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kOa_Master

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Mittwoch, 7. Januar 2015, 11:23

Safari-Erfahrener bittet um Mithilfe bei Routenplanung SA/ZIM/BW/NAM

Salü miteinander

Gerne möchte ich hierdrin einmal zu einer geplanten Reise nachfragen, da ich hoffe, dadurch ein bisschen mehr Informationen zu erhalten. Also, erstmal Eckdaten der Reise:
- Selbstfahrer-Reise im Mietwagen (tendenziell 4x4-Camper), Grössenordnung 3-4 Wochen.
- Zeitlich relativ offen, vorzugsweise Jan 16, kann aber auch bis Mai 2016 sein.
- 4 Personen
- Hauptschwerpunkte der Reise: Safari/Natur & Besuch unserer alten Heimat in Zimbabwe (Nahe Masvingo)
- finanzielle Vorstellung (ohne Langstreckenflüge): ~3000-3500€ pP inkl. Mietwagen, Unterkünfte/Camping, Mahlzeiten. Weitere rund 1000€ für die Flüge plus ca. 1000€ pP persönliche Ausgaben/Benzin/Aktivitäten/exkl. Mahlzeiten/div. sind ebenfalls eingeplant (Erfahrungswert, meist weniger in 3 Wochen aber man weiss ja nie)

Kurz umschreiben möchte ich auch die Reise-Idee, die uns so vorschwebt.
Ab Johannesburg via Marakele/Mapungubwe oder Panorama Route/Krüger (ca. 4-6 Tage SA) nach Zimbabwe. Besuch an unserem alten Wohnort, Weiterreise via Great Zimbabwe/Hwange/Vicfalls (ca. 5-6 Tage Zim). Anschliessend 4-6 Tage Botswana (Chobe, Okavango-Delta). Durchfahrt nach Namibia Richtung Etosha (Zwischenstopp irgendwo auf dem Weg Maun-Etosha), anschliessend Abgabe Mietwagen in Windhoek, Rückflug nach Europa.

Kurz einige Angaben zu mir/uns Reisenden: Wir haben früher (in den 90ern) in Zimbabwe gelebt und sind seither diverse Male auf Safari gewesen, Hauptsächlich in Tansania (guided) oder Südafrika (fast nur Selbstfahrer). Das letzte Mal SA-Zim haben wir aber schon vor einiger Zeit gemacht im 2001. Seither haben wir es uns irgendwie nie so richtig mehr zugetraut nach Zim reinzufahren oder es hat einfach nicht gepasst.
Wir haben ein bisschen 4x4-Erfahrung, viel mehr als Radwechsel im Nirgendwo oder beinahe im Sand stecken bleiben in Kosi Bay ist uns aber bisher nie passiert.

Was die Unterkünfte angeht, stellen wir uns folgendes vor: Entweder überall Unterkünfte (Bungalows, Guest Houses, Lodges) oder dann 4x4 mit Camping und zwischendurch Camping (so ca. 5-7 mal?). Vom Standard her sind wir schon absolut zufrieden mit dem was die staatlichen Camps im Krüger z.B. bieten, so als "Highlight" dürfen es aber auch ein paar Übernachtungen mit ein bisschen mehr Komfort sein (VP, inkl. Aktivitäten). Mehr als 200€ pP/Tag sollten es aber nicht unbedingt werden (siehe Budget...). Zu viert dürfen es 2x2 oder 1x4 Betten sein, das spielt absolut keine Rolle. Für uns bereits absolut Hochklassig was den Luxus angeht waren z.B. die Mopane Bush Lodge (Nahe Mapungubwe) oder die Leopard Mountain Lodge (Nahe Hluhluwe). Wenn ich so durch die Kataloge der Reiseanbieter blättere, dann finde ich vor allem für Botswana kaum so etwas. Unter 250€/Nacht gibt es so gut wie gar nichts im Okawango-Delta könnte man meinen. Ist das effektiv so, oder gibt es da auch "einfachere" Unterkünfte im bereich 100-200€? Wie gesagt, Krüger-Camp-Standard mit Bungalow & Selbstversorgung oder alternativ ein Restaurant ist völlig ausreichend.
Wir bleiben ausser auf Durchreise ungern nur eine Nacht an einem Ort, meist werden es 2 Übernachtungen sein, Ausnahmsweise auch drei. Dann lieber dafür wieder an einem Tag von 8 bis 15 Uhr komplett durchfahren und vorwärts kommen.

