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Kathy1508

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Montag, 30. März 2015, 18:16

Transport/ Unterkunft: St. Lucia, Kapstadt, Johannesburg

Guten Tag zusammen,

mein Freund und ich (beide 20 Jahre alt) sind sehr reisebegeistert und werden, nachdem wir letztes Jahr kreuz und quer durch Kalifornien gereist sind, im Juli diesen Jahres zum ersten Mal nach Südafrika fliegen. Reisezeitraum ist der 14.7 bis zum 26.7.15.

Unsere bisherigen Planungen sehen folgendermaßen aus:
Wir werden früh morgens am 15.7 in Johannesburg ankommen und dort bis zum 17. Juli bleiben. Am 18. fliegen wir nach Durban (King Shaka) und würden dann gerne für die nächsten paar Tage nach St. Lucia reisen, von wo aus wir wahrscheinlich leicht zum Hluhluwe Umfolozi Park kommen, da die von uns bevorzugte Safari Tour den Transport von St. Lucia zum Park und wieder zurück beinhaltet. Am Tag darauf ist eine Bootsafari geplant und eine anschließende Städtebesichtigung. Am Dienstag, den 21.7 würden wir vom King Shaka Flughafen nach Kapstadt fliegen, wo wir die letzten paar Tage bis zum Abflug am 26.7 verbringen. Bis jetzt ist nur der Flug von Deutschland nach Südafrika gebucht, also alles nur Überlegungen.
Unterkünfte bis auf ein Gästehaus für die Tage in St. Lucia haben wir bis jetzt noch keine. (Auch das ist noch nicht gebucht.)

Wir werden zu zweit OHNE Mietwagen unterwegs sein. Die Hauptfrage ist, wie wir vom Flughafen in Durban nach St. Lucia kommen. Wir haben gestern bereits Stunde über Stunde das ganze Internet und Forum nach Anfahrtsmöglichkeiten abgesucht, doch entweder wurden keine Angaben zur Anreise gemacht oder nur über die Wege mit einem Mietwagen berichtet. Shuttlebusse haben wir für 80€ pro Strecke gesehen, allerdings fahren diese leider nicht immer täglich oder sind sehr teuer. Gibt es vielleicht (günstigere) Alternativen, wie man nach St. Lucia kommen könnte? Oder gibt es gute Shuttlebusse die auch samstags diese Strecke fahren und sind bezahlbar? Oder kann jemand vielleicht ein Hotel bzw. eine Unterkunft empfehlen, die einen Transport vom Flughafen in Durban nach St. Lucia beinhaltet?

Grundsätzlich ist zu sagen, dass unser Budget als Studenten relativ knapp bemessen ist. Deswegen sollten unsere Ausgaben ohne Langstreckenflug nach Südafrika 1600€ eher nicht überschreiten. Solange die Sauberkeit und die Lage stimmen (Entfernung zum Stadtzentrum & Sicherheit) ist die Unterkunft egal. Es sollten nur keine Schlafsäle und Gemeinschaftsbäder sein, sondern am liebsten Doppelbettzimmer. Wir sind also schon bestrebt, das Beste was für unser Geld möglich ist, aus den Unterkünften herauszuholen. Perfekt wäre es, wenn die Unterkünfte Transportmöglichkeiten von den jeweiligen Flughäfen anbieten oder es generell einen guten Shuttleservice gibt, da wir leider ohne Mietwagen nicht sehr mobil sind.

Wir sind dankbar über jede Empfehlung einer guten Unterkunft und Transportmöglichkeiten, sei es in Johannesburg, Kapstadt oder St. Lucia. Vielleicht hat jemand ein paar Geheimtipps? Zudem sind wir offen für alle möglichen Vorschläge für Aktivitäten in den verschiedenen Städten, d.h. was man dort auf jeden Fall besichtigen oder gemacht haben sollte.

Wir freuen uns über zahlreiche Antworten und Tipps :-)

Liebe Grüße,
Amir und Kathrin

bandi

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2

Montag, 30. März 2015, 18:45

Hallo Kathrin,
ohne Mietwagen wird es schwer werden, bestimmte Wunschdestinationen zu erreichen, zumal wenn man nicht so viel Zeit hat.
Vielleicht hilft dir dieser Link (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) :saflag:

LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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Kathy1508 (31. März 2015, 08:34)

San224

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3

Montag, 30. März 2015, 19:10

Hallo Kathrin,

die 1.600€ sind wahrscheinlich pro Person gemeint, oder?

