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581

Montag, 7. August 2017, 07:01

Die erste Woche unserer Tansaniareise ist nun vorüber. Nachdem wir zwei nächte im wunderschönen Pongwe Beach Hotel verbracht hatten, ging es in das etwa eine Stunde entfernte Jambiani in ein Guest House namens Papaye Verte. Ein wohl weitgereistes französischer Renterehepaar hat sich in diesem Ort voller Backpacker und Surfer ein kleines Paradies erschaffen. Und mit 30 Euro p.N.p.P liegt der Übernachtungspreis in etwas auf südafrikanischem Niveau. Die Ortschaft Jambiani ist ein noch etwas verschlafenes Fischerdorf mit bereits vorhandenem und sich offenbar weiter ausdehnendem Tourismus. Der Strand ist von einigen einfacheren Hotels, Surfschulen, Bars und Cafes gesäumt. Die Preise für das Essen liegen ebenfalls kaum über südafrikansichem Niveau. Etwas nervig ist, dass man ständig von den Beach Boys angesprochen wird. Allerdings bleiben diese immer freundlich und aktzeptieren ein "no thanks" meist sofort. Von hier aus machten wir auch einen kleinen Ausflug in den Jozani Forest. Ein kleines Naturschutzgebiet, dass in erster Linie dem Schutz von Red Monkeys dient. Vor allem am Abend ist der Strand voll von Einheimischen Kindern und Frauen, die bei Ebbe Muscheln sammeln. Ein sehr entspannter Ort, an den ich sicher wieder zurückkehren werde.





















Dieser Frosch im Jozani Forest war winzig klein:


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582

Montag, 7. August 2017, 11:20

Hier noch einige Bilder aus Stone Town auf Sansibar, wo wir uns zurzeit befinden. Eine wirklich interessante Stadt, die trotz Tourismus grösstenteils ihren Charakter bewahren konnte.






















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Kitty191

Schnürsenkel

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Dienstag, 8. August 2017, 08:52

Hallo Marchese,
tolle Impressionen vom Markt und dem normalen Leben auf der Straße, traumhafte Farben an Strand und Meer. :thumbup:
Ich wünsche Euch weiterhin eine wunderbare Zeit.


LG
Kitty

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584

Montag, 14. August 2017, 17:00

Selous oder das Königreich der Löwen

Wir sind nun seit zwei Tagen auf Mafia Island, nachdem wir 4 Tage im Busch, genauer im Süden des nördlichen Teils des Selous, dem grössten Wildschutzgebiets Afrikas verbracht haben. Um eines vorwegzunehmen: Es war traumhaft! in diesem Teil des Wildreservats gibt es nur zwei Lodges. Dies führt dazu, dass man hier ein absolut exklusives Safarierlebnis geniessen kann. Wir hatten noch das Glück, dass wir die Lodge 2 Nächte lang für uns alleine hatten. Vom Haupthaus, einem alten Fort aus dem 19. Jahrhundert bis zu den 4 Riversuiten am mächtigen Ruahariver wird man jeweils mit dem Jeep vom Ranger abgeholt, wenn man im grossen Pool des Hauptgebäudes schwimmen möchte oder sonst einfach dort verweilen will. Die riesigen (160qm) Zeltsuiten sind etwas in die Jahre gekommen und besitzen einen ausgesprochenen Charme. Man hat einen eigenen Minipool und eine alte Messingbadewanne auf dem grossen Deck und dabei einen wunderschönen Ausblick auf den grossen Fluss, der voller Hippos und Krokodile ist. Manchmal wandert ein alter Bulle, der oft nahe beim Camp ist, direkt vor dem Zelt vorbei während man ein warmes Bad auf dem Aussendeck geniesst. In der Nacht kamen die Hippos direkt ans Zelt vom Grasen und veranstalten dabei laute Beiss und Schmatzgeräusche. Wer Luxus im Sinne von teuren Einrichtungsgegenständen, Gourmetessen, teuren Weinen oder luxuriös ausgestatteten Zimmern sucht, ist hier (The Retreat) jedoch völlig falsch. Der hohe Preis rechtfertigt sich durch die wunderschöne Lage, den unglaublichen Service und die exklusivität der Pirschfahrten und der Lage der Unterkunft. Während des gesamten Aufenthaltes steht ein eigener Ranger, ein eigenes Safarifahrzeug und ein ganzes weiteres Team an Personal zur ausschliesslichen Verfügung. An zwei Tagen belagerten 12 Löwen die Umgebung der Riversuiten, was das Verlassen der Zelte zu einem aufregenden Erlebnis werden liess :) Die Drives waren die besten, die ich bisher erleben durfte. Ein unglaubliches Erlebnis war es, zwei Löwinen bei der Jagd zu beobachten. Wir fanden die Löwinnen mit einem Jungen noch dösend und spielend unter einem Baum liegend vor. Plötzlich entdeckten die Löwinnen eine Gnuherde auf der anderen Seite des offenen Feldes, etwa 300m entfernt. plötzlich begann eine Löwin, sich langsam durch den Busch von der rechten Seite her an die Gnuherde heranzupirschen. nach etwa 40 Minuten griff sie schliesslich von hinten an und trieb ein Gnu in Richtung der anderen Löwin quer über das Feld, das jedoch entwischen konnte. Was für ein Spektakel!!