Weiter habe ich ein paar Fragen zur Route, das betrifft vor allem Botswana (und Namibia), da wir in diesen beiden Ländern tatsächlich noch nie unterwegs waren:
a) Komme ich von Kasane nach Maun mit einem Mietwagen? Also via Chobe? Oder muss ich "aussenrum" via Nata? Egal welche Variante: Mit was für Fahrzeiten muss ich etwa rechnen? Ich fahre ungern bei Dunkelheit, aber Strecken wie Durban-Skukuza oder Messina-Harare hab ich auch schon gemacht und sind im Ausnahmefall okay.
b) Wir oder vor allem ich und meine Freundin mögen den afrikanischen Sommer sehr und Reisen gerne in der Regenzeit. In Südafrika war das zum Glück bisher nie ein Problem, die Fluten vor 2 Jahren haben wir relativ gut wegstecken können. Für Botswana habe ich allerdings keine Ahnung, man hört da kritischeres was Regenzeit & Strassen angeht. Muss ich befürchten, dass während der Regenzeit oft Hauptverkehrsstrassen so unpassierbar sind, dass man >500km Umweg fahren muss oder tagelang eingesperrt ist oder ist das der absolute Ausnahmefall? Man hört da manchmal unterschiedliche Dinge.
c) Ist das Budget für eine solche Reise realistisch? (kurze Überschlagsrechnung: 20-27 Tage 4x4-Camper à 100€/4 = ~500-650€ pP -- 7 Nächte für 30€/5 für 200€/8-15 für 75€ = ~1800-2400€ pP -- div. Gebühren ~500€ pP)
d) Für welche Länder und welche Orte empfiehlt sich eine unbedingte Reservation der Unterkünfte zu der Reisezeit? Letztes Jahr im Jan/Feb hätten wir theoretisch nirgendwo reservieren müssen, Platz war immer genug, aber verlassen würde ich mich nicht immer drauf, ausser ich habe eine Camping-Alternative. Und: Ist es eurer Erfahrung nach günstiger im Voraus zu buchen oder kriegt man vor Ort die viel besseren Preise? Die Überlegung geht dahin, via Reisebüro nur Flüge, Mietwagen und wenige, ausgewählte Unterkünfte zu buchen.
e) Wie kompliziert und teuer sind die ganzen Grenzübertritte heute? Das wären dann ja schliesslich immerhin 3 insgesamt.

Ahja, ich vergass zu erwähnen: Fotografie ist ein engagiertes Hobby bei uns (zumindest bei 2/4 ;) ), wir werden sicher mit einigen Kameras und ein paar kg Objektiven Anreisen. Falls es also einen Foto-spezifischen Hinweis oder Tipp gibt, auch herzlich Willkommen.

Ja...hab ich was vergessen/übersehen? Gibt's irgendwelche besondere Tipps auf dieser Route? Dinge, die man unbedingt tun oder nicht tun sollte? Verbesserungsvorschläge, Ideen, Anpassungen? Vielen vielen Dank im Voraus für sämtliche Hinweise.
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Cécile

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Mittwoch, 7. Januar 2015, 11:57

Du schreibst :

Weiter habe ich ein paar Fragen zur Route, das betrifft vor allem Botswana (und Namibia), da wir in diesen beiden Ländern tatsächlich noch nie unterwegs waren:
a) Komme ich von Kasane nach Maun mit einem Mietwagen? Also via Chobe? Oder muss ich "aussenrum" via Nata? Egal welche Variante: Mit was für Fahrzeiten muss ich etwa rechnen? I[

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Das ist unser Reisebericht über diese Strecke. :)

Liebe Grüße
Cécile :)
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Bär (8. Januar 2015, 08:48), kOa_Master (7. Januar 2015, 23:37)

parabuthus

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Mittwoch, 7. Januar 2015, 22:26

