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Beate2

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41

Mittwoch, 8. März 2017, 15:20

Hallo Miriam,

egal, wie die Tagestemperaturen im Mai sind - sowie die Sonne weg ist (oder noch nicht da ist) wird es deutlich kühler. Auf offenen Safariwagen kalt. Neben der dicken Jacke empfiehlt sich auch ein Halstuch, Stirnband/Mütze. Ich fahre nie wieder ohne... 8)

LG
Beate

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mrm007 (9. März 2017, 09:08), Bär (8. März 2017, 15:26)

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42

Donnerstag, 9. März 2017, 09:10

Hallo Beate,

danke dir für die Info - Halstuch, Mütze und dicke Socken stehen schon auf der Packliste :)

Neuigkeiten von Dertour: Unsere Kündigung wurde angenommen und der Anzahlungsbetrag sollte in Kürze auf meinem Konto sein :thumbup:
Bin sehr froh, dass wir jetzt wieder Gewissheit haben wie die Reise ablaufen wird, auch wenn wir halt etwas umplanen mussten.

Vielen Dank an der Stelle nochmal für all eure Tipps :danke:

LG
Miriam

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Beate2 (9. März 2017, 19:32)

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43

Dienstag, 14. März 2017, 10:13

So, jetzt sind es noch genau 30 Tage bis zu unserem Start und wir freuen uns wie verrückt :thumbsup: :saflag:

Die Route ist umgeplant, die Unterkünfte gebucht und ich bin gerade dran bei Sanparks die Erstattungen für die stornierten Unterkünfte anzufragen, was dieses Mal irgendwie doch umständlicher ist (man hat Name und Adresse der heimischen Bank angefragt, obwohl ich mit Kreditkarte gezahlt hatte, komisch :| hoffe das geht alles klar..).

Wir werden nun am 28.04. in Swaziland starten und haben als Tagesziel Sabie. Jenachdem wie wir durchkommen und wie das Wetter ist werden wir nicht auf direktem Wege über die N4 nach Sabie fahren, sondern schon einmal eine "Schnupperfahrt" in den Kruger starten. Wahrscheinlich nehmen wir das Malelane Gate, fahren eine Runde und dann vom Numbi Gate aus nach Sabie. Das sollte zeitlich ja machbar sein oder?
Am Folgetag geht es dann auf die Panorama Route und abends fahren wir bis Phalaborwa. Ab dem nächsten Tag dann 5 Nächte im Kruger (2x Letaba, 1x Satara, 2x, Lower Sabie) und die letzte Nacht verbringen wir in JNB/Boksburg.

Moskitonetze bei Globetrotter sind auch bestellt, mal sehen ob die was taugen und wie wir sie gerade in den "hochdachigen" Hütten befestigen können.

Da jetzt alles soweit vorbereitet ist, muss ich den letzten Monat wohl noch damit verbringen mir viele eurer Reiseberichte durchzulesen :D

mrm007

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44

Donnerstag, 30. März 2017, 09:58

2 Wochen noch :thumbsup: :wine:

Eine ungebuchte Nacht hatten wir ja noch für den 20.-21.04., für die wir uns eigentlich als Tagesziel Hermanus/Somerset/Strand/Kapstadt offen halten wollen.
Book.... meinte es aber gut mit mir und spendierte einen 25€ Gutschein für eine Übernachtung über 50€ - so ist es nun das 43 on Sandstone Guesthouse in Somerset West zu einem unschlagbaren Preis geworden. Wir freuen uns sehr :D

Außerdem haben wir uns entschieden die letzte Nacht nicht in Pretoria sondern in Johannesburg zu verbringen, da haben wir das Europrime Guesthouse in Boksburg fest gebucht.

Die Vorfreude steigt, die neue Kamera ist da und eigentlich warte ich jetzt nur noch auf den Abflug :D

LG
Miriam

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kOa_Master (18. April 2017, 08:14)

mrm007

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45

Dienstag, 18. April 2017, 08:08

Hallo zusammen,

seit Samstag Vormittag sind wir nun in Südafrika und ich möchte einen kurzen Zwischenstand geben :)
Die Anreise ab Frankfurt mit Direktflug nach CPT klappte super, auch wenn wir im Flieger ziemlich schlaflos geblieben sind. Überpünktlich landeten wir gegen halb 10 am Samstag in Kapstadt und waren nach 15 Minuten durch die Immigration und hatten bereits unsere Koffer in den Händen.
Direkt ging es dann zu Vodacom zum Kauf der Simkarte und von dort zu Hertz.
Gebucht hatten wir Polo-Klasse (Hatchback), bekommen dann einen Toyota Etios.. genug Platz für uns beide war hier definitiv, der 2. Koffer landete aber auf dem Rücksitz. Für die Fahrt ins Guesthouse kein Problem, aber bspw. heute muss das Ding auf den Rücksitz wenn wir am Table Mountain parken. Das stimmt mich eher nicht sooo wohl, aber mit Strandtuch und Decke drüber wirds schon passen.
Gegen Mittag fahren wir dann weiter Richtung Stellenbosch und klappern wahrscheinlich ein paar Weingüter ab (Alto, Bilton, Neethlingshof stehen oben auf meiner Liste :) ).

Noch eine Info, weil ich die Frage von Bär im Bericht von OHV_44 gesehen habe: Am Ostersamstag war es hier in Kapstadt sehr ruhig, eher wenig los. Am Ostersonntag sind wir morgens auf den Lion's Head gestiegen, da war schon ordentlich was los und Richtung Table Mountain waren ordentliche Staus zu sehen. Mittags waren wir an der Waterfront, weil meine Vodacomkarte nicht funktionierte. In unserem Guesthouse hatte man uns vorher gewarnt, dass hier sehr viel los sein dürfte. Ich empfand es allerdings weniger voll als einige deutsche Einkaufszentren/-straßen am Wochenende. Ging also :)
Gestern war es dann allerdings heftig durch den "Family Day". Am Boulders Beach stapelten sich die Badegäste und Familien und auch am Kap war extrem viel los. Allerdigs dürfte hier auch das Wetter eine große Rolle gespielt haben: Bei knapp 30 Grad zieht es die Leute eben raus in die Sonne :thumbsup:

Viele Grüße
Miriam

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mrm007

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Montag, 24. April 2017, 10:27

Mal wieder ein Lebenszeichen von uns, heute (etwas bei strömendem Regen etwas verfrüht aus St. Lucia. Dazu nachher mehr...)

Unsere restliche Zeit am Western Cape war super. Wir waren im Endeffekt doch nur auf einem Weingut (Rust en Vrede), haben stattdessen aber viel Zeit im Kirstenbosch Botanical Garden verbracht. In Stellenbosch hatten wir ein sehr schönes Guesthouse.
Besonders begeistert waren wir dann am nächsten Tag von den Chalets im Agulhas National Parks - da könnte man echt eine volle Woche verbringen. An diesem Tag haben wir vorher noch den weiten Weg bis ins De Hoop Nature Reserve auf uns genommen - der Strand und die tollen Sanddünen waren es aber auf jeden Fall wert.
Am nächsten Tag ging es über Die Dam, Hermanus (toller Salat mit Aussicht) und Betty's Bay (sind nicht mal bis hinter das "Bezahlgate" gegangen, da so viele Pinguine sich um den Parkplatz getummelt haben) bis nach Somerset West. Dort hatten wir unsere bisher beste Unterkunft und konnten auch den Pool genießen. Am Freitag fuhren qir dann nochmal nach Kapstadt rein (District Six Museum, Spaziergang Longmarket Street) und fuhren dann nach Bloubergstrand. Abends gab es noch ein leckeres Abendessen beim Inder, bevor wir früh ins Bett fielen. Insgesamt muss man sagen, hatten wir mit dem Wetter ums Kap herum absolutes Glück, jeden Tag strahlenden Sonnenschein bei 25-30°C. Der Wassermangel macht sich aber sehr stark bemerkbar - die Trockenheit, gerade im Vergleich mit KZN, macht einen sehr nachdenklich..

Am Samstag ging es dann früh von Kapstadt nach Durban. Der Flug mit BA/Comair war super, das Essen lecker und wir kamen überpünktlich an. Das Gepäck war auch zügig da und bei Hertz gab es für uns einen weißen Toyota RAV4 mit gut 7000km. Wir waren happy :)
Von dort ging es die N2 nach Norden bis Mtubatuba wo wir die Vorräte für die kommenden 2 Tage aufstockten. Und dann direkt weiter in den Hluhluwe-Imfolozi, wobei wir am Gate direkt links in den Imfolozi-Teil abbogen. In gut 1,5 Stunden bei vielen Sichtungen fuhren wir zum Mpila Camp, wo wir gegen 16:45h ankmen.

Und da nahm das "Drama" dann seinen Lauf und ich muss leider sagen: Mpila war für uns bisher die herbeste Enttäuschung dieser Reise :( :whistling:
Zuerst wies man uns Zelt 35 zu. Wir kamen an, im Küchenzelt sah ich bereits, dass alle Schranktüren aus den Angeln hingen. Am Schlafzelt waren nicht nur die Reißverschlüsse komplett zerrissen, auch war unterhalb der Reißverschlüsse das Zeltboden so weit aufgerissen, dass man locker seinen Arm hätte durchstrecken können. Also zurück zur Rezeption, nach einem anderen Zelt fragen bzw. um Reparatur bitten. Andere Zelte oder Unterkünfte gab es nicht, da das ganze Camp ausgebucht sei. Auch wüsste man, dass die Zelte in einem schlechten Zustand sind, man hätte eben kein Geld sich darum zu kümmern. Sie rieef dann den Handyman an, allerdings hätte der ja auch gleich Feierabend, man würde evtl. was machen, aber eher erst am nächsten Tag. Mittlerweile war es kurz nach 17 Uhr und uns wurde gesagt, wir könnten ja noch aus dem Park fahren und uns außerhalb was suchen, aber einen Refund gibt es nicht..
Ganz plötzlich gab es dann aber doch noch ein freies Zelt, die Nummer 31. Wir fuhren also nochmal runter zu den Zelten, die 31 war auf Anhieb ok, auch wenn hier die Küchenschränke großteils defekt waren und der Kühlschrank immer wieder drohte umzukippen. Auch hier waren die Reißverschlüsse z.T. defekt, aber nicht so massiv wie am anderen Zelt. Wir nahmen also die 31, beschlossen aber nur 1 Nacht zu bleiben. Das war an der Rezeption dann ok, man versprach uns am nächsten Tag den Refund zu processen für die 2. Nacht.
Zurück am Zelt luden wir aus, verstauten die Sachen grob und fuhren dann in der Abenddämmerung nochmal los mit der Hoffnung auf ein paar Sightings. Leider haben wir außer ein paar Impalas nichts mehr gesehen, aber die Landschaft war wirklich atemberaubend schön :love:
Anschließend feuerten wir den Grill an und ich stand Schmiere zur "Buschbeobachtung" und Hyänenabwehr. Die war erstmal nicht nötig: Während das Fleisch und der Käse auf dem Grill lagen gab es keine leuchtenden Augen im Busch. Jedoch nahm meine Mutter irgendwann Geräusche wahr, von denen wir erstmal dachten sie kämen von hinter dem Zelt. Während dem Essen auf der Terrasse klopfte es dann immer wieder von UNTEN.. eigentlich gingen wir ja davon aus, dass der Drahtzaun unter der Veranda die Tiere abhalten sollte. Komisch... als es dann anfing zu quieken war für mich relativ schnell klar, dass sich da wohl ein Warthog unter unser Zelt verirrt hat. Wir haben dann beim Absuchen mit der Taschenlampe im vorderen Bereich des Zeltes ein Loch unter dem Zaun gesehen (Strom war übrigens ab 19:30 Uhr komplett weg), das aber mit Steinen versperrt war. Naja, so scheint er oder sie wohl herein gekommen zu sein. Noch machten wir uns wenig Gedanken, bis irgendwann direkt aus dem Busch neben uns ein lautstarkes aggressives Knurren zu hören war - die gelben Augen ließen auf eine Hyäne vermuten. Es gab dann etwas Krach unter dem Zelt und wir gingen nicht mehr von einem Warthog, sondern zumindest von Mama mit ein paaaar Kleinen aus. Auch alles noch ok; wir gingen früh ins Zelt und versuchten zu Schlafen. Da gab es dann den Krach Nummer 1, klang nach einem Streit zwischen Warthog und Hyäne. Ab dann war unter uns wirklich Aufruhr, die Warthogs schlugen immer wieder an den Holzboden, an Schlaf war nicht so sehr zu denken. Streit Nummer zwei folgte gegen 2 Uhr nachts, hier hörten wir vorher einige Hyänen im näheren Umkreis, aber wir konnten nicht genau identifizieren, was sich unter und ums Zelt abspielte.. Gegen 3 Uhr wurde ich nochmals wach, weil ich hinter meinem Kopf lautes Schnuppern wahrnahm - wieder eine Hyäne?! Mhm.. wer weiß.
Streit bzw. Kampf Nummer 3 folgte um 5 Uhr morgens und wir waren danach sicher, dass Familie Warzenschwein nun mindestens ein Familienmitglied weniger hatte. Den Krach haben wir mit dem Handy aufgenommen um später danach zu suchen, was sich hier wohl unter dem Zelt zur Familie geschlich hatten. Das wiederholte Schwanzschlagen gegen den Holzboden sowie das eindeutige Knurren und Kreischen gab uns aber schon eine erste Vermutung und diese wurde bestärkt, als wir ein Schlecken wahrnahmen, dass wir sonst von unserer Katze zu Hause kannten, nur eben deutlich lauter.. :wacko:
Also um kurz vor 6 der erste Automotor in der Nähe anging war urplötzlich wieder Ruhe - der Eindringling hat sich flüsterleise weggeschlichen. Um 6 ging es für uns ab ins Bad, Strom war leider immer noch weg und auch bis zu unserer Abfahrt um kurz nach 7 gab es keine Elektrizität. Den Kaffee konnten wir aber ja trotzdem mit dem Gaskocher machen und auch das Frühstück auf der Veranda fiel nicht ins Wasser :)
Nachdem ich die Koffer im Auto verstaut hatte machte ich eine kleine Runde ums Zelt um zu sehen, dass auf der Hinterseite ca. 4 -5 "Eingänge" unter das Zelt gegraben waren, eine Draht gab es hier auch nicht. Ein Blick unter den vorderen Teil gab mir dann den Blick auf ein ziemlich verängstigtes erweachsenes Warzenschwein frei.. ohje :(
Ich ging wieder auf die Veranda während meine Mutter die Kühltasche packte und nahm plötzlich wieder Bewegungen unter dem Zelt wahr. Die Familie machte sich wohl zum Aufbrauch bereit und bewegte sich langsam in Richtung des Bereichs, an dem die Eingänge gebuddelt waren. Ich zückte die Kamera und konnte so Mama Warthog mit ihren 7 Jungen fotografieren, wie sie einer nach dem anderen unter dem Zelt hervorgekrochen kamen und uns frech anschauten :thumbsup: Mama Warthog war allerdings verletzt: Der Schwanz war komplett weg und sie hatte eine frische Wunde am Hinterteil.
Noch immer unsicher, ob wohl ein Kampf mit einer Hyäne oder einer Katze stattgefunden hatte fuhren wir zur Rezeption um das Thema mit dem Refund zu klären. Kurz dazu: Es kam zu kleiner Klärung, wir haben unsere Kreditkartendetails auf einen Zettel geschrieben und uns wurde gesagt, man würde sich darum kümmern wenn der Strom wieder geht... wir sind gespannt, ob wir von dem Refund etwas sehen... ansonsten werde ich wohl mal eine E-Mail an KZN Wildlife schicken..
Ein Gespräch mit einem der Angestellten bestätiigte dann unsere Vermutung: Es gibt 3 Leoparden in der Umgebungen und ab und an holen die sich unter dem Zelt dann eben mal ein Warzenschwein raus. Das wäre eben bei diesem Zelt so.. :rolleyes:

Gut, man könnte jetzt sagen "Welcome to Africa" und man sollte sich nicht so anstellen, man weiß ja, dass es um Mpila keinen Zaun gibt.
Aber gut 100€ für die Zelte zu nehmen, die in einem derart schlechten Zustand sind und als Argument zu nennen, man wüsste das, aber es gäbe eben kein Geld, finde ich etwas schräg.
Im Endeffekt wären wir vermutlich sogar die 2. Nacht in dem Zelt geblieben, wäre es nur der Zustand gewesen. Aber nach der Nacht mit den Warthogs und dem Leoparden war uns die Lust leider vergangen. Grund: Aus unserer Sicht geht man mit dem Zusammentreffen von Mensch und Tier in Mpila äußerst verantwortungslos um! Dass die Hyänen abends an die Unterkünfte kommen und nach Essen suchen ist sicherlich ein Problem, dass die Gäste herbeigeführt haben indem sie die Tiere angefüttert haben um ein paar gute Fotos zu bekommen.. Dass aber Gäste in einem Zelt untergebracht werden in dem Wissen, dass hierunter gerade eine Warthog-Familie mit Jungtieren lebt, finde ich weniger uns Menschen als den Tieren verantwortungslos. Die Tiere gewöhnen sich vielzusehr an das Zusammenleben mit den Menschen und wenn es hier einmal zu einem Unfall kommt, wird im Zweifel das Tier sofort erschossen.
Natürlich ist das ein sehr subjektiver Eindruck und es gibt sicherlich unterschiedliche Meinungen zu dem Thema, aber wir würden nach diesem Erlebnis vermutlich Mpila eher nicht mehr als Unterkunftsort wählen. Und das, obwohl wir vom Camp ansich und dem Park sowieso rundum begeistert waren. :(
Übrigens haben wir dann vor der Abfahrt mal geschaut, woran es liegt, dass gerade das Zelt 31 als "Behausung" ausgewählt wurde: Alle anderen Zelte in der Umgebung stehen auf deutlich höheren Stelzen und weniger am Hang. Die 31 ist auf relativ niedrigen Stelzen, so dass gerade Warzenschweine sich gut hierunter verstecken könnte. Unter dem kompletten Zelt war ein regelrechtes Tunnelsystem angelegt.

Trotz der nächtlichen Unruhe und unserer totalen Übermüdung hatten wir dann gestern noch einen tollen Tag mit super Sichtungen im Imfolozi-Teil des Parks. Los ging es mit einem Eli im Hang direkt außerhalb des Gates. Kurze Zeit eine große Herde Büffel die eine Giraffe vertrieben. Wir fuhren eine Weile hinter einem Safarifahrzeug her um vielleicht die ein oder andere gute Sichtung zu haben.. Allerdings hielten wir uns dann sehr lange bei einer Herde Zebras auf und an der nächsten Kreuzung mussten wir dann wieder "frei" entscheiden, welche Loop wir nehmen sollten. Wir entschieden uns für den Sontuli Loop, den das Safarifahrzeug sicherlich nicht gewählt hatte. Woher wir das wussten? Nach kurzer Zeit hatten wir unsere ersten Roadblock durch ein White Rhino mit Jungem. Volltreffer :thumbsup: Wir beobachteten die beiden eine ganze Weile, wie sie die Straße entlang trotteten, traut uns aber auch nicht näher ran. Ein anderes Fahrzeug mit einem südafrikanischen Pärchen überholte uns schließlich und die beiden verzogen sich ins Gras dicht am Straßenrand. Gerade als wir langsam vorbeifahren wollten, sprang das Junge nochmal auf die Straße und schaute uns verdutzt an. WIr schafften es aber heil vorbei. Gut so, denn kurze Zeit später sahen wir unsere ersten beiden Löwendamen und dann nochmals ein Rhino mit Jungem . Allerdings war dieses Weibchen extrem groß. Am nächsten Picknickspot sagten die beiden uns, dass sie an dem 2. Rhino auch nicht vorbeigefahren wären, wenn es direkt an der Straße gestanden hätten. Später hatten wir noch einige tolle Sichtungen, sogar 5 Rhinos mit Gnus und Warthigs in einer Gruppe, eine kleine Herde Elefanten mit 3 Jungtieren und viele viele Zebras. Insgesamt also wirklich tolle Sichtungen, als Entschädigung für die schlaflose Nacht.
Nach einem kurzen Snack am Mpila Picknickspot fuhren wir noch ein Stück in den Hluhluwe-Teil, sahen dort aber aufgrund der Mittagshitze keinerlei Tiere und fuhren dann nach St. Lucia. Glücklicherweise gab es letzte Nacht in unserer Unterkunft noch freie Zimmer, so dass wir jetzt insgesamt 4 Nächte hier sind.
Das Wetter spielt leider verrückt, aber wir werden das beste daraus machen :) :thumbsup:

Fazit zum Hluhluwe-Imfolozi: Wir haben in weniger als 24h Fotos von 4 der Big 5 machen können, den 5. haben wir dafür als Audioaufnahme. Hat auch was :thumbsup:

Liebe Grüße aus St. Lucia :saflag:

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Bär

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Montag, 24. April 2017, 12:25

Hallo Miriam,

damit Du nicht denkst, dass hier niemand mitliest, erst mal vielen Dank für den Live-Reisebericht. :thumbup:

Ich bin mir recht sicher, dass ihr euer Mpila-Erlebnis mit etwas Abstand anders - als etwas Besonderes - beurteilen werdet. Klar ist es ärgerlich, wenn man nachts alle paar Stunden unsanft geweckt wird und man so etwas hört. Völlig natürlich, dass man mit dem angegriffenen Tier Mitleid empfindet. Aber dass Tiere menschliche Nähe suchen um sich vor Fressfeinden zu schützen kommt häufig vor. Warzenschweine sind schlau und erkennen, dass die Zäune unterhalb der Zelte ihnen größere Raubtiere wie Löwen vom Hals halten. Dafür kann das Parkmanagement nichts. Warzenschweine graben nun mal lange Tunnel, wie sollte man sie abhalten?
Würden sie die Tunnel woanders graben, hätte euch der Lärm zwar nicht gestört, für die Warzenschwein-Mama mit ihrem Nachwuchs wäre die Geschichte jedoch vermutlich übler ausgegangen als "nur" ein abgebissener Schwanz und ein paar Wunden.

Für den Zustand der Zelte und den Umgang mit Kunden ist Ezemvelo aber durchaus verantwortlich. Und ich habe mich auch schon über die schnoddrige Art der Mitarbeiter in der Mpila-Rezeption geärgert. Das geht denen sonstwo vorbei. Dass es in KZN auch anders geht, zeigt bspw. das deutlich kundenfreundlichere Ithala. Ich hoffe, Du bekommst den Refund zurück, würde mich aber nicht wundern, wenn Du mehrfach nachhaken müsstest.

Weiterhin viel Spaß in Südafrika
wünscht der Bär
.
*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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GudrunS

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Montag, 24. April 2017, 12:49

Hallo Miriam,
ich sehe das genauso wie der Bär - ihr werdet euer Mpila-Erlebnis schon sehr bald als etwas Besonderes betrachten! :D
Gerade solche Dinge sind es doch, die man auch über Jahre nicht vergißt!

Wir hatten auch mal eine besondere Begegnung im Mpila Camp vor sehr vielen Jahren. Damals gab es den Elefantenzaun noch nicht und wir lagen nachts im Bett und eine ganze Herde Elefanten ist durchs Camp gezogen dicht an unserem Zelt vorbei. Da habe ich damals schon überlegt, was nun ... Rucksack mit Papieren griffbereit! :thumbsup: Zusätzlich hatten wir zeitiger an dem selben Abend als wir vorm Zelt auf der Terrasse saßen, ziemlich dichtes Löwengebrüll (kam uns zumindest sehr sehr dicht vor), sind dann nach drin geflüchtet mit unseren Getränken, nach einer Weile wieder raus, aber dicht vorm Zelteingang plaziert, wieder Löwengebrüll und dann endgültig rein!

Ja, das ist etliche Jahre her, aber vergessen werden wir das wohl nie. :)

:danke: für das Teilen Eurer Erlebnisse und viel Spaß weiter in St. Lucia!

Cheers Gudrun

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Montag, 24. April 2017, 15:20

Was für ein geniales Erlebnis! Glaub mir, ich wäre vor Begeisterung aus dem Zelt und hätte zuschauen wollen (definitiv eher das statt Schlafen)!
Zustände der Unterkunft - okay, das ist schlecht. Kundenfreundlichkeit wird meiner Meinung nach gerade im H/I auch nicht wirklich gross geschrieben.

Aber sowas erleben zu können/dürfen ist grandios, das ist dann halt Natur pur 8o 8)

Ich glaube wie meine Vorredner auch: Mit etwas Abstand wird das einen anderen Blickwinkel haben und bei eurer nächsten Reise würdet ihr euch wünschen sowas zu erleben!
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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mrm007 (26. April 2017, 18:14)

mrm007

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Mittwoch, 26. April 2017, 18:25

Hallo ihr 3,

vielen Dank für eure Beiträge und aufmunternden Worte :danke:
Versteht mich bitte auf keinen Fall falsch: Wir lachen mittlerweile schallend darüber, erfreuen uns an unserem Leo-Gebrüll auf dem Handy und bei jedem Warthog dass wir sehen sagen wir "Leo ist bestimmt auch um die Ecke!" (war er bisher leider nicht... zumindest nicht sichtbar :D).
Auch ist uns bewusst, dass wir uns in der Natur befinden und es zur Natur gehört, dass Tiere angegriffen und gefressen werden (und es klang tatsächlich so, als wäre Familie Warzenschwein vor der Geschichte noch zahlreicher gewesen als danach..).
Was ich eben unverantwortlich finde ist zum einen, die Gäste nicht daraufhinzuweisen und dann selbst entscheiden zu lassen, ob sie in diesem Zelt unter gegebenen Umständen schlafen wollen und zum anderen, dass die Tiere auch einem entsprechenden Stress ausgesetzt werden. Sicher sind die Warthogs im und um das Mpila Camp Menschen gewöhnt. Ob die aber so happy waren, dass wir da abends und nachts über ihren rumgetrampelt sind, sie mit unseren fremden Geräuschen und Gerüchen (genauso wie wir ihre :whistling: ) umgehen mussten usw... das finde ich halt krass. Und klar hatten wir stellenweise Angst: unter dem Boden hat es Schläge gegen das Holz getan, dass wir damit gerechnet haben, dass der Leo-Kopf im nächsten Moment durch den Boden kommt. :D
Es ist ja alles gut gegangen, aber das Camp hat leider einen echt negativen Eindruck hinterlassen, geschuldet dem Umstand, wie das Personal sich verhalten hat.
Aber: Es war ja nur eine Nacht der Reise und ich werde jetzt versuchen, dass wir den Refund für die 2. Nacht irgendwie bekommen. Aber ich sehe da leider etwas schwarz... :(

Ich hätte jetzt mal noch eine Frage an euch bezüglich "Anfragen" an SANParks für bestimmte Zelte/Bungalows etc. Leider ist das Internet hier in St Lucia echt langsam und die Forensuche machts mir grad nicht einfach.. :help:
An wen muss ich mich wenden bezüglich der Anfrage für bestimmte Zelte/Bungalows? Am besten an SANParks Reservation zentral per E-Mail, oder besser bei den Camps direkt anrufen?
Ich weiß wir sind spät dran und eigentlich wollten wir gar nicht anfragen, aber nach der Mpila Geschichte.. :D
Für Letaba hatten wir an CTT4U ST3 oder ST4 gedacht, für Lower Sabie an BD2U 76 oder Umgebung. Für die eine BG2 Nacht in Satara sind wir da relativ anspruchslos.
Habt ihr noch andere Empfehlungen?

Viele Grüße
Miriam

Mick777

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Mittwoch, 26. April 2017, 20:27

Hi Miriam,

wenn dann würde ich direkt im Camp anrufen, nicht an der zentralen Reservierungsstelle. Wenn ihr aber nicht gerade eines der maroden
Lower Sabie Zelte habt, sollte es mit euren Unterkünften von der Qualität her keine Probleme in Letaba, Satara und Lower Sabie geben.

Grüße

Michael

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mrm007 (28. April 2017, 16:22)

Bär

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Mittwoch, 26. April 2017, 20:43

An wen muss ich mich wenden bezüglich der Anfrage für bestimmte Zelte/Bungalows?

Hospitality Services Manager des jeweiligen Camps
(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Satara
Ezrom Mathumbu
email: ezrom.mathumbu@sanparks.org
tel: +27 (0)13 735 6306/7
cell: 082 802 1209

Letaba
Mpho Mudau
email: mpho.mudau@sanparks.org
tel: +27 (0)13 735 6636/7
cell: 082 802 1255

Lower Sabie
Ramontsho Ramfolo
email: ramontsho.ramfolo@sanparks.org
tel: +27 (0)13 735 6056/7
cell: 082 888 6562
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*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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kOa_Master

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Montag, 9. Oktober 2017, 13:25

....
Von einer Black Mamba in den Unterkünften habe ich bisher nie gelesen, irgendwer hatte vor einigen Wochen mal eine Boomslang
in Lower Sabie im Zelt. ...

Hi Michael,

Sorry fürs Ausgraben dieses Threads - im Baum direkt über dem Eingang zur Hütte, ca. 2m über den Köpfen, da war bei unserem letzten Besuch (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) - Und wie ich von Intibane und maddy korrekt informiert wurde, definitiv ein schwarzer Freund ;)
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54

Dienstag, 26. Dezember 2017, 16:51

Ohje ohje, liebe Foriker: ich bin zutiefst beschämt!!
Es tut mir sehr leid, dass ich nach der Reise im April/Mai nicht mehr dazu gekommen bin, hier meinen Reisebericht und einige Fotos einzustellen. Der Job, die Gesundheit und einige andere Faktoren haben mir da leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.
In zwei Tagen bin ich aber endlich wieder in Laptop-Nähe und dann gibt es Fotos und zumindest mal einen Kurzreisebericht. Das Fazit kann ich euch aber gleich schon sagen: Keine Katzen im Krüger - daher: Wiederkommen notwendig! :thumbsup:

Danke Bär - auch wenn sehr verspätet - für die Kontaktdaten: in Satara hatten wir leider etwas Pech mit der Lage des Bungalows, dafür aber sowohl in Letaba als auch in Lower Sabie echt gute Aussicht (Letaba Hyäne am Braai inklusive :love: ).

@kOa_Master: wo war das denn, mit dem schwarzen Freund? 8o
Auch dazu: wir wurden weder gefressen noch gebissen noch hatten wir Schlangen um uns rum. Zwei Mal haben wir aber tatsächlich welche gesehen: in Swasiland während der Autofahrt Richtung Grenze nach Südafrika huschte im Eiltempo ein großes Exemplar über die Straße, Art unbekannt. Da die Länger aber knapp der Straßenbreite von ca. 4m entsprach... naja, so groß ist die Auswahl dann nicht mehr :P Die 2. Schlange sahen wir beim Sunset Drive von Letaba aus dem "LKW": das war aber eine harmlose braune Hausschlange.

Ja, und vorab zu den Fotos und dem Bericht: Auch wenn wir im Krüger keine Katzen hatten, so hat es uns doch wahnsinnig gut gefallen und wir wurden mit Nashörnern nur so gesegnet :love: .

Zu guter letzt: die nächste Reise habe ich in den vergangenen zwei Tagen gebucht (was macht man auch sonst krank an Weihnachten auf der Couch :whistling: ) und im Februar geht es wieder los. Mehr zur Route und der Planung hier im neuen Thread "Kruger Extreme 2018".

Liebe Grüße
Miriam

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mrm007

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Dienstag, 2. Januar 2018, 18:33

Teil 1 - Kapstadt und Umgebung vom 15. - 21.04.2017

Hi zusammen,

wie versprochen gibt es jetzt endlich, mit ordentlicher Verspätung, den Reisebericht unserer letzten Südafrika-Reise im April und Mai 2018.

Da die Erinnerungen an die Reise teilweise doch schon etwas verblassst sind, werde ich den Reisebericht nicht nach Tagen sondern grob nach Orten schreiben. Dazu gibt es die Highlights und viele viele Bilder :)

Hier also Teil 1 - Kapstadt und Umgebung vom 15. - 21.04.2017
Los ging es an Karfreitag (14.04.) von Frankfurt per Lufthansa-Direktflug nach Kapstadt. Der Flug verlief ruhig, auch wenn wir im Flieger ziemlich schlaflos geblieben sind. Überpünktlich landeten wir gegen halb 10 am Samstag in Kapstadt und waren nach 15 Minuten durch die Immigration und hatten bereits unsere Koffer in den Händen. Direkt ging es zu Vodacom zum Kauf der Simkarte und von dort zu Hertz. Gebucht hatten wir Polo-Klasse (Hatchback), bekommen dann einen Toyota Etios.. genug Platz für uns beide war hier definitiv, der 2. Koffer landete aber auf dem Rücksitz. Dem Reisespaß hat das aber nichts abgetan.

Nach der Ankunft im Guesthouse konnten wir dort leider noch nicht direkt einchecken, weshalb wir erstmal nur die Koffer abgaben und zu Fuß am Meeresufer entlang durch Sea Point bis zum Green Point Lighthouse spazierten. Dort gab es erstmal einen Kaffee und wir ruhten etwas aus und genossen sowohl das tolle Wetter als auch die fabehlhafte Aussicht. Anschließend war der Check-In im Guesthouse angesagt und wir ruhten uns etwas aus.
Zum Sonnenuntergang fuhren wir rauf Richtung Signal Hill, allerdings waren wir wohl etwas spät dran und konnten kaum einen Parkplatz finden. Zudem war es super stürmisch, weshalb wir uns entschlossen Richtung Camps Bay die Straße runterzufahren und von dort die Aussicht zu genießen. Nach dem Sonnenuntergang gab es dann das erste Straußen-Steak bei The Butcher Shop & Grill in Green Point. Das Steak war super lecker und das Preis-Leistungs-Verhältnis gut.

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Am Ostersonntag bestiegen wir zunächst den Lion's Head. Was die Südafrikaner als "easy hike" bezeichnen,fanden wir stellenweise schon echt herausfordernd und für Menschen mit Höhenangst ist die Wanderung sicherlich nichts :D Wir wählten die einfache Route und waren nach ca. 1,5 Stunden oben. Nach der Rückkehr zum Auto ging es nach einer kurzen Verschnaufpause zur Waterfront. Meine Simkarte funktionierte leider immer noch nicht und außerdem wollten wir ein bisschen die Geschäfte, den Nobel-Square sowie den kleinen Markt daneben anschauen. Es gab noch ein paar leckere Samosa's, einen Kaffee und da der Tag noch jung war, fuhren wir anschließend noch nach Muizenberg. Die bunten Strandhäuschen sind wirklich hübsch, jedoch trieb der starke Wind uns den Sand ins Gesicht und wir fuhren bald weiter. Am späten Nachmittag erreichten wir Groot Constantia, wo wir zwar keine Weinprobe machten, aber die Schönheit des Weinguts doch bewunderten. Zurück im Guesthouse machten wir uns frisch und fuhren später mit einem über Uber bestellten Taxi zum Azure Restaurant im 12 Apostle Hotel in Camps Bay. Auch hier war das Abendessen ausgesprochen lecker. Für meine Mutter gab es ein Chicken Curry und für mich ein hervorragendes Thunfisch-Filet und zur Nachspeise Crémè Brûlée.

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Den Ostermontag nutzten wir bei strahlendem Sonnenschein für unsere Erkundung der Kaphalbinsel: früh ging es los nach Boulder's Beach, wo wir sowohl den Pinguin-Stand besichtigten als auch die eigentliche Badebucht besuchten. Auch dort tummelten sich einige der süßen Wrack-Träger herum, einer erkundete sogar unsere Badesachen und Schuhe und leistete uns einige Minuten Gesellschaft, bevor er zurück zu seinen Freunden watschelte.
Weiter ging es zum Kap der guten Hoffnung. Auf dem Weg sahen wir unser erstes Zebra - uns war nicht einmal bewusst, dass es die im NP gibt :) Im Park war es gnadenlos überfüllt, selbst der Parkplatz am Bus Stop zur Fahrt zum Leuchtturm war vollkommen dicht. Daher fuhren wir direkt weiter zum Cape Point. Dort wollten wir ein paar Snacks zu Mittag essen, mussten das allerdings aufgrund der aufdringlichen Paviane (auf unserem und dem benachbarten Autodach) im Auto machen. Leider kam dann gerade ein Reisebus mit chinesischen Touristen an, die das Sign am Cape of Good Hope belagerten. Also stiegen wir erst den Weg zum Cape Point hoch und genossen die tolle aber windige Aussicht. Leider hatte ich die Kamera im Auto vergessen, weshalb wir nur einige wenige Handybilder gemacht haben. Zum Abschluss gab es dann aber doch noch das obligatorische Foto am Cape of Good Hope Schild.
Wir fuhren weiter zurück Richtung Kapstadt und nahmen natürlich den Chapman's Peak Drive. Auch hier hat es uns super gefallen. Abends versorgten wir uns selbst mit essen und gingen relativ früh schlafen.

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Unterkunft in Kapstadt: Spring Tide Inn Guesthouse. Die Unterkunft in Kapstadt hat uns von der Lage her super gefallen, das Zimmer war allerdings etwas abgewohnt, im Bad war es sehr muffig. Das Frühstück aber war toll.
Preis pro Nacht: 70€ inkl. Frühstück & Wifi

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Dienstag, 2. Januar 2018, 19:33

Kapstadt und Umgebung vom 15. - 21.04.2017 (Fortsetzung)

Am Dienstag den 18.04. ging es dann los auf unsere Mini-Garden Route Exkursion.
Morgens checkten wir nach einem reichhaltigen Frühstück aus dem Guesthouse aus und fuhren hoch zum Parkplatz am Table Mountain Cacble Way. Wir mussten glücklicherweise nicht lange warten und waren zügig oben auf dem Tafelberg.
Wir hatten wirklich riesiges Glück mit dem Wetter während unserer gesamten Zeit in und rund um Kapstadt - kaum eine Wolke am Himmel, kein Regen, super warme Temperaturen - so muss das sein!
Wir unternahmen einen kleinen Spaziergang auf dem Tafelberg und tranken noch einen Kaffee, bevor wir nach ca. 2 Stunden wieder die Seilbahn nach unten nahmen.

Weiter ging es dann in den Kirstenbosch Botanical Garden - und wir waren wirklich schwester begeistert.
Der einzige Negativpunkt, der uns schon damals auffiel und der vor allem unter heutigen Gesichtspunkten etwas stört: Während rund um Kapstadt absolute Dürre herrschte, wurde an den meisten Stellen im Botanical Garden der Rasen bewässert, um das satte Grün zu bewahren. Dass man die Blumen und Pflanzen schützen muss ist verständlich, aber unter gegebenen Umständen das Wasser für den Rasen zu verschwenden fanden wir schade. Hat jemand von euch Informationen, wie damit heute umgegangen wird?

Nach unserem Besuch ging es weiter nach Stellenbosch. Wir haben schlussendlich dich nur ein Weingut besucht, nämlich Rust en Vrede. Wir fanden das Weingut landschaftlich und auch die Architektur wunderschön und deutlich weniger überlaufen als andere Weingüter. Nach einem Tasting für mich stoppten wir noch kurz in Bilton und fuhren danach in unser Guesthouse nach Stellenbosch. Abends gab es Sushi und Wraps von Spar und wir gingen früh schlafen.














Unterkunft: Avenues Guesthouse, Stellenbosch. Wunderschönes Guesthouse, leckeres Frühstück und sehr nette Gastgeberin.
Preis: 88€, inkl. Frühstück


Am nächsten Tag ging es weiter über Franschhoek ins De Hoop Nature Reserve. Wir wählten einer der Gravel Roads und kamen nur langsam voran, erreichten dann aber gegen MIttag den wunderschönen Koppie Alleen Beach. Zum Baden war das Wasser auch hier viel zu kalt, aber wir genossen den schneeweißen Sand und die Ruhe. Über weitere Gravel Roads ging es weiter nach Struisbaai, wo wir am Hafen - leider erfolglos - Ausschau nach dem heimischen Stachelrochen hielten. Anschließend checkten wir SANParks Office in unsere Unterkunft ein und gingen dann noch für den Abend einkaufen. Den Sonnenuntergang schauten wir uns dann nicht am Schiffswrack, sondern auf der Terrasse unserer wunderschönen Hütte im Agulhas Rest Camp an. Die Unterkunft war sehr urig eingerichtet, sauber und warm. Wir schliefen hier, am südlichsten Punkt Afrikas, wie ein Stein.
Preis: 75€










Da der vorherige Tag etwas anstrengender war, schliefen wir am nächsten Tag ausnahmsweise etwas länger und frühstückten gemütlich in unserer Hütte. Dann ging es für einen Spaziergang ans Kap und wir kletterten sogar die steilen Leitern auf den Leuchtturm, bevor wir über Die Dam und Gansbaai nach Hermanus fuhren. Da keine Walsaison war spazierten wir nur kurz über den Ufer Boardwalk und aßen dann zu Mittag einen super leckeren Salat. Hermanus ist wirklich ein hübsches Städtchen und außerhalb der Wal-Saison auch nicht so überlaufen. :thumbsup: Anschließen statteten wir den Pinguinen in Betty's Bay noch einen Besuch ab und fuhren über den C larence Drive nach Somerset West.
Hier hatten wir, wie sich herausstellen sollte, die schönste Unterkunft unserer Reise gebucht. Das Guesthouse war architektonisch wunderschön angelegt, liebevoll eingerichtet und die Gastgeberin war sehr sehr hilfsbereit. Von unserer Terrasse aus hatten wir einen tollen Ausblick auf die False Bay und die Rückseite des Tafelbergs. Abends gab es wieder Essen aus dem Supermarkt und dazu eine leckere Flasche Rotwein.
Unterkunft: 43 on Sandstone
Preis: 50 €, inkl. Frühstück






















Den nächsten Tag hatten wir nicht großartig geplant, fuhren aber nach dem Frühstück zunächst ins Cheeat Outreach Center. Das Highlight waren hier nicht die Gepardenbabies, sondern ein erwachsenes Gepardenmännchen, das durch den Zaun versuchte einen Rollstuhlfahrer zu jagen - ein herrlicher Anblick :D
Anschließend fuhren wir ins Zentrum Kapstadts, parkten das Auto und spazierten zum District Six Museum, das wir als sehr interessant empfanden. den Nachmittag genossen wir dann noch am Bloubergstrand mit Blick auf den Tafelberg, abends ging es indisch im "Indian Chapter" essen - ein kleiner Hinweis: wenn dort "scharf" auf der Karte steht, dann ist das Essen deutlich schärfer als in Indien selbst :cursing: :D
Von der Unterkunft waren wir leider sehr enttäuscht - die Zimmer waren schmutzig, das Bad ins Zimmer mit einer Wand eingezogen, die aber gar nicht durchgängig war... auch an der Sauberkeit mangelte es. Da wir aber nur zum Schlafen da waren, war alles ok.
Wir gingen wieder relativ früh schlafen, da am nächsten Morgen der Wecker sehr früh klingelte - es geht weiter nach Durban! :)
Preis der Unterkunft: 48 €






Das war es nun mit Teil 1 des Reiseberichts - ich hoffe ihr seid auf der kurzen Fahrt gut mitgefahren :)
Ich beeile mich, dass Teil 2 auch bald fertig ist. Da nehme ich euch mit auf die Teilstrecke von Durban über den Hluhluwe-Imfolozi über St. Lucia nach Swaziland.

VG
Miriam

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kOa_Master

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Mittwoch, 3. Januar 2018, 06:17

Danke für den Bericht! Einige klasse Fotos dabei, v.A. die von Agulhas gefallen mir.
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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pauli (7. Januar 2018, 18:07), mrm007 (3. Januar 2018, 08:24)

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Sonntag, 7. Januar 2018, 20:58

Eine Frage vorab: Besteht eine Möglichkeit die Überschrift des Threads anzupassen und den [Reisebericht]-Zusatz hinzuzufügen?

Und weiter geht's mit der 2. Etappe - dieses Mal müssen wir kurz in den Flieger steigen :)

Am 22.04. ging es früh morgens von unserer Unterkunft in Bloubergstrand zum Kapstädter Flughafen, von wo wir pünktlich um 08:30h mit British Airways (operated by Comair) Richtung Durban starteten. Der Flug war, wie beim letzten Mal mit Comair auch, sehr angenehm und der kurze Flug nach Durban verging schnell. Wir hatten tolle Aussichten aus dem Flieger und landeten pünktlich bei strahlendem Sonnenschein in Durban. Dort mussten wir etwas auf unser Gepäck warten und direkt ging es weiter zu Hertz, wo wir unseren weißen Toyota Rav4 sowie das Permit zum Grenzübertritt nach Swasiland abholten. Einen Rav4 mit Automatik hatten wir bereits 3 Jahre zuvor in den USA und waren happy über das Auto.






Sofort ging es auf die Autobahn Richtung Nordosten, wir legten lediglich einen kurzen Zwischenstopp an einer Raststätte zum Getränkekauf ein, bevor wir unser Zwischenziel, den Pick'n'Pay in Mtubatuba erreichten. Dort gab es dann einen Großeinkauf mit Grillkohle, Anzünder, Eiswürfeln usw usw usw. - danach war der Kofferraum dann auch voll 8o
Weiter ging es Richtung Gate zum Hluhluwe-Imfolozi Park, wo wir schnell durch die Registration kamen und in den Imfolozi-Teil des Parks starten konnten.



Es war früher Nachmittag, weshalb wir leider nicht so viele Tiere sahen, aber irgendwann zeigten sich der erste Elefant, dann ein Nashorn und eine Giraffe. Wir fuhren gegen 15:30 Uhr ins Camp, damit wir nach dem Einchecken noch genügend Zeit für eine kurze Pirschfahrt vor dem Sonnenuntergang hatten. Die Story zum Camp und unserer Unterkunft wiederhole ich nicht nochmal, das habe ich ja weiter oben schon live gemacht :D Auch vor Sonnenuntergang gab es leider nicht mehr so viel zu sehen, weshalb wir zügig zurück ins Camp fuhren und den Braai anschmissen und ich die Steaks vor neugierigen Hyänen verteidigte.










Hier nun mal noch ein paar Fotos, die ich am morgen nach unserer einzigen Nacht im Mpila Camp gemacht habe: Einer der Zugangs- bzw. Fluchtwege zum Camp, der "Haupteingang" sowie unsere nächtlichen Mitbewohner - bzw. die, die von der Familie übrig geblieben waren.. :whistling:







Nach dem Frühstück checkten wir verfrüht aus (übrigens: der Refund von Ezemvelo kam tatsächlich und das sogar sehr zügig noch während unserer Reise!) und genossen dann noch bis zum frühen Nachmittag die Zeit im Park.
Kaum hatten wir das Camp verlassen, so sahen wir in einiger Entfernung abseits der Straße schon den ersten Elefanten. Wenige Zeit später gab es dann einige Büffel, Giraffen und Zebras - sowie jede Menge Vögel. Die Täler im Park lagen noch dick im Nebel, das Wetter versprach jedoch wieder toll zu werden.





Wir beschlossen sehr schnell, abseits der Hauptrouten durch den Park zu fahren - was sich als goldrichtig aber auch zeitaufwendig erwies. Binnen kurzer Zeit gab es unsere erste Straßenblockade: Eine Breitmaulnashorn-Mutter mit ihrem sehr neugierigen Jungen. Die beiden standen mitten auf der Straße, bewegten sich mal ein paar Meter vorwärts, der Kleine beäugte uns, aber wir hielten uns in sicherer Entfernung. War es doch unsere erste Nashorn-Begegnung und die Straße zu eng zum Wenden... also hielten wir brav immer um die 80-100m Abstand. Insgesamt müssen wir ein ziemlich ulkiges Bild abgegeben haben, wussten wir doch nicht, wie wir am besten weiter kommen. Die Hilfe kam dann durch ein südafrikanisches Paar, das neben uns hielt und zunächst fragte, ob wir noch vorhätten weiterzufahren oder die beiden Rhinos den ganzen Tag begleiten wollten. :blush: Die beiden fuhren dann vor uns und "drängten" die beiden Rhinos ganz langsam und vorsichtig seitlich von der Straße. Wir fuhren langsam hinterher - aber just in dem Moment als wir vorbeifuhren, wollte der Kleine wieder einen Hops auf die Straße machen - ich weiß nicht, wer sich bei der Aktion mehr erschrocken hatten, aber ich trat aufs Gas und hatte ganz schön Puls :D
Wir ließen die beiden Südafrikaner vor uns weiterfahren und kurze Zeit später sahen wir vor den beiden zwei Löwendamen gemütlich aus dem Gebüsch auf die Straße trotten. Die liefen einige Meter vor uns und verschwanden dann wieder im Gebüsch - WOW :love:

Auch wenn wir keine Big5-"Jäger" sind und lieber ein paar Geparden o.ä. gesehen hätten - binnen der ersten Stunde an diesem Morgen sahen wir 4 der Big5. Das war schon ein Erlebnis. Besonders die Rhinos haben es uns angetan - nie hätten wir erwartet, so viele von ihnen zu sehen (im Kruger ging es dann noch weiter.. :love: ). Allerdings kann ich bereits an dieser Stelle sagen: Katzen gab es danach keine mehr auf dieser Reise ;(
Viel Zeit zum Staunen blieb allerdings nicht, waren 200m weiter schon die nächste Rhino Mama mit Jungem im Gebüsch. Am nächsten Picknickplatz hielten wir kurz um uns die Beine zu vertreten, eine biologische Pause einzulegen und etwas zu Snacken. Wir unterhielten uns mit unseren Straßenhelfern aka Rhino-Rettern und fuhren dann weiter. Da es zunehmend heißer wurde, das Thermometer im Auto kletterte schon über 30 Grad, war von nun an etwas weniger los. Wir sahen jeeeeede Menge Impalas - so viele, dass ich ihnen bald damit drohte sie zu Bilton zu verarbeiteten, was sie allerdings unbeeindruckt ließ :thumbsup:










Da wir an diesem Tag noch weiter nach St. Lucia wollten drehten wir nach dem Mittag um und wollten zurück zur Picknick-Area beim Mpila Camp. Auf dem Weg dorthin sahen wir noch eine Rhino-Herde mit 7 Tieren, darunter ein relativ frisch Geborenes, sowie jede Menge Zebras, Impalas und Wildebeest. Am Camp sahen wir dann wieder den Elefanten vom Morgen - der schien da seine Tagesrast einzulegen.









Gegen Nachmittag ging es nach St. Lucia, wo wir glücklicherweise am Vortag noch eine Verlängerungsnacht in der Bhangazi Lodge buchen konnten. Abends ging es zum Essen dann zu Barracca auf der McKenzie Street und nach der letzten, etwas schlaflosen Nacht, früh ins Bett.



Die Fotos und den Bericht zu St. Lucia, den iSimingaliso Wetlands und unserer Hippo Tour gibt es dann nächstes Wochenende :)

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Sonntag, 7. Januar 2018, 21:23

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*done* ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, Kruger 2019 - in "trockenen Tüchern" ,,,^..^,,,

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Sonntag, 7. Januar 2018, 21:28

Vielen lieben Dank, Marie :thumbsup: