche Sweet Red Wine sowie ega (Traubesaft mit Rooibos) wanderte in meine Einkaufstüte - mal sehen wieviel Platz im Koffer ist, oder ob der Sweet Wine in den nächsten Tagen getrunken werden muss. Schade fand ich hier nur das es keine Möglichkeit zum Picknick gab, da sich der Käse sowie Brotarten hierfür perfekt geeignet hätten, wer aber anschliessend in Richtung Garden Route aufbricht könnte sich hier perfekt mit Gourmetware eindecken.

Nächster Stop war das Artisan Center Spice Route, recht neu und aktuell noch mit der ein oder anderen Baustelle versehen. Als nicht Bier Fan war ich über das Craft Beer Tasting nicht so erfreut, aber wurde mit einem guten Geschmack und Deutschkenntnissen überrascht. Anschliessend ging es zum Lunch im italienischen Restaurant (ich würde hier das Bistro oder Deli eher vorziehen) bevor ein Schokoladentasting anstand. Als Schokoholikerin mein absoluter Tipp dies nicht auszulassen, insgesamt gab es sechs verschiedene Schokoladen (jeweils ein Stück) mit 77 % sowie vier mit Geschmack (kleine Stückchen) zum testen, mit einer Erläuterung wie die Schokolade hergestellt wird bzw. die Kakaobohnen geenrte und geröstet werden.

Ein paar Meter weiter befindet sich ein bezauberndes kleines Cafe mit Kaffee aus eigener Rösterei, dazu das beste Schokoladeneis (verwendet wird die gleiche Schokolade) und leckerer Red Cappuccino mit Zimt-Honig Geschmack. Nach einem Stop bei Brenda's (gleiche Auswahl an Marmeladen und Gewürzen wie in Fairview) ging es dann nach Frankschoeck und hier sofort zum mehrmals hier im Forum erwähnten Boekshoutkloof - der Chocolate Block ist den Weg wirklich wert.

Über Franschhoek selber habe ich mir noch keine so wirkliche Meinung gebildet, sehr touristisch und mit vielen Shops und Restaurants - aber ich hatte es mir irgendwie größer vorgestellt und mit spannenderen Shops (sehr viel typiscn touristisch) - heute abend steht Dinner im Foliage an der Reihe - auf das ich schon sehr gespannt bin. hoffentlich hat sich die Absage der Reservierung für den Tasting Room gelohnt.

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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 18:09

Mehrmalig wurde ich jetzt schon per pm gefragt warum ich den keine Bilder hochladen würde - dazu fehlt mir neben dem Reisebericht schreiben sowie Social Media die Zeit.

Wer gerne Bilder sehen möchtet, findet eine ganze Menge auf Instagram (wird aktuell immer hochgeladen) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Und die ersten Bereichte im Blog als kurze Wochenrückschauen sind auch schon online
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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 20:59

Nachtrag zu Franschhoeck

Eigentlich hatte ich für heute Abend eine Reservierung im Tasting Room, nach den letzten Berichten und dem "Finden" von Foliage habe ich mich dann aber dafür entschieden die Reservierung zu gunsten von Foliage zu streichen - was für eine gute Entscheidung.

Foliage liegt fast am Ende von Franschhoeck, dass Restaurant ist aufgeteilt in zwei Räume - ich persönlich war über den Blick in die Küche im hinteren Raum froh, interessant den Umgang innerhalb der Küche zu sehen. Chef und Eigentümer ist Chris Erasmus (ehemaliger Chef im Pierneef à La Motte - Eat Out Top 10 2013) und hat seit ein paar Monaten geöfnet. Es gibt kein Tasting Menu, aber eine übersichtliche und spannende Auswahl von Vorspeisen (60 bis 90 Rand) über Hauptspeise (120 bis 165) sowie Desserts (alle 60 bis auf Käse 105). Es gibt zwei Weinkarten, eine für Flaschen ,die andere für Glas (etwas zu übersichtlich - dafür sehr günstig), eigener Wein kann gegen eine Cork Fee von 40 Rand mitgebracht werden. Bei mir fiel nach persönlicher Empfehlung von Chris (es war gegen 19 Uhr noch weniger los, aber auch nachher wurde der Brotkorb oft persönlich von ihm an die Tische gebracht) die Wahl auf einen warmen SweetBread Salat mit Speck, Kartoffeln, Oktupus & co.; Schweinebauch mit Rotee Beete und Karotten & co. begleitet von einem Glas Rotwein (Reyneke 30 Rand) sowie Dessert bestehend aus salziger Schokoladensauce, Pistazieneis sowie Rosenblütten Nougatine mit passendem Dessertwein (24 Rand) - mit einer Flasche Wasser kostete mich das ganze 340 Rand plus Tip. Eindeutige Empfehlung für Foliage (bilder auf instagram).

Die Location ist weniger gehoben, es läuft fetzige aber nicht störende Musik, der Service ist sehr gut & aufmerksam (die Frage wann man mit der Hauptspeise starten möchte folgte erstmalig auf dieser Reise), bequeme Stühle und tramhaft angerichtete Speisen (fast so gut wie Test Kitchen)

Auf dem Rückweg zu Fuss war ich leicht schockierte über die Security die mit Schlagstöcken alle paar Meter an der Strasse stand - das ist mir so bisher noch nicht aufgefallen- unterwegs waren aber die wenigesten

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