Hallo,

Ich kann ein paar Dinge zu Botsuana beisteuern. Details müsste ich jetzt nachschlagen, aber in groben Zügen folgendes:

In den Nationalparks gibt es fast ausnahmslos nur 2 Übernachtungsalternativen, nämlich Luxus (mehrere 100 € p.P. p.N.) oder eben campen. Da die Kapazitäten der Campingplätze begrenzt sind und diese überaus beliebt sind, sind langfristige Reservierungen Pflicht. Gilt insbesondere für die Plätze im Moremi GR, am Chobe und in Savuti. Die Anbieter wechseln hin und wieder. Aktuelles findest du z.B. im empfehlenswerten Hupe Reiseführer oder auf deren Homepage.

Die Strecke von Maun über Moremi, Savuti an den Chobe nach Kasane ist nicht ohne und nimmt seine Zeit in Anspruch. Gerade im Sommer kann es sein, dass die Strecke komplett unpassierbar ist wegen Hochwasser. Ist uns im März schon passiert. Wir konnten aber im NP Büro umplanen und ins Central Kalahari Game Reserve ausweichen, was ein tolles Erlebnis war.

Das nur in aller Kürze. Das Thema Botsuana ist so komplex und vielschichtig, dass man Seitenweise drüber referieren könnte. Ein Tipi nur: eine Bootsfahrt auf dem Chobe zum Sonnenuntergang sollte man unbedingt machen.

Du solltest dich tatsächlich einlesen, entweder in einem guten Reiseführer - neben Hupe kann ich noch den Lübbert von Reise Knowhow oder den englischen Bradt empfehlen oder das bereits genannte Forum.

Zu Südafrika, speziell Krüger im Januar gäbe es auch einiges zu sagen, insbesondere bezüglich der Fluren in den letzten Jahren. Vielleicht schaust du mal im Forum von sanparks.org - Stichwort Kruger flood nach. Gleiches gilt wohl auch für Mapungubwe.

Zimbabwe steht immer noch auf der Agenda - weiter als Vicfalls bin ich noch nicht gekommen.

LG

Christian

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kOa_Master (7. Januar 2015, 23:37)

parabuthus

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Mittwoch, 7. Januar 2015, 22:30

Ach so. Die Kalkulation für den Camper geht m.E. nicht auf. Der ist wohl deutlich teurer.

kOa_Master

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Mittwoch, 7. Januar 2015, 23:37

Okay, erstmal vielen Dank für deine Antworten und auch an Cecile!

Dann ist also die sinnvollere Variante untenrum mit mind. einer Übernachtung als Zwischenhalt, ist ja auch kein Problem. Die von Cecile beschriebene Elephant Sands Lodge hat es mir angetan, das klang klasse!
Das mit den Campingplätzen ist ein guter Hinweis - schade wegen den Unterkünften aber gut, dann muss man sich halt ein wenig anpassen. Dann wird die Reise halt eher von Vic Falls für 2 Tage in den Chobe, dann 1-2 Nächte Nähe Nata und dann vllt. so 2-4 Übernachtungen in einer "günstigen teuren" Lodge im Delta gehen.
Ich gebs aber auch offen zu - von Botswana weiss ich wirklich am wenigsten und es ist auch schwieriger, die gewünschten Informationen zu erhalten. Spannend :) Danke für den Reiseführer-Tipp. Ich stehe ja sehr auf die Reise Know-How-Führer (hab einen aktuellen von SA, einen mittelneuen von TZ und einen '98 von Zim), Fotos brauch ich da nicht unbedingt drin zu haben. Mehr Text und Inhalt ist mir lieber ;)

Bootsfahrt bei Sonnenuntergang im Chobe ist ebenfalls notiert.

Was die Fluten angeht - wie gesagt, vor zwei Jahren kamen wir mit Glück drumrum, letztes Jahr war gar nichts dergleichen (ausser dass man da und dort noch Spuren gesehen hat oder durchs Flussbett statt über die Strasse fahren musste). Aber wenns halt schüttet wie blöd, dann ist es halt so. Irgendeine Lösung findet sich immer und solcher Regen kommt heutzutage ja kaum mehr unangekündet, so dass man meist rechtzeitig reagieren kann.

