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Sabri

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 11:48

Tipps für Selbstfahrer im Kruger

Hallo zusammen,

ich plane aktuell unsere erste Südafrikareise für September/Oktober 2017. Unter anderem übernachten wir 2 Nächte im Lower Sabie Restcamp (fahren morgens von Nelspruit aus in den Park, um den kompletten Tag dort verbringen zu können) und im Anschluss 2 Nächte im Pezulu Tree House Camp.
Mein ursprünglicher Plan war es ganz viele geführte Game Drives und Game Walks zu buchen und damit sozusagen die Tage zu füllen. Der Gedanke dabei war, dass wir ja gar nicht wissen wo sich die Tiere aufhalten und wir nichts sehen, wenn wir alleine durch den Krugerpark fahren.
Nun habe ich beim stöbern durch das Forum des öfteren gelesen, dass es nicht nur günstiger ist, wenn man alleine durch den Kruger fährt, sondern das man auch nicht unbedingt deutlich weniger Tiere sieht. Darüber hinaus ist man dann flexibler und kann Zwischenstopps etc. selbst so einrichten, wie man es möchte.
Nun zu meiner Frage: Gibt es irgendwelche Strecken/Straßen oder Aussichtspunkte im Park bzw. in der Nähe des Lower Sabie, die man empfehlen kann? Ich habe schon vom Orpen Damm und von der Crocodile Bridge gelesen.
Oder kann man vor Ort gut herausfinden wo sich aktuell die Tiere hauptsächlich aufhalten?

Gibt es evtl. geführte Touren, die empfehlenswert sind und die man dennoch buchen sollte?

Und noch eine (vielleicht etwas doofe) Frage: Ist es leicht zu erkennen wo man aussteigen kann und ein Picknick machen kann? Sind diese Orte in der Karte, die man bei der Einfahrt in den Park kaufen kann eingezeichnet? Das wäre für die Planung der Tagesroute sicher auch sehr hilfreich.

Ich finde dieses Forum richtig toll! Wenn ich es früher entdeckt hätte, hätte ich wohl ein wenig anders geplant.

Schöne Grüße
Sabri

Elion

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 12:18

Hallo Sabri,

ich würde auf jeden Fall eine gute Mischung aus selber fahren und geführten Touren bevorzugen - so werden wir es auch selber halten.
Das Selberfahren hat definitiv seinen eigenen Reiz, solange man nicht durch den Park rast, sondern aufmerksam die Gegend beobachtet und sich auch an "kleineren" Sichtungen erfreuen kann.
In den Camps hängen Sichtungs-Karten, wo mit kleinen (Magnet?)-Punkten gekennzeichnet werden kann, wo welche Tiere gesehen wurden. Das kann man wunderbar in seine Routenplanung mit einfließen lassen.

In Lower Sabie werden Mornings Walks (Buschwanderung), Sunset Drives und Night Drives angeboten - meiner Meinung nach hat das alles seinen besonderen Reiz.
Sunset drive und Night drive finden ja auch zu Zeiten statt, wo der "normale" Besucher den KNP schon verlassen musste oder im Camp sein muss - so kann man es auch gut mit dem Selbstfahren kombinieren.
Wie bei allen Aktivitäten, ist es natürlich ein bisschen Glückssache was für einen Guide man bekommt (hochmotiviert und in Erklär-Laune oder Dienst-nach-Vorschrift).

Picknick-Plätze sind gut erkennbar und auch auf den Karten eigentlich eingezeichnet.


Gruß
Hauke

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Bueri

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 14:58

Re: Tips für Pirschfahrten

Hallo Sabri

Selbst fahren macht viel Spass. :) Du wirst sehr viele Tiere sehen, wenn du gemütlich auf den Strassen und Wegen des Krüger NP unterwegs bist. Auch auf geführten Touren sind Sichtungen nicht garantiert. Da ihr später in einem Privat Game Reserve seid, würde ich im Kürger auf geführte Touren verzichten. Im Privat Game habt ihr dann zwei geführte Touren pro Tag.

Schon die Anreise zum Lower Sabie und dann wieder die Wegfahrt zum Pezulu können ganz tolle Erlebnisse bieten. Wir hatten z.B. letztes Jahr, nach einer halben Stunde im Krüger bereits ein Rudel Wildhunde vor der Linse. Wenn ihr von Nelspruit kommt, würde ich gleich beim Malelane Gate in den Krüger reinfahren und den Krüger dann via Orpen Gate verlassen.

Schau mal hier wegen der Aktivitäten um Lower Sabie:
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Du hast noch viel Zeit für die Vorbereitungen. Auf der Page von Sanparks gibt es viele Informationen zu den Aktivitäten. Ganz schön finde ich das Buch "Kruger Self-Drive, Routes, Roads & Ratings". Ich würde mich nicht auf fixe Tagestouren versteifen. Schaut auf die Sichtungstafeln, wie Hauke geschrieben habt und lasst es auf euch zu kommen. Und aus dem Auto aussteigen: nur, wirklich nur an den bezeichneten Plätzen. Die Wege und Strassen im Krüger sind bestens gekennzeichnet.

lG und viel Vorfreude
Bueri

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M@rie

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 15:15

Da ihr später in einem Privat Game Reserve seid, würde ich im Kürger auf geführte Touren verzichten. Im Privat Game habt ihr dann zwei geführte Touren pro Tag.

das Pezulu Tree House Camp ist keine "klassische" Private Lodge bei der Game Drives inkludiert sind, dennoch plädiere ich ebenso für das Selberfahren, es macht m.E: wesentlich mehr Spass und wirklich weniger seht ihr auch nicht, denn eine Safari ist immer Glücksache, du kannst dir mit Guide genauso stundenlang die Reifen platt fahren, wie du als Selbstfahrer die Big 5 innerhaln kurzer Zeit hast.... wobei... zu sehe gibt es m.E. immer etwas, es müssen halt nicht immer die Big 5 sein... am meisten habe ich dann gesehen, wenn ich mich von irgendeinem "Sichtungsdruck" befreit habe - einfach drauf einlassen und den Busch mit allen Sinnen geniessen ;)

Ganz schön finde ich das Buch "Kruger Self-Drive, Routes, Roads & Ratings".

ja, das Buch ist gut, aber nicht für fürs Mitnehmen gedacht und m.E. viel zu umfangreich für Ersttäter ;) am Gate bzw in den Park Shops gibt es für 55 ZAR DinA 4 Booklets mit allen notwendigen Karten und Bestimmungshilfe auch auf deutsch ;)

Sabri, stell doch mal bitte deine komplette Tour hier im Thread ein, dann kann dir auch wesentlich effektiver geholfen werden
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

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Sabri

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 19:13

Wow, Danke! Das sind ja wirklich super Tipps, mehr als ich erwartet hätte :D Also wird es wohl stand jetzt eher Selbstfahrerausflüge im Kruger geben und im Pezulu buchen wir dann ein paar geführte Touren. Dies Links schaue ich mir noch genauer an!

Also, bevor ich die gesamte Reise beschreibe möchte ich erneut darauf hinweisen, dass ich das geplant habe, bevor ich dieses Forum entdeckt habe. Es ist generell meine erste selbst geplante Rundreise. Darüber hinaus habe ich etwas Panik bekommen, weil die Safari Tents im Lower Sabie und ein günstiges Zimmer in der Hermanus Beach Villa zu unserer Reisezeit bereits ausgebucht waren und ich dort gerne übernachten wollte. Darum bekam ich Panik, das meine favorisierten Übernachtungsmöglichkeiten und Flüge auch ausgebucht sein würden, wenn ich noch lange Recherchiere.. Daher ist einiges nicht optimal geplant. Wir sitzen öfter mal viel im Auto, weil ich Gardenroute und Krüger in nur 15 Tage quetschen wollte. Ich habe mich bei meiner Planung an Pauschal Rundreisen, die ich im Netz gefunden habe, orientiert und die Sachen, die uns nicht interessieren, gestrichen. Trotzdem freue ich mich schon tiereisch auf die Reise und auch auf jede einzelne Station, auch wenn das etwas zu viele sind, um die Eindrücke zu verarbeiten und wir wahrscheinlich auch manchmal in Stress verfallen werden. Dann mal los:

Tag 1 - 3 Ankunft Kapstadt. Übernachtungen in Kalk Bay Besuch der Kaphalbinsel und des Tafelbergs (Robben Island und Weinberge sind nicht so nach unserem Geschmack)
Tag 4+5 Hermanus. Ein paar Tage am Grotto Beach, Wahlbeobachtungen und Spaziergänge an der Küste. An Tag 4 hat auch mein Freund Geburtstag und da er Strand liebt fand ich die Idee gut. Falls jemand eine gute Idee für ein tolles Abendessen in Hermanus hat, wäre ich sehr dankbar
Tag 6 Oudtshoorn. Straußenfarm
Tag 7 Fahrt durchs Nature Valley zum Storm River Mouth Restcamp.
Tag 8 Entweder noch eine Nacht im Storm River Mouth oder irgendwo auf dem Weg nach Port Elizabeth
Tag 9 Flug nach Johannesburg und Fahrt nach Nelspruit. Übernachtung in Haus Schmidt.
Tag 10 + 11 Fahrt in den KNP und Übernachtungen im Lower Sabie
Tag 12 + 13 Pezulu Tree House Camp
Tag 14 Einige Plätze der Panorama Route besuchen und in der Gegend übernachten. Ich habe an Sabie Star Chalets gedacht.
Tag 15 Ein paar weitere Stops auf der Garden Route, zurück nach Johannesburg und am Abend zurück in die Heimat.

Vllt noch zu unseren Personen: Wir sind ein Pärchen mitte 20 und wir haben bis jetzt nur Urlaub in einem Hotel gemacht. Unsere Interessen sind im Urlaub hauptsächlich schöne Landschaften/Aussichten/Orte und Tier.

Danke schon mal für alle Tipps! Und bitte seid gnädig mit mir, ich wusste nicht was ich tue!

tripilu

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 19:31

Hallo Ihr Beiden,

Wir waren genauso euphorisch wie Ihr und hatten ganz spontan an einem lauen Sommerabend Südafrika gebucht - Flüge und einigenUntrkündte.
Wir haben in dem letzten Jahren Asien und Nord- und Mittelamerika immer auf eigene Faust gemacht, deswegen hatten wir da keine Bedenken.
Ich war auch relativ wenig informiert. Wir haben uns einfach online Reisen angeschaut und danach gebucht. Erst danach habe ich das Forum gefunden und lese hier seitdem täglich und saugen alles auf in Vorfreude auf unseren Urlaub im März. Wir haben unsere Reisepläne nach Hinweisen aus dem Forum nochmal überarbeitet, die Drakensberge gestrichen und mehr Zeit für Kruger und St. Lucia eingeplant.
Mittlerweile würde ich einiges wohl anders machen - aber es ist unsere erste Reise nach Südafrika - ich hoffe, wir kommen ebenfalls infiziert zurück und fahren dann nochmal hin mit anderen Schwerpunkten.

Macht Euch nicht verrückt . Genießt jetzt das, was ihr geplant habt. Man kann in 2-3 Wochen dieses riesige Land nicht komplett und perfekt erleben. Ich würde ja auch keinen 3- Wochentrip durch Europa machen und hoffen. dass ich dann alles wichtige gesehen habe. Das machen nur Japaner👍
Beste Grüße Pia :thumbup:
Das wichtigste Stück im Reisegepäck ist und bleibt ein fröhliches Herz

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Kitty191

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 20:49

Hallo Sabrina,
in Hermanus wird das Burgundy sehr gelobt. Unbedingt vorher reservieren.

LG
Kitty

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Sabri (8. Dezember 2016, 23:37)

Mick777

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 21:23


Nun zu meiner Frage: Gibt es irgendwelche Strecken/Straßen oder Aussichtspunkte im Park bzw. in der Nähe des Lower Sabie, die man empfehlen kann? Ich habe schon vom Orpen Damm und von der Crocodile Bridge gelesen.
Oder kann man vor Ort gut herausfinden wo sich aktuell die Tiere hauptsächlich aufhalten?

Gibt es evtl. geführte Touren, die empfehlenswert sind und die man dennoch buchen sollte?

Und noch eine (vielleicht etwas doofe) Frage: Ist es leicht zu erkennen wo man aussteigen kann und ein Picknick machen kann? Sind diese Orte in der Karte, die man bei der Einfahrt in den Park kaufen kann eingezeichnet? Das wäre für die Planung der Tagesroute sicher auch sehr hilfreich.



Hallo Sabri,

kauf Dir zuerst mal am Eingang oder davor im Touri-Shop diese Karte:

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) by (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , auf Flickr

Da sind alle Wege, Wasserlöcher, Picknickplätze.Öffnungszeiten, Kilometerangaben, Tiere, Tierspuren uswusw für ca. 5 € enthalten.

Gute Wege um Lower Sabie sind: Alle Strassen!!

Schöne Touren sind z.B: - Die Teerstrasse nach Crocodile Bridge runter und die S28 wieder nach Lower Sabie zurück: Dauer - ca. 4 Stunden
- Die Teerstrasse Richtung Skukuza rauf und dann über die S30 und H10 wieder zurück

Ansonsten: Schau auf die sightings Boards, sprecht mir anderen Touris (nette halten euch an und erzählen von ihren Sichtungen), lest Reiseberichte (in meinem aktuellen sind einige Tage Lower Sabie mit Streckenbeschreibungen (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) )

Viel Spaß beim weiter Planen und Vorfreude haben!!

LG Michael

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Cassandra (11. Dezember 2016, 07:23), Bueri (9. Dezember 2016, 13:35), Bär (9. Dezember 2016, 00:32), Sabri (8. Dezember 2016, 23:37)

Sabri

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 23:42

Danke

Vielen Dank für die ganzen Tipps. Die Karte, die es am Eingang zu kaufen gibt, hört sich auch sehr gut an. Das Restaurant in Hermanus schaue ich mir noch an. Danke auch dafür.
Dann noch ein dickes Danke an Pia, das baut mich auf und steigert meine Vorfreude noch mehr :D Ich bin auch schon gespannt, ob wir auch infiziert werden und ich wünsche eine tolle Reise im März!

Schöne Grüße und Gute Nacht
Sabri

gregorcgn

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Freitag, 9. Dezember 2016, 00:29


Tag 4+5 Hermanus. Ein paar Tage am Grotto Beach, Wahlbeobachtungen und Spaziergänge an der Küste. An Tag 4 hat auch mein Freund Geburtstag und da er Strand liebt fand ich die Idee gut. Falls jemand eine gute Idee für ein tolles Abendessen in Hermanus hat, wäre ich sehr dankbar

Hallo Sabri,

meine Epfehlung ist Barefoot Cook. Tolle, versteckte Restaurant. Die Speisekarte sehr klein , 3 Vorspeisen, 3-4 Hauptgerichte, 2-3 Desserts. Man sollte vorher reservieren, es gibt ca. 16-18 Plätze drinnen und in September ist noch zu kalt um Abends drausssen zu sitzen. Ich finde Barefood Cook perfekt für Geburtstagsdinner. Wir waren dort schon 2 Mal und jedes mal war der Abend wunderschön. Die Besitzerin kocht echt barfuss!!!!
Gruß,
Gregor

bjoerndo75

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Freitag, 9. Dezember 2016, 08:13

Für den 8. Tag würde ich nicht noch umziehen, sondern 2 Nächte im Storm River Rest Camp bleiben.

Fiel mir grad noch auf...

Björn

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Freitag, 9. Dezember 2016, 08:52

Also wird es wohl stand jetzt eher Selbstfahrerausflüge im Kruger geben und im Pezulu buchen wir dann ein paar geführte Touren.
Das ist wohl eigentlich alles was man machen muss, falls man Zweifel hat - beides probieren. Ich bin, ausgehend von wie ich die kleinen geführten Touren von den Camps aus erlebt habe, viel eher der Selbstfahrertyp. Keine Frage, dass man mehr "Großwild pro Stunde" während einer geführten Tour sieht, aber das ist es eigentlich gar nicht, was ich vom Krügerpark oder ähnliches vermisse. Die absolut besten Momente waren die, wo wir alleine auf einer Runde unterwegs waren, und plötzlich mittendrin in einer Tiergruppe standen, den Motor ausgemacht haben, die Scheiben ein bisschen runtergemacht haben um die Geräusche zu hören. Wenn es nicht so (oft) heiss wäre, könnte ich so stundenlang sitzen. Aber ich weiss nicht ob man das "Safari" nennt, es fühlt eher wie etwas meditatives :) Und ich denke, dieses Gefühl könnte ich auf keine geführte Tour bekommen, egal wie gut.
Ausserdem ist der Krügerpark sehr tierdicht, nicht verglichen mit einem Zoo, aber mit Nationalparks in Europa oder Nordamerika. Das heisst, ihr werdet viele Tiere sehen, mit oder ohne Guides. Besonders um Lower Sabie. Viel Spaß!

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Kitty191 (9. Dezember 2016, 10:52), Bär (9. Dezember 2016, 09:31)

Sabri

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Freitag, 9. Dezember 2016, 10:38

Der Plan für die Pirschfahrten steht!

Hallo zusammen,

ich habe mir jetzt dank euch einen Plan für die Pirschfahrten überlegt, mit dem ich zufrieden bin! Wenn wir von Nelspruit morgens losfahren, nehmen wir das Melelane Gate und Fahren erstmal über die H3 oder die S114 nach Skukuza. Da könnte man eine Pause machen, was essen oder so.. Dann geht es von da aus weiter über H4-1 oder S30 + S128 zum Lower Sabie. Am nächsten Tag kann man dann eine weitere Runde drehen. z.B. zur Crocodile Bridge, aber das entscheiden wir dann wohl spontan. Am Abend könnte man dann noch einen Night Drive machen. Am nächsten Morgen könnte man dann über die H10 und die H1-3 nach Satare und dann weiter über die H7 zum Orpen Gate und zum Pezulu. Dort fahren wir dann gar nicht selber, sondern machen dann vllt so 2 geführte Touren!

Wie findet ihr meinen Plan? Ist die Strecke am ersten Tag über Skukuza vielleicht zu weit?


Für den 8. Tag würde ich nicht noch umziehen, sondern 2 Nächte im Storm River Rest Camp bleiben.

Fiel mir grad noch auf...

Björn
Wir hatten auch überlegt, dass es schöner ist 2 Nächte im Storm River zu bleiben. Wir haben jedoch Sorge, dass am nächsten Tag auf dem Weg nach P.E. irgendwas schief läuft und wir unseren Flug verpassen. Außerdem wäre es vllt für einen Tag etwas zu stressig: Fahrt von Storm River nach P.E., Flug nach Johannesburg und Fahrt nach Nelspruit ist vielleicht etwas sehr viel..

Ich freu mich schon so :)

Schöne Grüße
Sabri

bjoerndo75

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Freitag, 9. Dezember 2016, 10:48

Wann fliegt ihr denn? Die Fahrzeit zum Flughafen ist ja auch nicht so ganz ewig lang. Wobei wir selbst auf unserer Tour (in anderer Richtung) PLZ - Addo - Storms River fahren werden. Das ist ja auch irgendwie ein Zwischenstop. :-)

Wo man den in eurem Fall unterwegs machen könnte kann ich leider nicht sagen. Wenn... dann vielleicht in PLZ selbst wo man spät nachmittags ankommt? Dann habt ihr den Rest des Tages vorher noch für Unternehmungen.

Björn

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Freitag, 9. Dezember 2016, 11:10

Wann fliegt ihr denn? Die Fahrzeit zum Flughafen ist ja auch nicht so ganz ewig lang. Wobei wir selbst auf unserer Tour (in anderer Richtung) PLZ - Addo - Storms River fahren werden. Das ist ja auch irgendwie ein Zwischenstop. :-)
Der Flug geht um 10:35Uhr, dass heißt ja, dass man um 8:35Uhr am Flughafen sein muss. Dann noch mindestens 2 Stunden Fahrt, dann dauert es ja auch ein bisschen das Auto zurück zugeben und dann noch etwas Sicherheitspuffer, wodurch man schon vor 6 Uhr losfahren müsste.
Wenn... dann vielleicht in PLZ selbst wo man spät nachmittags ankommt? Dann habt ihr den Rest des Tages vorher noch für Unternehmungen.
Ich glaube das ist der beste Plan. Danke!

Schöne Grüße
Sabri

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bjoerndo75 (9. Dezember 2016, 11:24)

Beleza

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Freitag, 9. Dezember 2016, 13:06

Hallo,

plant eure Strecken im Kruger nicht zu lang. 50km mag außerhalb vom Park recht wenig sein, im Park kann so eine Fahrt aber schon mal locker 3-4 Stunden dauern. Man fährt in der Regel nicht schneller als 25km/h, da man ja auch was sehen möchte und gerade wenn man dann etwas sieht, möchte man auch beobachten können. Auch macht es Sinn lieber zwei kürzer Runden früh morgens und nachmittags zu drehen, als den ganzen Tag unterwegs zu sein. In der Mittagshitze suchen sich auch die Tiere Schatten.

Wir sind Mittwoch aus unserem Urlaub zurückgekommen und haben 5 Nächte im Kruger verbracht. Unsere Klimaanlage im Auto kam einige Male ganz schön an ihre Grenzen. 44 Grad im Schatten sind doch nicht zu unterschätzen.

Selberfahren ist toll, wir haben immer was gesehen und gerade die Tatsache, dass man nach Herzenslust ewig beobachten kann, macht selberfahren zu meinem Favoriten. Auch haben wir einen Morning Walk unternommen. Hier geht es nicht um die großen Tiere, sondern um die ganz Kleinen und die Pflanzenwelt. Sehr empfehlenswert. Einen Sunset Drive mache ich auch immer gerne, man hat die Chance auch noch ein paar nachtaktive Tiere zu sehen, da man noch nach Sonnenuntergang unterwegs ist.

Leider hatten wir mal wieder das zweifelhafte Vergnügen mit sehr unangenehmen anderen Touristen im Truck zu sitzen. Das macht dann einfach keinen Spaß und ich habe mir mal wieder keine Freunde gemacht :whistling:

Ansonsten genießt eure Zeit und macht euch nicht verrückt. Das wird toll und versucht, nicht zu sehr in Stress zu verfallen.
"Sing like no one's listening, love like you've never been hurt, dance like nobody's watching, and live like its heaven on earth"

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Bueri (9. Dezember 2016, 13:37), Bär (9. Dezember 2016, 13:18)

Sabri

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Samstag, 10. Dezember 2016, 12:18

Ohje, stimmt das ist auch so eine Sache. Wenn man unangenehme Leute bei seiner geführten Safari dabei hat, kann die schon mal schnell verdorben werden. Daran hatte ich noch gar nicht so recht gedacht. Also mehr selbst fahren, kleinere Runden planen und einfach die Natur genießen!

Danke nochmal und ein schönes Wochenende!

Sabri

Sabri

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18

Montag, 21. August 2017, 13:00

Eigenes Braai.. Was muss man mitbringen?

Hallo zusammen,

ich versuche gerade meine letzten Vorbereitungsfragen für unseren ersten Südafrikabesuch zu beantworten. Doch zu einer Frage konnte ich leider keine Antwort finden. Es ist wohl eine ziemliche Anfängerfrage, aber ich frage mich das wirklich, damit ich beim Einkauf in Malelane weiß, was ich alles brauche.

Wie macht ihr das mit einem eigenen Braai?
Mir geht es hierbei in erster Linie um ein Braai im Lower Sabie Restcamp und im Storms River Restcamp.
Welches Equipment ist vorhanden? Was muss man neben Fleisch und Kohle kaufen? Welche Ausrüstung bringt ihr evtl. aus Deutschland mit?

Ich denke dabei an das Grillrost und die Grillzange usw. Sind diese vorhanden und in so einem Zustand, dass ich mein Fleisch auf das "nackige" Rost packen kann? Oder legt ihr noch etwas dazwischen? Wie sieht das genau aus? Wie macht ihr das?

Sollte es bereits Threads dazu geben, die ich nicht gefunden habe, reichen mir natürlich auch die Links..

Danke und eine schöne Woche
Sabri

Bär

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Montag, 21. August 2017, 13:59

Wenn die Unterkunft mit Utensils ausgestattet ist (Beschreibung lesen), dann habt ihr eine Grillzange oder eine Grillgabel, manchmal beides.
Holz/ Holzkohle/ Briketts, Anzünder und Streichhölzer/ Feuerzeug bekommt ihr sowohl in den Campshops als auch in allen Supermärkten.
Die Roste werden normalerweise vom Personal gereinigt, sehen aber natürlich benutzt aus. Manche Leute mögen das so für den Geschmack. Rost (im Sinne von Eisenoxidation) ist nicht so unser Ding. Wir kaufen uns daher eine Rolle Alufolie und benutzen sie bei Bedarf (also meistens). Es gibt auch Leute, die sich einen zusätzlichen Rost kaufen oder mitbringen.
Sehr häufig besteht das Problem, dass die Roste sich nicht sehr weit nach unten verstellen lassen und man dadurch vor allem für Kurzgegartes, welches eine starke Hitze braucht, viel Brennmaterial benötigt. Mit dem eigenen Rost kann man ihn direkt auf die glühenden Kohlen legen.

Achtet im Storms River Camp besonders darauf, dass ihr den Grill im Auge habt bis die Glut vollständig erloschen ist. Bei einigen Unterkünften ist der Grill auf dem Balkon angebracht. Und man hat dort häufig den Seewind, der die Glutfunken aufwirbelt. Bei den dortigen Holzhäusern nicht so optimal, daher ist Umsicht gefragt.
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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20

Montag, 21. August 2017, 14:29

Braai in Lower sabie (und anderen camps in SA)

Also,
wir haben unser Fleisch immer auf den nackten Rost gelegt und es hat immer lecker geschmeckt :thumbsup: .
Wir haben unser grillrost immer als gut genug gereinigt empfunden um das zu riskieren, und außerdem wird der Rost bei jeder benutzung ja auch gut erhitzt...

Feuerholz etc gibt es in allen Camps. Da muss man nicht vorab sein Auto allzu sehr vollladen. Wir fanden (im Krüger Park) generell das Angebot in den Shops sehr gut und auch die Preise nicht deutlich höher als in den SPAR-Märkten. Wenn man da nicht generalstabmäßig vorher einkauft, findet man genug Auswahl, um was Leckeres zu kochen/ zu braaien in den Park-Shops.

Wir hatten in L. Sabie eine Hütte mit communal kitchen und ablutions (aber natürlich mit eigenem Braai :saflag: ). Zu unserer Überraschung hatten wir dort genauso gut gefüllte Schränke mit Geschirr, Töpfen.....wie in den teureren Unterkünften, nur halt keinen eigenen Herd und keine Spüle. Ich weiß nicht, ob das immer so ist.

Viel Spaß beim braaien!