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akeh

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Montag, 30. Mai 2016, 11:21

4-5 Wochen Anfang 2017: Das erste Mal Südafrika - Ich brauche Hilfe

Liebe SA-Fans,
Nach Gesprächen mit Freunden wurde unser Reisefieber für SA geweckt. Wir sind beide Rentner (68+65), sind sehr reisefreudig, haben schon mehrere Länder/Kontinente bereist - meist selbst geplant,organisiert und wo möglich selber gefahren.
Aber mit SA tue ich mich richtig schwer. Ich habe bereits mehrere Reiseberichte gelesen und auch schon erste Infos gesammelt. Aber ich komme einfach nicht weiter.
Wir möchten 4 Wochen vor Ort sein.
Nun arbeite ich mal die vorgeschlagenen Punkte ab:
  • was sind eure Vorlieben? Natur? Landschaften? Tiere? Städte? Strände? Berge? Wanderungen? Wein? Menschen kennenlernen? Kultur? Actionsportarten? Oder Chillen?
Vorgenannte Schlagwörter entsprechen im Großen und Ganzen unseren Vorlieben außer Wein, Actionsportarten. Strände ja aber kein Strandurlaub, Städte ja aber keine Shoppingtouren

Wir möchten einen guten Mix aus Natur, Landschaften, Tiere - d.h. vielleicht 1. Woche etwas ruhig angehen lassen, 2. Woche Tiere, 3. Woche mehr Natur und Landschaft (Strand), 4. Woche wieder Tiere.
Städte: Kapstadt, Johannesburg

  • seid ihr Selbstversorger oder lasst ihr euch lieber bekochen?
überwiegend würden wir uns lieber bekochen lassen (Restaurant oder HP in der Unterkunft)

  • welche Unterkünfte bevorzugt ihr? Backpacker? B&Bs? 5*Lodges?
B&B, Lodges, Camps - aber immer mit Toilette!!
  • wie sieht euer Gesamtbudget aus? Habt ihr euch schon Gedanken gemacht, wieviel eine Übernachtung pro Person kosten darf?
nach dem was ich bisher gelesen habe, Übernachtungspreis von durchschn. 50-100 € für 2 Personen
  • mit wievielen Personen werdet ihr unterwegs sein?
2 Personen (68+65)

  • soll es eine Mietwagen-Rundreise werden? oder wie wollt ihr unterwegs sein?
wir möchten mit dem eigenen Auto fahren. Auch hierbei stellt sich die Frage, ob ein Klein-/Mittelwagen reicht oder ob es ein 4x4 Allrad sein soll. Ich bin deshalb etwas unsicher, da ich aufgrund schlechter Straßenverhältnisse von einigen gravierenden Schäden am Auto gelesen habe. Große Ansprüche an ein Auto haben wir nicht. Hauptsache es bringt uns zuverlässig von A nach B.

  • wann wollt ihr reisen, wie fix sind eure Reisetermine? und wieviel Zeit (Nächte vor Ort) habt ihr einkalkulliert?
Reisezeit: Anfang 2017 - 4-max. 5 Wochen vor Ort

  • ist schon irgendwas gebucht, wenn ja, was? Falls Flüge gebucht sind, bitte auch Flugzeiten angeben. Und auch, ob noch etwas kostenfrei stornierbar ist.
es ist noch nichts gebucht
  • was "erwartet" ihr von Südafrika?
spezielle Erwartungen haben wir keine. Wir hoffen nur, dass uns SA genauso fasziniert wie die anderen Länder, die wir bisher bereits haben und dass wir sagen: Wir kommen wieder.


Ich freue mich auf Vorschläge und bin sehr gespannt.
LG Anna

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traveler57

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Montag, 30. Mai 2016, 11:58

Moin Anna,
richtige Entscheidung, mal nach SA zu fliegen ! - und 4 - 5 Wochen sind eine schöne Zeit in :saflag:
Reiseberichte durchzulesen ist hierbei die richtige Vorgehensweise.
Wenn Ihr es lieber "gemütlicher" haben wollt , dann nicht das ganze Land in einem Urlaub bereisen.
Wie vielen hier, ist Euch der "Virusbefall" fast sicher.
Die klassischen Routenverläufe sind halt die Garden Route oder der Osten mit dem Schwerpunkt Kruger / Panoramaroute und ......
Wir waren 2x nun dort und fahren im Jan. /Feb. wieder.

