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Enzian

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Sonntag, 23. Oktober 2016, 21:31

Reisebericht, unsere erste Südafrikareise von Kapstadt nach Port Elizabeth

Nun sind wir schon einige Tage wieder zurück, die Bilder sind zum größten Teil bearbeitet. Ich versuche mich daher (erstmals) an einem Reisebericht. Ich hoffe, dass das mit den Bildern klappt.

Zunächst die Route:

Kapstadt, Franschhoeck, Hermanus, Swellendam, Knysna, Addo (Sunland), Port Elisabeth.

Der Flug ging von Berlin über Paris und Johannesburg nach Kapstadt.

Der Flug in Berlin startete pünktlich. Leider hatten wir hier völlig getrennte Plätze, was aber o. k. war. Irgendwann wurden der „Snack“ und die Getränke serviert. Mein Platznachbar wünschte sich (zu meinem Leidwesen) einen Tomatensaft. Es kam wie es kommen musste, der Becher kippte um und der Tomatensaft ergoss sich über meine Jacke und meine Hose. Auf der Toilette versuchte ich das gröbste zu beseitigen, mit dem Ergebnis einer nassen Jacke und vielen weißen Fusseln auf der Jacke und der Hose von den Papiertüchern. Meinem Sitznachbarn war dies äußerst peinlich; das nächste Getränk war dann lediglich ein Becher Wasser.

Der Flug nach Johannesburg verlief ohne Zwischenfälle. Erstmals saßen wir in einem A 380. Ein tolles Flugzeug. Auch hier getrennte Sitzplätze, allerdings hatten wir nur den Gang zwischen uns. Wir sind mit 30 Minuten Verspätung gestartet, allerdings pünktlich gelandet. Wir hatten knapp 2 Stunden zum Umsteigen. Bis wir die Einreiseformalitäten hinter uns hatten, blieb uns noch eine knappe Stunde. Also erst einmal das Gepäck entgegennehmen und den Schalter für den Weiterflug und Gepäckaufgabe finden. Auf dem Weg zur Rolltreppe empfingen uns zwei gleich Afrikaner. Wir gingen davon aus, dass es sich um Flughafenpersonal handelt, die hier Reisenden behilflich sind, wenn es mit Weiterflug zeitlich eng wird. Am Schalter angekommen, wurde sehr schnell klar, dass hier ein Trinkgeld erwartet wird. Da wir noch kein Geld getauscht bzw. Geld abgehoben hatten, konnten wir in Rand kein Trinkgeld geben. Einer der beiden erklärte, dass auch Euro genommen wird. Da wir keine Euro-Münzen dabei hatten, wurden wir einen Schein los. Auf großartige Diskussionen hatten wir wegen der knappen Zeit keine Lust. Am Schalter haben wir mitbekommen, dass es auch andere „erwischt“ hat. Nach etwas Chaos am Flugschalter konnten wir das Gepäck aufgeben und haben unsere Bordkarten erhalten. Dann ging es direkt zum Boarding. Der Flug nach Kapstadt verlief ohne Probleme, die Fahrzeugentgegennahme (ein Toyota Corolla) ging schnell. Die üblichen Startschwierigkeiten (Scheibenwischer statt Blinker) gingen an uns nicht vorbei.

Auf ging es zum ersten Hotel. Nachdem wir die Umgebung noch ein wenig erkundet hatten, ging der erste Tag in Südafrika seinem Ende zu. Wie wir dann auch feststellen, gehörte der Platz vor dem Hotel zum „Greenmarket Square“. Da war immer gut etwas los.

Den nächsten Tag gingen wir zu Fuß durch die Stadt. Das Wetter war o.k. nicht zu warm und etwas bewölkt. Das Wetter war also ideal. Ziele waren u. a. Company’s Gardens und die Gegend drumherum.