Ich würde euch empfehlen, für den Abschnitt Durban - St. Lucia - Hluhluwe - Durban einen Mietwagen zu buchen. Dafür braucht ihr keinen SUV, es reicht ein kleiner Wagen und die sind schon sehr günstig zu bekommen (einfach mal auf billiger-Mietwagen.de oder ähnlichem schauen). Dementsprechend spart ihr auch die recht hohen Transportkosten und die Kosten für eine Tour in den Hluhluwe. Die könnt ihr dann flexibel im eigenen Wagen machen.

M@rie

Buschbaby

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4

Montag, 30. März 2015, 19:11

mir wäre neu, wenn der BazBus nach St. Lucia fahren würde ;) - den kleinsten Mietwagen (Chevrolet Spark) gäbe es vom 18.7.-21.7. ab/bis DUR schon für 65EU (inkl. Versicherung ohne Selbstbeteiligung), also nun auch kein Vermögen
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

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Kathy1508 (31. März 2015, 08:34)

Kathy1508

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5

Montag, 30. März 2015, 19:50

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

@bandi: Die Seite mit dem BAZ Bus werde ich mir auf jeden Fall mal näher ansehen, vielen Dank für den Tipp! :saflag:

@San224: Ja das stimmt mit den Ersparnissen! Oh wie lieb, vielen Dank, dass du schon nachgeschaut hast!!! :danke:

@M@arie: Super, vielen Dank für die Info! Aber kann ich auch einen Wagen mieten, wenn wir noch keine 21 sind?

M@rie

Buschbaby

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6

Montag, 30. März 2015, 20:32

ja, das kostet je nach Anbieter allerdings extra - komme dann auf ca 120EU, sollte immer noch günstiger als div. Transfers sein, inbs. wenn ihr selber in den HI fahrt
lG M@rie

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Bär (30. März 2015, 23:32)

brioc

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Dienstag, 31. März 2015, 00:05

Wenn man über DER bei Hertz bucht, zahlt man keinen Aufpreis für U21 und hat durch das DerTour Spezial auch alle Versicherungen ohne Selbstbeteiligung (Habe das Paket selbst gerade für nächsten Monat gebucht).

ich habe auch gerade mal geschaut wie viel das für diesen Zeitraum kosten würde. Bei einem Chevrolet Spark wie in M@rie erwähnt hatte zahlt man immernoch nur 63€ oder für einen Toyota Corolla 78€

Ich persönlich denke es wäre sinnvoller und einfacher mit einem Mietwagen, und dann würde ich auch in den Hluhluwe auf eigene Faust mit dem Mietwagen statt der Tour.

Den Bazbus fande ich super als ich an vielen Stationen auf der Gardenroute halt gemacht habe. aber der fährt von Durban aus nicht die Küste Richtung Norden entlang, außerdem ist er, wenn man keine Hop on/Hop off tour macht auch sehr teuer

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bandi (31. März 2015, 10:07), Kathy1508 (31. März 2015, 08:32), Bär (31. März 2015, 00:22)

Primalima

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Dienstag, 31. März 2015, 10:47

Hallo Kathy,

wenn Du einen Mietwagen buchen möchtest benötigst Du in jeden Fall eine Kreditkarte - und zwar keine Prepaid-Karte, sondern eine mit geprägten Zahlen.
Da ich im Juni einen Transfer von St. Lucia nach Hluhluwe-Imfolozi benötige (ich bin mit dem Fahrrad unterwegs und kann damit nicht in den Park) habe ich mit verschiedenen Tour-Anbietern in Südafrika telefoniert. Interessant für Dich könnte Mweni-Tours sein, die regelmäßig von Durban Richtung Hluhluwe und St.Lucia fahren:
Matthew Butt
Mnweni Tours
Cell: +27 82 482 6465
Tel/Fax: +27 31 563 5759

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Email:info@mnwenitours.co.za

Ich selber werde mit einem privaten Taxi-Service in den Park fahren, das wird aber vermutlich für die Strecke Durban - St.Lucia zu teuer sein - aber vielleicht braucht Ihr ja auch in der Gegend um Hluhluwe einen Transfer. Den Kontakt hat ich über das Isinkwe Backpacker Camp in Hluhluwe bekommen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Viele Grüße
Martin

