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Bär

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Freitag, 3. April 2015, 19:27

Wenn mich nicht alles täuscht, dürften das die Gleise des nicht mehr fahrenden Outeniqua Choo Tjoe sein.

Damit liegst Du vollkommen richtig. :thumbup:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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LIRPA 1 (4. April 2015, 11:58)

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Sonntag, 12. April 2015, 17:21

Aktivitäten im Goukamma NR

Wie schon geschrieben, am letzten Tag in der Mvubu Lodge begann sehr sonnig



und direkt nach dem Frühstück nahmen wir das bessere der beiden Kanus und fuhren auf den See.



Wir machten etwa 2 Stunden eine nette Tour zum Ende des Sees und bekamen nette Einblicke auf die Uferzone und auch ein paar Vögelchen sichteten wir. Während der Zeit auf dem See frischte der Wind auf und es war sehr angenehm, dass wir schon beim Start darauf geachtet hatten, zum Schluss mit dem Wind zu fahren.



Nach diesem gelungenen Start in den Tag ging es mit dem Auto in den größeren Teil des Goukamma Reserve.

Im kleinen Interpretation Centre

konnten wir nachlesen wie „unser“ Groenvlei entstanden ist.

Der Bereich um das Centre scheint uns ideal für Familien mit kleinen Kindern, am Wochenende könnte das wohl etwas voller sein.





Die Fähre ist leider nicht zur Nutzung durch Touristen vorgesehen.



Weiter ging es nach Buffelsbaai. Hier stromerten wir an der Küste entlang



und teilten Strand



und Meer mit einigen sportlichen Menschen. Sehr schön!



Für uns war Goukamma und Umgebung durchaus einen Besuch wert aber mit Agulhas und De Mond wurden wir wärmer. „Unsere“ Terrassenmitnutzer verabschiedeten uns vom Groenvlei.



Als nächstes ging es zu einem alten Bekannten: Addo Main Camp, Chalet Nr. 38, davon im nächsten Teil.

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LIRPA 1

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Montag, 25. Mai 2015, 16:32

Erlebnisse im Addo

Weiter im Text.
Wie in Südafrika gewohnt, stehen wir früh auf, genießen den Sonnenaufgang über „unserem“ See, frühstücken, geben den Schlüssel ab und machen uns auf die 330 km lange Strecke zum Addo. Zwischen Knysna und Wilderness gibt es eine Baustelle, die wir morgens erfreulich schnell passieren. Danach geht es flott voran. Erst fahren wir noch durch die Wälder am Tsitsikamma, später wir die Landschaft offener.





Da wir nicht einkaufen müssen, fahren wir nicht über Uitenhage sondern bleiben auf der N2 bis P.E. Und folgen dann der R75 zum Addo. Entlang an endlos erscheinenden Townships, die immer elendiger werden, erreichen wir unser Tagesziel schon gegen 12 Uhr. Glücklicherweise ist unser Chalet Nr. 38, das ich hier (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) beschrieben habe, schon gereinigt und wir können direkt einziehen. Als Ralf nach der Entleerung unseres Autos in seine Latschen schlüpft, sagt er, er hat das Gefühl eine Maus getreten zu haben. Wie schon gezwitschert, war es keine Maus sondern eine Red Roman. Ein sehr schnelles Tier! Es hört sich an, als ginge jemand auf Pumps durch die Hütte, wenn die Solifugae rennt. Zuerst einmal wollen wir das Tier festsetzen damit nicht jemand aus versehen drauf tritt. Ralf stülpt also den Badabfalleimer über die Red Roman. Kurz hören wir sie unter dem Behälter nach einem Ausgang suchen, dann hebt das Tierchen den Eimer an und ist wieder frei. :D
Inzwischen habe ich ein Einweckglas gefunden und Ralf versucht das Tier zu fangen. Immer wenn er sich mit dem Glas nähert, dreht die Red Roman um und attackiert den Glasrand. Dadurch verhindert sie erfolgreich gefangen zu werden. Erst als die Walzenspinne versucht die Wand hoch zu gehen klappt der Fang. Ein paar Fotos später wird sie draußen frei gelassen. Eine letzte Drohgebärde gegen das Glas und dann entert sie einen Stamm. Ich kann mich täuschen aber in natürlicher Umgebung sah sie direkt glücklich aus. ;)





Dieser Höhepunkt unserer Zeit im Addo war der Auftakt zu einigen tollen Sichtungen. Von unserer Terrasse aus beobachteten wir ganztägig Elefanten auf dem Weg zum Wasserloch und hatten ständig tolle Vogelsichtungen.





Auch die Pirschfahrten waren erfolgreich. Jeden Morgen waren wir vor Gate Öffnung am Tor. Am ersten Morgen waren wir um 5.45 Uhr das erste Fahrzeug. Die junge Frau am Gate hatte dort wohl ihren ersten Tag und bekam das Schloss nicht auf. Kein Wunder, sie benutzte den falschen Schlüssel. 8o Ralf konnte helfen. Beim befahren des Gorah Loops beobachteten wir die üblichen Verdächtigen, die die Ohren spitzten.



Wir folgten ihrem Beispiel und hörten Löwengebrüll. Scheinbar war der Löwe in Bewegung und wir vermuteten er geht zum Wasserloch Carols Rest. Also fuhren auch wir dort hin und stellten uns in Position. Wir mussten nicht lange warten, dann erschien der Herr.



Etwa 10 Minuten hatten wir ihn für uns, dann war der Durst gestillt und er zog weiter. Interessant war, wie er mit der Unterseite seiner Zunge das Wasser aufnahm. Eine sehr nette Beobachtung.



Auf dem Weg zurück zum Camp kamen wir an einen kleinen Autoauflauf. Ein weiterer Löwe hatte direkt an der Straße ein Warzenschwein erwischt und fraß. Wir verzichteten auf einen längeren Aufenthalt, machten 2-3 Fotos und fuhren zurück zur Hütte.

Die beiden Löwen sahen wir beim Nachmittags Drive in einiger Entfernung wieder. Von unserer Straße aus sahen wir ein paar Autos auf einer anderen Piste stehen. Mit dem Fernglas entdeckten wir den Grund:



Ein wenig Gebrüll später vereinigten sich die beiden Brüder und zogen ihrer Wege.



Selten so aktive Löwen gesehen. Sehr schön!

