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leopard5

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Mittwoch, 5. Oktober 2016, 11:54

4 Wochen August 2017 Südafrika, Mozambique, Swaziland

Hallo Miteinander,

ich bin neu hier, lese seit Tagen nur noch Beiträge im Forum und bin begeistert, da ich schon viele interessante Dinge, die für unsere Reiseplanung August 2017 nützlich sind, lesen konnte. Danke an alle fleißigen Berichte-Schreiber - echt super für uns "Südafrika-Neulinge" :thumbup:

Wir reisen mit 3 Kindern im Alter von 6, 15 und 16 Jahre und werden wieder eine gesunde Mischung aus Campen und Unterkünften (Lodges, Haus) anstreben . Wir waren bereits mit den beiden Großen zweimal in Namibia, Botswana und haben in Südafrika den Kgalagadi Transfrontier NP besucht. Auch wenn der letzte Aufenthalt 6 Jahre her ist, wir haben immer noch den "Afrika - Virus" in uns und freuen uns, dass unser Jüngster nun auch soweit ist :D

Jetzt wollen wir mal "neue Gegenden" erkunden und freuen uns auf Südafrika, Mozambique und Swaziland. Meine ungefähre Routenplanung momentan sieht wie folgt aus:

1. Ankunft am frühen Morgen - Übernahme Mietwagen (Hillux 4x4 mit Dachzelten) und Weiterfahrt bis Sabie zum Merry Pebbles Campingplatz (Alternative Sabie River Camp)
2. Sabie
3. Sabie
4. Lodge in einem privaten Game Reserve (meine tagelange Suche hat jetzt folgende 3 Favoriten ergeben: Mohlabetsi Lodge, Elephant Plains oder Kwa Mbil Lodge. Hat hier jemand Erfahrungen? Vor allem mit Kindern?)
5. Weiterfahrt zum Kruger - zelten
6. Kruger
7. Kruger
8. Kruger
9. Grenzübertritt in Giriyondo und Weiterfahrt bis zum Campingplatz Campismo Aguia Pesqueira
10. Massingir
11. Fahrt bis Tofo (hat hier jemand Erfahrung? Ist das von der Strecke machbar? )
12. Tofu
13. Tofu
14. Tofu
15. Tofu
16. Tofu
17. Tofu
18. Bilene
19. Fahrt bis Hlana (Swaziland)
20. Hlana
21. Mlilwane
22. Mlilwane
23. Malolotja
24. Nkomazi Game Reserve
25. Nkomazi Game Reserve
26. Rückfahrt Johannesburg
27. Rückflug

Jetzt bin ich, glaube ich, die einzige im Forum, die 5 Nächte in Swaziland einplant ?( . Die meisten benutzen dieses Land nur als "Durchreisemöglichkeit". Ich glaube aber, dass es dort echt schön ist und hier kann man toll wandern und sich viel bewegen und ich denke, das ist nach all den Tierbeobachtungen und Schorcheln und Tauchen genau das richtige ;) . Vielleicht gibt´s im Forum einen "Swaziland-Kenner", der hier ein paar Tipps für uns hat? Vielleicht sollen wir in einem NP länger bleiben, dafür einen auslassen? Ich finde halt, zum "Afrika Feeling" gehört auch Einsamkeit und Ruhe und im Kruger finden wir das wohl nicht so recht (meine Befürchtung). Daher zum "Ausgleich" Mozambique und Swaziland.

Ich freue mich über Eure Vorschläge und evtl. Erfahrungen in Mozambique und Swaziland. Oder auch Erfahrungen von Campern- die sind leider sehr selten im Forum. Komisch, in Namibia ist fast jeder mit Dachzelten unterwegs ;)

Liebe Grüße

Katharina

Anmerkung Moderation: aus dem Reisebericht von Barbara " (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) " hierher verschoben und chronologisch angepasst

Hallo Barbara,

1000 DANK für Deinen super Reisebericht. Ich bin gerade dabei, unseren Südafrika-Urlaub für 2017 zu planen. Und da passt Dein Bericht super :). Wir sind nämlich auch eine Familie aus Bayern mit 3 Kindern (5, 14 und 16 Jahre) und schon dein erster Bericht von wegen "eventuell letzter gemeinsamer Familienurlaub" hat mich in den Bann gezogen.

Wir haben 4 Wochen Zeit, werden auch den Kruger Park bereisen, dann aber nach Mozambique weiterfahren. Swaziland steht auch auf unserem Programm. Wir mieten uns einen Toyota Hillux mit Dachzelten, werden aber eine Mischung aus Zelten und Lodges machen. Wir waren mit unseren beiden Großen schon zweimal in Namibia, Botswana und bisschen Südafrika. Es war immer wunderschön und auch uns hat der "Afrika-Virus" total gepackt. Nach dem unser Jüngster nächstes Jahr 6 Jahre alt wird, ist es endlich wieder soweit und ich darf mit allen Sinnen Afrika "erleben". Ich finde, dieses Gefühl ist unbeschreiblich und auch nach 6 Jahren "Afrika-Abstinenz" brodelt es immer noch in einem. Die Vorfreude ist riesengroß.

Also, vielen Dank für Deinen recht informativen Bericht. Ich hab da schon einiges für meine Planungen verwenden können. Z.B. am ersten Tag gleich bis Sabie fahren. Da war ich ein wenig unsicher, ob das mit Kindern machbar ist. Aber das hört sich bei Dir recht gut an. :saflag:

LG


Katharina

bibi2406

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Mittwoch, 5. Oktober 2016, 13:53

@ Katharina

Das freut mich, dass Euch der Bericht so gut gefällt. Ja es war wirklich eine wunderschöne Zeit in Südafrika, schwärm.....
4 Wochen Zeit ist sicher toll, das geht bei uns leider nicht. Bei uns normalerweise bei 16 Tagen Schluss.
Das mit der Fahrt nach Sabie war für uns kein Problem, weil der Flieger sehr früh gelandet ist (7:10) , die ganze Einreise ging ruck zuck und auch das Auto hat nicht lange auf sich warten lassen. Außerdem konnten wir recht gut schlafen im Flugzeug.
Die Strecke ist auch kein Problem, sehr gut ausgebaut und der Longtom Pass wunderschön zum Einstimmen. Hier wurde die Landschaft schon afrikanischer, als bei Johannesburg.
Wenn Du noch Fragen hast für das "Reisen mit 3 Kindern" dann melde Dich einfach. Es ist buchungstechnisch nicht immer einfach, weil es kaum Zustellbetten gibt und vieles erst ab 12 Jahren ist.