Unsere Reiserouten waren:
Kapstadt - Schwellendam - Knysna - Port Elizabeth - (Flug nach Johannesburg) u. 5 Nächte in der Nähe vom Kruger ( Balule West)- Johannesburg

Johannesburg- Clarens- Durban- St.Lucia - Tembe NP - in der Nähe von Pongola an der Süd-Grenze zum Swaziland - Komatipoort - Kruger ( Lower Sabie - Olifants ) - Balule West - Johannesburg
( mal die Reiseberichte dazu lesen, was Zeiteinteilung und Sehenswertes u.a. zu entdecken gibt....)

Nächste Reise: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

auch diese Reise kann man entsprechend ändern oder erweitern.

Zum Leihwagen - Thema.:
Die erste Reise war mit einem Polo in Kapstadt und zum Kruger.
Die zweite Tour mit einem IX 35 und für Jan. haben wir einen Fortuner ( I- Klasse mit Automatik) gebucht.
Für Kapstadt in der letzten Woche entweder Kompakt - oder Mittelklasse.

VG traveler

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Gisel

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Montag, 30. Mai 2016, 13:22

erstes Mal SA

Hallo Anna,
wir planen auch für März 17 für 5 Wochen das erte Mal SA.
Hier kannst Du mal in unere angedachte Tour schauen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Inzwischen haben wir die Flüge gebucht und die ersten Unterkünfte.
Inzwischen gab es allerdings schon einige Änderungen, wie hier vom Forum empfohlen!

Für mich war es auch ganz schön Zeit aufwendig mich in diese Tour einzulesen. (Wir reisen auch viel, aber bisher meistens USA)

Gruß
Gisel
Grüsse von Gisela

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akeh (1. Juni 2016, 17:43)

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Dienstag, 31. Mai 2016, 06:24

Euch würde ich empfehlen, die geniale Reiseberichts-Liste von toeske und co. einmal anzuschauen um einen Eindruck zu erhalten, was andere Leute so für Touren machen:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Da könnt ihr euch z.B. an der Dauer und der Jahreszeit orientieren. Klar ist das ein bisschen aufwändig, aber irgendwie muss man ja Ideen erhalten und sich was eigenes zusammensuchen. Wir sind kein Reisebüro ;)
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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Northener

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Dienstag, 31. Mai 2016, 07:48

Vorbildlich gefragt :) aber trotzdem ein bisschen schwierig zu beantworten ohne konkrete Wünsche von Reisezielen.

Von der Reisezeit her würde ich allerdings die Hälfte der Zeit im Südwesten verbringen (Kapstadt + Umgebung 1 Woche, langsam davon nach Port Elizabeth über Tsitsikamma fahren 1 Woche), dann Port Elizabeth-Johannesburg fliegen (oder meinetwegen fahren, ihr habt ja recht viel Zeit und es liegen Nationalparks auf dem Weg, wie Camdeboo, Mountain Zebra) und den Nordosten machen (Krügerpark 1 Woche, der Rest verteilt auf Panoramaroute, Johannesburg/Pretoria und vielleicht was anderes "in der Nähe" wie Marakele).

KZN (Kwazulu Natal, wie St Lucia, Hluhluwe-Imfolozi, Durban usw.) würde ich wetterbedingt lieber eine andere Jahreszeit machen.

Also kurz gesagt, Südwesten 2 Wochen, Nordosten 1,5 bis 2 Wochen, ein paar Tage für die Reise dazwischen (oder Flug wenn ihr wollt, ich würde bei dieser Reisezeit und bei Auslassung von KZN lieber Auto fahren).

Ist MEIN Vorschlag ;)

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akeh

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Dienstag, 31. Mai 2016, 10:04

ich weiss, dass es schwierig ist, deshalb hab ich mir ja hier Hilfe erhofft. Wie schon gesagt, ich habe viele Reiseberichte gelesen, aber so richtig weitergeholfen haben sie mir nicht.


