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Sprotte

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Sonntag, 16. August 2015, 20:03

Garden Route im Oktober 2015

Liebe Foriker,

ich bin neu im Forum und sende erst einmal ein "Hallo" an die Forumsgemeinde und alle Forum-Mitglieder.

Nachdem mein Mann (61) und ich (49) vor vier Jahren zum 1. Mal in Südafrika waren, hat uns der "Virus africanus" :rolleyes: gepackt und wir fliegen im Oktober bereits zum 3. Mal in dieses wunderschöne und faszinierende Land (na ja, im letzten Jahr waren wir in Namibia ;) - ebenfalls sehr zu empfehlen). Wir kommen aus dem Rheinland und lieben beide die afrikanische Tierwelt, die Natur, gutes Essen und Fotografieren ist (neben Whisky) eines unserer großen Hobbys. Im Anschluss an jede Reise entwerfe ich ein Fotobuch und mein Mann eine Bildershow.

Für unseren ersten beiden Reisen konnte ich mir jede Menge Tipps und Anregungen in diesem Forum holen - auch solche, die in keinem Reiseführer standen. Auch für unsere diesjährige Route habe ich viele Threads und Reiseberichte gelesen. Dafür schon mal ein dickes "Dankeschön" :danke: an alle fleißigen Schreiber. Zukünftig würde auch ich gerne meine Erfahrungen und/oder meinen Rat an andere Forums-Mitglieder weitergeben und habe mich deshalb endlich einmal offiziell registriert.

Unsere diesjährige Reiseroute sieht folgendermaßen aus:

09.10. Flug Frankfurt - JoBurg - Kapstadt (Nachtflug)
10.10. Ankunft Kapstadt bzw. Stellenbosch (Unterkunft: Guesthouse Allegria)
11.10. Kapstadt: Tafelberg und/oder Kirstenbosch
12.10. Winelands: diverse Weingüter, 4-Pässe Route
13.10. Stellenbosch - De Kelders: Cheetah Outreach, Betty's Bay (Unterkunft: Umnenge Lodge)
14.10 De Kelders: Whale Watching
15.10. De Kelders - Montagu: über Cap Agulhas, Swellendam, evtl. Robertson (Unterkunft: Malherbe Guesthouse)
16.10. Montagu - Prince Albert: über Barrydale, Ladismith, Calitzdorp, Oudtshoorn, Swartbergpass (Unterkunft: Saxe-Coburg Lodge)
17.10. Prince Albert - Wilderness: über Swartbergpass oder Alternative (Unterkunft: The Dune Guesthouse)
18.10. Wilderness - Storms River: über Knysna, Robberg NP, Nature?s Valley (Unterkunft: At the Woods Guesthouse)
19.10. Tsitsikamma NP
20.10. Storms River ? Addo: Daniell Cheetah (Unterkunft: Addo Dung Beetle Guest Farm)
21.10. Addo
22.10. Flug PE über JoBurg nach Phalaborwa - Transfer zur Makutsi Safari Farm (8 Nächte Makutsi inkl. Tented Camp)
30.10. Flug Phalaborwa - JoBurg - Frankfurt
31.10. Ankunft Frankfurt

Flüge, Mietwagen und Unterkünfte sind bereits alle gebucht.

Für Kapstadt bzw. Stellenbosch haben wir bewusst nur 3 Übernachtungen eingeplant. Wir haben bei unserer ersten Reise nach SA insgesamt 9 Tage in Kapstadt und Umgebung verbracht und deshalb schon sehr viel dort gesehen. Der Kruger Park stand bei unserer 2. Reise im Mittelpunkt. In diesem Jahr stehen die Highlights der Garden Route auf unseren Plan und abschließend 8 Nächte auf Makutsi in afrikanischer Wildnis (2 Nächte Tented Camp) mit einigen Game Drives. Ja, wir outen uns auch als Wiederholungstäter :whistling: von Makutsi und sind nach wie vor begeisterte Fans dieser Farm.

Für die Route habe ich mir auch einige Tipps von einem sehr lieben Arbeitskollegen geben lassen. Er wohnt zeitweise in CT und hat bereits mehrmals die Garden Route und auch die Klein Karoo befahren. Ich hoffe, dass die Route auch Eure Zustimmung findet :D . Oder gibt es Verbesserungspotential? Wichtig sind uns: Cheetah Outreach und/oder Daniell Cheetah (wir lieben beide diese Großkatzen!), Whale Watching, Swartbergpass (Klein Karoo), Tsitsikamma NP, Addo Elephant Park.

Während unseren Reisen schreibe ich immer Tagebuch und für unsere Familie und Freunde einen Blog. Gerne werde ich auch die ein oder anderen Erlebnisse und Fotos nach unserer Rückkehr mit Euch teilen.


Bis dahin - ganz liebe Grüße :saflag:
Birgit

Beleza

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Montag, 17. August 2015, 07:46

Guten Morgen Birgit,

ich würde das Cheetah Outreach nicht besuchen und mich auf Daniell Cheetah beschränken. Das Cheetah Outreach genießt keinen sonderlich guten Ruf. Daniell Cheetah dagegen kann man guten Gewissens besuchen.

Viele Grüße
Beleza
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Sprotte

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Montag, 17. August 2015, 12:52

Hallo Beleza,

vielen Dank für den Hinweis.
Ich hatte mir die "Good and Ugly List" angeschaut und da war Cheetah Outreach nicht verzeichnet. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass diese Einrichtung in Ordnung ist. Dann ist die Liste wohl leider nicht vollständig oder schon wieder überholt :|

Dann werden wir diesen Punkt wohl bei unserer Planung streichen.

Viele Grüße
Birgit

M@rie

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4

Montag, 17. August 2015, 13:36

Ich hatte mir die "Good and Ugly List" angeschaut und da war Cheetah Outreach nicht verzeichnet.

doch, es ist verzeichnet ;)
lG M@rie

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Montag, 17. August 2015, 21:13

doch, es ist verzeichnet

Stimmt.

Ich hatte mir die "Good and Ugly List" angeschaut und da war Cheetah Outreach nicht verzeichnet

Aber prima, dass Du die Liste verwendet hast. Bitte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) verwenden, dann ist die Liste vollständig. Wenn man sie auf der Facebook-Seite der Volunteers anschaut, muss man auf "weiterlesen..." klicken, damit alle Einrichtungen angezeigt werden.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Montag, 17. August 2015, 22:33

Hallo Bär,

danke nochmals für den Link. Jetzt habe ich es auch gelesen :)

Sprotte

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Sonntag, 13. Dezember 2015, 16:43

Reisebericht Südafrika im Oktober 2015 – 2 Wochen Selbstfahrerreise und 1 Woche Safari Game Reserve

Hallo, liebe Forum-Mitglieder,

unser Südafrika-Urlaub im Oktober liegt jetzt schon eine Weile zurück und Weihnachten steht bereits vor Tür.

Zuerst möchte ich mich für die Hilfe, Tipps und Anregungen, die ich hier im Forum während der Planung unserer Reise erhalten und gefunden habe, bedanken. In diesem Jahr lag unser Fokus auf den Hightlights der berühmten Garden Route und zum Abschluss haben wir 8 Tage auf der Makutsi Safari Lodge verbracht. Es war unsere 3. Reise nach Südafrika und mit Sicherheit nicht die Letzte. Wir sind mittlerweile mit dem „Virus africanus“ infiziert und möchten sowohl Südafrika als auch Namibia noch intensiver kennen lernen.

Während unserer Reise haben wir (fast) täglich unseren Reise-Blog für Familie und Freunde gefüttert, damit sie uns ein Stück weit begleiten können. Ich werde in den nächsten Tagen Teile des Blogs hier ins Forum übertragen. Vielleicht findet der ein oder andere ja ebenfalls Anregungen für seine anstehende bzw. nächste Tour.

Viel Spaß beim Lesen und noch eine schöne Weihnachtszeit wünscht Euch allen

Birgit



Unsere Route:

09.10. Flug Frankfurt - JoBurg - Kapstadt (mit SAA)
10.10. Ankunft Kapstadt bzw. Stellenbosch (Unterkunft: Guesthouse Allegria)
11.10. Botanischer Garten Kirstenbosch,Kapstadt (Waterfront)
12.10. Winelands - Boschendal, 4-Pässe Route,Vergelegen
13.10. Stellenbosch - De Kelders über Betty's Bay, Hermanus (Unterkunft: Umnenge Lodge)
14.10 De Kelders: Whale Watching mit Ivenhoe Sea Safaris
15.10. De Kelders – Montagu über Cap Agulhas und Swellendam (Unterkunft: Malherbe Guesthouse)
16.10. Montagu - Prince Albert über Barrydale, Ladismith, Calitzdorp, Oudtshoorn, Swartbergpass (Unterkunft: Saxe-Coburg Lodge)
17.10. Prince Albert - Wilderness über Meiringspoort, Outeniqua Pass (Unterkunft: The Dune Guesthouse)
18.10. Wilderness – Tsitsikamma NP über Knysna, Nature’s Valley (Unterkunft: Storms River Mouth Restcamp)
19.10. Tsitsikamma NP – Suspension Bridge
20.10. Tsitsikamma NP – Addo Elephant NP, Daniell Cheetah Project (Unterkunft: Addo Dung Beetle Guest Farm)
21.10. Addo Elephant NP
22.10. Flug PE über JoBurg nach Phalaborwa - Transfer zur Makutsi Safari Farm (8 Nächte Makutsi inkl. Tented Camp)
30.10. Flug Phalaborwa - JoBurg - Frankfurt
31.10. Ankunft Frankfurt