Danke nochmal an Silke, die mich davon überzeugt hat, das Telezoom mitzunehmen - es hat sich gelohnt!!

Wer fragen zur Lodge oder zum Park hat, gerne einfach fragen.






















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585

Montag, 21. August 2017, 18:57

Gerade zurückgekommen aus dem schönen Tansania ist es Zeit für ein Fazit der Reise. Ich denke, dass Ostafrika für viele Südafrikareisende entweder ebenfalls ein regelmässiges Reiseziel ist oder sich viele aufgrund der ähnlichen Sehenswürdigkeiten und möglichen Aktivitäten (Wandern, Kulturtoursimus, Strand, Wildlife, Safari) nach einer Reise nach Südafrika auch für Ostafrika interessieren könnten. Trotz einiger Gemeinsamkeiten haben mich allerdings nur wenige Dinge an Südafrika erinnert.

Insgesamt hat uns die Reise ausserordentlich gut gefallen. Wir planen bereits eine nächste Reise nach Tansania und/oder Malawi und freuen uns schon jetzt auf eine Rückkehr. Das Land hat uns im Vergleich zu Thailand in seinen Bann gezogen, weshalb wir es kaum erwarten können, andere Landesteile zu bereisen. Natürlich ist auch ein Vergleich zu vergangenen Reisen nach Südafrika interessant, soweit das überhaupt möglich ist.

Menschen und Kultur: Ganz offen gestanden haben wir hier aufgrund unserer Reiseart nur begrenzte Einblicke erhalten. Wir waren schliesslich auf Hochzeitsreise, weshalb die Zweisamkeit und schöne Naturerlebnisse im Vordergrund standen. Mit Einheimischen hatten wir vor allem Kontakt auf Sansibar und Mafia Island. Dort ist die Kultur immer noch stark vom Kolonialismus der Araber geprägt, was man unschwer an der Kleidung der Bevölkerung und dem mehrmals täglichen Rufen der Imame erkennen kann. Ingesamt habe ich die Menschen einerseits als sehr freundlich und offen erlebt, allerdings auch etwas aufdringlicher und geschwätziger als z. B. in Südafrika und Namibia. Es wurde immer wieder betont, dass man Tribalismus ablehne und sich als eine Nation verstehe und friedlich zusammenlebe. Ob das wirklich stimmt, kann ich aufgrund der beschränkten Reiseerfahrung im Land nicht beurteilen, jedoch hatte ich den Eindruck eines weniger gespaltenen Volks als in SA. Subjektiv habe ich mich übrigens deutlich sicherer gefühlt als in SA. Man hat nicht das Gefühl, irgendwo nicht hingehen zu können. Keine Ahnung, ob das der Realität entspricht. über die Menschen und die Kultur Tansanias möchte ich jedenfalls bei der nächsten Reise mehr erfahren.

Wildlife/Safari: Auch hier haben wir nur reingeschnuppert. Wenn das Budget keine grosse Rolle spielt, scheinen mir die Möglichkeiten und die Vielfalt für Wildlife- und Safarireisen um ein vielfaches grösser als in SA. Man denke alleine an die grossen Parks Serengeti, Ruhaha, Ngorogoro und Selous, die alle ungefähr die Dimensionen des Krügers haben. Hinzu kommen eine vielzahl weiterer Parks in völlig unterschiedlichen Ökosystemen und Klimazonen. Man denke an Mahale, Katavi oder den Tarangire. Allerdings muss man ein ordentliches Budget zur Verfügugung haben. Im Ngorogoro kosten alleine die Parkgebühren USD 290 pro Fahrzeug, im Selous waren es USD 80 pro Person, wobei für jede weitere Aktivität (Flusssafari/Nightdrives/Camping) weitere teils horende Gebühren anfallen. Auch als Selbstfahrer oder Camper kommt man wohl kaum unter USD200-300 pro Person über die Runden und dann ist mann wirklich sehr basic unterwegs. Evtl. geht es günstiger, wenn man ausserhalb des Parks übernachtet.