@Northener: herzlichen Dank für deine Infos. Bezüglich Reiseziele habe ich ja meine Schwierigkeiten. Ich finde vor lauter Wald die Bäume nicht.
Diese helfen mir bezüglich Reisezeiten, Zwischenflüge, Regionen bis jetzt am besten weiter. Ich versuche mal, mir aufgrund dieser Vorschläge eine Route zusammenzustellen.



LG Anna

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Northener (31. Mai 2016, 10:37)

Northener

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Dienstag, 31. Mai 2016, 11:39

Ein paar kleine konkrete Tips dann, kein Gewähr usw.;

Kein Mietwagen ca. 3-4 N in Kapstadt, gibt definitiv genug zu sehen und machen ohne dass man sich Sorgen über Verkehr und Diebstahlrisiko machen muss.
Gleiches gilt für die letzten(?) 1-2 N Pretoria/Johannesburg. Im letzten Fall empfehle ich zweifellos Hotel Radisson Gautrain, liegt nah an den netten Nelson Mandela Square mit vielen Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten und überlegen strategisch ohne Auto (Gautrain direkt nach Johannesburg Park station für Hop on hop off Bus, direkt nach Pretoria und direkt zum Flughafen).

Mein Eindruck war, trotz sehr schlechtem Wetter bei unserer Reise, und ist auch, dank Reiseberichte hier und anderswo, dass die Inlandstrasse Richtung Osten (R62) von der Kapstadt-Gegend aus, mindestens so sehenswert ist wie die Küstenroute ("Garden Route").
Highlight an der Küste jedoch: Tsitsikamma National Park (oceanette!, haben wir leider nicht gebucht, aber uns neidisch angeschaut..). Ich habe auch viel positives über den Ort Wilderness hier gelesen. Wir haben in Knysna übernachtet, war ok aber für die Gegend würde ich nie nach Südafrika fahren.
Danach hätte ich nachhinein gerne die Inlandroute Richtung Johannesburg über Addo, Mountain Zebra NP (beide beliebt hier im Forum) und Bloemfontein gewählt. Drakensberge würde ich im Januar auch wetterbedingt weglassen, auch wenn man Glück haben kann (mein Avatar stammt aus einer plötzlichen Pause unter ständigen Wolkenattacken). Ich bin eigentlich "Bergmensch", aber Berge sind doch ziemlich langweilig im Regen und Nebel.

Die Nordostrunde: Kann im Prinzip alles empfehlen wo wir waren, ausserhalb Krüger besonders Tlopi tented Camp in Marakele NP, einfach aber unglaublich schön gelegen. Wir haben in Tzaneen übernachtet, hätte im Nachhinein lieber etwas in der sehr schönen Gegend rund um gewählt. Barberton weiter südlich wäre ich auch gerne eine Nacht geblieben. Diese beiden Orte liegen zwar sehr weit voneinander, aber beide liegen am "Escarpment", wo das Highveld und Lowveld aufeinander treffen, sehr schöne Übergangsregion. Wird "Panorama Route" genannt falls man sich halbwegs zwischen diesen beiden Orten befindet ;)

Krüger schliesslich ist für mich der Höhepunkt überhaupt, nicht nur in Südafrika sondern in der Welt. Lower Sabie, Satara, Olifants, Letaba, Mopani, vielleicht auch Pretoriuskop und Skukuza. Mindestens eine Woche, viel Spass bei der Planung und beim Googeln aller Ortsnamen :)

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Kitty191

Schnürsenkel

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Dienstag, 31. Mai 2016, 11:45

Hallo Anna,
bei Eurem luxuriösen Zeitbudget würde ich die klassische Route einmal "quer durch" machen.

