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joerns

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1

Samstag, 31. Januar 2015, 12:55

Safari vom Reiseveranstalter oder Direktbuchung vor Ort?

Hallo liebe Community,

ich bin gerade dabei eine Reise im August 2015 auf die Seychellen zu planen und bin dann auf die Idee gekommen, einen Abstecher nach Johannesburg bzw. dem KNP zu machen. Wir werden leider nur max. 7 Tage für Südafrika Zeit haben, was natürlich für das schöne Land eigentlich viel zu wenig ist... Dennoch würde ich mir gerne einen Eindruck verschaffen und dann hoffentlich bald wieder kommen.

Da unser Budget auch begrenzt ist, suchen wir nach günstigen Safari-Touren, bei welchen die Game Drives im Vordergrund stehen und nicht ein 5* Hotel.

Die wichtigste Frage vorab: Ist es günstiger die Game Drives vor Ort zu buchen oder mit einem Reiseveranstalter? Was kostet ein Game Drive in etwa und wo kann ich diese dann buchen?

Ich habe z.B. dieses (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) gefunden. Da würden mich 5 Nächte in der Nebensaison ca. 320 € p.P. kosten. Game Drives sind allerdings in der "günstigen Variante" fast keine dabei. Aber evtl. kann ich diese ja Vor-Ort günstig buchen!?

Kann man im August (Winter) tatsächlich einigermaßen komfortabel im Zelt übernachten? Habe ich nämlich gesehen, dass das oftmals angebot wird. Da es ja Nachts aber Minusgrade haben kann, stelle ich mir das arg ungemütlich vor.

Bitte um Entschuldigung, sofern die Fragen hier schon irgendwo gestellt wurde, was ich stark annehme. Habe aber leider nichts gefunden.

Vielen Dank für eure Hilfe!

Viele Grüße

Jörn

M@rie

Buschbaby

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2

Samstag, 31. Januar 2015, 13:02

Hallo und Herzlich Willkommen im Forum der SA-Verrückten :saflag:

den Thread " (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) " hast du ja schon gefunden :thumbup:
Bitte um Entschuldigung, sofern die Fragen hier schon irgendwo gestellt wurde, was ich stark annehme. Habe aber leider nichts gefunden.

wenn du auf der Startseite als Suchwort "Seychellen" in die Boardsuche eingibst, bekommst du viele Ergebnisse und damit Ideen zu dieser Kombi Seychellen - Südafrika/Kruger ;)
lG M@rie

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joerns

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Sonntag, 1. Februar 2015, 17:23

Danke M@rie für den Hinweis. Einige Fragen sind mir dadurch tatsächlich beantwortet worden.

Was haltet ihr den von diesem Angebot für ca. 600 EUR p.P. + Mietwagenkosten? Ist das Angebot aus eurer Sicht vom Preis- / Leistungsverhältnis her gut oder könnte man sich das selbst günstiger zusammenstellen? Es sind meist 2 Wildbeobachtungen und einige Mahlzeiten bereits inklusive. Ich bin nicht wirklich viel schlauer geworden, was mich die Game Drives vor Ort kosten würden.

1. Tag: Johannesburg - White River

Oliver’s Lodge 4 ****

2. Tag: Sabi Sands Private Game Reserve

Arathusa Game Lodge 4 **** Ca. 136 km (F, M, A, inkl. 2 Wildbeobachtungen)

3. Tag: Krüger Nationalpark bzw. Sabi Sands Game Reserve - Krüger Nationalpark bzw. Karongwe Private Game Reserve

Chisomo Private Safari Camp 4 **** Ca. 150 km (F, M, A, inkl. 2 Wildbeobachtungen)

4. Tag: Krüger Nationalpark - Karongwe Private Game Reserve
Chisomo Private Safari Camp 4 **** (F, M, A)

5. Tag: Karongwe Private Game Reserve - Ohrigstad

Iketla Lodge 4,5 ***** Ca. 95 km (F, A)

6. Tag: Ohrigstad - Johannesburg

Nach dem Frühstück Rückfahrt nach Johannesburg. Abgabe des Mietwagens
am internationalen Flughafen. Ende der Mietwagenreise. Ca. 350 km (F)

Danke im Voraus für eure Tipps!

Grüße Jörn

kOa_Master

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Sonntag, 1. Februar 2015, 18:01

Mach dir doch die Mühe und schau mal auf den Seiten der Anbieter ;) Die Game Drives sind idR. schon drin, d.h. du kannst das gar nicht "ohne" buchen.

