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  • »Frau Licht« ist weiblich
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Donnerstag, 1. Oktober 2015, 11:09

Wilderness Trails im Krüger - was erwartet Euch?

Hallo an alle!

Nachdem ich eine PN zum Ablauf eines Wilderness Trails im Krüger geschrieben habe, bin ich auf den Gedanken gekommen, dass das ja von allgemeinem Interesse sein könnte :D .
Ich hatte das Glück, bereits an drei unterschiedlichen Wilderness Trails teilzunehmen - alle sind im Großen und Ganzen nach dem selben Plan abgelaufen.

Wer kann teilnehmen?
Alle Menschen, die Interesse an weitergehenden Informationen zur Tier- und Pflanzenwelt haben und sich auf ein sehr naturnahes und intensives Erlebnis einlassen möchten. Sanparks gibt die Altersgrenzen von mind. 14 Jahren und höchstens 65 Jahren vor - wie genau das kontrolliert wird, weiß ich nicht.. Man sollte eine gewisse Grundfitness haben, sprich in der Lage sein, an einem Morgen und Vormittag auch mal einen 10 km Marsch (immer mit Pausen) durchzuhalten.

Wie läuft so ein Wilderness Trail ab?
Man trifft sich am Nachmittag des ersten Tages mit den beiden Guides und den anderen Trailisten im Ausgangscamp. Nach einer kurzen Begrüßung und ein paar Formalitäten wird das Gepäck (man kann seinen Koffer mitnehmen und z.B. Wasser und andere Getränke) in einen Anhänger geladen und dann geht es los, in der Regel in einem offenen Safarifahrzeug, in Richtung des kleinen Wilderness Camps. So eine Fahrt kann auch mal 1,5 h dauern :).
Nach der Ankunft im Camp werden die Hütten bezogen (manche sind schön nah an den Toiletten, das kann nachts ein großer Vorteil sein) und alle kommen in der Lapa zusammen zu einer Besprechung un Einweisung.
Später gibt es, wie an jedem Abend, ein warmes Essen und man sitzt noch in gemütlicher Runde am Lagerfeuer zusammen. In der Regel gehen alle recht früh schlafen, denn am nächsten Morgen wird man so gegen 5 Uhr geweckt. Eine schnelle Katzenwäsche und eine Tasse Kaffee mit Rusk später geht es auch schon los - in der Regel fährt man im offenen Fahrzeug noch ein Stück (Achtung, das kann im südafrikanischen Winter sehr sehr kalt werden) und dann beginnt die Morgenwanderung. Die Guides (bewaffnet) gehen vorn weg, alle Trailisten folgen hintereinander, die Plätze werden regelmäßig durchgewechselt. Sobald einer der Guides etwas Interessantes entdeckt, scharen sich alle um ihn und er erklärt, was zu sehen ist. Hier kann man sehr viel lernen, denn die Guides sind wirklich hervorragend ausgebildet und in der Regel freuen sie sich, wenn man Interesse zeigt und auch mitdenkt :D . Viel Augenmerk liegt dabei auf den Dingen wie Spuren, Trittsiegel und Losung von Säugetieren oder auch Krokodilen, aber auch Pflanzen, Bäume oder Insekten usw. Meine Tochter hat das mal ganz trocken so zusammengefasst: "... wir sind viel zu früh aufgestanden und mussten 10 Kilometer laufen um Scheiße anzuschauen..." :D :D Wenn man sich auch für die kleinen Dinge interessiert, dann ist so ein Walk unglaublich spannend und lehrreich. In der Regel ist das aber nicht alles - wir uns haben bei solchen Walks auch sehr nah an Nashörner rangepirscht, wir haben einen Fluß überquert in dem ein Elefant getrunken hat, wir haben eine hochträchtige Hyänendame in der Nähe ihrer bereits bezogenen Wurfhöhle beobachtet, wir sind Nilpferden begegnet (zum Glück standen wir nicht zwischen ihnen und dem Wasser zu dem sie wollten) - es war unfassbar intensiv. Die Guides sind hochkonzentriert, mindestens einer scannt ständig die Umgebung und sie sehen und hören soviel mehr als wir. Wichtig ist, dass man sich absolut an ihre Anweisungen hält, keiner will, dass einem Gast oder einen Tier etwas passiert.
Aber weiter im Tagesablauf - gegen Mittag geht es zurück ins Camp zu einer Art Brunch. Nach dem Essen ist dann eine Weile Siesta - das braucht man auch, sei es zum Schlafen oder Relaxen oder zum Duschen, was auch immer.. Gegen 16 Uhr trifft man sich wieder in der Lapa zu einem Kaffee oder Tee und dann geht es los zum Sundowner Trip. Meist fährt man wieder ein Stück mit dem Safarifahrzeug und es gibt noch einen kleinen Spaziergang zu einem tollen Aussichtspunkt. Dort genießt man den Sonnenuntergang, wer was dabei hat, trinkt ein Bier oder ein Glas Wein..
Danach geht es zurück zum Camp und das Abendessen und Sitzen am Lagenfeuer stehen noch auf dem Programm. Die Gespräche am Lagerfeuer waren immer sehr interessant :), man kommt dann auch mit den Guides in persönliche Gespräche..
Und - wieder geht es früh ins Bett, denn am nächsten Morgen gegen 5 Uhr wird man wieder geweckt ;) .
Am letzten Tag kann man länger schlafen - nach einem Frühstück werden alle wieder zurück ins Ausgangscamp gefahren und gegen 10 Uhr ist der Trail zu Ende.

Wie ist die Verpflegung?
In jedem Wilderness Camps ist ein Koch anwesend, der für die Mahlzeiten sorgt.
Abends wird die Hauptmahlzeit serviert - Fleisch ist immer dabei (es wird oft auch ein Braii zubereitet), aber auch sowas wie Pap und Gemüse sind auf dem Programm.
Um die Mittagszeit herum, wenn man vom Walk zurück kommt, gibt eine Art Brunch - also z.B. Brot (oft selbst gebacken), Eier, Speck, Baked Beans, Marmelade, Butter - was auch immer. Das war immer völlig ausreichend und je nach Koch gut bis extrem lecker ;-)..
Kaffee und Tee kann man sich immer machen, Wasser kann man sich auch aus der Brunnenleitung holen - wem daszu unsicher ist, bringt sich Wasser selbst mit. Ebenso muss man Alkohol oder sowas wie Cola selbst mitbringen.
Für die Morning Walks bekommt man im Rucksack (wird auch gestellt) ein paar Kleinigkeiten mit (Cracker, Käse, Wurst, Nüsse, Obst, usw).

Wie sind die Unterkünfte und santiären Einrichtungen?
In den Camps gibt es für die Gäste vier kleine Hütten à zwei Betten (also max.8 Trailisten). Das ist alles sehr basic, d.h. in den Hütten hat es gerade mal Platz für die zwei Betten und man kann sein Gepäck noch abstellen - das war´s dann auch schon. Das ist aber auch völlig ausreichend, denn man ist ja wegen der Tiere hier und nicht, weil man luxuriös untergebracht werden will. Die Betten sind schon bezogen und werden auch täglich wieder gemacht - sauber war bisher auch immer alles :thumbsup: .
Auch die Duschen und Toiletten sind sehr einfach, immerhin mit verschließbaren Türen und warmes Wasser war immer vorhanden.

Noch ein paar Hinweis:
- Ihr solltet bei Interesse so bald wie möglich versuchen Plätze zu bekommen, bei manchen Trails sind die sehr schnell weg. In der Regel werden die Buchungen 11 Monate vorher geöffnet, wie auch bei den Camps. Am besten ruft man an, dann kann man gleich klären, welcher Trail wann verfügbar ist.
- Ihr braucht für die Zeit des Wilderness Trails keine Unterkunft in einem Camp - das Auto bleibt dort stehen und den Koffer/Rucksack/what ever nehmt Ihr eh mit, der Rest bleibt im Auto. In der Planung sollte berücksichtigt werden, dass man rechtzeitig im dem Camp ist, wo der Trail startet.
- Bettzeug ist da, Schlafsäcke braucht man nicht. Es gibt aber auch Trails ohne festes Camp - da müsste man dann Zelt und Schlafsack und sein Essen selbst mitbringen und tragen, z.B. der Olifants Backpack Trail.
- Mit Englisch kommt man bestens klar! Die Guides sprechen alle Englisch - bisweilen muss man sich ein bisschen einhören (wir hatten mal einen richtigen Buren :D ).
- Da man schon in der Morgendämmerung unterwegs ist, braucht man warme Kleidung (es sei denn, es ist dort Hochsommer, ich war aber nur im Winter da), am besten im Zwiebelprinzip. Auch für eine Mütze und Handschuhe ist man oft sehr dankbar. Gegen Mittag kann es dann auch mal an die 30 Grad haben, auch im Winter..
- Wichtig ist eine Taschenlampe, aber besten eine Stirnlampe. Es gibt in den Camps keinen Strom und damit nachts auch nur das Licht von Petroleumlampen oder eben Taschenlampen. Für einen Gang zur Toilette ist man um etwas Licht sehr dankbar. Ganz besonders, wenn es außerhalb des Zauns so komisch raschelt :D ..
- Handy und alles was Lärm macht, sind tabu! Empfang hätte man eh keinen..

Wenn Ihr Fragen habt, nur zu!

Beste Grüße
Kerstin

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schauli54

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Donnerstag, 1. Oktober 2015, 12:23

Toll und Danke

für den neuen und sehr informativen Treat. :danke:
Kann dann leider erst in einem Jahr davon berichten. Aber gebucht ist er nun, der Sweni Trail für Sept. 2016. :thumbsup: 11 Monate im Voraus hat prompt geklappt.
lg Marlies

tribal71

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Donnerstag, 1. Oktober 2015, 13:02

Hallo Kerstin,

vielen Dank für die ausführlichen Informationen zu de Trails. Genau so wie Du es beschreibst haben wir letztes Jahr den Sweni Trail erlebt. Leider hatten wir nur Pech mit den anderen "Gästen". Unsere Gruppe war leider nicht so toll. Aber die Guides, der Koch und alles was wir bei den Wanderungen gezeigt bekommen und erlebt haben war super. Wir können jedem nur empfehlen es einmal mitgemacht zu haben. 2016 werden wir auf jeden Fall wieder einen Trail machen, entweder im Krüger oder Hluhluwe.

Gruß,Markus

yoshi1310

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Donnerstag, 1. Oktober 2015, 15:44

hey super Kerstin, vielen Dank für die Mühe! :thumbsup:

mir hat bei der Vorbereitung auch das FAQ auf der Sanparks-Website gut geholfen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

und noch eine Zusatzbemerkung zum Thema Verpflegung:
auch Vegetarier dürfen getrost mit auf die Reise gehen. Man muss einfach ca. 2 Wochen vorher (nicht früher!) eine Mail an das Reservationscenter von Sanparks schicken. Diese leiten dann die Nachricht an die Guides weiter. Hat bei mir super geklappt und ich hatte immer noch ein kleines Extratöpfchen Gemüse auf dem Tisch.

und bezüglich Verfügbarkeit: diese ist anscheinend vor allem im Winter sehr stark ausgelastet. Wir waren z.B. im April nur zu viert dort. Den Südafrikanern ist es anscheinend dann zu heiss zum laufen. Die Verfügbarkeit sieht man auch immer (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Das PDF (unter Wilderness Trail) wird wöchentlich aktualisiert. Anrufen kann man natürlich auch ;-)

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Sonntag, 4. Oktober 2015, 12:54

Sweni Trail - Unterkunft

Hallo Kerstin,

vielen Dank auch von mir, zu Deinem sehr ausführlichen Bericht bezgl. der Trails! Genauso ist es bei uns im letzten November auch abgelaufen und gerne würde ich Deinen Bericht mit ein paar Bildern der Unterkunft etc. vom Sweni Trail ergänzen... Ich hoffe, dies ist in Deinem Sinne?! :whistling:


Abfahrt am Nachmittag ab Satara Maincamp:



Es empfiehlt sich, nur die Klamotten für 3 Tage mitzunehmen. Wir haben unsere großen Reisetaschen im Kofferraum unseres PKWs gelassen, da man vor Ort ja nicht sein gesamtes Reisegepäck benötigt und die Unterkünfte auch recht klein sind...


Die Anfahrt zum Camp kann man quasi als Gamedrive betrachten - es geht ca. 1,5 h raus in die Wildnis, zum Ende auf Wegen, die für den "normalen" Touris gesperrt sind.





Hier ein paar Bilder zu den Unterkünften, Waschräumen und der Lapa:




Die Hütten sind über das Gelände verteilt, einfach aber funktionell eingerichtet, mit je 2 Einzelbetten plus Moskitonetz und Platz am Fußende für das Gepäck.





Es steht jeweils eine Dusche und eine Toilette für Männer und Frauen zur Verfügung. Heißes Wasser gibt es ebenfalls, allerdings gibt es nur Petroleumlampen, deshalb gehört eine Stirnlampe unbedingt ins Gepäck!

~


In der Lapa werden Brunch und Abendessen eingenommen, es gibt dort einen Kühlschrank, in dem man seine eigenen Getränke (Bier, Cola etc.) unterbringen kann. Heisses Wasser für Kaffee oder Tee steht eigentlich ständig bereit. Außerhalb der Lapa gibt es eine Feuerstelle, an der man nach dem Abendessen mit den Guides und anderen Mitreisenden zusammensitzt bzw. den Geräuschen des Buschs zuhören kann. Von dort hat man auch einen tollen Blick auf das tiefer gelegene Wasserloch. Hier lohnt sich also auch tagsüber ein Aufenthalt, da immer mal wieder jemand dort vorbeischaut...



Während der Walks gibt es ein kleines Picknick, bestehend aus Nüssen, Käse, (Trocken)-Obst, Krackern, Saft o.ö. Diese Dinge und auch Trinkwasser werden im Vorfeld auf mehrere Teilnehmer aufgeteilt. Zusätzliches Trinkwasser im eigenen Rucksack kann jedoch nie schaden.. ;)





Fazit: Uns hat der Trail super gefallen! Die Lage der Unterkunft war einmalig, die Guides und die gute Seele im Camp (James) super und die Erlebnisse vor Ort unglaublich... Wir werden es auf alle Fälle nochmal wiederholen! :thumbsup:

Viele Grüße,
Nadja

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Montag, 5. Oktober 2015, 07:49

@fortuna - ja klar sind die Bilder in meinem Sinn :D ..
Stimmt, der Koch heißt James - er ist für meinen Geschmack der bisher beste Koch in einem Wilderness Camp gewesen!

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Montag, 5. Oktober 2015, 12:13


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Freitag, 6. November 2015, 11:35

Da Mick777 gerade über den Sweni Trail nachdenkt hänge ich hier noch ein paar Bilder/eindrücke dran.



Gelaufen wird in einer Reihe über Stock und Stein....



und die Füße können auch mal nass werden.




Man bekommt viel über Pflanzen, Bäume, kleine Tiere erklärt und kann die beiden Ranger freuen sich über jede Frage




etwas größere Tiere sieht man manchmal auch auf der Wegstrecke




Abends fährt/spaziert man zum Sundowner an einem einsamen Platz mitten im Krüger...




...und kann die Natur und einen tollen Sonnenuntergang (leider war unser Wetter nicht so gut) geniessen.


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Freitag, 6. November 2015, 11:58

....auf unserem abendlichem Weg zum Sundowner-Platz hatten wir riesiges Glück.
Wir waren gerade aus dem Fahrzeug ausgestiegen, als unsere Ranger plötzlich sehr bestimmt sagten das wir alle ruhig sein sollten.
Keiner wusste warum und Sie zeigten ein paar hundert Meter entfernt in eine Richtung. Durch unsere Ferngläser konnten wir es dann erkennen.
Wir hatten keine Idee wie die beiden das so schnell ohne Fernglas entdeckt haben. Wir stiegen alle aufs Fahrzeug auf und fuhren in die Richtung unserer Sichtung.





Dort lag dann dieses Rudel beim "Abendessen"




Irgendwann bemerkte das Rudel uns und alle gucken mal kurz rüber;-)




Unsere Ranger meinten wir können noch näher ranfahren...die Tiere wären entspannt (...im Gegensatz zu uns auf dem Fahrzeug)




...was sie dann auch direkt wieder waren.




Nach einer guten Mahlzeit war erst mal Entspannung angesagt. Für uns war es ein unvergessliches Erlebnis und das Highlight unseres Trails.

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Mick777

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Dienstag, 26. Januar 2016, 08:55

Heute aus dem Netz - wie aus dem Lehrbuch für Verhaltensweisen auf Trails/walks: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

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Dienstag, 26. Januar 2016, 09:12

Wow, Wahnsinn! 8o
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Sonnenrancher (31. Oktober 2016, 20:29)

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Mittwoch, 23. März 2016, 23:11

Hallo,

wer hat in letzter Zeit an einem Trail im Krüger teilgenommen?
Wir sind im Mai/Juni im Krüger und haben nun nachträglich den Bushman Trail gebucht.
Bei der Bestätigung usw. war folgender Anhang bei:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


Wer hat diesen Zettel schon mal ausfüllen müssen bzw wer soll den ausfüllen... mein Hausarzt??? ?(


Beim Trail den wir im November 2014 gemacht haben gab es dieses Formular noch nicht.


Hat jemand Ahnung und kann weiterhelfen? :help:

Gruß,
Markus




Mick777

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Donnerstag, 24. März 2016, 00:37

Der Zettel ist mir völlig neu und war bei der Buchung im Dezember noch nicht dabei. Ich weiß nur, dass Personen über einem
gewissenen Alter (65) ein Arztzertifikat brauchen.

Würde mich auch interessieren, ob man das wirklich benötigt...

Grüße

Michael

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Donnerstag, 24. März 2016, 06:34

Hi Markus

Das wäre mir auch neu, bin ich gespannt wie man das kurzfristig vor Ort hinbekommen soll...!?

Ich sehe da sonst drei Möglichkeiten:
- Ausfüllen (aber 30 Tage Gültigkeit ist natürlich bescheuert)
- Sich unwissend geben und vor Ort lösen
- Den Wisch selber ausfüllen und unterschreiben (im Grunde geht es bei solchen Sachen nebst der effektiven Tauglichkeit nur um die afrikanische Variante von Haftungsausschluss)

Und ich gehe davon aus, dass du/ihr noch keine 65 seid (der Username deutet zumindest auf was anderes ;) )?
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tribal71 (24. März 2016, 11:35), Mick777 (24. März 2016, 06:47)

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Donnerstag, 24. März 2016, 06:54

Denke ich werde den Wisch selbst auf Deutsch ausfüllen (Variante 3 :D ) und irgendeinen Stempel unten von z.B. meiner Versicherung hinmachen lassen . Bei den Indemnity forms geht es bei den morning walks bisher auch nur darum, dass der Zettel da ist - was darauf steht, interessierte bisher nie wen. Könnte mir aber durchaus vorstellen, dass auf den Zettel bestanden
wird und dann habe ich denn eben da. Was da auf Deutsch steht und wer unterschreibt, kann dort eh keiner nachprüfen :blush:

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tribal71 (24. März 2016, 11:35)

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Donnerstag, 24. März 2016, 06:59

Morgen,
bin schon mal beruhigt das der Zettel für Euch auch neu ist. Werde nach der Arbeit mal direkt bei Sanparks nachfragen. Melde mich dann wieder.

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Bär

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Donnerstag, 24. März 2016, 08:27

Was da drauf steht interessiert tatsächlich niemanden - bis etwas passiert. Bei Haftungsfragen empfehle ich, keinesfalls Urkunden zu fälschen oder Falschangaben zu machen. Wundert euch sonst nicht, wenn eure Versicherung Leistungen ablehnt. Welchen Ärger das verursacht und wie viel das kosten kann, haben wir ja letztens erst von Günther gelesen. Und bei dem war es ein echter Unfall. Stellt euch vor, wie kooperationsbereit die Versicherung ist, wenn SANParks eine von euch "als Arzt" unterschriebene Indemnity hervorzieht. Aber ihr seid ja alt genug, selbst zu wissen, was ihr tut. Egal ob über oder unter 65.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Donnerstag, 24. März 2016, 08:58

Lieber Bär,
Dein Hinweis ist ja schon in Ordnung, aber SANParks übernimmt so oder so keine Verantwortung, genau das wollen sie ja damit bezwecken. Und wer persönlich Falschangaben macht, weil er wider besseres Wissen eines der obigen Ausschlusskriterien ignoriert, der muss damit rechnen, dass die Versicherung bei Kenntnisse regressieren wird.
Es geht hier aber mehr darum, ob dieser Wisch von einem Arzt unterschrieben & zertifiziert werden muss oder ob eine persönliche Aussage reicht. Obiges gilt übrigens auch, wenn ich beim Arzt Falschaussagen mache...

Mir ist der afrikanische-bürokratische Stempel- und Zertifizierungswahn bekannt, aber ich bin bei solchen Dingen eher Fan vom gesunden Menschenverstand. Gerade die Geschichte von Günther zeigt: Am Ende bist du für dich selber verantwortlich, vor allem wenn es um Geld geht.

edit: Lieber Bär, ich möchte wirklich ehrlich von dir wissen, ob du für einen Trail bei deinem Arzt einen Seh-, Hör- und Sporttest (!) sowie eine analysierte Urinprobe (!!) einholten würdest. Nicht im ernst, oder?

@Tribal: Nochmals zur Bestätigung: Du/ihr seid beide unter 65 und habt auch auf SANParks nicht aus Versehen ein falsches Alter eingetragen?
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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tribal71 (24. März 2016, 11:35)

Bär

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Donnerstag, 24. März 2016, 09:57

Lieber Master,

dass die Kostenübernahme bei Versicherungen oft ein Hickhack ist, ist doch nicht neu. Man kann leider bei einer für die Versicherung unklaren Situation nicht voraussetzen, dass diese ohne Prüfung in Vorleistung tritt. Und natürlich muss man dann vor Ort das Geld selbst organisieren. Aber wenn man nicht grob fahrlässig oder gar vorsätzlich sich falsch verhalten hat (wozu auch Urkundenfälschung gehört), bekommt man normalerweise die Kosten hinterher erstattet.

Und genau das ist doch das Mindeste, was man tun kann. Dass SANParks sich aus der Verantwortung stiehlt, ist ja klar.

Was würde ich machen? Keine Falschangaben. Bei den Eigenangaben "to my best knowledge" dazuschreiben. Ggfs. Punkte streichen und mit (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ergänzen. Bei der indemnity kann man auch mal hinschreiben:"Not applicable in case of gross negligence of rangers"
Und dann abwarten, was passiert.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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tribal71 (24. März 2016, 11:35)

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Donnerstag, 24. März 2016, 09:58

Nein....wir sind Jahrgang 71 und 77

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