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Kathy1508 (31. März 2015, 11:15)

Kathy1508

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Donnerstag, 2. April 2015, 18:42

Super, vielen Dank! :danke:

In Durban werden wir jetzt auf jedenfall einen Mietwagen nehmen. Wir haben mal überschlagen, das würde pro Person 100 (!!) Euro weniger kosten.
In Johannesburg gibt es ja soweit ich weiß ein relativ neues Busnetz. Hat da schon einer Erfahrung mit gesammelt? Bzw. hat einer zufällig einen Plan oder eine Route mit den Stops?
Da wir dort ohne Mietwagen unterwegs sind, würden wir unsere Unterkunft demnach gerne in die Nähe einer Bushaltestelle suchen. Gibt es Empfehlungen? :rolleyes:

Viele Grüße,
Kathrin

Beat H. Schweizer

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Sonntag, 5. April 2015, 08:45

Schau mal bei Tante Gockel unter "Johannesburg Metrobus", da wird dir geholfen!
Cheers, Battli
Gartenbahner, Modellbauer, Vielreisender. Alles in der HP www.trainmaster48.net nachzulesen.

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Kathy1508 (25. Mai 2015, 13:42)

Eiskuh

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Montag, 6. April 2015, 20:05

Servus,

Juli, Johannesburg, bringt auf jedenfall die dicksten Pullies mit die ihr habt, ihr werdet sonst trotz den +15Grad tagsüber wünschen ihr seit splitter nackt auf einer stürmischen Skipiste ;). Und Kapstadt könnte nass, kalt und stürmisch sein.

Wohne seit einem Jahr wieder in Johannesburg, und ohne Auto. Das mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln ist schwierig wenn man zu den touristisch sinnvollen Orten hin will, vor allem mit dem Bus.Die Minibus taxen führen am schnellsten zum Ziel, aber man muss sich da auskennen. Leider können einem weder Taxi- noch Busfahrer sinnvolle Hilfe geben wie es weiter geht, die meisten Fahren kennen ausschließlich ihre eigene Route. Habt ihr schon Ideen wo ihr in Johannesburg hin wollt? Falls Ihr einen Tourguide in Johannesburg braucht, dann gebt mir Bescheid, muss schließlich irgendwann mal selber Urlaub machen, hihi.

Gruß
Michael

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Kathy1508 (25. Mai 2015, 13:42)

brioc

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Donnerstag, 16. April 2015, 16:34

Hm, bei "relativ neues Busnetz" in Jozi würde ich nicht gerade an die Metrobusse denken... Es gibt die Busse, die zum Gautrain gehören (siehe hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ). Allerdings fahren die erstens nicht sehr weit, und zweitens nur im Norden. Dafür fahren sie unter der Woche meist alle 12 Minuten, das war bei Metrobus nicht ganz so :sleeping:

Trotzdem, die helfen nur bedingt. Da hat Michael schon recht, ich benutze auch immer die Minibustaxen, ist einfach am schnellsten und billigsten, man kommt überall hin. Wenn man ein bestimmtes Ziel hat kann man auch an den Taxiranks immer nach dem richtigen Taxi fragen, dass da hin fährt. aber sonst ist das ohne Erfahrung schon sehr schwierig.

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Kathy1508 (25. Mai 2015, 13:43)

Eiskuh

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Donnerstag, 16. April 2015, 21:16

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , es gibt seit diesem Jahr auch noch das neue Rea Vaya Busnetzt, also ganz frisch. Habe leider noch keine Erfahrung mit diesem Anbieter gesammelt. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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brioc (16. April 2015, 23:06)

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Donnerstag, 16. April 2015, 21:38

@Armin& Karin: Bzgl. der Unterkunft wäre für euch das Lebos Backpackers in Johannesburg evtl interessant für 1 Nacht.Hab selbst schon dort übernachtet und kann es nur weiterempfehlen. Das Backpackers liegt im Township Soweto und bietet auch Fahrradtouren an wo ihr etwas vom Township leben gezeigt bekommt, inkl kostprobe des einheimischen Bier und Leckerreien.Ihr könnt von dort aus dann auch gemühtlich zu Mandelas und Tutus haus spazieren gehen.