Tauchen/Strand/Inseln: Ich würde nicht sagen, dass das Tauchen in Tansania per se besser ist, jedoch völlig anders. Wer farbige Korallenriffe mit unendlichen Mengen an farbigen Fische sucht, sollte definitiv nach Tansania. Auch Fans von weissen, von Palmen gesäumten Badestränden, einsamen Inseln und türkisblauem Wasser, werden Tansania lieben. Sansibar ist sehr schön, jedoch sehr touristisch (mit allen positiven und negativen Folgen). Uns haben die beiden anderen Inseln, Pemba und Mafia Island deutlich besser gefallen. Nach Sansibar werden wir vorerst wahrscheinlich nicht mehr zurückkehren. Das Tauchen war auf beiden Inseln fantastisch. Sansibar scheint sehr stark vom letzten El Nino 2016 betroffen gewesen zu sein. Auf Pemba und Mafia halten sich die Schäden in Grenzen.

Zusammenfassend hat uns die Reise wirklich sehr gut gefallen und ich kann jedem eine Reise nach Tansania empfehlen. Insbesondere die Insel Pemba und das Selous Game Reserve sind wunderschöne Destinationen für Ruhesuchende, Taucher und Safariliebhaber.

Ich freue mich aber schon wieder sehr auf Südafrika im kommenden Januar/Februar. Es ist noch immer das Land, das ich am meisten in mein Herz geschlossen habe und das die grössten Sehnsüchte in mir weckt.

Gruss

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toetske

oorbietjie

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586

Montag, 21. August 2017, 21:29

Hochzeitsreise

Nachträglich herzlichen Glückwunsch :wine: Dazu habt ihr dann wohl das richtige Reiseziel ausgewählt.

Deine Bilder sind mal wieder s U p e r ! :danke:

VG. Toetske

bandi

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587

Montag, 21. August 2017, 22:50

Alles Gute für eure gemeinsame Zukunft :wine: :wine: und :danke: für die fantastischen Fotos - nicht nur für Honeymooner zum Genießen :thumbsup:

LG Bandi
Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.
Nelson Madela

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588

Dienstag, 22. August 2017, 08:02

Besten Dank für die Glückwünsche. ich werde noch ein paar Fotos und Videos (Tauchen) posten, sobald ich mit dem Bearbeiten durch bin. :wine:

Kitty191

Schnürsenkel

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Freitag, 25. August 2017, 23:20

Bienvenue á Paris

Hallo liebe Alle,

La ville d'amour war in diesem Jahr unser Ziel im Puncto Städtereisen. Paris präsentierte sich heiß, schwer bewacht durch Militär und trotzdem prunkvoll, geschichtsträchtig und wunderschön.
Hier eine kleine Auswahl von tausenderlei Eindrücken.






























Liebe Grüße
Kitty

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kOa_Master

Dipl. Ing. Afr.

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590

Samstag, 26. August 2017, 10:54

@Marchese: Ups, das hab ich völlig verpasst hier - zugegeben, in diesem Thread bin ich eher selten am Lesen ;)
Tolle Bericht, danke vielmals! Ja, das mit dem Budget in Tansania stimmt völlig - Safari ist schweineteuer und im Falle von Serengeti/Ngorongoro auch überhaupt nicht "exklusiver" oder "ruhiger" als in Südafrika. Allerdings ist das Safari-Bild mit den weiten offenen Flächen und der grossen Migration halt schon einmalig und unbeschreiblich toll.
Selous und Ruaha (aber auch einige andere Parks im Süden) interessieren mich extrem, da wir den Norden safarimässig schon bereist haben (Serengeti, Ngorongoro, Manyara, Tarangire, Arusha NP). Aber eben, das Budget...
Sansibar hingegen mag ich sehr - man findet dort teilweise Preis-/Leistungmässig vergleichbares wie in Südafrika, Strand, Meer und Wetter ist herrlich warm, persönlich finde ich die Menschen offener, angenehmer, lebendiger. Und gerade die Ecke Südosten ist für Individualtouristen wie sie hier im Forum vorwiegend anzutreffen sind vermutlich am besten. In Jambiani waren wir auch schon, letzten Dezember in Dongwe (10km nördlich) - herrlich und im Vergleich zum Rest deutlich weniger Trubel.
Pemba und Mafia ist dann hingegen leider wieder in der Budgetkategorie wie die Safaris, würde mich aber auch sehr interessieren. Tauchen bei 26-30°C ist dann doch auch was für mich, damit komm ich klar :thumbsup:

PS: Ich liebe Swahili! :love:
I never knew of a morning in Africa when I woke up that I was not happy. - Ernest Hemingway

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591

Samstag, 26. August 2017, 14:03

Pemba und Mafia ist dann hingegen leider wieder in der Budgetkategorie wie die Safaris,



