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mrm007

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Montag, 29. Januar 2018, 14:16

24.-27.04.2017 - St. Lucia

So, etwas verspätet (Reifenpanne und so..) geht es nun weiter mit unserem nächsten Stopp :whistling:

Am 23. fuhren wir Nachmittags vom Hluhluwe-Imfolozi mit einem kleinen Abstecher im Hluhluwe-Teil nach St. Lucia.
Dort checkten wir direkt in der Bhangazi Lodge ein, wo wir spontan noch 1 Nacht extra gebucht haben (statt der 2. Nacht im Mpila Camp).
Wimpy, unsere Gastgeberin, hat uns zunächst einmal in der schönen, urigen und etwas überdekorierten Lodge herumgeführt. In der Küche hat man die Möglichkeit die großen Kühlschränke zu nutzen, was wir gerne in Anspruch nahmen.
Wir waren an diesem Tag ziemlich erschöpft und unternahmen nicht mehr viel. Unsere Wäsche gaben wir zur Reinigung (ca. 3 kg für ca. 10€, alles kam sauber und gebügelt am nächsten Abend zurück). Abendessen gab es dann bei Braza und wir gingen früh schlafen.

Am nächsten Tag war das Wetter leider etwas schlecht - unser erster Regen. Wir verbrachten daher den Vormittag mit Lesen im Wohnzimmer der Lodge. Nachmittags hatten wir die Hippo & Croc Tour gebucht, davor wollten wir in einer Regenpause noch etwas spazieren gehen - leider machte uns der Regen nach nur 600m einen Strich durch die Rechnung und wir rannten triefend nass zum Auto zurück :D Nachdem wir uns in der Unterkunft noch kurz etwas regenfester angezogen haben, ging es dann aufs Boot.
Wir sahen wirklich super viel Hippos, ein Krokodil, einige Adler und Kingfisher und die Flosse eines Bullenhai 8o
Abends aßen wir dieses Mal in der Lodge von unseren Vorräten.

















Am 25.04. war das Wetter endlich wieder ein wenig besser: Ich hatte mich dazu entschlossen morgens eine 3-stündige Reittour bei Bhangazi Horses zu machen. Das war wirklich klasse! Wir hatten einige erfahrene Reiter dabei, aber auch ebenso blutige Anfänger. Auf alle Bedürfnisse wurde Rücksicht genommen. Zuerst ging es für knapp 1,5 Stunden an den Strand, danach noch fast 2 Stunden in den Ostteil des Wetland Parks. Wir erfahreneren Reiter drehten noch eine kleine Extrarunde und konnten bis auf ganz wenige Meter an eine Gruppe Zebras heran, die sogar ein fast frisch geborenes Fohlen dabei hatten. Meine Mutter verbrachte die Zeit während meines Ausflugs am Stand.
Nach dem Ritt aßen wir eine Kleinigkeit im Auto und fuhren dann in den Westteil des iSimangaliso Wetland Parks. Bis zu meinem Ausritt Vormittags war uns gar nicht bewusst, dass uns auch hier in Big 5 Gebiet befanden. Wir rechneten daher höchstens mit Zebras, Giraffen und vielen Antilopen. Aber als wir schon auf dem Rückweg zum Gate waren, trafen wir auf eine Nashorn-Dame mit ihrem ganz kleinen Jungen; wir schätzten, dass es höchstens einige Wochen alt sein konnte. Der Mutter hatte man das Horn abgesägt; wir waren uns nicht einig, was wir von dieser Praxis halten sollen, aber im Endeffekt geht das Nashorn-Leben vor. Das Junge konnten wir kaum sehen, da es durch das hohe Gras sehr gut getarnt war.
Zum Abendessen gingen wir an diesem Tag zu Ocean Basket - die Chili-Prawn-Pfanne war gigantisch :)
















Am 26.04. fuhren wir den Ostteil des iSimangaliso Parks hinaus zum Cape Vidal. Leider war Ebbe und es war sehr windig, also war schwimmen eher schwierig. Trotzdem genossen wir die Sonne (inkl. kleinem Sonnenbrand) und auch auf dem Hin- und Rückweg bekamen wir wieder einige Tierchen zu sehen. An unserem letzten Abend in St. Lucia gab es wieder ein wenig Essen aus den Vorräten sowie Obst aus dem Supermarkt.









Fazit zu unserer Unterkunft: Wimpy ist eine sehr herzliche Gastgeberin, die uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand. Das Frühstück in der Lodge war sehr lecker mit einer guten Auswahl und tollem Kaffee. Die Zimmer sind durchaus sehr plüschig eingerichtet (ich kann mich aber gar nicht mehr richtig an unser Zimmer erinnern, ich glaube wir hatten das Zebra :D). Das Bad war leider sehr klein, man konnte sich kaum umdrehen. Aber insgesamt ein tolles Guesthouse mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. (Preis pro Nacht: 60€).

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Kitty191

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Dienstag, 30. Januar 2018, 05:28

Hallo Miriam,
wir haben in St. Lucia auch in der Banghazi Lodge bei Wimpie genächtigt. Nachdem sich das irritierte Auge erstmal an die überbordende Deko gewöhnt hat, war es sehr nett dort. Wir hatten das Löwen Zimmer. :thumbup:


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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mrm007 (30. Januar 2018, 09:14)

mrm007

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Dienstag, 30. Januar 2018, 11:50

Hallo Miriam,
wir haben in St. Lucia auch in der Banghazi Lodge bei Wimpie genächtigt. Nachdem sich das irritierte Auge erstmal an die überbordende Deko gewöhnt hat, war es sehr nett dort. Wir hatten das Löwen Zimmer. :thumbup:


LG
Kitty

Hallo Kitty,
das habe ich in deinem Reisebericht aus gelesen :) Man muss sich wirklich dran gewöhnen. :)

LG
Miriam

mrm007

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Mittwoch, 31. Januar 2018, 19:23

27.-29.04.2017 - Swaziland, Sabie, Panorama Route

Und weiter geht's mit der vorletzten Etappe :-)
Ich entschuldige mich im Vorfeld schon einmal für die Bilderflut in den folgenden 2 Beiträgen - ich konnte mich einfach nicht entscheiden. :blush:

Am 27.04. gab es morgens noch ein leckeres und stärkendes Frühstück bei Wimpy. Mit gepackter Kühltasche ging es los auf die N2, von dort zum Lavumisa Gate und ab rein nach Swaziland - dachten wir! Das Grenzprozedere dauerte doch länger als erwartet. Als wir dachten alles geschafft zu haben und zum Grenzposten zur Ausreise fuhren fehlte ein Stempel (einer von vielen :D), also nochmal zurück. Bei der Einreisestelle war man auch mehr als entspannt und ließ sich Zeiiiiiit. Da wir nicht in Eile waren, blieben wir cool.
Auf Swazi-Seite ging es dann über die MR8 durch den Ostteil Swazilands, da wir gelesen hatten, dass dies die spannendere Strecke sei. Landschaftlich und auch betreffend der kulturellen Unterschiede war es zu Südafrika doch teilweise ein Kontrastprogramm. Schockiert waren wir hier vor allem über den extremen Kontrast zwischen Arm und (Super-)Reich: Während einige barfuß ihre Habseligkeiten auf dem Kopf über Landstraßen trugen, fuhren getunte Mercedes AMGs an uns vorbei. :|
Wir erreichten gegen frühen Nachmittag unsere heutige Unterkunft, die Mantenga Lodge (62€ inkl. Frühstück). An der Rezeption wurden wir freundlich begrüßt und die Anlage ist wunderschön angelegt. Wir bekamen ein einfaches aber sauberes Zimmer in Poolnähe - das allerdings extrem hellhörig war, wie sich in der Nacht herausstellen sollte (inkl. Telefonterror durch unsere Nachbarn, weil wir um 0 Uhr um etwas Ruhe gebeten haben...). Aber es war für eine Nacht und damit aushaltbar.
Wir fuhren noch zu den Mantenga Falls und wollten uns nach der langen Zeit etwas die Füße vertreten. Blöderweise sind wir auf der Fahrt einmal falsch abgebogen und mussten dann eine vollkommen ausgewaschene Pothole-Straße runter - hat ein bisschen gedauert, aber geklappt :) Die Falls sind wirklich sehr schön, auch der zugehörige Grillplatz im Wald. Hier kann man es gut aushalten! Abends gab es im Restaurant Curry mit gekochtem Rind - sehr lecker und preiswert!







Am nächsten Morgen gab es auf der überdachten Terrasse noch leckeres Frühstück, bevor wir auch schon weiterfuhren. Unser heutiges Tagesziel war Sabie. Zunächst ging es für uns durch Mbabane, auch hier wieder Massen an europäischen, vor allem deutschen, Edelkarossen. Die MR1 über Piggs Peak nach Jeppes Reef hat uns landschaftlich gut gefallen, die Straßenzustände waren weitestgehend auch gut. Stören, und auch nicht ganz ungefährlich, waren die vieeeelen Holztransport-LKWs. Einmal musste ein uns entgegenkommender LKW anscheinend einem Schlagloch ausweisen und kam uns dann schleudernd auf unserer Spur entgegen. Links von uns war glücklicherweise ein Kiesbett, aber kurz bevor ich rüberziehen wollte kam der LKW wieder in die Spur - Glück gehabt. :whistling:
Als Fazit zu Swaziland können wir sagen: sicherlich lohnt es sich landschaftliche für einen mehrtägigen Aufenthalt, wir würden zur Durchreise aber nicht nochmal hin, sondern eher Swaziland umfahren.



Die Grenzformalitäten dauerten bei der Ausreise sogar noch länger und hinter der Grenze standen wir lange wegen einer Baustelle im Stau. Trotzdem erreichten wir schon gegen MIttag Malelane und überlegten, durch den Kruger zum Numbi oder Phabeni Gate und von dort nach Sabie zu fahren. Leider waren die Day Permits bei unserer Ankunft schon aus, weshalb wir uns dann doch für die Strecke über White River entschieden.
Nachdem wir unser Zimmer, nein unser Haus (!), in der Sabie Town House Guest Lodge bezogen hatten machten wir uns auf den Weg, um noch zwei Wasserfälle zu besichtigen. Zuerst ging es den sehr schönen Bridal Veil Falls, der Spaziergang war relativ stellenweise etwas rutschig, aber wir kamen sicher nach oben. Ein Pärchen hatte die rutschigen Felsen unter dem Wasserfall ein wenig unterschätzt und er landete im Wasser :D. Als nächstes fuhren wir noch zu den Horseshoe Falls, auch hier war relativ viel los und die Bridal Veil Falls haben uns besser gefallen.






Und hier ein Foto unseres Zebras :)


Zurück im Guesthouse ruhten wir uns ein wenig aus und packten unser Gepäck schon einmal für den Aufenthalt im Kruger ein wenig um.
Für abends hatte unsere Gastgeberin uns einen Tisch im Wild Fig Tree Restaurant reserviert - das Essen war vorzüglich! :love:




Die Nacht in unserem kleinen Häuschen war ruhig und morgens gab es noch ein leckeres Frühstück mit frischen Eiern und Speck.
Fazit: die Guest Lodge hat uns optisch aber auch durch unsere Gastgeberin so gefallen, dass ich dieses Jahr auch wieder 2 Nächte dort verbringen werden. Außerdem gibt es dann wieder leckeres Abendessen im gleichen Restaurant.
Preis: 82€ inkl. Frühstück. Wir bekamen ein Upgrade vom Double Room ins Guesthouse mit 2 Schlafzimmern, einer Küche und einem geräumigen Wohnzimmer. :thumbsup:



Der 29.04. war unser Panorama Route Day. Wir fuhren über Graskop auf die R532. Leider hatten wir wirklich enormes Pech mit dem Wetter. Das God's Window lag noch komplett in Nebel und Wolken, außerdem regnete es. Die Berlin Falls fanden wir absolut grandios, an den Verkaufsständen erstanden wir dann auch noch eine schöne Holzschüssel. Die weitere Strecke bis zu den Bourke's Luck Potholes fuhren wir fast durch, da es sich ziemlich eingeregnet hatte. Kurz vor unserem nächsten Stop klarte es aber kurz auf und wir genossen den Spaziergang über die verschiedenen Brücken und Felsen an den Potholes. Wow! :love: Es sollte sich nachher herausstellen, dass dies unser Lieblingspunkt an der Panorama Route ist.
Es war Mittag und wir wurden ein wenig hungrig. So fuhren wir die kurze Strecke zurück zur Boskombuis. Leider war es hier extrem voll, es stand ein Reisebus auf dem Parkplatz, und so bekamen wir leider keinen Platz. Trotzdem genossen wir die schöne Lage am Fluss und aßen eine Kleinigkeit aus unseren Vorräten, bevor wir weiter zu den Three Rondavels fuhren. Leider hatte es wieder angefangen zu regnen, weshalb wir nicht wie ursprünglich noch ein kleines Picknick einschoben. Also ging es weiter über den Abel Erasmus Pass ins Tiefland und weiter bis nach Phalaborwa. An den Zäunen der ersten PGRs suchten wir schon nach Tierchen - aber die hielten sich natürlich nicht in Straßennähe auf :D Wir fuhren sehr nahe am Bergwerk/der Mine in Phalaborwa vorbei. Die Größenverhältnisse sind schon ein Wahnsinn - auch im Vergleich zu unseren Braunkohlerevieren in NRW.

















Unsere heutige Unterkunft, das Lalamo Guesthouse, war unsere günstigste Unterkunft auf der Reise, allerdings auch die einfachste. Der Strom fiel andauernd aus (ist verkraftbar) und das Bad hatte einigen Schimmel (weniger schön..). Wir fuhren noch zu Pick'n'Pay und füllten unsere Vorräte auf, bevor wir uns bei Romans direkt nebenan eine Pizza mitnehmen wollten. Wir gaben unsere Bestellung auf, wollten gerne eine mittlere Pizza - das ging nicht, da man aktuell nur 2 Pizzen im Angebot habe. Eine mittlere Pizza konnte man also nicht kaufen. Gut, dann zwei. Dazu 2 Liter Softdrink - wollten wir nicht, mussten wir aber nehmen. Während unserer Wartezeit wurde uns dann die Ernährungsproblematik, die auch in Südafrika eingezogen hatte, bewusst: da kamen Familien mit kleinen Kindern rein und es gab erstmal 3 Familienpizzen (buy 2, get one free), dazu 3x 2 Liter Softdrink! Wir waren geschockt und freuten uns auf unseren Salat und das Steak am nächsten Tag :D
Die Pizza aßen wir dann in unserem Zimmer, kurz bevor der nächste Stromausfall uns das Ende des heutigen Tages einläuten ließ. Wir packten unsere zu kühlenden Lebensmittel für die Nacht noch in das Gefrierfach des kleinen Kühlschranks und gingen schlafen. Unsere Gastgeberin bereitete uns am nächsten Morgen (5:30h) noch ein kleines Frühstück bei Kerzenschein zu (Strom aus :D Alles nicht so schlimm, wir waren nur verwundert, dass es nur das Haus betraf und alle Häuser außenrum Strom hatten ?( ).
Für das Zimmer zahlten wir übrigens 34€ inkl. Frühstück.

Im nächsten Teil geht es dann weiter mit unseren 5 Tagen im Kruger :wine:

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mrm007

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Mittwoch, 31. Januar 2018, 20:33

29.04. - 03.05.2017 - Kruger National Park

Und direkt weiter geht es auf unsere letzte Reiseetappe.
Direkt zu Beginn, eigentlich wollten wir bis zum 05.05. im Kruger bleiben und am 06.05. von JNB nach Hause fliegen, allerdings gab es kleinere Probleme mit unserem Rückflug, weshalb wir uns schon am 03. verabschiedeten. Alles aber halb so wild - wir haben den Kruger in vollen Zügen genossen.

Wir tankten noch und erreichten um kurz nach 6 Uhr das Phalaborwa Gate. Vor uns war schon eine ordentliche Schlange, hauütsächlich Tagesbesucher aus Phalaborwa, die regelmäßig in den Park fahren.
Während meine Mutter uns die Kruger Map im Shop besorgte erledigte ich schon einmal die Formalitäten. Kurz danach ging es dann auch schon los.



Da es leicht regnete und die Sicht nicht so super war, fuhren wir zunächste die Straße Richtung Letaba und machten einige Abstecher, u.a. zum Sable Hide und zur Masorini Archaeological Site. Den Vormittag über waren wir mit Tieren leider nicht so gesegnet, aber gegen Mittag sahen wir auf einer Gravel Road neben dem Fluss unsere erste große Herde Elefanten, wie sie gerade den Fluss überquerten. WOW! Auch wenn wir ganz schön die Hälse verrenken mussten und die dichte Vegetation uns die Sicht erschwerte, so war es faszinierend die soziale Interaktion der einzelnen Herden-Mitglieder zu beobachten. Beeindruckend war auch das Getröte der Leitkuh, die den Uferhang sicherte und so die anderen zum Nachkommen aufforderte. :love:



Wir fuhren weiter, sahen ein hübsches Nyala, Bananenfutternde Baboons (wieso füttern die Leute diese an...) und dann die nächste (oder sogar die selbe? :D) Elefantenherde, die den Fluss überquerte - heute waren wir mit Elefanten gesegnet (und wir wussten da ja noch gar nicht, wie viele mehr wir noch sehen würden). Auch bei dieser Herde mussten wir wieder die Hälse verrenken, aber wir konnten uns sehr lange nicht von der Herde losreißen. Vor lauter nach links schauen hatten wir unsere rechte Seite vollkommen vernachlässugt und erst als ich den Hals mal etwas bewegen wollte fiel mir der Elefantenbulle auf, der etwa 10m schräg hinter uns gemächlich im Gebüsch mampfte, von uns aber keine Notiz zu nehmen schien. Der Schreckmoment war schnell verflogen und als wir uns sicher sein konnten, dass der Bulle sich nicht durch uns gestört fühlte fuhren wir ganz langsam weiter. Auf unserer letzten Strecke vor Letaba sahen wir noch Nilpferde.







Angekommen in Letaba konnten waren wir für den Check-In noch ein weing früh dran, weshalb wir zuerst die Elephant Hall besichtigen. Aus meiner Sicht ein absolutes Besichtigungsmuss, wenn man in Letaba ist, lernt man doch so viel über die Anatomie, das Sozialverhalten und die Gefahren durch Wilderei, ebenso wie man die Giant Tuskers des Krugers kennenlernt. :thumbsup: Als nächstes gab es einen Kaffee in der kleinen offenen Boskombuis und dann konnten wir endluch unser CTT4U Zelt Nr. 5 zu beziehen. Das Zelt
liegt wirklich direkt am Fence, das einzige dazwischen ist der Braai :D (dazu später mehr). Die jeweils übrigen Betten nutzen wir als Kofferablage und in dem Zelt war alles vorhanden, was wir benötigten, inkl. einer Utensils (aber keine Teller, also darauf achten). Die Communal Ablutions und Kitchens waren picobello sauber.





Wir packten erstmal in Ruhe aus, spazierten ein wenig durchs Camp und besuchten den Shop. Dort gibt es auch eine gute Auswahl an Postkarten (und Briefmarken, wer noch auf klassische Weise den Lieben zu Hause eine Freude machen will :) ). Beim Check-in hatten wir bereits zwei Plätze für den Sunset Game Drive gebucht und so ging es am späten Nachmittag los in den "LKW". Hatten wir auf etwas Glück mit den Katzen gehofft, so wurde dieser Wunsch leider nicht erfüllt. Dafür sahen wir Elefanten beim Graben nach Wasser, viele Flusspferde, auch außerhalb des Wassers beim Grasen und auch zwei gigantische Adler aus der Nähe. Wir waren an diesem Abend leider etwas leicht angezogen, für die nächsten Game Drives wussten wir es dann besser.
Zurück am Zelt gab es noch eine Kleinigkeit zum Abendessen, bevor wir müde ins Bett fielen. Am nächsten Tag sollte es ja früh rausgehen.




Den nächsten Morgen ließen wir relativ ruhig angehen, wir waren erst gegen kurz nach 7 auf der Straße. Ja, für Katzensichtungen nicht ideal, aber wir waren müde :sleeping:
Der Tag führte uns kreuz und quer durch den Park, unser Lunchstop sollte Olifants sein.
Den dortigen Käsekuchen kann ich allerdings nicht so empfehlen - der war ECHT schwer :D Auf einmal blickten alle aus dem großen Panoramafenster auf den Fluss runter und da waren sie wieder - VIELE Elefanten, die gerade den Olifants River überquerten. Mit dem Panorama Ausblick noch einmal etwas ganz anderes.
Bei der Weiterfahrt auf der S92 trafen wir etwas später dann auch auf diese Herde beim Überqueren der Straße. Hier hatten wir unser wahrscheinlichst schönstes Elefantenerlebnis, auch wenn wir später noch einige Road Blocks hatten. In dieser Herde waren wirklich alle Generationen vertreten. Ein halbstarkes Junges stellte dann fest, dass es ein gutes Publikum gab - und zog eine schöne Show für uns auf der Straße ab.
Das ganze Wetter war leider den ganzen Tag über relativ schlecht, weshalb wir an unseren Reststops nicht so viel Zeit im Freien verbrachten.

Den Abend verbrachten wir heute in unserem persönlichen kleinen Vorgarten, schmissen die Steaks auf den Braai und bekamen wieder Hyänen-Besuch (dieses Mal zum Glück mit Zaun). Die Arme hatte aber auch ein Pech, dass der Geruch von unserem Grill in ihre Richtung zog und sie keine Chance auf unser leckeres Rind hatte :thumbsup:



























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Mittwoch, 31. Januar 2018, 21:56

Am 02.05. ging es nach einem ausgiebigen Frühstück auf unserer Veranda weiter Richtung Satara, wo wir eine Nacht in einem BG2 Bungalow gebucht hatten.

Unser erster Roadblock Richtung Süden waren Baboons, die wir bei ihrer morgendlichen Morgenwäsche beobachten konnten. Außerdem sahen wir an diesem Tag jede Menge Giraffen, Zebras, Impalas und glücklicherweise kurz vor unserer Ankunft in Satara auch einen Schakal.






Den Namen dieses kleinen Tierchens haben wir leider total vergessen - kann hier jemand helfen? :blush:






Unser Bungalow (Nr. 116) hat uns sehr gut gefallen und bot ausreichend Platz. Nur eine Kofferablage hat ewas gefehlt:



Aber, wie bringt man bei der Deckenhöhe ein Moskitonetz an - alleine? :D


Nun im "Katzengebiet" wollten wir unser Glück wieder bei einem Sunset Drive versuchen. (erfolglos.. :whistling: ).
Aber auch hier sahen wir wieder einiges, inklusive einer harmlosen Brown House Snake (meiner Mutter wurde trotzdem anders :D):










Satara war nur ein 1-nächtiger Zwischenstopp für uns, am nächsten Tag fuhren wir nochmal ein Stück über die S100 und dann gerade runter Richtung Lower Sabie.




Hatten wir in den vergangenen Tagen schon einige Anti-Poaching Units im Park gesehen, so raste an diesem Morgen ein Jeep mit Besatzung auf einer Gravel Road an uns vorbei. Einige Kilometer weiter sahen wir die Geier fliegen und kurz später fuhren wir an dem parkenden Jeep vorbei, mit trauriger Stimmung, war doch die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wieder mal ein Rhino oder Elefant den Wilderern zum Opfer gefallen ist.
Auf unserer weiteren Fahrt an diesem Tag sahen wir jedoch auch noch einige lebende Rhinos, insgesamt 7 an der Zahl. Auch merkten wir an diesem Tag, wie wichtig es ist im Kruger langsam zu fahren. Wir fuhren gerade über eine Gravel Road als ich aus dem Augenwinkel eine ungewöhnliche Form wahrnahm. Ich setzte einige Meter zurück und sah auf einem ca. 2m hohen Baumstumpf eine Echse in der Sonne "chillen" - im wahrsten Sinne des Wortes.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Findet die Rhinos :D






Unseren Mittagsstop legten wir in Tshokwane ein - hier wurden wir Opfer unseres ersten und zum Glück einzigen Überfalls werden. Wir stöberten ein wenig im Shop, besorgten uns einen Kaffee und etwas Kuchen und machten es uns an den Picnic-Tischen bequem. Die Affen um uns bemerkten wir zwar, nachdem sie aber keinerlei Interesse an unserem Käse und Knäckebrot zeigten, begannen wir zu essen. Zum Nachtisch sollte es den leckeren Carrot Cake geben, den ich in der Mitte zerschnitt. Doch kaum hatte ich die - den Affen anscheinend bekannte - Styroporverpackung geöffnet sah ich aus den Augenwinkeln schon einen der Affen auf mich zusausen. Meine Mutter versuchte noch die Verpackung zu schließen, doch der kleine Frechdachs schlug ihre Hand und schnappte sich den Kuchen. Sein Gesichtsausdruck war mehr als verwirrt, dass er nur einen Teil des Festmahls in der Hand hatte und man sah ich überlegen, ob er mit der anderen Hand den Rest des Kuchens greifen wollte. Er entschied sich dagegen und sprang mit unserem Kuchen zurück auf den Baum. Hätte er ihn wenigstens verspeist hätte ich es ihm ja gegönnt - leider ließ er die Hälfte fallen. Also: Immer Obacht mit dem Kuchen und den Affen :D

Angekommen in Lower Sabie bezogen wir unseren BD2U Bungalow.




Für den Abend buchten wir noch einen Night Drive - unser letzter Versuch :love:
Doch vorher erfuhren wir noch, dass auf der Straße Richtung Skukuza, kurz hinter dem Dam, eine Leopardendame mit einigen Jungen unterwegs sei. Wir fuhren in die Richtung sahen schon die Massen an Autos. Ein älterer Herr, der selbst wohl nur kurz die Leoparden zu Gesicht bekam sagte uns, es sei eine Mutter mit ihren 3 Jungen, die sich nun in der Senke neben der Straße zum Ausruhen hintergelegt hätten. Wegen der Perspektive hatten nur noch die Insaßen zweier Autos einen Blick auf die Katzen - und nutzen das auch eine volle Stunde aus, was wir ehrlich gesagt ziemlich daneben fanden, aber was will man machen... :rolleyes: (am nächsten Morgen um 6:30 Uhr übrigens das gleiche Spiel, an selbiger Stelle, mit selbigen Zuschauern).
Da sich die Gate Closing Time langsam näherte, fuhren wir zurück zum Staudamm und beobachteten dort noch die langsam auftauchenden Hippos sowie die überdimensionierten Crocs, die teilweise bis fast zum Straßenrand in der Abendsonne bruzzelten.






Zum Abendessen kochten wir noch unsere Reste in unserer Open Air Küche, lauschten den Geräuschen der Hippos, die direkt hinter unserem Zaun zu grasen begannen und machten uns dann auf den Weg zu unserem letzten Game Drive. Wir sahen neben zwei Hyänen (die aber schnell von uns weg in den Busch hüpften und dort lachten), Hippos, Elefanten und eine wunderschöne große Eule. Nachts friert man auf dem LKW aber doch ganz schön und wir waren froh, als wir zurück im warmen Bungalow waren. So ging unser letzter Tag im Kruger langsam zuende und wir packten unsere Sachen für die Heimreise.



Am nächsten Morgen, dem 04.05., standen wir früh auf, um die letzten Stunden vor unserer Rückkehr nach Johannesburg noch voll ausnutzen zu können. Wir entschieden uns für die Fahrt auf der S28 Richtung Crocodile Bridge. Wir sahen nochmals ein White Rhino (Black Rhinos haben wir übrigens auf der ganzen Reise nicht gesehen, vielleicht beim nächsten Mal :)), das gemütlich grasend und "dampfend" hinter unserem Auto vorbei spazierte, viele Zebras und Antilopen. Kurz vor Crocodile Bridge stoppte uns der Fahrer eines Safari Wagens und wir wurden gefragt, ob wir 10km weiter die 5 Geparden gesehen hätten, man hätte ihn über Funk informiert. Geparden??? Nein... hatten wir nicht gesehen... ;( Wir sind allerdings wirklich langsam gefahren und haben nichts in Straßennähe gesehen, also entweder waren wir vollkommen blind, hatten ganz schlechtes Timing oder die Geparden waren einfach zu weit von der Straße entfernt. Da wir noch genügend Zeit hatten fuhren wir nicht direkt aus dem Park, sondern über die S25 und die S114 zum Malelane Gate. Kurz vor unserem Ziel scherzten wir noch, dass uns jetzt aber keine Elefanten-Herde mehr den Weg blockieren dürfte, da kamen die sanften Dickhäuter schon von rechts auf uns zugetrottet, in Reih und Glied als Mehrgenerationen-Haushalt.

Das "Vogel-Taxi"






Am Gate wurde uns dann noch ein kleiner Faux-Pass bewusst: wir hatten in Lower Sabie morgens den Key in den Kasten geworfen, allerdings vollkommen verschwitzt und das Exit Permit ausstellen zu lassen :blush: :blush: Ganz blöder Anfänger-Fehler! Aber nachdem wir über das Buchungssystem geklärt hatten, dass wir keine weitere Nacht gebucht hatten und auch weder Waffen noch sonstiges Schmuggelgut in unserem Auto war, wurden wir am Gate "ausgecheckt" und machten uns dann auf den Weg nach Johannesburg.
Auf dem Weg machten wir nur eine kurze Kaffeepause und gingen dann in Emalahleni noch einkaufen (Maracujas en masse!). Gegen 16 Uhr erreichten wir den Flughafen und um kurz nach 19 Uhr ging es dann auf direktem Weg nach Frankfurt, wo wir nach einer schlaflosen Nacht am kommenden Morgen überpünktlich ankamen.


Ich glaube aus meinem Reisebericht ist auch das Fazit der Reise schon ein wenig hervorgegangen: es waren zwar viele viele Kilometer in den knapp 3 Wochen, aber wir haben es wirklich sehr genossen! Die vielen neuen Eindrücke, die Geräusche im Busch, die Menschen, das Land - im Ergebnis einfach alles! Wir hatten eine wundervolle Zeit und dies hat mich ja auch dazu bewogen, dieses Jahr wieder eine Reise nach Südafrika zu unternehmen.
Unsere einzigen Minuspunkte: die Zeltaktion im Mpila (ja, mittlerweile lachen wir über unseren nächtlichen Leo-Besuch :love: ) die die fehlenden Katzen - aber man kann ja nicht alles haben :D

Ich hoffe ihr hattet Spass beim Lesen und Anschauen der Fotos. Ich freue mich über euer Feedback :)

VG
Miriam

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Donnerstag, 1. Februar 2018, 19:34

Hallo Miriam,

vielen Dank für deinen schönen, interessanten Reisebericht und die schönen Fotos. :danke:
Da wir einige eurer Ziele dieses Jahr auch wieder besuchen werden, steigert dein Bericht schon die Vorfreude.

Liebe Grüße
Claudia

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mrm007 (1. Februar 2018, 21:54)

LIRPA 1

Gaukler

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68

Dienstag, 6. Februar 2018, 12:17

Hi,

ich hatte das Photo schon vor meiner Abreise gesehen und seitdem lange überlegt, ob ich etwas schreiben soll. Nun habe ich mich dazu entschieden, denn genau dieses Fehlverhalten bringt die großen Affenprobleme nicht nur in den Parks.



Affen füttern oder auch nur das Anbieten von Lebensmitteln ist ein absolutes NoGo! :thumbdown:

Lilly

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Kitty191

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69

Dienstag, 6. Februar 2018, 12:59

Hi Lilly,
ich glaube nicht, dass Miriam dem Affen "Zucker" gibt. Das ist eher ein sogenanntes "Perspektiv-Foto" wo man mit Abständen, Perspektiven und Größenverhältnissen spielt.
Siehe hier:




Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

LIRPA 1

Gaukler

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70

Dienstag, 6. Februar 2018, 13:08

Hi Kitty

möglich, aber welche Botschaft vermittelt das Photo in Deinen Augen?

LG Lilly

Kitty191

Schnürsenkel

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71

Dienstag, 6. Februar 2018, 13:13

Damit hast Du natürlich recht. :)
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

SarahSofia

Reisende

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72

Dienstag, 6. Februar 2018, 13:34


ich hatte das Photo schon vor meiner Abreise gesehen und seitdem lange überlegt, ob ich etwas schreiben soll.

Affen füttern oder auch nur das Anbieten von Lebensmitteln ist ein absolutes NoGo! :thumbdown:

Hallo Lilly,
war auch mein erster Gedanke - aber es könnte ja auch sein, dass der "Esser" mit dem Keks ins Auto geflüchtet ist, um eben nicht vom Affen beraubt zu werden :?: Und davon ist dann mal schnell ein Foto geschossen worden. So habe ich das Foto dann jedenfalls für mich ausgelegt . . .

Aber vielleicht warten wir mal ab, mrm007 wird sich bestimmt dazu noch äussern.

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Sella (6. Februar 2018, 13:58)

mrm007

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73

Dienstag, 6. Februar 2018, 18:27

Natürlich habe ich weder Tiere angefüttert oder ihnen Essen angeboten, noch würde ich das machen. Welche Botschaft hat es denn in deinen Augen vermittelt, Lirpa? Dass man Tiere mit Essen anlocken soll? Wenn das aus deiner Perspektive so ist, dann tut es mir leid, aber eigentlich hatte ich hier im Forum bei den Teilnehmern vorausgesetzt, dass das Foto eben nicht als eine solche verstanden wird. :rolleyes:
Das Foto ist, wie von Kitty191 und SarahSofia vermutet, ein reines Perspektivfoto, aufgenommen nachdem ich nach dem Öffnen der Autotür und dem Herausholen der Kekspackung direkt vom Affen auf dem Autodach angesprungen wurde. Das einzige, was er in unserer Nähe zu essen bekam waren einige Nüsschen, die vom Baum auf unsere Motorhaube gefallen sind - sorry, dass ich die nicht entfernt habe ;)

Vielen Dank Wicki4 für ein Feedback zum Reisebericht (um den es hier ja ging) und ganz viel Spass auf eurer Reise :)

VG
Miriam

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LIRPA 1

Gaukler

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74

Dienstag, 6. Februar 2018, 18:42

Hallo Miriam,

sorry, von dem Bild geht eine missverständliche Botschaft aus. Wie ich geschrieben habe, habe ich überlegt, wie ich darauf reagieren soll.

Gut, dass ich falsch interpretiert habe, dafür entschuldige ich mich natürlich gerne und erleichtert bei Dir!

Wenn Dir das lieber ist, kann ich meinen Post auch gerne löschen.

LG Lilly

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mrm007

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75

Mittwoch, 7. Februar 2018, 10:30

Hallo Miriam,

sorry, von dem Bild geht eine missverständliche Botschaft aus. Wie ich geschrieben habe, habe ich überlegt, wie ich darauf reagieren soll.

Gut, dass ich falsch interpretiert habe, dafür entschuldige ich mich natürlich gerne und erleichtert bei Dir!

Wenn Dir das lieber ist, kann ich meinen Post auch gerne löschen.

LG Lilly

Hallo Lilly,

alles gut - ich weiß ja wieso die Kritik bei solchen Themen kommt, sah mich nur hier eben nicht in der Schuld :)
LG
Miriam

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LIRPA 1 (7. Februar 2018, 10:31)

Bär

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 11:07

Nun noch mein Käsecracker zu dem Thema.

Affen füttern oder auch nur das Anbieten von Lebensmitteln ist ein absolutes NoGo! :thumbdown:

Also das mit dem Perspektivbild ist zwar eine nette/kreative Begründung :rolleyes: , aber jeder kann sich doch selbst vorstellen, wie die Perspektive ist. Der eine Primat sitzt auf der Motorhaube und der andere Primat innen "frisst" ihm aus einem Meter Entfernung etwas vor. Vermutlich gefolgt von einem "Ätsch". :P

Ist das wirklich verwerflich? Unter "Anbieten von Lebensmitteln" stelle ich mir genau das Gegenteil von dem vor als dem Affen etwas vorzuenthalten. Und da unsere Verwandtschaft ja wie manche RB zeigen ziemlich schlau ist hat das möglicherweise sogar einen erzieherischen Effekt. "Du bekommst nicht alles was Du willst." Also echt, wenn ich beim Braaien auf der Terrasse sitze und was esse, dann verstecke ich das Essen doch auch nicht vor den Vervets. :beer:

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*** Wer nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen. (aus Afrika) ***

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