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Kathy1508 (25. Mai 2015, 13:44)

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Donnerstag, 16. April 2015, 23:12

Stimmt ja, Rea vaya! Vergesse ich immer, da die leider auch nicht Richtung Southgate/Mondeor fahren, und ich sie deshalb nie genutzt habe. Aber das Netz ist auf jeden Fall deutlich größer als dass der Gautrainbusse. Die Gautrainbusse lohnen sich, wenn man innerhalb einer Stunde auch den Zug nutzt, dann zahlt man nur R1 pro Fahrt bzw. R6 zur Hauptverkehrszeit.

Wie gesagt, Die RV-Busse habe ich nie genutzt, aber alle Stationen sahen sehr gut aus, und ich habe auch einige davon in der Stadt gefunden, würde ich mir auf jeden Fall anschauen

Kathy1508

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Freitag, 15. Mai 2015, 11:44

Guten Morgen zusammen!

Ich reise in zwei Monaten zusammen mit meinem Freund nach Südafrika und werde die ersten Tage in Joburg verbringen. Wir würden sehr gerne einige afrikanische Impressionen sammeln und wollen uns die Lesedi Cultural Village auf keinen Fall entgehen lassen. Wir haben auch schon gesehen, dass half day Touren von Johannesburg angeboten werden (wir sind in Joburg ohne Mietwagen unterwegs!). Allerdings finden wir keine Preise dazu. Hat das jemand schonmal gemacht und könnte uns sagen auf was wir uns da preislich einstellen müssen? Gerne auch den Anbieter nennen. :-)

Vielen Dank schonmal im Voraus!

Liebe Grüße,
Kathrin

Kathy1508

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Dienstag, 21. Juli 2015, 19:22

Ich werde mal einen kleinen Reisebericht schreiben für alle, die mit wenig Zeit und wenig Geld nach Südafrika Reisen wollen und das Beste herausholen wollen. (Größtenteils OHNE Mietwagen)

Wir (2 Stundenten) sind am 14.7 nach Johannesburg geflogen und fliegen am 26.7 von Kapstadt aus zurück nach Deutschland.
Für Flüge (1 Flug von Deutschland nach SA + 2 Inlandsflüge), Mietwagen für 3 Tage und alle Hotels haben wir für den Zeitraum insgesamt 1100€ bezahlt.

1. Stop: Johannesburg

Nachdem wir 25 Stunden unterwegs waren sind wir eeeeeeendlich um 7 Uhr morgens in unserem Hotel, Arum Place Guest House, angekommen und erstmal für 2 Stunden ins Bett gefallen. Dieses Guesthouse ist sehr modern, geräumig und sauber. Zudem sind die Gastgeber sehr sehr freundlich und hilfsbereit! Wir durften direkt auf unser Zimmer, obwohl Check-in eigentlich erst um 14 Uhr war und uns wurde bei der Ankunft Frühstück mit Café und Tee angeboten, obwohl dies auch erst für die nächsten Tage galt.

Nachdem wir ein bisschen Energie getankt hatten wurden wir von David zum nächsten Hop On Hop Off Stop gebracht, von wo aus wir direkt ein Ticket kaufen konnten und an der Tour teilnehmen durften. Ein paar Stunden später hatten wir uns bereits einen Eindruck von Joburg verschafft, sowohl von der Innenstadt als auch vom höchsten Gebäude Afrikas, dem Carlton Centre. Ein Hammer Ausblick! Anschließend wurden wir wieder für ein paar Euronen bzw Rand von John abgeholt und zum Guest House verfrachtet.

Abendessen gabs im La Piccola auf der berühmten 7th Street. Die Nudeln die wir dort verzehrten waren allerdings nicht so der Hit.

1 Transfer und 12 Stunden Schlaf später starteten wir mit einem netten Frühstück mit Eiern nach Wahl, Bacon, verschiedenen Sorten von Brot und Marmeladen, sowie reichlich Kaffee und Tee in den Tag. Wir besichtigten das Soccer Stadium, in dem die Fußball WM 2010 eröffnet und geschlossen wurde mit einem sehr freundlichen und witzigen Tour Guide. Insgesamt waren wir zu viert und durften die Umkleidekabinen/duschen, den Spielertunnel und schlussendlich auch das Spielfeld besichtigen. Fotos auf der Trainerbank durften dabei natürlich auch nicht fehlen! Die anderthalbstündige Tour hat für uns beide zusammen 120 Rand gekostet, also lohnt sich auf jedenfall mal vorbeizuschauen!!