Auch ansonsten war es wieder ein toller Aufenthalt. Wir hatten Glück mit ruhigen Nachbarn und bei unseren Fahrten. Etwas enttäuscht waren wir vom Cattle Baron, wo wir den zweiten Abend gegessen haben. Da wir gegrilltes Fleisch uns ja selber zubereiten können, versuchten wir es im Restaurant mit der Platte für Vegetarier. Alles TK-Ware und nicht sonderlich lecker. Ralfs Lammhaxe war hauptsächlich Knochen und Fett. Das beste waren noch die Beilagen, Spinat und Kartoffelbrei. Wir nahmen uns vor, im Tsitsi Cattle Baron noch eine Chance zu geben und dort dann die Steaks zu probieren. :rolleyes:

So weit zu unserem ersten Addo Aufenthalt in diesem Urlaub, beim nächsten Mal geht es weiter mit dem Mountain Zebra NP. Ich hoffe der größere Textteil und die wenigeren (unscharfen) :whistling: :P Fotos finden Anklang.

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Sonntag, 21. Juni 2015, 20:22

Vom Addo zum Mountain Zebra NP

Nach einem letzten Game Drive und dem Frühstück auf unserer geliebten Terrasse verließen wir den Addo. Der Abschied fiel uns nicht schwer, wir sind ja bald zurück und der Mountain Zebra NP ist ja ein wirklich tolles nächstes Ziel. Es ist Wochenende, die Straßen sind frei, die Baustellen an der N10 ruhen und in weniger als 2,5 Stunden erreichen wir unser Ziel.
Wir bekommen unsere gebuchte Hütte Nr. 20 am Ende des Camps und können diese auch direkt um 12 Uhr beziehen. Beschrieben habe ich die Hütte hier. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Zur Begrüßung fängt es erst einmal an wie aus Eimern zu gießen und zu hageln. Ein paar der Hagelkörner haben wir direkt zum Beweis fotografiert.


Uns bleibt nichts anderes übrig als erst einmal ein Kaffee/Tee Päuschen einzulegen. Mit kleinen Snacks sind wir gut ausgerüstet.

Wie in den Bergen üblich, dreht das Wetter sich in Windeseile.



Auf Hagel folgt Sonnenschein und die ersten Sichtungen.
Wir genießen unsere Tage im Park sehr. Jede Ausfahrt bringt tolle Sichtungen









und auch von unserer Terrasse aus gibt es immer wieder etwas zu sehen. Natürlich werden auch wir beobachtet und so mancher hofft, dass wir unaufmerksam sind.



Außer ein paar Krümeln wird es aber nichts geben. Manche sind damit allerdings zufrieden.

Dadurch dass wir 3 Nächte im Park haben, können wir uns auch für die kleinen Sichtungen viel Zeit nehmen. :thumbsup: Ein Webervogelnest wird direkt an der Hauptstraße gebaut und jeden Tag stehen wir hier ein wenig, sehen zu und ich warte auf mein Foto vom gelben Weber am Nest mit Blütenschmuck und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. :) 8o



Als Höhepunkt dieses Aufenthaltes im Park war der Cheetah Walk geplant. Wir hatten ihn von zu Hause vorgebucht und er wurde toll. Davon und von unseren weiteren Aktivitäten im Park handelt dann der nächste Teil.

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Dienstag, 23. Juni 2015, 13:57

Aktivitäten im Mountain Zebra NP

Wie schon angedeutet, bietet der Nationalpark vieles an. Von den möglichen Spaziergängen, die ich im alten RB genannt habe, nehmen wir Abstand, mir geht es nicht so gut und daher geht es mehr auf Drives. :whistling:

Auch die diversen Pools nutzen wir nicht. Es ist einfach zu kalt. Vom Rock Pool machen wir aber ein Foto.



Er liegt an einem Picknickplatz dem wir am Ende des Kranskop Loops, den wir diesmal vom Rooiplaat Loop kommend befahren. Nun haben wir beide Richtungen einmal gemacht und für uns sind beide Richtungen o.K. Keine Richtung ist schwieriger zu fahren, die Ausblicke sind toll und es ist auch mit nur wenigen Tieren eine sehr empfehlenswerte Fahrt. Hier zwei Ausblicke.





Auch den Rooiplaat Loop befahren wir natürlich wieder. Die weiten Ebenen mit den schönen Tiersichtungen



haben uns schon beim ersten Parkbesuch in ihren Bann gezogen und wir sind auch diesmal wieder angemessen begeistert. Trotz der Gefahren

nutzen wir wieder die Möglichkeit auszusteigen und uns umzublicken.



Neu angelegt ist ein kleiner Parkplatz an einem ebensolchen See.

Im Auto sitzend hat man ein Bird Hide Feeling. Kein Lake Panic aber dennoch sehr schön und es lohnt sich hier die eine oder andere halbe Stunde zu sitzen. Natürlich gelingt nicht jeder Versuch einen tollen Fisch zu fangen (oder ein tolles Foto zu machen)





aber langweilig wird es nie.

Mehrmals fahren wir den Ubejane Loop. Es gibt dort so viele tolle Ecken und immer gibt es neues zu entdecken. Hinter jedem Gebüsch kann eine neue Überraschung, eine andere Straßenblockade warten. Mal sitzen hunderte Schwalben auf dem Weg, mal müssen wir für ein müdes Oryx bremsen (machen wir doch gerne) oder wir genießen einfach nur die Idylle mit Schäfchen:



Wenn man den Loop morgens fährt und die ersten Sonnenstrahlen den Boden wärmen oder man ist kurz vor Sonnenuntergang unterwegs, sollte man immer genau auf Bewegungen am Boden achten. Nicht immer wenn man nach Erdmännchen Ausschau hält


sind es welche aber auch ihre Stellvertreter sind ja einen Stopp wert.

Und irgendwann wir man dann sicher auch fündig.