Und bezüglich des Campers habe ich soeben kurz das Reisebüro meines Vertrauens ;) konsultiert, 100€ mit Selbstbehaltreduktion kommt ziemlich gut hin für diese Reisezeit in einem 4x4 für 4 Personen (HilCAM).
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sasowewi

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Donnerstag, 8. Januar 2015, 08:43

Hallo auch von meiner Seite,

mal meine Erfahrungen zu dem Thema, bin selbst seit einigen Jahren als Camper im südlichen Afrika unterwegs.

a) Komme ich von Kasane nach Maun mit einem Mietwagen? Also via Chobe? Oder muss ich "aussenrum" via Nata? Egal welche Variante: Mit was für Fahrzeiten muss ich etwa rechnen? Ich fahre ungern bei Dunkelheit, aber Strecken wie Durban-Skukuza oder Messina-Harare hab ich auch schon gemacht und sind im Ausnahmefall okay.

Ja, kommst du und zwar nicht nur aussenrum sondern auch direkt, plane dafür Übernachtungen unterwegs ein. Z. B. eine am South Gate, eine am North Gate und eine in Savuti. Es gibt eine Strecke die auch bei Hochwasser passierbar ist, notfalls gibt es Umleitungen.

b) Wir oder vor allem ich und meine Freundin mögen den afrikanischen Sommer sehr und Reisen gerne in der Regenzeit. In Südafrika war das zum Glück bisher nie ein Problem, die Fluten vor 2 Jahren haben wir relativ gut wegstecken können. Für Botswana habe ich allerdings keine Ahnung, man hört da kritischeres was Regenzeit & Strassen angeht. Muss ich befürchten, dass während der Regenzeit oft Hauptverkehrsstrassen so unpassierbar sind, dass man >500km Umweg fahren muss oder tagelang eingesperrt ist oder ist das der absolute Ausnahmefall? Man hört da manchmal unterschiedliche Dinge.

Das kommt auf die Niederschlagsmenge und den Wasserstand im Delta an. Wo du in einem Jahr problemlos fahren kannst stehst du im nächsten Jahr zur gleichen Zeit vor einer Wasserfläche (mir passiert zwischen Savuti und dem North Gate). Umwege von 500km sind die Ausnahme, tagelang eingesperrt war ich auch noch nicht.

c) Ist das Budget für eine solche Reise realistisch? (kurze Überschlagsrechnung: 20-27 Tage 4x4-Camper à 100€/4 = ~500-650€ pP -- 7 Nächte für 30€/5 für 200€/8-15 für 75€ = ~1800-2400€ pP -- div. Gebühren ~500€ pP)

Kommt drauf an was du unter Camper verstehst, einen Hilux mit zwei Dachzelten bekommst du im Mai für den Kurs, überhaupt kein Problem.

d) Für welche Länder und welche Orte empfiehlt sich eine unbedingte Reservation der Unterkünfte zu der Reisezeit? Letztes Jahr im Jan/Feb hätten wir theoretisch nirgendwo reservieren müssen, Platz war immer genug, aber verlassen würde ich mich nicht immer drauf, ausser ich habe eine Camping-Alternative. Und: Ist es eurer Erfahrung nach günstiger im Voraus zu buchen oder kriegt man vor Ort die viel besseren Preise? Die Überlegung geht dahin, via Reisebüro nur Flüge, Mietwagen und wenige, ausgewählte Unterkünfte zu buchen.

Campingplätze im Chobe / Moremi in jedem Fall vorbuchen, die haben teilweise zum Glück nur vier Stellplätze und sind bis zu einem Jahr im voraus ausgebucht. Kasane geht auch ohne Reservierung. Ich buche meine Flüge selbst, genauso wie die Unterkünfte. Ausnahme, ich wohne mal in einer Lodge, da gibts einfach bessere Konditionen wenn du über einen Tour Operator gehst, in meinem Fall eine Freundin in Kapstadt, kann ich empfehlen. Den Mietwagen kannst du auch selbst buchen. Die Unterkünfte auch, da brauchts in Botswana manchmal ein wenig Geduld gerade bei den privaten Betreibern der Campingplätze, aber bisher habe ich am Ende immer das bekommen was ich haben wollte. Aber du hast ja in Afrika gelebt, du kennst die Mentalität, es dauert halt länger aber irgendwie funktioniert es dann.

e) Wie kompliziert und teuer sind die ganzen Grenzübertritte heute? Das wären dann ja schliesslich immerhin 3 insgesamt.