Anschließend sind wir mit dem Hop on Hop Off Bus wieder in die Stadt zum Gandhi Square gefahren und haben dort eine Kleinigkeit gegessen. Abendessen gabs wieder auf der 9th Street back in Melville, diesmal im Lucky Bean. Sehr zu empfehlen!!! Wir haben Rumpsteak mit Pommes gegessen und waren sehr begeistert! Auch die Bedienung war sehr freundlich.

Am 3. und letzten Tag in Joburg sind wir zur Lesedi Cultural Village gefahren, eine Stadt die so aufgebaut ist wie früher mit den verschiedenen Stämmen und so. Der Eintritt war 310 Rand pro Person. Wir hatten zuerst eine Tour durch diese verschiedenen Stämme, wo uns auch illustriert wurde wie genau die dort gelebt haben und wer welche Rolle einnimmt. Ein Tourguide hat uns währenddessen alles mögliche über die jeweiligen Stämme erzählt und bat uns verschiedene Floskeln zu wiederholen. Nach dieser Tour gab es eine Sing- und Tanzvorführung und anschließend noch ein Video über Südafrika. Wir waren sehr begeistert und können auch diese Tour nur ans Herz legen!

Den Nachmittag verbrachten wir in Melville, aßen anschließend die Vorspeise im 'de la creme' und eine kleine Hauptspeise im 'Xai Xai' (sprecht das mal ganz schnell hintereinander aus!). Wir haben dort Gambas gegessen, die sehr sehr lecker waren! Das Einzige, was etwas gestört hat war, dass in Lokalen noch geraucht werden darf. Ansonsten ist auch das zu empfehlen.

Es war ein unfassbar toller Tag und es wäre auch eine super schöne und lange Nacht geworden, hätte ich nicht den Haken von der Kofferwaage im Zimmer (!) verloren, die wir Stunde über Stunde gesucht haben und bis heute noch nicht gefunden haben.....
Naja, am nächsten Morgen ging es los zum Flughafen und ab nach Durban. Das wars in Johannesburg.

Fazit: Hotel super- sowohl die Zimmer als auch die Gastgeber!!! Nur zu empfehlen, sehr günstig. Die beiden haben uns überall hingefahren für wenig Geld (mit Taxi hätten wir wahrscheinlich doppelt so viel gezahlt), haben Touren für uns herausgesucht, Preise verglichen und gebucht und uns ständig beraten und gute Tipps gegeben. Sehr freundlich! Von Johannesburg als Stadt waren wir allerdings ein bisschen enttäuscht. Mit der hop on Hop Off Tour haben wir innerhalb von einem Tag eigentlich ganz Johannesburg erkundet, da es unserer Meinung nach nicht viel zu sehen gibt (no offense!). Man muss aber auch dazu sagen, dass Südafrika ja eigentlich die Tiere und die Natur ausmacht und weniger die Städte. Ich denke, dass man Jozie auf jedenfall mal gesehen haben sollte, aber man braucht dafür nicht unbedingt 3 Wochen. Auf keinen Fall missen sollte man die cultural village Tour, das war unser Highlight dort.

Sonnige Grüße aus Südafrika :)

Fortsetzung folgt......

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Dienstag, 21. Juli 2015, 20:30

Schön, dass ihr einen Reisebericht schreibt, und das sogar noch während der Reise! :danke:
Freue mich auf die Fortsetzung.

Das Einzige, was etwas gestört hat war, dass in Lokalen noch geraucht werden darf.

