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GudrunS

Prionace glauca

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21

Montag, 4. September 2017, 12:26


Tofo war nicht ganz so toll für uns, weil es wirklich eine "Partylocation" für die jungen Südafrikaner ist. Wer Party möchte, ist hier genau richtig, wer aber ein wenig in der Nacht schlafen möchte, hat hier Schwierigkeiten. Auch der Strand war nicht so toll und das Dorf selber war etwas merkwürdig.

Übernachtung in Tofo viel zu teuer (Inhaber sind halt überwiegend Südafrikaner). Aber man kann auch günstiger und besser übernachten :).



Hallo Katharina,
ich lese gerade Deinen Beitrag bezüglich Mosambik - wir waren auch im August erst dort, mein Reisebericht steht noch aus! ;)
Was wir jetzt persönlich gar nicht so empfunden haben, ist, daß Tofo eine "Partylocation" für junge Südafrikaner ist und wir sind auch bereits deutlich über das Partyalter hinaus. ;) Vielleicht hat ihr einfach eine ungünstige Übernachtung gehabt, also bei uns war nachts Totenstille! :)
Und was hat Dich denn an dem tollen Strand gestört und was war im Dorf "merkwürdig"? Sorry, daß ich da so nachfrage, aber uns hat Tofo einfach nur sehr gut gefallen (viel besser als vor 8 Jahren). Und wir haben nebenbei bemerkt für ganz kleines Geld eine tolle Unterkunft gehabt (südafrikanische Besitzer, die uns für August, da Nebensaison war, von sich aus einen absoluten Schnäppchenpreis angeboten haben).

Cheers Gudrun

leopard5

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22

Montag, 4. September 2017, 17:29

Hallo Gudrun,

wir waren vom 16. bis 18. August im Casa na Praia, direkt am Strand in einem Luxery Bungalow, da wir dort zu 5. Platz hatten - Kostenpunkt 250 U$ incl. Frühstück pro Nacht. Direkt hinter uns war die Casa Barry und da waren an beiden Nächten (obwohl nicht Wochenende) Party bis 4 Uhr morgens und wir konnten fast überhaupt keinen Schlaf finden, da die Musik extrem laut war. Andere Gäste aus der Schweiz sind nachts hingegangen und haben versucht mit den Inhabern zu sprechen, aber keine Chance da was zu erreichen.

Die Inhaberin von Casa na praia war sehr nett und bemüht und hat viel Ärger mit dem Südafrikanischen Besitzer von Casa Barry, da er kein Einsehen hat, die Partys wenigstens um Mitternacht zu beenden. Ich möchte auch auf keinen Fall Casa na praia dafür verantwortlich machen. Die sind wirklich sehr nett und der Bungalow war sehr schön und das Frühstück war auch gut.

Wir haben auch von einigen Leuten in Tofo und Umgebung (selbst in Johannesburg) gehört, dass das in der Hochsaison noch viel schlimmer sei, da dann viele junge Südafrikaner zum Party machen nach Tofo kommen. Das ist echt kein Gerücht, sondern wurde uns von vielen Leuten bestätigt. Und das ist auch okay, wenn man halt Party machen möchte.

Ich möchte Tofo echt nicht schlecht machen, aber wir waren halt sehr enttäuscht und sind nach 2 Nächten nach Barra in die Flamingo Bay Water Lodge - das hat uns einfach viiiiiel besser gefallen und auch der Strand von Paindane (da waren wir anschließend 5 Nächte) war für uns einfach viel schöner, da man bei Ebbe in den "Pools" wunderbar schnorcheln konnte und man fühlte sich wie im Aquarium. Und preislich war das weit über die Hälfte billiger. Selbst das Essen in der Flamingo Bay Water Lodge war um einiges billiger und besser wie in der Casa na praia.

Die von der Tauchschule in Tofo waren auch sehr nett, aber es ist viel teurer und es sind auch viel größere Gruppen als in Guinjata Bay. Das ist für erfahrene Taucher sicher kein Problem, aber für uns war die Jeff´s Tauchschule halt besser und noch dazu viel günstiger.

Was habt Ihr denn an dem Touristenort Tofo so schön gefunden? Vielleicht waren wir einfach am falschen Fleck und haben nicht lang genug gesucht oder wir waren einfach nicht ausgeschlafen genug :wacko: und dann hatten wir auch noch schlechtes Wetter... Keine Ahnung, aber wir werden Tofo leider keine zweite Chance geben sondern das nächste mal sicher gleich nach Barra oder Paindane fahren. Da fühlten wir uns wie im Paradies :D .