SA-ZIM, kommt auf den Grenzübergang an. Beitbridge ist eine Katastrophe, Pandamatenga ist unkompliziert, Bots ist in der Regel unkompliziert, je kleiner der Übergang desto schneller gehts, ich kann Stockpoort empfehlen, mit drei Autos waren wir innerhalb von 20 Minuten durch, wenn du in den Tuli Block willst und über Pont Drift einreist wirst du bei der Ausreise schon mit Handschlag begrüsst und gefragt wie dir das Land gefallen hat, da hat die Ausreise allerdings lange gedauert (aber nur weil die Zöllner von mir Details zur deutschen Bundesliga haben wollten und wir uns festgequatscht haben). Überhaupt ist Botswana das einzige Land in dem mir bei der Einreise ein Bildband über das Land geschenkt wurde als Einstimmung. Namibia ist auch unkompliziert. Es gibt vereinzelt mal den Versuch Papiere zu verlangen die nicht vorgeschrieben sind, da ist es hilfreich die entsprechenden Seiten vom AA ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) mit den Erfordernissen dabei zu haben, das beendet die Diskussion sehr schnell.

Eine Alternative zur Elephant Sands ist übrigens Senyati in Kasane, eigenes Wasserloch, die neue Frau des Besitzers Louw ist manchmal etwas neben der Spur aber eigentlich auch ganz nett, jeder Stellplatz auf dem Campingplatz hat eigene Ablutions und das Camp wird täglich von Elefanten besucht.

lg sasowewi
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Donnerstag, 8. Januar 2015, 08:45

Hallo nochmal,

das mit dem Camper für 100 € interessiert mich jetzt doch. Wer ist denn da Veranstalter und wie hoch ist die SB?

Die Route über Moremi, Savuti und Chobe ist schon sehr cool, zu der Zeit leider nicht ganz ohne Risiko. Gut fanden wir auch die Nxai Pan. Grundsätzlich teile ich deine Meinung zu Reise Knowhow, für Botsuana sehe ich den Hupe allerdings vorne, besonders wenn gecampt wird. In Botsuana sind die Camps übrigens nicht eingezäunt, was der Sache nochmal deutlich eine andere Richtung gibt :D .

LG

Christian

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Donnerstag, 8. Januar 2015, 10:07

Ja das mit den nicht eingezäunten Camps kann einem schon manchmal den Puls gehörig hochjagen...man gewöhnt sich vermutlich nie dran, wenn man aus dem Zelt oder seiner Unterkunft kommt und 3m vor einem ein Elefant oder Rhino steht ;)
In Tanzania sind die Camps auch so gut wie nie eingezäunt, in SA z.B. im Marakele war es Bontle auch nicht ;)

Zum Camper-Anbieter: Wie gesagt, ich hab nach dem Hilux 4x4 geschaut und folgendes gefunden: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Ähnliche Angebote aber auch anderswo. Anfang des Jahres hat man noch 5% zusätzlich, dazu evtl. ein bisschen Preisanpassung für 2016 und dann sollte man ziemlich genau mit 100€ auskommen. Mit Selbstbehaltausschluss & Scheiben & Reifenschaden & Abschleppkosten (ausser ZIM).

@sasowewi: Vielen Dank für deine Hinweise und Hilfe.

Zum direkten Weg: Übernachtungen einplanen ist natürlich kein Problem/selbstverständlich. Unter normalen Umständen sind also ~3-4 Tage für die Strecke (ohne mega zu stressen) realistisch, auch im Januar/Februar?

Reservationen für Botswana zur Kenntnis genommen, wird dann wohl auch gemacht ;) Und ja, das mit der afrikanischen Mentalität und der Zeit ist so eine Sache. Mir aber grundsätzlich nicht unsymphatisch, da man am Ende wie du sagst eigentlich nie aufgeschmissen ist.
Beit Bridge wird halt leider dazugehören müssen, da führt nichts daran vorbei. Das letzte Mal im 2001 ging es ~5-6 Stunden bei der Einreise. Ausreise war einfacher, ca. 1-2h. Es mussten dann irgendwelche Stempel hervorgezaubert werden - am Ende hat es IRGENDEIN Blatt mit Stempel auf Deutsch getan (hatte rein gar nichts mit dem Auto, südlichem Afrika oder ähnlichem zu tun, es war glaub ein Mwst-Rückerstattungsformular von einem Feldstecher den wir vor der Reise in Europa gekauft haben...). Und selbstverständlich ein paar $ mehr.
Aber nun gut, wenigstens die gute Nachricht, dass es überall sonst kein Problem sein sollte. In Swaziland gingen wir das letzte Mal quasi über die grüne Grenze rein (von Osten her) - da wurde ein Stein aus dem Weg gerollt und wir wurden durchgewunken...So etwas wünsche ich mir für Zim auch.
Wir haben uns auch schon überlegt, via Mozambique durch den Gonarezhou zu fahren, aber das ganze dann wieder verworfen - während der Regenzeit hat das überhaupt keinen Zweck. Freunde sind einmal Ende November von Pafuri via Mapai gefahren und haben obwohl noch nicht voll in der Regenzeit drin ca. 10-20km/h geschafft...
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Oehly (9. Dezember 2015, 21:23), parabuthus (8. Januar 2015, 13:39)

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Donnerstag, 8. Januar 2015, 11:38

Ich hoffe deine Kinder sind noch klein denn zu zweit auf 2x1 Meter wird ziemlich eng im zweiten Bett.....

Ich würde einen mit zwei Dachzelten nehmen, dann hast du 2x 1,20 Breite (mindestens), einige kleine Anbieter haben auch 1,40er Zelte, so eins nutze ich privat, das ist sehr komfortabel.

Das mit dem Formular an der Grenze habe ich auch schon in ähnlicher Form hinter mir, je mehr Stempel drauf sind desto besser ist es, sieht wichtig aus und am Ende ist es egal was draufsteht....

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Donnerstag, 8. Januar 2015, 13:32

Es sind keine Kinder dabei (alles Erwachsene), aber ich sags mal so - ich hatte schon genug Möglichkeiten auf solch engem Raum (oder weniger) zu schlafen, das geht schon. Man mag sich ja ;)
Hatten schonmal einen HilC4 mit zwei Dachzelten - geht selbstverständlich auch. Ich dachte jetzt ein bisschen mehr ans Auf- und Abbauen und irgendwie würde ich diese Variante auch gerne mal probieren.

Und ja, diese Grenzen sind ziemlich leidig, aber da hat vermutlich jeder der mal durch ist irgendeine solche oder ähnliche Geschichte zu erzählen. Ich habe nur gehofft, dass sich das jetzt mittlerweile ein wenig entspannt hat (zumindest in Richtung Zimbabwe - umgekehrt wohl kaum).
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Sonntag, 2. August 2015, 17:56

...die Reise wurde mittlerweile auf 8 Personen und einen Zeitraum von 3 bis 6 Wochen ausgeweitet - es soll die ganze Familie & Anhang mit und Ferien-Kapazitäten sind unterschiedlich, so dass man zumindest 2-3 der Wochen zusammen haben möchte. Dementsprechend werden es auch 2 oder sogar 3 Fahrzeuge und die ganze Sache wird Ende Januar - Mitte März 2017 sein.