Nun zum geplanten und verwirklichten Höhepunkt der Reise, dem Cheetah Tracking. Gebucht hatten wir es per Email von zu Hause aus. Im Camp angekommen haben wir direkt nach gefragt und uns wurde dann die Abfahrtszeit 7:00 Uhr für für den nächsten Morgen genannt. Pünktlich um 6:45 Uhr waren wir zum unterzeichnen der Indemnity Form an der Rezeption. Hier wurde uns dann erstmals gesagt, dass die Satelliten Ortung der Cheetahs nicht funktioniert und dass die Funkortung nicht über so große Entfernungen möglich ist. Dann kam Dan, der Guide, dazu. Er bestätigte den Ausfall der Satelliten Ortung, und schlug folgendes vor: Er weiß in welchem Gebiet einer der Geparden zuletzt geortet wurde. Wir fahren dahin, orten per Funk und wenn wir etwas finden, fahren wir so weit als möglich heran. Wenn das Funksignal stark und stabil genug ist um den Geparden zu finden, steigen wir aus und suchen ihn zu Fuß. Erst wenn wir aussteigen, werden wir zahlungspflichtig da man für den Walk bezahlt und der Drive quasi Bonus ist. Damit waren wir einverstanden.
Wir stiegen also zu viert auf das Fahrzeug. Dan, ein Azubi und wir zwei. Es ging dann erst einmal zum Sonnenrust 4x4 Loop. Zwischendurch wurde immer wieder gestoppt und der Azubi bekam die Möglichkeit uns etwas über die Tierwelt zu erzählen. Dan griff nur ein, wenn wir speziellere Nachfragen hatten. Am Sonnenrust Loop angekommen wurde per Funk gesucht.

Das Signal wurde stärker und Dan sagte, wir sind in der Nähe, müssten aber noch bis auf eine Anhöhe laufen um den Geparden sicher zu finden. Klar, machen wir. Also ging es los. Dan voran, der Azubi ortend hinterher und am Schluss wir.



Das Auto verschwand bald aus unserer Sicht dafür wurde das Piepen intensiver.



Über Stock und Stein ging es weiter und dann lag er da. Dan sah ihn als Erster, ohne Guide wären wir wohl vorbei gelatscht.





An uns war der Gepard so etwas von nicht interessiert, dass es schon fast beleidigend war. ;) Als in der Ferne Baboons bellten, war er allerdings ein wenig nervös und setzte sich auf um zu lauschen.



Recht bald ging er aber wieder in den Schlafmodus über.



Wir blieben etwa eine viertel Stunde, dann ging es zurück zum Fahrzeug. Unterwegs gab es immer wieder Stopps um ein paar Knochenfunde oder Pflanzen für eine kleine Schulstunde zu nutzen. Wer schon einmal so einen Walk mit einem guten Guide gemacht hat, wird wissen wie spannend so etwas ist. :thumbsup:

Insgesamt waren wir 4,5 Stunden unterwegs und es hat sich mehr als gelohnt. Nicht nur die Sichtung des Geparden sondern auch das Drumherum waren ein einprägsames Erlebnis. Ich hoffe Ihr seht mir die Gepardenfotos nach. :blush: Ansonsten beschränke ich mich ja mit den Tierfotos. Es sind ja nicht so viele gewünscht. Ich hoffe die Fotos zeigen, worum es bei dem Tracking geht: Um die respektvolle Annäherung an ein wildes Tier und nicht um das egomane Betatschen einer armen Käfigkatze.

Das war es mit unseren Aktivitäten im MZNP. Dazu kamen schöne Relaxmomente auf unserer Terrasse und vor dem Kamin – ein Park zum verlieben.
Weiter geht es dann demnächst mit der Rückfahrt zum Addo und unseren Sichtungen und Erlebnissen in der Colchester Sektion.

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Dienstag, 23. Juni 2015, 14:33

DANKE Lilly,
meinetwegen kannst Du ruhig noch ein paar Tierfotos einstellen .... :danke: ;)
Liebe Grüße - Bärbel
Es gibt kein sicheres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen. / Mark Twain

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LIRPA 1 (23. Juni 2015, 23:04)

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Donnerstag, 2. Juli 2015, 12:27

Vom Mountain Zebra NP zum Matyholweni Camp

Drei tolle Tage gingen in MZNP viel zu schnell vorbei und wir mussten die Rückfahrt nach Kapstadt antreten. Da wir Zeit hatten, bummelten wir noch einmal über den Ubejane Loop. Der liegt ja praktischerweise auf dem Weg zum Gate. Kurz nach 10 Uhr verließen wir dann den Park.
Den größten Teil der Strecke kannten wir ja noch von der Hinfahrt. Allerdings war heute nicht Wochenende und an den diversen Baustellen wurde gearbeitet.



Auf Grund des geringen Verkehrsaufkommens war das aber nicht wirklich ein Problem. Meistens sah die Strecke nämlich so aus.



Schon auf dem Hinweg war uns dieses Schild aufgefallen. Es war ja nicht wirklich mehr aktuell und stand nur noch zur Deko am Straßenrand.

Da ja das Matyholweni Camp diesmal Ziel unserer Reise war, fuhren wir an der Ausfahrt zur R342 vorbei und blieben auf der N10 bis es bei Ncanara dann auf die N2 ging. Dann war es nicht mehr weit bis zum Matyholweni Gate. Wir hatten in eigentlich ganz gemütlicher Fahrt nach gut 3 Stunden unser heutiges Ziel erreicht. Freundlicher Weise hat Beate ja das Camp schon beschrieben (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , ich habe hier (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) also nur noch ein paar Ergänzungen und Bilder zu unserer Hütte eingefügt.

Auch im Matyholweni Camp hatten wir drei tolle Tage. Neben den üblichen Game Drives stand diesmal auch der Besuch der Küstensektion des Addo auf dem Programm. Da wir dabei auch eine Bootstour auf dem Sundays machen wollten und diese noch nicht gebucht hatten, verließen wir direkt nach dem Einräumen unsere Hütte wieder. Wir mussten noch in der Addo Gateway Lodge unsere Tour buchen und verbanden das mit einem Einkauf im Spar in Colchester.

Danach war nur noch Zeit für ein paar Tierbeobachtungen in unserer Hütte.

Ein kurzer Game Drive brachte dann noch das namensgebende Tier des Parks :thumbup:

von vorne bis hinten

und einen ersten Blick auf die Dünen,



die wir in den nächsten Tagen dann auch noch etwas näher sehen sollten.



Davon dann demnächst mehr.