An einer großen Kreuzung ohne Ampel wollten wir diverse Straßen überqueren. Ohne dass wir es wollten, machte uns ein Einheimischer den Weg über die Straßen quasi frei. Auch hier wurde ein Trinkgeld erwartet. Aus seiner Sicht erhielt zu wenig, da er eine Diskussion anfing. In Zukunft vermieden wir solchen „Begleitservice“ und nahmen lieber einen Umweg in Kauf.

Weiter ging es zur Waterfront. Hier trafen wir auf diese beiden Seehunde, die auch zu nichts Lust hatten.



Nach dem Abendessen ging es dann wieder zurück zum Hotel.

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Sonntag, 23. Oktober 2016, 22:13

Den nächsten Tag ging es dann zur Kaphalbinsel. Bei der Einfahrt in den Table-Mountain Nationalpark fragten wir nach der Wildcard. Wir bekamen die Auskunft, dass wir die Karte im Visitorcenter am Cape Point erhalten würden. Eine Erstattung der gezahlten Eintrittsgebühr würde aber nicht erfolgen. Nachdem wir dort angekommen waren, bekamen wir die Auskunft, dass es die Wildcard dort nicht gibt, aber in Kapstadt. Wir sind dann zum „Cape of Good Hope“ gelaufen und haben die Aussicht genossen. Hoch um Leuchtturm hat die Zeit nicht mehr gereicht. Irgendwie haben wir das „berühmte Schild“ nicht gefunden. Allerdings war einem Kreisverkehr eine Straße wegen einer Baustelle gesperrt. Eventuell wäre dies der richtige Weg gewesen.



Wir sind dann weiter zu Simons Town. Dort angekommen, machte uns ein „Parkplatzeinweiser“ darauf aufmerksam, dass der Eingang in 15 Minuten schließen würde, man aber neben dem Nationalpark noch einige Pinguine sehen könne. Wir wollten also schnell los. Ich suchte im Auto noch meine kleine Kamera, konnte sie aber nicht finden. Hatten wir die überhaupt mitgenommen? Wir verschoben die Suche auf später. Also ging es zu den Pinguinen. Wir haben dann – entgegen der Aussage des Parkplatzeinweisers doch sehr viele Pinguine gesehen.



Auf dem Parkplatz trafen wir wieder auf den „Parkplatzweiser“. Auch hier wurde sehr schnell klar, dass ein Trinkgeld erwartet wird. Also gab es auch hier eine Kleinigkeit. Zurück im Hotel machten wir uns auf die Suche nach der Kamera. Leider erfolglos. Auch die erneute Suche im Auto brachte die Kamera nicht zum Vorschein. Auch die Frage beim Sicherheitspersonal und der Rezeption war ohne Erfolg. Die Kamera haben wir also abgeschrieben, leider.

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Montag, 24. Oktober 2016, 18:59

Mit dem Einfügen der Bilder klappt das nicht wie gewollt. Ich musste die ursprünglichen Bilder (über 2 MB) enorm verkleinern. Wie bekomme ich hier eine "große Darstellung" ohne Dateiinformationen hin?

Bär

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Montag, 24. Oktober 2016, 19:10

Ich finde das mit den Bildern bisher eigentlich prima. :thumbup:

Falls Du künftig eine andere Darstellung möchtest, hier haben wir die verschiedenen Möglichkeiten beschrieben:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
.
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Montag, 24. Oktober 2016, 19:16

Danke Bär, die Anleitung habe ich vor Beginn des Reiseberichtes rauf und runter gelesen. Aber wenn die Darstellung für euch in Ordnung ist, werde ich das beibehalten.

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Dienstag, 25. Oktober 2016, 21:05

Der nächste Tag führte dann zum Tafelberg. Auch hier gab es „Parkplatzeinweiser“ die angeblich 50 bis 100 Rand Trinkgeld bekommen würde. Wir haben gelernt, es gab nicht das „gewünschte“ Trinkgeld.

Wie wir ein Tag zuvor im Internet gelesen hatten, streikte das Personal. Also musste man sich auf Einschränkungen einstellen. Diese „frohe Stimmung“ bei einem Streik habe ich noch nicht erlebt. Da wurde gesungen und getanzt.