Tag 1 - Freitag, 9. Oktober 2015

Das lange Warten hat ein Ende und es ist es soweit: Am 9. Oktober geht es zum 3. Mal für 3 Wochen nach Südafrika. Wir haben am Morgen die Taschen noch einmal kontrolliert, ob wir auch ja nichts vergessen haben und machen uns mit dem Wagen auf den Weg zum Frankfurter Flughafen.
Wir haben ausreichend Zeit und kommen entspannt in Frankfurt an. Unser Boarding beginnt um 20:00 Uhr und die Maschine hebt pünktlich in Richtung Süden ab. :saflag:



Tag 2 - Samstag, 10.10.2015

Wir sind wohlbehalten in Kapstadt angekommen - alles hat reibungslos funktioniert. Gegen 15:00 Uhr kommen wir in unserer ersten Unterkunft an - dem Allegria Guesthouse in Stellenbosch. Dieses liegt sehr ruhig in den Weinbergen mit traumhaftem Blick auf Stellenbosch und die Winelands. Den tollen Pool jedoch nutzen wir nicht – dazu ist es in dieser Jahreszeit noch ein wenig frisch.

Wir unternehmen nicht mehr viel: kurzer Stopp im Supermarkt, anschließend einen Bummel durch Stellenbosch und zum Abschluss super leckere Burger im Hudsons‘ (Straußenburger mit Cranberries und Ziegenkäse – lecker!). Wir lassen den Abend bei einem Glas Shiraz (hauseigenes Weingut) ausklingen und gehen zeitig zu Bett. Schließlich haben wir noch ein wenig Schlaf aus der vergangenen Nacht nachzuholen.



Tag 3 - Sonntag, den 11.10.2015

Nach einem leckeren Frühstück mit allem was man/frau für einen perfekten Start in den Tag braucht, brechen wir in Richtung Kapstadt auf. Wir haben tolles Wetter mit strahlend blauem Himmel – ideal, um die Aussicht vom Tafelberg aus zu genießen. Wir kommen an der Seilbahnstation an und sehen kilometerlange Autoschlangen, Menschenmassen ohne Ende und keine freien Parkplätze. Scheinbar haben tausende Besucher die gleiche Idee :huh: . Wir haben keine Lust auf stundenlanges Anstehen und somit tritt Plan B in Kraft - Kirstenbosch, einer der berühmtesten und schönsten Botanischen Gärten der Welt.

Auf fast 600 ha Fläche bekommt man einen tollen Überblick über die Vielfalt der südafrikanischen und insbesondere der Kap-Flora. Gerade jetzt im Frühling blühen unzählige Pflanzen (insbesondere Fynbos) in allen Farben. Die Wege sind sehr schön angelegt und auf den großen Wiesen packen Besucher ihren Picknickkorb aus. Im letzten Jahr wurde der "Treetop Canopy Walk" eröffnet. Das ist ein Holz-/ Metallsteg, einem Schlangenskelett nachempfunden, welches sich in bis zu 11,50 m Höhe durch die Baumwipfel windet. Ein echtes Highlight! Dann gibt es im Park bis Juni 2017 eine Dinosaurier-Ausstellung, an der sich besonderes die kleineren Besucher erfreuen.

Nach einer Stärkung im Tearoom fahren wir zur Waterfront. Auch hier tobt der Bär und Alt und Jung ist auf den Beinen. Wir lassen uns langsam am Hafen entlang treiben, genießen das Flair mit afrikanischen Straßenmusikern und den Blick auf den Hafen und den Tafelberg.

Zum Abschluss fahren wir auf den Signal Hill. Aber auch hier: Stau und Menschenmassen - alle wollen zum Sundowner mit Blick auf die Stadt. Wir schießen die obligatorischen Fotos und sehen zu, dass wir Land gewinnen.

Gegen 19:30 Uhr sind wir wieder im Guesthouse und beenden den tollen ersten Tag bei einem Glas Rotwein.

- Fotos sind noch in Arbeit und folgen! -



Tag 4 - Montag, den 12.10.2015

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des südafrikanischen Weins.

Nach dem Frühstück brechen wir zeitig auf und begeben uns auf die Weinroute. Die Strecke ist gesäumt von riesigen Weinanbaugebieten und unzähligen Weingütern. Wir sehen bekannte und weniger bekannte Vineyards - teils modern, teils mit alten Kapholländischen Häusern. Allesamt in einem riesigen Areal und wunderschön angelegt.

Boschendal ist wohl eines der bekanntesten und schönsten Weingüter Südafrikas. Wir besichtigen das Weingut und den Keller und Zack freut sich, uns alles ausführlich zu erklären und zu zeigen. Anschließend darf ich 5 verschiedene Weine verkosten - Walter muss fahren und enthält sich. Dafür lässt er eines seiner neuen Spielzeuge - eine Drohne - über dem Weingut kreisen. Natürlich mit vorheriger Erlaubnis! Die Drohne begeistert nicht nur Walter selbst, sondern auch alle männlichen Angestellten von Boschendal 8o . Ich kann mir derweil in Ruhe einen guten Rotwein aussuchen.

Wir fahren weiter über den Hellshoogte Pass (wunderschöne Ausblicke), durch Franschhoek, den Franschhoek Pass, vorbei am Stausee Theewatersklood und Grabouw. Wir sind erstaunt, dass es so viele Berge in Südafrika gibt und die Landschaft so garnicht in unser bisheriges Bild von Südafrika passt. Man könnte fast glauben, man sei in Kanada, Norwegen oder den Alpen. Wir erreichen das Weingut Vergelegen - moderner als Boschendal, aber nicht weniger beeindruckend. Hier gibt es auch ein nettes Restaurant (The Stables) mit sehr humanen Preisen, in dem wir unseren Hunger stillen.

Anschließend geht es über den Sir Lowry's Pass zurück nach Stellenbosch zu unserer Unterkunft. Gerade noch rechtzeitig, um die letzten warmen Sonnenstrahlen am Pool zu genießen – wenn auch mit Fleecejacke. Auch wenn es tagsüber schon warm ist, so sind die Temperaturen morgens und abends noch recht schattig.

- Fotos sind noch in Arbeit und folgen! -



Tag 5 - Dienstag, den 13.10.2015

Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und fahren gemütlich in Richtung De Kelders. Der Himmel zeigt sich zuerst nicht von seiner besten Seite. Es ist ziemlich bewölkt und somit kommt die spektakuläre Traumstraße "Clarence Drive" leider nicht so zur Geltung, wie wir es gerne gehabt hätten. Aber als wir in Betty's Bay ankommen, strahlt die Sonne wieder. Am Stoney Point lebt eine Kolonie von Brillenpinguinen, denen wir natürlich einen Besuch abstatten. Wir können gar nicht genug von den niedlichen Frackträgern bekommen und beobachten sie eine ganze Weile. Auch gibt es hier viele Dassies, die meist faul in der Sonne liegen.

Wir fahren weiter nach Hermanus, wo von September bis Ende November Hochbetrieb herrscht. Die Wale kommen in dieser Zeit in die Bucht, um ihre Kälber zu gebären. Auch wir kommen in den Genuss, dass uns in weiter Ferne ab und an mal eine Flosse zuwinkt. Hoffentlich bekommen wir morgen bei unserer geplanten Whale Watching Tour mehr vor die Kameralinsen! Wir stärken uns mit göttlichem Seafood und spazieren am Klippenweg entlang. Auch hier gibt es jede Menge Dassies. Viele sind recht zutraulich und scheuen sich nicht, unsere Kameras intensiv in Augenschein zu nehmen :D .

Es ziehen wieder Wolken auf, es wird frisch und wir beschließen, unser Quartier in De Kelders aufzusuchen.

- Fotos sind noch in Arbeit und folgen! -
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Sonntag, 13. Dezember 2015, 20:34

Fortsetzung Reisebericht Südafrika im Oktober 2015 – 2 Wochen Selbstfahrerreise und 1 Woche Safari Game Reserve

Tag 6 - Mittwoch, den 14.10.2015

Wir frühstücken gemeinsam mit Mary und Richard, den beiden Gästehausbesitzern. Um 9:30 Uhr sind wir dann am Hafen von Gansbaai, von wo aus die Whale Watching Tour mit Ivenhoe Sea Safaris startet. Durch einige Internetrecherchen haben wir uns bewusst für diesen Anbieter entschieden, da Ivenhoe mit einem kleineren Boot hinaus fährt (max. 25 Personen) als die übrigen Anbieter. Auch Mary und Richard haben uns diesen Anbieter empfohlen und für uns bereits im Vorfeld die Tour reserviert.