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Donnerstag, 2. Juli 2015, 13:33

Du darfst das Namensgebende Tier des Addo gerne auch in Gänze zeigen :D
:danke:

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LIRPA 1 (2. Juli 2015, 13:38)

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Dienstag, 7. Juli 2015, 17:30

Aktivitäten vom Matyholweni Camp aus

Vor einiger Zeit habe ich mit dem größten Interesse gelesen, dass bei Fahrten vom Matyholweni Camp aus kaum Tierbeobachtungen möglich sind. Nun, das kann ich nicht bestätigen. Wieder einmal wimmelte es auf jedem Drive nur so von Tieren. Da ja (außer von einer kleinen Minderheit) weniger unscharfe Fotos gewünscht sind, benutze ich einen Gerical Trick :danke: um wenigstens ein paar unserer Sichtungen vorzustellen. :whistling:



Dieser kleine Ausschnitt zeigt nur einen Bruchteil der unterschiedlichen Arten. Genial waren die großen Elefantengruppen und Elenherden genauso wie Zebras, Strauße und unzählige Kuhantilopen. :thumbsup:

Wir sind jeden Morgen früh mit Gateöffnung 'raus. Einmal „zeigte“ sich die Landschaft ziemlich verändert.

Interessant war, wie schnell sich das Bild änderte. Ein paar Meter weiter sah es schon heller aus

und nach der nächsten Kurve war es wieder sonnig.



Der Nebel brachte tolle Beobachtungen. Überall auf den Büschen, Büscheln und an den ungewöhnlichsten Orten waren kleine Kunstwerke zu bewundern – toll! :thumbup: 8o



Wir sind alle Routen mehrfach gefahren. Da es immer unterschiedliche Landschaften und unterschiedlicher Bewuchs ist und es überall nette Sichtungen gab, können wir keinen Loop besonders empfehlen.
Weiter als zu Jacks Picknickplatz sind wir nicht in die Main Area vorgestoßen. Es gab einfach in unserer Region genug zu sehen. Nicht alles konnten wir uns erklären. Hat sich hier ein Elefant gesetzt?

Zum Abschluss der Game Drive Berichte doch noch ein paar tierische Fotos. Sehr gefreut haben wir uns wie immer über kleine und kleinste Sichtungen. Hier ein Minifalke.



Gerne haben wir auch die eifrigen Dungbeetle beobachtet. Die Kämpfe sind immer wieder ein Highlight. Manchmal sah es allerdings so aus, als gäbe es nur Verlierer. :D





Einer der Gründe, warum wir Zeit in Matyholweni verbrachten, war aber auch das Ziel den Küstenbereich des Addo näher kennen zu lernen. Vor der Reise gab es dann auch die Überlegung in der Woody Cape Region zu wohnen. Damals gab es noch keine Sanparks Unterkunft in dem Bereich des Parks. Wir wären dann zu den Woody Cape Backpackern ausgewichen. Da von dort die Anreise zum Game Drive Gebiet des Addo etwa eine Stunde betragen hätte und wir jeden Tag also 2 Stunden hätten fahren müssen, entschieden wir uns letztlich für Matyholweni.
An der Rezeption des Camps fragten wir dann, wie wir am besten zu den Dünen des Woody Cape kommen. Man schilderte uns den Weg zu den Dünen bei Alexandria und wies dann darauf hin, dass es näher wäre an der Tankstelle in Colchester gegen eine kleine Gebühr über das Gelände des Pearson Park Resort zu fahren. Diese Fahrt bringt einen am Ende des Resorts fast bist zur Sundays Mündung und damit zum westlichen Teil der Woody Cape Sektion. Wir entschieden uns die 65 Rand für die Durchfahrt durch das Resort zu zahlen. Es brachte uns eine Zeitersparnis von 2 Stunden und letztendlich hätte der Sprit, den wir verfahren hätten wohl mehr gekostet. Übrigens kann man im Resort, wenn man den Eintritt bezahlt hat dann auch baden (im Pool oder im Sundays) und an Picknickplätzen für Tagesbesucher relaxen.
Für diejenigen, die es ebenso machen wollen, hier ein paar Links und die Wegbeschreibung. Das Resort findet Ihr im Netz hier (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , bei Google hier (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und hier habe ich die Anfahrt zur Mündung verdeutlicht.



Am Ende des Weges durch das Resort



findet man den Eingang zur Woody Cape Region des Parks. Hier ist ein Permit von Sanparks nötig. Man kann das Permit aber hier nicht erhalten, sondern muss das vorher an der Matyholweni Rezeption erledigen. Das Permit aus dem Tiergebiet gilt hier auch. Wer also sowieso im Addo wohnt oder den Addo am gleichen Tag besucht, zahlt natürlich nicht zwei Mal.



Hier wanderten ein paar Stunden am Strand und den Dünen entlang. Die Dünen in De Mond und der Strand dort haben uns irgendwie besser gefallen. Eine logische Erklärung dafür finde ich nicht. ?( Verlaufen kann man sich am Strand nicht und auf dem Rückweg erkennt man an Hand der Mündung des Sundays auch problemlos wann man wieder zurück zum Parkeingang muss.



Fazit: Eine nette Wanderung am Strand und bei den Dünen, die eine gute Abwechslung zu den Game Drives sein kann. Noch besser hat uns allerdings der Sunrise Cruise auf dem Sundays gefallen, den ich nun noch kurz schildern möchte.

Da wir wussten, dass wir die Bootsfahrt machen wollen, haben wir uns schon vorab im Internet nach Möglichkeiten dazu umgesehen. Dieses schien uns geeignet: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Um nicht an einen bestimmten Tag gebunden zu sein, haben wir nicht vor gebucht, sondern wir sind an unserem Ankunftstag in Matyholweni zur Addo Gateway Lodge in Colchester (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) gefahren.Dort sahen wir uns dann mit dem Skipper die Wettervorhersage für die nächsten Tage an und entschieden uns dann die Tour an unserem Abreisetag zu machen. Eine gute Entscheidung.

Wie schon geschrieben, verließen wir problemlos um 5.30 Uhr das Camp, fuhren in 5 Minuten zur Lodge, dem Treffpunkt für die Flussfahrt. Dort ließen wir unser Auto stehen und gingen über ein frei stehendes Grundstück zum Fluss. Der Skipper erwartete uns schon



und mit nur zwei weiteren Gästen ging es dann los. Zuerst ging es entgegen der Fließrichtung bis zur alten Brücke um ein paar Vögelchen zu beobachten. Leider sind mir auf dem Boot keine schönen Fotos gelungen. :blush: Ich hätte wohl ein Stativ oder einen Bohnensack mitnehmen sollen. Schade war, dass keine Brutzeit der Beeeater (April und November wären richtig) war. Dadurch konnten wir leider nur ihre Stellvertreter beobachten.