Das trifft nicht ganz zu. Es gibt auf Mafia Unterkünfte mit Meerblick ab USD 50 p.P., also durchaus bezahlbar. In Pemba geht es ab CHF 100 p.P. los, was schon eher wieder ins Geld geht. In Jambiani war es aber nochmals deutlich günstiger. S

Also nicht falsch verstehen. Sansibar ist toll! Mir hat Mafia und Pemba einfach noch deutlich besser gefallen, da alles noch viel originaler ist und man als tourist weniger als Geldautomat von der Bevölkerung wahrgenommen wird und zum Tauchen ist es dort wohl auch deutlich besser als auf Sansibar. Ruaha muss ganz toll sein und Katavi ebenfalls fantastisch. Das wären Safaritechnisch meine nächsten Ziele, sobald es das Budget erlaubt.

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kOa_Master (26. August 2017, 18:36)

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Montag, 18. September 2017, 18:15

Schottland - einmal Highlands und zurück in 10 Tagen

Hallo,
Schottland-Fans im Forum,


das raue, dünn besiedelte Land der Kilts und Schafe, der Pipes and Drums, der Mythen und Feen und des Whiskies mit seinen zahlreichen Schlössern und Ruinen, Herrenhäusern, standing stones, grandioser Natur und weitem Himmel in allen erdenklichen Schattierungen von Grau ist schon seit 1994 neben RSA meine zweite große Leidenschaft.

Im Juni dieses Jahres zeigte ich einer Freundin nach 8-jähriger Schottland-Abstinenz ( zugunsten von RSA-Urlauben :saflag:) " im Schnelldurchlauf " einige der bekanntesten Schlösser und dramatischsten Szenerien - allerdings unter enormem Zeitdruck bezüglich des langen Reisewegs und bei typisch schottischem, sehr wechselhaftem Wetter, das mir beim Fotografieren eher keine spektakulären Bilder bescherte.



Vorab bemerkt: Wir hatten uns den " Historic Scotland Explorer Pass " besorgt, in dessen Preis aber nur wenige große Schlösser inbegriffen sind, ansonsten kann man damit hauptächlich Ruinen besuchen, die natürlich auch ihren Charme haben und zum Teil von großer historischer Bedeutung sind. Wegen des Zeitdrucks nutzten wir die Vorteile des Passes leider viel zu wenig aus, er ist aber hinsichtlich seines Preis-Leitungsverhältnisses durchaus nützlich, wenn man mehr Zeit hat, denn bei nur durchschnittlich 5-6 besuchten Attraktionen hat sich der Kauf schon gelohnt.


Los ging es bei bestem Sommerwetter in Ijmuiden bei Amsterdam mit der Übernachtfähre von DFDS Seaways ins nordenglische Newcastle on Tyne, das uns nach heftigem Gewitter über der Nordsee mit Regen begrüßte.





Die Wolken formen sich scheinbar zu einer Gestalt, die vom Wind mit langen
wallenden Haaren durch den Abendhimmel getrieben wird




Einfahrt in den Hafen von Newcastle nach dem Morgengewitter auf See



Von Newcastle führte unsere Fahrt zunächst auf der A 68 durch den Northumberland Nationalpark ( IMHO die landschaftlich schönste Strecke vom Fährhafen Richtung Edinburgh ), nach einer Weile bogen wir aber auf Wunsch meiner freundin zur Ostküste ab und setzten unseren Weg auf der A 1 an Edinburgh vorbei in Richtung Stirling fort. Das " Tor zu den Highlands " ist untrennbar verbunden mit Sir William Wallace, besser bekannt als " Braveheart ", rettete er doch durch geschickte Kampftaktik in der Schlacht von Stirling Bridge 1297 die Stadt vor den englischen Truppen König Edwards I..

Stirling Castle ist durchaus sehenswert und gefällt mir sogar wesentlich besser als das weitaus größere Edinburgh Castle, man darf aber nach seiner Renovierung keine Authentizität der Inneneinrichtung erwarten














Am Spätnachmittag spülte uns heftiger Starkregen sozusagen zu unserem ersten Quartier, einem B&B mit 70er-Jahre-Charme oberhalb von Loch Lomond und der Tag endete, wie er begonnen hatte - mit Blitz und Donner und wolkenbruchartigem Regen.



An Tag 2 schien zum Frühstück schon die Sonne und wir legten den ersten Stop im malerischen Dörfchen Luss am Loch Lomond ein, zum Glück noch bevor sich Busladungen mit Touristen über den Ort mit seinen pittoresken, blumengeschmückten Arbeiterhäuschen und dem schönen Seeblick ( pardon: "Loch"-Blick ) ergossen. Ins Loch Lomond versenkte ich dann auch gleich versehentlich auf dem Pier stehend den Objektivdeckel meiner Sony 6000 beim Objektivwechsel.