Das Boot gibt Gas und wir fahren ziemlich weit raus. Es dauert nicht lange und wir sehen die ersten Southern Right Wales - mal den Rücken, mal die Schwanzflosse, dann Kuh mit Kalb. Die Crew sichtet an verschiedenen Stellen Wale und wir fahren immer mal wieder ein Stück weiter. Das Highlight ist allerdings, als ein neugieriger Wal bis zu unserem Boot heran geschwommen kommt. Man sieht zunächst nur eine riesige graue Masse mit weißen Zeichnungen, wenn man ins Wasser schaut. Und dann taucht der Wal plötzlich auf! Wow, man hat das Gefühl, dass er einen direkt anschaut. Wir haben alle Gänsehaut! Unsere Kameras laufen auf Hochtouren und wir können uns nicht satt sehen. Von der Crew erhalten wir interessante Informationen und sie beantworten gerne alle unsere Fragen. Der Wal ist übrigens ca. 18 m lang, unser Boot misst dagegen nur 14 m. Die Tour ist fantastisch und die gut 2 Stunden gehen viel zu schnell vorbei.

Wir lassen den Vormittag bei Kaffee und Gebäck Review passieren und genießen die Aussicht von unseren Balkon aufs Meer, wo sich einige Wale tummeln. Am Nachmittag unternehmen wir einen ausgiebigen Spaziergang über die Klippen. Immer wieder unterbrochen, um den Walen zuzuschauen. Den Tag beenden wir im Restaurant "Thyme at Rosemary's“ - ein super Tipp von Mary und Richard.


Tag 7 - Donnerstag, der 15.10.2015

Nachdem wir uns gestern Morgen aufgrund der Whale Watching Tour etwas beeilen mussten, nehmen wir uns heute umso mehr Zeit, um gemeinsam mit Mary und Richard gemütlich zu frühstücken und uns auszutauschen. Mary hat frische Hafermuffins gebacken. Genial!

Heute haben wir eine der längsten Strecken zu fahren und deshalb brechen wir nach dem Frühstück unsere Zelte in De Kelders ab. Wir fahren über kleine Dörfer und Schotterpisten nach Struisbaai. Hier soll es Rochen geben, die täglich gefüttert werden. Wir waren wohl leider zum falschen Zeitpunkt am Hafen :huh: . Dann kommen wir nach Cape Agulhas – dem südlichsten Punkt von Südafrika. Schon witzig, wenn man rechts den Atlantischen und links den Indischen Ozean vor Augen hat :thumbsup: . Es ist recht windig und die See ist sehr rau. Die obligatorischen Fotos dürfen natürlich nicht fehlen. Wir finden die Gegend sehr schön und könnten es uns durchaus vorstellen, einige Tage hier zu verbringen.

Weiter geht es über kerzengerade Straßen nach Bredasdorp und Swellendam. Soweit man sehen kann, ist die Landschaft geprägt von riesigen Getreidefeldern sowie von saftig grünen Wiesen mit Rindern und Schafen. So stellen wir uns die Weiten Amerikas vor, aber in Afrika hätten wir das nicht vermutet. :S

Von Swellendam geht es über kleine Dörfer und riesige Wein- und Obstanbau-gebiete, vorbei an unzähligen Weingütern über Robertson und Ashton nach Montagu. Landschaftlich wunderschön. Montagu gilt als der Grenzort zwischen dem eigentlichen Weinanbaugebiet und der Kleinen Karoo. Es ist ein ausgesprochen hübsches Städtchen mit vielen kapholländischen und viktorianischen Häusern. Berühmt wurde Montagu wegen seines vorzüglichen Muscadel-Weins sowie der 43°C warmen Thermalquellen.

Beim abendlichen Spaziergang durch das Städtchen entdecken wir eine riesige Gruppe von Heiligen Ibissen. Tagsüber sind die Vögel größtenteils unterwegs, aber am Abend sammeln sie sich auf den Bäumen rund um einen Teich. Viele Vögel brüten oder haben bereits Junge. Für uns Touristen und Fotofreunde ein toller Anblick. Micky, unsere Gästehausbesitzerin, erzählt uns jedoch später, dass die Anwohner sich oft über die durchdringenden Rufe und auch die Hinterlassenschaften ringsum auf den Straßen beschweren. Niemand weiß, warum sich die Vögel ausgerechnet dieses Fleckchen für ihre Nachtruhe ausgesucht haben. Alle Versuche, die Ibisse an anderer Stelle oder außerhalb der Stadt anzusiedeln, schlugen bisher fehl.

Da wir gestern reichlich geschlemmt haben, besorgen wir uns im Supermarkt Brot und Käse. Zusammen mit einem Glas Rotwein machen wir es uns auf unserer kleinen Terrasse gemütlich.



Tag 8 - Freitag, der 16.10.2015

Das Frühstück ist von Micky sehr liebevoll angerichtet und ihr Mann Joop hat frisches Brot gebacken. Super lecker! Wir checken aus und bevor wir uns auf die Route 62 in Richtung Oudtshoorn begeben, statten wir den Ibissen nochmal einen Besuch ab, Die Route 62 ist in Südafrika das, was in den USA die Route 66 ist - eine der Traumstraßen mitten durch die Kleine Karoo.


Von Montagu geht es nach Barrydale. Der Ort liegt malerisch eingebettet inmitten von Obst- und Weinanbau und ist von hohen Bergen umgeben. Alles ist sehr grün und es gibt viele Schaf- und Rinderweiden. Zwischen Barrydale und Ladismith machen wir Stopp in "Ronnies Sex Shop". Dieser Pub ist wohl in jedem Reiseführer zu finden und (fast) alle Touristen finden den Weg dorthin :D . Die Bezeichnung hat jedoch nichts mit einem Sex-Shop zu tun. Freunde malten einst zu der Aufschrift "Ronnies Shop" (ursprünglich ein Farm-Shop) über Nacht das Wort "Sex" hinzu. Es sollte eine verkaufsfördernde Maßnahme sein - was ja auch gelungen ist. Über Ladismith und Calitzdorp geht es nach Oudtshoorn. Letzterer ist bekannt durch seine vielen Straußenfarmen, die man entlang der Strecke sehen kann. Ob wir noch eine Straußenfarm besuchen, entscheiden wir morgen, da sind wir uns noch nicht einig.

Heute möchten wir den spektakulären Swartbergpass nach Prince Albert fahren. Dieser atemberaubende und grandiose Pass (1.586 m) wurde zwischen 1881 und 1886 gebaut und beträgt 72 km (Oudtshoorn - Prince Albert). Der Pass führt zunächst über ein Hochplateau, dann durch rotes Felsgestein und am Ende durch eine Schlucht bis in die Great Karoo nahe Prince Albert. Immer wieder verlocken fantastische Aussichten zu einem Fotostopp. Selbstverständlich läuft auch Walters GoPro-Kamera auf Hochtouren. Außen an der Windschutzscheibe befestigt hält sie jedem Schlagloch Stand.

Prince Albert ist ein malerisches und verschlafenes Nest, wie man es sich mitten in der Karoo vorstellt. Im ganzen Land werden die hier hergestellten Oliven, Feigen und Aprikosen geschätzt.

Nach der Ankunft legen wir die Füße hoch und genießen auf unserer Terrasse bei einer Tasse Kaffee und einigen Rusks den wunderschönen Garten unserer Lodge. Später spazieren wir durch Prince Albert und finden ein sehr nettes Lokal für unser Dinner.


Tag 9 - Samstag, den 17.10.2015

Regina und Dick haben für ihre Gäste ein wunderbares Frühstück vorbereitet mit allem, was das Herz begehrt. Schade, dass wir die wunderbare Lodge und das beschauliches Städtchen Prince Albert schon wieder verlassen müssen.

Für die Route zurück nach Oudtshoorn wählen wir heute eine andere Strecke. Nicht ganz so spektakulär wie der gestrige Pass, aber landschaftlich ebenfalls sehr schön. Besonders sehenswert ist die Fahrt durch die 14 km lange Schlucht Meiringspoort mit ihren roten Klippen und Sandsteinformationen. Die Schlucht verbindet die Great und Little Karoo miteinander. Auf halber Strecke durch die Schlucht befindet sich ein 60 m hoher Wasserfall, wo wir natürlich einen Stopp einlegen.

Die Straußenfarmen in Oudtshoorn lassen wir links liegen. Wir haben uns bewusst gegen den Besuch einer solchen Farm entschieden. Fast alle öffentlichen Farmen sind "Show Farmen" und auch Straußenritte werden dort angeboten. Der Ritt auf den Straußen ist sehr umstritten und wir möchten diesen Zirkus nicht auch noch fördern.

Die Fahrt nach George ist landschaftlich wieder einmal sehr abwechslungsreich. Olivenhaine wechseln sich mit Weinbergen ab, dann mal wieder Rinder- und Schafzucht und Landwirtschaft. Es gibt immer wieder schöne Aussichtspunkte, die einen Fotostopp lohnen – insbesondere am Outeniqua Pass (1.370 m).

Hinter George gibt es eine Abzweigung, die uns zu einem 850 Jahre alten "Big Tree" führt. Nun, wir nehmen den Umweg in Kauf, die Strecke ist sehr schön. Wir müssen ein kurzes Stück vom Parkplatz aus laufen. Der Baum selbst enttäuscht uns ein wenig. Den hätten wir uns spektakulärer vorgestellt :thumbdown: .

Kurz vor Wilderness befindet sich der Aussichtspunkt "Dolphin Point". Von hier aus hat man einen grandiosen Blick auf die Küstenlandschaft :thumbsup: und auf das Mündungsgebiet des Kaaimans River mit der Eisenbahnbrücke des Outeniqua Choo-Tjoe Trains. Dieser Zug fährt allerdings nicht mehr.