Danach ging es zurück und Richtung Mündung. Neben ein paar Vögelchen, die teilweise der Skipper mit gut geschultem Auge entdeckte



oder die an uns vorbei flogen,

gab es auch ein paar nette Beobachtungen von anderen Bootsfahrern mit ihren Passagieren. :thumbsup:

Es war eine schöne Fahrt auf dem ruhigen Fluss.





Einige hundert Meter vor der Mündung ins Meer, ankerten wir an einer Düne um diese zu erklimmen. Hier findet auf anderen Touren das Sandboarding statt, wir begnügten uns mit ein paar Fotos.



Von oben konnten wir auch unseren Anreiseweg durch das Resort vom Vortag erkennen.



Zurück ging es nach insgesamt etwa 2,5 Stunden unter der Aufsicht unserer Mitreisenden zur Anlegestelle. Eine nette Bootsfahrt, die wir so sicherlich noch einmal machen würden und eine sehr gute Ergänzung zu den Game Drives.

Danach ging es zum Frühstück zurück ins Matyholweni Camp und dann weiter zum Tsitsikamma. Davon dann demnächst mehr.

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Dienstag, 7. Juli 2015, 19:28

Hi Lilly,

schöne Orte, schöne Bilder, schöner Bericht! Danke dafür :danke: Das freut mich, dass du mit deinem Bericht so eine gute Werbung für diese Region machst, ich finde sie auch nach unserem zweiten Besuch in andere Teilen SAs immer noch ziemlich toll...
und die Collage gefällt mir natürlich auch sehr gut ;)
Nicht so gut gefällt mir der Trubel um Parrie, wir kennen den Steg auch nur fast menschenleer (mit Ausnahme der Fischer) und hatten demenstprechend auch mehr Sichtungsglück. Aber das hattet ihr ja dann im MZNP und im Addo :thumbup:
Dann bedanke ich mich hier auch gleich mal für die neuen Unterkunftsthreads...und ich habs natürlich nicht vergessen :whistling: :whistling:

Dann bin ich ja mal gespannt, wie es weitergeht und freu mich auf den Tsitsi und das Baumhaus.

Lg,
Richard
"It is a law of life that problems arise when conditions are there for their solution." W. Sisulu

Reiseberichte:
http://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/7166-reisebericht-suedafrika-rundreise-november-2013-kaphalbinsel-de-hoop-garden-route-addo-karoo-kapstadt/
http://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/8535-unsere-facettenreiche-suedafrikareise-2015-eine-kulinarische-erkundungstour-am-kap-wandern-in-der-barriere-aus-speeren-staunen-am-ort-der-wunder-und-braaien-im-busch/

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Dienstag, 7. Juli 2015, 20:07

Hi Richard,

Dann bedanke ich mich hier auch gleich mal für die neuen Unterkunftsthreads...und ich habs natürlich nicht vergessen :whistling: :whistling:

ich verstehe und darf dann also guter Hoffnung sein. :D

Der Trubel in Struisbaai hatte übrigens mit Parrie nichts zu tun. Das war das übliche Wochenend-Angel-Sauf-Happening. Parrie mag das nicht und war deshalb nicht vor Ort.

LG Lilly

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Mittwoch, 8. Juli 2015, 13:30

Hallo Lilly,

schönen Dank für diesen informativen Bericht zur Addo Küsten Region. Das deckt sich weitgehend mit unseren Eindrücken vom November.

An einer Stelle bin ich allerdings stutzig geworden, nämlich als du von der Woody Cape Sektion gesprochen hast.

Ich dachte bisher, die Woody Cape Section wäre ausschließlich in der Nähe von Alexandria, wo wir im November auch waren.

Wenn ich aber auf die aktuelle Karte schaue, hast du recht. Die Sektion vor Matyholweni heißt auch Woody Cape.

Ich bin mir relativ sicher, daß der von dir besuchte Teil früher auch Colchester hieß, als es allerdings noch keinen privaten Eingang gab. Jetzt bin ich einigermaßen verwirrt.

LG

Christian

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Mittwoch, 8. Juli 2015, 14:25

Hallo Lilly,

schönen Dank für diesen informativen Bericht zur Addo Küsten Region. Das deckt sich weitgehend mit unseren Eindrücken vom November.

An einer Stelle bin ich allerdings stutzig geworden, nämlich als du von der Woody Cape Sektion gesprochen hast.

Ich dachte bisher, die Woody Cape Section wäre ausschließlich in der Nähe von Alexandria, wo wir im November auch waren.

Wenn ich aber auf die aktuelle Karte schaue, hast du recht. Die Sektion vor Matyholweni heißt auch Woody Cape.

Ich bin mir relativ sicher, daß der von dir besuchte Teil früher auch Colchester hieß, als es allerdings noch keinen privaten Eingang gab. Jetzt bin ich einigermaßen verwirrt.

LG

Christian

Hallo Christian,

ich war im Februar auch verwirrt als Lilly das in der Campbeschreibung Matyholweni erstmals geschrieben hatte.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Der linke Teil der Karte hiess in der Tat früher Colchester Region. Ich finde die Karte mit dieser namensbezeichnung aber nicht mehr wieder.

Das Google Bild von Lilly ist (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
und im Post davor.

LG sunny/Rainer

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LIRPA 1 (8. Juli 2015, 23:04), parabuthus (8. Juli 2015, 15:22)

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Mittwoch, 8. Juli 2015, 14:51

ich kenn den Hafen in Struisbaai auch menschenleer und voll.

Wenn ich mir das Foto mit dem Steg aber genau anschaue, meine ich vor dem Steg im flachen Wasser einen Stingray zu sehen, einen kleinen, vermutlich Perrys Urenkel ;)

Es gibt ja inzwsichen mindestens 5 oder 6 Stingrays. Ich hatte im Jan. mal wieder das Glück, dass der Gute neugierig unter mir durchgeschwommen ist. Ich kenne Parry schon seit meinem Schüleraustausch 1989.

Ja manchmal ist das Staff vom Pelicans flink manchmal aber auch mit südafrikanischem Tempo phlegmatisch bei der Arbeit. Aber alle liebenswert. Ich kaufe Bianca jedes Jahr ein Poloshirt ab.
Das nächste Mal könnt Ihr hier in der Region ja noch den Wein probieren. Ich kann das Weingut Oystercatcher sehr empfehlen. Kann man gut essen. Man fährt Richtung Elim.

Das Schiffswrack in Agulas kenne ich noch als ganzen Trawler und fotografiere es jedes Jahr.