Auf dem Friedhof findet sich als besonderes Kleinod ein Grabstein in Form eines Wals aus der Wikingerzeit.






Überall in Schottlnd fiel mir auf, dass die Singvögel zutraulicher sind als bei uns daheim, das Rotkehlchen auf einem Grabstein ließ mich sehr nahe an sich heran.






Weiter ging´s über Arrocher durch Glen Croe und Glen Kinglas zum Inverary Castle, unterwegs vorbei an einer schönen alten Steinbrücke, 1745 vom englischen Militär angesichts des Jakobiter-Aufstandes errichtet. Nasse Schuhe und schlammbespritzte Jeans waren mir das Foto im matschigen Gelände allemal wert.




Inveraray Castle, das Schloss des Dukes of Argyll, liegt am Loch Fyne, einem weit ins Land reichenden Meeresarm. Das fast quadratische Gebäude mit seinen Ecktürmen wirkt wuchtig und trutzig und ich hatte in früheren Jahren schon 2 x davor gestanden, leider mit weniger schlossbegeisterten Mitfahrern. Diesmal klappte es mit einer Besichtigung, hier die Fotos :













Auf unserer Weiterfahrt in Richtung Oban und weiter nach Onich am Loch Linnhe passierten wir am späten Nachmittag - noch bei gutem Wetter - die Ruine von Kilchun Castle und freuten uns schon auf ein Abendessen mit besonderem Transportmittel.....





Leider spielte Petrus aber wieder einmal nicht mit und die Umgebung unseres Nachtquartiers, dem Corran Bunkhouse, hüllte sich in graue, tief hängende Regenwolken, was uns aber nicht von unserem Vorhaben abbringen konnte, mit der Fähre, nur 1 Gehminute vom Bunkhouse entfernt, ans gegenüberliegende Ufer des Lochs zum dortigen Pub zu schippern - ein kleiner Gag, der für Fußpassagiere dieser Fähre gratis ist ( Taxi fahren kann schließlich jeder :D). Also hieß es " rein in die Regenklamotten und ab zum Anleger - in Vorfreude auf das erste Pint Stout in diesem Urlaub!
Dabei hatten wir sogar Polizeischutz - ob es hier wohl " Loch-Piraten " gibt ??? 8)





Tag 3 begann trostlos...Regen, Nebel, kaum Sicht aus dem Gaubenfenster unseres kleinen Zweibettzimmerchens, sich nochmal rumzudrehen und die Decke über die Ohren zu ziehen erschien meiner Freundin als vernünftigste Lösung, während ich mir einen Kaffee holte und immer wieder hibbelig ans Fenster lief und endlich einen blauen Fleck zwischen den Wolken entdeckte, der schnell immer größer wurde. Jetzt hieß es zack, zack duschen, Koffer packen und runter in den Frühstücksraum. Das Corran Bunkhouse ( Jugendherberge ) war tip top sauber und die Küche unglaublich gut ausgestattet, diese Unterkunft können wir nur uneingeschränkt für eine günstige Übernachtung empfehlen.

Kurz nach dem Frühstück waren wir auf dem Weg nach Fort William zur " Neptune´s Staircase " und konnten vom Loch Linnhe und GB´s höchstem Berg, dem Ben Nevis, wenigstens je ein Foto ohne Regen schießen, bevor es weiter ging über Glenfinnan nach Mallaig zur Fähre nach Skye, nachdem wir bei Morrisons ( Supermarkt ) in Fort William sehr günstig getankt und uns am Vorabend bei Lidl schon preiswert mit Proviant eingedeckt hatten.




Neptune´s Staircase ist ein Schiffshebewerk mit einer langen Reihe von Schleusen, bei unserer Ankunft lagen mehrere imposante Segelyachten in den Schleusenkammern. Plötzlich hörte ich jedoch das Pfeifen einer Lokomotive und die Geräusche eines Dampfzuges und mir wurde klar: " Es ist ja Freitag, der " Jacobite Steam Train "- alias " Hogwarts Express aus Harry Potter-Filmen - kommt !!!" Ich flitzte über die Straße zum Bahnübergang gegenüber und schon schnaufte die Lok heran.





Der nächste Stopp war das Clan Monument in Glenfinnan, bei schönem Wetter einer meiner Lieblingsorte in Schottland. Das Denkmal wurde zum Gedenken an die Clan Anführer errichtet, die Bonnie Prince Charlie ( Charles Edward Stuart ) beim zweiten Jakobitenaufstand unterstützten und ihm auf den schottischen und englischen Thron verhelfen wollten.


Wer nach Glenfinnan kommt, sollte nicht den Fehler machen, zum Monument am Loch Shiel hin zu laufen und einfach drauflos zu fotografieren - es wirkt so nicht!

Um die Schönheit der Lage dieses Denkmals zu erfassen, muss man vom Parkplatz aus einen kurzen, steilen Pfad bergauf nehmen und nach 5 Minuten Quälerei, die man selbst mit Kniearthrose noch schafft, wird man vom schönsten Ausblick belohnt :
So NICHT !
sondern so :

Und noch eine Filmkulisse aus " Harry Potter " - das Viadukt, auf dem die Szene mit dem fliegenden Auto und dem Hogwarts Express spielt. Eigentlich muss man an anderer Stelle den Hang erklimmen, um näher dran zu sein und die Biegung der Brücke besser zu erfassen. Die Drehort-Jäger kommen freitags morgens , wenn der Zug ( Jacobite Steam Train ) über die Brücke schnauft, wir waren allerdings zu spät an ;(


Fortsetzung folgt...

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sunny_r

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593

Montag, 18. September 2017, 20:44

Hallo Heike

Zitat

Ins Loch Lomond versenkte ich dann auch gleich versehentlich auf dem Pier stehend den Objektivdeckel meiner Sony 6000 beim Objektivwechsel.
Deshalb heißt es ja auch Loch :D .

Ich hab aber auch schon größere Sachen im Wasser versenkt.

Ein schöner Bericht über die Highlands. Das sehr wechselhafte Wetter errinnert mich ans aktuelle Wetter im Bergischen. Wart Ihr auch in einer der Destillerien?

LG
Rainer

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Hochwälderin (19. September 2017, 14:10), SilkeMa (19. September 2017, 07:14)

SilkeMa

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594

Dienstag, 19. September 2017, 07:25

Schottland

Hallo Heike,
ich danke Dir auch für den sehr guten Bericht über Schottland :danke:! Ja, da wollen wir auch wieder hin, vielleicht schon nächstes Jahr, schauen wir mal.

Schlechtes Wetter ist in Schottland doch nur, wenn es dauerhaft regnet. Das hatten wir auch schon, aber meistens wechseln sich ja Wolken und Sonne ab, fragt sich nur was überwiegt. Hier sehe ich auch etwas Sonne: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Bei Sehnsuchtsbildern halte ich mich zur Zeit immer an diesen Fotografen :love: : (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Aber, der wohnt auch dort und hat mehr Zeit auf Wolkenlöcher zu warten :D ;) .
LG,
Silke

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Hochwälderin (19. September 2017, 14:10)

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595

Dienstag, 19. September 2017, 14:18

Schottland

Hallo Rainer,
die Objektivabdeckung prallte mit der dünnen Kante auf die Planken, hüpfte hoch und schlüpfte elegant und zielsicher durch den ca. 1 cm breiten Schlitz zwischen zwei Holzbohlen durch, da war nichts zu machen, man konnte nur ungläubig zugucken :blush: .
Und ja, wir waren in Tomatin, aber dazu komme ich später. :wine:

Hallo Silke,
in Großen und Ganzen saßen wir die Regenschauer aus :whistling: und warteten im Auto, bis die Sonne wieder hervor kam, Dauerregen herrschte zum Glück nicht.

LG, Heike

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gatasa (22. September 2017, 21:33), SilkeMa (19. September 2017, 20:22), sunny_r (19. September 2017, 17:01)

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596

Dienstag, 19. September 2017, 20:03

Schottland - einmal Highlands und zurück in 10 Tagen Teil II

Tage 3 und 4 - Isle of Skye und Fahrt nach Inverness


Von Glenfinnan aus mussten wir die Mittagsfähre von Mallaig nach Armadale erwischen und reihten uns in die wartenden Autoschlangen vor dem Fähranleger ein. Der Hafen ist fest in der Hand rabiater Möwen, sie nutzen die Dächer von Autos und Wohnmobilen als Rastplatz und Ausguck und mir schoss kurz der Vergleich mit Hitchcocks " Die Vögel " durch den Kopf.
Die Fährüberfahrt von Mallaig nach Armadale auf Skye ist eine reizvolle Alternative zur Brücke üuber den Kyle of Lochalsh, unser Ticket für 18 Euro inklusive Pkw und 2 Insassen empfanden wir keineswegs als zu teuer. Da der Wetterbericht für Skye stürmische Winde vorausgesagt hatte, war ich etwas skeptisch, aber unsere halbstündige Überfahrt verlief im Windschatten von Skye ruhig Petrus stellte extra die Gießkanne mal beiseite :D