  • Ankunft in Johannesburg
  • 1N Pretoria
  • Evtl weiter zum Marakele NP (von dort aus zur Panorama Route oder direkt in den Kruger NP)
  • Oder gemütlich ein paar Tage Panorama Route (verschiedene Wasserfälle, schöne Wanderungen, God's Window, Blyde River Canyon, Pilgrims Rest, Long Tom Pass)
  • Von dort aus in den Kruger NP ( 5-7Tage) Mitte und Süden
  • Zwischenstopp in Swaziland (1-2 Nächte)
  • Ithala NP
  • Hluhluwe-iMfolozi NP
  • Saint Lucia 3 Nächte (Hippo Tour, Western und Eastern Shores, Cape Vidal)
  • Flug Durban-Port Elizabeth (von St.Lucia ca. 2,5-3 Stunden mit dem Auto zum Airport)
  • Addo Elephant NP
  • Evtl Mountain Zebra NP
  • Von dort aus dann an die Küste mit Tsitsikamma NP oder in die Karoo nach Graaff-Reinet
  • Wenn Ihr euch für die Küste entschieden habt, nach Tsitsikamma (evtl. Übernachtung Storms River Mouth Camp)weiter über Plettenberg(Wanderung Robberg Nature Reserve), Knysna nach Wilderness
  • Falls Ihr im Landesinneren bleiben wollt, weiter zum Karoo NP und erst "später" auf die Garden Route
  • Evtl Cap Agulhas NP(südlichster Punkt) Bontebok NP oder DeHoop NP
  • Evtl. Walkers Bay (De Kelders, Gaansbaai, Hermanus) zu Eurer Reisezeit allerdings ohne Wale
  • Kapstadt 4-5 Nächte( mit tausenderlei Möglichkeiten) Kaphalbinsel, Tafelberg, Kirstenbosch, Winelands, Kapstadt "itself" usw,usw....
  • Rückflug Kapstadt
Das alles sollen nur Beispiele sein und längst nicht alles ist selbst in 5 Wochen durchführbar. Aber als Orientierung vielleicht nicht schlecht.
Zur Frage des Autos:
Die Gescmäcker sind verschieden. Von vielen wird ein SUV bevorzugt. Wir haben eine ähnliche Tour im letzten Jahr mit einem Kleinwagen gemacht(Toyota Etios und Ford Fieste) Für uns war es völlig ausreichend. Das Gepäck hat Blickdicht in den Kofferraum gepasst. Die Straßenverhältnisse waren kein Problem.
Außerdem ist die Mietwagengröße- und Kategorie ja auch eine Frage des Budget. Einen 4x4 Geländewagen braucht Ihr allerdings auf keinen Fall.


Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß bei der Planung wünscht
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Beate2

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Dienstag, 31. Mai 2016, 17:23

Startet die Reise nicht vor Mitte Januar. Bis dahin sind hier landesweit Schul- und Betriebsferien. Danach werdet ihr immer noch nicht alleine unterwegs sein, aber es wird schon mal ruhiger.
Und auch wenn es mühsam - oder eher Zeit aufwändig - ist: Unsere Reiseberichte geben einen guten ersten Anhalt zur Streckenplanung. Danach stricken wir dann gerne gemeinsam weiter an der Route.

LG
Beate

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wolfratz

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Dienstag, 31. Mai 2016, 18:36

Ratschläge für Johannesburg und Krüger

Hallo Südafrikafreunde,

zu groben Reiseplanung ist ja schon einiges gesagt worden. Deshalb kommen hier noch einige Detailtipps.

Als erstes möchte ich davor warnen, die Entfernungen zu unterschätzen. Die Straßen sind zwar in der Regel gut genug, so dass man kein 4x4 zwingend braucht (macht aber natürlich mehr Spaß mit). Die Leute fahren aber wie die Irren, vor allem vor den Taxifahrern in den Kleinbussen muss man sich sehr in Acht nehmen. Das hier ist eben nicht Deutschland. Und schnell kommen viele Stunden auf einer Autobahn zusammen, die eigentlich verloren sind.

Ich persönlich würde mir ein oder zwei Tage nach dem (anstrengenden) Flug in Johannesburg gönnen.
Wir haben immer im Rivonia B&B übernachtet. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Sehr zu empfehlen, schön gelegen, sehr gepflegt. Die Gegend ist absolut sicher. Wenn man Glück hat trifft man auch den Eigentümer, der sich gerne mit den Gästen auf Deutsch unterhält.

Über die Rezeption kann man eine Bustour durch Soweto buchen. Das muss man auf jeden Fall machen! Soweto hat sich in den vergangenen Jahre sehr entwickelt, die Grundstückspreise sind in die Höhe geschossen. Das alles und auch viele historisch wichtige Sehenswürdigkeiten befinden sich in Soweto. Der Busfahrer zeigt das gern und hatte bei uns auch sehr nette Anekdoten auf Lager (und war Fan der Orlando Pirates).

Johannesburg hat viele schöne Ecken, dazu gehört das Westcliff Four Seasons Hotel, von dessen oberster Terrasse aus man einen schönen Blick über Teile der Stadt und über den Zoo (der selber auch sehenswert ist, für den wir uns aber nie Zeit genommen haben). Das Restaurant dort bietet eine schöne Gelegenheit zum Mittagessen oder Kaffeetrinken. Das Restaurant ist für Besucher geöffnet (auch wenn es zuerst aussieht, als sei es nur für Hotelgäste gedacht).

Das Montecasino in der Innenstadt ist eine Mischung aus Casino und Gastronomie. Das Gebäude ist riesengroß und im italienischen Stil gebaut und insgesamt beeindruckend! Ein echtes Erlebnis. Eine schöne Möglichkeit, um abends noch etwas zu unternehmen. Wir waren dort oft im Theater und im Kino. Dort ist immer viel los!

Ein Tipp für den Ausflug in den Krügerpark: Als Unterkunft in der Nähe kann ich die Pezulu Tree House Lodge für zwei oder drei Nächte empfehlen. Etwas abgelegen, es bietet aber eine ganz ungewöhnliche Art zu wohnen. Nämlich, wie der Name schon sagt, im Baumhaus. Dusche und WC befinden sich sozusagen im Freien. Uns hat es sehr gefallen. Sehr nette Angestellte, mit Vollpension, das Essen ist gut ! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Von dort sind es nur wenige Kilometer bis Eingang zum Krügerpark. Allerdings kann man auch eine Safari in den nahe gelegenen privaten Park machen, der uns ebenfalls viel Freude gemacht hat.

Als weiteren Stop in der Gegend würde ich Nelspruit einlegen. Bei Familie Schmidt findet man eine angenehme Unterkunft und deutschsprachige Besitzer. Frau Schmidt ist nach wie vor Bayern-Fan. Also Vorsicht für Dortmund-Anhänger, auf eine Diskussion muss man entsprechend vorbereitet sein. :thumbsup: Herr Schmidt bietet auch Safaris an, da kann man einfach mal anfragen: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
In Nelspruit selber ist die reichste Gegend von Südafrika. Die Menschen leben von Nüssen (vor allen von Macadamia-Nüssen), denn Nelspruit ist einer der wenigen Flecken im Land, die das ganze Jahr über sicher frostfrei sind. Außerdem kann man riesige Orangenplantagen bewundern, auch Bananen gibt es hier, wenn ich mich recht erinnere. Für Wanderungen gibt es nördlich von Nelspruit jede Menge Möglichkeiten und wunderbare Strecken, die man abfahren kann. Zum Beispiel zum Pilgrims Rest (man sollte sich dort aber nicht von den Autowäschern abzocken lassen...), ein kleines, altes Dorf, das einen Stop (inclusive Goldwaschen im nahen Bach) wert ist.

Das sind einige Tipps für die Gegend zwischen Johannesburg und dem Krügerpark.

Viel Spaß hier im Land Südafrika. Bei dem gefallenen Rand macht das Buchen natürlich doppelt Spaß.

Matthias
Indlu Yegagu Iyanetha - auch ein schönes Haus kann undicht sein

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Bär (2. Juli 2016, 13:34), SilkeMa (9. Juni 2016, 10:46), Piepsi (2. Juni 2016, 12:33)

Beleza

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Mittwoch, 1. Juni 2016, 10:19

Hallo,

dann werfe ich auch mal noch ein paar Punkte mit in den Topf :D

Falls ihr die R62 fahren wollt, kann ich euch in Oudtshoorn Carmen's Straußennest wärmstens empfehlen. Ich weiß, dass Oudtshoorn hier im Forum auf geteilte Meinungen trifft, ich jedoch finde dieses Städtchen und vor allem die besagte Unterkunft wunderschön.

Dann würde ich auf jeden Fall vom ersten Tag an ein Auto mieten. Man ist einfach flexibler und ungebundener, wenn man selber herumfahren kann. Der Verkehr in Kapstadt ist ausgenommen von der Rushhour eigentlich sehr angenehm und das Diebstahlrisiko ist meiner Meinung nach bei Einsatz des gesunden Menschenverstandes absolut kein Problem.

Einen 4x4 braucht ihr für die Standardrouten nicht. Ein SUV ist nice to have, aber auch nicht notwendig. Man kann alles auch mit einem Kleinwagen bewältigen.

Viele Grüße
Beleza
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akeh

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Mittwoch, 1. Juni 2016, 12:31

von Carmens Gästefarm habe ich schon in einem Reisebericht aus 2013 hier aus dem Forum gelesen. Die Leute hatten Riesenspass. Ich habe mich köstlich amüsiert und beim Lesen schon gedacht, da könnten wir vielleicht auch hin. Danke für den Tipp.
Kapstadt: Ich weiß noch nicht, wie lange wir uns dort aufhalten werden. Aber ich denke auch, dass man mit einem Auto flexibler ist, zumal man dann auch von dort aus noch Ausflüge ins Hinterland und zum Cape machen kann.

LG Anna

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wolfratz

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13

Donnerstag, 9. Juni 2016, 20:03

Hallo,

vielleicht lohnt es sich, ein kurzes Wort zu den für solche Fahrten notwendigen Fahrzeugtypen - Stichwort 4x4 - zu verlieren. Ansonsten gibt es ja den Sammelthread zu den Mietwagen.

Wie Beleza ganz richtig sagt, reicht in der Regel ein Kleinwagen. Die Straßen sind eigentlich im ganzen Land recht gut (aber nicht "sehr gut"). In diesem Land, in dem es praktisch keinen echten Personennahverkehr gibt (von den - lebensgefährlichen- Taxibussen abgesehen und vielleicht dem Gautrain in Johannesburg und Umgebung und vielleicht etwas in Kapstadt?) kann ich nur raten, immer ein Auto dabei zu haben.

Anders als in Deutschland gibt es reichlich "Dirt Roads", die sich aber bei Trockenheit in der Regel gut befahren lassen. Zu der weiter unten von mir empfohlenen Unterkunft "Pezulu Lodge" in der Nähe vom Krüger führt allerdings eine Straße, für die man schon einiges an Bodenfreiheit braucht (aber auch noch keinen 4x4).

Ich habe das Gefühl, dass die Mietwagenfirmen nicht gerne einen 4x4 herausgeben, zumindest hatte ich vor einigen Jahren bei Europcar gar keinen im Sortiment gefunden. Hat da jemand andere Erfahrungen? Ich kann mir vorstellen, dass den Mietwagenfirmen das Risiko zu groß ist, dass der Ausleiher tatsächlich 4x4 fährt... und den Wagen dadurch ordentlich verschleißt.

Wer abereinen geliehen bekommt und die Nerven hat, der kann mal zum Üben einige 4x4 Strecken (zum Beispiel im Ithala Park, siehe Kittys Vorschlag) fahren, um dann am Ende den Sani-Pass nach Lesotho raufzuklettern.

Womöglich könnte man zu dem Thema auch einen neuen Thread eröffnen -> schöne Strecken Südafrika mit 4x4? Oder gibt es das schon? Habe eben beim schnellen Durchsuchen nichts gefunden, hätte aber die eine oder andere Empfehlung, wenn es interessiert.

Gruß
Matthias
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Viking

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Freitag, 10. Juni 2016, 07:59

Moin,
...........und vielleicht etwas in Kapstadt?

....dann bist du lange nicht in CPT gewesen: seit mehreren Jahren gibt es jetzt für den Nahverkehr die my citi Busse.

guckst du hier: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Gruß aus S-H, Land zwischen den Meeren

Viking

akeh

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Samstag, 11. Juni 2016, 16:14

ich danke euch allen für eure Antworten und Vorschlägen. in den letzten 14 Tagen habe ich mir nun aus vielen Reiseberichten, vielen Ideen, vielen Ratschlägen den ersten Teil unserer Reise wie folgt zusammengestellt:
Aufgeführt sind alle Stationen, die mir interessant und sehenswert erschienen.

Start und Zeil ist Kapstadt.

Kapstadt - Yzerfonten - Citrusdal - Tulbagh - Ceres - Bain's Kloof Pass - Franschhoek - Kapstadt

Kapstadt - Boulders Beach - Cape o Goode Hope - Betty's Bay - Danger Point - Bontebok NP - Wilderness - KInysna - Plettenberg Bay - Patensie - Addo-Elephant NP

Moutain Zebra NP - Graaff-Reinet - Oudtshorrn - R 62 - Swellendam - Kapstadt

von Kapstadt aus würden wir bei dieser Idee dann nach Johannesburg fliegen. Und von dort aus würde ich mir dann den 2. Teil zusammenstellen.


dies sind reine Strecke ca. 3000 km. Ich weiß, es ist sehr viel, aber ich habe halt alles reingepackt, was mir sehenswert erschien.

Nun bin ich auf eure Vorschläge und Streichungen gespannt. Oder hat der ein oder andere dem noch etwas hinzuzufügen.

Auch über Unterkunftsvorschläge würde ich mich freuen.

LG Anna

toetske

oorbietjie

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Samstag, 11. Juni 2016, 16:28

Hallo Anna,

Zwei Fragen habe ich bzgl der Route:

Weshalb Patensie? Wollt ihr durch die Baviaanskloof fahren?
Weshalb Citrusdal und nicht Clanwilliam?

VG. Toetske
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wolfratz

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Samstag, 11. Juni 2016, 16:53

3000 km

Hallo Anna,

wenn ich das richtig verstanden habe, dann wären das 3000 km in 14 Tagen?

Für meinen Geschmack ist das zuviel, das artet in Stress aus. Aber das ist meine persönliche Ansicht.

Für Kapstadt: Da hatten wir mal eine schöne Unterkunft in Simonstown. Wunderschöner Sonnenaufgang über dem Meer. Man kann auch den Marineschiffen der nahe gelegenen Basis bei Manövern zuschauen, wenn man will. Kurzer Weg zu den Stränden in Muizenberg, zum Kap und so weiter. War eine wunderschöne Unterkunft, ist aber für sechs Leute, womöglich zu groß für Euch? Bei Interesse kann ich aber die Nummer des Besitzers heraussuchen.

Gruß
Matthias
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Samstag, 11. Juni 2016, 17:27

Hallo Anna,

das ist mal "anspruchsvoll und ambitioniert" , was Ihr da in 14 Tagen unternehmen wollt.
Und wie Matthias schon schrieb "zuviel", - ist auch meine persönliche Meinung.

Was mir als erstes auffällt, ist das Ihr wieder nach Kapstadt zurück wollt,-
Ich würde die Route als oneway Tour mit dem Ende in Port Elizabeth wählen.
Von dort mit dem Flieger nach Johannesburg (früh) und mit dem Leihwagen dann weiter.....

Gib doch bitte mal ein paar Infos wo Ihr Übernachten wollt und wie lange Ihr in Kapstadt verbringen möchtet.

VG traveler

toetske

oorbietjie

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Samstag, 11. Juni 2016, 18:02

dann wären das 3000 km in 14 Tagen

was Ihr da in 14 Tagen unternehmen wollt

Hallo Matthias und Traveler,

Wo habt ihr denn gelesen dass die beschriebene Route (Teil 1 der geplanten Reise) in 14 Tagen stattfinden soll?
Ich habe als Zeitangabe bisher nur gesehen, dass die Reise (Teile 1 und 2) insgesamt 4-5 Wochen dauern soll.

4-max. 5 Wochen vor Ort

VG. Toetske
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Kitty191 (21. Juni 2016, 17:49)

kOa_Master

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Samstag, 11. Juni 2016, 20:41

Reine Strecke 1000km pro Woche erscheint mir als +/- machbar/realistisch und okay. Man ist dabei immernoch ziemlich viel unterwegs, aber kann durchaus mal 2 Tage an einem Ort bleiben. Zur reinen Strecke kommen erfahrungsgemäss bei uns jeweils ca. 50% dazu.
Wenn ihr also für diesen ersten teil gute drei Wochen eingerechnet habt, dann passt das schon.
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