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freshy

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  • »freshy« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 11. Januar 2015, 10:57

[Gesundheit] Diskussion: Malaria in den Naturparks Südafrikas

Guten Morgen miteinander,
darf ich mich kurz vorstellen?
Mein Name ist freshy, auch wenn ich altersmäßig schon ein wenig abgehangen bin. :D
Die 4. Reise gemeinsam mit meiner "besseren Hälfte" im Oktober dieses Jahres ins südliche Afrika soll in den östlichen Teil Südafrikas gehen mit dem Schwerpunkt "Naturparks".
Nun lese ich im Loose, dass fast alle NPs ein Malariarisiko haben. Ich hatte gehofft, diesmal nicht wieder Tabletten einwerfen zu müssen, da wir uns südlich der für Namibia und Botswana angegebenen Breitengrade für Malariarisiko bewegen.
Wie sind eure Erfahrungen? Beugt ihr vor?

Danke im Voraus für eure Antworten,
freshy

maddy

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2

Sonntag, 11. Januar 2015, 11:17

Hallo freshy,

Willkommen im Suedafrika Forum!
Schau mal hier, das ist die neueste Karte vom Health Department.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
In den gelben - low risk - Gebieten ist chemische Prophylaxe nicht notwendig, im roten - moderate risk - Gebiet nur in den Monaten September bis May.

Oktober kann uebrigens im Kruger noch sehr trocken sein!

Mit den Breitengraden hat das nichts zu tun, sondern mit der Naehe zu Mozambique.

Gruss aus Sodwana
Maddy

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freshy (11. Januar 2015, 12:39), Cécile (11. Januar 2015, 11:20)

Cécile

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3

Sonntag, 11. Januar 2015, 11:23

Hi freshy,

nachdem wir auch nicht mehr die "freschyste" :D :D sind , habe ich hiermal gestöbert, was so noch nicht solange her hier gepostet wurde. :thumbup:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Die Entscheidung kann m M nach euch nur einen Arzt, der sich zumal mit diese Materie auskennt, raten. :thumbsup:

LG
Cécile :saflag:
" invest in memories "

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freshy (11. Januar 2015, 12:40)

freshy

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4

Sonntag, 11. Januar 2015, 12:43

Hallo Maddy und Cècile,
dann ist klar, dass wir vorbeugen werden. Aber die holländischen Internetapotheken wollen schließlich auch leben, nicht wahr?

Schönen Sonntag wünscht
freshy

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Cécile (11. Januar 2015, 12:46)

wdm

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5

Sonntag, 11. Januar 2015, 13:00

Hallo freshy,

letztendlich muss es jeder selbst entscheiden.
Wir sind 2013 von den Soutpansbergen über den Krüger, Swaziland, IThala, HluHluwe und St. Lucia einmal durch.
Hatten uns auch lange überlegt was zutun ist.
Nachdem aber Prophylaxe und Behandlung im wesentlichen gleich ist, haben wir (auch in Absprache mit Hausarzt) uns gegen Prophylaxe entschieden und haben es problemlos überstanden ohne Infektion (Reisezeit war März). :D

VG JW

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sunny_r (2. Februar 2015, 21:48), freshy (12. Januar 2015, 14:31)

Curry

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6

Sonntag, 11. Januar 2015, 15:31

Hallo JW,

hattet Ihr Malarone als Stand-by auf Eurer Reise dabei?

Grüße aus Hamburg
Curry

maddy

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7

Sonntag, 11. Januar 2015, 15:56

Hallo Curry,

Stand-by medikamente fuer Malaria - das ist doch totaler Quatsch!
Wie willst denn du entscheiden ob du nun Zeckenfieber, eine gewohenliche Erkaeltung, Grippe, Malaria oder sonst irgendein Fieber hast??!
Wenn's schlimm genug ist gehst du sowieso zum Arzt, und der hat dann die noetigen Medikamente. Ausserdem bist du, falls du wirklich Malaria hast, bis dahin sehr wahrscheinlich eh schon wieder zuhause.
Hier bist du nirgens so abgelegen das du in maximal einer Stunde nicht zu einem Arzt oder Krankenhaus kommst.

