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hokage

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Dienstag, 20. Juni 2017, 22:07

Tag 16: On the road again nach Gansbaai

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen eines wahren Roadtrips. 463 km, die weiteste Tagesetappe unserer gesamten Route, liegen vor uns und wir verlassen endgültig die Karoo und die Garden Route. Unser Ziel ist das Franskraal Bed & Breakfast, dass sich im kleinen Küstenort Franskraal ganz in der Nähe von Gansbaai befindet. Ehe wir starten, frühstücken wir in aller Ruhe draußen in der Sonne und werden dabei von ein paar hungrigen Baboons beobachtet.




Unser einziger geplanter Stopp für heute sind die Meiringspoort Pools, wegen denen wir einen kleinen Umweg über die R407 und N12 in Kauf nehmen. Die N12 führt mitten durch die Swartberge und neben der Straße türmen sich auf beiden Seiten mehrere 100 m hohe Felswände auf. Die Pools und der dazu gehörige Wasserfall befinden sich innerhalb des Gebirges in einer tiefen Felsschlucht. Aufgrund des eiskalten und schattigen Wassers verzichte selbst ich dieses Mal auf ein Bad. Stattdessen erkunden wir die markante Felsumgebung und schießen ein Foto nach dem anderen.




Die Felswände erstrahlen trotz Schatten in vielen unterschiedlichen Farben und Hannah erklimmt den nächst besten Felsvorsprung mit bestem Blick auf den Wasserfall. Dieser entspricht eher einem Rinnsal, das langsam die steile Bergwand hinab fließt und die Pools mit frischem Wasser versorgt.







Gegen 11:00 Uhr verlassen wir den Meiringspoort Waterfall und setzen unsere lange Fahrt in Richtung Gansbaai fort. Fünf Stunden später, nach mehreren Pausen und einem Mittagssnack im Auto kommen wir müde in unserem Bed & Breakfast an. Amanda, die Besitzerin, ist eine ältere, sehr freundliche Dame mit einer sehr durchdringenden Stimme. Sie heißt uns herzlich willkommen und reserviert uns im Anschluss direkt einen Tisch im „Blue Goose“. Sie lobt das sich in Gansbaai befindende Restaurant in den höchsten Tönen und wir sind gespannt was uns heute Abend erwartet. Weiterhin bucht sie uns die Marine Dynamics Shark Diving Tour für den nächsten Morgen. Letzteres ist der Hauptgrund, warum wir Gansbaai in unsere Route integriert haben. Doch dazu morgen mehr. Nach der Ankunft erholen wir uns zunächst von der langen Fahrt und halten einen etwas längeren Nachmittagsschlaf, bevor wir zum Dinner aufbrechen.

Das „Blue Goose“ erfüllt unsere hohen Erwartungen, die wir mittlerweile an südafrikanische Restaurants stellen, bei weitem. Nach sehr leckeren Tintenfischringen und Garnelen als Vorspeise werden wir für den Hauptgang mit einer traumhaften Lammkeule und einem flambierten Rindersteak am Spieß verwöhnt. Gerade das angezündete Steak am Spieß mit kräftiger Bluecheese Soße ist nicht nur optisch sondern auch geschmacklich außergewöhnlich. Wir verzichten ausnahmsweise auf eine Nachspeise und machen uns kurz nach dem Sonnenuntergang auf den Heimweg. Morgen früh klingelt bereits um kurz vor fünf unser Wecker für das Shark Cage Diving, sodass wir entscheiden, das Licht heute besonders früh auszumachen. Wir kommen nicht umhin, noch ein paar Fotos zu sichten, doch nach knapp einer halben Stunde fallen uns fast die Augen zu und wir schlafen in wenigen Sekunden ein.

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Donnerstag, 22. Juni 2017, 15:37

Tag 17: The Great White

Viel zu früh quälen wir uns aus dem Bett, packen zusammen und fahren mit leerem Magen noch immer im Halbschlaf die wenigen Kilometer nach Gansbaai zu Marine Dynamics. Dort ist rein gar nichts los und wir stellen fest, dass sie nicht um halb sechs, sondern erst um halb sieben öffnen. Müde überbrücken wir die Wartezeit in unserem Auto und freuen uns umso mehr, als wir schließlich eingelassen und mit heißem Kaffee versorgt werden. Zusätzlich stärken wir uns mit einem einfachen Frühstück und erhalten parallel zusammen mit den anderen Teilnehmern eine kurze Einführung in die heutige Tour. Gekleidet in riesige orange Fischer-Regenjacken und ausgestattet mit Schwimmwesten besteigen wir kurz darauf den 14 m langen Katamaran Slashfin. Die Morgensonne gewinnt langsam an Kraft und steigt am stahlblauen Himmel allmählich höher. Wir haben richtig Glück mit dem Wetter, denn es ist zudem windstill und das Boot schaukelt ohnehin bereits genug. Hannah und ich nehmen Backbord an der Reling Platz und nachdem alle Teilnehmer sitzen, peitschen wir mit hoher Geschwindigkeit über die Wellen hinaus aufs offene Meer. Zusammen mit einigen anderen Schiffen ankern wir wenige Kilometer von der Küste entfernt und die Fischköder werden zu Wasser gelassen.

Mit an Board begleitet uns Alison, die als Marine Biologist für Marine Dynamics arbeitet. Sie studiert momentan an der University of Cape Town und forscht unterstützt von Marine Dynamics an ihrem PhD. Das Thema dreht sich natürlich um den weißen Hai. Auch in mehreren BBC Earth Dokumentationen war sie in der Vergangenheit als Expertin zu sehen. Während der gesamten Tour teilt sie ihr umfassendes Wissen über diese faszinierenden Jäger mit uns. Wir erfahren unter anderem, dass die globale Populationsgröße und -entwicklung des weißen Hais im Gegensatz zu anderen Tierarten absolut im Dunkeln liegt. Schätzungen weisen zwar auf eine enorme Gefährdung hin, doch werden diesen Ergebnissen leider wenig Beachtung geschenkt. Vom Großteil der Bevölkerung wird die Bedrohung dieses Ozeanriesen daher sehr stark unterschätzt und das, obwohl die Art in einigen Regionen als biologisch ausgestorben gilt. Das heißt, es existieren zu wenige geschlechtsreife Exemplare, um die ohnehin ausgedünnte Population zu stabilisieren und wenigstens auf konstantem Niveau zu halten. Alison zieht den Vergleich zum ebenfalls bedrohten Spitzmaulnashorn, das in der Öffentlichkeit viel mehr Aufmerksamkeit erfährt und Unterstützung von mehr als über hundert Organisationen erhält. Für den Schutz des weißen Hais setzen sich neben Marine Dynamics hingegen nur zwei weitere Institutionen ein. Seit dem Film „Jaws“ ist das Ansehen dieses ohnehin unpopulären Tieres noch weiter gesunken, sodass Marketingabteilungen von wohlhabenden Firmen keinen Anreiz sehen, das Firmenimage durch Spenden für den großen Weißen zu verbessern. Hinzu kommt, dass der uralte Jäger bis heute in weiten Teilen komplett unerforscht ist. Seit über 11 Millionen Jahren schwimmt er nun in seiner heutigen Form durch die Weltmeere unseres Planeten und gehört somit zu den ältesten Tierarten der Erde. Nach wie vor herrscht trotz intensiver Forschung Unklarheit über die Mechanismen der Fortpflanzung und Geburt. Das liegt vor allem daran, dass der weiße Hai für Gefangenschaft und eingegrenzte Areale gänzlich ungeeignet ist. Sie sind auf die grenzenlose Weite der Ozeane angewiesen und durchschwimmen diese regelmäßig. In kontrollierten und begrenzten Gebieten überleben die faszinierenden Tiere nur wenige Wochen und verhalten sich gänzlich gestört, sodass an Fortpflanzung gar nicht zu denken ist. Es wird lediglich vermutet, dass sich ihre Embryos genau wie bei anderen Haiarten für eine gewisse Zeit kannibalistisch verhalten und ihre Mitstreiter im Mutterbauch fressen.

Nach nur zehn Minuten werden wir vom ersten großen Weißen überrascht. Es handelt sich wohl um ein kleineres Exemplar, doch Hannah und mir erscheint er dennoch riesig und wir sind extrem beeindruckt.





Mit der Zeit besuchen immer mehr Haie unser Boot und Alison kann sie alle anhand von kleinen Details wie Flecken oder Narben zuordnen. Zu neuen Tieren zeichnet sie sich relevante Merkmale auf von ihr angelegten Steckbriefen ein. Einige Haie sind auch mit GPS Sendern gekennzeichnet, wodurch gesichert ist, dass einzelne Exemplare tatsächlich die gesamten Weltmeere durchschwimmen. Wie Alison uns erklärt, verschwinden viele dieser markierten Jäger an der Grenze zu Mozambique vom Radar. Sie werden dort einzig und alleine für ihre Flossen gejagt, die auch in weiten Teilen Asiens eine Delikatesse darstellen.

Hannah und ich empfinden die Tiere als unglaublich interessant. Wir hören Alison gebannt zu und schießen vom Bootsdeck jede Menge Fotos. Die Haie in der Nähe des Bootes werden mit einer Robbenattrappe und einem Fischkopfköder bei Laune gehalten. Mehrmals erwischen die schnellen Jäger die Köder und beißen sie mit ihren messerscharfen Zähnen vom Seil ab, sodass sie vom Boot wieder eingefangen werden müssen.