Beibehalten wird wohl die Route Südafrika - Zim (Besuch des alten Wohnorts im südlichen Zim, deshalb Übergang bei Beitbridge wohl unumgänglich) - Namibia - Botswana.
Dafür gibt es durch die längere Zeitspanne von 6 Wochen ein paar Optionen mehr, das zusätzliche Jahr warten ein paar $$$ ins Sparschwein für die Reise. Und zu guter letzt zwei weitere Fragen:
- Hat jemand von euch schon eine Reise mit einem (externen) Guide gemacht? Falls ja, wie müsste man sich das finanziell und organisatorisch vorstellen? (Teurer als eine zusätzliche Person? Eigene Buchung der Unterkünfte für den Guide?) Habt ihr irgendwelche Empfehlungen?
- Gibt es in Botswana / Namibia auch ein "gutes" Angebot an Guest Houses in den Nationalparks? Self-Catered oder Full-Service? Ich habe spontan nur 4er-Cottages/Unterkünfte gefunden und auch das eher spärlich gesäht.
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Sonntag, 2. August 2015, 22:44

Ahja, ich vergass zu erwähnen: Fotografie ist ein engagiertes Hobby bei uns (zumindest bei 2/4 ;) ), wir werden sicher mit einigen Kameras und ein paar kg Objektiven Anreisen. Falls es also einen Foto-spezifischen Hinweis oder Tipp gibt, auch herzlich Willkommen.


Wenn Du es einrichten kannst zu Vollmond an den VIC Falls zu sein, dann kannst Du vermutlich einen Mondregenbogen fotografieren. :blush:

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Montag, 3. August 2015, 08:17

Moinsen,

einen guide für das Delta könnte ich dir empfehlen, vielleicht interessant wenn du Probleme hast campsites zu bekommen. Die guides haben Zugriff auf andere Campsites die für andere nicht buchbar sind. Ich kenne einen guide aus Maun persönlich, die Kontaktdaten kann ich dir gern geben.

Vollmond an den VicFalls, da wirst du in einer Stunde durchgeschoben nachts, vernünftige Bilder sind fast unmöglich und natürlich zahlst du nochmal den Eintritt auch wenn du am gleichen Tag schon tagsüber im Park warst. Lohnt wenn dann auch nur beim Höchststand der Fälle (April/Mai).

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sunny_r (3. August 2015, 08:18)

sunny_r

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14

Montag, 3. August 2015, 08:23

Moinsen,

Vollmond an den VicFalls, da wirst du in einer Stunde durchgeschoben nachts, vernünftige Bilder sind fast unmöglich und natürlich zahlst du nochmal den Eintritt auch wenn du am gleichen Tag schon tagsüber im Park warst. Lohnt wenn dann auch nur beim Höchststand der Fälle (April/Mai).

lg sasowewi


OK. Gut zu wissen. Das Eintrittsgeld wäre mir für das Erlebnis egal. Und master hat ja mehrere Personen dabei die in abschirmen können :D Das mit dem "sich Lohnen nur bei Höchststand" ist aber äußerst wichtig und findet man sonst auch nirgends beschrieben :danke:

Bär

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Montag, 3. August 2015, 10:09

Das mit dem "sich Lohnen nur bei Höchststand" ist aber äußerst wichtig und findet man sonst auch nirgends beschrieben

Na ja... :rolleyes:
.
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Montag, 3. August 2015, 10:21

Also wir sind zwar ein paar Tage flexibel, aber dass wir die Ferien nach dem Vollmand planen würden, so weit reichts dann doch nicht ;)

Ich sehe aber, dass am Samstag, 11. Februar 2017, 01:32:54 Uhr (MEZ) Vollmond ist, das könnte tatsächlich etwa hinkommen. Passt ausserdem einigermassen mit dem Neumond zusammen, den ich zwei Wochen später gerne in Namibia hätte :thumbup:
Ist jetzt aber erstmal nicht ganz so wichtig für die Planung, dennoch danke für den Hinweis.

@sasowewi: Merci für den Tipp fürs Delta, das klingt gut. Wir dachten ursprünglich allerdings eher an einen Guide, der permanent Mitreist (=die ganze Reise).
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Dienstag, 4. August 2015, 09:16

Um nochmal auf den Guide zu kommen, wenn du einen engagierst der die ganze Zeit mitreist dann würde ich bei 8 Personen mal eine der Firmen mit den dezenten Overland-LKW ansprechen und mir ein Angebot machen lassen für eine private Tour, da wäre dann ein Guide und ein Koch dabei.

Sonst würde ich vor Ort einen lokalen Guide buchen der sich dann speziell z.B. im Delta auskennt, dann unterstützt du damit auch noch die einheimische Wirtschaft.

lg sasowewi
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