Danke für die tollen Bilder!!

Ja die vielen Blitzer auf dem Weg nach Mosselbai und Wilderness kenne ich auch.

LIRPA 1

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Mittwoch, 8. Juli 2015, 23:14

Hi,

Christian ich kann Deine Verwirrung verstehen. Ich meine auch, die Region direkt neben der Sundays Mündung hieß früher Colchester Sektion. ?( Definitiv steht inzwischen auf den Karten Woody Cape. Da aber in Südafrika so viele Namen ständig geändert werden, versuche ich immer auf die aktuellen um zu schwenken. :rolleyes:

Mit Rainer hatte ich die etwas verwirrende Diskussion schon vorher - jetzt klärt sich der Grund. :D

@ Spiritsailor: Leider war keiner der Rochen vor Ort. Wir haben die Fotos in hoher Auflösung. Schade eigentlich. 8o Weingüter sind nicht das, was uns in SA interessiert. Da gibt es hier genug Spezialisten. :wine:
Sehr interssant ist die Fotosession von dem Wrack. Da wäre ich nicht uninteressiert die Verfallgeschwindigkeit zu sehen. :thumbup:

LG Lilly

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sunny_r (9. Juli 2015, 08:26), parabuthus (9. Juli 2015, 04:26)

bandi

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Mittwoch, 8. Juli 2015, 23:47

Hi Lilly,
dein Reisebericht ist mal wieder sehr, sehr schön und informativ. :thumbsup: Wenn ich die Fotos vom Cheetah-Tracking sehe, werde ich ganz traurig, dass wir nun schon 2x im MZNP waren und es beide Male nicht funktioniert hat. Trotzdem ist der Park auch ohne CT wunderschön und er gehört mit zu meinen Lieblingsparks. Auch euren Aufenthalt im Addo mit Woody Cape Sektion fand ich hochinteressant, da wir im letzten Jahr den Zugang nicht gefunden haben und deshalb auf Alexandria und Kenton-on-Sea ausgewichen sind. Von dort erreicht man die Dünen ja ebenfalls sehr gut. Für eine längere Wanderung braucht man dort ebenfalls ein Permit, nicht aber für 'Spaziergänge' in den Dünen. Mit deiner jetzigen Beschreibung :thumbsup: hätten wir das im Vorjahr auch gefunden. Toll, danke. :danke: für deine Mühe mit all den Detailbeschreibungen.

Lieben Gruß
Renate :)
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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LIRPA 1 (9. Juli 2015, 11:04)

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Donnerstag, 13. August 2015, 17:19

Tsitsikamma Anfahrt und Aufenthalt

Mit dem tollen Sunrise Drive im Kopf und einem leckeren Frühstück im Magen verließen wir kurz nach 10 Uhr Matyholweni. Wieder einmal hatten wir dort schöne Tage, tolle Tiersichtungen und erstmals auch Einblicke in den Dünenteil. Wir werden wiederkommen.
Auf der N2 kamen wir gut voran. Die Beschilderung ist gut, auch den Flughafen würde man sicher finden. Glücklicherweise hatten wir noch ein paar Tage vor uns und konnten geradeaus weiter fahren.





Für die nächsten beiden Tage waren wir auch mit genügend Lebensmitteln ausgestattet. Wir würden nur das Frühstück selber machen und ansonsten das Restaurant nutzen. Die Zeit im Tsitsi sollte der Erholung dienen. Daher mussten wir auch nicht mehr einkaufen und konnten gemütlich durch fahren. Nach gut 2,5 Stunden erreichten wir die Rezeption des Tsitsikamma NP. Wir bekamen die Nr. 8A zugeteilt, die ich hier (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) beschrieben habe. Leider bekamen wir den Schlüssel wie in großen Camps üblich noch nicht. Wir sollten um 14 Uhr wieder kommen und den Schlüssel holen. Die Hütte war tatsächlich noch nicht fertig, wir parkten nur unser Auto auf dem Hüttenplatz und gingen für einen Snack zum Restaurant. Wir konnten draußen einen Tisch ergattern und genossen Cappu, Brandung und Meeresbrise.
Um 14 Uhr holten wir den Schlüssel, richteten uns ein und verbrachten den Rest des Tages mit lesen und Meeresbeobachtungen. Vergeblich hielten wir nach Delphinen Ausschau. Die scheint man nur von den Oceanetten sichten zu können. Alleine waren wir dennoch nicht. Mindestens einen treuen Genossen hatte wir fast immer um uns (Nein wir füttern nicht!).



Abends ging es dann zum Restaurant. Auch im Tsitsi handelt es sich inzwischen um ein Cattle Baron. Wir wollten eigentlich die Steaks probieren aber es war eine große Gruppe vor Ort und deshalb gab es auch ein Buffet. 120 Rand pP, gar nicht schlecht, mit Fisch, Fleisch, Gemüse, Salat und Beilagen. Auch das Auffüllen klappte ganz gut. Die anwesende Gruppe bestand aus Radfahrern, die die Garden Route auf Nebenstraßen abfahren und in den NPs übernachten. Nette Leute, wie man im Gespräch am Buffet feststellen konnte.

Auch der nächste Tag sollte der Entspannung dienen. Spätes Frühstück, Meeresbeobachtungen und nur ein kurzer Spaziergang zur Suspension Bridge. Der Besucher Parkplatz ließ nichts gutes erwarten, es war aber gar nicht so schlimm. Größere Gruppen grillten und soffen direkt am Parkplatz und nahmen trotz ihrer Pavillons eine recht rote Hautfarbe an. :beer: :blush: :rolleyes:



Andere waren mit den diversen Aktivitäten beschäftigt oder nutzten den kleinen Strand.





Auf dem Trail war nicht viel los.

Leider war die größte Brücke zur Renovierung geschlossen und wir mussten uns mit den kleinen Ablegern zufrieden geben. War soweit o.K., den Weg zum Aussichtspunkt machen wir dann beim nächsten Mal wieder.





Abends ging es dann wieder ins Restaurant. Das gefüllte Steak war sehr überzeugend, die Bedienung ein wenig schläfrig aber insgesamt können wir eine Empfehlung für das Restaurant aussprechen. Eine Verbesserung zum vorherigen Angebot ist zu erkennen und wenn man sich an die Steaks hält, wird man nicht enttäuscht. Die Preise sind aber für eine Kette eher im oberen Bereich angesiedelt. Näheres kann man auf der (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) nachlesen.
Der Abend klang mit dem Sundowner auf der Terrasse aus.