Gruss aus Sodwana
Maddy

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Brunelli (14. April 2016, 15:33), sunny_r (2. Februar 2015, 21:49), Curry (11. Januar 2015, 18:07)

wdm

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8

Sonntag, 11. Januar 2015, 18:12

Hallo Curry,

genau!
Ist allerdings eher psychologisch.
Wir wären wohl eher zum Arzt und hätten uns diagnostizieren lassen.
Dann hätten wir in ZA immer noch kaufen können wohl zu besseren Preisen, da stimme ich Maddy gerne zu.

Ist also eher zur Beruhigung und nicht wirklich real notwendig.

Viele Grüße
JW

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sunny_r (2. Februar 2015, 21:49)

Curry

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9

Sonntag, 11. Januar 2015, 18:14

Hallo Maddy,

vielen Dank für Deine Antwort.

Dann werden wir wohl ganz auf ein Malariamittel verzichten.
Wir sind im Mai unterwegs (JB - Drakensberge - St Lucia - Ihluhluwe - Swasiland - Krüger - JB).

Viele Grüße
Curry

Meike

Neuling

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10

Samstag, 31. Januar 2015, 21:21

Hi Curry,

wir sind auch im Mai unterwegs, allerdings genau andersrum, also von JNB über Krüger-swaziland-st.lucia-durban.
Haben lange überlegt aber ich denke wir werden es auch ohne prophylaxe "wagen".

Ich habe nun auch schon oft gehört, dass es sowieso viele Resistenzen gegen die Mittel gibt. Am Ende schmeißt man sich diese Tabletten ein, womöglich mit Nebenwirkungen und bekommt doch Malaria wenn es blöd läuft.
Allerdings reist schon ein bisschen die Angst bei uns mit deshalb :(

LG
Meike

Greta1

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11

Sonntag, 1. Februar 2015, 09:49

Wir haben einfaches Doxycyclin genommen. 3 Tage vor dem Risikogebiet und 3 Tage darüber hinaus.

Marchese

Dr. Iveyn

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12

Sonntag, 1. Februar 2015, 10:40

tand-by medikamente fuer Malaria - das ist doch totaler Quatsch!


Hallo Maddy

Das ist vielleicht für eure Gegend totaler Quatsch, aber wenn man sich irgendwo aufhält, wo man nicht innert 24h einen Arzt aufsuchen kann, können diese Medis als Stand-by lebensrettend sein (z.B. bei Expeditionen oder in Ländern mit sehr schlechter medizinischer Infrastruktur).

Bei der vorbeugenden Einnahme ist zwar eine Infektion nicht ausgeschlossen, aber das Risiko eines möglicherweise tödlichen Verlaufs der Krankheit wird stark reduziert. Ich hatte keine Nebenwirkungen von Malarone und werde deshalb auch in Zukunft eine Profilaxe einnehmen, wenn dies von offzieller Seite empfohlen wird. Ich habe nämlich keine Lust an Malaria zu sterben. Das Risiko ist zwar verschwindend klein, lässt sich aber mit 50 Euro komplett ausschalten - das ist es mir allemal wert.

LG

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sunny_r (2. Februar 2015, 21:50), MichaelS (1. Februar 2015, 20:56)

maddy

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13

Sonntag, 1. Februar 2015, 11:17

Hallo Marchese,
aber wenn man sich irgendwo aufhält, wo man nicht innert 24h einen Arzt aufsuchen kann, können diese Medis als Stand-by lebensrettend sein (z.B. bei Expeditionen oder in Ländern mit sehr schlechter medizinischer Infrastruktur).
Das ist mir schon klar, da bin ich auch mit dir einverstanden. Aber hier gehts ja um Suedafrika!
Hier gibts keinen Ort, wo du nicht innert 24 Stunden zu einem guten Arzt oder Krankenhaus kommst - ausser du wirst in Lesotho eingeschneit. Aber in dem Fall sollte dir Malaria auch keine Gedanken machen...

