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Sakasu

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Dienstag, 8. November 2016, 08:52

Kapstadt - Garden Route Okt./Nov. 2017 mit 9j Tochter - diverse Fragen

Hallo,

wir möchten nächstes Jahr in den Herbstferien ( Ende Oktober/Anfang November) mit unserer 9-jährigen Tochter nach Kapstadt und die Gardenroute runter. Eigentlich wollte ich auch unbedingt in den Addo, je mehr ich aber lese, desto unsicherer werde ich aufgrund der kurzen Urlaubszeit von ja nur 2 Wochen. Wir wollen nicht hetzten, wenigstens jeweils 2 Nächte in einer Unterkunft bleiben und auch für Kapstadt wollen wir eigentlich mind. 4 Tage einplanen. Daher meine Frage, ob auch die o.g. Lodges empfehlenswert sind und man den Addo auf den nächsten Urlaub verschiebt..

Vielen Dank für eure Hilfe!

Sandra

Beleza

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2

Dienstag, 8. November 2016, 09:44

Hallo,

die beiden Lodges sind meiner Meinung nach keine Alternative zum Addo, da sie wesentlich kleiner sind. Aber natürlich kann man sie besuchen, wenn man keine Zeit hat den Addo zu besuchen. Sie geben einen ersten Einblick, spiegeln aber nicht das Safarifeeling in einem wirklichen Nationalpark wider. Aber warum wollt ihr nicht die Garden Route bis PE fahren und von dort zurückfliegen? Dann habt ihr zwei Wochen für die Strecke.

Viele Grüße
Beleza
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feuernelke

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3

Dienstag, 8. November 2016, 10:49

Man könnte ja auch- gleich zu Anfang nach PE fliegen und dort 3- 4 Nächte im Addo bleiben, ich denke auch die Colchester Sektion 1-2 Tage könnte dem Kind gefallen. (Sand, Dünen, evtl. den Ausflug zu den Dünen machen wo man in riesige Dünen rumklettern kann). Dann von PE nach Kapstadt und dann dort die Gegend unsicher machen. Büffelsdrift = Oudtshoorn, das ist ja eh eine stramme Tagestour von Kapstadt. Strausse gibts auch anderswo....Und Sanbona ist teuer.....


Relativ nahe an Kapstadt liegt der WestCoast NP. Viele Tiere, wenn auch keine "Big 5", dafür aber Antilopen und viele Vögel. Bontebok NP liegt das Restcamp schön am Fluß, das ist vielleicht auch was für die Kids. Es gibt viele Campsites in Südafrika, wo man sich auch in Hütten einmieten kann- die Resorts liegen oft auf weitläufigem Gelände z.B. am Fluß was für Kinder ja sicher schöner ist als abends nur in einer Lodge zu sein, viele Campsites haben auch Spielplätze und kindgerechte Aktivitäten.

Für die eigentliche Gardenroute, die ja bei Mossel Bay / George bis Port Elisabeth- müßt ihr eh nicht nach Oudtshoorn. Einen Abstecher in die kleine Karoo zu machen, ginge trotzdem- z.B. via Montagu entlang der R 62 bis Barrydale, (schöne Campsite), via Tradouw Pass zum Bontebok und /oder zurück nach Kapstadt.

Sakasu

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4

Dienstag, 8. November 2016, 11:25

Vielen Dank für eure Hilfe!
Was mich an dem Flug ab bzw. nach PE stört, ist, dass das ja nur mit SAA über Johannesburg geht, Kapstadt dagegen kann man Nonstop anfliegen... Ich schaue mit die Flugverbindungen aber auf jeden Fall noch mal genauer an. Hätten wir doch nur mehr Zeit :(

feuernelke

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5

Dienstag, 8. November 2016, 14:46

Du kannst ggf. jeden Inlandsflug separat buchen, Du kannst aber über Flugbörsen oder das Reisebüro den Inlandsflug problemlos auf ein Ticket buchen ! D.h. Du kannst problemlos mit LH nach Kapstadt fliegen und dann am selben Tag oder einen Tag später nach PE weiter. Bzw. eben den Flug ab PE separat buchen, wenn es dann nicht direkt den Anschlußflug nach Hause gibt. Safair z.B. hat die Preise nur 3 Monate im voraus, hier kannst Du den Flug teils deutlich günstiger als bei SAA oder British Airways bekommen (Achtung wg Gepäck- Safair ist Billigflieger)

Sakasu

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6

Montag, 14. November 2016, 20:30

Weingut mit guten Essen und Übernachtung

Hallo,

wir wollen direkt nach unserer Ankunft in Kapstadt eine Nacht in Stellenbosch oder Umgebung auf einem Weingut verbringen. Da wir unsere 9 Jahre alte Tochter dabei haben, können wir z.B. Jordans ausschließen, dort dürfen erst Kinder ab 12 essen :thumbdown:
Bisher kommen für mich am ehesten Klein Zalve, Lanzerac oder das hier ja nicht so beliebte Spiers in Frage... für Kinder scheint es dort aber toll zu sein, oder?
Wir würden gerne gut essen, am liebsten mit begleitenden Weinen.
Habt ihr noch Tipps?


LG, Sandra

Sakasu

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7

Montag, 14. November 2016, 20:39

Kapstadt bis Addo mit Kind- die üblichen Fragen...

Hallo,

wir haben jetzt für die Herbstferien 2017 Flüge nach Kapstadt gebucht, 20.10. - 04.11. Wir reisen mit unserer 9-jährigen Tochter. Folgende Route stelle ich mir vor:

Samstag Ankunft Kapstadt 10:00 Uhr, dann Fahrt nach Stellenbosch, hier 1 Ü - auf welchem Weingut kann man schön übernachten und mit Kind gut essen?

Fahrt nach Hermanus, auch hier 1 Ü

??? Fahrt entweder nach Bontebok oder aber Garden Route Game Lodge, was meint ihr? Dort würden wir 2 Nächte bleiben

Fahrt nach Plettenberg, dort entweder 3 Nächte + 1 Nacht Tsitsikama oder besser 4 Nächte Plettenberg und von dort nach Tsitsikama????

Fahrt zum Addo, dort 2 Nächte

Inlandsflug von Port Elisabeth nach Kapstadt, hier 4 Nächte.



Was haltet ihr von dem Plan?
Ich tendiere eher zur Garden Route Game Lodge als zum Bontebok....

Ich hoffe auf eure Tipps!

Vielen Dank, Sandra

Bernd Tamara

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8

Montag, 14. November 2016, 21:07

Hallo,
in der Garden Route Game Lodge werdet Ihr gefahren und wohl so ziemlich alle Big 5 sehen :thumbup: . Der Bontebok ist zum selbst fahren aber meines Wissens ohne Raubtiere. Bevorzugen würde ich die Garden Game Logde. Vielleicht kannst du aber auch beide einbauen!

Sakasu

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9

Montag, 14. November 2016, 21:58

Hallo Bernd,

danke erstmal! Beides werden wir nicht einbauen, ich finde die Planung so schon grenzwertig - es soll ja auch noch Urlaub sein!

Aishak

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10

Dienstag, 15. November 2016, 08:32

Hallo Sakasu

Wir waren diesen Oktober mit zwei Kids unterwegs. Wir hatten in der Kleinen Zalze eine Übernachtung. Dort gibt es auch das Terroir, ein Sternerestaurant. Musst Du aber unbedingt reservieren! Wir waren mit 7 und 10 Jahre alten Kindern dort, kein Problem. Es gab sogar Kindermenü, einfach etwas exklusiver.

In Hermanus kann ich Dir das On the Cliff Guesthouse empfehlen, Zimmer mit Frühstück, mit Pool, liegt genau gegenüber des Cliff Path. Zwar ist e Strasse davor, durch Garten abgetrennt, es ist aber doch überraschend ruhig.
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)


LG
Andrea

Tutu

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11

Mittwoch, 16. November 2016, 19:17

Hallo Sakasu,

wir sind gerade zurück und haben auf der Reise das Lalibela Game Reserve besucht. Die Game Drives waren absolut super, von daher würde ich zur Garden Route Game Lodge tendieren. Da wir nicht im Bontebok waren, habe ich aber natürlich keinen Vergleich. Wie ist das mit Kindern in der Lodge. Bei uns durften Kinder erst ab 11 Jahren an den Game Drives teilnehmen.

Wir hatten teilweise die gleiche Route nur in umgekehrter Richtung, den Inlandsflug von Kapstadt nach PE haben wir mit FlySafair gemacht. Habe ich von Deutschland aus direkt auf deren Seite gebucht, ist ähnlich wie Air Berlin oder Germanwings. Entweder ganz billig und die Gepäckstücke extra dazu buchen, oder etwas teurer und 1 Gepäckstück frei. Darf allerdings nur 20 kg wiegen und nicht 23 wie bei den internationalen Flügen.

Plettenberg Bay hat uns so gut gefallen, dass wir dort einen Tag verlängert haben. Wir haben im Gästehaus Pinkepank gewohnt, das war sehr gut.

LG
Tutu

Sakasu

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12

Donnerstag, 17. November 2016, 07:46

Hallo Tutu,

danke für deine Tipps!
Das Pinkepank sieht wirklich toll aus, leider nehmen sie Kinder erst ab 12 Jahre...

LG, Sandra

Sakasu

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13

Montag, 16. Januar 2017, 20:59

Hallo zusammen,

unsere Route steht so ziemlich! Wir fliegen am 20.10.abends mit Lufthansa Nonstop nach Kapstadt, Ankunft 10:00 Uhr, Rückflug am 4.11.morgens 9:35 ab Kapstadt. Unsere Route sieht wie folgt aus:
Samstag Ankunft und Fahrt nach Stellenbosch, Hunneyball Guesthouse, eine Ü - hier wollen wir auf einem Weingut Mittagessen mit Weinprobe
Sonntag dann mit Stopp in Bettys Bay und Hermanus nach Swellendam, eine Ü Aan de Oever
Montag zur Garden Route Game Lodge, ebenfalls eine Ü
Dienstag Weiterfahrt nach Wilderness, The Dune, 2 Ü
Donnerstag nach Plettenberg Bay / Keurboomstrand, Singing Kettle Beach Lodge, 3 Ü
Sonntag Fahrt zum Addo, eine Nacht im Main Camp
Montag zur Pure Nature Family Farm nähe Addo, 2 Ü
Mittwoch dann wahrscheinlich Flug nach Kapstadt, dort dann 3 Nächte in Toms Guesthouse.

Was meinst ihr, ist der Plan so in Ordnung?
Wie früh muss man bei einem Inlandsflug am Flughafen sein ( Port Elisabeth) - die Frage ist nämlich, ob wir den 9:35 oder den 12:10 Uhr Flug nehmen...oder doch mit dem Auto, da mit Einchecken, Mietwagen abgeben und wieder anmieten, aufs Gepäck warten usw. ja auch viel Zeit draufgeht - was meint ihr?

Vielen Dank für Eure zahlreichen Tipps und die tollen Reiseberichte - die haben mir wirklich sehr geholfen!!

LG, Sandra

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tripilu (17. Januar 2017, 20:02)

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Montag, 16. Januar 2017, 22:00

Hallo Sandra,

also ich würde fliegen. Wir sind am vorletzten Tag von Plettenberg nach Kapstadt gefahren und haben mit einigen Pausen den ganzen Tag gebraucht. Mir hat es eigentlich nichts ausgemacht, aber ich denke eurer Tochter könnte das schon lang werden. Und aus der Nähe von Addo sind es ja noch einige km mehr.

Mietwagen abgeben war zweimal eine Sache von höchstens 10 Minuten, abholen hat nur beim ersten Mal eine halbe Stunde gedauert. Wenn du den Wagen beim zweiten Mal vom gleichen Vermieter hast, hat er ja schon alle Daten und es geht entsprechend schnell. Einchecken oder auf das Gepäck warten hat auch nie lange gedauert, weil auf diesen Flughäfen ja nicht alle 2 Minuten ne Maschine startet oder landet und entsprechend viel los ist. Jedenfalls brauchst du bei weitem nicht die Zeit dafür, die die Fahrt in Anspruch nimmt.

Ich denke wenn Ihr 1,5 Stunden vor Abflug eincheckt wird das sicher reichen, aber dazu macht die Fluggesellschaft doch auch eine Angabe. Klar, wahrscheinlich reicht eine Stunde vorher oder noch weniger auch, aber ich habe bei sowas lieber etwas Luft.

LG

Tutu

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tripilu (17. Januar 2017, 20:02), Bär (16. Januar 2017, 22:21)

Sakasu

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Montag, 6. November 2017, 21:05

Nach unsere Rückkehr möchte ich wenigstens einen kleinen Bericht verfassen!

Nach einer katastrophalen Bahnanreise hatten wir einen sehr angenehmen und pünktlichen Flug. Relativ entspannt kamen wir kurz vor 12 Uhr in Stellenbosch an, konnten direkt in unser Zimmer und saßen um 14:00 Uhr bereits bei schönstem Wetter im Tokara-Restaurant. Hier haben wir wirklich toll gegessen, hatten einen wunderschönen Ausblick und konnten nach einem Tischwechsel die Sonne genießen. Abends waren wir dann noch im Wijnhuis, wo es auch recht nett war.
Nach einer entspannten Nacht bekamen wir von Jim ein sehr leckeres Frühstück und viele Tipps für unsere Fahrt über Bettys Bay und Hermanus nach Swellendam. Die Pinguine begeisterten uns sehr, hier haben wir bestimmt 2 Stunden verbracht. Auf dem Weg dorthin sahen wir bereits Wale, und das vom Auto aus, direkt an der Küstenstraße. Hermanus war dementsprechend trubelig, ich habe es aber trotzdem sehr bereut, nicht hier unsere Übernachtung gebucht zu haben sondern in Swellendam. Dies war eigentlich auch der einzige wirkliche Fehler in der Route.

In Swellendam kamen wir dann am späten Nachmittag in unserem sehr netten Guesthouse an. Das Zimmer war schön, der Garten nett angelegt und auch das Personal war super nett. Abends waren wir im Drostdy essen - nicht so gut wie Tokara, aber auch sehr lecker.

Den nächsten Tag starteten wir ganz gemütlich, wir fuhren erst kurz vor 11:00 uhr los und kamen bereits gegen 12:30 Uhr in der Garden Route Game Lodge an. Hier vergnügte sich unsere Tochter direkt im Pool während wir darauf warteten, in unser Zimmer zu können. Ich ging davon aus, dass wir ein Zimmer im Haupthaus haben, wir bekamen dann aber ein absolut tolles Familienchalet mit Wahnsinnsblick. Unsere Tochter saß 2 Stunden auf der Terrasse und entdeckte ein Tier nach dem anderen, welche sie dann anhand einer zuvor von der Lodge erhaltenen Kinderbröschüre bestimmte - das war ein tolles Erlebnis, wir wollten gar nicht mehr von der Terasse weg!
Wir waren sehr gespannt auf den Game Drive, und dieser war mit das Schönste, was ich bisher erlebt habe. Kaum fuhren wir durch das Tor, waren wir auch schon zwischen Giraffen und Zebras, unbeschreiblich! Unser Ranger war super, er hat sehr viel erzählt. Zum Schluss machte er aus der Ferne noch ein Nashorn im Gebüsch aus, welches vor wenigen Tagen ein Baby bekommen hatte. Bisher hatte dieses noch niemand wirklich zu sehen bekommen. Wir fuhren in die Nähe und nach einigem warten kamen Mutter und Kind tatsächlich aus dem Gebüsch - Wahnsinn - danach sahen wir noch eine Gruppe Cheetahs und der Abend war perfekt. Unsere Tochter saß danach beim essen und konnte es nicht glauben, dass dies erst unsere dritter Tag war und sie doch schon so viel erlebt hat.


Jetzt muss ich leider eine Pause einlegen, Mittwoch geht es weiter!

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Dienstag, 7. November 2017, 05:52

Klasse! Schön, dass du hier einen kleinen Bericht erstellst und vor allem auch klasse, dass es euch so gut gefallen hat. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

tripilu

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Dienstag, 7. November 2017, 21:29

Herrliche Erlebnisse -.freue mich auf den weiteren Bericht.
Das wichtigste Stück im Reisegepäck ist und bleibt ein fröhliches Herz

Sakasu

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Mittwoch, 8. November 2017, 20:47

Am nächsten Morgen hieß es dann früh aufstehen und auf zum Game Drive. Dieser war auch nett, aber nicht so toll wie der am Abend. Wir fuhren zu den Löwen, auf welche ich aber in so einem eher kleinen Resort auch gut verzichten könnte. Sie sind in einem eigenen Teil, mit einigen anderen Tieren, die sie jagen können. Die Cheetahs ließen sich diesmal nur von weitem erblicken und auch die Büffel wollten nicht so richtig. Dafür sahen wir aber Straußenbabys, Elefanten, alle möglichen Antilopen und wieder meine Lieblingstiere, die Giraffen.
Anschließend ging es zum Frühstück und danach zu einer Reptilientour, welche auch sehr nett war. Wir erfuhren viel über Schlangen, sehr interessant!

Um 11.30 Uhr verließen wir dann die Lodge, gerne hätten wir noch einen Tag mehr gehabt. Unser Tagesziel war Wilderness, also nicht weit weg. Nur 15 Minuten von der GRGL entfernt, hatten wir einen Spaziergang mit Elefanten im Indalu Game Reserve gebucht. Ein ganz nettes Ehepaar, leider hatten sie meine Buchung vergessen...Das war aber kein großes Problem, die Elefanten wurden gesucht und gefunden und in der Zwischenzeit bereitete unsere Tochter gemeinsam mit der Besitzerin das Elefantenfutter vor.
Dann fuhren wir mit dem Safarifahrzeug ins Tal und der Spaziergang begann. Für uns war das ein tolles Erlebnis und wir hatten den Eindruck, dass es den Elefanten dabei auch gut ging. Unser Führer meinte, dass sie schon alleine deshalb kein reiten anbieten würden, um den Elefanten jederzeit die Möglichkeit zu geben, das ganze abzubrechen. Es ist angeblich auch schon vorgekommen, dass einer keine Lust mehr hatte und schon mal zum Futterplatz vorgelaufen ist.
Das abschließende füttern mache viel Spaß, Wahnsinn, was in so einen Rüssel alles reinpasst... Anschließend sahen wir uns noch die 2 Cottages an, welche auf dem Gelände vermietet werden. Toll, sollten wir nochmal dorthin kommen, würden wir diese sofort buchen!!

Weiter ging es dann Wilderness ins The Dune - wunderschöne Unterkunft, sehr netter Empfang. Abgerundet wurde der Tag durch einen Strandspaziergang und leckeres Essen im The Girls ( mit Shuttleservice für 90 Rand).
Am nächsten Morgen sah das Wetter leider nicht so gut aus, es war zwar trocken, aber ab Mittag war Regen angesagt. Wir brachen daher früh in den Wilderness National Park auf um die Standardwanderung zum Wasserfall in Angriff zu nehmen. Diese war auch sehr schön, hin sind wir über die kleine Fähre, zurück über die Steine ( dieser Weg gefiel uns deutlich besser). Mit langer Pause am Wasserfall waren wir ca. 3,5 Stunden unterwegs. Auf dem Rückweg fing es dann leicht an zu nieseln, als wir wieder in unserer Unterkunft waren, regnete es in Strömen. Den Rest des nachmittags verbrachten wir mit Lesen und Schlaf nachholen.
Am nächsten Morgen ging es dann weiter Richtung Keurboomstrand. Geplant war eigentlich eine Wanderung im Robberg, leider regnete es immer noch :( wir trösteten uns damit, dass sich wenigstens die Einheimischen sehr über den Regen freuen.
Gegen Mittag kamen wir daher schon in unserer Unterkunft, der Singing Kettle Beach Lodge, an. Wir hatten Zimmer Nr. 6 gebucht, das leider vom Blick her schlechteste Zimmer. Hier würden wir nicht unbedingt nochmal hinfahren und wenn, dann Zimmer Nr. 5. Aber immerhin war der leckere Italiener Enrico direkt unter uns, wo wir an beiden Abenden gut aßen.
Nachmittags war wenigstens ein kleiner Strandspaziergang drin, leider war das Wetter immer noch grau und mit 12 Grad ziemlich kalt!
Für den nächsten Tag hatten wir eigentlich vor, morgens zum Monkeyland und Birds of Eden zu fahren und um 14;30 uhr hatten wir eine Bootstour zu den Walen, Delfinen und Robben gebucht - leider regnete es immer noch :evil:
Die Bootstour konnten wir kostenfrei stornieren. Nachmittags wurde es dann etwas freundlicher, so dass wir zumindest Monkeyland und Birds of Eden mitnehmen konnten. Im Monkeyland hatten wir eine sehr gute deutschprachige Führung, Birds of Eden besucht man ohne Führung. Hier fanden wir es richtig toll, die Anlage ist wunderschön!
Leider war unsere Zeit hier dann auch schon vorbei, das Wetter hat uns unsere Pläne leider verdorben. Am nächsten Tag, an dem es ja dann bereits Richtung Addo weiterging, war natürlich dann perfektes Wetter...

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Sakasu

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Samstag, 11. November 2017, 14:03

Auf dem Weg hielten wir an der Bungee-Brücke an und schauten uns die lebensmüden Springer an, hier hielten wir uns ca. eine Stunde auf. Weiter ging es zum Tsitsikamma, wo es schwer war, überhaupt noch einen Parkplatz zu ergattern. Bei schönstem Sonnenschein machten wir uns auf zu den Hängebrücken. Insgesamt waren wir hier aber etwas enttäuscht - der Wow-Effekt kam bei uns nicht rüber. Es ist zwar nett, aber zumindest nur für eine kleine Wanderung würden wir hier nicht nochmal herkommen. Wir haben uns im Nachhinein geärgert, dass wir nicht stattdessen ins Robberg gefahren sind.
Am späten Nachmittag kamen wir dann in Geralds Gift Guesthouse in Nähe des Addo an. Wunderschöne Anlage, supernettes Personal, eigentliches schönes Zimmer. Leider gab es in einer Ecke aber etwas Schimmel, worauf mein Mann allergisch reagiert. Wir überlegten schon, ob wir in eine anderen Unterkunft wechseln sollen, entschieden dann aber, es zu probieren. Dank der Möglichkeit die ganze Nacht Durchzug zu machen, ging es halbwegs. Das Problem schien auch wirklich nur unser Zimmer zu betreffen. Mein Mann schaute in zwei andere hinein, da war alles in Ordnung. Diese Allergie meines Mannes hatte auch dazu beigetragen, uns letztendlich gegen eine Unterkunft im Park selbst zu entscheiden. Ansonsten ist es sicherlich viel schöner, direkt dort zu übernachten!
Abends aßen wir im Africanos, ungemütlich, sehr schlechter Service, ewig lange Wartezeit und mittlere Qualität - hier würden wir nicht noch einmal hingegen. Am nächsten Abend aßen wir im Main Camp deutlich besser und dabei auch noch günstiger!
Am nächsten morgen ging es dann in den Addo. Gespannt hielten wir Ausschau, sahen aber erstmal eher nichts :( Hier wäre ein etwas höheres Fahrzeug wohl von Vorteil gewesen. Am Harpoor Dam Wasserloch hatten wir dann aber umso mehr Glück - mindestens 100 Elefanten! Dies war wirklich toll, hier standen wir bestimmt eine Stunde. Leider war es ausgerechnet heute extrem heiß, 35 Grad, so dass wir und auch allen anderen den Motor die ganze Zeit laufen lassen mussten, ohne Klimaanlage ging garnichts. Irgendwann rissen wir uns los, sahen aber unterweg nicht wirklich viel. 2 Schidkröten kreuzten unseren Weg und an einem anderen Wasserloch nochmal ein paar Elefanten. Daher fuhren wir wieder zum Harpoor zurück, wo immer noch viel loß war. Hier blieben wir dann wieder lange stehen und beobachteten - diese Tiere so Nahe zu sehen, ist schon etwas besonderes! Zwischendurch bekam ich allerdings auch leichte Panikattacken - 2 kämpfende Jungspunde liefen genau auf unser Auto zu . Mein Mann behielt mit eingelegtem Rückwärtsgang die Nerven und die Tiere liefen seitlich an uns vorbei - Glück gehabt!
Glücklich fuhren wir gegen 17:30 Uhr zum Restaurant, wo es uns sehr gut schmeckte. Als wir fertig waren wollten wir noch einen kurzen Blick aufs Wasserloch werfen und hatten Glück - ein Nashorn kam trinken, wir hatten gerade die richtigen 5 Minuten erwischt! So haben wir außer Elefanten doch noch ein Tier gesehen ;)
Für den nächsten Tag hatte ich eigentlich geplant, nochmal in den Addo zu fahren und dann zur Pure Nature Family Farm zu fahren. Da unsere Elefantenerlebnis aber sicherlich nicht zu toppen gewesen wäre und wir außer Elefanten ja nichts zu sehen bekommen hatten, entschieden wir uns auch aufgrund des hohen Eintritts dagegen. Für eine Bootstour in Colchester war es zu spät und irgendwie fiel uns auch sonst keine sinnvolle Aktivität ein... Hier hatte ich mich im Vorfeld wohl zu sehr darauf verlassen, dass ich unbedingt nochmal in den Addo möchte und mich daher mit nichts anderem beschäftigt. Im Nachhinein ärgere ich mich etwas, nicht noch eine Tagessafarie im Schotia eingeplant zu haben. Alle, die dort waren, waren begeistert.
Aus diesem Grund brachen wir sofort zu unsere nächsten Unterkunft auf, wo wir daher bereits um 12:00 Uhr ankamen.

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Montag, 13. November 2017, 21:23

Mittags kamen wir also in der Pure Nature Familylodge an. Wir wurden von Olaf sehr nett empfangen und unsere Tochter hatte sofort einen Affen, welcher hier groß gezogen wurde, auf dem Arm und half kurze Zeit später, mutterlose Vögel zu füttern - sie war also glücklich! Nachdem wir dann unser Haus für die nächsten zwei Tage bezogen hatten, genossen wir erstmal den Ausblick und die Weite. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mir etwas mehr Tiere in der Nähe erhofft hatte - wir sahen zwar die Giraffen der Lodge aus der Ferne, ebenso konnten wir im Addo mehrmals einen Elefanten erblicken - aber das von mir erhoffte Erlebnis von Giraffen und Zebras vor der Terasse wurde nicht erfüllt. Hierfür muss man in den Zelthäusern wohnen, die aber mit einem normalen Auto nicht mehr zu erreichen sind und bei denen man auch so einige andere kleinere Mitbewohner hat...Abends aßen wir gemeinsam mit den anderen Gästen und vielen Kindern auf der Terrasse vor Olafs Haus. Mit Kindern ist es hier wirklich toll, zur Familie gehören 2 Jungs, ich schätze mal zwischen 8 und 10, und Emily, ein kleines Mädchen, 2,5 Jahre alt. Die Gästejungs waren dann auch den ganzen Abend mit ihnen unterwegs und unsere Tochter freute sich über die Gesellschaft eines anderen Mädchens, welche ungefähr in ihrem Alter war.
Am nächsten Tag hatten wir eigentlich eine Tour über die Farm geplant - das Wetter empfing uns jedoch mit 38 Grad und knallender Sonne - da blieben wir lieber auf unserer Terrasse, lasen das erste Buch des Urlaubs und ließen unsere Tochter mit Affen, Hühnern, Hunden und Katzen spielen. Nachmittags zogen dann Wolken auf und kurze Zeit später kam ein heftiges Gewitter runter. Wir scheinen unserem Ruf als Regenbringer auch hier alle Ehre zu machen! Mein Mann machte sich schon ernsthafte Sorgen, ob wir am nächsten Morgen mit unserem Auto über die Feldwege kommen - es wurde dann im Endeffekt auch schwierig, aber es klappte!
Abends hörte der Regen dann auf und wir aßen nochmal lecker gemeinsam mit den anderen Gästen.
Am nächsten Morgen ging unser Flug nach Kapstadt bereits um 9:40 Uhr. Um 6:45 Uhr brachen wir daher bereits auf, entspannt kamen wir gegen 7:40 Uhr am Flughafen an. Die Autorückgabe klappte reibungslos und auch am Flughafen ging alles schnell und unkompliziert.
Ebenso unkompliziert war auch die erneute Übernahme in Kapstadt und wir kamen mittags in Toms Guesthouse an. Hier wurden wir von Günter empfangen, der uns direkt in die Wasser- und Sicherheitsprobleme Kapstadts einwies. Wir gingen dann zu Fuß zur Waterfront und genossen die Sonne und die Stimmung. Nach einem wieder Mal leckerem Essen fuhren wir mit dem Taxi zurück.
Am nächsten Tag war eigentlich eine Tour mit dem Hop on/off-Bus geplant, aufgrund der schlechten Wettervorhersage für den darauffolgenden Tag entschieden wir uns aber doch kurzfristig für eine Kapumrundung.

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sunny_r (16. November 2017, 23:07), Gisel (16. November 2017, 16:33), Tutu (14. November 2017, 16:20), Wicki4 (14. November 2017, 13:42), gatasa (14. November 2017, 11:39)