Nette Besucher inklusive.

Das war es mit unserem diesjährigen Tsitsi Besuch. Weiter geht es demnächst mit unserer Walderfahrung bei Knysna.

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Freitag, 4. September 2015, 14:09

Unternehmungen vom Treetop Chalet aus

Vom Tsitsi zu unserem Treetop Chalet, das ich hier beschrieben habe (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , ist es nur ein Katzensprung. Unterwegs hielten wir in Plettenberg Bay um unsere Vorräte aufzufüllen. Der Pick'nPay liegt quasi direkt an der N2, ist gut sortiert, allerdings scheint mir dort alles ein wenig teurer zu sein.

Schon um 12 Uhr waren wir am Garden of Eden. Wir erhielten auch direkt die Schlüssel zu unserer Unterkunft, da die Putzfrauen aber noch nicht fertig waren, gingen wir noch einen kurzen Trail. Der Weg ist leicht zu gehen, es gibt einen kleinen Souvenirstand und der Zeitbedarf liegt nicht über 20 Minuten. Auch Picknicktische und WCs sind vorhanden. Als Wild Card Inhaber zahlt man keinen Eintritt. Ein schöner Zwischenstopp direkt an der N2.



Nach dem Beine vertreten ging es zu unserer Hütte. Wir waren begeistert und verbrachten den Rest des Tages mit Waldruhe genießen.
Drei Nächte hatten wir nun vor uns. Geplant waren diverse Unternehmungen aber dafür war das Chalet zu schön. Wir machten also nur 2 Halbtagesausflüge von etwa 3-4 Stunden und nutzten ansonsten Liegen und Stühle „zu Hause“.

Am ersten Tag ging es auf eine Erinnerungstour nach Knysna. Zuerst fuhren wir die öffentliche Seite der Heads ab und blickten auf das private Featherbed NR. Es gibt einen oberen, immer gut besuchten, Aussichtspunkt


Ausblick von oben

und einen seltener angefahrenen unteren.


Ausblick auf die gleiche Stelle vom unteren Punkt

Wie man sieht, ist die Sicht auf die andere Seite von oben besser. Dennoch gefällt uns der untere Punkt besser. Man kann herum stromern, die Wellen spüren



und die Tierwelt der Felsenpools entdecken.




Als nächstes besuchten wir wieder auf der Suche nach ein paar Wasservögeln und aus sentimentalen Erinnerungsgründen Thesen Island für ein paar Fotos



um abschließend tatsächlich noch einen Blick auf die Waterfront zu werfen. Nett, gar nicht einmal überbevölkert und dennoch waren wir recht schnell wieder weg. Ist einfach nicht so unser Ding.



Am nächsten Tag ging es zum (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Besonders gut ausgeschildert ist es nicht aber wenn man die Küste im Auge behält auch nicht wirklich schwer zu finden.
Wir sahen uns die Karte an und marschierten los.



Zuerst noch ein Blick auf den Strand von Plettenberg Bay



und dann immer leicht ansteigend entlang der Küste.





An „The Gap“ dann eine kleine Überraschung. Wir fotografieren ja immer die Karten am Anfang von Wanderungen um unterwegs eventuelle Abbiegung überprüfen zu können. Hier sahen wir nun: Es gab ein Totenkopfsymbol mehr als am Anfang der Wanderung.



Die Aufklärung folgt später. Erst einmal ging es weiter. Erfreulich waren die Tierchen, die wir sahen. Ihn hier habe ich ja schon gezwitschert.



Auch auf seine Leibspeise waren wir vorbereitet.



Die kleineren, farbigen Kerlchen erfreuten uns aber nicht minder.



Nach den Robben kam dann recht schnell die Abbiegung zur mittleren Runde. Es wurde sandig und spätestens jetzt ist klar, warum die Route in diese Richtung ausgeschildert ist.



Der sandige Abstieg wäre als Aufstieg sicher nur halb so lustig.



„The Island“, das, wie ich finde, wie ein Walschwanz aussieht, haben wir nicht mehr bewandert.



Wie man auf den Fotos sieht, zog Regen auf und der Rückweg soll unter nassen Bedingungen sehr gefährlich sein. Nun, es fieselte inzwischen aber die gefährliche „Totenkopf-“Stelle ist inzwischen betoniert und entschärft. Daher gibt es den Totenkopf auf der Karte am Anfang der Trails nicht mehr.



Bevor man zum Parkplatz zurück kommt, kann man noch einen kleinen Ausguck besteigen. Ein wenig kraxeln, nichts schwieriges und ein schöner Ausblick.





Im Regen ging es dann zurück in unser Chalet. Gekocht wurde drinnen, dann noch ein wenig die Terrasse genutzt und zum Schluss noch ein wenig der Kamin befeuert. Eine tolle Unterkunft für Serientäter wie uns und sicher bei einer vor gebuchten Reise wieder oben auf unserer ToDo Liste.

Im nächsten Beitrag geht es dann an einen Ort, wo wie schon Serientäter sind. De Hoop stand einmal mehr auf unserer Liste und war wie immer toll.

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Montag, 7. September 2015, 10:41

Was für ein wunderschöner Reisebericht!!

:danke: Vielen herzlichen Dank für diesen wundervollen RB!!
Ich habe noch nie einen schöneren, informativeren, spannenderen und kurzweiligeren Reisebericht gelesen als Deinen, liebe Lipras 1 :thumbsup:
Da können sämtliche Reiseführer einpacken :D
Tolle Fotos, tolle Unterhaltung.

1A+ und nochmals tausend Dank für deine Mühe,

Dagmar

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LIRPA 1 (7. September 2015, 11:02)

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Montag, 7. September 2015, 16:22

Vom Treetop Chalet zum De Hoop und die Aktivitäten dort

Wir verließen unser Chalet um kurz nach 9 Uhr. Unsere zweitlängste Etappe stand bevor und wir konnten nicht trödeln. Kurz darauf gaben wir am Garden of Eden den Schlüssel ab und fuhren weiter zur Mall nach George. Ursprünglich war geplant den Einkauf für De Hoop bei einem Päuschen in Swellendam zu machen aber wir mussten ja noch den geliehenen Internet Stick zurück geben. Also verbanden wir die Rückgabe nicht nur mit einem mehr als verdienten Tip für den Verleiher sondern auch mit dem Einkauf. Unsere Kühlbox mit gefrorene Wasserflaschen hielt unsere Einkäufe auch bei den heute wieder heißen Temperaturen problemlos auch auf dieser längeren Strecke frisch.
Einkaufen mussten wir nun in Swellendam nicht aber unseren Kaffee wollten wir uns nicht nehmen lassen. Leider kam direkt vor uns ein Reisebus am Café The Old Gaol an und auch der Parkplatz war Picke Packe voll. Nun wollten wir nicht unsere Zeit mit langem Warten auf ein Tässchen Kaffee verplempern und verließen das Café wieder. An der Brücke über den kleinen Koringlandsrivier war uns schon öfter das (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) aufgefallen.