Was auch immer da passiert ist, aber in südafrikanischen Restaurants ist das Rauchen grundsätzlich verboten. Die Eigentümer können abgegrenzte Raucherbereiche ausweisen, die aber nicht mehr als 25 Prozent des Lokals ausmachen dürfen.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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toetske (21. Juli 2015, 23:25), sunny_r (21. Juli 2015, 20:56)

Kathy1508

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Montag, 27. Juli 2015, 22:01

Zitat

2. Stop: Durban/ St. Lucia (oder auch Paradies)


Wir sind von Joburg nach Durban geflogen und haben uns dort einen Wagen gemietet, den wir vorher über (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) gebucht hatten. Ein Chevrolet Spark, für 3 Tage mit allen möglichen Versicherungen für knapp über 100€. Von dort aus sind wir direkt Richtung Norden gefahren und nach 2 Einhalb Stunden Fahrt wurden wir bereits am Ortseingang von einigen Affen am Straßenrand begrüßt.
Unsere Unterkunft war die Ndiza Lodge, die wahrscheinlich schönste Unterkunft in der wir bisher waren! Auf Bildern bei (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) usw sieht das zwar Schon gut aus aber nicht zu vergleichen mit dem was man vor Ort geboten bekommt! Ein riesen Zimmer mit einer Terasse und oben noch eine viel größere und noch Schönere Terasse, von der man das Meer sehen kann- BEAUTIFUL! Dort oben gibt es jeden Morgen Frühstück bis 10 Uhr. Da wir erst abends in St. Lucia angekommen sind, sind wir "nur noch" zum Strand gefahren. Ein Traum! (Ich kann nach dem Urlaub mal ein paar Bilder hochladen) auch das Wasser war für die Uhrzeit und die Jahreszeit noch richtig warm. Als die Sonne unter war, haben wir uns wieder auf den Weg zurück gemacht. Da Amanda, die Besitzerin, sich schon um all unsere Touren gekümmert hat, könnten wir nach einem gemütlichen Dinner im 'Reef & Dune' direkt schlafen gehen. Wir mussten schließlich fit für die Safari am nächsten Morgen sein.
Ein paar Stunden später wurden wir um 5 Uhr morgens von Jeff, dem wahrscheinlich coolsten und witzigsten aber sehr kompetenten Guide abgeholt. Auf dem Hinweg zum Hluhluwe Umfolozi Park konnten wir schon ein paar Zebras sehen. Der Typ neben uns erzählte, dass er eine 3 day safari macht und am Tag zuvor beobachten konnte, wie 6 Löwen einen Büffel erledigt hatten. Das hatte der Guide wohl zum ersten Mal in 9 Jahren gesehen. Wir haben also mit hohen Erwartungen den Eingang passiert und sahen direkt am Anfang ein schwarzes Nashorn. Spätestens dann hatte Jeff die beste Laune, weil das schwarze Nashorn sein Lieblingstier ist. 5 Minuten später konnten wir einige Löwen im Sonnenaufgang beobachten, wunderschön! Nach einigen Antilopen und Büffel führen wir einen Berg hinauf bis es "Do you guys see that view? It smells like coffee!" aus dem Cockpit tönte. Mit dem Blick auf eine unbeschreiblich schöne Aussicht während Sonnenaufgang hatten wir dann erstmal Frühstück und Kaffee. In den darauf folgenden Stunden sahen wir dann eine Elefantenfamilie, die sich auf den Weg zum Wasserloch machte mit zwei Kleinen, gefühlt Millionen Antilopen, Affen, Krokodile, jede Menge Büffel und Nashörner und am Horizont auch Zebras und eine Giraffe. Als Lunch haben wir an einem ausgetrockneten Fluss in dem sich unzählige Büffel und Affen tümmelten gegrillt, einfach unglaublich diese Aussicht! Wir sind immer noch total überwältigt. Es war eine super Erfahrung Tiere zu sehen, wie sie wirklich in der Wildnis leben und wie die sich verhalten wenn die sich unbeobachtet fühlen. Als Bonus hatten wir einen richtig tollen und sehr informativen, leidenschaftlichen Guide. Er wollte nicht jedes Mal das gleiche erzählen und sein Wissen runterrattern, sondern er bat uns Fragen zu stellen, die er dann umfangreich und mit Witz beantworten würde. Er wusste genau über den Tagesablauf verschiedener Tiere Bescheid und wo ungefähr sie sich zu welchem Zeitpunkt aufhalten würden. Zudem hatte er eine besondere Tonaufnahme mit der er "wild dogs" anlocken kann. Anhand von einem Haufen Kacke konnte er uns erzählen, von welchem Tier das stammt und woran er das erkannte. Kurz und knackig: Jeff war wie für uns geschaffen. Hammer Typ!
Am Ende des Tages konnten wir dank eines extra Loops, der Jeff wahrscheinlich ein bis zwei Überstunden abverlangte, noch jede Menge Giraffen sehen, die wir unbedingt noch sehen sollten. Krampfhaft versuchte er noch uns ein paar Elefanten aus der Nähe zu zeigen, jedoch gaben wir uns damit zufrieden, dass wir eine Elefantenfamilie in der Ferne gesehen haben, bei der wir ihre "actions, what they do in Wildlife" beobachten konnten. Jeff erklärte, dass das eigentlich viel schöner ist, als einem Elefanten auf der Straße zu begegnen, der uns nur anstarrt.
Langsam aber sicher ging unser Tag in der Wildlife zu Ende. Sobald wir den Park verlassen und mit den Elefanten abgeschlossen hatten, bekamen tatsächlich noch welche auf der rechten Straßenseite zu Gesicht, zusammen mit Zebras und Antilopen. Was ein perfektes Abschiedsfoto!