LG Barbara

leopard5

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3

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 22:03

Hi Barbara,

ja, das mit den drei Kindern ist halt recht kostspielig, da wir den Preis für 4 Erwachsene und 1 Kind zahlen müssen, aber was macht man nicht alles für die Familie :D :D :D

Ich bin schon recht verzweifelt auf der Suche nach einer Lodge in einem Private Game Reserve am Kruger Park. Nicht das es hier keine Auswahl gäbe - (es gibt gefühlte 100 Lodges) - aber erstmal eine finden, die Vollpension und geführte Gamedrives für unter 1000 € / Nacht / Familie bietet und in der noch dazu Kinder mit 6 Jahren willkommen sind. ?(

Sobald ich tiefer in meine Planung gehe (die nächsten Tage) würde ich mich noch mal bei Dir melden. Auch bezüglich Swaziland. Ihr seid da ja nur durchgefahren - meinst es rentiert sich kein längerer Aufenthalt? Ich hätte eigentlich 5 Tage eingeplant :S

LG

Katharina

parabuthus

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Mittwoch, 5. Oktober 2016, 22:44

Hi Katharina,

es gibt einige Lodges im und am Krüger, die Kleinkinder aufnehmen und sogar einige, bei denen die Kurzen auch die Game Drives mitmachen dürfen. Elephants Plain ist nur ein Beispiel, welches hier schon öfter vorgestellt wurde.

Es gibt auch andere. Bei bushbreaks z.B. kann man die Kinder Politik der Lodges erfahren.

LG

Christian

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Bär (7. Oktober 2016, 00:21)

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Donnerstag, 6. Oktober 2016, 14:34

Hallo Katharina,

Willkommen im Forum der Südafrika Verrückten :D !


Wie Du ja aus unserem Reisebericht schon weisst, sind wir diesen August auch mit drei Kindern unterwegs gewesen.
Ich versuche hier jetzt mal im Rahmen meiner Möglichkeit unsere Erfahrung weiterzugeben. Falls die Ziffern bei euch für Tage stehen, solltet ihr darüber nachdenken für mind.2, besser 3 Nächte das private Reserve einzuplanen. Eine Nacht ist viel zu schade, da könnt ihr den Luxus nicht so genießen, weil ja auch ständig Programm geboten wird. Da ist es schon schön sich auch mal ein paar Stunden auf die meist traumhaften Terrassen legen zu können um zu entspannen.
Wenn man aber das Angebot der Lodges, mit Game Walks etc. nützen möchte wird das echt knapp.
Von Deinen Lodges kenne ich keine persönlich, aber von Elephant Plains weiß ich, dass sie sehr gerne auch von Forikern genutzt wird. Hier gibt es Familienbungalows, allerdings nur für max.4 Pers. Das ist aber meist das Problem, dass man öfter auch 3 Zimmer buchen muss. Ihr müsst auch schauen, oft dürfen Kinder erst ab einem bestimmten Alter auf Game Drives mitfahren, aber 6 Jahre sind hier meist die Grenze.
Was ihr gut geplant habt ist Nkomazi ans Ende zu legen. Es sind von dort nur ca.3h zum Flughafen. Mein Rat wäre auf drei Nächte zu verlängern ( es gibt im Winter oft ein gutes Angebot für 3 Nächte) und direkt von dort zum Flughafen. Euer Rückflug geht sicher abends und so könnt ihr in der Früh noch den Drive mitmachen und schafft es locker zum Flughafen.
Beachtet bitte auch, dass ihr das Royal Tent buchen müsst, wenn ihr entweder alle drei Kinder in einem Zelt haben wollt, oder mit dem " Kleinen" zusammen schlafen wollt.
Da kommt mir aber gerade, dass Nkomazi mittlerweile Kinder erst ab 12 zulässt. Da müsstet ihr vorher mal anfragen, mit 6 Jahren sieht das aber eher schlecht aus. Bei uns war die Beschränkung noch bei 10 Jahren.
Zum Thema Einsamkeit kann ich nur sagen, dass wir im Krüger schon auch teilweise eine halbe Stunde gefahren sind und uns niemand begegnet ist. Es ist keinesfalls überlaufen im August und durch die Weite kommt schon richtiges Afrikafeeling auf. ( habe aber auch nicht den Vergleich zu Namibia ;) )
Nkomazi ist landschaftlich wunderschön!
Wir waren nur eine Nacht in Swasiland und auch nicht in den Nationalparks unterwegs, hier können Euch bestimmt andere bessere Ratschläge geben, aber ich denke nicht, dass es dort von der Einsamkeit einen Unterschied macht.
Falls ihr gerne wandert, würde ich an der Panoramaroute eine Nacht verlängern, denn dann könnt ihr auch dort schöne Trails laufen, wofür uns leider die Zeit gefehlt hat. Das Ziplining war für unsere Kinder übrigens ein Riesenspaß, das würde ich sehr empfehlen!
Tofo würde ich mal in die SuFu eingeben, soweit ich mich erinnern kann ist hier gerade jemand aus dem Forum dort oder schon wieder zurück.
Aber wie ich sehe hast du es schon gefunden :thumbup:

Viel Spaß noch beim Planen
Barbara

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bibi2406

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Donnerstag, 6. Oktober 2016, 14:59

Hallo Katharina,

Ja das Suchen nach Lodges, die uns nicht finanziell nicht ruinieren und auch Kinder unter 12 nehmen kenne ich ich zur Genüge. Wir haben bei den Lodge oft direkt angefragt und haben die Erlaubnis bekommen auch mit unserer 10 Jährigen zu kommen. 6 Jahre ist natürlich wieder etwas anderes, da wird es wohl schwieriger.
Wir haben in Leopard Mountain auch ein Safarifahrzeug der Zebra Hill Lodge gesehen und da saßen mindestens fünf schreiende Kinder unter drei Jahren drin, für die anderen Mitfahrer war das echt eine Zumutung. Von daher kann ich die Altersgrenzen schon nachvollziehen. Aber man kennt ja sein Kind und unsere Tochter war meist mucksmäuschenstill und einfach nur fasziniert, da hat sich nie jemand beschwert.
Was für uns als Familie sehr schön war, war eben Khandizwe. Total ruhig und wir waren nicht durch unterschiedliche Bungalows getrennt.
Bushbreaks ist ein sehr guter Tipp. Dort werden Dir all die Fragen beantwortet uns die suchen Euch bestimmt eine passende Lodge raus. Uns haben sie sehr geduldig beraten, obwohl wir immer wieder Änderungen hatten.