Ich meine sogar in einem RB hier im Forum wurde es schon erwähnt. Auf dem kleinen Parkplatz war ein Plätzchen für uns frei und auch einen Tisch mit „Fluss“blick konnten wir ergattern.





Sehr schön. Es gibt kleine Gerichte und sättigende Mahlzeiten. Wir begnügten uns mit leckerem Kuchen (Lemon Tarte und Melk Tart) und Kaffee und gut gesättigt traten wir die letzten Kilometer an.



Wir fuhren die schnellste Strecke von Swellendam zum De Hoop. Nach einem Stück N2 fährt man links auf die Piste nach Spitskop. Achtung, hier ist De Hoop noch nicht ausgeschildert! Danach kann man der Ausschilderung zum De Hoop Reserve folgen. Die Piste war in gutem Zustand. Um 15 Uhr erreichten wir das Gate zum Reserve.



Wir kannten den Weg zur Rezeption, bekamen Chalet Nr.1, Zebra und waren damit sehr zufrieden. Dadurch dass der Verkehr inzwischen nicht mehr an den Chalets sondern an den Mitarbeiterunterkünften vorbei geführt wird, hatte wir vor unserer Hütte keinerlei Durchgangsverkehr.
Die Ausstattung der Hütten habe ich ja schon einmal beschrieben und füge nur noch ein paar Ausstattungsdetails hier (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ein.

An der Rezeption erkundigten wir uns noch nach dem (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Für unseren Anreisetag war der Zug schon abgefahren, daher buchten wir die Tour für den nächsten Tag. Auch das kleine provisorische Restaurant war schon ausgebucht. Wir hatten ja sowieso vor uns einen Abend selbst zu verpflegen und buchten dann also einen Tisch für den nächsten Abend. Für ein kleines Getränk an der Bar (dort gibt es Wlan) blieben wir dann noch im Restaurant und ließen dann den Tag gemütlich am Chalet ausklingen. Nach dem Grillen und dem Essen gab es noch unser geliebtes Feuerchen – Träumchen!



Der nächste Morgen begann sonnig und mit einem schönen Frühstück vor unserem Chalet. Diverse Vögelchen sahen nach, ob es uns an nichts fehlte und säuberten auch schon einmal den Grillrost oder die Umgebung des Tisches.



Dann begaben wir uns auf eine kleine Wanderung. Kostenlose Wanderkarten – wie früher – gab es nicht, man kann aber ein leider wenig informatives Booklet für kleines Geld an der Rezeption erwerben. Darauf verzichteten wir. Wir gingen immer am Vlei entlang in Richtung Dünen. Ein ziemlich leichter und markierter Wanderweg mit wechselnden Ansichten auf das Vlei. Teilweise ist man mehrere Meter über Wasserniveau,



teilweise direkt am Wasser. Nach etwa 2 Stunden bogen wir in Richtung „Landesinnere“ ab



und gingen auf breiten Wegen zurück zum Camp. Insgesamt nach 3 Stunden waren wir zurück für ein paar ruhige Stunden.





Etwa um 14 Uhr ging es dann zum Treffpunkt für den Marine Pool Walk am Meeting Tree. Die Führungen können nur bei Ebbe statt finden und sind folglich jeden Tag zu einer anderen Zeit. Mit zwei weiteren Deutschen, einem Engländer und Louis, dem Guide,

ging es dann mit unserem Fahrzeug zum Koppie Allen Parkplatz. Zuerst gab es ein paar Infos über die Dünen und ihren Bewuchs,



dann ging es zu den Pools und wir entdeckten einiges an Leben.





Louis gestaltete die Führung sehr informativ und ließ immer Zeit für Fragen, die er auch größtenteils beantworten konnte. Es ging entlang der Küste auch zu einer kleinen Höhle. Teilweise mussten wir durch Wasser waten. Das richtige Schuhwerk sollte man dafür dabei haben. Die Führung endete an einem kleinen Strand, an dem wir noch ein wenig blieben und den Ausblick genossen.



Uns hat die Führung sehr gut gefallen, wir würden sie sogar noch einmal machen da die Ausbeute der Tiersichtungen in den Pools ja immer unterschiedlich ist. Gute Fotos dazu findet Ihr in Richards RB. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Abends ging es dann ins Restaurant. Man hat jeden Abend die Wahl aus zwei Vorspeisen, zwei Hauptgerichten und zwei Nachspeisen. Vegetarier sollten ihre Wünsche schon bei Buchung des Restaurants erwähnen. Das Essen und der Service im Restaurant überzeugten uns nicht. Wir hatten zu zweit alle sechs möglichen Gerichte, keines riss uns vom Hocker. Der Ochsenschwanz war eigentlich hauptsächlich Fett und Knochen, den hatten wir schon deutlich besser (allerdings auch schon noch schlechter). Der Nachtisch war deutlich zu süß für unseren Geschmack. Die Portionen waren für den geforderten Preis eher klein und das Personal bei vollem Restaurant ein wenig überfordert. Alles in allem kein absoluter Reinfall aber wir würden beim nächsten Mal wieder komplett auf Selbstversorgung umsteigen.



De Hoop war wieder eine Reise wert. Auch wenn das Reserve nun von vielen Reiseveranstaltern angefahren wird und daher häufig auch ausgebucht ist, findet man als selbst organisiert Reisender noch genügend Freiraum und kann zusätzlich die diversen Aktivitäten nutzen. Das Reserve hat nun einen anderen Charakter als früher, die Natur ist aber natürlich immer noch toll und mit der gestiegenen Besucheranzahl des Reserves kann man sich zur Zeit noch arrangieren.

Im nächsten Beitrag geht es dann zur letzten Station unserer Reise nach Simons Town.

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