Meiner Meinung nach ein gutes Angebot, vor Ort wirst du gerade bei Unterkünften selten viel günstiger kommen. Ich behaupte, dass du "einzeln" gebucht einige 100€ drüber kommst. Wichtig wäre aber noch zu wissen ob das high oder low season ist (Zeitpunkt der Reise).
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M@rie

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Sonntag, 1. Februar 2015, 18:15

ich persönlich halte nichts von der RR - das interessanteste an der Tour, der Kruger wird bei dieser Variante nahezu ausgelassen - Sabi Sands gehört als einzige Station zum Greater Kruger, Karongwe ist ein relativ kleines Reservat ohne an den Kruger zu grenzen, zudem wird das m.E. interessanteste Reserve (Sabi Sands) dieser Tour in einer Nacht "abgehakt" - braucht ihr den "Luxus" der inkludierten Mahlzeiten oder würdet ihr euch ggf. auch selbst versorgen?

wann würdet ihr denn in JNB landen und wieder abfliegen?
lG M@rie

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joerns

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Sonntag, 1. Februar 2015, 19:08

Danke euch zweien für die schnellen Antworten.

Wir würden am 18.08.2015 um 08:15 Uhr landen und hätten bis zum 25.08. 12:00 Uhr Zeit. Also ca. 7 Tage Zeit.

Nein, den Luxus brauchen wir nicht unbedingt. Es ist zwar eine Hochzeitsreise und daher wäre der Luxus schon auch nicht schlecht, wir hätten aber auch kein Problem uns selbst zu versorgen, sofern das günstiger ist bzw. wir an schönere Orte kommen können. Das Budget ist leider begrenzt, d.h. maximal 100 € p.P./Nacht (inkl. Mahlzeiten und Game Drives) ist drin. Wichtig ist für uns viele Tiere zu sehen und auch die Panorama Route (God's Window etc.) mitzunehmen.

M@rie

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Sonntag, 1. Februar 2015, 19:23

und ihr würdet von den Seychellen kommen, also keinen langen Nachtflug hinter euch haben? wann fliegt ihr denn von JNB ab? oder was heisst "bis zum 25.08. 12:00 Uhr Zeit." - geht der Flug erst am Abend?
lG M@rie

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joerns

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Sonntag, 1. Februar 2015, 19:28

Nein, wir kommen von Deutschland am 18.08. an, d.h. wir sind dann 20 h unterwegs gewesen. Allerdings könnten wir trotzdem gleich los fahren wenn wir im Flugzeug schlafen. ;-)

Unser Abflug auf die Seychellen wäre am 25.08. um 12.25 Uhr. D.h. wir sollten am besten schon am 24.08. in JNB sein. Evtl. lohnt es sich ja auch die Stadt noch anzuschauen!?

M@rie

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9

Sonntag, 1. Februar 2015, 20:54

das macht dann nach Adam Riese und wenn ich mich nicht verrechnet habe 7 Nächte insgesamt... ich persönlich (aber das ist meine persönliche Meinung ;) ) würde das dann wie folgt machen:

Ankunft JNB, Entgegennahme Mietwagen und Fahrt nach Sabie, dort 2 Nächte, dann insgesamt 4 Nächte im Kruger und eine Nacht nahe JNB, das könnte bspw so aussehen:
2 N (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) in Sabie (insgesamt 1920 ZAR für Beide inkl. Frühstück), damit einen ganzen Tag für die Panorama Route, nach dem Frühstück des. 2. Tages ggf in Sabie noch einkaufen (Spar Markt nahe Villa Ticino) und dann in den Kruger fahren
2 N Restcamp (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (insgesamt 2400 ZAR für Beide, entweder Selfcatering oder Mugg & Bean-Restaurant)
2 N Restcamp (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (insgesamt 2320 ZAR für Beide, entweder entweder Selfcatering oder Mugg & Bean-Restaurant)
1 N nahe JNB (da können andere vermutlich bessere Tipps geben, deshalb hier keine Empfehlung von mir ;) )

das würde (ohne N in JNB) mit Eintritt in den Kruger insgesamt ca. 8800 ZAR, nach heutigem Wechselkurs ca. 670 EU für beide Zusammen, zzgl. Verpflegung, Mietwagen (+Sprit), ggf. Game Drives - Game Drives in den Restcamps (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (pdf-Link), da würde ich persönlich wenn dann (nur) die Sunset Touren buchen (falls wirklich die Lust nach ist), ansonsten selber fahren. Die Unterkünfte in Satara und Lower Sabie sind Bungalows am Zaun bzw Fluss, jeweils mit Kitchenette, WC&Shower, haben eigenen Grill und sind fully equipped (Geschirr und Co), sie sind sicherlich nicht so luxuriös wie die Private Lodges in oben angeführter Tour, bieten jedoch den "Luxus" direkt im Park zu sein, und damit mittendrin ;)
lG M@rie

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parabuthus

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Sonntag, 1. Februar 2015, 21:52

Den Plan kann ich so nur unterschreiben. So würde ich es an eurer Stelle machen.