Sobald wir zu Hause waren haben wir unsere Sachen gepackt und sind ab zum Strand. Der Plan war dort kuuuurz ein bisschen Meeresluft einzuatmen bevor wir abendessen würden. Da wir den hohen Wellen allerdings nicht widerstehen konnten, verbrachten wir die nächsten paar Stunden im Meer.
Danach sind wir nochmal ins Reef & Dune gegangen und anschließend total kaputt und Bett gefallen.

Für den darauffolgenden Tag hatte Amanda für uns eine Whale Warching Tour gebucht und für danach die Hippo & croc Tour geplant.
Die ganze Woche über wurde das Whale Watching due to weather permissions abgesagt. Als erster Tag nach einer solchen Woche wurde mit einer rough sea und einem bumpy Ride nicht zu viel versprochen. Wir mussten uns durchgehend an den Halterungen festhalten, weil wir mit dem Boot von einer Welle zur nächsten gehüpft sind. Anfangs war es sehr schwer einen Wal zu finden und wenn wir einen gesehen hatten, hat dieser "Verstecken" mit uns gespielt. Wir wussten, dass der Wal da war, aber er hatte einfach keine Lust zu schwimmen oder springen. Er schwebte einfach nur im Wasser. Auch die nächsten Wale auf die wir trafen konnten wir nicht häufiger als zwei mal aus dem Wasser ragen sehen. Auch wenn die meisten damit beschäftigt waren nicht seekrank zu werden, waren alle ein bisschen enttäuscht. Doch nachdem ein bisschen Zeit verstrichen war konnten wir noch einen singenden Wal sehen, dessen Schwanzflosse immer wieder aus dem Wasser hinausragte und anschließend noch einen, der direkt neben unserem Boot geschwommen ist. Da haben wir mal wieder Glück gehabt :-)
Die Hippo & Croc Tour war was die Wellen etc angeht von der anderen Sorte. Mit 5 km/h düsten wir über dem Fluss, aber das war auch mal ganz angenehm. Hier konnten wir unzählige Hippos sehen und einige Krokodile sowie ein paar Adler und am Ende den Sonnenuntergang.
Die beiden Touren sind auf jedenfall neben der Safari zu empfehlen!
Den letzten Abend verbrachten wir im Braza, wo es super leckere Gambas gibt und super günstig!

Am nächsten Morgen durften wir dann zum ersten Mal das Frühstück in der Lodge auf der Terasse genießen. Wahnsinn! Soooooo ein schöner Ausblick und drum herum üüüüüüberall Affen, schöner kann man fast nicht frühstücken! Schade, dass wir das nur einmal gebießen konnten. Danach mussten wir leider direkt aufbrechen, damit wir unseren Flieger nach Kapstadt noch bekamen.

Fazit: St. Lucia ist ein einziger Traum und darf in keinem Südafrika Urlaub fehlen, ebenso wenig die Lodge!
Wir bedauern sehr, dass wir nicht länger dort bleiben konnten!

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Wicki4 (28. Juli 2015, 13:26), sunny_r (28. Juli 2015, 09:13), Fop (28. Juli 2015, 08:48), Piepsi (28. Juli 2015, 08:15), Cassandra (28. Juli 2015, 06:51), ReginaR. (28. Juli 2015, 06:50), toetske (28. Juli 2015, 00:14), corsa1968 (27. Juli 2015, 22:19), Bär (27. Juli 2015, 22:11), Cosmopolitan (27. Juli 2015, 22:10)