Aufgrund einer Veranstaltungsankündigung der Deutsch-Namibischen Gesellschaft bin ich auf Elemotho gestoßen. Er singt in sechs Sprachen und setzt sich kritisch mit den Zuständen in seinem Land Namibia auseinander. Von 28.06. bis 23.07. ist er auf Europatournee und spielt dabei auch erstmals in Deutschland (Frankfurt, Stuttgart, Fürth, Landshut, Berlin, Belzig). Dazu kommen Auftritte in Österreich (Innsbruck, Wien, Wachtberg, Harbach, Linz).
Die zur Fußball-WM vor allem bei der ARD gespielte Parlotones-Single "Come back as heroes" hatte einen hohen Nerv-Faktor, doch die morgen erscheinende Live-CD zeigt, dass die Band deutlich mehr drauf hat und nicht zu Unrecht bald als Support-Act für Coldplay auftreten wird. Termine: 5.10.2011 Cape Town Stadium und 8.10.2011 im Soccer City Complex, FNB Stadium Johannesburg
Sicher, The Parlotones, das ist teilweise ziemlich konventioneller Rock im Stile der Hooters mit einem Hauch Nits, aber live gespielt ist er absolut stadiontauglich. Und handwerklich sauber gespielt und abgemischt, was ja nicht gerade selbstverständlich ist. In Südafrika sind sie Superstars: erst im Mai gewannen sie South African Music Awards in drei Kategorien.
Über die Veröffentlichungspolitik von Parlotones-Alben darf man sich allerdings wundern. Erst im April ist eine Live CD/DVD ("Live aus Johannesburg") erschienen und vor einer Woche das Akustik-Album "Eavesdropping on the songs of whales". Recycling ist derzeit auch in der Musikindustrie angesagt.
Wem die Videos von Elemotho oder Nkulee Dube gefallen haben: beide treten in diesem Jahr bei verschiedenen Afrika-Festivals auf.
Elemotho beim Kasumama Afrika-Festival im Moorbad Harbach im Waldviertel (Niederösterreich) und beim Afrika-Festival Stuttgart sowie den Afrika Kulturtagen Fürth und den Afrikatagen Landshut.
Nkulee Dube bei den Afrika-Tagen Wien sowie dem 11. African Music Festival Emmendingen.
Damit dieser Fred nicht in Vergessenheit gerät, heute eine spannende Platte mit unüberhörbar afrikanischen Einflüssen. Sie erscheint am 10. Januar und eignet sich meines Erachtens bestens als Soundtrack für den nächsten Südafrika-Urlaub. KG Omulo ist in Kenia aufgewachsen und lebt heute in den USA.
Die Musik lässt sich schlecht einordnen. Afrofunkjazzreggaernb oder so. Er beruft sich auf Einflüsse wie Bob Marley, Fela Kuti, Marvin Gaye und Stevie Wonder. Das könnte passen. Aber hört selbst:
Ja, klingt eingängig, aber für mich auch ziemlich weichgespült.
Leider sind die eckigen Beats weitgehend weg. Weißt Du, ob der Song in Deutschland produziert wurde?
Aber das Video weckt schöne Erinnerungen an Windhoek.
Ja, klingt eingängig, aber für mich auch ziemlich weichgespült.
Leider sind die eckigen Beats weitgehend weg. Weißt Du, ob der Song in Deutschland produziert wurde?
Aber das Video weckt schöne Erinnerungen an Windhoek.