LG

Christian

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joerns (1. Februar 2015, 22:41)

joerns

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Sonntag, 1. Februar 2015, 22:40

WOW!!!! Tausend Dank M@rie!!! Das klingt doch spitze! Das schaue ich mir morgen mal noch genau auf der Karte an. Super, du hast uns echt mega geholfen. :thumbsup:

sasowewi

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Montag, 2. Februar 2015, 00:57

Und wieder wird dazu geraten nach einer 20-stündigen Reise noch mal eben fast 500 Kilometer mit dem Auto in einem unbekannten Land zurückzulegen.

Gleich losfahren ist in meinen Augen die schlechteste Möglichkeit. Stellt euch die Frage ob ihr andersrum nach 20 Stunden Flug übermüdet in Frankfurt ankommen möchtet um dann noch mit dem Auto nach Rügen oder ins Allgäu zu fahren? Ich würde das nicht tun, aber in Frankfurt ist der Weg bis zum Bahnhof ja auch nicht so weit und man kann im Zug schlafen. Seid ihr schonmal übermüdet im Berufsverkehr in einer unbekannten Stadt gefahren, dazu noch auf der "falschen" Seite? Davon kann ich nur abraten.

Sorry wenn ich das so drastisch schreibe, ich habe mehr als einmal erlebt das Reisen bereits am Ankuftstag mit einem Unfall und einem Totalschaden des Mietwagens (der bei Übermüdung immer zu Lasten des Mieters geht) geendet haben. Und eine Hochzeitsreise hat es erst recht verdient dass sie ohne Unfall abläuft. Meine eigene ging übrigens auch nach Südafrika und war ein Traum, mal abgesehen von den Mitreisennden.....Erster Tag, Ankunft und Fahrt nach Pretoria, nettes Abendessen, nette Gastgeber und am nächsten Tag gings zur Panorama Route, emfpehlen kann ich das Summerfields Rose Retreat....

Wenn es wirklich nur sieben Tage sind nehmt euch einen Tag zum Ankommen und sucht euch ein schönes Hotel und lasst Euch verwöhnen. Nehmt Euch am nächsten Tag einen Mietwagen und fahrt in ein privates Camp am Krüger bei dem die Game drives mit drin sind, eine Nacht, Frühpirsch, gut aufpassen was die Ranger erzählen und fahrt dann selbst in den Park. Game drives werden in allen grösseren Camps angeboten.

So, und jetzt kommen wieder die die meinen das wäre alles kein Problem, da freue ich mich immer wenn ich an den Unfallstellen vorbeifahre und sie mich nicht noch mit von der Piste geholt haben...

lg sasowewi
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parabuthus

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Montag, 2. Februar 2015, 09:28

Im Grunde hast du ja recht. Selber würde man das vermutlich so nicht machen.

Der Fehler fängt aber wohl schon vorher an, nämlich beim gesetzten Zeitlimit von einer Woche. Klar will man da viel sehen und hetzt vermeintlich durch das Land.

In diesem Fall wäre es wohl in der Tat besser, sich nach dem Flüge etwas im Großraum Johannesburg zu suchen und dafür eine Nacht bei der Panoramaroute zu streichen.

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Bär

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Montag, 2. Februar 2015, 10:10

Ob und wie weit man fährt muss doch jeder selbst entscheiden. Ich habe jedenfalls bei inzwischen 15 Südafrikaaufenthalten noch keinen einzigen Unfall mit Touribeteiligung gesehen. Bei gleicher Fahrleistung erlebe ich auf Deutschlands Autobahnen deutlich mehr, vor allem mit LKW-Beteiligung.

Das einzige was ich anrate ist, die erste Nacht so zu planen, dass man zur Not auch später ankommen kann (ergo nicht in einem Nationalpark, der eine feste Schließzeit hat). Das nimmt Druck aus der Anreise und man kann bei eintretender Müdigkeit auch mal rechts ranfahren und einen Powernap machen.

Übrigens empfinde ich die Fahrt vom O.R. Tambo nach Pretoria als anstrengender als in Richtung Krüger. Denn vom Flughafen ist man ja nach kurzer Zeit schon auf der recht relaxten N12.