LG
Barbara

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Strubi

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Donnerstag, 6. Oktober 2016, 15:13

Hallo Katharina,

schöne Tour habt ihr da vor :thumbup: .

Wir waren vor 2 Jahren als Camper in Namibia und Botswana und dieses Jahr in Südafrika unterwegs. In Namibia und Botswana fanden wir das toll und würden das auch immer wieder so machen. In Südafrika waren wir dann im Vergleich diesbezüglich etwas "enttäuscht". Es ist zwar auch hier gut machbar, Campsites findet man genügend. Aber uns hat irgendwie das Besondere, das gewisse Etwas gefehlt. In Namibia sind viele Campsites in toller Landschaft gelegen, man hat viel Platz und Ruhe... in Botswana kommt dann noch das "zaunfreie" Campen hinzu. Wenn nachts Löwen, Leoparden, Hyänen oder sonst was um dein Auto streifen können, auch mal ein Elefant zum Frühstück vorbeischaut, usw... das fühlt sich noch mal ein Stück mehr nach Freiheit und Abenteuer an.
Diese Dinge fehlten uns in Südafrika beim Campen fast komplett. Die sanitären Anlagen sind zwar in der Regel in Ordnung und die Stellplätze sauber, aber das Besondere fehlt, wie gesagt. Die Stellplätze liegen enger bei einander, sind selten besonders schön gelegen und "zaunfreies" Campen gibt es auch nicht. Man hatte immer ein bissl den Eindruck, dass Campsites eben gebaut werden, weil man ja die Nachfrage bedienen muss, aber letztendlich werfen Camper zu wenig Geld ab, um da besonders viel Energie/Geld reinzustecken. Besondere Lage und Ausblicke sind eher den festen Unterkünften vorbehalten. Es mag da diesbezüglich auch in Südafrika "bessere" Campsites geben, aber auf unserer Route hatten wir das Glück eher nicht. Am besten gefiel uns diesbezüglich noch die Campsite im Malolotja NR.
Ich denke, das könnte ein Grund sein, warum das Campen dort, zumindest bei europäischen Touristen, nicht so verbreitet ist. Dazu kommt, dass feste Unterkünfte in Südafrika vergleichsweise günstig sind und man auch fast überall ohne 4x4-Fahrzeug hinkommt. Man ist also mit einem kleineren Fahrzeug und dafür festen Unterkünften nicht zwingend viel teurer unterwegs als als Camper.
Aber nicht falsch verstehen. Wenn man Campen mag, dann funktioniert das auch in Südafrika sehr gut (zu Mosambik kann ich nichts sagen).

Einsamkeit und Ruhe findet ihr, zumindest wenn man es mit Namibia oder Botswana vergleicht, im Krüger nicht, das ist richtig. Ist aber trotzdem ein sehr schöner Park, wo ihr viele tolle Tierbeobachtungen haben werdet. Am ehesten ist das diesbezüglich vllt noch mit dem Etosha vergleichbar, würde ich jetzt behaupten. Ob ihr da aber in Swaziland sooo viel mehr Glück habt? Ich kann's mir nicht vorstellen, es aber auch nicht wirklich beurteilen. Ich denke, der Great Limpopo in Mosambik ist da diesbezüglich ein ganz guter Anlaufpunkt. Das ist mit Sicherheit deutlich weniger los als im Krüger. Das Malolotja NR gefiel uns landschaftlich sehr gut. Zum Wandern definitv sehr schön. Dort war, zumindest zu unserer Zeit, auch nicht viel los. Die anderen Parks in Swasiland kann ich nicht einschätzen.

Wenn sonst nichts dagegen spricht, könnte man evtl. darüber nachdenken, die Route aus "dramaturgischen" Gründen umzudrehen. Ich kenne jetzt das Nkomazi Game Reserve nicht, aber ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass der Krüger (+privates Reserve) und der Blyde River Canyon als Highlights zum Schluss schon Charme haben. Ich persönlich würde jedenfalls darüber nachdenken.

Ich muss nochmal was zum Auto fragen? Wollt ihr EINEN Hilux mit 2 Dachzelten für 5 Personen mieten? Wenn ja: Das wird verdammt eng, um nicht zu sagen fast unmöglich. Da müsstet ihr euch beim Gepäck schon sehr einschränken. Und die 3 auf der Rücksitzbank sitzen auf Dauer auch nicht besonders bequem, ganz zu schweigen vom Platz im Zelt. Ob das bei 4 Wochen wirklich Spaß ist?


Gruß

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parabuthus

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Donnerstag, 6. Oktober 2016, 15:35

Hallo nochmal,

ich möchte hier nochmal eine Lanze für den Krüger brechen.

Man hört ja immer wieder - meist von Leuten, die noch nie da waren - daß der Park völlig überlaufen sei, fast schon eine Touristenfalle.

Das kann ich in keiner Weise nachvollziehen.

Sicher, es ist nicht vergleichbar mit gänzlich abgelegenen Parks wie z.B. Mapungubwe oder Central Kalahari Game Reserve in Botswana.

Und ja, besonders im Süden kann es vorkommen, daß sich bei einer großartigen Sichtung (meist Leopard) eine größere Ansammlung von Fahrzeugen findet und gelegtlich das reine Chaos ausbricht.

Auch kann es in den großen Camps zu Stoßzeiten schon mal etwas trubeliger sein.

Diese Momente sind meiner Erfahrung nach aber die Ausnahme.

Wir waren das letzte Jahr 14 Tage am Stück im Park bei einer Nord-Süd Fahrt vom Pafuri Gate bis zum Malelane Gate.

Wir hatten, besonders im Norden des Parks unendlich viele Momente, an denen wir nahezu oder ganz allein waren. Selbst absolute Top Sichtungen, wie Löwen und Leoparden, hatten wir ganz für uns allein.

Auch in den Camps war es nicht schlimmer als z.B. in Twee Rivieren oder Nossob, die ihr ja kennen dürftet. In einigen kleinen Camps ist es deutlich ruhiger.

Selbst in Skukuza gibt es Momente der absoluten Ruhe. Auch das große Camp Letaba empfanden wir eher beschaulich. Einzig Satara ist durch die m.E. ungünstige Anordnung der Bungis in Kreisen stets ein wenig lauter und unruhiger.

Ich hatte jedenfalls im Krüger reichlich das berühmte "Afrika Feeling", mehr zumindest als in den Parks in den Kap-Provinzen, allein schon von der Weite her.

Der Krüger ist wirklich unglaublich riesig. Wir haben die Entfernungen bei unserem ersten Besuch 2009 komplett unterschätzt. Auch damals haben wir fast eine komplette Durchquerung gemacht. Die 5 Übernachtungen (2x Lower Sabie, 1 x Tamboti, 1 x Olifants und 1 x Punda Maria) waren für ein solches Unterfangen viel zu wenig, so daß wir teilweise ganz schön hetzen mußten.

Angesichts dieser Größe des Parks sollte man sich nicht von der jährlichen Anzahl der Touristen abschrecken lassen. Das verläuft sich. Selbst in einigen Ecken im Süden sind wir stundenlang umher gefahren und haben vielleicht 3 andere Autos gesehen.

Zu euren anderen Stationen:

Swaziland habe ich auch auf dem Zettel.

Allerdings scheint mir besonders der Mlilwane NP für den erfahrenen Afrikareisenden zu unspektakulär zu sein. Ich würde dort nur eine Nacht planen. Malolotja wiederum finde ich grundsätzlich sehr interessant. Allerdings dürfte es dort im Gebirge besonders im August bitter kalt sein. Ob das dann mit den Kindern so der Knüller ist...

Ein Tip noch: wenn ihr zu fünft seid und das Budged es zulässt, würde ich - gerade im Krüger - mal ganz gezielt auf die Guesthouses schauen. Die sind zwar deutlich teurer als der Rest, allerdings auch exzellent ausgestattet und haben in der Mehrzahl aller Fälle die beste Lage im ganzen Camp. Vielleicht ist dies auch eine gute Alternativ zu den privaten Lodges.

Ich weiß nicht, ob der tägliche Routine Ablauf in einer Lodge gerade bei den Kleinkindern so gut rüber kommt.

Wir werden dies demnächst einmal mit unserer Kleinen (fast 6) vorsichtig antesten. Hinsichtlich des Essens ist sie leider so mäkelig, daß ich fast befürchte, daß meine Frau selbst in einer Luxuslodge noch Spaghetti mit Tomatensauce anrichten muß :thumbdown: ...

Den Krüger fand sie übrigens super. Im Game Spotting hat sie einige Tiere deutlich vor uns gefunden. Das ist manchmal echt erstaunlich - so wie ihre Überlegenheit im Memory ;) .

LG

Christian

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M@rie

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Donnerstag, 6. Oktober 2016, 15:46

Wir haben in Leopard Mountain auch ein Safarifahrzeug der Zebra Hill Lodge gesehen und da saßen mindestens fünf schreiende Kinder unter drei Jahren drin, für die anderen Mitfahrer war das echt eine Zumutung.

die Altersbeschränkung hat nicht nur etwas mit möglichen Belästigungen zu tun, sondern gilt in erster Linie der Sicherheit der Kinder - siehe z.B. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) *nur zu Bedenken geb*
lG M@rie

"Wer dem Glück nachläuft, kann es selten einholen. " - südafrik. Weisheit

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bibi2406 (6. Oktober 2016, 16:22)

donbron

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Donnerstag, 6. Oktober 2016, 15:59

Hallo Katharina,

ein paar Infos bezüglich Mosambik habe ich in einem anderen Thread ja schon formuliert, hast Du ja schon gesehen. Die Strecke Massingir - Tofo kann ich nicht einschätzen. Ich kann da nur (ich weiß, ich wiederhole mich ;-) ) an die facebook-Gruppe DriveMoz verweisen. Dort in der SuFu "Massingir" eingeben und es sollten viele Informationen fließen oder im Zweifelsfall einfach eine Frage stellen. Auch sonst wie schon erwähnt die beste Infostelle für alles rund um Fortbewegung in Mosambik. Bilene als Zwischenstopp könnte man noch einmal überdenken, da Bilene doch etwas entfernt von der EN1 liegt (30km einfach). Wenn ihr eh nur eine Nacht bleibt würde ich vielleicht ein anderes Ziel wählen, das näher an der EN1 liegt und so etwas Fahrzeit einsparen (kann die Zona Braza empfehlen, weiß aber nicht ob die auch Camping anbieten). Auf der anderen Seite soll Bilene sehr familienfreundlich sein, da es an einer Lagune liegt, es also im Gegensatz zu Tofo oder anderen Strandzielen in Mosambik keinen (oder kaum) Wellengang gibt, der sonst schon recht heftig ausfallen kann (eine Ausnahme ist wieder Zona Braza oder ggf auch andere Strände, die bei Ebbe über einen "Rock pool" verfügen). Also vielleicht den Zwischenstopp verlängern? Mit den Grenzübertritten in Giriyondo und nach Swasiland habt ihr auch eine gute Wahl getroffen, die sollten relativ einfach sein.

Die Sicherheitslage solltet ihr noch im Auge behalten. Im Moment gibt es Spannungen in Zentralmosambik, wovon man aber in Tofo im Moment wirklich nichts mitbekommt.

Zum Reisen mit Kindern kann ich jetzt keine persönlichen Erfahrungen teilen. Wir waren aber auch auf der Suche nach einem schönen Private Game Reserve in der Nähe des KPs und haben uns dann für die Masodini Lodge entschieden, die ich wärmstens empfehlen kann. Grund für die Entscheidung war die offene Grenze zum KP hin (wollten in kein eingezäuntes Reserve) und der relativ günstige Preis (waren glaube ich ca 80€ pP und Nacht, mit Verpflegung aber ohne Drives, die zweimal täglich angeboten werden). Dort war auch eine Familie mit Kind (ca 6 Jahre schätze ich). Das Kind durfte dort an den Game Drives teilnehmen - wird aber wohl in dem Alter nach Einzelfall entschieden. Auch sonst war die Lodge schön gelegen, Frühstücksbereich und Bar mit Blick auf Wasserloch, abends schauen regelmäßig Bush babies vorbei. Würde aber in einem solchen Game Reserve schon zwei Nächte bleiben, damit man das Flair auch mitbekommt und genießen kann.

Insgesamt eine tolle Tour die ihr plant, die Kombination Safari und Strand hat uns sehr gut gefallen!

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Bär (7. Oktober 2016, 00:27), bibi2406 (6. Oktober 2016, 18:47)

leopard5

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Donnerstag, 6. Oktober 2016, 19:29

Hallo Ihr Lieben,

ich bin total überwältigt von Euren tollen Infos. :) :thumbup: :thumbup: Seit Wochen beschäftige ich mich mit Reiseführern und versuche in mühseliger Arbeit genauere Infos zu bekommen und dann entdecke ich endlich dieses Forum und ich bin um Jahre gscheiter :D :D


Strubi, herzlichen Dank, Deine Erklärung bezüglich "Campen in Südafrika" ist spitze. Jetzt verstehe ich das mal. Ich hab mich schon so gewundert, warum das hier kein so großes Thema ist. In Namibia haben wir relativ viele Camper aus Südafrika getroffen. Da dachte ich immer, in Südafrika ist das genau so toll, wie in Namibia oder Botswana. Aber das scheint ja nicht so zu sein ;( . Da muss ich noch mal in mich gehen und die ganze "Campinggeschichte" überdenken. Wir sind nämlich eigentlich überhaupt keine Camper, aber wie gesagt, in Namibia und Botswana war das einfach ein "Muss" und wir waren rundum begeistert. Wir haben jetzt einen Hillux mit 2 großen Dachzelten (1,40 m breit) aufgetrieben. Wir könnten auch noch ein Bodenzelt mieten. Eigentlich müsste das schon passen. Wir waren letztes Jahr 3 Wochen in Costa Rica unterwegs und "die 3 auf der Rücksitzbank" hatten ihren Spaß. Und letztes mal in Namibia waren wir mit Freunden unterwegs und man darf es ja gar nicht offiziell schreiben, aber meistens waren die Jungs zu viert auf der Rücksitzbank und es war einfach nur lustig :whistling: .
Wir sind nicht 4 Wochen im Zelt, sondern würden zum Beispiel am Strand ein Haus mieten bzw. eine feste Unterkunft suchen und auch zwischendurch mal eine Lodge o.ä. buchen, da so ein normales Bett zwischendurch mal ganz angenehm ist. Aber wie gesagt, ich überleg noch, ob wir das Campen nicht komplett lassen (obwohl ich dieses "back to Basic" einfach nur toll finde und es unserer kompletten Familie super gefallen und gut getan hat).
Von meinem Bauchgefühl aus möchte ich die Reiseroute nicht umdrehen. Ich glaube, das passt genau so :saflag:

Barbara, diese Private Game Lodges sind für mich echt eine Herausforderung ?( . Ich möchte liebend gerne 3 Nächte in so einer Lodge am Kruger bleiben, aber ehrlich gesagt, bin ich nicht bereit, dafür über 3000 ? zu zahlen und das kostet nun z.B. die Elephant Plain Lodge (in die ich mich schon ein wenig verknallt habe) für uns 5. Jetzt denke ich schon ehrlich gesagt darüber nach, das ganz sausen zu lassen und evtl. einen guten Gamedrive im Kruger zu buchen. Wir haben mal mit den Jungs eine Nacht - Pirschfahrt im Etosha in Namibia gemacht und es war echt klasse. Am 1. Wasserloch begrüßten uns Leopard, Elefant und Nashorn und daneben lag ein brüllendes Löwenrudel. Und wir mittendrin - es war einfach nur sagenhaft toll. Vielleicht haben wir nochmal soviel Glück im Kruger.

Wir haben unseren Jüngsten schon langsam an Afrika herangetastet und waren z.B. letztes Jahr in Costa Rica. Da haben wir u.a. eine 3 stündige Kanutour im strömenden Regen mit englischsprachigen Führer gemacht und er war sowas von brav und lieb und jedes noch so kleine Tierchen am Uferrand war für ihn ein Highlight, also ich bin mir ganz sicher, dass so eine Pirschfahrt für ihn der Hit ist und er nicht quängelt oder gar rumschreit.

Auch ist mir klar, dass es um die Sicherheit der Kinder geht (alles unter 1,40 m passt ja zum Beuteschema von Leoparden), aber das wird auch oft vorgeschoben. Ich hab heute in einer Lodge gelesen, Kinder ab 12 Jahre erlaubt, aber jüngere sind herzlich willkommen, wenn man die gesamte Lodge exklusiv mietet. Na dann.... Aber das soll halt jede Lodge für sich entscheiden, ob sie familienfreundlich sein möchte oder nicht. Ich kann schon verstehen, wenn man älter ist und keine kleinen Kinder mehr hat, dann möchte man bei diesen Preisen keine schreienden Kinder in der Lodge haben. Mein Ding als Mutter von 3 Kindern ist das natürlich nicht :D . Ich finde auch, dass die Zeiten, in der nur die ältere, wohlhabende Gesellschaft nach Afrika auf Wildbeobachtungsfahrten geht, ist längst vorbei. Jetzt kommen auch "Normalos" mit Familie nach Afrika :whistling: .

Danke für den Tip mit den Ziplines. Sowas muss ich für unsere Großen natürlich einplanen. Die wollen leider noch mehr Action :whistling: . Aber ich denke, in Südafrika werden wir da fündig.