Dann suchen wir noch die "Map of Africa". Gemäß unseren Reiseführern ein bezaubernder Aussichtspunkt oberhalb von Wilderness. Der Weg dorthin ist schlecht ausgeschildert und wir finden den Aussichtspunkt erst beim 2. Anlauf. Nun, mit etwas Fantasie lässt das schluchtartige und sehr gewundene Flusstal eine natürliche Karte von Afrika erahnen. Ganz nett, muss man aber nicht unbedingt gesehen haben :| .

Wir fahren zu unserem Guesthouse – dieses Mal ein modernes Haus, direkt am Indischen Ozean, eigene Terrasse mit Blick aufs Meer und den Strand. So schön kann Urlaub sein! Wir relaxen, unternehmen einen ausführlichen Strandspaziergang und auch Walters Drohne bekommt wieder Auslauf. Den Abend lassen wir ruhig ausklingen, nur begleitet vom Meeresrauschen.


Tag 10 - Sonntag, den 18.10.2015

Nach dem grandiosen Frühstück mit Blick auf den Indischen Ozean haben wir noch etwas Zeit. Wir gönnen uns noch ein Stündchen, um von der Terrasse aus den Wellen und vor allem den vielen Delphinen zuzuschauen, die am Strand entlang ziehen.

Schweren Herzens trennen wir uns und machen uns auf in Richtung Port Elizabeth. Die Landschaft ist wunderschön, viele Wälder und immer mal wieder Seen und kleine Lagunen. Kurz vor Knysna machen wir einen Abstecher nach Brenton-on-Sea. Von dort haben wir einen grandiosen Ausblick auf den Strand des Wilderness Nationalparks. Knysna selbst ist ein quirliges und touristisches Städtchen mit einer kleinen Waterfront - Jachthafen, jede Menge Geschäfte, Cafés und Restaurants. Ruhiger und beschaulicher geht es auf der vorgelagerten Insel Leisure Island zu - hier könnten wir uns durchaus vorstellen, einige Tage zu verbringen.

Hinter Knysna zweigt die Straße zu "The Heads" ab. Das sind zwei hohe Sandsteinkliffe an der Einfahrt zur Knysna-Lagune. Man kommt zu einem Aussichtspunkt und von den hölzernen Balkonen hat man einen spektakulären Blick sowohl auf das Meer als auch auf Knysna und die Lagune.

Unser nächster Anlaufpunkt ist "Birds of Eden". Das ist ein einzigartiger Vogelpark, welcher mit einem riesigen Netz überspannt ist. Man läuft über Holzstege und einer Hängebrücke durch einen künstlich angelegten Regenwald und sieht unzählige verschiedene Vögel. Mit etwas Glück rücken sie einem auch schon mal auf die Pelle - ideal für uns Fotografen. Man kann sich locker einen halben Tag in dem Vogelpark aufhalten oder im Anschluss noch "Monkeyland" besuchen (450 Affen der verschiedensten Arten Afrikas), welches gleich nebenan liegt. Für uns fehlte dazu leider die Zeit.

Wir wählen die Strecke über Nature's Valley. Eine schmale Straße führt teilweise mitten durch den Regenwald mit seinen riesigen Bäumen. Gegen 17:00 Uhr kommen wir im Tsitsikamma Nationalpark und somit auch bei unserer Unterkunft für die nächsten beiden Tage an. Es ist ein staatliches Camp mit Selfcatering. Kein Vergleich zu den bisherigen Unterkünften, was die Einrichtung betrifft - aber das wussten wir ja im Voraus. Aber dafür mit Traumlage direkt am Indischen Ozean. Wir haben eine Oceanette gebucht und von unserem Balkon beobachten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang und viele Delphine, die am Restcamp vorbeiziehen. Ein schöner Tagesabschluss!


Tag 11 - Montag, der 19.10.2015

Heute morgen schlafen wir erst einmal aus :sleeping: . Da wir gestern Abend jedoch nichts mehr einkaufen konnten (der Shop hatte bereits geschlossen), müssen wir uns dann erst einmal ums Frühstück kümmern. Zum Shop benötigen wir gut 20 Minuten. Wir kaufen das Notwendigste ein und treten schnell wieder den Rückweg an – Heerscharen von Touristen und Bussen fallen nämlich gerade ein. Auf dem Rückweg werden wir immer begleitet von den vielen Dassies, die überall auf den Wiesen herumlaufen.Ausgehungert genießen wir dann erst einmal unser Frühstück auf dem Balkon.

Anschließend ist Relaxen angesagt. Die Aussicht auf die tosenden Wellen und hin und wieder Delphine ist einfach wunderbar.
Irgendwann nach Mittag bekomme ich dann Lust, zur Suspension Bridge zu laufen - mit ein Grund, warum wir diese Unterkunft gebucht haben. Walter hat keinen Bock und möchte lieber faulenzen. Auch gut. Ich packe meinen Rucksack mit Kamera, ausreichend Wasser und etwas zu Essen und mache mich alleine auf den Weg 8) . Also erst einmal wieder zum Shop. Von hier aus ist die gut halbstündige Wanderung ausgeschildert. Es geht durch einen für die hiesige Küste typischen Feuchtwald auf Holzstegen und -treppen entlang. Immer wieder gibt es eine fantastische
Aussicht auf den Ozean mit seinen relativ hohen Wellen. Auch sehe ich wieder unzählige Dassis - diese niedlichen "Murmeltiere", die mit dem Elefanten verwandt sind.

Dann endlich kommt die Hängebrücke in Sicht, eigentlich sind es zwei Brücken. Eine kleine Brücke und dann die "Suspension Bridge" - die 77 m lange Hängebrücke über der Mündung des Storms River. Fantastisch! Natürlich finden das auch viele andere Besucher. Immer wieder begegnen mir Busladungen von Touristen aus aller Herrenländer. Aber da muss ich durch! Auf der anderen Seite der Brücke lasse ich mir mein Sandwich schmecken und mache mich dann wieder auf den Rückweg.

Walter hat die letzten 3 Stunden gemütlich zugebracht - sei ihm gegönnt. Nach einer ausgiebigen Dusche gibt es Kaffee und Kekse, dann ist Relaxen angesagt.
Eigentlich wollten wir heute im Restaurant essen. Aber irgendwie gefällt uns die Ruhe und die Aussicht von unserem Balkon erheblich besser. Deshalb beschließen wir, dass es heute nur Sandwiches zum Abendbrot gibt - mit landestypischer Tomatenmarmelade. Gewöhnungsbedürftig, aber ganz lecker.


Tag 12 - Dienstag, den 20.10.2015

Heute morgen ist es recht neblig und der Ozean schlägt hohe Wellen. Man merkt, dass wir im Regenwald sind und alles wirkt irgendwie mystisch. Wir frühstücken gemütlich, packen unsere Sachen und machen uns auf den Weg zu unserer letzten Station an der Garden Route. Wir haben beschlossen, zügig auf der N2 unserem letzten Quartier entgegen zu fahren.

Wieder fahren wir an einer abwechslungsreichen Landschaft vorbei. Könnte auch Schwarzwald oder Allgäu sein :rolleyes: : Viele Nadelwälder, riesige Weiden mit großen Rinderherden. Fehlen nur noch die Kuhglocken. Später sehen wir riesige Zitrusplantagen.

Wir machen Stopp beim "Daniell Cheetah Project". Das ist ein Zentrum, welches sich um verletzte, gefährdete und verwaiste Großkatzen kümmert - hauptsächlich jedoch um Geparde. Man versucht nach Möglichkeit, die Katzen wieder auszuwildern, sobald sie alt genug sind und (wieder) alleine jagen können. Die Führung dauert ca. 1 Stunde und wir bekommen allerhand Informationen. Unser Hightlight ist, als wir zu einem Gepardenweibchen ins Gehege gehen. Wir gehen, natürlich mit unserem Guide, langsam zu Ola, die erst träge im Schatten liegt. Als wir kommen, steht sie langsam auf, kommt auf uns zu und schleicht um unsere Beine. Wir dürfen Ola anfassen, streicheln und hinter den Ohren kraulen. Letzteres scheint sie besonders zu mögen, denn sie schnurrt behaglich. Für uns Gänsehaut pur! Da es heute sehr warm ist (42 Grad
in der Sonne), ist Ola ein wenig faul und sie legt sich schnell wieder in den Schatten. Glücklich verlassen wir das Gehege. Wann hat man schon mal die Chance, einen richtigen Geparden anzufassen! 8o

Ein kurze Pause mit kalten Getränken und Eis und dann geht's weiter. Teilweise wieder an endlosen Orangenplantagen vorbei. Auch unsere Gästefarm liegt inmitten einer Zitrusplantage. Wir erfahren, dass die Ernte für dieses Jahr jedoch schon abgeschlossen ist.
Wir erreichen unsere Unterkunft relativ früh und können den Nachmittag mit einem erfrischenden Bad im Pool und Relaxen auf der Veranda genießen - begleitet von den Rufen der vielen Webervögel direkt neben uns. Magna (unsere Gastgeberin) hat uns für heute Abend einen Tisch im Restaurant „Cattle Baron“ im Addo Main Camp reserviert. Normalerweise bewirten sie ihre Gäste selbst. Aber heute sind sie aufgrund einer Familienfeier außer Haus.