Sasowewis Bemerkung, dass er sich freut, wenn er an Unfallstellen vorbeifährt, fand ich übrigens sehr unglücklich formuliert. X(
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Montag, 2. Februar 2015, 11:14

sasowewi weiß, dass ich i.d.R. zu jenen gehöre, die bspw. für einen Weiterflug bis Nelspruit plädieren :whistling:

Das einzige was ich anrate ist, die erste Nacht so zu planen, dass man zur Not auch später ankommen kann (ergo nicht in einem Nationalpark, der eine feste Schließzeit hat). Das nimmt Druck aus der Anreise und man kann bei eintretender Müdigkeit auch mal rechts ranfahren und einen Powernap machen.

deshalb mein Tipp Sabie als erste Station zu planen - Landung gegen 8:15 heisst ungefähr um 11:00 Uhr den Flughafen Richtung Kruger/Panorama Route verlassen zu können, da bleiben für die rd. 360km nach Sabie bis Sonnenuntergang um 17:40 über 6h Zeit, um im Hellen nach Sabie zu kommen, da wären so einige Powernaps möglich ;)
lG M@rie

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Thomaero

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16

Montag, 2. Februar 2015, 11:33

Oder man fliegt ...

Oder man steigt für < € 100,--/ Person in einen Inlandsflieger und fliegt weiter nach Nelspruit oder gar nach Skukuza. Insbesondere, wenn man wenig Zeit hat ist das zumindest für eine Strecke eine Überlegung wert

Grüße

Thomas

Bär

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Montag, 2. Februar 2015, 11:50

Viele Wege führen nach Rom, oder in diesem Fall in den KNP. Wenn man fliegt hat man wiederum Umsteigestress und zusätzliche Kosten durch Flug und Mietwageneinweggebühr. Ob man wirklich deutlich früher ankommt bezweifle ich. Entweder man hat einen kleinen Timeslot fürs Umsteigen, dann muss aber alles rucki-zucki gehen, oder man plant einen Zeitpuffer ein, dann wäre man mit dem Mietwagen schon auf halber Strecke in Middelburg, wenn der Flieger abhebt.

Hat alles Vor- und Nachteile und jeder muss für sich entscheiden, welche Variante er wählt. Bei nur 7 Tagen einen davon in Johannesburg verbringen würde ich jedoch nicht (und das obwohl ich die Metropole mag). Zumal wenn wie beim TE ausdrücklich Game Drives gewünscht werden und nicht 5*-Hotels.

Wenn man längere Zeit als Selbstversorger in Südafrika bleibt kann das wiederum anders aussehen. Da kann der Aufenthalt am Ankunftstag in Johannesburg schon deshalb sinnvoll sein, weil man hier deutlich bessere Einkaufsmöglichkeiten hat und man bei Problemen mit der MW-Firma besser und schneller eine Lösung findet.
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Montag, 2. Februar 2015, 11:53

@ Bär,

du hast Recht, das konnte man missverstehen. Natürlich freue mich mich nicht wenn ich eine Unfallstelle sehe, ich freue mich dass er Fahrer mich nicht auch noch darin verwickelt hat. Ich habe halt öfter mit dem Thema zu tun als du und kenne halt jemanden der innerhalb von einigen Monaten 7 Fahrzeuge durch unvorsichtige Toruisten als Totalschaden abschreiben musste, da warnt man lieber einmal mehr, die Selbstüberschätzung gerade bei Erstbesuchern ist leider weit verbreitet. Zum anderen bin ich halt öfter unterwegs und habe schon einige Unfälle als Augenzeuge gesehen. Leider auch schon in Deutschland und wenn du mit ansehen musstest wie sich jemand auf der Autobahn totfährt weil er eingeschlafen ist ohne dass du helfen kannst kommst du ins Grübeln.

Alles in allem sind 7 Tage aber auch wirklich zu wenig, die Idee mit dem Weiterflug ist ja auch nicht schlecht.