Christian, bestimmt ist der Kruger Park sehr sehenswert und wir freuen uns auch schon sehr drauf, aber (auch wenn ich diese Vergleiche nicht so gut finde) als Namibia und Botswana - Urlauber sind halt "geteerte Straßen im NP" erst einmal ein kleiner Schock und diese vielen Camps ?( . Aber ich denke auch, dass es im Norden ruhiger wird. Ich hab mal gelesen, dass es im Norden auch nicht viele Tiere gibt. Aber, wenn ich Dich richtig verstehe, kannst Du das nicht bestätigen? In welcher Jahreszeit warst Du denn? Danke für Deinen Tipp mit den Guesthouses - das wäre echt eine gute Alternative für meine Private Game Lodge, da schwanke ich schon sehr. Eine Nacht ist zu wenig, zwei sind schon echt teuer (2000 ?). Das Geld geben wir wohl lieber für was anderes aus... Und ich bin mittlerweile schon fast überzeugt, dass unser Jüngster da ein wenig überfordert ist... In welche Lodge geht ihr denn? Also, mit dem Essen ist unser glücklicherweise sehr offen. Er probiert alles und wenn es ihm nicht schmeckt, sagt er höchstens, mmmhhh lecker, aber eigentlich hab ich jetzt gar keinen Hunger :thumbsup:

Kälte macht uns als Oberbayrische Familie eigentlich nicht viel aus. Aber mit Swaziland hab ich mich noch nicht so auseinandergesetzt. Da muss ich mich noch richtig reinlesen.



Die Sicherheitslage solltet ihr noch im Auge behalten. Im Moment gibt es Spannungen in Zentralmosambik, wovon man aber in Tofo im Moment wirklich nichts mitbekommt.
Ganz wichtiger Punkt in unserer Reiseplanung. Eigentlich wollten wir zum NP Gorongosa und nach Vilankulo. Aber das haben wir jetzt erst mal auf Eis gelegt. Schade, aber da geht auf alle Fälle Sicherheit vor und die Lage ist ja recht angespannt.

DrivMoz hab ich auch schon reingeschaut, danke. Da muss ich mich mal richtig reinlesen :rolleyes: . Bilene hab ich rausgesucht, weil der Strand halt als familienfreundlich angegeben ist. Aber Du hast absolut Recht, da müssen wir 2 Tage bleiben, sonst rentiert sich das echt nicht.

Über die Masodini Lodge bin ich auch schon mal "gestolpert". Die ist echt günstig, da wäre auch zwei Nächte drin :D . Da muss ich mich mal näher damit beschäftigen. Ist ja super, dass Du die empfehlen kannst. Ich war wahrscheinlich ein wenig skeptisch, weil der Preis so günstig ist... ?(

Nochmal 1000 DANK an alle Tipp-Geber. Ich schmeiß mich jetzt nochmal mit Vollgas in die Planung und dann melde ich mich wieder :thumbsup: . Ich freu mich schon so :D :D :D

LG

Katharina

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toetske (6. Oktober 2016, 23:42), parabuthus (6. Oktober 2016, 22:59)

Strubi

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Donnerstag, 6. Oktober 2016, 20:37

@Katharina
In Namibia waren wir mit 3 Erwachsenen im Hilux mit 2 Dachzelten. Das war vollkommen ok. Bei einer 4. Person wäre es aber, allein schon vom Gepäck her, recht eng geworden. Deswegen mein Hinweis darauf. Aber wenn ihr da schon gute Erfahrungen gemacht habt, dann ist das ja ok. Wobei man Costa Rica und Afrika ja nicht unbedingt vergleichen kann. In CR verbringt man ja ingesamt eigentlich eher deutlich weniger Zeit im Auto als in Afrika. War bei uns jedenfalls so. Ein zusätzliches Bodenzelt würde ich mir aber definitiv leihen. Zu dritt im 1,40m Dachzelt... das geht mal eine Nacht... aber 4 Wochen?
Zum Campen in Südafrika allgemein: Das war halt unser Eindruck. Ich will nicht behaupten, dass es nicht vllt auch richtig gute Campsites gibt. Unsere waren ja auch ok, aber eben nichts Besonderes. Nichts was aus Zweiflern Liebhaber macht ;) .

Bzgl. Ruhe im Krüger macht euch nicht so viele Gedanken. Wenn ihr den Etosha toll fandet, passt das mMn auch im Krüger. Dort kommt es ja auch vor, dass sich bei spektakulären Sichtungen die Autos auf der Straße "stauen". Der Krüger hat zwar insgesamt mehr Touristen, aber es gibt auch mehr Camps und mehr Wege, wodurch sich das ziemlich verteilt. Vom Gefühl her empfand ich es jedenfalls nicht großartig voller als im Etosha.

@Christian
Sollte es vorhin so rüber gekommen sein, dass mir der Krüger aufgrund der vielen Menschen nicht gefallen hätte, dann hab ich mich schlecht ausgedrückt. Wir fanden es klasse dort und hatten tolle Tiersichtungen. Auch bekommt man "Afrika-Feeling". Definitiv mehr als z.B. in Kapstadt (was aber trotzdem traumhaft ist). Aber bzgl. Ruhe, Einsamkeit, Weite und auch Wildheit hängt er trotzdem vielen Gegenden in Namibia und vor allem Botswana hinterher. Dafür ist er landschaftlich abwechslungsreicher und hat sehr viele unterschiedliche Tierarten (da kann z.B. Etosha bei Weitem nicht mithalten). Hat halt alles sein Für und Wider.

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toetske (6. Oktober 2016, 23:43), leopard5 (6. Oktober 2016, 21:16)

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Donnerstag, 6. Oktober 2016, 21:53

Hi Strubi,


ich denke auch, dass unsere Route (eingeschlossen Kruger) viel "Afrika Feeling" bietet :thumbsup: .


Wir haben immer wieder festgestellt, dass wir viel zu viel Gepäck mit dabei haben und jetzt ist unser ganz großer Vorsatz für Südafrika "nur das nötigste". Das bekommen wir dann schon unter (hoffe ich). ?(. Nein, Costa Rica und Afrika kann man sicher nicht vergleichen. Das ist ein ganz anderes Land, aber als "Test" für Langstreckenflug und doch mal fast jeden 2. Tag eine andere Unterkunft mit 2 bis 3 Stunden Autofahren für einen 4jährigen ganz gut geeignet. Man muss sich ja langsam "vortasten". Und unser Jüngster hat den Test mit Bravour bestanden :D .


LG


Katharina

parabuthus

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Donnerstag, 6. Oktober 2016, 22:18

Aah, wir waren auch schon in Botswana und Namibia, haben also den direkten Vergleich.

Zunächst zu den Asphalt Strecken. Das stört einen tatsächlich nach ein paar Tagen nicht mehr so sehr. Die Tiere selbst scheinen diese Straßen zu lieben. Nicht umsonst gehören viele Asphaltierte Straßen zu den besten Game Drive Strecken.

Namibia, insbesondere Etoscha ist sehr speziell. Man fährt die Wasserlöcher an und wartet, was passiert. In Botswana gibt es längst nicht so viele Strecken, die man abfahren kann. Alles irgendwie ganz anders und doch sehr reizvoll. Die meisten Tiere und wohl auch die besseren Sichtungen hatten wir definitiv im Krüger.

In Botswana sind die Camps ja meistens nicht eingezäunt. Das gibt es in SA in der Regel nicht, zumindest im Krüger. Wer das möchte, sollte Marakele, Mapungubwe ober die Parks in Kwazulu Natal versuchen.

Letzteres versuchen wir demnächst. Die private Lodge liegt in Nambiti. Da sind unsere Erwartungen erst einmal vorsichtig.

Im Krüger waren wir Ende Oktober. Wir haben im Norden wirklich auch dort viele Tiere gesehen, zumindest im Bereich Shingwedsi und nördlich davon. Zwischen Mopani und Letaba wurde es dann dünner, danach wieder deutlich besser.

Das ist natürlich immer Glücksache. Aber die vermeintlich gültige Regel, dass es im Norden keine Tiere gibt, kann ich ganz und gar nicht bestätigen. Dazu gehört die Gegend am Luvuvu zu den schönsten im ganzen Park.

Ist natürlich alles subjektiv, aber der Krüger muss sich vor keinem Park in Afrika verstecken, zumindest keinem mir bekannten und das sind wirklich einige, selbst wenn ich mich jetzt nicht festlegen würde, wo ich den Krüger in einem persönlichen Ranking einordnen würde ;)

LG

Christian

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leopard5 (12. Oktober 2016, 11:16), toetske (6. Oktober 2016, 23:45), bibi2406 (6. Oktober 2016, 22:46)

leopard5

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Mittwoch, 12. Oktober 2016, 11:24

Hallo Miteinander,

jetzt bin ich ein kleines Stückchen weitergekommen in meiner Reiseplanung und bräuchte ein wenig Hilfe im Kruger Park... ?(

Nachdem ich mich ein wenig damit abgefunden habe, dass die Preise für eine Lodge im Private Game Reserve für unsere 5köpfige Familie recht hoch sind und wohl eine Nacht nicht ausreicht, ich mir so eine Lodge aber irgendwie stark einbilde, habe ich jetzt doch bei einigen Lodges bzw. Reiseagenturen angefragt. Und es ist fast unglaublich, aber an unserem Wunschtermin sind viele Lodges bereits ausgebucht ;( . Jetzt hab ich die KWaMbili Lodge am 5. bis 7.8. gebucht und somit bleiben uns nur zwei Tage in Sabie. Auch egal, irgendwie muss man sich ja entscheiden :whistling:

Hier unsere momentane Route:

2 Nächte Sabie
2 Nächte KwaMbili im Thornybush
1 Nacht im Tamboti Tented Camp oder Maroela Camping Site
1 Nacht Balule
1 Nacht Letaba
1 Nacht Shingwedzi
2 Nächte Sirheni Bushveld Camp
1 Nacht Mopane
1 Nacht Limpopo Park Mozambique
1 Nacht Zona Braza
6 Nächte Strandhaus Nähe Tofu
2 Nächte Bilene
2 Nächte Swaziland Hlane
1 Nacht Swaziland Mlilwane
2 Nächte Swaziland Malolotja

Recht verwirrend ist für mich ja dieser Kruger Park und vielleicht kann mir da mal ein "Erfahrener" helfen. Es gibt so viele Übernachtungsmöglichkeiten und am liebsten würde ich bei jeder eine Nacht bleiben wollen. Im Alter ist man nicht mehr so entscheidungsfreudig :whistling: . Jetzt habe ich 7 Nächte eingeplant - wir fahren im Orpen Gate rein und verlassen den Park in Giriyondo nach Mozambique. Wollen natürlich so viele Tiere sehen wie möglich (komisch, wer will denn sowas?). Da wir meistens im Dachzelt übernachten, ist für uns 1 Nacht vollkommen okay, weil wir ja eh immer alles am frühen Morgen zusammen packen müssen. Ich hab mal 3 Nächte in einem Bushveld Camp eingeplant, weil sich das irgendwie super anhört. Selbstversorgung ist ja für uns "Camper" kein Problem und den Jungs tut mal ein wenig "Natur pur" nach all dem "Handy-Chat-Wahnsinn" gut (sagt die Mama :D).

Vielleicht kann mir ein "Kruger - Erfahrener" (Christian?) Tipps geben, welches o.g. Camp sich am meisten lohnt und welches wir evtl. weglassen sollen. Oder ob wir das genau so buchen sollen. Ich bin recht dankbar für jede Hilfe 8o .

Liebe Grüße

Katharina

PS. Barbara, leider nimmt die Nkomazi Lodge unseren Jüngsten nicht mit auf. Mussten wir also schweren Herzens streichen.

parabuthus

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Mittwoch, 12. Oktober 2016, 11:50

Hi Katharina,

ist doch eine schöne Tour!

Zum Krüger:

Die Bushveld Camps Talamati, Biyamiti, Bateleur, Sirheni und Shimuweni haben keinen Camp Ground. Wenn ihr da hin wollt, müßt ihr definitiv in festen Unterkünften wohnen.

Ich kenne nur Sirheni und Biyamiti - diese Camps stehen bei mir aber ganz oben in der Gunst, so daß ich einen Aufenthalt dort wärmstens empfehlen kann.