Bereits als wir zum Abendessen starten, ziehen schwarze Wolken auf und es gewittert heftig. Gerade im Restaurant angekommen, gibt es einen Wolkenbruch. Es kann uns egal sein, denn wir sitzen auf der Terrasse im Trockenen. Als wir mit der Vorspeise fertig sind, gibt es einen Stromausfall. Walter packt gelassen seine Stirnlampe aus und isst unbeirrt weiter. Schnell stellen die Kellner einige Gasöfen auf. Jetzt haben wir zwar wieder etwas Licht, aber es wird auch deutlich wärmer. Nach gut 10 Minuten ist der Spuk vorbei und wir können unser leckeres
Abendessen weiter genießen.

Als wir auf der Gästefarm ankommen, öffnet sich zwar das 1. Tor mit unserer Fernbedienung, aber das 2. Tor macht keinen Mucks. Wir versuchen es einige Male, aber ohne Erfolg. Ich sehe uns schon im Auto campieren anstelle im tollen Zimmer. Walter steigt aus und versucht, das Tor von Hand aufzuschieben. Da naht Hilfe. Mit vereinten Kräften schaffen die Beiden es, das Tor wieder flott zu machen. Es hatte sich durch den Wolkenbruch jede Menge Schlamm in den Führungsschienen festgesetzt. Erleichtert erreichen wir unseren kleinen Bungalow. Da hatten wir ja echt noch ein kleines Abenteuer am Abend! :P



Tag 13 - Mittwoch, den 21.10.2015

Das Frühstück ist liebevoll hergerichtet mit allem, was man sich nur wünschen kann. Magna und Rod sind unheimlich nette Gastgeber und kümmern sich rührend um ihre Gäste. Heute geht es in den Addo Elephant Nationalpark. Rod gibt uns noch einige Tipps und eine Parkkarte, auf der er die Route eingezeichnet hat, die wir fahren sollen Außerdem erhalten wir eine Notfall-Telefonnummer vom ihm – für alle Fälle. Wir packen unsere Fotosachen und endlich geht's in den Park, nur knapp 10 Autominuten entfernt. Es sollen angeblich ca. 800 Elefanten hier leben und
das lässt auf eine gute Sichtung hoffen ...

Um es relativ kurz zu halten: Wir fahren den ganzen Tag kreuz und quer durch den Nationalpark und sehen jede Menge Tiere. Herden von Kudus, Kuhantilopen, Zebras, Elanantilopen (zum ersten Mal in Natur gesehen), zwei Geparden, Büffel, Warzenschweine, Schakale, jede Menge Schildkröten. Aber nur 6-7 (!) Elefanten! :( Und das in einem Elefantenpark! Wir sind davon überzeugt, dass die Dickhäuter ausgerechnet heute einen Betriebsausflug machen und gar nicht zu Hause sind. Aber so ist das nun einmal, man braucht immer eine gute Portion Glück, es gibt
keine Garantie für Tiersichtungen.

Aber auch die Landschaft ist sehr schön und abwechslungsreich - mal offene Steppe, mal sehr viele grüne Büsche und Bäume. Letzteres ist wohl auch der Grund, warum man die Tiere so schlecht sieht bzw. findet. In dem teils sehr dichten Busch könnte ein Elefant direkt hinter einem hohen Busch stehen, aber man würde ihn gar nicht sehen. Es ist sicherlich ein Nachteil, wenn man später im Jahr nach Südafrika fährt. Die Landschaft sieht toll aus, alles ist grün und es blüht überall. Aber die Tiere sind dann natürlich auch viel schwerer zu entdecken.

Am Abend zaubern die Gastgeber ein wunderbares und leckeres Dinner im Haus am offenen Kamin. Gemeinsam wird an den Tischen gegessen und man tauscht sich mit anderen Gästen aus.

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Sonntag, 13. Dezember 2015, 22:02

Tag 14 - Donnerstag, den 22.10.2015

Der Wecker geht bereits um 4:45 Uhr. Wir machen uns fertig und fahren nach Port Elizabeth. Erstaunlich, wie viele Menschen morgens schon so früh unterwegs sind - vor allem zu Fuß. Wir erreichen problemlos den Flughafen, geben unseren Wagen ab und checken ein.

Der Flug startet pünktlich um 8:20 Uhr und eineinhalb Stunden später landen wir in Johannesburg. Da es sich um einen Inlandsflug handelt, brauchen wir uns nicht um unser Gepäck zu kümmern, das wird dieses Mal durchgecheckt. Wir machen uns auf die Suche nach unserem Gate.
Hier treffen wir Barbara. Wir haben sie und ihren Mann bereits 2012 auf Makutsi kennen gelernt. Dieses Mal ist Barbara allerdings alleine unterwegs. Es gibt ein großes Wiedersehen und wir haben uns viel zu erzählen. Die Zeit vergeht quasi wie im Flug :D .

Mit einer kleinen Jetstream fliegen wir nach Phalaborwa. Dort werden wir von Jonas, unserem Fahrer, abgeholt. Dann geht es nach Makutsi – eine Autostunde entfernt. Unterwegs können wir schon die ersten Tiere beobachten.
Als wir das Gate von Makutsi erreichen, schleicht sich ein Gefühl des "Nach-Hause-Kommens“ ein. Für uns ist es schon das 3. Mal, dass wir hier sind, dieses Mal leider nur für eine Woche. Wir werden sehr herzlich von Karin und Jesko empfangen und wir freuen uns, alle wieder zu sehen. Die notwendigen Formalitäten sind schnell erledigt und wir bekommen das Rondavel Nr. 3 - wie bei unserem letzten Besuch.

Auf dem Weg zum Rondavel begrüßt uns schon ein Nyala und viele Grüne Meerkatzen. Schnell packen wir unsere Taschen aus und richten uns häuslich ein. Wir relaxen auf unserer kleinen Terrasse, schwimmen eine Runde und sind um 17:30 Uhr an der Lapa. Hier gibt es den Sundowner und wir genießen die umliegende Landschaft. Tiere lassen sich zwar nicht mehr blicken, aber ganz in der Nähe brüllt hin und wieder ein Löwe.

Die Trommeln rufen uns zum Abendessen, welches wir in netter Gesellschaft und angeregter Unterhaltung genießen.
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Montag, 14. Dezember 2015, 22:38

Tag 15 - Freitag, den 23.10.2015

Wir sind früh auf den Beinen. Gegen 5:45 Uhr wachen wir auf und es zieht uns auf unsere Terrasse. Die ersten Affen, Buschböcke, Nyalas und Blauhelmhühner (von uns liebevolle "Helmchen" genannt) sind auch schon unterwegs. Wir kochen uns einen Kaffee und starten langsam in den Tag. Nach dem Frühstück fahren wir zum "Hippo Hide". Das ist ein Unterstand, von wo aus man in Ruhe Tiere beobachten kann - wenn denn welche da sind. Heute sind jede Menge Nyalas zu Besuch, aber ansonsten ist nicht viel los im afrikanischen Busch. Ich kehre daher nach 2 Stunden zurück, drehe eine Runde im Pool und lese. Walter harrt eine weitere Stunde aus - ohne weitere Vorkommnisse.

Um 15:00 Uhr haben wir unseren ersten Game Drive mit Thomas, mit von der Partie sind noch sechs Gäste aus der Schweiz. Es ist herrlich, wieder auf dem Jeep zu sitzen und nach Tieren Ausschau zu halten. Recht schnell sehen wir eine Gruppe von 12 Giraffen. Immer wieder laufen uns Nyalas und Impalas über den Weg, ebenso wie Zebras, Kudus, Buschböcke, Wasserböcke, Gnus und Affen. Es sind mehrere Wagen unterwegs und die Guides tauschen sich über Funk aus. Wir stehen gerade bei einigen Büffeln, als plötzlich der Funkspruch kommt, dass ein Leopard gesichtet wurde. Thomas gibt Gas. Gemeinsam mit zwei anderen Fahrzeugen machen wir uns auf die Suche und finden tatsächlich den Leoparden. Allerdings liegt er sehr versteckt im Gras und wir sehen nur seinen Kopf. Irgendwann verschwindet er dann schnell im Busch. Dafür lassen sich ganz kurz zwei Nashörner blicken.

Beim Sundowner kommen wir ins Gespräch mit Thomas und den Schweizern und gemeinsam genießen wir bei Sekt und Knabbereien den Sonnenuntergang. Anschließend geht es weiter auf die Suche nach nachtaktiven Tieren. Aber bis auf ein Buschbaby (richtig: Galagos) entdecken wir nichts im Dunkeln – zunächst …

Aber dann! Wir fahren am Zaun entlang und plötzlich liegt am Weg direkt vor uns ein Leopard, der gerade genüsslich seine Beute (ein Kudu) verdrückt. Wow - das ist ein Highlight! Auch für die Guides ist ein solcher Anblick sehr selten und Thomas fotografiert selbst unaufhörlich. Er ist - wie wir - total fasziniert und aufgeregt. Wir hören das Knacken der Knochen, sehen, wie der Leopard den Kudu nach und nach auseinander nimmt, sein Maul ist schon richtig blutig. Da - ein zweier Leopard kommt von links hinten. Der Zaun hindert ihn daran, auf unsere Seite zu wechseln und seinem Konkurrenten die Beute streitig zu machen. Wir verharren gut 15 Minuten und beobachten das Schauspiel gebannt. Gänsehaut pur! 8o Dann meint Thomas, wir sollten ihn jetzt ihn Ruhe weiter fressen lassen und wir machen uns schweren Herzens auf den Rückweg. Wie berauscht kommen wir im Camp an und erzählen den anderen von unserem Erlebnis.
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Montag, 14. Dezember 2015, 22:42

Tag 16 - Samstag, den 24.10.2015

Heute Nacht hören wir wieder den Löwen. Er scheint ganz in der Nähe zu sein. Außerdem hören wir einige Male die Schreie eines Buschbabys. Gegen 5:30 Uhr werde ich von Baboons geweckt, die auf dem Dach unseres Rondavels herumturnen. Ich schaue vorsichtig aus dem Fenster und entdecke eine Herde Paviane, die auf dem Baum herumklettern oder auf der Suche nach Essbarem den Boden inspizieren. Ich ziehe mich an und setze mich auf die Terrasse. Einige Nyalas grasen vor der Türe, eine ganze Herde Impalas zieht vorbei, Baboons streunen durchs Gras und auch unsere "Helmchen" laufen bereits schnattert vorbei. Walter gesellt sich mit zwei Tassen Kaffee zu mir und gemeinsam genießen wir die Ruhe und die Tiere, die vorbei streifen.

Vor dem Frühstück schauen wir kurz an der Lapa vorbei und entdecken ein Flusspferd (Hippo) im Makutsi River. Nach dem Frühstück fahren wir mit Barbara für zwei Stunden zum "Hippo Hide". Als wir ankommen, sehen wir sofort 14 Geier, die sich auf einem Baum niedergelassen haben. Außerdem besucht uns wieder eine große Gruppe Nyalas, welche sich zum Durst stillen am Tümpel einfinden. Ansonsten sehen wir viele Vögel, Schildkröten und ein paar Buschböckchen.
Anschließend plantschen wir im Pool, dösen in der Sonne, lesen, relaxen und es gibt Kaffee und Kuchen. Urlaub eben ...

Um 15:00 Uhr haben wir einen Game Drive mit Andrea. Auch heute ist eine Giraffe unsere erste „Beute“, anschließend 3 Hippos im Wasserloch und einen Schakal. Zudem jede Menge Enten, Kraniche und andere Vögel. Wir begegnen jede Menge Nyalas, Kudus und Buschböcke. Dann kommt über Funk die Meldung, dass die Elefantenherde gesichtet wurde. Wir natürlich hin. Es ist eine Herde von ca. 20 Tieren, die langsam durch den Busch und am Zaun entlang zieht. Wir und zwei andere Jeeps folgen ihnen langsam. Es ist schon ein tolles Gefühl, den Dickhäutern so nahe zu kommen :) .

Wir fahren weiter und entdecken zwei Nashörner. Die Beiden grasen entspannt und wir können sie einige Zeit beobachten. Auf dem Weg zurück zum Camp sehen wir noch eine Gruppe Büffel.

Wir sind zufrieden mit der Ausbeute, auch wenn wir den Löwen (noch) nicht gefunden haben. Er hat sich irgendwo im Schilf versteckt. Man hört hin und wieder sein Gebrüll, aber gesehen hat ihn schon einige Zeit niemand mehr. Vielleicht haben wir morgen mehr Glück.
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Montag, 14. Dezember 2015, 22:50

Tag 17 - Sonntag, den 25.10.2015

Wie bisher jeden Morgen, so zieht es uns auch heute zeitig aus dem Bett. Wir könnten ja etwas verpassen :whistling: ...
Die Grünen Meerkatzen sind schon aktiv und springen ums Rondavel bzw. auf den umliegenden Bäumen. Ich sitze gerade auf der Terrasse und schreibe an unserem Urlaubs-Blog, da lugt doch tatsächlich ein Nyala-Bock um die Ecke. Er hat keine Scheu und umringt langsam auf der Suche nach Essbarem unsere Terrasse – keine zwei Meter von uns entfernt. Walter und ich halten automatisch die Luft an und meine Hände schweben über der Tastatur 8o . Immer wieder schaut uns das Nyala direkt an, als wenn es sagen wollte: "Wer seid ihr denn?" Irgendwann hat es wohl
genug von uns und macht sich aus dem Staub. Das sind echt tolle Momente!

Wir machen uns fertig und gehen zur Lapa. Wir hatten gehofft, das Flusspferd wieder zu sehen. Aber das hat sich heute wohl einen anderen Pool ausgesucht. Nach dem Frühstück fahren wir wieder für 2 Stunden zum Hippo Hide, aber auch dort ist tote Hose.
Im Camp zurück genehmigen wir uns erst einmal ein erfrischendes Bad im Pool. Anschließend ist Relaxen angesagt. Es ist schließlich Sonntag …

Um 15:00 Uhr haben wir wieder unseren nächsten Game Drive – dieses Mal mit Ralf. Wir blicken besorgt in den Himmel, wo bereits dunkle Wolken und ein Gewitter aufziehen - es blitzt und donnert bereits. Aber Ralf kehrt unsere Bedenken beiseite, schließlich haben wir Regencapes dabei. Außerdem warten alle dringend auf Regen, damit das Gras für die Tiere nachwachsen kann. Bevor es losgeht, entdecken wir auch endlich einmal das Flusspferd, welches sich häufig im Makutsi River nahe der Lapa aufhält.

Recht schnell finden wir eine Gruppe von Elefanten, die sich genüsslich im Schilf satt fressen. Es ist ein tolles Bild, die Riesen so dastehen zu stehen. Besser als beim letzten Mal direkt am Zaun. Während wir uns ganz der Beobachtung und dem Fotografieren widmen, erzählt uns Ralf Einiges über diese faszinierenden Dickhäuter.

Dann geht es weiter auf der Suche nach Nashörnern. Leider fängt es jetzt sehr heftig zu regnen an. Wir werfen uns eilig die Regencapes über, um uns und vor allem unsere Kameras zu schützen. Das ist auch eine Premiere für uns: Bei Regen und Gewitter auf dem Jeep unterwegs :D ! Schon ein merkwürdiges Gefühl. Dann finden wir zwei größere Rhinos und ein wenig später eine zweite Kuh mit ihrem Kalb. Auch hier weiß Ralf einiges zu erzählen. Die Nashörner werden leider nach wie vor von Wilderen gejagt und Ralf arrangiert sich in einem Schutzprogramm für
Rhinos. Gemeinsam mit Jesko und anderen Farmmanagern fährt er regelmäßig Patrouille und sucht nach immer neuen Möglichkeiten, diese wunderbaren Tiere zu schützen. Seit 2,5 Jahren haben sie aufgrund dieses Arrangements gottlob keine Nashörner mehr durch Wilderei verloren.
Auch sonst erfahren viele interessante Details über das Management eines solch riesigen Reservates.

Da es immer wieder regnet, findet der Sundowner im Hatari-Camp statt, dort ist es überdacht und wir können im Trockenen unseren Sekt trinken. Wir haben eine Menge Fragen an Ralf und er beantwortet alle gerne und ausführlich.

Im Dunkeln fahren wir dann irgendwann weiter, es hat aufgehört zu regnen. Wir helfen Rob bei der Suche nach dem Löwen. Diesen haben wir in den letzten Tagen immer wieder gehört, aber niemand hat ihn zu Gesicht bekommen. Wir entdecken zwar nicht das Löwenmännchen, aber dafür ein Löwenweibchen. Sie zieht durchs Gebüsch und scheint auf der Jagd zu sein. Es gibt zwei Löwenweibchen in dem Gebiet und beide sind trächtig. Die Babys müssten in ca. 2-3 Wochen zur Welt kommen. Deshalb sieht man die Löwinnen derzeit nur selten, weil sie sich tief in den Busch zurückziehen - auch noch einige Woche nach der Geburt der Jungen.

Wir sehen auf der Rückfahrt noch ein Flusspferd, eine Eule und einen vorbeihuschenden Honigdachs.

Auch wenn wir auf diesem Game Drive nicht so viele verschiedene Tiere gesehen haben, so haben wir einiges von Ralf lernen können und eine Menge neuer Informationen bekommen.
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Montag, 14. Dezember 2015, 22:55

Tag 18 - Montag, den 26.10.2015

Um 5:45 Uhr sitzen wir schon wieder mit einer Tasse Kaffee auf unserer Terrasse, aber es lassen sich nur einige Paviane sehen.

Heute lassen wir den Hippo Hide ausfallen, schauen uns ein wenig im Camp um und packen unseren Rucksack für 2 Nächte. Gegen 13:00 Uhr brechen wir dann gemeinsam mit Barbara, Gerti und Waldemar zum Tented Camp auf. Beukes ist unser Guide für die nächsten beiden Tage. Die Fahrt mit dem Jeep dauert ca. 15 Minuten. Wir kennen das Camp schon von unserem letzten Besuch, aber auch heute sind wir wieder begeistert. Wir erhalten einen Willkommensdrink :beer: und Beukes zeigt uns das Camp. Wir richten uns häuslich ein und genießen erst einmal die himmliche Ruhe und die Aussicht von unserer kleinen Terrasse auf das Wasserloch (wird am Abend angestrahlt) und die Landschaft.

Kurz vor 15:30 Uhr treffen wir uns alle wieder und Beukes gibt einige Instruktionen, wie wir uns beim Bush Walk zu verhalten haben. Wir laufen gut 2 Stunden durch den Busch und sehen eine Giraffe und viele Vögel. Außerdem erläutert uns Beukes Bäume und Pflanzen und deren Nutzen sowie die verschiedenen Kot-Sorten der Tiere. Wir wussten gar nicht, dass man so viel über Scheiße lernen kann :D . Alles in allem eine sehr aufschlussreiche und interessante Tour!

Nach unserer Rückkehr genießen wir den Sundowner auf einer kleinen Terrasse. Der Himmel ist leider sehr bewölkt, so dass der Sonnenuntergang nicht ganz so spektakulär ausfällt.
Wir duschen und anschließend essen wir gemeinsam zu Abend. Josefine, unsere liebe Küchenfee, hat sich mit der Zubereitung sehr viel Mühe gemacht und alles ist sehr lecker! Anschließend sitzen wir gemeinsam am Lagerfeuer und lauschen Beukes, der uns vieles über Afrika und den Busch erzählt. Auch die Gruppe lernt sich besser kennen und es ist ein gelungener Abschluss.
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Montag, 14. Dezember 2015, 23:04

Tag 19 - Dienstag, den 27.10.2015

Der Wecker geht schon sehr früh (4:40 Uhr!), weil wir uns bereits um 5:15 Uhr auf eine Tasse Kaffee treffen. Ich werde liebevoll von Walter geweckt, schließlich ist heute mein Geburtstag :blush: und ich gehöre ab sofort zum Kreis der "Ü50". Barbara hat ebenfalls heute Geburtstag und wir fallen uns in die Arme, Gerti stimmt ein kleines Geburtstagsständchen an. Dann drängt Beukes zum Aufbruch.

Wir fahren zunächst ca. 15 Minuten mit dem Jeep. Dann ist ein 3stündiger Bush Walk geplant. Grundsätzlich ist dieser auch super, Beukes weiß viel zu erzählen und jeder Baum und jeder Strauch ist für irgendetwas nützlich. Echt interessant.
Als es dann auf 9:00 Uhr zugeht und wir bereits zum 3. Mal die Stelle mit der weggeworfenen Coladose passieren ?( (Barbara erbarmt sich und nimmt sie mit), werden wir langsam unruhig. Irgendwie haben wir das Gefühl, dass wir im Kreis laufen. Es ist warm, unser Wasservorrat ist fast aufgebraucht und wir bekommen allmählich Hunger. Es wird 9:15 Uhr, 9:30 Uhr und noch immer kein Jeep in Sicht. Wir nehmen uns ein Herz und fragen Beukes, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Er zögert ein wenig und gibt dann zu, dass er eine Abzweigung verpasst hat :help: . Aber er hat jetzt den Zaun entdeckt und weiß sicher, in welche Richtung wir laufen müssen. Gegen 10:15 Uhr freuen wir uns alle, endlich den Jeep zu sehen. Barbara findet in ihrem Rucksack noch ein Maoam-Päckchen 8o , welches wir brüderlich teilen und dann geht's endlich zurück ins Tented Camp. Das Frühstück wartet schon und wir machen uns mit Heißhunger darüber her.

Bis 14:30 Uhr haben wir frei. Dann treffen uns zu einem leichten Lunch und um 15:30 Uhr haben wir einen weiteren Game Drive bzw. Bush Walk. Wir haben Beukes schon vorgewahrt: So viel wie heute Morgen möchten wir nicht wieder laufen. Beukes verspricht uns, dass es dieses Mal wirklich nur ein kleiner Spaziergang ist.

In der Tat fällt der Bush Walk relativ kurz aus, Beukes weiß einiges über die Tier- und Pflanzenwelt Afrikas zu erzählen. Der Walk ist schnell vorbei und zu guter Letzt gibt es noch einen kleinen Anstieg auf einen Hügel. Wow - die Aussicht ist grandios! Wir kennen die Aussichtsplattform schon, sind aber auf’s Neue begeistert! So stellen wir uns Afrika vor: die Weite, die vielen Schirmakazien unter uns, die Drakensberge im Hintergrund, die Ruhe - nur durch Tierstimmen (vor allem Vögel) unterbrochen und der Sonnenuntergang. Wer „Jenseits von Afrika“ (Karen Blixen) gelesen hat, wird verstehen, was wir meinen. Ein wunderschöner Platz, um den Sundowner zu genießen.

Auf der Rückfahrt zum Camp findet Beukes noch einen Leoparden im Scheinwerferlicht. Ansonsten ist es ruhig.

Wir duschen und treffen uns zum Dinner. Barbara und ich ordern erst einmal Sekt für alle - schließlich gibt es etwas zu feiern - und anschließend serviert Josefine wieder ein wunderbares Abendessen. Wir haben gerade das Dessert verspeist, als die Küchentüre aufgeht und Josefine einen Schokoladengeburtstagskuchen herein trägt. Sie zündet vier kleine Kerzen an und sie und Beukes singen uns ein Geburtstagsständchen auf Afrikaans. Barbara und ich sind ganz gerührt. Obwohl wir satt sind, verdrücken alle noch ein Stück des sehr leckeren Kuchens.

Wir lassen den Abend wieder am Lagerfeuer. Für mich war es ein unvergesslichereburtstag, an den ich sicherlich noch lange denken werde! :danke: :thumbsup:
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Sprotte

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Montag, 14. Dezember 2015, 23:09

Tag 20 - Mittwoch, den 28.10.2015

Heute dürfen wir ein bisschen länger schlafen. Wir treffen uns erst um 5:30 Uhr und Kaffee gibt es auch keinen. Wir fahren ein Stück mit dem Jeep und dort gibt es Kaffee und Muffins. Anschließend steht ein 2stündiger Bush Walk auf dem Programm. Heute sucht Beukes die Nashornkuh mit ihrem Kalb. Wir kommen an ein wunderschönes Wasserloch und in der Tat treffen wir dort auf die beiden Rhinos - wenn auch nur sehr kurz. Sie ergreifen sofort das Weite, als sie uns wittern. Beukes erklärt, dass aufgrund des Wetters alle Tiere derzeit ziemlich nervös sind. Es
geht immer ein leichter Wind. Dieser verhindert, dass die Tiere die Geräusche korrekt lokalisieren können und auch die Gerüche können sie nicht so einfach zuordnen. Aus diesem Grund kommt man auch nicht so nahe an die Tiere heran, weil sie schneller flüchten.

Ansonsten haben wir noch Zebras, Impalas, ein Steinböckchen und jede Menge Vögel gesehen.
Um kurz vor 9:00 Uhr sind wir zurück und frühstücken ein letztes Mal gemeinsam im Tented Camp. Alle bedauern, dass es schon wieder zurück zum Main Camp geht. Wir könnten locker noch einige Tage hier verbringen und die Ruhe genießen.

Beukes fährt zuerst zu unserem Rondavel und dort steht doch tatsächlich als Begrüßungskomitee eine Giraffe vor unserer Terrasse und pflückt in Gemütsruhe die Blätter von den Bäumen. Ein verspätetes Geburtstagsgeschenk? Die Giraffe ist die Ruhe selbst und lässt sich durch uns nicht stören. Auspacken können wir später, wir beobachten stattdessen gespannt in unseren Liegestühlen weiterhin die Giraffe. Irgendwann hat sie genug und verschwindet im Busch. Das sind Erlebnisse, die man nicht so schnell vergisst.

Der Nachmittag ist ganz der Entspannung gewidmet: Lesen, Tiere beobachten, relaxen. Leider können wir den Pool nicht nutzen, da neues Wasser eingelassen wird. Aber das Römerbad steht ja noch zur Verfügung.

Gegen 17:15 Uhr gehen wir zur Lapa, vielleicht ist ja hier noch etwas los. Aber außer einigen neuen Gästen gibt es nichts Besonderes. Den Sundowner genießen wir alleine. Wie wir später erfahren, haben Barbara, Gerti und Waldemar von Barbaras Terrasse aus die Elefantenherde beobachten können. Sie lassen sich daher mit dem Busch-Taxi zum Abendessen bringen.
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Montag, 14. Dezember 2015, 23:15

Tag 21 - Donnerstag, den 29.10.2015

Wir sitzen bereits um 5:30 Uhr fertig angekleidet und mit unseren Kameras "bewaffnet" auf der Terrasse. Rob holt uns kurz vor 6:00 Uhr zu unserem Game Drive ab. Wir sind etwas traurig, da es leider unser Letzter sein wird. Heute ist nur noch ein weiteres Ehepaar mit von der Partie
und wir haben den Jeep fast für uns alleine.

Es wird einer unserer besten Game Drives, die wir jemals hatten!

Mit einem Buschbock fängt es an, kurze Zeit später sehen wir ein Flusspferd, welches genüsslich grast. Dann sehen eine Giraffe und wenig später eine Herde Elefanten, die wir eine Zeit lang beobachten. Wir fahren weiter und Rob entdeckt vier Nashörner. Auch sie sind gerade beim "Frühstück" und zwei Bullen streiten sich ums beste Gras. Dann kommen wir an einem großen Wasserloch vorbei. In der Morgensonne wärmen sich gerade drei Krokodile, während wir im Wasserloch insgesamt 12 Flusspferde zählen. Wir sind noch keine 45 Minuten unterwegs und haben schon so viel gesehen! Fantastisch!

Dann bekommt Rob über Funk die Meldung, dass der Löwe gesichtet wurde. Wir hin. In der Tat liegt der Löwe träge auf einem Felsen, gut versteckt hinter Büschen. Wir können leider nur die Nasenspitze erkennen, aber immerhin. Auf unserer weiteren Tour sehen wir drei noch Nashörner, jede Menge Impalas, Wasserböcke, Gnus, Kudus, wieder Giraffen, Erdhörnchen, eine Manguste und zu guter Letzt Büffel.

Wir können uns Glück kaum glauben. So viele Tiere innerhalb von 3 Stunden - das ist einfach traumhaft. :thumbsup: :thumbsup:

Im Camp werden wir schon ungeduldig von Barbara erwartet und während des gemeinsamen Frühstücks erzählen wir ihr ausgiebig von unserem Game Drive. Sie selbst hatte ebenfalls Glück und hatte in der Nacht Besuch von drei Flusspferden.
Nach dem Frühstück gehen wir zurück zu unserem Rondavel. Tja, und da steht wieder eine Giraffe genau vor unserem Rondavel (sie wurde übrigens von den Guides "Barbarossa" getauft) 8o . Walter und ich schleichen uns langsam und leise zu unseren Stühlen und beobachten Barbarossa einige Zeit. Gemütlich und ohne Scheu zupft sie die Blättchen von den umstehenden Bäumen. Sie geht weg, um kurze Zeit darauf zurück zu kommen. Wir sitzen immer noch auf der Terrasse und sie kommt ohne Scheu auf uns zu und geht langsam ums Rondavel. Ein wenig später taucht eine zweite Giraffe auf und folgt Barbarossa.

Das sind echte Highlights und ein wunderbares Abschiedsgeschenk.

Den Rest des Tages verbringen wir mit Relaxen, Schwimmen, Lesen und Tiere beobachten. Ein letztes Abendessen und noch eine Flasche Wein. Dann heißt es für uns „Packen“.
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Montag, 14. Dezember 2015, 23:20

Tag 22 – Freitag, den 30.10.2015 / Tag 23 – Samstag, den 31.10.2015

Die Taschen und Rucksäcke sind gepackt und stehen bereit.
Wir gehen zur Lapa, um ein letztes Mal zu frühstücken. Barbara kommt von ihrem Morning Drive zurück und erzählt uns von Ihren Erlebnissen.

Gegen 10:30 Uhr kommt Gradwell, er fährt uns zum Flughafen.
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von Makutsi und den neu gewonnen Freunden ;( .

Der Flug von Phalaborwa nach Johannesburg verspätet sich ein wenig, aber wir haben Zeit. Unser Anschlussflug nach Frankfurt geht erst um 20:30 Uhr – die letzten Rand können ohne Hektik ausgegeben werden.

Der Flug verläuft ruhig und wir können sogar ein wenig schlafen. Pünktlich landen wir in Frankfurt und machen uns von dort auf den Heimweg. Auf der Fahrt lassen wir die letzten drei Wochen noch einmal Revue passieren …

Natürlich wären wir gerne noch geblieben. Es ist unglaublich, was wir in den letzten drei Wochen gesehen und erlebt haben. Für uns ist Südafrika ein traumhaftes Land, von dem wir nicht genug bekommen können. Wir kommen in jedem Fall wieder! :saflag:
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Montag, 14. Dezember 2015, 23:29

Fazit und Tipps

Wir können die South African Airways uneingeschränkt empfehlen. Die Beinfreiheit ist großzügig bemessen, das Essen ist OK (wir hatten schon Schlimmeres), beim Entertainment gibt es ein großes, funktionierendes Angebot und der Service ist freundlich. Was erwartet man mehr in der Economy Class?

Alle Quartiere an der Garden Route und in der Klein Karoo habe ich selbst über bo.oking.com gebucht. Die Empfehlungen habe ich meist aus anderen Reiseberichten und wir wurden bei keiner Unterkunft enttäuscht. Grundsätzlich ist zu sagen: Alle Gästehäuser und Lodges waren recht unterschiedlich, aber alle in ihrer Art wunderbar und ebenso vielfältig wie Südafrika selbst. In allen Unterkünften gab es Adapter, so dass wir unseren eigenen nicht benötigt haben – oftmals gab es auch europäische Steckdosen. Es waren immer Wasserkocher inklusive Tee, Kaffee und Geschirr, ein Kühlschrank und Toilettenartikel (Shampoo, Duschgel, …) vorhanden.

Abgesehen vom Storms River Mouth Restcamp hatten wir in allen Unterkünften WLAN. Auf detaillierten Bewertungen der Gästehäuser und Lodges sowie einiger Restaurants habe ich in meinem Reisebericht bewusst verzichtet, das hätte den Rahmen gesprengt. Ihr findet alle Bewertungen in einem bekannten Bewertungsportal :D .

Insgesamt sind wir in den 12 Tagen gut 2.100 km gefahren - überwiegend asphaltierte Straßen. Der Swartbergpass war ein wenig abenteuerlich, aber mit einem Hyundai ix35 (ohne Allrad) überhaupt kein Problem – ebenso im Addo NP. Gerade auf den „Graved Roads“ und in den Nationalparks finden wir einen SUV wesentlich bequemer als einen Kleinwagen und die Sicht ist erheblich besser – insbesondere, wenn das Gras recht hoch steht. Zudem gibt es genügend Stauraum für das Gepäck. Ich buche unsere Mietwagen immer über die Internetplattform billiger-mietwagen,de und sind bisher (im wahrsten Sinn) sehr gut damit gefahren. :thumbsup:

Die Tankstellen, Restaurants und Shops akzeptieren die gängigen Kreditkarten (Visa, Master), aber etwas Bargeld haben wir auch immer dabei. In jeder größeren Ortschaft gibt es einen ATM.

Erstmalig haben wir den afrikanischen Frühling erlebt: Der Fynbos blüht in leuchtenden Farben und die Bäume werden grün, ab und an regnet es ein wenig – insbesondere in der Nacht. Landschaftlich ein Traum! An der Küste steigen die Temperaturen kaum über 25 Grad, während im Landesinneren auch schon mal die 40-Grad-Marke geknackt werden kann.
Wenn man jedoch ausschließlich Tiere beobachten möchte, sollte man unserer Erfahrung nach etwas früher fahren, z. B. im September. So schön die grüne Landschaft auch ist, es gibt einen entscheidenden Nachteil: Die Tiere sieht man weniger gut. So haben wir beispielsweise im Addo NP kaum Tiere gesehen, dafür jede Menge grünen Busch.

Wir waren jetzt das 3. Mal in Südafrika und das Reisen ist wirklich einfach. Gerade an der Garden Route hat man überhaupt keine Probleme, sich frei zu bewegen, wir fühlten uns überall sicher. Man bekommt tolle Unterkünfte zu vernünftigen Preisen und das Autofahren ist einfach, wenn man sich an den Linksverkehr gewöhnt hat. Das Essen ist fantastisch und für unsere Verhältnisse extrem günstig. Die Menschen sind offen und freundlich – egal ob schwarz oder weiß :) . Wir haben bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Insbesondere, wenn man zum ersten Mal den Süden des afrikanischen Kontinents bereisen möchte, ist Südafrika ein idealer Einstieg.

Wir waren in diesem Jahr knapp zwei Wochen mit dem Wagen unterwegs und eine Woche auf Makutsi. Wir haben viel gesehen, viel erlebt und sind mit neuen Eindrücken nach Hause gekommen. Beim nächsten Mal werden wir wieder einen längeren Aufenthalt auf Makutsi einplanen, eine Woche war uns zu wenig. Die Safari Farm ist einfach ideal, um vom Alltagsstress herunterzukommen und abzuschalten. Für uns steht schon jetzt fest: Wir fahren wieder hin. Wenn nicht im nächsten Jahr, dann mit Sicherheit 2017!


Vielleicht habt ihr jetzt auch Lust verspürt, nach Afrika zu reisen und dieses wunderbare Land kennenzulernen. Ober Ihr habt für Eure geplante Reise noch Anregungen oder Tipps bekommen. Ich würde mich freuen, wenn mein Reisebericht dazu beigetragen hat.
Falls Ihr noch Fragen habt oder nähere Informationen benötigt, könnt Ihr mich gerne anschreiben.


Tschüss, Good-Bye and Tot siens! Bis zum nächsten Mal, Eure Birgit :saflag:

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Dienstag, 15. Dezember 2015, 00:24

Liebe Birgit,
Du bist ja 'ne ganz Fleißige, herzlichen Dank für Bilder und Bericht!
Ich habe das von Dir Berichtete gern gelesen und mich an meine eigenen Reisen erinnert und Euch auch um die eine oder andere Sichtung beneidet :whistling: .
Danke fürs Teilen.
Beste Grüße von Christiane

Aardvark

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Dienstag, 15. Dezember 2015, 00:45

Hallo Birgit,

vielen Dank für den schönen Reisebericht! :danke:

Tschüss, Good-Bye and Tot siens! Bis zum nächsten Mal ...
Da freue ich mich jetzt schon drauf! ;) :thumbsup:
"After climbing a great hill, one only finds that there are many more hills to climb"

Nelson Mandela