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Montag, 2. Februar 2015, 12:29

Ich habe halt öfter mit dem Thema zu tun als du und kenne halt jemanden der innerhalb von einigen Monaten 7 Fahrzeuge durch unvorsichtige Toruisten als Totalschaden abschreiben musste, da warnt man lieber einmal mehr

Ich fürchte, dass Du genau deshalb einen Tunnelblick für die Gefahren hast. Das ist so wie wenn man sich ein neues Auto kauft: vorher hat man die nie wahrgenommen, aber plötzlich fahren alle dasselbe Modell. :D

Man soll die Gefahren des Straßenverkehrs im Ausland nicht kleinreden, aber unnötige Panikmache verängstigt die Leute nur. Unsere Foriker haben inzwischen über 200 Reiseberichte erstellt, davon sehr viele von Erstreisenden. Mein Fazit daraus ist: an den Linskverkehr gewöhnen sich alle schnell (abgesehen vom Scheibenwischerwinken), die meisten haben sich die Straßenverhältnisse schlechter und den Verkehr übler vorgestellt. Viele loben die Rücksichtnahme der meisten Verkehrsteilnehmer, das zur Seite fahren, das freundliche sich Bedanken. Und viele können sich (angesichts der Lichtverschmutzung hierzulande) nicht vorstellen, wie dunkel es nachts wirklich sein kann und verstehen erst dann, weshalb die Erfahrenen von Nachtfahrten in ländlichen Gebieten abraten.

Ja, die Leute sollen sich am Anreisetag nicht selbstüberschätzen, aber sie sind auch unterschiedlich. Der eine macht im Flieger kein Auge zu und der nächste schläft schon vor dem Abendessen wie ein Murmeltier. Der eine ist ängstlich und der nächste vernünftig und macht auch mal Pausen. Der eine fährt zuhause gerade mal zum Supermarkt, der andere als Außendienstler 120.000 km im Jahr. Der eine hat einen Partner dabei, der genauso gut fährt und ihn ablösen kann, der andere ist mit jemand unterwegs, der den Führerschein eigentlich abgeben sollte... ;) Der ängstliche, alleinfahrende Nichtschläfer mit 1000 km Fahrpraxis per anno sollte sich am ersten Tag tatsächlich nicht zu viel vornehmen - oder gleich eine Gruppenreise buchen. :whistling:

Selbstüberschätzung stellte ich bisher übrigens eher bei den einheimischen Fahrern fest. Denn während man fast alle Touris an einer fast zwanghaften Geschwindigkeitseinhaltung sofort erkennt - weißer Klein- oder Mittelklassewagen, Pärchen vorne, Handgepäck auf dem Rücksitz, wenig Spurwechsel - benehmen sich manche Locals doch *öhm* unorthodox. Entweder "ich fahr aber trotz 120 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung nur 80, das spart Sprit" (schwarz, Tazz oder Corsa) oder "ich bin wichtig, hab's eilig, macht mal Platz. Falls ich von den Cops rausgezogen werde habe ich Geld und/ oder Beziehungen" (schwarz, Mercedes (Ü40) oder BMW (U40)). Aber glücklicherweise kommt das auch nicht allzu oft vor...
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Montag, 2. Februar 2015, 13:08

Ich habe halt öfter mit dem Thema zu tun als du und kenne halt jemanden der innerhalb von einigen Monaten 7 Fahrzeuge durch unvorsichtige Toruisten als Totalschaden abschreiben musste, da warnt man lieber einmal mehr
Selbstüberschätzung stellte ich bisher übrigens eher bei den einheimischen Fahrern fest. Denn während man fast alle Touris an einer fast zwanghaften Geschwindigkeitseinhaltung sofort erkennt - weißer Klein- oder Mittelklassewagen, Pärchen vorne, Handgepäck auf dem Rücksitz, wenig Spurwechsel - benehmen sich manche Locals doch *öhm* unorthodox. Entweder "ich fahr aber trotz 120 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung nur 80, das spart Sprit" (schwarz, Tazz oder Corsa) oder "ich bin wichtig, hab's eilig, macht mal Platz. Falls ich von den Cops rausgezogen werde habe ich Geld und/ oder Beziehungen" (schwarz, Mercedes (Ü40) oder BMW (U40)). Aber glücklicherweise kommt das auch nicht allzu oft vor...
:D :thumbsup:
Das kommt mir schon eher bekannt vor. Inkl. dem "ich überhol den LKW egal wo, auch wenn vor mir noch 2 weitere autos stehen. solange ich 20-40km/h schneller bin reichts"

Denke auch, dass es eine individuelle Sache ist. Ob man jetzt noch 50 oder 300km fährt, das spielt imo nicht so eine Rolle solange man einigermassen ausgeruht ist.
Zumal bei mir ganz ehrlich die Vorfreude viel zu gross ist, um da noch irgendwie lange in der Grossstadt zu bleiben.

Ich gehöre eher zu der Fraktion, die am letzten Tag/vor dem Abflug ein ziemlich grosses Zeitfenster lässt...
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