Gebucht hatten wir aus Skye B&B auf der Kilcamb Farm in Edinbane, einem kleinen Dörfchen ca. 20 Minuten nordwestlich der malerischen Inselhauptstadt Portree , aber zunächst folgten wir der Straße überwiegend entlang der Küste bis zum Abzweigungspunkt zwischen der A 87 und der A 863 in Sligachan, einer viel fotografierten, stimmungsvollen Straßenkreuzung mit einer Brücke und Blick auf die Cuillin Mountains sowie einem Hotel, von dem aus Bergwanderer und Bergsteiger in die Cuillins aufbrechen, aber seht selbst:
Nicht weniger schön, wenn auch lieblicher als die eher düsteren Cuillin Hills sind die Ausblicke auf den Hafen des blumenreichen Städchens Portree mit seinen farbenfrohen Häusern und Booten, da kommt fast karibisches Feeling auf ( so lange es warm genug ist :D )
und noch einige weitere Impressionen:

Am Folgetag entdeckten wir in einem ständigen Mix aus Regengüssen und Sonnenschein morgens den alten St. Mary´s Old Church Cemetery, Ruhestätte von fünf Clan Chefs des ortsansässigen McLeod Clans, die auch Besitzer des Dunvegan Castles sind. Dieser Friedhof mit einen uralten Grabsteinen und der verfallenen Kirche rührte uns an und zog uns so in seinen Bann, dass wir ziemlich viel Zeit dort verbrachten und gar keine Lust mehr hatten, nach diesem besonderen Erlebnis noch das Schloss zu besichtigen.






Also nichts wie los in die Gegenrichtung zur Halbinsel Trotternish, dem abwechslungsreichsten und schönsten Teil der Insel - zumindest laut Reiseführer. Schön war´s ganz sicher - und nass dazu, aber das kannten wir ja nun schon. So kamen doch noch einige interessante Schnappschüsse zustande, wenn wir mal das Auto stehen lassen konnten, was bei ausschließlich einspurigen Straßen und chronischem Mangel an Parkmöglichkeiten leider viel zu selten der Fall war :cursing: :cursing: .
Die Fotos zeigen eine Farm am Wegesrand, den Kilt Rock und den Wasserfall am Kilt Rock sowie den " Old Man of Storr "

Auf der Weiterfahrt nach Inverness nahmen wir die Brücke über den Kyle of Lochalsh und legten noch einen kurzem Zwischenstop am Eilean Donan Castle ( Highlander Schloss aus den Filmen mit Christopher Lambert ) und an der Ruine von Urquhart Castle ( leider schon geschlossen ) ein.


Demnächst geht´s weiter....

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Dienstag, 19. September 2017, 20:07

Hallo Heike,
vielen Dank für die tollen Bilder und den schönen Schottland Bericht. Vielleicht doch mal eine Reise wert??

LG
Kitty

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Hochwälderin (20. September 2017, 09:43)

SilkeMa

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598

Dienstag, 19. September 2017, 21:16

@Kitty: Schottland ist definitiv eine Reise wert. Jetzt erst recht, weil es durch den Brexit nicht mehr so teuer ist. Wales ist auch klasse ! Die beste Reisezeit für uns ist der Herbst (September), weil es dann lecker Hummer gibt. Besonders gut hat uns damals auf der Isle os Sky das Loch Bay Restaurant (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und das the three Chimneys gefallen (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) Seafood ist hier besonders gut.
Abgesehen vom Hummer sind auch Muscheln sind auch sehr gut und so viele verschiedene Sorten habe ich bisher noch nirgends gegessen.
Im Sommer soll es viele Mücken geben, die ganz schön nerven.
Die Landschaft und die Weite ist traumhaft, ganz anders als Südafrika, aber wunderschön :love:. Ein Traum für Naturliebhaber und Wanderer, die es nicht ganz so warm brauchen und auch mal etwas Regen verkraften. Gerade das Spiel der Wolken, Nebel, dann wieder Sonnenschein und ein Licht, welches die Natur so richtig stark grün, in Kombination mit blauen Seen, erscheinen lässt. Ein weiterer Vorteil ist der kurze Flug. Dieses Licht, Wolken, Schatten, in Kombination mit Seen hat man teilweise auch auf den Azoren, diese sind aber insgesamt tropischer, wärmer und vulkanisch.

LG,
Silke

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599

Mittwoch, 20. September 2017, 10:15

Schottland - definitiv eine Reise wert

Liebe Kitty,
liebe Silke,

Schottland war bei mir Liebe auf den allerersten Blick, wohingegen es bezüglich RSA 3 Anläufe brauchte. Schottland besuchte ich auch schon früher als Südafrika, erstmals in 1994.