Liebe Grüße

Katharina

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GudrunS (4. September 2017, 20:20), Bär (4. September 2017, 19:37)

leopard5

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23

Montag, 4. September 2017, 19:08

Reisebericht

Liebe Foris,

wir (2 Erwachsene und 3 Kinder (16, 15 und 6 Jahre) sind von unserer 4wöchigen Südafrika- Mosambik - Swaziland - Reise zurück. Zumindest körperlich, mit unserem Kopf und unseren Gedanken sind wir noch in Afrika :rolleyes: . Es war wunderschön und nach dem wir soviel interessante Infos aus dem Forum gezogen haben, möchte ich gerne einen Reisebericht schreiben. Vielleicht kann ich hier auch dem einen oder anderen bei seiner Reiseplanung helfen.

Hier mal die grobe Zusammenfassung, damit ihr Leser wisst, ob Euch die Route überhaupt interessiert und sich ein Weiterlesen lohnt :D .

Ankunft Johannesburg (nach 22 Stunden Verspätung mit South Africa), Leihwagen-Übergabe bei Bushlore (Toyota Hillux mit 2 Dachzelten) Weiterfahrt nach

Sabie - Merry Pebbles Campground - 1 Nacht
Thornybush - Kwa Mbili - 2 Nächte
Kruger Park - Maraole Campground - 1 Nacht
Kruger Park - Satara Campground - 1 Nacht
Kruger Park - Balule Campground - 1 Nacht
Kruger Park - Letaba Campground - 1 Nacht
Kruger Park - Sirheni Bushveld Camp (Haus) - 1 Nacht
Kruger Park - Shingwedzi Campground - 1 Nacht
Kruger Park - Bateleur Haus - 1 Nacht
Grenze Giriyondo - Mosambik
Limpopo Park - Campismo Aguia Pesqueira - 1 Nacht
ca. 50 km nach Xai-Xai - Zona Braza (2 Häuser) - 1 Nacht
Tofo - Casa na praia - 2 Nächte
Barra - Flamingo water lodge - 1 Nacht
Pandane - Esperanza Lodge - Haus Khumbula - 5 Nächte
Marracuene - Hotel Pole - 1 Nacht
Swaziland - Hlane Campground - 2 Nächte
Mlilwane - Haus im Hauptcamp - 2 Nächte
Fahrt nach Johannesburg und Rückflug am Abend

Schon waren 4 Wochen vorbei ;(

Bei unserer Reiseplanung im Herbst 2016 war das wie bei der "berühmten Werbung" für das Ü-Ei. Mama, ich möchte was zum Tauchen, ich möchte zelten, ich möchte chillen, ich möchte Tiere sehen, ich möchte ein Haus mieten, ich möchte Einheimische kennen lernen, ich möchte schnorcheln, ich möchte im Meer schwimmen, ich möchte Quad-fahren, ich möchte Motocross fahren, ich möchte Luxus, ich möchte nicht zu viel Geld ausgeben..... ?( . Unser Jüngster (6 Jahre) wurde die letzten Jahre auf seine "Afrika - Tauglichkeit" hin mit verschiedenen Fernreiseziele geprüft und er hat mit Auszeichnung bestanden. :thumbsup: . Langer Flug, viel Zeit im Auto verbringen, jeden Tag ein anderer Übernachtungsort - alles kein Problem für ihn. Und dann war für uns klar, 2017 ist das Jahr für die 1. Afrika - Reise zu fünft (nachdem wir vor 9 und 7 Jahren jeweils 6 Wochen in Namibia, Botswana und Südafrika zu viert unterwegs waren und dort unser Herz verloren haben...). Also galt es nur noch, fast alle Wünsche unter einen Hut zu bekommen und eine Reiseroute auszuwählen, die für jedes Familienmitglied was zu bieten hat. Und da werde ich dann auch schon allein gelassen und man hört nur noch den Satz: "Du wirst das schon machen" :S . Vorneweg kann ich schon mal sagen, dass es wenig Beschwerden gab und wir immer noch wunderbar mit einander auskommen ;) .

Mosambik hatte ich seit unseren Namibia - Reisen im Kopf, weil wir dort einige Südafrikaner und Namibianer kennen lernten, die von diesem Land schwärmten. Leider kommen immer wieder Unruhen in diesem schönen Land auf und ich muss zugeben, ein wenig mulmig war mir im Oktober 2016 schon, als ich die Buchungen vornahm. Deshalb wollten wir auch nicht weiter nördlich als Inhambane und klar war auch, dass wir wenig Tiere im Limpopo Park sehen werden. Aber dafür habe ich viele Übernachtungen im Kruger Park und noch dazu im Thornybush eingeplant. Das müsste doch reichen für die "Big 5" ;) .

Aber jetzt genug mit dem "Vorwort" jetzt geht´s endlich los - am 2. August Flug mit SA von München nach Johannesburg (dachten wir wenigstens :D ).