Balule soll bei Campern überaus beliebt sein. Das würde ich mir an eurer Stelle nicht entgehen lassen. Maroela soll für Camper auch klasse sein. Haben uns letztes Jahr mit einem Einheimischen unterhalten. Der schwört auf das Camp. Zwischen Orpen und Satara gibt es sehr häufig Katzen zu sehen. Vielleicht würde ich daher in Maroela oder Balule 2 Nächte machen. Mopani ist jetzt nicht ganz so meins. In der Ecke haben wir immer recht wenig gesehen. Die Vegetation ist auch recht dicht. Es gibt aber auch andere Meinungen.

So richtig was falsch machen kann man im Krüger aber kaum, wenn man einigermaßen vernünftige Entfernungen zwischen den Camps plant. Das passt bei euch.

LG

Christian

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leopard5 (12. Oktober 2016, 12:03)

M@rie

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Mittwoch, 12. Oktober 2016, 12:05

als Ergänzung zu Christian.... anstatt Mopani würde ich wohl eher auf der (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) stehen wollen, diese Campsite ist sehr beliebt, hat allerdings keinen Strom.
lG M@rie

"Wer dem Glück nachläuft, kann es selten einholen. " - südafrik. Weisheit

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Mittwoch, 12. Oktober 2016, 12:12

Hi Christian,

super. Da bist ja schnell und spitze DANKE 8o

Ja, ich weiß, dass man in den Bushveld Camps nicht campen kann. Aber wie schon gesagt, freuen wir uns auch zwischendurch immer wieder auf ein "normales" Bett. Ich hab im Forum auch schon viel Gutes über Sirheni gelesen. Deshalb hier 2 Nächte - schön, dass Du das auch bestätigst. Danke für den Tipp Balule und Maroela. Da bauen wir noch einen Nacht ein. Komisch, aber bei Mopane hab ich auch nicht so das beste Gefühl - das lag halt so auf dem Weg, deshalb hab ich es mal eingebaut... Aber das werden wir wahrscheinlich streichen.

Liebe Grüße


Katharina

leopard5

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Mittwoch, 12. Oktober 2016, 12:26

Tsendze war auch schon mal auf meiner Wunschliste - hab ich irgendwie wieder gestrichen ?( . DANKE, das wäre wohl eine Alternative und das "ohne Strom" ist ja genau das, was möchte (und meine Jugend wird´s überleben) :D .

leopard5

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Sonntag, 3. September 2017, 23:07

Hallo Emily,

wir (2 Erwachsene und 3 Kinder) sind seit ein paar Tagen aus unserem Südafrika / Mosambik / Swaziland Urlaub zurück. Es war wunderschön und wir können Mosambik sehr empfehlen - auch zum Tauchen. :thumbsup:

Hier eine kurze Zusammenfassung: Mit dem Mietwagen, Toyota Hillux mit 2 Dachzelten, gings von Johannesburg zum Blyde River Canyon. Leider konnten wir hier nur eine Nacht verbringen, da wir 22 Stunden Flugverspätung hatten und somit einen ganzen Tag verloren hatten. Anschließend haben wir 2 wunderbare Tage / Nächte in der KwaMbili Lodge im Thornybush verbracht. :D

Tolle 7 Nächte verbrachten wir im Krugerpark in Südafrika und danach ging´s über Giriyondo nach Mosambik. Die "Abfertigung" war total relaxt und da wir schon ein Visum in Deutschland besorgt haben, hatten wir einen recht zufriedenen und entspannten Officer. Nach uns kam ein Paar aus Niederlande und die brauchten noch ein Visum, da hat sich seine Mine ein wenig verfinstert. Aber möglich ist das auch "vor Ort".

Auto-Versicherung (3rd Party) gabs nicht an der Grenze aber in Chokwe, ca. 150 km weiter.

Wir haben eine Nacht auf dem wunderschönen Campingplatz am Massingir Stausee verbracht. Wir waren ganz alleine und es war fantastisch.

Tofo war nicht ganz so toll für uns, weil es wirklich eine "Partylocation" für die jungen Südafrikaner ist. Wer Party möchte, ist hier genau richtig, wer aber ein wenig in der Nacht schlafen möchte, hat hier Schwierigkeiten. Auch der Strand war nicht so toll und das Dorf selber war etwas merkwürdig. Aber ich hab die beste Sushi meines Lebens gegessen. Tauchen war leider nicht möglich, da das Wetter recht stürmisch war. Barra hat uns viel besser gefallen. Da haben wir noch einen tollen Geheimtipp. Mehr Infos gibt´s gerne bei Interesse.

Wir hatten dann noch für 5 Tage ein Haus in der Esperanza Lodge gebucht - ein Traum für Naturliebhaber und Ruhe suchende. Schnorcheln direkt vor der Haustür - ein Aquarium voller bunter Fische. Tauchen im Jeff´s Diving Center - wunderschön mit toller 1 : 1 Betreuung. Wir waren 3 Taucher und hatten 3 Tauchbegleiter, da wir alle "unerfahrene bayerische Seen Taucher" waren. Das war einfach nur fantastisch - tolle Fische inclusive. Wirklich sehr zu empfehlen - sehr netter persönlicher Kontakt zu den Inhabern.

Dann gings über Maputo nach Swaziland und weiter nach Johannesburg - und schon waren 4 Wochen vorbei.

Fazit: Mosambik war für uns ein absolutes Highlight. Sehr arm, aber unglaublich nette und hilfsbereite Menschen. Wunderschöne Küste. Wir hatten keinerlei Probleme mit der sehr stark auftretenden Verkehrspolizei. Die haben uns immer freundlich durchgewunken. Essen (vor allem auf den Märkten) war sehr günstig, Übernachtung in Tofo viel zu teuer (Inhaber sind halt überwiegend Südafrikaner). Aber man kann auch günstiger und besser übernachten :).

Wenn Du noch mit dem Gedanken spielst, dass Du nach Mosambik fährst, dann kann ich Dir gerne Kontaktdaten zu unseren Unterkünften und Tauchschule geben. Auch die genaue Route mit Zwischenstopps (brauchst Du unbedingt - bis Tofo durchfahren ist fast nicht möglich) kann ich gerne noch schreiben.

Viele Grüße

Katharina


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