Gruss aus Sodwana
Maddy

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yoshi1310 (3. Februar 2015, 15:49), Bär (1. Februar 2015, 14:14), M@rie (1. Februar 2015, 12:08), Marchese (1. Februar 2015, 11:39), Cécile (1. Februar 2015, 11:24)

Cécile

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Sonntag, 1. Februar 2015, 11:31

Hi Marchese,
da hast Du absolut Recht, das diese € 50,00 es vielleicht wert sind. :thumbsup:
Aber ich möchte meinen Körper nicht nochmehr Chemie aussetzen als ich schon mache, wir haben , auf anraten unseres Arztes diesmal mal Hepatitis A spritzen lassen. Die dreifachimpfung , ist bei uns noch bis 2016 ok , GSD.
Anhang Nelspruit Krankenhaus, für uns ok weil wir nur in den KNP unterwegs sind. :thumbup:

Liebe Grüße
Cécile :saflag:
»Cécile« hat folgendes Bild angehängt:
  • NELSPRUIT KRANKENHAUS.png
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sunny_r (2. Februar 2015, 21:51), Marchese (1. Februar 2015, 11:39)

Marchese

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15

Sonntag, 1. Februar 2015, 11:41

Aber ich möchte meinen Körper nicht nochmehr Chemie aussetzen als ich schon mache, wir haben , auf anraten unseres Arztes diesmal mal Hepatitis A spritzen lassen. Die dreifachimpfung , ist bei uns noch bis 2016 ok , GSD.


Ja, das verstehe ich. Ich möchte auch niemandem etwas vorschreiben oder empfehlen, sondern nur kundtun, wie ich es handhabe. :beer:

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Cécile (1. Februar 2015, 12:28)

Cécile

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16

Sonntag, 1. Februar 2015, 12:30

Hi Marchese,
das tust Du m M nach auch nicht , :wine: :wine:

Vielen Dank :danke: für deine, für mich sehr wertvolle Inputs. :danke:

Liebe Grüße
Cécile :saflag:
" invest in memories "

Meike

Neuling

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17

Dienstag, 3. Februar 2015, 11:10

Bei der vorbeugenden Einnahme ist zwar eine Infektion nicht ausgeschlossen, aber das Risiko eines möglicherweise tödlichen Verlaufs der Krankheit wird stark reduziert. Ich hatte keine Nebenwirkungen von Malarone und werde deshalb auch in Zukunft eine Profilaxe einnehmen, wenn dies von offzieller Seite empfohlen wird. Ich habe nämlich keine Lust an Malaria zu sterben. Das Risiko ist zwar verschwindend klein, lässt sich aber mit 50 Euro komplett ausschalten - das ist es mir allemal wert.
Tja das wäre die Frage ob das Risiko sich wirklich komplett ausschalten lässt. Ich habe jetzt schon des Öfteren gelesen dass es mittlerweile gegen viele der Malaria-Prophylaxw-Mittel Resistenzen gibt. Und dann schmeisst man sich das Chemie-Zeug rein und kriegt die Krankheit trotzdem???!!

M@rie

Buschbaby

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18

Dienstag, 3. Februar 2015, 11:30

soweit ich weiß beziehen sich die Resistenzen auf den Wirkstoff Chloroquin (z.B. in Resochin®) und nicht auf Atovaquon/Proguanil (z.B. in Malarone®)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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Eisenzahnstrasse (3. Februar 2016, 23:03)

kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

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19

Dienstag, 3. Februar 2015, 13:24

Bei der vorbeugenden Einnahme ist zwar eine Infektion nicht ausgeschlossen, aber das Risiko eines möglicherweise tödlichen Verlaufs der Krankheit wird stark reduziert. Ich hatte keine Nebenwirkungen von Malarone und werde deshalb auch in Zukunft eine Profilaxe einnehmen, wenn dies von offzieller Seite empfohlen wird. Ich habe nämlich keine Lust an Malaria zu sterben. Das Risiko ist zwar verschwindend klein, lässt sich aber mit 50 Euro komplett ausschalten - das ist es mir allemal wert.
Tja das wäre die Frage ob das Risiko sich wirklich komplett ausschalten lässt. Ich habe jetzt schon des Öfteren gelesen dass es mittlerweile gegen viele der Malaria-Prophylaxw-Mittel Resistenzen gibt. Und dann schmeisst man sich das Chemie-Zeug rein und kriegt die Krankheit trotzdem???!!
Bitte kein Halbwissen oder aus Prinzip Angst verbreiten. Da ich beruflich und familiär ein bisschen näher dran bin, folgendes:
Die Resistenzen gibt es schon lange, aber das betrifft nicht nur die Prophylaxe, sondern vor allem die Therapie! Eine Resistenz gegen Chloroquin (zB. in Nivaquine® oder Plaquenil®) wie von M@rie beschrieben ist weiter nichts neues und in Afrika schon weit verbreitet, da werden andere Wirkstoffe eingesetzt (aber z.B. in Mittelamerika noch nicht, weshalb man dort Malaria üblicherweise mit Chloroquin behandelt). In tropischen Bereichen von Asien (z.B. Thailand) gibt es auch bereits Mefloquin-Resistenzen.
Was neu ist - oder zumindest spekuliert wird - ist, ob in Asian (Myanmar/Burma) mittlerweile sogar Resistenzen gegen die sog. Artemisia-Malaria-Chemotherapeutica entstanden sind. Diese sind als Kombination das zur Zeit am weitesten verbreitete und wirksame Therapiemittel. Sollte sich solch eine Resistenz tatsächlich gebildet haben und weltweit verbreiten, könnte sich das wortwörtlich fatal erweisen, insbesondere eben dort wo sich bereits andere Resistenzen gebildet haben.

Weitaus sinnvoller ist die Malariaprophylaxe, sei es MP/APP/DP. Das kommt auf die Region, die Verträglichkeit und andere Faktoren an. Es ist äusserst sinnvoll, dies mit dem Hautarzt oder besser einem Reise-/Tropenmediziner zu besprechen.
Ich persönliche hatte schon Lariam® und Malarone®, auch ersteres ohne Probleme, auch früher als Kind nicht. Heute wähle ich die teurere Variante mit Malarone, was als Notfallmedikament (APP/APT) ebenfalls eingesetzt werden kann.

Edit: Und zu guter letzt: Es gibt auch bei einer Prophylaxe keine 100%ige Sicherheit, das kann immer passieren. Genauso wie das Kondom kein 100%iger Schutz gegen Schwangerschaft ist.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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HP50 (16. April 2015, 10:56), gerical (3. Februar 2015, 15:48)

Meike

Neuling

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20

Dienstag, 3. Februar 2015, 14:09

Ich verbreite ganz bestimmt kein Wissen da ich keines über Malaria besitze. Deshalb stelle ich FRAGEN. Ich werde mich natürlich auch von einem Tropenmediziner beraten lassen nächsten Donnerstag, da man einfach nicht weiß, worauf solche Aussagen in Foren gestützt sind. Aber es interessiert mich einfach welche Erfahrungen die Leute damit gemacht haben.

Ich habe nun auch schon oft gehört, dass Tropenmediziner einem grundsätzlich zur Prophylaxe raten, damit man ihnen hinterher nichts kann wenn dann was passiert. Ich denke man muss halt abwägen, es spielen ja auch Faktoren wie die Reisezeit, die Höhe der Unterkunft, die Tageszeit, die Region etc. eine Rolle.

Inzwischen bin ich selbst mittlerweile deshalb so weit, dass wir eben extra Unterkünfte außer des Parks gebucht haben, Hazyview und White River, außerdem reisen wir im Mai, wo ja die Regenzeit schon so gut wie vorbei ist. Genausowenig werden wir in der Dämmerung oder nachts (wo die Mücken aktiv sind) den Park besuchen. Natürlich werden wir extrem mit Schutzkleidung und Spray vorsorgen. Und Nebenwirkungen hat ja auch nicht jeder, da ist ja jeder Mensch anders, also kann man das nicht pauschal sagen.