Das Wetter und die Sicht waren gut. Nach einer Stunde anstehen, ging es mit der Gondel endlich nach oben. Worauf habe ich mich da eingelassen? Trotz einer gewissen Höhenangst habe ich Fahrt gut überstanden. 8)




Die Aussicht von oben war toll. Wir waren überrascht, in welchem Umfang man dort oben rumlaufen kann. Kurz vor der Abfahrt nach unten kamen dann doch ein paar Wolken vorbei. Für uns war das ein unvergessliches Erlebnis.



Von dort fuhren wir weiter nach Signal Hill. Auch hier eine tolle Aussicht auf die Stadt.


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Dienstag, 25. Oktober 2016, 21:36

Auf ging es am nächsten Tag nach Franschhoeck.

Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Zwischenhalt in Stellenbosch eingelegt. Hier haben wir doch einige schöne alte Gebäude gesehen.

St. Mary's on the Braak:




Auf dem Weg zum Auto gerieten in Nähe offenbar zwei Obdachlose in einen Streit, wobei eine Frau auf einen Mann mit einer Flasche losging. Wir sahen zu, dass wir schnell wegkamen. Auch solche Szenen gehören offenbar dazu.

Zu dem Ort Franschhoeck selbst kann man aus meiner Sicht nichts Besonderes erzählen. Schön ist die Landschaft während Fahrt von Kapstadt nach Franschhoeck, vor allem die vielen Weinberge.

Im Ort selbst sind wir die Hauptstraße entlanggelaufen. Wir haben uns auch noch das „Huguenot Memorial Monument“ angesehen.



Als wir dort waren, gab es offenbar eine Versammlung der entsprechenden Gläubigen. Entsprechend zurückhaltend haben wir uns dort bewegt, um nicht zu stören. Auf der anderen Seite des Geländes war eine Hochzeitsgesellschaft, die nächste Hochzeitsgesellschaft fuhr schon auf den Parkplatz. Mit Fotos haben wir uns daher zurückgehalten.

Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Hermanus mit einem Zwischenstopp in Betty’s Bay, wo wir uns die Brillenpinguine angesehen haben.



In Hermanus fand gerade das Wal-Fest statt. Entsprechend voll war es auch. Trotz intensiver Suche haben wir keine Wale gesehen.

Am nächsten Tag stand der Tag „L'Agulhas“ über „De Kelders“ auf dem Plan.

De Kelders

Dort fanden wir auch das entsprechende Schild. Es war doch recht windig am Meer.



Es war doch recht windig am Meer.


Es ging dann wieder zurück nach Hermanus. Leider haben wir heute wieder keine Wale gesehen.

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Dienstag, 25. Oktober 2016, 21:47

Am nächsten Tag führte die Reise weiter nach Swellendam. Bevor wir losfuhren, sind wir nochmals los, um Wale zu finden. Heute hatten wir Glück. :D





Nachdem wir noch ein wenig durch den Ort gelaufen sind, ging es weiter nach Swellendam.

Auch hier eine schöne alte Kirche.

Dutch Reformed Church


Dort sind wir ganz herzlich von der Inhaberin der Unterkunft empfangen worden. Die Unterkunft war eine Wucht. Wir hatten zunächst ein wenig Skepsis wegen der beiden großen Hunde der Inhaber. Wie sich schnell herausstelle, völlig umsonst. Ich habe noch nie so wohlerzogene Hunde erlebt. Die kamen nicht angelaufen um Neuankömmlinge zu begutachten oder zu beschnüffeln. Die blieben einfach dort liegen wo sie waren. Toll. Das Frühstück war abwechslungsreich mit frisch gepressten Orangensaft. Einfach Lecker. Ein toller Service war das gewaschene Auto am nächsten Tag. :thumbsup:

Der nächste Tag führte uns zum Bontebok Nationalpark. Hier müssen wir leider sagen, dass die Wegbeschreibung innerhalb des Parks verbesserungswürdig ist. Am Eingang gab es keine Karten mehr für den Rundweg. Im Visitorcenter hatte die Mitarbeiterin nur noch ihr eigenes Exemplar. Der Drucker funktionierte leider nicht. :cursing: Uns blieb nur die Möglichkeit, die Karte mit dem Smartphone zu fotografieren. Aufgrund der mangelhaften Wegbeschreibung kamen wir (auch andere) vom Weg ab. Es gab eine Gabelung ohne Hinweise. Wir wählten wohl die falschen 50 %. Wir fluchten darüber, dass der Streifen in der Mitte der Fahrspur mit Gräsern, Pflanzen etc. zugewachsen war und die Strecke auch sonst nicht einfach zu befahren war. Kurz vor Ende des Streckenabschnittes sahen wir im Rückspiegel ein Schild mit dem Hinweis, dass wir auf einer „4x4“ bzw. Mountainbikestrecke unterwegs waren. Das erklärte so Einiges. Allerdings haben wir dadurch wohl einige Tiere mehr gesehen.




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Dienstag, 25. Oktober 2016, 21:56

Nach einer netten Verabschiedung ging es weiter nach Kynsna mit einem Abstecher über den Wilderness Nationalpark. Es zeigten sich ein paar Wolken, was sich aber in Grenzen hielt. Wir starteten den Weg zum Wasserfall. Damit überquerten wir den Fluss.




Ein tolles Erlebnis. :D Irgendwann gab es Nieselregen, der später in Regen überging. Am Wasserfall haben wir noch wenige Fotos machen können und haben dann den Rückweg angetreten.



Recht durchnässt (trotz Regenjacke) kamen wir wieder am Auto an. Die Temperaturen gingen dann auch etwas runter. Weiter ging es zur Unterkunft in einem Rondell.

Die eigentlichen Inhaber waren im Urlaub und hatten eine nette Vertretung. Die Frau freute sich über die Abwechslung, so konnte sie ihre Deutschkenntnisse wieder aufzufrischen. Sie und ihr Ehemann gaben uns hilfreiche Tipps für die Umgebung. Wir entschieden uns für Robberg Nature Reserve und die mittlere Wandertour. Die Aussicht war einfach toll. Auch haben wir ganz viele Robben gesehen.







Ein Pärchen hatte kurz zuvor wohl noch Delfine gesehen. Die haben sich dann wohl versteckt. Es ging dann wieder zurück nach Knysna.

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Dienstag, 25. Oktober 2016, 22:30

Wenn Du möchtest, darfst Du gerne die Namen der Unterkünfte dazuschreiben. Dann wissen wir auch, wo es eine Wucht war... :)
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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Mittwoch, 26. Oktober 2016, 21:54

Fortsetzung

Am nächsten Tag ging es Richtung Addo, wobei wir zuvor einen Stopp in St. Francis Bay einlegten. Dort befindet sich neben dem Leuchtturm auch eine Rettungsstation für Pinguine.





Nach einer Irrfahrt (mit Anfrage am Addo-Eingang) haben wir endlich die Unterkunft gefunden. Die lange beschriebene Schotterstrecke war nicht untertrieben. In Reiseportalen hatte ich gelesen, dass das Essen wohl dort nicht so toll ist (später habe ich gelesen, dass die Beiträge einige Monate alt waren. Vor Ort erfuhren wir, dass es dort nur Frühstück gibt. Also mussten wir zum Abendessen die Schotterstrecke wieder zurück. Das nächstgelegen Restaurant war das Afrique Estate, was wir auch ansteuerten. Der Parkplatz war voll, wir befürchteten schon, dass kein Platz mehr frei war. Es stellte sich heraus, dass es eine Hochzeitsgesellschaft (schon wieder :D ) in separaten Räumen gab. Das Restaurant war noch wenig besucht. Das Essen war lecker und das Restaurant ist zu empfehlen.


Am Tag darauf fuhren wir dann in den Addo Nationalpark Wir haben viele Tiere gesehen, aber die komplette Strecke im Norden nicht an einem Tag geschafft.








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Mittwoch, 26. Oktober 2016, 22:16

Wir waren schon enttäuscht, dass wir nicht einen Elefanten gesehen haben. Am späten Nachmittag ? wir wollten schon kurz vorher auf der Strecke umkehren, sahen wir weiter unten eine Autokolonne. Bei Sicht durch das Fernglas sahen wir, dass dort Elefanten waren. Also sind wir weitergefahren. Kurz vor dem Passieren Elefanten verschwanden diese im Dickicht. Fotos sind uns noch geglückt. Später fuhren wir zurück und trafen an einem Wasserloch einen einzelnen Elefanten. Der Tag war also gerettet.



Am nächsten Tag (es sollten 35 Grad werden) ging es wieder in den Addo. Zum Glück waren es nur 30 Grad und es war teilweise bewölkt. Wir sind dann noch restliche Strecke im Norden abgefahren, die wie am Tag zuvor nicht geschafft haben. Wir hatten an diesem Tag so viele Elefanten an ganz verschiedenen Orten gesehen, was unsere Erwartungen völlig übertroffen hat. Die Entschädigung für den Vortag. Nach einer kurzen Pause im "Jack?s Picnic Site" haben wir noch den oberen Teil des südlichen Teils erkundet. Auch hier haben wir mit der Tiersichtung Glück gehabt.










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Mittwoch, 26. Oktober 2016, 22:20

Es ging dann wieder zurück in den nördlichen Teil. Wenn an einer Stelle mehrere Fahrzeuge stehen, spricht das wohl für eine Tiersichtung. Wir hatten Glück, und konnten etwas von einem Löwen sichten, der sich wohl eine Siesta gönnte. Damit haben wir nun überhaupt gerechnet.



Auf dem Weg zur Unterkunft gab es noch einen schönen Sonnenuntergang.


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Donnerstag, 27. Oktober 2016, 21:16

Am nächsten Tag ging es nach Port Elizabeth. Am Visitor Center haben wir uns das Heft „The Donkin Heritage Trail & Richmond Hill Trail“ besorgt und sind ca. die Hälfte der Strecke abgelaufen. Die Stadt ist doch ein wenig heruntergekommen und dreckig. Traurig, dass so einige alte Gebäude nicht mehr genutzt werden und allmählich verfallen.

Port Elizabeth's Market Square (rechts die City Hall)



Donkin Reserve, Pyramid and Lighthouse




Da es dann doch recht windig und bedeckt war, haben wir dann im Hotel gegessen.

Am nächsten Tag sind wir kurz vor der Abreise noch ein wenig am Meer entlanggelaufen und haben diesen Spaziergang noch genossen.

Irgendwann (meist zu schnell) nähert sich ein Urlaub dem Ende zu. Die Fahrzeugabgabe bei Hertz verlief recht schnell.

Am Flughafen in Port Elizabeth ging alles fix mit dem Einchecken. Ca. 40 Minuten vor Abflug erhielten wir einen Anruf auf dem Handy. Auf der Mailbox war eine Nachricht von Hertz, dass im Fahrzeug eine Kamera gefunden wurde. Also ist mein Lebensgefährte noch mal schnell raus zu Hertz. Tatsächlich hatte man die vermisste Kamera gefunden. Aufgrund der knappen Zeit hat er aber nicht mehr gefragt, wo die Kamera gefunden wurde. Wir waren happy, dass das Fahrzeug so schnell durchsucht wurde und wir noch die Kamera ohne Umstände zurückbekommen haben. Weiß der Teufel, wo sich die Kamera versteckt hatte.

Der Flug von Johannesburg nach Paris (Nachtflug) verlief dank des Sitznachbarn und des Vordermannes recht unruhig. Irgendwann morgens landeten wir bei 6 Grad in Paris. Man war das kalt. Nach einem Aufenthalt ging es weiter nach Berlin. Mit 10 Grad war es nicht wirklich wärmer.

Zurückblickend können wir sagen, dass es ein Urlaub der anderen Art war. Wir waren bisher (bis auf wenige Ausnahmen) immer in Nordamerika unterwegs. An die „Trinkgeldjäger“ muss man sich erst einmal gewöhnen, da wir das in dieser Form bisher nicht erlebt haben. Ich habe Verständnis, dass die Leute auf die Trinkgelder angewiesen sind. Teilweise fand ich die „Forderungen“ doch recht überzogen. Ich bin aber grundsätzlich bereit, ein Trinkgeld zu geben, keine Frage.

Zum Schluss will ich noch die Anregung von Bär aufgreifen und die für uns erwähnenswerten Unterkünfte und Restaurants benennen:

Unterkünfte:

- Swellendam, Bloomestate Guest House Swellendam,
- Hermanus, Misty Waves Boutique Hotel,

Restaurants:

- Franschhoeck, Kalfi’s Restaurant
- Addo, Afrique Estate

Auf jeden Fall vielen Dank an das Forum, sei es die vielen Reiseberichte, die allgemeinen Informationen und auch die Antworten auf die individuellen Fragen.

Ich würde mich freuen, wenn der Bericht und die Bilder dem einen oder anderen gefallen haben und andere Neulinge oder alte Hasen davon profitieren können.

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Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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Donnerstag, 27. Oktober 2016, 21:59

:danke: :danke: für den Reisebericht.

Auf der Mailbox war eine Nachricht von Hertz, dass im Fahrzeug eine Kamera gefunden wurde. Also ist mein Lebensgefährte noch mal schnell raus zu Hertz. Tatsächlich hatte man die vermisste Kamera gefunden.

Oh, dickes Lob an Hertz. Hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.
Und schön für euch, dass die Kamera noch aufgetaucht ist. :)

An die 'Trinkgeldjäger' muss man sich erst einmal gewöhnen, da wir das in dieser Form bisher nicht erlebt haben. Ich habe Verständnis, dass die Leute auf die Trinkgelder angewiesen sind. Teilweise fand ich die 'Forderungen' doch recht überzogen.

Das kann ich echt nicht nachvollziehen. Ich hab in Südafrika noch nie erlebt, dass explizit Forderungen gestellt wurden. Auch nicht von den Parkplatzeinweisern.
Vielleicht liegt das daran, dass ich so gefährlich aussehe...? :whistling:

Ich würde mich freuen, wenn der Bericht und die Bilder dem einen oder anderen gefallen haben und andere Neulinge oder alte Hasen davon profitieren können.

Klar. Man lernt immer wieder Neues kennen. :thumbup:
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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toetske (27. Oktober 2016, 22:07)

yoshi1310

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Freitag, 28. Oktober 2016, 08:47


An die 'Trinkgeldjäger' muss man sich erst einmal gewöhnen, da wir das in dieser Form bisher nicht erlebt haben. Ich habe Verständnis, dass die Leute auf die Trinkgelder angewiesen sind. Teilweise fand ich die 'Forderungen' doch recht überzogen.

Das kann ich echt nicht nachvollziehen. Ich hab in Südafrika noch nie erlebt, dass explizit Forderungen gestellt wurden. Auch nicht von den Parkplatzeinweisern.
Vielleicht liegt das daran, dass ich so gefährlich aussehe...? :whistling:


Ich sehe also ganz lieb aus und habe das auch noch nie erlebt :P

Auch von mir danke für den Reisebericht! :danke: Ich hoffe, dass ihr trotz den Trinkgeldjägern mal wieder nach SA zurückkehrt :saflag:

Enzian

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Freitag, 28. Oktober 2016, 20:32

Die "Trinkgeldjäger" sind sicher kein Ausschlusskriterium für eine weitere Südafrikareise. Das Land - zumindest den kleinen Teil, den wir gesehen haben - hat uns gefallen. Die Urlaubsplanung für das nächste Jahr muss aber noch einige Monate zurückgestellt werden.