Als letzte Gruppe sind Hannah und ich jetzt endlich auch an der Reihe, unter Wasser zu tauchen.




Eingehüllt in dicke Neoprenanzüge steigen wir in den Käfig und halten im eiskalten Wasser nach den großen Tieren Ausschau. Leider ist die Unterwassersicht absolut kläglich und wir sehen kaum die eigene Hand vor Augen. So harren wir unbeweglich knapp 30 Minuten in der nassen Kälte aus, ohne überhaupt einen Hai richtig zu sehen. Durchgefroren und mit tauben Zehen verlassen wir schließlich leicht frustriert den Käfig und ziehen uns schnell etwas Trockenes an. Leider gehen wir dafür in eine geschlossene Kabine, die unser Unwohlsein durch den Seegang deutlich verstärkt. Speiübel verlassen wir schleunigst den stickigen Raum und begeben uns an die frische Luft. Wir resümieren, dass man sich den Tauchgang im Käfig bei dieser schlechten Sicht definitiv hätte sparen können.

Hannah taut zwar während des gesamten Rückweges bis zum Ufer nicht mehr auf, doch das Foto des Tages geht dafür auf ihr Konto. Sie schießt ein besonders furchteinflößendes Bild von einem weißen Hai, der mit weit aufgerissenem Maul und nach oben gereckter Schnauze die Wasseroberfläche durchbricht.



Auf dem Rückweg zum Festland werden wir von zwei Delfinen begleitet, die uns vermutlich vor den großen Weißen beschützen möchten. Alison garantiert uns, dass wir uns wirklich glücklich schätzen können und sie so eine Eskorte auch nicht täglich erlebt.



Ehe wir Marine Dynamics verlassen, wärmen wir uns mit einer heißen Suppe von innen wieder auf. Im Anschluss spenden wir noch 300 ZAR für einen Meeresblock in der Bucht, der mit Echolot ausgestattet wird, um die Haiaktivität besser überwachen zu können. Trotz des relativ hohen Preises von ungefähr 100 € pro Person, hat sich die Shark Diving Tour in unseren Augen auf jeden Fall gelohnt und wir haben viel über die weißen Riesen gelernt.

Die Weiterfahrt nach Kapstadt führt uns über die traumhafte Küstenstraße R44 und nach ca. drei Stunden Fahrt kommen wir bei Grant und Pam Fraser in unserer AirBnB Wohnung in Constantia, einem Stadtteil Kapstadts an. Das Anwesen der beiden, mit Pool, Tennisplatz, Trampolin und Gästehaus, ist riesig und letzteres haben Hannah und ich ganz für uns alleine. Begrüßt werden wir außerdem von Abby, ihrer Tochter, und zwei niedlichen Hunden. Für heute steht außer Ankommen und Entspannen nichts besonderes mehr auf dem Programm. Nach einem längeren Mittagsschlaf versorgen wir uns im großen Einkaufscenter in der Nähe mit ausreichend Lebensmitteln. Abends grillen wir unter freiem Himmel Straußenfilets und genießen noch bis spät in die Nacht die warmen Temperaturen und das Grillenzirpen.

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hokage

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Dienstag, 27. Juni 2017, 11:32

Tag 18: Erste Eindrücke aus Kapstadt

Wir starten unseren ersten Tag in Kapstadt, wie es sich gehört, mit einem reichlichen Frühstück in der warmen Morgensonne. Einen wirklichen Plan haben wir für heute nicht, doch möchten wir uns auf jeden Fall einmal die berühmte Waterfront angucken, von der mein Vater bereits so viel erzählt hat. Nachdem wir unterwegs sehen, dass der Tafelberg von riesigen Wolkenmassen, seiner Tischdecke, verdeckt ist, steuern wir die Waterfront auf direktem Wege an. Bei wärmsten Temperaturen flanieren wir entspannt durch das touristische Hafenviertel, das mich einwenig an den Pier 39 und die Fisherman‘s Wharf in San Francisco erinnert.




Wir warten noch etwas mit unserem Mittagessen und erkunden auf Hannahs Wunsch die riesige Victoria & Alfred Waterfront Mall. Hannah wäre wohl im siebten Himmel gewesen, hätte ich meiner Shoppingabneigung nicht lautstark Ausdruck verliehen. Nachdem wir das große Gebäude zumindest in meinen Augen ausreichend lange erkundet haben, knapp zehn Minuten, verlassen wir die Waterfront.

Wir fahren zur Old Biscuit Mill nach Woodstock, einem liebevoll restaurierten Gelände einer ehemaligen Keksfabrik, das heute das Zuhause von Restaurants, Designer-Läden, dekadenten Cafés, Modegeschäften, Kunsthandwerk, Kaffee-Röstereien, Bildergalerien und vielem mehr ist. Eigentlich möchten wir uns den berühmten Neighbourgoods Market anschauen, doch dieser findet, wie wir vor Ort erfahren, nur einmal die Woche samstags statt. Leicht gefrustet fahren wir zurück in unser Gästehaus und braten die restlichen Straußenfilets als Mittagsmahlzeit. Während des Essens lauschen wir Abby, die verträumt im Garten sitzt, Musik hört und ihre Songs leise mitsingt.

Mit neuer Energie stürzen wir uns gegen 16:00 Uhr erneut in die Innenstadt und erkunden das sehenswerte Bo Kaap Malay Quarter. Das historische Viertel entstand im späten 18. Jahrhundert und liegt geprägt durch Minarette und bunte, pastellfarbene Häuser zu Füßen des Signal Hills innerhalb der Kapstädter City Bowl.




Bis heute leben hier die Kapmalayen, Nachkommen der Sklave, die seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts aus Asien kamen. Aufgrund der starken Sonneneinstrahlung streichen die Bewohner ihre Häuser einmal im Jahr neu. Dabei ändert sich die Farbgebung jedes Jahr, da die Ältesten ihre Hausfarbe zuerst wählen und keine zwei Häuser nebeneinander die gleiche Farbe haben dürfen. Wir verbringen eine knappe Stunde in dem urigen Viertel und erkunden jeden einzelnen Winkel.





(Das vorderste Fahrzeug ganz rechts ist unser Toyota Corolla)


Schließlich machen wir uns auf den Heimweg, fahren vorher aber noch den Signal Hill Drive. Dort genießen wir die Aussicht auf den zugedeckten Tafelberg und nehmen uns vor, morgen früh den fast genauso hohen Lions Head zu erklimmen.



Im warmen Abendlicht spielen wir im riesigen Garten von Grant und Pam noch eine Runde Tennis und kochen anschließend Hannahs Leibgericht, Spaghetti Carbonara. Nach dem Essen sitzen wir noch einige Zeit nett mit unseren Gastgebern auf der Terrasse zusammen, erzählen ihnen von unserer Tenniskarriere und unterhalten uns über die Kapregion und unsere Reise. Trotz einiger Rückschläge und Enttäuschungen war es rückblickend ein sehr gelungener Tag mit vielen neuen Erfahrungen und spannenden Eindrücken. Für morgen haben wir uns die Kaphalbinsel als Tagestour vorgenommen und sind gespannt was uns erwartet.

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Gisel

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Dienstag, 27. Juni 2017, 19:16

Tolles Foto vom Tafelberg! :thumbsup:
Grüsse von Gisela

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hokage (29. Juni 2017, 14:00)

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Donnerstag, 29. Juni 2017, 14:27

Tag 19: Highlights der Kaphalbinsel

Aus unserem ursprünglichen Plan, früh loszufahren, wird heute leider nichts. Schlafmützig erwecken wir unsere Lebensgeister erst gegen 9:30 Uhr allmählich zum Leben. Nachdem wir auf der Terrasse einen heißen Kaffee trinken, spurten wir uns, sodass wir um kurz nach 10:00 Uhr im Auto sitzen und uns auf den Weg zum Lions Head machen. Die weiche Morgensonne ist mittlerweile natürlich dem härteren Mittagslicht gewichen, doch die Aussicht auf dem spitzen Berg ist dennoch unfassbar. Der Aufstieg zum Gipfel ist die reinste Kletterpartie und erinnert Hannah und mich einwenig an das Robberg Nature Reserve, mit dem Unterschied, dass es hier deutlich steiler nach oben geht.





Zum Glück leiden wir nicht an ausgeprägter Höhenangst, sodass wir schließlich nach über einer Stunde Kletterei verschwitzt und ausgepowert die Bergspitze erreichen. Fast so hoch wie auf dem Tafelberg, überblicken wir nun ganz Kapstadt und den anliegenden Ort Camps Bay. Wir posieren auf einem platten Felsen, der sich direkt am mehrere 100 m tiefen Abgrund befindet und mir wird ganz schön flau im Magen. Dort zu stehen kostet tatsächlich einige Überwindung, doch die Aussicht und das Gefühl der Freiheit entschädigen einen mehr als genug.





Als Nächstes fahren wir über den berühmten Chapman‘s Peak Drive, der hinter Hout Bay beginnt, durch Fish Hoek bis nach Simon‘s Town zum Boulders Beach. Der Chapman‘s Peak Drive ist eine mautpflichtige, neun Kilometer lange Küstenstraße der Extraklasse, die sich in unmittelbarer Nähe zum Atlantik in 114 Serpentinenkurven entlang der steilen Felswände schlängelt. Allgemein gefällt uns die Landschaft der Kaphalbinsel sehr gut und deutlich besser als die teilweise sehr dreckige und unfreundliche Innenstadt von Kapstadt (Waterfront und Bo Kaap Malay ausgenommen).

In Simon‘s Town angekommen, besuchen wir die weltbekannte Pinguin-Kolonie am Boulders Beach und müssen dank unserer Wild Card nur den halben Eintrittspreis zahlen. Das Gebiet steht unter Naturschutz, was die kleinen possierlichen Tiere jedoch nicht davon abhält, den nahen für Badegäste zugänglichen Strand ebenfalls zu nutzen.











Als wir den Strand nach einer kurzen Suche finden, klettern wir auf einen warmen Felsen und machen es uns gemütlich. Dabei übersehe ich einen sich sonnenden Pinguin, der mich mit seinem spitzen Schnabel prompt in die Zehen pickt, um zu verhindern, dass ich ihn platt trete. Hannah schmeißt sich natürlich weg vor Lachen und nach kurzer Zeit stimme ich ich trotz blutendem Fuß mit ein. Pinguine sind also definitiv die gefährlichsten Tiere in Südafrika und mit ihnen ist nicht zu spaßen. Als mir in der Sonne zu warm wird, gehe ich sogar mit den kleinen Kerlchen im eiskalten Wasser schwimmen, wenn auch mit einigem Sicherheitsabstand. Hannah genießt stattdessen lieber die letzten Sonnenstrahlen des Tages.

Ehe die Sonne komplett untergeht, machen wir uns über die M4 in südlicher Richtung auf den Weg zum Cape Point und Kap der Guten Hoffnung, dem südwestlichsten Punkt Südafrikas. Am sehr touristischen Cape Point erklimmen wir den Leuchtturm, verweilen dort aber nicht all zu lange. Besser gefällt mir definitiv das ursprünglichere Kap der Guten Hoffnung. Dank der fortgeschrittenen Zeit, sind bis auf eine asiatische Reisegruppe kaum mehr Touristen vor Ort. Daher können wir bei tief stehender Abendsonne das klassische Foto hinter dem Kap-Schild ohne große Wartezeit schießen. Die wenigen Menschen im Bildhintergrund stellen für meine Photoshop Kenntnisse selbstverständlich keine Herausforderung dar.



Auf dem Heimweg fahren wir trotz der Gebühren erneut den Chapman‘s Peak Drive. Plötzlich zieht im Beginn der Dämmerung Nebel vom Meer her auf und es entsteht eine ganz besonders mystische Atmosphäre. Ich drücke auf das Gaspedal und mit irrsinniger Geschwindigkeit heizen wir die Küstenstraße hinauf, um die Aussichtsplattform am höchsten Punkt rechtzeitig zu erreichen. Mittlerweile ist kaum mehr etwas vom Tageslicht übrig und ich ärgere mich schwarz, dass ich mein Stativ heute Morgen nicht eingepackt habe. Kurz vor knapp erreichen wir die Plattform und sofort springe ich aus dem Auto, schalte die ISO Empfindlichkeit meiner D5100 nach oben und beginne zu fotografieren.






Neben dem geringen Licht sitzt ein weiteres Problem hinter mir im Auto. Hannah bekommt mittlerweile Hunger und erweckt langsam den Grinch in sich zum Leben, sodass ich ordentlich unter Zeitdruck stehe. Nach einigen Fotos sprinte ich zurück zum Fahrzeug und wir steuern den Bay Harbour Market in Hout Bay an.

Dieser wurde uns von Grant und Pam empfohlen und er ähnelt einem großen Streetfood Festival. Mit unzähligen Köstlichkeiten bietet er neben vielen verschiedenen Kunst- und Bekleidungsständen auch Livemusik. Nachdem wir den Grinch wieder beschwichtigen konnten, flanieren wir entspannt durch die abwechslungsreichen Stände und machen uns schließlich gegen 21:00 Uhr auf den Heimweg. Müde kommen wir in unserem Gästehaus an und machen uns nach einer kleinen Extraportion Spaghetti Carbonara relativ schnell bettfertig. Erstaunt stellen wir fest, dass morgen bereits unser letzter vollständiger Tag in Südafrika anbricht und Wehmut überkommt uns. Doch noch ist unsere Reise ja nicht vorbei und somit schlafen wir entspannt in den weichen Kissen unseres Bettes ein.

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Bär

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Donnerstag, 29. Juni 2017, 21:02

Das sind Fotos, die ihr noch euren Enkeln zeigen werdet. :thumbup:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Sonntag, 2. Juli 2017, 17:57

Tag 20: Hippos in Kapstadt

Zu Beginn unseres letzten Tages in Südafrika lassen wir es sehr ruhig angehen. Das Wetter hält sich zum Glück stabil und so versuchen wir nach einem entspannten Frühstück, erneut den Tafelberg zu besteigen. Wir verlassen Grants und Pams Anwesen mit besten Hoffnungen, doch es dauert nicht lange und wir fahren in einen großen Stau. Heute ist Karsamstag und an diesem Datum findet einmal im Jahr der berühmte Two Oceans Marathon in Kapstadt statt. Das ist eines der bedeutendsten Sportereignisse Südafrikas, was zur Folge hat, dass wir über eine Stunde auf der Straße feststecken, ehe es halbwegs flüssig für uns weitergeht. Immerhin erhaschen wir einen kurzen Blick auf die tapferen Läufer und Läuferinnen, die sich 56 km über mehrere Steigungen sowie den Chapman‘s Peak Drive quälen.

Am Tafelberg angekommen erfahren wir einmal mehr, dass er heute aufgrund der dichten Wolkendecke geschlossen bleibt, sodass wir dieses Event wohl auf unseren nächsten Südafrikabesuch verschieben müssen.

Als nächstes Ziel gibt Hannah einen kleinen afrikanischen Curios Market an, der sich kurz vor Hout Bay an einer Kurve der M6 befindet. Der Markt ist uns bereits gestern aufgefallen und Hannah hofft dort, ein fettes Hippo aus Holz zu finden. Wir entdecken nach einigem Suchen zwei besonders prächtige Exemplare und ich setze erneut mein preisgekröntes Verhandlungsgeschick ein.




Die Verkäufer versuchen mich infolgedessen zu überreden, ebenfalls etwas zu kaufen. Das ist eigentlich gar nicht schwer, da ich meinen Eltern auch etwas mitbringen möchte, doch meine nicht vorhandene Entscheidungsfreudigkeit steht mir mal wieder im Weg. Wir flanieren anschließend in Hout Bay noch einmal über den Harbour Market, doch meine Jagd nach Souveniren wird erneut nicht von Erfolg gekrönt. Entnervt gebe ich nach einiger Zeit auf. Shopping ist einfach nicht für mich gemacht.

In unserer Gästeunterkunft stärken wir uns daraufhin erst einmal mit leckeren Steaks. Während des Essens entscheiden Hannah und ich spontan, nach Muizenberg an den Surfer-Strand zu fahren, um unseren letzten Tag zumindest für mich noch etwas positiver zu gestalten. Wir genießen für einige Zeit die Sonne an der Strandpromenade, besichtigen mehrere Kunst- und Antiquitätenläden und beobachten die noch unerfahrenen Surfer im flachen Wasser. Parallel machen wir uns Gedanken über unseren letzten Abend, da wir diesen natürlich angemessen feiern möchten. Schließlich steht unser Plan: Zunächst kehren wir in Camps Bay in einem kleinen Café mit Meerblick ein und genießen den malerischen Sonnenuntergang über dem Atlantik. Im Anschluss reservieren wir einen Tisch im top bewerteten „Stardust“ Restaurant und lassen dort den Abend entspannt ausklingen. Soweit der Plan... Auf unserem Weg nach Camps Bay zieht sich der Himmel plötzlich zu. Anstelle eines stimmungsvollen Sonnenuntergangs erwartet uns vor Ort kalter Wind, sodass wir uns ins Warme flüchten und mit einem heißen Kaffee die Kälte vertreiben. Zu allem Überfluss hat der Postschalter im kleinen Städtchen mittlerweile geschlossen, sodass ich für meine Postkarten nach wie vor keine Briefmarken besitze. Hannah hat dies in weiser Voraussicht bereits vorgestern erledigt und ihre Karten heute morgen weggeschickt. Schließlich befinden wir uns auf dem Weg in die Innenstadt und erleben während der Restaurantreservierung die nächste Flaute. Karsamstags, eine Stunde vor Öffnung, einen Tisch in einem der besten Restaurants Kapstadts zu buchen, ist natürlich eine äußerst naive Schnapsidee. Selbstredend sind nicht nur das Stardust, sondern auch sämtliche anderen bewerteten Restaurants ausgebucht. Frustriert über unsere eigene Dummheit, fahren wir resigniert zurück in unser Gästehaus. Mittlerweile schüttet es wie aus Kübeln, was hervorragend zu unserem Gemütszustand passt. Genau so hatten wir uns das Ende dieser traumhaften Reise nicht vorgestellt.

Zuhause angekommen verraucht unsere Enttäuschung jedoch langsam und wir verbringen nach einem einfachen Resteessen einen äußerst gemütlichen Abend in unserer Unterkunft und bearbeiten Fotos. Das hat immerhin auch eine nicht zu verachtende Qualität. In Gedanken bei den sonnigen und ereignisreichen Tagen der letzten Wochen, machen wir schließlich das Licht aus und schlafen entspannt ein.

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ReginaR. (19. Juli 2017, 12:58), DagiWinston (12. Juli 2017, 09:54), sunny_r (8. Juli 2017, 09:53), hawaiki (8. Juli 2017, 09:03), tribal71 (4. Juli 2017, 22:05), Kitty191 (3. Juli 2017, 09:29), toetske (2. Juli 2017, 22:56), Sella (2. Juli 2017, 22:45), Gisel (2. Juli 2017, 21:31), Biha6 (2. Juli 2017, 20:17), gatasa (2. Juli 2017, 19:57), Wicki4 (2. Juli 2017, 19:50), ChristianeLu (2. Juli 2017, 18:57), Bär (2. Juli 2017, 18:01)

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Montag, 3. Juli 2017, 13:30

Tag 21: Jagd nach Souvenirs & Heimreise

Bis 11:00 Uhr lassen wir uns heute morgen Zeit, um ohne Eile unsere Koffer zu packen, in aller Ruhe zu frühstücken und unsere Gästewohnung aufzuräumen. Unser Flieger hebt am Cape Town International Airport erst um 17:10 Uhr Ortszeit ab, sodass wir keinerlei Stress verspüren. Gegen Mittag ist es soweit und nachdem wir das ganze Gepäck im Toyota Corolla verstaut haben, verabschieden wir uns von unseren freundlichen Gastgebern. Abby überreicht uns sogar ein selbstgebasteltes Osterpresent, dass einige süße Naschereien beinhaltet. Langsam rollen wir aus dem Driveway und winken den Dreien zum Abschied noch einmal zu. Dann sind wir auf der Straße und fahren ein letztes Mal in Richtung V&A Waterfront Mall. Ich habe die Souvenirs für meine Eltern noch nicht ad acta gelegt und Hannah verspricht mir bei der Auswahl zu helfen. Trotz einstündiger Erkundungstour verlassen wir die Mall am Ende erneut mit leeren Händen und ich bin mit meinem Latein fast am Ende. Einzig Briefmarken für meine Postkarten konnte ich auftreiben.

Die Uhr schlägt mittlerweile 14:00 Uhr und da wir unser Mietfahrzeug noch abgeben müssen, verlassen wir Kapstadt und fahren zum Flughafen. Die Mietwagenübergabe verläuft zum Glück problemlos und wir werden nicht wegen illegalen Marihuanatransports verhaftet. Vor der Sicherheitskontrolle stärken wir uns mit einem kleinen Snack und stellen uns anschließend in die lange Schlange. Die Zeit zerrinnt allmählich zwischen unseren Fingern, sodass wir letztlich befürchten, unseren Flieger zu verpassen. Laufend erreichen wir das Gate während der Großteil der Passagiere bereits boardet. Im allerletzten Moment, nur wenige Minuten bevor das Gate schließt, kaufe ich für meine Eltern noch ein lebhaftes Südafrika-T-Shirt und filigran geschnitztes Salatbesteck aus Holz. Unter Druck scheint meine Entscheidungsfreudigkeit enorm zuzunehmen. Auf dem Weg in die Condor Maschine fallen mir dann allerdings brühend heiß meine Postkarten ein. Dafür ist es jetzt natürlich zu spät, sodass ich gezwungen bin, sie in einem deutschen Briefkasten auf ihre „lange“ Reise zu schicken. So kommen meine Karten immerhin noch vor Hannahs bei ihren Empfängern an und keiner wird etwas bemerken. Ein teuflischer Plan.

Endlich sitzen wir nach all dem Stress der letzten Stunde auf unseren Plätzen und warten entspannt auf den Abflug. Trotz kostenpflichtigem Entertainment Programm und fehlendem Flight Care Paket tragen wir ein Lächeln im Gesicht. 21 wundervolle Tage mit traumhaften Erlebnissen, unzähligen besonderen Momenten und unvergesslichen Erfahrungen gehen zu Ende. Was bleibt, sind unsere Erinnerungen, mehrere Tausend noch zu entwickelnde Fotos (nicht mehr) und die absolute Gewissheit, nicht das letzte Mal dieses außergewöhnliche Land besucht zu haben.


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hokage

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Donnerstag, 6. Juli 2017, 12:45

Fotobuch Screenshots

Zum Abschluss des Reiseberichts möchte ich mich hier bei Euch noch einmal bedanken. Einerseits für die Hilfe und unzähligen Tipps bezüglich der Routenplanung und andererseits für Euer zahlreiches Feedback zu unseren Erlebnissen. Unsere Reise war absolut traumhaft und Ihr habt in großen Teilen dazu beigetragen. Auch wenn der Reisebericht erst mit über einem Jahr Verspätung fertig geworden ist, hoffe ich, dass er Euch gefallen hat und dem ein oder anderen als nützliche Informationsquelle dient.

Wie bereits geschrieben war das mit Sicherheit nicht unser letzter Besuch im Süden Afrikas. Doch bevor wir uns wieder dort hin aufmachen, steht zunächst Südamerika auf dem Programm (ca. 3 Monate). Eventuell kennt ihr dafür ja auch so ein tolles Forum wie dieses hier :)

Für den Fall, dass es noch Fragen zu unserer Reise, etc. gibt, so beantworte ich diese gerne.