Viel Gepäck hatten wir auf alle Fälle, obwohl jeder die Anweisung bekam - wenig Klamotten - nur das Nötigste - keine Brettspiele... Aber die Taucherausrüstung für die 3 Männer, Schlafsäcke für Kinder, Badesachen und viele Stifte, Scheren und Papier für einen mosambikanischen Kindergarten haben schon viel Platz eingenommen. Aber wir hatten das ganz große Glück, dass wir Business Class fliegen durften. Einfach nur ein Traum und das erste Highlight für uns 8o .

Um es ganz kurz zu machen: Die Maschine hatte einen Wasserschaden und wir sind um 23 Uhr mit dem Taxi wieder heimgefahren. Wir haben es mit viel Humor genommen - unsere Nachbarn hat am nächsten Morgen fast der Schlag getroffen, als wieder zu Hause waren. Aber dann konnte ich noch in Ruhe bügeln und so Kleinkram erledigen, das ich vor unserer planmäßigen Abreise einfach nicht mehr geschafft habe...

Am 3. August wurden wir um 14 Uhr mit dem Taxi wieder von zu Hause abgeholt und wir durften ein 2. mal den wunderbaren Service der Senator Lounge auskosten. Für uns war das schon wie Urlaub :wine: :beer: .

Der einzige Nachteil war, dass wir um 5 Uhr früh in Johannesburg ankamen und die Autovermietung erst um 7 Uhr morgens jemanden zum Abholen schicken konnte. Aber unsere Urlaubsvorfreude wurde dadurch nicht getrübt.

Ein netter Mitarbeiter von Bushlore holte uns ab, die Rushhour in Johannesburg war in vollem Gange, wir brauchten über 1 Stunde zur Autovermietung :rolleyes: . Dort angekommen durften wir unseren Toyota Hillux mit 2 x 1,40 breite Dachzelte in Empfang nehmen. Ein großes Lob, die Ausstattung war super gut - alles dabei, was man braucht. Die Einweisung war fast schon zu gut, weil wir schon 2 x mit so einem Auto in Namibia unterwegs waren und eigentlich schon fast alles wussten. Aber das wurde ignoriert und unser "Einweiser" hat seinen Job sehr ernst genommen und alles haargenau erklärt.

So gegen 10 Uhr ging es endlich los - RICHTUNG Sabie.

Jetzt muss ich erst mal die Bilder hochladen und dann geht´s spätestens morgen weiter

Liebe Grüße

Katharina

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GudrunS

Prionace glauca

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Montag, 4. September 2017, 20:44

Hallo Katharina,
Danke für Deine Erläuterungen zu Eurem Tofo-Aufenthalt.
Ihr seid offenbar genau einen Tag nach uns in dort eingetroffen, wir sind am 15. August dort abgefahren und hatten auf unserer Tauchbasis, den Peri Peri Divers erfahren, "a big storm is comming". Das war dann offenbar auch tatsächlich der Fall.
Wir hatten 6 Tage gnadenlos gutes Wetter. Gewohnt haben wir in "Paradise Dunes". Liegt oberhalb von Casa Barry auf der Düne mit fantastischem Blick auf's Meer.
Habe gerade noch mal geschaut, wir haben für das Chalet mit 2 Schlafzimmern, also eigentlich für 4 Personen gedacht, umgerechnet komplett 40 Euro pro Nacht gezahlt für die Übernachtung. Es gab eine sehr gut ausgestattete Küche, wir haben uns Frühstück selbst zubereitet, hätten das aber gar nicht machen müssen, da uns John als Helfer für die diversen Dinge im Haus zur Verfügung stand. :) Wir haben ihn aber nicht allzu sehr in Anspruch genommen.
Ich liefere gleich noch ein Bild von unserer bescheidenen Unterkunft über Tapatalk nach.
Wir haben also auch nicht weit weg von Casa Barry gewohnt, gab aber nichts zu meckern. Vielleicht hattet ihr da einfach Pech. Wie man so schön sagt, zur falschen Zeit am falschen Ort.

Mir hat in Tofo auch gefallen, dass es inzwischen einige sehr nette Gaststätten gibt, in denen man sehr gut essen kann. Schön fand ich auch, dass man durchaus mit anderen Gästen aus den verschiedensten Ländern nette Gespräche führen konnte. Es werden auch diverse Activities neben dem Tauchen angeboten.
Wir haben u.a. eine Quadtour gemacht, bei der wir auch nach Barra kamen, das war uns beiden dann doch zu abgeschieden und wirkte sehr leblos auf uns. Und wie gesagt, wir sind auch keine Nachtmenschen! ;)

Ich will jetzt nicht für Tofo werben ;) , wollte aber gern meinen gänzlich anderen Eindruck von dem Ort schildern. Schade, daß Du nicht darauf eingegangen bist, warum Du den Ort "merkwürdig" gefunden hast ...

Cheers Gudrun

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toetske (4. September 2017, 22:36)

GudrunS

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Montag, 4. September 2017, 20:53

Hier ein Blick auf unser Chalet in den "Paradise Dunes". Mehr dazu wird es dann in meinem Reisebericht geben.


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