Silke, du triffst den Nagel auf den Kopf, deinen Ausführungen ist nichts hinzuzufügen. Der Mix aus schöner, fast unberührter Natur und daneben Schlössern, Kathedralen usw. macht Schottland gleichmaßen für Naturfreunde und Kulturbegeisterte interessant, nur die Shopping-Fans finden halt außer Edinburgh, Glasgow und Aberdeen keine großen Städte zum Bummeln und Schaufenstergucken. Inverness, vor 23 Jahren bei unserem ersten Besuch noch eine blühende Stadt mit vielen Geschäften und einem bunten, sehr interessanten Victorian Indoormarket im Stadtzentrum, hat viel an Attraktivität verloren, hier - wie in anderen britischen Städten - findet man viele leere Geschäftsräume, sogar im Eastgate Shopping Center und die kleinen Lädchen im Victorian Market sind ebenfalls zum großen Teil verwaist - schade, denn Inverness als Tor zu den nördlichen Highlands mochte ich von Anfang an als Standort für mehrere Urlaubstage sehr gern.

Kitty, dir empfehle ich , falls du Interesse an einem Schottland-Urlaub hättest, besonders die Internetseite (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , eine großartige Seite mit unendlich vielen Tipps, Berichten, Fotos usw. über Schottland, mit viel Liebe und Leidenschaft und unzähligen eigenen Reiseerfahrungen des Betreibers verfasst. Diese Seite war meine Hauptstütze und Informationsquelle bei der Reiseplanung - so wie das Südafrika-forum hier eine unverzichtbare, äußerst wertvolle Quelle für nützliche Infos und Reiseplanung bezüglich RSA für mich ist, für die ich mich an dieser Stelle mal herzlich bedanken möchte :danke: .

Was die Mücken, die berüchtigten kleinen " midgets " angeht, so hatten wir diesmal Glück, dass es sehr windig war, denn Wind mögen die Biester gar nicht. Folglich gab es null Probleme. Ich hatte mal recherchiert, welche Reisezeit im Hinblick uaf Mücken die beste sein soll und gelesen, dass Anfang Mai und Anfang Juni besonders viele schlüpfen würden und in den jeweils 2. Monatshälften weniger. Es hängt natürlich auch von den Temperaturen ab, wir hatten bei vergangenen Reisen im Juni schon hin und wieder 10 ° C und weniger, dann summten sie nicht herum, an sonnigen, schönen Tagen im Juni stürzten sie sich aber im letzten Urlaub vor 8 Jahren in Callander und Fort William auf uns, sobald wir durch die Haustür traten. Leider, liebe Silke, schlugen wir uns auch im September schon mit Mückenschwärmen herum, im Mai hingegen war es erfahrungsgemäß noch zu kalt.
Deshalb würde ich den Mai als Reisemonat eigentlich favorisieren - dann gibt es aber andererseits bedauerlicherweise noch keine Highland Gatherings, falls man so etwas einmal sehen möchte.
Ein ganz großer Wunsch von mir ist, einmal das Royal Edinburgh Military Tattoo zu erleben, als wir im Juni da waren, war die große Arena für das Spektakel gerade im Schlosshof fertig aufgebaut.

LG,
Heike

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SilkeMa

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600

Mittwoch, 20. September 2017, 16:37

Lobster Season in Scotland

"Typically the lobster season for inshore fishing runs from April to early June and then again from August through to October. It is possible to start earlier in the year than this and run a little later but the risk of losing creels increases with the possibility of storms driving creels ashore when they are positioned close to rocks and reefs. In the early spring, late autumn and throughout winter it is safer and more feasible to set creels in deeper water away from the shoreline and it’s just as likely to catch a lobster there as it is close to the rocks, by then the lobsters are generally on the move. " aus: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ich habe nochmals im Netz geschaut bezüglich der Lobster Season in Schottland, da bietet sich tatsächlich auch der Mai an. Wir waren aber schon einmal im Mai in Schottland und ich hatte den Eindruck, als ob das Angebot im September größer und auch qualitativ besser war. Wir waren aber auch Mitte bis Ende September in Schottland. Tendenziell ist es wohl so je kälter um so besser der Lobster, nur wenn es stürmt, dann fahren natürlich die Fischer nicht raus.

Vielleicht ist das auch Glück oder Pech, je nach Jahr. So auch mit den Mücken. Letztes Mal in Schottland war es wohl auch zu kalt und/oder windig für die Mücken. Die Lobster waren von der Qualität wunderbar. Schottischer Lobster schmeckt mir auf jeden viel besser als der Crayfish in Südafrika, aber vielleicht brauchen wir nur das richtige Restaurant hierfür ;). Lobster ist ein "must" für uns in Schottland :) , für den Kurt noch mehr als für mich ;). Es kommt natürlich auch drauf an, wie es ansonsten mit der Urlaubsplanung ausschaut, nächstes Jahr muss ich unbedingt auch nach Südafrika :saflag: :saflag:!

@Heike: Danke für den Link mit der guten Webseite :danke: !

LG,
Silke

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Hochwälderin (20. September 2017, 17:53)