Abschließend wie versprochen hier noch ein paar ausgewählte Screenshots des fertigen Fotobuchs (die schwarzen Balken sind nicht Teil der einzelnen Seiten), auch wenn die Fotos mittlerweile bekannt sind:




















































Vielen Dank und wie bereits geschrieben...

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LG Lars

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Bär

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Donnerstag, 6. Juli 2017, 12:57

Wow, da habt ihr ja eine super Erinnerung an diese Reise. Schön gestaltet... :thumbup:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Donnerstag, 6. Juli 2017, 13:35

Wow, mit welcher Software hast Du denn das Fotobuch gestaltet?
Vielen Dank für den schönen Reisebericht und die wunderbaren Fotos! :danke:
Viele Grüße

Ria

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hokage (6. Juli 2017, 14:09)

hokage

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Donnerstag, 6. Juli 2017, 14:09

Lieben Dank euch beiden :)

Das Buch habe ich in Adobe InDesign gestaltet und den Text im Vorfeld in Word getippt.

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Donnerstag, 6. Juli 2017, 14:17


Das Buch habe ich in Adobe InDesign gestaltet und den Text im Vorfeld in Word getippt.


Entschuldige, wenn ich da jetzt so laienhaft nachfrage: Und wo hast Du es dann ausdrucken lassen? Kann man es in Cewe oder ähnliche Programme importieren? ?(
Viele Grüße

Ria

hokage

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Freitag, 7. Juli 2017, 00:14


Das Buch habe ich in Adobe InDesign gestaltet und den Text im Vorfeld in Word getippt.


Entschuldige, wenn ich da jetzt so laienhaft nachfrage: Und wo hast Du es dann ausdrucken lassen? Kann man es in Cewe oder ähnliche Programme importieren? ?(
Das Buch wird via Indesign gestaltet und als pdf exportiert. Das exportierte pdf wird beim Fotobuch Anbieter hochgeladen und der entwickelt es nach deinen Wünschen 1 zu 1. Häufig werden die Einzelseiten auch als Bilddatei (jpg oder tiff) akzeptiert. Die Premiumanbieter stellen einem auf ihrer Website meist auch Templates für die gängigen Grafikprogramme zur Verfügung und schreiben, welche Einstellungen im jeweiligen Programm vorzunehmen sind. Ich weiß nicht, ob ich hier Namen nennen darf, aber ich habe dieses Buch bei saal-digital entwickeln lassen (ein etwas höherpreisiger Anbieter mit ausgezeichneter Qualität und einem eigenen "Pro-Bereich" inklusive Templates, ICC Profile, etc). Das Endprodukt mit einem wattierten Ledereinband und extra dicken, mattierten Seiten, die in einer sog. Panoramabindung gebunden sind (es entsteht keine Falz, super für doppelseitige Fotos) war hervorragend.

Allgemein ist für mich diese pdf Option des Uploads super, da ich so die volle Kontrolle über das Layout des Fotobuchs habe und nicht limitiert bin durch die "kastrierte" Fotosoftware des Anbieters. Ob CEWE diese pdf oder jpg/tiff Upload Funktion auch hat, weiß ich nicht, lässt sich aber bestimmt leicht rausfinden :)

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Freitag, 7. Juli 2017, 11:45

@hokage,

machst Du das beruflich? Die Fotos und das Buch sehen echt professionell aus. :danke:

Adobe InDesign ist ja auch nicht ganz billig für einen Einzelanwender, wenn man die Monatsmiete von ~24€ bedenkt.

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Freitag, 7. Juli 2017, 23:12

@gatasa:

Vielen Dank für das Kompliment :D Nein, nichts dergleichen mache ich professionell. Aber sowohl Fotografie als auch EBV, Grafikdesign, Layout, (früher Webdesign), etc. sind ein Hobby von mir, in das ich gerne auch viel Zeit und Aufwand stecke.

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Montag, 10. Juli 2017, 07:36

Woooow! Das Fotobuch sieht echt wunderschön aus!

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hokage (10. Juli 2017, 11:02)

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Montag, 25. September 2017, 16:33

Wirklich ein klasse Fotobuch, toll gemacht. Muss ich mich vielleicht doch mal wieder ein wenig mit InDesign auseinandersetzen....irgendwie konnte ich mich damit noch nie so 100%ig anfreunden (genauso wie mit PS, ich war früher aufgrund von webdesign etc. ziemlich in Fireworks drin und mochte das eigentlich viel mehr).
Bei deinem genannten Anbieter bestelle ich übrigens auch oft/meistens meine Produkte und bin sehr zufrieden - und das muss oft keineswegs teurer sein, vergleichen hilft.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway